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Montag, 13. April 2026

“Vielfaltsstrategie” gegen Entartete Kunst und “Queerfeinde”: Berlin wird endgültig zum linkstotalitären Alptraum

von Wilma Fricken

Mastermind hinter dem Berliner Wahnsinnsprogramm: Senatorin Cansel Kiziltepe



Unter der CDU-geführten Regierung Berlins schreitet die kulturmarxistische Deformation der Hauptstadt unvermindert weiter voran. Die Senatsverwaltung „für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung“ von SPD-Senatorin Cansel Kiziltepe hatte vergangene Woche bekanntlich nichts Dringenderes zu tun, als gemeinsam mit den “queeren Communitys” der Stadt eine „Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit“ zu ersinnen. Dabei seien „passgenaue Zielsetzungen und Maßnahmen“ mit dem Ziel entwickelt worden, „Queerfeindlichkeit in Berlin noch effektiver entgegenzutreten und die Sicherheit und den Schutz von LSBTIQ+ in der Stadt weiter nachhaltig zu verbessern“. Das Ergebnis umfasst nicht weniger als 55 Seiten. Zunächst wird dort natürlich die seit 2014 stetig steigende „polizeilich registrierte, queerfeindlicher Hasskriminalität“ beklagt, die 2023 mit 588 Fällen ihren Höhepunkt erreicht habe. Dass diese Übergriffe auf Homosexuelle nahezu ausschließlich von muslimischen Migranten ausgehen, wird wie üblich mit keinem einzigen Wort erwähnt.

Anstatt bei den realen Problemen anzusetzen (die nicht einmal benannt werden dürfen!), werden als „zentrale Kriterien der Zielerreichung“ die „Relevanz und Sichtbarkeit solidarischer Äußerungen durch Amtsträger*innen und öffentliche Verwaltungen“, die „Aktualität und Bekanntheit von Informationsmaterialien über LSBTIQ+ in Berlin“ und die „Verankerung von Menschenrechtsschutz und Zivilcourage in Rahmenlehrplänen und relevanten Curricula“ formuliert. Weiter heißt es: „Eine intersektionale Perspektive und ein Bewusstsein für Mehrfachzugehörigkeiten und Mehrfachdiskriminierungen sind in der Berliner LSBTIQ+ Fachpolitik bereits etabliert und in der Qualitätssicherung verankert. Die mit Projektförderungen entwickelten Angebote und Maßnahmen haben die Vielfalt und Heterogenität der queeren Communitys stets im Blick. Trennlinien und Binnenmarginalisierungen innerhalb der Communitys werden mitgedacht, und es werden gezielt geeignete Maßnahmen entwickelt, die diese thematisieren, für intersektionale Diskriminierungen und Gewalt sensibilisieren und betroffene Gruppen ins Zentrum stellen.“

“Intersektionale Perspektive fortschreiben”

Ebenfalls für die Landesstrategie entscheidend sei es, „diese intersektionale Perspektive fortzuschreiben und Ansätze, die von diesen Überkreuzungen aus gedacht werden, aufzunehmen und weiterzuentwickeln, um Zugangshürden für die Partizipation von mehrfach marginalisierten Personengruppen zu identifizieren und abzubauen“. All dieses grausige Geschwafel aus der linkswoken Hexenküche entlarvt wieder einmal, welcher nackte Irrsinn in den regierenden Hirnen des Senats unter dem Tennis-Katastrophenas Kai Wegner und seinen linksextremen Besessenen vorherrscht. Sogar von „queeren Kindern“ ist hier allen Ernstes die Rede.

Dass – in unguter Zitation der “Entarteten Kunst” der Nazis – selbst „queerfeindliche Kunst- und Kulturproduktionen“ sollen erkannt und ihre Verbreitung verhindert werden (!). Dies ist nichts anderes als Totalitarismus. Das gesamte Papier ist ein einziges Dokument staatlichen Kontrollwahns, so wie das gesamte Konzept übelste faschistische Anmaßungen atmet. „Queere“ sollen in buchstäblich sämtlichen Lebensphasen- und situationen vor tatsächlicher oder vermeintlicher “Diskriminierung” geschützt werden, wobei dieser Begriff natürlich so weit gefasst ist, dass darunter letztlich jedes kritische Wort, jede, selbst in gutmütiger Absicht geäußerte spöttische Bemerkung und überhaupt jede auch nur ansatzweise konfrontative Situation fällt. Der Staat soll auch hier wieder als universeller Schutzpatron auftreten, wobei er jedoch jedes authentische Sozialleben erstickt und die Menschen vor sich selbst schützen will. Das ganze Land wird zu einem einzigen „safe space“ für selbstberufene Daueropfer und hypersensible zarte Seelchen mit ewig gekränkten Gefühlen.

Politik für lebensunfähige Neurotiker

Die Menschen dieses Landes werden zu lebensuntüchtigen Neurotikern und Hysterikern erzogen, zu Drama-Queens und prätentiös-schrillen Egomanen, die sich immer und überall verfolgt und „diskriminiert“ fühlen, wann immer ihren Befindlichkeiten nicht vollumfänglich und unkritisch entsprochen wird. Robert Eschricht, der kulturpolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, mahnt zu Recht an, dass ein staatlicher Leitfaden, der dabei helfen solle, „‚queerfeindliche Kunst- und Kulturproduktionen zu erkennen und ihrer Verbreitung entgegenzuwirken‘“, sei „nichts anderes als ein Zensurinstrument“. Kunst dürfe unbequem sein, provozieren und polarisieren; das sei ihr Wesenskern. Wer Kulturproduktionen nach politisch erwünschten und unerwünschten Inhalten sortiere, betreibe „keine Kulturpolitik, sondern Gesinnungskontrolle“. Dass Kiziltepe mit ihrer Verwaltung hier federführend gewesen sei, überrasche niemanden. Dass Kai Wegners CDU-Senat das Ganze aber absegnet und damit den Weg für staatliche Kunstzensur freimacht habe, zeige, „wie weit der ideologische Verfall in dieser Koalition fortgeschritten ist“. Statt sich um verfallende Spielstätten, bürokratisch ausgebremste Festivals und fehlende Probenräume zu kümmern, beschäftige dieser Senat sich lieber mit „diskriminierungsarmen Sanitärbereichen und Awareness-Konzepten“. Die Prioritäten würden für sich sprechen.

Dies gilt auch für die Bemühungen, so viele Migranten wie nur möglich in der Berliner Verwaltung zu installieren. Unter der rot-rot-grünen Regierung war 2021 ein „Gesetz zur Förderung der Partizipation in der Migrationsgesellschaft“ verabschiedet worden. Dieses schreibt vor, dass Behörden bei der Besetzung öffentlicher Stellen „mindestens so viele Personen mit Migrationshintergrund zu Auswahlgesprächen einzuladen müssen, wie es ihrem Anteil an der Berliner Bevölkerung entspricht“. Das wären mittlerweile über 40 Prozent der Einwohner – was auch schon alles über Gegenwart und Zukunft der (nur noch dem Namen nach deutschen) Hauptstadt aussagt. Ferner verlangt das Gesetz, dass Bewerber mit Migrationshintergrund bei gleicher Qualifikation gezielt angesprochen und „bei Einstellungen in besonderem Maße“ berücksichtigt werden sollen. Im Klartext: Das Leistungsprinzip soll abgeschafft und Migranten nach Kräften bevorzugt werden.

Totalitäre Kopfgeburten

Die treibende Kraft hinter dem Gesetz war der damalige grüne Justizsenator Dirk Behrendt, obwohl seine eigenen Beamten ihn gewarnt hatten, dass das Gesetz grundgesetzwidrig sei. Seine aktuelle CDU-Nachfolgerin Felor Badenberg hat nun eine externe Kanzlei mit der Prüfung beauftragt, die zu dem Schluss kam, dass das Gesetz in seiner derzeitigen Form gegen das Grundgesetz verstoßen könnte. Die Verfassung garantiere sowohl die sogenannte Bestenauslese – die Auswahl nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung – als auch das Verbot, Menschen wegen Merkmalen wie Herkunft, Ethnie oder Geschlecht zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Zuvor hatte Badenberg die Praxis der – natürlich ebenfalls grünen – Generalstaatsanwältin Margarete Koppers ausgesetzt, migrantische Bewerber zu bevorteilen. Gegenüber dem „Spiegel“ erklärte Badenberg, sie unterstütze das Anliegen des Gesetzes. Gerade weil sie selbst eine Migrationsgeschichte habe, wisse sie, wie wichtig Zugehörigkeit und faire Chancen seien. Für staatliches Handeln gelte jedoch ein klarer Maßstab. Das Grundgesetz sei ihr “Kompass”, so Badener ironiefrei Außerdem halte sie eine leistungsorientierte Auswahl für notwendig. Der öffentliche Dienst müsse sich an Eignung, Befähigung und Leistung orientieren. Berlin müsse “die besten Köpfe” gewinnenund Integration gelinge nicht durch Quoten, sondern durch gleiche Chancen für alle, so Badenberg weiter.

Es ist ein schauderhaftes Gequatsche und inhaltsleere Phrasendreschereien, was hier von linken Agendapolitikern geäußert wird – denn nichts davon hat irgendeine reale Substanz, im Gegenteil. Solche Gesetze und „Strategien“ dokumentieren vielmehr, zu welch einer woken Hölle Berlin geworden ist. Dies gilt zwar auch für den Rest des Landes, doch im Shithole an der Spree hat dieser Ungeist längst die extremsten Blüten getrieben. Nirgendwo lässt sich eindrücklicher beobachten, wohin diese Mischung aus links-ideologischer Verbohrtheit, fachlicher Inkompetenz, Realitätsverleugnung und völliger Verantwortungslosigkeit führt: Nämlich zu einem verwahrlosten, dysfunktionalen Zerfallsgebilde. Viel Spaß für die Zukunft.


Wie tief kann man sinken: Kerkeling missbraucht Buchenwald-Gedenkrede für plumpes AfD-Bashing

von Alexander Schwarz

Früher komisch, heute nur noch peinlich: Kerkeling bei seiner gestrigen, von unpassenden Gleichsetzungen nur so strotzenden Rede

 

Das deutsche Holocaust-Gedenken hat einen weiteren peinlichen Tiefpunkt erreicht. Bei der gestrigen Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald wurde die Rede ausgerechnet vom längst zum Staats- und Systemclown avancierten Hape Kerkeling gehalten – der den Anlass dann natürlich auch prompt dazu missbrauchte, sein mittlerweile sattsam bekanntes, einfältig-aggressives Gefasel abzusondern. Es schmerzt besonders, dass ein einst so lustiger und begnadeter Künstler so dermaßen linkspolitisch verbohrt und linientreu auftritt und Regierungspropaganda nachplappert und verbreitet, statt kritische Distanz zu ihr zu wahren. Während Herbert Grönemeyer schon immer ein arroganter Heuchler war, handelt es sich bei Kerkeling um eine mehr als ärgerliche Verirrung – was es allerdings nicht besser macht.

