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Sonntag, 9. August 2026

Der Jude ist an allem schuld: Linksextremistischer ARD-Hetzer Restle verbreitet krude Verschwörungstheorien zu Ceuta

von Wilma Fricken

Der linksextreme WDR-Propagandist Restle verspritzt sein Gift jetzt aus Ostafrika



Der zwangsgebührenfinanzierte Antifa-Scharfmacher Georg Restle moderiert zwar nicht länger das unter ihm zur linken Propagandakloake verkommene ARD-Agitationsmagazin „Monitor“, sondern leitet seit Juni 2026 das ARD-Studio in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Das hält den WDR-Mann aber nicht ab, wirre Verschwörungstheorien und die übliche voreingenommene Hetze gegen seine ewigen Feindbilder USA und Israel abzusondern. Wer meinte, die räumliche Distanz zu Köln und seine neue Rolle als Afrika-Korrespondent hätten Restle zu faktenbasierterer Zurückhaltung bewogen, sieht sich enttäuscht: Seinen linken antisemitischen Bias hat er natürlich nicht abgelegt, sondern er betreibt im Gegenteil weiterhin üble Hetze gegen den jüdischen Staat, wo immer sich dazu Gelegenheit bietet. So teilte Restle diese Woche auf X unkommentiert ein Zitat aus einem Artikel der US-Zeitschrift „The Nation“, in der die Ceuta-Krise infolge des des plötzlichen Ansturms von fast hunderttausend Migranten auf die spanische Exklave als “weder echte humanitäre Krise noch antikolonialer Kampf”, sondern vielmehr als Teil der “Bemühungen des immer stärker werdenden US-israelisch-marokkanischen Bündnisses“, dargestellt wurde – mit dem vorgeblichen Ziel, eine “progressive pro-europäische Regierung” – gemeint ist die spanische unter dem Salonsozialisten Pedro Sánchez – zu schwächen, Europa zu spalten und das Völkerrecht zu untergraben.

Zwar braucht es wahrlich nicht Israel, um die seit 11 Jahren merkelinduziert ausgelöste islamische Massenmigration auf Europas Grenzen zu erklären. Der Schwachsinn, dass auch an dieser neuerlichen destabilisierenden Migrationskrise “zionistische Eliten“ und die angeblich von ihnen kontrollierten USA schuld seien, wird schon seit dem Ceuta-Grenzsturm im Netz geraunt. Die von sogenannten “israelkritischen“ US-Medien – und nun auch Georg Restle – verbreitete, verfeinerte Version ergänzt diese These um den geopolitischen Schulterschluss der gemeinsamen Kriegsverbündeten USA und Israel mit Marokko im Kampf gegen den Iran – natürlich ohne Beleg, ohne Einordnung, ohne Distanzierung. Es wird einfach die Behauptung perpetuiert, Israel stecke – gemeinsam mit USA und Marokko – hinter der Massenflucht – als gäbe es die von Sánchez und dem Obersten Gericht Spaniens selbst geschaffenen Pull-Faktoren und den wirtschaftlichen Migrationsdruck nicht schon längst. Die Abraham-Abkommen und Marokkos Annäherung an Israel werden zur willkommenen Konspiration umgedeutet, während die wahren Ursachen der Ceuta-Krise – Marokkos Versuch, seinen kriminellen Bodensatz loszuwerden, plus die spanischen Migrationsmagneten – unter den Tisch fallen.

Klassisches Muster antisemitischer Narrative

Frühere Verbreiter der auch von Reste aufgegriffenen Theorie hatten zudem auch noch Äußerungen des Sohns von Benjamin Netanjahu als vermeintlichen Beweis dafür erbracht, in denen dieser schon vor einiger Zeit einen Migrantensturm auf Ceuta und Melilla herbeigeredet habe. Tatsächlich hatte der Sohn des israelischen Premiers dieses Szenario thematisiert – allerdings in einer ganz anderen Bedeutung: Tatsächlich hatte er als Reaktion auf die propalästinensische Haltung der spanischen Regierung hin (die das legitime Interesse der Araber an der Heimkehr in ihr angeblich von Israel “geraubtes Land“ anerkannt hatte) spekuliert, dass Marokko dann eines Tages vielleicht ja ebenfalls seine Ansprüche auf die nordafrikanischen spanischen Enklaven durchsetzen und diese etwa mit Migranten fluten könnte – in dem Sinn gemeint, dass Spanien dann vermutlich ebenso sein Territorium verteidigen würde wie dies legitimerweise Israel tut. Diese durchaus angebrachte Antwort auf den Antisemitismus der Regierung Sanchez (welche ungeniert ja auch die “Völkermord-“Lüge von Gaza übernahm) wurde hier also bereits perfide zum angeblichen israelischen Masterplan umgedeutet, nach dem Motto: Wo immer etwas Unvorhergesehenes und Negatives passiert – Israel war’s! All das folgt dem klassischen Muster antisemitischer Narrative: Juden respektive der jüdische Staat als geheime Strippenzieher globaler Ereignisse. Was Restle hier hinterlistig weiterverbreitete, nannte die CDU-Politikerin Serap Güler treffend “Antisemitismus und Antiamerikanismus vom Feinsten”. Genau das. Auch Volker Beck und andere forderten Beweise für Restles Unterstellung. Und sogar Felix Schotland , selbst Mitglied des WDR-Rundfunkrats und Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, beschwerte sich formal bei der ARD-Programmdirektion: Solche Aussagen ohne sorgfältige Einordnung seien geeignet, das Vertrauen in die journalistische Glaubwürdigkeit des WDR nachhaltig zu schädigen.

Für Journalistendarsteller Restle wird der Skandal dennoch keine Folgen haben. Nachdem er auch für diese neuerliche Entgleisung nicht gefeuert wurde (was eigentlich hätte unverzüglich, wie allerdings schon Dutzende Male zuvor, hätte erfolgen müssen), distanzierte er sich für den von ihm weiterverbreiteten Dreck nur verlogen und halbherzig: Es habe sich nicht seine eigene Formulierung gehandelt und sei “ein Fehler” gewesen, “das Zitat kommentarlos zu posten” – der Vorwurf des Antisemitismus sei jedoch „haltlos“ und „grotesk“. Aber sicher doch! Restle hat jahrelang bei „Monitor“ eine linke, glasklar antiisraelische und arabophile propalästinensische Linie gefahren – und teilt nun aus Nairobi die unverändert selben Narrative. Geändert hat sich allenfalls die Verpackung, aber nicht der Inhalt. Dieser Tweet war nicht einfach irgendein Ausrutscher, sondern eine gezielte Provokation, die prompt ja auch den Applaus der üblichen Judenhasser triggerte – und die Kontinuität just jenes Denkens beweist, das Israel pauschal zum Feindbild stilisiert und dabei antisemitische Tropen bedient, ob sie nun aus dem Kölner Studio oder aus Nairobi kommen. Figuren wie Restle untergraben nicht nur die Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern sie tragen aktiv zur Vergiftung der Debatte bei. Julius Streicher hätte seine helle Freude gehabt an “Hetzle“.


Samstag, 1. August 2026

Ceuta: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm

von Alexander Schwarz

Zorn der Einheimischen: Wütende Spanier titulierten gestern bei landesweiten Protesten gegen das Regierungsversagen in Ceuta Ministerpräsident Sanchez als “Hurensohn“ und “Verräter”



Vordergründig hat sich die Lage nach den unfassbaren Vorgängen in der spanischen Exklave Ceuta in Marokko in den letzten Tagen zwar wieder entspannt; nachdem 50.000 bis 60.000 Migranten teilweise halbnackt, triumphierend und marodierend durch die Stadt gezogen waren und bürgerkriegsähnliche Zustände mit (Stand gestern Abend) 43 Toten ausgebrochen waren – natürlich fast nur junge Männer, entgegen der Falschbehauptungen deutscher “Qualitätsmedien“ –, soll der grausige Spuk zumindest fürs Erste vorbei sein. Gestern Abend verkündete der spanische Außenminister José Manuel Albares, praktisch alle Personen, die nach Ceuta eindrangen, seien “bereits nach Marokko zurückgekehrt“. Die Situation habe sich normalisiert. Mittlerweile sei die Integrität des Schengen-Raums wieder gewährleistet und es sei nicht möglich, auf das spanische Festland zu gelangen, ohne sich auszuweisen, schrieb er weiter. Was die Spanier selbst von diesen Worten und dem Verhalten ihrer Regierung in der Krise halten, zeigten sie gestern bei unzähligen Demonstrationen und Protestaktionen gegen die “Willkommenspolitik” Sanchez‘ und seinem Verhalten in der Ceuta-Krise.

Albares‘ Darstellungen sind indes nicht nur dubios, sie können von außen auch gar nicht vollständig überprüft werden. Denn erstens ist unklar, wieviele der Invasoren es bis zur angeblichen Wiederherstellung der Ordnung womöglich doch geschafft haben, spanisches Festland und damit den Schengenraum zu erreichen. Und zweitens wäre interessant zu erfahren, wie eigentlich die von der spanischen Polizei zur Unterstützung von Ceutas Guardia Civil entsandten 60 (!) Soldaten es geschafft haben sollen, eine außer Rand und Band geratene, teils randalierende und gewaltbereite Meute von Menschen, die sich von Grenzanlagen nicht abhalten ließen, problemlos binnen eines halben Tages wieder auf marokkanisches Gebiet zurückgeführt haben wollen – zumal das spanische Oberste Gericht den Pushback von übers Meer angelandeten “Flüchtlingen“ (was auf fast alle der Eindringlinge zutraf) verboten hatte, was ja überhaupt erst einer der treibenden Auslöser der Massenflut von Migranten gewesen war.

Wirkungslose Farce

Nachdem alle kursierenden Videos geradezu apokalyptische Bilder einer wehrlosen überrannten Stadt gezeigt hatten, soll es sich jetzt also quasi um einen eintägigen Kurztrip zehntausender Marokkaner in die spanische Enklave gehandelt haben, die mal kurz Hallo sagen wollten und nun anstandslos wieder in die Heimat zurückkehrt sind; das mag glauben, wer will. Seine Beschwichtigungsmeldung , alles sei nun plötzlich wieder in bester Ordnung und man könne quasi zur Tagesordnung zurückkehren, garnierte Albares noch mit der kritischen Bemerkung, es habe eine „interessengeleitete Verwirrung“ rund um die Vorgänge der letzten Tage gegeben. Soll wohl heißen: Böse Rechtspopulisten regten sich künstlich auf, obwohl die Regierung doch alles im Griff habe! Konkret bezog er sich dabei vermutlich auf die italienische Regierung, die das Schengen-Abkommen mit Spanien vorübergehend ausgesetzt hatte, um zu kontrollieren, wer von dort einreist.

Tatsächlich aber tat Italien genau das Richtige mit seinen Sofortmaßnahmen – und diese müssten auch die anderen EU-Staaten einschließlich Deutschland sofort präventiv ergreifen, zumal keinesfalls ausgeschlossen werden kann, dass die Situation, sollte sie wirklich gebannt sein, erneut eskaliert oder dass es bald zur nächsten Massenflucht kommt. Die weltweit viral gegangenen Bilder, die zeigten, wie leicht die wehrlose “Festung Europa“ von Horden islamischer Jungmannen in Badeshorts und Freizeitkleidung vom Meer aus “erschwommen” und überrannt werden kann, dürften alsbald Nachahmer auf den Plan rufen. Was hier zu sehen war, waren fraglos Bilder einer Eroberung, wie Spanien sie wohl seit der ersten islamischen Landnahme im achten Jahrhundert nicht mehr erlebt hat – und Vorbote der Zustände, die im Rest Westeuropas bereits in Ansätzen herrschen und die aufgrund der demographischen Entwicklung mittelfristig normal sein werden. Abgesehen davon handelte es sich um die Entlarvung des vielgepriesen “europäischen Asylsystem“ als wirkungslose Farce.

