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Donnerstag, 3. September 2026

Funktionäre opponieren gegen Merz: DIHK-Geheimplan zur Rettung der deutschen Industrie

von Gerold Keefer

Deindustrialisierung: Die wirtschaftsfeindlichste Energiepolitik aller Zeiten trägt Früchte



Wenige Tage, bevor es bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu einem historischen Sieg der AfD kommen könnte, platzt im politischen Berlin eine Bombe: Führende Vertreter der deutschen Wirtschaft haben offenbar hinter dem Rücken der Bundesregierung einen geheimen Plan zur Rettung des Industriestandorts Deutschland ausarbeiten lassen. Offenbar laufen die Fäden für den Überraschungscoup bei der mittelständisch orientierten Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in der Hauptstadt zusammen. Der Präsident der DIHK, Paul Florian, hat die Existenz des bisher geheim gehaltenen Papiers auf Nachfrage vorgestern, am späten Dienstagnachmittag, zwar bestätigt, wollte sich aber nicht näher äußern. Schon im Vorfeld wurde mehreren Hauptstadtredaktionen, unter anderem von ARD, ZDF, RTL und der dpa, der Geheimplan zugespielt. Gerüchte über ein solches Dokument machten bereits Ende letzter Woche im Berliner Regierungsviertel die Runde.

Mittlerweile sind auch inhaltliche Details dieses Plans bekannt, die Agenturen berichten ausführlich. Kernpunkt bildet demnach ein sogenanntes “Sofortprogramm Offensive Schiefergas” (SOS), das auf die Förderung umfangreicher heimischer Erdgasvorkommen in großem Stil setzt: “Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe lagern hierzulande allein in Schiefergaslagerstätten etwa 1,3 Billionen Kubikmeter technisch gewinnbare Ressourcen; das ist etwa das Dreizehnfache des jährlichen inländischen Gasverbrauchs.” So zitiert das ZDF wörtlich aus dem Dokument.

Deutlich sinkende Energiepreise

Vertreter von Industriekonzerne reagierten zunächst mit Zurückhaltung. Die Börsenkurse deutscher Konzerne verzeichneten aber teils kräftige Gewinne. “Nun gibt es für die heimische Industrie eine Perspektive, um aus der selbstgeschaffenen Energiemisere herauszukommen und wieder wettbewerbsfähig zu werden. Wir erwarten bei Umsetzung des Plans, ähnlich wie in den USA, deutlich sinkende Energiepreise!”, kommentierte ein Analyst, der ungenannt bleiben will, euphorisch.

Überraschend schnell meldete sich die Bundesregierung: Regierungssprecher Kornelius verweist darin auf “langjährige Abnahmeverpflichtungen gegenüber unserem Bündnispartner und mangelnde Nachhaltigkeit des Plans”. Er nannte das Vorgehen der DIHK “sehr befremdlich und mit dem Gedanken des Klimaschutzes unvereinbar”. Bundeskanzler Merz, der gerade im Kurzurlaub am Gardasee weilt, wollte sich zu den Umtrieben der DIHK nicht äußern. Für unverantwortlich hält Umweltminister Henning Maurer das Vorgehen: “Die DIHK durchkreuzt offenbar unsere nationalen Anstrengungen zum Erreichen der Klimaneutralität und der dazu notwendigen Umstellung der Energiegewinnung auf erneuerbare Energieträger.”

Nur ein schöner Traum

An dieser Stelle wache ich auf: Es war alles nur ein schöner Traum. Nein, die deutsche Industrie wird nicht gerettet, sie geht gerade unter. Wenn konkurrierende Länder über wesentlich günstigere Energie verfügen, ist diese Entwicklung unvermeidbar. Ebenso unvermeidbar ist der darauffolgende Verlust unseres Wohlstands. Auch die Zukunftstechnologien, die die Auto-, Chemie- oder Elektroindustrie im günstigsten Fall ersetzen könnten, benötigen Energie – sehr viel mehr Energie, als viele glaubten. Zusätzlich benötigen sie Bildung. In Ludwigshafen sind nach monatelangen Gewaltexzessen an der Karolina-Burger-Realschule ein Drittel der Lehrer krank gemeldet. Refugees welcome! Den DIHK-“Geheimplan” gibt es aber tatsächlich, er ist auch gar nicht geheim, sondern trägt den Titel “Faktenpapier unkonventionelles Erdgas in Deutschland“ – und darin steht tatsächlich der oben zitierte Satz: “Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe lagern hierzulande allein in Schiefergaslagerstätten etwa 1,3 Billionen Kubikmeter technisch gewinnbare Ressourcen; das ist etwa das Dreizehnfache des jährlichen inländischen Gasverbrauchs.” Deutschland könnte sich also über ein Jahrzehnt hinweg komplett mit Erdgas selbst versorgen.

Man erfährt darin auch etwas über Fracking in Deutschland: “Für die Gewinnung konventionellen Gases wird Fracking hierzulande… bereits seit Anfang der 60er Jahre eingesetzt.” So unbeherrschbar und umweltschädlich wie medial vermittelt ist Fracking also wohl doch nicht; aber vorsorglich hat der Bundestag auf Initiative der Bundesregierung unter Merkel beschlossen, es ab dem Jahr 2017 de facto zu verbieten. Bereits 2013 hat das laut “Geheimplan” ein gewisser Peter Altmeier (CDU) angekündigt. Im Jahr 2025 kam der Bundesregierung übrigens noch die glorreiche Idee, die konventionelle Öl- und Gasförderung in Nord- und Ostsee weiter einzuschränken und sie in den Meeresschutzgebieten – rund 45 Prozent der deutschen Meeresfläche – zukünftig ganz zu verbieten.

Grotesk unwirtschaftlich

Stattdessen lassen wir eben in den USA fracken. Dort sind uns offenbar alle Umweltbedenken ähnlich egal wie die “Tsunami-Risiken” der Kernkraftwerke in Frankreich, von denen wir Strom beziehen. Nach umweltschädlicher Gewinnung wird das Frackinggas (LNG) gekühlt auf Riesentanker gepumpt, die tausende Kilometer zurücklegen müssen, um in Deutschland auf eiligst auf teils in den oben genannten Schutzgebieten errichteten Terminals entladen werden zu können.

Parallel werden weiterhin sinnlos Dutzende Milliarden Euro in “Leuchtturmprojekten” abgefackelt, beispielsweise mit dem Energieträger Wasserstoff – eine Technik, für die heute längst feststeht, dass sie auf absehbare Zeit grotesk unwirtschaftlich bleiben wird. Trotzdem wird gegenwärtig für 20 Milliarden Euro in Deutschland ein Netz aus Wasserstoffleitungen mit einer Leitungslänge von rund 9.000 Kilometern Länge errichtet. Und wir bauen weiterhin Windräder und Photovoltaikanlagen, die den Strompreis wegen der Aufwendungen für die Netzstabilität und die Entsorgung von Stromüberschüssen ständig verteuern – und schauen bei alledem zu, wie die deutsche Industrie, die deutsche Wirtschaft, ja das ganze Land untergehen.

Kein Handlungsbedarf

Das DIHK-Papier trägt das Datum vom Februar 2013 und wurde damals offenbar an alle lokale Industrie- und Handelskammern im Land verteilt. Die Funktionäre kennen die Inhalte also seit über einem Jahrzehnt; trotzdem sahen sie 2013, als Erdgas für die Industrie in Deutschland bereits dreimal so teurer war wie in den USA, keinen Handlungsbedarf. Sie sahen auch im Jahr 2014, als der Ukraine-Konflikt ausbrach, keinen Handlungsbedarf. Sie sahen ebenfalls im Februar 2022, als der Ukraine-Krieg ausbrach, keinen Handlungsbedarf. Und sie sahen im September 2022, als die Nord-Stream-Pipeline gesprengt wurde, keinen Handlungsbedarf.

Sie sahen offensichtlich auch im April 2023, als Habeck die letzten deutschen Kernkraftwerke abschalten ließ, keinen Handlungsbedarf und auch nicht im Oktober 2023, als der Gaza-Krieg ausbrach, ebensowenig wie im Februar 2026, als der Iran-Krieg ausbrach. Diese Funktionäre sehen vermutlich nie einen Handlungsbedarf. Jede Herde Schafe weiß sich besser zu helfen.


Dienstag, 1. September 2026

Das EU-Märchen vom “klimaneutralen“ E-Auto

von Nicole Höchst

E-Autos auf Halde: Das Schicksal jeder planwirtschaftlichen Fehlsteuerung



Die EU schreibt dem Elektroauto 0 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer ins Stammbuch. Null. Als fiele das Auto fertig vom Himmel. Dass das nicht stimmen kann, ist jedem Laien klar. Die TU München hat einmal nachgerechnet. Im Whitepaper „Defossilisation statt Dekarbonisation“ wurden 19 Studien ausgewertet, analysiert wurde der ganze Lebenszyklus eines Elektrofahrzeugs von Rohstoffen und ihrer Förderung, Entwicklung, Fabrikation, Auslieferung und Reparaturen, Herkunft des durchschnittlich verbrauchten Strommixes, Entsorgung und Recycling. Das Ergebnis: im Schnitt verursacht ein E-Auto 41 Prozent weniger CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner. Das ist zwar eine beträchtliche Einsparung (ob dies nun wirklich Auswirkungen auf das Klima und die globalen Temperaturen haben mag oder nicht, und wenn ja, welche) – aber nicht null. Fazit: E-Mobilität ist eben nicht klimaneutral – und wäre es auch dann nicht, wenn wirklich völlig emissionsfreier Strom verfügbar wäre.

Was das in anfassbaren Zahlen heißt: Die TU München hat keine detaillierten Grammzahlen bekanntgegeben, bis auf die belastbare Lebenszyklus-Rechnung der CO2-Emissionen eines heutigen EU-Mittelklassewagens (ICCT) im Straßenverkehr. Dieser zufolge verursacht der Verbrenner 235 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilometer, beim E-Auto 63 sind es Gramm. Auf 200.000 Kilometer also rund 47 Tonnen gegen rund 13 Tonnen. Hier, rein bezogen aufs Fahren (ohne Produktion und sie sonstigen obigen Faktoren), ist die Einsparung also über zwei Dritten. Aber eben auch wieder 100 Prozent. Die EU tut aber so, als wäre die CO2-Emission null – eine glatte Lüge, zum maximalen Schaden des Herzstücks der deutschen Industrie.

Schluss mit dem Schwindel!

