von Dirk Dietrich

Auch in der wichtigsten Erdöl-Passage der Welt, der Straße von Malakka, sichert sich Trump durch Kooperation mit Indonesien eine Pole Position
Je mehr ich darüber nachdenke, um so mehr glaube ich, es könnte uns sogar nützen, wenn die verräterischen Schafe abgelenkt werden und denken, Trump sei ein Idiot ohne Plan. Sie verstehen sowieso nicht, was los ist. Wir können ihnen ja dann sagen, sie sollen die Augen öffnen, wenn wir die Ziellinie erreichen. Einfach lächeln und winken. Denn diese Leute glauben wirklich, Trump habe keine Ahnung, was im Iran oder global vor sich geht. Dabei verfolgt er einfach eine konsequente amerikanische Interessenagenda – und das hocheffizient: Trump kontrolliert mittlerweile die Handelsflüsse von mehr als 36 Prozent der weltweiten Rohölvorräte und hat die Nationen der Welt dazu gezwungen, Öl aus den USA zu kaufen (und von Venezuela, das er sich, ganz praktisch, zusammen mit dem Panamakanal bereits gesichert hat).
Jetzt ergibt Trumps Fokus auf Grönland, Kanada und die arktischen Schifffahrtsrouten auch noch mehr Sinn: Trump sichert sich die globalen marinen Handelsrouten und macht die USA zur globalen Energiesupermacht. Er damit hat China und die ganze Welt fest im Griff – und die Schafe merken nichts davon. Er bringt die Weltordnung völlig durcheinander und zwingt die Staatengemeinschaft dazu, mit Amerika zu verhandeln. Parallel entzieht der Präsident dem Deep State nach und nach seinen Einfluss und beherrscht sich die gesamte Lage. Was sich hier beobachten lässt, ist der wohl mächtigsten “Reset” der Welt – und den Beginn eines “Goldenen Zeitalters”, denn die Herrschaft des Tiefen Staates ist vorbei. Sie wurden ausmanövriert. Trump kontrolliert das Öl – also kontrolliert er die Welt. Maximalen Einfluss erlangt? Check!
Es funktioniert
Und während sich die Europäer über die vermeintliche Planlosigkeit der Regierung in Washington mokieren oder völlig unangebrachte Schadenfreude empfinden, arbeitet die Trump-Administration weiter an der globalen Wirtschafts- und Sicherheitsarchitektur: US-Kriegsminister Pete Hegseth besuchte gerade seinen indonesischen Amtskollegen und kündigte auch mit diesem bevölkerungsreichsten muslimischen Staat der Erde eine umfassende Verteidigungspartnerschaft an. Die Straße von Hormus ist nämlich nur das zweitwichtigste Nadelöhr für Öltransporte weltweit; welcher ist der wichtigste? Die Straße von Malakka in Indonesien – denn 80 Prozent aller der chinesischen Ölimporte werden durch sie transportiert. Die globalen Engpässe für den Öltransport werden vom US-Militär und seinen Partnern gesichert. Auch hier übernimmt Trump die Kontrolle.
Und was passiert im Arabischen Golf? Erstaunliches: Die Blockade funktioniert. Siehe da: Die Aktienmärkte erholen sich, die Ölpreise sinken und um die Panikpriester wird es zunehmend ruhig. All die Unkenrufer, die prophezeiten, wenn Trump Hormus blockiert, werde der Himmel einstürzen, sind mysteriöseweise verstummt. Wie immer, wenn die Dinge gut laufen, herrscht schweigen im Walde.
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