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„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Sie verbieten nicht die Hassrede, sondern die Rede, die sie hassen. Den Sozialismus erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert...

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Freitag, 1. Mai 2026

Wetter-Voodoo der Klima-Apostel: Europa erwärmt sich wieder mal doppelt so stark wie der Rest der Welt

von Albrecht Künstle

Klimawahn und kein Ende



Man könnte meinen, folgende Nachricht wäre zum 1. April gestreut worden: Europa erwärmt sich von allen Kontinenten des Planeten doppelt so stark wie der Rest der Welt, verkündete das europäische Institut Kopernikus, eine berüchtigte Klima-NGO. Eine Meldung, die von manchen Medien wieder geradezu lustvoll verbreitet wird – ohne sie gleichwohl irgendwie kritisch zu hinterfragen. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Ente in Dauerschleife, die seit Jahren für alle Länder, Regionen und Kontinente in allen Mainstreammedien konzertiert verbreitet wird, um jeweils lokal einen besonderen Alarmismus zu erzeugen. Dass allerdings dieses vermeintlich renommierte Institut so etwas verbreitet, veranlasst zu einem näheren Blick. Wie kann es sein, dass wir doppelt so schnell “heißer“ werden, wo wir doch als einziger Kontinent überhaupt den CO2-Ausstoß deutlich gesenkt haben? Ausgerechnet wir sollen unter der „Erderhitzung“ leiden? Ist das nicht ungerecht? Andererseits: Müssen wir nun nicht mehr in den Süden fliegen, weil es auch bei uns heiß genug für einen Urlaub ist? Realsatire genug, nun zu den Fakten.

Anhand dieser Quelle der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann man – leider nur bis 2017 – einzelne Länder der Kontinente aufrufen, um zu ermitteln, wer wieviel CO2 eingespart hat und wem das nicht gelungen ist. Dabei ist auffallend, dass Europa als einziger Kontinent – mittels schon damals kumulierter Aufwendungen von Billionen Euro – seine CO2-Emissionen heruntergefahren hat. Seit 1990 waren es in Deutschland 21,8 Prozent weniger. Nach dieser ebenfalls interaktiven Quelle bis 2023 waren es für Deutschland minus 43,5 Prozent, gegenüber dem Vorjahr minus damals nochmals 11,2 Prozent.

Woher soll der angeblich starke Anstieg kommen?

Natürlich tragen alle diese Module und Quellen einen falschen Titel; richtiger wäre zu schreiben, dass es darin nicht um die „Klimabilanz“ geht, sondern um das reduzierte CO2 (wohlgemerkt der menschgemachte Anteil im Promillebereich!). Gäbe es einen unmittelbaren Zusammenhang, warum nahm dann das „Klima“ – das meist als Temperatur verstanden wird – hier nicht weniger zu als in anderen Erdteilen? Doch nein, es soll umgekehrt gewesen sein – der CO2-Musterknabe Europa erwärmt sich am meisten. Sowas Blödes aber auch!

Haben die Temperaturmessgeräte von Kopernikus vielleicht eine andere Skalierung als die Messinstrumente woanders in der Welt? Oder liegt der Temperaturanstieg in Europa daran, dass sich viele heißblütige Südländer aus Afrika und Vorderasien in Europa breitmachen? Erheblich stärker verantwortlich dürfte jedenfalls die infolge der Massenzuwanderung notwendige Überbauung von zuvor kühlender Natur sein, die mit immer mehr betonintensiven Stadtteilen zugepflastert werden. Selbst vorgenommene Temperaturmessungen zeigen, dass die Bodentemperaturen durch die Bebauung um 10 bis 20 Grad ansteigen. Was natürlich auch die urbanen Temperaturen erhöht. Immer mehr Hotspots entstehen, die den Thermometern zusetzen und die Klimafetischisten bestätigen – obwohl das rein physikalische Folgen der Bautätigkeit sind.

Sonstige “Klimasünder”

Auch gibt es neben dem CO2 noch andere „Klimasünder“. So ist Methan (CH₄) ebenfalls ein bekanntes Treibhausgas. Es ist zwar seltener als CO2, hat aber eine rund 33-mal höhere Wirkung. Man nimmt an, dass rund 20 Prozent des „Treibhauseffektes“ Methan geschuldet sind. Die Freisetzung von Methan wiederum ist zu einem wesentlichen Teil auf den Menschen zurückzuführen – und insbesondere waren das jene ukrainische Menschen, die die Nord-Stream-Pipeline sprengten und dafür sorgten, dass sich riesige Mengen an Erdgas – und damit Methan – über der Ostsee und der Atmosphäre verbreiteten. Das wäre eine weitere und nicht unwesentliche Erklärung des Temperatursprungs in Europa – ausgelöst durch ein völkerrechtliches lupenreines Verbrechen, welches bis heute nicht gesühnt wurde.

Und dann wäre da noch Distickstoffmonoxid (N₂O), auch unter dem Namen Lachgas bekannt: Es steigt nahezu ungehindert in die Stratosphäre auf, reagiert dort mit Sauerstoff und zersetzt dabei die Ozonschicht. Das Vorkommen von Distickstoffmonoxid liegt zwar unter dem von CO2, es ist aber deutlich schädlicher. Das Erwärmungspotenzial liegt aufgrund seiner Langlebigkeit beim 273-fachen von CO2. Insgesamt geht man davon aus, dass etwa ein Zehntel des “Treibhauseffektes” auf Distickstoffmonoxid zurückgeht. In geringem Ausmaß entsteht es durch Emissionen von Flugzeugen, die wesentlichen Quellen sind allerdings stickstoffhaltige Düngemittel.

Hier stimmt was nicht – merken sogar Lokalzeitungen

Seit wenigen Jahrzehnten gelten fluorierte Gase (“F-Gase”) als besonders gefährliche Treibhausgase. Anders als bei den klassischen Treibhausgasen werden sie künstlich erzeugt. Dazu gehören vor allem Fluorkohlenwasserstoffe in Kältemitteln, Treibmitteln oder Feuerlöschmitteln. Diese FCKW sind zwar weitgehend reduziert worden und werden kaum mehr verwendet, doch sie sind extrem stabil, zersetzen sich also kaum. Je nach Art sind sie um mehrere tausend Mal schädlicher als reines CO2. Man geht davon aus, dass ihr Anteil dennoch bis zum Jahr 2050 auf 6 Prozent steigen wird, wobei dann über drei Viertel aller F-Gas-Emissionen auf Kälte- und Klimaanlagen zurückzuführen sein werden. Zur Verwendung kommen sie allerdings nur noch auf anderen Kontinenten, nicht mehr in Europa. Und auch die “Energiewende” mittels Wärmepumpen wird hierzulande einen zusätzlichen Tribut fordern.

Wie dem auch sei: Vielleicht wollte Kopernikus seine Meldung ja ursprünglich zum 1. April absetzen und holte das nun zum 1. Mai nach? Ich wundere mich, dass diese Schnurre von “meiner” Regionalzeitung noch nicht verbreitet wurde; aber vielleicht weiß deren Redaktion auch, dass es sich um einen Running-Gag der Klimahysteriker handelt, demzufolge es an jedem Punkt der Erde doppelt so schnell wärmer wird wie im Rest der Welt. Oder ist auch dort aufgefallen, dass der angeblich besondere europäische Temperaturanstieg so gar nicht zu den erreichten CO2-Einsparungen passt?

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Donnerstag, 30. April 2026

Der nächste Finanzputsch der Lügenregierung: Nach Verschleuderung des „Sondervermögens“ folgen heute die nächsten 200 Milliarden Neuschulden

von Theo-Paul Löwengrub

Gigantische Schulden als Klotz am Bein für Generationen – und es wird weiter draufgesattelt



Am heutigen Donnerstag wird das Bundeskabinett den Bürgern weitere 197 Milliarden (!) Euro an Neuschulden aufbürden – und davon sind allein 42,7 Milliarden Euro im Haushalt 2027 für Zinszahlungen auf Altschulden vorgesehen. 2030 sollen es bereits 78,7 Milliarden Euro sein. Laut einem Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil sollen die Gesamtausgaben zunächst auf 543,3 Milliarden Euro im Jahr 2027 und auf 625,1 Milliarden Euro im Jahr 2030 ansteigen. Da nur ein Teil dieser Unsummen durch die gigantische Steuer- und Abgabenlast gedeckt ist, rechnet man mit einem Minus von rund 197 Milliarden Euro, das man einfach durch neue Schulden deckt. Um das Ausmaß dieses Irrsinns zumindest etwas zu verschleiern, greift die Regierung zu den üblichen Taschenspielertricks.

Die Finanzplanung wird aufgeteilt in einen „Kernhaushalt“, für den 2027 Neuschulden in Höhe von 110,8 Milliarden Euro vorgesehen sind, und das „Sondervermögen“, also die im letzten Jahr vom gerade abgewählten Bundestag beschlossene 500-Milliarden-Euro-Schuldenorgie. Dieses Geld soll innerhalb von zehn Jahren in „öffentliche Infrastruktur und Klimaneutralität“ fließen, wurde bislang aber ebenfalls vornehmlich zum Stopfen von Haushaltslöchern missbraucht, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und das Münchner ifo-Institut letzten Monat nachwiesen.

Fortsetzung des Zerstörungswerks

Aber weil selbst alle Schulden nicht mehr ausreichen, um die unersättliche Geldgier dieses völlig außer Rand und Band geratenen Staatsmolochs zu befriedigen, hat die Regierung bereits einen ganzen Katalog an weiteren Steuern und Abgaben -nämlich auf Zucker, Tabak, Alkohol und Kryptowährungen- vorbereitet. Der Alltag der Menschen wird also noch weiter verteuert und Schulden angehäuft, an denen noch Generationen zu tragen haben werden.

Und das alles, damit die Politkaste dieses Landes ihr Zerstörungswerk noch ein Weilchen fortsetzen, absurde Entwicklungshilfeprojekte in aller Welt finanzieren, das korrupte Regime in der Ukraine mästen, illegale Migranten alimentieren und eine völlig gescheiterte „Energiewende“ am Laufen halten kann. Dafür arbeiteten die Bürger dieses Landes sich in die Armut und müssen sich von ihren politischen Peinigern auch noch als „Nazis“ beschimpfen und schikanieren lassen, wenn sie sich dies nicht mehr klaglos gefallen lassen wollen.

