Mittwoch, 24. Juni 2026

Lügen über Ulmen: Die nächste Rufmordkampagne wird gerichtlich entlarvt

von Alexander Schwarz

Christian Ulmen und Collien „Erfandes“ vor Rosenkrieg und Schmutzkampagne im April 2024



„Montag ist Spiegel-Tag“, lautete einst der Werbeslogan des selbsternannten „Sturmgeschützes der Demokratie“. An diesem Montag hat das Hanseatische Oberlandesgericht dem, was in manchen Köpfen von der journalistischen Reputation des „Spiegel“ vielleicht noch übrig war, endgültig den Rest gegeben: Das Gericht verbot dem Relotiusblatt weite Teile der Titelgeschichte vom März, die die Fernandes-Ulmen-Farce losgetreten hatte. Ohne es direkt zu behaupten, hatte der „Spiegel“ doch reichlich eindeutig suggeriert, dass der Schauspieler Christian Ulmen “Deep-Fake”-Pornos seiner Ex-Frau Collien Fernandes verbreitet habe. Dies war der Anlass für eine mediale Hinrichtung Ulmens, die ihn innerhalb weniger Stunden zu einer Art deutschem Jeffrey Epstein machte. Der bis dato am Tisch der linken Salonberserker (von Ulf Poschardt treffend als „Shitbürger“ bezeichnet) wohlgelittene Schauspieler wurde dadurch zur für Vogelfrei erklärten Unperson, Fernandes hingegen zum beklagenswerten Opfer eines durch und durch verkommenen Triebtäters stilisiert.

Nichts daran war wahr: Die Hamburger Richter stellen nun fest, dass es dem „Spiegel“-Machwerk an „einem Mindestbestand an Beweistatsachen“ fehlt – „und zwar sowohl im Hinblick auf ein Verbreiten als auch hinsichtlich der Herstellung von Deepfake-Videos“. Nach Ansicht des Senats erwecke „die angegriffene Berichterstattung beim angesprochenen aufmerksamen und verständigen Durchschnittsleser das zwingende Verständnis, dass die Möglichkeit bestehe, der Antragsteller habe pornographische Deepfake-Videos seiner Ex-Ehefrau verbreitet“. Der „Spiegel“ ist damit offiziell auf dem Niveau von Postillen wie dem „goldenen Blatt“ und ähnlichen Erzeugnissen angekommen, die ihre hanebüchenen Stories oft komplett erfinden. Es ist der Tiefpunkt einer seit Jahren anhaltenden Entwicklung, in der der „Spiegel“ zur primitiven Propagandaschleuder des Wokeismus geworden ist.

Politmediale Kampagne

An jeder Hetzjagd auf weiße Männer beteiligte er sich nach Kräften, vor allem an der auf „Rammstein“-Sänger Till Lindemann wegen angeblicher sexueller Übergriffe auf ahnungslose und mit Alkohol gefügig gemachte Groupies. In keinem dieser Fälle kam je etwas juristisch Verwertbares heraus, es ging allein darum, prominente und reiche Männer zur Strecke zu bringen. Der „Spiegel“ ist zu einem Bollwerk der Realitätsverweigerung und einer primitiven Hassschleuder geworden. Die Folgen der millionenfachen und vor allem muslimischen Massenmigration werden verschwiegen oder verharmlost, dafür wird zügellos gegen die AfD, Donald Trump und alles geschossen, was nicht links ist.

Wesentlich bei dieser Kampagne: Der Großangriff auf Ulmen war erfolgt im Verbund mit SPD-Justizministerin Stefanie Hubig und der linksextremen NGO “HateAid”, die auf diese Weise ein autoritäres Gesetz durchdrücken wollten: Ziel war es, angebliche „Strafbarkeitslücken bei pornografischen Deepfakes und anderen Formen bildbasierter Gewalt“ zu schließen. Passenderweise forderte Hubig genau dies in der gleichen „Spiegel“-Ausgabe, in der Fernandes zum Schaden des Leumunds ihres Ex-Mannes herumopfern durfte. Ein prominentes TV-Gesicht wie sie sollte als Gallionsfigur für den Kampf gegen den Phantasietatbestand der „virtuellen Vergewaltigung“ dienen, um weiterer Internet-Zensur den Weg freizuschießen. In einem Land, in dem reale Vergewaltigungen – da zumeist von der linken Hauptschutzklientel migrantischer Triebtäter begangen – medial unter den Teppich gekehrt werden, sind zu Lasten einheimischer weißer deutscher Männer konstruierte Phantomstraftaten der eigentliche Skandal.

“Verschweigen, was ist“

In diesem Fall jedoch verpuffte die offensichtlich konzertierte Kampagne wirkungslos – und alle Versuche, sie durch Demos der üblichen linken Verdächtigen und einen Talkshow-Auftritt von Fernandes künstlich am Leben zu erhalten, gingen nach hinten los; zu unstimmig und widersprüchlich waren die von “Erfandes“ erhobenen Vorwürfe und die angebliche Rolle von Ulmen in diesem Kontext, die sie später selbst relativierte. Was von dieser schäbigen Posse bleibt, ist ein weiteres Lehrbuchbeispiel dafür, wie in dieser Demokratur die tatsächliche “politische Willensbildung” erfolgt – nämlich nicht mehr von der Bürgerbasis aus, sondern von oben über staatlich gepamperte NGOs und vorpolitische Organisationen durch Vereinnahmung der öffentlichen Stimmung. Der Versuch, im Hauruckverfahren Gesetzesänderungen zu erzwingen, indem man irgendeinen vermeintlichen Missstand konstruiert, dessen Bekämpfung keinen Aufschub mehr duldet, wäre diesmal fast geglückt – wenn die Story dahinter durchdachter gewesen wäre.

Früher hätte der “Spiegel“ solche Fake-Anschuldigungen und Verschwörungen zwischen linken NGOs, rachsüchtigen Promis im Rosenkrieg und profilierungsgeilen Ministerinnen selbst aufgedeckt; heute ist er Mittäter und beteiligt sich eifrig an der Dämonisierung linker Feindblder . Von dem, was sein Gründer Rudolf Augstein vor 80 Jahren geschaffen hat, ist nichts mehr übrig. Dessen Devise „Sagen, was ist“ ist beim „Spiegel“ faktisch verboten. Spätestens seit Claas Relotius‘ Machenschaften heißt es dort bis heute „Verschweigen, was ist – und sagen, was sein soll“ – so wie beim Rest der deutschen Mainstream-Journaille, die sich von jedem journalistischen Ethos verabschiedet hat und sich nur noch als Erzieher des unwissenden Volkes versteht. Das Hamburger Urteil hat den Niedergang des „Spiegel“ ein weiteres Mal dokumentiert. Ein Umdenken ist bei diesem publizistischen Augiasstall nicht mehr zu erwarten, wo man, selbst wenn man wollte, gar nicht mehr in der Lage ist, die Dinge noch rational zu betrachten und seinem Auftrag gerecht zu werden. Nach Andreas Türck, Jörg Kachelmann und Till Lindemann ist Christian Ulmen das nächste Woche eines degenerierten “MeToo”-Mindsets, das unbewiesene Anschuldigungen erhebt, Existenzen vernichtet und am Ende gerichtlich widerlegt wird, während die Lügen an den zu Unrecht Beschuldigten weiter haften bleiben.