Regierung Sanchez blieb sträflich untätig

Auch wenn im Netz wirre und haltlose Verschwörungstheorien ins Kraut schießen, wonach ausgerechnet Donald Trump gemeinsam mit Israel die Marokkaner bei einer gezielten Destabilisierungsaktion gegen Spanien unterstützt habe, um so den antisemitischen sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez für seine antisraelischen Ausfälle zu bestrafen, ist klar: Diese Invasion war durchaus geplant, zumindest hat Marokko sie provoziert und mit ermöglicht durch die Amnestie von 1800 Straftätern und Schwerkriminellen sowie anscheinend auch die logistische Hilfe bei der Verbringung von Insassen der zahlreichen Flüchtlingslager im Land in Grenznähe zu Ceuta. Das Motiv ist klar: Wegen der Exklaven Ceuta und Melilla gibt es seit Jahrzehnten Streit zwischen den Ländern, und Marokko hat selbstverständlich das Ziel, die islamistische Brut an Gefährdern sowie die zahlreichen afrikanischen Wirtschaftsmigranten, die auf Überfahrt ins gelobte Land Europa warten, so schnell wie möglich loszuwerden.

Maßgeblich aber hat die Regierung Sanchez den Ansturm mitausgelöst durch ihre Politik der Massenlegalisierung illegaler Migranten – und der Oberste Gerichtshof des Landes tat sein Übriges mit dem erwähnten Urteil , wonach Migranten, die schwimmend spanisches Gebiet erreichen, nicht mehr ohne Einzelfallprüfung sofort nach Marokko zurückgeschickt werden dürfen (die geltende Regelung über direkte Zurückweisungen erfasse diesen Einreiseweg angeblich nicht – weil dabei „keine Grenzanlage überwunden” werde). Vor allem aber war die Regierung in Madrid viel zu lange sträflich untätig geblieben: Nachdem er die panischen Hilfeschreie aus Ceuta zunächst arrogant ignoriert hatte, schickte Sánchez am Donnerstagabend dann doch ein paar Soldaten und Spezialeinheiten der Polizei, um der anarchischen Zustände Herr zu werden.

In einem Tag in Deutschland

Wie immer sich die tatsächliche Lage in Ceuta zur Stunde auch darstellt und selbst für den Fall, dass wirklich das Schlimmste vorerst abgewendet ist: Klar ist, dass das, was sich dort ereignet hat, nur der Startschuss für künftige weitere Versuche ganzer Legionen von afrikanischen und arabischen Problemmigranten war, sich Zugang nach Spanien und damit nach Europa zu verschaffen. Neben den bekannten, ohnehin schon stak frequentierten Haupteinfallstoren Kanarische Inseln sowie Italiens und Spaniens Mittelmeerküsten könnten die Exklaven in Marokko hier definitiv die Brückenköpfe einer seit 2015 nicht mehr gesehen Massenfluchtbewegung sein. Was diese tickende Zeitbombe für Deutschland bedeutet, scheint zumindest der deutschen Politik nicht ansatzweise zu dämmern (oder sie sehnt diese Zustände selbst herbei): In nur einem Tag könnten von Ceuta aufbrechende Migranten im Sozialstaatsparadies Deutschland sein. Der Umstand, dass ihnen formal die Weiterreise verboten ist, war bekanntlich noch nie ein Problem.

Dass sich der Migrationsdruck weiter deutlich erhöht, bestätigt auch die Entwicklung in Melilla: Gestern wurde auch diese zweite spanische Stadt an der marokkanischen Küste von rund 500 Migranten bestürmt. In der marokkanischen Grenzstadt Bni Nsar gab es Zusammenstöße zwischen der Polizei und Migranten, die mit Steinen warfen und Polizeifahrzeuge anzündeten. Die Polizei nahm Dutzende Menschen fest, die die Grenze überqueren wollten. Auch hier wurde nach Augenzeugenberichten mehr als deutlich, dass die marokkanische Regierung die Zuspitzung duldet oder sie sogar aktiv fördert: Die Grenzkontrollen seitens Marokkos wurden stark reduziert. In Ceuta hatten Migranten gegenüber westlichen Medien berichtet, dass marokkanische Polizisten ihnen den exakten Weg in die Exklave gewiesen hätten und Tips gegeben hätten, von wo aus sie losschwimmen sollten. Sollten sich diese Anschuldigungen erhärten, wäre es ein weiteres Beispiel dafür, wie die hoffnungslos überbevölkerten nordafrikanischen Staaten Migration als politische Waffe einsetzen.

Die “Tagesschau” und die üblichen “Frauen und Kinder“

Während ganz Europa entsetzt nach Ceuta schaute und Medien in aller Welt in Dauerschleife darüber berichteten, was sich dort ereignete, erwies sich der deutschen Zwangsgebührenstaatsfunk erneut als durch und durch verlogene Propagandamaschinerie: Im ZDF wurde das Thema, über das die ganze Welt sprach, nur am Ende der Nachrichten erwähnt, nachdem zuvor wieder nur die üblichen Schreckensmeldungen über den zu heißen Sommer und andere Banalitäten ausgewalzt worden waren. Die ARD-“Tagesschau” hielt es genauso – und berichtete schließlich, Migranten hätten Ceuta „erreicht“. Auf den sozialen Medien vermeldete das ZDF, „viele, viele“, seien nach Ceuta „geflohen“. Wie schon beim Beginn der Migranteninvasion nach Europa 2015 bebilderte die “Tagesschau“ ihren Bericht über den Ansturm nach Ceuta mit Frauen und Kindern, obwohl es bis auf wenige weibliche Ausnahmen zehntausende kraftstrotzender Jungmänner waren, die in die Stadt eindrangen. Erneut offenbart sich der monströse Lügenmoloch ÖRR als eine einzige Schande für den Journalismus und stellt seine nicht mehr vorhandene Existenzberechtigung unter Beweis.

Doch auch in der Politik bleiben sich die Unbelehrbaren und Unverbesserlichen treu: Die seit dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day vor einer Woche anhaltende, ultimative intellektuelle Kernschmelze vor allem der Linken hält unvermindert an; ihr irrer Verschwörungswahn erstreckt sich nun auch auf den Migrantensturm von Ceuta: Wenn sie nicht an die oben erwähnte USA-Israel-False-Flag-These glauben, sehen sie hinter der Masseninvasion eine Rachektion der US-Regierung gegen Spanien, weil das Land US-Streitkräften keine Basen für die Angriffe auf den Iran zur Verfügung gestellt hatte. Andere vermuten in dem ganzen Geschehen nur für „eine ziemlich billige Kampagne um entsprechende Bilder zu generieren, die sich prima politisch ausschlachten lassen“ – wohinter dann nach gewohnter linker Lesart wahrscheinlich Putin, die AfD, Israel oder Trump stecken, wie der Journalist Tobias Huch ironisch kommentierte (ähnlicher Irrsinn war aus diesem Lager übrigens auch nach dem CSD-Anschlag verbreitet worden).

Linke fordern: Alle nach Deutschland!

Und wie nicht anders zu erwarten, verkündete die Linken-Bundestagsabgeordnete und „fluchtpolitische Sprecherin“ Clara Bünger auch noch prompt, Deutschland und die EU stünden in der Pflicht, „bei der Versorgung zu helfen und Schutzsuchende aufzunehmen“. Mehr Grenzschutz sei daher die falsche Lösung, so Bünger: Wer glaube, mit noch mehr Abschottung sei das Problem gelöst, irre. Die Situation in Ceuta sei „keine Naturkatastrophe, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen“. Der letzte Satz stimmt sogar – wenn auch nicht so, wie Bünger es mit ihrem einfältigen Geschwätz meint: Tatsächlich ist die Situation in Ceuta Resultat einer politischen Agenda – jener nämlich, die von Angela Merkel 2015 losgetreten wurde mit ihrer verbrecherischen und rechtswidrigen Entscheidung , die deutschen Grenzen für jeden zu öffnen, der das Wort „Asyl“ aussprechen kann. Dieser Zivilisationsbruch dominiert die deutsche und leider auch die Brüsseler Politik bis heute und bewirkt, dass der Daueransturm auf die europäischen Grenzen bis heute anhält. Hinzu kommt noch die aberwitzige Migrationspolitik der spanischen Sozialisten und die grotesken Urteile von Richtern auf nationaler und europäischer Ebene, die es nach Kräften erschweren, die immer dramatischere Fehlentwicklung endlich zu beenden.

Ceuta hat erneut gezeigt: Wenn Europa kulturell überleben will, muss es sich zu einer echten Festung machen und wirksam abschotten. Dazu gehört die leider überfällige Abschaffung des Individualrechts auf Asyl und endlich die Bereitschaft der Einzelstaaten, den Grenzschutz in die eigenen Hände zu nehmen. Außerdem muss die pauschale Vollalimentierung von temporären oder gar illegalen Migranten abgestellt werden. Und, am wichtigsten: Europas Regierende dürfen sich nicht nicht länger von ideologiegetriebenen EU-Kommissaren und -Richtern auf der Nase herumtanzen lassen.

Dienstag, 28. Juli 2026

Von Toleranz und Unterwerfung

von Jörg Schneidereit

Von Schafen und Wölfen…



“Toleranz“ bedeutet der wörtlichen lateinischen Bedeutung nach „Erduldung“, das Verb „tolerieren“ dementsprechend „etwas erdulden“. „Islam“ bedeutet „Unterwerfung“; „islamisieren“ folglich soviel wie „auf die Unterwerfung vorbereiten“. Warum diese beiden Begriffe bei uns im Westen inzwischen eine unauflösbare Einheit bilden, erleben wir gerade anhand der intellektuellen Kapitulation einer Klientel, die, wie im Drogenrausch, in ihrem Toleranzuniversum verharrt, ohne sich der Erduldung einer Unterwerfung auch nur in Ansätzen bewusst zu sein. Inzwischen sind wir anderen jedoch zu erdulden verdammt, was uns jene Nützliche-Idioten-Klientel Hand in Hand mit den Eroberern tagtäglich auferlegen. Vorgestern platzte nun unvermittelt eine Art kognitive Bombe in Form eines doch nicht so netten Unterwerfungs-Anhängers mitten hinein in die rosarote Buntstolz-Welt. Nun ist der Katzenjammer gewaltig und man sucht in der Szene „nach Erklärungen“ – für das, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf.

Um hier weiterzuhelfen, sei vielleicht an dieser Stelle eine Zwischenfrage gestatten: Habt ihr Hundemasken-Freaks, ihr Babyschnuller-Lutscher, ihr nach Testosteron müffelnden Männer in Frauenklamotten, ihr Pops-/Hintern-/Anal-Fetischisten – habt all ihr Vogelscheuchen etwa geglaubt, ihr bliebet verschont, nur weil ihr „Queers for Palestine“ auf eure bunten Billboards pinselt? Hofftet ihr, die importierte, moslemische Hyäne reißt nur die bösen Rechten? Falls ja, dann seid ihr noch dümmer, als das gewöhnlichste Schlachtschaf und man sollte eigentlich nicht einmal Mitleid mit euch verirrtem Haufen haben. Viele von uns haben dieses Mitleid tatsächlich dennoch – und bevor ich gleich noch auf eure tollen, friedlichen Moslem-/Pali-/Burkafreunde zu sprechen komme, will ich das auch noch kurz erklären.

Hilfe beim (Nach-)Denken

Weil uns 95 Prozent Regenbogen-Genervten gerade vorgeworfen wird, wir würden euch kleines, zusammengequirltes Potpourri des Schwulstolzes “hassen” und eure sogenannte „queere Community“ doch laut Aussage´ eurer Organisatoren so „große Angst vor der AfD“ hat, sei euch Folgendes gesagt: Wir finden eurer „stolzes“ Geplärre um Rechte, die ihr längst vollumfänglich habt, maximal ermüdend und euer penetrantes, öffentliches Theater tatsächlich zunehmend geschmacklos und teilweise zum Brechen. Aber wir würden nicht mit Fahrzeugen mordend in eure Umzüge fahren, und seien sie noch so grotesk. Wir würden euren bunten Dauerlärm auch nicht verbieten, selbst wenn wr könnten – sondern allenfalls dafür sorgen, dass dieser zukünftig nicht mehr aus Steuergeldern finanziert wird und die 24/7-Dauerbeschallung einer restlos bedienten Öffentlichkeit wegfällt. That simpel!

