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Das Narrativ ist sehr einfach: Es gibt einen Waffenstillstand. Und die IDF (Israel Defense Forces) greifen trotzdem weiterhin willkürlich die Palästinenser an. Das wird so nicht nur durch irgendwelche Propagandisten verkauft, sondern auch durch Prominente, wie die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese und (zumeist linksradikalen) Politikern. Ein Realitätsabgleich. |
Zunächst wurde das Narrativ etabliert, es gäbe einen Waffenstillstand. Das ist falsch! Schlicht und ergreifend. Es ist nach wie vor Krieg. |
Ein Waffenstillstand ist das Ergebnis von Verhandlungen, die die Beendigung der Kämpfe besiegeln. Üblicherweise durch einen unterzeichneten Vertrag. Es ist eine Vorstufe des Friedens und häufig gleichbedeutend damit. |
Eine Waffenruhe ist nur das vorläufige Ruhen der Waffen unter zumeist definierten Bedingungen. Es ist eine Pause des Krieges. |
Am 24. Dezember 1914 hörten die britischen und deutschen Soldaten auf zu schießen. Ohne Befehl, einfach so. Die Deutschen sangen in ihren Schützengräben die meist weltweit bekannten deutschen Weihnachtslieder, die Briten antworteten. Langsam wagten sich einige aus den Gräben. Es endete beim Tausch von Zigaretten und Schokolade und der gemeinsamen Beisetzung von Gefallenen. Das Töten und Sterben ging danach noch fast vier Jahre weiter. Das war eine Waffenruhe. |
Das Englische unterscheidet nicht so genau. Zumeist wird das Wort „ceasefire“ verwendet. Ein ausgehandelter Waffenstillstand wäre jedoch eher „armistice“. Man muss also schauen, was tatsächlich vereinbart wurde. Was in der Realität passiert und warum. Die deutschen Medien unterscheiden hier nicht. Ich nehme an, weil den Redakteuren und Journalisten mehrheitlich die Kompetenz fehlt. |
Gebrochene Vereinbarungen |
Mit der Hisbollah im Libanon wurde eine Waffenruhe vereinbart, unter der Bedingung, dass sie nicht mehr angreift und es unterlässt, ihre Infrastruktur neu aufzubauen. Die IDF haben sich von Anfang an vorbehalten, wieder dazwischen zu hauen, sobald sie Anzeichen dafür sehen. Daraus kann man ablesen, dass Israel dem nur zugestimmt hat, um Ressourcen zu schonen und sich auf den damaligen Konflikt vor allem mit dem Iran konzentrieren zu können. |
Nach der Pager-Operation des Mossad war die Führung der Hisbollah im September 2025 ausgelöscht. Deshalb stimmte sie im November der Waffenruhe zu israelischen Bedingungen zu. |
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Durch Trumps schwammigen Friedensplan wurde im Oktober 2025 eine Waffenruhe mit der Hamas vereinbart. Als Zeichen des guten Willens zogen die IDF sich hinter eine vereinbarte Linie zurück, die so genannte Gelbe Linie. Sie erklärten sich bereit, Angriffe zu unterlassen, so lange die Hamas nicht mehr angreift und die nächsten Schritte des Friedensplans vereinbart würden. Die unter anderem eine Entwaffnung und Entmachtung der Hamas vorsieht. |
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Die vereinbarte Gelbe Linie, hinter die die israelischen Truppen sich zurückgezogen haben. |
Sowohl Hisbollah als auch Hamas haben diesen Bedingungen zugestimmt. Und beide verstoßen – auch nach internationalen nachrichtendienstlichen Informationen – fortlaufend gegen diese Bedingungen. Zudem weigert die Hamas rigoros, sich entwaffnen zu lassen. Sie wusste also vorher, dass sie die weiteren Vereinbarungen nicht einhalten würde. (Taqiyya, das erlaubte Belügen von Ungläubigen zum Selbstschutz? Sure 16, Vers 106) |
