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Sonntag, 29. März 2026

Der Parteienstaat, das Versagen des Parteienkartells und die angebliche „Reformpolitik“

von Bernd Volkmer

Die Uhr tickt, doch in Deutschland bewegt sich nichts



Bis zum Sommer 2025, sollte der Bürger eine deutliche Entlastung spüren, so versprach es die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD vor einem Jahr. Hat sich die Regierung nicht einen tiefen Schluck, aus der Pulle genehmigt, als sie noch mit dem alten Parlament einen 500-Milliarden-Kredit, getarnt als “Sondervermögen für Investitionen”, beschloss? Inzwischen wissen wir, dass bislang 95 Prozent davon nicht für Investitionen verwendet wurden, sondern für das Stopfen von Haushaltslöchern – mittels „Verschiebebahnhof„. Auf die Bürger hingegen kommen immer neue Belastungen hinzu.

Durch den Krieg im Iran gestiegene Spritpreise an den Tankstellen schlagen deutlich aufs Budget von Otto-Normalverbraucher. Die Tankstellen-Kartelle nutzen die Gunst der Stunde und machen sich die Taschen voll, ohne dass die Bundesregierung tatsächliche Entlastungen vornimmt. Jüngste Beschlüsse bezüglich der Anhebung und Senkung der Preise, an den Tankstellen, nach dem österreichischen Modell, wird kaum die Preise senken.

Deutschland und seine Baustellen

Es gibt viele offene Baustellen: Rente, Gesundheit, Steuerreform, Migration, Wohnungsbau – um nur die wichtigsten zu nennen. Beinahe täglich kocht die Gerüchteküche. So treiben die Medien eine Sau nach der anderen durchs Dorf: Aktuell wird eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes auf 21 oder gar 22 Prozent erwogen. Auch der Spitzensteuersatz soll erhöht werden und erst später greifen. Beide Maßnahmen erhöhen vor allem die Einnahmen des Staates weiter und belasten sowohl den Bürger, als auch Handel, Industrie und den wichtigen Mittelstand.

Die kostenfreie Mitversicherung des Ehepartners in der Krankenversicherung soll gestrichen werden. Das ist ein Frontalangriff auf die Familie und dort vor allem auf unsere Frauen. In den meisten Fällen ist das Einkommen dieser gering, weil sie sich um Kinder und Familie kümmern. Vor allem weil Kindergartenplätze nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Mit dem Argument, Frauen dadurch in Arbeit zu bringen (zwingen) will die Regierung diese Maßnahme begründen. Das ist ein faules Ei im Osternest.

Krisenursachen im Gesundheitssystem

Die wahren Ursachen für die hohen Kosten im Gesundheitssystem werden dagegen nicht angegangen. So erhalten Flüchtlinge eine für 36 Monate kostenlose Grundversorgung, danach erhalten sie und auch Asylbewerber nach ihrer Anerkennung Leistungen, die dem Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entsprechen, ohne dass sie jemals ins System eingezahlt haben. Aber der Höhepunkt ist, dass selbst im Ausland verbliebene Angehörige zum Teil eine kostenlose Krankenversicherung aus unseren Beiträgen beziehen.

Die Streichung der Mitversicherung des Ehepartners in der Krankenversicherung, so der Sparvorschlag, verkommt zur Posse, denn wer türkischer Staatsbürger ist oder aus dem Westbalkan stammt, hat in diesem Punkt nichts zu befürchten. Die Mitversicherung von Familienangehörigen in der Türkei ist durch das deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen vom 30. April 1964 geregelt. Dieses Abkommen ermöglicht es in Deutschland krankenversicherten Arbeitnehmern und Rentnern, ihre Familienangehörigen in der Türkei beitragsfrei über die gesetzliche Familienversicherung mitzuversichern.

Streichungen gelten nur für Deutsche

Voraussetzung dafür: Die Angehörigen dürfen kein eigenes Einkommen über einer bestimmten Grenze haben (2026 liegt diese bei 565 Euro monatlich) und nicht anderweitig versichert sein. Der Leistungsumfang erfasst die medizinische Versorgung in der Türkei durch den dortigen Träger (SGK). Die deutschen Krankenkassen erstatten der Türkei diese Kosten pauschal zurück (siehe hier).

Ähnliche Regelungen gibt es übrigens für Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Im Verhältnis zu Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien gilt das deutsch-jugoslawische Sozialversicherungsabkommen vom 12. Oktober 1968. Für Mazedonien gilt das deutsch-mazedonische Sozialversicherungsabkommen vom 8. Juli 2003. Hier ist nur es krank – und zwar das System, was nicht mehr reformierbar ist, ohne neue Belastungen und Ungerechtigkeiten zu schaffen.

Gewählt wird ein „weiter so“

Nun könnte man annehmen, dass der Bürger aufwacht. Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist laut Umfragen weiterhin gering. Laut Statista sind nur 23 Prozent der Bürger mit seiner Arbeit zufrieden. Zudem bewegt er sich im unteren Mittelfeld des Politiker-Rankings. Kritikpunkte sind oft ein als nicht überzeugend empfundener Kommunikationsstil, mangelnde Krisenkompetenz und vollmundige Ankündigungen ohne Ergebnisse.

Neueste Umfragen, etwa diese vom 27. März 2026 der Forschungsgruppe Wahlen , sehen zudem die SPD gerade mal noch bei bundesweit 13 Prozent Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geben allerdings nur wenig Hoffnung, dass dies auch im Wohlverhalten seinen Ausdruck findet. Die Ergebnisse der AfD sind nur ein Schimmer am Horizont, aber immerhin.

Wie es wohl weitergeht?

Schlussfolgernd kann man sagen: Egal, was der Wähler wählt, – er erhält am Ende immer eine links-grüne Regierungspolitik dies- beziehungsweise jenseits der Brandmauer. Die “blaue Welle” aus dem Osten kündigt eine noch ferne Veränderung an. Gegenwärtig jedoch leiden wir aber an einer überkommenen Politik, die unser Land vor die Wand fährt und den Bürger dafür ganz unverschämt, immer wieder zur Kasse bittet.

Erneut kann man nur den großen Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg zitieren: “Ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es besser werden soll.”


Freitag, 27. März 2026

Steuererhöhungen und immer mehr Abzocke: Halten sie uns wirklich für so dumm?

von Michael Münch

Letztes Jahr die Rekordschulden, jetzt Steuererhöhungen: Löcher stopfen um jeden Preis



Wir kennen das Spiel zur Genüge inzwischen: Sie reden von Reformen – und meinen immer schamloseren Zugriff auf unser Geld und Restvermögen. Seit gut einem Jahr wird in diesem Land das große Wort „Reform” bemüht und zumeist mit einer Jahreszeit verknüpft “Frühling der Reformen”, „Sommer der Reformen”, ”Herbst der Reformen”. Ein Begriff, der nach Eingriff klingt, nach Korrektur, nach der Bereitschaft, ein aus dem Ruder gelaufenes System wieder auf Kurs zu bringen, auch gegen Widerstände, auch gegen die eigene Bequemlichkeit, und man hätte fast glauben können, dass irgendwo hinter all den Kommissionen, Gipfeln und wohltemperierten Talkshowauftritten tatsächlich noch so etwas wie Problembewusstsein existiert.

Und nun, endlich, soll er da sein, dieser Moment, auf den man uns so lange vorbereitet hat: Die wahre echte Reform nach zwei klatschenden Wahlniederlagen, nach denen man annehmen müsste nun wird tatsächlich die Notbremse gezogen. Doch weit gefehlt: War uns serviert wird, ist keine Reform, sondern das Gegenteil, eine Offenbarung nach zwei desaströsen Landtagswahlen: Mehrwertsteuer rauf, Ehegattensplitting weg, Beiträge rauf – flankiert von der ernsten Behauptung, genau das sei nun der große Wurf, die notwendige Modernisierung, die Antwort auf Krise, Stagnation und strukturelle Schieflagen. Man muss sich diese gedankliche Verrenkung einmal in ihrer ganzen Konsequenz vor Augen führen:

Ein Staat, der Steuereinnahmen in noch nie dagewesener Größenordnung erzielt, der parallel dazu neue Schulden in dreistelliger Milliardenhöhe auftürmt und sich in einer ökonomisch ohnehin angespannten Lage befindet, erklärt ausgerechnet denjenigen, die diesen Apparat finanzieren, dass das Problem weiterhin nicht auf der Ausgaben-, sondern auf der Einnahmeseite liege, und dass die Lösung folglich darin bestehe, noch einmal tiefer zu greifen.

Jahrelange Fehlanreize

Das ist kein politisches Konzept. Das ist die intellektuelle Bankrotterklärung eines Systems, das sich selbst nicht mehr korrigieren kann oder will. Denn eine Reform, die diesen Namen verdient, würde genau an dem Punkt ansetzen, an dem es wehtut, bei den Ausgaben, bei den Prioritäten, bei den Strukturen, bei den Fehlanreizen, die sich über Jahre verfestigt haben und die inzwischen so selbstverständlich geworden sind, dass ihre Infragestellung offenbar als unzumutbar gilt. Stattdessen wählt man den bequemsten aller Wege, der zugleich der unerquicklichste ist, man etikettiert das eigene Unvermögen um und verkauft es als Fortschritt.

Aus Mehrbelastung wird “Verantwortung” und im Endeffekt wird uns jetzt die Kapitulation als Gestaltung verkuft. Das Erstaunlichste daran ist nicht einmal die politische Dreistigkeit, denn die gehört fast schon zur Grundausstattung; nein, das Erstaunliche ist eher die offenkundige Überzeugung, dass dieses Spiel noch funktioniert. Dass man den Menschen in diesem Land ernsthaft immer noch erklären kann, eine Verteuerung ihres gesamten Lebens sei ein Akt der Verbesserung und der Zukunftssicherung; dass der Verlust finanzieller Spielräume ein Gewinn an Zukunft sei, und dass ein Staat, der mit Rekordeinnahmen nicht auskommt, ausgerechnet durch noch höhere Einnahmen gesunden werde. Dumm – dümmer – am dümmsten – Deutschland.

Von jeder ökonomischen Logik entfernt

Das ist keine Kommunikation mehr, das ist ein Test. Ein Test darüber, wie weit sich Parolen und hohle Begriffe noch überstrapazieren und dehnen lassen, bevor sie reißen. Denn spätestens jetzt, in dem Moment, in dem Steuererhöhungen als Reformen gelten, hat sich nicht nur die Politik vom Inhalt verabschiedet, sondern auch die Sprache von der Realität.

Und genau dort liegt das eigentliche Problem von jedem Gläubigen: Nicht in der einzelnen Maßnahme, so unerquicklich sie auch sein mag, sondern in dem dahinterliegenden Denkmodell, das sich längst von jeder ökonomischen Logik entfernt hat und stattdessen auf einer einzigen, erstaunlich simplen Annahme beruht: Dass man ein strukturelles Problem dadurch lösen kann, dass man die Belastung derer erhöht, die es bislang noch tragen.

