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Montag, 13. April 2026

“Vielfaltsstrategie” gegen Entartete Kunst und “Queerfeinde”: Berlin wird endgültig zum linkstotalitären Alptraum

von Wilma Fricken

Mastermind hinter dem Berliner Wahnsinnsprogramm: Senatorin Cansel Kiziltepe



Unter der CDU-geführten Regierung Berlins schreitet die kulturmarxistische Deformation der Hauptstadt unvermindert weiter voran. Die Senatsverwaltung „für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung“ von SPD-Senatorin Cansel Kiziltepe hatte vergangene Woche bekanntlich nichts Dringenderes zu tun, als gemeinsam mit den “queeren Communitys” der Stadt eine „Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit“ zu ersinnen. Dabei seien „passgenaue Zielsetzungen und Maßnahmen“ mit dem Ziel entwickelt worden, „Queerfeindlichkeit in Berlin noch effektiver entgegenzutreten und die Sicherheit und den Schutz von LSBTIQ+ in der Stadt weiter nachhaltig zu verbessern“. Das Ergebnis umfasst nicht weniger als 55 Seiten. Zunächst wird dort natürlich die seit 2014 stetig steigende „polizeilich registrierte, queerfeindlicher Hasskriminalität“ beklagt, die 2023 mit 588 Fällen ihren Höhepunkt erreicht habe. Dass diese Übergriffe auf Homosexuelle nahezu ausschließlich von muslimischen Migranten ausgehen, wird wie üblich mit keinem einzigen Wort erwähnt.

Anstatt bei den realen Problemen anzusetzen (die nicht einmal benannt werden dürfen!), werden als „zentrale Kriterien der Zielerreichung“ die „Relevanz und Sichtbarkeit solidarischer Äußerungen durch Amtsträger*innen und öffentliche Verwaltungen“, die „Aktualität und Bekanntheit von Informationsmaterialien über LSBTIQ+ in Berlin“ und die „Verankerung von Menschenrechtsschutz und Zivilcourage in Rahmenlehrplänen und relevanten Curricula“ formuliert. Weiter heißt es: „Eine intersektionale Perspektive und ein Bewusstsein für Mehrfachzugehörigkeiten und Mehrfachdiskriminierungen sind in der Berliner LSBTIQ+ Fachpolitik bereits etabliert und in der Qualitätssicherung verankert. Die mit Projektförderungen entwickelten Angebote und Maßnahmen haben die Vielfalt und Heterogenität der queeren Communitys stets im Blick. Trennlinien und Binnenmarginalisierungen innerhalb der Communitys werden mitgedacht, und es werden gezielt geeignete Maßnahmen entwickelt, die diese thematisieren, für intersektionale Diskriminierungen und Gewalt sensibilisieren und betroffene Gruppen ins Zentrum stellen.“

“Intersektionale Perspektive fortschreiben”

Ebenfalls für die Landesstrategie entscheidend sei es, „diese intersektionale Perspektive fortzuschreiben und Ansätze, die von diesen Überkreuzungen aus gedacht werden, aufzunehmen und weiterzuentwickeln, um Zugangshürden für die Partizipation von mehrfach marginalisierten Personengruppen zu identifizieren und abzubauen“. All dieses grausige Geschwafel aus der linkswoken Hexenküche entlarvt wieder einmal, welcher nackte Irrsinn in den regierenden Hirnen des Senats unter dem Tennis-Katastrophenas Kai Wegner und seinen linksextremen Besessenen vorherrscht. Sogar von „queeren Kindern“ ist hier allen Ernstes die Rede.

Dass – in unguter Zitation der “Entarteten Kunst” der Nazis – selbst „queerfeindliche Kunst- und Kulturproduktionen“ sollen erkannt und ihre Verbreitung verhindert werden (!). Dies ist nichts anderes als Totalitarismus. Das gesamte Papier ist ein einziges Dokument staatlichen Kontrollwahns, so wie das gesamte Konzept übelste faschistische Anmaßungen atmet. „Queere“ sollen in buchstäblich sämtlichen Lebensphasen- und situationen vor tatsächlicher oder vermeintlicher “Diskriminierung” geschützt werden, wobei dieser Begriff natürlich so weit gefasst ist, dass darunter letztlich jedes kritische Wort, jede, selbst in gutmütiger Absicht geäußerte spöttische Bemerkung und überhaupt jede auch nur ansatzweise konfrontative Situation fällt. Der Staat soll auch hier wieder als universeller Schutzpatron auftreten, wobei er jedoch jedes authentische Sozialleben erstickt und die Menschen vor sich selbst schützen will. Das ganze Land wird zu einem einzigen „safe space“ für selbstberufene Daueropfer und hypersensible zarte Seelchen mit ewig gekränkten Gefühlen.

Politik für lebensunfähige Neurotiker

Die Menschen dieses Landes werden zu lebensuntüchtigen Neurotikern und Hysterikern erzogen, zu Drama-Queens und prätentiös-schrillen Egomanen, die sich immer und überall verfolgt und „diskriminiert“ fühlen, wann immer ihren Befindlichkeiten nicht vollumfänglich und unkritisch entsprochen wird. Robert Eschricht, der kulturpolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, mahnt zu Recht an, dass ein staatlicher Leitfaden, der dabei helfen solle, „‚queerfeindliche Kunst- und Kulturproduktionen zu erkennen und ihrer Verbreitung entgegenzuwirken‘“, sei „nichts anderes als ein Zensurinstrument“. Kunst dürfe unbequem sein, provozieren und polarisieren; das sei ihr Wesenskern. Wer Kulturproduktionen nach politisch erwünschten und unerwünschten Inhalten sortiere, betreibe „keine Kulturpolitik, sondern Gesinnungskontrolle“. Dass Kiziltepe mit ihrer Verwaltung hier federführend gewesen sei, überrasche niemanden. Dass Kai Wegners CDU-Senat das Ganze aber absegnet und damit den Weg für staatliche Kunstzensur freimacht habe, zeige, „wie weit der ideologische Verfall in dieser Koalition fortgeschritten ist“. Statt sich um verfallende Spielstätten, bürokratisch ausgebremste Festivals und fehlende Probenräume zu kümmern, beschäftige dieser Senat sich lieber mit „diskriminierungsarmen Sanitärbereichen und Awareness-Konzepten“. Die Prioritäten würden für sich sprechen.

Dies gilt auch für die Bemühungen, so viele Migranten wie nur möglich in der Berliner Verwaltung zu installieren. Unter der rot-rot-grünen Regierung war 2021 ein „Gesetz zur Förderung der Partizipation in der Migrationsgesellschaft“ verabschiedet worden. Dieses schreibt vor, dass Behörden bei der Besetzung öffentlicher Stellen „mindestens so viele Personen mit Migrationshintergrund zu Auswahlgesprächen einzuladen müssen, wie es ihrem Anteil an der Berliner Bevölkerung entspricht“. Das wären mittlerweile über 40 Prozent der Einwohner – was auch schon alles über Gegenwart und Zukunft der (nur noch dem Namen nach deutschen) Hauptstadt aussagt. Ferner verlangt das Gesetz, dass Bewerber mit Migrationshintergrund bei gleicher Qualifikation gezielt angesprochen und „bei Einstellungen in besonderem Maße“ berücksichtigt werden sollen. Im Klartext: Das Leistungsprinzip soll abgeschafft und Migranten nach Kräften bevorzugt werden.

Totalitäre Kopfgeburten

Die treibende Kraft hinter dem Gesetz war der damalige grüne Justizsenator Dirk Behrendt, obwohl seine eigenen Beamten ihn gewarnt hatten, dass das Gesetz grundgesetzwidrig sei. Seine aktuelle CDU-Nachfolgerin Felor Badenberg hat nun eine externe Kanzlei mit der Prüfung beauftragt, die zu dem Schluss kam, dass das Gesetz in seiner derzeitigen Form gegen das Grundgesetz verstoßen könnte. Die Verfassung garantiere sowohl die sogenannte Bestenauslese – die Auswahl nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung – als auch das Verbot, Menschen wegen Merkmalen wie Herkunft, Ethnie oder Geschlecht zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Zuvor hatte Badenberg die Praxis der – natürlich ebenfalls grünen – Generalstaatsanwältin Margarete Koppers ausgesetzt, migrantische Bewerber zu bevorteilen. Gegenüber dem „Spiegel“ erklärte Badenberg, sie unterstütze das Anliegen des Gesetzes. Gerade weil sie selbst eine Migrationsgeschichte habe, wisse sie, wie wichtig Zugehörigkeit und faire Chancen seien. Für staatliches Handeln gelte jedoch ein klarer Maßstab. Das Grundgesetz sei ihr “Kompass”, so Badener ironiefrei Außerdem halte sie eine leistungsorientierte Auswahl für notwendig. Der öffentliche Dienst müsse sich an Eignung, Befähigung und Leistung orientieren. Berlin müsse “die besten Köpfe” gewinnenund Integration gelinge nicht durch Quoten, sondern durch gleiche Chancen für alle, so Badenberg weiter.

Es ist ein schauderhaftes Gequatsche und inhaltsleere Phrasendreschereien, was hier von linken Agendapolitikern geäußert wird – denn nichts davon hat irgendeine reale Substanz, im Gegenteil. Solche Gesetze und „Strategien“ dokumentieren vielmehr, zu welch einer woken Hölle Berlin geworden ist. Dies gilt zwar auch für den Rest des Landes, doch im Shithole an der Spree hat dieser Ungeist längst die extremsten Blüten getrieben. Nirgendwo lässt sich eindrücklicher beobachten, wohin diese Mischung aus links-ideologischer Verbohrtheit, fachlicher Inkompetenz, Realitätsverleugnung und völliger Verantwortungslosigkeit führt: Nämlich zu einem verwahrlosten, dysfunktionalen Zerfallsgebilde. Viel Spaß für die Zukunft.


Samstag, 11. April 2026

Politisch korrekte Rassentrennung in Deutschland: Migranten sollen in Bus und Bahn nebeneinander sitzen

von Mirjam Lübke

Segregation in den USA vor der Bürgerrechtsbewegung: Was damals rassistische Diskriminierung war, wird heute von woken Irren als “Empowerment” gefordert



Im US-Bundesstaat Alabama wurde die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln 1956 abgeschafft. Grund dafür war bekanntlich der legendäre “Sitzstreik”, den die Schneiderin und Sekretärin Rosa Parks im Dezember des Vorjahres durchgeführt hatte, als sie nach ihrem harten Arbeitstag ihren Sitzplatz im Bus für einen weißen Mann räumen sollte. Als Hobby-Schneiderin weiß ich, wie sehr diese Tätigkeit den Rücken beansprucht, daher kann ich die Weigerung der damals 42-Jährigen nur zu gut nachvollziehen – zumal die Regeln der Höflichkeit ohnehin nicht vorsehen, dass eine Frau für einen Mann den Sitz freigeben muss, es sei denn, er sei vom Alter gebeugt oder anderweitig gebrechlich. Rosa Parks wurde zur Ikone, weil sie einem bürgerlichen Umfeld entstammte, hart arbeitete, kirchlich aktiv und vorher nie unangenehm aufgefallen war. Heute suchen sich “woke” Aktivisten gern weniger untadelige Vorbilder für ihre Aktionen aus und scheinen die Uhren wieder auf Rassentrennung zurückdrehen zu wollen. Natürlich nennt man das heute anders: Man spricht von “Safe Spaces”, verbietet “kulturelle Aneignung” – selbstverständlich nur in eine Richtung – und will jegliche Unbill von seinen Schützlingen fernhalten. Weiße Antirassisten gehen dabei oft weiter, als es den Betroffenen lieb ist: Wenn sich eine “Person of Color” durch einen flapsigen Witz von einem weißen Freund partout nicht beleidigt fühlen will, dann wird der Freund dennoch zur Strecke gebracht, selbst wenn der Nicht-Beleidigte sich schützend vor ihn wirft. Individuelle Selbstbestimmung ist im modernen Antirassismus nicht inbegriffen; es zählt das Kollektiv!

