Posts mit dem Label Medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 4. März 2026

taz: "Der Jude soll schweigen..."

von Thomas Heck...

Ich habe die taz nie gelesen und werde es auch künftig nicht tun. Dennoch muss man dieses antisemitische Drecksblatt ganz genau beobachten. Denn was die schreiben, sollte man nicht verschweigen, insbesondere, wenn es gegen Juden geht. So verstieg sich Susanne Knaul, Redakteurin Meinung mit der Aussage, der Zentral der Juden möge schweige. Da bleibt einem schon die Luft weg. Es zeigt aber, wie seit dem 07.10. der Judenhass von links immer mehr Anhänger findet und übelster Antisemitismus nicht mehr heimlich, unter der Hand, leise geraunt wird, sondern ganz offen, mit Klarnamen, mit offenen Visier verbreitet wird. Tenor: Was erlauben der Jude? Jetzt noch gendern und dann in der taz veröffentlichen. Verachtenswert.


Zentralrat bejubelt Irankrieg - Einfach mal die Klappe halten

Kommentar von Susanne Knaul

Der Zentralrat der Juden bejubelt den amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran. Seine Stellungnahme hätte er dem israelischen Botschafter überlassen sollen.



Ausgerechnet Josef Schuster preist öffentlich und in seiner Funktion als Präsident des Zentralrats der Juden die Angriffe auf das iranische Regime. Musste das sein, fragen sich nun vermutlich vor allem die, die selbst dem Judentum angehören. Niemand nimmt Schuster das Recht, die Angriffe zu befürworten. Ob öffentlich oder im Privaten werden die meisten Menschen in Deutschland darauf hoffen, dass das Terrorregime in Teheran bald ein Ende haben wird.

Sei es aus Sorge vor dem Atomforschungsprogramm und eine potenzielle Bombe, die in den Händen der Islamisten jeden vernünftigen Menschen beunruhigen müsste. Sei es aus Solidarität mit dem israelischen Staat und den dort lebenden Menschen, denen Iran wiederholt mit kompletter Zerstörung droht, wie nicht zuletzt die „Israel-Restzeituhr“ auf dem zentralen Teheraner Palästinaplatz demonstriert, wo der Countdown zum Untergang des zionistischen Staates läuft. Im Jahr 2040 soll es so weit sein.

Und natürlich kann man sich gemeinsam mit den IranerInnen, ob im Exil oder daheim, über den Kampf gegen die Ajatollahs freuen. Die mutigen Menschen, die, wie besonders in den vergangenen Wochen, ihren Kopf hinhalten, die Gefängnis, Folter und Tod riskieren, um in ihrer Heimat endlich in Freiheit leben zu können, sind die Helden von heute. Schusters Haltung ist also nur zu verständlich.

Nur hätte er sich in seiner Funktion zurückhalten und Stellungnahmen dieser Art besser dem israelischen Botschafter überlassen müssen. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sich der Präsident des Zentralrats der Juden zu weit aus dem Fenster hängt. So kritisierte er Bundeskanzler Friedrich Merz für den teilweisen Lieferstopp von Waffen an Israel. Und das zu einem Zeitpunkt, als im Gazastreifen schon weit über 60.000 Menschen getötet worden waren. Wie viel besser hätte er daran getan, zur israelischen Kriegsführung auf Abstand zu gehen und gleichzeitig den Dialog mit in Deutschland lebenden Palästinensern zu suchen.

Susanne Knaul Redakteurin Meinung: 1961 in Berlin geboren und seit 2020 Redakteurin der Meinungsredaktion. Von 1999 bis 2019 taz-Nahostkorrespondentin in Israel und Palästina.






Sonntag, 1. März 2026

„Keine Angst, mein Mullah tut doch nix!“ Naivität oder bewusstes Wegschauen?

von Mirjam Lübke

Das ÖRR-berieselte und einseitig genudgte Publikum hat natürlich auch beim Angriff auf den Iran seine vorgefasste (weil manipulierte) Meinung… 



Eine iranische Rakete schlägt in Bahrain ein, die Explosion erzeugt eine gewaltige Rauchsäule. Und was macht das ZDF, welches doch erst nach seinem KI-Skandal kürzlich Besserung gelobt hat, aus dieser Meldung? Es bebildert eine iranische Agenturmeldung damit, welche einen israelischen Raketenangriff auf eine Mädchenschule zeigen soll. Auch ein Video von 2014, das tatsächlich einen Terroranschlag in Pakistan zeigt, muss als Beleg herhalten, was man eigentlich anhand der Kleidung der gezeigten Menschen erkennen kann. Die Meldungen werden in den sozialen Medien freudig aufgegriffen, obwohl selbst die Öffentlich-Rechtlichen zugeben müssen, noch keine Bestätigung für die Hintergründe und den Wahrheitsgehalt dieser Nachricht erhalten zu haben.

Natürlich ist es legitim, über den Sinn und die Berechtigung des israelisch-amerikanischen Militärschlags zu debattieren. Es wird unweigerlich sowohl auf israelischer als auch auf der iranischen Seite zivile Opfer geben; das lässt nicht kalt.

Wobei jedoch israelische Opfer in unseren Medien regelmäßig weniger Aufmerksamkeit erhalten, man denke etwa an die 100.000 israelischen Binnenflüchtlinge, die wegen der vom Iran finanzierten Hisbollah-Angriffe ihre Häuser verlassen mussten. Ebenso ist es legitim, darüber nachzudenken, ob es zielführend ist, durch Militärschläge einen Regimewechsel im Iran herbeizuführen, weil man nie wissen kann, wie das danach aussehen wird. Allerdings klingt auch in diesem Fall die Begründung “das hat noch nie was gebracht” mittlerweile schal. Fakt ist: Ein Großteil der iranischen Bevölkerung wünscht sich nach fast fünfzig Jahren brutaler Theokratie einen solchen Wechsel.

Großes Kopfschütteln

Und an diesem Punkt beginnt das große Kopfschütteln. Denn die Gegner des Militärschlags strapazieren nicht nur wieder gleichlautend das Völkerrecht, sondern verbreiten massiv das Bild einer iranischen Regierung, welche so friedliebend sei wie ein harmlos auf der Wiese grasendes Lämmchen. Die Mutter Theresa unter den Regimen der Region, unter dem Sternzeichen Friedenstaube geboren. Ein Opfer aus dem Bilderbuch, das dem Imperialismus des Westens zum Fraß vorgeworfen wird. Ignoriert und verdrängt wird nicht nur die blutige Unterdrückung der Opposition, sondern auch die indirekte Kriegsführung des Irans über diverse finanziell unterstützte Terrormilizen in Gaza, im Libanon und im Jemen. Auch hier gilt: Man kann darüber diskutieren, ob das als Begründung für einen Militärschlag ausreicht – aber zu behaupten, der Iran verhalte sich innerhalb der Region “neutral” ist einfach nur dreist und soll ein Schwarz-Weiß-Schema betonieren.

Die Mullahs wissen: Im offenen Krieg sind sie ihren Gegnern militärisch unterlegen, also haben sie sich auf eine Strategie der Nadelstiche verlegt, in der Hoffnung, eines Tages als Atommacht bei den Großen mitspielen zu können. Auch wenn man aufgrund der nun schon Jahrzehnte dauernden Bemühungen um eine eigene Atombombe langsam Zweifel haben darf, ob es damit überhaupt einmal klappen wird: In den aktuellen Verhandlungen bestand der Iran erneut auf dem Recht, Uran anreichern zu dürfen. Für eine zivile Nutzung von Nukleartechnologie braucht man dieses angereicherte Uran nicht – wofür also dann? Was auch immer den Iran davon abhält, Atomwaffen zu entwickeln, die Hoffnung darauf haben die Mullahs nie auf Eis gelegt.

