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Montag, 10. August 2026

So rücksichtslos wird der deutsche Wald für den Windrad-Wahnsinn vernichtet

von Wilma Fricken

So sieht im Staate Özdemir “minimale Waldinanspruchnahme“ für Windkraft aus…



Die Waldzerstörung zugunsten neuer Windkraftanlagen im Zeichen des Klimawahns gehört zu den von Politik und Medien verheimlichten Freveln dieser Zeit, die für interessierte und wache Zeitgenossen gleichwohl als stumme Anklage von Natur und Schöpfung offensichtlich werden, wenn man die Schauplätze vor Ort besucht und betrachtet. Der Blogger Adrian Kempf dokumentiert die diesbezüglichen Schäden im Schwarzwald seit längerem, aktuell insbesondere am Brombeerkopf bei Stegen im Südschwarzwald, wo sich das das Ausmaß der Rodungsarbeiten für zwei geplante Windenergieanlagen drastisch offenbart. Hier zeigt sich besonders mustergültig, wie skrupellos gerade im grün regierten Baden-Württemberg die Ideologie durchgezogen wird: Das zuständige Landratsamt hatte die Baustelle genehmigt – in diesem Fall sogar gegen das Nein der eigenen Naturschutzbehörde, gegen das zweifache Nein des Gemeinderats Stegen und gegen die massiven Bedenken des Fachbereichs Bodenschutz.

Was hier sichtbar wird, ist keine konstruktive Forstarbeit, keine Holzernte, keine ökologische Intervention – sondern eine nachhaltige Zerstörungsorgie, die sogar auf die Gemehmigungsbedingungen des Landratsamts keine Rücksicht nimmt. Die Akteure gingen Narrenfreiheit, weil sie eine gesamte Ideologie hinter sich wissen, gegen die Bürgerinitiativen, Umweltschützer und selbst Gerichte letztlich machtlos sind. Kempf berichtet von einer systematischen Beseitigung des Waldbodens: Wurzelstöcke wurden mitsamt dem gesamten Wurzelwerk aus dem Hang gerissen und zu Bergen aufgetürmt. Die natürliche Struktur, die den Hang stabilisiert und Niederschlagswasser speichert, ist damit zerstört. Wo bislang Humus lag, bleibt nur blanker Hangschutt. Das Sickerwasser fließt ungefiltert in Richtung der Quellfassungen.

Riesige ökologische Schäden

Dabei hatte die behördliche Genehmigung selbst den Schutz dieser Wasserversorgung ausdrücklich zur Bedingung gemacht: “Eine Beeinträchtigung muss unterbleiben.” Eine Schottertrasse in der Breite von Schwerlasttransportern zieht sich mit Steigungen von bis zu 35 Prozent den Berg hinauf – fast das Doppelte dessen, was forstliche Richtwerte selbst im Ausnahmefall vorsehen. Jeder Quadratmeter dieser Fläche wird durch den massiven Druck dauerhaft verdichtet und ist für die künftige Grundwasserneubildung verloren. An den Rändern der Rodung, beschreibt Kempf die Zustände in drastischen Worten, stehen nunmehr freigestellte Fichten. Sie sind im geschlossenen Bestand aufgewachsen und zuvor nie dem Wind ausgesetzt gewesen; durch ihre Freistellung wächst die künftige Gefahr von Windwürfen – obwohl die Gemeinde Stegen ausdrücklich eine „minimale Waldinanspruchnahme“ gefordert hatte.

Und dies ist erst der Anfang. Als nächstes werden die großen Kranstellflächen und die Fundamente der Windradmonster ausgehoben, in die mehrere hundert Kubikmeter Stahlbeton eingebracht werden. Der größte Teil dieser Fundamente bleibt nach geltendem Recht für immer im Berg. Keine 350 Meter von dieser Großbaustelle entfernt läuft seit 35 Jahren ein EU-Waldmonitoring im Bannwald Conventwald, so dass sich die Schäden durch diese monströse Windkraft-Infrastruktur besonders gut dokumentiert werden können. Die dort erhobenen Messreihen belegen eindeutig, dass bereits das punktuelle Aufreißen und die Unterbrechung des geschlossenen Kronendachs ökologische Schäden verursachen kann: Es wird Nitrat mobilisiert, das eine direkte Gefahr für das Trinkwasser darstellt. Am Brombeerkopf wurde das Kronendach nicht nur unterbrochen – es wurde vollständig entfernt. Die Folgen für Mensch und Ökosystem sind unabsehbar. Aber Hauptsache, die Profiteure der subventionieren Windkraft-Planwirtschaft machen ihren Reibach und das “Klima-Gewissen“ wird beruhigt. Die Natur hat keine Stimme.


Freitag, 7. August 2026

Der Mythos vom Hunger in Gaza

von Helena Bauernfeind

Märchenerzählungen und politisierte Identität als ewige „Flüchtlinge“: Palästinenser (hier in Syrien)



Seit Jahren wird weltweit der Eindruck vermittelt, im Gazastreifen herrsche eine flächendeckende Hungersnot. Dieser Vorwurf richtet sich vor allem gegen Israel und wird regelmäßig als Beleg für ein angeblich systematisches Aushungern der Bevölkerung angeführt. Ein Blick auf die veröffentlichten Ernährungsdaten zeichnet jedoch ein deutlich anderes Bild.

Während die Vereinten Nationen und UNICEF weiterhin von einer humanitären Krise sprechen, zeigen dieselben veröffentlichten Ernährungsindikatoren, dass die akute Mangelernährung bei Kindern im Gazastreifen auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau liegt – niedriger als in mehreren arabischen Nachbarstaaten und teilweise sogar unter den Werten einzelner europäischer Länder.

Den veröffentlichten Daten zufolge liegt die Rate akuter Mangelernährung bei Kindern unter fünf Jahren im Gazastreifen zwischen 0,2 und 0,8 Prozent. Zum Vergleich: In Ägypten beträgt sie 2,9 Prozent, in Jordanien 2,0 Prozent und in Syrien mehr als 12 Prozent. Selbst für Bulgarien werden höhere Werte ausgewiesen. Diese Zahlen passen nicht zu der seit Jahren verbreiteten Behauptung, Israel verursache im Gazastreifen eine Hungersnot.

Stärker an Fakten orientieren

Sie zeigen vielmehr, dass trotz Krieg, der Kontrolle der Hilfslieferungen gegen den Missbrauch durch die Hamas und der enormen logistischen Herausforderungen die Ernährungssituation anhand der verfügbaren Daten besser ist als in zahlreichen Staaten der Region. Das bedeutet nicht, dass es im Gazastreifen keine Not gibt. Krieg bringt immer Leid mit sich. Doch humanitäre Not und eine Hungersnot sind nicht dasselbe. Wer Israel des gezielten Aushungerns beschuldigt, muss sich an objektiven Indikatoren messen lassen – und diese stützen einen solchen Vorwurf nicht.

Die internationale Debatte sollte sich daher stärker an überprüfbaren Fakten orientieren als an politischen Narrativen. Die veröffentlichten Ernährungsdaten zeigen, dass die Realität komplexer ist als viele Schlagzeilen vermuten lassen. Wer Israel kritisiert, sollte dies auf der Grundlage belastbarer Daten tun – und nicht auf der Basis von Behauptungen, die durch die verfügbaren Zahlen nicht bestätigt werden.


Mittwoch, 5. August 2026

Märchenerzählungen zum Berliner CSD-Anschlag: Wenn Regierung und Linksmedien zu Verschwörungstheoretikern werden

von Wilma Fricken

Passte nicht ins muslimische Vielfaltsbild der queeren Community, also war er wohl ein “Rechter“ und im Zweifel Ausführender einer von Russland und AfD organisierten Verschwörung: CSD-Amokfahrer Abdul Ballout



Dass sich die linke Politik in Deutschland und den meisten westlichen Ländern endgültig von jeglicher Realität verabschiedet hat, ist eine Binse. Ihre Migrations- und Klimapolitik hat zu nichts als Chaos und wirtschaftlichem Untergang geführt, wird aber stur weiterverfolgt Die Migrantenkriminalität explodiert, kein Tag vergeht mehr ohne (Gruppen-)Vergewaltigungen, Messermorde et cetera und die gesellschaftlichen Folgen sind verheerend – doch sie reden weiter von Bereicherung und Vorteilen. Ideologen können keine unliebsamen Fakten anerkennen, weil dies den Zusammenbruch ihrer Weltbilder bedeuten würde. In Deutschland hat dies dazu geführt, dass all jene, die der Wirklichkeit und Vernunft gegenüber Propaganda und Wunschdenken den Vorzug geben, aus dem “demokratischen” Diskurs ausgegrenzt und pathologisiert oder gar kriminalisiert werden; indem man sie zu „Nazis“, „Faschisten“, „Rassisten“, „Klimaleugnern“ und was auch immer stempelt. Bevorzugtes Mittel zu ihrer Diffamierung war stets, dass selbst noch so glasklar faktenbasierte und wohlbelegte Kritik und Skepsis als “Schwurbelei”, “Verschwörungstheorien” oder “Desinformation” etikettiert werden, denen die vermeintlich objektive, “wissenschaftlich“ oder von “Experten“ begründete Wahrheit gegenüberstünde. Corona war für diese Großtäuschung der Musterfall.

Ganze NGOs arbeiten an dieser X-für-ein-U-Switching-Meinungs- und Gehirnwäscheindustrie, die das Offensichtliche ignoriert und verpönt und das Herbeiphantasierte zur Tatsache erklärt. Die staatsgemästete linksextreme Amadeu-Antonio-Stiftungbetreibt sogar einen “Beratungskompass Verschwörungsdenken”, der sich an Angehörige (!) von Personen richtet, die in vermeintliche „Verschwörungserzählungen abdriften“ – womit natürlich nur „Verschwörungserzählungen im Rechtsextremismus“, zum Beispiel „antifeministische und queerfeindliche Narrative“, verstanden werden; als Indikator würde auf solche beispielsweise die Verwendung von Begriffen wie „woke Agenda“, „Kulturmarxismus“ oder „Genderzwang“ hindeuten.

Irre Räuberpistolen

Doch zunehmend zeigt sich: Wenn die selbsternannten Gralshüter der Wahrheit ihrerseits allzu offensichtlich widerlegt werden und die Diskrepanz zwischen ihrer Verklärung und Klitterung der Wirklichkeit und der nackten Realität zu eindeutig vorgeführt wird, dann greifen sie genau zu den Methoden, die sie ihren Gegnern unterstellen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, konstruieren sie sich selbst die hanebüchensten Verschwörungstheorien zusammen. Das funktioniert vor allem deshalb exzellent, weil Linke ihre Luftschlösser vor allem verteidigen, indem sie sich selbst gegenseitig immer wieder versichern, dass sie wahr sind. Deshalb fliehen sie auch massenhaft von X in die Echokammern ihres Blasen-Biotops Bluesky, wo sie ohne störenden Widerspruch die eigenen Wahnvorstellungen ventilieren können.