Beim Strom aus der Steckdose sehen wir denselben Trick. Das “grüne“ Musterland der Energiewende Deutschland vermeldet für 2025 344 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (laut Umweltbundesamt). Bezogen aufs E-Auto, das im Durchschnitt bei 18 Kilowattstunden auf 100 Kilometer veranschlagt wie, sind das allein durchs Laden rund 62 Gramm pro Kilometer. Weniger als bei Verbrennerantrieb – aber nicht null. Doch die EU schreibt null. Und wie sieht es mit der Batterie? Ihre Erzeugung ist besonders CO2-intensiv. Oftmals in China produziert, fallen durch dortigen Kraftwerkstrom überwiegend aus Kohle, Rohstoffförderung und Transport rund 560 Gramm pro Kilowattstunde an. Die TU München benennt es klar: Die Hälfte der E-Auto-Bilanz eines E-Autos fällt bereits an, bevor das Ding auch nur den Werkhof verlässt.

Klimaneutral ist am E-Auto also gar nichts – weder der Fahrstrom noch der Fabrikstrom. Der Titel des Whitepapers, “Defossilisation statt Dekarbonisation”, ist dennoch eine Kampfansage gegen die deutsche Autoindustrie. Denn Dekarbonisierung heißt: Jeglicher Kohlenstoff muss weg. Nach den Studienerkenntnissen würde dies jedoch bedeuten, dass dann nicht nur der Verbrenner tot ist, sondern auch das E-Auto – weil dieses eben auch nicht ohne beträchtliche CO2-Emissionen auskommt. Defossilierung heißt: Jegliche fossile Energieträger sollen weg – Öl, Kohle, Gas. Ob der Kohlenstoff stattdessen dann aus der Luft kommt und im Kreis läuft, ist eine andere Frage. Doch genau diesen Unterschied will Brüssel nicht. Ende November jedenfalls soll im Europäischen Parlament über das sogenannte „Automobilpaket“ abgestimmt werden, das die EU-Kommission im Dezember 2025 vorgelegt hat. Dabei geht es um die Anpassung – sprich: Lockerung – der CO2-Flottengrenzwerte und damit um die Frage nach dem Fortbestand des faktischen Verbrennerverbots ab 2035. Spätestens dann muss Schluss sein mit der 0-Gramm-Mär!


Donnerstag, 20. August 2026

Stuttgart 21 setzt auf Erdabkühlung: Land und Ländle versinken in Inkompetenz, Hohn und Spott

von Hans S. Mundi

Dauerwurst, Dauerloch, Dauergag: Stuttgart 21 oder: Zieht euch waaaarm an…



Stuttgart 21 als der neue Tief(kühl)bahnhof: Das Dauerfanal von Infrastruktur- und Planungsversagen im “neuen Deutschland”, die ungewollt typische „ewige Baustelle“ der defekten Republik, sorgt wieder mal für knallig-rumpelnde Schlagzeilen. “Tiefkühl”? Jawohl, Sie haben richtig gelesen – denn laut einer skurrilen aktuellen Pressemitteilung der Deutschen Bahn (DB) bleibt es zukünftig angeblich auch ohne Klimaanlage (!) beim wann auch immer fertiggestellten Tiefbahnhof, der längst zum Synonym für Fehlplanung, Baustellen-Chaos und dilettantisches Polit-Management geworden ist, stets angenehm kühl – und das garantiert auch im tödlichsten Hitzesommer. Die für deutschlandweites Chaos mit ständigen Verspätungen, technischen Pannen und sonstiger Dysfunktionalitäten seit mittlerweile schon Jahrzehnten berühmt-berüchtigte DB erklärt darüberhinaus in einem Erklärvideo im Netz, warum im neuen Stuttgarter Tiefbahnhof keine Klimaanlage geplant ist. Was für Laien überzeugend klingt oder klingen soll, erntet allerdings bitterböse Resonanz von Experten. Die Reaktion auf die Ankündigung, die krampfhaft versucht, den Mangel zum gewollten Clou und die Not zur Tugend zu machen, ist ein mehr als deutlicher Hinweis darauf, dass dieser einst technikstarken Nation längst der gute Glaube an hiesige Ingenieurskunst, Solidität des eigenen Handwerks und Vertrauen in die technische Überlegenheit inzwischen ebenso vollständig abhanden gekommen ist wie jede finanzielle Handlungsfähigkeit.

Ein Land und seine Leute lachen und lästern nur noch über sich selbst und das Schlimme ist. Sie haben recht damit. Wir haben fertig. Tonnenweise Spott ernteten die Experten der DB, welche hier abgrundtiefe Respektlosigkeit quasi stellvertretend für unfähige deutsche Politik und imperfektes Verwaltungshandeln entgegenschallt. Und ebenso wie bei Politik und Behörden ist es auch bei der DB erstaunlich ist, dass man anscheinend ernsthaft denkt, die Leute würden ihnen noch irgendetwas glauben. Die Kommentare über den angeblich so “intelligenten“ Verzicht auf eine Klimatisierung sprechen für sich: “Weil der Bahnhof erst zur nächsten Eiszeit fertiggestellt sein wird. Clever”, schreibt ein User unter dem auf Youtube veröffentlichten Clip der Bahn. “Da werden sich meine Ur-ur-ur-Enkel freuen über angenehme Temperaturen bei der Eröffnung“, schreibt ein anderer – und bezieht sich damit darauf, dass die Bahn die Eröffnung des Bahnhofs erst vor kurzem um weitere fünf Jahre auf Ende 2031 verschoben hatte.

Blick ins Desaster-Loch von Stuttgart

Die DB hatte in ihrem Video im Internet erklärt, dass der neue Tiefbahnhof wegen seiner Lage in der Erde ohne eine zusätzliche Klimaanlage auskommen werde: “Dadurch nehmen die Bauteile die Temperatur des Untergrunds an und das massige Bauwerk im Zusammenspiel mit der Einbettung in das Erdreich bewirkt, dass die Temperaturen hier im Inneren relativ konstant bleiben”, erklärte René Krull vom technischen Projektmanagement von Stuttgart 21 in besagtem Video. Zudem liege der Bahnhof am tiefsten Punkt des Stuttgarter Talkessels. Alle Tunnel, die daran anschließen, führten nach oben, heißt es in dem Video. „Das heißt, einströmende Luft kühlt sich ab und drückt nach unten in den Bahnhof rein. Das sorgt dafür, dass die Temperatur im Bahnhof relativ konstant über das gesamte Jahr bleibt“, so Krull. Hinzu komme die Bewegung der Züge, die ebenfalls für einen Wechsel der Luft zwischen Tunnel und Bahnhof sorge. Soso.

Man muss weder Geologe, Physiker noch Klimaforscher sein, um derartige Erläuterungen in Zweifel zu ziehen und sich bei diesen “Machern” nichts Gutes auszumalen. Auf der Baustelle wurden bekanntlich schon mal die Zuleitung für Sprinkleranlagen, Heizungselektronik oder die Bestellung passender Bauteile vergessen. Und nun wollen uns diese “Profis” und Experten für Chaos und Terminirrsinn allen Ernstes weismachen, sie könnten da unten im Erdreich die Temperaturen schon auf Jahre (!) hinaus genau prognostizieren – wobei sie bei ihrem perspektivischen Blick nach vorn in ihr Desaster-Loch von Stuttgart seltsamerweise Faktoren wie Eigen- und Abwärme durch Rohrleitungen, Ein- und ausfahrende Züge, Extremwetterlagen vor den Tunnelzugängen, Temperaturschwankungen durch mutmaßlich ungeplant übergroße Menschenansammlungen innerhalb und außerhalb der Züge wie auch sonstige Variablen exakt kennen wollen. Was die allgemeine Skepsis angesichts dieses “ausgeklügelten“ Blindflugs beweist, ist dies: „Made in Germany“ ist als Marke und Gütesiegel für handwerklich-fachliche Qualität ebenso so am Boden zerstört wie (seit und dank Merkel) der deutsche Grenzschutz, die Innere Sicherheit und die ehemaligen deutschen Atomkraftwerke. Die völlige Ernüchterung und der grimmige Spott angesichts der S21-Ingenieursnabelschau ist das Spiegelbild des fundamentalen Autoritätsverlust des Staates und all seiner Institutionen ebenso wie des gigantischen Vertrauensverlusts der Bürger. Politik, Behörden, Staatspersonal und Staatsbetriebe wirken nur noch lächerlich. Stuttgart 21 – es darf gelacht werden. Und bald heißt es dann wohl flächendeckend: Macht euren Scheiß doch alleine!


Samstag, 15. August 2026

Waldbrände in Europa: Hauptproblem ist nicht “das Klima“, sondern Brandstiftung

von Alexander Schwarz

Waldbrandbekämpfung (hier diese Woche in Hessen): Ausgeblendete Ursachen



Seit Wochen wüten schwerste Waldbrände in Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Kroatien und nun auch in Deutschland. Im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald sind wegen einer gigantischen Feuerwand fast alle verfügbaren Kräfte der weiteren Umgebung im Einsatz. Die Feuerwehr stellt sich auf einen tagelangen Einsatz ein; Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen sprach vom größten Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes. Die Ursache ist hier bislang noch nicht bekannt, doch es gibt auch hier Hinweise darauf, dass illegales Wildgrillen oder Unachtsamkeit beim Rauchen oder Kiffen – somit also (zumindest fahrlässige) Brandstiftung – dafür in Betracht kommen. Vorsätzliche Brandstiftung ist ebenfalls keine Seltenheit; so wurde im rheinland-pfälzischen Landstuhl wurde in der Nacht zum Donnerstag ein Waldstück in Brand gesetzt. Die Polizei geht hier von Brandstiftung aus.

Im nahen Ausland ist dieses Delikt sogar der Hauptgrund für die Feuer: In den meisten anderen Fällen der europäischen Waldbrände war seit vielen Jahren und ist auch aktuell Brandstiftung die Ursache. Früher wurde dies noch objektiv berichtet, doch in den Medien wird diese unerwünschte Ursache inzwischen zumeist verschwiegen, weil die Brände so gut zum Paniknarrativ der “Hitze“-Apokalyptik passen. Lieber stimmt man deshalb das übliche altruistische Geschwätz an und führt die Großbrände auf den “menschgemachten Klimawandel” respektive die “globale Erderwärmung“ zurück.

Der IS rief schon vor Jahren zum Feuerlegen auf

Was als mögliche Ursache seit langem auch in der Fachwelt und kriminalistischen Ursachenforschung diskutiert, öffentlich jedoch aus ähnlichen politisch-medialen Opportunitätsgründen wie beim Klima völlig unbeachtet bleibt, ist die Tatsache, dass es sich angesichts der Häufung von Waldbränden in den letzten Jahren auch um eine Form des Terrors handeln könnte. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ruft ihre Anhänger schon seit vielen Jahren offen dazu auf, in Europa Brandstiftung – sowohl an bewohnten Gebäuden als auch in trockenen Waldgebieten – als kostengünstige Terrormethode einzusetzen, die kaum Geschick erfordert, aber immense Angst und Schaden anrichten kann. 2019 behauptete der IS, hinter einer Reihe von Waldbränden im Irak und in Syrien zu stecken. In ihren gegen den Westen gerichteten Drohungen brachten IS und Al-Qaida anschließend ihre Aufrufe zu Brandstiftung in der Natur mit den auch damals schon auftretenden verheerenden Bränden in Verbindung und betonten ihren Anhängern gegenüber, wie leicht sich durch das absichtliche Entzünden von Strauch- und Buschwerk in trockenen Fortgebieten erhebliche Verwüstungen “als Mittel des Dschihad” anrichten ließen.