Uwe Bolls Film “Citizen Vigilante“ wird in Deutschland zensiert – weil es um migrantische Vergewaltiger geht?

von Tatjana Festerling

Aus Gutmenschensicht zuviel Empathie für Gruppenvergewaltigungsopfer? Szene aus “Citizen Vigilante“ 



Kaum reist man durch Georgien nach Armenien und ist mal ausnahmsweise nicht online, geht da ein Hammer-Film weltweit viral: “Citizen Vigilante” von Uwe Boll – der in Großbritannien und Australien de facto verboten ist und – natürlich auch in Deutschland. Kein Wunder – denn die von den Autochthonen reingewinselten Migranten mit Neigung zum kriminalistischen Bereichern und rapen kommen darin nicht ganz so gut weg. Ich weiß zwar auch nicht genau, welche Szenen in dieser B-Movie-Bombe dafür gesorgt haben, dass der Film in Deutschland keine FSK bekommen hat (was Regisseur Boll zutreffend als faktische Zensur anprangert)… vielleicht die mit Schusswaffenandrohung gegen die unantastbaren Lichtbringer? Falls ja – was ist daran falsch? Ist das zu ehrlich? An zu großer Brutalität kann’s ja wohl nicht gelegen haben – denn dass Leute weggeballert werden, ist ja sogar im “Tatort” zu sehen. Bolls “Citizen Vigilante” (deutsch etwa “wachsamer Bürger“) ist jedenfalls letztlich nicht mehr und nicht weniger als ein Charles Bronson unserer Zeit – denn auch unser Mann sieht hier nämlich Rot.

Offensichtlich – und vielleicht ist den Filmzensoren das eben viel zu nah an der gern verleugneten Realität – hat der Film wohl die Gruppenvergewaltigung eines 15-Jährigen Mädchens durch die buntmigrantischen Lieblinge unserer “Zivilgesellschaft” im Hamburger Stadtpark zum Vorbild. Sowas möchte die Zivilgesellschaft natürlich nicht so gern aufgearbeitet sehen – und schon gar nicht als “Dexter”-mäßige Selbstjustiz. Apropos Justiz: Natürlich thematisiert Uwe Boll im Film auch Europas feiges Zwei-Klassen-Justizsystem, das das Wohlergehen importierter Krimineller priorisiert – und es ist, gelinde ausgedrückt, höchst erfrischend, dass endlich jemand den Mut hat, das in dieser filmischen Form zu tun.

Ein Skandalurteil als Inspiration

Stimmt gar nicht? Doch, stimmt sehr wohl: Im bewussten Fall verurteilte das Landgericht Hamburg am 28. November 2023 – nach 68 Verhandlungstagen – neun Angeklagte, damals 16–20 Jahre alt, wegen Vergewaltigung der 15-Jährigen zu Witzstrafen nach Jugendstrafrecht. Vorsitzende Richterin war Anne Meier-Göring, die die multiethnischen Gruppenvergewaltiger so sanft behandelte, wie man dies als Gutmenschenjuristin mit Goldstücken aus muslimischen Kulturkreisen eben so tut: Für acht Angeklagte wurden die Strafen zur Bewährung ausgesetzt, lediglich ein 19-jähriger Angeklagter wurde zu 2 Jahren und 9 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Ein weiterer Angeklagter feigesprochen, und ein elfter Beschuldigter war bereits vorher aus dem Verfahren ausgeschieden. Das Urteil hatte damals massive öffentliche Empörung und einen Shitstorm ausgelöst – vor allem wegen der vielen Bewährungsstrafen, die für die grinsenden Angeklagten faktische Straffreiheit bedeutete.

Und das vershitholistanisierte Deutschland diesen wichtigen und sehenswerten Film verbietet oder in China ein Sack Reis umkippt, hat ungefähr dieselbe Relevanz; wen interessiert noch, was die deutschen Totalitären meinen? Jeder sieht längst in den sozialen Medien, dass das Merkel-Habeck-Merz-Schland komplett im Arsch ist. Wer Bolls Film sehen will, der sieht ihn sowieso. Auf Amazon ist der Film zu erwerben, ansonsten kann man ihn auch bei der Produktionsfirma bestellen. Wer ihn (illegal) im Netz sieht oder streamt, sollte dem Produzenten und Regisseur Uwe Boll fairerweise zumindest einen Zehner per PayPal schicken (Kontaktadresse kann hier erfragt werden) schicken – er hat ihn nämlich komplett eigenfinanziert.


Scharlatane im Hitzewahn: Lauterbach und Hirschhausen mit absurden Klima-Warnungen

von Wilma Fricken

„Die Ärzte“: Hirschhausen und Lauterbach, zwei außer Rand und Band im Klimawahn



Die seit Tagen anhaltende Hitzewelle von weit über 30 Grad ruft wieder die üblichen Verdächtigen auf den Plan, die dadurch einen weiteren dankbaren Vorwand für ihre abgefeimten Agendalügen und Panikszenarien als Mittel zum Zweck ihrer Notstands- und Transformationspolitik gefunden haben – allen voran natürlich politischen Extremneurotiker Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der hochgradig verhaltensauffällige SPD-Politiker verkündete in seiner unnachahmlichen alarmistischen Art am Montag auf X, dass „in dieser Hitzewelle… viele Menschen leider sterben“ würden und es „bestürzend“ sei, dass sich „rechte Schwurbler darüber lustig machen“. Bestürzend ist tatsächlich nur einmal mehr der Geisteszustand dieses Mannes, der offenbar nicht mehr existieren kann ohne ständiges Heraufbeschwören neuer Horrorprognosen und Allgemeinbedrohungen, ganz gleich, ob es sich dabei um harmlose Allerweltsviren, russische Panzerbataillone oder das Wetter handelt. Dass ein solch durchgeknallter Freak, dessen Auftreten selbst aus Sicht namhafter Wissenschaftler dem eines Psychopathen gleichkommt, tatsächlich an führender Stelle politische Verantwortung in diesem Land innehatte, praktisch mit allem, was er je absonderte, meilenweit danebenlag und dennoch nach wie vor sein gemeingefährliches Gift verspritzen darf, ist eigentlich unvorstellbar; dies fällt nur deshalb kaum auf respektive nicht mehr allzu sehr ins Gewicht, weil die Unaufrichtigkeit der Regierenden insgesamt und die institutionelle Idiotie Größenordnungen erreicht haben, die sogar einen Lauterbach fast normal wirken lassen.

Erst letzten Monat hatte der “verrückte Professor” wieder einmal vor dem “menschgemachten Klimawandel” gewarnt und nicht nur “60.000 Hitzetote in Europa” herbeifabuliert, sondern gleich noch 600.000 weitere Todesfälle durch den Verbrauch fossiler Brennträger dazu. Er forderte, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) müsse dem Klimawandel mehr Aufmerksamkeit widmen denn “Abwarten im Verlauf der Katastrophe” mache keinen Sinn. Man müsse endlich erkennen, dass es sich dabei vor allem um einen „medizinischen Notfall“ handle, versuchte Lauterbach krampfhaft eine Legitimationsbasis zu konstruieren, warum er als Arzt (ein Beruf, in dem gar nicht gearbeitet hat!) meint, sich zum Thema Klima einlassen zu müssen. Genau diese Parallelführung wird allerdings von ihm seitens der WHO erwartet: Schon vor einem Jahr hatte die zehnköpfige „Paneuropäische Kommission für Klima und Gesundheit“ der WHO, der Lauterbach angehört, behauptet: „Der Klimawandel macht uns bereits krank. Er tötet uns, und es wird nur noch schlimmer.“ Ein hysterischer Aberwitz, der direkt aus Lauterbachs Feder gestammt haben könnte. Zudem verlangte das Gremium, den Klimawandel als – na was wohl – „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ einzustufen, mit der bezweckten Folge diktatorischer Vollmachten und Einflussmöglichkeiten in allen Ländern. Da ist der Panikpriester Lauterbach wieder in seinem Element.

“Klimaschädlichste WM aller Zeiten”

In seinem Wahn geht dieser Spinner offenbar ernsthaft davon aus, dass man Hitzewellen verhindern könne – und zwar mit noch mehr irren destruktiven Klimamaßnahmen, die sich von Voodoo und schamanische Wettermacherei nur darin unterscheiden, dass sie die Wirtschaft ruinieren, sozialistische Verbote zementieren und individuelle Freiheiten beschneiden, auf das Klima aber nicht den geringsten Einfluss haben. Dass solche Hitzewellen schon immer vorkamen, mit schwankenden Intensitäten, ist seit Äonen eine Konstante der Erd- und damit auch der gesamten Menschheitsgeschichte; Lauterbach und seine Konsorten der Klimasekte erklären sie jedoch zu einer Folge des “anthropogenen” Klimawandels, obwohl sich das Klima seit Milliarden von Jahren in großen und kleinen Zyklen und Epochen immer wieder gewandelt hat, und zwar ganz ohne menschliche Faktoren und in weitaus drastischeren und kürzeren Umwälzungen als gegenwärtig. Doch die Umdeutung eines wenig bis gar nicht verstandenen, chaotischen und so dynamischen wie hochkomplexem atmosphärischen Geschehens zum monokausalen Resultat von menschlichem Fehl- oder Wohlverhalten – auch dies ein Rückfall in die Irrationalität mittelalterlicher Gottesfürchtigkeit – wird benötigt als ideologische Grundlage für immer rigidere Freiheitsbeschränkungen – und natürlich, im Fall Lauterbachs, vor allem zur eigenen Profilierung und Selbstlegitimation.