Mangels eines ausreichenden schwarzen Bevölkerungsanteils in Deutschland – auch wenn die Werbung uns etwas anderes vermitteln will – tobt sich die woke Szene hierzulande an der Gesamtheit der Migranten aus. So etwa die “Migratöchter” des “Südwestrundfunks”, die jüngst einen “Empowerment-Plan” für Frauen mit Migrationshintergrund ausgearbeitet haben. Teil dieses Plans ist auch eine Anleitung für die migrantisch korrekte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Wahrnehmung der Bedrohungen in selbigen weicht bei den “Migratöchtern” ein wenig von jener der Restbevölkerung ab, wobei zugegebenermaßen allerdings eher die “Migrasöhne” eine unrühmliche Rolle spielen. Zugbegleiter jedenfalls mögen bereits auf manchen Strecken keine Fahrkartenkontrollen mehr durchführen oder halten sich an jene Fahrgäste, von denen kein Ärger zu erwarten ist. Vor einigen Wochen musste mein Zug eine Zwangspause einlegen, weil im hinteren Zugteil ein Messersportwettbewerb zwischen zwei verfeindeten arabischen Gruppen ausgebrochen war, der einen Polizei- und Notarzteinsatz erforderte.


Nein, Migranten sind sich auch untereinander nicht unbedingt immer grün, so sehr sich das die Vertreter multikultureller Toleranz-NGOs auch wünschen. Das erklärt sich eigentlich von selbst, schließlich mag ich unsympathische Nachbarn oder Kollegen auch nicht lieber, weil sie Deutsche sind. Auch wenn das in der Regel nicht zu Massenraufereien führt. Auch die “biodeutschen” Mitglieder von NGOs lehnen andere Deutsche ab, vor allem wenn sie anderer Meinung sind als ihre NGO. Am liebsten möchten sie gar keine Deutschen sein, sondern Weltbürger, welche der festen Überzeugung sind, das Band der Diskriminierung müsse alle Migranten oder anders Benachteiligten einigen.

Nur so lässt sich erklären, warum Frauen mit Migrationshintergrund sich in öffentlichen Verkehrsmitteln zusammenfinden sollen, um sich gegenseitig in der “feindseligen Umgebung” zu ermutigen. Wie das genau funktionieren soll, erfahren wir nicht. Sollen sich Arbeitskolleginnen – eine deutsch, die andere nicht – im Bus voneinander wegsetzen, auch wenn sie gemeinsam über den Abteilungsleiter lästern möchten? Auch über eine genauere Unterteilung wird nichts gesagt, denn weder sprechen alle Migranten dieselbe Muttersprache noch kommen sie aus demselben Kulturkreis: Heißt es dann ”russische Migrantinnen nach hinten links, die Ukrainerinnen nach vorn hinter den Busfahrer!”? Bei anderen Gruppen müsste eventuell noch nach Clanzugehörigkeit unterschieden werden, um spontane Catfights zu vermeiden. Am besten klebt man kleine Fähnchen auf die Sitze, was im Berufsverkehr die Sitzverteilung etwas kompliziert macht. Da ist die Rosa-Parks-Situation vorprogrammiert, wenn etwa die syrische Quote übererfüllt ist und im Sitzbereich der Afghaninnen noch etwas frei ist. Wie immer darf man die “klugen” Pläne solcher NGOs nicht zu Ende denken, sonst löst sich alles in unüberschaubares Chaos auf. Computersimulationen könnten das vermeiden, aber bei NGOs geht es schließlich nicht um das Funktionieren eines Plans, sondern um die richtige Haltung.

Erklärungen in Dauerschleife

Die übrigen Empfehlungen der “Migratöchter” lesen sich ähnlich weltfremd. So soll man den Social-Media-Posts von Migrantinnen fleißig zustimmen und diese auch teilen, damit sie weite Verbreitung finden. Das klingt intelligenzbeleidigend: Warum sollte eine Iranerin, die vor den Mullahs geflohen ist, den Beitrag einer Palästinenserin teilen, welche die Unterstützung der Theokraten für die Hamas ganz großartig findet? Muss eine Ukrainerin ein Loblied auf Putin gutheißen oder umgekehrt eine Russin ein solches auf Selenski? Womit wir wieder beim vollkommenen Entindividualisieren der großen Gruppe der Migranten angekommen sind. Eine Lösung für alle, auch wenn sie sich untereinander hassen. Vor allem Ex-Muslime trifft das hart, wenn sie sich äußern, geraten sie automatisch in den Verdacht, Verräter zu sein, wie fundiert ihre Kritik auch sein mag. Wenn Seyran Ates oder Necla Kelek etwas posten, dürfen sie nicht auf Rettung durch eine deutsche NGO hoffen, wenn Islamisten ihnen Drohungen schicken. In früheren Beiträgen kritisierten die “Migratöchter” etwa, man sehe in Filmen zu häufig Musliminnen, die sich vom Kopftuch befreien – auch das ist natürlich “islamophob”.

Schauen sich Migrantinnen so etwas überhaupt an, oder besser gefragt: Schaut sich überhaupt jemand so etwas an (es sei denn, er wolle wissen, wie bizarr hierzulande Steuergelder und Rundfunkgebühren verschwendet werden, um im Elfenbeinturm sitzenden Redakteurinnen den Job zu sichern)? Irgendjemand muss uns offensichtlich immer in Dauerschleife erklären, wie schön Migration ist und wie schützenswert jeglicher Migrant. So wie der Stadt- und Migrationsforscher Sebastian Kurtenbach, der gegenüber der “Rheinischen Post” ausführt: “In den westdeutschen Großstädten hat man es eben damit zu tun, dass die armutsgeprägten Stadtteile auch die am stärksten diversifizierten Stadteile sind.” Es werde lediglich Armut kriminalisiert, erklärt der Forscher – was wohl heißen soll, dass mehr Geld dort investiert werden soll. Vielleicht muss einfach auch noch mehr Steuergeld investiert werden für Stadt- und Migrationsforscher, die uns erklären, dass es so etwas wie “No-Go-Areas” gar nicht gibt und keineswegs ein Zusammenhang zu importierten “Konfliktlösungsstrategien” besteht. Offensichtlich ist Herr Kurtenbach noch nie mit der Straßenbahn durch Duisburg-Marxloh gefahren und hat dort einen Zusammenprall verfeindeter Clan-Jugendlicher erlebt. Und dann dürfte er sich nach Anweisung der “Migratöchter” noch nicht einmal neben eine nette Migrantin setzen – denn die muss den Platz schließlich für andere Migrantinnen freihalten. Auch wenn sie eventuell gar keine Lust darauf hat.


Sonntag, 22. März 2026

Gebetsteppich statt Bauklötzchen: NRW-Kita indoktriniert Kleinkinder islamgerecht

von Mark Forsheimer

Neulich in der Kita…: Integration (der Deutschen!) fängt schon bei den Kleinsten an 



Dass unsere Zukunft “Ali, Achmed und Giovanni” heißt, hat ein gewisser Cem Özdemir bereits vor vielen Jahren nicht ganz unwahr festgestellt. Und dass eine Schule ohne Rassismus heutzutage dann am besten funktioniert, wenn man die Kinder frühzeitig an die sich immer drastischer verändernden gesellschaftlichen Verhältnisse hinpolt, haben die linksgrünen Ideologen längst auch schon begriffen. Werden die kleinen Seelen frühzeitig gebrochen, dann sind sie später zu noch ganz anderen Dingen fähig – oder sie möchten, wie Angehörige einer Sekte, gar nicht mehr aus der Sackgasse heraus, in der man sie unfreiwillig hineinmanövriert hat. Wie immer fängt alles ganz harmlos an – und solange es keinen Aufschrei gibt, wird unaufhörlich weiter gemacht, bis es kein Zurück mehr gibt.

Rechtzeitig zum Ramadan-Ende am 19. März 2026 wurde den Kindern in einer Gelsenkirchener Kita beigebracht, wie man in einer Moschee betet. Dazu durften die Kleinen ihren Namen auf Arabisch schreiben und das Bild einer islamischen Glaubensstätte malen. Im Zeichen der angeblichen Vielfalt fängt man also schon damit an, dass Kinder ihr christliches Glaubensbekenntnis verleumden und gegen ihren Willen an den Islam herangeführt werden! Abendländische Kulturen werden mit den Füßen getreten und Ramadan-Beleuchtungen da aufgehängt, wo unweit Poller und Securities stehen, um die Besucher vor Anschlägen und gewaltsamen Übergriffen zu schützen! Die nordrhein-westfälische AfD-Abgeordnete und stellvertretende Fraktionschefin Enxhi Seli-Zacharias sieht solche Maßnahmen sogar als Vorbereitung auf ein drohendes Kalifat.

Die üblichen Phrasen

Besorgte Eltern hatten sich an Seli-Zacharias gewandt und kritisiert, dass der Fokus der Betreuung fast nur auf dem islamischen Fastenmonat liege. Muslimische Gebetsformeln statt „Alle meine Entchen“? Früh übt sich, wer später mal ein linientreuer Muselmann sein will. Das SPD-regierte Gelsenkirchen – das immerhin 29,9 Prozent für die AfD bei den Kommunalwahlen im letzten Jahr holte!) spielt den Vorfall entsprechend herunter: „Die Kita Herforder Straße setzt alljährlich pädagogische Angebote zu religiösen Festen um. Neben der Oster-Familienfeier, dem St. Martin-Familienfest, der Nikolausfeier und der Weihnachtsfeier ist der Ramadan und Zuckerfest nur eines dieser Feste.“ Das NRW-Familienministerium kam mit den üblichen Phrasen der „Förderung von Verständnis und Akzeptanz“ sowie dem frühkindlichen „Kennenlernen anderer Kulturen, Lebensstile, Haltungen und Religionen“ daher.

Soso! Geht es hier also auch um buddhistische Zen-Meditation oder um jüdische Feste wie Chanukka oder Purim? Werden diese als nächstes an der besagten Kita thematisiert und zelebriert? Wohl kaum! Doch die Traditionspflege zu islamischen Hochfesten ist nicht alles; insgesamt ist der Trend zur Islamisierung unverkennbar. Bereits im letzten Jahr sorgte die ebenfalls in Gelsenkirchen gelegene Gesamtschule Herle für unliebsame Schlagzeilen mit der Ankündigung, ihr Essen nur noch halal zu servieren. Rund 17 Prozent Migranten leben im Stadtteil Resser Mark, wo sich der Hort befindet; in Gelsenkirchen selbst haben inzwischen 42 Prozent aller Einwohner ausländische Wurzeln. Deutschland passt sich nicht nur an – es verleumdet sich auch noch selbst. Das endgültige Umkippen aller gesellschaftlicher Verhältnisse, von der Sprache über die Kultur bis zum sozialen Miteinander, ist nur noch eine Frage der Zeit. Der Leid- und Leitkultur Islam werden weiterhin Tür und Tor geöffnet.


