
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Sie verbieten nicht die Hassrede, sondern die Rede, die sie hassen. Den Sozialismus erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert...
Sonntag, 12. April 2026
US-Iran-Gespräche ergebnislos abgebrochen: Knallt es jetzt richtig?

Donnerstag, 9. April 2026
Leserinnenfrage: Bombardierung von Beirut
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Bevor ich das jetzt auf Social Media poste, kann ich gleich einen Beitrag daraus machen. | |||
„Lieber Herr Hoffmann, | |||
Ich bekam die Leserfrage eben. Ich möchte das zwischendurch kurz abhaken, weil es mir – um ganz ehrlich zu sein – nur noch auf den Sack geht. | |||
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„Um 14.30 Uhr kam der Tod aus dem Nichts“ | |||
• Das erste können wir gleich so abhaken. | |||
Wird ein bestimmtes Ziel anvisiert, und das wird vorgewarnt, läuft es weg. | |||
Kein Staat der ganzen Welt warnt vor. Das ist eine große Ausnahme der IDF. Es ist eine Zusatzleistung, ein Zeichen, dass die IDF zivile Schäden minimieren wollen. Hier wird plötzlich zum Standard erhoben und indirekt einverlangt, was in der Propaganda vorher nicht einmal zur Kenntnis genommen wurde. | |||
• Das zweite ist das „fernab der Hisbollah-Hochburgen“. | |||
Aus dem Artikel: | |||
Und weiter erklärt Christoph Reuter: | |||
Die Aussage ist so unfassbar lächerlich, dass man sich fragen muss, was Herr Reuter beruflich macht. Wahrscheinlich verdient er als studierter Islamwissenschaftler und „fließend Arabisch Sprechender“ sein Geld damit, vor allem durch Syrien zu reisen und das Leid der Menschen zu beklagen, anstatt relevante Informationen zu liefern. Dass er augenscheinlich keine Ahnung von Militär hat, ist bei Medienschaffenden dieser Tage selbstverständlich. | |||
Die südlichen Stadtteile des Einzugsgebietes Beirut sind tradiert in schiitischer Hand. (Haret Hreik, Ghobeiry, Chiyah, Bir Hassan) Deshalb wird der Süden der Großstadt als Hochburg der Hisbollah bezeichnet. | |||
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Die Karte der Stadtteile hat mir freundlicherweise die Ki erstellt. | |||
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• Am 27.09.2024 wurde der Chef der Hisbollah Hassan Nasralla in eben einem dieser Bezirke Haret Hreik getötet. In einem großen Bunker, gemeinsam mit der Führungsriege der Hisbollah und Angehörigen der iranischen Revolutionsgarden. Gebaut an der Regierung vorbei in einer Millionenstadt, in der unmittelbaren Nachbarschaft eines Krankenhauses. | |||
• Die genauen Angaben variieren, aber alleine im März 2026 wurden in Beirut u.a. getötet (ohne genauere Prüfung): | |||
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Und der Islamwissenschaftler Reuter geht allen Ernstes hin und veröffentlicht im Spiegel nach dem Motto: „Das ist doch alles absurd.“ | |||
Weitere Verzerrungen: | |||
• Die Debatte um Kommandostrukturen ist so alt wie die erste Meldung der IDF dazu. | |||
• „Bisher 1500 Tote im Land“: Das gleiche Spielchen wie auch bei der Hamas, das gleiche Spielchen wie beim Iran, das gleiche Playbook. | |||
Ich habe keine Lust mehr – zumal zwischen Tür und Angel – den ganzen Artikel zu zerlegen. | |||
„Man kann es bewundern oder verachten, aber die zutiefst gespaltene libanesische Bevölkerung hat sich über Jahrzehnte daran gewöhnt, dass ein Kampf einer anderen konfessionellen Miliz mehrere Kilometer weiter nicht unbedingt ihr Kampf ist.“ | |||
Und genau das ist das Problem. Dieser failed State unterlässt es seit zwei Jahrzehnten, die Resolution des Sicherheitsrates durchzusetzen. Und die UN ebenso. Mehr noch, die Herrschaft auf dem eigenen Gebiet herzustellen. Normalerweise müsste man den Libanon aus der UN kicken, weil er die Grundbedingungen für einen Staat nicht erfüllt. | |||
Es wird ignoriert, dass die Hisbollah wieder und wieder mit Rückendeckung des Irans Israel angreift, kritisiert wenn Israel sich wert, aber auch keine Alternative genannt, wie Israel sich schützen soll. | |||
