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Sonntag, 11. Januar 2026

Gesunder Menschenverstand, gesunde Ernährung: Trump schafft Fakten

von Tatjana Festerling

Erst MAGA, jetzt MAHA: Trump ist kein Kostverächter



Das Jahr hat erst begonnen – und Trump liefert und liefert, immer mit dem einem Ziel: America First. Vorgestern unterzeichnete er ein Memorandum, das den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen vorsieht, die nicht mehr den amerikanischen Interessen dienen; darunter sind 35 Nicht-UN-Organisationen und 31 UN-Einheiten; die NATO selbst ist (noch) nicht dabei. Mein Liebling Marco Rubio schrieb kurz darauf auf X: “Heute kündigte Präsident Trump an, dass die USA 66 antiamerikanische, nutzlose oder verschwenderische internationale Organisationen verlassen. Die Überprüfung weiterer internationaler Organisationen ist noch nicht abgeschlossen. Diese Rückzüge halten ein wichtiges Versprechen, das Präsident Trump den Amerikanern gegeben hat – wir werden aufhören, globalistische Bürokraten zu subventionieren, die gegen unsere Interessen handeln. Die Trump-Regierung wird Amerika und die Amerikaner immer an die erste Stelle setzen.” Ebenfalls am Donnerstag zeigte Trump dem US-Immobilienmarkt die Grenzen auf – und kündigte an, dass er Einfamilienhauskäufe von institutionellen Investoren fortan verbieten wird. Großen Investmentfirmen wird untersagt, im großen Stil Einfamilienhäuser als Spekulationsobjekte zu kaufen und die Mieten hochzutreiben, so dass diese in der Folge unerschwinglich für junge, amerikanische Familien werden. Innerhalb weniger Minuten nach Trumps Ankündigung sank der Blackstone-Börsenwert um bis zu 17 Milliarden Dollar.

Doch Trump stellt nicht nur bisher gültige Glaubenssätze auf den Kopf, sondern nun auch die krank und fett machende, von westlichen Ernährungsorganisationen empfohlene “Ernährungspyramide”. Als Ernährungsfreak, die seit 2019 – mehr oder weniger “clean” – ketogen lebt und Intervallfasten (18:6) macht, ist das mein absoluter Favorit! Nix mehr zu sehen ist ab sofort von dem Quatsch der “fünf Mahlzeiten am Tag”, die den Blutzuckerspiegel hochtreiben, Autophagie verhindern, damit die Mitochondrien schädigen und das Immunsystem schwächen! Auch nix zu sehen von leeren Kohlenhydraten, Zucker, Weißmehl, Industriefraß und gefährlichen Kernölen – alles Zutaten für Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Alzheimer. Noch vor gar nicht langer Zeit wurde propagiert, 75 Prozent der täglichen Nahrungsaufnahme solle aus Kohlenhydraten bestehen. Mit diesen effektiv krankmachenden Vorgaben ist die westliche Ernährungsempfehlung nichts anderes als eine faktische Kundenbeschaffungs-Pyramide für die Pharmaindustrie.

Echtes, gesundes Essen nach Vorgaben der US-Richtlinie (l.) statt antiquierten Vorgaben der Ernährungspyramide



Stattdessen heißt es in den USA nach MAGA nun auch “MAHA”: “Make America Healthy Again”! Die Amerikaner sollen wieder “echte Lebensmitteln” essen, befürwortet die Trump-Regierung – vor allem Protein (also Fleisch und Fisch), dazu Gemüse, Obst, Nüsse, Milchprodukte und sehr wenig Kohlenhydrate wie Brot (Sauerteig!), Reis, Nudeln – alles aus Vollkorn. Das ist – gerade für das Land der übergewichtigen und grundfalsch ernährten US-Amerikaner – wirklich ein Klopper. Denn wer die quietschbunten Supermarktregale in den USA kennt, muss geradezu mit der Lupe suchen nach unverfälschten, ehrlichen Lebensmitteln – wenn man nicht grade im sauteuren Whole Foods einkauft. Es wird spannend zu sehen, wie die Industrie auf diese Ansage Trumps reagiert. Anders als EU und Grüne in Deutschland wird die Freiheit der Bürger dabei nicht durch Verbote eingeschränkt; die Regierung ändert nur ihre Empfehlungen und staatliche Aufklärung zur Ernährung. Das das wirkt bereits – und ist natürlich auch ein kräftiger Arschtritt gegen Kellogs und all das überzuckerte Cornflakes-Zeug, mit dem die Industrie schon Kinder zu Zucker-Süchtigen heranzüchtet. Übrigens, Info am Rande: Der Gründer und Patriarch Will Keith Kellogg war ein ähnlich bösartiger Pseudomoralist wie Soros: Er war es, der in den USA unter anderem die männliche Beschneidung eingeführt und durchgesetzt hat, um pubertierende Jungs so vom Masturbieren abzuhalten.