Die deutsche Iran-Lobby

Iran verfügt in Deutschland über eine gut aufgestellte Lobby, nicht nur im Bereich der Verbreitung islamistischer Lehren, sondern auch im Bereich des Außenhandels. Erinnert sich jemand noch an den Khomeini-Sketch-Skandal aus den Achtzigern, als sich Rudi Carell untertänigst bei den Ayatollahs entschuldigen musste? Damals standen nicht nur Terrordrohungen im Raum, sondern auch die Ankündigung des Abbruchs der wirtschaftlichen Beziehungen. Deutschland liefert in den Iran hauptsächlich Maschinenteile, allerdings steht das Land sehr abgeschlagen auf Platz 72 der deutschen Exporte (zum Vergleich: Israel befindet sich immerhin auf Platz 44 der Liste und importiert ebenfalls Maschinenteile aus Deutschland). Die Handelsbeziehungen zu den Mullahs zu verlieren, wäre in der angespannten Wirtschaftslage sicherlich nicht schön, aber würde der deutschen Industrie nicht das Genick brechen. Das schafft eher die Berliner Politik selbst.

Manchmal konnte man in den letzten Jahren den Eindruck gewinnen, dass bestimmte politische Kreise einfach ihr Herz an die Theokraten in Teheran gehängt haben. Man denkt da natürlich an Frank-Walter Steinmeier und Claudia Roth, aber eben auch an jene, die Israel einfach so sehr hassen, dass sie sogar bereit sind, Diktatoren zu unterstützen, um dem jüdischen Staat das Leben schwer zu machen. Für die US-Amerikaner mag es relativ folgenlos bleiben, sich militärisch im Iran einzumischen… aber Israel hat, das darf man nie vergessen, “skin in the game”. Deshalb verbietet es sich hier eigentlich, Jerusalem reine Machtpolitik zu unterstellen. Der Einsatz für Israel wäre dafür einfach viel zu hoch.


Samstag, 28. Februar 2026

SPD und Grüne feixend: "Ich habe noch einen Koffer in Auschwitz..."

von Thomas Heck

Über manche Politiker kann man sich nur noch wundern. Letztens noch ein SPD-Spitzenkandidat, der kamerawirksam bei der Tafel unterstützte, um anschließend seinen Fahrer nach Frankreich schickte, um französische Feinkost einzukaufen. Das wird ihn die Wahl kosten, man kann nur hoffe, dass ihm die Pastete dennoch mundete.

War vielleicht Gänsepastete aus Frankreich im Koffer? Man weiß es nicht...


Jetzt zwei Abgeordneten der Bremer Bürgerschaft, die sich lächelnd und gutgelaunt mit zwei Koffern aus einer Holocaust-Ausstellung in Sozialen Medien zeigten. Die feministischen empathielosen Kleingeister sind Sahhanim Görgü-Philipp von den Grünen und seit 2023 Vizepräsidentin der Bremer Bürgerschaft und Katharina Kähler von der Hakenkreuz-Partei SPD. Namen, die man nicht vergessen sollte. Keinerlei Empathie. 

Aber Soziale Medien für Minderjährige regulieren wollen. Vielleicht wäre ein Social Media-Verbot für über 50Jährige angemessen. Warum sollte man sowas und solche Parteien überhaupt wählen, die nicht einen Funken Anstand in sich tragen? Ekelhaft.

Die Nazis haben sich über die koffertragenden Juden lustig gemacht und sie auf dem Fußweg zum Bahnhof schikaniert. Falls „Nie wieder“ noch etwas bedeutet, müssen diese „Volksvertreter“ zurücktreten.


Sahhanim Görgü-Philipp hat das Foto mittlerweile von ihrem Instagram-Account gelöscht und eine "Entschuldigung" gepostet. Ein Rücktritt vom Amt der Vizepräsidentin der Bremer Bürgerschaft ist wohl eher nicht zu erwarten.


Auch bei ihrer SPD-Kollegin Katharina Kähler wird es wohl bei einer "Entschuldigung" bleiben. Personelle Konsequenzen sind nicht zu erwarten. Wie immer bei solchen Vorkommnissen.


Lustigerweise hat sie im Gegensatz zur der Grünen Trulla die Kommentarfunktion auf Instagram eingeschränkt. Ziemlich feige... SPD halt.


Einige Tage später...


 

Donnerstag, 26. Februar 2026

Für Laien: Getötete Kinder, Sniper und Panzer

Bild

Für diejenigen, die es interessiert, erkläre ich es gerne nochmals. (Und immer wieder.)

Die pro-palästinensische Propaganda berichtet häufig über erschossene Kinder. Und erklärt immer wieder, dass diese gezielt von „Snipern“ erschossen worden seien.

Die Unterschiede zwischen „Scharfschützen“ (Sharpshooter) und „Snipern“ habe ich bereits mehrfach erklärt. Im Deutschen wird das sprachlich weniger unterscheiden. Im Englischen wird immer häufiger, auch durch die Medien, der falsche Begriff „Sniper“ verwendet.

Kampfpanzer

Eigentlich sind Kampfpanzer dafür gebaut, im Verband mit anderen Panzern nach vorne zu reiten. Sie sind die Nachfolger der Kavallerie. Manchmal können sie auch irgendwo mit ihrer Kanone in Stellung gehen.

Bild
US-Kampfpanzer währen der Operation Desert Storm. Kuweit, 15.02.1991

Die Kampfentfernung solcher Kampfpanzer fängt eigentlich überhaupt erst bei etwa 1,5 Kilometern an. Sie können auch Ziele auf drei Kilometern und weiter bekämpfen.
Was bedeutet, der Richtschütze hat im Panzer eine vergrößernde Optik. Ähnlich wie ein Periskop bei U-Booten.

Üblich ist bei solchen Kampfpanzern ein koaxiales MG. Das bedeutet, das kann vom Richtschützen drinnen bewegt werden, auch wenn die Luken zu sind. Auch damit kann man Ziele auf locker einem Kilometer bekämpfen.
Das übliche Kaliber für diese Waffen liegt in der NATO bei 7,62mm, ähnlich wie bei den älteren Sturmgewehren. Bei deutschen Leopard ist es tatsächlich genau das gleiche MG, das auch in der Infanterie von den Soldaten herumgeschleppt wird.

Bild
Ein Soldat sichert mit einem aufgesetzten schweren MG auf einem Schützenpanzer. Irak, 25.03.2025

Zusätzlich haben die Kampfpanzer auch ein weiteres MG, das sie oben an einer der Luken aufsetzen können. Das dient dann dazu Infanterie in der Nähe zu bekämpfen oder beispielsweise Dronen. Das wird dann von einem Schützen mit der Hand bedient. Das geht also nur, wenn die Luken offen sind.

Der israelische Panzer Merkava

Der israelische Kampfpanzer Merkava, der im Gazastreifen eingesetzt wird, ist aber genau für diesen „Häuserkampf“ gebaut. Besser wären die Begriffe „close combat“ oder „urban warfare“. Er kann beispielsweise durch eine Luke hinten auch Verletzte aufnehmen.
Und er ist noch stärker bewaffnet. Denn in dieser „städtischen Kampfführung“ sind die Entfernungen ja meist eben nicht über einen Kilometer, sondern sehr kurz. Zudem kann der Panzer ja auch von oben, aus den Häusern, bekämpft werden.

Deshalb hat der Merkava nicht nur ein „normales“ MG in der Blende, wie der Leopard. Das sieht man von außen gar nicht. Sondern er hat meist auch noch ein koaxiales MG über dem Rohr. Das hat ein noch größeres Kaliber mit 12,7mm. „Meist“, weil es verschiedene Baureihen gibt.
Beide werden von innen bedient. Das bedeutet, der Richtschütze kann in seinem „Cockpit“ zwischen drei verschiedenen Waffen wählen: Blenden MG, koaxiales „großes“ MG und der Kanone.
Und er hat nicht nur ein aufgesetztes MG, sondern zwei.

Bild

Die Wirkung dieser Maschinengewehre wird - vermutlich aufgrund von Hollywood-Filmen - allgemein völlig falsch eingeschätzt. Im echten Leben bringt es absolut nichts, sich vor einem solchen MG hinter einer Autotür zu verstecken. Eigentlich nicht einmal hinter einem ganzen Auto. Denn sie durchschlagen sogar einen Motorblock.

Natürlich wird beispielsweise Polizisten beigebracht, hinter Autos Deckung zu suchen. Das ist aber vor allem bei kleineren Waffen sinnvoll und es dient vor allem der Sichtunterbrechung. Wenn man nicht weiß, wo das Ziel ist, kann man mit seiner Pistole mit 12 Schuss auch schwer treffen.
Der Richtschütze eines Kampfpanzers würde aber einfach in Feuerstößen dutzende Schuss in die Richtung feuern. Er würde das Auto durchsieben.