Besonders nach dem glasklar islamistisch motivierten Terroranschlag auf den Christoper-Street-Day in Berlin vorletzte Woche wussten sich die üblichen Vertreter des Vielfalts-Multikulti-Linksstaats nicht mehr anders zu behelfen als mit der völlig irren Räuberpistole, die Attacke sei “vermutlich aus Russland gesteuert” gewesen, um die AfD bei den “bevorstehenden Wahlen” zu stärken; überhaupt seien islamistische Anschläge generell als „rechts“ einzustufen, da Islamisten ein “reaktionäres Weltbild“ verträten wie auch konservative Parteien, und der Zusammenhang von Anschlägen mit Wahlen sei ja ohnehin schon seit Jahren offensichtlich. Selbst ZDF-“heute journal”-Moderator Christian Sievers brachte diesen offenkundigen Unsinn, für den es in Wahrheit nicht das allergeringste Indiz gibt, im Interview mit Innenminister Alexander Dobrindt aufs Tapet. Tatsächlich ist diese These sogar klar widerlegt. So ist zunächst einmal klar, dass in einem föderalen Bundesstaat wie Deutschland mit 16 Ländern ständig irgendwelche Wahlen stattfinden, sodass man so gut wie jeden Anschlag irgendwie “vor den Wahlen“ verorten kann.

Ammenmärchen wie Potsdam, die einfach weitererzählt werden

Eine detailliertere Betrachtung hat die – übrigens politisch unverdächtige, da selbst im Zweifel eher linke – private Faktencheckerseite “Mimikama“ kürzlich angestellt und dabei eindeutig herausgearbeitet, dass die Unterstellung eines kausalen oder auch nur zeitlich korrelierten Zusammenhangs zwischen Terrorangriffen und Wahlen den Tatsachen nicht standhält: Der Abstand zwischen 26 ausgewählten Fällen seit 2014 und dem jeweils berücksichtigten Wahltermin reichte dabei von zwei bis 331 Tagen. In neun der 26 Fälle lagen höchstens 30 Tage vor einer Wahl, 17 lagen früher, zehn davon mehr als 90 Tage davor. Es kann also überhaupt keine Rede von irgendeinem zeitlichen Zusammenhang zwischen Anschlägen und Wahlen sein – abgesehen davon, dass die Terminfestlegung des CSD (den gezielt anzugreifen das erklärte Motiv des Täters Abdul Ballout war) nicht von der AfD oder Russland beeinflusst wurde, sondern allein von den Veranstaltern und dem Berliner Senat selbst verantwortet wurde, wobei der fünf Wochen später anstehende Wahltermin in Sachsen-Anhalt mit Sicherheit keine Rolle gespielt haben dürfte.

Aber auch das wird linke Medien, Aktivisten und Politiker von SPD und auch CDU nicht zur Vernunft bringen; sie braucht solche grotesken Ammenmärchen. Deshalb wird das lächerliche Geraune über die angeblichen dubiosen russischen AfD-Hintergründe beim CSD-Anschlag ebenso weitergehen wie die bis heute anhaltende Verbreitung der gigantischen Lügengeschichte vom “rechtsradikalen Potsdamer Geheimtreffen“, die die linke Lügenschleuder „Correctiv“ in die Welt setzte und die, obwohl sie inzwischen zigfach von Gerichten und andere Medien widerlegt wurde, bis heute einfach weitererzählt wird.


Freitag, 31. Juli 2026

Früchte einer wahnwitzigen Zerstörungspolitik: Bundesnetzagentur warnt vor Stromausfällen und Energie-Zwangsrationierung

von Alexander Schwarz

Es ist bald so weit: Das „Wunder” der grünen Energiewende fällt darnieder auf Deutschland



Die deutsche Energiewende, die ein Leuchtfeuer für die ganze Welt in Richtung klimaneutrales Utopia sein sollte, ist zu einem Desaster welthistorischen Ausmaßes geworden. Sie hat Deutschland energiepolitisch ruiniert, seinen Untergang als Wirtschaftsnation besiegelt und führt nun endgültig dazu, dass man sich offiziell, wenn auch möglichst heimlich auf längere Stromausfälle einstellt. Die Bundesnetzagentur richtet derzeit eine „Sicherheitsplattform Strom“ ein, um auf die Gefahr „struktureller Mangellagen“ und langer Blackouts zu reagieren. Alle Endabnehmer in ganz Deutschland, die mindestens acht Gigawattstunden Strom im Jahr verbrauchen, müssen sich registrieren lassen. Mit der Plattform sollen sie dazu gezwungen werden, ihre Produktion herunterzufahren. Wenn sie sich weigern, kann die Bundesnetzagentur ihnen den Strom abstellen lassen. Sobald sich solche Engpässe abzeichnen, sollen die betroffenen Unternehmen mit einem Vorlauf von drei Tagen bis 24 Stunden angewiesen werden, ihren Verbrauch zu reduzieren, um „Schäden aufgrund kurzfristiger Abschaltung“ zu vermeiden. Die Bundesnetzagentur übernimmt dann die Rolle des Bundeslastverteilers, der den Verbrauch rationiert.

Laut „Apollo News“ werden diese Pläne seit mindestens zwei Jahren vorangetrieben. Schadenersatz können sich die Unternehmen abschminken: Ein Produktionsverbot ist nach Auffassung der Behörde keine Enteignung und damit nicht schadensersatzfähig. Die wenigen energieintensiven Unternehmen in Deutschland, die noch nicht pleite oder ins Ausland geflohen sind, sollen sich nun also auch noch den Strom abdrehen lassen und bleiben auf dem Schaden sitzen – und das alles nur wegen einer völlig wahnwitzigen, ideologiegetriebenen Energiepolitik, die nun im von Anfang an absehbaren Totaldesaster endet.

“Niveau der marktseitigen Versorgungssicherheit” wird deutlich abnehmen

„Die deutsche Stromversorgung ist sehr sicher und die Bundesnetzagentur hält großflächige Störungen der Stromversorgung weiterhin für sehr unwahrscheinlich“, lügt die Bundesnetzagentur unbeirrt weiter. Diese Durchhalteparolen glaubt jedoch kein Mensch mehr und schon gar niemand in der ohnehin durch eine ideologische Politik ruinierten Wirtschaft. Gegenüber der „Welt“ erklärten Industrievertreter, die es vorzogen anonym zu bleiben, wenn Großverbraucher mit drei Tagen Vorlaufzeit abgeschaltet werden sollen, adressiere die Bundesnetzagentur wahrscheinlich ein anhaltendes Versorgungsdefizit; dies sende doch „ein katastrophales Signal aus“. Außerdem würden die Berichtspflichten der Unternehmen an die Sicherheitsplattform eine neue bürokratische Last von der Art darstellen, die die Bundesregierung eigentlich abschaffen wollte.

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion prognostiziert, dass das Niveau der marktseitigen Versorgungssicherheit über die nächsten Jahre deutlich abnehmen werde. Ab 2028 werde „im Mittel über alle betrachteten Szenarien der Versorgungssicherheitsstandard nicht mehr eingehalten“. Bis 2035 würden „knapp unter 40 Gigawatt (GW) an zusätzlichen Kraftwerkskapazitäten benötigt, um den Versorgungssicherheitsstandard in Deutschland zu halten“. Das Bauprogramm der Regierung für neue Gaskraftwerke hat ein Volumen von nur 12,5 Gigawatt. Die Energie-Amokfahrt Deutschlands geht also kaum gebremst weiter. Was für jeden vernunftbegabten Menschen sofort erkennbar war, tritt nun ein – so wie auch bei den Folgen der Massenmigration, die neben der Energiepolitik der zweite Sargnagel für dieses Land ist. In Deutschland gehen mittelfristig in jeder Beziehung die Lichter aus.


Donnerstag, 30. Juli 2026

Inferno BRD: Dschihadisten, ihre jubelnde Fanbase, Kuscheljustiz und Linksstaat

von Theo-Paul Löwengrub

Islam-Terror à la Berlin: Hunderttausenden Muslimen in Deutschland gefällt das



Die Informationen, die nach und nach über den CSD-Attentäter Abdul Ballout bekannt werden, offenbaren, dass dieser sich seit Jahren radikalisiert hat und eine breite internationale Fangemeinde um sich geschart hat, die seine Tat frenetisch bejubelt. Laut „Welt“-Recherchen“ hat ein Islamist aus Wien bereits am Freitagabend mehr als 24 Stunden vor dem Anschlag, ein TikTok-Video mit einer Rezitation des Korans gepostet, die offenbar von Ballout stammt. „Möge Allah ihn befreien lassen“ und „Wie sehr dieser Bruder uns fehlt!“, kommentierte er das Video. Dabei war der Anschlag zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschehen und Ballout noch am Leben. Erst am Sonntagabend wurde er von der Polizei erschossen. Nachdem dies bekannt wurde, ergänzte der österreichische Account: „Möge Allah ihn für alles belohnen was er uns mit sein (sic!) Wissen und seine (sic!) schöne Art und Weise mitgeteilt hat. Wahrlich solche Brüder findet man selten auf diese Dunya (irdische Welt, d. Red.). Solche Brüder sind Gold wert.“ Dies zeigt, dass Ballout in der islamistischen Szene wohlbekannt war und möglicherweise Komplizen oder zumindest Mitwisser hatte. Auf einem Telegram-Kanal mit über 600 Followern postete er Predigten und Rezitationen.

Unter anderem verkündete er dort, Parlamentarier, die Gesetze machten, seien „die Gegner von Allah“. Wer sie unterstütze, sei ein Ungläubiger. Gerichtsurteile, die nicht nach der Scharia gefällt würden, seien abzulehnen, ein Muslim halte sich von den Gerichtshöfen der Ungläubigen fern. Stattdessen gebe es die Möglichkeit, sich sein Recht „selbst zu nehmen“. Unfassbar: Den deutschen Behörden war das alles wohlgemerkt bekannt; sie vermerkten explizit, dass Ballout tief in die salafistische Szene verstrickt sei und als Mentor oder religiöser Führer angesehen werde. Ab 2021, dem Jahr, in dem er vom schiitischen zum sunnitischen Glauben konvertierte, soll er an sogenannten “Street-Da’wa”-Aktionen teilgenommen haben, bei denen Salafisten Missionierungsversuche unternehmen. Seitdem sei er immer mehr in terroristischen Milieus unterwegs. Er sei im Austausch mit drei „Scheichs“ gewesen, die wegen terroristischer Aktivitäten beobachtet würden.

