Israelischer Selbstbehauptungssieg im Unabhängigkeitskrieg 1948: Das im Islam-Appeasement versinkende christliche Europa hat seine jüdischen Partner verraten„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Sie verbieten nicht die Hassrede, sondern die Rede, die sie hassen. Den Sozialismus erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert...
Samstag, 25. April 2026
“Feindstaat” Israel – statt überfälligem Schulterschluss zwischen Juden und Christen
Israelischer Selbstbehauptungssieg im Unabhängigkeitskrieg 1948: Das im Islam-Appeasement versinkende christliche Europa hat seine jüdischen Partner verratenJüdische Deutsche, deutsche Juden, Israelis… Versuch einer Orientierung
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Aus persönlichem, gegebenem Anlass habe ich das akute Bedürfnis, meine Sicht auf Juden und Israel doch nochmal zu erklären. | |
Denn ich glaube, nach dem Dritten Reich ist da einiges kommunikativ einfach weggeduckt worden. Bis heute haben viele Deutsche ein Problem damit, auch nur „Juden“ zu sagen. Anstatt „Juden“ zu normalisieren, findet nach wie vor eine Sonderbehandlung statt. Aus ganz verschiedenen Motiven und politischen Ansichten. Der „Jude“ scheint für viele nach wie vor „der Fremde“ zu sein. | |
Deutsche Juden sind älter als Deutschland | |
Zunächst einmal bin ich selber völlig ohne irgendwelche Ressentiments oder Vorurteile sozialisiert worden. Und mit Vorurteile meine ich nicht, dass Juden Brunnen vergiften oder kleine Kinder fressen. Sondern viel grundsätzlicher, dass Juden irgendwie „die Anderen“ sind. | |
Der Mensch definiert immer, wer zu seiner und zu einer anderen Gruppe gehört. Das ist einer von vielen psychologischen Mechanismen, die uns von vor der Steinzeit geblieben sind. Das wird ausgiebig beforscht, u.a. scheint das so genannte „Mutterschaftshormon“ Oxytocin damit zu tun zu haben. Das „Kuschelhormon“ hat auch maßgeblichen Einfluss auf Fremdenhass. | |
Im Süden Düsseldorfs wurde ich geboren, gegenüber des Schlossparks. Aufgewachsen bin ich genau zwischen Düsseldorf und Köln. Am Bieräquator: dort, wo man in Kneipen tradiert Alt und Kölsch bekommt. Sicher hat auch das damit zu tun. Die Schääl Sick ist immer die andere. | |
Denn die älteste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen ist in Köln nachgewiesen. Genauer im Jahr 321. | |
Das bedeutet also, dass Juden in Deutschland bereits sesshaft waren, sogar leitende Aufgaben übernahmen, bevor es überhaupt Deutschland gab. Jahrhunderte bevor der Begriff „tiudisk“ (gesprochen etwa „diutisch“) für „völkisch“ aufkam. Das war nämlich keine Bezeichnung für eine Herkunft. Ein Lateinisch sprechender Mönch in Nordfrankreich oder Norditalien hätte die Bevölkerung auch „tiudisk“ genannt: Jene, die die Gemeinsprache sprechen. „Deutsch“ trägt den Vielvölkerstaat im Namen, sorry Blut und Boden. | |
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Der „Judenhof“ in Speyer: Umkleideraum und Vorraum der Mikwe, des jüdischen Ritualbads. Angeschlossen an die damalige Synagoge. Vor 1084 gebaut, ab da wurde er vom christlichen Bischof von Speyer offiziell gefördert. | |
Die Juden sind „die Anderen“? | |
In der Schulbildung wird gerne erwähnt, welchen Ressentiments und Vertreibungen Juden auch in Deutschland ausgesetzt waren. Und nichts läge mir ferner, als das zu verharmlosen. Tatsache ist aber, dass das Deutsche Reich für Jahrhunderte auch ein Paradies für Juden war. | |
Was Juden höchstens zu den „Anderen“ machte, war die Heiratspraxis. Die aber häufig genug durchbrochen wurde. | |
Natürlich gab es Vertreibungen und soziale Intoleranz. Und Schlimmeres. | |
In Deutschland haben im Ersten Weltkrieg letztendlich tausende deutsche Juden für Kaiser, Volk und Vaterland gekämpft. Nich nur als Eingezogene, sondern auch als Offiziere. | |
Stereotype und Abstraktionsvermögen | |
Sozialisiert in einem American Football Team mit Mitgliedern aus 22 Nationen ist es mir schwer unmöglich, Stereotypen zu folgen. Und Rassismus, eh. Wenn, dann spreche ich von sozio-kulturellem Kontext. Und das tue ich niemals leichtfertig. | |