Ganz ähnlich sieht das auch bei den „kleinen“ Kanonen von Schützenpanzern aus.
Dahin wird auch die weitere Entwicklung der Waffensysteme gehen. Weil man die großen Kanonen im heutigen Gefecht immer weniger braucht und diese kleinen Kanonen viel Preiswerter sind, mehr Schuss mitnehmen können und – und das ist wichtig – auch Häuserwände und viele Panzerungen durchschlagen können.

Die Propaganda

Und jetzt stellen wir uns einmal vor, ein Arzt in einem Krankenhaus sieht ein getötetes Kind. Ohne Autopsie kann er gar keine Rückschlüsse darauf ziehen, wie und womit das Kind getötet wurde. Er müsste das Kaliber bestimmen, also das Projektil haben. Das macht dann auch kein normaler Arzt mehr, sondern ein Forensiker. CSI, Bones… wir alle kennen die Serien.

Und weil diese MG die gleichen Kaliber bzw. Projektile nutzen, wie normale Sturmgewehre oder echte Sniper, ist es für einen Arzt völlig unmöglich zu bestimmen, wie das Kind getötet wurde. Geschweige denn durch wen. Ganz zu schweigen davon, ob das mit Absicht geschehen ist.

Eine übliche Kampfentfernung im „Häuserkampf“ wären 50 Meter. (Titelbild) Es ist die Frage, was ein Richtschütze auf diese Entfernung überhaupt noch durch sein „Periskop“ erkennen kann. Als wenn man mit einem Fernglas Fernsehen guck. Hat er ein Wärmebild aufgeschaltet, erkennt er noch weniger.

Wir müssen uns also nur einmal die Situation vorstellen, in der ein Kampfpanzer aus einem Haus plötzlich beschossen wird. Oder mit einer Panzerabwehrrakete auf ihn gezielt wird.
Im Merkava geht ein Alarm an, auf Knopfdruck schwenkt der ganze Turm sofort in die Richtung, aus der das Feuer bzw. das Signal kam. Der Richtschütze wird innerhalb weniger Sekunden feuern. Er hat gar nicht mehr die Zeit abzuwägen, ob hinter dem Fenster vielleicht noch Zivilisten sein könnten.
Er wird feuern. Selbst, wenn er das Ziel gar nicht richtig erkennen kann. Die Frage ist nur, mit welcher Waffe. Und feuert er mit einem MG, wird das auch Querschläger produzieren.
Und er wird auch feuern, wenn er weiß, dass hinter einem Fenster jemand mit einer Rakete hockt.

Auch das bedeutet die Aussage, dass die Palästinenser sich hinter Zivilisten verstecken. Sie wissen das. Und sie nutzen das aus. Indem sie sich in dicht besiedelten Gebieten in zivilen Wohnhäusern verstecken.

Alle aktuellen Meldungen zu erschossenen Kindern sind darüber hinaus mehr als fragwürdig. Denn solche Gefechte finden seit der Waffenruhe im November 2025 gar nicht mehr statt.
Nur noch, wenn Palästinenser die sog. gelbe Linie überschreiten, um die IDF anzugreifen, die sich dahinter zurückgezogen hat.

Wann immer jemand erzählt, Kinder seien „gezielt“ oder „durch Sniper“ erschossen wurden, halte ich das bis zum Beweis des Gegenteils für eine schlichte Propaganda-Lüge. Weil die Palästinenser bzw. die Ärzte gar keine Möglichkeit haben, das zu verifizieren. Und weil die Vorstellung, dass irgendwo Sniper hocken und in hunderten Metern zwischen Hochhäusern (ja, in den Städten stehen noch einige) gezielt auf Kinder schießen, militärisch völlig absurd ist.


Erschienen auf steady.page

Mittwoch, 25. Februar 2026

Dietätik der Ethik: Plagiatsvorwürfe gegen Alena Buyx

von Alexander Schwarz

Das selbstgefällige Nichts: Alena Buyx



Die gestrigen neuesten Enthüllungen des österreichischen Kommunikationswissenschaftlers und „Plagiatsjägers“ Stefan Weber hat einen weiteren mutmaßlichen Betrugsskandal in der Dissertation einer Angehörigen der deutschen Moralelite aufgedeckt: Alena Buyx, die ehemalige Vorsitzende des deutschen Ethikrates, die sich während des Corona-Wahns als katastrophale Fehlbesetzung erwies und lediglich als Sprechpuppe der staatlichen Zwangsmaßnahmen fungierte, ist es, die diesmal unter Druck gerät: Bei der Webers Untersuchung ihrer Doktorarbeit von 2005 fand der Rechercheur mindestens 73 Text- und Quellenplagiate auf 35 der 84 Seiten Fließtext. Es handele sich nicht bloß um handwerkliche Fehler, sondern die Fälschungen seien eindeutig „bewusst geschehen“, so sein Urteil. Im Falle von Buyx überraschen diese Befunde von allen Plagiatsenthüllungen der letzten Jahre mit am wenigsten – denn bei dieser Person war schon immer jedem Betrachter ein Rätsel, wie eine so konformistische Sprechpuppe an der Spitze der Ethikkommission (!), die ein unfassbares Halbwissen und eine schauderhafte Phraseologie an den Tag legte, zu solchen Weihen gelangt sein konnte, und zwar trotz des beklagenswert gefallenen akademischen Qualitätsniveaus. Als typische Karriere-Trulla der postfeministischen Generation Work-Life-Balance inszenierte sich Buyx als smarte Wissenschaftlerin mit Substanz – doch es wirkte immer schon wie Blendwerk.

Konkret wirft Weber Buyx vor, Literaturangaben aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten übernommen zu haben, ohne die Originalquellen offenbar selbst eingehen zu haben. Die von ihm angeführten Textstellen belegen, dass sie dabei zahlreiche offenkundige Fehler wie falsch geschriebene Autorennamen oder Zitierfehler abschrieb. Weber spricht hier von einer „unzulässigen Abkürzung“ und erinnert auch daran, dass Buyx ihre Qualifikation als Medizinethikerin erst 2013 mit ihrer Habilitation zum Thema „Begriffe der politischen Philosophie und ihre Anwendung in Debatten der biomedizinischen Ethik“ erlangt habe. Ausgerechnet diese Habilitationsschrift sei jedoch nicht mehr auffindbar. Zwar müssten Habilitationsschriften in Deutschland und Österreich nicht veröffentlicht werden, im Falle von Buyx sei er jedoch der Auffassung, dass sie die Habilitationsschrift der Öffentlichkeit nach den aufgedeckten Problemen in der Dissertation zur Verfügung stellen müsse.

Medizinethischer Totalausfall, q.e.d.

Zudem verlange die für Buyx gültige Habilitationsordnung „tatsächlich eine selbstständige wissenschaftliche Leistung und nicht bloß das mitunter auch übliche Fotokopieren von einigen Papers zahlreicher Autoren mit unklaren Beteiligungsgraden, garniert mit einem Deckblatt“. Pikanterweise hatte Buyx in einem Interview mit der „Zeit“ von 2020 bekannt, jahrelang an der 800-Seiten-Habilitation voll ziselierter Fußnoten geschrieben zu haben, denn dies sei, wörtlich, nicht so ihres gewesen. „Ich kann Themen zusammenführen, mehrere Dinge gleichzeitig denken. Ich halte Widersprüche aus“, schwadronierte sie in ihrer typischen Selbstherrlichkeit.