Wer die Erinnerung an die Opfer als Belastung empfinde, vergesse, dass diese Erinnerung das einzige sei, „was uns vor einer Zukunft als Täter schützt“, schwadronierte Kerkeling anlässlich des Buchenwald-Gedenktags – und bekundete rituell einmal mehr, zutiefst alarmiert über die politische Entwicklung in Deutschland zu sein. „Wenn heute wieder Kräfte erstarken, die unsere Erinnerungskultur diffamieren, dann ist das ein Schlag ins Gesicht aller Opfer und ihrer Nachfahren“, so Kerkeling. Buchenwald sei eine steingewordene Warnung: „Wer heute wegschaut oder jenen applaudiert, die die Geschichte umschreiben wollen, macht sich mitschuldig.“ Demokratie lebe vom “mutigen Hinsehen”, der Artikel 1 Grundgesetz („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) sei die „direkte Antwort auf Buchenwald, auf Selektion, auf Vernichtung von wertvollen Menschen“. Wer hingegen die Zeit der NS-Herrschaft als „Vogelschiss“ herabwürdigen wolle, greife das Fundament unserer Gesellschaft an. Eine Gesinnung, die ausgrenze und spalte, habe auf dem Boden dieses Landes keine Berechtigung. Demokratie sei ein „Versprechen, das jede Generation gegen die Bequemlichkeit des Wegsehens“ verteidigen müsse. So etwas wie eine “Gnade der späten Geburt” gebe es nicht, sagte Kerkeling. Wer heute behaupte, die Geschichte des Faschismus in Deutschland sei ein abgeschlossenes Kapitel, habe nicht verstanden, „dass die bösen Geister von damals nicht in den Ruinen von Buchenwald geblieben sind“. Sie warteten darauf, „in verunglimpfender Sprache, bösartiger Hetze, im dumpfen Ressentiment und in der alltäglichen Gleichgültigkeit wieder geweckt zu werden“, meinte er.

Außer Vogelschiss fällt ihnen nichts mehr ein

Mit der „Vogelschiss“-Anspielung bezog Kerkeling sich natürlich auf den Ex-AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland, der diese später von ihm selbst bedauerte Formulierung vor über 10 Jahren gebraucht hatte, wenn auch in einem ganz anderen Sinn, als es linke bis heute behaupten. Dieses Zitat, neben Höckes “Mahnmal der Schande” und zwei, drei weiteren Versatzstücken aus AfD-Redebeiträgen, dient bis heute quasi als einziger Beweis für die angebliche “völkisch”-reaktionäre und scheinbar NS-verharmlosende Gesinnung der Partei – was zeigt, wie aberwitzig dünn und haltlos die Unterstellungen gegen die AfD sind, wenn man nichts besseres hat als das (oder bizarr collagierte Verfassungsschutz-“Gutachten” ohne die geringste Aussagekraft). Gauland hatte mit seiner – wenn auch unpassenden – Bemerkung seinerzeit lediglich daran erinnern wollen, dass die deutsche Geschichte sehr viel länger ist und weit mehr beinhaltet als die zwölf Jahre Nationalsozialismus, auf die die Linken sie reduzieren wollen. Für “Festredner” bei Scham- und Schuldanlässen wie gestern Kerkeling, die fast nur noch der Diffamierung von Opposition und Andersdenkenden in der politischen Gegenwart dienen, gehört der “Vogelschiss” natürlich zum fixen Repertoire; überhaupt ist es leider schon lange üblich, dass das Holocaust-Gedenken nur noch ein weiterer Vorwand für völlig abwegige Einlassungen zur Tagespolitik und linke Haltungsfestspiele ist, bei denen die Rückkehr des Nationalsozialismus in Form der AfD heraufbeschworen wird.

Zum real existierenden Antisemitismus in Deutschland, der nahezu ausschließlich ein Resultat der millionenfachen muslimischen Massenmigration ist, hörte man gestern von Kerkeling wie immer kein einziges Wort – weil er sie nicht wahrhaben will. Soviel zur “Bequemlichkeit des Wegsehens”. Gestalten wie dieser System-Hofnarr, aber auch die ihm applaudierenden anwesenden Politiker gefallen sich bei solchen Anlässen in unerträglicher Selbstgefälligkeit und Realitätsverleugnung darin, als ewige Mahner vor imaginären Gefahren aufzutreten, während sie die wahren Bedrohungen für jüdisches Leben und andere Minderheiten der Gegenwart nicht nur unterschlagen, sondern diejenigen, die sie offen adressieren, auch noch als die neuen Nazis brandmarken. Tote Juden dienen ihnen als willkommene Projektionsfläche für die eigenen bräsigen Moralpredigten, während gerade die Kerkelings und die sonstigen „Kulturschaffenden“ dieses Landes entweder wortlos zusehen, wie Juden in Deutschland schikaniert und bedrängt (oder wie in Israel sogar massenhaft abgeschlachtet) werden – und sich sogar noch mit ihren Mördern solidarisieren.

Widerlich: Palästinenser-Aktivisten verhöhnen Holocaust-Opfer

Wie weit dieser Wahnwitz bereits gekommen ist, zeigt die Tatsache, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bei seiner Rede ständig durch Zwischenrufe unterbrochen und unter anderem als „Faschist“ beschimpft wurde; letzteres eine Anspielung darauf, dass er drei linksradikalen Buchhandlungen die staatliche Förderung gestrichen hatte. Vergeblich appellierte Weimer, „die Würde des Tages zu beherzigen“, was natürlich fehlschlug. Diese war jedoch freilich ohnehin nicht gegeben: Bereits am Samstag hatte die als extremistisch eingestufte propalästinensische Gruppe „Kufiyas in Buchenwald“ – trotz eines gerichtlichen Verbots – eine Mahnwache vor dem Konzentrationslager veranstaltet. Man habe sich am Samstag versammelt, „um bei einer Mahnwache auf den derzeitigen Völkermord in Palästina aufmerksam zu machen“, teilte die Gruppe mit. Die Leitung der Gedenkstätte müsse „im Fokus sein und zur Verantwortung gezogen werden für ihre ideologische Unterstützung des israelischen Völkermords“. Diese Geschmacklosigkeit und Pervertierung des Holocausts stört das politische Establishment natürlich nicht. Hier wird ein realer Völkermord dazu missbraucht, um einen propagandistisch herbeigelogenen Völkermord anzuprangern, den diesmal die Nachfahren der damaligen Opfer verübt haben sollen, indem sie sich gegen ihre neuerliche Vernichtung verteidigen – und niemand schreitet gegen diesen Skandal ein.

Es ist eine einzige unerträgliche Pietätlosigkeit, dass die Opfer des Holocaust 81 Jahre nach der Befreiung von der Nazi-Herrschaft nur noch als Staffage für die widerliche Selbstinszenierung abgehobener Millionäre, Politiker und antisemitischer Linksradikaler dienen. Und es wird nicht besser; als künftige Redner bei KZ-Gedenkveranstaltungen stehen vermutlich schon Grönemeyer oder Figuren wie Jan Böhmermann, Sarah Bosetti, Anja Reschke oder Carolin Kebekus ein der Startlöchern. Überraschend wären diese weiteren Tiefpunkte nicht.


Mittwoch, 11. März 2026

Transaktivisten und Islam: Sie wollen es einfach nicht verstehen…

von Mirjam Lübke

Regenbogenbunt und sprenggläubig: Linke Vielfalts-Schizophrenie



Alice Schwarzer muss eine unerschütterliche Optimistin sein. Selbst als bei ihrem Vortrag in Hamburg letzten Freitag “Transaktivisten“ die Bühne stürmen wollten, glaubte immer noch, mit ihnen ins Gespräch kommen zu können. Nun lassen sich derlei Aktivisten selten zum Reden blicken, sondern eher für Unruhestiftung aller Art – und selbst wenn es gelänge, einen von ihnen aus der wütenden Menge zu lösen und mit etwas Charme zum Dialog zu bewegen, würde der Rest des aufgebrachten Mobs diesen durch wildes Trillerpfeifen und Gebrüll alsbald im Keim ersticken. “Massenbildung” nennt man das in der Soziologie: Auch ohne zentrale Steuerung weiß der einzelne Teilnehmer des Demonstrationszuges genau, was in solchen Momenten von ihm erwartet wird, schließlich hat man sich schon im Vorfeld gegenseitig in Kampfesstimmung gebracht. Ähnlich wie die Dorfbewohner, die im alten Frankenstein-Klassiker von 1931 dem Geschöpf in der brennenden Mühle mit Fackeln und Mistgabeln nach dem Leben trachten – nur diesmal in Multikulti-Technicolor. Da der moderne Aktivist allerdings nicht mehr weiß, wozu eine Mistgabel ursprünglich nützlich ist, greift er zum selbstgeschriebenen Transparent. Der “gerechte Zorn” bleibt allerdings derselbe.

Feminismus-Urgestein Alice Schwarzer steht schon seit längerem unter Beschuss aus der queer-woken-islamophilen Szene, weil sie sich früh gegen die Verharmlosung des Kopftuches einsetzte und die Abschaffung “kultursensibler” Gerichtsurteile forderte. Sie machte schon vor der großen Einwanderungswelle von 2015 auf den Fall einer Frau aufmerksam, die vor Gericht keine Härtefallscheidung bewilligt bekam. Die Richterin hatte befunden, es sei in der muslimischen Kultur »normal«, wenn der Ehemann seine Frau auch einmal körperlich züchtige, deshalb lägen keine besonderen Härten vor. Die Ehefrau solle das reguläre Trennungsjahr abwarten. Dank des von Schwarzer erlangten öffentlichen Interesses kassierte eine höhere Instanz das Urteil und verfügte die sofortige Scheidung. Prompt riefen Kritiker ihr übliches Credo, man dürfe das alles nicht verallgemeinern, Kopftücher seien nur ein Stück Stoff und Schwarzer sei “fremden-” und“ islamfeindlich”«.
Endgültig in die rechte Ecke gedrängt wurde die klassische Feministin, als sie Erfahrungsberichte von Transmenschen veröffentlichte, in denen diese erzählten, wie wenig glücklich sie mit ihrer Entscheidung geworden waren. Statt der Erfüllung ihres Lebenstraums folgten Depressionen und die bittere Erkenntnis, nichts mehr rückgängig machen zu können. Suizide in der Szene dürfen ebenfalls nicht benannt werden, das Dauermotto lautet ”Trans macht glücklich!”

Zwischen allen Stühlen

Alice Schwarzer möchte keine “Rechte” sein, und ihre radikalliberale Haltung zur Abtreibung würde auch nicht mit jener bürgerlicher Konservativer in Übereinklang zu bringen sein. In letzter Zeit suchte sie im Zuge ihres pazifistischen Engagements die Nähe zu Sahra Wagenknecht und scheint damit nun zwischen allen Stühlen zu stehen. Im konservativen Lager würde man mit ihr sprechen, schon, weil sie sich bereits früh gegen die fortschreitende Islamisierung engagierte, aber lieber wäre es ihr wohl, wieder Anschluss an die Linke zu finden, die eher zu ihrer politischen Heimat gehört. Realistisch ist das derzeit nicht – vielleicht sollte Frau Schwarzer sich deshalb der Tatsache bewusstwerden, wie schnell heute das rechte Etikett vergeben wird und ob sich unter diesem Etikett vielleicht doch ein paar Vernünftige befinden, die sie in Trans- und Islambelangen unterstützen würden.