Den echten Vernichtungshass hingegen bringen nur Anhänger jener Religion auf, die ihr in eurem blinden, kranken Mindset so servil und hündisch hofiert. Eine Religion, die euch übrigens in Lager sperren, steinigen oder lebendig verbrennen würde, wenn sie könnte un dies auch tun wird, wenn sie hier endlich an der Macht ist. Habt ihr in euren Fick- und Plärrpausen eventuell mal in deren „heiligen“ Schriften geblättert? Nein? Das solltet ihr vielleicht tun, dann würdet ihr Sätze wie diese finden: „Alle Homosexuellen sollten ausnahmslos getötet werden.“ oder: „Verbrennt sie lebendig, stürzt sie von einem hohen Ort oder steinigt sie zu Tode.“ Diese Schriftgrundlage eurer scheinbaren Diversitätsverbündeten solltet ihr kennen. Sie könnten euch vielleicht beim (Nach-)Denken helfen.

Kranker Wahn

Ich weiß, Logik, Kombinationsgabe, Einschätzungsvermögen und Weitblick sind nicht so euer Ding. Noch stellt ihr Buntis euch trotzig vor die Kameras und besteht darauf, daß es ein „rechtsextremer“ Anschlag auf euch war. Auch für die Linkspartei, eure Geschwister im Geiste, waren ganz klar „rechte Kräfte“ schuld an dem Mordanschlag. Vielleicht braucht es ja noch fünf bis acht friedensreligiöse Amok-Fahrten auf euer Fest des Buntstolzes, bis auch bei euch der Groschen fällt. Was ich allen dringend empfehle ist, mal durch die aktuellen Threads und Kommentarspalten linksbunter Accounts zu scrollen. Was man dort an niederstem Propaganda-Dreck lesen muss, ist zwar schwer vorstellbar, zeichnet aber ein recht klares Bild, mit welchem kranken Wahn wir es seitens dieser Klientel zu tun haben: Von Seiten der linken Bessermenschen lesen wir, dass „die AfD Attentäter schickt, um unschuldige Menschen zu ermorden“ und wir werden gefragt: „wie lange dulden wir diesen braunen Dreck noch, bis wir endlich gründlich entnazifizieren und diesem Nazipack den Stecker ziehen??“ Im Qualitätsblatt “Spiegel” erfahren wir von einem „rechtsextremen Anschlag im Auftrag der AfD, wegen der anstehenden Wahlen.“ Putin soll schuld sein, las ich woanders. An just der Stelle in Berlin, wo eine Frau am Samstag von dem moslemischen Fanatiker zu Matsch zerfahren wurde, liegt jetzt ein Schild mit der Aufschrift: „No AfD – wählt keinen Hass!“.

Absoluter Gipfel und Endstadium der Selbstentlarvung ist jedoch, was der Sängerin “Lia Blue” auf der Gedenkfeier zum islamischen Anschlag auf den CSD entfuhr:ie habe gehofft, dass es „kein Kanake, sondern eine christliche, weiße Person“ war, die das Massaker anrichtete. Diese Worte stellen wohl einen der unverblümtesten und ehrlichsten Einblicke in die Gedankenwelt dieser schwer geisteskranken Sekte dar. Auf moslemischen Accounts läuft dagegen der allseits bekannte Mittelalter-Wahn: „Unser Bruder hat Gottes Werk vollendet“; „Gut gemacht, Bruder!“; „Allah ist groß!“; „Gute Arbeit! Allah führt Bruder um dieses Satanswerk zu stoppen!“ All das liest man dort – wohlgemerkt von hier lebenden, eingebürgerten Moslems. Sowohl die Staatsmedien als auch die freien, alternativen Blogs titeln wieder unisono vom „islamistischen Anschlag“. Es ist nicht mehr zu ertragen.
Das Konstrukt des “Islamismus”

Ich wiederhole mich hier, aber: Hat jemand schon etwas von militanten „Christisten“, gewaltbereiten „Judisten“, grausamen „Buddhististen“ oder mordenden „Atheististen“ gehört? Nein? Seltsam, oder? Nur Moslems bekommen dieses Sonderstatus-Kunstwort. Im Arabischen, der Kernsprache des Islams, gibt es kein historisches Äquivalent für das Wort „Islamismus“. Eine Aufteilung in einen „privaten“ Glauben und eine „politische“ Ideologie existiert im traditionellen Islamverständnis NICHT. Der Begriff ist ein rein westliches Konstrukt, erfunden im Zuge des Einknickens unserer einst starken, freiheitsliebenden Kultur vor einer menschenverachtenden, faschistoiden, invasorischen, skrupellosen Ideologie und Religion. Er ist insofern idiotisch (und nicht „idiotistisch“).

Was die eigentliche Tat anbelangt, diesen erneuten Mord eines Moslems an einem unserer Menschen hier auf unserem Heimatboden, so spielt es übrigens keine Rolle, aus welcher Ecke das Opfer stammt. Sie hassen Juden, Christen, Atheisten, Hindus, Schwule, Hunde, Freiheit, unsere Kultur, unsere Traditionen, unsere Länder, Schinken, Alkohol, dich und mich gleichermaßen – aber sie beschweren sich über „Islamophobie“, wenn wir diesen Hass benennen und die Wahrheit aussprechen. Nochmal: Es gibt keinen „moderaten“ oder „gemäßigten“ Islam. Ein „radikaler“ Moslem sagt: „Folgt Allah – oder ich töte euch!“ Ein „gemäßigter“ Moslem sagt: „Folgt Allah – oder mein Bruder tötet euch!“ Im Islam heißt es: „Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam! Unser Prophet Mohammed tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen!“ Derlei predigen Imame in den Koranbunkern und Brutstätten des Hasses, die inzwischen im Monatstakt aus unserem heimatlichen Boden sprießen. Als Moslem darf ich Andersdenkende also im Einklang mit dem Prophetenwort enthaupten, darf „ungläubige“ Frauen vergewaltigen, elfjährige Mädchen heiraten und „Ehrenmorde“ begehen – aber ich darf kein Schinkenbrötchen essen, denn das ist ein Verbrechen.

Ein schneller Brüter namens Moschee

Imame sagen: „Wir müssen den Ungläubigen den Kampf ansagen! Tötet alle, die behaupten, der Islam sei eine Religion der Gewalt!“ Altparteien-Politiker und Staatsfunk sagen: „Wir müssen Messern und Autos und den Rechten den Kampf ansagen!“ Wenn ich schreibe, „der Islam ist schuld an Gewalt, Mord und Chaos“, dann ist das „diskriminierend“ und kann strafrechtlich verfolgt werden; der Inserat-Satz „Wohnungen nur für Deutsche“ wurde per Gericht verboten und bestraft. Schwimmbäder oder Badestunden nur für Moslems hingegen werden vom Staat gefördert. Als Story-Plot einer Fernsehserie würde man derlei unglaubhaften Wahnsinn einfach ausschalten. Bei einer Befragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen unter muslimischen Schülern vor zwei Jahren stimmten 45,8 Prozent der Aussage zu, dass ein islamischer Gottesstaat die beste Staatsform sei. 67,8 Prozent gaben an, dass ihnen die Regeln des Korans wichtiger sind als die Gesetze in Deutschland. Diese Bälger dackeln, zuerst von radikalisierten Eltern und später in der Shisha-Bar von gleichaltrigen Alis und Mohameds aufgestachelt, in den nächstgelegenen schnellen Brüter namens Moschee, um sich dort von Steinzeit-Imam Abdullah die Absolution für ihren erträumten Weihnachtsmarkt-, CSD- oder U-Bahn-Anschlag abzuholen. Und die „gemäßigten“ unter ihnen werden hier in wenigen Jahren zu Einfluss und Macht gelangen und die Politik bestimmen.

Wenn es soweit ist, werden sie ohne Zweifel und umgehend die AfD, die Linken, die Schinkenbrötchen und das regenbogenbunte Arsch-und-Titten-Theater verbieten (ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass sie mit dem regenbogenbunten Arsch-und-Titten-Theater anfangen werden; das ist aber nur eine Vermutung). Schon jetzt ist Mohammed der häufigste Name in nahezu allen westeuropäischen Großstädten und in ein paar Wochen hängt hier wieder überall die Ramadan-Beleuchtung. Aber Toleranz heißt schließlich Erduldung. Das furchtbarste Drama von allem jedoch ist tatsächlich die massenhafte, de facto bedingungslos Einbürgerung: Wenn diese anachronistisch-religiösen Gestalten automatisch ab ihrer Geburt in Deutschland deutsche Staatsbürger werden, importieren wir uns die Dauerkatastrophe schlechthin. Bei Mörder-Abdul war es ebenso. Dieser Wahnsinnige war tatsächlich „Deutscher“, weil seine Eltern – libanesische Araber – ihn hier zur Welt gebracht hatten. Dass dieser „deutsche“ Moslem schonlange polizeibekannt war, bereits Anschläge plante; festgenommen wurde; Bewährung bekam, sowie ein von Steuergeldern bezahltes „Deradikalisierungsprogramm“ bei einer linken NGO durchlief, dessen nächster Termin für den heutigen Montag angesetzt war, ist mittlerweile eigentlich komplett nebensächlich.

Wieder mal: Wo bleiben die Demos der “gemäßigten“ Muslime?

Mir ist das Einzelschicksal dieses weiteren, nun glücklicherweise eliminierten Killers völlig einerlei; ich will – gemeinsam mit Millionen anderen – nur noch, dass islamischer Terror aus unserem Land endlich verschwindet. Weiterhin bin ich der Meinung, dass Einbürgerungen von Muslimen grundsätzlich gestoppt werden, solange es keine engmaschige und umfassende, ausnahmslos und rigoros durchgeführte Durchleuchtung und Kontrolle dieser Leute gibt. Moscheevereine und islamische Gruppierungen müssen in allen westlichen Ländern permanent überwacht werden, da niemand ausschließen kann, dass es sich um tickende Zeitbomben handelt. Und: Die europäischen Grenzen müssen für diese potenziellen Gefährdergruppe dichtgemacht werden. Was ich vor Jahren noch in dieser pauschalen und restriktiven Form abgelehnt hätte, halte ich heute für essenziell: wir brauchen tatsächlich eine Festung Europa. Es ist eine Frage des Überlebens.

Und an alle angeblich friedlichen Moslems, die hier schon wieder “Islamophobie“ oder “antimuslimischen Rassismus“ vermuten oder gerade Schnappatmung bekommen haben, hier abschließend noch eine ernstgemeinte Frage: Wann beginnen eigentlich eure Demos, auf denen ihr euch zu Tausenden auf unseren – und auch euren – Straßen und Plätzen einfindet und gemeinsam, lautstark und glaubwürdig gegen den Terror eurer Glaubensbrüder an uns rebelliert? Wann distanziert ihr euch von diesen Verbrechern? Wann bekennt ihr euch zu unserem Grundgesetz und unseren Werten? Dutzende Glaubens- und Völkergruppen tun dies und leben hier mit uns problemlos im Einklang – doch just die eine Religion, in deren Namen fast täglich in Deutschland gemordet wird, sticht hier durch Ignoranz und Schweigen hervor. Solange das von eurer Seite weiterhin nicht geschieht, werden wir euch nicht vertrauen und müssen wir annehmen, dass ihr uns – offen oder klammheimlich – als Feinde betrachtet. Ende der Durchsage.