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Mittwoch, 29. April 2026

Die „Energiewende“ ist ein perverses System der Selbstausplünderung – zum maximalen Schaden Deutschlands

von Daniel Matissek

Immer mehr Geld für nicht nur den verbrauchten, sondern auch ins Ausland verschenkten Strom – dank politisch-ideologischer Klima-Willkür



Am vergangenen Wochenende offenbarte sich der ganze surreale Nonsens der deutschen “Energiewende” wieder einmal besonders drastisch: Da wegen des sommerlichen Wetters lange die Sonne schien, wurde nah wieder exorbitant mehr Strom produziert, als in Deutschland verbraucht wird. Wie üblich (und von der Politik wissentlich in Kauf genommen) führte auch hier wieder das Fehlen von auch nur ansatzweise bedarfsgerechten Speicherkapazitäten, deren Entwicklung auf absehbare eine physikalische Utopie bleiben wird, zu dem absurden Resultat , dass der überschüssige Strom nicht nur ans Ausland verschenkt wird, sondern die deutschen Steuerzahler dafür auch noch massiv zuzahlen müssen: Am Sonntag betrug die Prämie bis zu 48 Cent je abgenommener Kilowattstunde; doch damit nicht genug, kassieren die deutschen Hersteller des überschüssigen Sonnenstroms auch noch bis zu 40 Cent je produzierter Kilowattstunde. Insgesamt blechten die Bürger und Unternehmen dieses Landes also bis zu 88 Cent für in Deutschland produzierten Strom, der hier nicht gebraucht wird (respektive genutzt werden kann) und daher kostenpflichtig verschenkt wird. Dies ist kein seltenes Ereignis, sondern geschieht mit fortgesetztem Ausbau von Wind und Solar immer öfter; letztes Jahr wurde mit 573 Stunden, in denen Strom zu “negativen Preisen” ins Ausland “verschenkt” wurde (also fast 25 Tage Gesamtdauer) , ein neuer Rekord erreicht, Tendenz steigend. Alleine gegenüber dem Vorjahr waren dies eine Zunahme von 25 Prozent; Tendenz weiter steigend.

Doch das ist noch nicht alles: Um den Irrsinn perfekt zu machen, wird der deutsche Billigstrom in Österreich und der Schweiz dazu benutzt, Wasser in Bergseen mit Pumpspeicherkraftwerken zu pumpen – und die so produzierte Energie als “grünen Strom” wieder für teures Geld an Deutschland zurück zu verkaufen! Es ist ein Stück aus dem Tollhaus, das hier seit Jahren aufgeführt wird. Der Energieexperte Professor Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) stellte fest: „Der Steuerzahler muss immer mehr den Sonnenschein fürchten!“ Jahr für Jahr werde immer mehr Solarstrom zugebaut; allein 2025 wuchs die installierte Kapazität um 20 Prozent. Die könne so nicht weitergehen, weil es Zusatzkosten im Milliardenbereich verursache.

Befund der galoppierenden linksideologischen Tollwut

Es ist mit klarem Verstand und Logik schlicht nicht mehr zu begreifen und völlig ungeheuerlich, dass in diesem Land ein solches Gesetz verabschiedet werden konnte, das einen derartigen Schaden zu Lasten der eigenen Bevölkerung verursacht. Doch das war schon zu allen Epochen das unweigerliche Ergebnis, wenn sich Ideologie und irrationaler Wahn der Politik und der bestimmenden Milieus bemächtigen und die Jünger einer religiösen oder weltanschaulichen Heilslehre an der Macht sind – und etwas anderes ist der Klimawahn nicht. In Deutschland kommen erschwerend noch ein kollektiver Selbsthass, Wohlstandsscham, sozialistische Argwohn gegenüber privatisierter Energiewirtschaft und Industriefeindlichkeit hinzu.

Allerdings beschränkt sich dieser Befund der galoppierenden linksideologischen Tollwut in der Politik nicht allein auf das Feld der “Energiewende”. Auf allen Ebenen werden die Menschen mit ähnlichen Schwachsinnigkeiten um ihr Geld gebracht; gerade gestern und heute hat die Bundesregierung schon wieder einen ganzen Katalog neuer Steuern und Abgaben auf Zucker, Tabak, Alkohol und Kryptowährungen vorbereitet, der den Alltag noch weiter verteuert. Die Bürger sollen immer länger arbeiten, am besten auch noch, wenn sie krank sind, immer höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen, um die Versorgung illegaler Migranten zu finanzieren, das korrupte Regime in der Ukraine mit Abermilliarden an der Macht halten. Sie zerstören innere Sicherheit und ihre einst weltberühmte Schul- und Hochschulbildung. Und das alles geschieht mit noch immer mehrheitlicher Zustimmung der Bevölkerung für die handelnden verantwortlichen Parteien – während ihr eigenes Land vor die Hunde geht und ihr eigenes Geld überall eingesetzt wird, um ihnen selbst zu schaden. Kein Wunder, dass das Ausland diese Kamikaze-Politik der Abseitigkeiten und schizophrenen Handlungen in Deutschland, dieser der einst gefürchtetsten und respektiertesten Nation der westlichen Hemisphäre, mit einer Mischung aus ungläubiger Schadenfreude und Faszination betrachtet. Es ist wie Katastrophenkino – nur dass wir leider nicht die Zuschauer, sondern die Zwangskomparsen sind.

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Freitag, 27. März 2026

Wärmespeicher Ozeane: Der eigentliche Klima-Motor des Planeten

von Peter Pilz

Die globalen Wettersysteme und Temperaturen werden durch die Ozeane als Hauptwärmespeicher bestimmt



Die großen Meeresströmungen der Erde transportieren seit Hunderten von Millionen Jahren warmes Wasser aus den Tropen nach Nordeuropa. Die Temperaturdifferenz treibt das Globale marine Förderband an und bildet quasi die ewigen Wärmekraftwerke, die die Klimaschwankungen weltweit antreiben. Die Ozeane sind der Schlüssel zum variablen Klima der Erde: Sie binden 91 bis 93 Prozent der gesamten gespeicherten Wärmeenergie, welche die wichtigsten tropischen Meeresströmungen zur Nordhalbkugel der Erde antreibt. Der atlantische Golfstrom ist das bekannteste dieser System. Dadurch ihn wird verhindert, dass der größte Teil Europas in einem Klima wie in Grönland gefriert.

Es ist angesichts der schieren Dimension dieser Systeme wenig sinnvoll, das globale Klima dem Spurengas CO2 zuzuschreiben, dessen Konzentration bei 420 ppm liegt, was 0,042 Prozent der Atmosphäre entspricht. Wasserdampf hingegen hat einen mindestens 100-mal größeren Einfluss auf die Wärmespeicherung des Planeten, insbesondere in tropischen Gebieten, wo er bis zu 75 Prozent der regionalen Erwärmungskapazität ausmacht.

Maßgeblicher Einfluss aufs Weltklima: Die größten Meeresströmungssysteme der Erde



Die Hauptströmungen sind großräumige, kontinuierliche Bewegungen des Meerwassers, die durch Wind, Gezeiten und Dichteunterschiede (thermohaline Zirkulation) angetrieben werden. Diese sind in fünf große subtropische Wirbel unterteilt. Für eine vollständige thermohaline Zirkulation benötigt ein einzelnes Wasserpaket rund 1.000 Jahre. Während sich die Atmosphäre täglich verändert, speichern die Ozeane auf gewisse Weise das “thermische Gedächtnis” der Erde.

Neben dem Atlantischen Golfstrom ist der Kuroshio im Pazifik das zweite wichtigste Meeresströmungssystem der Erde. Beide transportieren Wärme polwärts und beeinflussen so das globale Klima. Und der Antarktische Zirkumpolarstrom transportiert das größte Wasservolumen. Angesichts dieser hochkomplexen und riesigen Konvektionszonen wird der menschgemachte Einfluss auf das Weltklima marginal.

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Freitag, 20. März 2026

Haltungsheuchelei: Die entkernte Moral

von Thomas Hartung

Beispiel Konsumverhalten: Pergament Klimaneutral, Bio, Nachhaltigkeit, Regionalität fordern – aber selbst dann doch so billig wie möglich einkaufen



„Heutzutage ist es nicht mehr nötig, ein in sich konsistentes Verhaltensmuster aufzubauen.“ Der Satz des Kölner Diplom-Psychologen Jens Lönneker, Geschäftsführer des Marktforschungs-instituts “rheingold salon”, trifft einen Nerv, weil er nicht psychologisch erklärt, sondern sozial diagnostiziert: Die moderne Lebensform hat die alte Forderung nach “Stimmigkeit”, nach Kongruenz, vollständig suspendiert. Man darf heute in Haltungen leben, ohne sie in Handlungen zu übersetzen. Man darf Werte bekennen, ohne die Kosten dafür zu benennen oder sich selbst zuzumuten. Und man darf Widersprüche anhäufen, ohne dass sie noch als Scham, Schuld oder Heuchelei empfunden werden – sie werden als Normalform erlebt. Das ist nicht bloß eine Frage individueller Schwäche. Es ist ein Strukturmerkmal einer Gesellschaft, die ihre Bürger permanent in Rollen, Konsumentenidentitäten und Symbolhandlungen zerlegt.

Wer sich fürs Klima auf die Straße klebt, fliegt morgen nach Asien – nicht unbedingt, weil er böse wäre, sondern weil das System gelernt hat, Moral als Bühne zu organisieren und Alltag als Markt. Die Bühne belohnt das richtige Zeichen, der Markt belohnt den billigen Klick. Zwischen beiden Sphären liegt ein Abgrund, und man muss ihn nicht mehr überbrücken, weil niemand mehr Verhaltenskohärenz erzwingt: nicht der Nachbar, nicht die Familie, nicht die Kirche, nicht die Zunft, nicht einmal die innere Stimme, die früher „das passt doch nicht!“ moniert hätte.

Von Tugenden zu Etiketten

Die konservative Tradition war immer skeptisch gegenüber Moral als Pose. Nicht weil sie Moral ablehnt, sondern weil sie weiß, dass Moral ohne Praxis zur Anmaßung wird. Tugend ist im klassischen Sinn kein Gefühl und kein Bekenntnis, sondern ein eingeübter Habitus: Maß, Verlässlichkeit, Treue, Verantwortung, Sparsamkeit, Anstand. Tugend bedeutet: Ich tue das Richtige auch dann, wenn es mich kostet. Die moderne Ethik hingegen liebt das Kostenlose: Haltungsmarketing ohne Selbstbindung. Darum ist die Gegenwart voll von paradoxen Gesten: Tierwohl fordern und im Discounter das billigste Fleisch kaufen; Bio verlangen und zugleich auf den Preis schauen wie auf ein Naturgesetz; das Sterben der Innenstädte beklagen und parallel bei Amazon bestellen; „lokale Vielfalt“ feiern und doch den anonymen Plattformkomfort wählen.

Die Pointe ist nicht, dass Menschen inkonsequent sind – das waren sie immer –, sondern dass diese Inkonsequenz heute nicht mehr als moralisches Problem, sondern als Lifestyle-Option gilt: Man darf widersprüchlich sein und leben – und sich dabei sogar trotzdem für besonders reflektiert halten. Die „Bitte billig!“- oder Gratis-Mentalität ist nicht nur eine ökonomische Haltung, sondern eine Charakterfrage. Wer alles billig will, will in Wahrheit alles ohne Bindung: keine Verpflichtung, keine Geduld, keine Reparatur, keine Pflege, keine Treue zu Orten. Billig ist nicht nur ein Preis, billig ist ein Verhältnis zur Welt: konsumieren ohne zu tragen. Das sieht man im Kleinen, in fast schon komischen Details: Wer stellt heute noch den Fernseher ein, wenn Vodafone die Programmplätze gewechselt hat? Wer repariert noch einen Plattenspieler? Wer lässt Schuhe besohlen, statt neue zu kaufen? Früher war Reparatur nicht romantisch, sondern normal – weil Dinge einen Wert hatten und Handwerk einen Ort. Heute ist Reparatur eine Ideologie-Nische geworden, eine ästhetische Attitüde für jene, die es sich leisten können, „nachhaltig“ zu sein. Für die Masse gilt: Neu, schnell, billig, austauschbar. Das ist der Alltag. Und dann wundert man sich, wenn alles austauschbar wird – auch die Innenstädte, auch die Beziehungen, auch die politischen Loyalitäten.