Trump ist also auch im Bereich der Volksgesundheit auf dem richtigen Kurs. Das werden seine Hater, die noch schäumen wegen seines Venezuela-Coups, allerdings kaum zur Kenntnis nehmen. Apropos Venezuela – dazu von mir noch ein abschließendes, über den Tellerrand gedachtes Wort: Das angeblich so wertvolle Rohöl von dort ist technisch nur äußerst schwer zu raffinieren und zu verarbeiten; die Amerikaner haben die Technik und das Knowhow dazu. Wenn China nun dieses Öl nicht mehr bekommt – wer könnte denn da in die Lieferkette springen? Natürlich Russland! Damit wäre dann auch das Gelaber von wegen Russland sei “Juniorpartner Chinas” vom Tisch: Russland als Öllieferant Chinas würde international für Balance sorgen und den Gelben Riesen durch Energieabhängigkeit einhegen – was wiederum durchaus im Interesse der Amerikaner ist. Die USA und Russland stehen im Hintergrund – ganz ohne die erhabenen Europäer! – schon längst in Verhandlungen über eigene Handelsabkommen. Ja, wir leben wahrlich in interessanten Zeiten; bloß trudelt Europa dank seiner unfähigen, arroganten Politiker mit ihrer Kontroll- und Regulierungswut leider in einen Abwärtsstrudel, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Der Berliner Blackout diese Woche war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Deshalb mein Tipp: Werdet Prepper! Aber richtet Euch nach den neuen US-Ernährungsempfehlungen…



Montag, 13. März 2023

Niederländische Bauern protestieren gegen Klima-Totalitarismus und „Green Deal”

von Alexander Schwarz...

Die seit Monaten anhaltenden Bauernproteste in den Niederlanden gegen die autodestruktive Klimapolitik der Regierung haben sich am Wochenende fortgesetzt: Die immer verzweifelteren Landwirte ließen sich auch durch ein im Vorfeld verhängtes Verbot nicht abschrecken. Zahlreiche Trecker, die sich auf dem Weg zu einer Großkundgebung in Den Haag befanden, wurden gestoppt und von der Polizei von der Straße geholt. Die Behörden sahen sich gar zu einer Notverordnung gezwungen, Zugangsstraßen und wichtige Kreuzungen wurden mit Armeefahrzeugen blockiert, die Regierung drohte auch mit dem Einsatz der Streitkräfte, um die Proteste zu verhindern.

 

Offenbar kann man an höchster Stelle nicht begreifen, dass die Bauern nicht tatenlos dabei zusehen, wie ihre Existenz aufgrund irrsinniger Klimaschutzmaßnahmen vernichtet wird. Im Wahn, den Stickstoffausstoß um 50, mancherorts sogar bis zu 95 Prozent zu reduzieren, sollen mindestens 30 Prozent der über 50.000 landwirtschaftlichen Betriebe verschwinden. Die Inhaber werden entschädigt, wenn sie freiwillig aufgeben, müssen sich dann aber verbürgen, nie wieder landwirtschaftlich tätig zu sein - oder der Staat enteignet die Höfe, wenn die Bauern sich dieser brutalen Erpressung nicht fügen. Diese Entwicklung ist Teil des „Green Deals“ der EU, die Landwirte in allen Mitgliedstaaten dazu zwingen will, Ackerflächen einfach brachliegen zu lassen, um den Ausstoß von Stickstoff herunterzufahren.

"Ministerium für Stickstoff"

Die niederländische Regierung von Premierminister Mark Rutte hat dazu in ihrem ideologischen Wahn tatsächlich ein "Ministerium für Natur und Stickstoff” eingeführt, das von der Umweltministerin Christianne van der Wal geleitet wird. Van der Wal hatte den Bauern, deren Existenz sie vernichtet, bereits im letzten Jahr lakonisch mitgeteilt: „Leider stößt die Landwirtschaft sehr viel Stickstoff aus. Sie haben sehr viel getan, aber das reicht bedauerlicherweise nicht.“ Dass die Agrarwirtschaft ihres Landes 2022 Waren im Wert von über 100 Milliarden Euro ins Ausland exportierte und somit ein beträchtlicher volkswirtschaftlicher Grundpfeiler bedroht ist, stört sie nicht.