Bereits Anfang 2017 erklärte die IS-Zeitschrift „Rumiyah“ ihren global als Schläfer und Operationskräfte verbreiteten Nachwuchs-Dschihadisten, dass “Brandanschläge eine bedeutende Rolle in der modernen Kriegsführung und im Guerillakrieg sowie im ‚Einzeltäter-Terrorismus‘ gespielt haben” und dieser Art der Kriegsführung in Zukunft eine bedeutende Rolle zukäme. Sie führte weiter an, dass die Waldbrände rund um Israel in jenem Monat “die Tödlichkeit einer solch mühelosen Operation demonstriert” hätten, wobei als Ziele unter anderem „Häuser und Wohnblocks, an Wohngebiete angrenzende Waldgebiete, Fabriken, die Autos, Möbel, Kleidung, brennbare Stoffe usw. herstellen, Tankstellen, Krankenhäuser, Kneipen, Tanzlokale, Nachtclubs, Banken, Autohäuser, Schulen, Universitäten sowie Kirchen, Rafidi-[schiitische] Tempel und so weiter“ benannt wurden.

Elefant im Raum

Die “Auswahl” an Einsatzoptionen sei, so hieß es weiter, riesig, sodass es „keine Entschuldigung für Verzögerungen“ gebe. Dschihadisten wurde geraten, Brandanschläge „vorzugsweise in den späten Nachtstunden bis in die frühen Morgenstunden zu verüben, wenn die Menschen in der Regel schlafen“. In Bezug auf Waldbrände empfahl man, nach trockenem Gestrüpp Ausschau zu halten, „da Feuer in feuchten oder nassen Umgebungen nicht bestehen kann“.

Es spricht wieder einmal Bände, dass diese offen dokumentierte, den Sicherheitsbehörden bekannte und realistische Bedrohung in der öffentlichen Debatte – wie praktisch alles rund um den riesigen Elefanten Migration im Raum – überhaupt nicht vorkommt und von vielen vermutlich als paranoide rechte Wahnvorstellung abgetan würde, obwohl einschlägige islamistische Gefährderkreise diese nicht offengelegten geheimen Terroroperationen womöglich seit Jahren anwenden. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass hinter manchen der riesigen Feuersbrünste in Europa – und eben auch in Deutschland – zumindest Anhänge des IS oder sonstige islamistische Organisationen stecken. Doch darauf hinzuweisen würde natürlich als ebenso “islamophob“ oder “vorverurteilend” abgetan wie auf den zumindest durch anekdotische Evidenz nahegelegten Zusammenhang zwischen dem illegalen Grillen von migrantischer Großfamilien in Wald und Flur und anschließend ausgebrochenen Waldbränden. Würde man hingegen Putin oder der AfD die Schuld an den Waldbränden geben, würde man es als alternative Erklärung zum Klimawandel sicherlich gelten lassen…


Montag, 10. August 2026

So rücksichtslos wird der deutsche Wald für den Windrad-Wahnsinn vernichtet

von Wilma Fricken

So sieht im Staate Özdemir “minimale Waldinanspruchnahme“ für Windkraft aus…



Die Waldzerstörung zugunsten neuer Windkraftanlagen im Zeichen des Klimawahns gehört zu den von Politik und Medien verheimlichten Freveln dieser Zeit, die für interessierte und wache Zeitgenossen gleichwohl als stumme Anklage von Natur und Schöpfung offensichtlich werden, wenn man die Schauplätze vor Ort besucht und betrachtet. Der Blogger Adrian Kempf dokumentiert die diesbezüglichen Schäden im Schwarzwald seit längerem, aktuell insbesondere am Brombeerkopf bei Stegen im Südschwarzwald, wo sich das das Ausmaß der Rodungsarbeiten für zwei geplante Windenergieanlagen drastisch offenbart. Hier zeigt sich besonders mustergültig, wie skrupellos gerade im grün regierten Baden-Württemberg die Ideologie durchgezogen wird: Das zuständige Landratsamt hatte die Baustelle genehmigt – in diesem Fall sogar gegen das Nein der eigenen Naturschutzbehörde, gegen das zweifache Nein des Gemeinderats Stegen und gegen die massiven Bedenken des Fachbereichs Bodenschutz.

Was hier sichtbar wird, ist keine konstruktive Forstarbeit, keine Holzernte, keine ökologische Intervention – sondern eine nachhaltige Zerstörungsorgie, die sogar auf die Gemehmigungsbedingungen des Landratsamts keine Rücksicht nimmt. Die Akteure gingen Narrenfreiheit, weil sie eine gesamte Ideologie hinter sich wissen, gegen die Bürgerinitiativen, Umweltschützer und selbst Gerichte letztlich machtlos sind. Kempf berichtet von einer systematischen Beseitigung des Waldbodens: Wurzelstöcke wurden mitsamt dem gesamten Wurzelwerk aus dem Hang gerissen und zu Bergen aufgetürmt. Die natürliche Struktur, die den Hang stabilisiert und Niederschlagswasser speichert, ist damit zerstört. Wo bislang Humus lag, bleibt nur blanker Hangschutt. Das Sickerwasser fließt ungefiltert in Richtung der Quellfassungen.

Riesige ökologische Schäden

Dabei hatte die behördliche Genehmigung selbst den Schutz dieser Wasserversorgung ausdrücklich zur Bedingung gemacht: “Eine Beeinträchtigung muss unterbleiben.” Eine Schottertrasse in der Breite von Schwerlasttransportern zieht sich mit Steigungen von bis zu 35 Prozent den Berg hinauf – fast das Doppelte dessen, was forstliche Richtwerte selbst im Ausnahmefall vorsehen. Jeder Quadratmeter dieser Fläche wird durch den massiven Druck dauerhaft verdichtet und ist für die künftige Grundwasserneubildung verloren. An den Rändern der Rodung, beschreibt Kempf die Zustände in drastischen Worten, stehen nunmehr freigestellte Fichten. Sie sind im geschlossenen Bestand aufgewachsen und zuvor nie dem Wind ausgesetzt gewesen; durch ihre Freistellung wächst die künftige Gefahr von Windwürfen – obwohl die Gemeinde Stegen ausdrücklich eine „minimale Waldinanspruchnahme“ gefordert hatte.

Und dies ist erst der Anfang. Als nächstes werden die großen Kranstellflächen und die Fundamente der Windradmonster ausgehoben, in die mehrere hundert Kubikmeter Stahlbeton eingebracht werden. Der größte Teil dieser Fundamente bleibt nach geltendem Recht für immer im Berg. Keine 350 Meter von dieser Großbaustelle entfernt läuft seit 35 Jahren ein EU-Waldmonitoring im Bannwald Conventwald, so dass sich die Schäden durch diese monströse Windkraft-Infrastruktur besonders gut dokumentiert werden können. Die dort erhobenen Messreihen belegen eindeutig, dass bereits das punktuelle Aufreißen und die Unterbrechung des geschlossenen Kronendachs ökologische Schäden verursachen kann: Es wird Nitrat mobilisiert, das eine direkte Gefahr für das Trinkwasser darstellt. Am Brombeerkopf wurde das Kronendach nicht nur unterbrochen – es wurde vollständig entfernt. Die Folgen für Mensch und Ökosystem sind unabsehbar. Aber Hauptsache, die Profiteure der subventionieren Windkraft-Planwirtschaft machen ihren Reibach und das “Klima-Gewissen“ wird beruhigt. Die Natur hat keine Stimme.


Mittwoch, 15. Juli 2026

Grüner Wahnsinn: München stellt mitten im Hitzesommer Brunnen ab

von Jochen Sommer

Münchens Fischbrunnen in früheren heißen Sommern (l.) – und jetzt, 2026, unter dem grünen “Hitzeschutz-OB”



Der Fischbrunnen am Münchner Marienplatz erfrischt in den heißen Sommermonaten die Menschen seit Jahrhunderten. Bereits 1318 wurde dort ein Brunnen nachgewiesen; später folgte eine neugotische Neugestaltung, die nach dem Krieg 1954 an ihr heutiges Erscheinungsbild angepasst wurden. Generationen von Einheimischen und Touristen haben sich hier bei Hitze im Sommer abgekühlt – so lange, bis endlich auch München einen Oberbürgermeister der irren Klima- und Hitzepaniksekte erhielt. Nun, im Sommer 2026, wurde der Brunnen erstmals in seiner Geschichte abgestellt; die Stadtwerke München schalteten am Montag die Pumpen aus und deckten das Becken mit Holzplatten ab. Offizieller Grund: Sensibilisierung der Bevölkerung für drohenden „Trinkwassermangel“, wie ganz offen mitgeteilt wird. Nach dem Motto: Wer nicht hören will, muss eben fühlen – und wenn die Klimakrise noch nicht “wahrnehmbar“ genug ist, dann machen wir sie für euch eben wahrnehmbar.

Außer dem Fischbrunnen wurden noch zehn besonders “wasserintensive Zierbrunnen” abgeschaltet – darunter auch der Neptunbrunnen und die Kaskaden an der Münchner Freiheit abgeschaltet, was laut “tz“ allein “43 Prozent des gesamten Brunnenwasserverbrauchs “sparen” solle. Nach einem “trockenem Frühjahr” und der “beispiellosen Hitzewelle” mit einem “Rekordverbrauch” an Trinkwasser, der “bis zu 20 Prozent über dem Normalwert” liege, habe die Stadt die Notbremse ziehen müssen, heißt es aus der Verwaltung. Zusätzlich wurde in städtischen Gebäuden das Fensterputzen gestrichen. Bei 56 (!) weiteren Brunnen wurde die Laufzeit auf die heißesten Stunden (10–20 Uhr) beschränkt. Wieso dann eigentlich nicht einfach die gesamte Wasserversorgung abstellen? Das “spart” sicher am meisten…


Als die Welt in München ohne Grüne noch in Ordnung war...