Was für Lauterbach in der Politik gilt, trifft auch für die Profilneurotiker im öffentlich-rechtlichen Medienzirkus zu – vor allem für den Fernsehdoktor Eckart von Hirschhausen, auch er ein Arzt, bei dem man drei Kreuze schlägt, dass man von ihm nicht ernsthaft behandelt wird. Der arrogante Möchtegern-Komiker hat sich in den letzten Jahren zum schmerzfreien Systemkriecher und Regierungspropagandisten entwickelt und lieferte nach Bedarf alle pseudo-wissenschaftliche Begründungen für offiziell gewünschten Narrative von Coronamaßnahmen über Impfung bis Klimawahn. Die aktuelle Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA nutzte von Hirschhausen letzte Woche für eine bizarre Serie von Warnungen, die einmal mehr an seinem Verstand zweifeln ließen: Es handle sich um „die klimaschädlichste WM, die es jemals gegeben hat“, sülzte er, und behauptete, dass 14 der insgesamt 16 WM-Stadien „hitzegefährdet“ seien. Als Folge des Klimawandels stünden dem Fußball “drastische Änderungen” bevor – auch in der Bundesliga: “Am Samstag um 15:30 Uhr anzustoßen, das wird in Deutschland nach vorne heraus infrage gestellt werden müssen“, faselte er. Wenn die Politik der Reduktion von Treibhausgasen nicht die oberste Priorität zukommen lasse, drohe eine völlige Veränderung der Fußballkultur: „Alle unsere Rituale rund um Fußball sind in Gefahr“, orakelte und er und beschloss seine Klimapredigt mit den Worten:„Guten Fußball gibt es nur auf einem gesunden Erdball!“

Stockendes Hirneiweiß

Was das gegenwärtige Klima bei de WM anbelangt, so doziert der TV-Doc, für die Spieler sei “die Hitze nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belastend”. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch “bei höheren Temperaturen reizbarer und aggressiver” sei. Er verstieg sich gar zu der aberwitzigen Aussage, die Stinkefinger-Geste von Stefan Effenberg während der WM 1994, die ihm den Rauswurf aus der deutschen Nationalmannschaft eintrug, könne durch die damalige Hitze am Spielort erklärt werden. Dasselbe gelte auch für Online-Kommentare. „Es gibt Statistiken, Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze. Du drehst durch“, schwafelte Hirschhausen weiter. Abgesehen davon, dass diese Witzfiguren offenbar alle vergessen haben, dass es schlicht und ergreifend Sommer ist, wird bei solchen Sätzen offenkundig, wer hier durchgedreht ist – und das ganz unabhängig von der Hitze: Dass zwei studierte Mediziner wie Lauterbach und Hirschhausen – die allerdings so gut wie gar nicht als Ärzte praktiziert haben, ständig solch einen hanebüchenen Schwachsinn verzapfen und auch noch ständig ein Forum dafür erhalten, ist eine Schande. Unbedarfte Menschen, die diese beiden Figuren aufgrund ihres Studiums und ihrer medialen Dauerpräsenz irrtümlicherweise für Koryphäen halten, glauben diesen Bullshit und lassen sich davon einschüchtern.

Die Scharlatanerie ist dabei sogar für Laien nicht einmal besonders schwer zu durchschauen: Vor drei Jahren bereits ging Hirschhausen mit der Theorie hausieren, Hitze sei die „mit Abstand tödlichste Gefahr der Klimakrise“ – und verglich dabei das menschliche Gehirn ernsthaft mit einem Ei, weil beide aus Wasser, Fett und Eiweiß bestünden. Wenn ein Ei, so Hirschhausen, erst einmal bei 42 Grad gekocht sei, gerinne das Eiweiß und werde hart; der Prozess sei unwiderruflich. Für das Gehirn gelte dasselbe, weshalb es eine Illusion sei, wenn man glaube, der Mensch könne sich an solche Hitzegrade anpassen. Einen solchen ausgemachten Unsinn verzapft ein Mediziner. Er sollte sich selbst fragen, wie die Menschheit seit Jahrtausenden mit extremer Hitze fertig geworden ist (un den Staaten am Persischen Golf gibt es beispielsweise jedes Jahr Temperaturen von um die 50 Grad, ohne dass die Menschen dort ausgestorben wären). Dass einem Mediziner der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur offensichtlich unbekannt ist, hätte ihn eigentlich schon damals disqualifizieren müssen; doch auch wenn ihre angeblich wissenschaftlich erwiesenen Behauptungen und Prophezeiungen noch so lächerlich sind, sie sind nützliche Idioten eines gezielten Alarmismus, mit dem Politik gegen die Menschen durchgesetzt wird. Immerhin: Mit ihrem Hitze-Wahn verkörpern wichtigtuerische Irrlichter wie Lauterbach und Hirschhausen die wörtliche Bedeutung des Begriffs „hirnverbrannt“.


Dienstag, 23. Juni 2026

Hayalis Israel-Hetze im WM-Pausenprogramm: Das ZDF kann es nicht lassen

von Theo-Paul Löwengrub

Bogen überspannt: ZDF-„heute Journal“ unter Hayalis Moderation



Am Samstagabend hat das ZDF wieder einmal bewiesen, wie tief es in seiner Israelfeindlichkeit gesunken ist: Ausgerechnet in der Halbzeitpause des Deutschlandspiels bei der WM nutzte der Sender die hohen Einschaltquoten, um Millionen Zuschauer mit einseitiger, tendenziöser Desinformation zu berieseln. Dunja Hayali und ihr ZDF-“Nachrichten”-Team behaupteten rotzfrech, Israel habe sich mit seinen Angriffen auf den Südlibanon nicht an den „Trump-Vertrag“ gehalten und sei damit vertragsbrüchig geworden; eine glatte Lüge – und das ZDF weiß es genau: Denn bei der fraglichen Absichtserklärung – dem Rahmenabkommen zur Anbahnung eines Friedensvertrags – handelt es sich um einen Kontrakt zwischen den USA und dem Iran; Israel ist ausdrücklich kein Vertragspartner, hat nichts unterzeichnet und kann den Vertrag folglich weder einhalten noch brechen. Trotzdem wird das Land von den öffentlich-rechtlichen Propagandisten wieder einmal als unberechenbarer Aggressor dargestellt, der den Friedensprozess sabotiere und „nicht an Vereinbarungen festhält“.

Noch schwerwiegender jedoch ist das an vorsätzliche Desinformation grenzende Framing der Angriffe: So wurde komplett verschwiegen, dass Israel nur auf anhaltende Angriffe der Hisbollah reagiert hat – einer vom Iran gesteuerten und finanzierten Terrororganisation. Seit dem 8. Oktober 2023 feuert die Hisbollah – die sich laut UN-Resolution seit 20 Jahren im Südlibanon gar nicht mehr aufhalten dürfte – täglich Raketen und Drohnen auf israelisches Gebiet und gezielte zivile Siedlungen, vertrieb so bereits Zehntausende Zivilisten aus dem Norden und eskaliert den Konflikt bewusst. Das ZDF und Hayali blenden diese Tatsachen systematisch aus, um die militärische Antwort Israels als willkürliche unprovozierte Aggression aus heiterem Himmel darzustellen. Tatsächlich ist es der Iran, der durch seine Proxy-Armee Hisbollah jede Deeskalationsabsprache mit den USA unterläuft – und damit das Abkommen mit den USA real verletzt.

