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Dienstag, 30. Dezember 2025

Deutsche Opfer von Migrantengewalt sind kein Thema: ARD-Reporterin hat noch nie von Maria Ladenburger gehört

von Alexander Schwarz

Tommy Robinson (l.) beim Levitenlesen mit der ertappten ARD-Reporterin




Der als angeblicher „Rechtsextremist“ dauerdiffamierte britische Migrations- und Islamkritiker Tommy Robinson hat es in nur wenigen Sekunden geschafft, die ganze Arroganz und ideologische Einseitigkeit der ARD bloßzustellen. Dazu war nichts anderes nötig, als die neben ihm stehende Reporterin zu fragen, ob sie wisse, wer Maria Ladenburger sei – was diese verneinte; eine ebenso typische wie verräterische Bildungslücke, die die gesamte propagandistische Grundhaltung der öffentlich-rechtlichen Sender in der Berichterstattung über die Massenmigration seit 2015 erst erklärbar macht. Der Mordfall Maria Ladenburger war einer der ersten und brutalsten Fälle von Migrantengewalt, die nach dem “Willkommensmärchen” der Bahnhofsklatscher von 2015 den Weg an die Öffentlichkeit fanden – nachdem zuvor niemand über die explodierende Zunahme von sexuellen Übergriffen und Gewalttaten etwas wissen wollte (zum Beispiel der Kölner Silvesternacht mit über tausend Belästigungen und Vergewaltigungen): Am 16. Oktober 2016 war die 19-jährige Medizinstudentin Ladenburger in Freiburg im Breisgau dem – nach eigenen Angaben aus Afghanistan stammenden – Flüchtling Hussein Khavari, vergewaltigt und anschließend brutal ermordet worden.

Khavari war als klassischer Merkel-Gast Ende 2015 als Flüchtling über die Balkanroute aus Griechenland nach Deutschland gekommen – und hatte sich in seinem Asylantrag als minderjährig bezeichnet, was ihm natürlich blind geglaubt wurde (später räumte er im Strafprozess ein, bei der Einreise nach Deutschland schon volljährig, mindestens 22 Jahre alt, gewesen zu sein; er war in Griechenland bereits zu einer zehnjährigen Haftstrafe (!) verurteilt worden, nachdem er eine junge Frau eine Klippe hinuntergestoßen hatte, dort jedoch wegen Überfüllung des Knasts nach rund anderthalb Jahren freigelassen worden und zog nach Deutschland weiter. Der Fall schockierte damals die Öffentlichkeit und rückte die ÖRR-Medien erstmals ins Zwielicht: Diese hatten nämlich die Berichterstattung über den Mord mit der zynischen Ausrede verweigert, man behandele “keine regionalen” Themen.

„Das ist das Problem!“

Dass eine ARD-Reporterin mit dem Namen Maria Ladenburger nichts anfangen kann, spricht Bände über das journalistische Selbstverständnis und die ideologische Voreingenommenheit beim Staatsfunk. Tommy Robinson wusste dies sofort richtig einuzuordnen: Er wandte sich zur Kamera und stellte, völlig korrekt, fest: „Sehen Sie, das ist das Problem: Deutsches Fernsehen. Maria Ladenburger wurde in Deutschland von einem afghanischen Migranten vergewaltigt und ermordet. Das ist ein Mainstream-Sender aus Deutschland, und sie weiß nicht einmal, wer die Frau ist. Das ist das Problem“. Und weiter, an die Reporterin gewandt: „Sie haben keine Ahnung von den Namen deutscher Bürger, die durch offene Grenzen und Massenmigration vergewaltigt und ermordet wurden. Sie sollten ihren Namen kennen. Als Journalistin bei einem Mainstream-Sender sollten Sie ihren Namen kennen.. Außer einem bedröppelten Gesichtsausdruck hatte die ARD-Frau darauf nichts zu erwidern.

Bereits dieser Fall, dessen Muster sich seither immer und immer wiederholt, zeigte den ganzen verbrecherischen Wahnsinn der deutschen Migrationspolitik. Die Zahl der Menschen, die von Migranten, die gar nicht hier sein dürften, vergewaltigt, ermordet oder auf andere Weise geschädigt wurden, ist inzwischen Legion – und jeder Journalist, der diesen Namen verdient und sich in diesem heiklen Themenumfeld bewegt, müsste den Namen Maria Ladenburger daher sofort kennen. Aber deutsche Opfer zählen in der deutschen Mainstream-Journaille nicht, da man sie bestenfalls als in Kauf zu nehmende Kollateralschäden auf dem Weg zum bunten Multi-Kulti-Paradies ansieht, wusste die ARD-Journalistin nicht das Geringste mit dem Namen anzufangen – und dasselbe hätte auch für fast jeden anderen Kollegen vom ÖRR, aber auch dem „Spiegel“, der „Zeit“, dem „Stern“ und dem ganzen linken NGO-Moloch, dem diese Medien de facto angehören, gegolten.

Bei deutschen Tätern und Migrantenopfern ist das anders

Dafür könnten sie jedoch wahrscheinlich im Schlaf die Namen jedes Migranten aufzählen, der in den letzten Jahrzehnten von Rechtsradikalen ermordet wurde – auch wenn dies keine große Gedächtnisleistung erfordern würde, da es sich dabei nur um einen winzigen Bruchteil der Menschen handelt, die jeden Monat illegalen Migranten zum Opfer fallen: So erinnert etwa die linksradikale Amadeu-Antonio-Stiftung mit glühender Emphase und unter dem Motto „Kein Vergessen“ an den Mord an einen 17-Jährigen, der vor 35 Jahren im rheinland-pfälzischen Hachenburg von einem Skinhead erstochen wurde.

„Nur der 18-Jährige Haupttäter wird vom Landgericht Koblenz wegen Totschlags zu einer milden Jugendstrafe von sechs Jahren verurteilt“, beklagt die Stiftung – doch wenn Migranten für Morde und Vergewaltigungen zu Bewährungsstrafen verurteilt oder gleich ganz freigesprochen werden, hört man solche Kritik an der deutschen Rechtsprechung natürlich nicht. In dieser selektiven, ideologisch gefilterten Gedenkkultur ist für deutsche Opfer kein Platz. Dass mit Tommy Robinson ein britischer Aktivist mithin besser über die barbarischen Zustände in Deutschland informiert ist als die mit Milliarden an Zwangsgebühren gemästete ARD, spricht Bände.


Samstag, 27. Dezember 2025

Wohltätigkeitsvereine sammelten Millionen Euro für Hamas – Neun Menschen festgenommen

von Thomas Heck...

Dass die Hamas ihre Unterstützer im Westen hat, ist keine neue Information. Sympathisanten in Poltik und Medien, beginnend bei der Mauermörderpartei Die Linke, deren linker Konkurrent BSW, große Teile der Hakenkreuz-Partei SPD und auch die CDU ist massiv unterwandert, man schaue nur nach Berlin, wo der Regierende Obermotz jüngst den Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit verkündete und den täglichen Judenhass auf Berlins Strassen toleriert, fördert, sogar finanziert, bis hin zu den öffentlich-rechtlichen Hetzmedien von ARD und ZDF. Doch die Unterstützung ist noch tiefer, als man je erahnen konnte.

Mohammad Hannoun (r.) wurde festgenommen. Hier ist der Präsident der Palästinensischen Vereinigung mit Greta Thunberg auf einer Palästina-Demo Ende November zu sehen




Unter dem Deckmantel von Wohltätigkeit sollen aus Italien Millionen an die Hamas geflossen sein. Die Ermittler decken ein mutmaßliches Netzwerk zur Unterstützung der islamistischen Organisation auf. Auch der Präsident der Palästinensischen Vereinigung in Italien sei beteiligt.

Die italienischen Behörden haben neun Menschen festgenommen, die über Wohltätigkeitsorganisationen die militant-islamistische Hamas unterstützt haben sollen. Bei der Operation „Domino“ seien insgesamt Vermögenswerte in Höhe von acht Millionen Euro sichergestellt worden, teilte die Finanzpolizei mit und verwies auch auf die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Genua. Den Verdächtigen werde vorgeworfen, große Summen für die palästinensische Terrororganisation gesammelt zu haben, teilte die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft am Samstag mit.

Die Verdächtigen sollen rund sieben Millionen Euro an Vereine mit Sitz in den palästinensischen Gebieten oder in Israel weitergeleitet haben. Die Vereine gehörten entweder der Hamas, würden von ihr kontrolliert oder stünden mit ihr in Verbindung, erklärten die Ermittler.

Unter den Festgenommenen sei der Präsident der Palästinensischen Vereinigung in Italien Mohammad Hannoun. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet ihn als Anführer der italienischen Hamas-Zelle.

Er soll mehr als 20 Jahre lang ein System zur Sammlung von Geldern geleitet haben, die formal für humanitäre Zwecke bestimmt waren, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Ermittler. In Wirklichkeit seien die Gelder zum größten Teil zur Finanzierung der Hamas oder mit ihr verbundener Organisationen verwendet worden. Ihm werde die Hauptverantwortung für Überweisungen in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro zugeschrieben, insbesondere nach dem 7. Oktober 2023, dem Tag des Terrorangriffs der Hamas mit mehr als tausend israelischen Opfern.

Internationale Zusammenarbeit

Ein Teil der Gelder soll laut Ansa für den Unterhalt der Familienangehörigen von Selbstmordattentätern oder wegen Terrorismus verurteilten Häftlingen bestimmt gewesen sein.

Die Ermittlungen begannen laut dem italienischen Online-Portal „Agenzia Nova“ bereits nach dem Terroranschlag der Hamas auf Veranlassung der Nationalen Direktion für Mafiabekämpfung und Terrorismusbekämpfung. Anlass seien demnach mehrere Berichte über verdächtige Finanztransaktionen gewesen, die bereits vor dem 7. Oktober 2023 festgestellt worden waren. Die Ermittlungen haben nun ergeben, dass die Hamas einen ausländischen Ableger und weitere Zweigstellen eingerichtet hat, die eigens dafür operiert haben sollen, das Image der Organisation zu fördern und vor allem zu ihrer Finanzierung beizutragen.

Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni begrüßte die Festnahme. „Ich möchte meine Anerkennung und Zufriedenheit für die besonders komplexe und wichtige Operation zum Ausdruck bringen, die die Verhaftung von neun Personen ermöglicht hat, die beschuldigt werden, die Hamas über sogenannte Wohltätigkeitsorganisationen mit mehr als sieben Millionen Euro finanziert zu haben“, erklärte Meloni laut „Agenzia Nova“. „Unter ihnen befindet sich der Präsident des Verbandes der Palästinenser in Italien, Mohammad Mahmoud Ahmad Hannoun, der von den Ermittlern als ‚Mitglied des ausländischen Ablegers der Terrororganisation Hamas‘ und ‚Anführer der italienischen Zelle der Hamas‘ bezeichnet wird.“

Die Untersuchungen hätten auch die Existenz eines strukturierten europäischen Netzwerks zur Geldbeschaffung ergeben, zu dem auch der italienische Zweig zählte. Die Strategie sei immer dieselbe: die Organisation durch formal karitative Aktivitäten finanziell zu unterstützen.

Innenminister Matteo Piantedosi schrieb auf der Plattform X, die Operation habe Aktivitäten offengelegt, die als Initiativen zugunsten der palästinensischen Bevölkerung getarnt worden seien und die Unterstützung und Beteiligung an terroristischen Organisationen verschleiert hätten. Die Europäische Union führt die Hamas auf ihrer Terrorliste.


Donnerstag, 25. Dezember 2025

Amerika-Sperre für „HateAid“-Linksextremistinnen: Genau so und nicht anders!

von Dirk Schmitz

Das System zeichnet seine Schergen aus: Die „HateAid“-Aktivistinnen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Anfang Oktober beim Bundespräsidenten




Man kann der Trump-Administration abermals nur danken: Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg der von der privaten Quasi-Zensurbehörde “HateAid” sind ins Visier der US-Regierung geraten. Das obige Foto zeigt die beiden Anfang Oktober rechts und links neben dem Politclown von Bellevue, der sie – was sonst – für ihr stasieskes “zivilgesellschaftliches” Zersetzungwerk auszeichnete. Diese linkswoken Faschistenden erhielten nun, wie auch drei andere Europäer, wegen systematischer Zensur amerikanischer Online-Plattformen Einreiseverbote, wie das US State Department via X mitteilte. Außenminister Marco Rubio erklärte dazu, die die verhängten Einreiseverbote gegen “führende Persönlichkeiten des globalen Zensur-Industrie-Komplexes” beträfen Vertreter aus mehreren Staaten, “und schließen auch politisch Verantwortliche ein.“

Hier trifft es definitiv die Richtigen: Die beiden Linksextremistinnen hatten sich zudem öffentlich dafür eingesetzt, dass nach der Übernahme von X durch Elon Musk wegen vermeintlicher “Verstöße” willkürlich gesperrte Konten nicht wieder freigeschaltet werden, um all jene, die während der linkswoken Ära auf Twitter vor Musk dort mundtot gemacht worden waren, auch weiter vom Diskurs auszuschließen. Auch US-Präsident Donald Trump war damals auf Twitter gesperrt worden.

Totengräber der Meinungsfreiheit

Ein weiterer Betroffener der US-Maßnahme ist auch Thierry Breton, der ehemalige EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, einer der übelsten und totalitärsten Totengräber der Meinungsfreiheit in Europa. Breton gilt als einer der Hauptarchitekten des „Digital Services Act“ (DSA), der bis heute große Online-Plattformen zur Löschung von „Hassrede“ oder „Desinformation“ verpflichtet und Unternehmen bei Nichtbeachtung der Regeln horrende Geldstrafen androht. Selbstredend bestimmen Eurokraten und das linke NGO-Milieu nach freiem Belieben, was “Hassrede” und “Desinformation” sind. Natürlich jammert nun der verschissene parasitäre öffentlich-rechtliche Zwangsfunk lauthals über die US-Einreiseverweigerung und erklärt ausgerechnet die Killer der Redefreiheit zu Opfern. Kann man sich nicht ausdenken.

Zu Recht sehen die Trump-Regierung und Anwälte der Meinungsfreiheit im DSA eine Maßnahme, die Redefreiheit durch Einschüchterung, Erpressung und Kriminalisierung von Inhalten selbst da, wo diese in keiner Weise justiziabel sind, einzuschränken. Die fatalen Folgen sind überall spürbar: Legitime Meinungsäußerungen würden aus Angst vor Geldstrafen in vorauseilendem Gehorsam gelöscht oder unterdrückt. Diese Selbstzensur der Bürger und auch der Social-Media-Plattformen wird eben von Denunziations- und Inquisitionsaktivisten wie Ballon und von Hodenberg effektiv vorangetrieben.

Werft das linksautoritäre Zensurpack aus den Social-Media-Kanälen!

Gut so, dass dieses perverse Treiben, das unsere Gesellschaft vergiftet und die Debattenfreiheit fast zum Erliegen gebracht hat, endlich die gebührende politische Antwort erfährt. Die Vereinigten Staaten versuchen mit den Einreisesperren nicht weniger, als einem ihrer zentralen Verfassungswerte, dem First Amendment, Geltung zu verschaffen. Doch eine Einreisesperre ist nicht genug. Um die Meinungsfreiheit zu retten, muss das ganze linksautoritäre Zensurpack von “HateAid” und Konsorten mitsamt dem perfiden EU-Zensursystem endlich aus den Social-Media-Plattformen geworfen werden.

Solange die Europäische Union für solche finsteren Entwicklungen steht, kann die Forderung nur lauten: Kill the EU, kill the DSA! Ach ja, und noch ein Wort zu Steinmeier: Hoffen wir, dass dieser Antidemokrat bald ebenfalls eine lebenslange Einreisesperre in den USA erhält. In diesem Sinne: Frohes Fest.


Mittwoch, 24. Dezember 2025

…und das nicht nur zur Weihnachtszeit: Trump-Dämonisierung der deutschen Medien immer irrer

von Olli Garch

Feindbild Trump: So sehen und hassen ihn deutsche Linksmedien




Pünktlich vor den Feiertagen hielt es der „Stern“ mal wieder für nötig, eine große Anti-Trump-Tirade abzusondern. Diesmal bezieht sich das übliche Bashing gegen den bei Linken verhassten Präsidenten auf die US-Innenpolitik beschäftigt – und natürlich ist die Brille der linken Journaille hier nicht minder getrübt wie in der militärischen und außenpolitischen Verzerrung der Trump-USA. Ernsthaft wird da behauptet, Trump habe die USA in nur einem Jahr „zu einem Staat mit autoritären Zügen umgebaut“ – die übliche Mainstreammär, die ähnlich wie im Fall des Umfangs mit der AfD ausschließlich von Vorurteilen, Stereotypen und Projektionen der Redakteurs- und Reporterhirne getragen wird.

Das Messen mit zweierlei Maß ist dabei geradezu lachhaft evident: Als Trumps tattriger und amtsunfähiger Vorgänger Joe Biden die großen US-Plattformen unter Druck setzte, unliebsame Meinungen zu zensieren; seinen kriminellen Sprössling Hunter in den letzten Amtstagen begnadigte, obwohl er zigfach versichert hatte, dies nicht zu tun; als er sich, erkennbar kaum noch Herr seiner Sinne, durchs In- und Ausland stolperte und man nicht wusste, wer das mächtigste Land der Welt eigentlich regiert; als Millionen illegaler Migranten über die kaum geschützten Grenzen strömten und der woke Wahnsinn noch überall herrschte: Da machte man sich zu alldem in deutschen Redaktionsstuben keinerlei Sorgen über den inneren Zustand der USA. Doch bei Trump läuft man Sturm – eben weil er all diesen Missständen binnen weniger Monate ein Ende gemacht hat, weil er endlich Bewegung in den Nahost-Konflikt gebracht, an der Beilegung vieler anderer Konflikte mitgewirkt und für eine robuste militärische Präsenz der Freiheit in der Welt gesorgt hat; auch seine Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Massakers werden ihm natürlich von den kriegsgeilen Medienunterstützer und Anhänger des Wahns vom russischen Endsieg angelastet.

Die deutsche Flakjournaille

Der „Stern“ ist dabei allerdings kein Einzelfall. Ebenfalls am Ende des Jahres, zu dessen Beginn US-Präsident Donald Trump entgegen aller linken Stoßgebete seine zweite Amtszeit antrat, ziehen auch andere Vertreter der deutschen Flakjournaille nochmals alle demagogischen Register. Der „Spiegel“ bildete Trump und den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerade erst auf dem Titelbild ab, wie sie diabolisch dreinblickend Europa zerstückeln. „Zwei Schurken, ein Ziel“, heißt allen Ernstes die Titelzeile zu diesem neuerlichen Tiefpunkt des einstigen Nachrichtenmagazins. Im Leitartikel wird dann die übliche Leier über den Egoismus der Trump-Regierung abgespult, die die gequälte Ukraine eiskalt im Stich lasse, die Europäer verachte und sie beim großen diplomatischen Spiel nicht mehr mitmachen lasse. Es werden jammernde europäische Politiker präsentiert, die sich inbrünstig um Hilfe für die Ukraine bemühen, aber gegen die brutale Großmachtpolitik, die die USA nunmehr favorisierten, einfach nicht ankommen.