Montag, 27. Juli 2026

Egal, wer da schlachtet, mordet, terrorisiert: Schuld sind immer die „Rechten“ und die AfD

von Alexander Schwarz

„Hotte Haltung“ bis in den Untergang



Der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) vom Samstag hat endgültig die Hirnverbranntheit des linken Milieus in diesem Land offengelegt und zeigt, dass der Mischpoke des haltungsverkommenen Juste Milieus mit den Maßstäben elementarer menschlicher Vernunft nicht mehr beizukommen ist. Obwohl der gestern von der Polizei erschossene Täter Abdul Ballout laut Innenminister Alexander Dobrindt „in der Vergangenheit mit einem hohen Maß an Straftaten auffällig“ und den Behörden wegen einer möglichen Radikalisierung und seiner Zugehörigkeit zur islamistischen Szene bekannt war, obwohl er 2025 einen “staatsgefährdenden Anschlag“ geplant hatte, durfte er nicht nur – wie zahllose andere migrantische Mörder und Vergewaltiger auch – frei herumlaufen, sondern wurde auch noch auf Steuerzahlerkosten von NGO-Aktivisten in vollkommen nutzlosen und schwachsinnigen “Deradikalisierungskursen“ bespaßt.

Zum Vergleich (und man kann nicht müde werden, auf dieses himmelschreiende, jegliches Vertrauen in die Neutralität der Justiz erschütternde Missverhältnis hinzuweisen): Wegen einiger lächerlicher angeblicher Umsturzphantasien in Chatgruppen wurde vor bald vier Jahren eine Gruppe fußlahmer Rentner als angebliche “Reichsbürger“ in einer bundesweit inszenierten Razzien-Orgie mit 3.500 Beamten vom Fleck weg verhaftet und schmoren bis heute ohne Urteil im Knast. Reale Verfassungsfeinde und mörderische Extremisten mit IS-Nähe hingegen können in diesem dysfunktionalen Failed State frei herumspazieren und Menschen ermorden.

Hayalis Selbstentblödung kurz vor der Tat

Und was tun nun die Linke? Wahnhaft versuchen sie von der ersten Minute an das Massaker, das Ballout anrichten wollte und teilweise auch angerichtet hat, zur „rechten“ Tat umzulügen. Warum? Weil es im Weltbild dieser Geisteskranken keine anderen Feinde geben kann und darf. Kurz vor dem Anschlag hatte ZDF-Agitatorin Dunja Hayali im “heute-journal” noch gefaselt, heutzutage gehe die Bedrohung der “Vielfalt” von einem „allgemeinen Anstieg von Queer-Feindlichkeit, unter anderem von „Rechtsextremisten“ aus. Statistiken würden das angeblich belegen. Wann der letzte Rechtsextremist (worunter in der Wahnwelt der Hayalis dieses Landes natürlich jeder AfD-Politiker,- Anhänger und überhaupt jeder Konservative fällt, der etwa die queere Frühsexualisierung von Kindern ablehnt) zum letzten Mal Andersdenkende ermordet hat, verriet sie natürlich nicht.

Nach dem Anschlag blieb es dann einer moralisch völlig verwahrlosten Reporterin von “n-tv” vorbehalten, ernsthaft in die Kamera zu sagen: „Die queere Community fühlt sich natürlich vor allen Dingen von rechts bedroht“, wenig später gefolgt von der Wiederholung: „Aber nochmal, klar: Die queere Community fühlt sich natürlich vor allen Dingen von rechten Kräften bedroht – das habe ich auch heute auf den Demonstrationen, bei den Interviews, die ich geführt habe, immer wieder gehört“. Zuvor hatten die öffentlich-rechtlichen Medien die Verrenkung und Wirklichkeitsklitterung so lange nur irgendwie möglich durchgehalten; auf Instagram hatte die “Tagesschau” vermeldet, „ein Fahrzeug“ sei in eine Menschenmenge gerast – als ob das Auto von selbst losgefahren sei. Auch die Auslassung des hier geborenen libanesischen, mithin arabischen Täters und seines iranischen Beifahrers (dessen Rolle noch unklar ist) entspricht den seit Jahren probaten Methoden der Mainstream-Journaille, das eigene Weltbild gegen unliebsame Realitätsdurchbrüche abzuschirmen.

Selbst die linke Begriffsgeburt “Islamismus“ wird gemieden

Doch auch die für den Import dieser barbarischen Zustände Alleinverantwortlichen Altparteien blieben sich treu – und sonderten nur wieder ihre obligatorischen Phrasen-Statements ab. Egal, ob Kanzler Friedrich Merz, Finanzminister Lars Klingbeil, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst oder natürlich die Grünen und der CSD selbst: Nirgendwo war in den Reaktionen das Wort „Islamismus“ zu finden. Nicht einmal dieser Begriff also, den man eigens dafür erfunden hat, um den dem Islam wesensimmanenten Terror vom angeblich “friedlichen” Islam künstlich abzugrenzen, wird heute noch benutzt – weil er selbst schon zu sehr nach “AfD-Sprech“ und unliebsamer Wirklichkeit klingt.

Kein Wort der Kritik daher von dort auch dazu, dass der 21-Jährige Ballout noch bis Mai im Gefängnis saß, und längst wegen schwerer Körperverletzung und räuberischer Erpressung polizeibekannt war. Er war im Libanon verhaftet und nach Deutschland zurückgebracht worden – wegen der Vorbereitung der erwähnten staatsgefährdenden Gewalttat. Trotz dieser Faktenlage verbreiten unverbesserliche Linke unbeirrt die irre Mär, der Anschlag sei „rechts“ gewesen. Wie die Hirnverrenkung dieser argumentativen Engführung funktioniert, zeigte beispielhaft der folgende Beitrag auf dem linken Blasenbiotop “Bluesky”: „Radikalisierte, gewaltbereite, konservative Religionsfanatiker mit misogyner, queerfeindlicher und ableistischer Weltanschauung sind und waren schon immer dem Rechtsextremen Spektrum zuzuordnen. Wenn Islamisten Menschen töten, dann ist das ein Rechtsextremer Anschlag“ (Rechtschreibung laut Original).

Typisch für “Bluesky“

In einem anderen Post wurde tatsächlich behauptet, ausgerechnet die AfD (!) pflege “seit Jahren enge Kontakte in die islamistische Szene“. Nun fahre ein Transporter in eine CSD-Menschenmenge. „Zufall vor so wichtigen Wahlen?“, lautet dann die Frage, die impliziert, die AfD habe mit Islamisten ein Terrorkomplott geschmiedet, um die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Derlei hanebüchener Wahnsinn zeigt, wie es in diesen Köpfen aussieht, die nicht fähig sind, den Kollaps ihres irrwitzigen Weltbildes zu ertragen und nur noch „Rechte“, „Faschisten“ und „Nazis“ am Werk sehen. Wenn Islamisten der linken Illusion vom angeblich wahren, friedlichen Islam nicht entsprechen, werden sie kurzerhand als „Rechte“ etikettiert, und schon herrscht in ihren Echokammern wieder Ordnung. Auch bei früheren Anschlägen bediente man sich dieser Methode.

So wie es den „wahren“ Sozialismus, trotz zahlloser Versuche in aller Welt angeblich noch nie gab und die gescheiterten linken Regime dann immer als „rechts“ eingestuft werden, weil sie sich ja gewaltsamer Mittel bedient hätten und dies nur Rechte tun, redet man sich ein, islamistischer Terror sei per se rechts. Es ist kein Wunder, dass solche Irre sich von Twitter zurückgezogen haben und Schutzräume wie “Bluesky” bevorzugen, wo sie wieder unter sich sind und sich gegenseitig in ihrer Verrücktheit bestärken können. Die letzten Tage bestätigen jedenfalls wieder eindrucksvoll, dass diese Blase sich komplett von jeder Realität verabschiedet hat.



CSD-Anschlag: Die Implosion der Vielfalt

von Paul Martin

Auch nach dem gestrigen Anschlag: Pathologische Unbelehrbarkeit der transqueeren Community



Nach dem Anschlag auf die Berliner Pride überschlagen sich staatliche Stellen, Mainstream-Medien und die sogenannte “demokratische Zivilgesellschaft” mit Plädoyers der Verteidigung eines offenen und toleranten Miteinanders. Sie schwenken Regenbogenflagge und skandieren “Wir sind bunt”. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündet, daß der Christopher Street Day (CSD) “für die grundlegenden Werte der EU” stehe. All diese Wörter und Symbole – Offenheit, Toleranz, Regenbogen, Buntheit, Werte der EU – stehen für dasselbe. Sie stehen für die Vorstellung, die Menschheit sei ihrem Wesen nach eine konvergente Gemeinschaft, in der alle mehr oder weniger dasselbe wollten.

Sie gehen davon aus, dass alle relevanten Unterschiede zwischen den Menschen sozial konditioniert, als “gemacht” und zum Zweck der Unterdrückung geschaffen worden seien – und dass sie sich dementsprechend auch wieder abschaffen ließen. Diejenigen Unterschiede, die es gibt, deren Existenz sich nicht bestreiten lässt, die uns “divers” machen, – die seien indes vernachlässigbar, weil sie den Progressivisten zufolge keinen Einfluss haben können auf die Möglichkeit der globalen Einigung unserer Spezies unter dem Banner des sinnentleerten Konsumhedonismus, die die Kathedrale als irdische Erlösung anstrebt, unter der die Trennlinien zwischen den Menschen final aufgelöst sind.

Unüberwindbare Differenzen

Der CSD steht in der Tat für diese Weltanschauung wie kaum eine andere Veranstaltung. Menschen verteilen sich auf zwei Geschlechter – Mann und Frau. Sie unterscheiden sich. Der CSD will diese eben Differenz, die nicht überwindbar ist, überwinden, weil er ein Herrschaftsinstrument in ihr sieht. Menschen verteilen sich auf unzählige Völker – dazu gehören etwa Deutsche und Libanesen. Sie unterscheiden sich. Der CSD will auch diese Differenz, die nicht überwindbar ist, überwinden, weil er ein Herrschaftsinstrument in ihr sieht.

Wenn wir Horrortaten wie jene des Islamisten Abdul Ballout von gestern Abend verhindern wollen, dann brauchen wir nicht noch mehr davon. Wir brauchen nicht noch mehr Offenheit, mehr Toleranz, mehr Regenbogen, mehr Buntheit, mehr Werte der EU, kurzum: mehr CSD. Nein: Wir brauchen weniger von alledem. Wir brauchen die Einsicht, dass Menschen wahrhaft, tatsächlich und in bedeutsamer Weise unterschiedlich sind. Wir brauchen die Einsicht, dass der durchschnittliche Araber (nicht jeder aber, die allermeisten) eben nicht in diese Gesellschaft, eine aufgeklärte, freiheitliche, europäische Gesellschaft, gehört – weil er ihr als Folge der eigenen Sozialisation und kulturellen Prägung unversöhnlich gegenübersteht und sich wesenhaft, fundamental, und unauflösbar heterogen zu ihr verhält. Dies ist die Folge einer Prägung, die sich nicht durch Integration, grenzenlose Toleranz oder sogar Einbürgerung auflösen lässt. Ein Staat, der funktional ist, der soziale Kohäsion aufweist, kann sich nur erhalten, wenn er bereit ist, dies anzuerkennen und das Heterogene, wo es die eigene Bevölkerung bedroht, auszuscheiden. Deshalb: Gegen Eure Buntheit!