Selbsterfüllende Prophezeiungen

Dass im Sommer doch tatsächlich mehr Wasser verbraucht wird, wird hier also zur Verknappungskatastrophe hochgejazzt. Das wäre so, als würde man bei starken Minusgraden die Gasversorgung drosseln, weil es plötzlich zu einem “Rekordverbrauch“ durch mehr Heizbedarf kommt. Man kann sich das alles nicht mehr ausdenken. Eigentlich hat die Politik die Aufgabe, die Grundversorgung der der Bevölkerung abzusichern und im Rahmen der Möglichkeiten bestmögliche Versorgung mit dem zu gewährleisten, was gerade aktuell am wichtigsten ist – im Winter ist das die Möglichkeit zum Heizen, im Sommer ist das die Versorgung mit Frischwasser. Doch die herrschenden Ideologen wollen die Menschen durch Panik konditionieren und für ihre Klima-Apokalyptik empfänglich machen, um die zum Prinzip erhobene Politik des permanenten Notstands ständig ausweiten zu können. Grünen-OB Dominik Krause richtete mit dramatischem Getöse eine “Taskforce” ein, wie überall werden auch hier “Hitzeschutzpläne“ erlassen und es gibt gesonderte “Beauftragte“ – während die bewährten, schon immer dagewesenen und nachhaltigsten Hitzeschutzmaßnahmen vorsätzlich sabotiert werden.


Grün wirkt...



So existieren auch in München, wie inzwischen überall in Deutschland, in etlichen Kliniken und Pflegeeinrichtungen bis heute keine oder völlig unzureichende Klimaanlagen; Patienten und Personal schwitzen in stickigen Räumen. Das Land, was 50 Milliarden im Jahr für “Klimaschutz” auf allen Ebenen raushaut, hat kein Geld für Klimatisierung und Belüftung sensibler Unterkünfte übrig. Dafür zählt es mit Hingabe die “Hitzetoten“. Und Münchens grüner OB lässt lieber Wasserrationierungen verfügen und historische Brunnen stillstehen. Wieder mal offenbart sich hier die ganze Schizophrenie der grünen Klimapolitik: Permanent wird von „Hitzeschutz“ und “Anpassung an den Klimawandel” geredet – und tatsächlich tut man alles, um die an die Wand gemalte Krise erst zu eskalieren, um dann noch mehr Freiheitseinschränkungen, Verbote und Verknappungen durchsetzen zu können.

Dem übliche Alarmmissbrauch

Mit infantiler, bedeutungsschwangerer Dramatik werden Maßnahmen, die sonst nur in Wüstenregionen, trockenen Gefilden und Waldbrandgebieten zum Einsatz kommen, übernommen und mit großem medialem Getöse verkündet: Wasch- und Bewässerungsverbote, Wasserrationierung, Swimmingpool-Befüllung, Symbolpolitik und Appelle zum Duschen statt Baden – und eben auch die Vorenthaltung der wenigen öffentlichen Erfrischungsmöglichkeiten inmitten der hochsommerlichen Hitze durch Abdrehen von Brunnen, statt für ein wenig Abkühlung zu sorgen. Auf solchen gemeingefährlichen Schwachsinn kann nur eine grüne Stadtverwaltung kommen. Fehlt eigentlich nur noch, dass demnächst auch die ersten Freibäder geschlossen werden, um Wasser zu sparen.

Aber München ist nicht Las Vegas, Guadalajara, Alicante oder Perth; in der bayrischen Landeshauptstadt ist die Wasserversorgung gesichert. Der Gipfel des Hohns: Sogar die Stadt selbst gibt das zu. Das seen- und flussreiche Bayern ist das genaue Gegenteil eines hydrologischen Krisengebietes; saisonale Schwankungen von Grundwasserspiegeln und Rückgang von Reservoirpegeln gibt es in jedem heißen Sommer, doch anders als in echten Dürregebieten kann von einem drohenden Versiegen der Ressourcen überhaupt keine Rede sein. Es geht also wie üblich gar nicht um einen akuten Notstand, sondern um zynische “Bewusstseinsbildung” durch Verzicht. Diese typisch grüne Art der „Sensibilisierung“ erzeugt nur Frust statt Akzeptanz – und folgt dem üblichen Alarmmissbrauch, indem das, was immer schon da war und womit Menschen seit Generationen umzugehen wussten, plötzlich zum epochalen Verhängnis umgedichtet wird. Die Klimapolitik der Grünen zeigt einmal mehr ihr wahres Gesicht: Viel Gerede von Schutz vor hohen Temperaturen und angeblich drohender “Dürre” – und dann werden genau solche Maßnahmen verhängt, die das Leben für die Menschen in der Hitze noch unangenehmer machen.


Dienstag, 14. Juli 2026

Die Prediger im Funkhaus: Angst beim DJV vor weniger Klimapropaganda im “Deutschlandfunk“

von Thomas Hartung

Die Welt unterm Hammer der Klimaideologen



Es gibt Sätze, die entlarven mehr als ganze Redaktionsstatuten. Einer davon lautet paraphrasiert: ”Wenn infolge einer Programmreform beim Deutschlandfunk bestimmte Fachprogramme gestrichen werden, drohen Klima- und Umweltthemen an Sichtbarkeit zu verlieren!” So steht es sinngemäß in einem offenen Brief an die Intendanz des “Deutschlandfunks“ (DLF), den nicht nur NGO-Aktivisten wie der BUND und der Abmahnverein “Deutsche Umwelthilfe” (DUH“) unterzeichnet haben – sondern auch der Deutsche Journalistenverband (DJV). Das ist kein Witz. Wer so spricht, verrät mehr über sich selbst als über die Programmreform selbst – denn in der durch diesen Satz ausgedrückten Sorge offenbart sich bereits die ganze Verschiebung des journalistischen Selbstverständnisses, für das der DJV gewissermaßen verbandsseitig Pate steht. Hier redet nicht mehr der nüchterne Beobachter, der Vielfalt, Tiefgang und Ressortqualität verteidigen will. Nein, hier erhebt ein Milieu die Stimme, das bestimmte Themen nicht mehr bloß journalistisch interessant und wichtig findet, sondern sie weltanschaulich-doktrinär privilegieren möchte.

Natürlich kann man gegen die Reform des DLF gute Einwände vorbringen; der Verlust von fachlich profiliertem Journalismus ist ein reales Problem, nicht nur bei diesem Medium. Wenn Magazine mit eigener redaktioneller Handschrift verschwinden, droht Verflachung. Wenn alles in größere Sammelstrecken überführt wird, verliert das Programm an Charakter. Diese Kritik ist legitim und stellenweise auch plausibel. Gerade interne Kritiker und Medienbeobachter warnen seit langem vor Mainstreaming, Profilverlust und dem Abbau gewachsener Expertise. Doch bemerkenswert ist eben, welche Sorge öffentlich am lautesten artikuliert und am schnellsten mobilisiert wird: Nicht etwa der Verlust wissenschaftlicher Präzision, nicht die Frage, ob Wirtschaft, Recht, Medizin, Philosophie oder Religion künftig unter die Räder geraten – sondern die Befürchtung, Natur-, Klima- und Umweltthemen könnten “an Sichtbarkeit verlieren”, sprich: die ihr bislang im Zuge einer Agenda verliehene prominente redaktionelle Bevorzugung verlieren. Genau hier zeigt sich der Bias, dies ist die eigentliche Schlagseite: Nicht irgendein Fachjournalismus wird hier verteidigt, sondern ein besonderer moralischer Resonanzraum, den man über Jahre im öffentlich-rechtlichen Betrieb aufgebaut hat.

Nachrichtenwert tritt hinter die Heilslehre zurück

Der DLF selbst beschreibt die Reform betont modern: mehr Verzahnung mit digitalen Angeboten, neue Hintergrundsendungen, veränderte Informationsstrecken, mehr Dialog mit dem Publikum. Das klingt nach der Neuordnung von Formaten und Technik. Die Kritiker antworten jedoch auffällig rasch mit einem kulturpolitischen Alarm über die Gefährdung bestimmter Themen. Das heißt im Klartext: Man fürchtet nicht nur weniger Fachjournalismus, sondern vor allem den Verlust eines publizistischen Dauerplatzes für die Klima- und Umweltmoralisierung, den man für sittlich unverzichtbar hält – und das, wie eben dieser Alarm zeigt, bislang eigentlich gar kein Fachthema war, sondern Propaganda.

Hier muss der rechtsintellektuelle Einwand ansetzen: Selbstverständlich hat Journalismus Themen zu gewichten; aber er verliert seine innere Form, wenn er sich nicht mehr als Methode, sondern als Mission versteht. Sobald Journalisten den Rückgang eines bestimmten Themenkomplexes reflexartig als quasi demokratisches Risiko behandeln, haben sie sich in Wahrheit längst von ihrer Rolle als Beobachter verabschiedet. Dann sind sie nicht mehr zuerst Reporter oder Redakteure, sondern Klimaaktivisten, Umwelterzieher und -pädagogen mit Mikrofon. Der Nachrichtenwert tritt hinter die Heilslehre zurück.

Diese Feststellung zielt dabei nicht einmal auf die Klimaberichterstattung an sich, sondern wendet sich gegen deren sakrale Überhöhung: Wenn Klima nicht mehr als ein Thema unter Themen behandelt wird, sondern als moralischer Daueralarm dient, der immer “sichtbar”, anschlussfähig und normativ aufgeladen bleiben soll, dann geht es nicht mehr um kritische Aufklärung und Information, sondern um Gehirnwäsche. Es ist bemerkenswert, dass der DJV für so etwas querzeichnet.

Handwerk verteidigen statt Predigtstühle

Gerade darin liegt die tiefere Erschöpfung des öffentlich-rechtlichen Systems als Ganzes. Es traut der klassischen journalistischen Arbeit immer weniger zu und setzt stattdessen auf Dauer-“Orientierung”, “Haltung” und pädagogische “Begleitung”. Schon in anderen Debatten war zu beobachten, wie aus Information allmählich Einordnung, aus Einordnung moralische Wegweisung und aus Wegweisung faktisches Gesinnungsmanagement wurde. Die jetzige Reaktion auf die DLF-Reform zeigt, dass diese Verschiebung inzwischen nicht einmal mehr als Problem empfunden wird; man verteidigt sie ganz offen als vermeintliche publizistische Notwendigkeit. Das eigentlich Ironische ist, dass die Kritik an der Reform gerade hierdurch ihre stärksten Argumente schwächt. Wer sagen würde, der DLF büße durch die Reform Fachlichkeit, Ressorttiefe und intellektuelle Präzision ein, der hätte einen ernstzunehmenden Punkt; wer jedoch vorrangig beklagt, Klima- und Umweltthemen könnten aus dem Takt der Dauerpräsenz fallen, bestätigt genau jenen Verdacht, den viele Bürger längst hegen: dass der öffentlich-rechtliche Journalismus bestimmte politische Narrative nicht mehr nur abbildet, sondern aktiv befeuert und selbstreferenziell absichert.