Denn in der woken Szene sieht es nach wie vor noch düsterer aus, was das Licht der Erkenntnis angeht. Nicht nur verschenkt sie durch ihre Randale jedes Restchen Verständnis für ihre Anliegen in der Bevölkerung – was wahrscheinlich auch gut so ist, denn sie haben schon genug Unheil angerichtet, das Selbstbestimmungsgesetz durchgebracht und den Forschungsbetrieb an den Universitäten in eine ideologische Hölle verwandelt: Die Schwester der Transbewegung, die Genderideologie, drängt nicht nur der Biologie ihren Stempel auf. Und sucht sich als Verbündeten ausgerechnet die islamische Welt aus. Obwohl man dort vor Entsetzen die Hände ringt: Ein palästinensischer Imam ließ kürzlich verlauten, man habe den Krieg gegen Israel nur wegen der “Queers for Palestine” verloren, deren Unterstützung habe den Zorn Allahs auf Gaza herabgerufen. Ein wenig amüsiert konnte man von diesem Statement schon sein: Da hatte sich ein Teil der Queer- und Transszene komplett zum Affen gemacht und versteht wahrscheinlich bis heute nicht, warum sie dafür keinen Dank geerntet hat. Wenn der Imam recht hat – und wer kennt schon die Wege Allahs? – dann sollten Israel den Queers eventuell Blumen zukommen lassen.

Nachwuchs-Salafisten und Linksextremisten

Warum die Linke sich so gut mit Islamisten versteht, kann man mittlerweile recht gut aufschlüsseln: Es ist die Lust daran, Andersdenkende- und -gläubige bedingungslos zu unterwerfen. Es geht längst nicht mehr darum, den Rest der Welt von Ideen zu überzeugen, sondern sie bis ins Private hinein mit Gewalt durchzusetzen. Ayatollah Khomeini liebte ebenso wie Mao Zedong die öffentliche Herabwürdigung und Bestrafung seiner Gegner, nur trifft das von ihm installierte System hauptsächlich die Frauen, die auf offener Straße wegen “unmoralischen Verhaltens” abgefangen und bestraft wurden – als deutliche Abschreckung für alle anderen, die an Widerstand auch nur dachten. Das Prinzip “Bestrafe einen, erziehe Hunderte”, das Mao zugeschrieben wird, findet ebenso in islamistischen Systemen seine Anwendung, wo jeder dazu aufgerufen ist, Abweichler ohne Zögern körperlich zu bestrafen.

Wenn also Politik und Justiz in Deutschland dem Linksextremismus so viel Spielraum zugestehen, dann mögen ähnliche Motive im Hintergrund schon mitschwingen: Milde Urteile für die “Hammerbande”, die Menschen für “falsche Kleidung” ins Krankenhaus prügelte, weil dahinter “ehrenhafte Motive” standen, gehen daher in eine fatale Richtung. Der öffentliche Raum wird zu einer Strafzone für all jene, die sich den entsprechenden Ideologien nicht anpassen wollen: Ob Nachwuchs-Salafist auf dem nordrhein-westfälischen Pausenhof, der seine Mitschülerinnen bedrängt, das Kopftuch zu tragen oder der Linkextremist, der dem politischen Gegner die Fensterscheiben einwirft, der Geist dahinter ist derselbe. Und trifft auf eine Gesellschaft, die keinen Ärger haben will und sich wegduckt. Warum spielen aber Queers und Feministinnen bei diesem Spiel mit? Falls sie hoffen sollten, am Ende mit Wohltaten für ihre Unterstützung bedacht zu werden, so lohnt sich auch hier ein Blick auf die revolutionären Systeme der Vergangenheit.

Große Stunde mit Abschluss des Klassenkampfs

Zu Beginn wird die zahlenmäßige Unterstützung gern in Anspruch genommen, sobald sich das System etabliert hat, räumt es allerdings gnadenlos auf. Der Stalinismus mit “gemäßigteren” kommunistischen Gruppen oder eben die Ayatollahs mit der der iranischen Linken, die bei der Rückkehr Khomeinis noch gejubelt hatten. Scheinbar gemeinsame Ziele, etwa die Bekämpfung des Kapitalismus, dienen als Honigtöpfe, um die Mitstreiter zunächst bei der Stange zu halten. Am Ende dann das böse Erwachen: Keine der Zusagen, für die man sich ideologisch verbogen hat, wird eingehalten. Auch Feministinnen lassen sich schon seit Jahrzehnten vertrösten, dass mit dem Abschluss des Klassenkampfes auch ihre große Stunde gekommen sei. Im Sozialismus sah das auch fast so aus, denn Frauen wurden auch in Männerberufen gebraucht, an die Spitze der Hierarchie drangen sie aber nur selten vor, es sei denn sie verfügten über die Gnadenlosigkeit einer Hilde Benjamin oder Margot Honecker.

Von diesem Standpunkt aus kommt Alice Schwarzer immerhin das Verdienst zu, sich nicht weggeduckt zu haben, während ihre Gegnerinnen einfach nicht klug werden wollen: Das System, das sie propagieren, wird auch sie auffressen. Sei es, weil die Interessen von “Transfrauen” längst über die biologischer Frauen gestellt werden, Widerstand gegen Transfrauen im Frauensport kommt etwa nur noch von den Athletinnen selbst, die sonst jegliche Chance auf einen fairen Wettbewerb verlieren würden. Oder weil das Kopftuch eben kein Symbol der Selbstbestimmung ist, sondern nur die andere Seite der sexistischen Medaille. Und nebenbei gesagt, noch nicht einmal vor Sexismus in Form von Gewalt und Missbrauch schützt, weil der Islam nun einmal die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht im Programm bereithält. Alice Schwarzer hat das früh durchschaut, durchschaut aber noch nicht, wie radikal die Szene ist. Da kann sie keinen Blumentopf gewinnen. Vielleicht ist es für sie an der Zeit, sich andere Verbündete zu suchen und mit diesen – gewaltfrei und gesprächsbereit – über Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei ihren Standpunkten zu diskutieren.


Freitag, 6. März 2026

Israelische und US-Kampfpilotinnen: Echte Frauenvorbilder, die von woken Linksfeministinnen natürlich verachtet werden


Israelische Kampfpilotin nach Einsatz gegen den Iran: 
Die wahren Power-Frauen unserer Zeit 



Weltweit gehen derzeit Aufnahmen einer mutigen US-Pilotin viral, die bei einem Einsatz gegen das iranische Mullah-Regime versehentlich durch kuwaitische Luftabwehrsysteme abgeschossen, aber geborgen werden konnte. Die Reaktionen darauf decken die Verlogenheit der deutschen und europäischen Linken gleich in doppelter Hinsicht auf. Denn zum einen wurde die Pilotin nach ihrem Notausstieg und efolgreicher Landung am Boden von einem Araber überaus freundlich empfangen, der sie nicht nur fragte, wie es ihr geht, sondern ihr auch für den Einsatz der USA im Kampf gegen die Mullahs dankte. Ein weiterer, ebenfalls abgeschossener US-Pilot, wurde nach seiner Notlandung von aufgebrachten Anwohnern umringt und mit einem Metallrohr bedroht – allerdings nur, weil sie ihn für einen Iraner hielten. Als er sich als Amerikaner zu erkennen gab, entspannte die Lage sich sofort.

Dies zeigt zum einen, wie verhasst das Mullah-Regime, das von westlichen Linken seit seiner Machtergreifung vor 47 Jahren wegen seines Kampfs gegen Israel, die USA und den gesamten Westen mehr oder weniger offen bewundert wird, in der arabisch-islamischen Welt ist – ganz anders, als dies linksakademische Antiamerikanisten und verschwurbelte rechte Dunstkreise, die sich innerhalb der rechten freiheitlichen Bewegungen leider als angebräunte Antisemiten outen, behaupten. Zum anderen jedoch beweist der Umstand, dass das Beispiel der US-Pilotin, die sich nach ihrem Abschuss einfach den Staub abwischt und dann von einem Einheimischen freundlich begrüßt wird, nicht längst überall viral gegangen und als Beispiel einer emanzipierten, für die Freiheit kämpfenden Frau gefeiert wird. Dasselbe gilt auch für den riesigen Zuspruch für israelische Kampfpilotinnen nicht nur in der Heimat, sondern auch bei kurdischen und arabischen Kämpfern.

Linkswoke Vorbilder: Stattdessen eher „Maja T.“ oder Renee Good

Diese Sympathien – und die realen Psychogramme der einfachen Leute in vielen von Islamisten unterjochten Völkern – zeigen, wie weltfremd Linke sind – und dass vor allem die Post-Emanzen und “Flinta-Quotzen” in völlig abgehobenen Sphären wabern. Hinter all ihrem „Empowerment“-Gefasel ist im Westen vor allem verstehen, dass sie nutzlose Quotenjobs als „Diversitätsbeauftragte“ und ähnlichen Unsinn abgreifen können, Ansonsten feiern sie das Kopftuch perverserweise als Symbol der Freiheit, haben mit dem barbarischen Frauenbild im Islam kein Problem und solidarisieren sich mit einem grausamen Regime wie in Teheran, weil es ihren Hass auf den Westen teilt. Frauen hingegen, die aktiv und unter Einsatz ihres Lebens für die Sicherheit des Westens und die Befreiung des iranischen Volkes von einem Terrorregime kämpft, fallen für Linke nicht in die Heldenkategorie.

Dort rangieren für sie dafür Spinner und „Kulturschaffende“, die sie für irgendwelche wirren, antisemitischen Statements feiern. Ebenso Figuren wie die Links-Schlägerin “Maja T.” oder Renee Good, die sie als “Märtyrerin” im Abwehrkampf gegen ICE-Beamten in Minneapolis feiern. Für diesen selektiven Feminismus zählen nur “Frauen” oder solche, die sich dazu erklären, die den der Kampf gegen die eigene Kultur führen – deren Vorteile man aber weidlich ausnutzt, am liebsten noch auf Kosten anderer, vor allem der verhassten „alten weißen Männer“. In Frauenfiguren, die wirklich Mumm haben und Sinnvolles leisten, erblicken man dagegen sogar Feindbilder. 


Donnerstag, 5. März 2026

Feminisierung der Institutionen: Der demographische Umschlag

von Thomas Hartung

Junge Frauen an den Schaltstellen in Justiz, Politik, Management: Das Neomatriarchat bedingt gesamtgesellschaftliche Fehlentwicklungen



Wir leben in Gesellschaften, in denen sich das Geschlechterverhältnis in den entscheidenden Funktionssystemen umgekehrt hat – leise, schrittweise, aber grundlegend. An Universitäten, in Redaktionen, in Verwaltungen und NGOs sind Frauen nicht mehr „auf dem Vormarsch“, sie stellen vielerorts die Mehrheit. Personalabteilungen, Kommunikationsabteilungen, Kultur- und Bildungsinstitutionen sind in Deutschland längst weiblich geprägt; der männliche Nachwuchs weicht in Technik, Unternehmertum oder gleich ins Ausland aus. Die amerikanische Autorin Helen Andrews hat diesen Prozess „The Great Feminization“ genannt – eine Feminisierung nicht der Biologie, sondern der institutionellen Kultur. Daniela Niederberger knüpfte kürzlich in der “Weltwoche” daran an und stellte unter der bemerkenswerten Überschrift “Frauen gefährden die Demokratie” eine zugespitzte Diagnose: Wichtige Institutionen seien dabei, den klassischen Vorrang von Rationalität, Streit und Normbindung zugunsten von Empathie, Sicherheit und Konsens zu verlieren. Das mag polemisch klingen – aber es trifft einen Nerv.