„Was für Kommandozentralen und Militäreinrichtungen mitten in dicht besiedelten Stadtvierteln das gewesen sein sollen, wo Vermieter dieser Tage schon Angst haben, auch nur eine Wohnung an schiitische Flüchtlinge zu vermieten, wurde nicht erklärt.“ | |||
Das ist Krieg. | |||
Aber ich habe echt keinen Bock mehr, mich mit einem solchen manipulativem Scheiß auseinanderzusetzen. |
Mittwoch, 8. April 2026
Feuerpause mit dem Iran – Brainstorming
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Zur Transparenz veröffentliche ich dieses Posting auch hier: | |
Jeden Tag wird eine neue Sau durchs virtuelle Dorf getrieben. Ich komme nicht einmal dazu, einen halbwegs aktuellen Newsletter fertig zu stellen. | |
Sei’s drum: Brainstorming zur Feuerpause: | |
• Der Iran hat die Straße von Hormus geschlossen, dadurch gehen keine Tanker mehr durch. Das bedroht vor allem die Gewinne der Konzerne. | |
• Seit Wochen droht Trump dem Iran, zum Schluss immer großschnäuziger. | |
• Zuvor hatte er angekündigt, Dienstag sei „Kraftwerk-Tag“ und „Brücken-Tag“. | |
• Nun melden die Medien eine zweiwöchige Waffenruhe. | |
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• Angeblich hätten der Premierminister Shehbaz Sharif und der Militärchef General Asim Munir Trump darum gebeten. Das sind aber nicht Premier und Militärchef des Irans, sondern Pakistans. | |
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• Laut Sharif gelte die Waffenruhe auch für den Libanon. Was deutlich machen würde, wie eng die Hisbollah und der Iran verknüpft sind. | |
• Der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi veröffentlichte heute Morgen eine Erklärung des Sicherheitsrates auf X (08.04.2026 01:10h, also vor der Erklärung von Sharif) in der steht, die USA hätten um Verhandlungen gebeten. | |
• Der Iran ist eine Islamische Republik. | |
• In einem Telefonat mit der Nachrichtenagentur AFP hat Trump das als „totalen und vollständigen Sieg für die USA“ bezeichnet: „Hundert Prozent. Ohne jeden Zweifel“, „Das wird perfekt geregelt sein, sonst hätte ich mich nicht darauf eingelassen.“ | |
• „Big Money will be made!“ | |
• Der israelische Oppositionsführer Jair Lapid hat Netanjahu auf X Versagen vorgeworfen. „Israel war nicht einmal in der Nähe des Tisches, als Entscheidungen getroffen wurden, die den Kern unserer nationalen Sicherheit betreffen. […] …Netanyahu ist politisch gescheitert, strategisch gescheitert, er hat keines der Ziele erfüllt, die er selbst gesetzt hat. Es wird Jahre dauern, um die politischen und strategischen Schäden zu reparieren, die Netanyahu aufgrund von Arroganz, Fahrlässigkeit und fehlender strategischer Planung angerichtet hat.“ (X, 08.04.2026 07:02h) | |
• In den vergangenen 24 Stunden gab es in Israel 450 Luftalarme. | |
Meine Interpretation nach dem jetzigen Wissenstand (!) ist: | |
Trump hatte seine Drohungen immer weiter eskaliert. Der Iran ist nicht eingeknickt. | |
Er musste einen Weg da raus finden, um die Straße von Hormus wieder frei zu bekommen. Das Ultimatum konnte er aber nicht verstreichen lassen. Also hat seine Regierung zur Gesichtswahrung diese Waffenruhe inszeniert. Indem sie auf die Forderungen des Irans soweit eingegangen ist, dass es zu Verhandlungen kommen kann. Die aber weder von Seiten des Irans noch von Seiten der USA irgendetwas bedeuten. | |
Man muss die nächsten Tage abwarten, wie es sich in Israel weiter entwickelt. | |
Sollte es dazu kommen, dass die USA sich zurückziehen, kann das Netanjahu die Wiederwahl im Oktober kosten. |
Freitag, 3. April 2026
Todesstrafe für Palästinenser? - Eine Übersicht
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Das israelische Parlament, die Knesset, hat am Montag eine Gesetzesänderung beschlossen, die die Todesstrafe vorsieht. | |||
Am Montag hat die Knesset eine Gesetzesänderung beschlossen, die die Todesstrafe für Terrorismus vorsieht. Sowohl die Medien, als auch Social Media, gehen steil. Das Gesetz wird häufig als rassistisch beschrieben, da es nur für Palästinenser gelten würde. | |||