Samstag, 21. März 2026

Türkische Gemeinde fordert Denkmal für Gastarbeiter: Muntere Geschichtsklitterung im Zeichen der Unterwerfung

von Theo-Paul Löwengrub

Berlins Regierender Bürgermeister Wegner (M.) nahm sich offenbar extra vom Tennis frei, um am TGB-Fastenbrechen teilnehmen zu können



Die Türkische Gemeinde zu Berlin e.V. (TGB), die als größte Dachorganisation türkischer Vereine in Berlin 73 Mitgliedsvereinen und rund 100.000 Türken in der Hauptstadt repräsentiert, ließ am Mittwochabend – sechs Monate vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus – die Spitzenkandidaten der Systemparteien zum gemeinschaftlichen Fastenbrechen antanzen (darunter war natürlich auch der Freizeit-Tenniscrack und nebenher Regierende CDU-Bürgermeister Kai “Strom- und Totalausfall” Wegner). Nach fröhlichen Unterwerfungsgesten und Gebet unterschrieben die Politiker unter der Aufsicht der Gastgeber allesamt brav einen “Kodex für politische Verantwortung und Stadtfrieden”. Vordergründig geht es darin um die Verpflichtung zu einem “fairen Wahlkampf”, tatsächlich aber handelt es sich um eine politische Botschaft der demographisch künftigen neuen Herren im Land: Sie verpflichtet die Parteien, “den gesellschaftlichen Zusammenhalt” zu wahren und “konsequent auf das Schüren von Ängsten oder Vorurteilen” im Wahlkampf zu verzichten. Heißt im Klartext: Wie auch schon bei den Kommunalwahlen in NRW vergangenes Jahr etwa in Köln, sollen die heiklen Thema Migration und Islam vor der Wahl am besten ganz ausgeblendet werden, um bloß keine “antimuslimischen”, “diskriminierenden” oder “rassistischen Stereotypen” zu bedienen und den Elefant im Raum unsichtbar zu belassen.

TKB-Generalsekretär Suat Özkan ging jedoch noch weiter und erhob zusätzliche Forderungen gegenüber den anwesenden Kandidaten: Darunter etwa das Wahlrecht für Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, die schon lange in der Stadt leben – vor allem aber die Errichtung eines Denkmals für die “Menschen, die als Gastarbeiter ab 1961 nach Deutschland kamen”. Vor allem dafür gab’s natürlich von allen Parteispitzen – auch von Wegner – unkritischen Applaus. Die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, setzte noch einen drauf und forderte zur Verzückung der TGB-Vertreter gleich auch noch ein “Dokumentationszentrum für die Geschichte der Gastarbeiter”. Eralp hat zufällig selbst türkische Wurzeln.

Gastarbeiter-Märchen aus Tausendundeine Nacht

Natürlich geht es dem völkisch-nationalistischen Türkenverein bei diesem “Denkmal für Gastarbeiter” vor allem oder sogar ausschließlich um die türkischen Gastarbeiter – was aus der genannten Jahreszahl ersichtlich wird: Am 30. Oktober 1961 nämlich wurde das Gastarbeiterabkommen zwischen Deutschland und der Türkei geschlossen und damit zu einem Zeitpunkt, als griechische, italienische und andere Gastarbeiter schon seit über sechs Jahren in Deutschland lebten und arbeiteten. Vor allem aber datiert dieses Abkommen lange nach dem “Wirtschaftswunders”, das in den Jahren 1955 und 1956 seinen Zenit erreichte und Anfang der 1960er Jahre längst vollendet war. Diese Tatsache steht im krassen Gegensatz zu dem seit mehreren Jahren von türkischer und interessierter antideutscher Seite zunehmend verbreiteten Mythos, türkische Gastarbeiter hätten am Wirtschaftswunder nicht nur teilgehabt, sondern dieses maßgeblich mitbewirkt oder sogar “Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut”.

Die Fakten sprechen wie so eine ganz andere Sprache als das, was sich linke Feuilletonisten und Funktionsmigranten so zusammenspinnen – doch in einer bildungsfernen, ideologischen und faktenresistenten Verblödungsgesellschaft fällt dies anscheinend weder Leitartiklern, Foristen, politischen Spitzenkandidaten, dem Bundeskanzler noch dem deutschen Bundespräsidenten auf. Deshalb sei an dieser Stelle zum wiederholten Mal zusammengefasst, was damals wirklich passiert war: Generell kamen die damaligen Anwerbeabkommen vor allem aufgrund der Initiative der Entsendeländer und des massiven Drucks der USA zustande – und nicht auf deutsches Betreiben hin. Speziell das erst spät geschlossene Abkommen mit der Türkei ironischerweise erfolgte sogar gegen den erklärten Willen Deutschlands, ohne konkreten wirtschaftlichen Bedarf an diesen Arbeitskräften und ausschließlich auf gemeinsamen Druck der USA und der Türkei hin. Der Hintergrund: Indem arbeits- und perspektivlose Personen vor allem aus unterentwickelten Regionen der Türkei ermutigt wurden, ins Ausland zu gehen, wollte sich die Regierung in Ankaa innenpolitisch stabilisieren und so der NATO als Bündnispartner erhalten bleiben. Folgerichtig wurde das entsprechende Abkommen denn auch als einziges nicht vom deutschen Arbeits-, sondern vom Außenministerium abgeschlossen. Der Plan für die Türkei ging auf: Auf einen Platz als Gastarbeiter bewarben sich damals in den rückständigen Provinzen am Schwarzen Meer und im Südosten des Landes viermal so viele Türken, wie dann schließlich kommen durften. Ein deutscher Arbeitsvertrag galt als eine Art Lottogewinn.

Druck der USA

Necla Kelek gab dazu bereits 2011 in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” unter dem Titel “Die Kunst des Missverstehens” erhellende Einblicke: “Bis 1973 wurde so der türkische Arbeitsmarkt, im Laufe von zwölf Jahren, von 857.000 Erwerbsuchenden entlastet. Das Anwerbeabkommen war das Ventil, das die sozial und politisch unter Druck stehende Türkei entlastete. Die Gastarbeiter, die in der Türkei bald ‚Almancis‘, Deutschländer, genannt wurden, schickten monatlich einen Teil ihres Lohns aus dem kalten Norden nach Hause. Das war für Anatolien und jede Familie ökonomisch ein Segen. Geschätzt lebten um 1970 bis zu zehn Prozent der dreißig Millionen Menschen in der Türkei teilweise oder ganz von Überweisungen aus Deutschland – die Geburtenrate lag damals in der Westtürkei bei etwa 4,7 Kindern pro Frau und im Osten des Landes bei 7,4 Kindern. Vom damals in Deutschland ersparten Lohn – er war im Durchschnitt viermal so hoch wie in der Türkei – und dem Kindergeld konnte eine ganze Familie leben.”

Die Türkei hatte vor dem Abkommen ihre Zustimmung zur Stationierung von US-Atomraketen nahe der Millionenstadt Izmir bereits erteilt, knüpfte diese jedoch an Bedingungen oder zumindest Erwartungen – und dies war ihr Druckmittel: Im ­Dezember 1960 überreichte ein türkischer Diplomat im Auswärtigen Amt in Bonn ein Schreiben mit der Bitte, auch mit der ­Türkei – wie mit Italien, Griechenland und Spanien – alsbald ein Abkommen über die Anwerbung von Arbeitskräften zu schließen. Eine Ablehnung, sagte er, ­würde seine Regierung als ­“Zurücksetzung” des NATO-Mitgliedes Türkei interpretieren; ein dezenter Hinweis, der vor allem die USA alarmierte, die dann entsprechend Druck auf Bonn ausübten. Mit Erfolg: Das Abkommen wurde daraufhin finalisiert.

Türkische Gastarbeiter waren “in keiner Weise notwendig”

Dabei hatte Anton Sabel (CDU), der damalige Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung (der Vorläuferin der heutigen Bundesgentur für Arbeit), noch am 26. September 1960 unmissverständlich zu Protokoll gegeben: “Arbeitsmarktpolitisch ist eine Vereinbarung mit der Türkei in keiner Weise notwendig.” Allerdings, schränkte Sabel ein, könne er “nicht beurteilen, wie weit sich die Bundesrepublik einem etwaigen solchem Vorschlag der türkischen Regierung verschließen kann, da die Türkei ihre Aufnahme in die EWG beantragt hat und als NATO-Partner eine nicht unbedeutende politische Stellung einnimmt.” Man wusste also, woher der Wind wehte und worum es eigentlich ging. Die zeitgenössischen Dokumente und Kommentare bezeugen das genaue Gegenteil der heute gerne behaupteten volkswirtschaftlichen Notwendigkeit türkischer Arbeitsmigration, von deren Schlüsselbedeutung für den wirtschaftlichen Aufstieg der Bundesrepublik ganz zu schweigen (zur besseren Einordnung sei hier ein Blick auf die konkreten Zahlen empfohlen).

Selbst wenn man die Geschichte der Bundesrepublik und die Entwicklung ihrer Wirtschaft gar nicht kennt, braucht es nur wenige Klicks, um im Netz auf die Bundestagsdrucksache IV/859 vom 21. Dezember 1962 zu stoßen, die die Überschrift: „Ausländische Arbeitskräfte in der Bundesrepublik“ trägt: Diesem Dokument ist zu entnehmen, dass die Zahl der ausländischen Arbeitnehmer in Westdeutschland insgesamt von 0,4 Prozent im Jahr 1954 auf 3,1 Prozent zum 30. Juni 1962 zugenommen hatte. Während dieser Hochphase des Nachkriegsbooms der Adenauer-Jahre, die von jährlichen BIP-Zuwachsraten zwischen fünf und elf Prozent geprägt war (einschließlich dem später mystifizierten “Wirtschaftswunder”), stammten also 96,9 bis 99,6 Prozent aller Beschäftigten aus Deutschland – als indigene Einheimische. Unter allen übrigen waren zum Stichtag Mitte 1962 exakt 265.978 Gastarbeiter aus Italien (dem Land, mit dem Deutschland 1955 das erste „Anwerbeabkommen“ geschlossen hatte), weitere 87.327 aus Spanien, 69.146 aus Griechenland, 47.427 aus Österreich – und gerade einmal 15.318 aus der Türkei, die erst in den letzten sechs Monaten dieses Betrachtungszeitraums kamen.

Nationaltürkische und neo-osmanische Ideen

Doch schon ein Jahrzehnt später schlagzeilte der “Spiegel” in heller Aufregung in seiner Ausgabe 31/1973: “Ghettos in Deutschland – eine Million Türken!” und beschrieb unter der Überschrift “Die Türken kommen, rette sich wer kann!”, wie groß damals der Andrang weiterer Türken in der Heimat auf einen Arbeitsplatz in Deutschland war (heute wäre diese Schlagzeile übrigens “gesichert rechtsextrem” und “rassistisch”). Wörtlich schrieb das damalige Nachrichtenmagazin weiter: “Fast eine Million Türken leben in der Bundesrepublik, 1,2 Millionen warten zu Hause auf die Einreise. Der Andrang vom Bosporus verschärft eine Krise, die in den von Ausländern überlaufenen Ballungszentren schon Lange schwelt. … Gleichwohl erhellt der Türken-Andrang die Misere in bisher nie dagewesener Schärfe. Kein anderes Herkunftsland hat so viele Analphabeten (Uno-Schätzung: 54 Prozent). Für keine ethnische Gruppe ist die Kluft zwischen urtümlichen Lebensbedingungen zu Hause und entwickelter Industrie-Gesellschaft so tief wie für die Frauen und Männer Kleinasiens.” Diese zeitgenössischen Einschätzungen bezeugen ebenfalls das genaue Gegenteil der volkswirtschaftlichen Notwendigkeit türkischer Arbeitsmigration; von irgendeiner Schlüsselbedeutung für den wirtschaftlichen Aufstieg der Bundesrepublik ganz zu schweigen.

Natürlich hat sich seitdem einiges geändert – aber eben nicht alles. Eine Studie des dänischen Finanzministeriums ergab 2018, dass die einzige Bevölkerungsgruppe, die in sämtlichen Altersgruppen durchgehend mehr vom Staat erhält, als sie selbst beiträgt, die der Migranten aus islamischen Ländern ist – darunter vor allem jener aus der Türkei. In Deutschland dürfte es nicht anders aussehen; gewiss, Millionen türkischstämmige Menschen sind in Deutschland fraglos gut integriert – aber etliche sind eben nicht, vor allen aus der zweiten und dritten hier geborenen Generation jüngerer Deutschtürken, von denen sich viele im Zweifel eher der alten Heimat (die sie kaum persönlich kennen) verbunden fühlen als dem Land, dessen Pass sie mit sich führen, während sie sich zugleich als “im Herzen Türken” bezeichnen. Das größte Problem jedoch ist die Demographie: Aus den 15.000 Türken von 1962 sind heute 1,5 Millionen geworden – wohlgemerkt rein türkische Staatsbürger in Deutschland –, plus noch einmal so viele Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund. Und natürlich nicht alle, aber (zu) viele von ihnen hängen nationaltürkischen oder gar neo-osmanischen Ideen an und verehren das Erdogan-Regime. Und: Sie werden zunehmend religiöser, ganz im Gegensatz zu ihren aus einer säkularisierten Atatürk-Türkei nach Deutschland eingewanderten Vorvätern, für die der Islam nur eine untergeordnete Rolle spielte.