Die Hamas ist das eingegangen, um Zeit zu gewinnen. Da vor allem durch das allmähliche Abschneiden der Hoheit über die Hilfslieferungen drohte, die Macht zu verlieren. (Daher auch die fortgesetzte Propaganda des angeblichen Aushungerns.) Das äußerte sich dann auch durch Gefechte im Gazastreifen und öffentliche Hinrichtungen Angehöriger des Doughmush-Clans in Gaza-Stadt. Der seinerseits die salafistisch-dschihadistische „Army of Islam“ (Jaysh al-Islam) unterhält, die aber in Machtopposition zur Hamas steht. |
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Screenshot: Öffentliche Hinrichtung von „Kollaborateuren“ im Oktober 2025 durch die Hamas in Gaza-Stadt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit Angehörige des Doughmush-Clans. |
Derzeit arbeite ich auch an einem größeren Beitrag zu den Clans, Großfamilien und Organisationen im Gazastreifen, der jedoch viel Recherche erfordert. |
Es ist systemisch |
Auch an dieser Stelle nochmal sehr deutlich: Ich glaube nicht an eine mediale Verschwörung. Laut Ockhams Rasiermesser ist Inkompetenz viel naheliegender. Die Medien haben nicht die nötigen Kompetenzen, um beispielsweise die Differenzierung zwischen Waffenruhe und Waffenstillstand in der Breite zu verstehen. Sie übernehmen Agenturmeldungen, die wirtschaftlich und nicht wahrhaftig motiviert sind. Propagandisten wie Albanese kommen nur als Amarena Krische auf dem Sahnehäubchen obendrauf. Unterstützt von unzähligen Propagandisten auf Social Media. |
Durch dieses Sytem der Kommunikation und Information muss bei den Menschen u.a. in Europa der Eindruck entstehen (überspitzt), die armen Palästinenser hocken friedlich in ihren Zelten, kämpfen mit Hunger und Kälte, und Israel bricht einen Waffenstillstand und bombardiert rücksichtslos weiter. Genozid! |
Immer wieder werden Angriffe im Libanon oder Gazastreifen gemeldet, ohne das in einen Kontext zu setzen. Die Wahrnehmung der Israelis – und durch den unterschiedlichen Medienkonsum vieler jüdischer Deutscher – muss zwangsläufig eine völlig andere sein. |
Ein anderes Bild |
Also habe ich überlegt, was man tun könnte, um das aufzubrechen. Ich will gar nicht den Anspruch erheben, „die Wahrheit“ zu verkünden. Nur eine Perspektive anbieten. |
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Im Folgenden habe ich einmal die Meldungen der IDF wiedergegeben, die diese von sich aus und unabhängig von irgendeiner Berichterstattung veröffentlicht hat. Nur der vergangenen Woche! Grundlage sind die Meldungen des offiziellen Presseportals und des Accounts auf X. Interne Meldungen habe ich weggelassen. Und ich habe auch die Meldungen übernommen, welche den IDF negativ ausgelegt werden könnten. Meldungen von Einzelnen, beispielsweise von Sprechern und Kommandeuren, habe ich weggelassen, selbst wenn diese offiziell sind. |
Ob diese Meldungen glaubhaft sind, muss jeder für sich entscheiden. Aufgrund der Erfahrung, der Hintergründe und des Verständnisses über die internen Abläufe halte ich alle Meldungen für absolut glaubwürdig. |
Die Zeitangaben entsprechen den Veröffentlichungen. |
Es ist lang, selbst auf die Woche beschränkt. Aber ich denke, recht spannend. |
Wenn Kampfpanzer (hier: Merkava) in der Sicherung „in Stellung“ eingesetzt werden, sind die Luken geschlossen. Die Besatzung hat keinen Rundumblick in der Nähe des Fahrzeugs. Es ist gängige Praxis zu versuchen, sich im toten Winkel an das Fahrzeug anzuschleichen und Sprengmittel darauf zu platzieren. Es wurden schon mehrere Kampfpanzer so ausgeschaltet. Die meisten Meldungen zur Überschreitung der Gelben Linie durch Einzelne interpretiere ich so. |
Die Meldungen 01.02.2026 – 07.02.2026 |
• 01.02.2026, 09:05h Die IDF melden die Sprengung eines Tunnels bei Chan Yunis und veröffentlicht dazu mehrere Videos. In dem Tunnel befanden sich drei Wohnräume. Gefunden wurden u.a. 45 Handgranaten, etwa zehn AK-47, Panzerabwehrraketen, zehn fertige Sprengladungen und sechs Westen. |