Gerade in Deutschland: Hier haben sich, nach 16 Jahren Merkel, nach „feministischer Außenpolitik“ von Baerbock, Quotenprogrammen und einer umfassenden Pädagogisierung des Politischen, institutionelle Milieus herausgebildet, in denen „weibliche“ Tugenden – Fürsorge, Harmonie, Inklusion – zur obersten Norm erklärt werden. Wer Konflikt will, gilt als toxisch; wer Härte einfordert, als „rechts“. In Deutschland hat sich ein moralisierter Politikstil herausgebildet, der jede Abweichung als „Hass“ oder „Gefahr für die Demokratie“ etikettiert und damit die inhaltliche Debatte ersetzt. Die These ist hierbei nicht, dass Frauen „irrational“ seien und Männer „vernünftig“. Das wäre albern. Die These lautet: Frauen und Männer neigen als Gruppen zu unterschiedlichen Prioritäten. Frauen gewichten im Durchschnitt Beziehung und Harmonie höher, Männer Konflikt und Risiko. In privaten Beziehungen mag das oft ein Segen sein; in öffentlichen Institutionen aber kann es sich, wenn es zu einseitig wird, verheerend auswirken. Das Problem ist nicht, dass Frauen Einfluss gewinnen. Das Problem ist, dass mit ihrer demographischen Dominanz eine bestimmte Art des Umgangs mit Wahrheit, Macht und Widerspruch hegemonial wird.

Von der Gelehrtenrepublik zur Betreuungsanstalt

Universitäten waren einmal Orte des riskanten Denkens. Heute gleichen die geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten oftmals pädagogischen Betreuungsanstalten. Der Fall des Harvard-Präsidenten Larry Summers, der 2005 über mögliche biologische Unterschiede bei Spitzenbegabungen sprach und unter anderem auf emotionalen Protest einer Biologin stieß, markiert international einen Wendepunkt. In Deutschland finden ähnliche Mechanismen statt, wenn auch leiser: Professoren, die Migrations- oder Genderdogmen in Frage stellen, sehen sich schnell mit studentischen Beschwerden, offenen Briefen und Kampagnen konfrontiert – meist angeführt von aktivistischen Studentinnen, flankiert von Gleichstellungsbeauftragten. Die neue Leitfigur der Universität ist nicht der Gelehrte, sondern die „betroffene“ Studierende, deren Gefühle vor allem anderen zu schützen seien. „Safe Spaces“ und Triggerwarnungen sind Produkte dieser Pädagogik, ebenso die Tendenz, Forschung permanent auf „Diversität“ und „Diskriminierung“ zu trimmen. Prominent steht dafür in Deutschland eine Figur wie Frauke Brosius-Gersdorf, die unter dem Banner der „Menschenwürde“ de facto ein Recht auf staatliche Umerziehung der Gesellschaft ausbuchstabiert. Wer solcher Art von Moralisierung widerspricht, ist schnell „unsensibel“ oder „rechts“.

Der zweite große Hebel der Feminisierung liegt in den Medien: Redaktionen von “Zeit”, “Süddeutsche Zeitung” oder den öffentlich-rechtlichen Sendern weisen seit Jahren steigende Frauenanteile auf; Formate wie “Tagesthemen”, “heute journal” oder gar Talkshows werden von Moderatorinnen wie Caren Miosga, Marietta Slomka, Sandra Maischberger oder Anne Will geprägt und längst dominiert. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden; kritisch wird es, wenn sich Inhalt und Tonfall entsprechend verändern. Statt nüchterner Analyse dominieren emotionalisierte Kampagnen: gegen Trump, gegen „Klimaleugner“, gegen „Rechtspopulisten“, gegen „Hass“. Luisa Neubauer ist dabei fast zur Co-Moderatorin der Republik geworden; sie steht exemplarisch für eine Generation politischer Influencerinnen, die moralische Dringlichkeit permanent gegen skeptische Rationalität ausspielen.

Justiz und Sozialstaat: Empathie als Ersatz für Recht

Die Berichterstattung über Corona-Maßnahmen, über den Ukraine-Krieg oder über Migration folgte oft diesem Muster: Nicht mehr „Was stimmt?“, sondern „Wer könnte sich verletzt fühlen?“ entscheidet darüber, welche Fakten noch vorkommen dürfen. Dass die von Anetta Kahane begründete Amadeu-Antonio-Stiftung Kitas und Schulen mit Broschüren wie „Demokratie ist (k)ein Kindergeburtstag“ beliefert, in denen bereits im Vorschulalter politisches Feindbilddenken gegen „Rechte“ verankert werden soll, gehört in denselben Kontext. Die moralische Pädagogisierung des Öffentlichen zieht sich wie ein rosafarbener Faden durch die Republik. Doch besonders heikel ist die Feminisierung dort, wo es um Recht und Strafe geht: In vielen Bundesländern liegt der Frauenanteil im Richterdienst längst deutlich über 50 Prozent; in der Familiengerichtsbarkeit und im Sozialrecht dominieren Richterinnen fast vollständig. Auch das muss nicht per se schlecht sein – problematisch wird es, wenn ein spezifisch pädagogischer Blick das Recht ersetzt.

Die typische Figur ist die Sozialrichterin oder Strafrichterin, die jedem Täter zuerst als „Case“ im Sinne intersektionaler Opferkunde begegnet: Der Straftäter ist traumatisiert, marginalisiert, diskriminiert – kurz: Opfer der Verhältnisse. Für viele männliche Richter mag Ähnliches gelten, doch Frauen sind in Studien tatsächlich eher bereit, Empathie auch gegenüber unfair Handelnden hochzuhalten. Ein vielzitiertes Experiment mit Stromstößen an „betrügenden Spielern“ zeigt: Männer verlieren ihre Empathie, sobald jemand nachweislich trickst; bei Frauen bleibt sie weitgehend konstant. Übertragen auf deutsche Gerichtssäle bedeutet dies häufig: Milde Urteile bei Gruppenvergewaltigungen, Messerattacken oder Clan-Kriminalität, wenn sich nur eine passende Opfergeschichte finden lässt. Härtere Gangarten hingegen bei „Hassrede“, „Volksverhetzung“ oder „Delegitimierung des Staates“. Innenministerin Nancy Faeser trieb dieses Muster politisch voran, als sie „rechte Netzwerke“ im Staatsdienst zu Hauptgefahren erklärte, während islamistische Milieus und linksextreme Angriffe auf Infrastruktur regelmäßig unter „Einzelfällen“ verbucht wurden (und weiterhin werden).

Außen- und Sicherheitspolitik: Moral statt Diplomatie

In der Außenpolitik zeigt sich die feminisierte Logik besonders dramatisch. Ursula von der Leyen verkündet vor dem Europaparlament, Putin müsse „scheitern“, Europa werde die Ukraine „bis zum Sieg“ unterstützen. Estlands Premierministerin Kaja Kallas erklärt, mit „Kriegsverbrechern“ rede man erst nicht. Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert in Dauerschleife „mehr Waffen, schnell“, jede Forderung nach Verhandlungen wird als Schwäche, ja als Verrat markiert. Das klassische männliche Muster der Diplomatie – hart verhandeln, aber irgendwann Waffen schweigen lassen – wird durch eine Logik permanenter moralischer Eskalation ersetzt: „Mit solchen Leuten kann man nicht reden!“ Dieser Satz mag im privaten Kontext verständlich sein, doch in der internationalen Politik verlängert er Kriege. Dass gerade aus dem Milieu der “feministischen Außenpolitik” die lautesten Stimmen gegen Waffenstillstandsinitiativen kommen, ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer moralisch aufgeladenen Konfliktkultur.

Parallel dazu wächst ein gewaltiger Zensurkomplex heran, in dem weiblich geprägte NGOs zentral mitwirken. Der australische Harvard-Fellow Andrew Lowenthal, Mitbegründer von “liber-net” und Co-Autor der Twitter-Files, hat für Deutschland einen “Zensurkomplex” kartiert, ein Netzwerk von rund 330 Organisationen – Ministerien, Stiftungen, Unizentren, „Faktenchecker“ wie “Correctiv”, NGOs wie “HateAid” und eben die die Amadeu-Antonio-Stiftung –, die gemeinsam Inhalte im Netz markieren, melden und entfernen, offiziell im Kampf gegen „Hass“ und „Desinformation“. Viele dieser Akteure werden aus Programmen wie „Demokratie leben!“ oder künftig auch dem EU-Topf „CERV“ mit Hunderten Millionen Euro alimentiert. Die Logik dahinter ist immer dieselbe: Bürger gelten nicht als mündige Subjekte, sondern als zu schützende Mündel – insbesondere „vulnerable Gruppen“. Also müssen ihnen bestimmte Informationen vorenthalten werden, um sie nicht „zu verunsichern“. Wenn EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen „Hassrede und Desinformation“ eindämmen will, ohne je klar zu definieren, was damit eigentlich gemeint ist, oder wenn Faeser an „digitale Gewalt“ strengere Maßstäbe anlegt als an physische Gewalt, ist das Teil derselben fürsorglichen Entmündigung.

Pädagogik von der Kita bis zur Kulturindustrie

Der feminisierte Staat beginnt seine Umerziehung immer früher. In Kitas und Grundschulen werden „Demokratieprojekte“ ausgerollt, bei denen Erzieherinnen Kinder anleiten, „rechte Tendenzen“ im Elternhaus zu erkennen. In Schulbüchern und Lehrplänen dominieren Narrative von „Diversität“, „Empowerment“ und „Dekolonisierung“. Mit Figuren wie Ex-Bundesfamilienministerin Lisa Paus oder der ehemaligen Familienministerin Franziska Giffey verschiebt sich Familienpolitik von der Stärkung institutionell unabhängiger Familien hin zu staatlich normierter Betreuung und frühkindlicher Pädagogik. Auch die Kulturindustrie wird zur pädagogischen Abteilung des Staates. Staatsfernsehen und große Bühnen arbeiten Lieblingsmotive der neuen Moral ab: Rassismus, Sexismus, Klima, Rechtsruck. Eine Schauspielerin wie Jasna Fritzi Bauer inszeniert sich als politisch engagierte Aktivistin, während öffentlich geförderte Häuser – von der Berliner Volksbühne bis zu den Münchner Kammerspielen – immer häufiger „Diskursformate“ statt Theater bieten. Die ästhetische Qualität tritt hinter die politische Botschaft zurück, häufig mit explizit feministischer Agenda.

Doch die Geschichte endet nicht mit dem Sieg des Neomatriarchats. Wie die Schweizer Soziologin Katja Rost beobachtet, ziehen sich Männer aus hochfeminisierten Feldern zurück und gründen eigene Räume: Startups, Tech-Firmen, Podcasts, unabhängige Medien. Die spannendsten politischen Gesprächsformate – von Joe Rogan international bis zu deutschen Projekten wie “Achtung, Reichelt!” oder unabhängigen YouTube-Kanälen – sind fast durchweg männlich dominiert. Hier wird gestritten, polemisiert, experimentiert – kurz: jene risikobereite Debattenkultur praktiziert, die in den offiziellen Institutionen kaum noch möglich ist.

Gleichzeitig gibt es Frauen, die sich dem Mainstream widersetzen: Alice Schwarzer, die gegen Gender-Ideologie und Kriegsrhetorik anschreibt; die Philosophieprofessorin Kathleen Stock, die wegen ihrer kritischen Haltung zur Trans-Ideologie von der Universität Sussex vertrieben wurde; oder die amerikanische Autorin Bari Weiss, die die “New York Times” verließ und mit “The Free Press” ein eigenes Medium gründete. Sie alle zeigen: Es geht nicht um Biologie im simplen Sinne, sondern um kulturelle Muster, die aktuell überproportional weiblich kodiert sind – und denen man sich durchaus entziehen kann.