Kein Problem mit der besseren Hälfte

Die Folge dieser Entwicklung sind nicht nur eine zunehmende Verdrängung der deutschen indigenen Kultur durch Sprache, Glaube und Fremdtraditionen in und Alltag und Stadtbild, von Kopftuch bis Döner, einschließlich der die trotzig von deutschen Politikern erwarteten (und eilfertig erwiderten) Unterwerfungsgesten wie jetzt bei der TGB – sondern eben auch die zunehmende Geschichtsklitterung durch Gastarbeiter-Märchen und unter Verklärung der wahren Hintergründe dieser Entwicklung, die längst nichts mehr mit Vielfalt und Bereicherung, aber viel mit einer schleichenden Landnahme zu tun hat. Dass man den Deutschen ihre eigene Geschichte ausredet und sie infolge Identitäts- und Bildungsverlustes im eigenen Land marginalisiert, ist schlimm genug, doch nun werden sie auch noch nachträglich um ihre Leistungen betrogen.

In diesem Zusammenhang lohnt es, auf die Einschätzung Helmut Kohls zu erinnern, der vor seiner Kanzlerschaft als Oppositionsführer moniert hatte, die Türken seien “nicht integrationsfähig und auch im Übrigen nicht integrationswillig”. Folglich wollte Kohl als Konsequenz nach seinem Amtsantritt 1982 pauschal “jeden zweiten Türken remigrieren”. Jeder zweite ist wohlgemerkt nicht jeder – und die bessere Hälfte der Türken war auch damals schon ein Teil von Deutschland wie auch heute und mit ihnen hat auch niemand ein Problem. Die aber, die zunehmend im öffentlichen Raum nur noch Türkisch sprechen, die bei Politikerbesuchen und Fußballspielen nur den Halbmond hissen, die sich demonstrativ als Türken, nicht Deutsche fühlen, die Graue Wölfe bejubeln, die Scharia verherrlichen und gegen Kurden und Armenier hetzen, braucht hier kein Mensch – so wenig wie alternative Fakten über die Gastarbeiter. Die AfD als einzige beim Migrationsthema ehrliche politische Kraft wäre gut beraten, durch ständige Thematisierung und Nennung der eindeutigen Fakten dem immer offensiver vorgetragenen Mythos des angeblichen Wiederaufbaus – und damit der Lüge eines in Wahrheit von Türken geschaffenen deutschen Wohlstands – entgegenzutreten. Gerade angesichts des immer peinlicheren altparteienübergreifenden Kotaus deutscher Politiker vor Islamverbänden und fremden Lobbyorganisationen (wie aktuell dem TBG) ist dies eine Frage der nationalen Selbstbehauptung – und der eigenen Ehrenrettung.


Freitag, 20. März 2026

Präsident im Zuckerschock: Steinmeier weiß, was sich Muslime wünschen

von Mirjam Lübke

Ein Präsident für alle Demokratiefeinde und Islamisten



Zuckerschock in der islamischen Welt: Überall bereitet man sich auf das Ende des Ramadans vor, das Zuckerfest beginnt am Abend des heutigen 20. März. Zwar gibt es im Ramadan an jedem Abend nach dem Dunkelwerden ein großes Fastenbrechen, aber das eigentliche Fest des Fastenbrechens fällt noch einmal eine Nummer größer aus. Ein Mega-Fastenbrechen also, bei dem sich die Tische unter Köstlichkeiten biegen. Man munkelt, mancher Muslim lege während des Fastenmonats das ein oder andere Kilo zu, was nicht-muslimischen Beobachtern ein wenig seltsam erscheint, da es doch nach allgemeinem Dafürhalten darum geht, sich während des Fastens auch in den in Armut lebenden Nebenmenschen einfühlen zu können. Nachts muss man das offenbar nicht. Vielleicht ist der Ramadan seinerzeit von einer Vorläuferorganisation der Weight Watchers zur Kundenbindung erfunden worden?Mitten in diesem Festtagstrubel darf auch unser stets um den Ausgleich mit der islamischen Welt bemühter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht fehlen. Dieser ließ sich auch in diesem Jahr wieder nicht lumpen und legte auf seine Vorjahresstatements (darunter auch der von Christian Wulff übernommene Evergreen “Der Islam gehört zu Deutschland!”) noch eine Schippe drauf: Nun soll der Ramadan sogar eine deutsche Tradition sein! Na klar, wer kennt es nicht, das fröhliche Ramadan-Eiersuchen, den festlich geschmückten Ramadan-Baum oder das besinnliche Lied “Am Zuckerfeste die Lichtlein brennen”? Wem diese Bräuche unbekannt sind, der benötigt dringend ein wenig Nachhilfe von den Grünen, die möchten nämlich den Islam in Deutschland noch viel “sichtbarer” haben. Während muslimische Frauen sich zunehmend verhüllen, um sich sittsam unsichtbar zu machen, soll die Religion an sich mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.

Dazu lud dann auch die Fraktion der Grünen zum Fastenbrechen in den Bundestag ein. In den Medien waren Bilder des gereichten Büffets zu sehen und man zugeben: Das sah schon gut aus – und wenn der Islam sich in Deutschland auf das Kochen und Backen beschränken würde, dann gäbe es dagegen nichts einzuwenden. Doch bevor man diesbezüglich auf seinen Bauch hört und sich bestechen lässt, sollte man die eher unerfreulichen Nebenwirkungen bedenken: Den Speiseplan bestimmen fürderhin die muslimischen Gäste. Nichts gegen Börek und Falafel, aber wenn das im Gegenzug bedeutet, dafür auf Bratwurst und Schinken dauerhaft zu verzichten, muss man den Tausch schon gut überlegen. Initiiert hat dieses Fastenbrechen keine Geringere als Lamya Kaddor, die zwar selbst kein Kopftuch trägt, aber gemäßigte oder Ex-Muslimas wie Necla Kelek oder Seyran Ates gerne einmal öffentlich wegbeißt, wenn diese etwa von den Schattenseiten des islamischen Lebens berichten, die Deutschland längst erfasst haben: Ehrenmorde, eine rigide Moral, die vor allem Frauen in ihrer Freiheit einschränkt, sowie das Mundtotmachen jeglicher Gegner. Beide Kritikerinnen haben schon lange vor der großen Einwanderungswelle vor den so entstehenden Parallelgesellschaften gewarnt, wurden sogar in diverse Talk-Shows eingeladen, aber das tat dem großen Integrationstaumel keinen Abbruch.

Sehnsüchte nach Gemeinschaft und Geborgenheit

In Kassel sammelte der Influencer Sidney Burnie in diesem Jahr 18.000 Euro Spenden für ein öffentliches Fastenbrechen, das dann mit dreitausend Besuchern auf dem Friedrichsplatz stattfand. Gerne hätte der umtriebige junge Mann einen rekordverdächtig langen Tisch in der Innenstadt aufbauen lassen, aber dazu wäre das Umleiten einiger Straßenbahnlinien nötig gewesen. Trotz heller Begeisterung für die Aktion war das den Kasseler Verkehrsbetrieben dann doch zu aufwändig – man wundert sich schon fast über den ausbleibendn Shitstorm wegen “Islamophobie”. “Toll, was ein einzelner Mensch mit Visionen bewegen kann!”, jubelte dann auch prompt Hessens Vize-Vorsitzende der Linken, Silvia Hable. Hier denkt man fast automatisch daran, was Helmut Schmidt einst über Menschen mit Visionen sagte – sie sollten zum Arzt gehen.

Mit Angst lässt sich das alles nicht mehr schlüssig erklären. Vielmehr scheint sich eine allgemeine Glücks-Psychose ausgebreitet zu haben, die nur das Schöne sehen will: Eine Gemeinschaft, die wie Pech und Schwefel zusammenhält; in der viel über Wohltätigkeit gesprochen wird; in der herzliche Gastfreundlichkeit – zumindest bei der durchschnittlichen muslimischen Familie – durchaus vorhanden ist. Da steht niemand hungrig vom Tisch auf. Das weckt Sehnsüchte nach Gemeinschaft und Geborgenheit in der Menge, etwas, was viele Deutsche im urbanen Alltag vermissen, wenn sie etwa in einem Hochhaus wohnen, in dem einer wochenlang tot in seiner Küche liegen könnte, ohne dass ein Nachbar es bemerkt. Man bewundert auch die Familienstrukturen, den Respekt vor älteren Menschen und die gemeinsamen Feste – es sei denn, sie finden mitten in der Nacht statt und Protest dagegen zeigt keine Wirkung. Vor allem das bürgerliche Milieu, das nicht in einem der gemischt besiedelten Plattenbauten der deutschen Vorstädte leben muss, romantisiert dieses Bild von der glücklichen Großfamilie, in der die Generationen noch zusammenleben. Den Preis dafür sehen sie nicht, und in einer mehrheitlich deutschen Gemeinschaft würden sie ihn als “Kleinstadtmief” verächtlich gemacht haben.

Leuchtende Augen

Zum Beispiel das Dorf, in dem “aufeinander aufpassen” gleichzeitig “einander kontrollieren” heißt. In den eigenen Reihen gilt das als kleinlich, auch wenn man selbst gern überprüft, ob der Nachbar den Müll ordentlich trennt. Auch wenn die Sexualmoral heute etwas konservativer daherkommt als bei den wilden Achtundsechzigern, so ist man doch heute stolz darauf, vor allem den Mädchen mehr Freiheiten zuzugestehen als noch in den spießigen Fünfzigern. Kommt dieses “veraltete” Lebensmodell jedoch mit multikulturellem Anstrich daher, dann wird es plötzlich zum Sehnsuchtsort. Eher konservative Kleidung gilt bei einheimischen Mädchen als Alarmsignal für eine rechte Gesinnung, moniert jemand jedoch Kopftuch und Burkini als Freiheitsbeschränkung, dann gilt das bestenfalls als Anstellerei, schlimmstenfalls als fremdenfeindlich. Auch unsere “Spitzenpolitikerin” Annalena Baerbock referierte anlässlich des “Tages gegen Islamfeindlichkeit” über die weltweite Diskriminierung von Muslimen. Eine Auszubildende hat sich zunächst ohne Kopftuch vorgestellt und erscheint dann am ersten Arbeitstag verhüllt? Das darf man nach dieser Diktion nicht als Schummelei gegenüber dem Arbeitgeber auslegen, sondern soll es als Beweis für die “Ängste” einer Muslima ansehen.