Das mag eine Zeit lang funktionieren. Aber es ist keine Lösung. Es ist Verschiebung oder Verdrängung und nüchtern betrachtet, nichts anderes als die organisierte Weigerung, sich mit den eigenen Fehlern auseinanderzusetzen. Und deshalb muss man es am Ende so klar sagen, wie es ist. Echte Reformen wären das Gegenteil von Steuererhöhungen. Echte Reformen würden dafür sorgen, dass ein Staat mit weniger Geld auskommt, weil er effizienter und besser funktioniert. Erst zweckentfremdete Giga-Schulden und jetzt, weil es immer noch nicht reicht, Steuererhöhungen: Das alles ist das Eingeständnis, dass man genau dazu nicht mehr in der Lage ist. Alles andere ist leere Rhetorik und der Versuch, ein Land davon zu überzeugen, dass Auspressen eine Form von Fortschritt sei. Das alles ist nicht nur unerquicklich; es ist, bei aller gebotenen Höflichkeit, schlichtweg armselig. Leute Leute, bitte wacht endlich auf – sonst werdet ihr auf ewig verarscht!


Montag, 23. März 2026

Nach der Rheinland-Pfalz–Wahl: Totentanz in der SPD

von Daniel Matissek

SPD-Totengräber Klingbeil und der abgewählte SPD-Ministerpräsident und Wahlhauptverlierer in Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer 



Es ist fast vollbracht: Die SPD steht vor dem Untergang. Der Zustand der Partei ist so desolat da wie nie zuvor in ihrer langen Geschichte – weil diese Partei heute nichts mehr mit dem zu tun hat, was einst ihre Kernsubstanz war und wofür sie stand. Die Konsequenz: Ein Wahldebakel reiht sich an das nächste. Die letzten beiden Wahlsonntage haben die Krise der einstigen Volkspartei noch verschlimmert. Zuerst kam sie vor zwei Wochen mit erbarmungswürdigen 5,5 Prozent gerade noch so in den baden-württembergischen Landtag, und gestern verloren die Genossen nach 35 Jahren die Macht in Rheinland-Pfalz; nur dem Amtsbonus von Ministerpräsident Alexander Schweitzer war es zu verdanken, dass die Partei immerhin noch auf 25,9 Prozent kam und nicht deutlich niedriger, wenn nicht gar einstellig abschnitt. Doch auch auf kommunaler Ebene grassiert das große Sterben: Selbst in München wird die SPD nach 42 Jahren nun nicht mehr den Oberbürgermeister stellen. In Ostdeutschland muss sie vielerorts schon längst um den Verbleib in Landtagen fürchten.

Auch die gestrige Rheinland-Pfalz-Wahl hat gezeigt, dass ihre einstige Stammklientel aus Arbeitern und Angestellten inzwischen scharenweise zur AfD flüchtet, wo man die Interessen von Wirtschaft und Beschäftigten weit ernster nimmt als bei den elitär-abgehobenen, heillos in linker Identitäts- und Minderheitenpolitik verirrten Antifa- und Haltungssozen. Diese Klientel der “kleinen Leute” sieht schon lange nicht mehr ein, warum sie sich immer weiter für die Vollalimentierung illegaler Migranten, die Vernichtung ihrer Arbeitsplätze durch den Klimawahn und die Hofierung irgendwelcher bizarrer Mikrominderheiten krummlegen soll und dafür einer von gutverdienenden weißen Wohlstandslinken dominierte Funktionärs- und Selbstversorgerpartei wie die SPD wählen soll.

„Die Flucht nach vorne wagen”

Klar ist dabei, dass der Fisch auch in diesem Fall vom Kopf stinkt. Die SPD-Spitze unter Lars Klingbeil und Bärbel Bas dilettiert munter vor sich hin und verrät fast im Stundentakt sozialdemokratische Inhalte und Ideen, so wie dies zuvor schon Saskia Esken tat. Das dämmert – natürlich stets nach der Wahl – auch den Verlieren in den Ländern. Ganz offen erklärte der rheinland-pfälzische Wahlverlierer Alexander Schweitzer gestern Abend, dass er die Schuld für die Niederlage bei der Berliner Parteiführung verortet: „Wir spüren heute Abend Trends, die stark sind und ihre Ursachen nicht in Rheinland-Pfalz haben“, rang er um Fassung. Ähnlich hatten sich abgestrafte und abgewählte SPD-Apparatschiks nach allen Wahlen der letzten Jahre vernehmen lassen, freilich ohne dass sich an der Parteilinie irgendetwas geändert hat. Diese Duldungsstarre der Basis gegenüber der Führung könnte nun jedoch enden – denn jetzt, nach dem nächsten Desaster auch noch in Mainz, wird der Ruf nach personellen Veränderungen an der Spitze immer lauter.

Der Partei-Co-Vorsitzende, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, schloss einen Rücktritt jedoch bereits aus – und besaß auch noch die Dreistigkeit zu erklären, angesichts der (von seiner Partei maßgeblich mitverschuldeten!) Wirtschaftskrise in der Bundesrepublik und gleich zwei großen Kriegen mit unmittelbaren Auswirkungen auf Deutschland wolle er sich “nicht wegducken“ – als ob ausgerechnet irgendjemand ihm zutrauen würde, mit diesen Krisen fertigzuwerden. Sich endlich „wegzuducken“ wäre tatsächlich der einzige Dienst, den Klingbeil diesem Land je geleistet hätte, und kein Mensch würde ihm nachtrauern. Bas will von Rücktritt auch nichts wissen, ließ hingegen wenigstens so etwas wie Bereitschaft zur Selbstkritik anklingen: „Wir müssen auch in den nächsten Tagen in den Gremien sehr deutlich darüber reden, ob der Weg, den wir, Lars Klingbeil und ich, eingeschlagen haben, der richtige ist und ob wir ihn weiter fortsetzen“, erklärte die Co-Vorsitzende Bärbel Bas. Generalsekretär Tim Klüssendorf, ein ahnungs- und talentloser No-Name, der natürlich um seinen Posten von Klingbeil Gnaden bangt, faselte: „Wir müssen die Flucht nach vorn wagen!“. Ziel sei, dass das Profil der SPD als Partei für Arbeiter und Angestellte. wieder erkennbar werde. So etwas kommt aus dem Munde eines Mannes, der sich unlängst vor einem Millionenpublikum bei Markus Lanz bis auf die Knochen blamierte, weil er noch nicht einmal eine schemenhafte Ahnung von der Höhe der Sozialausgaben des deutschen Staates hatte.

Verlieren und weiterregieren – dank Brandmauer

So sicher die SPD jedoch schleichend weiter krepiert: Um Regierungsbeteiligung oder sogar bestimmenden Einfluss auf die Geschicke der Bundespolitik muss sie nicht bangen – denn sie hat einen unerschütterlich treuen Verbündeten im CDU-Lügenkanzler Friedrich Merz, der ihr mit seiner demokratiepervertierenden Brandmauer faktisch eine Koalitionsgarantie gegeben hat, die zumindest dort, wo schwarzgrüne Bündnisse (und damit eine noch linkere Politik) nicht möglich sind, für die immerselbe linke Politik von Schwarz-Rot sorgt. Und genau so kommt es natürlich auch in Rheinland-Pfalz – obwohl es eine solide schwarz-blaue Mehrheit zwischen CDU und AfD gäbe, die inhaltlich die größten Kongruenzen aufweist (und die dann, wenn die Union die Absicht hätte, ihre Wahlkampfversprechen und Programmforderungen wirklich umzusetzen, die natürliche und logische Konsequenz wäre). Doch weil die CDU lieber mit der SPD das Gegenteil davon umsetzt, was sie selbst will, bevor sie mit der AfD auch nur spricht, bleibt die SPD weiter am Ruder.

In der CDU fürchtet man inzwischen sogar nichts mehr, als dass die SPD dermaßen geschwächt wird, dass sie sogar aus seiner Katastrophen-Regierung ausscheidet. Das wäre dann womöglich das Ende von Merz, weil sie dann gezwungen wäre, endlich den x-fach bekundeten Wählerwillen umzusetzen und sich neue Mehrheiten zu suchen – die dann nur mit der AfD möglich sind. Die Alternative wären Neuwahlen, die die AfD noch stärker werden ließen. Deshalb versucht Merz nun in einem Verzweiflungsakt wieder einmal, Handlungs- und Reformwillen seiner Regierung zu bekräftigen: Heute Morgen bereits soll ein Gespräch mit der SPD-Führung stattfinden, um mal wieder den gigantischen Reformturbo anzuwerfen. Dass dabei so wenig herauskommen wird wie bei allen bisherigen “Maßnahmenpaketen” und Pseudoreformen des Pinocchio-Kanzlers, der nur für seine eigene Karriere reagiert und dem das Schicksal Deutschlands völlig gleichgültig ist, versteht sich von selbst.

Die nächsten Pseudo-Reformen der schwarzroten Einheitspartei

Bei der CDU sieht man sich offenbar bereits als mit der SPD zu einer Einheitspartei verschmolzen – denn dort feiert man ernsthaft die gemeinsam erzielten rechnerischen Wahlerfolge: Generalsekretär Carsten Linnemann kommentierte das rheinland-pfälzische Wahlergebnis mit den Worten: „Mehr als 50 Prozent Schwarz-Rot sind schon ein starkes Ergebnis für die Mitte-Parteien!” Die AfD habe noch immer „sehr viele Protestwähler“ und sie zu halbieren, sei “die Aufgabe aller Mitte-Parteien“. Abgesehen davon, dass der Versuch der CDU, die AfD zu halbieren, zu ihrer Verdopplung geführt hat, zählt die Ergebnisse von CDU und SPD also bereits zusammen – und liegt damit noch nicht einmal falsch, denn das antidemokratische Brandmauer-Kartell bildet de facto eine SED 2.0, deren einziges Ziel es ist, die AfD zu bekämpfen, die aber dadurch immer stärker wird und inzwischen auch im Westen fast überall stabil als drittstärkste Kraft verankert ist. Darum ändert sich auch durch den zumindest fragwürdigen Kniff nichts, dass sie nach anfänglich mehr als 20 Prozent in den Hochrechnungen – angeblich mal wieder durch die vielen Briefwahl-Stimmen – am Ende doch noch unter die psychologisch wichtige 20-Prozent-Marke gedrückt wurde und laut vorläufigem amtlichem Endergebnis nun bei 19,5 Prozent liegt; immerhin, dies ist das bislang stärkste westdeutsche Landtagsergebnis.

Die wirklich überlebenswichtigen Reformen für dieses Land – völliger Migrationsstopp, Massenabschiebungen, Wiedereinstieg in die Atomkraft, Erhaltung des Verbrennermotors und überhaupt ein Ende des mörderischen Klimawahns – werden weiterhin ausbleiben. Stattdessen wird man wieder irgendwelche Pseudo-Reformen in dem Irrglauben zusammenstoppeln, man könnte weiterhin Wähler kaufen, indem man ihnen einen Bruchteil des Geldes, das man ihnen bereits abgepresst hat, als Almosen wieder zurückgibt. Auch diese Wahl hat wieder gezeigt, dass die große Mehrheit der Wähler sich verzweifelt nach einer Mitte-Rechts-Regierung aus CDU und AfD sehnt – nicht nach der von der CDU praktizierten Palliativbehandlung für die SPD. Aber ihr Wille wird weiter ignoriert werden bis zum bitteren Ende. Doch spätestens wenn die SPD endgültig zugrunde gegangen ist, wird es auch die CDU treffen.


