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Freitag, 3. Juli 2026

Dieses “Reformpaket“ ist der nächste Verrat an Deutschland

von Alexander Schwarz

Die Koalition gibt sich fürsorglich – und zieht den Leistungsträgern weiter das Geld aus der Tasche 



Als die Spitzen der Koalition gestern vor die Presse traten, um ihr vermeintlich fulminantes “Reformpaket” zu verkünden, traute schon kaum jemandem dem Braten. Und tatsächlich: Inzwischen erweist sich das, was hier als vermeintlicher Durchbruch gefeiert wird, als dummdreiste Täuschung der Öffentlichkeit, als Handlungssimulation, die ein Schlag ins Gesicht aller Leistungsträger in diesem Land darstellt und als politische Beruhigungspille, die ganz des Lügenkanzlers und Rosstäuschers Merz würdig ist. Die vermeintlichen Reformen sind erstens nicht einmal Stückwerk und zweitens nichts als eine weitere Belastung der Bürger, um den Kollaps des von Politikern ruinierten System noch etwas hinauszuzögern. Außer Absichtserklärungen und weiteren sinnlosen Schikanen ist wieder einmal nichts bei diesem “Gipfel“ herausgekommen, nicht einmal konkrete Zahlen wurden vorgelegt. Laut Finanzminister Lars Klingbeil sollen Familien mit zwei vollzeitbeschäftigten Eltern (jeweils bis zu 60.000 Euro Jahresbrutto) und zwei Kindern um bis zu 678 Euro im Jahr entlastet werden; allerdings verdient jeder dritte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland mehr als 60.000 Euro im Jahr. Zu kinderlosen Familien und Millionen Singles wurde nichts mitgeteilt.

Was die Regierung hier vorlegte, war so dürftig, dass nicht einmal der Bund der Steuerzahler sich in der Lage sah, irgendwelche Berechnungen vorzulegen. Dessen Präsident Reiner Holznagel sprach von einer einzigen Enttäuschung. Laut „Bild“ sind von den zehn Milliarden Euro Entlastung der Steuerzahler vier Milliarden ohnehin verpflichtend, weil der Steuerfreibetrag laut Gesetz jedes Jahr an das Existenzminimum angepasst und damit erhöht werden muss. Auch die von Klingbeil versprochenen Erhöhungen beim Kindergeld und beim Kinderfreibetrag sind ohnehin geboten. Steuerentlastungen über das Obligatorische hinaus gibt es nicht. „Die veräppeln uns!“, so Holznagels Fazit. Konkret ist vor allem die Erhöhung der Rentenbeiträge, auf die die Regierung aber nicht weiter einging. Außerdem soll die telefonische Krankschreibung abgeschafft und Krankmeldungen ab dem ersten Tag verpflichtend werden – ein völliger Irrsinn, weil damit ein Sturm auf die ohnehin völlig überlasteten Arztpraxen vorprogrammiert ist, weil jeder mit einer Erkältung sich nun persönlich beim Arzt vorstellen muss. Markus Blumenthal-Beier, der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, sprach von einer „absoluten Katastrophe“.

Am Ende geht es allen schlechter

In einer Sondersendung von Maybrit Illner versuchte Bundeskanzler Friedrich Merz die Mogelpackung „Reformpaket“ schönzulügen. Die Erhöhung des „oberen Steuersatzes“ – ein weiterer eklatanter und lupenreiner Bruch seiner Wahlversprechen – nannte er „leicht“ und „akzeptabel“. Viele Spitzenverdiener hätten ihm gesagt: „Macht das, das können wir bezahlen“, versuchte Merz den Zuschauern tatsächlich zu verklickern. Dafür würden die unteren und mittleren Einkommen entlastet. Die gleichzeitige Erhöhung der Rentenbeiträge zur Einführung einer kapitalgedeckten Säule der gesetzlichen Rentenversicherung bezeichnete er als „geniale Idee“. Eine „umfassende Erleichterung und Vereinfachung“ des Steuersystems kündigte er für das zweite Halbjahr an, weil man sich vorher mir den Ländern abstimmen müsse. Warum das nicht längst geschehen ist, erklärte Merz nicht. Ziel des – bestenfalls als Absichtserklärung existierenden – “Reformpakets” sei, „aus dieser Wachstumsschwäche unseres Landes herauszukommen“ sowie „die Kosten zum Beispiel der sozialen Sicherungssysteme unter Kontrolle zu bekommen“. Der (in Wahrheit nur in seiner Einbildung existierende) „beginnende Aufschwung“ zu Beginn seiner Amtszeit habe geendet, weil man „von Ereignissen überrollt worden“ sei, wobei er sich auf den Zollstreit mit den USA und den Wettbewerb mit China bezog. Wieder einmal sind es finstere äußere Kräfte, die Merz‘ verkannten Erfolg sabotieren, so die Erzählung.

Dieses Paket, das “Reiche“ noch mehr belastet und für Familien nur Almosen bereithält, sieht natürlich auch keinerlei Abstriche auf der Aufgabenseite vor; kein Stopp der Klima-, Entwicklungshilfe und vor allem Ukraine-Unterstützung. Auch kein Wort von einem Wiedereinstieg in die Atomkraft, die der einzige Weg zu einer sicheren und günstigen Energieversorgung wäre. Und auch zum Thema Migration ist hier keine Silbe zu hören. Wie immer wird von der einen in die andere Tasche umverteilt, und am Ende geht es allen schlechter.

Mieser Trick beim Informationsfreiheitsgesetz: Noch weniger Transparenz für Bürger und Journalisten

Doch diese infame Koalition wäre nicht die linkste Regierung aller Zeiten, würde sie nicht den falschen Hasen “Reformpaket“ missbrauchen, um an anderer Stelle durch einen perfiden Trick die weitere Aushöhlung von Bürgerrechten voranzutreiben: Um die Transparenz zu beschneiden und der Öffentlichkeit fortan noch mehr Informationen vorenthalten zu können, hat die Regierung – gut versteckt unter dem Punkt „Bürokratieabbau“ – im Koalitionsvertrag vereinbarte „Reform des Informationsfreiheitsgesetzes” (IFG) in entstellter Form neu gefasst: „Wir wollen die Auskunftsrechte künftig auf natürliche Personen fokussieren, die ein berechtigtes Interesse an einer Auskunft haben und diese nicht durch andere Regelungen erreichen können“, heißt es nun im „Reformpaket“. Außerdem wird geprüft, ob „der Kreis der betreffenden Personen auf in Deutschland lebende Deutsche und Unionsbürger“ beschränkt wird. Auskünfte zu Themen wie kritischer Infrastruktur, Spionageabwehr, Terrorismusbekämpfung und wissenschaftlicher Forschung sollen somit eingeschränkt werden. Außerdem sollen die IFG-Gebühren ansteigen, da diese künftig „im Einklang mit dem Kostendeckungsprinzip“ gestaltet werden sollen.

Im Klartext heißt das, dass es Journalisten und Bürgern noch schwerer gemacht wird, sich Informationen über die Machenschaften der Regierung zu verschaffen. Bislang kann jeder Bürger Dokumente bei Behörden anfordern, ohne ein „berechtigtes Interesse“ nachweisen oder den Beweis antreten zu müssen, dass die Auskunft durch andere Regelungen erreicht werden kann. Recherchen werden dadurch deutlich erschwert, weil Anfragen unter dem Vorwand abgebügelt werden können, dass kein „berechtigtes Interesse“ bestehe. Wie immer behauptet die Regierung aber das Gegenteil, nämlich, dass der Zugang zu amtlichen Informationen „verständlicher und transparenter“ gemacht werde. Wenn es darum geht, das eigene Handeln noch intransparenter zu machen, kann diese völlig zerstrittene Koalition sich also problemlos einigen – eine nennenswerte Entlastung für die Bürger und ein Anpacken der wirklichen Probleme des Landes bekommt sie jedoch nicht zustande.


Donnerstag, 25. Juni 2026

Das Saarland im Klimawahn: Massenhaft Sommerfeste abgesagt – weil Sommer ist

von Jochen Sommer

Neulich, beim Stadtfest… Lauterbach und Hirschhausen haben lange davon gewarnt: Hitzetote in den Straßen



Soweit Volksfeste und andere öffentliche Veranstaltungen einmal ausnahmsweise nicht wegen der Gefahr durch Terroranschläge oder infolge (ebenfalls migrationsbedingter) klammer öffentlicher Kassen abgesagt werden, haben deutsche Polit-Alarmisten nun den nächsten Vorwand für gefunden, um solche Events zu canceln und der Bevölkerung Zerstreuung und Lebensfreude noch mehr madig zu machen: Eine stinknormale sommerliche Hitzewelle, die früher als herrliches Wetter für ein Sommerfest begrüßt worden wäre, soll dafür herhalten, den Menschen auch noch das letzte Quäntchen Entspannung und Geselligkeit zu verbieten. Im Saarland geht man hier mit besonders schlechtem Beispiel voran: Das für dieses Wochenende geplante Stadtfest in Neunkirchen wurde allen Ernstes unter Verweis auf die aktuelle Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes gestrichen. Niemand habe sich diese Entscheidung leicht gemacht, so die Verwaltung; man bedauere diese Absage auch sehr, die “Sicherheit der Menschen” gehe jedoch vor, erklärte Stadtpressesprecher Deniz Alavanda. Denn: Es bestehe „eine massive Gefahr für den menschlichen Körper, insbesondere für ältere oder gesundheitlich vorbelastete Personen“, so die offizielle Pressemitteilung, die sich liest wie eine Abfolge amtlicher Versatzstücke der Corona-Zeit. Auf die Idee, dass ältere oder gesundheitlich vorbelastete Personen klug und umsichtig genug sind, Hitze zu meiden und dann gegebenenfalls von selbst auf den Gedanken kommen, das Fest nicht zu besuchen, kamen die überfürsorglichen Stadtväter- und -mütter gar nicht erst. Lieber sagen sie kurzerhand das ganze Fest ab und bringen die Veranstalter um dringend benötigte Einnahmen und Abertausende von Menschen um ihr Freizeitvergnügen.

Neunkirchen ist kein Einzelfall; überall im Saarland ist man auf diesem kaputten Psycho-Trip, aus knackigen Sommertemperaturen nun eine apokalyptische Menschheitsbedrohung zu machen: Auch andere Veranstaltungen wurden abgesagt, etwa das Ferien Open Air in Dillingen am Freitag, das Heeinerfeschd in Beckingen-Erbringen, das Weinfest in Merzig, der „Ferienstart auf Kinderart“ in Beckingen-Honzrath, „Klang erleben auf Finkenrech“ oder das Beachsport-Festival am Strandbad Losheim (!) wurden “wegen der Hitze” abgeblasen. Stattfinden hingegen darf (noch zumindest) das “Theelfeschd” in Lebach, allerdings wird hie auf den im Rahmen des Festes geplanten traditionellen Stadtlauf verzichtet. Alleine daran zeigt sich die Inkonsequenz und Willkür dieser Absageritis; es ist niemandem vermittelbar, warum das eine Fest stattfinden kann, viele andere aber nicht. Die durchgeknallte Klima-Neurose ergreift auch andere narrativgleichgeschaltete staatliche und halböffentliche Institutionen: So strich das Saarländische Staatstheater (SST) im vorauseilenden Gehorsam gleich mal das komplette Restprogramm bis Monatsende, womit dann auch die Saison vorzeitig beendet ist.