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• 01.02.2026, 13:11h Die IDF melden den Angriff auf Pioniergerät der Hisbollah im südlichen Libanon, die dazu genutzt wurde, die Infrastruktur der Hisbollah wieder aufzubauen. |
• 01.02.2026, 16:16h Die 7. Brigade identifizierte mehrere Kombattanten, die sich im südlichen Gazastreifen der Gelben Linie näherten. Sie eröffneten das Feuer, ein Palästinenser wurde getötet. |
• 01.02.2026, 20:158h Die IDF eliminieren das Mitglied der Hisbollah Ali Dawood Amich durch einen Präzisionsschlag auf sein fahrendes Fahrzeug. Amich war Ingenieur und Leiert des Ingenieurwesens der Hisbollah, der am Wiederaufbau beteiligt war. Video des Luftschlags veröffentlicht. Kollateralschäden unwahrscheinlich. |
• 02.02.2026, 07:15h Die IDF sprengt das Haus von Mahmoud Yousef Abed oder Malek Ibrahim Salem im Westjordanland. Hintergrund: Diese hatten den Anschlag auf die Gush-Kreuzung im Juli 2025 verübten. Bei dem Schusswaffen- und Messerangriff auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums wurde Shalio Zevuloni getötet, die Angreifer wurden ausgeschaltet. Die Zerstörung der Häuser ist eine gängige Praxis, da die Palästinensische Autonomiebehörde den Angehörigen der Terroristen eine Rente gewährt („Pay-for-Slay“), manchmal sogar Häuser schenkt. Das Haus wurde nicht bombardiert, sondern in einer geordneten Sprengung zum Kollaps gebracht. Fotos zeigen die Arbeiten. |
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• 02.02.2026, 13:12h Die IDF melden zwei gezielte Tötungen durch Präzisionsangriffe im Libanon. Eliminiert wurde ein ungenanntes Mitglied der Hisbollah, sowie Ali al-Hadi al-Haqqani, Chef der Flugabwehr. Ein veröffentlichtes Video zeigt Infrarotaufnahmen der Luftschläge, eines auf ein Fahrzeug bei hoher Geschwindigkeit. Kollateralschäden unwahrscheinlich. |
• 02.02.2026, 13:55h Die IDF haben mehrere Waffendepots der Hisbollah im Libanon angegriffen, darunter eins in einem Wohngebiet. Die IDF hat dies selber gemeldet und die Bevölkerung vorgewarnt. |
• 02.02.2026, 15:08h Im nördlichen Gazastreifen wurden vier palästinensische Kombattanten identifiziert, die sich den IDF-Truppen an der Gelben Linie näherten. Alle eliminiert. |
• 02.02.2026, 16:07h Die IDF meldet eine durchgeführte Übung mit US-amerikanischen Zerstörern im Roten Meer. Die nicht näher benannten Schiffe sind auf Fotos als Schiffe der Arleigh Burke Klasse zu identifizieren. Das ist erwähnenswert, weil sie bei einem Schlag gegen den Iran eingreifen könnten. |
• 03.02.2026, 08:01h Bei der Räumung eines Bereichs an der Gelben Linie wurden 143 Mördergranaten gefunden, die in Säcken des UNRWA eingewickelt waren. Videos und Fotos veröffentlicht. |
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Gefundene Granaten in UNRWA-Säcken. |
• 03.02.2026, 18:39h An der Westgrenze (vermutlich die Grenze zum Gazastreifen) wurden mehrere israelische Schmuggler festgenommen. In einer Kooperation von IDF, Grenztruppen und Schin Bet wurden auch Fahrzeuge und Luftkissenfahrzeuge beschlagnahmt. Ein Überwachungsvideo der Verfolgung mehrerer Personen wurde veröffentlicht. |
• 03.02.2026, 22:26h Bei Jericho im Westjordanland wurden Truppen der IDF von mehreren Personen mit Steinen beworfen. Die Kräfte erwiderten das Feuer, einer der Angreifer wurde getötet. |
• 04.02.2026, 06:07h Die IDF meldet einen größeren Angriff im Bereich der 3. Brigade (Alexandroni). Zur Abwehr wurden Auch Panzer und Luftschläge eingesetzt. (Siehe unten) |
• 04.02.2026, 08:07h Die IDF veröffentlichen eine Reihe von Videos von Präzisionsschlägen gegen die Hisbollah im Libanon, darunter eine gezielte Tötung. |