Rheinland-Pfalz-Wahl: AfD mit bestem westdeutschen Ergebnis, SPD geht unter

von Alexander Schwarz

Jubel bei der AfD ich der ersten Hochrechnung: Chrupalla und Weidel mit RLP-Landeschef Jan Bollinger 



Nach 35 Jahren, in denen sie das ganze Land mit ihrem Filz durchsetzt hat, wurde die SPD bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz abgewählt – zumindest stellt sie nicht mehr den Ministerpräsidenten. Dank der Brandmauer wird sie aber trotzdem als etwa gleich starker Partner der CDU weiter an den Fleischtöpfen der Macht sitzen und weiterhin genug Unheil anrichten und ihre Apparatschiks versorgen können. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis kommt die CDU auf 31 Prozent, die SPD verlor 9,8 Prozent und landete noch bei 25,9 Prozent, die Grünen kamen mit geringen Verlusten auf 7,9 Prozent und die FDP wurde mit jämmerlichen zwei Prozent ein weiteres Mal pulverisiert. Die AfD gewann dagegen 11,1 Prozent hinzu und kam auf 19,5 Prozent, womit sie nicht nur ihr letztes Ergebnis in Rheinland-Pfalz mehr als verdoppelte, sondern auch ihr bestes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland erreichte. Auch dies wird ihr, ihren Wählern und dem Land aber nichts nützen, weil die Kartellparteien sich auch in Rheinland-Pfalz weigern, dem Wählerwillen nachzukommen.

Wie schon bei der Bundestagswahl im letzten Jahr und der Landtagswahl in Baden-Württemberg vor zwei Wochen, konnten CDU und AfD mehr als die Hälfte aller Stimmen auf sich vereinen – und wie alle Wahlen der letzten Jahre zeigt auch diese eindeutig, dass die Bürger eigentlich eine Mitte-Rechts-Politik wollen, Doch dank der Feigheit der Brandmauer-Union erhalten sie immer nur wieder das, was sie verzweifelt loswerden wollen.

SPD hat fertig

Die SPD hat in Rheinland-Pfalz mit ihrem verbrecherischen Totalversagen vor und nach der Ahrtal-Flut vor fünf Jahren und ihrem antidemokratischen Kreuzzug gegen die AfD, die ihren Höhepunkt im skandalösen Wahlausschluss von Joachim Paul von der Oberbürgermeisterwahl im letzten Jahr fand, endgültig abgewirtschaftet. Nicht einmal der Amtsbonus von Ministerpräsidenten Alexander Schweizer konnte ihr Ergebnis halten helfen, sondern die Partei brach gnadenlos ein – wobei sie ohne Schweitzer vermutlich nochmals deutlich schwächer, wahrscheinlich bei 10 bis 15 Prozent, gelandet wäre. Das könnte ihr ab sofort blühen, denn Schweitzer kündigte an, seine politische Laufbahn zu beenden.

Und dies, obwohl die SPD natürlich keine Sorge haben muss, in der Opposition zu landen – denn von Anfang stand fest, dass es in Rheinland-Pfalz nur darum ging, ob es eine rot-schwarze oder eine schwarz-rote Regierung geben wird. Inhaltlich und politisch standen sich mit Schweizer und seinem CDU-Herausforderer Schnieder zwei völlig farblose Funktionärstypen gegenüber, die einen lahmen, konturlosen Wahlkampf führten, in dem es vor allem darum ging, sich nicht unnötig wehzutun, da ja ohnehin feststand, dass man miteinander koalieren wird. Eine Zusammenarbeit mit der AfD stand nie zur Debatte. Die ganze geisteskranke Brandmauer-Logik fasste CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann in dem hanebüchenen Statement zusammen: „Mehr als 50 Prozent Schwarz-Rot sind schon ein starkes Ergebnis für die Mitte-Parteien“. Die AfD habe noch immer „sehr viele Protestwähler“ und sie zu halbieren, sei die Aufgabe „aller Mitte-Parteien“.

Einzige Konsequenz: Noch linkere Politik

Linnemann will also eine Partei halbieren, die ihr Ergebnis gerade mehr als verdoppelt hat, während die angebliche „Mitte-Partei“ SPD fast zehn Prozent eingebüßt hat. 16 Prozent der Wähler, die vor fünf Jahren in Rheinland-Pfalz ihr Kreuz bei der CDU machten, haben diesmal AfD gewählt, von der SPD zog sie elf Prozent auf ihre Seite. „Die Brandmauer-Politik hat dazu geführt, dass wir einen immer stärkeren Aufwuchs haben, weil sich die Bürger nicht mehr in ihren Problemen von den anderen Parteien abgeholt fühlen“, sagte AfD-Chefin Alice Weidel. Das ist die Wahrheit über dieses Wahlergebnis und das aller anderen der letzten Jahre, nicht Linnemanns wirre Einschätzung, die im Prinzip CDU und SPD als Einheitspartei bestätigt.

Der Berliner Lügenkanzler Merz kann sich und der Öffentlichkeit nun einreden, dass er einen “Erfolg” errungen hat – sofern es in der SPD nicht doch noch zu einem Aufstand der Basis kommt und die unfähige Spitze aus Bärbel Bas und Antifa-Klingbeil weggerutscht wird. Dasselbe könnte mit Blick auf die Brandmauer allerdings auch der CDU drohen. Letztere wurde in Rheinland-Pfalz vor allem deshalb von vielen gewählt, um endlich das SPD-Regime in dem Bundesland loswerden – aber ganz sicher nicht wegen der Leistungen der Bundesregierung. So oder so: Die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas stehen nun noch mehr unter Druck. Einen Rücktritt schloss Klingbeil allerdings bereits aus. „Wir müssen auch in den nächsten Tagen in den Gremien sehr deutlich darüber reden, ob der Weg, den wir, Lars Klingbeil und ich, eingeschlagen haben, der richtige ist und ob wir ihn weiter fortsetzen“, erklärte Bas. Ihre Erkenntnis und angesichts der verbohrten Ideenlosigkeit und Uneinsichtigkeit naheliegende Reaktion aus dem neuerlichen Wahldebakel wird wahrscheinlich sein, dass man noch linker werden und die CDU noch stärker unter Druck setzen will. Das Trauerspiel der Alt-Parteien geht also weiter, während die AfD sich bundesweit in immer mehr Ländern – Ost wie West – als einzige politische Alternative mit wachsender Wählerunterstützung etabliert.


Sonntag, 22. März 2026

Gebetsteppich statt Bauklötzchen: NRW-Kita indoktriniert Kleinkinder islamgerecht

von Mark Forsheimer

Neulich in der Kita…: Integration (der Deutschen!) fängt schon bei den Kleinsten an 



Dass unsere Zukunft “Ali, Achmed und Giovanni” heißt, hat ein gewisser Cem Özdemir bereits vor vielen Jahren nicht ganz unwahr festgestellt. Und dass eine Schule ohne Rassismus heutzutage dann am besten funktioniert, wenn man die Kinder frühzeitig an die sich immer drastischer verändernden gesellschaftlichen Verhältnisse hinpolt, haben die linksgrünen Ideologen längst auch schon begriffen. Werden die kleinen Seelen frühzeitig gebrochen, dann sind sie später zu noch ganz anderen Dingen fähig – oder sie möchten, wie Angehörige einer Sekte, gar nicht mehr aus der Sackgasse heraus, in der man sie unfreiwillig hineinmanövriert hat. Wie immer fängt alles ganz harmlos an – und solange es keinen Aufschrei gibt, wird unaufhörlich weiter gemacht, bis es kein Zurück mehr gibt.

Rechtzeitig zum Ramadan-Ende am 19. März 2026 wurde den Kindern in einer Gelsenkirchener Kita beigebracht, wie man in einer Moschee betet. Dazu durften die Kleinen ihren Namen auf Arabisch schreiben und das Bild einer islamischen Glaubensstätte malen. Im Zeichen der angeblichen Vielfalt fängt man also schon damit an, dass Kinder ihr christliches Glaubensbekenntnis verleumden und gegen ihren Willen an den Islam herangeführt werden! Abendländische Kulturen werden mit den Füßen getreten und Ramadan-Beleuchtungen da aufgehängt, wo unweit Poller und Securities stehen, um die Besucher vor Anschlägen und gewaltsamen Übergriffen zu schützen! Die nordrhein-westfälische AfD-Abgeordnete und stellvertretende Fraktionschefin Enxhi Seli-Zacharias sieht solche Maßnahmen sogar als Vorbereitung auf ein drohendes Kalifat.

Die üblichen Phrasen

Besorgte Eltern hatten sich an Seli-Zacharias gewandt und kritisiert, dass der Fokus der Betreuung fast nur auf dem islamischen Fastenmonat liege. Muslimische Gebetsformeln statt „Alle meine Entchen“? Früh übt sich, wer später mal ein linientreuer Muselmann sein will. Das SPD-regierte Gelsenkirchen – das immerhin 29,9 Prozent für die AfD bei den Kommunalwahlen im letzten Jahr holte!) spielt den Vorfall entsprechend herunter: „Die Kita Herforder Straße setzt alljährlich pädagogische Angebote zu religiösen Festen um. Neben der Oster-Familienfeier, dem St. Martin-Familienfest, der Nikolausfeier und der Weihnachtsfeier ist der Ramadan und Zuckerfest nur eines dieser Feste.“ Das NRW-Familienministerium kam mit den üblichen Phrasen der „Förderung von Verständnis und Akzeptanz“ sowie dem frühkindlichen „Kennenlernen anderer Kulturen, Lebensstile, Haltungen und Religionen“ daher.

Soso! Geht es hier also auch um buddhistische Zen-Meditation oder um jüdische Feste wie Chanukka oder Purim? Werden diese als nächstes an der besagten Kita thematisiert und zelebriert? Wohl kaum! Doch die Traditionspflege zu islamischen Hochfesten ist nicht alles; insgesamt ist der Trend zur Islamisierung unverkennbar. Bereits im letzten Jahr sorgte die ebenfalls in Gelsenkirchen gelegene Gesamtschule Herle für unliebsame Schlagzeilen mit der Ankündigung, ihr Essen nur noch halal zu servieren. Rund 17 Prozent Migranten leben im Stadtteil Resser Mark, wo sich der Hort befindet; in Gelsenkirchen selbst haben inzwischen 42 Prozent aller Einwohner ausländische Wurzeln. Deutschland passt sich nicht nur an – es verleumdet sich auch noch selbst. Das endgültige Umkippen aller gesellschaftlicher Verhältnisse, von der Sprache über die Kultur bis zum sozialen Miteinander, ist nur noch eine Frage der Zeit. Der Leid- und Leitkultur Islam werden weiterhin Tür und Tor geöffnet.