Dass Buyx über keinerlei Qualitäten als Medizinethikerin verfügt, stellte sie mit entlarvenden verantwortungslosen Forderungen nach gesundheitsdiktatorischer Staatsübergriffigkeit à la „Impfen, was die Spritze hergibt, und es braucht Kontaktbeschränkungen“, „jede Dosis muss in einen Arm“ oder „Gibt es eine moralische Pflicht, sich impfen zu lassen? Ja!“, während der “Pandemie” hinlänglich unter Beweis. Dies waren nur zwei ihrer unsäglichen Einlassungen dieser finsteren Zeit, der sie ihre Prominenz verdankt und in der sie als Systemtröte ersten Ranges natürlich kein einziges Wort der Kritik oder auch nur der Vorsicht gegenüber dem immer autoritäreren Staat verlor. Den Fußballspieler Joshua Kimmich, der sich aus guten Gründen nicht impfen lassen wollte, drängte sie unter Verweis auf dessen Vorbildfunktion, sich die Injektion verabreichen zu lassen, und behauptete, es sei „extrem unwahrscheinlich, dass da irgendwelche Langzeitfolgen entstehen“. Die Realität hat längst das genaue und tragische Gegenteil bewiesen.

Belohnt für Charakterlosigkeit und Pflichtvergessenheit

Doch wie in diesem Land üblich, hat Buyx ihre Pflichtvergessenheit nicht nur nicht geschadet, sondern sie wurde sogar noch 2024 mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt. Offiziell gilt Buyx bis heute bizarrerweise als wissenschaftliche Koryphäe von Ruf und darf ein Magazin beim ÖRR-Sender “3sat” moderieren – obwohl sie ein Musterbeispiel für die Negativauswahl der Eliten in diesem Land darstellt: Eine Schmalspur-Dissertation, um sich mit einem Doktor-Titel soziales Prestige zu verschaffen, gefolgt von einer Habilitation, die der Öffentlichkeit vorenthalten wird, als brillentragende Blondine im Gouvernantenlook keck mit ihrem allmählich verblassendem weiblichen Charme spielend, während sie gleichzeitig die “Powerfrau” markierte, die Kind und Karriere unter einen Hut bringt, aber immer safe und immer risikofrei abgesichert am Trog der Steuerzahlerknete, die beim anschließenden opportunistischen Marsch durch die Institutionen in Positionen landet, in denen sie dann absehbar scheitern muss, weil es spätestens dort dann auf Mut und Charakter ankommt.

Doch solange diese Eigenschaften auch denen völlig abgehen, die ihr den Weg ebneten und sie protegierten, bilden die Buyxens dieses Landes weiter jene verlotterte Funktionselite, die Mittelmaß und Falschheit zur höchsten Tugend machen. Es ist immer und immer wieder das gleiche üble Spiel, auf allen Ebenen. Plagiatsweber es zu danken, dass wenigstens im akademischen Feld entzaubert wird.


Warum der digitale Heimvergnügungs-Trend den klassischen Ausgang zunehmend verdrängt

von Torben Botterberg

Digitales Entertainment: Man muss das Haus nicht mehr verlassen, um sich in seiner Freizeit zu amüsieren



Das Bild des klassischen Wochenendes hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Während früher der Samstagabend fast zwangsläufig mit einem Besuch in Bars, Kinos oder Clubs verbunden war, entscheiden sich heute immer mehr Menschen für das heimische Wohnzimmer als primären Ort der Freizeitgestaltung. Diese Entwicklung ist keineswegs nur einer gesellschaftlichen Trägheit geschuldet, sondern resultiert aus einem komplexen Zusammenspiel technologischer Innovationen und veränderter ökonomischer Rahmenbedingungen. Das Zuhause hat sich von einem bloßen Rückzugsort zu einer hochgerüsteten Entertainment-Zentrale entwickelt, die in puncto Erlebnisqualität oft mit externen Angeboten konkurrieren kann.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und belegen, wie tiefgreifend das Digitale unseren Alltag durchdrungen hat. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass die durchschnittliche Online-Zeit der Deutschen neue Höchststände erreicht hat. Laut der Postbank Digitalstudie verbringen die Menschen hierzulande inzwischen ganze drei Tage pro Woche online, was einem wöchentlichen Pensum von 72 Stunden entspricht. Dieser massive Anstieg der digitalen Präsenz korreliert direkt mit dem Rückgang physischer Freizeitaktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände..

Digitale Dauerpräsenz und die neue Bequemlichkeit

Hinzu kommt ein ganz praktischer Faktor: Bequemlichkeit. Streaming-Dienste liefern Blockbuster in 4K-Qualität direkt auf den Fernseher, Gaming-Plattformen ermöglichen soziale Interaktion ohne Anfahrt, und selbst komplexe Unterhaltungsangebote sind rund um die Uhr verfügbar. Anfahrtswege, Eintrittspreise, Warteschlangen oder überfüllte Locations entfallen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten spielt auch der Kostenaspekt eine Rolle – ein Abend zu Hause ist planbarer und oft deutlich günstiger als ein spontaner Ausflug in die Innenstadt.

Die schiere Anzahl an verfügbaren Optionen macht es jedoch zunehmend schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Ständig drängen neue Anbieter von Streaming-, Gaming- und interaktiver Unterhaltung auf den Markt und erhöhen so den Bedarf an sorgfältig zusammengestellten Übersichten. Beispielsweise bieten neue Online-Casinos oft überdurchschnittlich hohe Boni, neue Spielgenres wie Crash-Glücksspiele und mehr Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten (Quelle: siehe hier). Diese permanente Verfügbarkeit von Alternativen, die nur einen Klick entfernt sind, senkt die Hemmschwelle, das Haus zu verlassen, spürbar. Der digitale Heimtrend ist kein kurzfristiger Hype, sondern Ausdruck eines strukturellen Wandels. Freizeit wird zunehmend flexibel, individualisiert und technisch vermittelt organisiert – und das Wohnzimmer steht dabei längst im Zentrum dieser Entwicklung.

Veränderte Prioritäten bei der individuellen Freizeitgestaltung

Der soziokulturelle Wandel zeigt sich besonders deutlich in der Bewertung von „Quality Time„. Früher wurde Qualität oft an der Exklusivität eines Events oder der sozialen Interaktion an öffentlichen Orten gemessen. Heute definieren viele Menschen Lebensqualität über Autonomie und Komfort. Das eigene Heim bietet eine kontrollierbare Umgebung ohne Kleiderordnung, Anfahrtswege oder überfüllte Räume. Diese Bequemlichkeit hat jedoch ihren Preis: Das Gefühl der digitalen Sättigung nimmt zu. Interessanterweise ist den Nutzern diese Ambivalenz durchaus bewusst. Es existiert ein wachsender Wunsch nach einer bewussten Abkehr vom Bildschirm, der jedoch oft an der Realität scheitert.

Daten des Bitkom zeigen, dass zwar über ein Drittel der Menschen eine digitale Auszeit plant, die Umsetzung dieser Vorsätze aber oft schwierig ist. Konkret nahmen sich zuletzt 36 Prozent der Befragten vor, ein „Digital Detox“ durchzuführen, doch die Sogwirkung der digitalen Angebote und die soziale Vernetzung über Plattformen hinweg machen eine konsequente Abstinenz für viele zur Herausforderung. Der Wille zur analogen Interaktion ist vorhanden, konkurriert aber ständig mit der bequemen Verfügbarkeit digitaler Ersatzbefriedigungen.

Die wirtschaftliche Attraktivität kostengünstigerer Digitalangebote

Neben den psychologischen und sozialen Aspekten ist der ökonomische Faktor ein entscheidender Treiber dieser Entwicklung. Die Inflation der letzten Jahre hat die Kosten für Gastronomie, Kulturveranstaltungen und Mobilität spürbar in die Höhe getrieben. Ein Abendessen im Restaurant gefolgt von einem Kinobesuch oder Clubaufenthalt summiert sich schnell zu einem Betrag, für den man mehrere Monate lang Zugang zu diversen Streaming-Diensten oder Gaming-Abos finanzieren kann. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat sich massiv zugunsten der Heimunterhaltung verschoben. Während der Preis für ein einziges Konzertticket oft im dreistelligen Bereich liegt, bieten digitale Abonnements für einen Bruchteil der Kosten unbegrenzten Zugriff auf riesige Medienbibliotheken.

Für viele Haushalte, ist der digitale Konsum schlichtweg die rationalere ökonomische Entscheidung. Die Technologie ermöglicht es, kulturelle Teilhabe, wenn auch in virtueller Form, zu einem Bruchteil der Kosten zu erleben, die für physische Präsenz fällig wären. Dies führt dazu, dass der „Ausgang“ wieder zu einem Luxusgut wird, das man sich für besondere Anlässe aufspart, während der Alltag fest in digitaler Hand bleibt.