Amazon als Anti-Gemeinschaft

Konservativ gesprochen: Eine Gesellschaft, die sich an die Gratiskultur gewöhnt, verlernt Dankbarkeit. Und wer Dankbarkeit verlernt, verlernt Maß. Er fordert immer mehr, zahlt immer weniger, und fühlt sich dabei im Recht. Das ist die Psychologie des Anspruchsbürgers: moralisch anspruchsvoll, praktisch bequem. Die Klage über sterbende Innenstädte ist ein gutes Beispiel, weil sie so oft vollkommen ehrlich und vollkommen folgenlos ist. Man beklagt das Verschwinden des Buchladens, des Eisenwarenhändlers, des kleinen Fachgeschäfts – und bestellt dann „aus Bequemlichkeit“ beim Plattform-riesen. Das ist nicht einfach Heuchelei; es ist das Ergebnis einer Entkoppelung: Der Konsument erlebt seinen Kauf nicht mehr als Teil einer lokalen Ordnung, sondern als isolierten Akt, der nur ihm dient. Preis, Klick, Lieferung – fertig.

Doch das lebendige Viertel ist kein Naturzustand. Es ist eine fragile Kulturleistung. Es besteht aus Menschen, die bereit sind, kleine Mehrkosten zu tragen, weil sie wissen, dass sie damit ei-nen Ort mitfinanzieren: Beratung, Vertrauen, Beziehung, Verlässlichkeit, ein Gesicht, das man wiedererkennt. Wer das nicht mehr tut, zerstört nicht „die Wirtschaft“, sondern die soziale Textur. Der Preisvorteil bei Amazon ist dann nicht nur ökonomisch, sondern zivilisatorisch subventioniert: Die Plattform lebt davon, dass der Einzelne den Gemeinwohlaspekt seines Kaufakts nicht mehr fühlt. Konservativ gesprochen: Marktwirtschaft braucht Sitte. Ohne Sitte wird sie zur Raubökonomie – nicht im Sinne des Bösen, sondern im Sinne des Bindungslosen. Dann gewinnt immer der billigste Anbieter – und zurück bleibt eine rationale, kalte Welt ohne Zwischenräume: keine Läden, keine Handwerker, keine Nachbarschaft, nur Logistik.

Die Moral des Reisens und der billige Klick

Dasselbe Muster zeigt sich beim Reisen: Man beklagt vor Ort die schwierige Lage der lokalen Bevölkerung und bucht zugleich zuhause „den billigsten Anbieter im Netz“. Man empört sich über Overtourism, aber sucht den niedrigsten Preis, der diesen Tourismus erst rentabel macht. Man kritisiert Ausbeutung, aber maximiert die eigene Schnäppchenlust. Das ist keine individuelle Bosheit – es ist der Mechanismus einer Moral, die nicht mehr in die Praxis übersetzt wird. Man könnte es auch „kognitive Dissonanz“ nennen. Lönneker würde wohl sagen: Man spürt den Widerspruch nicht mehr – weil das Ich nicht mehr konsistent sein muss. Die moderne Person ist ein Bündel von “Kontext-Ichs”: hier Aktivist, dort Tourist; hier Tierfreund, dort Schnäppchenjäger; hier Stadtromantiker, dort Prime-Kunde. Jeder Kontext hat seine eigene Rechtfertigungsmaschine. Und die stärkste Rechtfertigung lautet: Ich allein ändere doch nichts. Genau dieser Satz ist das Gift. Er verwandelt Moral in Rhetorik und Verantwortung in Illusion. Kognitive Dissonanz wird moralische Instanz.

Man könnte sagen: Nun gut, die Leute sind halt inkonsequent! Aber der konservative Blick sieht mehr: Eine Gesellschaft, die Stimmigkeit verliert, verliert auch Vertrauen. Wenn man überall nur noch Bekenntnisse hört, aber keine Umsetzung mehr sieht, wird Moral selbst unglaubwürdig. So entsteht eine Kultur des Zynismus: Man glaubt niemandem mehr, weil alle nur reden. Und genau in diese Zynik stoßen die politischen Radikalen vor – links wie rechts – mit dem Versprechen, endlich wieder Ernst zu machen.Zugleich wird der Staat in einer solchen Kultur immer größer und mächtiger: Denn wenn Selbstbindung verschwindet, muss Fremdbindung wachsen. Wenn Menschen nicht mehr freiwillig das Lokale stützen, muss der Staat „Innenstädte fördern“. Wenn Menschen nicht mehr freiwillig maßvoll konsumieren, muss der Staat „regulieren“. Wenn Menschen nicht mehr eigenständig Verantwortung übernehmen, muss der Staat „kampagnisieren“. Das Ergebnis ist eine doppelte Entmündigung: Der Bürger wird zum Moralrezipienten, der Staat zum Moralmanager. Die Freiheit schrumpft, weil die Selbstdisziplin fehlt, die Freiheit erst möglich macht.

Der Ausweg: Bindung statt Pose!

Es gibt vier simple rechtskonservative Antworten auf diese entkernte Moral:
  • Werte müssen wieder Kosten haben.
  • Wer Tierwohl will, muss bereit sein, dafür zu zahlen – oder ehrlich zu sagen, dass er es nur als Gefühl will.
  • Wer Bio fordert, muss Bio kaufen.
  • Wer Nachhaltigkeit bekennt, muss Re-paratur und Pflege wieder als Normalität akzeptieren, nicht als Instagram-Exotik.
Lokale Bindung ist keine Folklore, sondern Infrastruktur. Das Fachgeschäft nebenan ist nicht nur ein Laden, sondern ein Stück sozialer Ordnung. Wer es bewahren will, muss es finanzieren – durch bewusste Kaufentscheidungen, nicht durch solidarisches Jammern und Klagen. „Lebendiges Viertel“ ist nicht städtische Dekoration, sondern Ergebnis täglicher Treue. Auch Reparaturkultur ist Charakterbildung: Wer Dinge repariert, lernt Geduld, Maß, Respekt vor Arbeit. Eine Gesellschaft, die alles ersetzt, ersetzt am Ende auch Menschen. Das ist keine Metapher, sondern ein Zusammenhang: Austauschbarkeit in den Dingen erzeugt Austauschbarkeit im Denken. Ob dies die EU im Sinn hatte, als sie jetzt das neue EU-Recht auf Reparatur, das bis Juli 2026 in deutsches Recht umgesetzt wird, einführte. Es verpflichtet Hersteller, viele Produkte (zum Beispiel Handys und Haushaltsgeräte) auch nach der Garantiezeit zu reparieren, und zielt damit auf “Nachhaltigkeit” durch bessere Ersatzteilverfügbarkeit, faire Preise und eine verlängerte Gewährleistung ab, um Elektroschrott zu reduzieren.

Wiederherstellung von Maßstäben

Grundsätzlich sollte gelten: Weniger Moralismus, mehr Anstand! Anstand ist leise und konkret: man hält sein Wort, man zahlt seine Rechnung, man trägt die Folgen seiner Entscheidungen. Moralismus ist laut und abstrakt: er fordert, er brandmarkt, er inszeniert. Diese Republik hat zu viel Moralismus und zu wenig Anstand. Lönnekers Satz beschreibt den Zustand, nicht die Notwendigkeit. Es ist nicht „nicht mehr nötig“, konsistent zu sein – es ist nur gesellschaftlich nicht mehr eingefordert. Genau hier beginnt konservative Kulturpolitik im weiten Sinn: nicht als Gesetz, sondern als Wiederherstellung von Maßstäben. Eine Ordnung lebt davon, dass Menschen sich selbst ernst nehmen: dass sie erkennen und sich eingestehen: “das passt nicht“ – und dann entsprechend handeln.

Die Zukunft gehört nicht der perfekten Kohärenz; Menschen bleiben widersprüchlich. Aber eine zivilisierte Gesellschaft braucht eine Mindeststimmigkeit, sonst wird sie zynisch, frostig, schließlich autoritär. Der Weg aus der entkernten Moral führt nicht über noch mehr Appelle, sondern über Bindungen: an Orte, an Menschen, an das eigene Wort. Wer das wieder lernt, muss weniger über Werte reden. Er lebt sie.

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Mittwoch, 18. März 2026

Deutschlands Weg in den Klimasozialismus

von Albrecht Künstle

Irrwege der Geschichte werden Deutschland auch diesmal in den Abgrund reißen



Namhafte Wirtschaftswissenschaftler der Geschichte und Gegenwart vertreten für erfolgreiche Volkswirtschaften den Grundsatz „So wenig Staat wie möglich, so viel wie nötig.“ Wobei das kein statischer Grundsatz ist, sondern der Staatsanteil dürfe je nach der Situation der Wirtschaft auch kurzfristig größer sein – Stichwort „Antizyklische Wirtschafts- und Fiskalpolitik“ nach Keynes. Das Problem dabei: Der Staatsanteil, für dessen angebliche Geringhaltung sich die Regierenden auf die Schulter klopfen, nimmt meistens zu, seltener ab – auch in Zeiten, in denen die Wirtschaft gut läuft und keine staatliche Stimulation bräuchte.

„Vorwärts immer, rückwärts nimmer“: Das war nicht nur das Credo der SED; wohin das die DDR am Ende brachte, ist bekannt. Dieses Credo scheinen sich auch die Grünen, die Linke und die SPD zu eigen gemacht zu haben. Etwa nach dem Motto, ran an den Speck, „nur Reiche können sich einen armen Staat leisten“. Und die CDU/CSU ist auch nicht viel besser. Wie sonnst wäre es zu erklären, dass auch unter deren Regierungszeiten die Staatsquote seit der „Wende“ bei rund 50 Prozent verharrte. In der Nachkriegszeit des Wirtschaftswunders betrug die Staatsquote nur ein Drittel.

Blick hinter die Kulissen

Die Staatsausgaben beinhalten Investitionen, Gehälter der Beamten, Angestellten und Arbeiter, sowie Verwaltungskosten, Zinszahlungen, auch Sozialleistungen und Subventionen. Die Staatsquote gibt also Aufschluss über das Verhältnis zwischen dem Geld, das der Staat zur Erledigung seiner Aufgaben ausgibt, und dem, was die Erwerbstätigen erwirtschaften. Mit anderen Worten misst die Staatsquote den staatlichen Anteil an den wirtschaftlichen Aktivitäten einer Nation. Je höher die Staatsquote, desto mehr „erzeugt“ und verbraucht der Staat, desto weniger ist die Privatwirtschaft involviert. Ist es denn normal, dass sich der Staat die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes BIP unter den Nagel reißt, verwaltet und verteilt?