Freitag, 20. März 2026

Fastenbrechen als Happening für vertrottelte Almans: Auch Kassel unterwirft sich lustvoll dem Islam

von Julian Marius Plutz

Kasseler Fastenbrechen mit dem Organisator Sidney Burnie (vordere Reihe, 2.v.r.), der – obwohl selbst “Kuffar” – begeistert mitbetete

 

In Kassel bekam ich von zwei Moslems eins aufs Maul. Als ich in der Straßenbahn lautstark den Islam kritisierte, hatte eine dicke Kopftuchdame nichts Besseres zu tun, als zwei schlagkräftige männliche Assistenzkräfte aus ihrer Verwandtschaft anzurufen, die wenig später an einer Haltestelle zustiegen und meiner Freundin und mir jeweils eine einschenkten. Noch ehe ich mich wehren konnte, waren die beiden wieder verschwunden. Buntes, schönes Drecksloch Kassel! Und weil es in der nordhessischen Stadt inzwischen so weltoffen zugeht, durfte am vergangenen Mittwoch natürlich auch eine großangelegte Feier anlässlich des muslimischen Fastenbrechens nicht fehlen. In diesem Fall allerdings nicht veranstaltet von den Grünen (wie im Bundestag) oder von islamistischen kalifatsaffinen Moscheeverbänden, sondern von dem 23-Jährigen “Influencer” Sidney Burnie, dessen Name an eine Pornodarstellerin erinnert und der optisch alles verkörpert, was mit der Jugend dieses kaputten Landes schief läuft.

Auf dem Friedrichsplatz in Hessen richtete Burnie ein ein großes Happening zum Iftar aus. Der – wie mittlerweile alle deutschen Staatsmedien – ramadangeile “Hessische Rundfunk” (HR), der Sidney offenkundig auch während der Zeit des Organisierens begleitet hatte, legte dazu ein 1001-Nacht-Märchenstück an den Tag, das, in Buchform veröffentlicht, im Science-Fiction-Regal zu finden wäre: Eine über hundert Meter lange Schlange an der Essensausgabe, orientalische Spezialitäten – vegan oder mit Fleisch –, Picknickdecken, Klapptische und Stühle auf dem Rasen – von diesen Eindrücken der HR verzückt-toleranzbesoffen. Eine richtig „bunte Menge aus vielen verschiedenen Nationen“, schwärmte der von der eigenen Courage ergriffene Sidney Burnie.

Bunt, aber monochrom gibt sich der Wokismus

Doch wie bunt war diese Veranstaltung wirklich? Zunächst einmal: Weder Sidney noch irgendjemand, der in dem HR-Beitrag zu Wort kam, hat selbst einen islamischen Hinter- oder Vordergrund. Mehr noch: Der begeisterte HR-Sprecher musste bei jedem eingespielten O-Ton vermelden, dass diese Person selbst „kein Moslem“ sei. Einmal mehr beschleicht den gemeinen Gebührenzahler da der Verdacht, dass die tolerante Buntheit doch recht monochrom daherkommt. Tatsächlich dürfte es an vielen AfD-Stammtischen wesentlich diverser und bunter zugehen als bei einer durchschnittlichen „Omas gegen rechts“-Aktion (weiß, alt, Lehrerin in Rente) oder einer “Demo gegen rechts” (weiß, jung bis mittelalt, akademische Geisteskrankenwissenschaftler und ein paar Informatiker) – wobei keiner in der AfD dies für einen Wert an sich halten würde.

Doch Sidney sieht das anders: „In Kassel leben um die 20.000 Muslime und generell hat es hier um die 170 Nationen. Das hat man gar nicht so irgendwie auf dem Schirm, deswegen lassen wir uns halt verändern, lass da mal Fastenbrechen machen und und äh das aber als Grund ganz viele Menschen vereint“, so der unbedarfte Linksaktivist. Worte, bei denen man nur erahnen kann, was er möglicherweise meint. Doch Sidney ist noch nicht fertig mit seiner Mission: Denn es seien natürlich nicht nur Muslime eingeladen, „sondern wirklich jeder, also alle Kulturen, alle Religionen und alle Nationen“. Ach ja, tatsächlich??? Wäre hier wirklich jeder willkommen und könnte tatsächlich jede Minderheit an der Veranstaltung schadenfrei teilnehmen? In Kassel gibt es rund 1.000 Juden, vielleicht mittlerweile etwas weniger. Das sind rund zwei Prozent des muslimischen Bevölkerungsanteil, von dem etliche auf Juden – sagen wir es unpolemisch – nicht unbedingt gut zu sprechen sind. Man darf daher zweifeln, ob hier jemand mit Kippa oder Davidstern tatsächlich so willkommen aufgenommen würde, wie Naivling Sidney sich das vorstellt. Wobei: Im Fall der Fälle bliebe es vermutlich nur bei akademisierten Bullshit-Kontroversen mit Soziologie-Silke, denn für das Faustrecht bräuchte es ein paar muslimische Jungs. Aber die waren ja gar nicht da.

Die autochthone Gesellschaft ist das Hauptproblem

Es ist wie immer: Aufgrund der eigenen Schwäche sind die anderen so stark. Wie meinte es unlängst ein schlauer Mensch: „Ohne unser eigenes Systemversagen hätten Islamisten keine Chance.“ Doch solange dreitausend hauptsächlich nichtmuslimische, komplett verblödete Kasseler Gutmenschen auf die Straße gehen, um das Ende vom Ramadan als eine Art Multikulti-Toleranzspektakel zu feiern und einer Religion zu frönen, mit der sie nichts am Hut haben, solange diese Leute und ihre zahllosen gleichtickenden Verbündeten ihre eigene Kultur inständig hassen und ablehnen, und vor allem: solange sie immer noch die gleichen falschen Parteien wählen, hat die primitive Wüstensekte ein leichtes Spiel.

So gesehen sind Gestalten wie Sidney Burnie ein größeres Problem als Mohamed Atta. Zwar sind woken Wahnsinnige wie der 23-jährige Kasseler keine “Terroristen” im eigentlichen Sinne – doch sie entkernen in ihrer Masse, ihrer Blödheit und ihrem moralischen Impetus systematisch die Grundwerte dieses Landes. Beim 9/11-Rädelsführer aus der Hamburger Zelle – so wie später bei Anis Amri, Taleb Abdelmohsen und tausenden “Sprenggläubigen” mehr – hatten “nur” die Behörden versagt; an den Burnies dieses Landes versagte eine ganze Gesellschaft. Heutzutage kann in Kassel eine dicke Kopftuchdame in der Straßenbahn ihre Sippschaft anrufen, die dann Selbstjustiz anwendet, wenn sich jemand über den Islam lustig macht. Die Täter sind das eine – doch die autochthone Gesellschaft, die das zulässt, stellt das eigentliche Problem dar. Oder gibt es vielleicht ähnliche Vorkommnisse und Bedrohungen in Ungarn, Tschechien oder Polen? Die deutsche Dekadenz befindet sich im Spätherbst und eines ist sicher: „Winter is coming“ – doch es wird keine bezaubernde weiße Weihnacht, sondern, wenn dieses Land so weitermacht, ein Schlachtfest. Das ist zwar halal, aber dafür umso blutiger.


Mittwoch, 18. März 2026

Erst Wählerbetrug, dann Schuldenbetrug: Fast 90 Prozent des “Sondervermögens” zweckentfremdet – wann klicken bei Merz und Klingbeil die Handschellen?

von Daniel Matissek

Die Kohle ist weg: Sinnbild des deutschen Wohlstands, wenn diese Bundesregierung mit ihrem Zerstörungswerk fertig ist



Was von Anfang an absehbar war, ist nun sowohl vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) als auch von Münchner ifo-Institut bestätigt worden – nämlich, dass mit der größten Wahlkampflüge aller Zeiten die größte Veruntreuung aller Zeiten finanziert wird. Das vor einem Jahr von einem bereits abgewählten Bundestag im Zuge eines beispiellosen Finanzstaatsstreichs eilig abgenickte Schuldenpaket in Höhe von 500 Milliarden Euro, mit dem Union und SPD sich die finanzielle Grundlage ihrer auf Wählertäuschung und Schwindel gegründeten Regierung geschaffen haben, fließt nicht, wie zigfach versprochen, in Infrastruktur und Klimaneutralität, sondern in das Stopfen von Haushaltslöchern und die Finanzierung aller erdenklichen ideologischen Idiotien – und natürlich indirekt unter Verrat deutscher Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen in alle Welt und in die Ukraine.

Nach dem skandalösen Bundestagsbeschluss hatte der skrupelloseste Wählerbetrüger und Vorsatzlügner Friedrich Merz noch getönt, die Bürger würden „bald merken“, dass ihnen wieder „ein handlungsfähiger Staat“ zur Seite stehe; zuvor hatte er freilich im Wahlkampf noch gebetsmühlenartig verkündet, dass die Schuldenbremse ihm hoch und heilig sei. Bereits dann, wenn Merz die durch einen schmutzigen Handel mit SPD und Grünen im alten Bundestag durchgedrückte epochale Neuverschuldung für den angekündigten Zweck verwendet hätte, bliebe der Vorgang ein ruch- und gewissenloser Wortbruch und fiskalischer Putsch. Immerhin hätten sich die Deutschen dann in Kürze über bessere Schulen, Schienennetze und Straßen, mehr innere Sicherheit und eine intakte Infrastruktur freuen können – was (erst recht angesichts rekordreifer Steuereinnahmen) zwar immer noch keine Rechtfertigung für eine biblische Schuldenhypothek für kommende Generationen wäre, aber dennoch einen Gegenwert darstellte.

Immer das gleiche Muster

Nun aber sieht die Realität so aus, dass praktisch keine “Zukunftsinvestitionen” und auch keine Infrastrukturmaßnahmen stattfanden, ja noch nicht einmal für den ebenfalls zum Verwendungszweck erklärten Klima-Schwachsinn die versprochenen elder flossen – sondern die Gelder, genau wie von Beginn an befürchtet wurde, für laufende Kosten und zum Stopfen von Haushaltslöchern in einem total aufgeblähten Umverteilungs- und Versorgungsstaat verfrühstückt wurden. Laut IW wurden bislang 86 Prozent, dem ifo-Institut zufolge sogar 95 Prozent der Mittel zweckentfremdet. Der Ifo-Analyse zufolge ist die Schuldenaufnahme 2025 im Rahmen des „Sondervermögens“ um 24,3 Milliarden Euro erhöht worden, die tatsächlichen Investitionen des Bundes liegen jedoch nur um 1,3 Milliarden Euro über denen von 2024. Die Lücke von 23 Milliarden Euro an neuen Schulden floss nicht in zusätzliche ‌Investitionen – sondern stattdessen kam es „zu Verschiebungen einzelner Posten vom Kernhaushalt in das kreditfinanzierte Sondervermögen“, etwa in den Verkehrsbereich, so die ifo-Expertin Emilie Höslinger.