Steuermillionen für “Deradikalisierung”, bevor gemordet wird

Seit Anfang des Jahres 2026 sei auch seine äußerliche Erscheinung dann „deutlich salafistisch geprägt“ gewesen, wussten die Behörden laut „Welt“ sehr genau. Letztes Jahr hatte er versucht, sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anzuschließen, der auch nahe Verwandte, darunter zwei Cousinen oder sogar Schwestern, angehörten. Im Zug der Kontaktaufnahme in Libanon wurde dort festgenommen, als “deutscher Staatsbürger” jedoch sofort nach Deutschland zurückgebracht. Hier wurde er dann wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat festgenommen – und von der Berliner Sozialarbeiterkuscheljustiz zu einer lächerlichen Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, nebst 26 „Deradikalisierungsgesprächen“, abzuleisten bei einer seit 2017 mit sagenhaften 70 Millionen Euro Steuergeld zugeschissenen linken und ihrerseits islamophilen NGO, die mit ähnlichen “Deradikalisierungsbestrebungen“ bereits im Falle des Dresdner Schwulen-Mörders Abdullah A. 2020 grandios gescheitert war (was dem staatlichen Geldsegen allerdings keinen Abbruch tat). Selbst in der Jugendstrafanstalt, wo er bis zur Freilassung einsaß, hatte Ballout versucht, Mitgefangene zu missionieren – was den Richter aber nicht weiter störte. Nach seiner Entlassung habe er sodann auf einem Lkw-Anhänger stehend mit Insassen der Haftanstalt kommuniziert, in der er zuvor untergebracht war, wobei er gesungen und vorgebetet habe.

Seine Fans verbreiten seit dem Wochenende seine Botschaften weiter und überschütten ihn mit Lob: „Er war ein toller Bruder, den man auch Bruder nennen kann“, schrieb ein mutmaßlicher Vertrauter. „Möge Allah ihn annehmen und ihn die höchste Stufe in al Jannah (dem Paradies, d. Red.) gewähren“, kommentierte ein Nutzer. Ein anderer schrieb: „Trotz unerbittlicher Verhöre und körperlicher Misshandlungen ließ er sich die Sehnsucht in seinem Herzen nicht nehmen, sondern war entschlossener denn je, sie zu erlangen“. Ballout habe das weltliche Leben und alles, was es ihm als jungem Mann im Westen bot, hinter sich gelassen „und eilte dem entgegen, was Allah denen verheißen hatte, die sich für Seine Sache einsetzen“. Damit habe er all jene in den Schatten gestellt, „die an diesem weltlichen Leben festhielten“. In den sozialen Medien wimmelt es von solchen Huldigungen. Vor allem auf arabisch-, urdu-, und türkischsprachigen Tiktok-Accounts wimmelt es nur so von Herzen, Likes und Ergebenheitsadressen hier lebender und angeblich “zu Deutschland gehörender“ Muslime für den Mörder. Auch das kennt man von früheren Gräueltaten und Terrorakten.

Praktischerweise kein Strafprozess

Die deutschen Behörden, die sonst wegen lächerlichster Online-Kommentare völlig unschuldigen Menschen die Polizei auf den Hals hetzen und sie vor Gericht zerren, sahen Ballouts Radikalisierung also quasi in Echtzeit zu – und unternahmen gar nichts, um ihn endlich aus dem Verkehr zu ziehen. Bis kurz vor dem Anschlag observierten sie ihn. Dennoch konnte er die Tat ausführen, bei der wie durch ein Wunder nur eine Person ums Leben kam. Dass sein iranischer Beifahrer und Komplize direkt nach der Verhaftung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, setzt dem monströsen Staats- und Justizversagen die Krone auf, das sich hier erneut offenbart und das sich nicht auf Ballout beschränkt, sondern auch auf seine Fangemeinde, die ihn hemmungslos glorifiziert. Praktischerweise ist mit dem Tod des Haupttäters (und der Freilassung des bereits abgetauchten Komplizen) die drohende für den Linksstaat fraglos kompromittierende juristische Aufarbeitung des Falls auch schon abgewendet; dies wahr für manchen politischen Verantwortlichen fürwahr ein “finaler Rettungsschuss”. Ganz ähnlich übrigens wie auch beim Sechsfachmord von Stade, wo ebenfalls die Fluchthelferin gleich freigelassen wurde und spurlos verschwand, bevor der Täter im Knast unmittelbar nach Abschalten der Überwachungskameras sein epsteineskes Ende fand.

In einem Paralleluniversum erledigt der deutsche Staat jetzt gerade seine Kernaufgaben und jagt die realen Gefährder, statt die Opposition zu bespitzeln und mit absurden Pseudogutachten im Auftrag der Altparteien ihrer demokratischen Rechte zu berauben. Verfassungsschutz und alle anderen Sicherheitsbehörden würden ihre Kräfte darauf verwenden, Salafisten und andere radikale Muslime ausfindig zu machen, sie festzunehmen und wo immer möglich möglich abzuschieben. Bei uns jedoch werden Schauprozesse gegen Reichrollatorenverschwörer in Whatsapp-Gruppen zelebriert und “Rechte“ selbst für islamistischen Terror verantwortlich gemacht, während der faulige Sumpf aus NGO-Komplex, Migrations- und Asylindustrie, Islam-Appeasement und linker Politik prächtig blüht und gedeiht. Die Karawane der öffentlichen Aufmerksamkeit zieht derweil weiter – nach Stade, Marius Dick und CSD-Attentat dauert es sicher nicht lange bis zum nächsten Vielfaltsfauxpas. Ändern wird sich weiterhin nichts.


Dienstag, 28. Juli 2026

Die Linke und ihr heiliger Gral: AfD-Verbot jetzt – Die Schuld am islamistischem Massaker

von Bernd Volkmer

Zur Info: Dieser Transporter war es nicht, der am Samstag Abend in die CSD-Menge raste…



Ein Blick auf betreutes Denken, ideologische Phantomschmerzen und die wundersame Verwandlung von Terrorakten in Anti-Rechts-Kampagnen offenbart Bedenkliches in diesem Land. Ach, was wäre die politische Linke nur ohne die AfD! Man stelle sich diese idyllische Welt einmal bildhaft vor: Ein blühender Garten voller Regenbogenfahnen, offene Grenzen und tiefenentspannte, friedliebende Islamisten, eine Welt in der absolut nie etwas Schlimmes passiert. Zumindest dann nicht, wenn man den neuesten Betroffenheitsergüssen aus dem linksextremen und grün-alternativen Milieu naiven Glauben schenkt.

Nach dem brutalen Anschlag auf den Berliner CSD, bei dem ein deutscher Staatsbürger mit libanesischem Hintergrund mittels einem gemieteten Transporter gezielt in eine feiernde Menschenmenge raste, eine Frau grausam ermordete und Dutzende zum Teil lebensgefährlich verletzte – meldet sich die Linke mit ihrer gewohnt gewieften Analyse zur Stelle: Schuld an der Tragödie ist selbstverständlich: Die AfD! Wer auch sonst? „Vor der AfD hatten wir son Scheiß eigentlich nicht“, twittert die Linken-Politikerin Didem Aydurmus allen Ernstes in einem Anflug intellektueller Höchstleistung. Keine russischen Marionetten, keine Terroranschläge, keine bösen Rechten auf Stimmenfang.

Das Märchen von Wladimir und Alice

Man könnte glatt meinen, Deutschland hätte vor dem Gründungsjahr der AfD 2013 in einem atemberaubenden, harmonischen Multikulti-Paradies existiert, in dem radikale Islamisten allabendlich fröhlich Hand in Hand mit Schwulen und Lesben um das Lagerfeuer tanzten und kein Mensch jemals auf die absurde Idee gekommen wäre, Lastkraftwagen als Waffen gegen Unschuldige einzusetzen. Die historische und gegenwärtige Realität? Völlig egal. Narrative zuerst, Fakten sind nebensächlich.

Die Partei Die Linke – diese selbsternannte, Unfehlbarkeit beanspruchende Hüterin der Demokratie und zeitgleich eine der radikalsten Truppen im politischen Spektrum – sieht im Blut auf den Berliner Straßen vor allem eines: die perfekte Steilvorlage, um ihren ewigen Erzfeind AfD endlich per Paragrafenparade zu verbieten. Soviel zum ansonsten immer den Rechten gemachten Vorwurf der “Instrumentalisierung“. Statt über importierten Islamismus, gescheiterte Integrationsromantik oder die jahrelange Naivität zu sprechen, mit der man Parallelgesellschaften und hasserfüllte Prediger unter dem Deckmantel der „Kulturbereicherung“ gehätschelt hat, wird verlässlich die alte Lieblingsplatte aufgelegt: AfD-Verbot sofort! Denn es liegt ja auf der Hand: Die bösen Rechten und Wladimir Putin haben den armen Abdul Ballout zweifellos per Telepathie ferngesteuert.

Die Hetzer sitzen links

Besonders rührend nimmt sich in diesem Theaterstück der Beitrag des linken Streamers „DerDara“ aus: Dieser erfindet kurzerhand erst das Phänomen eines „islamischen Rechtsextremisten“ und schlägt dann gekonnt den Bogen zur allgegenwärtigen Russland-Verschwörung. Und das ganze kurz vor den Wahlen – was für ein Teufelswerk von Zufall! Dass die AfD das Thema aufgreift und schlicht ausspricht, was Sache ist – nämlich dass eine unkontrollierte Zuwanderung aus kulturell fremden, patriarchal-religiösen Räumen handfeste Sicherheitsrisiken birgt –, gilt für “DerDara” und Gesinnungsgenossen nicht als Alarmsignal, sondern als verwerfliches Wahlkampfmanöver der „Faschos“. Denn Hetze kommt in dieser Weltbild-Architektur exklusiv von rechts. Wenn Linke hingegen gegen eine demokratisch gewählte Opposition giften, nennt man das staatsmännisch „Verteidigung der Zivilgesellschaft“ und „Demokratie schützen“.

Den vorläufigen Höhepunkt der argumentativen Akrobatik setzt jedoch der ehemalige Bundestagsabgeordnete Niema Movassat: Seine messerscharfe Erkenntnis: Der Täter sei schließlich „Deutscher, geboren 2005 hier, radikalisiert hier“. Sein Fazit im Subtext: Grenzen schließen ist völlig nutzlos. Also noch mehr Islamisten ins Land holen, die dann hier radikalen “deutschen“ Nachwuchs hinpflanzen. Movassats Wunderwaffe: Noch mehr Budget für „Demokratiebildung“ und staatlich geförderte Präventionsprogramme. Als könne man gefestigten Dschihadismus und religiösen Fanatismus durch ein paar hübsche PowerPoint-Präsentationen über Buntheit wegzaubern, während manche Ausprägung dieser “Vielfalt” bevorzugt mit Stoßstangen und Machetenklingen “argumentiert”.