Juden sind aber durch ihre Geschichte mehr als eine Nation oder Staatsangehörigkeit. Sie sind eine Religionsgemeinschaft, genau so gläubig und nichtgläubig wie Christen, manchmal genauso atheistisch wie ich. Sie sind ein Volk, denn alles, was es für ein Volk braucht, ist es, sich als Volk zu definieren. Und sie sind eine Ethnie. Was DNA-Verbindungen von Menschen mit dem Namen Cohen zu Angehörigen der Priesterkaste vor über 2000 Jahren zweifelsfrei belegt haben. | |
Für mich aber ist ein jüdischer Deutscher vor allem ein Deutscher. | |
Um das differenzieren zu können, um Menschen zunächst durch Kennenlernen und unterlassenes Einordnen verstehen zu können, braucht es Abstraktionsvermögen. Die Fähigkeit, vom Einzelnen auf das Gesamte und vom Gesamten aufs Einzelne schließen zu können. Da hat schon Aristoteles drüber nachgedacht. Und das ist ein Kernpunkt dessen, was echte Intelligenz ausmacht. | |
Gewohnheitsmäßige Ablehnung | |
In meinen Augen haben die Nazis auch einen gehörigen Teil deutscher Kultur und Geschichte in einem Bildersturm zerstört. Und es scheinbar bis heute unmöglich gemacht, über die Hinterlassenschaften des Holocaust hinaus, einfach normal mit Juden umgehen zu können. | |
Ich kann mich noch gut an ein geleaktes Handy Video erinnern. Jahre ist es her. Aufgenommen im südlichen Ostdeutschland in einer Art Biergarten. An dem wohl ein Schwarzer mit seiner weißen Freundin vorbei geht. Die Aufnehmende sagte im deutlichen ostdeutschen Akzent „Isch habe noch nie so eenen in Escht gesehen.“ | |
Die Wahrscheinlichkeit ist statistisch recht groß, dass jeder, der dies liest, schon einmal einen Juden getroffen hat. Oder sogar einen kennt. Ohne es zu wissen. | |
Jüdische Deutsche, deutsche Juden, deutschsprechende Israelis, israelische Deutsche, jüdische Atheisten, Doppelstaatler… das ist aber auch alles verwirrend. | |
Ich warne zur Vorsicht. |
Dienstag, 21. April 2026
Erdoğans Drohungen: Der Pitbull der Muslimbrüder bellt und pöbelt mal wieder
Türken-Diktatur ErdoganEin Terrorist an der Spitze der iranischen Armee: Gibt die EU ihren Mullah-Kuschelkurs jetzt auf?

Samstag, 18. April 2026
38.000 getötete Frauen in Gaza – Es geht um ganz etwas anderes
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Mehrere Medien melden seit gestern, dass im Gazastreifen mindestens 38.000 Frauen und Mädchen getötet worden seien. | |
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Die Meldung in der Die Zeit. Die Nachricht erschien u.a. auch bei ntv, Deutschlandfunk, Der Standard, etc. | |
• Alle Meldungen gehen auf eine Presseerklärung von „UN Woman“ zurück, die gestern in Genf veröffentlicht wurde. Dazu gibt es eine Presseerklärung und mindestens ein Video der Direktorin Sofia Calltorp – scheinbar bei einer Pressekonferenz – auf YouTube. | |
• Die Zahlen gehen auf das Gesundheitsministerium im Gazastreifen zurück, also auf die Hamas. | |
• Diese Berichte wurden dann wiederum von Presseagenturen vervielfältig. (dpa, Reuters, AFP) | |
• Das bedeutet, weder die Organisation „UN Woman, noch die Presseagenturen, noch die veröffentlichenden Medien waren vor Ort, haben selber Erhebungen erhoben oder können die Angaben prüfen. | |
• Die offizielle Pressemitteilung durch „UN Woman“ dazu ist für mich derzeit nicht erreichbar, die Anfrage wurde geblockt, der Server verweigert den Zugriff. (Error 403) | |
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Posting von UN Woman von gestern, 17.04.2026. Link nicht erreichbar. | |
• Eine zusammengefasste Version ist auf dem Server der UN selber zu erreichen. Darüber hinaus wurde die Meldung auf mehreren UN-Seiten und auf Social Media verteilt. | |
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• Die Geschlechterverteilung im Gazastreifen beträgt etwa 50/50. | |
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• Die Pressemitteilung auf der UN-Seite spricht von 22.000 getöteten Frauen und 16.000 getöteten Mädchen. Dies wurde auch von mehreren Medien so wiedergegeben. | |
• 38.000 Getötete entsprächen etwa 1,9% der Gesamtbevölkerung nach über zwei Jahren Krieg. | |
In keiner der Meldungen konnte ich einen Hinweis darauf finden, wie die UN dann letztendlich zu ihrer Schätzung gekommen ist oder auf welchen Grundlagen oder Berechnungen sie genau beruhen. | |