Mit einer Staatsquote von 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukt habe man bereits einen faktischen Sozialismus, sagte schon Helmut Kohl. Könne das sein, wenn doch eine „sozialdemokratische“ SPD oder gar die Unionsparteien in Berlin und den Ländern das Sagen haben? Die Sozialisten der Grünen und Linken Partei waren nie alleine an der Macht. Dann können wir doch keinen Sozialismus haben? Diese rhetorische Frage lenkt den Blick auf China, das der landläufigen Meinung nach ein kommunistischer Einparteienstaat ist. Steht dieses Land deshalb für Kommunismus? Nein, Namen und Begriffe sind eigentlich nur Schall und Rauch. Schauen wir einmal hinter die Kulissen, warum China trotz seines „Kommunismus“ so erfolgreich ist.

Faktischer 24-Jahres-Plan in Deutschland

Anders als Deutschland, das mit seiner Staatsquote von 49,5 Prozent im europäischen Mittelfeld liegt, beträgt die Staatsquote Chinas nur 33,4 Prozent, und liegt damit weltweit nur auf dem Platz 79. Den Spitzenplatz in Europa nimmt die wirtschaftlich desolate Ukraine ein (66 Prozent), gefolgt von den hochverschuldeten Ländern Frankreich (58,3 Prozent) und Italien (56,7 Prozent) und so fort. An diesen Platzierungen erkennt man schon einen Zusammenhang: je höher die Staatsquote, desto schlechter ist die Bilanz der Länder. Überlässt ein Staat denen mehr Raum, die von Wirtschaft mehr verstehen als er selbst, sind die Volkswirtschaften erfolgreicher. So war es auch mit der Wirtschaftspolitik Ludwig Erhards nach der Devise „Wohlstand für alle“. Womit er die eigene Bevölkerung meinte, nicht ein Deutschland als Sozialamt der Welt.

Zurück zum ebenso erfolgreichen China: Die „kommunistische“ (?) Staatsführung hält sich im Wirtschaftsgeschehen stärker zurück als unsere. Natürlich gibt es dort traditionell Fünfjahrespläne. Warum soll eine Regierung nicht planen dürfen, was sie in einem Zeitraum, der unserer Legislaturperiode entspricht, anstrebt. Unsere Regierenden haben jedoch größere Planungszeiträume im Kopf und machen entsprechende Gesetze. Sogar fünf Fünfjahrespläne in Folge, wie zum Beispiel das sogenannte Klimaneutralitätsgesetz von 2021 für das Jahr 2045 – immerhin nicht für 2145. So beschloss der schon abgewählte Bundestag am 22. März 2025, den Wahnsinn sogar mit dem Artikel 143h ins Grundgesetz aufzunehmen. Da Grundgesetzänderungen nur mit Zweidrittelmehrheit möglich sind, machten die Unionsparteien bei diesem Unfug einfach mit. Künftige, eventuell nichtsozialistische deutsche Regierungen sind nun einer 24-jährigen (!) Planwirtschaft verpflichtet – solange das Planungsziel nicht mit einer anderen Zweidrittelmehrheit revidiert wird.

China tut, was nötig ist!

Um nicht falsch verstanden zu werden. China tut in Sachen Umwelt viel und erfolgreich. Wobei nicht der bei uns vergötterte „Klimaschutz“ im Vordergrund steht; wer schon einmal chinesische Millionen-Metropolen besucht hat, der weiß, dass es mit dem Smog nicht so weitergehen konnte. Kohleheizungen mussten ersetzt werden und der zunehmende Autoverkehr hätte das Leben in Städten unerträglich gemacht. Aber die Devise Chinas ist: Wir machen was im Land nötig ist, und produzieren, was von der Welt gewünscht wird. Das gilt für E-Autos wie für Wärmepumpen. Letztere werden auch in China verkauft und verbaut, aber dreimal so viele ins Ausland verkauft. Woher die Abnehmerländer den Strom für den Betrieb der Wärmepumpen hernehmen, ist China egal.

China erzeugt auch seinen Strom überwiegend regenerativ. Photovoltaik wird nicht nur verkauft, sondern auch im Land selbst eingesetzt. Aber mit nur 150 Einwohner pro Quadratmeter ist dort viel mehr Platz für Großanlagen. Dasselbe gilt für Standorte von Windrädern. Bei uns kollidieren die „Regenerativen“ zunehmend mit der Knappheit an Land, mit unseren 234 Einwohner pro Quaadratmeter. Und was regenerativ nicht gedeckt werden kann, wird dort mit Kernenergie, Kohlekraftwerken, Gas und Öl ausgeglichen.

Von wegen “irreversibel”

Bei uns dagegen wurden Kraftwerke und Pipelines gesprengt, aktuell werden Kohlegruben unwiederbringlich geflutet. Bei uns wird die Energie zuerst durch staatliche Maßnahmen stark verteuert, um danach durch denselben Staat teuer subventioniert und zeitweise aus dem Ausland zugekauft zu werden. Diese nur noch irre Energiepolitik erhöht die Staatsquote und schädigt über hohe Energiepreise sowohl unsere Wirtschaft, als auch die privaten Haushalte. Merkel diese Politik als „alternativlos“, Merz bezeichnet denselben Wahnsinn nur mit anderen Worten: „irreversibel“. Ja, so heißen sie, uns bescheißen sie! Sie sind nicht besser als die Öko-Sozialisten von Rot und Grün.

Wohin Deutschlands Klimasozialismus führen wird, zeigte sich schon bisher. Seit Jahren stagniert unsere Volkswirtschaft. Wir strangulieren uns nicht nur mit Bürokratie, sondern auch mit unnötig hohen Energiepreisen. Und die mageren Wirtschaftsprognosen werden wohl erneut unterschritten. Die Wähler wollten es so, resümiert der Chef des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest. Albert Einstein soll zu dem nicht neuen Phänomen von Experimenten gesagt haben: “Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” Ich sage: Man kann kein prosperierendes Land erwarten, wenn unsere Staatsquote nicht auf ein ökonomisch gesundes Maß zurückgeführt wird. „Mehr Wirtschaft wagen, statt mehr Staat!“.

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Mittwoch, 3. September 2025

Klimaklaps oder Klimakollaps? Von Wetterfröschen und Wetterzauber

von Bernd Volkmer

Funktionsalarmist und System-Klimaknallfrosch Sven Plöger



Ich habe die Erklärung für die globale Erderwärmung gefunden: Es gibt nachgewiesen eine Korrelation zwischen der Anzahl und Häufigkeit von Veranstaltungen anlässlich des Christopher Street Day (CSD) und dem Anstieg der Temperaturen. Hamburg, Berlin und Köln sind Hochburgen des CSD. Hamburg verzeichnete 2025 eine Rekord-Großparade. Aber auch andere Metropolen, ja sogar Kleinstädte ziehen inzwischen nach und wollen beim Spektakel dabei sein. Bei so vielen heißen Jungs und Mädchen und Zwischengeschöpfen dort muss das Klima sich ja erwärmen! Meine Studie ist natürlich streng wissenschaftlich und Fakten basiert. Der Zusammenhang lässt sich nicht leugnen.

Vereinfacht gesagt: Die Klimawissenschaft funktioniert auf Grundlage ganz ähnlicher Modelle und (Schein-)Korrelationen. Ich bekam kürzlich, eher zufällig, das Buch des Meteorologen Sven Plöger mit dem Titel “Zieht Euch warm an, es wird heiß” in die Finger. Plöger sagt nicht nur das Wetter im Fernsehen an, er ist auch gern gesehener Gast in Unterhaltungssendungen und Talkshows. Gern tritt er auch mit Dr. Eckart von Hirschhausen auf, einem anderen Akademiker, der sich ganz dem Klimawandel verschrieben hat und unter anderem bei “Das Quiz”, damals mit Frank Plasberg, bei “Riverboat”, bei Markus Lanz, Maischberger, “Hart aber Fair”, der NDR-Talkshow “3 nach 9” und vielen weiteren Formaten wiederholt zu Gast war beziehungsweise ist.

Von Kurven zur verbogenen Realität

Hier und überall darf Plöger mit einem Lächeln dann, völlig unwidersprochen, seinen systemtreuen Klima-Unsinn verbreiten. Ja, er macht schon viel Spaß und ist ein lustiger Zeitgenosse! Nett sieht er ja aus, das muss man ihm lassen. Es klappt allerdings nicht immer, da offenbar eine Propaganda-Veranstaltung bei der “Klimawoche Bielefeld” 2020 vom Ozonloch gefressen wurde. Offiziell haben null teilgenommen, einer war interessiert. Das dürfte nachhaltige Depressionen beim Vortragenden hinterlassen haben. Deshalb möchte ich Herrn Plöger hier eine Plattform bieten und sein “hochwissenschaftliches” Buch etwas näher beleuchten.

Das Thema “Klimawandel” interessiert mich schon seit einigen Jahren. Ich war eigentlich völlig unvoreingenommen, stellte aber schnell fest, wie spannend dieses Buch für mich wird und das nicht im positiven Sinne, denn Sven Plöger gibt sich schon auf den ersten Seiten zahlreiche Blößen und lässt wirkliche Unabhängigkeit vermissen.

Es beginnt schon bei der Kurve im Vorwort. Die Kurve am unteren Rand der ersten Seiten suggeriert, dass das Klima auf der Erde immer stabil war und erst seit der Industrialisierung die Temperaturen ansteigen. Das ist aber absolut nicht so. Denn Eiszeiten und Warmzeiten gab es auf der Erde mehrfach. Und schaut man ganz genau hin, so bewegt sich die Temperatur im genannten Zeitraum bei Plöger innerhalb einer Schwankung von einem Grad (!). Es sind aber insgesamt arge Zweifel an der Datenlage der Kurve angebracht, zumal er die Quelle nicht offenlegt.

Grundfalsche Behauptungen

Es reicht ein Blick auf offizielle Daten und Kurven zu Temperaturveränderungen der Erde, um zu erkennen, dass Plögers Daten nicht stimmen können. In dortigen Kurven sieht man, dass es die allermeiste Zeit auf der Erde wesentlich wärmer war als heute. Auch wenn es Herr Plöger nicht hören will: Wir leben aktuell noch am Ende einer Eiszeit. Genauer gesagt handelt es sich um ein vor 2,7 Millionen Jahren begonnenes Eiszeitalter, das in das übergeordnete, vor 37 Millionen begonnenes Känozoische Eiszeitalter eingebettet ist. Eiszeitalter sind dadurch definiert, dass die Pole und Hochgebirge teilweise oder ganz vereist sind, was über die Gesamtdauer der 4,5 Milliarden Jahre andauernden Erdgeschichte nur absolute Ausnahmen waren.