Und es ist die immer gleiche Litanei: Nicht ein einziges kritisches Wort findet sich über das sinnlose Sterben an den Fronten, das erst enden darf, wenn der Endsieg über Russland erreicht ist – also nie –, oder über die geradezu wahnwitzige Korruption in der Ukraine und die daraus resultierende Frage, wo die immer neuen Milliarden und Waffen eigentlich landen, die auch jetzt weiterhin munter in das Land gepumpt werden, neuerdings sogar durch von Deutschland abgesicherte faktische EU-Schuldenbonds im oberen elfstelligen Bereich. Auch die seit zehn Jahren anhaltenden Dauerbeleidigungen gegen Trump vor allem aus Deutschland hält man nicht der Erwähnung wert. Lieber stimmt der „Spiegel“ ein Klagelied über die neue Sicherheitsstrategie der USA an – obwohl gerade weil sich darin so wahre Feststellungen finden wie diese: „Die fundamentale politische Einheit der Welt ist der Nationalstaat und wird es auch bleiben“; „Der übergroße Einfluss von größeren, reicheren und stärkeren Nationen ist eine zeitlose Wahrheit der internationalen Beziehungen“ oder „Die Vereinigten Staaten werden ihre eigenen Interessen an erste Stelle stellen und andere Nationen dazu ermuntern, dies ebenfalls zu tun“.

Das klassische Geisterfahrersyndrom

In diesen realpolitischen Axiomen sieht man beim “Spiegel” eine Abkehr von dem nur in Europa weiterhin heiligen Hirngespinst des Multilateralismus, das eigentlich längst zur Chiffre für Fremdbestimmung und Souveränitätsverlagerung hin zu dubiosen, intransparenten und nicht demokratisch legitimierten Großorganisationen wie UNO, WHO, EU, Weltklimarat, Lobby-NGOs und Milliardärsstiftungen gemanagten Weltregierung enden sollte. Die Trump-Regierung macht diesen Illusionen, durch einen strukturell sozialistischen Deep State die Aushebelung demokratischer Kontrolle zu zementieren, ein jähes Ende und kehrt zum politischen Pragmatismus einer an den Interessen der eigenen Bürger ausgerichteten Politik zurück – so wie immer öfter auch im Rest der Welt, zuletzt etwa Chile und Argentinien.

Dass die Europäer der weltpolitische Geisterfahrer sind, ist für den „Spiegel“ und die abgehalfterte Kaste, für die er steht, unvorstellbar. Stattdessen meint man in diesen Elfenbeinturmstuben, alle anderen würden in die falsche Richtung fahren. Natürlich wird hier auch die Verzagtheit der EU kritisiert, nun doch nicht das vor allem in Belgien liegende russische Auslandsvermögen zu stehlen und es der hochkorrupten Ukraine weiterzuschenken, wie dies auch Bundeskanzler Friedrich Merz unbedingt wollte – obwohl dieser Akt nicht nur absolut rechtswidrig, sondern auch der Selbstmord des Finanzplatzes Europa gewesen wäre, und nur dadurch in letzter Sekunde (vorerst wenigstens) verhindert wurde, dass wenige europäische Regierungen doch noch genug Restvernunft haben, sich dem zu widersetzen – ebenso wie auch dem als alternative geborenen kreditfinanzierten 90-Milliarden-Steuergeldveruntreuungsprogramm für Kiew.

Appelle und Latrinenparolen

Die daraus resultierenden Sicherheitsprobleme und Zukunftshypotheken für Deutschland sind dem „Spiegel“ keine Silbe wert. Stattdessen heißt es: „Europa wird nur bestehen können, wenn es Russland die Stirn bietet und sich von den USA unabhängiger macht (…) Die EU ist nicht wehrlos, auch wenn es gerade so aussieht. Sie müsste nur willens sein, sich ihrer Kraft zu bedienen (…) Die EU hätte Möglichkeiten, die großen US-Techfirmen so zu regulieren, dass sie nicht länger Hassmaschinen und Instrumente für den Diebstahl geistigen Eigentums sind.“ Mit solchen Appellen und Latrinenparolen macht der „Spiegel“ sich lächerlich und gibt Ratschläge, wie man Trump angeblich Paroli bieten könne; Europa erscheint in diesem Hamburger Paralleluniversum als kraftstrotzender Ort voller Potential, nicht als das machtlose, überalterte, überfremdete und von unfähigen und verbohrten Eliten ruinierte und seiner Identität beraubte Relikt, das es in Wahrheit ist.

Von Linken wird Trump also wütender und fanatischer denn je beschimpft – aber nicht nur in den Medien, sondern auch und gerade auf so vielgeschähten Plattformen wie X und ohne, dass sie befürchten müssten, dafür vom Staat schikaniert zu werden oder gar im Knast zu landen, wie es Regierungskritikern in Deutschland oder Großbritannien blüht. Die Schizophrenie, diese Ausfälle auf der angeblich von Elon Musk “rechtsextrem“ umgepolten Plattform X zu tun, ist dieselbe, die den USA unter Trump eine autoritäre Einschränkung der Meinungsfreiheit unterstellt – obwohl das Gegenteil der Fall ist und es sich hierbei um eine psychologische Übertragung handelt, denn tatsächlich wird die Meinungsfreiheit nur in Westeuropa immer weiter eingeschränkt. Die EU ist es, die immer autoritärer, undemokratischer und zugleich wirtschaftlich ärmer wird, während die USA florieren. Das ist die bittere Wahrheit, die „Spiegel“, „Stern“ und andere mit ihrer permanenten Anti-Trump-Hysterie vertuschen. Ihre Kampagne gleicht immer mehr einer Urschreitherapie gegen eine beharrlich verweigerte und verleugnete Wirklichkeit. Doch diese verfängt immer weniger, weil die Realität sich am Ende immer durchsetzt. Deshalb werden die Fake-Journalisten, die die Klitterung der Realität bis zum letzten Atemzug verteidigen, auch ebenso im Orkus der Geschichte landen wie die Kräfte, zu deren Komplizen sie sich gemacht haben.


Montag, 22. Dezember 2025

„El Hotzo“ und die moralische Selbstverklärung

von Thomas Hartung

Unlustig, borniert, primitiv, intellektuelle Zumutung – aber im linken Kulturmilieu wohlgelitten: „El Hotzo“



Am Anfang steht ein aus zwei Fotos montierter Tomatenwitz: Sebastian Hotz, besser bekannt als „El Hotzo“ (beziehungsweise bei denen, die seine geistigen Ergüsse hinreichend lange goutiert haben, auch als “El Kotzo”), fragt seine Hunderttausende Follower auf X, wie sie Ketchup zu ihren Pommes essen – „Trump-Style“ mit einem kleinen Klecks am Rand, oder „Kirk-Style“, wenn der ganze Teller in der blutroten Sauce ertränkt ist. 


Der Doppelsinn erschließt sich sofort: Donald Trump überlebt im Sommer 2024 ein Attentat, er wurde am Ohr getroffen; der rechtskonservative Aktivist Charlie Kirk dagegen verblutete 2025 an einem Halsschuss. Diese menschenverachtende Niveaulosigkeit verdiente eigentlich keine Analyse – wenn nicht “El Hotzo” ein Liebling der Haltungsmedien und des öffentlich-rechtlichen Staatsfunks wäre; beim RBB hatte er jahrelang eine Sendung, bei Böhmermanns “ZDF Royal” war er Gagschreiber. Sein Debütroman wurde im Feuilleton besprochen und im Düsseldorfer Schauspielhaus in ein Bühnenstück umgesetzt. Linker Menschenhass ist salonfähig.

Die Metapher von “El Hotzos” Pommes-Entgleisung lebt von der ästhetischen Entdramatisierung realer, tödlicher Gewalt. Das Massaker wird hier in die Konsumästhetik des Pommes-Snacks überführt; Blut wird zum Soßendesign, das man „präferiert“. Die Kälte der Pointe speist sich aus der demonstrativen Harmlosigkeit der Oberfläche. Das ist nicht subversiv, sondern zynisch: Tragik wird zur Lifestyle-Frage. Verglichen mit klassischer politischer Satire – Kraus, Tucholsky, selbst frühe Böhmermann-Formate – fehlt hier jede Fallhöhe. Es gibt keinen intellektuellen Mehrwert, keine wirklich überraschende Brechung – nur die billige Lust daran, den Tod des „Faschisten“ als Geschmacksfrage zu inszenieren. Ästhetisch ist das eher Social-Media-Meme auf Reklamelevel als Satire – flach in der Form, brutal in der Implikation. Wenn man das bündeln will, könnte man sagen: Die Ketchup-Metapher ist ästhetisch schwach und moralisch hart. Sie trivialisiert reale Gewalt in der Bildsprache der Imbissbude – und dokumentiert damit mehr den Zustand eines Milieus als eine besondere satirische Begabung.

Ungebrochener Liebling des Kulturbetriebes

Dieser Ketchup-Gag ist nicht isoliert. Er folgt früheren Posts, in denen Hotz den Schüssen auf Trump attestierte, dieser habe den „letzten Bus leider knapp verpasst“ und ergänzte, er finde es „absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben“. Der öffentlich-rechtliche RBB beendete daraufhin die Zusammenarbeit mit ihm zumindest beim Jugendsender “Fritz”, Hotz verlor seine Sendung – blieb aber ansonsten ungebrochen Liebling eines großen Teils des Kulturbetriebs, zumal beim ZDF. Später bescheinigt ihm ein Berliner Gericht Straflosigkeit: geschmacklos, aber Satire. Hotz ist keine Randfigur. Er verkörpert einen Typus, der im deutschen Medienbetrieb zur festen Rolle geworden ist: der linksironische Netz-Satiriker, der sich selbst als moralisch aufgeklärte Stimme einer urbanen Generation inszeniert. Hohe Reichweite in den sozialen Medien, Präsenz in Talkshows, Buchverträge, Kabarettpreise, Moderationsjobs im öffentlichrechtlichen Rundfunk – es sind genau diese Schnittstellen, an denen aus einem primitiven Meme-Produzenten ein Bestandteil der medialen Infrastruktur wird.