Die protestierenden Bauern erhielten Unterstützung von Farmern der USA, die sich mit ihnen solidarisierten. Vom Deutschen Bauernverband war nichts zu den Protesten zu vernehmen; dafür kamen allerdings Wasserwerfer aus Deutschland angerollt, die dort unter anderem dabei halfen, gegen den zeitgleich in den Niederlanden stattfinden Protest der Klimasekte „Extinction Rebellion“ vorzugehen. Man würde sich wünschen, dass sie in der Heimat für den gleichen Zweck verwendet würden. Zumindest besteht in den Niederlanden noch ein Rest von Hoffnung auf eine andere Politik: Bei den Regionalwahlen am Mittwoch dieser Woche, die auch über die Zusammensetzung der Ersten Kammer des Parlaments entscheiden, drohen der Regierung heftige Verluste. An einem der Protest-Traktoren war ein Plakat angebracht, das die katastrophalen Auswirkungen des Klimawahns, nicht nur in den Niederlanden, auf den Punkt brachte: „Erst wenn der letzte Landwirt, Handwerker und Arbeiter zugrunde reguliert wurde, wird man feststellen, dass Freitagsschwänzer, Youtuber und Politiker nichts Lebensnotwendiges herstellen.“



Donnerstag, 19. Januar 2023

Haben Sie frische Heuschrecke bestellt?

von Thomas Heck...

Letztens wurde noch das Insektensterben als mediale Sau durchs Dorf getrieben, wenn vom Insektensterben als ein Armageddon biblischen Ausmaßes beschrieben wurde. Die krabbelnde Viecher konnten sich sicher sein, dass sie in den Grünen und exemplarisch dafür stehend Katrin Göring-Eckhard ihren Fürsprecher gefunden hatten, den KGE ist zwar nicht gut zu Vögeln, befürwortet sie doch die großen Vogelschreddermaschinen vulgo Windräder, sondern gut zu allen Tieren, denn jede Biene, jeder Schmetterling weiß, sie konnten auf die Grünen setzen. Wohlgemerkt, konnten. Denn jetzt geht es auch den Krabblern an den Kragen. Auf Geheiß der EU können diese in allen Varianten verspeist werden. Bis zu Soylent Green ist denn gar nicht mehr so weit weg. 



von Mirjam Lübke...

Das große Krabbeln hat begonnen - dank der EU. Gesund soll es sein und überdies die Welt vor Klimawandel und Hunger bewahren. Denn die gemeine Grille leidet nicht wie das Hausrind an lästigen Blähungen, zumindest ist nichts derartiges bekannt und produziert weder CO2 noch Methan. Zum Dank geht es ihr jetzt an den Kragen, denn genügsam ist sie auch noch, man kann sie getrost in kleinen Kästen heranziehen, ohne den Zorn von Tierschützern zu erregen. Alles, was mehr als vier Beine hat, sollte nun dringend einem Lobby-Verband beitreten, sonst wird es getrocknet, geröstet und pulverisiert. Und landet zukünftig als Frühstücksbrötchen auf unserem Tisch. Oder als leckerer Proteinriegel mit Nüssen und Cranberries in der Sporttasche.


Angeblich ist Insektenmehl geschmacklich nicht von Vollkornmehl zu unterscheiden, wenn man nicht weiß, was man da verzehrt. Das hat sich auch ein Startup-Unternehmen zunutze gemacht, das gemeinsam mit der Universität Sigmaringen Pasta und Pizza aus Grillenmehl herstellt. Gerade forscht man an der Automatisierung der Insektenzucht in großen Farmen, um sich an der Weltrettung zu beteiligen. Der Gedanke, man könnte uns das Krabblermehl unbemerkt verabreichen - weil man es schließlich nicht schmeckt - beunruhigt mich nun allerdings doch. Immerhin soll es - den Allergikern sei Dank - eine Kennzeichnungspflicht geben. Es empfiehlt sich zukünftig, nicht mehr ohne Lesebrille in den Supermarkt zu gehen, sonst landen die possierlichen, romantisch zirpenden Tierchen doch noch auf dem Teller. Man kann nur hoffen, dass der Trend nicht lange anhält, weil man sonst bald nichts mehr anderes in den Regalen vorfindet. Und wer hat schon Lust, stets die gesamte Zutatenliste auf Herz und Nieren zu prüfen?
 