Innerhalb dieses Eiszeitalters gibt es Kaltphasen (Glaziale und Stadiale) sowie Warmphasen (Interglaziale und Interstadiale). Wir befinden uns derzeit in einer solchen Warmphase: Das aktuelle Interglazial nahm vor 10.000 Jahren nach dem Ende des letzten Glazials (die umgangssprachliche “letzte Eiszeit” seinen Anfang. Und selbst diese Wärmephase ist wiederum in Optima und Pessima unterteilt. Das letzte Pessimum war die “Kleine Eiszeit” etwa von 1600 bis 1850, an die sich ein neues Optimum anschließt – und dieses ist die gegenwärtige moderate Erwärmungsphase. All das sind minimale natürliche Schwankungen gegenüber den übergelagerten System des anhaltenden Eiszeitalters. Schon allein aufgrund dieser Zusammenhänge ist die Annahme, man hätte es aktuell mit einer “menschgemachten Erderwärmung” zu tun, extrem unwahrscheinlich und genau genommen unwissenschaftlich.

“Populisten, die tölpelgleich durch die Welt irrlichtern”

Zumal selbst innerhalb dieser Optima und Pessima Schwankungen normal sind; Professor Horst Malberg, ehemals Leiter des Instituts für Meteorologie an der Freien Universität Berlin, stellt in einem Vortrag klar, dass es, wenn man den Zeitraum seit der kleinen Eiszeit im 16./17. Jahrhundert betrachtet, ein ständiges Auf und Ab bei den durchschnittlichen Temperaturen gibt. Es ist also völlig normal, dass sich die Temperaturen auf der Erde ändern und beachtlichen Schwankungen unterliegen. Nur nicht für den “Experten“ Plöger und seine Kollegen der staatlich geförderten Klimapanikkunde.

Des Weiteren propagiert Plöger eine Überlegenheit westlicher Wissenschaft. Seinen Vorschlag, Kritiker zu ignorieren beziehungsweise, sofern es sich dabei um Politiker handelt, diese nicht zu wählen widerspricht jeglicher wissenschaftlichen Betrachtung. Es handelt sich um pure Ideologie im Sinne der links-grünen Sekte. Dabei vergisst Plöger völlig, dass Wissenschaft schon immer gerade vom Disput, von These und Gegenthese lebt, und zwar so lange, bis ein ultimativer Beweis erbracht ist. Statt dieses Grundprinzip zu würdigen, beschimpft Plöger in seinem Buch Kritiker als „Populisten, die tölpelgleich durch die Welt irrlichtern„.

Unzulässiger Schluss

Auch sein konstruierter Gegensatz zwischen Alt und Jung stimmt nicht. Plöger schlägt einen Generationenpakt vor, der darauf beruht, dass die Alten ihr umweltschädliches Verhalten ändern sollen, so wie es die Jüngeren fordern, und sich so im Gegenzug das Wohlverhalten der Jüngeren verdienen sollen. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass die Älteren umweltbewusster handeln als die unter 30-Jährigen. Seine Recherche ist also auch hier ungenau. Auch die Frage, ob man es mit langfristigem “Klima” oder bloßem Wetter zu tun, hat beantwortet Plöger äußerst unscharf – mit einer Sicht auf die Jahre 2017 bis 2020. Natürlich zieht er sodann den unzulässigen Schluss, dass dies der Kategorie Klima zuzuordnen sei. Dabei wird “Klima” im engeren Sinne – wissenschaftlich seit jeher eigentlich unbestritten – definiert als das “Durchschnittswetter“ (oder genauer als die statistische Beschreibung in Bezug auf den Mittelwert und die Variabilität relevanter Größen) über einen Zeitraum von Monaten bis zu Tausenden oder Millionen von Jahren. Eine klassische Periode beträgt 30 Jahre, wie von der World Meteorological Organization (WMO) definiert wird. Die relevanten Größen sind meistens Oberflächenvariablen wie Temperatur, Niederschlag und Wind. Außerdem gilt: “Klima im weiteren Sinne ist der Zustand des Klimasystems, einschließlich einer statistischen Beschreibung.“

Es ist wohl wahr, dass es weltweit zu einem Anstieg der mittleren Temperaturen gekommen ist. Aber “spielt” unser Klima deshalb wirklich “verrückt”? Natürlich nicht. Die Schwankungen innerhalb der letzten zweitausend Jahre waren teils gravierender als heute, und es ist auch nicht wahr, dass sich Veränderungen “noch nie in diesem Tempo” ereignet haben. Auch hier genügt ein Blick auf die Temperaturkurven. Nochmals: Klimaveränderungen gab es schon immer auf der Erde. Das ist der Normalzustand – ob über Äonen von Millionen Jahren bis zu kürzesten Intervallen, in die kleinsten Fraktale und Betrachtungsmaßstäbe hinunter – wie bereits oben erklärt.

Ozonloch, Sommerloch und anderer Kram

Selbst der Weltklimarat (IPCC) erklärt diese Schwankungen wie folgt: „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes, nichtlineares chaotisches System. Daher ist die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich“ (zitiert nach IPCC TAR, Working Group I: “The Scientific Basis”). Trotzdem versuchen sogenannte Klimawissenschaftler oder gutgelaunte Berufsapokalyptiker und Wetterfrösche wie Plöger, sich Modellrechnungen zu bedienen, die das Klima “vorhersagen” wollen, siehe etwa Plögers Kurvenverlauf am Ende seines Vorwortes. Plöger führt gleich drei Modellrechnungen an – obwohl diese beruhen immer auf Annahmen beruhen und ihre Aussagekraft deshalb äußerst fraglich ist, weil man an den Parametern so lange drehen kann, bis ein zuvor festgelegtes Ergebnis passt.

Wenn sich aber das Klima chaotisch und nicht linear verhält – wie wollen wir es dann für eine Periode von mindestens 30 Jahren oder teils viel länger voraussagen? Plöger etwa versucht, das Klima allen Ernstes bis 2100 vorherzusagen, und das, wo sich selbst das Wetter mit höherer Sicherheit allenfalls für drei Tage vorhersagen lässt. Das müsste ein Meteorologe wie Plöger eigentlich wissen. Grundsätzlich kann man das Klima mit Genauigkeit nur vergangenheitsbezogen betrachten. Alle langfristigen Vorhersagen und Modelle sind hingegen unseriös und bedeuten nichts anderes als ein Blick in die Glaskugel.

Wissenschaftlicher Anstrich

Um dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, bemüht Plöger die Physik und unbewusst auch die Chemie, ohne diese zu nennen: Er vergleicht den Zusammenhang zwischen Chlor – eigentlich gemeint sind die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) – und dem Ozonloch einerseits mit CO2-Ausstoß und globaler Erwärmung andererseits. Im Gegensatz zu FCKW kommt CO2 aber schon immer in unserer Atmosphäre vor; 0,04 Prozent CO2 sind in der Luft. Davon produziert die Natur 96 Prozent – und nur der kleine Rest, also vier Prozent, der Mensch. Vier Prozent von 0,04 Prozent bedeuten also also einen CO2-Anteil von 0,0016 Prozent an der Atmosphäre. Für einen Anteil unserer Atemluft in Höhe von 0,0016 Prozent ist die der CO2-Ausstoß des Menschen verantwortlich. Hauptbestandteile der Luft sind Stickstoff (78,08 Prozent) und Sauerstoff (20,95 Prozent), während wir bei CO2 also von einem Spurenstoff in kaum messbarer Menge reden.

Dieses CO2 ist übrigens auch in keiner Weise toxisch, sondern im Gegenteil Lebensgrundlage unserer Pflanzenwelt. Aus der Erdgeschichte, also klimahistorisch, sind weitaus höhere Konzentrationen von CO₂ bekannt, die mit einer enormen Biodiversität und geradezu explodierendem pflanzlichen und tierischen Leben einhergingen. Hingegen weist die Erdatmosphäre gegenwärtig eigentlich eine vergleichsweise geringe CO₂-Konzentration auf, verglichen mit früheren Epochen. Bezeichnenderweise widerspricht Plöger sogar ein Kollege, der MDR-Wetterprophet Thomas Globig, was CO2 als Ursache für den Klimawandel anbelangt: Hier ein kurzes MDR-Video von vor zehn Jahren, also aus einer Zeit, als man so etwas noch senden durfte.

Wenn sich “99 Prozent der Wissenschaftler” einig sind…

Als Beweis seiner Thesen stellt Plöger fest, dass “99 Prozent der Wissenschaftler” sich einig seien, “dass der Mensch erhebliche Auswirkungen auf das Klima-Geschehen hat”.
Diese oft zitierte Posse ist einfach ein Märchen, dass man gern weitererzählt. Zunächst einmal sind es nicht 99, sondern nur 97 Prozent, die diese Einigkeit angeblich teilen; selbst hier ist Plöger unwissenschaftlich unpräzise. Und dann sind diese 97 Prozent das Ergebnis der Studie des Kognitionspsychologen John Cook aus dem Jahr 2013, die gezielt die tatsächliche Datenbasis Studie verschleierte und eine irreführende Zusammenfassung der Ergebnisse lieferte. Denn hat Cook hat einfach sämtliche Enthaltungen in seiner Erhebung ignoriert und damit alle Wissenschaftler, die sich nicht eindeutig festlegen wollten oder konnten, aus der Rechnung herausgenommen. Das waren in diesem Fall 67 Prozent (!) der befragten Wissenschaftler.

Durch diesen rechnerischen Taschenspielertrick bezogen sich die Ergebnisse dann nur noch auf rund 33 Prozent der Gesamtstichprobenmenge. Daraus wurde dann am Ende die bis heute zitierte (oder sogar, siehe Plöger, nach oben verfälschte) Aussage abgeleitet, dass die “überwältigende Mehrheit” – nämlich 97 Prozent – der Wissenschaftler einen menschgemachten Einfluss am Klima anerkenne. Die Einzelheiten zu diesem Skandal kann man unter anderem hier nachlesen. Dass Plöger diesen Schwindel unerwähnt lässt und sich sogar auf ihn als Beweis des “Konsens-Dogmas” beruft, ist bezeichnend.

Wird der Klima-Vatikan die Klimaskeptiker rehabilitieren?

Doch nehmen wir einfach einmal an, es wären sich tatsächlich 97 Prozent aller Wissenschaftler darüber einig, dass der Mensch für die gegenwärtigen Klimaveränderungen verantwortlich wäre. Dann würfe dies immer noch die Frage auf, welchen Wert diese Einigkeit hätte. Die Erde ist der Mittelpunkt des Universums, und die Sonne und alle Sterne drehen sich um sie: Das glaubten noch viele Gelehrte im Mittelalter (manche glaubten sogar immer noch daran, wie einige Verirrte auch heute wieder, dass die Erde eine Scheibe sei). Erst Kopernikus erkannte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Und selbst das war lange nicht die vorherrschende Meinung im Mittelalter: Galileo Galilei wurde noch 1632 von der Katholischen Kirche gezwungen, der Theorie von Kopernikus abzuschwören, und anschließend lebenslang der Aufsicht der Inquisition unterstellt. Erst 360 Jahre später, 1992, wurde er vom Vatikan rehabilitiert.