Vorauseilender Gehorsam herrscht überall

Auch die Saarbahn muss wegen angeblich “hitzebedingter technischer Defekte” oder Ausfällen von Klimaanlagen einzelne Fahrzeuge vorübergehend aus dem Betrieb nehmen, wobei hier eher die von der der Deutschen Bahn bekannte marode Hinfälligkeit der Infrastruktur durchschlägt. Das gilt auch für Buslinien, die müssten ihre Fahrten wegen der Innenraumtemperaturen teils vorzeitig abbrechen mussten, wie mitgeteilt wurde, weil es zu zusätzlich Ausfällen und Verspätungen kommt. Wieder einmal zeigt sich: Ob realer oder künstlich beschrieener Ausnahmezustand – in diesem Land ist man auf nichts mehr vorbereitet und hat keine Krisenresilienz mehr – und natürlich ist es viel bequemer, einen herbeiphantasierten “Klimawandel“ für alles verantwortlich zu machen und nebenbei die erwünschte politische “Transformation” zu beschleunigen. Ob starke Hitze im Sommer oder Kälte im Winter – nichts davon ist ungewöhnlich und wäre früher auch nur ansatzweise zum Anlass für Verbote oder Einschränkungen herangezogen worden. Doch spätestens sein Corona werfen sich gouvernantenhafte Regierende, übereifrige Stadtverwaltungen und nachgeordnete Behörden zu Wächtern der Volksgesundheit auf, statt den Menschen selbst zu überlassen, ob sie bei diesem Wetter ein Fest besuchen wollen.

Dieser Überbietungswettbewerb staatlicher Bevormundung ist das Ergebnis einer von Politikern, Medien und NGOs über Jahre aufgebauten Panikmache wegen nichts, bis man bei den Menschen den zumindest unterschwelligen Eindruck verankert hat, dass selbst der normale Alltag voller versteckter Gefahren ist, denen man sich früher gar nicht bewusst war. Paradoxerweise wird Lebensgefahr heute dort beschworen, wo sie gar nicht existiert und normale, natürliche Vorgänge wie das Wetter schon immer wirkten – während echte, konkrete und vermeidbare Risiken wie die zunehmende Erosion der inneren Sicherheit durch Zuwanderung ignoriert werden. Doch wen man lange genug ins Bockshorn gejagt hat, der akzeptiert dann irgendwann jeden staatlichen Übergriff. Der vorauseilende Gehorsam herrscht überall: Ein Ereignis wie das Stadtfest in Neunkirchen, auf das zahllose Menschen sich ein ganzes Jahr gefreut haben, wird wegen einer Wetterwarnung gestrichen – während dieselben Kommunen kein Problem mit massenhafter Migrantenaufnahme hatten und sich viele, bereits heillos überlastete Städte der idiotischen „Wir haben-Platz“-Initiative anschlossen und um die Zuteilung von noch mehr Migranten bettelten, oder beim „Kampf gegen Rechts“, sprich: gegen die AfD, ihren Furor entfalteten. Jeder will möglichst ganz vorne mit dabei sein, wenn es darum geht, das Volk vor allen möglichen „Gefahren“ zu schützen, weil man es selbst für viel zu dumm hält, sein Dasein ohne staatliche Totalfürsorge zu fristen. So wird die freie Gesellschaft mündiger Bürger zerstört und ein Nanny-Staat aus Politikern und Bürokraten vertieft, die sich immer anmaßender gebärden. Die Freiheit stirbt zentimeterweise – aber sicher.


Wenn Wetterfrösche vom Dienst Unsinn verbreiten: “Klimaexperte” Kachelmann empfiehlt, tagsüber zuhause für Durchzug zu sorgen

von Albrecht Künstle

Klimapanik: TV-Moderator Kachelmann



Als ich in der “Badischen Zeitung” (BZ) ein Interview mit Jörg Kachelmann unter dem dem Titel „Das ist nicht das Ende der Fahnenstange“ las, dachte ich bei mir: Mann, der hat was an der Kachel! Aber nein, folgendes gab dieser “Wetterfrosch” zum Besten: Das nächtliche und morgendliche Lüften der Wohnungen und dann das Schließen von Fenster und Türen tagsüber, wenn es draußen wärmer wird als drinnen, bezeichnete er als „völligen Blödsinn“. Es sei „weltweiter Konsens, dass man Durchzug schaffen soll“, und wer das anderes sehe, müsse „kriminelle Energie haben“. Unter solchen Dramatisierungen macht’s der Wutschweizer Kachelmann mittlerweile nicht mehr. Offensichtlich hat der Mann keine Ahnung vom Einfluss der Physik auf die Temperaturbildung – und dann sollte man sich mit solchen absurden Aussagen eigentlich zurückhalten! Nun ja, der Zeitung ging es allerdings wieder mal um die Bestätigung der Klimakatastrophe, und dafür ist alles recht. Ich schreib der BZ einen Leserbrief, der natürlich wie üblich von der Zeitung zurückgehalten wurden, weshalb möchte ich wenigstens die Ansage!-Leser zum Thema informieren.

Zwar bringt das Offenhalten der Wohnungen ein subjektives Gefühl, dass es bei gleicher Umgebungstemperatur kühler sei – aber nur dann, wenn Wind herrscht, der zu einer Luftbewegung in den Wohnungen führt. Bei 3 Metern Luftbewegung pro Sekunde empfindet man die gefühlte Effektivtemperatur als etwa 3 Grad kühler. Wer etwa mit dem Fahrrad mit 20 Stundenkilometern bei 30 Grad unterwegs ist, empfindet es kaum als heiß; sobald er aber stehen bleibt und der Gegenwind von 5,5 Metern pro Sekunde weg ist, kommt man ins Schwitzen. Bei Wind darf die Luft also durchaus wärmer sein, sie fühlt sich trotzdem angenehm an; aber in größeren Immobilien, wie in den erwähnten Heimen, ist eine Windbewegung beziehungsweise „Durchzug“ aufgrund der Größe gar nicht möglich und wenn doch, ist die Luftbewegung viel langsamer – so langsam, dass sie bei dieser Hitze praktisch nicht mehr wahrnehmbar ist.

Nachtsüber alles auf, tagsüber zu!

Die Kehrseite des dauerhaften Lüftens: Die Innenwände der Wohnung nehmen die eindringen-de Außentemperaturen auf und werden ebenfalls warm. Mit eigenen Oberflächenmessungen ermittelt und überschlagen wären dies jeden Tag ein Grad wärmere Wände. Je Heimbewohner, um die es in dem Artikel ging, beträgt die Wandfläche bei 16 Quadratmeter Grundfläche und drei Viertel sind Wände 30 Quadratmeter plus Boden und Decke sind 62 Quadratmeter Wärmetauschfläche. Diese geben dann ihre Wärme nachts wie überdimensionierte Fußboden- und Wandheizungen an die Bewohner ab, die tagsüber „aufgetankt“ wurden, und machen ihnen „die Hölle heiß“. Wer einwendet, bei geschlossenen Fenstern “ersticken” die Leute: Eine Person in Ruhe hat ein Atemminutenvolumen von rund 10 Liter. In 12 Stunden wären das 7,2 Kubikmeter Luft von den 40 Kubikmeter Wohnraum je Bewohner. Die Pflegepersonen brauchen während der Arbeit etwa das Doppelte, aber dann würde die Luft sogar bei hermetischer Abriegelung immer noch doppelt so lang reichen. Wobei die Luft nicht weg wäre, sondern nur etwas weniger Sauerstoff und mehr CO2 hätte. Nur wenige Minuten die Fenster auf, und die Luftzusammensetzung ist wieder normal.

Die Empfehlung kann aus all diesen Gründen nur sein: Nachtsüber alles auf, tagsüber zu! Wer keine Klimaanlage hat und die Windbewegung nutzen will, kann einen Ventilator nutzen. Die Wärme, die der Motor erzeugt, ist ein Klacks gegen den Wärme-Tsunami offener Fenster. Den Strom für Kühlgeräte liefern die unzähligen Photovoltaik-Anlagen, die beim überschüssigen Stromexport ans Ausland aus Steuergeldern entschädigt werden. Noch etwas: Die Sonne zieht sich seit dem 21. Juni schon wieder zurück. Feigling!


Deutschland im Hitzewahn: Brauchen wir jetzt einen staatlichen Ventilatoren-Beauftragten?

von Bernd Volkmer

Nein, wie schrecklich: Es ist tatsächlich Sommer!



Haben Sie es bemerkt? Es ist warm. Nein, korrigieren wir das: Es ist deutschlandweit lebensgefährlich heiß, zumindest wenn man den panischen Untertönen der öffentlich-rechtlichen Wetterfrösche glaubt. Seit knapp einer Woche steht das Thermometer dort, wo es im Juni hingehört – nämlich deutlich über der 25-Grad-Marke. Ja klar, es ist schließlich Sommer… aber das Land verfällt kollektiv in eine Hysterie, die an den Untergang des Abendlandes erinnert. In meinen 70 Jahren auf dieser Welt habe ich schon den einen oder anderen Sommer erlebt. Überraschung: Es war auch in den 60ern, 70ern und 80ern schon einmal heiß. Damals sagte man dann, es ist „schönes Wetter“. Wir nannten es einen wunderbaren Sommer und sangen “Pack die Badehose ein…”!

Was ist heute anders? Die künstliche “Klimakrise“ hat alles im Griff. Heute brauchen wir „Hitzeschutzverordnungen“. Wir diskutieren ernsthaft über klimatisierte öffentliche “Hitzeschutzräume”, als stünden wir kurz vor der spontanen Selbstentzündung. Die Wetterkarten im Fernsehen leuchten in einem bedrohlichen Glutrot, das früher vielleicht für eine besonders spektakuläre Apokalypse im Kino reserviert war, heute aber dazu dient, den deutschen Bürger vor dem Öffnen seines eigenen Fensters zu warnen.

Kälte war immer schon bedrohlicher als Hitze

Früher haben wir uns über die Sonne gefreut wie kleine Kinder, und in weniger guten Jahren haben wir sie uns sehnlichst herbeigewünscht. Heute wird der strahlend blaue Himmel als „klimatische Bedrohungslage“ deklariert. Man möchte fast meinen, die Sonne sei ein persönlicher Angriff auf die aktuelle Regierungsbilanz. Es ist fast schon komisch, wie selektiv unsere Wahrnehmung geworden ist. Während uns jeder Sonnenstrahl als tödliche Gefahr verkauft wird, schweigt man sich über die statistische Realität beharrlich aus.