Das Evangelium der Realitätsverweigerung

Dass der Täter tief verwurzelte libanesische Wurzeln hat, seine schiitische gegen die sunnitische Glaubensrichtung (wie der IS) getauscht hat und der Anschlag lupenrein islamistisch motiviert war, wird hier elegant verschwiegen. Man will ja keine Vorurteile schüren – es sei denn, sie richten sich gegen die politische Konkurrenz. Es bleibt das immergleiche, ermüdende Ritual: Die Realität leugnen, die Ursachen verdrehen, den Sündenbock stets rechts verorten. Islamismus? Existierte vor der AfD bekanntlich gar nicht oder war bloß Phänomen einer „winzigen, bedauernswerten Minderheit“.

Messerattacken, No-Go-Zonen, Terror auf Weihnachtsmärkten? Lauter unglückliche „Einzelfälle“ – und natürlich im Grunde die Schuld einer diskriminierenden Aufnahmegesellschaft, die nicht genug Willkommenskultur geatmet hat. Aber sobald eine Partei die Konsequenzen benennt, die Millionen besorgter Bürger längst am eigenen Leib verspüren: Dann muss diese Partei unverzüglich getilgt werden! Nicht die Ideologie, die Autos in Menschenmengen steuert, gehört bekämpft, nicht die Politik der offenen Grenzen, nicht die Verharmlosung des Hasses auf „Ungläubige“. Sondern die Stimme, die auf den Elefanten im Raum benennt.

Das Ziel der linken Propheten

Die Linke verfolgt ein klares Ziel: Sie möchte die letzte ernstzunehmende Opposition im Land mundtot machen, bevor das eigene verheerende Versagen an der harten Realität vollends kollabiert. Nach jedem Anschlag folgt dasselbe Schema des linken Staates: Betroffenheitsrhetorik, Kerzenmeer, „Zusammenstehen gegen Rechts“ und als Krönung der geistigen Bankrotterklärung der Ruf nach dem Parteiverbot.

Wann gibt es endlich Demonstrationen gegen Mörder, Messerstecher, Vergewaltiger, Kinderehen, religiöse Hetzer und linke Deutschland-Hasser? Vor der grenzenlosen Toleranz hatten wir tatsächlich „so ’nen Scheiß“ nicht?, wenn doch, wurde er von Gesinnungswächtern erfolgreich heruntergespielt oder totgeschwiegen. Und dass der Bürger die Dinge heute beim Namen nennt – genau das scheint Die Linke am tiefsten zu verunsichern.


Donnerstag, 23. Juli 2026

Frontbericht vom Endkampf gegen blau

von Rocco Burggraf

Heldenmutiger Widerstand: Kein Röstgut für “Faschisten“



Am Wochenende gab es wieder Vorstöße nazideutscher Truppenteile: Im 978 Einwohner zählenden Örtchen Osterby flogen zwei Angehörige der NSDAP-Nachfolgepartei auf, die an einem privaten Umzugsfest der Familie Dorow mit Grillwurst und Kinderschminken teilnahmen. Gerade so, als sei dies exakt 89 Jahre nach Eröffnung der Ausstellung „Entartete Kunst“ das Normalste der Welt! Einer sofort alarmierten, in Rekordzeit zugereisten antifaschistischen Sondereinheit aus dem Programm „Demokratie leben!“ blieb es vorbehalten, die reibungslose Durchführung des Geheimtreffens mit Lärm, Geschrei, Pride- und DGB-Fahnen zu verhindern.

Im Berliner Regierungsviertel versuchte gestern sodann ein Angehöriger desselben politischen Untermenschentums erfolglos, einen Gedenkkranz zu Ehren des Grafen von Stauffenberg abzulegen. Das unzulässige Gebinde wurde im Hof des Verteidigungsministeriums umgehend von einem Herrn namens Korenke zerstört, dessen Beruf offensichtlich darin besteht, bei geeigneten Gelegenheiten als “Großneffe der Widerstandsfamilie Bonhoeffer” aufzutreten.

Rumpeliges Schlachtfeld in der Kleingartenanlage

Und schließlich scheiterte in einem Freiluft-Café namens „Eule“ nahe des Berliner Gleisdreiecks ein AfD-Blauzi mit dem dreisten Versuch, im Container einen Latte Macchiato zu bestellen. Womit der Übergriffige nicht gerechnet hatte: Die „stabile“ Betreiberin Kristiana Elig (siehe Beitragsbild) erkannte sofort die Gelegenheit, ihrem dümpelnden Geschäft mit der braunen Brühe Schwung zu verleihen: Frohlockend berichtete die Kämpferin mit dem Antlitz einer bayerischen Milchbäuerin in einem abendlichen Video davon, wie sie sich dem „Volltroll“ todesmutig entgegengestellt und die Herausgabe ihrer edlen Köstlichkeit verweigert habe. Der Überrumpelte hätte noch verzweifelt einzuwenden versucht, sie als „Gastronomin“ müsse doch „voll neutral“ (!) sein – ein untauglicher Vorstoß, der am Iron Dome von Vielfalt und Toleranz abprallte. Mit der Frage, ob ein steifer Krawattenträger mit Abzeichen der Blauen tatsächlich stehenden Fußes „voll blickig ey“ in die selbstverliebt-esoterische Diktion der Berliner „Gastronomin“ verfallen ist, wollen wir uns hier nicht weiter aufhalten; der Geschlagene musste jedenfalls das rumpelige Schlachtfeld in der Kleingartenanlage mit hängenden Schultern verlassen.

Die ins immer noch unzureichend regulierte Netz gestellte Triumphade der Aufrechten zeigte sich dann allerdings weniger erfolgreich als erhofft: Es gab einen Shitstorm unterhalb der Strafbarkeitsgrenze und zahlreiche negative Bewertungen. Die genervte Kaffeeheldin gab sich in der nächsten Folge der Staffel nun trotzig: Man werde sie „nie, nie, nie zur Aufgabe zwingen!“ Soweit nachvollziehbar, schließlich wähnte sie sich ja selbst in einer Rolle, die andere zur Aufgabe zwingt. Womit die Gastronomierende inmitten ihrer berlintypischen Oase aus „Wildwuchs, Plastikstühlen, dem Sandkasten im LKW-Reifen, dem Flaschenbier und der fehlenden Toilette“ wohl nicht gerechnet hatte: Nun nahm der Fall erst richtig Schwung auf und geriet republikweit in die Schlagzeilen. Als Folge musste die welkende Weiße Rose die Kommentarfunktion unter ihrem Jubelvideo schließen und die Telefonnummer von der Website ihres Ladens nehmen.

Nicht nur blau, sondern auch noch Kaffee-Nazi

Nun war Schadensbegrenzung angezeigt: Ihr Sachstandsbericht wurde über Nacht um eine ganz entscheidende Ungeheuerlichkeit ergänzt. Denn Frau Elig war jetzt auch noch eingefallen, dass der Besteller ja nicht nur Mitglied der in Teilen erkennbaren Hitlerpartei, sondern auch ein veritabler Rassist sein muss – denn im Gedächtnisprotokoll tauchte jetzt plötzlich ein weiteres Opfer auf: Eine „Schwarze“. Der Kaffee-Nazi hätte nämlich „die hinter ihm sitzende“ Dame in idealtypisch-rassistischer Manier „beleidigt“, indem er sich darüber beschwert hätte, dass die schlürfende Person of Colour im Gegensatz zu ihm anstandslos ihren Kaffee bekommen habe.

Damit erscheint die Sache jetzt in einem völlig neuem Licht. Es braucht keine weiteren Erörterungen. Jedem ist klar: Der Typ hätte ohne jeden Zweifel auch einem Koalabär das Fell angezündet und das Ganze als Molotowcocktail auf einen der ganzjährig stattfindenden Christopher-Street-Day-Umzüge geworfen. Die frisch aktualisierte Version der Begebenheit fand prompt auch Eingang in die erleichterten Redaktionssitzungen des demokratischen Spektrums und gelangte von da aus in die freigegebene Kolumnen-Schlacht um die Deutungshoheit. Es sind keine Fragen mehr offen. Der Kampf geht weiter!


Sonntag, 19. Juli 2026

Inszenierte Hitzekrise: Münchens Wasser-Faschos proben die Klima-Diktatur

von Theo-Paul Löwengrub

Ins Wasser gefallener Hitzeschutz am Fischbrunnen auf dem Marienplatz: München erlebt sein erstes Grünes Wunder



Der Wasserfaschismus von München, wo plötzlich eine “Trinkwasserkrise“ politisch heraufbeschworen wird, ist ein mustergültiges Beispiel für die grüne Verblendung in diesem Land und dafür, wie hirntot und bereitwillig sich die deutsche Öffentlichkeit sechs Jahre nach Corona von skrupellosen Puppenspielern eines schamlosen Krisentheaters mit frei erfundenen Scheinbedrohungen ins Bockshorn jagen lässt. Die Münchner Stadtwerke, der Wasserversorger der bayrischen Landeshauptstadt, hatten auf ihrer Webseite stets stolz darauf hingewiesen, dass die Münchner Trinkwasserversorgung besonders stabil und absolut gesichert ist. Dort stand noch bis vor kurzem unter der Überschrift “Sichere Wasserversorgung Münchens” wörtlich zu lesen: “Die Quellgebiete im Mangfalltal und Loisachtal sind durch Gesteinsschichten bestens geschützt und werden regelmäßig überwacht. Die Wasservorkommen dort sind sehr ergiebig, ja praktisch unerschöpflich.” Dann kam Dominik Krause: Direkt nach Amtsantritt des grünen Oberbürgermeisters im Mai 2026 wurde der Hinweis gelöscht.

Ganz offensichtlich hatte Krause mit seiner kaputten Klimasekte schon damals den Plan im Hinterkopf, bei nächster sich bietender Gelegenheit – sprich: bei den erstbesten für einen heißen Sommer stinknormalen knackigen Temperaturen, die sich zur Ausrufung einer schier tödlichen “Hitzewelle“ eignen – einen künstlichen Notstand zu inszenieren, um die Bevölkerung durch bereits während Corona erprobte öffentliche Panikmache für die “Klimakrise” zu “sensibilisieren” und sich nebenbei natürlich wichtigtuerisch zu profilieren. Auf einmal hieß es seitens der Stadtwerke, die eben noch die Unerschöpflichkeit der Münchner Grundwasservorräte gepriesen hatten, das Problem sei jetzt ein “zu hoher Verbrauch”. Das ist ganz offensichtlich unwahr, worauf Professor Stefan Homburg unter Berufung auf Daten des Umweltbundesamtes verweist. Tatsächlich hat sich die Wasserentnahme bundesweit mehr als halbiert, und auch in München ist sie stark rückläufig.