Seine Marke besteht aus drei Elementen: ironisierte Alltagsbeobachtung, Affirmation eines linksliberalen Weltbildes, aggressiver Spott gegen alles, was rechts von den Grünen steht. Das Besondere ist nicht der Witz an sich, sondern der moralische Überbau: Hotz tritt nicht einfach als Komiker auf, sondern als jemand, der die vermeintlichen Abgründe des Spießertums, des „alten weißen Mannes“, des Konservativen erhellt – aus der sicheren Distanz des eigenen Milieus.

Gewaltphantasien als Satire – und als Grenztest

Diese Selbstinszenierung als reflektierter, feministischer, antiautoritärer Medienmann erhält allerdings Risse, als 2024 Vorwürfe laut werden, Hotz habe Partnerinnen systematisch betrogen, emotional manipuliert und sein öffentliches Image ausgenutzt. Er selbst räumt in einem Statement ein, gelogen, „gelovebombt, gegaslighted, manipuliert“ zu haben; es gebe dafür “keine Ausrede”. Die Diskrepanz zwischen Auftreten und Verhalten ist frappierend: Öffentlich gibt der Autor den kritischen Feministen, privat agiert er – folgt man den Vorwürfen und seinem eigenen Eingeständnis – genau in dem Muster, das er öffentlich anklagt. In einer normalen Öffentlichkeit wäre dies Anlass zu einer grundsätzlichen Debatte über Glaubwürdigkeit, Machtmissbrauch und den Charakter des neuen, moralistisch aufgeladenen Influencer-Typs. Im deutschen Medienbetrieb wird das Thema dagegen rasch entschärft: ein kritischer Tag, ein paar distanzierte Kommentare – und dann weiter im Programm.

“El Hotzos” Trump-Posts markieren eine Verschiebung, die man leider sehr ernst nehmen muss. Es ist eine Sache, sich über Politiker lustig zu machen, ihre Sprache zu parodieren, ihre Entscheidungen zu kritisieren. Es ist eine qualitativ andere, den Tod politischer Gegner nicht nur „fantastisch“ zu finden, sondern Gewalt mittels Ketchup-Metapher auch noch in das Vokabular eines Fastfood-Werbespots zu übersetzen. Juristisch mag man das – wie das Berliner Gericht – noch unter „straflose Satire“ verbuchen. Politisch und kulturell ist es ein Symbol: Wenn der Tod von als „Faschisten“ etikettierten Gegnern ausgelacht werden darf, dann rückt Gewalt in den Bereich des Sagbaren als etwas, das zumindest emotional bejaht werden kann. Der Begriff „Faschist“ fungiert hier als moralischer Freibrief: Wer mit ihm etikettiert ist, verliert den Anspruch auf menschliche Solidarität – und in der Logik dieser Rhetorik auch auf das nackte Leben.

Das erwünschte moralische Label

Bemerkenswert ist, wie wenig Distanz ein großer Teil des Medienmilieus dazu wahrt. Kritik gibt es, auch Shitstorms, ja. Der RBB zieht eine Grenze – aber eher aus institutioneller Notwehr, weil ein ARD-Sender sich öffentliche Gewaltfantasien nicht leisten kann, ohne sein eigenes Rechtsverständnis zu kompromittieren. Gleichzeitig bleiben Verlage, Bühnen und ein großer Teil des Feuilletons bei der Lesart: Hier sei jemand „zu weit gegangen“, aber im Grunde gehöre er doch zur richtigen Seite der Geschichte. Die Botschaft an das Publikum ist eindeutig: Gewaltphantasien sind im Prinzip tabu, aber Ausnahmen sind möglich – vorausgesetzt, die falschen Menschen sind betroffen und der Absender trägt das erwünschte moralische Label. Für Linke gilt insofern die Toleranz, die hierzulande ursprünglich einmal für alle galt – und genau das ist das Problem.

Apropos falsche Menschen: Trotz Morddrohung gegen AfD-Chefin Alice Weidel auf einem Fadenkreuz-Aufkleber mit dem Logo der “linksjugend.solid” stellte die Staatsanwaltschaft Hannover das Verfahren jetzt ein; es hatte ausgereicht, dass die extremistische Jugendgruppierung fadenscheinig behauptete, sie sei es nicht gewesen. Anfang Oktober waren die Aufkleber in der niedersächsischen Landeshauptstadt an mehreren Stellen angebracht worden. Die AfD-Landtagsfraktion hatte daraufhin Strafanzeige erstattet.

Die Doppelmoral des Betriebs

Die eigentliche Pointe des „El-Hotzo“-Skandalons liegt in der asymmetrischen Normsetzung. Man stelle sich vor, ein konservativer Satiriker wie etwa Uwe Steimle würde nach einem Attentat auf einen linken Politiker oder Aktivisten einen ähnlichen Post absetzen – „leider knapp verpasst“, mit der Bemerkung, es sei „fantastisch, wenn Marxisten sterben“. Die Reaktion der Medien wäre absehbar: mehrtägige Empörungswellen, Forderungen nach Karrierebeendigung, Debatten über „rechte Hasskultur“, Talkshow-Tribunale. Im Fall Hotz begrenzt sich die strukturelle Konsequenz auf einen öffentlich-rechtlichen Sender; im Übrigen bleibt er verwertbare Figur. Gerichte erklären seine Äußerungen, bei allem Ekel, als von der Kunstfreiheit gedeckt; große Medienhäuser betonen die Meinungsfreiheit – eine Freiheit, die sie konservativen Stimmen ansonsten selten so großzügig zugestehen. Nicht der einzelne „entgleiste“ Tweet ist interessant, sondern die Struktur, die ihn hervorbringt, entschuldigt und zugleich produktiv verwertet.

Damit wird ein doppelter Standard zementiert. Wer sich selbst als links, progressiv, antifaschistisch versteht, kann sich im sprachlichen Grenzbereich sehr viel mehr leisten als der politische Gegner. Das gilt nicht nur für Satire, sondern auch für den Umgang mit persönlichen Skandalen. Die Enthüllung, dass ein lautstarker Feminist Frauen in Beziehungen manipuliert hat, wird als tragischer Ausrutscher behandelt; bei einem konservativen Politiker wäre sie Beleg für die an-gebliche Heuchelei eines ganzen Lagers.
Die Wirkung dieser Doppelmoral ist langfristig fatal. Nicht, weil „rechts“ zu kurz kommt, sondern weil die Idee einer neutralen, auf gleichen Regeln beruhenden Öffentlichkeit unterminiert wird. Wenn das Publikum den Eindruck gewinnt, dass moralische Maßstäbe vom Parteibuch abhängen, dann bricht das Vertrauen in Medien und Institutionen unvermeidlich ein.

Die linke Satireblase

Der Fall Hotz zeigt auch, wie eng öffentlich-rechtliche Strukturen mit einer spezifischen Filterblase verknüpft sind. Dass ein junger Autor, der in sozialen Medien vor allem linke Milieus bedient, eine Sendung beim RBB-Jugendradio bekommt, ist zunächst nicht skandalös. Problematisch wird es allerdings dort, wo der Sender nicht erkennt, dass er nicht irgendeinen bunten Komiker engagiert hat, sondern einen politischen Akteur, der seine Reichweite explizit für Stimmungsmache nutzt – und damit in den Bereich der politischen Kommunikation eindringt. Die Reaktion des RBB, der sich nach dem Trump-Eklat von Hotz trennte und erklärte, seine Posts seien „mit unseren Werten nicht vereinbar“, war aufschlussreich; denn einerseits ist das richtig: Wer Tötungsfantasien teilt, sollte keine Jugendformate eines öffentlich-rechtlichen Senders prägen.

Andererseits kommt diese Erkenntnis viel zu spät und bleibt halbherzig, solange die gleiche Institution systematisch Kabarett- und Comedyformate pflegt, die politische Gegner routiniert dämonisieren – allerdings in anderen Tonlagen. Die Frage ist nicht: Darf der ÖRR Satire? Selbstverständlich darf er das. Die Frage ist: Darf er sich einseitig mit einer politischen Richtung verschränken, deren Satire sich immer wieder am Rand der Entmenschlichung von Gegnern bewegt, während er konservative Stimmen als „problematisch“ abwehrt? Genau diese Asymmetrie zerstört das, was die Legitimation des öffent-lichrechtlichen Systems einmal ausmachen sollte: Ausgewogenheit, Pluralität, redaktionelle Distanz.

Die Moralindustrie und ihr Menschenmaterial

Die Kombination aus moralischem Hochton und privaten Fehlleistungen, die man bei Hotz beobachten kann, ist kein Zufall, sondern Symptom einer moralindustriellen Medienkultur. Sie lebt davon, dauernd das Richtige zu sagen, strukturelle Unterdrückung anzuprangern, patriarchale Muster zu demaskieren – und sie ignoriert dabei, wie verführbar Menschen sind, die eine solche Rolle spielen. Der Influencer, der sich als moralischer Leuchtturm inszeniert, gewinnt einen enormen Machtvorsprung – insbesondere gegenüber jenen, die ihn bewundern, mit ihm zusammenarbeiten oder sich ihm emotional anvertrauen. Wenn ausgerechnet diese Figur privat manipulierend, untreu, verletzend agiert, ist das nicht bloß eine persönliche Tragödie, sondern ein Alarmzeichen: Das Milieu, das ständig über „strukturelle Gewalt“ spricht, ist blind für die strukturelle Gewalt im eigenen Inneren.