Das Muster ist immer gleich: Investitionen, die ohnehin aus Haushaltsmitteln geplant waren, werden einfach mit den Schulden bezahlt, und die dadurch frei werdenden Haushaltsgelder werden für alles mögliche verbraten. Die völlig marode Infrastruktur lässt man weiter verkommen und verschiebt die Schulden, die künftigen Generationen aufs Auge gedrückt wurden, einfach nach Belieben für den eigenen Machterhalt hin und her. So wurden 2024 etwa etwa noch 1,2 Milliarden Euro aus dem normalen Haushalt in den Breitbandausbau investiert – im vergangenen Jahr dann kein Cent mehr, dafür flossen 1,4 Milliarden Euro aus Merz‘ Schuldenpaket in diesen Titel, obwohl der Breitbandausbau explizit nicht zu den Verwendungszwecken des “Sondervermögens” gehörte. Dasselbe bei der Bahn: 2024 wurde sie mit 7,5 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bezuschusst, 2025 tauchte sie dort nicht mehr auf – dafür erhielt sie aber 7,6 Milliarden aus dem Schuldenpaket, um laufende Kosten zu bestreiten. Und dies sind nur zwei von etlichen Beispielen aus der ifo-Analyse.

Kreative Umdeklarierungen

Die Regierung, im Tricksen und Manipulieren inzwischen erfahren, weist die Kritik natürlich zurück: Eine Sprecherin des Finanzministeriums behauptete, es handele sich sehr wohl um “zusätzliche Investitionen”, ‌die diejenigen aus dem Kernhaushalt “ergänzen” sollten. 2025 hätten die Investitionsausgaben ‌dadurch im Vergleich zu 2024 um circa 17 Prozent gesteigert werden können. Von insgesamt rund 87 Milliarden Euro seien 24 Milliarden auf das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität entfallen. Natürlich lässt sich dies mit kreativen Umdeklarierungen immer irgendwie darstellen; Tatsache jedoch ist, dass nun genau das eingetreten ist, was man von Anfang an ahnte: Der völlig verantwortungslose und abgefeimte Merz macht alles mit, um sich von seinem einzig akzeptierten linken Wunschpartner SPD in der Kanzlerrolle halten zu lassen – und schädigt damit dieses Land auf Generationen. Das taumelnde Machtkartell mästet sich weiter an diesem Staat, der immer dysfunktionaler, fetter und verschwenderischer wird, sich immer mehr autoritäre Sperenzchen anmaßt und am eigenen Versagen seiner Akteure schleichend zugrunde geht.

Der zweckentfremdete Schuldensumpf von Merz‘ und Klingbeil ist nur ein weiteres Mosaiksteinchen im Gesamtbild, das dieses Land im Zustand der Verarmung und Ausplünderung zeigt. Nimmt man noch die in die Billionen gehenden direkten und indirekten Folgen der Corona-Politik, des Klimawahns und des alleine mit über 330 Milliarden Euro taxierten, nun als Irrtum eingestandenen Atomausstiegs (den Merz selbst ausdrücklich für grundfalsch hält, an dem er aber dennoch “irreversibel” festhält), Merkels Migrationsverbrechen und der Ukraine-Unterstützung dazu, ergibt sich ein unfassbarer, längst nicht mehr bezifferbarer Schaden, den deutsche Politiker allein in den letzten 10 bis 15 Jahren ohne Not und Nutzen angerichtet haben.

Versailles war nichts dagegen

Dieser übersteigt übrigens in seinen Dimensionen die Reparationszahlungen inzwischen bei weitem übersteigt, die dem Deutschen Reich nach dem Ersten Weltkrieg im Versailler Vertrag aufgebürdet (jedoch nur zu einem Bruchteil gezahlt) wurden. Die dort als Kontributionen auferlegten 132 Milliarden Goldmark, auf die man sich damals schließlich einigte, galten als ungeheuerliche, niemals zu begleichende Summe und waren innenpolitisch ein stetiger Konfliktpunkt, der erheblich dazu beitrug, die Stellung der gesamten Weimarer Republik zu untergraben – und schließlich Hitler maßgeblich an die Macht brachte. Dies nur einmal zur Verdeutlichung, welcher Schaden in der Gegenwart noch von Siegermächten, sondern von ideologischen Zivilversagern in der Spitzenpolitik angerichtet wird.

Heute verursachen Berufspolitiker, deren Unfähigkeit nur noch von ihrer Skrupellosigkeit übertroffen wird, weitaus größere Schäden, ohne dass sie irgendwelche Konsequenzen fürchten müssten. Was ihnen dafür winkt, ist kein Prozess – sondern üppige Ruhebezüge, hochdotierte Anschlussverwendungen und Orden. Merz, Merkel Klingbeil Habeck, Spahn, Lauterbach, Baerbock wären in einem Land, wo Verrat und Sabotage noch geahndet und Politikerhaftung gelten würde, längst vor ein Tribunal gestellt und zur Rechenschaft gezogen werden. Das Allermindeste wäre ihr sofortiger Rücktritt von allen Ämtern und lebenslange Streichung jeglicher Bezüge. Für den – bald tatsächlich “irreversiblen” – Ruin Deutschlands bleibt nur die Hoffnung auf eine höhere Gerechtigkeit.


Sonntag, 15. März 2026

Vernagelt und schachmatt: Die bunte deutsche La-La-Linke

von Wolf Reiser

Psychogramm einer Identitätsstörung



Lange Märsche gehörten einst zur Langzeitstrategie des rotgrünen Aktivismus. Vermittels des Soros-Kraken machten sich afroorientalische Migranten mit diesem Erfolgsmodell vertraut. Mehr als zehn Jahre des unkontrollierten Zustroms von Abermillionen kulturfremder Menschen haben Deutschland und das westliche Europa an den Rand des zivilisatorischen Überlebens getrieben. Mit jedem neuen Tag weicht das Sommermärchen einem Dark Winter. Alleine die ersten Wochen des Jahres 2026 lieferten im Stundentakt die Messdaten eines großflächigen Massakers. Während die neue DB-Domina Palla einen baldigen Sicherheitsgipfel ankündigte, überschlugen sich die Meldungen über Morde, Messer und Macheten in ihren Zügen, Bahnhöfen und entlang der Geleise und Weichen der Republik. Nur noch wenige Leute vermissen an den blutverschmierten Tatorten tote Hosen, keifende Omas, festklebende Dekarbonierer, lodernde Lichterketten und Friedensmärsche. Wegen dieser tragischen Einzelfälle rund um Eingeborene begibt sich auch die schiefmäulige Schweigeminute aus Bellevue nicht mehr extra in seinen Staatshelikopter.

Dafür gab es im Februar an anderer Stelle im Land Aufmärsche, etwa Antifa-Demos gegen das ungarische Naziurteil bezüglich einer nonbinären Knochenbrecherin. Und auch die Vorsitzende der Grünen in Arnsberg bezog sich auf den drohenden Zusammenbruch unserer Zivilisation. Auf Insta schrieb sie: „Eine Regenbogentreppe über Nacht in schwarz-rot-gold zu übersprayen ist eine klare rechtsextreme Aussage gegen Vielfalt, Queers und eine bunte Gesellschaft, pro Nationalismus.“

Erbauliche Erkenntnis

Wie sich die europäische Linke das weitere Zusammenleben im westlichen Europa vorstellt, formulierte vor ein paar Tagen die spanische Politikerin Irene Montera: Man müsse die einheimische Bevölkerung gezielt durch Ausländer ersetzen, auch um die Wahldynamik zu beeinflussen. Und wörtlich weiter: „Ich hoffe auf die Ersetzungstheorie und ich hoffe, wir können dieses Land von Faschisten und Rassisten mit Einwanderern befreien, ganz gleich, welcher Hautfarbe, gelb, schwarz oder braun.“ Tags darauf erteilte ihr Chef 500.000 Migranten ohne Titel und Papiere ein dauerhaftes Bleiberecht für Spanien. Sanchez nannte es „Work and stay“ – ältere Leute würden gedanklich ein „behind“ anhängen (so von wegen Gladio 2.1.) Ein spanisches Leak vom 25. Februar berichtete von mittlerweile 1.5 Millionen jungen afrikanischen Männern, die alleine 2026 auf verschiedenen Wegen im Land eingetroffen sind und von denen sich nicht wenige derzeit auf ebenso verschiedenen Wegen in Richtung Norden bewegen.
Wem hierzulande nach dem elften Jack Daniel’s an der Theke das Wort „Bevölkerungsaustausch“ rausrutscht, ist schneller in Stammheim als Söder an seinem Dönerstand.

Gehen wir zum 7. Januar 2026 zurück, an dem Mathias Miersch – maskenhaft wie der späte Warhol – vor die Mikrophone der Hauptstadtjournaille trat. Der Generalsekretär seiner dahin taumelnden Splitterpartei vermeldete eine erbauliche Erkenntnis: Migration sei nicht mit Schwarz und Weiß zu beantworten, biete Riesenchancen und sei zudem notwendig für die Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme. Der andere Witzbold über dem Kuckucksnest des Kanzleramts verkündete parallel beim Drachensteigen aus Indien, dass sich sehr bald viele Inder mit Deep-IT-Knowhow auf den Weg machen werden. Damit hatte der, auch im Iran nicht gerade hochgeschätzte Tiefflieger zufällig die Wahrheit gesagt. In der Tat packen unter anderem viele qualifizierte Inder derzeit ihre analogen Koffer und verlassen scharenweise das paralysierte La-la-Länd. Nicht ohne Grund rangieren wir in den Augen der Kanadier und Australier in Sachen Reisewarnung mittlerweile auf einer Ebene mit Zimbabwe, Malawi und Aserbeidschan.

Das Vaterland nebst Glückes Unterpfand versinkt in einem Abgrund aus Gewalt und Mordlust

Während sich unsere mediale Kläranlage seit Jahresbeginn an zwei nicht geklärten Todesfällen im 7. 123 Kilometer entfernten Minneapolis abarbeitet, versinkt das Vaterland nebst Glückes Unterpfand in einem Abgrund aus Gewalt, Mordlust und hilflos erduldeter Selbstzerstörung. Beim Meinungsinstitut Insa erfuhr man, dass 60 Prozent der Deutschen die Migration für das größte Problem halten. Bei den AfD-Leuten waren es 83 Prozent, bei der SPD 36 Prozent und bei Linksgrün 24 Prozent. YouGov ermittelte zeitgleich, dass sich eine Mehrheit im Land, darunter auch viele Langzeitmigranten, für einen radikalen Migrationsstopp ausspricht und darüber hinaus auch umgehende Rückführungen wünscht. Davon unberührt, wanderten 2025 erneut über 400.000 Nicht-Europäer ein. Auf 800.000 Menschen schätzt irgendein Institut die Anzahl jener Muslime und Afrikaner, die schriftlich dokumentiert zur Ausreise verpflichtet sind, und ein anderes Amt gibt kund, dass die derzeit anliegenden rund 250.000 Asylklagen die deutschen Landgerichte auf unabsehbare Zeit lahmlegen. Ende Februar stellte man fest, dass 90 Prozent der innereuropäischen Rückführungen scheitern. Dann, ein paar Tage vor der Wahl in Baden-Württemberg, berichteten die rufgeschädigten Leitmedien überschwänglich von der Deportation 20 afghanischer Schwerverbrecher.