Trotz viel höherer Entnahmen in der Vergangenheit gab es in München niemals Wasserverbote gab. Der Grund ist simpel: Die Grünen saßen damals erstens noch nicht in der Regierung, hatten keinen gleichgesinnten Apparat an journalistischen Aktivisten an der Seite und waren vor allem mit anderen Themen beschäftigt. Stefan Homburg erinnert daran, dass die Grünen zuerst voll aufs Waldsterben fokussiert waren, später dann aufs Ozonloch, dann auf Gen-Tomaten und dann schließlich zur CO2-Psychose samt Hockeystick-Schwindel fanden, dem Grundlagennarrativ der heutige Industriezerstörungspolitik im Namen des “Klimaschutzes“. Den “Hitze“- und “Dürre”-Alarmismus übernahmen sie erst in den letzten Jahren, als diese neuesten Hits in den Bedrohungscharts von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Davoser Word Economy Forum (WEF) eingeführt und aufs Tapet gebracht wurden; seit dem Abebben der Corona-Angstmache wird diese neue Apokalyptik von freiwillig gleichgeschalteten Agendamedien pflichtschuldigst ausgerollt und als neue Horrorerzählung bespielt. Hitzeschutz statt Virenschutz – Hauptsache: “Wir bleiben zuhause!“, “wir sind solidarisch!”

Homburg: “Die geniale Erfindung eines ‚Waldsterbens‘ brachte die Grünen in die Parlamente und bewies zugleich, wie retardiert die Deutschen sind: Dieses Sterben endete nämlich an den deutschen Grenzen; es spielte in UK, Frankreich oder USA keine Rolle. 2003 ließen die Grünen das Thema fallen und wechselten auf andere Narrative für Verbote.” Und er erinnert: “Der drastische Rückgang beim Wasserverbrauch hat übrigens nichts mit WC-Spartasten und ähnlichem Pillepalle zu tun, sondern beruht im Kern auf der Deindustrialisierung: Jedes gesprengte Kraftwerk ’spart‘ Wasser und ist ein Skalp der Degrowth-Politiker.” Wie wunderbar die Gehirnwäsche funktioniert hat, zeigt sich im wohlstandsverwahrlosten München besonders eindrucksvoll, wo man nicht nur einen grünen lifestyleschwulen Milchbubi zum Stadtoberhaupt gewählt hat, sondern offenbar auch niemand mehr seinen gesunden Menschenverstand bemüht und sich fragt, wieso bei früheren, teils noch heißeren Sommern nie zu solchen angeblich zwingend notwendigen Maßnahmen gegriffen wurde.

Einsparung am Fischbrunnen: Exakt Null

Zu diesen Maßnahmen gehört auch, dass bekanntlich zahlreiche Münchner Zierbrunnen im Stadtgebiet stillgelegt oder ihr Betrieb eingeschränkt, bekanntlich auch der weltberühmte 800 Jahre alte Fischbrunnen am Münchner Marienplatz, der medienwirksam mit Holzbrettern zugenagelt wurde (siehe obiges Beitragsbild). Da Deutschland ja eine “Dürre“ drohe, wie prompt auch CDU-Bundesumweltminister Carsten Schneider ins Panikorchester einstimmte, muss natürlich mitten im Sommer – soviel zum Thema “Hitzeschutz” der Zugang zum erfrischenden und kühlenden Wasser eingeschränkt werden;ist klar. Dumm bloß, dass die Natur im hydrologischen Nichtkrisen- und Hochversorgungsgebiet Deutschland wieder mal nicht mitspielt – und der von den Grünen beschworene Hitzehorror in heftigen Sommerunwettern in den letzten Tagen auch schon wieder unterging. Dies führte dann etwa gestern zu der absurden Situation, dass die von Krause auf den Fischbrunnen getackerte Holzverspundung den Brunnen vor den heftigen Regenfällen “schützte”.

Doch einmal unterstellt, es gäbe diese Notwendigkeit, es hätte mittlerweile nicht schon wieder mehrfach geregnet und München müsste wirklich, einer trockengefallenen Wüstenmetropole gleich, auf den letzten Tropfen achten. Wieviel würde denn konkret am Beispiel Fischbrunnen tatsächlich gespart? Der Brunnen wird von ungefähr 130.000 Litern Trinkwasser täglich durchlaufen. Das Wasser wird anschließend über die Kanalisation abgeführt – und steht dem Kreislauf unvermindert zur Verfügung. Die Stilllegung spart daher rechnerisch absolut gar nichts. Die Begründung der Stadt ist somit gelogen. Wie viele Brunnen funktioniert auch der Zierbrunnen am Marienplatz analog einer Umwälzanlage, die dasselbe Wasser immer wieder im Kreis pumpt: Eine Pumpe saugt es aus einem einmalig befüllten Becken an, befördert es nach oben und lässt es in Form von kleinen Fontänen immer wieder gemäß einem unendlichen Kreislauf zirkulieren. Bei den zehn anderen abgeschalteten Großbrunnen zusammen wird eine Einsparung von 43 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs aller 150 städtischen Zierbrunnen genannt, weitere 56 Brunnen laufen statt 14 nur noch zehn Stunden täglich, wodurch deren Verbrauch um knapp 30 Prozent sinken soll (eine belastbare öffentlich zugängliche Zahl, wie viele Millionen Liter das insgesamt pro Tag sind, ließ sich außerhalb städtischer Verlautbarungen nicht finden).

Beispielloser Akt grünautoritärer Willkür

Das mag beeindruckend klingen (vorausgesetzt, es gäbe diesen Einsparbedarf wirklich!), ist aber reine Augenwischerei. Alle Münchner Brunnen zusammen machen damit einen winzigen Promille-Bruchteil des Tagesverbrauchs aus. Zum Vergleich: München benötigte an besonders heißen Tagen zuletzt etwa 400 Millionen Liter täglich, normalerweise sind es zwischen 300 und 350 Millionen Liter. Die angeblich durch Krauses “Wasserschutz“-Allgemeinverfügung erzwungene Verbrauchssenkung von etwa 400 auf zuletzt unter 330 Millionen Liter täglich – also den Normalverbrauch (!) – dürfte in Wahrheit vor allem durch kühleres Wetter, Regen und weniger Gartenbewässerung entstanden sein. Selbst die Stadtwerke konnten nicht trennen, welcher Anteil auf Verbote und welcher auf das Wetter entfiel. Für den Fischbrunnen selbst gibt es also gar keine Einsparung, für die Gesamtversorgung Münchens sind Einsparungen praktisch kaum messbar. Alle zehn Brunnen haben nur symbolische Wirkung – und es geht auch nur um Bilder für die Medien.

Hinzu kommt: Grundwasservorräte versiegen nicht plötzlich. Das Trinkwasser stammt überwiegend aus großen Grundwasservorkommen im Mangfall- und Loisachtal, die wesentlich träger als ein Fluss oder ein kleiner oberflächennaher Brunnen auf Eintragsveränderurngen durch Niederschläge reagieren. Rund 75 Prozent kommen aus dem Mangfalltal, etwa 15 Prozent aus dem Loisachtal; zusätzlich gibt es Reserve- und Spitzenförderwerke in der Münchner Schotterebene. Dass Krause angesichts dieser entspannten Lage eine Krise an die Wand mal und per Allgemeinverfügung seit dem 14. Juli 2026 – bis zunächst August – für ganz München massive Verbote zur Verwendung von Trinkwasser anordnet, ist ein beispielloser Akt grünautoritärer Willkür und ein Vorbote grüner Klimadiktatur, wie ihn sich diese Partei für ganz Deutschland erträumt. Bei Wasserentnahmen für private Pools, Plansch- und Badebecken, private Springbrunnen und Wasserspiele sowie zum Befüllen von Vorratsbehältern wie Regentonnen, das Bewässern privater Rasen- und sonstiger Grünflächen (und zwar grundsätzlich ganztägig) und das Gießen in Schrebergärten am Tag gelten abnorme Bußgelder in existenzgefährdender Dimension von 50.000 bis sogar 100.000 Euro. Auch privates Autowäschen außerhalb gewerblicher Waschanlagen, Hochdruckreinigung oder Abspritzen von Terrassen, Hauswänden, Höfen, Wegen, Straßen und Dächern, das Befeuchten von Baustellen und Baustraßen gegen Staub (sofern nicht behördlich vorgeschrieben) und die Entnahme von Wasser aus Seen, Flüssen, Bächen und Gräben für diese privaten Zwecke sind strikt untersagt, ausgenommen bestimmte gewerbliche und öffentliche Nutzungen, Sportplätze, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Friedhöfe, notwendige Reinigungen von Einsatzfahrzeugen, Viehtränken und das Schöpfen kleiner Wassermengen mit Handgefäßen.

Eklatante Rechtsverstöße

Rechtsanwalt und Ansage!-Autor Dirk Schmitz wies diese Woche bereits nach, dass diese Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt München zur Einschränkung der Trinkwassernutzung völlig rechtswidrig ist. Es fehlt zunächst einmal die Ermächtigungsgrundlage. Paragraph 100, Absatz 1 Wasserhaushaltsgesetz sieht zwar vor, dass die Wasserbehörde die erforderlichen Anordnungen treffen kann, um Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts zu verhindern oder wasserrechtliche Pflichten durchzusetzen; diese Vorschrift ist allerdings als Generalklausel ausgestaltet und setzt eine konkrete wasserwirtschaftliche Gefahrenlage voraus. Sie rechtfertigt gerade nicht weitreichende Nutzungsverbote für jegliches bereits in das öffentliche Leitungsnetz eingespeiste Trinkwasser. Außerdem mangelt es an Tatbestandsvoraussetzungen, denn es liegt offensichtlich und nachweislich keine konkrete Gefahr für die öffentliche Wasserversorgung vor. Nach den von den Stadtwerken selbst veröffentlichten Daten ist die Trinkwasserversorgung Münchens weiterhin gesichert. Anlass für die Maßnahmen ist nicht ein drohendes Erschöpfen der Grundwasservorräte, sondern ein außergewöhnlich hoher Spitzenverbrauch infolge einer kurzfristigen Hitzeperiode, den die grüne Stadtverwaltung bewusst als Vorwand missbraucht. Nach allen bekannten Tatsachen bestand jedoch nie die Gefahr eines Versorgungsausfalls. Die Gefahrenprognose stützt sich auf die Vermeidung modellierter außergewöhnlicher Verbrauchsspitzen, nicht auf eine unmittelbar drohende Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung.