Damit ist nicht gesagt, die DLF-Programmreform selbst sei gut; im Gegenteil: Vieles deutet darauf hin, dass sich hier ausgerechnet ein Sender mit starkem Profil nun ebenfalls dem allgemeinen Gesetz der Verflachung annähert. Weniger spezialisierte Magazine, mehr gebündelte Formate, mehr Dialog, mehr digitale Anschlussfähigkeit – das alles kann sehr wohl bedeuten, dass der DLF sein Alleinstellungsmerkmal opfert, um kompatibler mit dem Zeitgeist und den Logiken moderner Reichweitenverwaltung zu werden. Aber gerade diese Gefahr müsste Journalisten dazu bringen, ihr Handwerk zu verteidigen – nicht ihre Predigtstühle. Dass sich ihre Sorge reflexhaft auf die Klimaberichterstattung fokussiert, zeigt, wo in dieser Zunft die eigentlichen Prioritäten liegen, und welches fragwürdige Selbstverständnis als ideologische Missionare und/oder Opfer der eigenen Paniknarrative sie leitet.

Sendesockel für bestimmte Weltdeutung

Der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Dennis Klecker, formuliert daher zugespitzt, aber folgerichtig: “Die Bürger finanzieren den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht dafür, dass ihnen in immer neuen Formaten dieselbe Klimamoral eingehämmert wird. Weniger Klima-Predigten wären kein Verlust an Aufklärung, sondern womöglich ein Gewinn an journalistischer Nüchternheit.“ Auch hier liegt die Pointe nicht in der Leugnung des Themas, sondern in der Ablehnung seiner quasireligiösen Behandlung. Ein Sender, der über alles berichten soll, darf nicht den Eindruck erzeugen, einzelne Themen seien sakrosankt!”

Am Ende verrät die Debatte mehr über den Zustand des journalistischen Berufs als über das neue Sendeschema des DLF. Der DJV und seine Journalisten-Aktivisten verteidigen nicht – oder nicht mehr nur – Differenzierung und inhaltlich Qualität, sondern ihre moralische Vorrangstellung; sie wollen nicht den Fachjournalismus bewahren, sondern den dauerhaften Sendesockel für eine bestimmte ideologische Weltdeutung, eben der Klimatransformation. Genau deshalb ist der offene Brief so veräterisch, just daher ist ihre Sorge so entlarvend: Denn der Bürger hört darin nicht, dass das Ressort eines Senders gefährdet ist, sondern er hört: Nein, nein, unsere Predigt könnte kürzer werden! Vielleicht wäre genau das der Anlass zu einer Gegenbewegung: Nicht gegen Fachlichkeit, nicht gegen Recherche, nicht gegen Wissenschafts- oder Umweltberichterstattung – sondern gegen die seit Jahren ablaufende Umwandlung des Journalismus in eine säkulare Kanzel. Ein freier Rundfunk braucht Tiefgang, gewiss; aber er braucht ihn als Erkenntnisform, nicht als Moralersatz. Sobald Journalisten ihre wichtigste Aufgabe darin sehen, die “richtige Dringlichkeit” für die “richtigen Themen” zu sichern, haben sie das Zentrum ihres Berufs bereits verlassen. Dann bleibt vom Journalismus nur noch die professionelle Verpackung der Moralpredigt.


Donnerstag, 30. April 2026

Der nächste Finanzputsch der Lügenregierung: Nach Verschleuderung des „Sondervermögens“ folgen heute die nächsten 200 Milliarden Neuschulden

von Theo-Paul Löwengrub

Gigantische Schulden als Klotz am Bein für Generationen – und es wird weiter draufgesattelt



Am heutigen Donnerstag wird das Bundeskabinett den Bürgern weitere 197 Milliarden (!) Euro an Neuschulden aufbürden – und davon sind allein 42,7 Milliarden Euro im Haushalt 2027 für Zinszahlungen auf Altschulden vorgesehen. 2030 sollen es bereits 78,7 Milliarden Euro sein. Laut einem Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil sollen die Gesamtausgaben zunächst auf 543,3 Milliarden Euro im Jahr 2027 und auf 625,1 Milliarden Euro im Jahr 2030 ansteigen. Da nur ein Teil dieser Unsummen durch die gigantische Steuer- und Abgabenlast gedeckt ist, rechnet man mit einem Minus von rund 197 Milliarden Euro, das man einfach durch neue Schulden deckt. Um das Ausmaß dieses Irrsinns zumindest etwas zu verschleiern, greift die Regierung zu den üblichen Taschenspielertricks.

Die Finanzplanung wird aufgeteilt in einen „Kernhaushalt“, für den 2027 Neuschulden in Höhe von 110,8 Milliarden Euro vorgesehen sind, und das „Sondervermögen“, also die im letzten Jahr vom gerade abgewählten Bundestag beschlossene 500-Milliarden-Euro-Schuldenorgie. Dieses Geld soll innerhalb von zehn Jahren in „öffentliche Infrastruktur und Klimaneutralität“ fließen, wurde bislang aber ebenfalls vornehmlich zum Stopfen von Haushaltslöchern missbraucht, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und das Münchner ifo-Institut letzten Monat nachwiesen.

Fortsetzung des Zerstörungswerks

Aber weil selbst alle Schulden nicht mehr ausreichen, um die unersättliche Geldgier dieses völlig außer Rand und Band geratenen Staatsmolochs zu befriedigen, hat die Regierung bereits einen ganzen Katalog an weiteren Steuern und Abgaben -nämlich auf Zucker, Tabak, Alkohol und Kryptowährungen- vorbereitet. Der Alltag der Menschen wird also noch weiter verteuert und Schulden angehäuft, an denen noch Generationen zu tragen haben werden.

Und das alles, damit die Politkaste dieses Landes ihr Zerstörungswerk noch ein Weilchen fortsetzen, absurde Entwicklungshilfeprojekte in aller Welt finanzieren, das korrupte Regime in der Ukraine mästen, illegale Migranten alimentieren und eine völlig gescheiterte „Energiewende“ am Laufen halten kann. Dafür arbeiteten die Bürger dieses Landes sich in die Armut und müssen sich von ihren politischen Peinigern auch noch als „Nazis“ beschimpfen und schikanieren lassen, wenn sie sich dies nicht mehr klaglos gefallen lassen wollen.


Mittwoch, 29. April 2026

Die „Energiewende“ ist ein perverses System der Selbstausplünderung – zum maximalen Schaden Deutschlands

von Daniel Matissek

Immer mehr Geld für nicht nur den verbrauchten, sondern auch ins Ausland verschenkten Strom – dank politisch-ideologischer Klima-Willkür



Am vergangenen Wochenende offenbarte sich der ganze surreale Nonsens der deutschen “Energiewende” wieder einmal besonders drastisch: Da wegen des sommerlichen Wetters lange die Sonne schien, wurde nah wieder exorbitant mehr Strom produziert, als in Deutschland verbraucht wird. Wie üblich (und von der Politik wissentlich in Kauf genommen) führte auch hier wieder das Fehlen von auch nur ansatzweise bedarfsgerechten Speicherkapazitäten, deren Entwicklung auf absehbare eine physikalische Utopie bleiben wird, zu dem absurden Resultat , dass der überschüssige Strom nicht nur ans Ausland verschenkt wird, sondern die deutschen Steuerzahler dafür auch noch massiv zuzahlen müssen: Am Sonntag betrug die Prämie bis zu 48 Cent je abgenommener Kilowattstunde; doch damit nicht genug, kassieren die deutschen Hersteller des überschüssigen Sonnenstroms auch noch bis zu 40 Cent je produzierter Kilowattstunde. Insgesamt blechten die Bürger und Unternehmen dieses Landes also bis zu 88 Cent für in Deutschland produzierten Strom, der hier nicht gebraucht wird (respektive genutzt werden kann) und daher kostenpflichtig verschenkt wird. Dies ist kein seltenes Ereignis, sondern geschieht mit fortgesetztem Ausbau von Wind und Solar immer öfter; letztes Jahr wurde mit 573 Stunden, in denen Strom zu “negativen Preisen” ins Ausland “verschenkt” wurde (also fast 25 Tage Gesamtdauer) , ein neuer Rekord erreicht, Tendenz steigend. Alleine gegenüber dem Vorjahr waren dies eine Zunahme von 25 Prozent; Tendenz weiter steigend.

Doch das ist noch nicht alles: Um den Irrsinn perfekt zu machen, wird der deutsche Billigstrom in Österreich und der Schweiz dazu benutzt, Wasser in Bergseen mit Pumpspeicherkraftwerken zu pumpen – und die so produzierte Energie als “grünen Strom” wieder für teures Geld an Deutschland zurück zu verkaufen! Es ist ein Stück aus dem Tollhaus, das hier seit Jahren aufgeführt wird. Der Energieexperte Professor Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) stellte fest: „Der Steuerzahler muss immer mehr den Sonnenschein fürchten!“ Jahr für Jahr werde immer mehr Solarstrom zugebaut; allein 2025 wuchs die installierte Kapazität um 20 Prozent. Die könne so nicht weitergehen, weil es Zusatzkosten im Milliardenbereich verursache.

Befund der galoppierenden linksideologischen Tollwut

Es ist mit klarem Verstand und Logik schlicht nicht mehr zu begreifen und völlig ungeheuerlich, dass in diesem Land ein solches Gesetz verabschiedet werden konnte, das einen derartigen Schaden zu Lasten der eigenen Bevölkerung verursacht. Doch das war schon zu allen Epochen das unweigerliche Ergebnis, wenn sich Ideologie und irrationaler Wahn der Politik und der bestimmenden Milieus bemächtigen und die Jünger einer religiösen oder weltanschaulichen Heilslehre an der Macht sind – und etwas anderes ist der Klimawahn nicht. In Deutschland kommen erschwerend noch ein kollektiver Selbsthass, Wohlstandsscham, sozialistische Argwohn gegenüber privatisierter Energiewirtschaft und Industriefeindlichkeit hinzu.