Mehr “Patriarchat” wagen

Die neomatriarchale Umerziehungsrepublik ist kein Naturgesetz. Sie ist das Resultat politischer Entscheidungen: Quoten, Förderprogramme, institutionelle Umbaustrategien. Wer sie kritisieren will, sollte nicht in plumpe Frauenfeindlichkeit verfallen, sondern drei Forderungen formulieren. Erstens braucht es eine Rückkehr zu rationalen Kriterien in Wissenschaft, Medien und Justiz: Wahrheit vor Betroffenheit, Recht vor Empathie, Diplomatie vor moralischer Kriegsrhetorik. Zweitens müssen die zensurpolitischen NGO-Netzwerke transparent gemacht und finanziell zurückgeschnitten werden; staatliche Meinungssteuerung durch „zivilgesellschaftliche“ Zwischenträger ist mit echter Demokratie unvereinbar. Drittens braucht es wieder Orte des Dissenses, an denen Konflikte ausgehalten und nicht wegmoderiert werden – echte Universitäten, echte Medien, echte Parlamente.

Die Feminisierung der Institutionen ist nicht deshalb bedenklich, weil Frauen Verantwortung übernehmen, sondern weil ein spezifisch femininer, pädagogisch-moralischer Stil jede andere Form von maskuliner Vernunft bedrängt. Eine erwachsene Republik aber braucht beides: Empathie und Härte, Fürsorge und Risiko, das Mütterliche und das Väterliche. Im Moment erleben wir ein gefährliches Ungleichgewicht. Wer die Demokratie retten will, muss deshalb, so unzeitgemäß es klingt, mehr „Patriarchat“ fordern – im Sinne einer Rückkehr zu Verantwortung, Maß und Urteilskraft.


Donnerstag, 12. Februar 2026

Eine Million Euro für Gender-Schwachsinn an der Uni Saarland

von Olli Garch

Die Genderideologie wird akademisch unbeirrt immer weiter forciert



Deutschland hat zwar den Anschluss an die KI-Revolution verloren, sich mit seinem wahnwitzigen Atomausstieg auch um seine Spitzenposition auf in der Nuklearphysik gebracht und seine “Bildungsnachwuchs” scheitert in den maroden Schulen dank neuer “Herausforderungen” wie Integration, Inklusion und simpelsten Verständnisschwierigkeiten dank babylonischer Sprachverwirrung schon an elementarsten Aufgaben wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Dafür aber hat dieser Staat offenbar genug finanzielle Ressourcen, neben anderen ideologischen Agendathemen die absurde und pseudowissenschaftliche Genderforschung auszubauen.

Das Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun die Saarbrücker Philosophin Viktoria Knoll von der Universität des Saarlandes mit rund einer Million Euro (!) – mit dem Ziel, eine “grundlegende, theoretische Auseinandersetzung der Philosophie mit dem Genderbegriff” vorzunehmen. „Was heißt es genau, Mann, Frau oder non-binär zu sein? Wie funktioniert unser Sprechen über Geschlecht? Wie identifizieren wir uns selbst mit unserem Geschlecht? Und wie lassen sich unsere Diskurse dazu analysieren?“, lauten die „noch unbeantworteten Forschungsfragen“, die Knoll umtreiben. „Das Geschlecht bestimmt unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, die Art unseres Zusammenlebens. Einzelne Menschen können Schaden nehmen, wenn sie wegen ihres Geschlechts diskriminiert oder benachteiligt werden“, so die “Wissenschaftlerin” Knoll.

Spätdekadente Ausblühungen

Nicht verwunderlich sei es daher, dass Debatten über Geschlecht heute zu den umstrittensten und politisch brisantesten Kontroversen überhaupt gehörten. Da möge es überraschen, dass sich die analytische Philosophie noch wenig mit dem Begriff „Gender“ beschäftigt habe. Diese vermeintliche Lücke will sie nun schließen – und erhält für solch einen hanebüchenen Unfug, der aus Sicht jedes normaldenkenden gebildeten Bürgers eine blanke Verhöhnung des Wissenschaftsbegriffs ist, auch noch Unsummen zugeschanzt, die an zahllosen anderen Stellen besser investiert wären. Denn das gesamte Gender-Konstrukt ist nichts als eine akademisch formalisierte Psychopathie, eine ideologische Erfindung linksideologischer akademischer Milieus, das keinerlei Verankerung in der Wirklichkeit hat, und damit ein Inbegriff von Pseudowissenschaft.

In ernsteren Zeiten, in denen diese Gesellschaft zur Vernunft zurückgefunden haben wird, wenn zwangsläufig irgendwann existenziellere Fragen auf der Tagesordnung stehen werden, wird man diesen Irrweg erkennen als das, was er ist – Ausblühung einer spätdekadenten Wohlstandsverwahrlosung und eines soziologischen Dekonstruktivismus, der aus wissenschaftlicher Sicht auf einer Stufe mit Lamarckismus oder der NS-Schädelkunde rangiert – oder, wahrscheinlicher, sogar noch darunter. Doch bis diese Erkenntnis reift, muss der Kelch offenbar bis zur Neige gelehrt werden; so lange wird die wahnhafte Idiotie, Scheinprobleme, Identitäten, Geschlechter und damit neue Opfergruppen am laufenden Band neu zu erfinden, weiterhin gefördert – während die wirkliche Forschung, die dieses Land voranbringen und das Leben der Menschen verbessern würde, auf der Strecke bleibt.


Mittwoch, 4. Februar 2026

Linker Shitstorm gegen US-Doku “Melania”: Wenn Frauenfeindlichkeit plötzlich okay ist

von Wilma Fricken

Trump mit seiner Gattin bei der Premiere des Films



Die aufwendige Dokumentation „Melania“ über die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump wurde bereits vor ihrem Kinostart von der Linkspresse nach Kräften verrissen. Allein die Plattform „The Daily Beast“ feuert geradezu stakkatoartig einen verächtlichen Artikel nach dem anderen ab. Es gibt absolut nichts, was an dem Film nicht kritisiert wird. Interessanterweise werden von den linken Hatern, die sich ansonsten stets woke-feministisch geben, absolut misogyne und frauenverachtende Schmähungen gegen die First Lady der USA abgefeuert; hier gilt also nicht nur das Prinzip der Entmenschlichung des Gegners, sondern auch der Sippenhaft.

Allerdings scheint auch hier der Anti-Trump-Schuss nach hinten loszugehen: Während sich die üblichen Verdächtigen hysterisch an der Dokumentation abarbeiten und orgiastisch berichten, wie sehr der Film angeblich verrissen wurde (natürlich darf auch der Hinweis nicht fehlen, dass dessen Regisseur Brett Ratner auf einem Foto mit Jeffrey Epstein in den gerade enthüllten Epstein-Files zu sehen war!), erfreut er sich beim normalen Publikum großer Beliebtheit. Bei den verifizierten Zuschauern (also registrierten Nutzern) der für gewöhnlich sehr zuverlässigen Filmkritik-Webseite „Rotten Tomatoes“ lag die Zustimmungsrate am Sonntag bei 99 Prozent – während die Kritiker auch hier fieberhaft Verrisse absondern und die Seite offenbar Ziel eines gesteuerten Shitstorms ist. „Dieser Film beschäftigt sich überhaupt nicht mit dem Amerika von heute; es handelt sich um Propaganda, die der Bildung einer zukünftigen Nicht-Demokratie dient“, tobte dort einer.

US-Doku „Melania“: Bionic einer Stilikone



User von Rotten Tomatoes posten dagegen Kommentare wie: „Ein wunderbarer Einblick in das Leben der First Lady der Vereinigten Staaten. Absolut faszinierend, perfekte Musikauswahl für jede Szene. Die USA werden durch Melania Trump definitiv am eloquentesten repräsentiert. Alle Szenen mit Barron Trump sind entzückend. Ich kann diesen Film wärmstens empfehlen“, oder: „Ein absolut reizvoller Blick hinter die Kulissen der Tage vor, während und nach der Amtseinführung. So viele besondere Momente wurden eingefangen, und [ich bin] so dankbar, dass Melania beschlossen hat, sie mit dem amerikanischen Volk zu teilen.“

Als der Popkultur-Account „DiscussingFilm“ die niedrige Kritikerbewertung des Films bei Rotten-Tomatoes hervorhob, wiesen Nutzer umgehend auf die zu 99 Prozent positive Zuschauerreaktion hin. Leigh Wolf, der Executive Producer des „Ruthless Podcast“, kommentierte den Beitrag und bezeichnete die Kritiker als „eine Bande verbitterter Linker, die versuchen, sich bei ihren ebenso unbeeindruckenden linken Freunden anzubiedern“. Laut „Hollywood Reporter“ ist „Melania“ auf dem besten Weg, am Freitagmorgen an den nordamerikanischen Kinokassen mit 8 Millionen Dollar oder mehr ein weitaus besseres Ergebnis zu erzielen, als dies selbst zweckoptimistisch erwartet worden war. Die Kommentare linker Kritiker und deren Protest-Bombing ist hingegen typisch für die völlig maßlose Empörung des durch und durch linken Kulturbetriebes, die so lächerlich ist, dass sie das Gegenteil von dem erreicht, was sie beabsichtigt und erst recht Interesse für den Film erzeugt. Dies zeigt wieder einmal, dass jede Objektivität auf der Strecke bleibt, wenn es um Trump geht, während etwa jedes noch so hagiographische Propaganda-Rührstück über den linken Heiligen Barack Obama überschwänglich gelobt wurde. Aber auch lässt sich die breite Masse glücklicherweise nicht mehr hinters Licht führen und bildet sich ihr eigenes Urteil.


Samstag, 8. November 2025

Landen bisexuelle Viertel-Tschechen als Erste im Lager?

von Lukas Mihr
Überall diskriminierte Minderheiten und Opfer von irgendwas…



Der “Südwestrundfunk” (SWR) schlägt Alarm! Eine bisexuelle Forscherin musste aus den USA fliehen, um in Freiburg weiterarbeiten zu dürfen. Das klingt ganz so, als ob die Frau um ihr Leben fürchten müsse, aber ganz so wild ist es dann doch nicht. Fiona Kearns hat in Freiburg eine Stelle als Juniorprofessorin angetreten. Ihren Job in den USA hat sie freiwillig aufgegeben, ganz ohne politische Säuberung. Außerdem habe sie Gewalt befürchtet – oder anders gesagt, sie hat noch keine Gewalt erlebt, denn sonst hätte sie es ja gesagt. Sonderlich logisch klingt es nicht, dass eine bisexuelle Frau in den USA um ihr Leben fürchten muss. Oder haben uns von jenseits des großen Teichs etwa schon gleichlautende Meldungen erreicht?