Vor allem jedoch entbehrt Krauses Verfügung jeder Verhältnismäßigkeit. Zwar sind, so Schmitz, die Maßnahmen grundsätzlich geeignet, den Wasserverbrauch zu senken; ihre Erforderlichkeit ist aber nicht gegeben. Mildere Mittel wie zeitliche Beschränkungen, mengenmäßige Begrenzungen, erhöhte Wasserpreise für Spitzenverbräuche oder freiwillige Sparappelle wurden nicht ausgeschöpft. Darüber hinaus bestehen erhebliche Zweifel an der Angemessenheit. Die Einsparung durch einzelne Verbote – insbesondere das Abschalten von Zierbrunnen – ist gemessen am Gesamtverbrauch faktisch nicht existent. Demgegenüber greifen die Verbote erheblich in die allgemeine Handlungsfreiheit der Bürger nach Artikel 2, Absatz 1 Grundgesetz sowie in deren Recht auf freie Eigentumsnutzung nach Artikel 14 Grundgesetz ein. Und zu schlechter Letzt verstößt die Verfügung auch noch gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz nach Artikel 3, Absatz 1 Grundgesetz: Private Gartenbewässerung und Poolbefüllung wurden weitgehend untersagt, während zahlreiche öffentliche und gewerbliche Nutzungen – etwa Sportanlagen oder sonstige privilegierte Einrichtungen – ganz oder teilweise ausgenommen blieben.

Eine sachliche Rechtfertigung dieser Ungleichbehandlung ist angesichts desselben Schutzzwecks nicht erkennbar. Schmitz fragt daher ironisch: “Was ist mit eigentlich Schwulenpools in München? Während Familien auch aufblasbare Kleinstpools nicht mehr auffüllen dürfen, gilt: Die Arschfreunde-Sauna Deutsche Eiche und andere verfügen über Whirlpools und Cold wie Hot Pools – die dürfen weiter genutzt werden!” Showtime für Krause. Pol Pot für Bayern!


Mittwoch, 15. Juli 2026

Nach Wut-Aussagen von Tina Ruland & Co.: Gegenpropaganda mit Ruth Moschner

von Wilma Fricken

Unbeirrt im Team “UnsereDemokratie“ gegen Andersdenkende und Opposition: Ruth Moschner



Kaum wagen es endlich auch mal einige wenige Prominente, wie der Unternehmer Frank Thelen oder am Wochenende die Schauspielerinnen Tina Ruland, Simone Thomalla und Caroline Beil, die katastrophale Lage in Deutschland und die Schuld der Altparteien daran unverblümt auszusprechen und öffentlich beim Namen zu nennen, bricht sogleich die große Hysterie und Empörung los. Nichts könnte den defekten Zustand der Redefreiheit in diesem Land besser abbilden als diese Reaktionen auf unter normalen Umständen banale und selbstverständliche Meinungsäußerungen; man muss sich wahrlich fragen, wo wir gelandet sind, wenn die Verbalisierung dessen, was ein großer Teil der Menschen denkt, aber nicht mehr auszusprechen wagt, Schlagzeilen auslöst.

Doch das System der Gehirnwäsche und betreuten Denkens, das Politik und linke Gatekeeper-Medien seit Merkel errichtet haben, hat seine wohlerprobten Mechanismen, um solche Abweichler sogleich zu stigmatisieren: Natürlich folgen sogleich die Etikettierungen wie “AfD-Geschwurbel” und “Rechtspopulismus“. Doch noch wichtiger ist es, zur Neutralisierung Gegenstimmen linientreuer Hofschranzen des Linksstaats aufzubieten, um die unliebsamen Stimmen als unbedeutende Einzelmeinungen hinzustellen und sie als moralisch minderwertig zu brandmarken. Dabei ist es ganz gleich, wie unbedeutend und drittklassig diese sind – wichtig ist, dass über ihre (an sich gänzlich unmaßgeblichen) Haltungsstatements mindestens ebenso prominent berichtet wird wie über die unbotmäßigen Abweichler.

Gutmenschelndes Glaubensbekenntnis

Dafür braucht “unsere Demokratie™” nicht lange zu suchen und muss erst recht keine solchen Propagandisten engagieren; nützliche Idioten, um Regierungskritik abzuwehren und gegen die Opposition zu schießen, finden sich an jede Ecke – gerade in demselben linken Show- und Kulturbetrieb, dem auch die couragierten neuerwachten Wutbürger angehören; diese üblichen Verdächtigen aus der wohlstandslinken Haltungsblase melden sich völlig freiwillig zu Wort und sondern ihr gutmenschelndes Glaubensbekenntnis ab. Zu diesen gehört auch die Moderatorin Ruth Moschner, die auf Instagram wieder mal ihr altbekanntes gönnerhaftes Geschwätz absonderte: Sie wisse, dass viele ihrer Instagram-Follower AfD-Wähler seien, „weil sie euch Versprechungen für ein besseres, günstigeres Leben macht. Mehr Rente, bezahlbare Lebensmittel, Sicherheit (…)“. Dafür nähmen diese AfD-Wähler jedoch „rassistische, antisemitische, menschenfeindliche Pläne in Kauf“, behauptet sie.

Außerdem, weiß Moschner, seien die Wahlversprechen der AfD “gar nicht finanzierbar”; was die AfD nie beantworte, sei, von welchem Geld sie „all das“ bezahlen wolle. Spätestens hier beweist Moschner zwar, dass sie keine Ahnung hat, wovon sie redet und sich in keiner Weise mit Programm und Plänen der Partei beschäftigt hat – denn “das Geld” für all das ist bereits vorhanden, es wird unter einer AfD-Regierung aber eben nicht mehr für millionenfachen Sozialmissbrauch durch illegale Zuwanderung, Ukraine, Klimawahn, “Entwicklungshilfe” und Ähnliches veruntreut, sondern den Kernaufgaben des Staates im Interesse der eigenen Bevölkerung zugeführt. Doch zuviel Sachlichkeit ist Moschners Sache nicht; lieber raunt sie: „Wer garantiert euch, dass ihr nicht die nächsten seid, die die AfD loswerden möchte. Menschenfeinde hassen Menschen. Dahinter steckt keine Logik“. Daher appelliert sie: „Lasst euch nicht verarschen von einer Partei, die ein altes System hochhält“. Zwar sei auch sie von den „demokratischen Parteien“ enttäuscht, “Menschenhass und Ausgrenzung” würden jedoch „niemals Wohnraum schaffen, sondern Krieg und Elend“. Brav das Sprüchlein aufgesagt und zurück zur Tagesordnung!

Der Wind hat sich gedreht

Moschners wirres Gefasel aus haltlosen Unterstellungen ist ganz typisch für die Gutmenschenblase und ihren arroganten Bevormundungsdrang. Ohne jemals konkret zu werden, wirft sie mit Halbwahrheiten und Diffamierungen um sich und gibt sich auch noch der wohligen Illusion hin, dass sie sich nicht „verarschen“ lässt, wie die blinden und tauben AfD-Wähler, die in ihrem Drang nach einem besseren Leben auf falsche Versprechungen von Menschenfeinden hereinfallen. In Wahrheit sind es Moschner und ihre Gesinnungsfreunde, deren Anbiederei an ein gescheitertes System jeder Logik entbehrt. Bezeichnend ist, dass solche Social-Media-Rants immer dann erfolgen und dass Mainstreammedien “zufällig” darüber berichten, nachdem einigen bislang vermeintlich “zuverlässigen“ Promis wieder mal der Kragen geplatzt ist und man einen Verlust der Debattenhoheit befürchtet.

Doch der Wind hat sich gedreht. Auch in der Kulturblase bröckelt die Brandmauer, weil die bittere Realität inzwischen schlicht so dramatisch ist, dass das Lügengebäude immer schneller kollabiert. Die Moschners, Kerkelings, Grönemeyers und all die anderen staatstreuen „Kulturschaffenden“ erreichen außerhalb ihrer Biotope niemanden mehr. Sie sind die wahren Ewiggestrigen, auf die niemand mehr hört, wenn es um das Morgen geht.


Grüner Wahnsinn: München stellt mitten im Hitzesommer Brunnen ab

von Jochen Sommer

Münchens Fischbrunnen in früheren heißen Sommern (l.) – und jetzt, 2026, unter dem grünen “Hitzeschutz-OB”



Der Fischbrunnen am Münchner Marienplatz erfrischt in den heißen Sommermonaten die Menschen seit Jahrhunderten. Bereits 1318 wurde dort ein Brunnen nachgewiesen; später folgte eine neugotische Neugestaltung, die nach dem Krieg 1954 an ihr heutiges Erscheinungsbild angepasst wurden. Generationen von Einheimischen und Touristen haben sich hier bei Hitze im Sommer abgekühlt – so lange, bis endlich auch München einen Oberbürgermeister der irren Klima- und Hitzepaniksekte erhielt. Nun, im Sommer 2026, wurde der Brunnen erstmals in seiner Geschichte abgestellt; die Stadtwerke München schalteten am Montag die Pumpen aus und deckten das Becken mit Holzplatten ab. Offizieller Grund: Sensibilisierung der Bevölkerung für drohenden „Trinkwassermangel“, wie ganz offen mitgeteilt wird. Nach dem Motto: Wer nicht hören will, muss eben fühlen – und wenn die Klimakrise noch nicht “wahrnehmbar“ genug ist, dann machen wir sie für euch eben wahrnehmbar.

Außer dem Fischbrunnen wurden noch zehn besonders “wasserintensive Zierbrunnen” abgeschaltet – darunter auch der Neptunbrunnen und die Kaskaden an der Münchner Freiheit abgeschaltet, was laut “tz“ allein “43 Prozent des gesamten Brunnenwasserverbrauchs “sparen” solle. Nach einem “trockenem Frühjahr” und der “beispiellosen Hitzewelle” mit einem “Rekordverbrauch” an Trinkwasser, der “bis zu 20 Prozent über dem Normalwert” liege, habe die Stadt die Notbremse ziehen müssen, heißt es aus der Verwaltung. Zusätzlich wurde in städtischen Gebäuden das Fensterputzen gestrichen. Bei 56 (!) weiteren Brunnen wurde die Laufzeit auf die heißesten Stunden (10–20 Uhr) beschränkt. Wieso dann eigentlich nicht einfach die gesamte Wasserversorgung abstellen? Das “spart” sicher am meisten…


Als die Welt in München ohne Grüne noch in Ordnung war...