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• 04.02.2026, 14:46h Die IDF haben den Kommandeur der Nuhba-Kompanie der Hamas Bilal Abu Atzi mit einem Präzisionsschlag im südlichen Gazastreifen eliminiert. Das war eine Reaktion auf einen Angriff in der Nacht zuvor. Bilal Abu Atzi hatte am 10/7 den Angriff auf den Kibbuz Nir Oz angeführt. Die IDF gibt bekannt, dass Unbeteiligte verletzt wurden, darunter ein Mitglied des medizinischen Personals. Sie spricht ihr Bedauern aus. |
Ich interpretiere die Meldung so, dass Atzi an dem Angriff bei Gaza in der Nacht beteiligt war, verletzt wurde und die IDF ihn dann gezielt ausgeknipst hat, weil sie durch den Schin Bet wusste, wer hinter dem Angriff gesteckt hat. (siehe Meldung vom Morgen) |
• 04.02.2026, 16:06h Die IDF veröffentlichen ein Überwachungsvideo, das eine Drohne am 21.01.2026 in der Hamas-Hochburg Dschabaliya aufgenommen hat. Es zeigt, wie Kombattanten und Waffen mit einem Krankenwagen des Roten Halbmonds transportiert werden. |
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• 04.02.2026, 17:34h Eine Spezialeinheit nimmt bei einem Zugriff in Al-Amri im Westjordanland zwei Terroristen fest, die an Anschlägen während des Gazakrieges beteiligt waren. Die Festgenommenen wurden den Sicherheitskräften übergeben. |
• 04.02.2026, 19:11h Die IDF eliminieren durch einen Präzisionsschlag Ali Razaina. Razaina war Kommandeur der nördlichen Truppen Islamischen Dschihads und Hauptkontakt zur Hamas. Er war auch für die Geiseln des Dschihads zuständig. Erneut war der Inlands-Nachrichtendienst Schin Bet beteiligt. |
• 04.02.2026, 19:43h Die IDF führten am Vormittag einen Präzisionsschlag auf ein Fahrzeug eines Kommandeurs der Hamas durch. Getötet wurde Muhammad Essam Hassan Habil. Dieser war an der Tötung der 19-jährigen Geisel Korporal Noa Marciano im Al-Shifa Krankenhaus beteiligt. Der Luftschlag erfolgte nach Aufklärung durch die 143. Division (der Einheit von Marciano) und des Nachrichtendienstes Schin Bet. |
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Noa Marciano, die als Geisel entführt und im Krankenhaus Al-Shifa getötet wurde. |
• 04.02.2026, 21:22h Beim Dorf Beit Ur al-Tahta im Westjordanland wurden zivile Fahrzeuge mit Steinen beworfen, einige Israelis wurden durch Glassplitter leicht verletzt. IDF und Polizei riegelten das Dorf ab, ein Verdächtiger wurde festgenommen. |
• 05.02.2026, 13:31h Kräfte der 188. Brigade identifizierten einen Kombattanten, der die Gelbe Linie im südlichen Gazastreifen überschritt und sich den Truppen näherte. Eliminiert. |
• 05.02.2026, 18:37h Die IDF haben mehrere Tunnel der Hisbollah im gesamten Libanon angegriffen, in denen auch Waffen gelagert wurden. Veröffentlichte Videos zeigen eindeutige „secondary explosions“, dort wurden also tatsächlich Sprengstoffe getroffen. |
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Grafik der bekämpften Schächte im Libanon der IDF. |
• 05.02.2026, 18:57h Mehrere israelische Zivilisten haben die Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen überquert. Die IDF nahm sie fest. Zudem haben mehrere hundert Israelis versucht, einen Zaun zu einem nicht näher bezeichneten militärischem Sperrgebiet zu überwinden, die IDF drängte sie zurück. |
• 06.02.2026, 01:26h Beschuss durch Palästinenser im nördlichen Gazastreifen an der Gelben Linie. Feuergefecht, keine israelischen Verluste. |
