von Tom Schiller

Die brennende Synagoge gestern in West Bloomfield
Gestern kam es zu gleich zwei Terroranschlägen in den USA: Am Vormittag stürmte der ehemalige Nationalgardist Mohamed Jalloh – der 2016 wegen ISIS-Unterstützung verurteilt worden war – eine Reserveoffizier-Ausbildung (ROTC-Klasse) im Constant-Hall-Gebäude. Der Muslim Jalloh stammt aus Sierra Leone und trat nach seiner Einbürgerung 2009 dem US-Militär bei. Nach seiner Entlassung widmete er sich intensiv der Unterstützung von ISIS, sammelte Geld und beschaffte Waffen für die radikale muslimische Terrortruppe. 2016 wurde er deswegen verhaftet und 2017 zu 11 Jahren Haft verurteilt. Seit 2024 ist er auf Bewährung auf freien Fuß. Im Namen Allahs erschoss er gestern einen Dozenten und verletzte zwei weitere Personen schwer, bevor er ausgeschaltet wurde.
Ein weiter “Gotteskrieger” fuhr ebenfalls gestern in West Bloomfield mit einem Auto, welches mit reichlich Sprengstoff vollgepackt war, direkt in eine Synagoge, wodurch ein Feuer im Gebäude entstand. Als er erkannte, dass sein eigentliches Ziel, die Synagoge zu sprengen, misslungen war, lieferte er sich noch ein Feuergefecht mit der örtlichen Polizei, bis er zum Glück erschossen wurde.
Weitere Terrorakte werden folgen
Auf wundersame Weise wurde dabei nur ein Service-Mitarbeiter des jüdischen Gebetshauses Hauses verletzt, als er von dem Dschihadisten angefahren wurde. Nach den tödlichen Schüssen in Austin am 1. März und dem misslungenen Anschlagsversuch mit Molotow-Cocktails und einer Nagelbombe durch zwei Nachwuchskrieger in New York waren dies gestern die Anschläge Nummer drei und vier seit dem US-Angriff auf den Iran – und es werden nicht die letzten gewesen sein. Zudem gab es – fast unbeachtet von den meisten Medien – auch zahlreiche Bombenalarme, die sich allerdings nur als Drohungen erwiesen.
Definitiv werden die US-Amerikaner in nächster Zeit noch mehr solcher Szenarien erleben – denn die Biden-Regierung hat dafür gesorgt, dass niemand mehr genau sagen kann, wie viele Menschen mit welchen Absichten unkontrolliert ins Land strömten, nachdem man so generös die Schlagbäume an der Grenze geöffnet hatte. Für deutsche Ohren klingt das alles sonderbar vertraut…
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen