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Montag, 9. März 2026

Dem Islam gehört Deutschland: Ramadan-Unterwerfungslust in Schulen, Firmen, Fußballstadien

von Olli Garch

Die „weltoffene“ Unterwerfung trägt Früchte



Der diesjährige Ramadan markiert fraglos den einstweiligen – zweifellos nur vorläufigen – Höhepunkt der deutschen und europäischen Bereitschaft, sich dem Islam blind zu unterwerfen. Während sich in früheren Jahren vor allem linke Politiker mit Grußworten zum islamischen Fastenmonat überbaten, sind mittlerweile alle Dämme gebrochen. An einer Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen wurden die Kinder von ihrer Lehrerin aufgefordert, sich beim Essen ihres Pausenbrotes rücksichtsvoll wegzudrehen, damit die fastenden Muslime nicht provoziert werden (!). Die betreffende Klasse besteht aus 21 Schülern im Alter von zehn bis 12 Jahren – 17 davon haben einen Migrationshintergrund. Wer nicht fastet, sieht sich dort und an vielen anderen Schulen und sonstigen Orten ohnehin bereits Schikanen ausgesetzt. Nach Angaben der Eltern sollen mehrere der fastenden Schüler „Würge- und Kotzgeräusche“ gemacht haben, wenn andere Kinder essen. Auch Begriffe wie „hässliches deutsches Mädchen“ sollen gefallen sein, eine weitere Mutter erklärte, ihre Tochter werde in den Pausen von Mitschülerinnen mit der Begründung, sie sei “deutsch”, ausgeschlossen.

Eine gemeinsame Weihnachtsfeier gab es selbstverständlich dort nicht – dafür jetzt aber eine Einladung für Kinder, Lehrer und Eltern zum täglichen “gemeinsamen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang»” in der Schule. Komplettiert wird dies auch noch mit dem Motto „Schule mit Courage“ und „Schule der Vielfalt“. Es ist weder Courage noch Vielfalt, denn in Wahrheit herrscht dort längst die Monokultur des Islam und der Staat hat kapituliert – und diese Schule ist beileibe kein Einzelfall. Fast überall wird Rücksicht auf islamische Gepflogenheiten genommen – oder diese wird von allen, auch Nichtmuslimen, nachdrücklich eingefordert. Da sich niemand mit der muslimischen Schülermehrheit und deren familiärem Anhang anlegen will, gehorcht man im Voraus und nennt es “Toleranz” – als ob man eine Wahl hätte, ohne sich in (Lebens-)Gefahr zu bringen.

Söder, Herrmann und Imam Idriz

Der devote Irrsinn zeigt sich auf allen Ebenen. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder nahm, gemeinsam mit seinem Innenminister Joachim Herrmann, an einem Fastenbrechen der Islamischen Gemeinde Penzberg teil. Dabei wurden sie ausgerechnet von dem berüchtigten Imam Benjamin Idriz begleitet, der enge Kontakte zu der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) sowie der Islamischen Gemeinde Deutschland (IGD) unterhält, einer zentralen Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft. Von Idriz’ Seite aus sei immer wieder erklärt worden, dass es diese Kontakte nicht mehr gebe, sagte Herrmann schon im Jahr 2010 – doch das sei nachweislich„einfach falsch“. Die Wahrheit sei, „dass nicht irgendwer, irgendwelche Kontakte pflegte, sondern dass Herr Idriz persönlich in ständigem telefonischen Kontakt mit Spitzen dieser radikalen Organisationen stand. Deswegen ist hier große Vorsicht geboten“, so Herrmann damals.

Nun, 16 Jahre später, erklärt derselbe Herrmann gegenüber der „Welt“ plötzlich, die Gemeinde werde bereits seit 2015 nicht mehr beobachtet und auch aktuell lägen dem bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz keine Erkenntnisse vor, die zu einer anderen Einschätzung führen. Seit 2010 hätten „mit Herrn Idriz zahlreiche Gespräche verschiedener Politiker stattgefunden, die zu einer positiven Entwicklung geführt haben.“ Idriz sei „für sein großes Engagement im interreligiösen Dialog bekannt“. So schnell ändern sich die Zeiten, so buchstabieren wir nacktes Islam-Appeasement. Ein offenkundig radikaler Imam wird zum gefragten Ansprechpartner der “Christlich”-Sozialen Union – grotesker geht es eigentlich nicht mehr. Natürlich nahmen auch Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche an dem Fastenbrechen teil. Auch hier ist die selbstmörderische Unterwerfung bereits weit fortgeschritten.

Fußball unterm Halbmond

Auch im Sport geht die frömmelnde Anbiederung weiter: Am Freitag wurde das Zweitligaspiel zwischen Schalke 04 und Arminia Bielfeld nach 22 Minuten (!) unterbrochen, damit fastende Muslime sich stärken konnten. „Wir haben sieben oder acht Spieler, die diesen Fastenmonat praktizieren. Wir unterstützen die Jungs bestmöglich. Die Jungs, die das praktizieren, machen das nicht das erste Mal. Sie kennen die Abläufe und den Flow“, erklärte Schalke-Trainer Miron Muslic vor dem Spiel. Auch beim Spiel zwischen den englischen Erstligisten Leeds United und Manchester City gab es eine solche Unterbrechung aus demselben Grund – hier allerdings zum lautstarken Missfallen des Stadionpublikums, das seine Ablehnung mit Buhrufen kundtat. Dies erregte wiederum völliges Unverständnis bei der Vereinsführung von Leeds, die sich öffentlich für die Fanproteste bei den erzürnten neuen Herren des Landes entschuldigte – und sich internfortan sich solche Unmutsbekundungen gegen den Islam verbat: „Um es klar zu sagen: Der Leeds United Football Club verurteilt ausdrücklich alle Fans im Heim- oder Auswärtsblock, die Spieler, die den Ramadan einhalten und das geltende Protokoll zum Fastenbrechen anwenden, aktiv ausbuhen“, hieß es wörtlich in einer Mitteilung, die die Fans zur Ordnung rief.

Das Einzige, was man sich vorwarf, war, dass man die Aktion noch „proaktiver“ hätte kommunizieren sollen. Dass die Fans einfach nicht einsehen, dass solchen archaischen Bräuchen eine derartige Sonderstellung eingeräumt wird, kann man sich offenbar gar nicht vorstellen. Fußballspieler – und damit immer noch Angestellte des Vereins –, die sich im religiösen Eifer selbst physisch so schwächen, dass sie ihren Arbeitsvertrag nur noch eingeschränkt erfüllen können, müssten eigentlich sanktioniert werden; stattdessen werden sie hofiert. Ein Christ, der sich in der Fastenzeit so verhalten würde, könnte natürlich auf keinerlei Rücksichtnahme hoffen. Im Gegenteil: er würde als rückständiger Fundamentalist gebrandmarkt und könnte froh sein, wenn er nicht suspendiert wird.

Unterwerfungslust und Geschichtsvergessenheit

Überall erstrahlen die Ramaden-Beleuchtungen (eine eigens als kultursubstituierender Akt geschaffener Pseudo-Brauch, mit dem die Überwindung der Weihnachtsmarktbeleuchtungen demonstriert werden soll), es erschallen die Muezzinrufe über deutschen Städten und deutsche Politiker vom Dorfbürgermeister bis zum Kanzler schreiben sich mit Ramadan-Grußbotschaften die Finger wund oder lassen sich beim Radebrechen auf Arabisch oder Türkisch filmen. Diese Aufzählung erhebt freilich längst keinen Anspruch auf Vollständigkeit, was die Unterwerfungsgesten abgeht. Nirgendwo wird mehr auch nur der geringste Assimilierungs- oder auch nur Integrationsdruck ausgeübt, im Gegenteil: Man gibt alles Eigene, mit dem man fremdelt oder dessen man sich schämt (und das man vielfach selbst gar nicht mehr begreift) mit Wollust auf. Die Geschichtsblindheit in Westeuropa ist haarsträubend; jedes Wissen über das Wesen des Islam, seinen expansiven und aggressiven, intoleranten und totalitären Charakter ist verlorengegangen oder wurde erfolgreich verdrängt. Die Erkenntnis, dass es sich weit weniger um eine Religion als eine weltliche Herrschaftsideologie handelt, die nach totaler Dominanz strebt, wird als “antimuslimischer Rassismus” geframt.

Über Jahrhunderte kämpfte Europa erfolgreich und unter hohen Verlusten gegen seine Unterwerfung unter den Halbmond an… nur um sich heute begeistert widerstandslos überrennen und übernehmen zu lassen – im Namen der Toleranz und Weltoffenheit, Eigenschaften, die in jeder islamistischen Herrschaft der Gegenwart kategorisch fehlen. Diese Selbstabschaffung eines Kulturraums – im Westen im Allgemeinen und in Deutschland im Besonderes – dürfte in der Menschheitsgeschichte beispiellos sein.


Mittwoch, 25. Februar 2026

Dietätik der Ethik: Plagiatsvorwürfe gegen Alena Buyx

von Alexander Schwarz

Das selbstgefällige Nichts: Alena Buyx



Die gestrigen neuesten Enthüllungen des österreichischen Kommunikationswissenschaftlers und „Plagiatsjägers“ Stefan Weber hat einen weiteren mutmaßlichen Betrugsskandal in der Dissertation einer Angehörigen der deutschen Moralelite aufgedeckt: Alena Buyx, die ehemalige Vorsitzende des deutschen Ethikrates, die sich während des Corona-Wahns als katastrophale Fehlbesetzung erwies und lediglich als Sprechpuppe der staatlichen Zwangsmaßnahmen fungierte, ist es, die diesmal unter Druck gerät: Bei der Webers Untersuchung ihrer Doktorarbeit von 2005 fand der Rechercheur mindestens 73 Text- und Quellenplagiate auf 35 der 84 Seiten Fließtext. Es handele sich nicht bloß um handwerkliche Fehler, sondern die Fälschungen seien eindeutig „bewusst geschehen“, so sein Urteil. Im Falle von Buyx überraschen diese Befunde von allen Plagiatsenthüllungen der letzten Jahre mit am wenigsten – denn bei dieser Person war schon immer jedem Betrachter ein Rätsel, wie eine so konformistische Sprechpuppe an der Spitze der Ethikkommission (!), die ein unfassbares Halbwissen und eine schauderhafte Phraseologie an den Tag legte, zu solchen Weihen gelangt sein konnte, und zwar trotz des beklagenswert gefallenen akademischen Qualitätsniveaus. Als typische Karriere-Trulla der postfeministischen Generation Work-Life-Balance inszenierte sich Buyx als smarte Wissenschaftlerin mit Substanz – doch es wirkte immer schon wie Blendwerk.

Konkret wirft Weber Buyx vor, Literaturangaben aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten übernommen zu haben, ohne die Originalquellen offenbar selbst eingehen zu haben. Die von ihm angeführten Textstellen belegen, dass sie dabei zahlreiche offenkundige Fehler wie falsch geschriebene Autorennamen oder Zitierfehler abschrieb. Weber spricht hier von einer „unzulässigen Abkürzung“ und erinnert auch daran, dass Buyx ihre Qualifikation als Medizinethikerin erst 2013 mit ihrer Habilitation zum Thema „Begriffe der politischen Philosophie und ihre Anwendung in Debatten der biomedizinischen Ethik“ erlangt habe. Ausgerechnet diese Habilitationsschrift sei jedoch nicht mehr auffindbar. Zwar müssten Habilitationsschriften in Deutschland und Österreich nicht veröffentlicht werden, im Falle von Buyx sei er jedoch der Auffassung, dass sie die Habilitationsschrift der Öffentlichkeit nach den aufgedeckten Problemen in der Dissertation zur Verfügung stellen müsse.

Medizinethischer Totalausfall, q.e.d.

Zudem verlange die für Buyx gültige Habilitationsordnung „tatsächlich eine selbstständige wissenschaftliche Leistung und nicht bloß das mitunter auch übliche Fotokopieren von einigen Papers zahlreicher Autoren mit unklaren Beteiligungsgraden, garniert mit einem Deckblatt“. Pikanterweise hatte Buyx in einem Interview mit der „Zeit“ von 2020 bekannt, jahrelang an der 800-Seiten-Habilitation voll ziselierter Fußnoten geschrieben zu haben, denn dies sei, wörtlich, nicht so ihres gewesen. „Ich kann Themen zusammenführen, mehrere Dinge gleichzeitig denken. Ich halte Widersprüche aus“, schwadronierte sie in ihrer typischen Selbstherrlichkeit.

Dass Buyx über keinerlei Qualitäten als Medizinethikerin verfügt, stellte sie mit entlarvenden verantwortungslosen Forderungen nach gesundheitsdiktatorischer Staatsübergriffigkeit à la „Impfen, was die Spritze hergibt, und es braucht Kontaktbeschränkungen“, „jede Dosis muss in einen Arm“ oder „Gibt es eine moralische Pflicht, sich impfen zu lassen? Ja!“, während der “Pandemie” hinlänglich unter Beweis. Dies waren nur zwei ihrer unsäglichen Einlassungen dieser finsteren Zeit, der sie ihre Prominenz verdankt und in der sie als Systemtröte ersten Ranges natürlich kein einziges Wort der Kritik oder auch nur der Vorsicht gegenüber dem immer autoritäreren Staat verlor. Den Fußballspieler Joshua Kimmich, der sich aus guten Gründen nicht impfen lassen wollte, drängte sie unter Verweis auf dessen Vorbildfunktion, sich die Injektion verabreichen zu lassen, und behauptete, es sei „extrem unwahrscheinlich, dass da irgendwelche Langzeitfolgen entstehen“. Die Realität hat längst das genaue und tragische Gegenteil bewiesen.

Belohnt für Charakterlosigkeit und Pflichtvergessenheit

Doch wie in diesem Land üblich, hat Buyx ihre Pflichtvergessenheit nicht nur nicht geschadet, sondern sie wurde sogar noch 2024 mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt. Offiziell gilt Buyx bis heute bizarrerweise als wissenschaftliche Koryphäe von Ruf und darf ein Magazin beim ÖRR-Sender “3sat” moderieren – obwohl sie ein Musterbeispiel für die Negativauswahl der Eliten in diesem Land darstellt: Eine Schmalspur-Dissertation, um sich mit einem Doktor-Titel soziales Prestige zu verschaffen, gefolgt von einer Habilitation, die der Öffentlichkeit vorenthalten wird, als brillentragende Blondine im Gouvernantenlook keck mit ihrem allmählich verblassendem weiblichen Charme spielend, während sie gleichzeitig die “Powerfrau” markierte, die Kind und Karriere unter einen Hut bringt, aber immer safe und immer risikofrei abgesichert am Trog der Steuerzahlerknete, die beim anschließenden opportunistischen Marsch durch die Institutionen in Positionen landet, in denen sie dann absehbar scheitern muss, weil es spätestens dort dann auf Mut und Charakter ankommt.

Doch solange diese Eigenschaften auch denen völlig abgehen, die ihr den Weg ebneten und sie protegierten, bilden die Buyxens dieses Landes weiter jene verlotterte Funktionselite, die Mittelmaß und Falschheit zur höchsten Tugend machen. Es ist immer und immer wieder das gleiche üble Spiel, auf allen Ebenen. Plagiatsweber es zu danken, dass wenigstens im akademischen Feld entzaubert wird.


Donnerstag, 12. Februar 2026

Eine Million Euro für Gender-Schwachsinn an der Uni Saarland

von Olli Garch

Die Genderideologie wird akademisch unbeirrt immer weiter forciert



Deutschland hat zwar den Anschluss an die KI-Revolution verloren, sich mit seinem wahnwitzigen Atomausstieg auch um seine Spitzenposition auf in der Nuklearphysik gebracht und seine “Bildungsnachwuchs” scheitert in den maroden Schulen dank neuer “Herausforderungen” wie Integration, Inklusion und simpelsten Verständnisschwierigkeiten dank babylonischer Sprachverwirrung schon an elementarsten Aufgaben wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Dafür aber hat dieser Staat offenbar genug finanzielle Ressourcen, neben anderen ideologischen Agendathemen die absurde und pseudowissenschaftliche Genderforschung auszubauen.

Das Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun die Saarbrücker Philosophin Viktoria Knoll von der Universität des Saarlandes mit rund einer Million Euro (!) – mit dem Ziel, eine “grundlegende, theoretische Auseinandersetzung der Philosophie mit dem Genderbegriff” vorzunehmen. „Was heißt es genau, Mann, Frau oder non-binär zu sein? Wie funktioniert unser Sprechen über Geschlecht? Wie identifizieren wir uns selbst mit unserem Geschlecht? Und wie lassen sich unsere Diskurse dazu analysieren?“, lauten die „noch unbeantworteten Forschungsfragen“, die Knoll umtreiben. „Das Geschlecht bestimmt unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, die Art unseres Zusammenlebens. Einzelne Menschen können Schaden nehmen, wenn sie wegen ihres Geschlechts diskriminiert oder benachteiligt werden“, so die “Wissenschaftlerin” Knoll.

Spätdekadente Ausblühungen

Nicht verwunderlich sei es daher, dass Debatten über Geschlecht heute zu den umstrittensten und politisch brisantesten Kontroversen überhaupt gehörten. Da möge es überraschen, dass sich die analytische Philosophie noch wenig mit dem Begriff „Gender“ beschäftigt habe. Diese vermeintliche Lücke will sie nun schließen – und erhält für solch einen hanebüchenen Unfug, der aus Sicht jedes normaldenkenden gebildeten Bürgers eine blanke Verhöhnung des Wissenschaftsbegriffs ist, auch noch Unsummen zugeschanzt, die an zahllosen anderen Stellen besser investiert wären. Denn das gesamte Gender-Konstrukt ist nichts als eine akademisch formalisierte Psychopathie, eine ideologische Erfindung linksideologischer akademischer Milieus, das keinerlei Verankerung in der Wirklichkeit hat, und damit ein Inbegriff von Pseudowissenschaft.

In ernsteren Zeiten, in denen diese Gesellschaft zur Vernunft zurückgefunden haben wird, wenn zwangsläufig irgendwann existenziellere Fragen auf der Tagesordnung stehen werden, wird man diesen Irrweg erkennen als das, was er ist – Ausblühung einer spätdekadenten Wohlstandsverwahrlosung und eines soziologischen Dekonstruktivismus, der aus wissenschaftlicher Sicht auf einer Stufe mit Lamarckismus oder der NS-Schädelkunde rangiert – oder, wahrscheinlicher, sogar noch darunter. Doch bis diese Erkenntnis reift, muss der Kelch offenbar bis zur Neige gelehrt werden; so lange wird die wahnhafte Idiotie, Scheinprobleme, Identitäten, Geschlechter und damit neue Opfergruppen am laufenden Band neu zu erfinden, weiterhin gefördert – während die wirkliche Forschung, die dieses Land voranbringen und das Leben der Menschen verbessern würde, auf der Strecke bleibt.


Dienstag, 7. Januar 2025

Alice Salomon Hochschule - Studieren wie bei den Nazis

Sie wollen während des Studiums nichts mit Juden zu tun haben? Sie bevorzugen ein judenfreies Umfeld in der Universität? Kein Problem. Sie müssen sich dazu nicht in Rafah im Gaza-Streifen immatrikulieren. Und, unter uns gesagt, das können wir zur Zeit wirklich nicht empfehlen, dort ein Studium zu beginnen. Das wird keine Zukunft haben. Aber wir können Ihnen einen heißen Tipp geben. Ihren Judenhass können Sie auch woanders ausleben. Mit Genehmigung der Universitätsleitung. Kommen Sie nach Berlin, studieren Sie an der Alice Salomon Hochschule. Lassen Sie sich nicht durch den jüdischen Namen schrecken. Studieren Sie wie ein Nazi 1933...





Professoren Ihrer Fakultät werden Sie bei antiisraelischen und antijüdischen Demonstration und Sit-In's nach besten Kräften unterstützen und Ihnen den Rücken freihalten, damit Sie sich ungestört der täglichen Arbeit des Kampfes gegen Israels widmen können. So bleibt auch während der Vorlesungen und in den studienfreien Perioden genügend Zeit, um Hetzjagden auf Juden nachgehen zu können.

Freitag, 24. Mai 2024

Zum Geburtstag der Grundgesetzes... Willkommen in der Realität

Wenn der Staat beginnt, Schüler nach ihren politischen Ansichten auszuhorchen, wird es ungemütlich

Liebe Leserinnen und Leser, 

 

wenn der Staat wissen will, wie die Eltern politisch ticken, werden die Kinder ausgehorcht. Die geben unschuldig und ungefiltert weiter, was zu Hause am Küchentisch so erzählt wird – ohne zu wissen, dass das, was Mama oder Papa da sagen, regierungskritisch ist.  

 

In der DDR gab es da eine einfache Methode: Die Lehrer fragten ihre Schüler, ob die Uhr im Fernsehen bei der Nachrichtensendung Punkte oder Striche hatte. Wenn das Kind „Striche“ sagte, wusste der Lehrer – und damit auch die Stasi – dass zu Hause Westfernsehen geguckt wurde. Denn die Uhr der „Aktuellen Kamera“ in der DDR hatte markante Punkte … Alles, was die Kinder aus dem privaten Raum in die Schule getragen haben, konnte dokumentiert und gegen die Familie verwendet werden. 

 

Wenn ein Staat anfängt, Kinder auszuhorchen, beginnt langsam aber sicher der Wandel vom Rechts- in den Überwachungsstaat. Es ist ein Horror-Szenario – und passiert gerade in Sachsen.  

 

„Sorgst du dich um den Klimawandel?“ Diese Frage, abgesendet von einem staatlichen Absender an Schüler ab der 5. Klasse, ist zwar gnadenlos ideologisch und der Zaunpfahl, was denn da die richtige Antwort sein könnte, könnte kaum eindeutiger winken – aber fast harmlos gegen das, was danach folgt. 10-Jährige sollen ankreuzen, wie sehr sie folgenden Aussagen zustimmen: „Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg.“ Oder auch: „Ausländer erhöhen die Kriminalität.“ Und dann: „Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen.“ 

 

Diese Passagen sind Teil eines Fragebogens, den der „Landespräventionsrat Sachsen“ gerade an den weiterführenden Schulen verteilen lässt. Offiziell heißt diese Schnüffel-Datenerhebung „PiT-Kinder- & Jugendbefragung“, wobei PiT für „Prävention im Team“ steht. 

 

Die Fragebogen-Verantwortlichen garantieren Anonymität und Freiwilligkeit. Natürlich ist eine Studie etwas anderes als ein perfekt durchorganisierter Spitzel- & Repressionsapparat. Dennoch löst der ganze Vorgang löst ein massives Störgefühl in mir aus. Wenn Schüler nach ihren politischen Ansichten abgefragt werden, wird es ungemütlich im Land.

 

Erstens empfindet kein Schüler einen Fragebogen, der in der Schule ausgeteilt wird, als freiwillig. Lehrer sind Autoritätspersonen – die wenigsten haben den Mut, sich dem Wunsch eines Lehrers zu verstellen. Zweitens ist der Schritt von Anonymität zur Nachvollziehbarkeit nur ein ganz kleiner. Drittens werden die Schüler untereinander reden – und irgendwann weiß die ganze Klasse, dass der 11-jährige Sebastian überhaupt kein Problem damit hat, zu sagen: Ausländer erhöhen die Kriminalität. Dass er da zwar statistisch richtig liegt, weil die Gruppe der Ausländer in der polizeilichen Kriminalstatistik deutlich überrepräsentiert ist im Vergleich zur deutschen Bevölkerung, wird niemanden interessieren. Der 11-jährige Sebastian wird dann im Klassenverband als ein rechtes Schmuddelkind aus einem Nazi-Haushalt gebrandmarkt. Kinder können gnadenlos sein. 

 

Es geht den Staat schlichtweg nichts an, wie ein Kind politisch denkt. Und wie beim Abendessen über Politik und Gesellschaft gesprochen wird. Die Stoßrichtung der Fragen oder Aussagen in der Schnüffel-Umfrage von Sachsen sind auch ein weiterer Beleg dafür, warum die Menschen mittlerweile Angst haben, öffentlich ihre Meinung zu sagen. Die Mehrheit der Deutschen sagt, man solle da besser vorsichtig sein – das zeigt der Freiheitsindex von Allensbach, die wichtigste Umfrage zum Zustand der Meinungsfreiheit. 

 

Sowas kommt von sowas!  

 

Aussagen wie „Ausländer erhöhen die Kriminalität“ sind übrigens vollkommen legal – oder wie Familienministerin Lisa Paus sagen würde: „Wir wollen dem Umstand Rechnung tragen, dass Hass im Netz auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze vorkommt. Viele Feinde der Demokratie wissen ganz genau, was gerade noch so unter Meinungsfreiheit fällt.“ 

 

Deutschland 2024 ist ein Land, in dem eine Bundesministerin völlig legale Meinungen „unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ verfolgen lassen möchte und in Umfragen erhoben wird, wie 10-Jährige politisch ticken. 

 

Und dann auch noch in Sachsen. Ich glaube nicht, dass das der Staat ist, von dem die DDR-Bürger geträumt haben, als sie 1989 so mutig gegen das SED-Regime demonstriert haben. 


Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!


Willi Haentjes

NIUS Chefredaktion

Humboldt-Uni Berlin - Studieren wie bei den Nazis...

von Thomas Heck...

Sie wollen während des Studiums nichts mit Juden zu tun haben? Sie bevorzugen ein judenfreies Umfeld in der Universität? Kein Problem. Sie müssen sich dazu nicht in Rafah im Gaza-Streifen immatrikulieren. Und, unter uns gesagt, das können wir zur Zeit wirklich nicht empfehlen, dort ein Studium zu beginnen. Das wird keine Zukunft haben. Aber wir können Ihnen einen heißen Tipp geben. Ihren Judenhass können Sie auch woanders ausleben. Mit Genehmigung der Universitätsleitung. Kommen Sie nach Berlin, studieren Sie an der Humboldt-Universität. Studieren Sie wie ein Nazi 1933...



Professoren Ihrer Fakultät werden Sie bei antiisraelischen und antijüdischen Demonstration und Sit-In's nach besten Kräften unterstützen und Ihnen den Rücken freihalten, damit Sie sich ungestört der täglichen Arbeit des Kampfes gegen Israels widmen können.

 


Die Humboldt-Uni ist stolz darauf, auf eine lange Tradition in Sachen Ausgrenzung von Juden blicken zu können.



  

Hier eine Zusammenfassung der Ereignisse im Mai nicht des Jahres 1933, sondern des Jahres 2024...

Samstag, 9. Dezember 2023

Hass-Lehre an deutschen Unis: Unsere Studenten lernen, unsere Werte zu verachten

von Jan Fleischhauer...

der Hedgefonds-Manager Ross Stevens hat eine Spendenzusage in Höhe von 100 Millionen US-Dollar an seine Alma Mater, die University of Pennsylvania, zurückgezogen. Oder soll man sagen: gecancelt? Auch in Harvard gibt es Ärger. Dort haben eine Reihe reicher Alumni rund um den Finanzguru Bill Ackermann angekündigt, kein Geld mehr zu geben. 

 

Es sieht so aus, als ob es zum ersten Mal einen Backlash gegen die Verlogenheit gibt. Jede Mikroaggression wird an den US-Colleges unnachsichtig geahndet, worunter schon die Wahl des falschen Pronomen zählt. Aber wenn Studenten über den Campus ziehen und jüdischen Kommilitonen den Tod wünschen, weil diese die falsche Hautfarbe und Religion haben, dann gilt das plötzlich als “Protected Speech”.




Was das mit Deutschland zu tun hat? Mehr als uns lieb sein kann. Früher oder später schwappt jede Kultur aus Amerika zu uns herüber, das gilt dann auch für die Kultur der akademischen Scheinheiligkeit. Oder vielleicht doch nicht? Im Zeitverzug liegt auch eine Chance, vorausgesetzt wir ändern ein paar Dinge.


Warum gibt man seine Kinder an die Universität? Damit sie zu klügeren Menschen ausgebildet werden. Aber darauf ist immer weniger Verlass. Immer häufiger lernen sie, sich selbst und das, worauf diese Gesellschaft gründet, zu hassen.


Der „FAZ“-Redakteur Claudius Seidl hat in seiner Zeitung vom studentischen Leben an der Universität der Künste in Berlin berichtet. An der Hochschule werden 4000 Studenten in Design, Musik, Architektur und Bildender Kunst ausgebildet. Die UdK Berlin zähle zu den größten, vielseitigsten und traditionsreichsten künstlerischen Hochschulen der Welt, steht auf der Webseite. 


Was Seidl zu beschreiben wusste, las sich allerdings so, als ob die Hochschule in Ramallah oder Gaza Stadt und nicht mitten in Berlin liegen würde. Jüdische Studenten trauten sich nicht mehr in Lehrveranstaltungen, weil sie von Kommilitonen als Mörder beschimpft würden. Die Universitätsleitung sei ratlos, wie sie dem offenen Hass entgegentreten solle.


Neo-Kolonialismus ist das Stichwort


Es gibt ein Video, auf dem man sieht, wie der Uni-Präsident Norbert Palz die Studenten zur Mäßigung aufruft. Kaum hat er das Wort ergriffen, wird er niedergeschrien. „Verurteile den Rassismus“, schleudern sie ihm in Sprechchören entgegen: „Verurteile den Kolonialismus“. Minutenlang geht das so, in einer schwarzen Choreografie der Wut. 


Palz hatte aus Sicht der Studenten den unverzeihlichen Fehler begangen, in einer offiziellen Stellungnahme den Terror der Hamas zu verurteilen, wie Seidl schreibt. Kolonialismus, das ist das Stichwort. Als Neo-Kolonialist gilt in diesem Zusammenhang jeder, der eine falsche Hautfarbe hat (weiß), am falschen Ort geboren ist (westliche Industrienation) und die falsche Religion besitzt (Christentum, Judentum).


Zu den kolonialen Opfern, die uneingeschränkte Solidarität verdienen, zählen hingegen alle, die man im weitesten Sinn als Indigene verstehen kann, wozu dann neben den Indianern im Amazonas, den Maori in Neuseeland oder den Aborigines in Australien auch bedrängte Völker wie die Palästinenser gehören. 


Der Antisemitismus kann an Universitäten wieder auferstehen


In einem verrückten Twist lebt so der unverstellte Antisemitismus wieder auf. Der „Geldjude“ der Nazis erfährt seine Reinkarnation in der Figur des Wall-Street-Bankers, dem nun im Namen des Antikapitalismus der Kampf angesagt wird. Die weißen Sklavenhalter finden ihre Auferstehung im Feindbild des zionistischen Siedlers. 


Israel als Brückenkopf eines vom Westen gesteuerten kolonialrassistischen Imperialismus: Das ist es, was den jungen Leuten beigebracht wird. Auf diese Pointe läuft es hinaus. Kein Wunder, dass an vielen Hochschulen der Teufel los ist. Und das nicht nur an den amerikanischen Elite-Universitäten, in denen ein linker Mob jeden niederbrüllt, der zu weiß, zu privilegiert und zu wohlerzogen ist. 


Den antiwestlichen Furor gibt es auch in Deutschland zu besichtigen, wie sich zeigt. Und es ist nicht nur die Berliner Universität der Künste, an der sich der Hass austobt – ähnliches wird von einer Reihe deutscher Hochschulen berichtet.


Uni-Kultur als „Wokeness“ zu betiteln, ist zu harmlos


Ich habe mich über die Auswüchse der neuen linken Heilslehre oft lustig gemacht. Ich habe über die Safe Spaces gespottet, die dafür sorgen sollen, dass Studenten einen Schutzraum vor fremden Meinungen finden. Ich habe die Triggerwarnungen belächelt, die Texten vorangestellt werden, die als zu anstößig empfunden werden könnten. 


Wenn selbst die Orestie von Aischylos mit einer Warnung versehen wird, ist Gelächter und nicht Empörung die angemessene Reaktion. Dachte ich. Aber jetzt zeigt sich, dass die Ideologie, die in der akademischen Welt Einzug gehalten hat, eine finstere, bedrohliche Seite hat. Wenn sich Studenten nicht mehr in den Hörsaal trauen, weil sie Angst haben müssen, von ihren Kommilitonen bedrängt, beleidigt und bespuckt zu werden, ist definitiv der Punkt erreicht, an dem man einschreiten muss. 


Es hat sich eingebürgert, im Zusammenhang mit der Uni-Kultur von „Wokeness“ zu sprechen. Aber das ist zu schwammig, auch zu harmlos. Es gibt einen theoretischen Unterbau des Hasses. Wer nach einer Erklärung sucht, warum junge Menschen ihre jüdischen Kommilitonen bedrohen, landet bei der sogenannten postkolonialen Theorie.


Die Gehirnwäsche der postkolonialen Theorie


Wobei Theorie ein großes Wort ist. Tatsächlich ist es eine Art Gehirnwäsche, bei der Studenten beigebracht wird, dass der Rassismus das Fundament der westlichen Gesellschaften sei und das Denken in den Vernunftkategorien der Aufklärung nur ein Machtinstrument zur Sicherung der vermeintlichen Überlegenheit des Westens. 


Bei Claudius Seidl berichtete eine Dozentin von einem Kurs, in dem es darum ging, dass man es mit dem entsprechenden indigenen Wissen schaffen könne, den Bäumen beim Sprechen zuzuhören. Als die Professorin entgegnete, das sei wohl eher eine Projektion, wurde sie zurechtgewiesen, wie kolonialistisch und rassistisch es sei, mit Begriffen eines weißen Mannes wie Sigmund Freud das indigene Wissen zu delegitimieren. 


Selbstverständlich ist auch die Vorstellung, dass westliche Werte wie Toleranz und allgemeine Menschenrechte Gewaltreligionen wie die der Taliban überlegen sein könnten, Ausdruck kolonialistischen Denkens. Wenn die Taliban meinen, dass die Steinigung von Frauen im Einklang mit ihren Traditionen steht – wer sind wir, ihnen zu sagen, wie sie zu leben haben? 


Wie lange wollen wir noch so weitermachen?


Dass der Westen jede moralische Autorität eingebüßt habe, ist übrigens exakt das Argument, das man auch auf den Fluren der Vereinten Nationen rauf und runter hört. Mit dem Ergebnis, dass Folterknechte im Menschenrechtsrat den Ton angeben und Hamas-Sympathisanten das UN-Flüchtlingswerk für Palästina dominieren. 


Die Frage ist, ob wir so weiter mitmachen wollen. Ob wir länger dulden wollen, dass unseren Kindern eingetrichtert wird, den Westen und seine Werte zu verachten. Ich bin mir bewusst, das ist ein heikles Terrain. Die Freiheit der Lehre ist ein hohes Gut. Aber wir haben aus gutem Grund auch von der Rassenlehre Abstand genommen. Niemand unterrichtet mehr an deutschen Universitäten, dass eine Hautfarbe der anderen überlegen sei oder ein Geschlecht dem anderen. 


Warum also eine Theorie mit viel Geld ausstatten, die gegen alles steht, was die Grundlage unserer freiheitlichen Gesellschaft ausmacht? Noch mag die Zahl der Lehrstühle vergleichsweise klein sein. Aber es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die Zahl der Postkolonialisten an deutschen Hochschulen die der Slawisten oder Anglisten übersteigt. 


In den USA ist Postkolonialismus bereits die vorherrschende Lehre


In der angelsächsischen Welt ist der Postkolonialismus, der die Welt in Opfer und Täter unterteilt, bereits die dominierende Lehre. Auch in Deutschland ist man als Student gut beraten, sich als gelehriger Schüler zu zeigen, wenn man etwas werden will. Postkolonialismus sei schlicht die am meisten geförderte Diskursmode im gegenwärtigen Kulturbetrieb, befand dieser Tage ein Kenner der Szene in der „Süddeutschen Zeitung“. 


Am Dienstag saßen die Präsidentinnen von drei der prestigeträchtigsten Hochschulen der USA vor einem Kongressausschuss, der sich mit den Campus-Ausschreitungen gegen jüdische Studenten befasste. Die Abgeordnete Elise Stefanik aus New York hatte eine leicht zu beantwortende Frage an die Geladenen: „Verstößt der Aufruf zum Völkermord an Juden gegen den Verhaltenskodex und die Anti-Harrassment-Regeln Ihrer Universität, ja oder nein?“ 


Keiner der Hochschulvertreterinnen mochte die Frage mit „ja“ beantworten. Das hänge vom Kontext ab, erklärte Sally Kornbluth, Präsidenten des MIT. So lautete auch die Antwort von Claudine Gay aus Harvard: alles eine Frage des Kontextes. Nicht leicht zu sagen, aber wenn die Rede in konkretes Verhalten übergehe, könne das Harassment sein, führte Liz Magill, Präsidentin der University of Pennsylvania, aus. „Verhalten heißt: Man muss also erst einen Genozid begehen, damit es gegen die Regeln verstößt? Das ist ihre Antwort Miss Magill?“ war die fassungslose Reaktion der Abgeordneten. 


Uns bleibt nicht mehr viel Zeit


Anfang des Jahres musste die Evolutionsbiologin Carole Hooven in Harvard ihren Platz räumen, weil ihr Beharren auf der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen von der Universitätsleitung als zu kontrovers empfunden worden war – auch daran wurde am Dienstag noch einmal erinnert. 


Das ist die Lage an amerikanische Elite-Universitäten: Die öffentlich geäußerte Meinung, dass es zwei biologische Geschlechter gibt, gilt als nicht hinnehmbarer Ausdruck von Gewalt, weil sie Studenten in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigen könnte, der Aufruf, alle Juden auszulöschen, hingegen nicht. Wir sollten dafür Sorge tragen, dass es an deutschen Hochschulen nicht bald auch so aussieht. Viel Zeit bleibt nicht mehr.


Erschienen im FOCUS...




Der Fall von drei Elite-Uni-Präsidentinnen in den USA hat sein erstes personelles Opfer gefordert. Die Präsidentin der University of Pennsylvania, Liz Magill, zieht persönliche Konsequenzen. Ganz zurückziehen will sie sich aber nicht.

Nach heftiger Kritik an ihrem Auftritt bei einer Kongress-Anhörung zu Antisemitismus an Elite-Universitäten in den USA zieht die Präsidentin der University of Pennsylvania, Liz Magill, persönliche Konsequenzen. Wie die Universität am Samstag mitteilte, tritt die 57 Jahre alte Juristin als Präsidentin zurück. Eine Begründung wurde zunächst nicht genannt. Sie lege das Amt freiwillig nieder, bleibe aber festes Mitglied der juristischen Fakultät, hieß es.

Magill war am Dienstag gemeinsam mit den Präsidentinnen von Harvard und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zu einer Anhörung im US-Kongress vorgeladen worden, die auch im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg und der Debatte darüber stand. Alle drei gaben antisemitische und islamophobe Vorfälle an ihren Universitäten seit den Terroranschlägen der islamistischen Hamas gegen Israel am 7. Oktober zu.

In dem von den Republikanern geführten Bildungsausschuss waren Magill und die anderen Präsidentinnen unter anderem gefragt worden, ob der „Aufruf zum Völkermord an den Juden“ an ihren Universitäten gegen Richtlinien zu Mobbing und Belästigung verstoße. Das hänge vom Kontext ab, gaben sie zur Antwort, es komme etwa darauf an, ob es sich gegen eine Einzelperson richte. Dass keine der Frauen die Frage mit einem klaren „Ja“ beantwortete, sorgte für große Empörung.

Man sei aber der freien Meinungsäußerung verpflichtet. Das gelte auch bei Ansichten, „die anstößig, beleidigend und hasserfüllt“ seien. Entscheidend sei, wann derartige Äußerungen in ein „Verhalten“ übergingen, das gegen die Richtlinien verstoße. Man habe deutlich gemacht, dass jegliches Verhalten, das die Lehr- und Forschungsanstrengungen störe, nicht toleriert werde.

Die USA stellen bei Hassrede und Meinungsfreiheit einen juristischen Sonderfall dar: Die sogenannte First Amendment erlaubt es etwa auch Hakenkreuzflaggen zu zeigen oder zu Vergewaltigung und Völkermord aufzurufen, solange es dabei friedlich bleibt.


Freitag, 21. Juli 2023

Weil Studentinnen sich unwohl fühlten... Becken zu gebärfreudig! Uni entfernt Frauen-Skulptur

von Thomas Heck...

Was für spießige Kleingeister doch an der Europa-Universität in Flensburg studieren. Noch nichts geleistet im Leben, aber Kunstwerke abmontieren lassen. Da bleibt einem glatt die Luft weg. Nach dem Motto "Mach kaputt, was Dich kaputt macht" agiert auch die Uni, die in vorauseilendem Gehorsam die Bronze-Figur entfernen ließ, ein klassisches Beispiel linksgrüner Cancel-Culture.

Was wohl der 83jährig verstorbene Künstler Fritz During dazu sagen würde? Eine von ihm geschaffene Bronze-Figur wurde nach fast 70 Jahren aus dem Foyer der Europa-Universität entfernt. Der Grund klingt abenteuerlich ...

1956 modellierte der gebürtige Schleswig-Holsteiner die nackte, 1,20 Meter hohe „Primavera“ („Frühling“). „Ein figürlicher Abstraktionsprozess der damaligen Zeit“, schwärmt Landrat Björn Demmin (49, parteilos). Der Kreis Plön hat den gesamten Nachlass Durings geerbt und verwaltet die „Fritz-During-Stiftung“. Landrat Demmin erklärt: „Die ,Primavera' sollte vermutlich das wachsende Leben symbolisieren.“


Sexistische oder frauenverachtende Motive des Künstlers kann man wohl getrost ausschließen.

Martina Spagatis ist Gleichstellungsbeauftragte der Uni und sieht das offenbar anders. Sie verweist darauf, dass man einen „hohen Frauenanteil unter den Studierenden als auch den Lehrkräften“ habe – der sich zum Teil „unwohl“ bei dem Anblick fühle. Die Statue stehe für ein „überholtes Bild der Weiblichkeit und legt nahe, Weiblichkeit auf Fruchtbarkeit und Gebärfähigkeit zu reduzieren“. (Und diese "Weisheit" fällt der "Gleichstellungsbeauftragten nach 70 Jahren ein... Anmerkung des Heck Tickers)


Das sei in einer Universität, an der „Frauen ausdrücklich als intellektuelle Persönlichkeiten adressiert“ werden, „nicht angemessen“ und habe so gar nichts mit Wissenschaft zu tun. (Kunstfreiheit hat jedenfalls an dieser Uni keinen Platz... Anmekrung des Heck Tickers).

Wäre es hingegen eine Nackte in Denkerpose, dann sei das ja etwas anderes ...

Anstelle der „Primavera“ steht nun ein regenbogenfarbenes Fragezeichen auf dem Sockel im Uni-Foyer. Nicht über Monate von einem renommierten Bildhauer wie Fritz During geschaffen, sondern in wenigen Minuten von einem 3D-Drucker ausgespuckt.


Die Nackte hat vorläufig Asyl im Büro von Gebäudemanager Axel de Haan (61) gefunden. „Ich teile gerne mein Büro mit ihr“, sagt er. „Sie hat einen warmen und trockenen Platz auf der Fensterbank, bis man entschieden hat, was mit ihr passiert.“

„Nachvollziehbar“ findet Landrat Demmin, dass man „Primavera“ nicht im Eingangsbereich haben wolle. „Problematisch und übertrieben“ sei allerdings das Verbannen auf eine Büro-Fensterbank.

Über den weiteren Verbleib der ungeliebten Nackten soll nun inneruniversitär diskutiert werden.


Mittwoch, 14. Juni 2023

„Befeuert Antisemitismus im Klassenzimmer“

von Thomas Heck...

Kürzlich war wieder eine der unseligen anti-israelischen Demonstrationen in Berlins Strassen, wo der blanke Hass auf Juden und Israelis verbreitet wird. Unter den Augen der Polizei, mit wenig rechtlichen Folgen für die Verbreiter des Hasses. Anschließend erfolgt wieder die mediale "Aufarbeitung" und die Frage: Woher der Hass auf Juden kommt? 

Schuld haben die Medien, die eine erschreckende Unkenntnis über die Staatsgründung Israel und den Unabhängigkeitskrieg besitzen. Berichte und Sendungen sind oft unausgewogen bis sachlich schlichtweg falsch. Es lohnt aber auch ein Blick in die Schulen...


Eine Studie zur Darstellung Israels in Schulbüchern in Berlin und Brandenburg zeichnet ein erschreckendes Bild: Mehrheitlich werde der jüdische Staat einseitig als Aggressor dargestellt. Und palästinensischer Terror werde teilweise verharmlost und zum Befreiungskampf stilisiert.

Es ist ein deutliches Urteil, das die Autoren einer Studie zur Darstellung Israels in Schulbüchern nach dem Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburg fällen. „Die überwiegende Mehrheit der von uns analysierten Bildungsmaterialien weist eine mangelhafte, oft einseitige und bisweilen tendenziöse Informationsvermittlung zu Israel auf“, heißt es in der Analyse der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) und des Thinktanks Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB).

Israel erscheine häufig als übermächtiger Aggressor, dem das palästinensische Volk ausgeliefert sei. „Terror und Akte der Gewalt gegen die israelische Zivilbevölkerung werden in diesem Zusammenhang mitunter als alternativloser ‚Widerstandskampf‘ verharmlost“, heißt es. Der Anspruch an die erforderliche Multiperspektivität und Kontroversität im Sinne der Darstellung gegensätzlicher Positionen werde damit „oft nicht erfüllt“, schließen die Autoren Miki Hermer (AAS) und Michael Spaney (MFFB).

Dabei werden genau diese beiden Punkte – die Repräsentation möglichst aller relevanten Perspektiven und damit die Darstellung eines Themas als kontrovers – im Berlin-Brandenburger Rahmenlehrplan für politische Bildung als „die zentralen didaktischen Zugänge“ benannt, „um die Urteils- und Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler auszubilden“. Die am Mittwoch vorgestellte Studie stellt fest, dass dies in Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt nicht eingehalten wird.

Die Autoren haben insgesamt 16 Schulbücher aus den Fächern Geschichte, politische Bildung und Gesellschaftswissenschaften untersucht und können lediglich zwei der Bücher (beide aus dem Klett-Verlag) empfehlen. Am Großteil der untersuchten Bücher (ebenfalls aus dem Klett-Verlag sowie aus den Verlagen Westermann und Cornelsen) üben sie grundsätzliche Kritik.

So werde der sogenannte Nahost-Konflikt oftmals als ein religiöser Konflikt dargestellt, obwohl es sich vorrangig um einen geopolitisch-historischen Konflikt handle. Diese Vereinheitlichung auf die alleinige Konfliktlinie „Juden gegen Muslime“ verzerrt nach Ansicht der Autoren historische Fakten, „homogenisiert die jeweiligen Bevölkerungen und verkürzt die Interessen ihrer Machthaberinnen und Machthaber“.

Im Geschichtsbuch „Zeitreise“ aus dem Jahr 2018 (Klett-Verlag, 9. und 10. Schulklasse) wird der Konflikt etwa mit zwei großen Fotos eingeführt: Teils bewaffnete Soldaten betend an der Klagemauer sowie muslimische Zivilisten beim Freitagsgebet. Den Schülern werde „so gleich eingangs ein militaristisches Israelbild und ein in erster Linie religiöser Konflikt suggeriert“, heißt es in der Studie.

Die Staatsgründung Israels im Jahr 1948 werde zudem meist nicht in einen Zusammenhang mit der Judenvernichtung im Nationalsozialismus und der vorherigen fortlaufenden Verfolgung der jüdischen Bevölkerung gestellt. Dies sei aber dringend notwendig, da Schüler das Bestreben nach einem jüdischen Schutzraum ansonsten nicht nachvollziehen könnten.

Israel werde vor allem als Aggressor dargestellt

Der Begriff der „Nakba“ (Arabisch für Katastrophe) wird in den untersuchten Schulbüchern im Zusammenhang mit der Staatsgründung Israels „gemeinhin unkritisch“ verwendet. In allen Lehrmaterialien fehle die Information, dass es sich nicht ausschließlich um eine Vertreibung der arabischen Bevölkerung durch den neuen Staat Israel gehandelt habe, sondern außerdem die arabische Führung während der Planung ihres Angriffskriegs Zivilisten aufgerufen hatte, die Region zu verlassen. Auch die Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus ihren arabischen Heimatländern und dem Iran bleibe „zumeist unerwähnt“.



Donnerstag, 11. Mai 2023

Akten- statt Saalordner: NRW greift gegen Gewalt an Schulen „knallhart“ durch

von Mirjam Lübke...

Der Meldung von "Ruhr24”, dass fortan "Ordner” die Gewalt an NRW-Schulen verhindern sollen (siehe Screenshot unten), bin ich erst einmal ordentlich auf den Leim gegangen. Unter "Ordnern an Problemschulen” in Nordrhein-Westfalen habe ich mir tatsächlich eine Art Sicherheitspersonal vorgestellt, das kompetent und entschlossen durchgreift, wenn die Schulhofkeilerei eskaliert. Oder noch besser einen Klon von Chuck Norris oder Arnold Schwarzenegger, der allein durch seine Präsenz dem Messernachwuchs genug Respekt abnötigt, um sich demütig vom Platz zu trollen. Denn Stärke respektieren die Klingenakrobaten im Regelfall - sie wissen genau, wo sie eine Chance haben, ihr Revier abzustecken. Eine Beute, die mit geringem Aufwand zu erlangen ist, verringert zugleich das Risiko, mit angeschlagenem Ego aus der Arena abziehen zu müssen. 165 Messerattacken wurden im letzten Jahr an den Schulen in NRW registriert. Zwar waren Schulhöfe schon immer ein Ort, an dem Rangkämpfe ausgefochten wurden - da sollten wir uns keinen Illusionen hingeben. Der Einsatz von Messern dabei ist jedoch eine ganz neue Dimension. Das heißt für die weniger skrupellosen Schüler nichts anderes als Unterordnung oder Anpassung.

"Ordnung" muss sein: Ordner als bürokratische Wunderwaffe gegen Schulgewalt in NRW 



Doch Schwarzenegger und Norris stehen nicht auf der NRW-Lohnliste, ihre Gage übersteigt die Möglichkeiten des maroden Landeshaushalts. Es geht ebenfalls nicht um eine wie auch immer geartete "Segjuritie”, welche zum Schutz der Schwachen herbeieilt. Sondern: Unter "Ordner" verstehen die Verantwortlichen tatsächlich einen Aktenordner, der dem Lehrpersonal Tipps & Tricks an die Hand geben soll, wie Prügeleien und Messerattacken in der Schule zu begegnen sei.

 

Wir ahnen schon, dass der Hinweis, dieses Handbuch im Notfall nach dem Täter zu werfen, nicht Bestandteil dieser Gebrauchsanweisung für Problemschüler ist. Man könnte auch jedem Lehrer eins aushändigen, um es als Schutzschild zu benutzen. Denn eins wird sehr schnell deutlich: Der im Raum stehende Elefant der ausufernden Schulgewalt wird von der Landesregierung zur Beseitigung durch die Tür des Lehrerzimmers geschoben.

Auch in NRW haben sich viele Lehranstalten das Etikett "Schule ohne Rassismus" verliehen, was man mit "wir kehren alle durch Migration entstehenden Probleme unter den Teppich" übersetzen könnte. Als Kinder mit Migrationshintergrund vor ein paar Jahrzehnten in Deutschland noch eine Minderheit waren, mag das noch Sinn gemacht haben - ich kann mich selbst noch erinnern, welchen Beleidigungen eine türkische Mitschülerin fast täglich ausgesetzt war. Allerdings haben sich vor allem an Brennpunktschulen die Kräfteverhältnisse inzwischen entscheidend geändert. Nun stellt sich heraus: Menschenverachtung funktioniert eben doch auch gegen Schüler ohne Migrationshintergrund - jetzt sind eben Beleidigungen gegen die deutschen Klassenkameraden an der Tagesordnung. Wer den Schulalltag bewältigen will, ohne körperlichen und seelischen Schaden zu nehmen, passt sich auch als Deutscher den rauen Sitten an. Das schließt den Sprachgebrauch mit ein. "Ey, du Opfer, ich f*ck dich!" Die Zündschnur ist kurz, sexualisierte Sprache üblich. Um Romantik geht es dabei gewiss nicht, sondern um Demütigung. Freudianer könnten hierbei Wort und bevorzugte Waffe ohne weiteres in Zusammenhang bringen.

Lehrkräfte anfällig für Migrationsromantik

Deutsche Lehrer gelten mehrheitlich als Stammwähler der Grünen und daher auch als anfällig für Migrationsromantik. Doch vielfach haut ihnen der Berufsalltag die Realität brutal um die Ohren. Schon der Umgang mit deutschen Problemschülern stellt eine Herausforderung dar, aber man versteht zumindest, was sie einem androhen. Ein Lehrer müsste heute aber gleich mehrere vorderasiatische Sprachen sprechen, um zu erfassen, ob seine Schüler nur über die jüngste Thriller-Serie auf Netflix reden oder aber Übles im Schilde führen. Seine "antirassistische" Prägung befiehlt ihm zwar, ersteres zu vermuten - aber die Berufserfahrung lehrt, sicherheitshalber auf eine mittlere Katastrophe vorbereitet zu sein.

Junge Lehrerin möchte man in diesem Umfeld schon gar nicht sein; da wäre jeglicher Idealismus rasch aufgezehrt. Gegen die geballte Ladung Testosteron im Klassenzimmer lässt sich nur schwer ankämpfen, denn in muslimischen Kreisen hat eine junge Frau wenig Respekt zu erwarten. Es ist ein Machtkampf, den sie nicht gewinnen kann, sie darf noch nicht einmal offen mit Kollegen darüber sprechen. Und genau diese politische Korrektheit nimmt den Lehrern ein wichtiges Instrument, um ihre Arbeitsbedingungen offenzulegen und lautstark Änderungen zu fordern. Denn ihren eigentlichen Job können sie unter diesen Umständen kaum noch erledigen, der Unterricht bleibt auf der Strecke.

Probleme nach unten durchgereicht

Es ist in Deutschland üblich geworden, die Problemlösung im Zusammenhang mit Migration nach unten durchzureichen: Während man in Berlin und den Landeshauptstädten sein moralisches Image pflegt und sich mit Migranten umgibt, welche es unzweifelhaft geschafft haben, in Deutschland Fuß zu fassen, wird der schwierige Part einem Heer von Freiwilligen und Unfreiwilligen aufgebürdet. Viele Flüchtlingshelfer, die voller Elan und Gutwilligkeit ihren Job angetreten haben, sind mittlerweile vollkommen desillusioniert. An Brennpunktschulen werden die Schüler faktisch nur noch verwaltet. Die Lehrer sind machtlos. Der Versuch, die Eltern der Problemschüler mit ins Boot zu holen, scheitert in den meisten Fällen ebenfalls. Schließlich ist die Familie oft Quelle der in der Schule ausgelebten Mentalität.

Von muslimischen Migrantinnen, welche erfolgreich eine gute Ausbildung absolviert haben, hört man häufig, wie sehr sie in ihrem aufgeschlossenen Elternhaus bereits unterstützt wurden - aber auch das wollen Migrationsromantiker nicht hören. Schließlich halten sie gern an der Überzeugung fest, Einwanderer könnten nur scheitern, weil die deutsche Gesellschaft sie unterdrücke. Die Theorien, welche allerlei Soziologen in ihrem Elfenbeinturm entwickeln, haben mit der Realität nicht mehr viel gemein. Vielleicht wäre es hilfreich, an den Privatschulen, in welche wohlhabende Migrationsromantiker ihre eigenen Kinder schicken, eine Mindestquote für Schüler aus Problembezirken einzurichten? Das ließe sich mit entsprechenden Fördermitteln doch bestimmt einrichten... Denn vorgeblich schicken Schwesig, Habeck & Co. doch ihre Kinder wegen der guten Fördermöglichkeiten dorthin. Die aber sollten sie dann doch auch den "Unterdrückten" gönnen. Auf die Ausreden bin ich schon jetzt gespannt! Vielleicht brauchen wir sonst bald tatsächlich Sicherheitsschleusen und Wachleute an jeder Schule, um diese zur waffenfreien Zone zu machen. Aber auch damit wäre das Problem wieder nach unten durchgereicht.