Im Interview betont Kearns, dass sie nicht wolle, dass man von ihrer Bisexualität erfahre oder davon, dass sie über Infektionskrankheiten forsche. Nun, warum erzählt sie das dann im deutschen Fernsehen (der Beitrag kann per Google ja auch aus den USA angesteuert werden!), und warum gibt sie ihre wissenschaftlichen Publikationen auf ihrem LinkedIn-Profil an? Ganz so bisexuell ist sie dann doch nicht, – denn im Fernsehbeitrag ist auch kurz ihr Ehemann zu sehen. Vermutlich hat sie im Studium ein wenig mit ihren Kommilitoninnen „experimentiert“. Damit wäre sie auch nicht allein, denn in den USA spricht man von Phänomen LAG (“Lesbian until graduation” – lesbisch bis zum Universitätsabschluss). Männer, darunter natürlich auch Trump-Wähler, finden ihre Fantasien von den „wilden College-Girls“ auf einschlägigen Websites jedenfalls bestens erfüllt. Für Kearns dürfte wohl gelten: In den 20ern hat man ein wenig Spaß mit beiden Geschlechtern und in den 30ern findet man dann doch auf einmal die „heteronormative Kernfamilie“ ansprechend.

Überall “diskriminierte Minderheiten”

Was überhaupt soll sexuellen Minderheiten unter Donald Trump eigentlich drohen? In seiner ersten Amtszeit hatte er den Schwulen Richard Grenell auf den Botschafterposten in Berlin geschoben. Und mit der Transfrau Caitlyn Jenner versteht er sich ebenfalls blendend. Jenner gilt übrigens als „transphob“, denn als Bruce Jenner gewann er Medaillen bei den Olympischen Spielen und weiß um die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, weswegen er oder sie sich gegen transsexuelle Männer im Frauensport ausspricht. Vor einigen Monaten outete sich die grüne Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann als lesbisch. Wobei sich die Frage stellt, ob Outing überhaupt das richtige Wort ist, denn man sieht ihr – mit Verlaub – die sexuelle Orientierung an. Sie wolle damit ein Zeichen gegen den Rechtsruck im Land setzen. Laut frei erfundenen Medienberichten soll Alice Weidel angesichts des mutigen Outings schon an Rücktritt gedacht haben.

Übrigens verlassen nicht nur bisexuelle “Wissenschaftler_innen”, sondern auch Juden nach dem Wahlsieg Donald Trumps die USA. Das jedenfalls wollte der “Spiegel”uns im vergangenen Jahr weismachen. Dabei gab der Artikel den reißerischen Titel gar nicht her. Denn der Beobachtungszeitraum begann schon vor dem Wahlsieg. Und viele der amerikanischen Juden, die nach Israel auswanderten, taten das, um ihre Heimstätte in Zeiten der Bedrohung durch die Hamas zu stärken.

Krömers Koketterie mit dem arischen Stammbaum

Gieren die „Opfer“ von Rassismus vielleicht nur nach Aufmerksamkeit? Die Kunstfigur Kurt Krömer war seit 2022 nicht mehr im deutschen Fernsehen vertreten, stand 2024 dann auf einmal doch wieder im Licht der Öffentlichkeit. Alexander Bojcan, so sein bürgerlicher Name, gab an, nicht „reinrassig arisch“ zu sein, weil er einen tschechischen Großvater habe. In Anbetracht der jüngst erfolgten “Correctiv”-Story fürchte er nun, remigriert zu werden.

Mein Krömer das tatsächlich ernst? Natürlich nicht. Wenn er wirklich an seine Warnung vor einem “neuen 1933“ glauben würde, würde er wohl kaum seine ausländische Herkunft betonen. Mal abgesehen davon, dass es der Tscheche Petr Bystron in der AfD immerhin bis zum bayerischen Landesvorsitzenden gebracht hat.

Auch der Journalist Jurek Skrobala äußerte sich ganz ähnlich: Seit der “Remigrations-Konferenz” fühle er sich von den 21 Prozent AfD-Wählern unter den Passagieren in der U-Bahn bedroht. Gleichzeitig ärgere er sich, dass er aus Angst eingeknickt sei und seinen Kindern deutsche Namen gegeben habe. Nun, Krzysztof Walczak sitzt trotz seines polnischen Namens nun schon zum zweiten Mal in der Hamburgischen Bürgerschaft –zudem ist er obendrein auch noch schwul! Und auf dem Gelände des Landhauses Adlon lebt auch eine polnische Familie, die dort den Hotelbetrieb stemmt und sich von Martin Sellner & Co. in keiner Weise bedroht fühlt. Immer dann, wenn mal wieder ein neuer Rassismus-Skandal die deutsche Gesellschaft „erschüttert“, melden sich Migranten zu Wort, die ganz offensichtlich nicht gemeint sind, aber eben die Opferkarte ausspielen wollen. Im Bundestagswahlkampf hatte Friedrich Merz gefordert, Terroristen die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen. Die Philosophieprofessorin Elif Özmen, mutmaßliches al-Qaida-Nichtmitglied, befürchtete, „dass man mir und meinesgleichen in meinem Geburts- und Heimatland niemals eine sichere Heimat bieten wird.“

Selbststilisierung als Opfer

Merz, die Zweite: Kürzlich äußerte sich der Bundeskanzler zum Stadtbild in Deutschland. Gemeint waren damit Männergruppen aus dem arabischen und afrikanischen Raum, die zentrale Plätze in den Innenstädten belagerten, statt einer geregelten Tätigkeit nachzugehen und die Bevölkerung mit ihrem Auftreten einschüchterten. Im “Spiegel” meldete sich daraufhin eine asiatische Frau zu Wort, die ihren vollen Namen nicht nennen wollte, aber ihr Gesicht zeigte (finde den Widerspruch!). Als Projektmanagerin in einer großen Unternehmensberatung war sie natürlich nicht gemeint. Ebenso wenig wie eine Afghanin und eine Iranerin, die vor den Islamisten in ihrer Heimat geflohen waren und nun ebenfalls Deutschland verlassen wollten. Die “taz”-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah hatte im Jahr 2020 Polizisten als „Müll“ bezeichnet. Der damalige Bundesinnenminister Horst Seehofer kündigte an, Strafanzeige stellen zu wollen. Kapitänin Carola Rackete, die zahllose Migranten über das Mittelmeer schleuste, solidarisierte sich in der Debatte mit ihr. Um den angeblichen „strukturellen Rassismus“ in Deutschland zu belegen, sprach sie von einer Kampagne gegen eine „schwarze Journalistin“. Yaghoobifarah ist allerdings halb deutsch und halb iranisch – und rein äußerlich überhaupt nicht als Migrantin erkennbar.

Das hat sie mit Yassin Musharbash – arabischer Vater, deutsche Mutter – gemein. Er sieht als „Undercover-Araber“ einfach komplett deutsch aus. Musharbash bezeichnete sich nach dem erstmaligen Einzug der AfD in den Bundestag als Angehöriger des „Mischvolks“. Er sorge sich um den politischen „Klimawandel“. Durch die 12,6 Prozent der AfD sei Deutschland “um 12,6 Grad Celsius kälter“ geworden. Seit dem Wahlerfolg zähle er auf der Straße die Passanten durch: „Wollen mich wirklich so viele Deutsche hier nicht haben?“ Wie er in der “Zeit” angab, lauscht er häufiger den anti-arabischen Tiraden Berliner Taxifahrer, ohne sich zu beschweren – um sich erst am Ende der Fahrt als erkennen zu geben und dann empört die Zahlung zu verweigern: „Sorry, bin halt Araber!“

Am Ende immer nur weiße Frauen

Eine “Spiegel”-Redakteurin musste gestehen, dass „ich nicht so aufgeklärt bin, wie ich dachte – Erst durch meinen Freund habe ich verstanden, wie rassistisch Weiße sein können“. Das sagt sie aber fast mit einem gewissen Stolz: „Doch an der Seite meines Freundes erlebe ich als weiße Frau Rassismus.“ Viele Linke dürften wohl neidisch sein, dass sie als Weiße eben nie so viele Opferpunkte sammeln können wie Nicht-Weiße. Und worum ging es genau? Ihr vietnamesischer Freund hatte eben ein paar blöde Witze abbekommen und war als „Reiskocher“ bezeichnet worden.

Wenn man aber mangels eines ausländischen Partners kein Co-Betroffener von Fremdenfeindlichkeit sein kann, hilft nur die Flucht nach vorn! Dann muss man eben selbst Rassist werden – aber nur ein kleines bisschen, am besten vom Typ “reuiger Sünder”. Hannes Schrader fragte in der “”Zeit sehr selbstkritisch-beschämt und fast ein klein wenig erschrocken: „Warum liebe ich nur weiße Frauen?“ Und dann: „Beim Wichsen ist mir egal, ob eine Frau Kopftuch trägt, oder nicht.“ Ach halt, sorry, verlesen! Tatsächlich schrieb er „Wischen“ – und meinte damit Tinder. Aber auch wenn er dort noch so fleißig “swiped” – am Ende treffe er dann doch nur weiße Frauen. Aber immerhin: „Auch eine Französin war dabei.“ Wenn er seinen Radius noch um ein Land erweitert, kann er von sich behaupten, Latinas zu daten. Eine Kollegin fand es sogar „mutig“, dass er sein Verhalten reflektiere. Dabei hatte Schrader wohl ganz andere Absichten: „Vielleicht tut es sogar meiner Karriere gut, öffentlich darüber zu schreiben, ob ich mich rassistisch verhalte.“

1933 rückt jedes Jahr aus neue näher denn je

Obwohl 1933 schon lange hinter uns liegt, rückt es doch mit jedem Jahr näher. Reiner Haseloff, der Noch-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, fühlt sich bei den Reden der AfD an den „Sportpalast“, sprich: an Josef Goebbels erinnert. Er befürchte nach der Machtergreifung Ulrich Siegmunds eine „unerträgliche Atmosphäre“ und denke darüber nach, erstmals in seinem Leben in ein anderes Bundesland zu ziehen. Der Trick ist nicht ganz neu: Zahlreiche Prominente hatten 2016 verkündet, die USA zu verlassen, sofern Donald Trump die Wahlen gewinnen sollte. Sie verließen sich wohl auf die Umfragen, die einen Sieg Hillary Clintons prophezeiten. Als dann das Undenkbare eintrat, wollten die zahlreichen Promis es hinterher nur als Scherz verstanden wissen. Jared Hasselhoff hatte es übrigens durchgezogen. Der Bassist der Bloodhound Gang war 2006 aus Unmut über Präsident George W. Bush nach Berlin gezogen. Ob Haseloff wohl wirklich den Hasselhoff macht?

Und wer weiß, ob die zweite Machtergreifung womöglich nur dank Sahra Wagenknecht möglich sein wird? In den deutschen Medien wurde jedenfalls fleißig vor einer Koalition aus AfD und BSW gewarnt. Historisch gibt es zwar Vorläufer für Bündnisse zwischen der extremen Linken und der extremen Rechten – doch die beiden Parteien selbst waren nie so sehr an einer Zusammenarbeit interessiert wie Medien. Na klar: Die AfD allein wird es ohne fremde Hilfe wohl nie über 50 Prozent schaffen. Wer also insgeheim hofft, als Journalist in den Untergrund gehen zu müssen, um dann wie einst Sophie Scholl nur noch regimekritische Flugblätter verteilen zu können, für den ist Wagenknecht geradezu eine messianische Figur.