Abdul Ballout ist tot, doch die linke Geisteskrankheit lebendiger denn je

von Theo-Paul Löwengrub

Passte nicht ins muslimische Vielfaltsbild der queeren Community, also war er wohl ein “Rechter“: der heute Abend erschossene CSD-Amokfahrer Abdul Ballout



Als der flüchtige CSD-Attentäter Abdul Ballout heute Abend in einer Spandauer Kleingartenanlage vom SEK erschossen wurde, hatte seine gestrig Wahnsinnstat bereits 24 Stunden den zunehmend hysterischen Diskurs dieses Landes vereinnahmt. Dabei wurde eines so überdeutlich wie nie zuvor: Deutschlands herrschende linksgrün-woke Kaste in Politik, Medien, Kulturbetrieb und im vorpolitisch-“aktivistischen” Raum ist schwer geistesgestört. Viel schwerer, als man dies bislang für möglich gehalten hätte. Was Vertreter des hier selbst angegriffenen Milieus und seiner politischen Komplizen zu Täter, Tat und Motiv dieses islamistischen Anschlags vom Stapel ließen, zeugt von einer wirren Gemengelage aus Schizophrenie, hoffnungsloser Verstrahlung und einer Sonderstufe des Stockholm-Syndroms, die gemeingefährliche Züge aufweist.

Es begann, wie bereits gestern schon von wachen Kommentatoren auch hier auf Ansage! befürchtet, zunächst einmal mit dem Versuch, den Täter getreu der “Nichts hat irgendwas mit irgendwas zu tun”-Doktrin vom “wahren“ Islam und dem idealisierten Muslimbild der Linken abzutrennen und ihn stattdessen ins rechte, konservative Umfeld zu verlagern – ein irrwitziges Unterfangen, an dem sich sogar die Berliner Regierung beteiligte. Der Trick dabei: Das, was Islamisten gemeinhin ausmacht – die schariakonforme, streng realbasierte Befolgung traditioneller patriarchaler und reaktionärer Regeln und Familienmodelle – sei wesensverwandt mit den Forderungen rechter und rechtsextremer Parteien, ein Gedanke, den AfD-Außenseiter wie Maximilian Krah bedauerlicherweise mit ähnlich abstrusen Gleichsetzungen schon vor Jahren hatte, als er die festen Grundwerte islamischer Gesellschaften und Sozialstrukturen in Abgrenzung zum dekadenten Westen lobte.

Doppelte Idiotie

Die Idiotie dahinter ist eine doppelte: Die Werte und das Menschenbild christlich-konservativer Europäer sind zum einen grundverschieden von dem koranhöriger Muslime. Und zum andern sind diese potenziell gewaltbereiten und homophoben Islamisten in der Umma deutscher Muslime eben keine exotische Minderheit, während die breite Mehrheit begeistert CSD und Vielfaltsfeste mitfeiert, sondern sie sind unter den gläubigen Muslime eher der Normalfall – wie auch die Zustimmungsraten zu Kalifat und Scharia unter jüngeren Muslimen von mehr als der Hälfte beweisen.

Eine abgeschwächtere Variante des Umframings von Ballout zum “rechten“ Täter besteht in der Mutmaßung, weil dieser Anschlag ja der AfD vor den Landtagswahlen im Osten so gut in den Kram passe, müsse die Tat irgendwie im Interesse oder gar auf Initiative von den vermaledeiten rechten Schwulenhassern erfolgt sein. Beispielhaft für diesen paranoiden Verschwörungsmüll mögen die beiden folgenden Tweets hasszerfressener weltbildstarrer Vollopfer der Endstufe von Realitätsverweigerung stehen, wie es sie vom Tenor her in linken Bubbles zahlreiche gibt:




Ein weiterer Versuch zur Rettung des ins Wanken geratenen Weltbilds bestand des Weitern im Verweis darauf, dass Ballout ja “Deutscher“ sei. Geboren 2005 als Sohn libanesischen Eltern, träfen auf ihn die “rechte” Stereotypen über Zuwanderer gar nicht zu; welche Erleichterung aber auch! Dumm bloß: Das Gegenteil ist richtig. Tatsächlich zeigt dieser Fall erneut, dass in Deutschland so etwas wie gelungene Integration durch Naturalisierung, Staatsbürgerschaft und sogar durch Geburt begründete Verwurzlung bei vielen Muslimen nicht ansatzweise funktioniert; dies zeigen übrigens auch etliche Türken der zweiten und dritten Gastarbeitergeneration, denen dieses Land, obwohl sie seinen Pass tragen und hier geboren sind, fremder ist als es ihren Vorvätern bei Ankunft war.

Berauschen an der “Diversität”

Geschlossene Parallelgesellschaften, null Anpassungsdruck und servile islamophile Anbiederung nebst Multikulti-Appeasement haben die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass sich hier stillschweigend vermeintlich gut eingegliederte, hier heimische Muslime im Familienumfeld radikalisieren, förmliche Schattengesellschaften bilden und als Schläfer inmitten der von ihren Vielfaltserrungenschaften ganz verzückten Alman-Communities einen Hass auf alles Westliche, Freiheitlich und “Bunte“. Doch die Linken, die sich an ihrer “Diversität” berauschen, wollen und werden dies nie verstehen – weil sie von sich auf alle anderen schließen und für sie nicht sein kann, was nicht sein darf.

Und zu schlechter Letzt trat dann heute noch ein vierte Form von Wortführern und Berufsempörten in Erscheinung, die die Fassungslosigkeit über die Tat zum Problem machten: Jene üblichen Haltungskünstler und Propagandisten, die vor “Instrumentalisierung“ warnten; merke: Wann immer sich die falschen über Anschläge aufregen oder auch nur trauen, ist ist dies populistisch Stimmungsmache, Hass und Hetz. Unter den Widerlingen, die hier wieder mal als erst den Hut in den Ring warfen, war der “Kabarettist” Florian Schröder, der in einem kruden Videostatement politisch scheinkorrekte Verrenkungen anstellte, um sich gleichzeitig von Islamisten zu distanzieren und gleichzeitig die AfD zu attackieren. Doch auch der unvermeidliche Georg Restle durfte nicht fehlen:



In all diesen vorgenannten Registern linker Bewältigungsversuche zeigt sich die eingangs beschriebene Geistesstörung. Die Anhänger dieses Milieus, das die Verhältnisse als Bereicherung und Regenbogenbuntheit feiert, die ihm selbst zum Verhängnis werden, können einfach nicht mehr innehalten, den eigenen fundamentalen Irrtum einsehen und kehrtmachen. Sie halten an ihrer Ideologie fest bis in den Untergang.

Dabei sind die Begleitumstände der Horrortat so absurd und abstrus und für jeden, der den alten bundesdeutschen Rechtsstaat bis Merkel kannte und achtete, so unvorstellbar, ist das Staatsversagen so monströs, dass wahrlich nur noch Psychopathen sie gesundbeten oder verharmlosen können. Ja, es stimmt: Die Aufmerksamkeitsspanne zwischen den Gräueltaten auf den Straßen wird immer kürzer, ein noch der Messermord von Trier und jetzt schon Berlin, man kommt nicht mehr mit; dennoch ist das dahinterstehene Muster und die Hauptursache – eine anhaltende verantwortungslose maximal bevölkerungsfeindliche Politik – dasselbe, weshalb auch nur das überfällige Ende dieses anhaltenden Verrats an Deutschland die Lösung sein kann.

Vom Deradikalisierungskurs ins Amokfahrzeug

Der Fall Ballout ist hier besonders schockierend, niemand hätte sich noch vor wenigen Jahren ausmalen können, dass ein solches Behördenversagen in Deutschland möglich ist – doch es hat Methode. Der “deutsche” Araber plante berits 2025 einen Anschlag und versuchte seine Ausreise in Richtung Syrien; Im Libanon wurde er festgenommen und nach Deutschland zurückgeführt. Im Mai 2026 verurteilte ihn die deutsche Justiz wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten – auf Bewährung, obwohl die Staatsanwaltschaft knapp drei Jahre Haft gefordert hatte. Ballout kam somit nicht in Haft und konnte sein terroristisches Unwesen weiter treiben. Als Auflage sollte er 26 Beratungsgespräche zur “Deradikalisierung” absolvieren … durchzuführen natürlich von einer vom Staat mit Steuergeld zugeschissenen NGO, auf den Webseite es von Gendersprech und linkem Sozialarbeitergequatsche nur so wimmelt. Zwei der Termine hatte Ballout “auf freiwilliger Basis” wahrgenommen, der dritte war für den Montag nach der Tat geplant. Heißt somit unterm Strich: Ein als terroraffiner Gefährder gerichtsbekannter Islamist, der wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt worden war, durfte auf freiem Fuß bleiben und wurde noch mit Beratungsangeboten “begleitet” und gepampert – bis er ungehindert morden konnte (unbestätigten Gerüchten zufolge soll Ballout noch einen Komplize bei der Tat gehabt haben; hier müssen Ermittlungen, sofern sie ernsthaft betrieben werden, abgewartet werden), All das jedenfalls ist fraglos nur möglich in der weltgrößten Freilaufpsychiatrie namens Deutschland.

Und die größte Sorge unserer Politiker und Medienschaffenen ist der “Kampf gegen rechts“ und die in Form der AfD wiedererstarkende politische Vernunft der Normaldenkenen. Stunden vor dem Anschlag von Berlin gaben die CSD-Organisatoren ihren Bedenken vor dem zu erwartenden AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt Ausdruck – und fanden sogar nichts dabei, einen Artikel der “Frankfurter Rundschau“ dazu heute früh, am Morgen nach dem Anschlag also (!), zu posten. Vermutlich würden sie noch dann ihr „FCKAFD” stammeln, wenn sie die dschihadistischen Schlachtmesser bereits an der Kehle spüren. Dieses Land ist nicht mehr zu retten.


Islamischer Anschlag auf den Berliner CSD: Warum ich euch Berufshomos verachte!

von Julian Marius Plutz

Nichts sehen und nichts wissen wollen Die queer-woke Geisteskrankheit



Mit etwas Pech wäre ich als Reporter für ein anderes Medium beim Christopher Street Day in Berlin gewesen. Doch es kam anders; zu der Zeit, da ein Moslem sich entschied, für ein Blutbad bei einer Gay-Parade zu sorgen, saß ich (mehr lag ich, ehrlich gesagt) in einem beschaulichen 4000-Seelen-Dorf in Unterfranken, wo übrigens gerade Weinfest war – natürlich nicht ohne die Betonbegrenzungen, ohne die die Vielfalt hierzulande nicht mehr auskommt; schließlich könnte sich ja ein wildgewordener Abdul entschließen, aus Bratwurst, Silvaner und friedlichen Gästen ein Massaker zu machen. Das muss wohl dieses beste Deutschland aller Zeiten sein, in dem wir gut und sogar gerne leben. Ihr Woken, Linken, Regenbogenbunten habt sie doch nicht mehr alle!

Von Berlin blieb ich verschont, doch dafür war ich eine Woche zuvor beim CSD in Frankfurt gewesen. Über dieses Event könnte ich einen launigen und auch kritischen Beitrag verfassen und viel über eine banale, allzu blöde kommerzialisierte Veranstaltung ohne echte politische Botschaft erzählen; ich könnte über krude Fetischträger berichten, aber auch über die zwar überdurchschnittlich leckere, leider aber auch überdurchschnittlich teure Verpflegung vor Ort einen Vortrag halten (in zwei Tagen habe ich wahrscheinlich mehr hessische Bratwürste aus regionaler Herstellung gegessen als Andrea Ypsilanti, einst bekanntgeworden als “Lügilanti“, die mit einem gebrochenen Wahlversprechen Ministerpräsidentin werden wollte und dann Gott sei Dank von ihrer eigenen Partei “gescheitert“ wurde; ja, damals konnte sich die SPD noch sowas wie ein rudimentäres Rückgrat erlauben). Doch der Appetit ist mir – trotz zahlloser von mir verzehrter Wildbratwürste aus Bad Camberg, die beim CSD in Frankfurt kredenzt wurden – gründlich vergangen.

Keine Gefahr von Hubert und Marianne aus Ottobrunn

Denn nun, eine Woche gab es das Massaker in Berlin. Und während jeder genau wissen kann und völlig klar ist, aus welchem schwulen-, juden-, frauen- und mithin menschenfeindlichen Milieu auch dieser Täter wieder stammt, verleugnen die üblichen Verdächtigen das Offensichtliche. Ich frage ich wirklich, wann diese unanständig bornierten, dafür umso verlogeneren Berufsschwulen endlich aufwachen werden und aufhören, jene Tätergruppen zu verharmlosen oder gar zu hofieren, die – frei nach der Clausthaler-Werbung– nicht immer, aber immer öfter dafür sorgen, dass sich ein schleichender Genozid fortsetzt, wie es Akif Pirinçci bereits vor 2015 formulierte.