Werfen wir einen Blick auf die nüchternen Zahlen: Das Sterberisiko ist in Deutschland – entgegen der herrschenden Hitzepanik – im Sommer regelmäßig am niedrigsten. Schaut man auf die Daten, zeigt sich Jahr für Jahr ein klares Bild: Die saisonale Sterblichkeit ist tatsächlich im Winter am höchsten. Tiefe Temperaturen, Infektionswellen und die damit verbundene Belastung für das Gesundheitssystem fordern weit mehr Opfer, als es die sommerliche Wärme je könnte. Während man im Sommer also sein Leben bei angenehmen Temperaturen verlängert, werden wir im Winter von der Statistik eingeholt. Aber das passt natürlich nicht in das aktuelle Narrativ des „Klimatods“.

Die Botschaft eines Klimaleugners

Auch wenn es wirklich stimmen sollte, dass die Anzahl der heißen Tage zunimmt (das statistische Rauschen der Jahrzehnte – geschenkt!) – mal ganz ehrlich, meine lieben Mitbürger: Warum diese lange Nase? Wir sollten uns doch freuen! Das Geld, das wir früher in überteuerte Flugtickets nach Mallorca oder Rimini gesteckt haben, bleibt jetzt hier.

Urlaub vor der eigenen Haustür – das ist nicht nur ein Gewinn für den heimischen Tourismus und unsere nationale Wirtschaft, es schont auch den privaten Geldbeutel in Zeiten, in denen das Geld ohnehin nicht mehr so locker sitzt. Und hier kommt die Pointe, bei der sich jeder Klima-Aktivist eigentlich die Hände reiben müsste: Wenn wir alle hierbleiben, anstatt in den Süden zu jetten, sparen wir doch massiv Kerosin! Denn Weniger Fliegen bedeutet weniger CO2.

Heißt: Je wärmer es wird, umso eher retten wir doch, nach der Logik der Verzichtsprediger und klimaaktivischen Ankläger, das Weltklima – quasi ganz nebenbei, während wir im heimischen Garten einen kühlen Drink genießen. Und und zwar ganz ohne staatlich verordneten Trinkwasserbrunnen, sondern einfach mit Eiswürfeln aus Wasser vom eigenen Hahn.

Vielleicht sollten wir den „Hitzeschutzraum“ einfach wieder „Terrasse“ nennen und die „Hitzeschutzverordnung“ durch gesunden Menschenverstand ersetzen: Die Sonne scheint, die Wirtschaft könnte brummen, wenn wir sie nur lassen – und die Welt geht nicht unter, bloß weil das Thermometer mal 1,5 Grad mehr anzeigt als im Durchschnitt einer willkürlich gewählten Zeitspanne von 1950 bis 1990. Also: Fan-Hut und Sonnenbrille auf, die Deutschlandfahne über die Schulter geworfen – und genießen wir den Fußball-Sommer. Es ist doch schließlich genau das, was wir uns früher immer gewünscht haben!


Mittwoch, 24. Juni 2026

Scharlatane im Hitzewahn: Lauterbach und Hirschhausen mit absurden Klima-Warnungen

von Wilma Fricken

„Die Ärzte“: Hirschhausen und Lauterbach, zwei außer Rand und Band im Klimawahn



Die seit Tagen anhaltende Hitzewelle von weit über 30 Grad ruft wieder die üblichen Verdächtigen auf den Plan, die dadurch einen weiteren dankbaren Vorwand für ihre abgefeimten Agendalügen und Panikszenarien als Mittel zum Zweck ihrer Notstands- und Transformationspolitik gefunden haben – allen voran natürlich politischen Extremneurotiker Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der hochgradig verhaltensauffällige SPD-Politiker verkündete in seiner unnachahmlichen alarmistischen Art am Montag auf X, dass „in dieser Hitzewelle… viele Menschen leider sterben“ würden und es „bestürzend“ sei, dass sich „rechte Schwurbler darüber lustig machen“. Bestürzend ist tatsächlich nur einmal mehr der Geisteszustand dieses Mannes, der offenbar nicht mehr existieren kann ohne ständiges Heraufbeschwören neuer Horrorprognosen und Allgemeinbedrohungen, ganz gleich, ob es sich dabei um harmlose Allerweltsviren, russische Panzerbataillone oder das Wetter handelt. Dass ein solch durchgeknallter Freak, dessen Auftreten selbst aus Sicht namhafter Wissenschaftler dem eines Psychopathen gleichkommt, tatsächlich an führender Stelle politische Verantwortung in diesem Land innehatte, praktisch mit allem, was er je absonderte, meilenweit danebenlag und dennoch nach wie vor sein gemeingefährliches Gift verspritzen darf, ist eigentlich unvorstellbar; dies fällt nur deshalb kaum auf respektive nicht mehr allzu sehr ins Gewicht, weil die Unaufrichtigkeit der Regierenden insgesamt und die institutionelle Idiotie Größenordnungen erreicht haben, die sogar einen Lauterbach fast normal wirken lassen.

Erst letzten Monat hatte der “verrückte Professor” wieder einmal vor dem “menschgemachten Klimawandel” gewarnt und nicht nur “60.000 Hitzetote in Europa” herbeifabuliert, sondern gleich noch 600.000 weitere Todesfälle durch den Verbrauch fossiler Brennträger dazu. Er forderte, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) müsse dem Klimawandel mehr Aufmerksamkeit widmen denn “Abwarten im Verlauf der Katastrophe” mache keinen Sinn. Man müsse endlich erkennen, dass es sich dabei vor allem um einen „medizinischen Notfall“ handle, versuchte Lauterbach krampfhaft eine Legitimationsbasis zu konstruieren, warum er als Arzt (ein Beruf, in dem gar nicht gearbeitet hat!) meint, sich zum Thema Klima einlassen zu müssen. Genau diese Parallelführung wird allerdings von ihm seitens der WHO erwartet: Schon vor einem Jahr hatte die zehnköpfige „Paneuropäische Kommission für Klima und Gesundheit“ der WHO, der Lauterbach angehört, behauptet: „Der Klimawandel macht uns bereits krank. Er tötet uns, und es wird nur noch schlimmer.“ Ein hysterischer Aberwitz, der direkt aus Lauterbachs Feder gestammt haben könnte. Zudem verlangte das Gremium, den Klimawandel als – na was wohl – „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ einzustufen, mit der bezweckten Folge diktatorischer Vollmachten und Einflussmöglichkeiten in allen Ländern. Da ist der Panikpriester Lauterbach wieder in seinem Element.

“Klimaschädlichste WM aller Zeiten”

In seinem Wahn geht dieser Spinner offenbar ernsthaft davon aus, dass man Hitzewellen verhindern könne – und zwar mit noch mehr irren destruktiven Klimamaßnahmen, die sich von Voodoo und schamanische Wettermacherei nur darin unterscheiden, dass sie die Wirtschaft ruinieren, sozialistische Verbote zementieren und individuelle Freiheiten beschneiden, auf das Klima aber nicht den geringsten Einfluss haben. Dass solche Hitzewellen schon immer vorkamen, mit schwankenden Intensitäten, ist seit Äonen eine Konstante der Erd- und damit auch der gesamten Menschheitsgeschichte; Lauterbach und seine Konsorten der Klimasekte erklären sie jedoch zu einer Folge des “anthropogenen” Klimawandels, obwohl sich das Klima seit Milliarden von Jahren in großen und kleinen Zyklen und Epochen immer wieder gewandelt hat, und zwar ganz ohne menschliche Faktoren und in weitaus drastischeren und kürzeren Umwälzungen als gegenwärtig. Doch die Umdeutung eines wenig bis gar nicht verstandenen, chaotischen und so dynamischen wie hochkomplexem atmosphärischen Geschehens zum monokausalen Resultat von menschlichem Fehl- oder Wohlverhalten – auch dies ein Rückfall in die Irrationalität mittelalterlicher Gottesfürchtigkeit – wird benötigt als ideologische Grundlage für immer rigidere Freiheitsbeschränkungen – und natürlich, im Fall Lauterbachs, vor allem zur eigenen Profilierung und Selbstlegitimation.

Was für Lauterbach in der Politik gilt, trifft auch für die Profilneurotiker im öffentlich-rechtlichen Medienzirkus zu – vor allem für den Fernsehdoktor Eckart von Hirschhausen, auch er ein Arzt, bei dem man drei Kreuze schlägt, dass man von ihm nicht ernsthaft behandelt wird. Der arrogante Möchtegern-Komiker hat sich in den letzten Jahren zum schmerzfreien Systemkriecher und Regierungspropagandisten entwickelt und lieferte nach Bedarf alle pseudo-wissenschaftliche Begründungen für offiziell gewünschten Narrative von Coronamaßnahmen über Impfung bis Klimawahn. Die aktuelle Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA nutzte von Hirschhausen letzte Woche für eine bizarre Serie von Warnungen, die einmal mehr an seinem Verstand zweifeln ließen: Es handle sich um „die klimaschädlichste WM, die es jemals gegeben hat“, sülzte er, und behauptete, dass 14 der insgesamt 16 WM-Stadien „hitzegefährdet“ seien. Als Folge des Klimawandels stünden dem Fußball “drastische Änderungen” bevor – auch in der Bundesliga: “Am Samstag um 15:30 Uhr anzustoßen, das wird in Deutschland nach vorne heraus infrage gestellt werden müssen“, faselte er. Wenn die Politik der Reduktion von Treibhausgasen nicht die oberste Priorität zukommen lasse, drohe eine völlige Veränderung der Fußballkultur: „Alle unsere Rituale rund um Fußball sind in Gefahr“, orakelte und er und beschloss seine Klimapredigt mit den Worten:„Guten Fußball gibt es nur auf einem gesunden Erdball!“

Stockendes Hirneiweiß

Was das gegenwärtige Klima bei de WM anbelangt, so doziert der TV-Doc, für die Spieler sei “die Hitze nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belastend”. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch “bei höheren Temperaturen reizbarer und aggressiver” sei. Er verstieg sich gar zu der aberwitzigen Aussage, die Stinkefinger-Geste von Stefan Effenberg während der WM 1994, die ihm den Rauswurf aus der deutschen Nationalmannschaft eintrug, könne durch die damalige Hitze am Spielort erklärt werden. Dasselbe gelte auch für Online-Kommentare. „Es gibt Statistiken, Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze. Du drehst durch“, schwafelte Hirschhausen weiter. Abgesehen davon, dass diese Witzfiguren offenbar alle vergessen haben, dass es schlicht und ergreifend Sommer ist, wird bei solchen Sätzen offenkundig, wer hier durchgedreht ist – und das ganz unabhängig von der Hitze: Dass zwei studierte Mediziner wie Lauterbach und Hirschhausen – die allerdings so gut wie gar nicht als Ärzte praktiziert haben, ständig solch einen hanebüchenen Schwachsinn verzapfen und auch noch ständig ein Forum dafür erhalten, ist eine Schande. Unbedarfte Menschen, die diese beiden Figuren aufgrund ihres Studiums und ihrer medialen Dauerpräsenz irrtümlicherweise für Koryphäen halten, glauben diesen Bullshit und lassen sich davon einschüchtern.