Allerdings beschränkt sich dieser Befund der galoppierenden linksideologischen Tollwut in der Politik nicht allein auf das Feld der “Energiewende”. Auf allen Ebenen werden die Menschen mit ähnlichen Schwachsinnigkeiten um ihr Geld gebracht; gerade gestern und heute hat die Bundesregierung schon wieder einen ganzen Katalog neuer Steuern und Abgaben auf Zucker, Tabak, Alkohol und Kryptowährungen vorbereitet, der den Alltag noch weiter verteuert. Die Bürger sollen immer länger arbeiten, am besten auch noch, wenn sie krank sind, immer höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen, um die Versorgung illegaler Migranten zu finanzieren, das korrupte Regime in der Ukraine mit Abermilliarden an der Macht halten. Sie zerstören innere Sicherheit und ihre einst weltberühmte Schul- und Hochschulbildung. Und das alles geschieht mit noch immer mehrheitlicher Zustimmung der Bevölkerung für die handelnden verantwortlichen Parteien – während ihr eigenes Land vor die Hunde geht und ihr eigenes Geld überall eingesetzt wird, um ihnen selbst zu schaden. Kein Wunder, dass das Ausland diese Kamikaze-Politik der Abseitigkeiten und schizophrenen Handlungen in Deutschland, dieser der einst gefürchtetsten und respektiertesten Nation der westlichen Hemisphäre, mit einer Mischung aus ungläubiger Schadenfreude und Faszination betrachtet. Es ist wie Katastrophenkino – nur dass wir leider nicht die Zuschauer, sondern die Zwangskomparsen sind.


Montag, 20. April 2026

Keine Werbung mehr für Fleisch, Reisen und Verbrennerautos: Grüner Verbots-Horror in Amsterdam – der ARD gefällt das

von Jochen Sommer

Werbeverbote unter anderem für Fleisch und Reisen in Amsterdam: Grünsozialisten jubeln



Der Great Reset der Orwell’schen Zukunft naht im scheinbar “liberalen” Holland mit Siebenmeilenstiefeln: Die neue europäische Verbotskultur hat auch in den einst für ihre Liberalität so gerühmten Niederlanden Einzug gehalten. Die Stadt Amsterdam verbietet ab dem 1. Mai Werbung für Fleisch und Produkte, die fossile Energien benötigen. Dies erstreckt sich auch auf Flugreisen, Autos, die mit fossilen Brennstoffen fahren und Flugreisen. Das Werbeverbot gilt nur an öffentlichen Plätzen wie beispielsweise Bahnhöfen, Haltestellen oder Plakatwänden. Immerhin darf in Restaurants oder Metzgereien und an deren Außenwänden weiterhin für Fleisch geworben werden. Natürlich stecken auch in den Niederlanden dieselben Kräfte hinter diesen freiheitsfeindlichen Übergriffen wie in Deutschland. Zu den Initiatoren des Werbeverbots gehört die Partei GroenLinks, also die Grünen, die bereits vor zwei Jahren in der Stadt Haarlem ein Fleischwerbeverbot erzwungen haben und die die Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema stellen. Gegenüber dem ARD-Europamagazin erklärte die GroenLinks-Politikerin Jenneke van Pijpen, die Stadt Amsterdam habe Verpflichtungen, „zum Beispiel die Gesundheit der Einwohner zu verbessern und die Klimakrise zu bekämpfen“. Dazu passe auch, solche Werbung zu verbieten.

Jennecke van Pijpen

Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema



Klar ist dabei, dass die Akteure hinter diesen Machenschaften am liebsten nicht nur die Werbung, sondern gleich das, was beworben wird, verdienen möchten; dies soll dann in einem weiteren Schritt erfolgen und daran arbeiten die freiheitsfeindlichen Grünsozialisten ja bereits auf Hochtouren. Auf Kritik, die Verbote seien „paternalistisch“, entgegnete van Pijpen: „Werbung ist Bevormundung. Die manipuliert Menschen, Sachen zu kaufen. Das stoppen wir“. Es ist der typisch linke arrogant-autoritäre Ungeist, der sich auch wieder zeigt. Ihre Parteifreundin Ziggy Klazes hatte das Werbeverbot in Haarlem mit den Worten gerechtfertigt: „Wir können den Menschen nicht erklären, es gebe eine Klimakrise und sie ermutigen, Produkte zu kaufen, die Teil der Ursache sind“.

Grünen-Groupie Tina Hassel geht einer ab

Bei der ARD stößt diese antidemokratische, freiheitsfeindliche Entwicklung natürlich auf sublime Begeisterung und vollstes Verständnis: Im vom Grünen-Groupie Tina Hassel moderierten “Europamagazin” wurden die Maßnahmen völlig unkritisch vermeldet, bei den interviewten Passanten kamen fast ausschließlich Befürworter zu Wort. Ihre Anmoderation begann Hassel bereits mit dem gouvernantenhaften Hinweis, dass sich inzwischen ja auch niemand mehr darüber aufrege, dass die Tabakwerbung verboten worden sei „und der Marlboro-Mann plötzlich nicht mehr zur besten Sendezeit in die Abendsonne reiten konnte“. Reporter Christian Feld zeigte dann vor Ort geradezu genüsslich auf, welche Werbung künftig in Amsterdam verboten sei. Sandra Reimann, die Chefin des Regensburger “Verbunds für Werbeforschung”, durfte faseln: „Für die Stadt ist es super, erstmal zu zeigen: Man übernimmt gesellschaftliche Verantwortung, regt den Diskurs an. Das kann das Image der Stadt fördern.“ Allerdings beklagte sie auch, den Konsum würden die Werbeverbote „salopp gesagt, nicht sofort stoppen oder reduzieren“.

So feiern die Zwangsgebührensender die schleichende Entmündigung und Entrechtung der Bürger und der Freiheit ab – die in offenen Gesellschaften zwingend auch das Recht einschließen muss, schädliche Entscheidungen zu treffen. Der ARD-Beitrag handelte sich um ein faktisches Werbefilmchen für diese Verbotsdiktatur, in dem, unausgesprochen, aber mit Händen zu greifen, der Wunsch mitschwang, so etwas möge es doch bald auch in Deutschland geben. Wirklich kritische Stimmen gab es nicht, es wurde einmal mehr der Eindruck vermittelt, dass solche Eingriffe in den Markt und in die Freiheit der Bürger tatsächlich zur Rettung des Klimas beitragen würden, das aber erstens gar nicht bedroht ist und zweitens mit solchen Albernheiten nicht gerettet werden könnte. Die ARD zeigte sich auch hier wieder als medialer Büchsenspanner des neuen linken Totalitarismus.


Neue schwarz-grüne Regierung in Baden-Württemberg hält am CO2-Wahn fest: Ist „klimaneutral“ auch wissenschaftsneutral?

von Albrecht Künstle

CO2-Besteuerung und kein Ende? „Klimaschädliches“ Ausatmen… 



Die Regierungsbildung des Landes Baden-Württemberg liegt in den letzten Zügen oder besser gesagt Zuckungen. Die Grünen werden trotz der Stimmenverluste mit Cem Özdemir weiterhin den Ministerpräsidenten stellen; der eigentliche Gewinner nach Stimmzuwächsen, die CDU, bleibt dank der „Unterstützung“ aus Berlin Juniorpartner. Dass die Grünen mit ihrem bisherigen Ministerpräsidenten Kretschmann an der Spitze bei der Landtagswahl zwar Stimmen verloren hatten, ändert wie üblich nichts an den Machtverhältnissen; regiert wird brandmauerkonform und in bewährter Kombo, wenn auch ohne Senior- und Juniorpartner; beide, Grüne und CDU, sind zusammen an der Macht und stellen gleich viele Abgeordnete. Im „Ländle“ wird sich damit kaum etwas ändern; insbesondere wird weiter an der energiepolitischen Klima-Null-Politik festgehalten. Das bedeutet: Anders als die EU im Jahr 2050 und Deutschland im Jahr 2045 will die Regierung in spe in Stuttgart sogar schon im Jahr 2040 „klimaneutral“ werden. Nun ja; der Bahnhof „Stuttgart 21“ sollte, wie der Name seit Jahrzehnten suggerierte, 2021 in Betrieb gehen; böse Zungen meinen inzwischen allerdings, mit „21“ sei stets 2100 gemeint gewesen. Die Kosten für das Bahnprojekt haben sich vervierfacht – doch die angestrebte vorzeitige Klimaneutralität des Landes wird diese Kostenexplosion bei weitem in den Schatten stellen.

Ob und in welchem Umfang das CO2 wirklich zur Klimaveränderung beiträgt, ist wissenschaftlich umstritten. Ich verstehe nichts von Chemie, aber einiges von Physik und verfolge die Klimadebatte von Wissenschaftlern halb ehrfürchtig, halb ungläubig, wobei Letzteres eher schon überwiegt – was ich anhand der Gasrechnung für mein Dreifamilienhaus erläutern will: Neuerdings müssen die Gaslieferanten mit der Menge an bezogenem Gas nämlich auch angeben, wieviel CO2 die Beheizung der Wohnungen angeblich verursacht hat. Laut der Abrechnung des letzten Jahres haben die Mieter meiner drei Wohnungen 1.426 Kubikmeter Gas verbraucht, die fast drei Tonnen CO2 verursacht haben sollen; exakt 2.839 Kilogramm CO2 soll beim Beheizen und für Warmwasser der drei Wohnungen emittiert worden sein. Ich rechnete nach: Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4) mit einem spezifischen Gewicht von 0,717 kg je Kubikmeter, also weniger als Luft mit 1,29 Kilogramm pro Kubikmeter. Die Jahresmenge Gas wog also 1.022 Kilogramm. Wenn diese 2.839 Kilogramm CO2 verursacht haben sollen, entspräche die Nutzung zur Wärmegewinnung einem Faktor von 2,777 mehr CO2-Gewicht, als zuvor das CH4-Gewicht betragen hatte. Ein befreundeter Diplom-Chemiker versuchte mir das mit Formeln zu erklären, die für mich aber „böhmische Dörfer“ sind. Kann das Verbrennen von leichtem Methan schwereres CO2 verantworten? Er meint Ja. Und das soll dann noch schädlicher sein als Methan, obwohl Methan sehr viel kürzer in der Atmosphäre verbleibt als CO2? Fragen über Fragen.

Wann wird das Atmen strafbesteuert?

Den errechneten CO2-Preis der Gaslieferanten jedenfalls müssen nach dem unergründlichen Willen des Gesetzgebers die Vermieter mittragen, was kompliziert im „Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz“ (CO2KostAufG) geregelt ist. Eine Frage sei hier allerdings gestattet: Haben denn die Vermieter diese Heizwärme benötigt oder die Mieter? Was kommt als nächstes, wann werden die Vermieter auch noch für den von den Mietern direkt verursachten CO2-Ausstoß haftbar gemacht? Folgendes könnte schon in grünen Hirnen herumspuken: Der Mensch setzt mit jedem Atemzug beim Ausatmen fast das Hundertfache an CO2 frei, was er beim Einatmen an dem Spurengas aufgenommen hat. Der CO2-Anteil der Luft beträgt 430 ppm (parts per million), also 0,043 Prozent, doch in der ausgeatmeten Luft, nach dem Gasaustausch in der Lunge, beträgt er rund vier Prozent. Das Atemminutenvolumen nun beträgt in Ruhe 10 bis 15 Liter pro Minute; sagen wir 11,1 Liter, um besser rechnen zu können. Ein Kubikmeter Einatemluft wird auf das rund 90-fache mit CO2 angereichert. In 90 Minuten sind das 40 Liter reines CO2. Das CO2 eines Kubikmeter Ausatemluft wiegt 79 Gramm. Im Jahr mit 8.760 Stunden atmet ein Mensch 461 Kilogramm CO2 aus. Diese Quelle kommt auf „ein Kilogramm CO2 in der Ausatemluft pro Tag, also 365 Kilo im Jahr. Laut Dr. Matthias Heil vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung atmet ein durchschnittlicher Mensch im Jahr zwischen 168 Kilogramm CO2 (2.100 Kubikmeter Luft) und 2.040 Kilogramm CO“ (25.500 Kubikmeter Luft!) aus“. Was man aber nicht verstehen muss.