Vielsagender Hinweis | |
Aus der Pressemitteilung auf dem UN-Server: | |
In einigen Pressebereichten wird dies ausgebaut: | |
„Die palästinensischen Gesundheitsbehörden schätzen die Gesamtzahl der Toten bis Ende 2025 auf etwa 71.000. Mitte April lag die Zahl bei mehr als 72.000, weil Israel trotz der Waffenruhe seit Oktober 2025 weiterhin vereinzelt Angriffe durchführe.“ | |
Eine Waffenruhe bedeutet eine Feuerpause. Es wird nicht mehr angegriffen, beispielsweise um Land zu erobern. Es ist kein Waffenstillstand. Es ist nach wie vor Krieg, ebenso im Libanon. | |
Der tatsächliche Hintergrund | |
Erst vor zwei Tagen hat auch die Tagesschau über den Gazastreifen berichtet. Ohne konkreten Anlass. Julio Segador berichtete aus Tel Aviv, wie schlimm das Leben im Gazastreifen ist. („Gaza im toten Winkel - der fast vergessene Krieg“) | |
Diese Meldungen passen verblüffend zu einer anderen Information, über die ich bereits im letzten Newsletter berichtet hatte. | |
Wie die BBC als erste berichtete, hat ein „senior official“ der Hamas bei Verhandlungen in Kairo eine Entwaffnung der Hamas abgelehnt. | |
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Screenshot: Mohammed Nazzal (links) im Interview mit Reportern von Reuters am 17.10.2025 in Doha, Katar. Nur eine Woche nach Inkrafttreten der Waffenruhe sagt er sehr deutlich, die Hamas habe der Entwaffnung nicht zugestimmt und wolle im Gazastreifen an der Macht bleiben. | |
Der Friedensplan der Trump Regierung sah eine Waffenruhe und den Austausch der Geiseln gegen den Rückzug der israelischen Streitkräfte hinter die sog. gelbe Linie vor. Nun sollte die zweite Phase beginnen, über die wohl derzeit verhandelt wird. Und die sah eigentlich eine Entwaffnung der Hamas vor. | |
Die Hamas hat nun aber neue Forderungen ins Spiel gebracht, die ihrer Meinung nach zur ersten Phase gehört haben. | |
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Diese Forderungen waren nie Teil irgendeiner Verhandlung („Komitee“), gehörten nicht zur ersten Phase (vollständiger Truppenabzug, Trümmerbeseitigung) oder wurden bereits umgesetzt (Hilfsgüter und Handelswaren). | |
Und genau diese Forderungen und Narrative finden sich nun auch bei der UN und in der Medialen Berichterstattung wieder. | |
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Lieferungen werden am Grenzübergang Kerem Shalom von zum Teil Bewaffneten in Empfang genommen. 03.12.2025 | |
Meine Interpretation | |
Meine Interpretation ist, dass in den Verhandlungen Druck auf die Hamas zur Entwaffnung aufgebaut wird. Um diesen Druck zu mindern und die Forderungen nach Entwaffnung durch Nebelkerzen zu verschleiern, werden Argumente aufgebaut, dass die Vereinbarungen der ersten Phase von Israel nicht erfüllt wurden. | |
Güterlieferungen sind für die Hamas wichtig, da sie darauf „Steuern“ erhebt. Der Grenzübergang nach Ägypten ist wichtig, da darüber Waffen geschmuggelt werden können, die durch die IDF an den Grenzübergängen nach Israel aufgehalten werden. | |
Um das in der öffentlichen Wahrnehmung zu unterfüttern, gibt die Hamas - genauer: das Polit-Büro der Hamas - Informationen heraus, von denen man weiß, dass die Mechanismen der Agenturmedien diese aufgreifen. | |
In diesem Fall ist man über die UN gegangen, genauer über UN Woman. Wichtig dabei sind nicht die fragwürdigen Zahlen, sondern dass dies nur ein Baustein ist, über den die Narrative der nicht erfüllten ersten Phase durch Israel und die Forderungen kommuniziert werden. | |
Die UN verteilt dies, ohne es selber prüfen zu können. Wie so gut wie alles seit dem die IDF gegen die Hamas vorgeht. Dadurch kann sie auf sich aufmerksam machen und Presse produzieren. | |
Die Agenturmedien verbreiten es, weil die Meldung sich gut verkaufen lässt. | |
Vermutlich werden wir in der kommenden Woche noch mehr solcher Berichte sehen. |
Sonntag, 12. April 2026
US-Iran-Gespräche ergebnislos abgebrochen: Knallt es jetzt richtig?

Freitag, 10. April 2026
Trotz Medien-Häme und überschäumendem Trump-Hass: War der Irankrieg wirklich ganz „umsonst“?