Selbsterfüllende Prophezeiungen

Dass im Sommer doch tatsächlich mehr Wasser verbraucht wird, wird hier also zur Verknappungskatastrophe hochgejazzt. Das wäre so, als würde man bei starken Minusgraden die Gasversorgung drosseln, weil es plötzlich zu einem “Rekordverbrauch“ durch mehr Heizbedarf kommt. Man kann sich das alles nicht mehr ausdenken. Eigentlich hat die Politik die Aufgabe, die Grundversorgung der der Bevölkerung abzusichern und im Rahmen der Möglichkeiten bestmögliche Versorgung mit dem zu gewährleisten, was gerade aktuell am wichtigsten ist – im Winter ist das die Möglichkeit zum Heizen, im Sommer ist das die Versorgung mit Frischwasser. Doch die herrschenden Ideologen wollen die Menschen durch Panik konditionieren und für ihre Klima-Apokalyptik empfänglich machen, um die zum Prinzip erhobene Politik des permanenten Notstands ständig ausweiten zu können. Grünen-OB Dominik Krause richtete mit dramatischem Getöse eine “Taskforce” ein, wie überall werden auch hier “Hitzeschutzpläne“ erlassen und es gibt gesonderte “Beauftragte“ – während die bewährten, schon immer dagewesenen und nachhaltigsten Hitzeschutzmaßnahmen vorsätzlich sabotiert werden.


Grün wirkt...



So existieren auch in München, wie inzwischen überall in Deutschland, in etlichen Kliniken und Pflegeeinrichtungen bis heute keine oder völlig unzureichende Klimaanlagen; Patienten und Personal schwitzen in stickigen Räumen. Das Land, was 50 Milliarden im Jahr für “Klimaschutz” auf allen Ebenen raushaut, hat kein Geld für Klimatisierung und Belüftung sensibler Unterkünfte übrig. Dafür zählt es mit Hingabe die “Hitzetoten“. Und Münchens grüner OB lässt lieber Wasserrationierungen verfügen und historische Brunnen stillstehen. Wieder mal offenbart sich hier die ganze Schizophrenie der grünen Klimapolitik: Permanent wird von „Hitzeschutz“ und “Anpassung an den Klimawandel” geredet – und tatsächlich tut man alles, um die an die Wand gemalte Krise erst zu eskalieren, um dann noch mehr Freiheitseinschränkungen, Verbote und Verknappungen durchsetzen zu können.

Dem übliche Alarmmissbrauch

Mit infantiler, bedeutungsschwangerer Dramatik werden Maßnahmen, die sonst nur in Wüstenregionen, trockenen Gefilden und Waldbrandgebieten zum Einsatz kommen, übernommen und mit großem medialem Getöse verkündet: Wasch- und Bewässerungsverbote, Wasserrationierung, Swimmingpool-Befüllung, Symbolpolitik und Appelle zum Duschen statt Baden – und eben auch die Vorenthaltung der wenigen öffentlichen Erfrischungsmöglichkeiten inmitten der hochsommerlichen Hitze durch Abdrehen von Brunnen, statt für ein wenig Abkühlung zu sorgen. Auf solchen gemeingefährlichen Schwachsinn kann nur eine grüne Stadtverwaltung kommen. Fehlt eigentlich nur noch, dass demnächst auch die ersten Freibäder geschlossen werden, um Wasser zu sparen.

Aber München ist nicht Las Vegas, Guadalajara, Alicante oder Perth; in der bayrischen Landeshauptstadt ist die Wasserversorgung gesichert. Der Gipfel des Hohns: Sogar die Stadt selbst gibt das zu. Das seen- und flussreiche Bayern ist das genaue Gegenteil eines hydrologischen Krisengebietes; saisonale Schwankungen von Grundwasserspiegeln und Rückgang von Reservoirpegeln gibt es in jedem heißen Sommer, doch anders als in echten Dürregebieten kann von einem drohenden Versiegen der Ressourcen überhaupt keine Rede sein. Es geht also wie üblich gar nicht um einen akuten Notstand, sondern um zynische “Bewusstseinsbildung” durch Verzicht. Diese typisch grüne Art der „Sensibilisierung“ erzeugt nur Frust statt Akzeptanz – und folgt dem üblichen Alarmmissbrauch, indem das, was immer schon da war und womit Menschen seit Generationen umzugehen wussten, plötzlich zum epochalen Verhängnis umgedichtet wird. Die Klimapolitik der Grünen zeigt einmal mehr ihr wahres Gesicht: Viel Gerede von Schutz vor hohen Temperaturen und angeblich drohender “Dürre” – und dann werden genau solche Maßnahmen verhängt, die das Leben für die Menschen in der Hitze noch unangenehmer machen.


Montag, 13. Juli 2026

Die grüne Rückkehr des weißen Mannes

von Thomas Hartung

Grüne „Mannsbilder“ Hofreiter, Banaszak: Später Umgang mit Defekten



Es gibt politische Debatten, die ihre eigentliche Bedeutung nicht in dem finden, was sie fordern, sondern in dem, was sie ungewollt eingestehen. Das sogenannte “Männermanifest” einer Gruppe grüner Politiker gehört in diese Kategorie. Auf den ersten Blick wirkt es harmlos. Man müsse junge Männer ernster nehmen, heißt es dort, ihnen positive Rollenbilder anbieten, über Verantwortung, Fürsorge und Selbstvertrauen sprechen. Selbst Anton Hofreiter räumt ein, im progressiven Lager gebe es bislang kaum ein positives Bild moderner Männlichkeit. Bemerkenswert ist nicht diese Einsicht. Bemerkenswert ist, dass sie überhaupt ausgesprochen werden muss. Denn über Jahrzehnte war Männlichkeit in weiten Teilen des akademischen und politischen Diskurses kein kulturelles Gut, sondern vor allem ein gesellschaftliches Problem. Patriarchat, hegemoniale, ja toxische Männlichkeit, strukturelle Gewalt – kaum ein Begriff, der nicht mit dem Mann als Träger eines historischen Schuldzusammenhangs verbunden wurde.

Rund ein Dutzend Parteimitglieder, darunter prominente Figuren wie Franziska Brantner und Ricarda Lang, plädieren nun für eine „positive Definition von Männlichkeit“. Sie kritisieren, dass die Grünen lange nur definiert hätten, was Männer nicht sein sollen – nicht dominant, nicht gewalttätig, nicht unterdrückend –, ohne ein attraktives Gegenangebot zu machen. Das Ergebnis: ein Vakuum, das von der sogenannten „Mannosphäre“ gefüllt werde. In der Bundestagsfraktion stößt dieses Papier aber auf scharfen Widerstand. Es sei „neben der Spur“, verschrecke Wählerinnen und werfe die Debatte um Jahrzehnte zurück, berichten Christoph Schult und Severin Weiland im “Spiegel“. Das interne Zerwürfnis der Grünen liest sich prompt wie eine Farce, die zugleich tiefe Einsichten in den Zustand der deutschen Linken gewährt. Diese Kontroverse ist kein Zufall, sondern der logische Kollaps eines ideologischen Projekts. Die Grünen als Speerspitze eines entgrenzten Feminismus und progressiver Umerziehung ernten nun das, was sie jahrzehntelang gesät haben: die Entfremdung junger Männer von einer Politik, die Männlichkeit primär als Problem behandelt.

Die Erfindung des Verdachts

Nicht zufällig sprechen Schult und Weiland von einer Partei, die plötzlich um junge Kerle wirbt, nachdem gerade diese Wählergruppe ihr zunehmend den Rücken kehrt. Die politische Diagnose folgt der demographischen Realität. Nicht eine neue Einsicht hat das Manifest hervorgebracht, sondern neue Wahlergebnisse. Vor einiger Zeit entstand im politischen Feuilleton die “Mannosphäre” als merkwürdiger Sammelbegriff. Ursprünglich bezeichnete er lose Internetmilieus von Pickup-Artists, Selbstoptimierern, Fitnesskanälen oder Männerrechtsgruppen; inzwischen fungiert er häufig als eine Art Schattenbegriff, der weniger eine klar umrissene soziale Wirklichkeit als vielmehr einen Verdachtsraum beschreibt. Der Terminus funktioniert nicht als deskriptive Kategorie, sondern als Denunziationswaffe. Er konstruiert ein hermetisches Paralleluniversum „rechter Männer“, die Muskeln, Hass und Politik vermischen, um damit jede Suche junger Männer nach Stärke, Disziplin und Orientierung zu pathologisieren. Die reale Ursache liegt tiefer: in der allumfassenden Pazifizierung der Gesellschaft. Jungen werden in Schulen als „ADHS-Störung“ gebrochen, Aggression therapeutisiert, Ernstfälle wie Krieg, Handwerk, Bewährung durch Simulationen ersetzt – Fitnessstudios, TikTok-Posen, “Bro”-Science.

Was die Medien als gefährlichen „Männlichkeitskult“ denunzieren, ist der verzweifelte Ersatz für verlorene Initiationen in einer Welt ohne echte Härte. Wer von Disziplin spricht, wer traditionelle Familienbilder verteidigt, wer sich für Wehrpflicht, körperliche Leistungsfähigkeit oder Vaterschaft interessiert, bewegt sich schnell in dessen Nähe. Zwischen einem Fitnesscoach, Jordan Peterson, Andrew Tate, konservativen Intellektuellen oder offen frauenfeindlichen Influencern verschwimmen die Grenzen. Der Begriff arbeitet nicht analytisch, sondern atmosphärisch. Er erzeugt Assoziationen.

Ablösung des „Hard“ durch das „Soft“

Doch nicht das Internet hat die Krise männlicher Identität erzeugt. Es ist vielmehr der Ort geworden, an dem eine bereits vorhandene kulturelle Leerstelle sichtbar wird. Denn wir leben in einer „sentimentalen Revolution“, in der Empathie, Betroffenheit und Tränen zur Währung politischer Legitimität geworden sind. Ferdinand Mounts 2025 erschienene “Analyse der Sentimentalität” (im Original: ”Soft: A Brief History of Sentimentality”) über die Ablösung des „Hard“ durch das „Soft“ findet hier ihre Entsprechung; aus dem Ritter wird der sensiblen Softie, aus dem “Arbeiter” (Ernst Jünger) der Therapiepatient. Die Grünen verkörpern diesen Typus paradigmatisch: Lastenrad, vegane Sensibilität, moralische Selbstgeißelung statt Gestalt und Verantwortung. Die Reaktion der Hinterbänkler in der Grünen-Fraktion zeigt, wie tief diese Konditionierung sitzt: Jeder Vorstoß zu positiver Männlichkeit wird als Bedrohung der weiblichen Wählerschaft und des feministischen Dogmas wahrgenommen.