Das Gegenteil von Journalismus

Die Mullahs betreiben auch diesen Stellvertreterkrieg weiterhin, um die gesamte Region zu destabilisieren und eine Opfererzählung aufzubauen, die wie schon im Gaza-Krieg Ursache und Wirkung pervertiert und die Mär vom “Völkermord” weitererzählt, diesmal im Libanon. Indem das ZDF diesen Kontext unterschlägt, kehrt es Täter und Opfer um und bedient das gängige antisemitische Narrativ vom bösen Israel – dankbar aufgegriffen und weitergetragen von hasszerfressenen, selektiv informierten und verblendeten Halbgebildeten auf beiden Seiten des politischen Lagers, die schizophrenerweise nicht einmal stutzig werden, dass sie hier auf mit den Darstellungen des ansonsten zu Recht angezweifelten Staatsfunks konform gehen und sich mit Islamisten und Terroristen gemein machen.

Was das ZDF sich hier leistet, ist kein Journalismus, sondern wieder einmal politische Agitation des ÖRR in Endstufe. Nicht nur die Akteure vor, sondern auch die hinter der Kamera, in den Redaktionen und Programmdirektionen, scheint auf dem Mainzer Märchenberg von Figuren durchsetzt zu sein, denen alle Lügennarrative über den jüdischen Staat hochwillkommen sind, wie sie früher nicht einmal von der NPD verbreitet wurden. Dunja Hayali outet sich erneut als latente Antisemitin und Anti-Israel-Aktivistin, die die ihr dank Zwangsgebührenfinanzierung skandlöserweise überlassene Plattform nutzt, um Halbwahrheiten oder Vorsatzlügen, in jedem Fall aber Vorurteile zu schüren und den Hass auf Israel zu bedienen. Statt ausgewogen zu berichten, betreibt sie genau die Desinformation und Irreführung, die sie ansonsten den freien und “Schwurblermedien” andichtet. Der billige und durchschaubare Versuch, die dank WM künstlich auf Millionenzahlen gebrachte Einschaltquote zu missbrauchen und die öffentliche Meinung zu manipulieren, indem Menschen, die eigentlich nur friedlich Fußball schauen möchten, gegen den einzigen demokratischen und freiheitlichen Staat im gesamten Nahen Osten aufwiegelt, schadet nicht nur der ohnehin durch Lügenskandale (wie zuletzt im Zusammenhang mit Belfast und Elon Musk) beschädigten Glaubwürdigkeit des ZDF, sondern auch dem Ansehen Deutschlands. Wer Lügen erfindet, um den jüdischen Staat zu diffamieren, hat im seriösen Journalismus nichts verloren. Es wird Zeit für Konsequenzen – beim Rundfunkrat, bei den Gebührenzahlern und bei allen, die noch an objektive Berichterstattung glauben.


Montag, 22. Juni 2026

Israelfeindliche Berichterstattung beim ZDF heute-journal

 

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Gestern ist viel zu dem Bericht und die Anmoderation des heute-journals gesagt worden. Es ist mir aber ein Bedürfnis, das nicht nur einmal quasi-protokollarisch festzuhalten. Denn es ist ja beileibe kein Ausrutscher des ÖRR. Sondern auch einmal etwas anderen Hintergrund zu geben, warum ich diesen Bericht als nahe der Propaganda einordne.

Zunächst möchte ich aber vorwegschicken, dass ich absolut kein Freund davon bin, jedes Wort eines Journalisten auf die Goldwaage zu legen oder gar eine Hexenjagd auf einzelne Journalisten zu veranstalten. Zudem kritisiere ich nicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunkt, sondern alle Nachrichten- bzw. Agenturmedien.

In der Sendung heute-journal am Samstag, dem 20.06.2026, lief ein Beitrag zur Straße von Hormus.
Anmoderation und Beitrag dauern kaum zwei Minuten.

Video-Vorschaubild

Die Moderatorin Dunja Hayali kündigte den Beitrag mit folgenden Worten an (ab 04:52):

„Es geht um nichts weniger als um ein Friedensabkommen. Angeblich soll ab morgen verhandelt werden und das, obwohl der 14 Punkte Plan nicht eingelöst wird. Insbesondere von Israel, dessen Regierung hält sich nicht an Punkt 1 der Rahmenvereinbarung und damit dann auch nicht an die erst gestern erneuerte Waffenruhe mit der Terrorgruppe Hisbollah.“

Diese drei Sätze enthalten so viele Falschaussagen, dass einem schwindelig wird.

  • Im Grunde geht es um kein Friedensabkommen, wie die Praxis zeigt. Vor allem Medien bezeichnen es als solches, ebenso wie „Waffenruhe“ und „Waffenstillstand“.
    Es geht um einen Plan mit mehreren Punkten, auf den man sich geeinigt hat, um in den kommenden drei Monaten überhaupt erst über ein Abkommen zu verhandeln. Es ist unerklärlich, warum hier die Sprachregelung geändert wurde. Wie so häufig in letzter Zeit. Üblicherweise würde lediglich von „Verhandlungen“, maximal von „Friedensverhandlungen“ gesprochen werden.
    Beispiel: Gestern titelte die Tagesschau, es sei eine Einigung bei den Verhandlungen erzielt worden. Erst im Fließtext stand dann, dass die Einigung lediglich darin bestand, bei den Verhandlungen Arbeitsgruppen zu bilden.

  • Es ist unklar, was überhaupt damit gemeint ist, dass der Plan nicht eingelöst wird. Wodurch und durch wen? Kaum ein Medium hat ausführlich darüber berichtet, was die angeblichen 14 Punkte des Plans überhaupt sein sollen. Zumal die USA und der Iran unterschiedliche Aussagen dazu machen.

  • Wie kann Israel sich nicht an Punkt 1 der so genannten Rahmenvereinbarung halten, wenn es gar nicht Teil dieser Vereinbarung ist?
    Die Rahmenvereinbarung betrifft ausschließlich die USA und den Iran. Israel war weder an den Verhandlungen beteiligt, noch hat es etwas unterzeichnet.
    Unmittelbar nachdem die iranische Darstellung, das israelische Vorgehen gegen die Hisbollah im Libanon sei Teil des Abkommens, hatten mehrere hochrangige israelische Politiker bekräftigt, man werde sich nicht aus dem Libanon zurückziehen.

  • Es gibt absolut keine primären Quellen zu einer „gestern erneuerte Waffenruhe mit der Terrorgruppe Hisbollah“. Nicht von Israel, nicht vom Libanon und nicht von der Hisbollah.
    Diese Aussage geht ausschließlich zurück auf eine sehr kurze Meldung von Reuters, die sich wiederum auf Aussagen eines ungenannten Vertreters der USA bezieht, die zusammen mit Katar als Vermittler agieren.

Angriffe auf Israel, Verstöße durch die Hisbollah

Zudem behält Israel sich natürlich immer vor, auf Angriffe entsprechend zu antworten. Wie jeder andere Staat das auch tun würde.

In der Nacht nach der angeblichen Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah, vom 18.06.2026 auf den 19.06.2026, hat die Hisbollah insgesamt 50 Drohnen und Raketen auf die IDF gefeuert.

Dabei wurden in Kfar Tebnit Feldwebel Yoav Klein (21), Feldwebel Liav Kababia (20) und der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Dor Gedalia Ben-Simhon (32) in ihrem Panzer getötet. Zusammen mit einem vierten, dessen Name nicht veröffentlich wurde. (Vermutlich um zunächst die Familie zu informieren.)

Bei einem weiteren Angriff in der Pufferzone wurde Feldwebel Nir Ben-Ari (21) getötet und 13 weitere verletzt.

Die Tötung von Oberstleutnant Ben-Simhon wurde durch die IDF am frühen Morgen des 19.06.2026 sogar auf X mitgeteilt.

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Screenshot des Postings, Zeitstempel 19.06.2026 08:53h.