Nein, der Berliner Täter Abdul Ballout, der gestern beim Zugriff des SEK ausgeknipst wurde, war eben nicht ein Schafshirten-Fiete aus Klein-Eutin in Schleswig-Holstein. Und nein, die Bedrohung für schwules Leben ging auch hier nicht vom Hubert und der Marianne aus, die in Ottobrunn in Oberbayern ein Wirtshaus betreiben. Die Namen der Schlächter haben, man kann es nicht anders sagen, in aller Regel arabischen Klang. Sie heißen Omar (wie in Orlando beim “Pulse Nightclub”-Anschlag 2016) oder Zaniar (wie beim Angriff auf den “London Pub” in Oslo während der Pride-Parade 2022) oder Abdullah (wie in Dresden beim Messerattentat auf ein schwules Paar 2020) oder Musab (wie in Seattle beim Brandanschlag auf den Gay-Club “Neighbours” 2013/14) und eben Abdul wie jetzt beim CSD-Horror in Berlin-Tiergarten. Dass der Letztgenannte 2005 in Deutschland geboren wurde und von Medien demonstrativ als “Deutscher“ (also Nichtmigrant) geframt wird , sagt nur aus, dass das Problem der muslimischen Masseneinwanderung in den hier geborenen Nachkommen leider allzu oft seine Fortsetzung findet. Das beste Deutschland aller Zeiten mutiert Tag für Tag zum Schlachtfeld radikaler Moslems wie Abdul und vieler anderer Täter mehr, ob hier illegal eingewandert und geduldet oder nach Familiennachzug hier geboren, aber immerdar ausgestattet mit überall verfügbaren Waffen (beim Aussteigen aus dem Amokfahrzeug schwang Ballout eine Machete und stach wild auf die Flüchtenden ein) und obligat beherrscht von einer finsteren Wüstenreligion, die ihren gebietet, all das auszulöschen, was sie verachten.

Ihr Woke-Homos seid die Totengräber dieses Landes!

Aus dem Grund meiner Sexualität – ich mag Männer wie Frauen gleichermaßen (eine Information, die Sie sofort wieder vergessen dürfen!) – gehöre ich selbst zu dieser sogenannten Community. Doch ich hasse nichts mehr als die Tatsache, dass niemand, wirklich niemand von diesen regenbogenerkrankten Spinnern den Mumm hat aufzustehen und endlich einmal klar die Tätergruppe zu benennen, die hier unser aller Leben und unsere Freiheit versaut. Wieviele Freunde wollt ihr noch zu Grabe tragen, wie viele von radikalen Moslems ermordete Opfer wollt ihr noch vertuschen, bis ihr endlich in der Realität angekommen seid? Was, bitte, stimmt nicht mit euch? Seid ihr wirklich wie die allerdümmsten Schweine, die dem Schlächter noch dankbar die Regenbogenfahne umhängen? Ich habe euch eh nie verstanden, ihr Berufshomos… aber in diesen Tagen empfinde ich nichts mehr als Wut und Verachtung. Ihr habt kein Problem, euren unmaßgeblichen Fetisch einem Millionenpublikum zu präsentieren (meinetwegen, es ist zwar eklig, aber okay…). Aber dann bringt ihr es nicht über die Lippen, klar auszusprechen, dass es vielleicht nicht ausschließlich, aber viel zu oft und vor allem Muslime sind, die euch (und am Ende auch mich!) abschaffen wollen – und eben kaum Rechte? Ihr seid Esel, die mit eurem „Kampf gegen rechts“ gratismutig und mutlos ein Phantom bekämpft, während ihr die wirkliche Gefahr verschweigt.

Wie gesagt: Ich hatte schon mehr Glück als Pech, nicht in Berlin gewesen zu sein, sondern im beschaulichen Franken, das mittlerweile auch gar nicht mehr so beschaulich ist, womit wir wieder bei den Merkelpollern beim Weinfest in einem idyllischen, tollen 4000-Seelen-Dorf wären. Dieses Land wird abgewickelt und ihr, ihr Berufshomos, ihr linke Wokisten, seid die Totengräber dieses ehemaligen schönen Deutschlands. Manchmal denke ich bei mir, auch wenn es unfair erscheint, dass ihr Regenbogen-Appeaser fast noch schlimmer seid als die eigentlichen Attentäter.


Donnerstag, 23. Juli 2026

Quo usque tandem, Steinmeier? Bundespräsidiale Hetze zum 10. Jahrestag des Münchner OEZ-Attentats

von Theo-Paul Löwengrub

Immer unerträglichere Hetze: Steinmeier



Wie lange noch will dieser unsäglichste aller deutschen Bundespräsidenten unsere Duldsamkeit eigentlich noch missbrauchen, wie lange sehen wir noch zu, wie diese groteskeste und bösartigste Fehlbesetzung in Schloss Bellevue diese Gesellschaft mit seinen salbungsvoll vorgetragenen Spaltungsreden vergiftet, wie er eine verbrecherische Migrationspolitik zynisch zur Erfolgsgeschichte umlügt und deren Opfer missbraucht, wie er Fakten verdreht und die demokratische Opposition kriminalisiert und große Teile des deutschen Volks verhetzt? Mit dem, was sich “Krank-Spalter” Steinmeier gestern anlässlich des zehnten Jahrestags des Attentats am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München leistete, übertrifft er sich selbst nochmals um Längen. Dass damals, 2016, neun junge Menschen durch die Kugeln des 18-jährigen Sohns iranischer Asylbewerber Ali Sonboly starben, der aufgrund seiner späteren Namensänderung von deutschen Lückenmedien ausschließlich und beharrlich als “David Sonboly“ bezeichnet und zum “deutschen Rassisten“ geframt wurde, wird bei Steinmeier schamlos umgedichtet zu einer weiteren rechtsextremen Schandtat in der ja schier endlosen Tradition deutscher Massenmorde: “Diese Ideologie kennen wir. In der Geschichte haben Deutsche mit dieser Ideologie millionenfach gemordet.“

Diese abgefeimte propagandistische Ausschlachtung eines – wie so viele weitere Zeitbomben mit seiner Familie fahrlässig in Deutschland beherbergten – antisemitischen Migranten, der gezielt Türken, Albaner und andere Migranten verachtete, zeigt, zu welcher Volksverdummung mit Halbwahrheiten die herrschende linke Klasse hierzulande willens ist, um ihre Feindbilder zu pflegen und das eigene Weltbild gegen die Wirklichkeit abzuschirmen. Die Umdeutung Sonbolys zu einem “Neonazi“ (weil er am Jahrestag des Massenmords von Utøya zugeschlagen, dessen Killer Andes Breivik verehrt und sich – wie etliche iranische Nationalisten – als „Arier“ bezeichnet hatte) belegt dabei nicht nur die eigenen projektiven Wahnwelten Steinmeiers, die mangels realexistierender “Nazis” auch hier wieder alles passend machen, was partout nicht passen will; sie folgt auch der unseligen Praxis, in Ermangelung echter rechtsextremer Gewalttaten alles zu solchen zu stempeln, was sich irgendwie durch selektive Auslassung entsprechend interpretieren lässt.

Zynische Ausblendung

Da werden dann türkische Graue Wölfe statistisch mit völkischen Ost-Jugendlichen in einen Topf geschmissen, Anschläge nachweislicher “lone wulfs“ – autistischer Einzelgänger – und sogar medizinisch längst vor der Tat (und nicht, wie bei Islamisten, stets erst danach) amtsbekannt als schwer schizophren feststehender Psychopathen wie die des Hanau-Attentäters Tobias Rathjen zu planvollen “rechtsextremen“ Vorsatztaten umgemodelt, stets unter zynischer Ausblendung aller nicht ins Bild passenden Begleitumstände und sogar menschenverachtender Verschweigung störender nichtmigrantischer Opfer. Hauptsache, alles, was sich irgendwie dazu eignet, wird offiziell als “rechtsextremistisch” und “rassistisch” eingestuft, um damit das Bild, das Steinmeier und seine Geistesverwandten von den Deutschen als ewigem Tätervolk haben, zu verstärken.

So erwähnt Steinmeier den iranisch-muslimischen Migrationshintergrund des Münchner Attentäters Sonboly nur ganz am Rande und bauscht den Fall stattdessen zu einem allumfassenden Menetekel gegen „volksverhetzendes rassistisches Sprechen, Handeln und Posten“ auf. Jede “Spur”, so das Staatsoberhaupt ,müsse politisch bekämpft, verfolgt und sanktioniert werden; „mehr klare Kante“ fordert Steinmeier, womit er allerdings nicht etwa die antisemitischen, gewaltverherrlichenden und auch untereinander real ultrarassistischen Ressentiments der zahllosen Ethnien und Zuwanderergruppen in Deutschland meint, sondern – was sonst – natürlich den “Kampf gegen rechts” vulgo gegen die AfD. Für diese gedankliche Engführung missbraucht Steinmeier nun also auch dieses Gedenken und instrumentalisiert erneut eine wirre, hochkomplexe Gemengelage eines Amoktäters mit erkennbaren psychischen Problemen, um ein angebliches „feindliches Klima“ gegenüber Zuwanderern hierzulande zu beschwören, während er Deutschland zugleich pauschal zum „Land mit Migrationshintergrund“ erklären. Die unverfrorene Gleichsetzung der unkontrollierten Masseneinwanderung, wie er sie seit 2015 mitbeklatscht, mit einer maß- und sinnvollen selektiven Migration hat dafür gesorgt, dass jeder, der kritische Fragen zur unkontrollierten Zuwanderung stellt, unter Generalverdacht gerät. Das ist auch das Resultat von Steinmeiers Zersetzungsrhetorik in dem das größte Problem nicht etwa kriminelle und extremistische Migranten seien, sondern falsch wählende, rechtsextreme Deutsche mit ihrem Hass. – und die einzige Opposition, die die Migration angemessen problematisiert, gilt ihm als Nährboden für „totalitäres Denken“. Was sich Steinmeier in seinem 200-Millionen-Ausweichquartier (während sein 1-Milliarden-Elfenbeinpalast Bellevue gerade renoviert wird) herausnimmt, ist das Letzte vom Letzten. Dieser Bundespräsident ist eine Schande für Deutschland.


Samstag, 18. Juli 2026

Keine Berührungsängste mit Islamisten: Berlin zahlt 675.000 Euro an “Islamic Relief”

von David Berger

Bei Anruf Islamterror?



Während der Berliner Senat bei Sicherheit, Schulen und Infrastruktur regelmäßig über leere Kassen klagt, fließen Hunderttausende Euro an das „Muslimische Seelsorge Telefon“ (MuTeS. Dessen Träger “Islamic Relief Deutschland” steht seit Jahren wegen seiner personellen Verbindungen zum Umfeld der Muslimbruderschaft in der Kritik. Berlin ist arm, aber großzügig – jedenfalls dann, wenn es um Projekte aus dem islamischen Verbandsmilieu geht. Insgesamt 675.000 Euro stellte das Land zwischen 2022 und 2026 für MuTeS bereit. Jährlich fließen 135.000 Euro Steuergeld in das Projekt, wie aus einer parlamentarischen Anfrage hervorgeht.

Auf den ersten Blick klingt das Vorhaben ausgesprochen fürsorglich. Menschen in seelischen Notlagen können sich rund um die Uhr anonym und kostenlos beraten lassen. Das Angebot steht nach Angaben des Trägers unabhängig von Religion, Herkunft, Alter und Geschlecht offen. Allein im Jahr 2023 sollen die ehrenamtlichen Mitarbeiter 6.624 Gespräche geführt haben. Gegen eine Telefonseelsorge für Muslime wäre grundsätzlich wenig einzuwenden. In einer Großstadt mit einem erheblichen muslimischen Bevölkerungsanteil kann ein solches Angebot sinnvoll sein. Der Skandal liegt nicht in der Seelsorge, sondern in der Wahl des Trägers.