Angesichts der hartnäckigen US-israelischen Flurbereinigungen in Gaza, dem Westjordanland, in Syrien, dem Irak und endlich auch dem Riesenreich der Perser, dürfte sich das stabile Drittel des bedingungslosen Grundwillkommens die Hände reiben. Auf dem Parteitag der Grünen wurde speziell von Frauenseite aus erfleht, zu den hinlänglich bekannten Stadtbildmigranten doch bitte auch neue Klimaflüchtlinge zu importieren. Zwischendurch bombardieren Amis, Israelis, Briten oder Türken immer wieder mal kurdische Stellungen nebst deren Gefangenenlagern. Und so befinden sich zum Winterende viele freiheitsdurstige ISIS-Fanboys auf dem heiligen Pfad der Balkanroute. Es ist davon auszugehen, dass weder die Bergpredigt noch Henry Miller und Jack Kerouac zur bevorzugten Reiselektüre zählen.

Flaumbärtige Knallhartreporter mit ihren Sneakers vor Ort

Dafür fragen sich die Stammleser der „Bild“ immer öfters, ob ihr Deutschland überhaupt noch zum Islam gehört. Die Hochkaräter der Springergosse liefern am Stück Homestories über Bushido, Abu Chakr und die Kronleuchten des Remmo-Clans. Die flaumbärtigen Knallhartreporter sind mit ihren Sneakers vor Ort, wenn Berliner oder Hamburger Gendarmen die opulenten Clanchefbegräbnisse beschützen. In Endlosschleife gibt es cool posierende Killerrocker, kalifenbärtige Ehrenmörder, tätowierte Dumpfbacken, TNT-Experten und übernächtigte Meth-Köche, deren Chemieabfälle das einst so gute ostdeutsche Trinkwasser vergiften. Wiewohl sich die liberal-bürgerlichen Sturmgeschütze viel Mühe geben, mit Relativierungen, Auslassungen und Faktenchecks die Nerven ihrer Klientel zu schonen, können sie ihren Lesern die rasende Dynamik moderner Bürgerkriegsführung nicht ersparen: Messermorde, Machetenmorde, Hinrichtungen, Kioskmorde, “Tipico”-Morde, Shisha-Morde, Enthauptungen, Einzel- und Massenvergewaltigungen – in Schulen, Altersheimen, Freibädern und vollgekotzten Regionalzügen. Ein Berliner Polizeisprecher erläutert: „Die Prägung durch Werte und Normen anderer Kulturen kann zu Konflikten und delinquentem Verhalten führen.“ Der Berliner Polizeichefin indessen lagen bis Ende Februar keinerlei Hinweise auf Bandenkriminalität vor.

Im Boulevardteil der Lokalnachrichten geht es lustig weiter: angezündete Obdachlose, erwürgte Schulmädchen, angepinkelte Schulbuben, verprügelte Lehrer, in den Suizid gemobbte Kids, bespuckte Busfahrer, überfahrene Polizisten, in den Tod gerempelte Bahnreisende, grün und blau-geschlagene Jobcenterbeamte, 12-jährige Autoraser, niedergebrannte Häuserblocks, multiethnische Straßenschlachten, Schutzgeldschießereien, um Haus und Hof betrogene Greise, geplünderte Schließfächer, gesprengte Bankomaten, Einbrüche, Ausbrüche, neue Morde. Und Mitte Januar wurde zu allem Überfluss auch noch die Handtasche von Sylvia Meis entwendet.

Bloß kein Wasser auf irgendwelche Mühlen!

In den meisten Fällen handelt es sich bei den Tätern um junge männliche Einwanderer, von denen viele inzwischen eingebürgert wurden, was den prozentualen Anteil der deutschen Straftäter in die Höhe treibt. Viele der als traumatisiert und schutzbedürftig ausgewiesenen Kriminellen entstammen jenen Herkunftsländern, in denen speziell das Mittelinks-Milieu gerne die Seele herumbaumeln lässt – Türkei, Albanien, Marokko, Tunesien, Ägypten. Hinter den Mauern dortiger Resorts werden interkulturelle Bande geknüpft, mit Shuttle-Service, Klangschalen, Ego-Resonanz-Therapie und Achtsamkeits-Yoga. Um hier mal gleich der Rassismus-Keule zu begegnen: Nicht jeder Afghane ist per se ein Gefährder; nicht jeder Syrer ein Bataclan-Hitman; nicht jeder Deutsch-Südsudanese ein ISIS-Schakal; nicht jeder Kurde ein Messermann. Und was die Vollverschleierung angeht, würde diese Mode auch manchen Almans gut zu Gesicht stehen. Und ja, es gab und gibt jede Menge zwielichtige Biodeutsche; Himmler, Haarmann, Honka und Hoeness, Strauß & Söhne und der ganze Amigo-Filz, Flick, Barschel, Pfeiffer und Engholm, Schalke und Hertha und viele Plagiatsbetrüger (gerade in der CDU), sowie Zuhälter, Schlepper, Amokläufer, Kinderschänder und Trickbetrüger, selbst bei der Deutschen Bank, Audi und VW.

Was einen neutralen, objektiven Betrachter irritiert, ist die Tatsache, dass man seit 2015, also dem Beginn des zivilisatorischen Niedergangs, weder leise noch laut die Rösser und Reiter der Schattenkavallerie benennen darf. Wem beispielsweise das eigene Kind weggemetzelt wurde, hatte als Mutter und Vater gegenüber der Pressemeute nicht mit Ingrimm zu trauern oder gar nach Vergeltung zu rufen; vor allem galt es jetzt auf eine korrekte Wortwahl zu achten. Ein totes Kind, das ist natürlich sehr schrecklich, aber das Blut darf kein Wasser auf die Mühle sein. Wir alle, wir von Politik und Medien, “UnsereDemokratie™“, wir fühlen den Schmerz, aber Tod und Mord, das gab es immer schon, das Kind war einfach zur falschen Zeit im falschen Zug, deswegen in Zukunft: Vorsicht an den Bahnsteigkante. Und selbst wenn Sie lebenslang unter dem Verlust leiden mögen, verzichten Sie, wenigstens vor laufenden Kameras auf überstürztes Instrumentalisieren. Weil sonst drohen Hitler, Höcke und Holocaust.

Narkotisierte Prantl-Jünger

Den verunsicherten Menschen dienten sich in Sachen Schuldzuweisung umgehend Kanzleramt, dpa, Springer und Bertelsmann an. Verantwortlich an den Verbrechen seien zum Beispiel ein Auto, ein Messer, ein Mann, zwei Männer, Streitigkeiten von Männern mit Schussabgabe, eine Gruppe, eine Person oder sogar mehrere Personen. Empfehlenswert seien auch Unbekannte, Kinderbanden, ein autonom fahrender Lastwagen, eine magische Bleikugel, schlechtes Crack, Klimawandel, Long-Covid, Putin, Tiktok, Trump oder eine schlampig übersetzte Sure. Der leidgeprüfte und dauerzerknirschte NRW-Innenminister Reul brachte sein Unbehagen angesichts der neostalinistischen Sprachzensoren etwas mühsam auf den Punkt: “Wenn Sie bestimmte Themen, die in der Wirklichkeit da sind und die Menschen auch empfinden, benennen, die aber nicht in die Zeit passen […], dann kriegen Sie Ärger […], von Menschen, die Meinung machen, die was zu sagen haben, von Menschen, die wahrscheinlich gar nicht die Mehrheit der Bevölkerung sind.” Dagegen fackelten die Stand-Up-Comedians Gabriel und Gauck nicht lange: Dunkeldeutsches Pack!

Ich kenne heute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kaum noch einen Menschen, der Merkels Melting-Pot-Amok etwas Positives abgewinnen kann. Das betrifft die Imagine-Hippie-Teddybärchen-Träumer, die einst so hilfsbereiten Ehrenämtler und Patenschaftler, die narkotisierten Prantl-Jünger sowie den kleinen Mann auf der Straße nebst Gattin. Die schon im Winter 2015 leicht hysterisch wirkende Euphorie ist einem realen Albtraum gewichen. Angesichts der Grabsteininschrift „Wir schaffen das“ fragen sich viele, wen diese Person eigentlich mit „Wir“ gemeint hatte und was dieses „Das“ in letzter Konsequenz bedeutet.

Viele Leute stellen sich heute die weitaus wichtigere Frage – und zwar jene, wie eine Gesellschaft oder Zivilisation bestehen will, deren eigene Geburtenrate, vor allem seit 2022 dramatisch abfällt und die parallel eine millionenfache unkontrollierte kulturfremde Einwanderung akzeptiert und darüber hinaus noch – offenbar gegen den Willen der Mehrheit – offen forciert.

Eine riesige neokoloniale Sklavenfarm

Die Migrationsmanufaktur Soros & Merkel hatte es ziemlich lange relativ locker erreicht, dass eine große Mehrheit die Augen vor der Realität verschlossen hielt. Wiewohl sich mit jedem neuen Tag die Konsequenzen aus genau dieser Realität offenbarten, wurde beschwichtigt, gelogen, verdrängt, abgelenkt beschuldigt, geheuchelt, beteuert und Besserung in Aussicht gestellt. Man musste nur jeden Tag aufs Neue die Kröte schlucken, dass diese Besserung vor allem und gerade durch das Eintreffen neuer Fachkräfte zu erreichen sei. Diese waren, sind und bleiben im Duktus der glühenden SPD-Holzkohle Martin Schmid „wertvoller als Gold“ und werden bis zur weiteren Verwendung im Tresor des Bürgergelds zwischengelagert. Wer, bitte, ist schon dieser Larry Fink, der eben in Davos so nebenbei ankündigte, dass in Deutschland noch dieses Jahr Hunderttausende hochdotierter Jobs vom KI-Kahlschlag weggefegt werden? Und das erst der Anfang einer Implosion des gesamten Arbeitsmarkts sei. How dare he? Wir schaffen das, irgendwie… wie damals, bei der Abwrackprämie.

Zehn Jahre davor kann man sich durchaus vorstellen, dass die DAX-Oligarchen und die netten Mittelständler dachten: Okay, prima, 1-2-3 Millionen verzweifelte Nomaden, herrlich billige Löhne und Fuckju-Verdi nebst Trillerpfeifen; der Deppen-Staat würde für Wohnen, Schule und Zahnreinigung blechen und selber könnte man Gewinne wie nie zuvor einstreichen. Dazu kämen noch zig Milliarden Welcome-Subventionen aus Brüssel und dank Muttis freundlichem Gesicht konnte man endlich den Fluch von KZ-Ausbeutung und Zwangsarbeit abstreifen. Für einen Moment erschien ihnen dieses Deutschland wie eine riesige neokoloniale Sklavenfarm, deren frische Arbeitskräfte freiwillig und hochmotiviert aus weit entfernten Ländern herbeiströmten.