Explosion der Anbieterdichte und ständige Verfügbarkeit

Der Markt für digitale Unterhaltung ist längst kein Monopol weniger großer Player mehr, sondern ein hochgradig fragmentiertes Ökosystem. Diese Fragmentierung führt zu einem intensiven Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer, was wiederum die Qualität und Vielfalt der Angebote steigert. Von Nischen-Streaming-Diensten für Arthouse-Filme bis hin zu hochspezialisierten Gaming-Communitys findet heute fast jedes Interesse eine digitale Heimat. Allerdings zeigen aktuelle Marktanalysen, dass das Wachstum in bestimmten Bereichen an natürliche Grenzen stößt. Die Nutzung etablierter Kanäle pendelt sich auf hohem Niveau ein, ohne noch die explosiven Zuwachsraten früherer Jahre zu verzeichnen.

So verdeutlicht die ARD/ZDF-Medienstudie, dass sich Social Media zwischen Wachstum und Sättigung bewegt, wobei die wöchentliche Nutzung bei etwa 63 Prozent der Bevölkerung liegt. Dies deutet darauf hin, dass der Markt reifer wird und sich der Kampf der Anbieter nun weniger um Neukunden, sondern um die Haltedauer der bestehenden Nutzer dreht. Für den Konsumenten bedeutet dies eine noch aggressivere Optimierung der Inhalte auf seine persönlichen Vorlieben, was den Anreiz, die digitale Blase zu verlassen, weiter verringert.

Langfristige Folgen für die traditionelle Eventbranche

Die Verschiebung hin zum digitalen Heimvergnügen stellt die traditionelle Gastronomie- und Eventbranche vor existenzielle Fragen. Es reicht heute nicht mehr aus, einfach nur „geöffnet“ zu haben. Um Menschen von ihren Bildschirmen wegzulocken, müssen physische Orte Erlebnisse bieten, die digital nicht reproduzierbar sind. Haptik, Atmosphäre, Gerüche und die Unmittelbarkeit menschlicher Begegnungen werden zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen des klassischen Ausgangs.

Wir werden vermutlich eine weitere Ausdifferenzierung erleben: Auf der einen Seite hochpreisige, exklusive Live-Events, die als bewusster Kontrapunkt zum digitalen Alltag zelebriert werden, und auf der anderen Seite eine fortschreitende Verschmelzung von digitaler und physischer Realität. Hybrid-Veranstaltungen und interaktive Konzepte könnten die Brücke schlagen. Fest steht jedoch, dass der bloße Konsum von Unterhaltung dauerhaft ins Digitale abgewandert ist und die physische Welt sich neu erfinden muss, um relevant zu bleiben.


Nach KI-Skandal und wiederholten Faktenverdrehungen: Beim ZDF brennt intern die Hütte

von Theo-Paul Löwengrub

Lange Gesichter: ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten



Der Skandal um das im “Heute Journal“ gesendete KI-generierte Video, mit dem die angebliche Brutalität der US-Einwanderungsbehörde ICE demonstriert werden sollte, sowie die Verwendung von weiterem falsch deklariertem Archivmaterial im selben Zusammenhang, haben das ZDF bis ins Mark getroffen. Hier wurde nun ein kritischer Punkt überschritten – denn diesmal kann man nicht mehr so tun, als sei nichts gewesen und die Affäre wie üblich einfach aussitzen, so wie man dies bei zahllosen früheren Fehlleistungen tat. Zwar musste die bisherige New-York-Korrespondentin Nicola Albrecht als personelles Bauernopfer den Kopf hinhalten, die sofort abberufen wurde – doch jedem ist klar, dass das Kontrollversagen und damit die eigentliche Schuld beim Sender liegt, wo man überhaupt keine Veranlassung sah, die Videos zu hinterfragen, weil sie so schön ins eigene vorurteilsgeschwängerte Weltbild passen.

Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ rechtfertigte ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten Albrechts Abberufung wie folgt: „Die Entscheidung ist an der Sache orientiert. Es ist ein Verstoß gegen Regeln und das fordert auch eine Antwort“, sagte sie. Albrecht sei eine erfahrene und angesehene Kollegin, der sie „in keiner Weise irgendeine Fälschungs- oder Manipulationsabsicht“ unterstelle. Immerhin räumte sie ein, dass auch in der Senderzentrale in Mainz „hätte Alarm schrillen müssen, weil erkennbar Material aus dem Netz verwendet wurde“. Die “Fehler” würdennaher derzeit „sehr genau“ untersucht und könnten „auch noch arbeitsrechtliche Konsequenzen haben“. Außerdem sei die Kommunikation des ZDF nach dem Fehler öffentlich zu Recht kritisiert worden; diesbezüglich erklärt Schausten, dass „die Tragweite des Themas spät erkannt“ worden sei.

“Infam und böswillig”

Beim ZDF scheint es intern jedenfalls heftiger zu brodeln, als nach außen bekannt wird: Laut dem Journalisten und ARD-Dissidenten Alexander Teske, der als bestens vernetzter ÖRR-Insider gilt, soll gestern eine Online-Betriebsversammlung des ZDF mit insgesamt rund 1.150 Mitarbeitern stattgefunden haben. Auch hier kündigte Schausten eine harte Reaktion auf den KI-Skandal an, einschließlich arbeitsrechtlicher Verfahren gegen sämtliche für den Beitrag Verantwortlichen. Bettina Warken, die Leiterin von “ZDF Reportage”, sprach von einem „Relotius-Moment“; WISO-Moderatorin Sarah Tacke berichtete, dass sie bei Terminen mit „Ach, Sie kommen vom KI-Fernsehen!“ angesprochen werde und beklagte ein „Klima der Angst“ in der Redaktion. Allerdings ging es natürlich doch wieder nicht ohne die üblichen Beschuldigungen gegen die unabhängigen Medien, die, im Gegensatz zum ZDF, ihre Arbeit machen und den Fake-Skandal erst publik gemacht hatten: Schausten kritisierte, „gewisse Plattformen“ – gemeint war offensichtlich “Nius” – „infam und böswillig“ über den manipulativen Beitrag berichten würden. Hier durfte natürlich auch Elmar Theveßen, der katastrophale Studioleiter in Washington nicht fehlen: Dieser forderte, man solle sich das „Geraune von Nius“ nicht zu eigen machen.

Schausten selbst, Intendant Norbert Himmler oder Moderatorin Dunja Hayali wurden hingegen nicht kritisiert. Dabei räumte das ZDF auf Anfrage von „Apollo News“ ein, dass Hayali ihre Anmoderation des Beitrages, wobei sie sogar noch vor KI-manipulierten Videos gewarnt hatte, sogar selbst verfasst hatte. Allerdings sei sie für die Abnahme der Beiträge “nicht verantwortlich”; so kann man sich natürlich auch aus der Affäre ziehen… Viel bequemer ist es da, alle Schuld bei Albrecht und anderen subalternen Mitarbeitern abzuladen, während, Himmler, Schausten, Theveßen und Hayali wieder einmal ungeschoren davonkommen. Dabei sind sie es, die erst das pseudojournalistische interne Klima und die Erwartungshaltung geschaffen haben, die Albrecht davon ausgehen ließen, ohnehin werde jeder Anti-Trump-Beitrag begierig aufgenommen, ob mit oder ohne KI aufgepeppt.

Ein-Mann-Fakenews-Schleuder Theveßen

Ausgerechnet Theveßen, der seit Jahr und Tag grotesk tendenziöse Berichte aus den USA schickt, in denen er Donald Trump als faschistischen Unmenschen darstellt, der demi m September ermordeten konservativen Aktivisten Charlie Kirk längst widerlegte Behauptungen in den Mund legte; dem sich vor aller Welt in seine Bestandteile auflösenden Ex-Präsidenten Joe Biden beste geistige und körperliche Gesundheit attestierte und noch von einem durchaus “möglichen Sieg” von Trumps Konkurrentin Kamala Harris schwafelte, als die US-Medien Trumps Wiederwahl bereits zu vermelden begannen: Diese Ein-Mann-Fakenews-Schleuder sollte zu diesem Thema am besten fein stille schweigen.