Der problematische Träger

Verantwortlich für das Seelsorgetelefon ist Islamic Relief Deutschland. Und diese Organisation ist keineswegs irgendein unbescholtener Wohlfahrtsverband. Bereits 2020 erklärte die Bundesregierung unmissverständlich, nach ihrer Kenntnis verfügten sowohl Islamic Relief Worldwide als auch Islamic Relief Deutschland über „signifikante personelle Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder ihr nahestehenden Organisationen“. Die Muslimbruderschaft tritt in Europa meist nicht mit martialischen Parolen oder offenem Terrorjubel auf. Ihre Strategie besteht vielmehr darin, langfristig gesellschaftlichen und politischen Einfluss zu gewinnen, eigene Strukturen aufzubauen und sich als vermeintlich unverzichtbarer Ansprechpartner des Staates zu etablieren. Wohlfahrt, Bildungsarbeit, interreligiöser Dialog und soziale Projekte können dabei als Türen in die Mitte der Gesellschaft dienen.

Gerade deshalb müsste der Staat bei der Auswahl seiner Kooperationspartner äußerste Vorsicht walten lassen. Wer Seelsorge anbietet, erhält Zugang zu Menschen in besonders verletzlichen Lebenssituationen. Er gewinnt Vertrauen, gesellschaftliches Ansehen und nicht zuletzt die Anerkennung als legitimer Vertreter muslimischen Lebens. Ein Seelsorgetelefon ist daher keineswegs nur eine neutrale Hotline. Es ist auch eine Institution, die ihrem Träger Autorität und Einfluss verschafft. Selbst das große Hilfsbündnis „Aktion Deutschland Hilft“ zog inzwischen Konsequenzen: Die Mitgliedschaft von Islamic Relief Deutschland war seit 2020 ausgesetzt und wurde im Juni 2026 endgültig beendet. Der Berliner Senat dagegen überweist unbeirrt weiter.

Berlin sieht keine Unregelmäßigkeiten

Bereits in einer früheren Antwort auf eine Anfrage der AfD bestätigte der Berliner Senat, dass MuTeS in den Jahren 2020 bis 2023 jeweils 135.000 Euro erhalten hatte. Die Verwendung der Mittel werde durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie die zuständige Senatsverwaltung geprüft. Dabei seien „bisher keine Unregelmäßigkeiten aufgefallen“, so die Behörde scheinheilig. Diese Antwort geht jedoch am Kern des Problems vorbei. Entscheidend ist nicht allein, ob Rechnungen korrekt abgeheftet, Gehälter ordnungsgemäß verbucht und die Zuschüsse formal für Telefon, Räume und Mitarbeiter verwendet wurden. Die entscheidende Frage lautet: Warum macht der Staat eine Organisation mit bekannten Verbindungen in das Umfeld der Muslimbruderschaft überhaupt zum Träger eines öffentlich finanzierten Seelsorgeangebots?

Eine buchhalterisch korrekte Mittelverwendung beseitigt keine politischen und ideologischen Risiken. Auch eine radikale Organisation kann ordentliche Verwendungsnachweise einreichen. Wer lediglich prüft, ob die Formulare stimmen, aber die gesellschaftliche Wirkung des geförderten Trägers ausblendet, verwechselt Verwaltungskontrolle mit politischer Verantwortung.

„Geld für Islamisten“?

Die fast identischen vorgestrigen Schlagzeilen von “Bild” und “Focus”, Berlin zahle „Islamisten“ 675.000 Euro für Telefonseelsorge, mag zugespitzt sein, da bislang nicht belegt ist, dass das Geld unmittelbar für islamistische Propaganda oder verfassungsfeindliche Aktivitäten verwendet wurde. Es fließt zweckgebunden in ein konkretes Seelsorgeprojekt. Doch diese notwendige Präzisierung entlastet den Senat nur begrenzt. Denn die staatlich festgestellten personellen Verbindungen des Trägers zur Muslimbruderschaft sind keine Erfindung politischer Gegner. Sie wurden von der Bundesregierung ausdrücklich bestätigt. Das Problem besteht daher nicht in einer nachgewiesenen Zweckentfremdung der 675.000 Euro, sondern darin, dass mit dem Geld eine umstrittene Organisation institutionell gestärkt und gesellschaftlich aufgewertet wird.

Staatliche Förderung verleiht schließlich nicht nur finanzielle Sicherheit. Sie erzeugt auch Vertrauen und Reputation. Wer Hunderttausende Euro aus öffentlichen Kassen erhält, kann sich gegenüber Spendern, Gesprächspartnern und muslimischen Gemeinden als anerkannter Partner des Staates präsentieren. Berlin finanziert somit nicht bloß Telefonrechnungen und Beratungsschichten, sondern trägt mittelbar zur gesellschaftlichen Legitimation des Trägers bei.

Die Berliner Doppelmoral

Besonders auffällig ist der Kontrast zum Umgang mit konservativen oder regierungskritischen Vereinigungen. Dort genügt häufig bereits ein journalistischer Verdacht, ein missliebiges Zitat oder der Kontakt zu einer unerwünschten Person, um Fördermittel gar nicht erst zu erteilen bzw. infrage zu stellen und ganze Organisationen unter Rechtfertigungsdruck zu setzen. Bei einem islamischen Verband, dem die Bundesregierung „signifikante personelle Verbindungen“ zur Muslimbruderschaft bescheinigt hat, entdeckt man dagegen plötzlich die Unschuldsvermutung, die Trennung von Projekt und Träger sowie die ganze Feinmechanik verwaltungsrechtlicher Differenzierung. Was gegenüber politischen Gegnern als Kontaktschuld gilt, wird hier als bloße Komplexität eines weitverzweigten Verbandes behandelt.

Gegen vermeintlich „rechte Netzwerke“ wird mit maximaler moralischer Empörung und extremen Maßnahmen vorgegangen; bei realen Verbindungen in das Umfeld einer islamistischen Bewegung jedoch beschränkt man sich darauf, die Belege des Verwendungsnachweises zu kontrollieren. Niemand bestreitet, dass auch muslimische Menschen in seelischen Krisen kompetente und sprachlich wie kulturell passende Hilfe benötigen. Aber gerade ein sensibles Angebot wie die Seelsorge darf nicht einer Organisation überlassen werden, deren politische und personelle Verflechtungen seit Jahren begründete Zweifel hervorrufen. Berlin hätte genügend Möglichkeiten, ein solches Telefon unter einem zweifelsfrei demokratischen und weltanschaulich unabhängigen Träger anzubieten. Dass der Senat stattdessen über Jahre an Islamic Relief festhält, ist kein Ausweis mutiger Sozialpolitik – sondern politisches Versagen in Reinstform, für das besonders auch die Berliner Union unter Wegner und Evers steht. Die 675.000 Euro sind deshalb mehr als eine weitere kuriose Ausgabe im Berliner Haushalt. Sie stehen beispielhaft für eine Politik, die vor dem politischen Islam warnt, aber gleichzeitig dessen umstrittene Strukturen mit Steuergeld gesellschaftsfähig macht.


Samstag, 11. Juli 2026

Verallgemeinerung ist keine Diskriminierung

von Thomas Hartung

Statistik triumphiert über Wirklichkeit im sichersten Deutschland aller Zeiten: Darauf Prost!



Die deutsche Öffentlichkeit leidet spätestens seit 2015 an einer eigentümlichen Denkstörung: Sie verwechselt Verallgemeinerung mit Unrecht. Sobald aus vielen Einzelfällen ein Muster gebildet wird, sobald eine Gruppe statistisch, sozial oder kulturell beschrieben wird, ertönt sofort der vertraute Alarm: pauschalisierend, stigmatisierend, diskriminierend. Als wäre schon der Schritt vom Einzelnen zum Typischen moralisch verdächtig. Als wäre Erkenntnis nur dann legitim, wenn sie in lauter isolierten Einzelfragmenten steckenbleibt und nie zum Befund gerinnt. Genau darum ist die Debatte über die Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen so aufschlussreich. Denn sie führt nicht nur zu einer presseethischen oder polizeitaktischen Randfrage. Sie berührt das Grundverhältnis einer Gesellschaft zur Wirklichkeit. Baden-Württemberg will künftig die Nationalität grundsätzlich nennen, wie Innenminister Manuel Hagel (CDU) an-kündigte. Sofort erscheint die alte Gegenformel, die in den Pressecodex des Deutschen Journalistenverbandes eingeschrieben ist: Das fördere Vorurteile, schüre Ressentiments, treffe Unschuldige. Doch die eigentliche Frage lautet anders: Wie soll eine Gesellschaft überhaupt noch Urteile über soziale Wirklichkeit bilden, wenn jede Verallgemeinerung moralisch tabuisiert wird?

Denn Verallgemeinerung ist kein Betriebsunfall der Vernunft. Sie ist ihre elementare Form. Jedes Curriculum verallgemeinert Bildungsfähigkeiten. Jede Krankenkasse verallgemeinert Erkrankungsrisiken. Jeder Versicherer verallgemeinert Schadenswahrscheinlichkeiten: Niemand käme auf die Idee, einer Brandversicherung vorzuwerfen, sie diskriminiere Häuser mit Reetdach, weil sie ein höheres Risiko kalkuliert. Die Polizei selbst verallgemeinert Tatmuster, Täterprofile, Deliktschwerpunkte und räumliche Kriminalitätsbelastungen. Verallgemeinerung ist die Bedingung jedes praktischen Urteils. Ohne sie gäbe es weder Politik noch Verwaltung noch Wissenschaft. Das Problem beginnt nicht bei der Verallgemeinerung, sondern bei ihrer Fälschung, ihrer ideologischen Verzerrung oder ihrem Missbrauch.

Überrepräsentanz ist das eigentlich Verbotene

Gerade deshalb ist die gegenwärtige Moralrhetorik so unerquicklich. Sie tut so, als sei der Schritt vom Faktum zum Muster bereits eine Form geistiger Gewalt. In Wahrheit schützt sie damit nicht Menschen, sondern Denkverbote. Sie will verhindern, dass aus der Wirklichkeit sozial relevante Schlüsse gezogen werden. Sie will eine Öffentlichkeit, die zwar ununterbrochen über Diskriminierung spricht, aber ungern über Überrepräsentanz. Denn Überrepräsentanz ist das eigentlich Verbotene. Sie zwingt dazu, Unterschiede nicht nur moralisch zu beklagen, sondern kausal zu untersuchen. Und genau davor schreckt das Milieu der schönen Gesinnung zurück. Der “Südwestrundfunk” (SWR) gibt diese Scheu fast lehrbuchhaft wieder: Einerseits wird da berichtet, die Polizei solle die Nationalität künftig nennen, weil die bisherige Lage als uneinheitlich und intransparent wahrgenommen werde. Andererseits wird sofort die Gegenangst mitgeliefert: Ausländer könnten ja “unter Generalverdacht” geraten. Das ist die vertraute deutsche Ausweichbewegung. Nicht die mögliche Aussagekraft des Merkmals wird diskutiert, sondern die moralische Zumutbarkeit seiner Benennung. Nicht die Frage, ob bestimmte Tätergruppen in bestimmten Deliktfeldern auffällig überrepräsentiert sind, steht im Zentrum, sondern die Sorge, dass jemand daraus etwas schließen könnte. Die Öffentlichkeit soll informiert werden, aber nur in einer Weise, die ihre Konsequenz vorab neutralisiert.