Kein Ende mehr in Sicht

Und die Linke? Ich kann mich an kein Wort erinnern zu Brain-Drain und Ausplünderung. Ich vernahm keinen Laut in Sachen systematischer Zerstörung der meist muslimischen Drittweltstaaten im rein amerikanischen Kampf gegen den Terror. Und in Sachen Fluchtursachen sah und hörte ich nichts von linken Demos rund um die Botschaften der USA, der UK, Israels oder den NATO-Kasernen. Anstatt die Schlepper der Grauen Wölfe und die Menschenhändler der levantinischen und afrikanischen Militärs zu bekriegen, gingen die üblichen Aktivistinnen aus dem “Pro Asyl”-NGO-Dunstkreis zur offenen Kooperation über bei der Verteilung der armen Teufel und zukünftigen Wähler. Was um Himmels willen tun die Deutschen da?, fragte sich die restliche Welt. Hatte die junge Physikerin heimlich Woodstock und Monterrey besucht? Wurde während Moskaus Zersetzungskursen mit LSD experimentiert? Was geht hinter den Augen der mächtigsten Frau des Universums vor sich? Mitgefühl? Kalkül? Pflichtbewusstsein? Man sagt ja, sie denke vom Ende her, doch da war kein Ende mehr in Sicht. Natürlich kam auch das leidige Dauerthema auf, die besondere Schuld Deutschlands und das immer wiederkehrende Ritual einer demonstrativen Abtragung. Beim Triggern der Schwindelspirale war Verlass auf die sadistische Über-Ich-Zentrale des Mohn-Springer-Kartells.

Verlassen konnte sich die Kanzlerin der Herzen vor allem auf eine gefühlige und treu ergebene Linke. Ab Mitte der zweiten Amtsperiode begann in der Republik ein jakobinischer Moralterror zu walten und zu wüten. Ab 5 Uhr 30 ertönen heutzutage Hayalis Jagdhorn-Fanfaren, und der Tag endet mit dem Halali von Strack-Zimmermanns Flächenbombardements. Im parlamentarischen Dschungelcamp gibt ein feministisches Scharfgericht aus Dröge, Esken, Hasselmann, Roth und Reichinek den Ton vor. Selbst an Sitzungstagen zum Thema der Pendlerpauschale werden die ganz tollen Fortschritte bei der Integration und ein weltweit einzigartiges Win-Win-Einwanderungsidyll hervorgehoben. Immer wieder aufs Neue heulen ihre Stimmen auf wie rotierende Kreissägen, und boshaft-funkelnde Augen richten sich auf den AfD-Abschaum: Die Angst da draußen im Land, bei den Menschen vor dem Bildschirm, das ist doch nur gefühlte Angst! Spuk, Lug und Trug, imaginierter Phantomschmerz und das Ergebnis der Panikmache dieser Rechtsextremisten. Um so mehr müsse jetzt, hier und heute, “UnsereDemokratie™” alle Faschisten, Querdenker, Fremdenhasser und Covidioten endlich verbieten, um danach ein vielfältiges, diverses, tolerantes, queer-wokes und gendertransformiertes Neues Deutschland zu etablieren.

“Kohls Mädchen” als Nemesis

Früher konnte man die Linken der Skepsis, der Aufklärung und der Systemkritik zuordnen. Heute steht sie für Realitätsverweigerung, Unterordnung und Selbstzerstörung. Wie kam es zu dieser kognitiven Dissonanz? Was war geschehen, dass sich der linke Mainstream seit Beginn des Jahrtausends ins Lager der Soros-Stiftungen begab, der Pharma-Multis, der Green-Deal-Hedgefonds und der globalen Medienkartellen? Hatte uns nicht schon Eisenhower 1961 vor diesem katastrophal wütenden Militärisch Industriellen Komplex gewarnt?

Um 1990 erblickte man mitten im Staub des Mauerbruchs die Silhouette einer Doro Kasner-Merkel, zunächst unscheinbar wie eine Rodlerin aus dem Erzgebirge. Von der Ossi-SPD abgelehnt, trat sie halt in die benachbarte CDU ein, machte dies und das, leiterte sich die Sprossen hoch, setzte als “Kohls Mädchen” ihren Namen unter den Vatermord-Essay in der FAZ und ließ zunächst Schäuble und danach den Rest interner Konkurrenten über die Klinge springen. Kaum hatte Schröder 2005 noch gepoltert: „Wir müssen mal die Kirche im Dorf lassen“, war die evangelisch-stalinistische Pastorentochter bereits als Kanzlerin vereidigt. Udo Walz beendete ihr Bad-Hair-Image, das Haus Burda kümmerte sich um den dezenten Eiscreme-Touch ihrer Blazer und bald erschien sie wie maßgeschneidert für eine so überhebliche wie unterkomplexe Republik. Hurra! Eine Frau, endlich, eine Minderheit, schwärmten die gefühligen Halblinken. Dann noch eine aus dem Osten, irre, noch ne Minderheit! Und was man so hört: Kartoffelsuppe statt Koks, U-Bahn statt Learjet, fast wie eine zweite Mutter Teresa und auf jeden Fall eine Dienerin des Volks.

Scharenweise in Merkels Bio-Schlachthof geflüchtet

Während sie über vier zähe Perioden hinweg das Parlament mit ihren lustlos abgelesenen Redebeiträgen in eine Aussegnungshalle umwandelte, drehte sie in Brüssel den beiden Nervgriechen den Strom ab. Da staunte selbst die schwarze Null aus dem Breisgau: „Isch over“. Im Zusammenhang mit den SOS-Hellenen brachten er und Merkel auch einen gigantischen Euro-Rettungsschirm zur Abstimmung, den 95 Prozent der Befürworter weder in Inhalt und Sinn noch in der sich nach und nach erweisenden Konsequenz kapiert haben. Merkels Sternstunde in Sachen Zersetzung der Linksliberalen schlug dann 2011. Dank einer mysteriösen Eingebung und ohne große Absprache mit Partei, Industrie, Europa oder dem DFB erfüllte sie den Urtraum und den Gründungsmythos der Sonnenblumensekte. Die obligaten Schleimer der Union fügten sich mit leisem Knurren in ihr Karriereelend, während das rotgrüne Stimmvieh scharenweise in Merkels Bio-Schlachthof flüchtete. Dann der Herbst 2015, das Wunder von Budapest, der nächste Gefühlsausbruch. Während Mutti einer verstörten Weltpresse verstörende Selfies mit bärtigen Syrern präsentierte, liefen jetzt auch noch die Antifa-Schläger, die Chöre der evangelischen Kirche und Hardcore-Linke wie Ramelow zur CDU über.

Der umstrittene Choleriker, dessen politische Karriere sich von Angelas Gnaden in die Länge zieht, bezeichnete den 4. September 2015 als den „schönsten Tag meines Lebens.“ Das erscheint sogar glaubhaft, denn gerade an ihm zeichnete sich ab, wie eine von jedem echten moralischen Kompass befreite pseudolinke Querfront diese Kanzlerin unerschütterlich durch die kommenden Jahre tragen sollte. Dies waren die Jahre des Impf-Verbrechens, der medialen Gleichschaltung, der Aushebelung von Grundrechten, der mentalen Einstimmung auf die großen Golden-Eurasia-Kriege und des ständig expandierenden Zuzugs muslimischer Menschen aus allen Teilen der Welt. Douglas Macgregor, Ex-Oberst der US-Armee, bilanziert mit drastischen Worten: „Deutschland ist schon seit langem auf dem Weg in den nationalen Selbstmord. Es begann mit der massiven Öffnung der Grenzen, eine Katastrophe, meiner Einschätzung nach. Merkel hat während ihrer Amtszeit mehr Schaden angerichtet als Adolf Hitler.“ Gut, das ist harter Tobak, aber von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Etappen der Invasion

Der grüne Vordenker Daniel Cohn-Bendit hatte die Deutschen bereits 1991 auf eine glorreiche Zukunft eingestimmt: „In einer multikulturellen Gesellschaft ist der Konflikt auf Dauer gestellt. Sie ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungs-verlierer. Sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“ 25 Jahre später gab es im Umfeld von Merkel und Soros nichts Überraschendes bei der für die Deutschen so überraschenden Völkerwanderung. Vor allem stellte sich den Eingeweihten zu keinem Zeitpunkt irgendeine moralisch-ethische Frage. Die Etappen der Invasion folgten Joschkas Kosovo-Testballon, der – wie es Stockhausen nannte – „formidablen 9/11-Oper“, den unablässig tobenden NATO- Wüstenstürmen, bunten Frühlingen, Attentaten und Regierungsstürzen aus dem Katalog der Open-Border-Guerilla.

Vom großen „Resettlement“ war dort schon lange die Rede. Relativ unverblümt las man in den Tiefen der Homepages von UN, WEF, Rockefeller, RAND und sonstiger Philantropen über das Pro und Contra der bevorstehenden Völkerwanderung zwischen Gibraltar, Mesopotamien und der schönen Krim. Man las vom großen Reset, vom “Built Back Better”, “Degrowth” und dem langen Abschied vom alten Europa. Die Details der alternativlosen und irreversiblen Zerstörung finden sich nirgendwo präziser geschildert als auf den knapp 50 Seiten des Globalen Migrationspakts von Marrakesch aus dem Jahre 2018: Dieses Papier dokumentiert Merkels privaten Pakt mit dem Teufel, und ganz in diesem Sinne kommentierte sie die Schlussakte der europäischen Unterwerfung: „Das ist der einzige Weg.“ Im Jahre 2010 wurde ihr der Kalergi-Europapreis verliehen, was damals niemanden groß interessierte. Ebenso wenig Aufsehen erregte Gaddafis gleichzeitiger Vorschlag, im Interesse Deutschlands und der EU für ein paar Milliarden Honorar die illegale Migration mit Sinn und Verstand anzugehen und die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Seine Hinrichtung nebst der Zerstörung des nordafrikanischen Damms wurde von der Bel Etage unserer regelbasierten Moralelite in Berlin und Paris bejubelt: „We came, we saw, he died!“

Großlabor ohne Grenzen

Vor gut 100 Jahren machte ein zelotischer Paneuropäer namens Richard Coudenhowe-Kalergi von sich reden. In seinen Schriften ist viel die Rede von der rassischen und kulturellen Vermischung des europäischen Kontinents als eine Art Großlabor ohne Grenzen, Nationalbewusstsein und einheitliche Religion. Wenn man heute in Politik oder Medien eine Karriere anstrebt, sollte man auf Kalergi-Zitate verzichten, auch und gerade weil die staatlichen “Faktenchecker” da extrem allergisch reagieren. In diesem Sinne ist auch das sogenannte „Einladungsvideo“ kaum noch im Netz abrufbar: Dieses wurde 2015 vom Kanzleramt — parallel zu den Lebensmittelkürzungen in den jordanischen Lagern – in Auftrag gegeben und bildet eine in allen möglichen arabischen und orientalischen Sprachen und Dialekten gehaltene Anleitung zum gezielten und massenhaften Missbrauch des deutschen Asylrechts. Mächtige Bilder illustrierten die erste Phase der Einwanderung: Der ertrunkene türkische Junge am Strand; Dutzende erstickter Flüchtlinge in einem verlassenen Truck; Hunderttausende, die barfuß durch bayerischen Tiefschnee waten; ein Greis, der es im Rollstuhl von Kabul bis nach Kufstein schaffte.