Statt dies als Chance zur Selbstkritik zu nutzen, flüchtet sie sich aber in die gewohnten Denunziationsmuster. Das Manifest wird gar als Verrat an der feministischen Essenz der Partei gebrandmarkt: „Die Grünen sind eine feministische Partei“, betont Co-Fraktionschefin Britta Haßelmann pflichtschuldigst. Anton Hofreiter, einer der wenigen, die hier Klartext sprechen, benennt das Kernproblem: Im linken Lager werde Männlichkeit pauschal abgelehnt, Männer für das, was sie sind, verurteilt, nicht für das, was sie tun. Genau das muss man als Folge einer Infantilisierung diagnostizieren: Statt Jungen zu Männern zu erziehen – durch Forderung, Risiko und Maß –, produziert man „letzte Menschen“ (Nietzsche), die blinzelnd im Glück der “Safe Spaces” leben. Das bekräftigte jetzt auch Scott Galloway in seinem neuen Buch „Notes on Being a Man“: “Eine ganz Generation ist zu asexuellen, antisozialen und pornosüchtigen Typen herangezüchtet worden.”

Der Mann als Problem

Hier beginnt die eigentliche Geschichte. Jede Kultur hat Narrative, was ein Mann sein soll. Der griechische Hoplit, der römische Bürger, der mittelalterliche Ritter, der protestantische Familienvater oder der bürgerliche Offizier – sie alle verkörperten unterschiedliche Ideale, Rollenbilder, Archetypen. Keines davon war vollkommen. Alle konnten missbraucht werden. Doch sie beantworteten dieselbe anthropologische Frage: Worin besteht männliche Bewährung? Die Moderne hat diese Antwort nicht ersetzt, sondern dekonstruiert. Der Mann erschien nun vor allem als Privilegierter, als Träger struktureller Macht, als potentieller Täter. Die – teilweise vielleicht berechtigte – Kritik blieb aber selten beim konkreten Fehlverhalten stehen. Sie richtete sich zunehmend gegen das kulturelle Ideal selbst. Damit entstand ein merkwürdiges Vakuum. Von jungen Männern wird bis heute erwartet, Verantwortung zu übernehmen, Familien zu gründen, im Ernstfall andere zu schützen, beruflich erfolgreich zu sein und psychisch stabil zu bleiben. Gleichzeitig gelten viele jener Eigenschaften, die historisch mit diesen Aufgaben verbunden waren – Durchsetzungsfähigkeit, Wettbewerb, körperliche Robustheit oder Opferbereitschaft – als verdächtig. Die biologischen Tugenden bleiben notwendig; ihre kulturelle Legitimation allerdings verschwindet.

Rechtsintellektuell betrachtet geht es hier nicht um kosmetische Imagepflege, sondern um die Wiederherstellung einer natürlichen Ordnung. Männlichkeit war historisch an Bewährung gebunden: Schutz, Verantwortung, Gestaltungskraft. Kulturen, die dies leugnen, zahlten und zahlen einen hohen Preis – demographisch, kulturell, sicherheitspolitisch. Die Grünen, die Deutschland als Land der ungleich verteilten Macht und „Männergewalt“ (Haßelmann) skandalisieren, ignorieren systematisch, dass Massenmigration, Familienzerfall und Bildungsbenachteiligung von Jungen die eigentlichen Treiber der Krise sind. Stattdessen klammern sie sich an das Narrativ der strukturellen Patriarchatsunterdrückung. Und natürlich wird diese Agenda gerade von der Mainstreampresse vorangetrieben; fast möchte man etwa dem “Spiegel” bezahlte Polit-PR unterstellen: “Erst der Prozess gegen die Männer, von denen die Französin Gisèle Pelicot auf Einladung ihres Mannes vergewaltigt wurde, dann der Vorwurf der Schauspielerin Collien Fernandes, ihr Ex-Mann Christian Ulmen habe sie digital vergewaltigt. Seit diese Fälle öffentlich sind, stockt der Dialog zwischen den Geschlechtern”, behaupteten jetzt ernsthaft Laura Backes und Tobias Becker. Dabei ist die allein die Behauptung, Ulmen habe Deepfake-Videos mithilfe von KI angefertigt, gerichtsbestätigt falsch. Gerichte haben dem “Spiegel” untersagt, den Eindruck zu erwecken, Ulmen habe KI-generierte Nacktbilder oder Videos seiner Ex-Frau erstellt.

Vom Helden zum Patienten

Hier zeigt sich ein tieferer Wandel westlicher Gesellschaften: Frühere Kulturen erzählten Geschichten von Bewährung – unsere erzählt Geschichten von Verletzlichkeit. Der Held war kein makelloser Mensch. Er scheiterte, litt und trug Verantwortung. Seine Würde entstand nicht aus seiner Unversehrtheit, sondern aus seiner Bereitschaft, Lasten zu übernehmen. Die Gegenwart bevorzugt dagegen den therapeutischen Blick: Der Mensch erscheint zunächst als verletzbares Wesen, dessen seelische Integrität geschützt werden muss. Diese Entwicklung hat zweifellos humane Seiten. Sie hat psychische Erkrankungen enttabui-siert und Gewalt innerhalb von Familien sichtbarer gemacht. Doch sie verändert zugleich den kulturellen Horizont: aus Bewährung wird Betreuung, aus Verantwortung Vulnerabilität, aus Selbstüberwindung Selbstbeobachtung. Gerade junge Männer erleben diesen Wandel oft als Sprachlosigkeit. Sie finden kaum noch Erzählungen darüber, wie Stärke aussehen könnte, ohne sofort unter Machtverdacht zu geraten.

Also suchen sie andere Räume. Fitnessstudios ersetzen Kasernen, Online-Communities Vereine; Influencer übernehmen Funktionen, die früher Lehrer, Trainer oder Väter innehatten. Man mag diese Ersatzwelten kritisieren. Doch sie entstehen nicht aus dem Nichts – sie füllen eine Leerstelle. Genau deshalb besitzt das grüne “Männermanifest” eine größere Bedeutung, als seine Verfasser vermutlich ahnen. Eine politische Kultur, die jahrzehntelang fast ausschließlich über männliche Privilegien gesprochen hat, entdeckt plötzlich, dass jungen Männern positive Selbstbilder fehlen. Eine Partei, die den Begriff der „toxischen Männlichkeit“ mitgeprägt hat, sucht nun nach einer “konstruktiven Männlichkeit”.

Männlichkeit als Risiko oder als Ressource

Die Grünen stellen damit jene Frage, deren Existenz sie lange bestritten haben. Die Ironie besteht darin, dass die Antwort kaum innerhalb desselben Deutungsrahmens gefunden werden kann. Wer Männlichkeit primär als Risiko beschreibt, wird sie nur schwer als Ressource rehabilitieren. Vielleicht liegt rechtsintellektuell genau hier die eigentliche Aufgabe. Das “Manifest” der mutigeren Grünen ist ein Symptom der Panik vor der konservativen Wende unter jungen Männern. Es kommt zu spät und bleibt zu zaghaft. Es will „Räume für Debatte“ öffnen, ohne aber die ideologischen Prämissen – als da vor allem wären: Fluidität der Geschlechter, Gleichstellung als Quotenzwang, Pazifizierung als Fortschritt – grundsätzlich in Frage zu stellen. Felix Banaszak warnt vor der Bestätigung von Klischees, Hofreiter fordert mehr als nur Fitness. Doch echte Erneuerung würde bedeuten, die Entwertung traditioneller männlicher Tugenden wie Stärke, Verantwortung oder Wettbewerb rückgängig zu machen, statt sie „progressiv“ umzudeuten.

Eine freie Gesellschaft braucht weder den autoritären Patriarchen noch den therapeutisch entmündigten Mann. Sie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen können. Das gilt für Frauen ebenso wie für Männer. Doch Kulturen leben von Leitbildern. Sie entstehen nicht durch Verordnungen und nicht durch Wahlprogramme. Sie wachsen aus Literatur, Geschichte, Religion, Familie und gemeinsamer Erfahrung. Vielleicht erklärt gerade dies die gegenwärtige Ratlosigkeit. Die Politik versucht ein positives Männerbild administrativ zu entwerfen, nachdem sie jahrzehntelang an seiner Dekonstruktion mitgewirkt hat. Sie sucht nach einem Ideal, ohne noch an Ideale zu glauben. Der Mann kehrt deshalb nicht zurück, weil ihn ein Manifest entdeckt hätte. Er kehrt zurück, weil sich anthropologische Grundfragen, sprich: die Natur, nicht dauerhaft verdrängen lassen.

Das Vakuum der Pazifizierung mit Distanz füllen

Für eine intellektuelle Rechte liegt hier eine historische Chance. Nicht indem man in billigen Antifeminismus verfällt, sondern indem man ein realistisches, vitales Männerbild verteidigt: den Mann als Gestalter, Beschützer und Träger von Verantwortung – eingebettet in Familie, Volk und Kultur. Die Gesellschaft braucht Männer, die kämpfen können – für Heimat, Familie, Zukunft. Die Linke hat dieses Feld kampflos geräumt. Die Grünen-Debatte zeigt ihre Hilflosigkeit: Vor Landtagswahlen im Osten soll man „die Füße stillhalten“, weil das Thema „fatal“ sei. Tatsächlich aber ist es existentiell. Jede Gesellschaft muss beantworten, was sie unter Mut, Verantwortung, Schutz, Opferbereitschaft oder Vaterschaft versteht. Wo sie darauf keine überzeugenden Antworten mehr gibt, werden andere sie geben – auf YouTube, in Podcasts oder in digitalen Gegenwelten. Die Grünen, gefangen in ihrem eigenen „Heulstaat“, können sie nicht beantworten.

Die Pazifizierung hat ein Vakuum geschaffen. Wir sollten es nicht mit Parodien füllen, sondern mit Substanz: Erziehung zur Resilienz, Anerkennung biologischer und kultureller Realitäten, Ablehnung der therapeutischen Staatskirche des Mitgefühls. Die Zukunft gehört denen, die Härte und Form wieder zu ehren wissen. Die eigentliche Herausforderung besteht daher nicht darin, junge Männer wieder für eine Partei zu gewinnen. Sie besteht darin, ihnen wieder eine kulturelle Erzählung anzubieten, in der Stärke nicht als Verdachtsmoment erscheint, sondern als Tugend, die ihre Würde gerade aus ihrer Bindung an Verantwortung gewinnt. Denn eine Gesellschaft, die nur noch weiß, wogegen Männlichkeit zu verteidigen ist, aber nicht mehr, wofür sie stehen könnte, verliert am Ende mehr als nur eine Wählergruppe. Sie verliert einen Teil ihres eigenen kulturellen Gedächtnisses.