In jedem gut geführten und vor allem am Publikum orientierten Medienkonzern wäre jemand wie Theveßen, der permanent den hanebüchensten Blödsinn von sich gibt, längst in hohem Bogen entlassen worden. Dasselbe gilt für Hetzer wie Hayali oder Jan Böhmermann, der dem ZDF mit seinen ständigen Lügen und Verleumdungen nur Schaden zufügt. Aber da man sichere Beitragsmilliarden hinter sich weiß und vor allem Union und SPD sich nicht trauen, diesen Sumpf endlich trockenzulegen, da er das für sie überlebenswichtige Rentnerpublikum bindet, welches ihre verbliebene Stammwählerschaft ausmacht, können die Staatssender weiter ihr Unwesen treiben.


Dienstag, 24. Februar 2026

Linksromantik, neue Kubakrise und trumpelnde Weltinnenpolitik

von Hans S. Mundi

Donald Trump, der Leibhaftige



Die knalldoofen deutschen Kartellmedien relotieren und hayalieren sich durchs Weltgeschehen und die Zeitläufte, als hätten sie zuviel Hasch geraucht und sich anschließend in einem Spiegelkabinett verlaufen. Noch immer sitzt ihnen Donald Trump ihnen als böser Kobold imaginär im Nacken, doch mit viel zu kurzen Armen kann man sich halt nicht mal die Haare kämmen. Mit Verlaub…. aber für die Bewältigung des bundesdeutschen Medienalltags braucht man nun mal starke Nerven, bitterbösen Humor oder eben ein mehrfach nicht nur mit Perwoll gewaschenes, sondern chemisch gereinigtes Cerebrum. Sarkasmus und drastische Gegenwehr sind Pflicht für Hirnoffensiv-Freigeister – bei vollständig mentaler Nichtakzeptanz des öffentlich-unredlichen Schundfunks und der sonstigen agendamedialen Beistell-Klapptische á la Würgel/Lügel, Locus oder Alpen-Prawda vulgo Südundeutsche Loseblattsammlung.

Doch kommen wir zur Sache: Vorgenannte Knalldoofmedien wollen, können und werden nie begreifen, wie, in welche Richtung und aus welchem Motiven überhaupt ein US-Präsident Donald Trump Politik macht. Das ist kein Wunder, wenn man als Ökolinker monatelang unter 64 herbeihalluzinierten Geschlechtern irrend und wirrend nach dem eigenen sucht – und doch längst, schon seit den Zeiten des Säulenscheinheiligen Barack Obama, dem alten weißen Mann den finalen Tritt zu verpassen. Nun kommt da so ein Selfmade-Milliardär, ein zwar durchaus nicht von narzisstischen Kapriolen freier, aber mit allen Wassern gewaschener Erzkapitalist daher, der offen heterosexuell lebt und der Weltöffentlichkeit mit seiner Melania zeigt, daß „rechte“ Frauen vielfach schöner sind als die hässliche, schon auf Fotos müffelnde Alptraumriege vom Schlage Roth, Göring-Eckhardt (und andere Grünissen), Merkel oder von der Brüsseleyen.

Sämtliche Politschweinereien

Okay, zweiter Anlauf, um endlich klartextmäßig auf den Punkt zu kommen: Donald Trump betreibt Weltinnenpolitik – und in dieser seiner Welt gibt es keine Grenzen (außer denen zwischen Ländern, die er schützt); es gibt keine woken Vorbehalte, “politisch korrekten” roten Linien oder Tabus, eben mit Ausnahme all der linksversifften Psycho-Nebenwelten von Antifa bis Windrad, die er strikt ablehnt. Deshalb mischt sich Trump auch zwar ungefragt, aber machtbewusst in Kriege und sämtliche Politschweinereien auf dieser Erde ein und (t)rumpelt sich ellenbogenkrawallig überall rein und hindurch. Denn er weiß um den auf dem nordamerikanischen Kontinent, just in den Gemeinschaften der der engen alten Welt entlaufenen europäischen Founding Fathers entstandenen Urinstinkt der individuellen Freiheit und uneingeschränkten Souveränität des Menschen, der sich im pursuit of happiness, in wohlständiger Marktfreiheit vom Tellerwäscher zum Millionär hocharbeiten kann.

Das stattliche Mannsbild Donald Trump befreit die Welt von falschen, naiven und hyperideologischen Sichtweisen; er ist der Sheriff des Libertären und hat für jammernde Linksversager, für die selbsternannten Anwälte aller Opfer und Verlierer nichts übrig. Eierlose Gesellen wie Fotzenfritze Scherz-Merz und andere deutsche Waschlappen-Politruks wirken im Vergleich da nur noch wie Karikaturen, die den Niedergang einst selbstbewusster, stolzer und leistungsfähiger Nationen zu “genderfluiden” watteweichen Schlappschwanz-Biotopen und rückgratlosem “Haltungsmoral”-Hochburgen personifizieren und international nicht mehr ernstzunehmen sind. Verglichen mit dem, was Trump und seine MAGA-Bewegung (bei aller Gewöhnungsbedürftigkeit diesseits des Atlantik) verkörpert, scheint es so, als sei die natürliche Evolution hierzulande beendet, als künde hier ein nicht mehr überlebensfähiges Chaos von Abgrund und Endzeit.

Selbstgleichgeschaltete Umerziehungsmonster

Deshalb auch das weiterhin völlige Unverständnis hiesiger Dumpfmedien (hat Restle überhaupt einen Schulabschluss?) und ihre absolute Unfähigkeit, Lesern und Zuschauern irgendwie sachdienliche Informationen neutral, ohne Denkbeipackzettel zu übermitteln, damit diese sich eigenständige Gedanken und Impressionen bilden und zu einer eigenen (!) Weltsicht gelangen können – was eben nicht gewollt ist. Seit eine potthässliche Ostzonentrutsche ihre potthässliche Politik gegen Deutschland vervollkommnete und Land systematisch verschandeln und ruinieren durfte, sind die hiesigen Medien mehrheitlich zu selbstgleichgeschalteten Umerziehungsmonstern mutiert, die zigfach durch- und vorgekautes als frisch Erbrochenes dem entmündigten Volk ins Gehirn schieben. Der – im Gegensatz zu deutschen Provinzdackelpolitikern der seit Merkel totalkastrierten CDU – weiterhin fröhlich und unerschrocken durchs Weltgeschehen „trumpelnde“ Donald gibt derweil weiterhin Vollgas; sein Kampf gegen Links ist von höchstem Unterhaltungswert – und wirkt!

Jüngstes Beispiel: Nun bekommt das Alptraum-Idyll aller westlichen Altsozialisten Kuba was auf die Fresse – was der hierzulande stark ausgeprägten und garantiert vollidiotischen medialen Linksromantik einen weiteren herben Schlag ins dumme Gemüt bescheren dürfte: Trump will das Regime in Havanna mit einem Öl-Embargo endlich in die Knie zwingen und das sozialistisch in 67 Jahren in Grund und Boden regierte Land für eine bessere Zukunft öffnen. Logisch, dass dies in der GEZ-Geisterbahn zu den erwartbaren Hysterieausbrüchen, quitschenden Entgleisungen und bizarren Aufffahrunfällen auf der gutmenschlichen Achterbahn führt – denn dieselben Sanktionen, die man als EU-Antwort auf gegen Putin (obwohl dort völlig wirkungslos) feiert, wird als Maßnahme Trumps natürlich zum willkürlichen Zerstörungswerk gegen unschuldige Dritte: “Kuba: Trump will den Zusammenbruch – Versorgungsengpässe und Krankheiten – Kubaner leiden unter Trumps Öl-Blockade”, hyperventiliert die “Tagesschau”, und barmt: “Für die Menschen in Kuba ist es eine Woche der Entbehrungen: Der Verkehr liegt lahm, es fehlt an Lebensmitteln und Medikamenten. Denn US-Präsident Trump will das Regime mit einer Öl-Blockade in die Knie zwingen.“ Böser, finsterer Trump!