Da der Taumel längst die Politik erreicht hat, wird das Kritikverbot zunehmend auch juristisch zementiert. Mit Frank-Walter Steinmeier etwa – der uns bekanntlich auch Islam-Influencerinnen wie Sawsan Chebli vor die Nase setzte – hat die “muslimische Community” einen dauerhaften Fürsprecher gefunden. In seiner Zeit als Außenminister lud er sogar hochrangige iranische Religionswächter zur medizinischen Behandlung nach Deutschland ein, die hunderte von Todesurteilen gegen Oppositionelle gefällt hatten. Da hört die Gemütlichkeit dann endgültig auf. Gefährlich wird das vor allem, weil es nicht mehr rational zu erklären ist – zumindest nicht allumfassend. Gerade Linke wie Steinmeier gehörten in den letzten Jahrzehnten zu den größten Kritikern des Christentums, das mittlerweile ebenfalls bis zur Unkenntlichkeit weichgespült wurde. Feministinnen konnten Christen- und Judentum nicht genug in Grund und Boden wegen “patriarchaler Strukturen” verdammen und bekommen beim Islam leuchtende Augen. “Demokraten” stehen gegen die bürgerliche Opposition auf, finden es aber intolerant, ein genuin intolerantes Glaubenssystem zu hinterfragen. Gerade deshalb bin ich misstrauisch gegenüber jeglicher Mullah- und Islamapologetik: Der “große Austausch”, der doch angeblich nur eine Verschwörungstheorie sein soll, findet längst nicht mehr nur demographisch statt, sondern auch mental.


Sonntag, 15. März 2026

Vernagelt und schachmatt: Die bunte deutsche La-La-Linke

von Wolf Reiser

Psychogramm einer Identitätsstörung



Lange Märsche gehörten einst zur Langzeitstrategie des rotgrünen Aktivismus. Vermittels des Soros-Kraken machten sich afroorientalische Migranten mit diesem Erfolgsmodell vertraut. Mehr als zehn Jahre des unkontrollierten Zustroms von Abermillionen kulturfremder Menschen haben Deutschland und das westliche Europa an den Rand des zivilisatorischen Überlebens getrieben. Mit jedem neuen Tag weicht das Sommermärchen einem Dark Winter. Alleine die ersten Wochen des Jahres 2026 lieferten im Stundentakt die Messdaten eines großflächigen Massakers. Während die neue DB-Domina Palla einen baldigen Sicherheitsgipfel ankündigte, überschlugen sich die Meldungen über Morde, Messer und Macheten in ihren Zügen, Bahnhöfen und entlang der Geleise und Weichen der Republik. Nur noch wenige Leute vermissen an den blutverschmierten Tatorten tote Hosen, keifende Omas, festklebende Dekarbonierer, lodernde Lichterketten und Friedensmärsche. Wegen dieser tragischen Einzelfälle rund um Eingeborene begibt sich auch die schiefmäulige Schweigeminute aus Bellevue nicht mehr extra in seinen Staatshelikopter.

Dafür gab es im Februar an anderer Stelle im Land Aufmärsche, etwa Antifa-Demos gegen das ungarische Naziurteil bezüglich einer nonbinären Knochenbrecherin. Und auch die Vorsitzende der Grünen in Arnsberg bezog sich auf den drohenden Zusammenbruch unserer Zivilisation. Auf Insta schrieb sie: „Eine Regenbogentreppe über Nacht in schwarz-rot-gold zu übersprayen ist eine klare rechtsextreme Aussage gegen Vielfalt, Queers und eine bunte Gesellschaft, pro Nationalismus.“

Erbauliche Erkenntnis

Wie sich die europäische Linke das weitere Zusammenleben im westlichen Europa vorstellt, formulierte vor ein paar Tagen die spanische Politikerin Irene Montera: Man müsse die einheimische Bevölkerung gezielt durch Ausländer ersetzen, auch um die Wahldynamik zu beeinflussen. Und wörtlich weiter: „Ich hoffe auf die Ersetzungstheorie und ich hoffe, wir können dieses Land von Faschisten und Rassisten mit Einwanderern befreien, ganz gleich, welcher Hautfarbe, gelb, schwarz oder braun.“ Tags darauf erteilte ihr Chef 500.000 Migranten ohne Titel und Papiere ein dauerhaftes Bleiberecht für Spanien. Sanchez nannte es „Work and stay“ – ältere Leute würden gedanklich ein „behind“ anhängen (so von wegen Gladio 2.1.) Ein spanisches Leak vom 25. Februar berichtete von mittlerweile 1.5 Millionen jungen afrikanischen Männern, die alleine 2026 auf verschiedenen Wegen im Land eingetroffen sind und von denen sich nicht wenige derzeit auf ebenso verschiedenen Wegen in Richtung Norden bewegen.
Wem hierzulande nach dem elften Jack Daniel’s an der Theke das Wort „Bevölkerungsaustausch“ rausrutscht, ist schneller in Stammheim als Söder an seinem Dönerstand.

Gehen wir zum 7. Januar 2026 zurück, an dem Mathias Miersch – maskenhaft wie der späte Warhol – vor die Mikrophone der Hauptstadtjournaille trat. Der Generalsekretär seiner dahin taumelnden Splitterpartei vermeldete eine erbauliche Erkenntnis: Migration sei nicht mit Schwarz und Weiß zu beantworten, biete Riesenchancen und sei zudem notwendig für die Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme. Der andere Witzbold über dem Kuckucksnest des Kanzleramts verkündete parallel beim Drachensteigen aus Indien, dass sich sehr bald viele Inder mit Deep-IT-Knowhow auf den Weg machen werden. Damit hatte der, auch im Iran nicht gerade hochgeschätzte Tiefflieger zufällig die Wahrheit gesagt. In der Tat packen unter anderem viele qualifizierte Inder derzeit ihre analogen Koffer und verlassen scharenweise das paralysierte La-la-Länd. Nicht ohne Grund rangieren wir in den Augen der Kanadier und Australier in Sachen Reisewarnung mittlerweile auf einer Ebene mit Zimbabwe, Malawi und Aserbeidschan.

Das Vaterland nebst Glückes Unterpfand versinkt in einem Abgrund aus Gewalt und Mordlust

Während sich unsere mediale Kläranlage seit Jahresbeginn an zwei nicht geklärten Todesfällen im 7. 123 Kilometer entfernten Minneapolis abarbeitet, versinkt das Vaterland nebst Glückes Unterpfand in einem Abgrund aus Gewalt, Mordlust und hilflos erduldeter Selbstzerstörung. Beim Meinungsinstitut Insa erfuhr man, dass 60 Prozent der Deutschen die Migration für das größte Problem halten. Bei den AfD-Leuten waren es 83 Prozent, bei der SPD 36 Prozent und bei Linksgrün 24 Prozent. YouGov ermittelte zeitgleich, dass sich eine Mehrheit im Land, darunter auch viele Langzeitmigranten, für einen radikalen Migrationsstopp ausspricht und darüber hinaus auch umgehende Rückführungen wünscht. Davon unberührt, wanderten 2025 erneut über 400.000 Nicht-Europäer ein. Auf 800.000 Menschen schätzt irgendein Institut die Anzahl jener Muslime und Afrikaner, die schriftlich dokumentiert zur Ausreise verpflichtet sind, und ein anderes Amt gibt kund, dass die derzeit anliegenden rund 250.000 Asylklagen die deutschen Landgerichte auf unabsehbare Zeit lahmlegen. Ende Februar stellte man fest, dass 90 Prozent der innereuropäischen Rückführungen scheitern. Dann, ein paar Tage vor der Wahl in Baden-Württemberg, berichteten die rufgeschädigten Leitmedien überschwänglich von der Deportation 20 afghanischer Schwerverbrecher.

Angesichts der hartnäckigen US-israelischen Flurbereinigungen in Gaza, dem Westjordanland, in Syrien, dem Irak und endlich auch dem Riesenreich der Perser, dürfte sich das stabile Drittel des bedingungslosen Grundwillkommens die Hände reiben. Auf dem Parteitag der Grünen wurde speziell von Frauenseite aus erfleht, zu den hinlänglich bekannten Stadtbildmigranten doch bitte auch neue Klimaflüchtlinge zu importieren. Zwischendurch bombardieren Amis, Israelis, Briten oder Türken immer wieder mal kurdische Stellungen nebst deren Gefangenenlagern. Und so befinden sich zum Winterende viele freiheitsdurstige ISIS-Fanboys auf dem heiligen Pfad der Balkanroute. Es ist davon auszugehen, dass weder die Bergpredigt noch Henry Miller und Jack Kerouac zur bevorzugten Reiselektüre zählen.

Flaumbärtige Knallhartreporter mit ihren Sneakers vor Ort

Dafür fragen sich die Stammleser der „Bild“ immer öfters, ob ihr Deutschland überhaupt noch zum Islam gehört. Die Hochkaräter der Springergosse liefern am Stück Homestories über Bushido, Abu Chakr und die Kronleuchten des Remmo-Clans. Die flaumbärtigen Knallhartreporter sind mit ihren Sneakers vor Ort, wenn Berliner oder Hamburger Gendarmen die opulenten Clanchefbegräbnisse beschützen. In Endlosschleife gibt es cool posierende Killerrocker, kalifenbärtige Ehrenmörder, tätowierte Dumpfbacken, TNT-Experten und übernächtigte Meth-Köche, deren Chemieabfälle das einst so gute ostdeutsche Trinkwasser vergiften. Wiewohl sich die liberal-bürgerlichen Sturmgeschütze viel Mühe geben, mit Relativierungen, Auslassungen und Faktenchecks die Nerven ihrer Klientel zu schonen, können sie ihren Lesern die rasende Dynamik moderner Bürgerkriegsführung nicht ersparen: Messermorde, Machetenmorde, Hinrichtungen, Kioskmorde, “Tipico”-Morde, Shisha-Morde, Enthauptungen, Einzel- und Massenvergewaltigungen – in Schulen, Altersheimen, Freibädern und vollgekotzten Regionalzügen. Ein Berliner Polizeisprecher erläutert: „Die Prägung durch Werte und Normen anderer Kulturen kann zu Konflikten und delinquentem Verhalten führen.“ Der Berliner Polizeichefin indessen lagen bis Ende Februar keinerlei Hinweise auf Bandenkriminalität vor.

Im Boulevardteil der Lokalnachrichten geht es lustig weiter: angezündete Obdachlose, erwürgte Schulmädchen, angepinkelte Schulbuben, verprügelte Lehrer, in den Suizid gemobbte Kids, bespuckte Busfahrer, überfahrene Polizisten, in den Tod gerempelte Bahnreisende, grün und blau-geschlagene Jobcenterbeamte, 12-jährige Autoraser, niedergebrannte Häuserblocks, multiethnische Straßenschlachten, Schutzgeldschießereien, um Haus und Hof betrogene Greise, geplünderte Schließfächer, gesprengte Bankomaten, Einbrüche, Ausbrüche, neue Morde. Und Mitte Januar wurde zu allem Überfluss auch noch die Handtasche von Sylvia Meis entwendet.

Bloß kein Wasser auf irgendwelche Mühlen!

In den meisten Fällen handelt es sich bei den Tätern um junge männliche Einwanderer, von denen viele inzwischen eingebürgert wurden, was den prozentualen Anteil der deutschen Straftäter in die Höhe treibt. Viele der als traumatisiert und schutzbedürftig ausgewiesenen Kriminellen entstammen jenen Herkunftsländern, in denen speziell das Mittelinks-Milieu gerne die Seele herumbaumeln lässt – Türkei, Albanien, Marokko, Tunesien, Ägypten. Hinter den Mauern dortiger Resorts werden interkulturelle Bande geknüpft, mit Shuttle-Service, Klangschalen, Ego-Resonanz-Therapie und Achtsamkeits-Yoga. Um hier mal gleich der Rassismus-Keule zu begegnen: Nicht jeder Afghane ist per se ein Gefährder; nicht jeder Syrer ein Bataclan-Hitman; nicht jeder Deutsch-Südsudanese ein ISIS-Schakal; nicht jeder Kurde ein Messermann. Und was die Vollverschleierung angeht, würde diese Mode auch manchen Almans gut zu Gesicht stehen. Und ja, es gab und gibt jede Menge zwielichtige Biodeutsche; Himmler, Haarmann, Honka und Hoeness, Strauß & Söhne und der ganze Amigo-Filz, Flick, Barschel, Pfeiffer und Engholm, Schalke und Hertha und viele Plagiatsbetrüger (gerade in der CDU), sowie Zuhälter, Schlepper, Amokläufer, Kinderschänder und Trickbetrüger, selbst bei der Deutschen Bank, Audi und VW.