Bereits an dem Montag hatte ich mir die öffentlich zugänglichen Informationen herausgesucht und versucht, irgendwie zu verstehen, was dort genau beschlossen wurde. Das hatte ich dann auf Social Media gepostet. | |||
Bis zum nächsten Tag waren die allgemeinen Reaktionen so enorm, dass mein Ehrgeiz geweckt war. Ich merkte schnell, dass das Gesetz nirgendwo öffentlich zugänglich war. Denn die Knesset hatte ihre Homepage eingeschränkt. | |||
Dann gab es einige Problemchen mit der Übersetzung. Weil unterschiedliche Übersetzer ein ganz entscheidendes Wort unterschiedlich übersetzten. | |||
Deshalb gebe ich hier barrierefrei eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Postings wieder. Auch, weil diese recht Häufig von Nutzerinnen und Nutzern gespeichert und geteilt wurden. | |||
Auch hier der leider nötige Hinweis: | |||
Vorgeschichte und Hintergrund | |||
Um die Vorgänge richtig einordnen zu können, ist etwas Hintergrund notwendig. | |||
Ein Gesetzgebungsverfahren dauert in Israel ähnlich lange, wie in Deutschland. | |||
Eingebracht wurde der Entwurf durch die ultranationalistische Partei Otzma Yehudit („Jüdische Stärke“) die mit 5% im Parlament sitzt. Die Sperrklausel der Knesset liegt bei 3,25%. | |||
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Der Sicherheitsminister Itama Ben-Gvir mit Personenschutz auf dem Tempelberg. 03.08.2025 | |||
Der Vorsitzende der Otzma Yehudit ist Itamar Ben-Gvir. Der wurde bereits 2007 wegen rassistischer Aufhetzung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Nur eine von dutzenden Anklagen über viele Jahre. Und ausgerechnet der ist nun Polizeiminister. | |||
Der ist aber entgegen vieler Behauptungen gar nicht Initiator des Gesetzes, sondern Limor Son Har-Melech, die für die im Parlament sitzt. | |||
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Die rechtsradikale Abgeordnete Limor Son Har-Melech. Die Narbe im Gesicht stammt von dem Überfall durch radikale Palästinenser. Die Kopfbedeckung (Tichel, hebr.: Mitpachat) weist sie als orthodoxe Jüdin aus. 27.02.2025 | |||
Kein neues Gesetz | |||
Der eingebrachte Gesetzesentwurf ist kein neues Gesetz, sondern eine Gesetzesänderung. | |||
Denn der Gesetzesentwurf soll zwei Gesetze ändern. Das ergibt sich aus der Lebensrealität in Israel. | |||
Änderung der Militärvorschrift | |||
Zunächst die Änderung des §209 der „Verordnung über Sicherheitsvorschriften“. | |||
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Keypoints: | |||
• Diese Änderung betrifft ausschließlich die Militärgerichte! | |||
• Die Änderung richtet sich nicht ausschließlich gegen Palästinenser, sondern gegen Menschen, die im Westjordanland leben. (Da es im Westjordanland wenige Ausländer gibt, wären aber sicher mehrheitlich Palästinenser betroffen.) | |||
• Diese Änderung schließt israelische Staatsbürger oder Einwohnern Israels eindeutig aus. | |||
Änderung des Strafgesetzes | |||
Geändert werden soll auch der § 301a „Mord unter erschwerenden Umständen“ des allgemeinen Strafgesetzbuches. | |||
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Keypoints: | |||
• Diese Änderung betrifft auch Ausländer und israelische Staatsbürger, unabhängig von Ethnie, Religion o.ä. | |||
• Diese Definition des Motivs ist hier enger gefasst. Hier wird nicht die allgemeine Definition für Terrorismus verwendet, sondern die „Absicht, die Existenz des Staates Israel zu vernichten“. | |||
Fallbeispiele | |||
Um das zu verdeutlichen, ein paar kurze Fallbeispiele. | |||
• Ein Palästinenser mit Wohnhaft Westjordanland töten einen israelischen Siedler: | |||
• Ein Palästinenser aus dem Gazastreifen tötet einen Menschen (muss kein Israeli sein): | |||
• Ein Palästinenser aus dem Gazastreifen tötet einen Menschen (muss kein Israeli sein). Es wird festgestellt, dass er ein Bekennerschreiben hinterlassen hat oder/und Mitglied einer Terrorgruppe ist: | |||
• Ein deutscher Staatsbürger reist nach Israel und tötet dort einen Menschen (muss kein Israeli sein): | |||