Mit einem Hütchentrick der Agentur für Zersetzung gelang es von Beginn an, die Zweifler und Kritiker auf der Müllhalde der AfD zu entsorgen. Wer sich heute angesichts der ausufernden Migrantengewalt entsetzt zeigt, Kurskorrekturen fordert oder Abschiebungen von illegalen Kriminellen, wird als Aussätziger behandelt, angezeigt, gemeldet, abgeführt und abgemeldet. Die Republik steckt fest in der Röhre eines Moralscanners. Zudem ist es weltweit ohne Beispiel, dass sich alle anderen Parteien, die gesamten Leitmedien, die Kirchen, die Gewerkschaften, die Kulturszene und die Klima- und Asyl-Szene auf eine Oppositionspartei einschießen, die bislang kein einziges Wirkungsamt in dieser Republik in Beschlag genommen hat. Chinas prominentester Dissident, Ai Weiwei, schildert dieses Deutschland 2026 als einen unsicheren und unfreien Platz, orientierungslos zwischen Vergangenheit und Zukunft eingekeilt, und bilanziert: “Es geht hier inzwischen unmenschlicher und unfreier zu als in China.“ Wie 25 Prozent der noch nicht an Grundsicherung oder Rollator gefesselten Deutschen bereitet auch er gerade seine baldige Auswanderung vor.

Die Zukunft des Weltsozialamts

Man braucht weder das Studium der Offenbarung, des Nostradamus oder eines Oswald Spenglers, um die Zukunft des Weltsozialamts zu bestimmen. Selbst die Nachkommen der Gastarbeiter schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Noch nie, so die einhellige Meinung, war es in der Geschichte der Menschheit so einfach, ein Land auf diese Art zu unterwandern und schrittweise zu erobern. Es ist auch einmalig in der Geschichte der Gastwirtschaft, dass die Hoteliers für die Miete und das Taschengeld ihrer feindseligen Klientel aufkommen und sich dann auch noch für deren Frust und Wut die Schuld aufladen.

Quo Vadis? Ende Februar, bei der GEAS-Sitzung, war im Parlament wieder viel zu hören von Schengen, Dublin, gerechter Verteilung und einer europäischen Endlösung. Der dafür zuständige Europäische Gerichtshof ist allerdings seit vielen Jahren eine Soros-Instanz mit dem erklärten Ziel permanenter Migrationserhöhung. Der nervtötende Salzburger Filialleiter Gerald Knaus bastelt derzeit an bilateralen Abmachungen mit diversen afrikanischen Staaten, so auf der Basis seines hanebüchenen Türkei-Deals. Gespräche mit Syrien sind fürs erste auf Eis gelegt. Dobrindts Wunsch nach Abschiebungen wurde von Damaskus rigoros abgelehnt, weil dies die eigene Sicherheit gefährden würde. So schnell ist eine Voralpenkuh vom Eis. An den deutschen Stammtischen – früher einmal das Kompetenzzentrum der CSU – wird heftig debattiert: Manche rufen nach der Einführung der Todesstrafe, gar nach Schnellverfahren wie bei Freisler, nach lebenslänglicher Sicherheitsverwahrung, nach massenhaften Massenabschiebungen und einem knallharten deutschen ICE, womit ausnahmsweise nicht die Bundesbahn gemeint ist. Andere Leute hoffen auf Trump, auf das Verrücken der Roten Armee oder gar auf einen Putsch der Bundeswehr, à la Stauffenberg. Nach dem zwölften Jack Daniel’s fragen gelockerte Zungen, wieso man sich nicht die IDF und den Mossad zum Vorbild nehmen könne. Wenn dieses Israel schon universell-deutsche Staatsraison ist, dann könnte man doch im eigenen Haus auch mal den Kamin durchfegen!

Das Wachkoma der Linken und ihre erbärmliche Scheinheiligkeit

Wo wir schonmal in Plauderstimmung sind: Wundert sich jemand, wie es dieser doch so maroden DDR über 40 Jahre hinweg gelungen ist, eine nahezu wasserdichte Grenze zu etablieren, ohne Computer, Drohnen und Starlink? Denen reichten drei Fragen zur Abschottung: Kinder? Waffen? Munition? Apropos Ossis: die kriegen es ja etwas deutlicher mit, wie es dem globalen Kraken gelingt, das BSW dank physikalischer Magie bei eingefrorenen 4.99999 Prozent zu belassen. Damit sich in deren Augen eventuell irgendetwas ein bisschen zum Besseren hin ändert – also die Rückkehr zur alten Normalität mit Heimatgefühl, Sicherheit und Frieden –, müssten sie bei den drei anstehenden Wahlen der AfD zur absoluten Mehrheit verhelfen. Doch allein schon diese Sehnsucht ist für die derangierte Autopilot-Linke unvorstellbares Hate-Crime und ein Fall für den Staatsschutz. Sie sieht die Wiederkehr von Hitler, Hindenburg und von Papen. Deswegen: Wehret den Anfängen! Nie wieder ist immer und überall! Mahnwachen, Stolpersteine – keinen Millimeter den Nazis!

Vor ein paar Wochen hielt der Kolumnist Harald Martenstein im Rahmen eines Bühnenstücks ein gespieltes Plädoyer gegen das AfD-Verbot. Im Hamburger Thalia Theater war ein durch und durch linksliberales Juste Milieu versammelt. Bis in die letzte Faser erschüttert und sprachlos-mundoffen starrten die guten Menschen auf den Mann am Pult, der ihnen ausgesucht eloquent unter anderem den historischen Unterschied zwischen Gauland und Goebbels erläuterte. Die Gesichter in diesem Tränenpalast waren ein Sinnbild für das Wachkoma der Linken und ihre erbärmliche Scheinheiligkeit. In Kenntnis diverser CIA-Operationen wie etwa Chaos, Artichoke oder MK Ultra könnte man vermuten, dass die Linke als Kollektiv – über das limbische System und den manipulierten Neocortex – seit der Jahrtausendwende einer gezielten klandestinen Hypnose ausgesetzt ist. Denn wie kann man sich als antikapitalistisch definieren und gleichzeitig die Drecksarbeit für die widerwärtigsten Firmen des Globus erledigen? Und wie kann man sich antifaschistisch gerieren und gleichzeitig eine Partei mit einer 30-Prozent-Wählerschaft ausradieren wollen? Und wie kann man sich angesichts des grandiosen Scheiterns der Migration dafür stark machen, den Niedergang und das kommende Leid aller Beteiligten immer weiter anzufeuern?

Politmediale Fälscherpressen arbeiten auf Hochdruck

Zurückblickend auf Irene Monteras Kampfansage: „Ich hoffe auf die Ersetzungstheorie und ich hoffe, wir können dieses Land von Faschisten und Rassisten mit Einwanderern befreien, ganz gleich, welcher Hautfarbe, gelb, schwarz oder braun“ stellt sich die Frage nach Ziel und Wunsch der linksdrehenden Gegenkultur. In den Schriften vieler Zufrüh- oder Zuspät-Marxisten, bei Bakunin, Fanon, Lenin, Sartre, Luxemburg, Jaures, Marcuse, Bloch oder Mao stößt man öfters auf den golemhaften Entwurf des „Neuen Menschen.“ Das utopische Prinzip Hoffnung durchdringt das linke Denken und Fühlen mit dem archaischen Zyklus aus Opfer, Tat, Scheitern und Erlösung, dem ständig erneuerten Mythos eines langen Marsches sowie dem quasireligiösen Versuch, sich Sisyphus als einen glücklichen Menschen auszumalen. Mit ungewohnt ernster Miene knöpfte sich Elon Musk am ersten Märztag die Europäer vor und hielt ihnen eine in seinen Augen unbestechliche Statistik der dynamischen Migrationsgewalt vor Augen – als Vorbote eines unausweichlichen Bürgerkriegs.

Auch wenn die politmedialen Fälscherpressen weiter auf Hochtouren arbeiten: Deutschland befindet sich im Zentrum einer kaum noch auf friedliche Art lösbaren Konfrontationslinie unversöhnlicher Kulturen. Diesen sich langsam anbahnenden “Clash of Civilization” hatte Huntington bereits 1993 angekündigt und es würde den toleranzbesoffenen Gastgebern nicht schaden, endlich auf jene gebildeten säkularen Muslime zu hören, die seit langem ungehört warnen. Sie wissen nämlich, dass sich jenseits der täglichen Gewaltexzesse mächtige Netzwerke in Behörden, Banken, Ämtern, Parlamenten, Polizei, Gesundheit, Bildung und Justiz etabliert haben. Unbehelligt und oft auch noch staatlich gefördert wurden dort Strukturen aufgebaut, Organisationen infiltriert, Bildungsräume geprägt, Kritiker aus dem Weg geräumt und Schritt für Schritt mit dem klassischen deutschen Denken weitgehend inkompatible Weltanschauungen durchgesetzt.

Langer und gewaltsamer Weg

Die blasierten Talking Heads von “UnsereDemokratie™” indessen fühlen weiter und hoffen und glauben und runden auf und runden ab und pressen sich die Augen zu und wettern “gegen rechts”. Beim leisesten Anflug von Überforderung – was längst chronisches Leiden ist – verweist man auf die kafkaeske Ersatzmonarchie in Brüssel, als ob dieser Vaudeville-Moloch in der Lage wäre, diesem unlösbaren Komplex beizukommen. Eher erfolgt eine Lösung über die gordische Methode oder einen holistischen Deus-Ex-Machina-Eingriff. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Massen aus dominanten und integrationsunwilligen Einwanderern auf jene der beschimpften und frustrierten Einheimischen treffen – illustriert von Militärs, Bürgerwehren, Sonderkommandos und allerlei Legionären. Diese Konfrontation steht uns ins Haus, irgendwo und irgendwann, zwischen Tür und Angel. Man sagt ja auch, die Lüge nimmt den Aufzug und die Wahrheit die Treppe. Es wird wohl ein langer und gewaltsamer Weg, bis europaweit der gewaltige Druck entwichen ist und sich eines fernes Tages die Stürme beruhigt haben und der neue, eventuell sogar transhumane Mensch den Wiederaufbau in die Hand nimmt.

Zum Thema unlösbar erscheinender Probleme hinterließ Ernst Jünger in seinem Buch „Die Schere“ folgendes Fazit: „Sie werden gelöst werden, indem die Tatsachen, die ihnen zugrunde liegen, sich verkoppeln und ein neues Gefüge entsteht. Das ist oft überraschend und wird gern als Fügung bezeichnet, doch ist es überall in der Natur, auch in der Gesellschaft, zu beobachten. Kein Licht ohne Schatten, jeder Ebbe folgt eine Flut.“