Überall neue Opferangebote

Ganz ähnlich sah die Berichterstattung des “Spiegel” aus, die 2017 Marine Le Pen kurz vor dem Einzug in den Élysée-Palast sah. Immerhin sei der Front National die stärkste Kraft und stelle mittlerweile schon 1.500 kommunale Mandate und immerhin 11 Bürgermeister. Angesichts von 140.000 kommunalen Mandaten und 35.000 Bürgermeistern landesweit fallen diese Zahlen weniger beeindruckt aus. Und auch als stärkste Kraft konnte der Front National niemals Wahlen gewinnen. Warum? Weil die Franzosen die Brandmauer erfunden haben: In einem Mehrheitswahlrecht knackt man entweder die 50 Prozent – oder man steht mit leeren Händen da. Marine Le Pen hätte es übrigens niemals gewagt, die homöopathischen Erfolge ihrer Partei derart aufzublasen, wie der “Spiegel” es tat, denn anderenfalls wäre sie vor ihrer eigenen Wählerschaft komplett blamiert gewesen.

Überall werden neue Opferangebote gemacht: Im “Spiegel” durften wir vor einiger Zeit lesen, dass es rassistisch sei, wenn man zum „Chinesen“ oder „Italiener“ gehe. Stattdessen solle man lieber den Namen des Restaurants oder Betreibers verwenden, um Stereotypen entgegenzutreten. Doch ob man Opfer sein will oder nicht, ist aber jedem selbst überlassen. Der Nigerianer Andrew Onuegbu hat sein Restaurant in Kiel „Zum Mohrenkopf“ genannt und sagt: „Ich bin als Mohr auf die Welt gekommen und stolz darauf. Menschen müssen sich zu ihrer Hautfarbe bekennen, wir haben sie uns nicht ausgesucht und müssen dazu stehen. Der Mohrenkopf war im Mittelalter eine Auszeichnung für gutes Essen. Dort gingen früher Fürsten essen, an den Eingangstüren gab es damals Mohrenkopfsymbole als Qualitätszeichen, dass dort ein Mohr kocht.“

Auswandern wollen – und es dann doch nicht tun

Weil der örtliche AfD-Kreisverband, der übrigens von einem Afrikaner geleitet wurde, im Restaurant seinen Stammtisch abhielt, sah der Betreiber sich dem linken Zorn ausgesetzt: „Das Problem am ‚Zum Mohrenkopf‘ ist, dass sich Inhaber Andrew E. Onuegbu bewusst dazu entschieden hat, sich der rassistischen Denke anzubiedern, da er sonst ja selbst Opfer sein könnte.“ Der Koch selbst blieb aber gelassen: „Ich möchte als Schwarzer nicht erklärt bekommen, wann meine Gefühle verletzt werden. Das ist auch eine Form von Rassismus.“

Roberto Blanco blieb ebenfalls entspannt, als ihn der damalige CSU-Innenminister Joachim Hermann als „wunderbaren Neger“ bezeichnete. In einem Interview erklärte er, das sei doch als Kompliment gemeint. Er konnte auch herzhaft lachen, als ihm Frank Elstner einst scherzhaft androhte, er müsse “zurück in den Busch”. Blanco bekundete auch, gern „Zigeunerschnitzel“ zu essen. Und mit dem Spruch „Willst du einen Negerkuss?“ habe er schon so manche Frau erobert. Das alles war früher, als der Alltag noch nicht von Heuchelei und politischem Jakobinertum durchpolitisiert war, kein Problem und niemand hätte dahinter je Rassismus vermutet. Das können sich Haltungsjournalisten von heute partout nicht vorstellen, auch der Moderator des besagten Interviews nicht: Er hakte bei Blanco immer wieder nach, ob er nicht doch ein Opfer von Rassismus sei – was dieser bei jeder weiteren Nachfrage umso deutlicher verneinte; irgendwann fragte er zurück: : „Soll ich Ihnen das schriftlich geben?“


Sonntag, 2. November 2025

Fall „Jurassica Parka“ und Berlins transqueerer Sumpf: Statt Aufarbeitung macht der CDU-geführte Senat grade so weiter

von Theo-Paul Löwengrub

Szenen aus dem neu aufgetauchten Videomaterial von „Jurrassica Parka“ alias Mario O. in dem Kinder-Bällebad von 2023



Gibt es im Berliner Senat beziehungsweise in der Hauptstadtpolitik womöglich ein Pädophilen-Netzwerk oder eine informelle Suborganisation, die in heilloser ideologischer Verblendung Kinderpornographie deckt, die exzessive Frühsexualisierung bereits von Kleinkindern vorantreibt und die Transgender-Agenda selbst schon unter Vorschulkindern propagiert? Diese Frage stellt “Nius”-Chef Julian Reichelt völlig zu Recht und aus gutem Grund – denn dieser Eindruck drängt sich förmlich auf, wenn man sich das atemberaubende Kontrollerversagen und die dreiste Verantwortungslosigkeit von Senat, Behördenapparat und einschlägigen öffentlich geförderten NGOs in der Affäre um “Jurassica Parka” alias Mario O. vor Augen führt. Nicht nur durfte Dragqueen (und Schlimmeres) bei von Bund und Land Berlin geförderten Veranstaltungen auftreten und Kinder “bespaßen”, obwohl O. bereits 2023 wegen Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie verurteilt worden war; diese Woche kam auch noch ans Licht, dass “Jurassica Parka” sogar für eine Gala der Berliner Polizei gebucht worden war – also der Behörde, die von seiner/ihrer Vorgeschichte definitiv hätten wissen müssen.

Inzwischen sind neue verstörende Bilder vermutlich von Anfang 2023 aufgetaucht, die O. beim leichtbekleideten Herumturnen in einer Indoor-Kinder-Spielhalle (!) zeigen, wo er mit gleichgearteten “Trans-Queens” unter anderem in einem Bälle-Bad herumtollt, während zeitweise seine Hoden entblößt waren. Unter einem entsprechenden Video findet sich der Kommentar eines mutmaßlichen weiteren Trans-Manns: „Der Sack hing gerade aus der Jeans heraus. Ich brauche jetzt einen Schnaps.“ Mario O. schrieb dazu als Jurassica Parka: „Ich finds doch sehr kleidsam”. An anderer Stelle sind sexuell aufgeladene Gesten und eine Kopulation andeutende Bewegungen zu sehen, dazu die Stimme: “Ich komme, ich komme!”. Diese in der einschlägigen Szene seit langem bekannten und offen verbreiteten Aktionen wurden in Berlin von Behörden und steuerfinanzierten Queer-Organisationen, die ebendiese “Künstler” auf staatlich geförderten Veranstaltungen als Stargäste aufboten, nicht nur ignoriert – sondern es wurde offenbar für ganz unproblematisch erachtet, derartige Subjekte auf Kleinkinder und Kinder loszulassen.

Pantisano müsste sofort gefeuert werden

So etwas ist tatsächlich nur zu erklären mit einem Netzwerk aus Tätern und Helfershelfern, das den gesamten linksdegenerierten Politikbetrieb (nicht nur) der Hauptstadt mittlerweile durchzieht. “Es ist der deutsche Epstein-Skandal an der Spitze unseres Staates. Berlins Bürgermeister Kai Wegner und Familienministerin Karin Prien sollten ein Interesse daran haben, die Hintergründe aufzuklären, wenn ihnen der Schutz von Kindern etwas wert ist”, bringt es Reichelt auf den Punkt. Ihn interessiere dabei vor allem die Frage, was Berlins “Queer-Beauftragter” Alfonso Pantisano von der Verurteilung von “Jurassica Parka” alias Mario O. wusste. Der Linksextremist Pantisano hatte letztes Jahr ganz unverblümt den – glasklar rechtswidrigen – Ausschluss unliebsamer Journalisten von einer öffentlichen Queer-Veranstaltung in Berlin vorwärtsverteidigt und den dort Einlass begehrenden Reportern an den Kopf geworfen, die Unterstellungen möglicher Kindswohlgefährdungen durch Dragqueens und andere obszöne Kunstfiguren, die auf Lesungen und in Showacts auf teilweise schon Drei- bis Vierjährige losgelassen werden, seien absurd und bösartig, und fänden überdies “nur in eurem Kopf” statt, wie er wörtlich behauptete. Nun zeigt sich: Sie fanden sehr wohl in der Realität statt, bereits damals schon in Bild und Ton dokumentiert. Allein deswegen, im Licht der nunmehrigen Enthüllungen um O., müsste Pantisano sofort gefeuert und seine gesamte Behörde unverzüglich aufgelöst werden.

Doch die zur linken Pionierbewegung mutierte Hauptstadt-CDU unter dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner denkt nicht daran, die Manifestationen einer krank- und wahnhaften Subkultur zumindest auf staatlicher Seite zu beenden. Im Gegenteil: Sie macht munter grade so weiter. So hat nun ein „Berliner Queer-Bündnis“ drei Projekte für den „Respektpreis 2025“ nominiert, der unter Wegners Schirmherrschaft (!) steht und am 3. Dezember verliehen werden soll. Bei zwei der Preiskandidaten handelt es sich um “queere Kindertagesstätten” namens “Rosarote Tiger” und “Gelbgrüne Panther” – und beim dritten um die “KiezTour Nollendorfplatz”, die mit „Jurassica Parka“ alias O. bis vor kurzem eng verbunden ist.

Wo bleibt der “Respekt” für die normalen Menschen?

Wie “Philosophia Perennis” (PP) berichtet, war der nun in den Riesenskandal verwickelte Damendarsteller O., der außer in der linken Queerszene Berlins auch bei diversen SPD-Veranstaltungen hofiert wurde und so steil Karriere machte, seit 2023 werbeträchtiger Part ebendieser “KiezTour Nollendorfplatz”. Laut mehreren Quellen führte er/sie dort als eine der Dragqueens durch die Tour – und wurde noch bis vor wenigen Wochen auf der Seite des Magazins „Siegessäule“ als Live-Act in einem Veranstaltungstermin der “KiezTour” amEnde August genannt, samt einem “Jurassica Parka”-Werbefoto zur Illustration. Unter dem Eindruck der Enthüllungen der letzten Tage wurde offenbar schnell der Text ausgetauscht, um die kompromittierenden Verbindungen zu dem verurteilten Kinderpornostraftäter zu kappen. Auch hier bangt man offenbar um Fördergelder und versucht, den Laden irgendwie sauber zu halten.

PP-Herausgeber David Berger schreibt dazu: “Dass die Promis von Böhmermann bis zu Franziska Giffey nichts von der Pädo-Sache rund um ‚Jurassica Parka‘ wussten, kann man geradeso noch glauben, dass aber ausgerechnet das Berliner Queer-Bündnis bekannt gegeben hat, dass es die „Kieztour Nollendorfplatz“ für den Respektpreis 2025 nominiert hat, lässt doch fragen, für wen man dort um Respekt werben will.” Respekt ist genau der Punkt: Der mit Füßen getretene und konsequent missachtete Respekt für die normaltickenden und arbeitenden Bürger dieses Landes, die mit ihren Steuergeldern diese dekadenten Abgründe moralischer Verwahrlosung finanzieren müssen, muss als allererstes wieder hergestellt werden. Das geht nur durch schonungslose Aufarbeitung des linksideologischen Sumpfs und genderdurchseuchten Saustalls der Berliner Verwaltung – einschließlich notwendigen Rücktritte und der Streichung jeglicher Regenbogenprojekte, die auch nur im leisesten Verdacht stehen, die natürliche Entwicklung und Entfaltung von Kindern und Jugendlichen zu behindern.