• 06.02.2026, 09:04h Die IDF führen eine groß angelegte Operation im Westjordanland durch. 431. Brigade „Menasha“: 15 Mitglieder der Hamas und des Dschihad festgenommen, die u.a. an der Herstellung von Sprengstoff beteiligt waren. Sturmgewehre und Waffenteile beschlagnahmt. 6. Brigade „Etzion“ (Jerusalem-Brigade): Über 100 einzelne Operationen. Judäa-Brigade: Operationen bei und in Hebron. Waffen, Munition und Geld beschlagnahmt. Weitere Operationen, darunter im Dorf Burka, Dutzende Vernehmungen, Waffenteile und Hamas-Flaggen beschlagnahmt. Binyamin- und Ephraim-Brigaden: Operationen in den Dörfern Beit Laqia und Qalqilya. Gesuchte Personen festgenommen, verdächtige Waffenhändler und Hamas-Mitglieder vernommen. Insgesamt über 60 Festgenommene. |
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Beschlagnahmte Waffe und Ausrüstung. |
• 06.02.2026, 15:50h Die IDF bekämpfte in den vorherigen 24 Stunden infrastrukturelle Ziele der Hamas im Gazastreifen durch Luftangriff. Das ist eine Reaktion auf einen Anschlag auf IDF-Truppen im nördlichen Gazastreifen am Tag zuvor. Beschossen wurde u.a. ein Waffendepot und eine Waffenwerkstatt. Zuvor wurden Warnungen ausgesprochen und zur Evakuierung des Gebietes aufgerufen, um Zivilisten zu schützen. Das veröffentlichte Video legt aufgrund von wahrscheinlichen Secondary Explosions nahe, dass dort tatsächlich Waffen gelagert wurden. |
• 06.02.2026, 17:42h Mehrere Kombattanten überschritten die Gelbe Linie. Die 3. Brigade (Alexandroni) eröffnete das Feuer, einer der Palästinenser wurde getötet. |
• 06.02.2026, 22:03h Alarm in der Siedlung Karmei Tzur im Westjordanland, zwei Verdächtige näherten sich dem Zaun. IDF durchsucht das Gelände. |
• 07.02.2026, 13:50h In einem Stützpunkt im Jordantal befreite sich ein gefangener Palästinenser von seinen Handfesseln und griff eine Soldatin an. Ein anwesender Soldat versuchte ihn festzunehmen, der Gefangene wurde erschossen. Die Soldatin wurde nicht lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. (Ich nehme an, es handelte sich um das Tirtsa-Camp, das Kommando der 41. Bataillon „Jordan Valley“.) |
• 07.02.2026, 19.28h Im nördlichen Gazastreifen überquert ein Kombattant die Gelbe Linie. Er wird erkannt und eliminiert. Geheimdienstinformationen (vermutlich vom Schin Bet) legen nahe, dass es sich dabei um Muhammad Salah al-Din Khaled Abu Raqba handelte, der am Massaker des 10/7 teilgenommen hat. |
• 07.02.2026, 21:51h Im südlichen Gazastreifen überquert ein Kombattant die Gelbe Linie und nähert sich den IDF-Truppen. Von der 7. Brigade identifiziert und eliminiert. |
• 07.02.2026, 21:51h Im Gazastreifen überquert ein Kombattant die Gelbe Linie und nähert sich den IDF-Truppen. Die 3. Brigade (Alexandroni) erkennt eine Bedrohung und eliminiert den Angreifer. |
Der Abgleich |
Die Öffentlichkeitsarbeit der IDF ist nicht nur mangelhaft, sondern unter aller Sau. Es geht weit über das Verständnis einer kleinen Streitkraft eines Mini-Staates (Belgien hat mehr Einwohner) hinaus. Stellungnahmen kommen verzögert, das meiste wird auf Neu-Hebräisch veröffentlicht, was auch noch eine rekonstruierte und sehr ungenau Sprache ist. Wodurch es schwer zu übersetzen ist. Die Recherche selbst zu diesem Beitrag hat fast zwei Arbeitstage gekostet. Meiner persönlichen Meinung nach sind die IDF für viele Shitstorms selber verantwortlich. Das ist jedoch keine Entschuldigung für große Medien! |
Ich wiederhole: Das waren nur die offiziellen Meldungen der IDF, ohne die der Sprecher oder Kommandeure. Nur der letzten Woche. Für jeden Medienmitarbeiter leicht zu finden. |
Natürlich kann man nun über jede einzelne Meldung debattieren. Oder sie mit Medienmeldungen vergleichen, wer wann was veröffentlicht hat. |
So kann aber jeder für sich einfach einmal abgleichen, was er überhaupt mitbekommen hat. Und welchen Eindruck die Medienmeldungen seit der Waffenruhe im Oktober bis heute bei ihm hinterlassen haben. Oder ob er überhaupt wusste, dass die IDF das so öffentlich kommunizieren. |
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