Es ist unerheblich, wer nun die Waffenruhe als erster gebrochen hat. Die Redaktion des heute-journals und Dunja Hayali hätten genug Zeit gehabt, diese Informationen zu sammeln.
Ob dann tatsächlich zum Nachmittag des Freitags, dem 19.06.2026 eine neue Waffenruhe ausgehandelt wurde, bedarf einer Einordnung. Und einer eindeutigen Quelle.

Psychologischer Hintergrund

Vor einigen Jahren wurde der psychologische Begriff des „Framings“ bekannt. Es fand eine breite Debatte in und über die Medien statt.
Framing bedeutet, durch einen Begriff einen so genannten neuronalen Deutungsrahmen („Assoziationsnetzwerke“) zu setzen. Hört man oft genug „unkontrollierte Einwanderung“ wird dies irgendwann verknüpft und man ist überzeugt, dass Einwanderung völlig unkontrolliert verläuft. Hört man oft genug „Genozid in Gaza“… Sie merken, worauf das hinausläuft.

Es gibt einen weiteren, ähnlichen Effekt, das so genannte Priming. Was man mit „Vorbereitung“ oder „Anbahnung“ übersetzen könnte.
Sagt man jemanden vorher, dass man seien Hilfe benötigt, bevor man ihm überhaupt sagt, was man von ihm möchte, wird er vermutlich eher bereit sein, es zu tun. Selbst wenn es gar keine echte Hilfe ist. Fachlich ausgedrückt erleichtert ein vorheriger Reiz die Verarbeitung des folgenden Reizes.

Und das ist es, was Dunja Hayali hier getan hat. Bewusst oder unbewusst, ob von ihr selber formuliert oder nicht.

Und es wirft die Frage auf, welches Mindsetting, welche Weltsicht, welches Motiv und welches Ziel derjenige hatte, der diese Anmoderation geschrieben hat.

Der Bericht

Der anschließende kurze Bericht stammt von Carsten Rüger aus dem ZDF-Studio Istanbul.
Der Krieg gegen die Hisbollah findet im Süden des Libanons statt, der Konflikt mit dem Iran an der Straße von Hormus, die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA fanden in der Schweiz und in Peshawar in Pakistan statt.
Was bedeutet, Carsten Rüger war hunderte bis tausende Kilometer davon entfernt, was passiert.

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Screenshot aus dem Bericht: Der Sprecher des iranischen Außenministeriums.

Das ist völlig normal im Journalismus. Muss heutzutage aber immer wieder betont werden. Vor allem, wenn Bilder aus dem Gazastreifen, der Diktatur im Iran oder dem Krieg im Libanon gezeigt werden. Wo sich kein freier, „westlicher“ Journalist aufhalten oder frei berichten kann.

Und das wirft die Frage auf, woher die Bilder stammen.
Die Liste der „Patzer“ der Medien ist lang, bei denen Bilder direkt von der Hamas, Hisbollah und dem Regime gekauft wurden. Und veröffentlicht wurden, ohne das den Zuschauern zu erklären.

ZDF-Partner war Hamas-Mitglied – Pressemitteilung der Presse
Am vergangenen Sonntag, den 19.10.25, hat Israel mehrere Luftschläge gegen den Gazastreifen geflogen. Die anschließende Berichterstattung der Medien dazu hatte ich in…
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„Es sind wohl diese Bomben, die das Fass zum Überlaufen bringen. Auch am zweiten Tag nach Unterzeichnung der Absichtserklärung greift Israel noch immer den Libanon an, obwohl auch hier die Waffen schweigen müssten.“

Und wieder: Eine Verknüpfung von Israel mit dem Deal zwischen den USA und dem Iran.
Die Waffen „müssten schweigen“, aber laut wem? Es ist doch eine alleinige Forderung des Mullah-Regimes.

„Gestern hielt das Regime in Iran noch die Füße still, heute Nachmittag aber dann diese Nachricht. [Kommentar zu Bildern aus dem iranischen Fernsehen] Dies ist eine Warnung der Marine der islamischen Revolutionsgarden an alle Schiffe. Nähren sie sich nicht der Straße von Hormus. Angesichts der Angriffe Israels und weil die USA nichts dagegen tun würden, sei die Straße von Hormus für alle Schiffe gesperrt. Artikel 1 des Rahmenabkommens verlangt ein Ende des Kriegs an allen Fronten, inklusive Libanon, kritisiert der Sprecher des Außenministeriums.“

Und nur fürs Protokoll: Die Menge, in der die Perspektive Israels dargestellt oder Israel überhaupt gefragt wurde, betraf genau null.

Der Hintergrund

Wortklauberei? Erbsenzählerei?
Man muss es sicher erklären, damit Menschen, die nicht so im Thema sind, verstehen, wo das Problem liegt und was hier gemacht wurde.

Der Iran erpresst die USA. Die sich erpressen lassen.
Zum einen belastet die Sperrung der Straße von Hormus den Öl-Preis. Und das hat auch Auswirkungen auf die USA. Obwohl sie selber nicht von dem Öl aus der Region abhängig sind, das geht kaum nach Europa und die USA, sondern nach Indien und vor allem China.

Zum zweiten hatte Trump vollmundig verkündet, der Friedensbringer zu sein, keine Kriege anzufangen und keine US-amerikanische Soldaten irgendwohin zu schicken.

Deshalb kann Trump das alles gerade gar nicht gebrauchen. Denn im November sind die so genannten Midterms, die Zwischenwahlen, und nach jetzigem Stand droht ein Verlust der Mehrheit für Trumps Republikaner.

Das geht so weit, dass er nun immer häufiger erwähnt, dass er es den Syrern überlassen will, gegen die Hisbollah zu kämpfen. Und wie unzufrieden er mit Israel ist.

Der Iran weiß das alles. Es ist inzwischen zum Fremdschämen, wenn man beispielsweise die Bilder von den Verhandlungen in der Schweiz sieht, in denen der iranische Außenminister Araghchi den Vizepräsidenten Vance erstmal warten lässt, nach ihm vor laufenden Kameras den Raum betritt und ihm dann nicht die Hand schüttelt. Das sind diplomatische Demütigungen, die im Iran und der islamischen Welt durchaus verstanden werden.

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Von links nach rechts: US-Vizepräsident Vance, der ehemalige Premierminister von Pakistan Shehbaz Sharif und der katarische Premierminister Al-Thani vor den Verhandlungen in Bürgenstock, Schweiz. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi stand wohl nicht für Fotos zur Verfügung. 21.06.2026

Und weil der Iran merkt, dass er in der Position ist, Trump und die USA am Nasenring durch die Manege zu ziehen, setzt er einen drauf. Er bindet das Vorgehen Israels gegen die Terrorgruppe Hisbollah an die Verhandlungen. Die sein Proxy, seine Vertreter im Libanon ist, wo sie einen Staat im Staate aufgebaut hat. Der Libanon will sie loswerden, und den Iran gleich mit, hat aber keine Kraft dazu.

Trump läuft gerade unfassbar vor die Wand. Nicht nur, dass er glaubte, sein Name und ein Flugzeugträger reichten aus, um den Mullahs zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat. Nun kommt er nicht einmal bei Israel weiter. Er, der ja auch schon längst Frieden in der Ukraine beschlossen hatte.
Das sagt viel über sein Selbstbild. Reality hits hard.

Das Ungesagte im Gesagten

Was Dunja Hayali und das heute-journal hier also übernehmen, ist die Perspektive, sogar die Forderung, der islamistischen Diktatur des Irans. Israel sei schuld, Israel müsse dieses und jenes tun.
Obwohl Israel weiterhin angegriffen wird. Obwohl Israel sehr deutlich gesagt hat, dass es das nicht tun wird. Obwohl Israel absolut nichts mit den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu tun hat.

Ganz persönlich bin ich sogar überzeugt, dass der Iran die Hisbollah angewiesen hat, Ende der vergangenen Woche derart massiv anzugreifen. Um mehr Druck auf Trump auszuüben, damit der als Marionette mehr Druck auf Israel macht.