Die Scharlatanerie ist dabei sogar für Laien nicht einmal besonders schwer zu durchschauen: Vor drei Jahren bereits ging Hirschhausen mit der Theorie hausieren, Hitze sei die „mit Abstand tödlichste Gefahr der Klimakrise“ – und verglich dabei das menschliche Gehirn ernsthaft mit einem Ei, weil beide aus Wasser, Fett und Eiweiß bestünden. Wenn ein Ei, so Hirschhausen, erst einmal bei 42 Grad gekocht sei, gerinne das Eiweiß und werde hart; der Prozess sei unwiderruflich. Für das Gehirn gelte dasselbe, weshalb es eine Illusion sei, wenn man glaube, der Mensch könne sich an solche Hitzegrade anpassen. Einen solchen ausgemachten Unsinn verzapft ein Mediziner. Er sollte sich selbst fragen, wie die Menschheit seit Jahrtausenden mit extremer Hitze fertig geworden ist (un den Staaten am Persischen Golf gibt es beispielsweise jedes Jahr Temperaturen von um die 50 Grad, ohne dass die Menschen dort ausgestorben wären). Dass einem Mediziner der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur offensichtlich unbekannt ist, hätte ihn eigentlich schon damals disqualifizieren müssen; doch auch wenn ihre angeblich wissenschaftlich erwiesenen Behauptungen und Prophezeiungen noch so lächerlich sind, sie sind nützliche Idioten eines gezielten Alarmismus, mit dem Politik gegen die Menschen durchgesetzt wird. Immerhin: Mit ihrem Hitze-Wahn verkörpern wichtigtuerische Irrlichter wie Lauterbach und Hirschhausen die wörtliche Bedeutung des Begriffs „hirnverbrannt“.


Montag, 22. Juni 2026

Tagelange Hitze mitten im Sommer? Das kann nur der menschgemachte Klimawandel sein

von Albrecht Künstle

Auch abgeranzte und längst stillgelegte Messstationen liefern „Klimadaten“



Die Temperaturaufzeichnungen bringen es an den Tag: In den Städten ist es heißer als auf dem Land, und in ländlichen Kommunen ist es wärmer als draußen in der Natur. Ich ging am Freitag um 15 Uhr wieder einmal mit meinem Infrarotmessgerät raus und überprüfte die Oberflächentemperaturen. Die Umgebungstemperatur betrug 34 Grad im Schatten, im Grasgarten zwei Meter neben dem Thermometer waren es 28 Grad, doch auf der Südseite des Hauses war der furztrockene Rasen in der Sonne 38 Grad warm. Warum? Weil es seit über einer Woche nicht mehr geregnet hat und keine Verdunstungskühle entstehen kann. Dann ein paar Schritte raus auf den Gehweg und die Straße: Die Oberflächentemperaturen lagen dort um die 59 Grad – obwohl der Asphalt nur grau ist und nicht schwarz. Auf meiner hell gefliesten Terrasse konnte ich bei 45 Grad Oberflächentemperatur barfuß gehen; auf dem Gehweg mit 59 Grad nicht mehr. Um die Messungen zusammenzufassen: Der Temperaturunterschied zwischen trockenem Rasen – also ein wenig Natur – und dem Asphalt betrug 15 Grad, ich maß auch schon 20 Grad Unterschied, als der Rasen nicht so ausgetrocknet war. Übrigens: 10 Grad betrug der Unterschied zwischen draußen und unserer Wohnung – ohne Klimaanlage!

Das Haus hatte ich schon 1980 selbst gedämmt, leider nur 6 Zentimeter stark (der Standard waren 4 Zentimeter, wenn überhaupt); 10 Zentimeter wären besser gewesen, wobei alles darüber hinaus meines Erachtens Unsinn ist, weil jeder Zentimeter mehr immer weniger Nutzen bringt. Dämmung und eine systematische Lüftung (dabei gilt es genau zu beobachten, wann sich die Innen- und Außentemperatur umdrehen!) sind die “halbe Miete“. Übrigens: Auch unsere Mieterin im Dachgeschoss ist zufrieden. Das Dach ließ ich später nachdämmen, diesmal dann mit schwerem Material, was auch gegen Hitze besser wirkt als leichtes Dämmmaterial und zusätzlich auch besser vor Außenlärm schützt. Neben unserem Anwesen befindet sich ein noch unbebautes Grundstück von sechs Ar; bisher ein willkommener Temperaturpuffer. Doch solche Grundstücke wollen die Städte und Gemeinden trotz der Prognose einer weiteren abnehmenden Bevölkerung immer mehr überbauen lassen – was die Wohnsiedlungen immer wärmer und heißer werden lässt. Zusätzlich werden die Wohnhäuser und Wohnungen immer mehr mit Wärmepumpen ausgestattet, was im Winter temperaturmäßig kein Problem darstellt, doch im Sommer sehr wohl – denn da werden die Luft-Luft-Anlagen umgekehrt als Klimaanlagen betrieben, und die Wärme, die dem Wohnraum zur Kühlung entzogen wird, wird nach draußen gepumpt – und erhöht so die Außentemperatur zusätzlich. So kommt eins zum anderen.

Der Wärmeinseleffekt

Wie groß sind nun die Unterschiede? Die Temperaturdifferenz zwischen Städten und dem umliegenden ländlichen Raum bedingt das Phänomen der sogenannten städtischen Wärmeinsel. Wie groß sie ist, hängt von Stadtgröße, Bebauung, Wetterlage und Tageszeit ab. Typische Werte sind tagsüber 1 bis 3 Grad wärmer als das Umland, nachts häufig 3 bis 8 Grad wärmer. In großen Städten und bestimmten Wetterlagen (windschwach, wolkenlos) können leicht Unterschiede von über 10 Grad auftreten. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sind temperaturmäßig kein Problem: Oberhalb der Module ist es heißer, aber die Module beschatten die Dächer. Ein Problem jedoch sind Freiflächenanlagen: Bei großen Solarparks beobachten Forscher einen sogenannten PV-Wärmeinsel-Effekt. Die Temperaturen innerhalb eines Solarparks können höher sein als auf benachbarten unbebauten Flächen. Gemessene Unterschiede liegen häufig im Bereich von etwa 1 bis 3 Grad im Solarpark; mit der Entfernung nimmt die Temperaturerhöhung ab. Auch Windparks können ein Problem darstellen. Sie erhöhen die gefühlte Effektivtemperatur – das Resultat aus Trockentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung – durch Ausbremsen des Luftstroms.

Warum sind die Städte wärmer? Asphalt, Beton und Gebäude speichern tagsüber viel Wärme und geben sie nachts wieder ab. Weniger Vegetation bedeutet weniger Verdunstungskühlung. Gebäude reduzieren die Luftzirkulation. Verkehr und Klimaanlagen erzeugen zusätzliche Wärme. Während Hitzewellen können dicht bebaute Innenstädte nachts deutlich über 25 Grad warm bleiben, während das Umland bereits auf unter 20 Grad abkühlt. Für eine mittelgroße Stadt kann man als grobe Faustregel sagen: Nachts ist es etwa 2 bis 5 Grad wärmer als in der umliegenden Natur, in Extremfällen noch deutlich mehr.

Menschgemachte Hitze durch immer mehr Siedlungsflächen

Gegen diese Differenz infolge der tatsächlich menschgemachten Hitze in den Städten ist der angebliche “menschengemachte Klimawandel” von zwei Grad in den letzten 150 Jahren ein Nasenwasser. Dass die meisten Messstationen, mit denen der angebliche Temperaturanstieg belegt wird, daraus resultieren, dass sie einst außerhalb von Städten errichtet wurden, heute jedoch inmitten nichtbebauter Siedlungen liegen, führt zu so massiv verfälschten Vergleichdaten, dass seriöse Belege für eine die menschgemachte Erderwärmung kaum vorliegen (bestätigt durch Satellitenmessdaten, die den bodengestützten Messdaten regelmäßig widersprechen). Fakt ist, dass die deutschen „Bevölkerungsvermehrer“ in Wirtschaft und Politik – vier Millionen mehr Bevölkerung innerhalb von 10 Jahren – mit dem dadurch erforderlich gewordenen, noch nicht einmal ansatzweise an den eigentlichen Bedarf heranreichenden Wohnungsbau, mehr Autos und zusätzlichen Verkehrswegen mehr Schaden angerichtet hat als die gesamte Menschheit in den letzten 150 Jahren davor.

Und ihre “Hitzeaktionspläne” sind keine Wiedergutmachung gegenüber den Versündigungen an der Natur, die da sind: In Deutschland werden täglich (!) 50 bis 51 Hektar neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Das entspricht ungefähr 70 Fußballfeldern. Zwar wird nicht die gesamte Fläche versiegelt, weil zur Siedlungs- und Verkehrsfläche auch Gärten, Parks, Sportanlagen oder Campingplätze zählen; doch 72 Prozent dieses Siedlungswachstums gehen aufs Konto von Wohnbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Diese gehen zulasten von Ackerland, Grünland oder naturnahen Flächen, wodurch wertvolle Temperaturpuffer verloren gehen. Das Ziel der Bundesregierung liegt zwar bei einer Reduzierung auf “nur“ noch 30 Hektar pro Tag bis 2030 – aber auch das ist zuviel; und für wen braucht es das überhaupt, wenn die Bevölkerung doch angeblich abnimmt? Würde ich zu einem Klimaaktionsdemo gehen, stünde auf meinem Plakat: „Regierung heißt sie – uns bescheißt sie“.


Montag, 1. Juni 2026

Wirtschafts-“Weise“: Umbau des Sozialsystems, aber kein Ende der wirtschaftsschädlichen Klimapolitik – trotz Rücknahme des IPCC-Szenarios

von Albrecht Künstle

Die „Weisen aus dem Morgenland“ letzte Woche bei der Vorstellung ihres Frühjahrsgutachtens



Man stelle sich vor, ein Arzt diagnostiziert bei einem Patienten eine zunehmende Muskelschwäche und verordnet statt einem Aufbaupräparat und körperlicher Betätigung – eine Diät. Einen ähnlichen Eindruck hatte man, als die sogenannten Wirtschaftsweisen ihr „Frühjahrsgutachten“ vorstellten, jedenfalls, wenn man die Medienberichte verfolgte. „Teure Energie schwächt die deutsche Wirtschaft“ war eine der Schlagzeilen. Deshalb fordern die unendlich Weisen nun: „Sozialsystem umbauen!“ Nun braucht man für die Feststellung, dass unser Sozialstaat aus dem Ruder läuft, keine teuren Wirtschaftsweisen. Dass stellte auch wiederholt schon das ifo-Institut fest, das auf 500 unterschiedliche Sozialleistungen kam. Wie ich schon an anderer Stelle ausführte, ist dieses System kaum noch finanzierbar. Ein Beispiel ist „Bürgergeld“ an Nicht-Bürger: Artikel 20 Grundgesetz, Absatz 1 („Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“) wird inzwischen als Freibrief für jede soziale und unsoziale Wohltat bemüht. Die Sozialleistungen stiegen dabei auf ein Rekordniveau: „Ausgeuferter Sozialstaat verschlingt 751 Milliarden Euro“, wird etwa hier treffend zusammengefasst . Wobei es teilweise auch anders aussieht: Die im europäischen Vergleich niedrigen Renten können kaum weiter abgemagert werden.