Auf das Konto meiner fünf Mieter in den drei beheizten Wohnungen gehen also – mit dem Mittelmaß 400 Kilogramm gerechnet – 2.000 Kilogramm ausgeatmetes CO2 im Jahr – zwei Drittel des (angeblichen) CO2-Ausstoßes der Gasheizung. Könnte der Gesetzgeber da nicht demnächst bald auf die „grüne“ Idee kommen, auch das Atmen mit der CO2-Abgabe zu belegen? Und muss diese Abgabe dann ebenfalls der Vermieter tragen, weil die Mieter schließlich die halbe Zeit in der Mietwohnung verbringen und dort atmen? Atmen wir gar das Klima kaputt? Nein, geben die Klimapäpste Entwarnung: Die Natur absorbiere angeblich den CO2-Ausstoß der Menschen; eine Erklärung, die sie aber nur für das CO2 der Ausatemluft gelten lassen, nicht jedoch für das (chemisch identische!) sonstige CO2!?? Können die CO2 absorbierende Vegetation und sonstige natürlichen CO2-Senker etwa genau unterscheiden, welche CO2-Partikel aus den Mäulern oder anderen Körperteil von Mensch und Tier kommen und welche aus einer Heizanlage? Nach Überzeugung der ideologischen Klimawissenschaft offenbar schon…

Ursache und Wirkung vertauscht?

Wie auch immer: Klimawissenschaftler gelangen zunehmend zur Erkenntnis, dass nicht das CO2 die Erdtemperatur vor sich hertreibt, sondern dass die CO2-Konzentration umgekehrt den Temperaturänderungen folgt – aus vielerlei Ursachen. In der Erdgeschichte war die Erdatmosphäre über lange Zeit bereits mit 4.000 ppm CO2 gesättigt – einem Vielfachen von heute, doch damals gab es noch keine Menschen und folglich auch keine künstlichen Emissionen. Und in der kleinen Eiszeit, die Mitte des 19. Jahrhunderts mit 280 ppm CO2 endete, waren die Wachstums- und Lebensbedingungen so schlecht, dass die Erde – in den von Menschen bewirtschafteten Zonen – keine zwei Milliarden Menschen ernähren konnte. Jedes Zehntelgrad mehr Temperatur lässt die Meere entsprechend wärmer werden, was ihre Gasaufnahmekapazität senkt, woraufhin das im Wasser gebundene CO2 an die Atmosphäre freigegeben wird. Die heute weitaus üppigere Vegetation (deshalb werden Gewächshäuser mit CO2 begast!) – kann inzwischen über 8 Milliarden Menschen ernähren.

Sollte diese physikalisch plausible und durch CO2-Isotopenmessungen (die auf einen steigenden Anteil von zuvor in den Ozeanen gebundenen CO2 in der Atmosphäre hindeuten!) gestützte wahre Herkunft des zusätzlichen CO2 zutreffen und diese Erklärung der Zusammenhänge den Tatsachen entsprechen ist, dann wären all die billionenschweren Klimaschutzinvestitionen völliger Unfug und monströs in den Sand gesetzte Unsummen. Und das Wettrennen um die schnellste “Klimaneutralität” wäre erst recht absurd, wenn CO2 kaum klimarelevant ist. Zwar ist es grundsätzlich nicht nur sinnvoll, Ressourcen zu schonen, sondern auch nötig, weil auch die nach uns lebenden Generationen Rohstoffe brauchen; aber der Fokus auf das CO2 erscheint zunehmend als ein kostspieliger und zerstörerischer Irrweg. Deutschland hat seinen CO2-Ausstoß seit 1990 zwar rechnerisch halbiert, und auch im übrigen Europa sieht es tendenziell ähnlich aus – doch wem hat das genützt? Weltweit sind die Gesamtemissionen seither drastisch gestiegen. Auch die globalen Temperaturen sind allen Maßnahmen zum Trotz leicht gestiegen. Besonders stark hingegen sind die Schulden. Der Preis des grünen Klimasozialismus ist verheerend: Wirtschaftlich kann der Kontinent gegenüber andere nicht mehr mithalten und Deutschland, seiner Klimalobby sei “Dank”, am wenigsten. Dürfen wir uns als Resultat dieser suizidalen Politik dann wenigstens den wirtschaftlichen Heldentot zugutehalten?


Dienstag, 24. März 2026

ZDF-Propagandafilm “Eine bessere Welt“: Mit Dunja Hayali und HateAid gegen den toxisch-weißen Männerlynchmob

von Olli Garch

Wenn Film und Realität nicht mehr zu unterscheiden sind: Peri Baumeister als Klimaaktivistin „Elena“ (l.) mit der sich selbst spielenden Moderator Dunja Hayali in “Eine bessere Welt“



Nachdem man beim ZDF auch den jüngsten Skandal um das KI-Fake-Video ausgesessen hat, das man den Zuschauern als angeblich authentische Aufnahme der US-Einwanderungsbehörde ICE andrehen wollte, setzt man seine Propaganda nun wieder unverblümt und noch dummdreister fort: Gestern Abend bewies der Staatssender wieder einmal, wie schamlos die Umsetzung von den Bürger abgepressten Zwangsgebühren in Projekte zu deren eigener Gehirnwäsche mittlerweile vonstatten geht. Das Zweite zeigte nämlich den eigens produzierten Fernsehfilm „Eine bessere Welt“ plus anschließender Dokumentation – und wie der Zufall so spielt, beschäftigen sich beide natürlich wieder mal mit „Hass und Hetze“ im Internet und damit dem derzeitigen Lieblingsthema des deutschen Zensurstadls und seiner medialen Büchsenspanner beim ÖRR. Noch verwegener als bei zunehmend kruden politisierten “Tatort”-Drehbüchern bei der ARD ist auch dieses Machwerk mit allen erdenklichen Versatzstücken linker Realitätsverdrehung gespickt, die auf unfassbar plumpe Weise präsentiert werden (apropos: mit einer 2011 erschienenen Folge des Frankfurter “Tatort”-Ermittlerteams, die ebenfalls den Titel “Eine bessere Welt” trug, sollte der gestrige Agitpropop-Rotz nicht verwechselt werden!).

Der absurde Plot dreht sich um die Klimaaktivistin Elena (gespielt von Peri Baumeister), die mit einem Mann mit – na was wohl – Migrationshintergrund verheiratet ist und idyllisch auf dem Land wohnt. Mit dem friedlichen Glück in der pittoresken Provinz ist es jedoch jäh vorbei, nachdem sie eines Tages in einer Fernsehtalkshow auftritt, moderiert von der ZDF-Hetzerin Dunja Hayali, die sich hier passenderweise selbst spielt und auch unter ihrem echten Namen agiert. Das Thema der Talkshow, zu der Elena eingeladen ist, ist natürlich die Klimakatastrophe, die, so Hayali, „mittlerweile ja eingetreten“ sei. Elena stellt in der Sendung ihr Buch vor, in dem sie behauptet, die Klimakrise könne nur durch ein festes CO2-Budget eingehegt werden. Jeder müsse sich ab sofort einschränken – egal ob beim Autofahren, Fliegen oder im Alltag bis hin zum Haare föhnen. Eine totalitäre Klima-Stalinistin also, die nicht ohne Grund in dem Film positiv und sympathisch gezeichnet wird – kein Wunder, träumen beim ZDF auch in der Realität doch nicht wenige Akteure von solchen gründiktatorischen Zuständen.

Grünes Märchen wie aus 1001 Nacht: Die überzeugungsstarke Klima-Aktivistin und der Hass der bornierten Männer

Doch anders als in den meisten realen Talkshows beim ZDF wird der Grün-Aktivistin Elena ein Widerpart gegenübergestellt, der in der fiktiven Hayali-Show für individuelle Freiheit eintritt. Natürlich wird dieser Gegenspieler dargestellt als ewiggestriger weißer kartoffeldeutscher Mann und zudem ausgesprochener Unsympath erster Güte, der allerdings gegen Elenas rhetorisches Geschick natürlich keine Chance hat (auch das also das genaue Gegenteil realer Klima-Debatten, sofern diese in Wirklichkeit überhaupt stattfinden gibt). Elenas überzeugender Triumph erweist sich aber als Pyrrhussieg – denn gleich nach der Sendung setzt ein Shitstorm übelster Sorte gegen die wackere Kämpferin für Klimagerechtigkeit ein, und dieser geht natürlich, von wem sonst, ebenfalls von Männern aus. Die hellsichtige Hayali hat all das bereits vorausgesehen und direkt nach der Sendung Elena zwar mit warmen Worten gedankt (“Wir haben total Probleme, Frauen zu finden, die sich an die Öffentlichkeit trauen“), ihr aber zugleich auch dringend davon abgeraten habe, in den nächsten Tagen ins Internet zu gehen – wegen digitaler Gewalt im Netz, versteht sich.

Das tut Elena aber freilich doch – und sieht sich dort mit Sätzen konfrontiert wie: „Dich sollte man verbrennen“; „Frauen sind dazu da, dem Mann zu dienen“; „Du Bitch“, „Schlampe“, „Hexe“, „Dich sollte man ausmerzen“ et cetera. Einer der Männer, der sich „der beste Freund“ nennt, richtet Elena aus, sie habe sich „des Verrats am eigenen Volk schuldig gemacht“, verdiene dafür den Tod und kündigt die persönliche Vollstreckung per Hausbesuch an. Elena stellt prompt Anzeigen bei der Polizei, diese bleiben jedoch “erfolglos” – klar, in der Welt der ZDF-Drehbuchautoren die Polizei logischerweise ebenfalls erzreaktionär, patriarchalisch und weiß. Was also tun? Elena ist verzweifelt. Aber glücklicherweise gibt es ja noch „HateAid“, die freundliche NGO für Hass-und-Hetze-Opfer im Internet (die zwar nur für Linke aktiv wird, während alle auch bei schlimmsten – und realen – Beleidigungen oder sogar Morddrohungen ohne Hilfe dieser staatsgepamperten grünen Vorfeldorganisation auskommen müssen); für eine Klimaretterin wie Elena hat man hier sofort offene Ohren. Trotzdem sieht sich die von bösen Klimaleugnern und vermutlich auch AfD-Nazis und Rechten gemobbt Aktivisten gezwungen, ihr ländliches Haus zur Festung auszubauen und sich dort samt migrantischem Ehemann zu verschanzen, denn überall lauern die toxischen Männer, im Netz und auch da draußen.