Was einen neutralen, objektiven Betrachter irritiert, ist die Tatsache, dass man seit 2015, also dem Beginn des zivilisatorischen Niedergangs, weder leise noch laut die Rösser und Reiter der Schattenkavallerie benennen darf. Wem beispielsweise das eigene Kind weggemetzelt wurde, hatte als Mutter und Vater gegenüber der Pressemeute nicht mit Ingrimm zu trauern oder gar nach Vergeltung zu rufen; vor allem galt es jetzt auf eine korrekte Wortwahl zu achten. Ein totes Kind, das ist natürlich sehr schrecklich, aber das Blut darf kein Wasser auf die Mühle sein. Wir alle, wir von Politik und Medien, “UnsereDemokratie™“, wir fühlen den Schmerz, aber Tod und Mord, das gab es immer schon, das Kind war einfach zur falschen Zeit im falschen Zug, deswegen in Zukunft: Vorsicht an den Bahnsteigkante. Und selbst wenn Sie lebenslang unter dem Verlust leiden mögen, verzichten Sie, wenigstens vor laufenden Kameras auf überstürztes Instrumentalisieren. Weil sonst drohen Hitler, Höcke und Holocaust.

Narkotisierte Prantl-Jünger

Den verunsicherten Menschen dienten sich in Sachen Schuldzuweisung umgehend Kanzleramt, dpa, Springer und Bertelsmann an. Verantwortlich an den Verbrechen seien zum Beispiel ein Auto, ein Messer, ein Mann, zwei Männer, Streitigkeiten von Männern mit Schussabgabe, eine Gruppe, eine Person oder sogar mehrere Personen. Empfehlenswert seien auch Unbekannte, Kinderbanden, ein autonom fahrender Lastwagen, eine magische Bleikugel, schlechtes Crack, Klimawandel, Long-Covid, Putin, Tiktok, Trump oder eine schlampig übersetzte Sure. Der leidgeprüfte und dauerzerknirschte NRW-Innenminister Reul brachte sein Unbehagen angesichts der neostalinistischen Sprachzensoren etwas mühsam auf den Punkt: “Wenn Sie bestimmte Themen, die in der Wirklichkeit da sind und die Menschen auch empfinden, benennen, die aber nicht in die Zeit passen […], dann kriegen Sie Ärger […], von Menschen, die Meinung machen, die was zu sagen haben, von Menschen, die wahrscheinlich gar nicht die Mehrheit der Bevölkerung sind.” Dagegen fackelten die Stand-Up-Comedians Gabriel und Gauck nicht lange: Dunkeldeutsches Pack!

Ich kenne heute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis kaum noch einen Menschen, der Merkels Melting-Pot-Amok etwas Positives abgewinnen kann. Das betrifft die Imagine-Hippie-Teddybärchen-Träumer, die einst so hilfsbereiten Ehrenämtler und Patenschaftler, die narkotisierten Prantl-Jünger sowie den kleinen Mann auf der Straße nebst Gattin. Die schon im Winter 2015 leicht hysterisch wirkende Euphorie ist einem realen Albtraum gewichen. Angesichts der Grabsteininschrift „Wir schaffen das“ fragen sich viele, wen diese Person eigentlich mit „Wir“ gemeint hatte und was dieses „Das“ in letzter Konsequenz bedeutet.

Viele Leute stellen sich heute die weitaus wichtigere Frage – und zwar jene, wie eine Gesellschaft oder Zivilisation bestehen will, deren eigene Geburtenrate, vor allem seit 2022 dramatisch abfällt und die parallel eine millionenfache unkontrollierte kulturfremde Einwanderung akzeptiert und darüber hinaus noch – offenbar gegen den Willen der Mehrheit – offen forciert.

Eine riesige neokoloniale Sklavenfarm

Die Migrationsmanufaktur Soros & Merkel hatte es ziemlich lange relativ locker erreicht, dass eine große Mehrheit die Augen vor der Realität verschlossen hielt. Wiewohl sich mit jedem neuen Tag die Konsequenzen aus genau dieser Realität offenbarten, wurde beschwichtigt, gelogen, verdrängt, abgelenkt beschuldigt, geheuchelt, beteuert und Besserung in Aussicht gestellt. Man musste nur jeden Tag aufs Neue die Kröte schlucken, dass diese Besserung vor allem und gerade durch das Eintreffen neuer Fachkräfte zu erreichen sei. Diese waren, sind und bleiben im Duktus der glühenden SPD-Holzkohle Martin Schmid „wertvoller als Gold“ und werden bis zur weiteren Verwendung im Tresor des Bürgergelds zwischengelagert. Wer, bitte, ist schon dieser Larry Fink, der eben in Davos so nebenbei ankündigte, dass in Deutschland noch dieses Jahr Hunderttausende hochdotierter Jobs vom KI-Kahlschlag weggefegt werden? Und das erst der Anfang einer Implosion des gesamten Arbeitsmarkts sei. How dare he? Wir schaffen das, irgendwie… wie damals, bei der Abwrackprämie.

Zehn Jahre davor kann man sich durchaus vorstellen, dass die DAX-Oligarchen und die netten Mittelständler dachten: Okay, prima, 1-2-3 Millionen verzweifelte Nomaden, herrlich billige Löhne und Fuckju-Verdi nebst Trillerpfeifen; der Deppen-Staat würde für Wohnen, Schule und Zahnreinigung blechen und selber könnte man Gewinne wie nie zuvor einstreichen. Dazu kämen noch zig Milliarden Welcome-Subventionen aus Brüssel und dank Muttis freundlichem Gesicht konnte man endlich den Fluch von KZ-Ausbeutung und Zwangsarbeit abstreifen. Für einen Moment erschien ihnen dieses Deutschland wie eine riesige neokoloniale Sklavenfarm, deren frische Arbeitskräfte freiwillig und hochmotiviert aus weit entfernten Ländern herbeiströmten.

Kein Ende mehr in Sicht

Und die Linke? Ich kann mich an kein Wort erinnern zu Brain-Drain und Ausplünderung. Ich vernahm keinen Laut in Sachen systematischer Zerstörung der meist muslimischen Drittweltstaaten im rein amerikanischen Kampf gegen den Terror. Und in Sachen Fluchtursachen sah und hörte ich nichts von linken Demos rund um die Botschaften der USA, der UK, Israels oder den NATO-Kasernen. Anstatt die Schlepper der Grauen Wölfe und die Menschenhändler der levantinischen und afrikanischen Militärs zu bekriegen, gingen die üblichen Aktivistinnen aus dem “Pro Asyl”-NGO-Dunstkreis zur offenen Kooperation über bei der Verteilung der armen Teufel und zukünftigen Wähler. Was um Himmels willen tun die Deutschen da?, fragte sich die restliche Welt. Hatte die junge Physikerin heimlich Woodstock und Monterrey besucht? Wurde während Moskaus Zersetzungskursen mit LSD experimentiert? Was geht hinter den Augen der mächtigsten Frau des Universums vor sich? Mitgefühl? Kalkül? Pflichtbewusstsein? Man sagt ja, sie denke vom Ende her, doch da war kein Ende mehr in Sicht. Natürlich kam auch das leidige Dauerthema auf, die besondere Schuld Deutschlands und das immer wiederkehrende Ritual einer demonstrativen Abtragung. Beim Triggern der Schwindelspirale war Verlass auf die sadistische Über-Ich-Zentrale des Mohn-Springer-Kartells.

Verlassen konnte sich die Kanzlerin der Herzen vor allem auf eine gefühlige und treu ergebene Linke. Ab Mitte der zweiten Amtsperiode begann in der Republik ein jakobinischer Moralterror zu walten und zu wüten. Ab 5 Uhr 30 ertönen heutzutage Hayalis Jagdhorn-Fanfaren, und der Tag endet mit dem Halali von Strack-Zimmermanns Flächenbombardements. Im parlamentarischen Dschungelcamp gibt ein feministisches Scharfgericht aus Dröge, Esken, Hasselmann, Roth und Reichinek den Ton vor. Selbst an Sitzungstagen zum Thema der Pendlerpauschale werden die ganz tollen Fortschritte bei der Integration und ein weltweit einzigartiges Win-Win-Einwanderungsidyll hervorgehoben. Immer wieder aufs Neue heulen ihre Stimmen auf wie rotierende Kreissägen, und boshaft-funkelnde Augen richten sich auf den AfD-Abschaum: Die Angst da draußen im Land, bei den Menschen vor dem Bildschirm, das ist doch nur gefühlte Angst! Spuk, Lug und Trug, imaginierter Phantomschmerz und das Ergebnis der Panikmache dieser Rechtsextremisten. Um so mehr müsse jetzt, hier und heute, “UnsereDemokratie™” alle Faschisten, Querdenker, Fremdenhasser und Covidioten endlich verbieten, um danach ein vielfältiges, diverses, tolerantes, queer-wokes und gendertransformiertes Neues Deutschland zu etablieren.

“Kohls Mädchen” als Nemesis

Früher konnte man die Linken der Skepsis, der Aufklärung und der Systemkritik zuordnen. Heute steht sie für Realitätsverweigerung, Unterordnung und Selbstzerstörung. Wie kam es zu dieser kognitiven Dissonanz? Was war geschehen, dass sich der linke Mainstream seit Beginn des Jahrtausends ins Lager der Soros-Stiftungen begab, der Pharma-Multis, der Green-Deal-Hedgefonds und der globalen Medienkartellen? Hatte uns nicht schon Eisenhower 1961 vor diesem katastrophal wütenden Militärisch Industriellen Komplex gewarnt?

Um 1990 erblickte man mitten im Staub des Mauerbruchs die Silhouette einer Doro Kasner-Merkel, zunächst unscheinbar wie eine Rodlerin aus dem Erzgebirge. Von der Ossi-SPD abgelehnt, trat sie halt in die benachbarte CDU ein, machte dies und das, leiterte sich die Sprossen hoch, setzte als “Kohls Mädchen” ihren Namen unter den Vatermord-Essay in der FAZ und ließ zunächst Schäuble und danach den Rest interner Konkurrenten über die Klinge springen. Kaum hatte Schröder 2005 noch gepoltert: „Wir müssen mal die Kirche im Dorf lassen“, war die evangelisch-stalinistische Pastorentochter bereits als Kanzlerin vereidigt. Udo Walz beendete ihr Bad-Hair-Image, das Haus Burda kümmerte sich um den dezenten Eiscreme-Touch ihrer Blazer und bald erschien sie wie maßgeschneidert für eine so überhebliche wie unterkomplexe Republik. Hurra! Eine Frau, endlich, eine Minderheit, schwärmten die gefühligen Halblinken. Dann noch eine aus dem Osten, irre, noch ne Minderheit! Und was man so hört: Kartoffelsuppe statt Koks, U-Bahn statt Learjet, fast wie eine zweite Mutter Teresa und auf jeden Fall eine Dienerin des Volks.

Scharenweise in Merkels Bio-Schlachthof geflüchtet

Während sie über vier zähe Perioden hinweg das Parlament mit ihren lustlos abgelesenen Redebeiträgen in eine Aussegnungshalle umwandelte, drehte sie in Brüssel den beiden Nervgriechen den Strom ab. Da staunte selbst die schwarze Null aus dem Breisgau: „Isch over“. Im Zusammenhang mit den SOS-Hellenen brachten er und Merkel auch einen gigantischen Euro-Rettungsschirm zur Abstimmung, den 95 Prozent der Befürworter weder in Inhalt und Sinn noch in der sich nach und nach erweisenden Konsequenz kapiert haben. Merkels Sternstunde in Sachen Zersetzung der Linksliberalen schlug dann 2011. Dank einer mysteriösen Eingebung und ohne große Absprache mit Partei, Industrie, Europa oder dem DFB erfüllte sie den Urtraum und den Gründungsmythos der Sonnenblumensekte. Die obligaten Schleimer der Union fügten sich mit leisem Knurren in ihr Karriereelend, während das rotgrüne Stimmvieh scharenweise in Merkels Bio-Schlachthof flüchtete. Dann der Herbst 2015, das Wunder von Budapest, der nächste Gefühlsausbruch. Während Mutti einer verstörten Weltpresse verstörende Selfies mit bärtigen Syrern präsentierte, liefen jetzt auch noch die Antifa-Schläger, die Chöre der evangelischen Kirche und Hardcore-Linke wie Ramelow zur CDU über.