Doch eigentlich lenken die Wirtschaftsweisen mit ihrer “Expertise” von etwas wesentlich Gravierenderem ab – nämlich von der verfehlten Energiepolitik und ihren katastrophalen Folgen. Die Kurzfassung des Frühjahrsgutachten besagt eingangs lediglich: “Hohe Energiepreise bremsen die konjunkturelle Erholung. Die Weltwirtschaft (jedoch) hat sich im vergangenen Jahr robust entwickelt – trotz der seit mehr als einem Jahr erhöhten handelspolitischen Unsicherheit. Im Prognosezeitraum dürften die protektionistische US-Handelspolitik und die infolge des Iran-Kriegs stark gestiegenen Preise fossiler Energieträger die Weltkonjunktur allerdings dämpfen. Der Sachverständigenrat rechnet für die Jahre 2026 und 2027 mit einem Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 2,3 Prozent. … Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich schwach… Der stark gestiegene Ölpreis dürfte im Jahr 2026 eine Verschlechterung der Terms of Trade für Deutschland bedeuten.“ Aha. Nun wird die Schuld also, wie zuvor dem Ukrainekrieg, dem Irankrieg angelastet. Doch der mit dem “Weltklima” begründete, schon vor vielen Jahren angezettelte Energiekrieg gegen das eigene Land wird geflissentlich ausgeblendet.

Abgeräumtes Weltuntergangsszenario

Diese “Weisen aus dem Abendland” hätten besser einmal von den „Weisen aus dem Morgenland“ gelernt: Letztere hatten immerhin aus der realen Bewegung der Sterne zutreffend eine planetare Konjunktion ausgemacht – den sogenannten “Stern von Bethlehem” – und sind diesem gefolgt. Unsere Wirtschaftsweisen hingegen hätten weitaus mehr Möglichkeiten, aus Daten und Fakten – etwa der Dynamik und Entwicklung von Wirtschaftsdaten – die richtigen Schlüsse zu ziehen. Stattdessen folgen sie lieber anderen “Sternen” oder gar ideologischen Schwarzen Löchern. Diese Herrschaften sollten aber nicht nur publizieren, sondern ab und zu auch einmal lesen: Beispielsweise die sensationelle Meldung, dass der Weltklimarat IPCC nun sein eigenes Weltunteruntergangsszenario, auf dessen Grundlage in Deutschland Gesetze, Verfassungsgerichtsurteile und sogar Grundgesetzänderungen durchgesetzt wurden, als völlig „unplausibel“ – also falsch – zurückgezogen hat. Man musste eingestehen, dass es viel fossile Energie auf dem Globus gar nicht gibt, dass selbst deren komplette Verwertung eine Klimakatastrophe auslösen könnte.

Nun bestünde die Möglichkeit – nein, es wäre sogar dringend geboten –, unsere Energiepolitik einer sofortigen Revision oder wenigstens Korrektur zu unterziehen und wieder auf ökonomisch und ökologisch gesunde Füße zu stellen. Denn das “Null-CO2-Ziel” einer vollständigen “Dekarbonisierung” ist nicht nur physikalisch unerreichbar, sondern wirtschaftlich verheerend. Zumal der Strombedarf aufgrund der boomenden Kommunikationstechnologie, des Streaming-Unwesens, der KI-Technik mit immer mehr Bedarf an Rechenzentren, der vollständigen Elektrifizierung des Verkehrs und vielen anderen Verbrauchssteigerungen eine Entwicklung, die allein mit regenerativen Energien niemals gedeckt werden kann; im Tagesverlauf nicht, und übers Jahr gesehen (geschweige denn global) noch weniger. Die Zerstörung unserer AKWs und Kohlekraftwerken, die unwiederbringliche Flutung von Kohlegruben, die Sprengung und Demontage von Gasleitungen, die Ächtung von Erd-/Heizöl und Treibstoffen, teure Fernwärme statt billiger Gasleitungen zu den Verbrauchern für dezentrale Gasheizungen – all das ist schon heute kaum mehr bezahlbar.

Den Irrweg sofort beenden!

Doch dazu kein Wort der “Weisen”. Die „Energiewende“ wird weiterhin fehlgesteuert und mit weiteren Milliarden-Subventionen für Stromproduzenten von Solar- und Windparks am Bedarf vorbei vergoldet – zu Lasten der Steuerzahler und der Wirtschaft. Die Verbraucher können sich kaum aus dem Staub machen, die Wirtschaft umso mehr. Und das tut sie auch: Die Unternehmen suchen sich weltweit Standorte mit moderaten Energiepreisen. Von alldem ist im 275-seitigen Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen nichts zu finden. Das Wort „Energie“ kommt darin zwar 12 Mal vor – doch nur als Lamento über die Höhe der Energiepreise. Aber auch „Weise“ können nicht alle Zusammenhänge durchschauen (Normalsterbliche zuweilen schon eher). Zur Ehrenrettung Ersterer: Die „Weisen aus dem Morgenland“ waren Sterndeuter und Astronomen, hatten aber von Energiepolitik mit Sicherheit ebenfalls keine Ahnung.

Nachdem schon die „Weisen“ des Weltklimarates zugaben, dass sie irrten, sollte nun auch die Politik ihren Irrweg beenden und eine andere Richtung einschlagen. Ich möchte dieses sehr wichtige Problem aus Platzgründen nicht vertiefen; hier findet man es überaus kompetent aufgezeigt (man sollte sich diesen Beitrag von Ute Böttcher zumindest bis zu den erklärenden Graphiken anschauen) Welche finanziellen Dimensionen die verfehlte “Energiewende” hat, zeigte sich an der Nacht- und Nebelaktion der einem staatsstreichartigen Einführung des Artikels 143h ins Grundgesetz vom am 22. März 2025, beschlossen vom einen Monat zuvor abgewählten Bundestag im Rahmen der vom wortbrüchigen Merz zu verantwortenden „Sondervermögen“ (ergo Sonderschulden). Der Wortlaut dieser Ergänzung: “Der Bund kann ein Sondervermögen mit eige-ner Kreditermächtigung für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur und für zusätzliche Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 mit einem Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro errichten.“ Und wenn man dem Gesetzgeber eine Finanzwaffe in die Hand gibt, benutzt er sie auch – wie die leidliche Erfahrung zeigt. Dass dieses Geld anschließend weitgehend zum Stopfen von Haushaltslöchern verpulvert wurde, macht diesen Skandal noch größer.

Das alles wird die Wirtschaft nicht beflügeln, sondern ihr eher schaden. Manager und Politiker können das Weite suchen, wenn ihr Experiment scheitert; doch von der steuerzahlenden, immer weiter schrumpfenden Leistungsbevölkerung können das die wenigsten. Was deren Nachkommen einmal tun werden? Bergsteiger wissen, es ist leichter einen Berg zu erklimmen, als wieder von ihm herabzusteigen. Das gilt auch für den Schuldenberg. Die Enkel werden es als Wähler in der Hand haben, was aus ihrem Land einmal werden soll. Vielleicht aber auch nicht – wenn es stimmt, dass Wahlen eh nichts ändern können…


Samstag, 30. Mai 2026

Immer mehr Hirntote durch Hitzepropaganda

von Alexander Schwarz

Mitteleuropa in wenigen Jahren, in den Köpfen der Klimaapokalyptiker



Ein paar Tage mit Temperaturen über 40 Grad Ende Mai – und das mediale Panikorchester läuft bereits wieder auf Hochtouren. Dieses Jahr kann es noch früher als gewöhnlich damit beginnen, Horrorstorys über Hitzetote und Höllensommer zu verbreiten. „Hitzewelle in Frankreich. Tropennächte schon vor dem Sommerbeginn“, vermeldet die ARD-“Tagesschau”. Selbst in der Bretagne, die nicht eben zu den heißesten Gegenden Frankreichs gehöre, gebe es jetzt bereits Temperaturen von weit über 30 Grad. „Wir reden hier natürlich von einer außergewöhnlichen, historisch beispiellosen Episode. Alle Superlative sind zugelassen, um diese aktuelle Wetterphase zu beschreiben“, wird ironiefrei der „Klimatologe“ Matthieu Sorel zitiert. Von sieben Todesfällen, die „direkt oder indirekt mit der aktuellen Hitzewelle in Verbindung gebracht werden können“, ist die Rede. Der Blick ins Detail offenbart das Ausmaß des Framings: Unter diesen sieben Toten sind allerdings um fünf Menschen, die bei Badeunfällen umkamen; zwei weitere traf es beim Sport. Ob und inwiefern hier Hitze eine Rolle spielte, ist völlig unklar bis abwegig. Es wird jedoch der Eindruck erweckt, Menschen würden zuhause oder auf der Straße wie die Fliegen tot umfallen, weil sie überall Hitzeschläge erleiden. Vermutlich würden “vertrauenswürdige Experten” des Staatsfunks hier dann argumentieren, dass sie ohne Hitze aber gar nicht schwimmen gegangen wären.

Damit nicht genug: Auch der Tod einer Deutschen, die an Pfingsten an der französischen Atlantikküste umkam, als sie von starken Strömungen ins Meer hinausgerissen wurde, wird ebenfalls der “Hitze” zugeschrieben. Menschen, die im Großraum Paris an die Ufer von Flüssen und Seen geströmt seien, hätten „zahlreiche kritische Situationen“ erlebt, raunt die “Tagesschau” weiter unheilvoll. Und auch für Großbritannien schlägt das ARD-Nachrichtenflaggschiff Alarm: „Während sich viele Briten über die Temperaturen freuen und die Strände voll sind, sorgen sich Experten.“ Von interviewten Menschen vorgestellt , die fröhlich an die Strände strömen und bekunden, wie sehr sie sich über den Frühsommer freuen, wechselt der Schnitt dann zum Met Office, dem nationalen meteorologischen Dienst, wo man hingegen „mit Sorge auf das Thermometer“ blicke, so die Klimapanik-Propagandastaatsfunker.