Was damals die Inquisition war, ist heute der Weltklimarat (IPCC), und der moderne Ablassbrief nennt sich “CO2-Zertifikat”; ansonsten hat sich in Sachen Dogmatik und reiner Glaubenslehre nicht viel geändert. Es wird wohl wieder 400 Jahre dauern, bis die Klimakirche die Klimaskeptiker rehabilitiert. Dabei ist es äußerst verwegen, sich darauf zu berufen, dass die meisten Wissenschaftler einer bestimmten Ansicht sind, und dies zum Beweis der Richtigkeit zu erheben. Fast immer waren es einzelne Außenseiter, die eine Theorie infrage stellen und sich dadurch dem Shitstorm einer breiten Öffentlichkeit aussetzen. Viele hielt – und hält – dies sogar davon ab, ihre abweichenden Erkenntnisse zu veröffentlichen, da soviel Offenheit oftmals mit beruflichen Nachteilen einhergeht. Dabei liegt gerade in der Auseinandersetzung, im offenen Disput, das Potential für neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Hitzeschutzpläne für vulnerable Gruppen

Wenn man als Politiker im Gespräch bleiben will, muss man sich unsterblich machen. Genau das dürfte Ex-Gesundheitsminister Lauterbach angetrieben haben, als er uns einen “Hitzeschutzplan” und jährlich einen “Hitzeaktionstag” verordnete. Nach Corona fand sein autoritärer Retterkomplex im Klimawahn ein neues Steckenpferd. Ich muss an dieser Stelle vorsichtig sein, was ich schreibe, da der Begriff „Dürre im Kopf“ bereits vergeben und zu einer Straftat mutiert ist. Der “Hitzeschutzplan” jedenfalls hat zum Ziel, Hitzeschutz in allen Lebensbereichen, aber auch in den Bundes- und Ländergesetzen zu verankern, um Deutschland in den nächsten Jahren hitzeresistent zu machen. Da bin ich aber froh, dass sich unsere Regierenden solche Sorgen um uns machen und dem Klimawandel trotzen!

Vielleicht könnte es aber auch notwendig werden, die Hitzeschutzräume zu beheizen; doch selbst das würde für die hiesigen Schildbürger keinen Widerspruch zum Klimawandel darstellen, dem statistisch gesehen die Richtung ja völlig egal ist. Schaut man sich die Sterbestatistik an, so versterben gerade in den Sommermonaten wesentlich weniger Menschen als in den Wintermonaten. Wozu also dieser Budenzauber? Es geht einfach um das Märchen vom menschgemachten Klimawandel und um das Schüren von Angst vor selbiger.

Das Problem der globalen Verblödung ist dringlicher

Und wem das immer noch nicht reicht, der kann sich ja Sven Plögers Buch zulegen (ich habe noch eins zu verschenken – an Selbstabholer). Spätestens dann weiß jeder genau Bescheid, warum wir Milliarden gegen die “globale Erderwärmung” im Sand versenken. Allerdings wäre das Geld doch besser eingesetzt, würden wir es gegen die globale Verblödung verwenden. Denn wir werden die Entwicklung des Klimas nicht aufhalten – es sei denn, wir könnten den Lauf der Zeit anhalten. Dann aber wären wir wohl Gott höchstpersönlich.

Für alle, die dennoch Angst vor der globalen Erwärmung haben, zum Abschluss ein Trostpflaster: Es gibt Forscher, die ab 2030 eine deutliche Abkühlung der Erde prognostizieren (etwa Valentina Zharkova von der Northumbria Universität in Newcastle). Natürlich ist deren Prognose genauso “sicher” wie die der drastischen Erderwärmung…

Erschienen auf Ansage.org

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Dienstag, 8. Juli 2025

Wenn Hysterie Politik ersetzt

von Boris Reitschuster

Klima-Aktivistin weint, Ex-Vizekanzler tröstet – und der Verstand hat Sendepause


Nicht jeder politische Auftritt ist berichtenswert. Manche wirken wie Realsatire, andere wie Endlosschleifen aus Empörung und Erschöpfung. Doch die ServusTV-Sendung vom vergangenen Donnerstag sprengte diese Kategorien. Sie zeigte in aller Deutlichkeit, was passiert, wenn Emotionen nicht mehr argumentieren, sondern regieren. Und wenn Zweifel nicht mehr erlaubt sind – selbst dann nicht, wenn sie sachlich und ruhig vorgetragen werden.

Eigentlich wollte ich über einzelne Eskapaden des rot-grünen Moralwahnsinns gar nicht mehr schreiben. Zu oft gleichen sie sich, zu vorhersehbar ist der Ablauf: Dramatisierung, Empörung, Gesinnungsapplaus. Aber dieser Abend war anders. Er war eine Blaupause für den Zustand einer ganzen Debatte – und mehr noch: ein Blick in die seelische Verfassung jener, die längst nicht mehr überzeugen wollen, sondern gehorcht werden möchten.

Anja Windl, Aktivistin der „Letzten Generation“, sitzt auf dem Podium, spricht mit zitternder Stimme über Stromausfälle in Italien, Tote in der Hitze, Kipppunkte und den nahenden Zivilisationskollaps. Immer wieder wirkt sie, als stünde sie kurz vor dem Weinen. Nicht affektiert, nicht gespielt – sondern wie ein Kind, dem man gerade erklärt hat, dass morgen die Welt untergeht und niemand etwas dagegen tun will. Man möchte sie in den Arm nehmen und ihr erklären, dass man keine Panik haben muss. Dass man diskutieren kann. Dass es Lösungen gibt. Aber genau das scheint in dieser Runde nicht mehr vorgesehen.

Neben ihr sitzt Werner Kogler, der ehemalige Vizekanzler Österreichs, bis vor wenigen Tagen Chef der Grünen, grauer Bart, väterliches Grinsen. Er widerspricht nicht. Im Gegenteil. Er springt der jungen Frau zur Seite, wenn ihre Argumente ins Wanken geraten. Er verteidigt ihren Ton, ihre Angst, ihre Weltuntergangsrhetorik. Und damit entlarvt er – ungewollt, aber deutlich – worum es hier längst geht: nicht um Wissenschaft. Nicht um Strategien. Sondern um Glauben. Und um Gefolgschaft.

Denn wer die Sendung aufmerksam verfolgt, erkennt schnell, wie sich Argument und Emotionalität hier verschieben. Der Schauspieler Albert Vortell bringt es früh auf den Punkt: Das alles erinnere ihn an Corona. An die kollektive Angst, die sich verselbstständige. An Medienbilder, die plötzlich alles in Blutrot färben – Wetterkarten wie Warnmeldungen, als stünde eine atomare Katastrophe bevor. Vortell schildert seine Kindheitserinnerungen an platzenden Straßenbelag und Wasserknappheit im Italienurlaub – Jahrzehnte vor dem Begriff „Klimakrise“. Seine Botschaft: Die Welt war nie stabil. Aber heute ist sie hysterisch.

Und dann kippt die Debatte endgültig. Windl spricht von „Brandstiftung an ihrer Zukunft“, vom „menschengemachten Vernichtungsprozess“, davon, dass sie keine Kinder bekommen könne, weil ihr das ethisch nicht vertretbar erscheine. Die Stimme zittert, die Hände ballen sich, der Blick irrt hilflos durch die Runde – als suche sie Halt in einem Raum, der keiner mehr ist. Dann steht sie auf, reißt sich das Mikrofon vom Körper und verlässt das Studio.

Kein trotziges Aufbäumen. Kein kalkulierter Skandal. Sondern ein emotionaler Zusammenbruch im Live-Fernsehen. Für einen Moment wirkt es, als habe sie sich nicht nur in der Diskussion verloren, sondern in einer Welt, die keine Rettung mehr zulässt – zumindest nicht in ihrer Vorstellung.

Und dann geschieht das fast noch Bemerkenswertere: Nicht etwa Irritation, nicht Nachdenklichkeit – sondern Schutzinstinkt. Werner Kogler geht in die Offensive. Nicht gegen die Dramaturgie. Nicht gegen das Pathos. Sondern gegen die Kritiker. Er wirft ihnen vor, unsensibel zu sein. Er tadelt ihre Wortwahl, ihre Argumente, ihren Ton. Nicht die Hysterie ist für ihn das Problem – sondern jene, die sie benennen.

Dabei hatten die beiden Herren – Schauspieler Vortell und Energieunternehmer Eisenhuth – in geradezu vorbildlicher Weise diskutiert. Ruhig, sachlich, fundiert. Sie beriefen sich auf Forschung, historische Vergleiche, physikalische Zusammenhänge. Kein Angriff, kein Spott, kein rhetorisches Säbelrasseln. Doch genau das scheint heute nicht mehr gefragt zu sein. Wer ruhig widerspricht, gilt als gefährlich. Wer gelassen bleibt, als gefühllos. Und wer nachfragt, als Ketzer.

Die Ökonomin Heike Lehner versucht mehrfach, rationale Brücken zu bauen. Sie spricht von Kosten-Nutzen-Rechnungen, von Realismus, von den Zielkonflikten zwischen Klima, Geopolitik und Wirtschaft. Doch in einem Diskurs, der längst religiöse Züge trägt, ist Nüchternheit verdächtig. Rationalität klingt da schnell wie Blasphemie.

Besonders entlarvend ist der Moment, als Windl die Auflösung der „Letzten Generation“ erklärt: Man sei wohl zu spät dran. Die Kipppunkte seien vermutlich bereits überschritten. Was bleibt, ist ein Weltuntergangsglaube ohne Rettungsmission – eine Art säkularisierte Endzeitliturgie. Früher nannte man das Aberglaube. Heute heißt es Aktivismus.

Dass ausgerechnet ein ehemaliger Vize-Regierungschef diesen Alarmismus hofiert, ist mehr als nur ein politischer Fehltritt. Es ist das Eingeständnis, dass Emotion mittlerweile stärker wirkt als Analyse. Dass Tränen mehr gelten als Daten. Und dass die Moral der Lautesten die Richtung vorgibt – selbst wenn sie ins Absurde führt.

Noch verstörender wird es, wenn man genau hinhört. Kogler greift die beiden Männer in der Runde – Albert Vortell und Thomas Eisenhuth – direkt an. Sie hätten Windl wie Lehrer„geprüft“, ihr zu viele Fragen gestellt, mit „einem Ton“, der „so nicht gehe“. Doch was war geschehen? Sie hatten Argumente hinterfragt. Korrekt zitiert. Zahlen ins Verhältnis gesetzt. Keine Polemik, kein Sarkasmus, keine Herablassung. Nur Widerspruch. Doch dieser reichte aus, um als unmenschlich zu gelten – während ein emotionaler Zusammenbruch zur moralischen Überlegenheit erklärt wurde.

Am deutlichsten entlarvt sich Kogler mit einem einzigen Satz. Gegen Ende der Sendung sagt er, sichtlich aufgebracht: „Wenn ich gewusst hätte, mit wem ich hier diskutiere, wäre ich gar nicht gekommen.“ Es ist ein Satz, der alles offenlegt: Die Blase. Die Berührungsängste. Die panische Angst vor echter Debatte. Kogler wollte keine Diskussion. Er wollte Zustimmung. Und als die ausblieb, rückte er nicht seine Argumente zurecht – sondern die Gesprächspartner. Wer nicht ins Weltbild passt, ist keine legitime Stimme. Sondern ein Fehler im System.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum immer mehr Menschen sich abwenden. Nicht vom Klima. Sondern von einer Klimapolitik, die wie eine Sekte kommuniziert. Mit Tabus statt Thesen. Mit Bekenntnissen statt Belegen. Und mit einer Führungsriege, die nicht beruhigt, sondern befeuert.