Dass weite Teile der Medien hier lieber schnell zur Tagesordnung übergehen, anstatt eine selbstkritische Debatte über die eigene Heldengalerie zu führen, ist bezeichnend. Der Apparat verteidigt sich selbst. Er braucht Figuren wie Hotz – als Verstärker seiner Weltsicht, als prägnantes Gesicht, das in Timeline-Geschwindigkeit liefert, was der redaktionelle Betrieb in schwerfälligerer Form aussendet. Man kann diese Entwicklung als Fall eines aus dem Ruder gelaufenen Satirikers erzählen. Man kann sie aber auch als Hinweis lesen, dass mit der Form der Satire selbst etwas nicht stimmt, wenn sie sich vollständig in die Logik des politischen Lagerkampfs integriert. Satire, die nur noch nach unten und nach rechts tritt, die sich an den immer gleichen Feindbildern abarbeitet, wird von der Kunstform zur Kampfform.

Gemeinsam über die “richtigen” Leute lachen

“El Hotzo” ist in diesem Sinne weniger Urheber als Symptom. Er bedient ein Bedürfnis vieler Redaktionen, Kulturinstitutionen und urbaner Milieus nach moralischer Selbstbestätigung: Die Welt ist in Ordnung, solange wir gemeinsam über die richtigen Leute lachen. Dass die Grenzen zur Verrohung fließend sind, zeigt sich, wenn der Tod von Gegnern zur Pointe taugt – und dafür Applaus kommt, solange das Etikett „Faschist“ auf der Zielscheibe klebt. Der Fall Hotz ist kein Aufruf zur Zensur. Er ist ein Anstoß, darüber nachzudenken, was eine freie Öffentlichkeit ausmacht. Meinungsfreiheit schützt auch geschmacklose, idiotische, verletzende Äußerungen – gerade deshalb ist sie ein hohes Gut. Aber eine offene Gesellschaft darf nicht blind bleiben für die Frage, welche Formen von Rede sie belohnt, aufwertet, institutionell adelt. Eine Medienkultur, die Gewaltfantasien gegen politisch markierte Gegner als Satire relativiert, während sie konservative Stimmen schon für ungeschickte Formulierungen moralisch exkom-muniziert, unterhöhlt ihre eigene Grundlage.

Eine Öffentlichkeit, die moralische Helden feiert, ohne deren reale Praxis zu prüfen, schafft sich Götzen – und wird irgendwann von deren Sturz überrascht. Ein rechtsintellektueller Blick auf den „El-Hotzo-Komplex“ verlangt daher nichts Spektakuläres. Er fordert lediglich, dass wieder gleiche Maßstäbe gelten: keine Lust an der Entmenschlichung, egal gegen wen; kein moralischer Freibrief für die „richtige“ Gesinnung; keine öffentlich-rechtlichen Karrieren für Leute, die mit politischem Tod scherzen. Das wäre keine „rechte“ Medienordnung, sondern schlicht der Versuch, die Idee einer freiheit-lichen Öffentlichkeit ernst zu nehmen – gegen die Versuchung, sie in ein moralisch aufgeladenes Kampagnenökosystem zu verwandeln, in dem Figuren wie “El Hotzo” nicht Ausreißer, sondern Funktionseliten sind.


Sonntag, 21. Dezember 2025

Die Botschaft bleibt gleich, aber die Ausgrenzung ist subtiler

von Ron Prosor

Antiisraelische Demonstranten in Berlin tragen die drei Buchstaben „BDS“ für Boykott, Desinvestition und Sanktionen



Jüdische Künstler sollen sich immer häufiger von Israel distanzieren, werden offen boykottiert oder einfach nicht mehr eingeladen. Dadurch wird die Kunstfreiheit faktisch ausgehöhlt, doch nur selten regt sich dagegen Widerstand. Ein Gastbeitrag vom israelischen Botschafter.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gedachten am Sonntag Tausende Australier der Opfer des Anschlags auf das Chanukka-Fest am Bondi Beach in Sydney. Bei dem Anschlag wurden 15 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Der Anschlag war vorläufiger Höhepunkt einer Welle des Antisemitismus.

Nicht nur in Australien, sondern weltweit wirkte der Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wie ein Brandbeschleuniger. Der Tag war nicht nur für die üblichen Verdächtigen – Islamisten und Nazis – ein Fanal. Auch in der Linken insbesondere in der Wissenschafts- und Kulturszene, war der Anstieg des israelbezogenen Antisemitismus spürbar. Das hat drastische Folgen: Die Täter in Australien waren zwar islamistisch motiviert, doch die seit 2022 regierende Labour-Regierung unter Premier Anthony Albanese hat ihrer Radikalisierung nichts Wirksames entgegengesetzt. Die Alarmzeichen wurden ignoriert. Der Kolumnist der „New York Times“, Bret Stephens, brachte es auf den Punkt, als er bemerkte, dass Bondi Beach das ist, was „Globalize the Intifada“ wirklich bedeutet. Doch noch immer dürfen Islamisten auf falsch verstandene Toleranz und in einigen krassen Fällen sogar auf klammheimliche Sympathien aus dem linken Spektrum hoffen.

„Did you ever think you killed all the funny people?“, soll der Schauspieler Robin Williams einmal auf die Frage geantwortet haben, warum es so wenige Komödianten in Deutschland gibt. Die Anspielung auf die Shoah war natürlich ungerecht: Es gibt viele witzige, nichtjüdische Deutsche, nicht alle Juden sind lustig, und Deutschland geht offen mit seiner Vergangenheit um.

In einer Sache traf Williams jedoch voll ins Schwarze: Ohne Juden gibt es keine jüdische Kunst und Kultur. Dort, wo jüdische Künstler nicht auftreten können, ist die Kunstfreiheit nicht bloß in Gefahr. Sie ist schon längst unter die Räder geraten.

Die Selbstradikalisierung erfolgte unter dem Schlachtruf „From the River to the Sea.“ Jüdische Künstler spüren das deutlich: Sie sollen sich von Israel distanzieren, werden offen boykottiert oder einfach nicht mehr eingeladen. Dadurch wird die Kunstfreiheit faktisch ausgehöhlt, doch nur selten regt sich dagegen Widerstand.

Ein besonders drastischer Fall war im Spätsommer die Ausladung der Münchner Philharmoniker von einem Musikfestival in Belgien, da ihr Dirigent Lahav Shani aus Israel stammt. Dies war ein für alle sichtbares antisemitisches Foul im Elfmeterraum. Der folgende Aufschrei und die ersatzweise Einladung der Philharmoniker nach Berlin, wo sie unter tosendem Applaus spielten, waren wichtige Zeichen, aber selten sind die Fälle so eindeutig und sichtbar wie hier.

Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, legte im Kulturausschuss des Bundestages unlängst den Finger in die Wunde: „Der Antisemitismus hat in vielen Facetten Fratzen gezeigt, die wir in unserer Generation nicht erlebt haben.“ Weimer hat recht. Der Ausschuss tagte Anfang Dezember zum Stand der deutsch-israelischen Kulturbeziehungen und dem Antisemitismus im Kulturbereich. Beides hängt zusammen, denn wer heute noch „Kauft nicht bei Juden“ meint, sagt lieber „Boycott Israel“. Die Botschaft bleibt gleich, aber die Mechanismen der Ausgrenzung sind subtiler.

Juden, die sich darüber empören, gelten schnell als Störenfriede. Zusätzlich fallen ihnen vermeintliche Antisemitismus-Experten in den Rücken, deren Geschäftsmodell darauf beruht, als jüdisches und besser noch israelisches Feigenblatt zu dienen. Wenn sich Antisemitismus nicht mehr leugnen, aber immerhin noch durch „Kontextualisierung“ relativieren lässt, sind sie besonders gefragt. Dabei wird ignoriert, dass sie nur für sich selbst sprechen.

Wo Israel dämonisiert wird, wird reflexartig auf die Kunstfreiheit verwiesen

So sprach auch der in Israel geborene Meron Mendel im Kulturausschuss, dort trug er vor, dass es im Kulturbereich zwar „deutliche Stimmen“ gegen Antisemitismus gebe, diese aber schweigen würden, da die Angst vor einer Instrumentalisierung durch „Israel“ zu groß sei. Das ist auch eine Art zu sagen: Wenn zu wenig gegen Antisemitismus getan wird, sind die Juden selbst schuld. Es ist bezeichnend, dass Mendel kein Wort darüber verliert, dass das bekannte Bild der Namensgeberin seiner Bildungsstätte derzeit in Potsdam mit einem Palästinenser-Tuch ausgestellt wird – und damit das antisemitische Motiv ihrer Ermordung relativiert wird.

Folgerichtig ergriff Mendel im selben Atemzug auch für den israelischen Philosophen Omri Boehm Partei. Angesichts der Kritik an ihm warnte er sogar vor einer „neuen Form“ des Antisemitismus. Zur Erinnerung: Boehm bezeichnet die Erinnerungskultur als „goldenes Kalb“, fordert die „Kunst des Vergessens“ und nennt Yad Vashem eine „Waschmaschine“ für rassistische Politik. Insbesondere für die Idee, Israel in einen utopischen Föderalismus mit den Palästinensern zu überführen und somit die jüdische Selbstbestimmung zu beenden, erntete Böhm hierzulande viel Zuspruch.

Es scheint ohnehin kaum noch eine Äußerung zu geben, die als zu grob, zu absurd oder zu hetzerisch gilt, um nicht auf der großen Bühne zelebriert und mit Preisen überhäuft zu werden. Der Kulturbetrieb unterscheidet dabei sehr genau zwischen guten Juden, die Israel verdammen, und solchen, die das nicht tun.

Wo Israel dämonisiert wird, wird reflexartig auf die Kunstfreiheit verwiesen. Da die meisten Grobheiten gegen Juden und ihren Staat nicht justiziabel sind, sei die Kritik an ihnen unzulässig. Oder man reagiert gereizt, so wie der BR-Chefredakteur Christian Nitsche, der die Kritik an der Fernsehjournalistin Sophie von der Tann unlängst als „Vernichtungskampagne“ bezeichnete.

Künstlern, die sich nicht zu den guten Juden eingruppieren wollen, wird hingegen geraten, systematische Diffamierungen einfach in offenen Debatten zu widerlegen. So argumentiert etwa die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“, die seit ihrer Gründung 2020 mit einer bemerkenswerten Blindheit für die antisemitischen Realitäten des Kulturbetriebs auf sich aufmerksam macht.

Denn genauso wenig, wie man im Krokodilgehege ergebnisoffen über die Vorzüge einer veganen Ernährung diskutieren kann, kann man dort, wo Hamas-Parolen an die Wand geschmiert wurden, sachlich über Israel sprechen. Wenn Kunst-, Meinungs- und Pressefreiheit zu einem „Supergrundrecht“ auf Israel- und Judenhass werden, ist ein freier Austausch von Ideen, Worten und Erkenntnissen unmöglich.

„Ein Appeaser ist einer, der ein Krokodil füttert – in der Hoffnung, dass es ihn zuletzt frisst“, lautet eines der bekanntesten Zitate von Winston Churchill. Um im Bild zu bleiben: Wenn sich der Kulturbetrieb in ein Krokodilgehege verwandelt, wird es nicht nur für jüdische Künstler ungemütlich. Lassen wir nicht zu, dass es dazu kommt.

Ron Prosor ist seit 2022 Botschafter von Israel in der Bundesrepublik Deutschland.



Samstag, 20. Dezember 2025

Wie ein Spiegel-Reporter ein Märchen über ein rassistisches Amerika schrieb



von Joelle Rautenberg

Eigentlich wollte Spiegel-Reporter Jonah Lemm eine mitreißende Reportage über einen Anwalt im US-Bundesstaat Louisiana schreiben, der in einem rassistischen Amerika gegen Trumps Abschiebepolitik kämpft. Der Text erschien Anfang Dezember im Spiegel. Lemm beschreibt darin, wie er den amerikanischen Anti-Abschiebeanwalt Christopher Kinnison in Louisiana begleitet und für seine Recherchen ein Highschool-Footballspiel in Winnfield besucht. Genau jener Besuch des Footbalspiels wirft aber nach Recherchen von NIUS massive Fragen hinsichtlich der Arbeit des Spiegels auf. Mehrere faktische Ungereimtheiten rufen Erinnerungen an den Spiegel-Skandal um den Autor Claas Relotius aus dem Jahr 2018 wach...

Ein zweiter Hochstapler?

Das beginnt schon bei dem Einstieg in den Text: Holzhäuser, die wirken, als wollten sie sich selbst abreißen. Die flirrende Südstaatenhitze über dem Asphalt. Ein Himmel, so blau, „als hätte ihn ein Kind mit Buntstiften ausgemalt“. Nicht nur die bildhafte, fantasievolle Sprache des Spiegel-Reporters Lemm in seinem Artikel „Wie ein Anwalt in den Südstaaten gegen Trumps Abschiebemaschine kämpft“ erinnert an den früheren Reporter Claas Relotius, der gerne seine szenischen Einstiege ausschmückte. Darauf machte zuerst der Anwalt und Professor für Medienrecht Ralf Höcker auf X aufmerksam.

Relotius arbeitete bis 2018 für den Spiegel und löste eine veritable Magazin-Krise aus, die ein weltweites Medienecho nach sich zog, als bekannt wurde, dass er über Jahre hinweg preisgekrönte Reportagen erfunden, stark verfälscht und abgeschrieben hatte.

Er erhielt von 2012 bis 2018 insgesamt 19 Auszeichnungen für seine journalistische Arbeit, die in großen Teilen erfunden war: der ehemalige Spiegel-Reporter Claas Relotius.



Minderjährige Cheerleader und besorgte Eltern

In seinem Artikel beschreibt Jonah Lemm, der Anti-Abschiebeanwalt Christopher Kinnison habe ihm geraten, ein Highschool-Footballspiel in Winnfield zu besuchen, wenn er „Kultur und Menschen“ kennenlernen wolle. Kinnison selbst geht nicht dort hin, weil er gehört hätte, dass in Winnfield ein Mann das „N-Wort“ gesagt habe und niemand widersprochen hätte. Eine nicht überprüfbare Behauptung, die nicht die einzige in Lemms Text bleibt.

Den Beginn des Spiels zwischen den Winnfield Tigers und den Jonesboro-Hodge-Tigers beschreibt Lemm ebenfalls im relotiusesken Stil. Man habe Gott um ein faires Spiel gebeten, dieser habe jedoch nicht geantwortet, „stattdessen erklang die Nationalhymne.“ Anschließend gibt Lemm an, mit dem Handy „ein paar“ Bilder und Videos vom „Spielfeld und der Tribüne“ aufgenommen zu haben. Was er nicht angibt: dass er offenbar Aufnahmen anwesender junger Mädchen gemacht hat.

Nach wenigen Minuten sei eine Frau auf ihn zugekommen, habe ihn angeschrien und ihm vorgeworfen, minderjährige Cheerleaderinnen zu filmen. Kurz darauf habe ein Mann ihm geraten, das Spiel zu verlassen. Für keine der beiden Behauptungen, weder die Konfrontation durch die Frau noch die Aufforderung durch den Mann, liegen laut Winnfield Police Department Hinweise vor.

Warum filmte der Reporter Minderjährige?

Der Spiegel-Reporter beschreibt weiter, wie er am Tag nach dem Spiel durch die Polizei kontrolliert wurde, da er am Haus einer der beim Spiel anwesenden Cheerleaderinnen vorbeigefahren war. Danach habe er beschlossen, „die Stadt doch lieber zur eigenen Sicherheit zu verlassen“.

Doch die NIUS vorliegenden Bodycam-Aufnahmen zeichnen ein anderes Bild: Der Grund für die polizeiliche Maßnahme war nicht Lemms zufälliges Vorbeifahren am Haus der Cheerleaderin, sondern die Tatsache, dass er die Minderjährige beim Football-Spiel gefilmt habe, woraufhin die Eltern die Polizei alarmierten.

Im Video erklärt ein Polizist Lemm: „Du warst beim Football-Spiel und hast Bilder von den Töchtern der Eltern gemacht. Und plötzlich sehen die Eltern dich, wie du am nächsten Tag besonders langsam an ihrem Haus vorbeifährst“. Auch die Darstellung, Lemm habe die Stadt verlassen, weil er seine Sicherheit in Gefahr sah, ist mehr als zweifelhaft. In den Aufnahmen ist deutlich zu hören, wie ein Beamter ihm versichert: „Nobody is forcing you to leave“ und „it’s not illegal what you did.“

Das Footballstadion von Winnfield. Hier soll der Spiegel-Reporter Jonah Lemm Aufnahmen minderjähriger Cheerleaderinnen angefertigt haben.



In seinem Artikel skizziert Lemm einen verschlossenen, misstrauischen Ortes eines paranoiden Amerikas, „getrieben von Angst“. Doch auch diese Behauptung lässt sich aus den NIUS vorliegenden Bodycam-Aufnahmen nicht ableiten: Im Gespräch mit Lemm äußern sich die Polizeibeamten freundlich und offen. Sie sagen: „Wir freuen uns, dass du hier bist“ und „Wir möchten, dass Menschen herkommen und sehen, wer wir sind und wofür wir stehen“.

„Einer der schlechtesten journalistischen Texte, die ich je gelesen habe“

NIUS sprach mit dem Sheriff von Winnfield, Josh McAllister, um die Behauptungen des Spiegel-Journalisten zu überprüfen. Gegenüber NIUS sagt McAllister, dass Lemm nicht etwa wegen seiner Nationalität aufgefallen sei oder weil die Menschen in Winnfield verschlossen wären, sondern weil er gezielt Fotos von den Cheerleaderinnen gemacht habe, die allesamt minderjährige Mädchen waren.

Hält Lemms Behauptungen für schlechten Journalismus: der Sheriff von Winnfield, Josh McAllister



Laut dem Sheriff müsse Lemm verstehen, dass es ein Problem darstelle, wenn jemand „Fotos von minderjährigen Mädchen ohne das Einverständnis der Eltern oder ohne, dass es jemand mitbekommt“ mache. Zudem habe Lemm „auf der Tribüne gesessen und über einen langen Zeitraum Bilder der Cheerleaderinnen gemacht“ bis einige Eltern ihn konfrontiert hätten. Dennoch, so McAllister, habe ihn niemand explizit aufgefordert, das Spiel zu verlassen.

Jonah Lemm auf seinem Instagram-Profil. Laut dem Sheriff Winnfields, Josh McAllister, soll das Verhalten des Reporters auf dem Highschool-Footballspiel „a pretty serious issue“ sein.



Lemm erwähnt in seinem Artikel lediglich die Stadt Winnfield mit rund 4.000 Einwohnern, ignoriert dabei jedoch den deutlich größeren Verwaltungsbezirk „Winn Parish“, für den Sheriff McAllister zuständig ist und der etwa 14.000 Einwohner umfasst und rund 2.480 Quadratkilometer groß ist, also knapp dreimal so groß wie Berlin. Dass Lemm zufällig innerhalb des Verwaltungsbezirks mehrfach am Haus eines der gefilmten Cheerleader-Mädchen vorbeigefahren sei, hält McAllister für bemerkenswert.

Während Lemm die Bewohner Winnfields als verschlossen und „paranoid“ darstellt, beschreibt McAllister das Gegenteil: „We want people in our Winn Parish. We want people to come and see what we’re about.”

Trotz Winnfields bunter „Police Jury“ (Anm. d. Red.: eine Police Jury ist ungefähr vergleichbar mit einem Gemeinderat in Deutschland) impliziert der Spiegel-Reporter, dass Winnfield fremdenfeindlich wäre.



Laut McAllister steht im Artikel von Lemm vieles, „das schlicht nicht den Tatsachen entspricht“. Dazu zählt laut dem Sheriff auch die Behauptung Lemms, er habe versucht, an die Bodycam-Aufnahmen der Beamten zu gelangen, doch die städtische Mitarbeiterin hätte ihm „nie wieder“ geantwortet. McAllister bezeichnet das als klare „Falschaussage“ und erklärt, es gebe eine Verwaltungsgebühr für die Herausgabe der Videos. Eine Gebühr, die Lemm nie bezahlt habe.

Gegenüber NIUS zeigt sich McAllister schockiert, auch darüber, dass er von dem Artikel erst durch NIUS erfahren habe. „Der Spiegel-Reporter hat nicht nur ein falsches Bild über Winn Parish gezeichnet, sondern auch über ganz Louisiana. Das ist einer der schlechtesten journalistischen Texte, die ich je gesehen habe.“

„Die Aufnahmen waren nie zur Veröffentlichung bestimmt“

Auf NIUS-Anfrage teilte der Spiegel mit, man könne kein Fehlverhalten von Reporter Jonah Lemm erkennen. Die „wenigen Fotos und Videos des Spielfelds“, die Lemm mit seinem Handy aufgenommen habe, seien lediglich „zu Dokumentationszwecken“ entstanden und „nie zur Veröffentlichung bestimmt“ gewesen. Zu welchen spezifischen Dokumentationszwecken Lemm die Fotos machte, bleibt dabei unklar.

Journalismus als Gesinnungsfrage

Ein Gastbeitrag des Strafverteidigers Gerhard Strate von 2018 im Cicero zum damaligen Fall Class Relotius trug den Titel: „Wenn Haltung mehr zählt als Wahrhaftigkeit“. Strate kritisierte darin die zunehmende Entfremdung vieler Journalisten von ihrem Handwerk sowie deren Neigung, zwischen „richtigen“ und „falschen“ politischen Haltungen zu unterscheiden.

Auch im Fall Jonah Lemm lässt sich ein klar politisch motivierter, ideologisch aufgeladener Journalismus erkennen. So betont Lemm, dass im ländlichen Louisiana in manchen Gegenden bis zu 90 Prozent der Menschen bei der Präsidentschaftswahl 2024 Donald Trump gewählt hätten. Gleichzeitig verschweigt der Journalist, dass im gesamten US-Bundesstaat Louisiana über 38 Prozent der Amerikaner für die demokratische Kandidatin Kamala Harris gestimmt hatten.

Im Relotius Artikel „In einer kleinen Stadt“ vom 25. März 2017 behandelt der Autor die US-Kleinstadt Fergus Falls in Minnesota. Ähnlich wie Lemm verbreitete Relotius im Artikel diverse stereotype Narrative über vermeintlich rückständige Trump-Wähler.



Doch Lemms Artikel über Winnfield ist nicht der einzige politisch gefärbte Artikel des Autors. Bereits 2018 erhielt er den Otto-Brenner-Newcomerpreis für seine Recherche über Verbindungen zwischen AfD-Akteuren und der Identitären Bewegung. Später schrieb Lemm unter anderem für das linke, selbsternannte Faktenchecker-Portal „Correctiv“, das vor allem durch die sogenannte „Geheimplan“-Recherche von 2024 bekannt wurde, eine Veröffentlichung, die gerichtlich bestätigte Falschaussagen enthielt. In einem Correctiv-Artikel warnt Lemm unter anderem davor, dass sich die „Neuen Rechten“ „nachdenklich“ und „philosophisch“ geben und Essays schreiben würden.

Im Jahr 2018 erhielt Lemm den Otto-Brenner-Newcomerpreis für eine Recherche über die AfD.



„You were super nice“

In seinem Artikel konstruiert Lemm immer wieder implizit eine Bedrohungssituation durch Polizei und Anwohner. Durch Formulierungen wie: „Das Amerika, das ich in Winnfield kennengelernt habe, zeigt, wie sehr sich die jahrelange Panikmache von Trump und rechten Aktivisten in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat“ oder „Einem Fremden traut hier niemand“ suggeriert er, die Bewohner Winnfields seien verängstigt oder abweisend.

Doch auch diese Implikationen lassen sich durch die NIUS vorliegenden Bodycam-Aufnahmen nicht belegen. Während der gesamten Polizeikontrolle wirken die Polizisten gegenüber Lemm sehr freundlich und zuvorkommend.

Auf die direkte Frage eines Beamten „So, have I mistreated you?“ antwortet Lemm „No, you were super nice“. Auch die Frage, ob er bedroht worden sei oder jemand versucht habe, ihn zu etwas zu zwingen, verneint Lemm eindeutig.

Auf den NIUS vorliegenden Bodycam-Aufnahmen der Polizeikontrolle wirkt Lemm entspannt und erheitert.



Gerade das Ende der Bodycam-Aufnahmen widerspricht Lemms Narrativ besonders deutlich: Als er fragt, ob er sich eine Zigarette anzünden dürfe, stimmen die Polizisten locker zu. Einer bedauert, dass Lemm seine Recherche nicht offiziell angemeldet habe, da er ihm sonst hätte helfen können, Zugang zum Spielfeld zu bekommen und Bilder zu machen.

Rauchend in der Polizeikontrolle: der Journalist Jonah Lemm.



Die ganze Szene wirkt eher wie eine lockere Unterhaltung: Es wird über die USA, Reisen und Deutschland gesprochen, ein Polizist sagt: „I've always wanted to go to Germany“. Ein anderer bietet Lemm sogar an, ihn auf ein Footballspiel einzuladen und das Ticket für ihn zu kaufen.

Von „Panik“ oder Verschlossenheit kann bei den Polizisten keine Rede sein. Oder um es in Lemms Worten zu sagen: Die Polizisten im Bodycam-Video wirkten vor allem „super nice“.


Freitag, 19. Dezember 2025

Unfassbare Aussagen von Brosius-Gersdorf zeigen das ganze Ausmaß ihrer Nichteignung als Verfassungsrichterin

von Olli Garch

Auch ohne Bundesverfassungsgerichts-Berufung eine „furchtbare Juristin” in diesem Land: Frauke Brosius-Gersdorf bei “Lanz”



Wie haarscharf Deutschland im August an einer weiteren katastrophalen Fehlbesetzung des Bundesverfassungsgerichts vorbeigeschrammt ist und welche skandalöse Figur hier gerade noch verhindert wurde, zeigen die jüngsten Aussagen der SPD-Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf. Wann immer dieser Frau den Mund aufmacht, bestätigt sie einerseits die Richtigkeit ihrer Verhinderung, andererseits aber auch die Verkommenheit und Gewissenlosigkeit einer politischen Klasse, solche Ideologen und fast schon bizarr voreingenommenen Aktivisten allen Ernstes als oberste Hüter der Verfassung vorgeschlagen zu haben. Das mit Ann-Kathrin Kaufhold eine Geistesverwandte von Brosius-Gersdorf tatsächlich in Karlsruhe installiert wurde, kann vor diesem Hintergrund in gar bedrohlich genug eingestuft werden.

Bei Markus Lanz absolvierte Brosius-Gersdorf gestern Abend Mittwochabend ihren gefühlt allmonatlichen Standardauftritt (wenigstens das Privileg, in die erlauchte Runde der Dauergast-Stuhlwärmer der zwangsfinanzierten Talkrunden aufgestiegen zu sein, blieb ihr von ihrer gefloppten Kandidatur erhalten), in dem sie Lanz erneut Gelegenheit erhielt, ihr ach so schlimmes Los als angeblich von bösen Populisten grundlos weggemobbte Spitzenjuristin zu bejammern. Auch vier Monate nach ihrem endgültigen Scheitern sitzt der Stachel bei Brosius-Gersdorf immer noch tief, weshalb sie sich einmal mehr in emotional-unsouveräner Manier als Opfer einer orchestrierten Kampagne finsterer, „rechtsnationaler“ Kräfte (auch „aus dem Ausland”) inszenierte. Erneut ging Brosius-Gersdorf dabei mit der Unions-Fraktion hart ins Gericht.

Ausbleiben erzwungener Blockabstimmung gleich „Angriff auf unsere liberale Demokratie“

Der neueste Spin ihrer öffentlichen Anklage strotzt jedoch von einer bisher selbst von ihr ungeahnten Demokratieverachtung, die zeigt, wie wenig sie von dem Grundgesetz begriffen hat, das sie um ein Haar in Karlsruhe zu schützen gehabt hätte: Die CDU/CSU-Fraktionsführung habe es nämlich „nicht geschafft, die Reihen geschlossen zu halten“. Denn: „In so ’ner Situation, bei so ’ner Richterwahl, da muss man einfach Fraktionsdisziplin ausüben, da geht es nicht um Gewissensentscheidung. Und das war schon ein Angriff auf unsere liberale Demokratie“, heulte sie und verstieg sich gar zu dem Satz, das ganze Verfahren habe „ein Stück weit unsere Demokratie bloßgestellt“. Natürlich ist das genaue Gegenteil der Fall: Die Demokratie (im Gegensatz zu „unserer Demokratie”) wäre dann bloßgestellt worden, wenn Brosius-Gersdorf ins Amt gelangt wäre. Ihre Aussagen sind nämlich so entlarvend wie erschreckend.

Erstens sind Abgeordnete nach Artikel 38 des Grundgesetzes, dessen Anwendung ihre Aufgabe als Verfassungsrichterin gewesen wäre, ausdrücklich „an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“. So etwas wie eine Fraktionsdisziplin ist darin – ebensowenig wie die autokratischen Exzesse des Parteienstaates – bezeichnenderweise gar nicht vorgesehen. Natürlich gibt es aus Effizienzgründen diese Entscheidungspraxis seit jeher, abgesehen von den Fällen, in denen diese persönliche Gewissensfreiheit unerlässlich ist. Und natürlich müsste es immer eine Gewissensentscheidung der Abgeordneten sein, wen sie mit ihrer Stimme an das höchste Gericht des Landes berufen.