Deshalb nenne ich das israelfeindlich und am Rande zur Propaganda. Es wird eine Verknüpfung hergestellt, die es in der Diplomatie, im allgemeinen Verständnis von souveränen Staaten, gar nicht gibt.
Und im Verständnis der meisten Menschen sicher auch nicht. Aber dazu muss man nun einmal manchmal in die Analyse gehen.

Nach meinem Wissenstand wurden mindestens zwei Beschwerden beim Presserat eingereicht.


Erschienen auf steady.page


Tagelange Hitze mitten im Sommer? Das kann nur der menschgemachte Klimawandel sein

von Albrecht Künstle

Auch abgeranzte und längst stillgelegte Messstationen liefern „Klimadaten“



Die Temperaturaufzeichnungen bringen es an den Tag: In den Städten ist es heißer als auf dem Land, und in ländlichen Kommunen ist es wärmer als draußen in der Natur. Ich ging am Freitag um 15 Uhr wieder einmal mit meinem Infrarotmessgerät raus und überprüfte die Oberflächentemperaturen. Die Umgebungstemperatur betrug 34 Grad im Schatten, im Grasgarten zwei Meter neben dem Thermometer waren es 28 Grad, doch auf der Südseite des Hauses war der furztrockene Rasen in der Sonne 38 Grad warm. Warum? Weil es seit über einer Woche nicht mehr geregnet hat und keine Verdunstungskühle entstehen kann. Dann ein paar Schritte raus auf den Gehweg und die Straße: Die Oberflächentemperaturen lagen dort um die 59 Grad – obwohl der Asphalt nur grau ist und nicht schwarz. Auf meiner hell gefliesten Terrasse konnte ich bei 45 Grad Oberflächentemperatur barfuß gehen; auf dem Gehweg mit 59 Grad nicht mehr. Um die Messungen zusammenzufassen: Der Temperaturunterschied zwischen trockenem Rasen – also ein wenig Natur – und dem Asphalt betrug 15 Grad, ich maß auch schon 20 Grad Unterschied, als der Rasen nicht so ausgetrocknet war. Übrigens: 10 Grad betrug der Unterschied zwischen draußen und unserer Wohnung – ohne Klimaanlage!

Das Haus hatte ich schon 1980 selbst gedämmt, leider nur 6 Zentimeter stark (der Standard waren 4 Zentimeter, wenn überhaupt); 10 Zentimeter wären besser gewesen, wobei alles darüber hinaus meines Erachtens Unsinn ist, weil jeder Zentimeter mehr immer weniger Nutzen bringt. Dämmung und eine systematische Lüftung (dabei gilt es genau zu beobachten, wann sich die Innen- und Außentemperatur umdrehen!) sind die “halbe Miete“. Übrigens: Auch unsere Mieterin im Dachgeschoss ist zufrieden. Das Dach ließ ich später nachdämmen, diesmal dann mit schwerem Material, was auch gegen Hitze besser wirkt als leichtes Dämmmaterial und zusätzlich auch besser vor Außenlärm schützt. Neben unserem Anwesen befindet sich ein noch unbebautes Grundstück von sechs Ar; bisher ein willkommener Temperaturpuffer. Doch solche Grundstücke wollen die Städte und Gemeinden trotz der Prognose einer weiteren abnehmenden Bevölkerung immer mehr überbauen lassen – was die Wohnsiedlungen immer wärmer und heißer werden lässt. Zusätzlich werden die Wohnhäuser und Wohnungen immer mehr mit Wärmepumpen ausgestattet, was im Winter temperaturmäßig kein Problem darstellt, doch im Sommer sehr wohl – denn da werden die Luft-Luft-Anlagen umgekehrt als Klimaanlagen betrieben, und die Wärme, die dem Wohnraum zur Kühlung entzogen wird, wird nach draußen gepumpt – und erhöht so die Außentemperatur zusätzlich. So kommt eins zum anderen.

Der Wärmeinseleffekt

Wie groß sind nun die Unterschiede? Die Temperaturdifferenz zwischen Städten und dem umliegenden ländlichen Raum bedingt das Phänomen der sogenannten städtischen Wärmeinsel. Wie groß sie ist, hängt von Stadtgröße, Bebauung, Wetterlage und Tageszeit ab. Typische Werte sind tagsüber 1 bis 3 Grad wärmer als das Umland, nachts häufig 3 bis 8 Grad wärmer. In großen Städten und bestimmten Wetterlagen (windschwach, wolkenlos) können leicht Unterschiede von über 10 Grad auftreten. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sind temperaturmäßig kein Problem: Oberhalb der Module ist es heißer, aber die Module beschatten die Dächer. Ein Problem jedoch sind Freiflächenanlagen: Bei großen Solarparks beobachten Forscher einen sogenannten PV-Wärmeinsel-Effekt. Die Temperaturen innerhalb eines Solarparks können höher sein als auf benachbarten unbebauten Flächen. Gemessene Unterschiede liegen häufig im Bereich von etwa 1 bis 3 Grad im Solarpark; mit der Entfernung nimmt die Temperaturerhöhung ab. Auch Windparks können ein Problem darstellen. Sie erhöhen die gefühlte Effektivtemperatur – das Resultat aus Trockentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung – durch Ausbremsen des Luftstroms.

Warum sind die Städte wärmer? Asphalt, Beton und Gebäude speichern tagsüber viel Wärme und geben sie nachts wieder ab. Weniger Vegetation bedeutet weniger Verdunstungskühlung. Gebäude reduzieren die Luftzirkulation. Verkehr und Klimaanlagen erzeugen zusätzliche Wärme. Während Hitzewellen können dicht bebaute Innenstädte nachts deutlich über 25 Grad warm bleiben, während das Umland bereits auf unter 20 Grad abkühlt. Für eine mittelgroße Stadt kann man als grobe Faustregel sagen: Nachts ist es etwa 2 bis 5 Grad wärmer als in der umliegenden Natur, in Extremfällen noch deutlich mehr.

Menschgemachte Hitze durch immer mehr Siedlungsflächen

Gegen diese Differenz infolge der tatsächlich menschgemachten Hitze in den Städten ist der angebliche “menschengemachte Klimawandel” von zwei Grad in den letzten 150 Jahren ein Nasenwasser. Dass die meisten Messstationen, mit denen der angebliche Temperaturanstieg belegt wird, daraus resultieren, dass sie einst außerhalb von Städten errichtet wurden, heute jedoch inmitten nichtbebauter Siedlungen liegen, führt zu so massiv verfälschten Vergleichdaten, dass seriöse Belege für eine die menschgemachte Erderwärmung kaum vorliegen (bestätigt durch Satellitenmessdaten, die den bodengestützten Messdaten regelmäßig widersprechen). Fakt ist, dass die deutschen „Bevölkerungsvermehrer“ in Wirtschaft und Politik – vier Millionen mehr Bevölkerung innerhalb von 10 Jahren – mit dem dadurch erforderlich gewordenen, noch nicht einmal ansatzweise an den eigentlichen Bedarf heranreichenden Wohnungsbau, mehr Autos und zusätzlichen Verkehrswegen mehr Schaden angerichtet hat als die gesamte Menschheit in den letzten 150 Jahren davor.

Und ihre “Hitzeaktionspläne” sind keine Wiedergutmachung gegenüber den Versündigungen an der Natur, die da sind: In Deutschland werden täglich (!) 50 bis 51 Hektar neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Das entspricht ungefähr 70 Fußballfeldern. Zwar wird nicht die gesamte Fläche versiegelt, weil zur Siedlungs- und Verkehrsfläche auch Gärten, Parks, Sportanlagen oder Campingplätze zählen; doch 72 Prozent dieses Siedlungswachstums gehen aufs Konto von Wohnbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Diese gehen zulasten von Ackerland, Grünland oder naturnahen Flächen, wodurch wertvolle Temperaturpuffer verloren gehen. Das Ziel der Bundesregierung liegt zwar bei einer Reduzierung auf “nur“ noch 30 Hektar pro Tag bis 2030 – aber auch das ist zuviel; und für wen braucht es das überhaupt, wenn die Bevölkerung doch angeblich abnimmt? Würde ich zu einem Klimaaktionsdemo gehen, stünde auf meinem Plakat: „Regierung heißt sie – uns bescheißt sie“.