Der umstrittene Choleriker, dessen politische Karriere sich von Angelas Gnaden in die Länge zieht, bezeichnete den 4. September 2015 als den „schönsten Tag meines Lebens.“ Das erscheint sogar glaubhaft, denn gerade an ihm zeichnete sich ab, wie eine von jedem echten moralischen Kompass befreite pseudolinke Querfront diese Kanzlerin unerschütterlich durch die kommenden Jahre tragen sollte. Dies waren die Jahre des Impf-Verbrechens, der medialen Gleichschaltung, der Aushebelung von Grundrechten, der mentalen Einstimmung auf die großen Golden-Eurasia-Kriege und des ständig expandierenden Zuzugs muslimischer Menschen aus allen Teilen der Welt. Douglas Macgregor, Ex-Oberst der US-Armee, bilanziert mit drastischen Worten: „Deutschland ist schon seit langem auf dem Weg in den nationalen Selbstmord. Es begann mit der massiven Öffnung der Grenzen, eine Katastrophe, meiner Einschätzung nach. Merkel hat während ihrer Amtszeit mehr Schaden angerichtet als Adolf Hitler.“ Gut, das ist harter Tobak, aber von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Etappen der Invasion

Der grüne Vordenker Daniel Cohn-Bendit hatte die Deutschen bereits 1991 auf eine glorreiche Zukunft eingestimmt: „In einer multikulturellen Gesellschaft ist der Konflikt auf Dauer gestellt. Sie ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungs-verlierer. Sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“ 25 Jahre später gab es im Umfeld von Merkel und Soros nichts Überraschendes bei der für die Deutschen so überraschenden Völkerwanderung. Vor allem stellte sich den Eingeweihten zu keinem Zeitpunkt irgendeine moralisch-ethische Frage. Die Etappen der Invasion folgten Joschkas Kosovo-Testballon, der – wie es Stockhausen nannte – „formidablen 9/11-Oper“, den unablässig tobenden NATO- Wüstenstürmen, bunten Frühlingen, Attentaten und Regierungsstürzen aus dem Katalog der Open-Border-Guerilla.

Vom großen „Resettlement“ war dort schon lange die Rede. Relativ unverblümt las man in den Tiefen der Homepages von UN, WEF, Rockefeller, RAND und sonstiger Philantropen über das Pro und Contra der bevorstehenden Völkerwanderung zwischen Gibraltar, Mesopotamien und der schönen Krim. Man las vom großen Reset, vom “Built Back Better”, “Degrowth” und dem langen Abschied vom alten Europa. Die Details der alternativlosen und irreversiblen Zerstörung finden sich nirgendwo präziser geschildert als auf den knapp 50 Seiten des Globalen Migrationspakts von Marrakesch aus dem Jahre 2018: Dieses Papier dokumentiert Merkels privaten Pakt mit dem Teufel, und ganz in diesem Sinne kommentierte sie die Schlussakte der europäischen Unterwerfung: „Das ist der einzige Weg.“ Im Jahre 2010 wurde ihr der Kalergi-Europapreis verliehen, was damals niemanden groß interessierte. Ebenso wenig Aufsehen erregte Gaddafis gleichzeitiger Vorschlag, im Interesse Deutschlands und der EU für ein paar Milliarden Honorar die illegale Migration mit Sinn und Verstand anzugehen und die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Seine Hinrichtung nebst der Zerstörung des nordafrikanischen Damms wurde von der Bel Etage unserer regelbasierten Moralelite in Berlin und Paris bejubelt: „We came, we saw, he died!“

Großlabor ohne Grenzen

Vor gut 100 Jahren machte ein zelotischer Paneuropäer namens Richard Coudenhowe-Kalergi von sich reden. In seinen Schriften ist viel die Rede von der rassischen und kulturellen Vermischung des europäischen Kontinents als eine Art Großlabor ohne Grenzen, Nationalbewusstsein und einheitliche Religion. Wenn man heute in Politik oder Medien eine Karriere anstrebt, sollte man auf Kalergi-Zitate verzichten, auch und gerade weil die staatlichen “Faktenchecker” da extrem allergisch reagieren. In diesem Sinne ist auch das sogenannte „Einladungsvideo“ kaum noch im Netz abrufbar: Dieses wurde 2015 vom Kanzleramt — parallel zu den Lebensmittelkürzungen in den jordanischen Lagern – in Auftrag gegeben und bildet eine in allen möglichen arabischen und orientalischen Sprachen und Dialekten gehaltene Anleitung zum gezielten und massenhaften Missbrauch des deutschen Asylrechts. Mächtige Bilder illustrierten die erste Phase der Einwanderung: Der ertrunkene türkische Junge am Strand; Dutzende erstickter Flüchtlinge in einem verlassenen Truck; Hunderttausende, die barfuß durch bayerischen Tiefschnee waten; ein Greis, der es im Rollstuhl von Kabul bis nach Kufstein schaffte.

Mit einem Hütchentrick der Agentur für Zersetzung gelang es von Beginn an, die Zweifler und Kritiker auf der Müllhalde der AfD zu entsorgen. Wer sich heute angesichts der ausufernden Migrantengewalt entsetzt zeigt, Kurskorrekturen fordert oder Abschiebungen von illegalen Kriminellen, wird als Aussätziger behandelt, angezeigt, gemeldet, abgeführt und abgemeldet. Die Republik steckt fest in der Röhre eines Moralscanners. Zudem ist es weltweit ohne Beispiel, dass sich alle anderen Parteien, die gesamten Leitmedien, die Kirchen, die Gewerkschaften, die Kulturszene und die Klima- und Asyl-Szene auf eine Oppositionspartei einschießen, die bislang kein einziges Wirkungsamt in dieser Republik in Beschlag genommen hat. Chinas prominentester Dissident, Ai Weiwei, schildert dieses Deutschland 2026 als einen unsicheren und unfreien Platz, orientierungslos zwischen Vergangenheit und Zukunft eingekeilt, und bilanziert: “Es geht hier inzwischen unmenschlicher und unfreier zu als in China.“ Wie 25 Prozent der noch nicht an Grundsicherung oder Rollator gefesselten Deutschen bereitet auch er gerade seine baldige Auswanderung vor.

Die Zukunft des Weltsozialamts

Man braucht weder das Studium der Offenbarung, des Nostradamus oder eines Oswald Spenglers, um die Zukunft des Weltsozialamts zu bestimmen. Selbst die Nachkommen der Gastarbeiter schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Noch nie, so die einhellige Meinung, war es in der Geschichte der Menschheit so einfach, ein Land auf diese Art zu unterwandern und schrittweise zu erobern. Es ist auch einmalig in der Geschichte der Gastwirtschaft, dass die Hoteliers für die Miete und das Taschengeld ihrer feindseligen Klientel aufkommen und sich dann auch noch für deren Frust und Wut die Schuld aufladen.

Quo Vadis? Ende Februar, bei der GEAS-Sitzung, war im Parlament wieder viel zu hören von Schengen, Dublin, gerechter Verteilung und einer europäischen Endlösung. Der dafür zuständige Europäische Gerichtshof ist allerdings seit vielen Jahren eine Soros-Instanz mit dem erklärten Ziel permanenter Migrationserhöhung. Der nervtötende Salzburger Filialleiter Gerald Knaus bastelt derzeit an bilateralen Abmachungen mit diversen afrikanischen Staaten, so auf der Basis seines hanebüchenen Türkei-Deals. Gespräche mit Syrien sind fürs erste auf Eis gelegt. Dobrindts Wunsch nach Abschiebungen wurde von Damaskus rigoros abgelehnt, weil dies die eigene Sicherheit gefährden würde. So schnell ist eine Voralpenkuh vom Eis. An den deutschen Stammtischen – früher einmal das Kompetenzzentrum der CSU – wird heftig debattiert: Manche rufen nach der Einführung der Todesstrafe, gar nach Schnellverfahren wie bei Freisler, nach lebenslänglicher Sicherheitsverwahrung, nach massenhaften Massenabschiebungen und einem knallharten deutschen ICE, womit ausnahmsweise nicht die Bundesbahn gemeint ist. Andere Leute hoffen auf Trump, auf das Verrücken der Roten Armee oder gar auf einen Putsch der Bundeswehr, à la Stauffenberg. Nach dem zwölften Jack Daniel’s fragen gelockerte Zungen, wieso man sich nicht die IDF und den Mossad zum Vorbild nehmen könne. Wenn dieses Israel schon universell-deutsche Staatsraison ist, dann könnte man doch im eigenen Haus auch mal den Kamin durchfegen!

Das Wachkoma der Linken und ihre erbärmliche Scheinheiligkeit

Wo wir schonmal in Plauderstimmung sind: Wundert sich jemand, wie es dieser doch so maroden DDR über 40 Jahre hinweg gelungen ist, eine nahezu wasserdichte Grenze zu etablieren, ohne Computer, Drohnen und Starlink? Denen reichten drei Fragen zur Abschottung: Kinder? Waffen? Munition? Apropos Ossis: die kriegen es ja etwas deutlicher mit, wie es dem globalen Kraken gelingt, das BSW dank physikalischer Magie bei eingefrorenen 4.99999 Prozent zu belassen. Damit sich in deren Augen eventuell irgendetwas ein bisschen zum Besseren hin ändert – also die Rückkehr zur alten Normalität mit Heimatgefühl, Sicherheit und Frieden –, müssten sie bei den drei anstehenden Wahlen der AfD zur absoluten Mehrheit verhelfen. Doch allein schon diese Sehnsucht ist für die derangierte Autopilot-Linke unvorstellbares Hate-Crime und ein Fall für den Staatsschutz. Sie sieht die Wiederkehr von Hitler, Hindenburg und von Papen. Deswegen: Wehret den Anfängen! Nie wieder ist immer und überall! Mahnwachen, Stolpersteine – keinen Millimeter den Nazis!

Vor ein paar Wochen hielt der Kolumnist Harald Martenstein im Rahmen eines Bühnenstücks ein gespieltes Plädoyer gegen das AfD-Verbot. Im Hamburger Thalia Theater war ein durch und durch linksliberales Juste Milieu versammelt. Bis in die letzte Faser erschüttert und sprachlos-mundoffen starrten die guten Menschen auf den Mann am Pult, der ihnen ausgesucht eloquent unter anderem den historischen Unterschied zwischen Gauland und Goebbels erläuterte. Die Gesichter in diesem Tränenpalast waren ein Sinnbild für das Wachkoma der Linken und ihre erbärmliche Scheinheiligkeit. In Kenntnis diverser CIA-Operationen wie etwa Chaos, Artichoke oder MK Ultra könnte man vermuten, dass die Linke als Kollektiv – über das limbische System und den manipulierten Neocortex – seit der Jahrtausendwende einer gezielten klandestinen Hypnose ausgesetzt ist. Denn wie kann man sich als antikapitalistisch definieren und gleichzeitig die Drecksarbeit für die widerwärtigsten Firmen des Globus erledigen? Und wie kann man sich antifaschistisch gerieren und gleichzeitig eine Partei mit einer 30-Prozent-Wählerschaft ausradieren wollen? Und wie kann man sich angesichts des grandiosen Scheiterns der Migration dafür stark machen, den Niedergang und das kommende Leid aller Beteiligten immer weiter anzufeuern?