Zugegebenermaßen findet sich auch jetzt schon allerhand wenig Vertrauenswürdiges darin: Stabilisatoren, Farbstoffe - Cochenillerot wird übrigens aus Schildläusen gewonnen - und allerlei Emulgatoren. Warum also ausgerechnet gegen Insekten im Essen protestieren? Sonst fragt man schließlich auch nicht genau nach, was man konsumiert, wenn es einem nur schmeckt. Aber gegen den Verzehr von Insekten haben wir nun einmal einen natürlichen, durch unsere Kultur bedingten Ekel entwickelt. Wird das Projekt dann noch zum Zweck einer Weltrettungsideologie angepriesen, so kann einem das schon auf den Magen schlagen und den Jubel unglaubwürdig klingen lassen. Das ähnelt dem Tiramisu aus Magerquark, welches einem im Diätkurs als furchtbar lecker angepriesen wird: Es mag zwar einigermaßen essbar und besser für die Linie sein, aber richtiges Tiramisu schmeckt einfach befriedigender. So wie auch aus dem besten Knäckebrot kein Rosinenstuten wird.
 
Insekten statt Fleisch oder auch Mehl, das reiht sich nahtlos in die Dauerpredigt vom Konsumverzicht ein, der seltsamerweise immer von jenen gehalten wird, die es sich leisten können, sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Ab und an werden diese Menschen auch dabei erwischt, wie sie sündigen, aber eine gute Ausrede kommt ihnen immer über die Lippen. Die Folgen des Klimawandels für die Seychellen können sie sich eben nur vor Ort vergegenwärtigen - wir Normalsterblichen müssen uns mit ihrem Bericht begnügen. Nach Klimaprotesten sieht der Veranstaltungsort aus wie ein Schlachtfeld, aber wehe, der Nachbar wirft einmal eine Flasche in den falschen Container. Auch habe ich so eine Ahnung, dass auf den Buffets in Brüssel und Davos keine Insekten-Pasta serviert wird, höchstens ein paar Happen zum Probieren vor laufenden Kameras.
 
Tatsächlich werden in Ostasien geröstete Heuschrecken als Imbiss am Straßenrand verkauft, sie sollen nussig schmecken. Aber ob das nicht auch nur aus der Not geboren ist? Juden etwa ist der Verzehr von Insekten verboten, allerdings gibt es davon in der Bibel eine Ausnahme: Eine Heuschreckenart, die im Mittelmeerraum besonders häufig vorkam und schon einmal die Felder leerfraß. Da blieb einem nichts anderes übrig, als diese Heuschrecken zu essen, wenn man überleben wollte. Begeisterung scheint das nicht hervorgerufen zu haben, denn Einzug in die jüdische Küche hielt die Heuschrecke nicht. Das verrät aber auch den Grund, warum wir Insekten als Nahrungsmittel ekelhaft finden, wir kennen sie vor allem als Störenfriede, die über Obst oder uns selbst herfallen. Auch der Mehlwurm, der heute in Bratlingen landet, wird in der Küche nicht gern gesehen. Eine Ausnahme davon bilden Schmetterlinge und die nützlichen Bienen, aber diese würde auch niemand essen wollen.
 
Uns wird also wieder einmal etwas aufs Auge gedrückt, was wir eigentlich gar nicht wollen, in der Hoffnung, wir würden es eines Tages als normal empfinden. Wer Insekten als Nahrungsmittel akzeptabel findet, konnte bereits seit ein paar Jahren entsprechende Produkte im Handel finden, aber das reichte der EU wohl nicht aus. Dass sich hier "zufällig" die Interessen der EU mit denen des WEF überlappen, ist sicherlich eine "Verschwörungstheorie", auch wenn das WEF die Idee seit Jahren propagiert, zumindest für das "einfache Volk". Leider, so fürchte ich, wird zumindest ein Teil davon freudig seine Grillenbrötchen essen, wenn man ihm nur lange genug einredet, damit etwas Gutes zu tun und den Planeten zu retten. Ich bin gespannt auf die ersten Werbespots.