Nach dem Parteitag von Potsdam: Wenn es Partei gibt, die verboten werden muss, dann die Linke!

von Olli Garch

36 Jahre nach dem DDR-Ende ist das Gespenst des Sozialismus in Deutschland wieder salonfähig – auch dank der CDU: Neue Linken-Chefs Pantisano, Schwerdtner



Der Parteitag der Linken am Wochenende in Potsdam hat endgültig bestätigt, dass es sich hier um die mit Abstand radikalste Partei Deutschlands handelt, die alten Stalinismus mit wokem Eifer zu einer neuen Emanation totalitärer staatlicher Menschenverachtung zusammenrührt. Im Großen wie im Kleinen offenbart sich das durch und durch antidemokratische Selbstverständnis dieser Partei, ihre Neigung zur Spaltung und Beschwörung von vernichtungswürdigen Feindbildern und ihr durch und durch krankes Verhältnis zu Land und Nation. Für letzteres mag eine bezeichnende Anekdote stehen: So wurde zwar am Samstagabend das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste gezeigt, hielt es aber für unbedingt nötig, eigens einen Flyer dafür zu erstellen, der klarstellte: „Keine Fahnen, kein Nationalismus, kein Stress!“. Doch allein schon die Entscheidung, das Spiel zu zeigen, hatte bereits bei etlichen Delegierten Empörung ausgelöst: Falls jemand, so wurde mitgeteilt, tatsächlich mit Deutschland-Trikot auf dem Parteitag unterwegs sein sollte, würde man ihm zunächst freundlich anbieten, „Gespräche zu führen“. Deren Verlauf kann man sich unschwer vorstellen. Ein Mitglied der Linksjugend wurde gegenüber „Focus“ noch deutlicher: Auf eine Frage nach dem Spiel entgegnete er: „Deutschland verrecke!“ Ein Delegierter wollte sogar einen Dringlichkeitsantrag diskutieren lassen, der Public Viewing von WM-Spielen “kritisch einordnen” sollte – und zwar mit der Begründung: „Ich hasse die FIFA und Infantino ist ein Faschist“.

Das Faschismus-Tourette dieser irren Sozialistensekte hat inzwischen also so krankhafte Ausmaße erreicht, dass nicht nur jeder Anhänger einer nichtlinken Partei (worunter bizarrerweise für die Linken auch die linksgrün umgepolte CDU fällt), sondern selbst die FIFA mit ihren Boss Gianni Infantino mittlerweile “Faschist” ist. Zumindest innerhalb der eigenen Genossenblasen zeigt diese überstrapazierte Stanze anscheinend tatsächlich noch Wirkung. Ein anderer Delegierter sagte, er würde sich das Spiel schon gerne ansehen und natürlich bei deutschen Toren jubeln, würde aus Angst vor „dummen Kommentaren“ aber lieber darauf verzichten. Die altbewährten Methoden der Stigmatisierung und Einschüchterung funktionieren bei den SED-Nachfolgern also nach wie vor – was schon alles sagt, was man über diese Partei wissen muss.

Ein bolschewistischer Fanatiker an der Spitze

Der zehnte Linken-Parteitag war jedenfalls eine Manifestation des Hasses, wie man sie lange nicht mehr gesehen hat. Vor allem weibliche Delegierte schienen kurz davor zu stehen, auf offener Bühne den Verstand zu verlieren. Fraktionschefin Heidi Reichinnek brüllte ekstatisch ins Mikro: „Die AfD und ihre Politik sind der Feind, aber sie sind es nicht alleine. Die AfD ist das zwangsläufige Produkt von einem System, das inhärent faschistisch ist, ein System, was in der Krise ist. Es ist nicht unsere Aufgabe, dieses System zu erhalten oder zu schützen. Es ist unsere Aufgabe für ein besseres und ein gerechteres System zu kämpfen und das möchte ich mit euch gemeinsam tun“. Mersedeh Ghazaei, Kandidatin für den Parteivorstand, trat mit einer bizarren Rote-Herzen-Sonnenbrille ans Rednerpult und klagte: „Die größten Verbrecher sitzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und kriminalisieren uns dafür, dass wir Widerstand gegen Genozid, Wehrdienst und den Abbau des Sozialstaates leisten“. Auch diese Aussage ist ein Dokument des Wahnsinns, der in dieser Partei herrscht – denn solche irrlichternden Gestalten sind nicht einmal mehr in der Lage zu erkennen, dass sie in Wahrheit in ihrer kaputten Denke – von Enteignungsphantasien bis noch vollständigem Bevölkerungsaustausch – keinen treueren Verbündeten haben als diesen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Wie befürchtet, wurde mit der im Amt bestätigten Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano eine veränderte Führungsspitze gewählt. Schwerdtner wurde mit 85,7 Prozent im Amt bestätigt, Pantisano, der dem aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt scheidenden Jan van Aken nachfolgt, musste sich allerdings mit erbärmlichen 53,3 Prozent der Stimmen begnügen, was dokumentiert, wie sehr dieser Linksextremist offenbar sogar beim eigenen Haufen in weiten Teilen Ablehnung hervorruft. Dass Pantisano nicht nur ein bolschewistischer Fanatiker, sondern auch ein geschichtsvergessener Phrasendrescher ist, hatte vor seiner Wahl bereits an Ort und Stelle gezeigt, als er gegenüber „Bild“ am Freitag verkündete : „Letztlich gibt es gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“ Das Weltbild, nur noch Linke und Faschisten zu sehen, hat also offiziell in die Parteiführung Eingang gefunden. Als Motiv, Parteichef zu werden, phraste Pantisano folgendes ab: „Dieses Gefühl, diese Wut bringe ich mit ein, um jemandem wie Friedrich Merz Angst davor zu machen, dass wir diejenigen sind, die die Arbeiterinnen organisieren, die auf die Straße gehen gegen seine Politik.“

Pantisanos athologische Faschismus-Fixierung

Außer “Wut” hat er allerdings nichts, aber auch gar nichts zu bieten: Die Arbeiter -von denen die allermeisten gerne Fußballs sehen, ihre Nationalmannschaft anfeuern und überhaupt nichts gegen die eigene Landesfahne haben-, sind schon lange zum größten Teil zur AfD übergegangen und werden sich ganz bestimmt nicht von solchen Verblendeten “organisieren” lassen – denn gerade die abgehobenen Schwätzer und Funktionäre wie Pantisano sind eine der Hauptursachen ihrer Wut. Ein Kumpel, empört sich Pantisano, habe ihm erzählt: „Salzgitter ist eine migrantische Arbeiterstadt und aktuell gewinnt hier immer nur die AfD“. Warum das so ist, scheint er sich allerdings gar nicht erst zu fragen; die in seiner Bewerbungsrede bekundete Absicht, „die arbeitende Klasse für die Linke“ zurückzugewinnen, kann er sich bei seiner Ignoranz und Arroganz gleich wieder abschminken – wovon sich, wie gesagt, fast die Hälfte der Delegierten offenbar ebenfalls überzeugt zeigt, die gegen ihn stimmten.

Seine pathologische Faschismus-Fixierung und den lupenrein antidemokratischen, zwanghaften Hass auf politisch Andersdenkende ließ Pantisano auch in folgenden Sätzen durchblicken: „Die AfD, diese Faschisten, die immer mehr werden, müssen Angst haben vor einer Linken, die den Widerstand organisiert auf der Straße, in den Betrieben und in den Parlamenten“. Mit absurdem Bezug auf seine italienische Herkunft schwafelte er pathetisch: „Vielen Dank, dass Ihr diejenigen seid, die uns schützt und auf die ich mich verlassen kann, sollte die AfD jemals an die Macht geraten, weil wer abgeholt wird, bin ich, sind unsere Migras … und viele, viele andere, die leiden werden unter der AfD“ – wobei sich auch hier wieder die Frage stellt, ob diese absurden Lügenerzählungen über die AfD (die keine integrierten und legalen Migranten abschieben will und schon gar keine EU-Bürger und Italiener!) aus Unwissenheit und Verblödung resultieren – oder ob er diese propagandistischen Falschbehauptungen vorsätzlich verbreiten. Wobei er damit ihm Publikum offene Türen einrennt, da die meisten Linken in ihrem Wahn rationalen Argumenten und inhaltlichen Fakten gerade zur Migrationspolitik ohnehin nicht mehr zugänglich sind.