Die Ironie an alledem: Je lauter der Alarm, desto tauber werden viele. Wer den Ernst der Lage begreifen will, braucht keine Heulkrämpfe. Sondern Ehrlichkeit. Und ein Mindestmaß an Selbstbeherrschung.

Was vielleicht am meisten verstört: Dass eine solche Sendung in den großen Medien kaum Resonanz findet. Kein Aufschrei, keine Analyse, kein „Was war da eigentlich los?“ Dabei hätte dieser Abend das Potenzial, eine ganze Epoche zu entlarven: als Zeitalter der Angst, in dem Emotionalität über Erkenntnis triumphiert – und Zweifel zur Blasphemie wird.

Denn Hysterie ist keine Strategie. Und schon gar kein Ersatz für Politik.

Erschienen auf reitschuster.de

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Mittwoch, 8. Januar 2025

Schluß mit den Klimalügen in deutschen Schulbüchern...

von Thomas Heck...

Deutsche Faktenchecker sind dieser Tage mächtig nervös geworden. Nachdem gestern Mark Zuckerberg in einem Statement zugeben musste, auf Druck der US-Regierung Zensurmaßnahmen durchgesetzt zu haben, kündigte er eine 180-Grad-Wende an und wird mit den Faktenckeckern Schluß machen. Hoffentlich auch hierzulande, damit die Zensoren von Corretiv & Co künftig endlich mal wieder einer geregelten Arbeit nachgehen dürfen.

„Zuerst werden wir die Faktenprüfer abschaffen und sie durch Community Notes ersetzen, ähnlich wie bei X“, denn: „Die Faktenprüfer waren politisch einfach zu voreingenommen und haben mehr Vertrauen zerstört als geschaffen.“

Damit wird aber die Arbeit mit der Suche nach der Wahrheit nur den Anfang nehmen, denn die Lüge und der Versuch der Indoktrination des linksgrünen übergriffigen Staates beginnt schon in Kindergarten und Schule und vergiftet seit Jahren unsere Kinder. So verzerren Schulbücher Fakten über den Klimawandel und schüren so Klima-Angst bei Kindern und Jugendlichen. Und das unbegründet. Wen wundert es, dass geistig unterbelichtete Gestalten wie Greta Thunberg oder Franziska Neugebauer hier ein breites Betätigungsfeld gefunden haben.

Autor Axel Bojanowski hat festgestellt, dass Schulkindern häufig falsche Klima-Fakten beigebracht werden



In Hörspielen, im Theater und im Fernsehen wird Kindern klimabedingter Weltuntergang eingebläut.

In einem Werbefilm, verbreitet von Fridays for Future, wimmert ein Kind, als der Vater es ins Bett bringt – ein Monster sei im Schrank. Der Vater beruhigt: So etwas gibt es nicht. Kaum ist das Licht aus, zwängt sich jedoch das Ungetüm aus dem Schrank.

„Das Monster gibt es wirklich, lassen Sie Ihr Kind nicht mit dem Klimawandel allein“, heißt es am Ende des Spots. Internationale Umfragen offenbaren, dass viele Kinder und Jugendliche unter „Klima-Angst“ leiden. Der Beruf des Klimapsychologen hat sich etabliert. Dennoch legen Medien nach. Der WDR hat eine App entwickelt, die in deutschen Schulen eingesetzt wird, um „den Klimawandel hautnah im Unterricht zu erleben“. „Dank Augmented Reality“ würden Schüler im Klassenzimmer einen brennenden Wald und Flutkatastrophen erleben „fast als wären sie mittendrin“, teilt der öffentlich-rechtliche Fernsehsender mit.

Verzerrte Darstellungen in der Schulliteratur

Flankiert wird die Apokalyptik von Schulliteratur. Das offenbart meine Auswertung zufällig ausgewählter Schul- und Kinderbücher für WELT. Das Lehrbuch „Seydlitz Geographie 2“ für Zwölfjährige des Westermann-Verlags beispielsweise liegt beim Thema Klimawandel häufig über Kreuz mit dem Stand der Wissenschaft.

Darstellungen verzerren stets in eine Richtung: in die katastrophistische. Eine Temperatur-Grafik zeigt die globale Durchschnittstemperatur von vor 12.000 Jahren bis heute, wobei die Temperatur der Gegenwart um 0,4 Grad herausragt – eine Darstellung, die sich nicht mit den Erkenntnissen der Paläoklimatologie deckt, denen zufolge es unklar ist, ob es heute wärmer ist als vor 6000 Jahren.

► Auf Seite 80 steht, der UN-Klimarat IPCC würde mehr Schadensereignisse durch Wetterextreme dokumentieren, was vermutlich auf den Klimawandel zurückgeführt werden könne. Doch die Zunahme von Wetterschäden lässt sich damit begründen, dass wegen gestiegenem Wohlstand und gewachsener Bevölkerung viel mehr Sachwerte herumstehen als früher.

► Auf Seite 85 behauptet das Lehrbuch, dass in Deutschland 2018 so viele Flächen von Waldbränden betroffen gewesen wären wie noch nie. Auch das ist falsch. Die offizielle Statistik des Umweltbundesamtes reicht nur bis 1991 zurück, 2018 war seither kein Rekordhalter bei der verbrannten Fläche in Deutschland, und einen steigenden Trend zeigen die Daten ebenfalls nicht.

► Auf Seite 87 heißt es, das 2-Grad-Ziel der UN wäre beschlossen worden, weil ab 2 Grad die Folgen des Klimawandels nicht mehr kontrolliert werden könnten – aber das ist nicht korrekt. Das 2-Grad-Ziel wurde beschlossen, weil die Risiken mit zunehmender Erwärmung kontinuierlich zunehmen und mit zwei Grad Erwärmung ein Klima erreicht würde, das außerhalb der Skala läge, welche die Menschheit bislang erfahren hatte – und zwei Grad politisch nützlich sind.

► Auf Seite 91 wird einem fiktiven Windkraft-Betreiber der Satz in den Mund gelegt: „Mein Windpark in der Nordsee hat 30 Windräder, die so gut wie ununterbrochen Strom für die Menschen in Deutschland produzieren.“ Auch das kann nicht sein. Windkraftanlagen im Meer liefern höchstens die Hälfte der Betriebszeit Strom, Experten sprechen vom „Capacity Factor“.

Fakten werden verschwiegen

Der zuständige Westermann-Verlag teilt auf meine Anfrage für WELT mit, die Kritik „sehr ernst zu nehmen“ und ihr nachgehen zu wollen. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das Thema Klima so aktuell und korrekt wie für die jeweilige Altersgruppe möglich aufzubereiten“, antwortet der Verlag. Möglicherweise erklärten sich manche der Darstellungen mit „didaktischen Reduktionen“ oder veraltetem Sachstand.

Auch Bücher anderer Verlage malen die deutsche Energiewende in den schönsten Farben:

► Im Kinderbuch „Memo Wissen Klimawandel“ des DK-Verlags, das aus „neugierigen Kids ab 8 Jahren echte Expert*innen machen“ will, werden Elektroautos gepriesen wie im Werbeprospekt:

Die würden von einem Elektromotor angetrieben, der mit einer Batterie verbunden sei. „So stößt das Auto keine Treibhausgase aus“, lernen die Kinder. Dass in Deutschland die Treibhausgasquelle für E-Autos am Kohlekraftwerk steht, das Strom in Deutschland zum Großteil erzeugt, erfahren die künftigen „Expert*innen“ nicht.

WELT-Chefreporter Axel Bojanowski berichtet seit 1997 als Wissenschaftsjournalist vor allem über Klimaforschung, Geowissenschaften und Klimapolitik. In seinem neuen Buch „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“ erzählt der Geologe vom Klimawandel zwischen Lobbyinteressen und Wissenschaft.

► Dasselbe Buch feiert Holzöfen als klimaneutral:

„Wenn die freigesetzte Menge von nachwachsenden Pflanzen aufgenommen wird, ist der CO₂-Austausch ausgeglichen“, behauptet das Kinderbuch und setzt sich damit sogar in Widerspruch zum Bundesumweltministerium, das selbst für zweifelhafte Klima-PR bekannt ist: „Heizen mit Holz ist entgegen der weitverbreiteten Meinung nicht klimaneutral“, schreibt das Ministerium. Je produzierter Wärmeeinheit seien die CO₂-Emissionen von Holzöfen gar höher als bei Kohle und Gas.

► Kernkraft hingegen, eine wegen ihrer Klimafreundlichkeit vom UN-Klimarat und modernen Umweltverbänden empfohlene Energietechnologie, wird den Kindern in „Memo Wissen Klimawandel“ in deutscher Tradition abspenstig gemacht:

„Radioaktive Strahlung ist gefährlich. Da mit Uran auch Atomwaffen hergestellt werden können, ist diese Form der Stromerzeugung sehr umstritten“, heißt es in bester Agitprop-Manier auf Seite 52. „Auch weil die Lagerung des strahlenden Mülls ungeklärt ist, hat man sich in Deutschland gegen Kernenergie entschieden.“ Dass andere Länder bereits Atom-Endlager gebaut haben, die Schweiz einen geeigneten Ort dafür direkt an der deutschen Grenze identifiziert hat, dürfen die Kinder nicht lernen. (Anm. des Heck Tickers: Auf modernste AKW-Technik, die absolut sicher ist, keinen Atommüll mehr produziert und unseren Atomüll zu sauberen Strom verwerten könnte, wird gar nicht eingegangen)

Der UN-Klimarat und moderne Umweltverbände empfehlen Kernkraft wegen ihrer Klimafreundlichkeit



Problematische Prognosen: Alles wird immer schlimmer

► Nicht fehlen darf der „Immer-schlimmer-ismus“: Immer schneller taue das Meereis, werden Kinder von „Memo Wissen“ unterrichtet.

Zwar ist das Meereis in der Arktis in den vergangenen Jahrzehnten deutlich geschrumpft, doch seit zwölf Jahren zeigen Satellitendaten eine stabile Ausdehnung des Arktis-Meereises, von einer Beschleunigung kann also keine Rede sein. Das Meereis vor der Antarktis wies bis vor Kurzem sogar noch einen zunehmenden Trend auf. Problematisch sind auch die Prognosen zur globalen Erwärmung in „Memo Wissen“: Zwischen zwei und fünf Grad wärmer werde es Ende des Jahrhunderts sein als im 19. Jahrhundert, je nach Klimamodell. Doch der UN-Klimareport dokumentiert, dass in dem Zeitraum eine Erwärmung zwischen 2,5 und 3 Grad im Vergleich zum 19. Jahrhundert wahrscheinlich wäre.

Als Referenzpunkt dient immer wieder Bangladesch. Steige der Meeresspiegel um 50 Zentimeter, müssten bis 2050 in dem Land 15 Millionen Menschen fliehen, warnt „Memo Wissen“.