Dabei ist die Sache denklogisch simpel: Wer eine Nationalität nennt, diskriminiert niemanden. Er fügt dem Sachverhalt ein Merkmal hinzu. Dieses Merkmal kann relevant oder irrelevant sein; darüber lässt sich streiten. Erst der Bürger, der Journalist, der Kriminologe oder der Politiker kann daraus eine größere Beobachtung ableiten. Aber seine bloße Nennung ist weder Hetze noch Herabsetzung. Sie wird erst dann zum Problem erklärt, wenn man unterstellt, der Bürger sei mit Tatsachen nicht freiheitlich, sondern nur triebhaft umgangsfähig – weshalb dieser Schritt moralisch tabuisiert wird. Dahinter steht ein zutiefst antidemokratisches Menschenbild. Es misstraut nicht der Propaganda, sondern der Mündigkeit. Es hält den Bürger für ein Wesen, das man vor ungeschminkter Wirklichkeit schützen müsse, damit es moralisch stabil bleibt. Die Öffentlichkeit darf hören, aber möglichst nicht schlussfolgern.

Recht auf Wirklichkeit

Gerade hier berührt die Debatte den Kern der Republik. Denn der demokratische Bürger hat ein Recht auf Wirklichkeit, nicht auf pädagogisch gefilterte Halbwahrheit. Er darf erwarten, dass staatliche Kommunikation nicht nach der Logik möglicher Erregung, sondern nach der Logik redlicher Information arbeitet. Dazu gehört selbstverständlich, dass man relevante Merkmale nicht systematisch verschweigt, nur weil sie nicht in das gewohnte Erzählmuster passen. Wo Merkmale nur dann genannt werden, wenn sie entlasten, und verschwiegen werden, wenn sie irritieren, entsteht kein Schutz vor Vorurteilen, sondern Misstrauen gegen die Institutionen selbst. Und dieses Misstrauen ist längst da. Hagels Vorgänger Thomas Strobl (CDU) hat schon 2024 erklärt, die uneinheitliche Praxis sorge für Unverständnis und Kritik in Bevölkerung und Medien. Hagel argumentiert heute ähnlich: Mal werde die Staatsangehörigkeit genannt, mal nicht, mal nur auf Nachfrage. Gerade diese Willkürlichkeit beschädige Glaubwürdigkeit. Wenn der Bürger den Eindruck gewinnt, bestimmte Informationen würden nach Opportunität und nicht nach Regel mitgeteilt, sucht er sich andere Quellen. Dann gewinnt nicht die Besonnenheit, sondern der Verdacht. Auch Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen nennen die Staatsangehörigkeit grundsätzlich, sofern nicht datenschutz- oder ermittlungstaktische Gründe dagegensprechen.

Der eigentliche Widerspruch besteht also darin: Aus Angst vor pauschalisierendem Denken erzeugt man erst jenes pauschale Misstrauen, das man angeblich verhindern will. Die moralische Filterung von Tatsachen macht die Öffentlichkeit nicht friedlicher, sondern roher. Wer Informationen erkennbar vorenthält, veredelt keine Vernunft, sondern nährt Spekulation. Ger-de deshalb ist die neue baden-württembergische Linie weniger ein politischer Rechtsruck als eine späte Rückkehr zur Normalität: Informationen werden grundsätzlich genannt, Ausnahmen begründet. So gehört es sich in einem aufgeklärten Staat.

Überrepräsentanz ist kein Vorurteil, sondern ein Befund

Gerade die Polizeiliche Kriminalstatistik liefert den Ausgangspunkt für genau jene Fragen, die im öffentlichen Diskurs häufig moralisch abgewehrt werden. Baden-Württemberg registrierte 2025 rund 94.800 nichtdeutsche Tatverdächtige. Das entspricht 35,5 Prozent aller Tatverdächtigen, obwohl der Bevölkerungsanteil von Nichtdeutschen deutlich darunter liegt: bei rund 15 Prozent. Schon dieser Befund verlangt nach Erklärung – nicht nach Verschweigen. Der SWR verweist auf Altersstruktur, soziale Lage, Anzeigeverhalten oder unterschiedliche Kontrollintensität. All diese Faktoren mögen eine Rolle spielen. Aber sie setzen bereits voraus, dass überhaupt eine auffällige Überrepräsentanz existiert. Genau darüber müsste gesprochen werden. Besonders deutlich wird dies bei jenen Delikten, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung unmittelbar berühren wie Messer- und Sexualdelikten. Hier weisen die amtlichen Statistiken seit Jahren auf erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Tätergruppen hin. Nichtdeutsche Tatverdächtige werden – gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil – bei Gewaltdelikten etwa fünfmal, bei Messerdelikten sechsmal und bei bestimmten Sexualdelikten achtmal häufiger registriert als deutsche Tatverdächtige. Über Ursachen lässt sich streiten; Über den Befund nicht.

Genau hier beginnt die eigentliche Selbstzensur der Debatte. Nicht die Zahlen gelten als problematisch, sondern ihre Benennung. Der Bürger soll zwar erfahren, dass Gewalt zunimmt, möglichst aber nicht erkennen, in welchen Deliktsfeldern welche Tätergruppen besonders häufig auftreten. Die Verallgemeinerung wird nicht deshalb tabuisiert, weil sie sachlich falsch wäre, sondern weil man befürchtet, aus ihr könnten politische Schlussfolgerungen gezogen werden. Dabei arbeitet jede Kriminalprävention genau mit solchen Typisierungen. Messerverbotszonen entstehen nicht zufällig. Polizeiliche Lagebilder unterscheiden nach Delikten, Altersgruppen, Tatorten, Tatzeiten und Täterprofilen. Kein Ermittler würde behaupten, Muster seien diskrimi-nierend. Sie sind Voraussetzung erfolgreicher Polizeiarbeit. Ausgerechnet gegenüber der Öffentlichkeit aber soll dieselbe Logik plötzlich unzulässig sein.

Benennung des Typischen ist keine Verrohung

Besonders anschaulich zeigt sich diese Diskrepanz in den Freibädern: Nach Ausschreitungen in Heidelberg oder Kehl ist regelmäßig von „Jugendgruppen“, „größeren Männergruppen“ oder „Chaoten“ die Rede. Die Sprache bleibt auffällig unbestimmt, obwohl Polizei, Sicherheitsdienste und vor allem die zahlreichen Besucher und Augenzeugen häufig sehr genau wissen, welche sozialen Milieus gemeint sind. Zwischen öffentlicher Erfahrung und öffentlicher Sprache entsteht eine Lücke. Gerade diese Lücke zerstört Vertrauen. Denn die Benennung des Typischen ist keine Verrohung. Sie ist die Voraussetzung vernünftiger Prävention. Kein Bademeister, kein Polizeibeamter und kein Ordnungsamt kann ohne Typisierungen arbeiten. Nur der moralisch aufgeladene Mediendiskurs behandelt bereits die Beschreibung wiederkehrender Muster als Grenzüberschreitung. Gerade die seit 2015 besonders starke Zuwanderung aus Syrien und Afghanistan verleiht dieser Debatte zusätzliche politische Brisanz. Denn der Bevölkerung wurde eingeredet, der Migrationskurs sei vor allem ein humanitärer Kraftakt, den das Land nicht nur moralisch schulde, sondern administrativ und kulturell auch bewältigen könne. „Wir schaffen das“ war nie nur ein Satz; es war ein Regierungsnarrativ.

Wenn bestimmte Nationalitäten oder Herkunftsgruppen in einzelnen Deliktbereichen überproportional häufig in Erscheinung treten, ist die Frage danach keine Form kollektiver Schuldzuweisung, sondern legitimer Gegenstand öffentlicher Analyse. Wer diese Diskussion aus Rücksicht auf das Narrativ von „Wir schaffen das“ unterbindet, schützt nicht den gesellschaftlichen Frieden, sondern ein politisches Deutungsmuster. Gerade deshalb ist die selektive Informationspolitik so unerfreulich. Der Bürger soll die Folgen der Massenzuwanderung tragen, aber über deren problematische Begleiterscheinungen nur dosiert unterrichtet werden. Er soll hohe Unterbringungs- und Integrationskosten akzeptieren, aber bei Kriminalität möglichst nicht zu genau hinschauen. So entsteht der Eindruck, die Öffentlichkeit werde nicht informiert, sondern in einer bestimmten politischen Richtung gehalten: Der Migrationskurs soll weiter gestützt werden, indem man seine negativen sozialen und sicherheitspolitischen Folgen sprachlich entkräftet oder statistisch entdramatisiert. Das eigentliche Ärgernis ist darum nicht nur die Überrepräsentanz selbst, sondern der Versuch, aus Rücksicht auf ein gescheitertes Narrativ die Wirklichkeit nur gefiltert mitzuteilen.

Informationen nach Erregungsverträglichkeit dosieren

Freilich löst die Nennung der Nationalität kein einziges Problem. Sie ersetzt weder saubere Kriminalstatistik noch differenzierte Ursachenforschung noch eine Debatte über Migrationspolitik, Integrationsfähigkeit, Milieubildung und Kultursoziologie. Aber sie schafft eine Voraussetzung: dass die Gesellschaft über Wirklichkeit spricht, wie sie ist, nicht wie sie nach den Bedürfnissen des moralischen Milieus aussehen sollte. Ein Befund wird nicht dadurch falsch, dass man Angst vor seinen Folgen hat.

Derzeit scheint es nur zwei Möglichkeiten zu geben: Entweder totale Individualisierung oder kollektive Verhetzung. Dazwischen aber liegt das Feld der Vernunft, und genau dort arbeitet jede seriöse Analyse. Aber wer schon den Befund verbieten will, greift nicht den Missbrauch der Verallgemeinerung an, sondern ihre Existenz. Man kann das noch schärfer sagen: Eine Ordnung, die jede Verallgemeinerung über Täterstrukturen für verdächtig hält, kapituliert vor der elementaren Form des Urteilens. Sie will Statistik ohne Schluss, Erfahrung ohne Typus, Wirklichkeit ohne Konsequenz. Das ist keine Humanität, sondern geistige Selbstentwaffnung. Ein Staat, der Kriminalität bekämpfen will, muss Muster erkennen dürfen. Eine Gesellschaft, die über sich selbst aufklären will, muss Unterschiede benennen dürfen. Und eine Öffentlichkeit, die mündig bleiben will, darf nicht bei jeder unbequemen Häufung in Ohnmacht fallen. Verallgemeinerung ist also keine Diskriminierung. Sie ist zunächst nur die vernünftige Form, aus vielen Fällen etwas über die Welt zu lernen. Sie ist die normale Form, in der moderne Gesellschaften urteilen, planen und handeln. Ohne Verallgemeinerung gäbe es keine Lehrpläne, keine Versicherungen, keine Medizin, keine Kriminologie, keine Polizei. Wer sie ausgerechnet im Feld der Kriminalität tabuisiert, schützt nicht die Menschenwürde, sondern Denkverbote. Und eine Gesellschaft, die ihre Denkverbote mit Moral verwechselt, wird am Ende weder gerechter noch sicherer, sondern nur blind.

Diskriminierung beginnt dort, wo aus Befunden Unrecht wird, wo individuelle Schuld durch kollektive Verachtung ersetzt wird! Aber wer schon den Befund verbieten will, bekämpft nicht Diskriminierung, sondern Erkenntnis. Genau das war lange die deutsche Versuchung: Informationen nach Erregungsverträglichkeit dosieren. Vielleicht ist die neue baden-württembergische Regel deshalb nicht die Lösung eines Problems, wohl aber das Eingeständnis eines überfälligen Satzes: Wirklichkeit darf wieder gesagt werden. Nicht die Verallgemeinerung ist also das Problem, sondern ihre Verweigerung. Moderne Gesellschaften können ohne Typisierung weder Krankheiten behandeln, noch Risiken kalkulieren, noch Kriminalität bekämpfen. Wer ausgerechnet auf diesem Feld das Typische tabuisiert, will Erkenntnis durch Moral ersetzen. Der demokratische Bürger braucht aber keine pädagogisch gefilterte Wirklichkeit, sondern Tatsachen, um selbst urteilen zu können.