In blinder und argloser Sommerfreude unbedarft dem eigenen Hitzetod entgegentaumeln…

Fast schon mit grimmiger Genugtuung wird auf Richard Betts verwiesen, dem Leiter der Met-Klimafolgenforschung, der im BBC-Radio verkündet habe, solche Hitzewellen würden “öfter und auch heftiger” stattfinden – und in 20 Jahren könnten die Temperaturen “schon bei mehr als 40 Grad” im Sommer liegen, wenn der Mensch “den Planeten weiter aufheizt”, wie er orakelte. Es sei mit “vermehrten Dürreperioden” zu rechnen, was “die Nahrungsmittelproduktion erschweren” dürfte. Wiederum „Experten“ (wer auch sonst?) würden, so die “Tagesschau” weiter, vor dem „climate whiplash“ (sinngemäß: „Klima-Schleudertrauma“) warnen: Damit würde beschrieben, dass ein extremes Phänomen schnell von einem anderen abgelöst werde – ein Befund, der vor allem auf die altruistische Dauerberichterstattung deutscher Medien zutrifft. Hannah Cloke, Professorin für Hydrologie und Klima an der Universität Reading, darf ohne Einordnung und Gegenmeinung dräuend mahnen: „So fühlt sich der Klimawandel an!“ Das unwissende Volk taumelt also in blinder und argloser Sommerfreude unbedarft dem eigenen Hitzetod entgegen, der durch die “menschengemachte Erderwärmung” verursacht wird – und alle sehen es, die „Experten“ ebenso wie die Journalisten, und alle, die es sehen haben schlaflose Nächte – so der Tenor des “Tagesschau”-Berichts.

Diese unerträgliche Fürchtemacherei und Klimahysterie folgt demselben Drehbuch wie jedes Jahr, und nur routinemäßige Verdrängung und Vergesslichkeit des ohnehin überalterten öffentlich-rechtlichen Fernsehpubliums gewährleisten, dass die Lächerlichkeit in Wiederholungsschleife nicht evident wird. So hatte die “Tagesschau” auch im vergangenen Sommer die üblichen Narrative lustvoll bedient: Zwar setzte 2025 der Sommer nach nassen und kühlen Wochen erst viel zu spät ein – doch kaum wurde es Anfang Juli erstmals richtig knackig heiß, hieß es dort prompt, der “Klimawandel” habe “die jüngste Hitzewelle in Europa verstärkt”. Eine neue „Schnellstudie“ zeige, dass sich die Zahl der Todesopfer verdreifacht habe. Von insgesamt rund 2.300 “Hitzetoten” in zwölf untersuchten Städten wurden etwa 1.500 Todesfälle darauf zurückgeführt, „dass aufgrund des Klimawandels die Temperaturen noch höher waren“. In Wahrheit gab und gibt es, wie auch aktuell, überhaupt keine belastbaren Indizien dafür, welche Todesfälle tatsächlich unmittelbar auf die Hitze zurückgeführt werden können. Es ist die reinste unverantwortliche Panikmache ohne jede Substanz.

Nach IPCC-Hoax und abgeräumten Krisenszenarien endlich die Erlösung

Für die Klimasekte ist die aktuelle Hitze jedoch ein Geschenk des Himmels, der gerade noch rechtzeitig kommt, um die ins Wanken geratene und in ihrem Schwindel entlarvte Klimapropaganda zu retten. Denn vorletzte Woche hatte der Weltklimarat der UNO seine absurdeste Weltuntergangsprognose, die jahrelang die Grundlage für die irre Klimapolitik in vielen Ländern war, kurzerhand einkassiert, weil 46 bislang systemtreue Wissenschaftler diesen Unsinn nicht länger mittragen wollten und sie selbst mittlerweile einfach für zu abwegig und unplausibel halten. Diesen Rückschlag versuchte man zwar medial nach Kräften zu verschleiern und zu verharmlosen, doch ohne Erfolg. Da kommen die ersten heißen Tage des Sommers natürlich wie gerufen, um die pseudowissenschaftliche Scharlatanerie der Klima-Ideologen durch empirische Evidenz zu kompensieren: Von Entwarnung könne keine Rede sein, wird nun beschworen, denn die Erderwärmung sei so gefährlich wie eh und je. Beweis: Eine “Hitzewelle” im Sommer! Das und nichts anderes steckt hinter dem genüsslichen Aufzählen der Temperaturen in Frankreich und Großbritannien durch Staatsmedien, die damit ihre weltanschauliche Nähe zur Klimasekte und der dahinterstehenden politischen Agenda erneut unter Beweis stellen.

Allerdings trifft dies auch auf die Nicht-ÖRR-Medien des Mainstreams zu. So warnt “Focus”, für Deutschland werde inzwischen eine „Superwelle“ prophezeit – das stärkste Gewitter, das möglich ist. Laut Modell ziehe ein großes Gewittersystem aus Richtung Belgien und Frankreich über den Niederrhein in Richtung Köln. „Das könnte richtig gefährlich werden“, warnt der Meteorologe Jan Schenk. Die Angst als verbindendes Element der meisten großen Medienerzählungen der Gegenwart wird immer ungenierter aufgebauscht, und immer und überall wird Furcht verbreitet – vor „Pandemien“, der „Klimakrise“, dem angeblich spätestens 2029 bevorstehenden russischen Großangriff auf Europa oder der AfD. Tenor: Wir werden alle sterben! Und derweil werden die realen, ganz konkreten und tatsächlich menschgemachten Gefahren für die Zukunft der westlichen Gesellschaften entweder verharmlost oder gleich totgeschwiegen.


Dienstag, 26. Mai 2026

Alles noch normal in Deutschland? Ein verzweifelter Wochenrückblick

von Mirjam Lübke

Woke Deformationen einer einstigen Kulturnation



Leben wir eigentlich in einer Mediensimulation? Schaut man sich in den hauptsächlich politisch orientierten Online-Magazinen um, packt einen das pure Grausen. Bei einer Bierzelt-Party in Erlangen durften auf Veranlassung der Stadt hin keine “zotigen” Lieder gespielt werden, weder Micky Krauses Klassiker von den “Zehn nackten Frisösen” noch der Spider-Murphy-Gang-Oldie “Skandal im Speerbezirk”. Den haben wir schon in den Achtzigern in der Schule mitgegrölt, vor allem natürlich die Zeile “…und draußen vor der großen Stadt steh’n die Nutten sich die Füße platt” – was keinem von uns nachhaltig geschadet hat. Die Lehrer grinsten sich eins, da sie um die Ventilfunktion dieses Grölens wussten. Auf dem Pausenhof geworfene Frisbee-Scheiben stellten aus damaliger Sicht eine weitaus größere Bedrohung der inneren Sicherheit dar – man fürchtete um Köpfungsszenen wie bei “Goldfinger”. Apropos Schule: Heute gehört es – wie ebenfalls die Medien berichteten – zum Schulalltag, Achtklässler den “Puff für alle” planen zu lassen, inklusive Personalmanagement, damit jedes Tierchen sein Pläsierchen erhält.

Eltern und Schüler haben anlässlich solcher pädagogischen Experimente nur wenig Wahl- und Protestmöglichkeiten; die Erziehungsberechtigten erfahren in der Regel erst davon, wenn der Nachwuchs vollkommen irritiert nach Hause kommt und nachfragt, ob Peitschen und Ledermasken zu einem normalen Liebesleben dazugehören, oder warum es manche Menschen als angenehm empfinden, sich in einen luftdichten Latexanzug zu quetschen. Ob man eine solche Gruppenaufgabe wohl auch in einer mehrheitlich von muslimischen Schülern besuchten Klasse gestellt hätte? Eher nicht, wenn der Schulleitung ihr Leben und ihre Gesundheit lieb ist. Was sind schon Schamgefühle gegen kulturelle Gepflogenheiten? Denn Zwang kann nur dort ausgeübt werden, wo wenig Widerstand geübt wird.

Rücksichtnahme auf allerlei Empfindsamkeiten

Ein Bierzelt hingegen betritt man in der Regel freiwillig und weiß dann eigentlich, dass hier werden keine Sonaten von Mozart gespielt oder gepflegte Konversationen über Hegel und Heidegger geführt werden. Schließlich schaut sich auch niemand einen Film mit Vin Diesel und Gerard Butler an, wenn er auf intellektuelle Dialoge Wert legt. Das hätte man schließlich nicht gedacht, dass dort fortwährend Dinge explodieren und niemand dabei auf die CO2-Bilanz Rücksicht genommen hat; wer sich hingegen über das Schulexperiment empört, das vorher nicht mit den Eltern abgesprochen wurde, gilt als rückschrittlich und homophob. Schulzwang zu queeren Zumutungen wird als das Normalste der Welt hingestellt, wohingegen Veranstaltungen, deren Besuch freiwillig erfolgt, nach dem Willen der Verantwortlichen auf allerlei Empfindsamkeiten Rücksicht nehmen müssen. Der ungeschickte Flirtversuch eines angetrunkenen Mannes wiegt zehnfach schwerer als Schülern Erkenntnisse über allerlei sexuelle Spielarten aufzudrängen, für welche sie sich als junge Teenager in der Regel noch gar nicht interessieren.

In Köln, so eine weitere skurrile Meldung, sollen für die nächste Karnevalssaison “Awareness-Regeln” aufgestellt werden. Wahrscheinlich gestaltet sich der Besuch einer Trauerfeier dort demnächst amüsanter als der “Zoch”? Meine Kölner Großtante ließ zumindest bei ihrer Beerdigung eine Blaskapelle antreten, welche Karnevalslieder spielte. In der Familie sprach man noch nach Jahren von diesem Skandal. Man wundert sich, warum angesichts dieser sexuellen und geschmacklichen Stolperfallen Männer und Frauen im Alltag dennoch einigermaßen miteinander zurechtkommen. Vielleicht, weil normale Menschen, die nicht von der Uni direkt auf einen Beauftragten- oder Bundestagsposten wechseln, lernen, mit der Realität zurechtzukommen. Da fliegen zwischen Kollegen und Freunden Sprüche hin und her, die bei Wokeness-Sensibilisierten unverzüglich eine mittlere Lebenskrise auslösen würden.

Andere Sorgen als der Gang zur Toilette

Heidi Reichninnek sah sich bekanntlich schon von der Arbeitswelt traumatisiert, weil sie sich den Gang zur Toilette kurz vor Feierabend nicht auf ihre Arbeitszeit anrechnen lassen durfte. Deshalb wollte die Linke, die immer ein wenig wie eine Kombinatskönigin gekleidet ist, sofort den Sozialismus ausrufen. Ob ihr einmal jemand mitgeteilt hat, dass im maoistischen China oder während der stalinistischen Landreformen die Menschen ganz andere Sorgen hatten als den Gang zur Toilette? Wir hatten sicherlich alle schon einmal einen merkwürdigen Chef – mein erster wollte seinen Angestellten verbieten, sich untereinander auch privat zu treffen, wozu man wegen der ständigen Überstunden ohnehin kaum Zeit hatte… aber ob der Sozialismus dazu eine echte Alternative geboten hätte?