Systematische Verlogenheit

Pantisano ist der Bruder des nicht minder fanatischen Alfonso Pantisano, seines Zeichens „Queer-Beauftragter des Landes Berlin”, der es unter anderem zu seinen Aufgaben zählt, den strukturellen Schwulenhass im Islam rabulistisch zu relativieren, und regelmäßig gegen bürgerliche Normalität und Heteros abhetzt. Beide gerieren sich als eine Art informelle Erben der Roten Brigaden bilden ein duo infernale, das den italienischen Sozialismus in der deutschen Diaspora wahrlich würdig vertritt. Als selbst der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert 2024 die Aussage wagte, dass die ihm als Homosexuellen begegnende Homophobie oft von „muslimisch gelesenen Männern“ ausgehe, präsentierte Alfonso Pantisano sich auf Instagram mit einer Kufiya, dem traditionellen arabischen Kopftuch, um damit zu „beweisen“, dass auch er, als „schwuler Italiener“, „muslimisch gelesen“ aussehen könne. Kühnert warf er vor, „rassistische Erzählungen“ zu verbreiten, und schwurbelte, die “Wurzel unserer erlebten Queerfeindlichkeit“ seien tatsächlich „patriarchale Strukturen und all ihre fehlgeleiteten Männlichkeitsbilder“, aber nicht der Islam, der damit die abenteuerlichen Realitätsverdrängung der Linken unterstrich.

Nun ist sein kleiner Bruder also auch noch Co-Vorsitzender der Bundespartei jener Linken, die alarmierenderweise sogar keine schlechten Chancen haben, die kommenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus zu gewinnen – womit Alfonso Partisanos Versorgungsposten als Fürsprecher durchgeknallter linker Identitätspolitik gesichert wäre. Was diese Linke, die Nachfolger der Mauerschützenpartei, heute in Wahrheit ausmacht, sind fast nur noch Hass und der Hetze – jene Attribute, die sie immer bei allen anderen verorten wollen. Die Partei versinkt im Hass auf „Reiche“, auf Deutschland, auf alle Nicht-Linken, auf den Staat Israel und Juden allgemein – und neuerdings auch noch die die CDU, deren moralisch verwahrlostes Führungspersonal sich mit zunehmendem Abbröckeln der Brandmauer immer ungenierter ausgerechnet diesen Linken als möglicher Koalitionspartner anwanzt, was sie aber nicht davor bewahrt, ebenfalls jenen „Faschisten“ zugerechnet zu werken, die Linke – wie einst das DDR-Regime – immer und überall am Werk sieht, wenn ihr eigenes Weltbild und ihre systematische Verlogenheit in Bedrängnis geraten.

Die CDU verzichtet auf kategorische Distanzierung

Wie tief die Union unter Friedrich Merz gesunken ist, zeigt sich in ihrer Reaktion auf die Faschismusvorwürfe durch die potentiellen “Unsere-Demokratie“-Retter der Linkspartei: Die CDU beantwortete diese mit den üblichen hilflosen Stellungsnahmen, statt diese ungeheuerliche Verleumdung mit einer – in diesem Fall dann berechtigten! – Unvereinbarkeitsfeststellung wie im Fall der AfD zu kontern und die Verfassungsmäßigkeit dieser roten Truppe zu hinterfragen. So erklärte der rückgratlose Jung-Apparatschik und Staatssekretär Philipp Amthor zwar: „Die Linke ist intellektuell in freiem Fall. Bei so viel gequirltem Blödsinn würde sich Rosa Luxemburg im Grabe umdrehen. Für mich ist klar: Wer dumm denkt, macht auch dumme Politik. Dass die Linke den Faschismus-Begriff entkernt, hilft am Ende nur den echten Faschisten“ – doch damit bestätigte er genau eben jene Narrative, die auch die irrwitzige Agitation der Linken ventiliert – dass die “echten Faschisten“ bei der AfD säßen, die inzwischen von einem Drittel der Deutschen gewählt würde. Dass die von der CDU antichambrierten Linken sich als einzige realfaschistischer Methoden bedienen, ließ Amthor unerwähnt; lieber streute er eine indirekte Respektsbekundung für die fanatische Kommunistin Rosa Luxemburg in seine wachsweiche Kritik ein.

Auch der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther vermied es, mit der Linken wegen ihrer bodenlosen Entgleisungen auf Konfrontation zu gehen, sondern sprang über das hingehaltene Stöckchen, um indirekt auf die eigentlich bestehenden Gemeinsamkeiten im Kampf gegen die AfD hinzuweisen: Wer die CDU mit Faschisten und der AfD gleichsetze, habe sich für jeden ernsthaften demokratischen Austausch disqualifiziert; das Problem ist für Günther die Person Pantisano, aber nicht die Partei insgesamt: Dieser könne „kein Ansprechpartner“ sein und solle „sich schnellstmöglich aus der Politik verabschieden“. Selbiges gilt allerdings auch Günther selbst, dessen ständige Nazi-Hetze gegen die AfD nicht weniger geschichtsblind ist.

Geistig-moralischer Tiefpunkt

Während sich die CDU feige und rückgratlos als Faschisten beschimpfen lässt, ohne die Möglichkeit einer Koalition mit dieser linksradikalen Spinnertruppe kategorisch auszuschließen, kam die schärfste Kritik an Pantisano und seinen Gesinnungsgenossen ausgerechnet vom Ex-Grünen und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der den bodenlosen Faschismusvorwurf angemessen einordnete: „Wer so argumentiert, verwischt die Grenze zwischen einer demokratischen Partei und den tatsächlichen Feinden unserer freiheitlichen Ordnung“ – zwar offenkundig auch wieder eine Spitze gegen die AfD, doch Palmer selbst wurde von Pantisano in der Vergangenheit selbst schon als „Helfer der Faschisten“ bezeichnet, und er strebt kein Bündnis mit der Linken an. Er und seine Partei sollten besser “vor der eigenen Türe kehren“, empfahl Palmer. Solche Klarheit darf von der Brandmauer-Union offenbar gar nicht mehr ausgesprochen werden, da sich die CDU hat durch Merz‘ beispiellose strategische Borniertheit selbst in die Situation gebracht hat, über kurz oder lang auch noch die Linke in ihre Anti-AfD-Front aufnehmen zu müssen, weil sie nur so eine Mehrheit gegen die AfD zustande bekommt – und auch das nur noch so lange, bis die Bürger verstanden haben, dass nur noch eine absolute AfD-Mehrheit die notwendige Politikwende umsetzen kann.

Dieses Wochenende von Potsdam – das ungleich skandalöser und verräterischer war als alles, was man dem angeblichen dortigen “Geheimtreffen“ vor zwei Jahren andichten wollte – hat die letzten Zweifel ausgeräumt: Wenn es eine Partei gibt, gegen die der Bundestag endlich einen Verbotsantrag beschließen müsste, dann ist es die Linke. Sie beweist immer und immer wieder, dass sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen will, hetzt in übelster Weise gegen Andersdenkende; hasst Deutschland, will „Reiche“ am liebsten komplett ereignen (wenn nicht gleich erschießen), glorifiziert sozialistische Massenmörder und macht keinen Hehl daraus, mit welchen Methoden sie regieren würde, wenn sie an die Macht käme. Und die CDU ist inzwischen an einem solchen geistig-moralischen Tiefpunkt angelangt, dass sie eine Zusammenarbeit mit diesem extremistischen Sauhaufen nicht ausschließen will. Konrad Adenauer und Helmut Kohl rotieren doppelt so schnell im Grab.