Linke Kampfgruppen im Staatsfunk

Solch eine gequirlte Scheiße können wahrlich nur “beitragsfinanzierte“ Hohlraum-Journalisten von sich geben. Man kann sich geradezu bildlich vorstellen, wie sich die Redaktion der „Tagesschau“ vermutlich in den Armen lag, sich mit Palästinenserschals die Tränen trocknete, gerührt die alten Che-Guevara-Shirts vom Dachboden holte und als Hirnlos-Kollektiv den alten, weißen Exorzisten im Weißen (!) Haus verfluchte. Dass derUS-Präsident hier dem Alptraum vom “gerechten und “gleichen” Sozialistendystopia den überfälligen und hochverdienten nächsten Arschtritt verpasst, nachdem er gerade erst zu Jahresbeginn, im Fall Venezuelas, zum Entsetzen champagnersaufender europäischer Salonlinker deren geheimes Idol Nicolas Maduro mit chirurgischer Präzision abgeräumt hatte, schmeckt den linken Kampfgruppen in Staatsfunk und linkem Mainstream so gar nicht. Dabei ist es ein Trump gar nicht hoch genug anzurechnendes Verdienst um die freie Welt und ganze Menschheit, dass dieser oberste Linksverbrecher und Staatskriminelle an diesem 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterklasse“ hinter Gittern und bei gesiebter Luft feiern darf. Tatsächlich wäre es großartig, wenn nun nach Venezuela auch bald Kuba zum weiteren Fanal einer vom linken Spuk befreiten Welt ohne sozialistische Tyrannei würde.

Was sich die Fake-News-Gesinnungstotalitaristen vom GEZ-ARD-Clownssender so kurz nach dem gerade erst aufgeflogenen KI-Manipulationsskandal mit diesem Beitrag erneut leisten, ist voll der üblichen kriminellen Energie der Allmachtslinken – das von den üblichen sozialistischen Funktionären völlig heruntergewirtschaftete, verarmte, verdreckte, dysfunktionale Kuba wird mit den ARD-üblichen Suggestivbildern armer, notleidender, im Müll lebender Menschen demagogisch illustriert – und das nur um Donald Trump perfide und durchsichtig die Schuld dieses Elends im realen Sozialismus in die Schuhe zu schieben. Armselig und inhaltlich bankrott aufgepasst, die brasilianische Linksregierung kommt auch noch dran! Popcorn und Coca Cola, bei Trump sitzen wir weiterhin gespannt in der ersten Reihe. Und, liebe Linksverwirrte, hier eine kostenlose Empfehlung an euch, wenn ihr wegen Trump Depressionen bekommt – macht doch mal eine neue Kampagne „Suizid gegen Rechts!“ (har, har).


Kartellkrieg in Mexiko: Auch Obama hat Blut an den Händen

von Tom Schiller

Vielerorts in Mexiko herrschen apokalyptische Zustände



Die aktuelle Eskalation nach dem Tod des Drogenkartell-Bosses Nemesio „El Mencho“ Oseguera Cervantes am Sonntag hat die Spannungen in dem mittelamerikanischen Land, das eigentlich in wenigen Monaten Mitaustragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft sein soll, auf ein neues Level gehoben. In mehreren mexikanischen Bundesstaaten holten schwerbewaffnete Mitglieder verschiedener Drogenkartelle zum Gegenschlag aus. Das Problem bleibt dabei nicht nur auf Mexiko selbst beschränkt, sondern betrifft zunehmend auch die USA: Es ist kein Geheimnis, dass Organisationen wie die paramilitärisch organisierten Kartelle “Cártel de Jalisco Nueva Generación” (CJNG) und Sinaloa bereits tief in den USA verwurzelt sind. Sie agieren dort jedoch meist unter dem Radar, um ihr Multi-Milliarden-Geschäft nicht zu gefährden. Wichtige Logistik-Hubs sind dabei Städte wie Houston, Dallas, Los Angeles und Chicago, die als Verteilungszentren dienen. Die Kartelle schmieden dabei Allianzen mit US-Syndikaten und arbeiten auch eng mit lokalen US-Straßengangs zusammen, die den Straßenverkauf – und oft auch die brutale Gewalt an der Basis – für sie übernehmen.

Bisher gab es eine ungeschriebene Regel: Gewalt auf US-Boden zieht die volle Härte der US-Bundesbehörden – FBI, DEA, Heimatschutz – nach sich. Das schadet dem Profit. Die Kartelle wissen um die asymmetrischen Reaktionen in beiden Ländern: Während mexikanische Behörden oft überfordert sind, reagieren die USA auf Angriffe gegen Bürger oder Beamte auf eigenem Boden meist mit massiver Ressourcenbündelung und können so ganze Schmuggelrouten lahmlegen.

US-Behörden alarmiert

Jetzt, in der laufenden Eskalation des Drogenkriegs, ist die Situation ist jedoch eine andere. Da das CJNG die USA – zusammen mit der mexikanischen Regierung – für den Tod ihres Anführers verantwortlich macht, besteht nun auch noch die Gefahr einer horizontalen Eskalation; Sicherheitsexperten warnen, dass das von Trump inzwischen als ausländische Terrororganisation eingestufte CJNG gezielte Anschläge oder zumindest ernste Drohungen gegen US-Einrichtungen oder Grenzstädte verüben könnte, um politischen Druck auszuüben. In Städten wie Tijuana oder Reynosa findet die Gewalt bereits unmittelbar an der Grenze statt; Querschläger oder gezielte Blockaden an den Grenzübergängen, den berühmten “Port of Entries”, betreffen US-Territorium nun erstmals direkt. Das Risiko eines „Spillover“-Effekts, also des Überschwappens der Gewalt auf US-Boden, ist ein Thema, das Sicherheitsbehörden derzeit extrem ernst nehmen.

Die US-Regierung hat bereits reagiert und den Grenzschutz massiv verstärkt; die Präsenz von Nationalgarde und der Customs and Border Protection (CMB) wurde massiv verstärkt. Zugleich hat das US-Außenministerium die höchste Warnstufe für betroffene Regionen herausgegeben. In Texas und anderen Grenzstaaten überwachen lokale Behörden die Aktivitäten bekannter Kartell-Zellen derzeit verstärkt, um präventiv gegen Unruhen vorzugehen. Sollte der Konflikt dennoch auf US-Boden übergreifen und die Kartelle auch hier direkt bewaffnete Konflikte riskieren, so wäre ein großflächiger „Häuserkampf“ wie in Mexiko in den USA zwar unwahrscheinlich, schon aufgrund der viel stärkeren Präsenz bewaffneter Kräfte im Inland durch Polizeien und Nationalgarde; doch gezielte Gewaltakte, eine deutlich erhöhte Kriminalität in Grenzgebieten und Versuche der Einschüchterung durch US-basierte Terrorzellen der Kartelle wären durchaus realistische Szenarien, auf die sich die Behörden derzeit ernsthaft vorbereiten.

Extreme mexikoweite Eskalation

In Mexiko selbst eskaliert die Lage immer weiter. Landesweit werden wieder Fahrzeuge aller Art willkürlich beschossen und in Brand gesteckt, auch Supermärkte und Wohnhäuser gehen in Flammen auf. Das CJNG setzte der Zivilbevölkerung von Guadalajara am Montag ein Ultimatum: “Erfüllt unsere Forderungen – oder unsere Männer dringen heute Nacht in eure Häuser und Hotels ein!”; das Kartell (!) verhängte dort eine faktische Ausgangssperre ab 14 Uhr. Auch in anderen Städten übernahmen die schwer bewaffneten Kartelleinheiten die faktische Kontrolle; Über 21 brennende “Narcobloqueos” – Straßensperren und massive Barrikaden der Kartelle – wurden in Jalisco, Michoacán, Colima, Tamaulipas, Guanajuato, Aguascalientes, Nayarit, Zacatecas und Guerrero gezählt. Ein Ende der Blockaden ist nicht in Sicht. In Cancún, Mexikos beliebtestem Touristenziel, gab es Schießereien und ebenfalls bewaffnete Blockaden. Etliche Familien sitzen in ihren Urlaubshotels und Resorts fest. Auf dem Flughafen von Puerto Vallarta, einem beliebten Ferienort, kam es zu Schüssen auf unbeteiligte Personen, vorwiegend Touristen. In Tijuana kam es zu Carjackings und Brandanschlägen, die sich nur wenige Blocks von der US-Grenze entfernt ereigneten. In Puerto Vallarta stand gestern eine Costco-Filiale steht in Flammen, sämtliche Ausfallstraßen sind blockiert, Touristen können die Stadt faktisch nicht mehr verlassen. Air Canada hat den Betrieb komplett eingestellt. Auch am Flughafen Guadalajara sitzen etliche Passagiere fest, der Flugverkehr ist auf unbestimmte Zeit eingestellt. Videos von chaotischen Verhältnissen auf dem Rollfeld fluten die sozialen Medien.