Schockierende Geisteshaltung

Mit ihren Ansichten offenbart Brosius-Gersdorf eine schockierende Geisteshaltung, die sie nicht nur als Richterin, sondern auch als Rechtswissenschaftlerin und Hochschullehrerin völlig disqualifiziert. Sie sieht es als ihr Recht an, durch parteipolitische Kungeleien und ohne weitere Prüfung auf eine der einflussreichsten Positionen Deutschlands berufen zu werden und empfindet es als persönlichen Affront, dass dies nicht anstandslos geschehen ist. Dies interpretiert sie dann als Schaden für das, was sie unter Demokratie versteht und wischt auch noch den grundgesetzlich garantierten und geschützten Gewissenvorbehalt von frei gewählten Abgeordneten als Petitesse beiseite, die bei solch wichtigen Dingen wie ihrer Karriere ja wohl keine Rolle spielen dürfe. Abstruser geht es kaum – ganz abgesehen von den Sachargumenten, die gegen ihre Berufung sprachen, wie ihre furchtbaren Ansichten zur Spätabtreibung samt Leugnung einer Menschenwürde ungeborener Babies, ihre Begeisterung für ein AfD-Verbots, über das sie als Verfassungsrichterin mitzuentschieden gehabt hätte oder die glaubwürdigen Indizien, dass ihre Doktorarbeit zu weiten Teilen von ihrem Ehemann verfasst wurde.

Brosius-Gersdorf hat sich damit endgültig entlarvt. Es ist zwar ein Segen, dass sie diesem Land als Höchstrichterin erspart bleibt, wenn dies auch nur ein kleiner Sieg der Demokratie innerhalb dieser gemeingefährlichen Parteienoligarchie war, die sich den Staat zur Beute gemacht hat. Grund zur Entwarnung besteht indes nicht – denn politisch erwünschte Agendajuristen werden im Rahmen des anhaltenden linksdoktrinären Staatsumbaus “unserer Demokratie“ auch weiterhin nominiert, durchgewinkt und installiert werden. Mit Brosius-Gersdorf hat sich das Machtkartell lediglich selbst für hiesige Verhältnisse zu extreme, offensichtlich charakterlich und auch fachlich ungeeignete Bewerberin ausgesucht. Ihr Scheitern ändert nichts daran, dass der Schoß, aus dem solche Kaderfiguren der großen kulturmarxistischen Transformation kriechen, weiter überaus fruchtbar ist.


Sonntag, 14. Dezember 2025

Die Somali-Mafia von Minnesota: Warum Trumps Äußerungen ihre Berechtigung haben

von Olli Garch

Mutmaßlich verwickelt in die hochbetrügerischen Machenschaften: 
Die somalisch-muslimische US-Kongressabgeordnete der Demokaten Ilhan Omar



Letzte Woche sorgte US-Präsident Donald Trump für einen Empörungssturm praktisch aller westlichen Mainstreammedien, als er erklärte, er wolle keine Zuwanderung aus Somalia in die USA haben. Die USA könnten “den einen oder den anderen Weg” einschlagen, „und wir werden den falschen Weg einschlagen, wenn wir weiterhin Müll in unser Land lassen“, sagte er. Die Formulierung “Garbage”, in typisch schriller Trump-Manier zugespitzt, sorgte dabei vor allem für Schnappatmung rund um den Globus. Doch wie bei allem, was Trump in seiner zuweilen schmerzhaft direkten und stilistisch fragwürdigen Art klar adressiert, hat auch diese Aussage einen mehr als nur wahren Kern, sondern eine objektive Berechtigung. Denn – wie leider üblich im Zeiten einer medialen Empörungskultur, die sich an Begriffen mehr als an Inhalten hochzieht – ging völlig unter, was eigentlich der Anlass von Trumps wütenden Einlassungen zu Somaliern war.

Der Präsident hatte sich auf die in der Tat ungeheuerlichen Vorgängen im US-Bundestaat Minnesota bezogen, wo kürzlich einer der größten Sozialbetrugsskandale in der Geschichte der USA aufgedeckt wurde. Bundesstaatsanwälte sprechen von „Intrigen über Intrigen” und gerade organisierten Verbrechen, verübt von somalischen “Non-Profit”-Organisationen, die Hunderte Millionen Dollar an Steuergeldern aus den Kinderernährungs- und Medicaid-Wohnungsbauprogrammen abgezweigt haben. Über 70 Personen wurden inzwischen angeklagt, fast alle davon sind Somalier. Es gab mehrere Verurteilungen, weitere Anklagen stehen bevor. Wie es zum gigantischen Ausmaß dieser Betrügereien kommen konnte, ist mittlerweile Gegenstand einer Untersuchung des Kongresses.

30 Millionen Vermögen angehäuft

Der Skandal erhält dadurch eine besondere Dimension dadurch, dass Ilhan Omar, fundamentalisch-muslimische Kongressabgeordnete der Demokraten darin verwickelt ist, eine glühende Israel-Hasserin und eine typische Vertreterin der auch in Europa um sich greifenden Allianz von Linken und Muslimen. Vor allem Personen aus Omars Umfeld sollen sich an dem Betrug bereichert haben; besonders heikel: Ihr eigenes privates Vermögen ist unter ungeklärten Umständen binnen kürzester Zeit auf über 30 Millionen Dollar angewachsen. Der republikanische Senator Tommy Tuberville erklärte, Omar habe „mindestens eine Veranstaltung in einem der Restaurants abgehalten, die in dem massiven Betrugsfall genannt wurden“. Einer ihrer Mitarbeiter sei bereits wegen seiner Beteiligung an dem Betrug verurteilt worden. Die Verstrickung reiche „sehr tief“. All dies habe sich in Omars Kongressbezirk abgespielt, und sie tue „alles, was sie kann, um diese somalischen Kriminellen zu verteidigen“.

Offenbar wurde vor allem bei Programmen für autistische Kinder massiv betrogen. Hier wurden massenhaft falsche Diagnosen gestellt und dann staatliche Gelder in Millionenhöhe für Therapien abgegriffen, die nie stattfanden. „Das ist empörend. Irgendjemand hätte irgendwann bemerken müssen: ‚Moment mal, warum ist die Autismusrate bei somalischen Kindern von einem von hundert auf einen von drei oder wie auch immer gestiegen?‘“, sagte Simon Hankinson, Senior Research Fellow am Border Security and Immigration Center der Heritage Foundation, gegenüber „Fox News“. In Minnesota seien diese Programme ein leichtes Ziel gewesen. Es gebe einen Anreiz, Betrug zu begehen, aber keine Strafe. „Es hätte eine gewisse Aufsicht geben müssen, und da kommt man wieder zu der ganzen amerikanischen Rassenschuld, die ein besonderes Problem für uns ist, wo man als skrupelloser Betrüger immer die Rassismuskarte ausspielen kann und damit oft davonkommt, weil die Leute Angst haben.“ Zwar könne man den Betrug nicht pauschal der somalischen Gemeinschaft in Minnesota anlasten, die schätzungsweise 80.000 Menschen umfasst, so Hankinson; die Tatsache jedoch, dass sich die eng verbundene Gemeinschaft im Großen und Ganzen “nicht in die amerikanische Gesellschaft und ihre Bräuche integriert” habe, habe dazu geführt, dass der Betrug nicht viel früher aufgedeckt wurde.

Objektiv gesellschaftlicher Abfall

„Es gibt viele Menschen, die in Amerika geboren sind, die aber dieses Land und das, wofür es steht, nicht wirklich mögen. Und deshalb finden sie, dass auch niemand anderes Amerika akzeptieren und sich an seine Regeln anpassen sollte“, so Hankinson mit klarem Bezug auf die somalische Community. Er kritisierte ferner die mangelnden Anforderungen der USA an Einwanderer. „Wenn man aus einer Kultur kommt, in der es keine zentrale Versorgung gibt, in der alles Familie, alles Clan, alles lokal ist, dann ist es fast unmöglich zu verstehen, wie ein föderales System funktionieren würde. Und wenn Ihr Nachbar zu Ihnen käme und sagte: ‚Hey, wir haben da eine coole Sache am Laufen, wenn Sie einfach sagen, Ihr Kind sei autistisch, gebe ich Ihnen tausend Dollar im Monat. ‘ – dann ist das für sehr viele Menschen eine einfache Entscheidung“, erklärte er. All das erinnert fatal an Deutschland, wo sogar Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Menschen importiert wurden, die eben solchen Clanstrukturen entstammen, hier ihre Parallelgesellschaften ausleben und sofort die Rassismuskarte spielen, wenn sie erwischt werden.

Das ist also der Hintergrund von Trumps Bemerkungen über Somalier. Über die Machenschaften dieser migrantischen islamischen Ausplünderungsmafia in den USA erfährt man in deutschen Medien aber natürlich kein Wort, noch weniger, als man sich hierzulande an das heiße Eisen Clankriminalität heranwagt. Stattdessen stößt man sich an der Terminologie und der Streitfrage, ob man Müll als Müll bezeichnen darf – denn solche sozialschädlichen, rechtlosen und fahrlässig ins Land gelassenen Milieus sind definitiv gesellschaftlicher Abfall; eine freundliche Bezeichnung gibt es dafür nicht. Der Fall zeigt, dass sich in den USA längst dieselben Begleiterscheinungen kulturfremder Migration bemerkbar machen wie in Europa. Und hier wie dort ist es eine von Linken etablierte allgegenwärtige Angst, als “Rassist” gebrandmarkt zu werden, die die Debatte darüber verunmöglicht und solche Zustände erst möglich macht.