Montag, 6. Oktober 2025

Rechtsfragen unserer Zeit: Dürfen Penisträger ins Frauen-Fitnessstudio?

von Lukas Mihr

Was sich gerade in Erlangen abspielt, könnte Modellcharakter für das gesamte Land haben. Denn dort dürfte es bald einen Präzedenzfall geben, der die von Matt Walsh aufgeworfene Gretchenfrage unserer Zeit, „Was ist eine Frau?“, beantwortet. Worum geht es? In der fränkischen Stadt möchte ein transsexueller Mann, neudeutsch also eine „Frau mit Penis“, in einem Fitnessstudio trainieren, das explizit nur eine weibliche Kundschaft anspricht. Er beschreitet aktuell den Klageweg. Über den Namen der Person kursieren teils unterschiedliche Angaben, deswegen wird hier neutral nur vom „Kläger“ gesprochen.

Auf in die Frauensauna! Auch bepimmelt als Frau?



In einem Fernsehinterview war der Kläger kurz zu sehen, wenn auch nur verdeckt. Eine Internetrecherche kann allerdings schnell das Gesicht zu Tage befördern. Wenn er keine Perücke trägt, zeichnet sich bei ihm eine Halbglatze ab. Seine Stimme klingt nach wie vor klar männlich. Das lässt keine Rückschlüsse auf eine mögliche Hormonbehandlung zu, weil diese nur in Ausnahmefällen zu einer weiblicheren Stimme führt. Der Kläger scheint Brüste zu haben; ob er Implantate im Körper oder nur einen Wonderbra trägt, lässt sich von außen nicht klar feststellen. Und am wichtigsten: Er besitzt nach wie vor seinen Penis – jedenfalls laut der Angabe von Doris Lange, die das Fitnessstudio „Lady’s First“ betreibt.

Mögliche Alternativen denkbar

Der Kläger bot als Kompromiss an, beim Betreten der Frauendusche (es gibt dort nur eine Sammeldusche) stets eine Badehose zu tragen, um nicht für Aufsehen zu sorgen. Doch Betreiberin Lange lehnte das Ansinnen ab. Der Kläger suchte daraufhin Rückendeckung und fand diese in der Gestalt Ferda Atamans. Die woke Journalistin ist mittlerweile die „Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung“. Ataman schaltete sich selbst ein und schrieb Lange persönlich mit offiziellem Briefkopf an. Sie schlug einen außergerichtlichen Vergleich in Höhe von 1.000 Euro vor. Gleichzeitig beschreitet der Kläger auch den juristischen Weg und versucht, in einem Verfahren eine Strafe von 5.000 Euro und ein Schmerzensgeld von 2.500 Euro zu erwirken.

Als Kleinunternehmerin könnte Lange nun einknicken und einfach zahlen – denn wer traut sich schon eine Auseinandersetzung mit einem Mitglied der Bundesregierung zu? Sie zeigt sich aber selbstbewusst und will sich dem Verfahren stellen, ohne durch einen Vergleich (sprich: Geldzahlung) Problemen aus dem Weg zu gehen. Sie hofft auch eine endgültige Klärung der Frage durch ein deutsches Gericht. Doch wie sieht überhaupt die Gesetzeslage aus? Der normale Menschenverstand sagt wohl: Natürlich darf ein Fitnessstudio, das explizit nur Frauen als Kunden anspricht, einen Mann abweisen. Juristisch sind hier aber mehrere Möglichkeiten denkbar. Ataman beruft sich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aus dem Jahr 2006, das im Volksmund auch als Antidiskriminierungsgesetz bekannt ist. Dieses ist mittlerweile fast 20 Jahre alt und war für reale Erniedrigungen und Unrechtsbehandlungen im Alltag gedacht.

Hoffen auf den Präzedenzfall

Damals wusste der Gesetzgeber noch, was eine Frau ist. Seit 2024 ist es aber möglich, seinen Geschlechtseintrag frei zu wählen – was der Kläger auch tat und seitdem juristisch als Frau gilt. Damit kann er sich nun auf das AGG berufen, das eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verbietet. Auch hier gilt: Ganz so einfach ist es nicht. Denn das AGG erlaubt in einer Ausnahmeregelung „eine unterschiedliche Behandlung wegen der sexuellen Identität oder des Geschlechts,“ wenn „ein sachlicher Grund vorliegt.“ Diese sei im Falle eine Gefahrenabwehr oder zum Schutz der Intimsphäre zulässig. Wie zu erfahren ist, war die Bundesregierung über Atamans Vorstoß, gelinge gesagt, nicht allzu erfreut.

Die gegenteilige Position argumentiert anders und lässt sich gar nicht erst auf Debatten darüber, was nun eine Frau ist, ein. Zunächst einmal gilt Vertragsfreiheit, das heißt, dass jedes Unternehmen beliebig Verträge eingehen kann – oder auch nicht. Üblicherweise stellt dies kein Problem dar, denn möglichst viele Verträge bedeuten möglichst viele Kunden, also möglichst viele Einnahmen. Zudem darf jeder Hausbesitzer, Vermieter oder Mieter nach Belieben ein Hausverbot aussprechen. Wie man also sieht, ist die Gesetzeslage unklar. Manche Spezialfälle berühren mehrere Rechtsbereiche gleichzeitig, so dass keine eindeutige Antwort feststeht. Oft kommt es in dieser Situation zu einem Präzedenzfall. Das heißt, dass ein bestimmter Urteilsspruchs eines Gerichts einen Vorbildcharakter hat. Obwohl besagtes Urteil selbst kein bestehendes Gesetz aufhebt oder ein neues Gesetz begründet, orientieren sich in der Folge oft andere Gerichte daran, so dass auf juristischer Ebene eine Weichenstellung eintritt.

Eindringen in Schutzräume

Genau darauf zielt Lange auch ab. Sie hofft den Fall für sich zu gewinnen, damit allen anderen Betreibern von Frauenfitnessstudios oder Frauensaunaanlagen et cetera ähnliche Prozesse erspart bleiben. Bemerkenswert nüchtern sagt sie als Betroffene dazu: „Ich stehe stellvertretend für die Branche, die das treffen wird. Und einer muss halt der erste sein und dann hat’s jetzt halt mich getroffen. Ich hab’s mir nicht ausgesucht, aber ich stehe dafür auf jeden Fall ein.“

Justizminister Marco Buschmann hatte in der Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz noch klargestellt, dass man über das Hausrecht verhindern könne, dass Männer in Frauenschutzräume eindringen würden, indem sie sich zur Frau erklärten. Nun ist Buschmann aber nicht mehr im Amt und eigentlich war damals schon klar, dass seine Stellungnahme eher auf der Ebene von „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ anzusiedeln war. Selbst wenn Buschmann es wirklich ernst meinte, konnte man doch erahnen, dass bei dem allgemeinen Linkstrend in der Bundesrepublik auch diese Hürde irgendwann fallen würde.

Ausgrenzung im universitären Umfeld

Das Portal „Nius“ hatte schon im letzten Jahr über den Fall berichtet. Zwei Kundinnen waren zum Interview bereit, auch wenn nur eine der beiden ihr Gesicht zeigen wollte. Sie betonten, vor lüsternen Blicken sicher sein zu wollen, da sie schon negative Erfahrungen gemacht hatten, weswegen sie explizit ein Fitnessstudio nur für Frauen aufgesucht hatten. Die ältere der beiden Frauen zeigte im Interview ihr Gesicht. Vielleicht denkt sie, dass man sich für das Aussprechen einer simplen Wahrheit nicht schämen muss; vielleicht hat sie auch noch nichts von der allgegenwärtigen Cancel Culture erfahren; vielleicht ist sie besonders mutig, oder sie hat schlicht keine Angst vor dem beruflichen Aus, da sie vermutlich nur noch einige Jahre von der Rente entfernt ist.

Dass die jüngere Frau aber nur unkenntlich auftritt, bereitet Anlass zur Sorge. Denn eigentlich will sie doch nur vor „toxischer Maskulinität“ sicher sein und dürfte damit vor linkem Zorn sicher sein. Doch wer „toxische Maskulinität“ bei „Frauen mit Penis“ verortet, lebt gefährlich. Wie die Kundin angibt, ist die sportliche Betätigung die wichtigste Ablenkung während des Verfassens ihrer Bachelorarbeit. Sprich: sie fürchtet wohl Ausgrenzung im universitären Umfeld, sollte sie erkennbar sein.

Einnahmeverluste befürchtet

Lange fürchtet, dass ihre Einnahmen durch Kündigungen der Mitgliedschaft wegbrechen könnten, sollten der Kläger und womöglich andere Transpersonen regelmäßig in ihrem Studio trainieren. Sie verweist darauf, dass etwa 20 Prozent ihrer Kundinnen aus dem islamischen Kulturkreis stammen, in dem eine strikte Geschlechterordnung vorgeschrieben ist. Viele andere Kundinnen seien minderjährig oder durch Übergriffe traumatisiert. In Deutschland könnten sich vermutlich nur eine handvoll trans-inklusive Frauenfitnessstudios halten. Im kosmopolitischen Berlin viel eher als im beschaulichen Erlangen. Und auch dann wäre wohl nur eine Minderheit der Kundschaft selbst transsexuell. Viel eher würden wohl viele Frauen den Mitgliedsbeitrag zahlen, um im Freundeskreis ihre Toleranz offen zur Schau zu stellen. Wohl nur die verblendetsten unter ihnen würden dann wirklich mit einer Transfrau unter der Dusche stehen – wobei ohnehin viele Menschen nur auf dem Papier Kunden sind und in der Realität nur selten Gewichte stemmen.

Man erkennt schnell die Parallelen zum Fall Sven Liebich: Der rechte Aktivist stand kurz davor, eine Gefängnisstrafe anzutreten und erklärte fortan, als Svenja-Marla Liebich weiterleben und in ein Frauengefängnis verlegt werden zu wollen. Dazu wäre es vermutlich auch gekommen, wenn er nicht kurz vor Beginn der Strafe abgetaucht wäre – vermutlich ins Ausland). Immerhin eine Fürsprecherin aus Regierungskreisen hat Lange: Kristina Schröder, ehemalige Bundesfamilien- (und damit Frauenministerin), erklärte in einem Fernsehinterview, dass im Falle von Schutzräumen natürlich das biologische Geschlecht ausschlaggebend sein sollte.

Es gibt noch Hoffnung auf Sieg der Normalität

Unzweifelhaft gibt es in den letzten Jahren den Versuch, die deutsche Justiz politisch korrekt gleichzuschalten. Doch diese Gleichschaltung ist noch lange nicht abgeschlossen. Das jedenfalls zeigt sich am Beispiel des rechten Youtubers Schlomo Finkelstein. Dieser wurde wegen Volksverhetzung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Er wirft der Staatsanwaltschaft vor, politisch motiviert gehandelt zu haben. Bei seiner Odyssee durch viele verschiedene Gefängnisse in mehreren Bundesländern zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Er hatte viele Gespräche mit der jeweiligen Gefängnisleitung. Einige waren mit seinem Fall vertraut und legten ihm nahe, mit dem Verfassungsschutz zu kooperieren, anderen glaubten, einen ganz gewöhnlichen Gefangenen vor sich zu haben.

Dass die Politik also nur zum Telefonhörer greift, um ein Gerichtsurteil in ihrem Sinne zu erzwingen, dürfte bislang eher selten vorgekommen sein. Insofern hat Doris Lange durchaus noch eine Chance, dieser woken Gesellschaft in ihren Verirrungen die Rote Karte zu zeigen.