Dabei zeigen Studien: Bangladesch ist nicht kleiner, sondern größer geworden, seit 1990 um eine Fläche fast so groß wie das Saarland. Das Land hat zudem Deiche und Polder gebaut, also ausgewiesene Überflutungsgebiete, in die Wasser im Notfall ausweichen kann. Mehr als die Hälfte des Landes liegt mittlerweile geschützt hinter Deichen. „Die Bemühungen zur Risikominderung haben in Bangladesch in den letzten Jahrzehnten zu einem deutlichen Rückgang der Todesopfer durch Sturmfluten geführt, was auf verbesserte Vorhersagen, Frühwarnungen und Schutzräume, aber auch auf einen verbesserten Küstenschutz zurückzuführen ist“, berichten Experten im Fachjournal „Environmental Research Letters“.

Dennoch dichtet auch das Abitur-Lehrbuch „Basiswissen Schule“ für Politik und Wirtschaft des Duden-Verlags vom angeblich bevorstehenden Untergang: In Bangladesch „reichen die finanziellen Mittel nicht aus für einen wirksamen Schutz.“ Folge sei unter anderem Obdachlosigkeit. Soziale Konsequenzen des Klimawandels abzuschätzen, gestaltet sich allerdings besonders kompliziert. Dennoch mahnt das Lehrbuch „Politik Gesellschaft Wirtschaft“ für die Studienstufe des Hamburger Verlags C. C. Buchner, die zu erwartenden Klimaänderungen könnten die Häufigkeit von Gewalt zwischen einzelnen Menschen und zwischen Gruppen deutlich steigen lassen. Unerwähnt bleibt, dass die in dem Buch zitierte Studie in der Klimaforschung von Beginn harter Kritik ausgesetzt war und der UN-Klimarat den „Einfluss des Klimas auf Konflikte als relativ schwach einschätzt“.

Mit solchen Abwägungen halten sich Schulbücher offenbar ungern auf. Das gleiche Werk stellt den Schülern unkritisch den „Erdüberlastungstag“ vor, der anzeigen soll, dass die Menschheit fortan mehr Ressourcen verbrauche, als die Erde in einem Jahr erneuern kann. Dabei ist die zugrundeliegende Theorie Unsinn. „Diercke Geographie“ für die 12. Jahrgangsstufe wartet mit einer dramatischen Grafik auf, die sich auch in den Medien findet: Sie zeigt parallel zur fortschreitenden Erwärmung eine deutliche Zunahme von Naturkatastrophen weltweit. Als Quelle angegeben ist der Rückversicherer Munich Re, der von höherer Risikobewertung profitiert. Allerdings kann der Westermann-Verlag, der das Buch produziert, die Originalvorlage für die Grafik auf Nachfrage nicht auftreiben.

Forscher-Daten zeigen das Gegenteil

Tatsächlich zeigen Daten keine Zunahme von Natur- und Wetterkatastrophen (obwohl Wetterextreme wie Hitze zugenommen haben). Was im Schulbuch verschwiegen wird: Die Meldungen von Naturkatastrophen waren spärlich in der Vergangenheit. Die berichtete Anzahl registrierter Desaster steigt unweigerlich mit der steigenden Zahl der Meldungen. Doch seit gut 20 Jahren nimmt die Zahl der gemeldeten Katastrophen nicht mehr zu, denn mittlerweile gibt es selbst aus abgelegenen Regionen Handyfotos, keine Katastrophe bleibt unbekannt.

Eine Katastrophenforscherin des Centre for Research on the Epidemiology of Disasters (CRED), das Katastrophendaten sammelt, monierte: „Wir haben auf unseren Pressekonferenzen gesagt, dass es keinen Anstieg gegeben hat“. Aber: „Wir bekommen Hassmails, weil unsere Daten nicht zeigen, dass Katastrophen zunehmen.“ Ihre Bilanz: „Niemand will gute Nachrichten.“

Erschienen auf BILD


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Montag, 4. November 2024

Unwetterkatastrophe von Valencia: „Menschgemacht“ ja – aber nicht wegen des Klimas

von Patrick Haas...

 
Nach dem Horror von Valencia: Die Suche nach den Schuldigen könnte wie im Ahrtal unangenehme Fragen aufwerfen



Noch immer beherrscht das Unwetter in der Region Valencia mit mittlerweile 211 Toten die Schlagzeilen, auch in der deutschen Presse und hier gefühlt mindestens ebenso sehr wie damals nach der Ahrtal-Katastrophe, wie auch mit dem selben Tenor: Der “menschengemachte Klimawandel” habe wieder mal zugeschlagen. Bei näherer Betrachtung und bei Berücksichtigung der nüchternen Fakten war die Flut von Valencia allerdings nicht so ungewöhnlich, wie es alarmistisch verbreitet wird – wobei außer Frage steht, dass jedes Unwetter immer beklagenswerte Schäden hinterlässt und unermessliche menschliche Tragödien bedeutet. Und doch: Anders als es die aktuelle mediale Katastrophenrhetorik suggeriert, war dies kein "Jahrhundert-Unwetter".

Betrachtet man zunächst einmal primär die Regenmengen, so zeigt sich, dass es in der Region schon Unwetter mit weit höheren Niederschlagsmengen gab. Die nachfolgende Tabelle etwa umfasst die infolge des südspanischen lokalen Wetterphänomens “Dana“ oder “Gota Fria” (das auch diesmal für die Überschwemmungen ursächlich war) in der Provinz Valencia niedergegangenen Wassermengen der letzten rund 70 Jahre:

 

Wie sich zeigt, überschritten die Niederschlagsmengen früherer Unwetter die vom 29. Oktober teils erheblich. Die Regenfluten von vergangener Woche liegen sogar exakt im langjährigen Mittel – was bedeutet: Trotz Klimawandels wurden die Niederschläge tendenziell nicht mehr, sondern deutlich weniger. Das dokumentiert auch die nachfolgende Grafik:

 

Es gibt weitere Regenrekorde ebenso in anderen Provinzen. Seit 1321 weitere etwa 100 ähnliche Ereignisse und Niederschlagsmengen bis 1897 dokumentiert. Gerade im zeitlichen Zusammenhang mit starken Hurrikanereignissen sind solche Starkwetterereignisse in Westeuropa wiederkehrende normale Vorgänge; sie auf einen “menschengemachten Klimawandel” zurückzuführen, ist unwissenschaftlich und unlogisch. Allerdings gibt es durchaus einige “menschengemachte” Unterschiede zu früher. Einst waren solche Unwetter eine Randnotiz in den Medien; heute wird – dank millionenfacher Smartphonevideos und soziale Medien – jedes Unwetter weltweit in Wort und Bild verbreitet und zur Katastrophe “geadelt” – natürlich zunehmend auch, um gleichzeitig eine Verknüpfung zum Klimawandel framen zu können, egal ob sie passt oder nicht.

Auch gibt es heute es erheblich mehr Einwohner, mehr Infrastruktur, mehr Häuser, mehr Autos in Großstädten als noch in den 1950er oder auch 1980er Jahren; es existieren wesentlich mehr Flächenversiegelung, mehr begradigte Flüsse und weniger Auffang- und Sickerflächen zur natürlichen Bewältigung außerordentlicher Niederschlagsmengen – womit die Schadensbilanz heute natürlich eine ganz andere ist als früher.

Auf EU-Druck zurückgebaute Dämme und Stauanlagen?

Zudem deutet Etliches darauf hin, dass bei der Katastrophe von Valencia noch ein entscheidender Faktor hinzukam: In spanischen alternativen Medien und Kommentaren der örtlichen Bevölkerung ist immer wieder davon die Rede, dass vor allem der stetige Rückbau eines teils jahrhundertealten Systems von Dämmen und Auffangbecken um Valencia, die den Altvorderen gebaut und stets unterhalten wurden, zunehmend vernachlässigt und abgetragen wurde – und zwar im Zuge von der EU geförderter “Renaturierungsmaßnahmen”.

Die blauen Punkte auf der folgenden Grafik sollen – spanischen Kommentaren zufolge – die Lage der einstigen Auffangbecken und Stauwehren zeigen, die in den letzten Jahren nach und nach zurückgebaut wurden; nur die grün markierten nahe der Gemeinde Arzobispo waren noch intakt. Der aus Valencia stammende Verfasser des Posts schreibt dazu: “Hier seht ihr, wie viele Staudämme und Azuden die hydrographische Konföderation von Júcar abgerissen hat. Alles, was Wasser zurückhalten konnte, wurde abgerissen, mit den Konsequenzen, die wir gerade in Valencia gesehen haben. Aber diese dumme Stadt schläft noch immer.”

 

Die Richtigkeit dieser Angaben lässt sich aus der Ferne nicht verifizieren; was jedoch dafür spricht, dass sie wirklich zutreffen, ist die Tatsache, dass Politik und Systemmedien in Spanien sogleich ihre “Faktenfinder” losließen (ganz im Sinne der EU-Zensurmaßnahmen), die entsprechende Behauptungen sogleich dementierten; und heute deutet empirisch bekanntlich nichts mehr auf eine unliebsame Wahrheit hin als der panische Versuch der Netzzensoren, sie zur “Desinformation” umzudichten. Nichts außer dem “Klima” darf auch an diesem Unglück schuld gewesen sein – so wie damals in Rheinland-Pfalz nach der Ahrtal-Flut. Für die Politik ist das doppelt bequem: Einmal kann sie so vom eigenen Versagen ablenken, und außerdem nützt es der grünen Transformationsagenda.

 

Es kursiert jedoch noch eine weitere Grafik, die die durch die kommunale Wasserbehörde (besagte Hydrographische Konföderation von Júcar) im Raum Valencia vorgenommenen Flussbegradigungen und “Restaurierungen” von Flutschutzmaßnahmen zeigt:

 

Dass sich diese ökologisch fatalen Eingriffe bei dem Unglück von letzter Woche ähnlich katastrophal ausgewirkt haben wie 2021 bei der Flutkatastrophe im Ahrtal, wird seit letzter Woche auch von zahlreichen spanischen Flutopfern und Anwohnern in Netzvideos angeprangert.

Und noch eine Parallele zum Ahrtal zeigte sich in Valencia: Auch hier hat die Warnung der Bevölkerung nicht professionell funktioniert; von wirksamem Katastrophenschutz konnte keine Rede sein. Der Aktionismus, mit dem nun die Schäden bekämpft werden (so ordnete die Regierung Sanchez inzwischen den historischen größten Militäreinsatz in Friedenszeiten für Rettungsmaßnahmen an) sowie die beispiellose Solidarität der Bevölkerung ganz Spaniens sind zwar begrüßenswert; doch sie kommen für viele Opfer zu spät.

Erschienen auf ansage.org ...

The recent floods, as a result, followed the post-1957 channelized course, as you can see in the attached animation (via @WxNB_). Two implications can be drawn, one hydrological, one human.

1. Planners thought the city would grow north and west post-rerouting, but it largely… pic.twitter.com/K0ya6o1LoP

— Paul Kedrosky (@pkedrosky) November 1, 2024
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