Inzwischen steht die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung insgesamt auf dem Spiel. Das gesamte staatliche Schulsystem ist seit Montag geschlossen, sämtliche öffentlichen Veranstaltungen in Mexiko wurden mit sofortiger Wirkung abgesagt. Die mexikanische Nationalgarde ist zeitgleich in mehreren Bundesstaaten im Einsatz und wird immer wieder in Scharmützel und aktive Schießereien verwickelt.

Parallel dazu kommt es landesweit zu Gefängnisrevolten; auch externe Angriffe auf Gefängnisse durch Kartelltruppen wurden bestätigt. Mehrere Wärter wurden getötet, es kam zu Ausbrüchen von schwerkriminellen Insassen. Internationale Reisewarnungen ausgesprochen.

Das Bild zeigt keine staatlichen Spezialkräfte oder Militärs – sondern Milizionäre der Kartelle, die nach neuesten Standards ausgerüstet sind



Die schwer bewachte US-Botschaft in Mexiko-Stadt ist weiterhin aktiv. Sie hat US-Bürger vor allem in Puerto Vallarta, Chapala, Guadalajara, Reynosa, Michoacán, Guerrero und Nuevo León dringend aufgefordert, Schutz vor Ort an ausgewiesenen “shelters in place” zu suchen. Kanada hat identische Warnungen herausgegeben; beide Länder strichen ihre Flüge nach Mexiko. Überall im Land herrscht die nackte Angst; Familien haben sich in ihren Häusern verbarrikadiert, Touristen sitzen in Hotels fest und warten ab, ob der CJNG seine Drohung wahrmacht.

Ein ganzes Land hält den Atem an. Da die mexikanische Regierung seit Jahren nichts gegen die immer brutaleren Aktivitäten der Kartelle unternimmt, hatte US-Präsident Trump mehrfach angekündigt, dem Treiben dieser Hochkriminellen durch den Einsatz von US-Spezialkräften ein Ende zu setzen. Als die Kartelle vor drei Wochen von mexikanischer Seite aus den Flughafen der texanischen Grenzstadt El Paso für mehrere Tage mit Drohnen lahmlegten, wurde bereits eine militärische Antwort Trumps befürchtet, doch dieser hielt sich noch zurück. Sollte die Situation in Mexiko allerdings weitereskalieren, kann es durchaus passieren, dass diesmal sogar der Einsatz von US Truppen durch Mexikos Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum genehmigt oder sogar erbeten wird.

Während die Weltöffentlichkeit fassungslos auf die Vorgänge in Mexiko blickt, wird von den manisch auf die Dämonisierung von Donald Trump fixierten westlichen Medien völlig unter den Teppich gekehrt, wie die mexikanischen Kartelle überhaupt zu einem solchen Staat im Staate heranwachsen und das Gewaltmonopol vielerorts an sich reißen konnten. Für diesen blinden Fleck gibt es einen Grund: Es war nämlich der Liebling aller Linken und Woken Barrack Obama, der einst die Kartelle faktisch bewaffnet hat. Im Rahmen seiner – gründlich fehlgeschlagenen – “Operation Fast and Furious” kauften verdeckte Ermittler des Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives (ATF) in den Jahren 2009 und 2010 für die Kartelle im großen Stil in den USA Waffen ein, um später die Hintermänner zu überführen. Letzteres misslang jedoch, die Kartelle konnten so an große Mengen Hightech-Waffentechnik und sogar Kriegswaffen gelangen.

“Fast and Furious”: Obamas Deepstate-Bewaffnungsaktion

Anschließend versuchte die Obama-Administration, der Niederlassung der Bundesstaatsanwaltschaft in Arizona die Schuld am Scheitern der Operation in die Schuhe zu geben – eine dankbar von allen westlichen Medien übernommene Ausrede, um den sakrosankten ersten schwarzen Präsidenten der Geschichte nicht zu beschädigen. Doch viele konservative Beobachter und US-Sicherheitsexperten sind überzeugt, dass “Fast and Furious“ kein missglückter Einsatz war, wie die Fake-News der Öffentlichkeit weismachen wollten, sondern in Wahrheit von vornherein als gezielte und kalkulierte Waffenschmuggelaktion des Tiefen Staates, die direkt von Obamas Justizministerium unter Eric Holder koordiniert wurde. Und “Barry Soetoro” (so Obamas früherer indonesischer Rufname), der Abtrünnige persönlich im Weißen Haus – stand dabei an der Spitze, und gab entweder die Befehle oder zumindest grünes Licht für dieses verräterische Chaos: Sie ließen damals Tausende von Hochleistungswaffen – AKs, Barrett-Kaliber .50, Mörser und Kampfgewehre – über die Grenze zu mexikanischen Kartellen gelangen, wohl wissend, dass diese Waffen dem einzigen Zweck dienten, Menschen zu töten. Und so geschah es. Auch ein US-Grenzbeamter, Brian Terry, wurde mit einer dieser später zur „Fast and Furious“-Aktion zurückverfolgten Waffen erschossen. Hunderte Mexikaner wurden ebenfalls getötet.

Bei all dem Blut, das an Obamas Händen klebt, fielen diese Morde allerdings kaum mehr ins Gewicht. Wie immer Obamas persönliche Beteiligung aussah und was die Hintergründe damals waren: Dieser Präsident war definitiv kein unbeteiligter Zuschauer in der Affäre – seine Regierung, sein Justizminister und seine Bundesbehörde ATF zogen die Fäden. Und was tat der Kongress, als er Nachforschungen anstellte? Holder wurde wegen Missachtung des Kongresses verurteilt (als erster amtierender Justizminister überhaupt!), und Obama nutzte das Exekutivprivileg, um die belastenden Dokumente zu schützen. Die bei Trump im Zusammenhang mit Epstein (letztlich zu Unrecht) permanent gestellte Frage blieb im Fall Obamas natürlich völlig aus: Warum sollte man etwas verheimlichen, wenn man nichts zu verbergen hat? Wieso Geheimhaltung über “Fast and Furious”, wenn es doch nur ein bedauerlicher „Mistake“ war? Obamas Behörden blockierten die Ermittlungen, vertuschten alles und ließen Patrioten die Schuld auf sich nehmen, während sie die wahren Verbrecher an der Spitze schützten.

Kranke Agenda

Doch hier ging es nicht um die Überwachung von Waffen, sondern darum, die Anti-2A-Rhetorik (2A steht für “Second Amendment”, den zweiten US-Verfassungszusatz, der das Recht auf Waffenbesitz verbrieft) zu verbreiten – indem man die Straßen mit amerikanischen Waffen flutet, um die Schuld dafür dann den angeblich laschen US-Waffengesetzen zu geben und nach mehr Kontrolle zu schreien; aus liberaler und konservativer Sicht ein klassisches False-Flag-Schema, um das Volk zu entwaffnen. Und Obama hatte die Aufsicht über all das – genau wie über auch die Drohnen, die Kriege, die Spionage, die Bewaffnung von Terroristen. Holder sagte damals wörtlich, man müsse die Leute in Sachen Waffen einer “Gehirnwäsche” unterziehen – und „Fast and Furious“ war Teil dieser kranken Agenda. Und als sich die Leichen häuften, logen sie, leugneten alles und beschuldigten alle außer dem Weißen Haus.

Das alles gehört zur Vorgeschichte der aktuellen Zuspitzung des mexikanischen Drogenkriegs, dem auf mexikanischem Boden weit über 40.000 Menschen zum Opfer fielen, 60.000 weitere gelten als vermisst. Schon vor diesem Hintergrund gehört Obama eigentlich hinter Gitter.