Die unterschiedliche Behandlung zwischen zivilem Strafgericht und Militärgericht ergibt es also nicht explizit aus diesem Gesetz. Sondern aus den Vorschriften, die eh schon existieren. | |||
Klarstellung: | |||
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Die Berichterstattung und Propaganda | |||
Zunächst ist das Gesetz - korrekter: die Änderung - nicht das, als das es durch die Medien und andere dargestellt wird. | |||
Ja, die ultranationalistische und zumindest in Teilen rassistische Partei Otzma Yehudit hat das Gesetz eindeutig so geschrieben, dass es Palästinenser adressiert. Aber das ist eben nur eine Tendenz. | |||
Es ist und bleibt aber falsch, dass das Gesetz ausschließlich Palästinenser betrifft. Ebenso wie viele andere propagandistische Falschbehauptungen, wie dass Israel nun auch Steine werfende Kinder hinrichten würde oder die vielen palästinensischen Gefangenen entsorgen würde. | |||
Das Gesetz wurde auch keineswegs so eindeutig angenommen, wie es dargestellt wurde. Es bekam 62 von 120 Stimmen, eine knappe Mehrheit. Bei 48 Gegenstimmen. Was die restlichen Abgeordneten gemacht oder warum sich einige enthalten haben, darüber kann man natürlich wunderbar streiten. | |||
Erneut wird dieses Gesetz übertragen und dazu genutzt, Israel insgesamt zu verdammen. | |||
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Was bei weltweiten Demonstrationen und einem Generalstreik im Westjordanland – der einem nicht sofort als sinnvoll ins Auge fallen mag – schlicht ignoriert wird ist, dass es in beiden Gesetzesänderungen unmissverständlich um die Tötung von Menschen aus terroristischen Motiven geht. Nichts weniger. | |||
Wenn man etwas gegen die vermeintliche oder in der Praxis tatsächliche Ungleichbehandlung hat, dann muss man gegen die Praxis der Rechtsprechung allgemein, besser noch gegen die Besatzung protestieren. Nicht gegen dieses Gesetz alleine. | |||
Aussicht | |||
Sehr viele und viel Berufenere haben inzwischen erklärt, dass dieses Gesetz recht sicher vom obersten Gericht einkassiert wird. Es würde also nie umgesetzt werden. | |||
Israel hat keine ausformulierte Verfassung. Das oberste Gericht, das tatsächlich einfach nur „oberstes Gericht“ heißt (ähnlich wie der Supreme Court in den USA) hat damit eine Funktion auf Verfassungsebene. Seine Urteile werden so zu sagen zur Verfassung. | |||
Im Oktober sind Wahlen. Diese Gesetzesänderung ist in meinen Augen, und in den Augen vieler anderer, Wahlkampf der rechtsradikalen Parteien. Damit sie sich die Stimmen auch derer sichern können, die seit dem 10/7 Freunde und Angehörige verloren haben und nun angefüllt sind mit Zorn, Hass und Rache. | |||
Wie ich auf Social Media schrieb: Es geht auf, was Yahya Sinwar gesät hat. Denn er wollte auch eine Radikalisierung der Israelis erreichen. Vor allem um den Annäherungsprozess zwischen Israel und Saudi-Arabien zu stören. | |||
Hat das Gesetz bestand, können sie sich dafür feiern. Und sie werden jeden Gehängten feiern. | |||
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Hunderttausende demonstrierten wöchentlich gegen die Justizreform, die das oberste Gericht entmachten sollte. Tel Aviv, 19.08.2023, keine drei Wochen vor dem Terroranschlag | |||
Das hatte die Regierung schon vor dem 10/7 versucht. Was hierzulande kaum bemerkt wurde, weil die Hintergründe nicht verstanden wurden. In Israel sind über Monate hinweg wöchentlich Millionen Menschen auf die Straße gegangen. Das ist eine Größenordnung, als würden in Deutschland an jedem Wochenende neun Millionen Menschen demonstrieren. | |||
Ohne den 10/7 hätte Netanjahu keine Chance auf eine Wiederwahl gehabt. Mit jedem Angriff auf Israel, mit jedem toten Soldaten und mit jedem Anschlag wird seine Wiederwahl wahrscheinlicher. Und damit auch die Regierungsbeteiligung der Rechtsradikalen. | |||
Und darum geht es tatsächlich. | |||
Der Gesetzesentwurf im Original (U.M.-Server) | |||
hhh
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