Die Dinge aus einer ausgewogenen Perspektive zu betrachten, scheint arg aus der Mode gekommen zu sein: Weibliche Selbstbestimmung heißt heute, auf der Bühne vor Kindern zu strippen, um “Self-Empowerment” zu betreiben. Am besten steckt man dazu noch einen jungen Mann in einen Käfig, um vor ihm mit dem Po zu wackeln – glücklicherweise besaß Emmeline Pankhurst keine Zeitmaschine, sonst hätte sie bei diesem Anblick jegliche feministischen Ideen wohl sofort eingestampft. Die Alternative: Man sperrt sich selbst in einen muslimischen Stoffkäfig, was heutige Feministinnen ebenfalls als Selbstbestimmung werten. Wo in dieser Welt soll eine Frau ihren Platz haben, die einem normalen Beruf nachgeht und einfach nur Jeans und T-Shirt trägt?

Das “braue“ Deutschland

Bärbel Bas ist das alles ohnehin nicht bunt genug: Sie findet Deutschland zu “braun”, womit sie bekanntlich nicht die “People of Color” meint, welche unsere Grenzen mit ihren Sitten und Gebräuchen im Gepäck so zahlreich überqueren. Bas greift dazu auf den Begriff der “kulturellen Bereicherung” zurück, der ein wenig aus der Mode gekommen ist, seitdem er vom “Fachkräftemangel“ abgelöst wurde, welcher wiederum durch all die millionenfache Bereicherung nicht behoben werden konnte. Also muss nun rasch dem Bürger das Gefühl verliehen werden, er sei einfach nur zu dämlich und rückständig, um die Vorteile dieser Bereicherung zu erkennen. Nun wohnt Frau Bas auch nicht in Duisburg-Marxloh oder Berlin-Neukölln, was ihr vielleicht (zumindest mal für ein paar Wochen) dringend anzuraten wäre, denn dann würde sie eventuell erkennen, dass es den meisten Deutschen – die öffentlich-rechtlichen Umerziehungsfernsehen neuerdings als “Nichtmigranten” bezeichnet werden – nicht um dubiose nationalsozialistische Rassentheorien oder um eine Reinszenierung der Kreuzzüge geht, sondern ganz einfach darum, in Ruhe gelassen zu werden (und sich vielleicht in ihrer Nachbarschaft in ihrer Muttersprache unterhalten zu können, auch wenn der Nachbar eingewandert ist).

Wäre da noch die sexuelle Selbstbestimmung, da es gewisse junge Männer nicht dabei belassen, Micky-Krause-Klassiker zu grölen. Unsere “aufgeklärte” politische Szene erweist sich in dieser Hinsicht als erstaunlich rückständig. Weltweit sind derlei woke Szenarien längst auf dem Rückzug, spätestens, nachdem sie sich auch finanziell als Rohrkrepierer erwiesen haben. Man erinnere sich nur an diese an die Wand gefahrene “Bud”-Kampagne mit einer Transfrau, die, nebenbei gesagt, sogar noch besser aussah als Tessa Ganserer oder Georgine Kellermann; fast echt – aber eben nur fast. Sogar die Klimahysterie ist weltweit auf dem Rückzug, nur in Deutschland nicht. Vielleicht, weil in anderen Teilen des Westens die Wokeness als das angesehen wurde, was sie ist: Als Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und Arbeitsplätze im “Awareness”-Bereich zu schaffen? Das hat nur bedingt geklappt,;also wird es wieder eingestampft. Nur Deutschland hängt mit vollem Herzen an der Ideologie. Zumindest ein Teil der Deutschen, aber die sitzen leider in Schlüsselpositionen und haben sich gut abgesichert. Ganz ohne Geld kommen eben auch Ideologen nicht zurecht. Vielleicht sollte ihnen einfach niemand mehr zuhören – sie vor allem aber nicht mehr auf verantwortungsvolle Posten wählen.


Freitag, 1. Mai 2026

Wetter-Voodoo der Klima-Apostel: Europa erwärmt sich wieder mal doppelt so stark wie der Rest der Welt

von Albrecht Künstle

Klimawahn und kein Ende



Man könnte meinen, folgende Nachricht wäre zum 1. April gestreut worden: Europa erwärmt sich von allen Kontinenten des Planeten doppelt so stark wie der Rest der Welt, verkündete das europäische Institut Kopernikus, eine berüchtigte Klima-NGO. Eine Meldung, die von manchen Medien wieder geradezu lustvoll verbreitet wird – ohne sie gleichwohl irgendwie kritisch zu hinterfragen. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Ente in Dauerschleife, die seit Jahren für alle Länder, Regionen und Kontinente in allen Mainstreammedien konzertiert verbreitet wird, um jeweils lokal einen besonderen Alarmismus zu erzeugen. Dass allerdings dieses vermeintlich renommierte Institut so etwas verbreitet, veranlasst zu einem näheren Blick. Wie kann es sein, dass wir doppelt so schnell “heißer“ werden, wo wir doch als einziger Kontinent überhaupt den CO2-Ausstoß deutlich gesenkt haben? Ausgerechnet wir sollen unter der „Erderhitzung“ leiden? Ist das nicht ungerecht? Andererseits: Müssen wir nun nicht mehr in den Süden fliegen, weil es auch bei uns heiß genug für einen Urlaub ist? Realsatire genug, nun zu den Fakten.

Anhand dieser Quelle der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann man – leider nur bis 2017 – einzelne Länder der Kontinente aufrufen, um zu ermitteln, wer wieviel CO2 eingespart hat und wem das nicht gelungen ist. Dabei ist auffallend, dass Europa als einziger Kontinent – mittels schon damals kumulierter Aufwendungen von Billionen Euro – seine CO2-Emissionen heruntergefahren hat. Seit 1990 waren es in Deutschland 21,8 Prozent weniger. Nach dieser ebenfalls interaktiven Quelle bis 2023 waren es für Deutschland minus 43,5 Prozent, gegenüber dem Vorjahr minus damals nochmals 11,2 Prozent.

Woher soll der angeblich starke Anstieg kommen?

Natürlich tragen alle diese Module und Quellen einen falschen Titel; richtiger wäre zu schreiben, dass es darin nicht um die „Klimabilanz“ geht, sondern um das reduzierte CO2 (wohlgemerkt der menschgemachte Anteil im Promillebereich!). Gäbe es einen unmittelbaren Zusammenhang, warum nahm dann das „Klima“ – das meist als Temperatur verstanden wird – hier nicht weniger zu als in anderen Erdteilen? Doch nein, es soll umgekehrt gewesen sein – der CO2-Musterknabe Europa erwärmt sich am meisten. Sowas Blödes aber auch!

Haben die Temperaturmessgeräte von Kopernikus vielleicht eine andere Skalierung als die Messinstrumente woanders in der Welt? Oder liegt der Temperaturanstieg in Europa daran, dass sich viele heißblütige Südländer aus Afrika und Vorderasien in Europa breitmachen? Erheblich stärker verantwortlich dürfte jedenfalls die infolge der Massenzuwanderung notwendige Überbauung von zuvor kühlender Natur sein, die mit immer mehr betonintensiven Stadtteilen zugepflastert werden. Selbst vorgenommene Temperaturmessungen zeigen, dass die Bodentemperaturen durch die Bebauung um 10 bis 20 Grad ansteigen. Was natürlich auch die urbanen Temperaturen erhöht. Immer mehr Hotspots entstehen, die den Thermometern zusetzen und die Klimafetischisten bestätigen – obwohl das rein physikalische Folgen der Bautätigkeit sind.

Sonstige “Klimasünder”

Auch gibt es neben dem CO2 noch andere „Klimasünder“. So ist Methan (CH₄) ebenfalls ein bekanntes Treibhausgas. Es ist zwar seltener als CO2, hat aber eine rund 33-mal höhere Wirkung. Man nimmt an, dass rund 20 Prozent des „Treibhauseffektes“ Methan geschuldet sind. Die Freisetzung von Methan wiederum ist zu einem wesentlichen Teil auf den Menschen zurückzuführen – und insbesondere waren das jene ukrainische Menschen, die die Nord-Stream-Pipeline sprengten und dafür sorgten, dass sich riesige Mengen an Erdgas – und damit Methan – über der Ostsee und der Atmosphäre verbreiteten. Das wäre eine weitere und nicht unwesentliche Erklärung des Temperatursprungs in Europa – ausgelöst durch ein völkerrechtliches lupenreines Verbrechen, welches bis heute nicht gesühnt wurde.

Und dann wäre da noch Distickstoffmonoxid (N₂O), auch unter dem Namen Lachgas bekannt: Es steigt nahezu ungehindert in die Stratosphäre auf, reagiert dort mit Sauerstoff und zersetzt dabei die Ozonschicht. Das Vorkommen von Distickstoffmonoxid liegt zwar unter dem von CO2, es ist aber deutlich schädlicher. Das Erwärmungspotenzial liegt aufgrund seiner Langlebigkeit beim 273-fachen von CO2. Insgesamt geht man davon aus, dass etwa ein Zehntel des “Treibhauseffektes” auf Distickstoffmonoxid zurückgeht. In geringem Ausmaß entsteht es durch Emissionen von Flugzeugen, die wesentlichen Quellen sind allerdings stickstoffhaltige Düngemittel.

Hier stimmt was nicht – merken sogar Lokalzeitungen

Seit wenigen Jahrzehnten gelten fluorierte Gase (“F-Gase”) als besonders gefährliche Treibhausgase. Anders als bei den klassischen Treibhausgasen werden sie künstlich erzeugt. Dazu gehören vor allem Fluorkohlenwasserstoffe in Kältemitteln, Treibmitteln oder Feuerlöschmitteln. Diese FCKW sind zwar weitgehend reduziert worden und werden kaum mehr verwendet, doch sie sind extrem stabil, zersetzen sich also kaum. Je nach Art sind sie um mehrere tausend Mal schädlicher als reines CO2. Man geht davon aus, dass ihr Anteil dennoch bis zum Jahr 2050 auf 6 Prozent steigen wird, wobei dann über drei Viertel aller F-Gas-Emissionen auf Kälte- und Klimaanlagen zurückzuführen sein werden. Zur Verwendung kommen sie allerdings nur noch auf anderen Kontinenten, nicht mehr in Europa. Und auch die “Energiewende” mittels Wärmepumpen wird hierzulande einen zusätzlichen Tribut fordern.

Wie dem auch sei: Vielleicht wollte Kopernikus seine Meldung ja ursprünglich zum 1. April absetzen und holte das nun zum 1. Mai nach? Ich wundere mich, dass diese Schnurre von “meiner” Regionalzeitung noch nicht verbreitet wurde; aber vielleicht weiß deren Redaktion auch, dass es sich um einen Running-Gag der Klimahysteriker handelt, demzufolge es an jedem Punkt der Erde doppelt so schnell wärmer wird wie im Rest der Welt. Oder ist auch dort aufgefallen, dass der angeblich besondere europäische Temperaturanstieg so gar nicht zu den erreichten CO2-Einsparungen passt?