Wer kennt das nicht: Erst Sprüche im Netz, dann Überfälle maskierter Männerhorden

Und um dem Zuschauer zu verdeutlichen, dass von “HateAid“-Geschäftsführerin Josephine Ballon einer realen Doku gegenüber Collien Fernandes getätigte Ausspruch “virtuelle Gewalt ist reale Gewalt” seine Berechtigung hat, dringen am Ende die bösen Männer dann auch noch in Form maskierter Horden plündernd und brandschatzend in ihr Domizil ein, während Elena und ihre Familie sich in einem von ihr selbst gebauten Schutzraum verstecken. Doch vergebens: Nachdem der Männermob sich an ihr ausgetobt hat, wendet er sich anschließend noch einem anderen weiblichen Opfer zu. Der Film endet mit einem Abspann, in dem Sätze wie „Virtuelle Gewalt richtet bei Betroffenen dieselben Schäden an wie physische Gewalt“ und, Achtung: „Wir fordern einen eigenen Straftatbestand: ‚Hatespeech‘“, fallen. Außerdem wird Opfern digitaler Gewalt geraten, sich an “HateAid” oder die Telefonseelsorge zu wenden. Die unmittelbar danach ausgestrahlte “Dokumentation” knüpft hieran an und transponiert die haarsträubenden Darstellungen des Drehbuchs in die Parallelwelt von linken NGOs und ZDF-Filmschaffenden, wo sie dem Zuschauer als eigentliches und vordringliches gesellschaftliches Problem verklickert werden – in einem Sender, der über zehntausende weibliche Opfer von Einzel- und Gruppenvergewaltigungen, Femizide und Misshandlungen durch illegal ins Land geholte muslimische Migranten sonst kein Wort verliert.

Ein solch hanebüchener, hetzerischer, von Anfang bis Ende beleidigend strunzdummer und infantiler Propagandaschrott wird den Zwangsgebührenzahlern also vom ZDF zur besten Sendezeit zugemutet. Inhaltlich braucht man auf diese verlogene und bösartige Story eigentlich gar nicht einzugehen – denn das Ziel ist klar: Wieder einmal geht es um die Beseitigung von Freiheitsrechten, in dem Fall der Klarnamenpflicht, neben einem Social-Media-Verbot für Jugendliche das zweite große Agendaziel eines zensurgeilen linke Milieus, das die totale Netzkontrolle will. Und natürlich geht es in Wahrheit dabei nicht um echtes Mobbing und Gewalt – denn für diese müsste man keine Sondergesetze fordern, weil es bereits das umfassend anwendbare Strafrecht gibt! –, sondern am Ende vor allem um die Identifizierung und Bekämpfung von abtrünnigen, unliebsamen, “rechten” Meinungen. Der Film ist ein einziger Fiebertraum bevormundungsgeiler und autoritäre Akteure. Immerhin ist er zugleich ein besorgniserregendes Psychogramm der Zustände im deutschen Staatsfunk, der in die Hände einer linkswoken Sekte gefallen ist und von Polit-Influencern und Extremisten unterwandert ist.

Orgie des Männerhasses zur Primetime

So wirkte neben dem Einfluss von “HateAid” an der Entstehung von “Eine bessere Welt” unter anderem die selbsternannte „Verkehrsexpertin“ Kaja Diehl mit, die am liebsten sämtliche Autos vom Angesicht der Erde tilgen würde und jede Kritik an sich reflexartig als “Frauenhass” einstuft, außerdem auch die YouTuberin und Influencerin Kayla Shyx, die die Rolle einer Klimaaktivistin spielt, die im Laufe des Films – wie das Leben so spielt – natürlich ermordet wird. Fun Fact: Shyx war vor drei Jahren eine der treibenden Kräfte in der Rufmordkampagne gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann, dem sie sexuellen Missbrauch vorwarf (der angebliche Skandal verlief bekanntlich völlig im Sande; keine einzige Anzeige wurde gegen Lindemann erstattet, Shyx wurde im Gegenteil von ihm abgemahnt). Und so ist denn auch dieser ZDF-Film zur Primetime eine einzige Orgie des Männerhasses, nebenbei noch Klima-Propagandashow und natürlich eine infame Werbesendung für “HateAid”. In der anschließenden Dokumentation wurden dann vermeintliche Opfer von „virtueller Gewalt“ präsentiert, unter anderem die angebliche „Energiewende-Expertin“ Claudia Kemfert, die zwar medial omnipräsent ist, außerhalb der Mainstream-Medien aber von niemandem ernstgenommen wird; „Seit über 20 Jahren“ erlebe auch sie „Beleidigungen und Hass und Hetze“, jammert sie.

Solchen linksradikalen Stimmen und Vertretern von steuerfinanzierten NGOs wird hier also im Staatsfernsehen eine Plattform geboten, um im Interesse der Regierungspolitik für die geplanten gesetzlichen Verschärfungen und Grundrechtseingriffe zu trommeln. In Deutschland scheint niemand diesen katastrophalen Irrweg zu bemerken – dafür aber umso mehr im Ausland, wo die linkstotalitären Machenschaften mit zunehmender Besorgnis registriert werden. Nicht von ungefähr wurde gegen die “HateAid”-Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg Ende letzten Jahres ein Einreiseverbot in die USA verhängt, das konkret damit begründet wurde, „Ideologen in Europa“ hätten viel zu lange schon organisierte Bemühungen angeführt, „amerikanische Plattformen dazu zu zwingen, amerikanische Standpunkte zu bestrafen, die ihnen nicht passen“, wie US-Außenminister Marco Rubio dazu erklärte. Das ist noch freundlich ausgedrückt. Denn “HateAid” gehört als “Trusted Flagger” unter Aufsicht der grün geführten Bundesnetzagentur – zu den regierungsbestallten Kettenhunden der Zensur und Netzüberwachung im Ungeist der EU. Ballon bezeichnete die US-Antwort auf diese Entwicklung in der gestrigen ZDF-Doku als „Einschüchterungsversuch“ und behauptete, hier werde unter dem „Deckmantel der Meinungsfreiheit“ ein „Kulturkampf um die Macht im digitalen Raum“ geführt. Weiter hieß es, „digitale Gewalt“ könne jeden treffen, etwa in Form von “Hasskommentaren” oder intimen Fotos ohne Einwilligung oder bildbasierter sexualisierter Gewalt. Alles wird hier absichtsvoll verquickt und durcheinandergeschmissen, um propagandistisch eine Stimmung zu erzeugen, in der linke Wutbürger für jede weitere Ermächtigung eines übergriffigen Staates brüllend auf die Straße gehen.

Bemerkenswertes Timing

Natürlich durfte auch – in dem Fall zu Himmel stinkendes – Eigenlos nicht fehlen: “HateAid”, so Ballon, habe „schon 8.000 Menschen geholfen“ und setze sich dafür ein, dass “die Social-Media-Konzerne sich an europäische Gesetze” halten. Gesetze wohlgemerkt, die demselben autoritären Plan folgen, der auch vom deutschen Linksstaat verfolgt wird – und der am Ende nordkoreanische Verhältnisse mit sich bringt. Es ist schier nicht zu fassen, mit welcher unverschämten Chuzpe diese linksextreme, durch und durch auf Spaltung und Stigmatisierung unliebsamer Stimmen ausgerichtete NGO hier erneut von einem öffentlich-rechtlichen Sender beworben wird, unter “künstlerischer” und auch ganz pragmatischer Mitwirkung von Hetzern und Aktivisten im journalistischen Tarnkleid à la Dunja Hayali. Und alles passt, bis hin zum Ausstrahlungstermin, natürlich rein zufällig punktgenau zur aktuellen Kampagne im Zuge der Collien-Fernandes-Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen wegen „virtueller Vergewaltigung“. Als reichten dazu die bisher schon vorliegenden und in einem aktuellen exzellenten Video von “Achtung, Reichert” zusammengetragenen Hinweise auf diese bemerkenswerte Koinzidenz nicht bereits aus, muss nun erst recht davon ausgegangen werde, dass es sich hier tatsächlich um eine seit Monaten von langer Hand vorbereitete Psy-Op handelte, mit dem Ziel, die Klarnamenpflicht durchzuboxen und Organisationen wie “HateAid” mit ihrem verkommenen Geschäftsmodell noch mehr rechtliche Instrumentarien in die Hand zu geben, damit sie unbequeme Stimmen im Netz zum Schweigen bringen. Bezeichnenderweise stammt “Eine bessere Welt” nämlich schon aus dem letzten Jahr.

Dass er gerade jetzt ausgestrahlt wird, wo das Thema seit Tagen mit einem gigantischen medialen Begleitorkan gepuscht wird, wie man ihn selten gesehen hat, lässt zumindest ebenso aufhorchen wie der damalige Veröffentlichungszeitpunkt der “Correctiv”-Lügengeschichte vom “rechtsextremen Geheimplan”, der erst fast zwei Monate nach dem eigentlichen Potsdamer Treffen – passend zur einer möglichen Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD in der Migrationsproblematik – ausgerollt wurde, mit bekannten Folgen. Der Verdacht verdichtet sich allmählich zur Gewissheit, dass auch jetzt beim Thema Netzkontrolle ein ähnlich getakteter Fahrplan abläuft, um wieder einmal politische Ziele handstreichartig und ohne lästige Debatten durchzudrücken. Ob Klima, “Kampf gegen rechts” oder die Ablenkung von realer massenhafter Gewalt gegen Frauen durch barbarische, ultrapatriarchalische eingewanderte Kulturen, indem stattdessen weiße deutsche Männer zu Monstern gestempelt werden: Die platten und grundfalschen Botschaften einer hemmungslosen Indoktrination, die das ZDF gestern wieder einmal seinem verbliebenen Publikum einen ganzen Montagabend lang mit der Brechstange einhämmert, sind längst nicht mehr nur ein Fall für den Rundfunkrat, sondern eigentlich für die Gerichte. Jeder weitere dieser Vorfälle schreit nach der ersatzlosen Abschaffung eines nicht mehr reformierteren öffentlich-rechtlichen Propagandafunks, der von einer eklatanten Missachtung des Programmauftrages zur nächsten eilt.