Politmediale Fälscherpressen arbeiten auf Hochdruck

Zurückblickend auf Irene Monteras Kampfansage: „Ich hoffe auf die Ersetzungstheorie und ich hoffe, wir können dieses Land von Faschisten und Rassisten mit Einwanderern befreien, ganz gleich, welcher Hautfarbe, gelb, schwarz oder braun“ stellt sich die Frage nach Ziel und Wunsch der linksdrehenden Gegenkultur. In den Schriften vieler Zufrüh- oder Zuspät-Marxisten, bei Bakunin, Fanon, Lenin, Sartre, Luxemburg, Jaures, Marcuse, Bloch oder Mao stößt man öfters auf den golemhaften Entwurf des „Neuen Menschen.“ Das utopische Prinzip Hoffnung durchdringt das linke Denken und Fühlen mit dem archaischen Zyklus aus Opfer, Tat, Scheitern und Erlösung, dem ständig erneuerten Mythos eines langen Marsches sowie dem quasireligiösen Versuch, sich Sisyphus als einen glücklichen Menschen auszumalen. Mit ungewohnt ernster Miene knöpfte sich Elon Musk am ersten Märztag die Europäer vor und hielt ihnen eine in seinen Augen unbestechliche Statistik der dynamischen Migrationsgewalt vor Augen – als Vorbote eines unausweichlichen Bürgerkriegs.

Auch wenn die politmedialen Fälscherpressen weiter auf Hochtouren arbeiten: Deutschland befindet sich im Zentrum einer kaum noch auf friedliche Art lösbaren Konfrontationslinie unversöhnlicher Kulturen. Diesen sich langsam anbahnenden “Clash of Civilization” hatte Huntington bereits 1993 angekündigt und es würde den toleranzbesoffenen Gastgebern nicht schaden, endlich auf jene gebildeten säkularen Muslime zu hören, die seit langem ungehört warnen. Sie wissen nämlich, dass sich jenseits der täglichen Gewaltexzesse mächtige Netzwerke in Behörden, Banken, Ämtern, Parlamenten, Polizei, Gesundheit, Bildung und Justiz etabliert haben. Unbehelligt und oft auch noch staatlich gefördert wurden dort Strukturen aufgebaut, Organisationen infiltriert, Bildungsräume geprägt, Kritiker aus dem Weg geräumt und Schritt für Schritt mit dem klassischen deutschen Denken weitgehend inkompatible Weltanschauungen durchgesetzt.

Langer und gewaltsamer Weg

Die blasierten Talking Heads von “UnsereDemokratie™” indessen fühlen weiter und hoffen und glauben und runden auf und runden ab und pressen sich die Augen zu und wettern “gegen rechts”. Beim leisesten Anflug von Überforderung – was längst chronisches Leiden ist – verweist man auf die kafkaeske Ersatzmonarchie in Brüssel, als ob dieser Vaudeville-Moloch in der Lage wäre, diesem unlösbaren Komplex beizukommen. Eher erfolgt eine Lösung über die gordische Methode oder einen holistischen Deus-Ex-Machina-Eingriff. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Massen aus dominanten und integrationsunwilligen Einwanderern auf jene der beschimpften und frustrierten Einheimischen treffen – illustriert von Militärs, Bürgerwehren, Sonderkommandos und allerlei Legionären. Diese Konfrontation steht uns ins Haus, irgendwo und irgendwann, zwischen Tür und Angel. Man sagt ja auch, die Lüge nimmt den Aufzug und die Wahrheit die Treppe. Es wird wohl ein langer und gewaltsamer Weg, bis europaweit der gewaltige Druck entwichen ist und sich eines fernes Tages die Stürme beruhigt haben und der neue, eventuell sogar transhumane Mensch den Wiederaufbau in die Hand nimmt.

Zum Thema unlösbar erscheinender Probleme hinterließ Ernst Jünger in seinem Buch „Die Schere“ folgendes Fazit: „Sie werden gelöst werden, indem die Tatsachen, die ihnen zugrunde liegen, sich verkoppeln und ein neues Gefüge entsteht. Das ist oft überraschend und wird gern als Fügung bezeichnet, doch ist es überall in der Natur, auch in der Gesellschaft, zu beobachten. Kein Licht ohne Schatten, jeder Ebbe folgt eine Flut.“


Mittwoch, 11. März 2026

Volk, Staatsvolk und demokratische Selbstbestimmung

von David Cohnen

Deutschland und sein Volk: Politisch verwässerte Axiome



In öffentlichen Beiträgen wird in letzter Zeit wiederholt – zumindest implizit – der Eindruck erweckt, dass das Eintreten für den Erhalt einer historisch gewachsenen, kulturell zusammenhängenden Staatsgesellschaft bereits verfassungsfeindlich oder sogar strafrechtlich relevant sein könne. Eine solche Darstellung wirft grundlegende Fragen auf und bedarf einer sachlichen Einordnung. In der politischen Diskussion unserer Zeit werden Begriffe wie „Volk“, „Volksgemeinschaft“ oder „ethnische Identität“ häufig stark emotionalisiert und mit historischen Belastungen versehen. Dadurch entsteht nicht selten der Eindruck, bereits ihre Verwendung oder eine ablehnende Haltung gegenüber Migration könne als verfassungswidrig, moralisch verwerflich oder sogar strafrechtlich relevant angesehen werden. Eine nüchterne Betrachtung zeigt jedoch, dass eine solche Schlussfolgerung weder historisch noch rechtlich zutrifft.

Hinzu kommt, dass sich Teile dieser Debatte häufig auf einzelne Begriffe konzentrieren und diese isoliert bewerten. Formulierungen, die nicht in jeder Hinsicht vollkommen präzise oder wissenschaftlich definiert sind, werden dabei bisweilen so interpretiert, als würden sie zwangsläufig bestimmte extreme oder historisch belastete Positionen ausdrücken. Dadurch kann der Eindruck entstehen, als würden bereits ungenaue oder verkürzte Formulierungen ausreichen, um eine Position grundsätzlich zu diskreditieren, obwohl die tatsächliche Aussage oder Absicht derjenigen, die sich äußern, eine deutlich differenziertere sein kann.

Kulturelle und gesellschaftliche Kontinuität

Zunächst muss geklärt werden, was mit dem Begriff „Volk“ überhaupt gemeint ist. Im staatsrechtlichen Sinne spricht das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland davon, dass „alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht“. Gemeint ist damit das sogenannte Staatsvolk, also die Gesamtheit der Staatsbürger eines Landes, die Träger der demokratischen Souveränität sind. Historisch ist diese Gemeinschaft jedoch nie vollkommen homogen gewesen. Theodor Storms Geschichte Pole Poppenspäler illustriert dies auf anschauliche Weise: Sie beschreibt den Unterschied zwischen einer norddeutschen und einer süddeutschen Familie und verdeutlicht, dass kulturelle Vielfalt und regionale Unterschiede auch innerhalb eines Volkes existieren, ohne die gemeinsame Identität oder den Zusammenhalt der Gesellschaft infrage zu stellen.

Gleichzeitig ist unbestreitbar, dass sich Gemeinschaften historisch entwickeln. Das heutige deutsche Volk ist das Ergebnis einer langen geschichtlichen Entwicklung. Über Jahrhunderte – teilweise über Jahrtausende – haben Menschen auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands zusammengelebt, gemeinsame kulturelle Traditionen entwickelt, Sprache und gesellschaftliche Strukturen geprägt und eine kollektive historische Erfahrung aufgebaut. Diese Entwicklung war niemals vollkommen abgeschlossen oder homogen; immer wieder sind neue Menschen hinzugekommen, die Teil dieser Gemeinschaft wurden. Dennoch hat sich über die Jahrhunderte hinweg eine kulturelle und gesellschaftliche Kontinuität herausgebildet, die für viele Menschen verbindend ist und das Fundament für das moderne Staatsvolk bildet.

Konsequente Anwendung bestehender Gesetze

Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht ungewöhnlich, dass Menschen den Wunsch äußern, diese gewachsene Lebensform auch in Zukunft zu bewahren. Der Wunsch, in einer vertrauten kulturellen Umgebung weiterzuleben und die gesellschaftliche Entwicklung eines Landes nicht unbegrenzt dem Zufall zu überlassen, ist zunächst ein legitimes menschliches und politisches Anliegen. In einer demokratischen Ordnung gehört es zum Recht der Bürger, über die Zukunft ihres Landes zu diskutieren und selbst zu entscheiden. Dazu zählt auch die Frage, ob Migration zugelassen werden soll und, falls ja, in welchem Umfang und in welcher Form. Der Staat unterscheidet dabei rechtlich klar zwischen legaler und illegaler Einreise; entsprechende Regelungen finden sich etwa im Asylgesetz sowie im Aufenthaltsgesetz. Diese Gesetze bestimmen, unter welchen Voraussetzungen Menschen nach Deutschland einreisen und sich hier aufhalten dürfen. Dem souveränen Volk – also dem deutschen Staatsvolk – steht es jederzeit frei, den verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Rahmen zu wahren oder zu verändern.

Wenn Personen illegal in das Land einreisen, also ohne eine entsprechende rechtliche Grundlage, können sie wieder ausgewiesen werden. Auch wer sein Aufenthaltsrecht durch Täuschung oder falsche Angaben erschlichen hat, kann dieses verlieren. Der Staat ist in diesen Fällen berechtigt und verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um die geltenden Gesetze durchzusetzen. Juristisch handelt es sich dabei um Zurückweisung, Ausweisung oder Abschiebung. Diese Maßnahmen sind Teil der staatlichen Rechtsordnung und stellen keine „Vertreibung“ dar, sondern die konsequente Anwendung bestehender Gesetze. Das deutsche Staatsvolk hat das Recht, dass die geltenden Gesetze, einschließlich der Regelungen zur Einreise und zum Aufenthalt, konsequent umgesetzt werden.

Korrektur einer rechtswidrig entstandenen Situation

Auch in Fällen, in denen eine Staatsangehörigkeit durch Täuschung erlangt wurde, kann sie nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz wieder zurückgenommen werden. Wenn die betreffende Person anschließend kein Aufenthaltsrecht besitzt, können ebenfalls aufenthaltsrechtliche Maßnahmen folgen. Auch dies ist rechtlich keine Vertreibung, sondern die Korrektur einer rechtswidrig entstandenen Situation. Die öffentliche Debatte wird jedoch häufig dadurch erschwert, dass der Wunsch nach dem Erhalt kultureller Kontinuität vorschnell mit extremen historischen Ideologien gleichgesetzt wird. Eine solche Gleichsetzung verhindert eine sachliche Diskussion über reale politische Fragen.

In einer demokratischen Ordnung muss es möglich sein, die Auffassung zu vertreten, dass Migration abgelehnt werden kann oder dass die gewachsene gesellschaftliche und kulturelle Identität eines Landes bewahrt werden soll. Die Bürger eines Landes haben nicht nur das Recht, über ihre politische Ordnung zu bestimmen, sondern auch über die Rahmenbedingungen, unter denen sich ihre Gesellschaft in Zukunft entwickeln soll. Dieses Recht zur politischen Gestaltung ergibt sich aus dem Prinzip der Volkssouveränität. Nach dem Grundgesetz geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Damit liegt die politische Verantwortung für die Gestaltung der staatlichen Ordnung – einschließlich der Einwanderungspolitik – letztlich beim Staatsvolk und seinen demokratisch gewählten Vertretern. Der Wunsch vieler Menschen, die gewachsene kulturelle und gesellschaftliche Struktur ihres Landes zu bewahren und keine Zuwanderung zuzulassen, ist daher zunächst Ausdruck demokratischer Selbstbestimmung. Eine solche Position ist weder verfassungswidrig, noch moralisch verwerflich und schon gar nicht strafbar. Sie ist Teil einer legitimen politischen Debatte über die Zukunft eines Landes und seiner Gesellschaft.