Donnerstag, 30. April 2026

Der nächste Finanzputsch der Lügenregierung: Nach Verschleuderung des „Sondervermögens“ folgen heute die nächsten 200 Milliarden Neuschulden

von Theo-Paul Löwengrub

Gigantische Schulden als Klotz am Bein für Generationen – und es wird weiter draufgesattelt



Am heutigen Donnerstag wird das Bundeskabinett den Bürgern weitere 197 Milliarden (!) Euro an Neuschulden aufbürden – und davon sind allein 42,7 Milliarden Euro im Haushalt 2027 für Zinszahlungen auf Altschulden vorgesehen. 2030 sollen es bereits 78,7 Milliarden Euro sein. Laut einem Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil sollen die Gesamtausgaben zunächst auf 543,3 Milliarden Euro im Jahr 2027 und auf 625,1 Milliarden Euro im Jahr 2030 ansteigen. Da nur ein Teil dieser Unsummen durch die gigantische Steuer- und Abgabenlast gedeckt ist, rechnet man mit einem Minus von rund 197 Milliarden Euro, das man einfach durch neue Schulden deckt. Um das Ausmaß dieses Irrsinns zumindest etwas zu verschleiern, greift die Regierung zu den üblichen Taschenspielertricks.

Die Finanzplanung wird aufgeteilt in einen „Kernhaushalt“, für den 2027 Neuschulden in Höhe von 110,8 Milliarden Euro vorgesehen sind, und das „Sondervermögen“, also die im letzten Jahr vom gerade abgewählten Bundestag beschlossene 500-Milliarden-Euro-Schuldenorgie. Dieses Geld soll innerhalb von zehn Jahren in „öffentliche Infrastruktur und Klimaneutralität“ fließen, wurde bislang aber ebenfalls vornehmlich zum Stopfen von Haushaltslöchern missbraucht, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und das Münchner ifo-Institut letzten Monat nachwiesen.

Fortsetzung des Zerstörungswerks

Aber weil selbst alle Schulden nicht mehr ausreichen, um die unersättliche Geldgier dieses völlig außer Rand und Band geratenen Staatsmolochs zu befriedigen, hat die Regierung bereits einen ganzen Katalog an weiteren Steuern und Abgaben -nämlich auf Zucker, Tabak, Alkohol und Kryptowährungen- vorbereitet. Der Alltag der Menschen wird also noch weiter verteuert und Schulden angehäuft, an denen noch Generationen zu tragen haben werden.

Und das alles, damit die Politkaste dieses Landes ihr Zerstörungswerk noch ein Weilchen fortsetzen, absurde Entwicklungshilfeprojekte in aller Welt finanzieren, das korrupte Regime in der Ukraine mästen, illegale Migranten alimentieren und eine völlig gescheiterte „Energiewende“ am Laufen halten kann. Dafür arbeiteten die Bürger dieses Landes sich in die Armut und müssen sich von ihren politischen Peinigern auch noch als „Nazis“ beschimpfen und schikanieren lassen, wenn sie sich dies nicht mehr klaglos gefallen lassen wollen.


Mittwoch, 29. April 2026

Die „Energiewende“ ist ein perverses System der Selbstausplünderung – zum maximalen Schaden Deutschlands

von Daniel Matissek

Immer mehr Geld für nicht nur den verbrauchten, sondern auch ins Ausland verschenkten Strom – dank politisch-ideologischer Klima-Willkür



Am vergangenen Wochenende offenbarte sich der ganze surreale Nonsens der deutschen “Energiewende” wieder einmal besonders drastisch: Da wegen des sommerlichen Wetters lange die Sonne schien, wurde nah wieder exorbitant mehr Strom produziert, als in Deutschland verbraucht wird. Wie üblich (und von der Politik wissentlich in Kauf genommen) führte auch hier wieder das Fehlen von auch nur ansatzweise bedarfsgerechten Speicherkapazitäten, deren Entwicklung auf absehbare eine physikalische Utopie bleiben wird, zu dem absurden Resultat , dass der überschüssige Strom nicht nur ans Ausland verschenkt wird, sondern die deutschen Steuerzahler dafür auch noch massiv zuzahlen müssen: Am Sonntag betrug die Prämie bis zu 48 Cent je abgenommener Kilowattstunde; doch damit nicht genug, kassieren die deutschen Hersteller des überschüssigen Sonnenstroms auch noch bis zu 40 Cent je produzierter Kilowattstunde. Insgesamt blechten die Bürger und Unternehmen dieses Landes also bis zu 88 Cent für in Deutschland produzierten Strom, der hier nicht gebraucht wird (respektive genutzt werden kann) und daher kostenpflichtig verschenkt wird. Dies ist kein seltenes Ereignis, sondern geschieht mit fortgesetztem Ausbau von Wind und Solar immer öfter; letztes Jahr wurde mit 573 Stunden, in denen Strom zu “negativen Preisen” ins Ausland “verschenkt” wurde (also fast 25 Tage Gesamtdauer) , ein neuer Rekord erreicht, Tendenz steigend. Alleine gegenüber dem Vorjahr waren dies eine Zunahme von 25 Prozent; Tendenz weiter steigend.

Doch das ist noch nicht alles: Um den Irrsinn perfekt zu machen, wird der deutsche Billigstrom in Österreich und der Schweiz dazu benutzt, Wasser in Bergseen mit Pumpspeicherkraftwerken zu pumpen – und die so produzierte Energie als “grünen Strom” wieder für teures Geld an Deutschland zurück zu verkaufen! Es ist ein Stück aus dem Tollhaus, das hier seit Jahren aufgeführt wird. Der Energieexperte Professor Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) stellte fest: „Der Steuerzahler muss immer mehr den Sonnenschein fürchten!“ Jahr für Jahr werde immer mehr Solarstrom zugebaut; allein 2025 wuchs die installierte Kapazität um 20 Prozent. Die könne so nicht weitergehen, weil es Zusatzkosten im Milliardenbereich verursache.

Befund der galoppierenden linksideologischen Tollwut

Es ist mit klarem Verstand und Logik schlicht nicht mehr zu begreifen und völlig ungeheuerlich, dass in diesem Land ein solches Gesetz verabschiedet werden konnte, das einen derartigen Schaden zu Lasten der eigenen Bevölkerung verursacht. Doch das war schon zu allen Epochen das unweigerliche Ergebnis, wenn sich Ideologie und irrationaler Wahn der Politik und der bestimmenden Milieus bemächtigen und die Jünger einer religiösen oder weltanschaulichen Heilslehre an der Macht sind – und etwas anderes ist der Klimawahn nicht. In Deutschland kommen erschwerend noch ein kollektiver Selbsthass, Wohlstandsscham, sozialistische Argwohn gegenüber privatisierter Energiewirtschaft und Industriefeindlichkeit hinzu.

Allerdings beschränkt sich dieser Befund der galoppierenden linksideologischen Tollwut in der Politik nicht allein auf das Feld der “Energiewende”. Auf allen Ebenen werden die Menschen mit ähnlichen Schwachsinnigkeiten um ihr Geld gebracht; gerade gestern und heute hat die Bundesregierung schon wieder einen ganzen Katalog neuer Steuern und Abgaben auf Zucker, Tabak, Alkohol und Kryptowährungen vorbereitet, der den Alltag noch weiter verteuert. Die Bürger sollen immer länger arbeiten, am besten auch noch, wenn sie krank sind, immer höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen, um die Versorgung illegaler Migranten zu finanzieren, das korrupte Regime in der Ukraine mit Abermilliarden an der Macht halten. Sie zerstören innere Sicherheit und ihre einst weltberühmte Schul- und Hochschulbildung. Und das alles geschieht mit noch immer mehrheitlicher Zustimmung der Bevölkerung für die handelnden verantwortlichen Parteien – während ihr eigenes Land vor die Hunde geht und ihr eigenes Geld überall eingesetzt wird, um ihnen selbst zu schaden. Kein Wunder, dass das Ausland diese Kamikaze-Politik der Abseitigkeiten und schizophrenen Handlungen in Deutschland, dieser der einst gefürchtetsten und respektiertesten Nation der westlichen Hemisphäre, mit einer Mischung aus ungläubiger Schadenfreude und Faszination betrachtet. Es ist wie Katastrophenkino – nur dass wir leider nicht die Zuschauer, sondern die Zwangskomparsen sind.


Freitag, 27. März 2026

Wärmespeicher Ozeane: Der eigentliche Klima-Motor des Planeten

von Peter Pilz

Die globalen Wettersysteme und Temperaturen werden durch die Ozeane als Hauptwärmespeicher bestimmt



Die großen Meeresströmungen der Erde transportieren seit Hunderten von Millionen Jahren warmes Wasser aus den Tropen nach Nordeuropa. Die Temperaturdifferenz treibt das Globale marine Förderband an und bildet quasi die ewigen Wärmekraftwerke, die die Klimaschwankungen weltweit antreiben. Die Ozeane sind der Schlüssel zum variablen Klima der Erde: Sie binden 91 bis 93 Prozent der gesamten gespeicherten Wärmeenergie, welche die wichtigsten tropischen Meeresströmungen zur Nordhalbkugel der Erde antreibt. Der atlantische Golfstrom ist das bekannteste dieser System. Dadurch ihn wird verhindert, dass der größte Teil Europas in einem Klima wie in Grönland gefriert.

Es ist angesichts der schieren Dimension dieser Systeme wenig sinnvoll, das globale Klima dem Spurengas CO2 zuzuschreiben, dessen Konzentration bei 420 ppm liegt, was 0,042 Prozent der Atmosphäre entspricht. Wasserdampf hingegen hat einen mindestens 100-mal größeren Einfluss auf die Wärmespeicherung des Planeten, insbesondere in tropischen Gebieten, wo er bis zu 75 Prozent der regionalen Erwärmungskapazität ausmacht.

Maßgeblicher Einfluss aufs Weltklima: Die größten Meeresströmungssysteme der Erde



Die Hauptströmungen sind großräumige, kontinuierliche Bewegungen des Meerwassers, die durch Wind, Gezeiten und Dichteunterschiede (thermohaline Zirkulation) angetrieben werden. Diese sind in fünf große subtropische Wirbel unterteilt. Für eine vollständige thermohaline Zirkulation benötigt ein einzelnes Wasserpaket rund 1.000 Jahre. Während sich die Atmosphäre täglich verändert, speichern die Ozeane auf gewisse Weise das “thermische Gedächtnis” der Erde.

Neben dem Atlantischen Golfstrom ist der Kuroshio im Pazifik das zweite wichtigste Meeresströmungssystem der Erde. Beide transportieren Wärme polwärts und beeinflussen so das globale Klima. Und der Antarktische Zirkumpolarstrom transportiert das größte Wasservolumen. Angesichts dieser hochkomplexen und riesigen Konvektionszonen wird der menschgemachte Einfluss auf das Weltklima marginal.