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Samstag, 15. August 2026

Kulturkampf im Kreißsaal

von Gastautor

Der Todeskult linker Kulturkämpferinnen, die sich ausgerechnet auf „Moral“ berufen: Allerdings nur ein Aspekt der Abtreibungsdebatte



Medizinische Extremsituationen in rechtlichen Grauzonen geraten dieser Tage leicht zum Symbol für den westlichen, ideologisierten gesellschaftlichen Systemstreit. Die moderne politische Debatte im Westen leidet an einer tiefgreifenden Pathologie: Die Fähigkeit zur differenzierten, pragmatischen Problemlösung ist einer hyper-polarisierten Arena gewichen, in der komplexe Sachfragen sofort zu existenziellen Kulturkämpfen umcodiert werden. Wie dieser Mechanismus funktioniert, lässt sich idealtypisch an der Genese der Debatte über das Abtreibungsrecht in Massachusetts nachzeichnen. Was als spezifische, juristisch-medizinische Reparatur eines dysfunktionalen Gesetzes begann, mutierte im Mahlstrom des amerikanischen Parteienstreits zu einem Menetekel für den fundamentalen Angriff auf das gesellschaftliche Fundament – ein Phänomen, das sich über den Hebel des identitätspolitischen Aktivismus, die Macht der visuellen Inszenierung und eine schleichende globale Polarisierungswelle bis in die europäischen und deutschen Brandmauer-Debatten spiegelt.

Um die politische Sprengkraft des neuen Abtreibungsgesetzes in Massachusetts zu verstehen, muss man die konkrete medizinische Praxis analysieren, die der Reform vorausging. Das Vorläufergesetz zog eine unumstößliche Grenze bei der 24. Schwangerschaftswoche. Ab diesem Zeitpunkt – der statistischen Grenze der Lebensfähigkeit des Fötus außerhalb des Mutterleibs – waren Schwangerschaftsabbrüche strafrechtlich verboten, es sei denn, es lag eine eng definierte Ausnahme vor: eine akute Lebensgefahr für die Mutter oder eine unzweifelhaft letale (tödliche) Anomalie des Fötus. In der medizinischen Realität führte diese starre gesetzliche Formulierung jedoch zu menschlichen Tragödien und juristischer Paralyse unter Medizinern.

Grauzonen der Diagnostik und Kriminalisierungsangst der Ärzte

Medizinische Katastrophen im Spätstadium einer Schwangerschaft – wie etwa ein schwerer in-utero-Schlaganfall des Fötus, plötzliche degenerative Organfehler oder fortgeschrittene Chromosomenanomalien – werden oft erst im dritten Trimester sichtbar. Viele dieser Diagnosen bedeuten kein unmittelbares Versterben im Mutterleib. Das Kind wird nach der Geburt für einige Stunden, Tage oder Wochen unter extremen Qualen leben. Da diese Fälle per definitionem nicht unter den starren Begriff der „letalen Anomalie“ fielen (da das Kind ja kurzzeitig lebensfähig war), gerieten Ärzte in ein juristisches Minenfeld. Bei Durchführung eines Abbruchs drohten ihnen Strafverfolgung, Haftstrafen und der Entzug der Approbation. Die Folge war ein Behandlungsboykott: Aus Angst vor dem Strafrichter verweigerten große Kliniken in Boston Patientinnen in tiefen familiären Krisen die Versorgung. Es kam zu einer Art “medizinischem Tourismus”; betroffene Familien mussten unter immenser psychischer und finanzieller Last in Staaten wie Colorado oder nach Washington D.C. reisen, um Eingriffe vornehmen zu lassen, die ihnen in ihrer Heimat verwehrt wurden.

Das neue Gesetz unter Gouverneurin Maura Healey eliminierte daher die starre 24-Wochen-Grenze und ersetzte sie durch die Formel, dass ein Abbruch im Spätstadium erfolgen darf, wenn er auf dem „professionellen medizinischen Ermessen des behandelnden Arztes“ beruht. Das Ziel war eine Entkriminalisierung der Ärzteschaft, um eine patientenorientierte, medizinisch indizierte Individualmedizin im Extrembereich zu ermöglichen. Entgegen der medialen Zuspitzung bedeutete diese Fristenstreichung also keineswegs, dass Abbrüche im dritten Trimester zu einer unregulierten Dienstleistung oder einer Entscheidung aus einer Kaffeelaune heraus werden oder wurden; gegen diese Vorstellung sprechen sowohl die in harten medizinischen Statistiken dokumentierte Realität als auch die institutionellen Kontrollmechanismen, die die Rechtssicherheit im klinischen Alltag garantieren.

Die quantitative Marginalität der Spätphasenabbrüche

Ein Blick auf die weltweiten und nationalen Daten der Gesundheitsbehörden wie den Centers for Disease Control (CSC) in den USA oder dem Guttmacher Institut zeigt eine überwältigende Asymmetrie im zeitlichen Verlauf von Schwangerschaftsabbrüchen. Im ersten Trimester findet die überwiegende Mehrzahl der Aborte statt; rund 93 Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche in den USA und Europa werden innerhalb der ersten 13 Wochen durchgeführt. In mehr als der Hälfte der Fälle handelt es sich um medikamentöse Frühabbrüche bis zur 9. Woche. Das zweite Trimester fällt dagegen schon deutlich ab: Etwa 6 bis 7 Prozent der Eingriffe finden zwischen der 14. und 20. Woche statt. Abbrüche im dritten Trimester sind die absolute Ausnahme; Abbrüche ab der 21. Woche machen historisch konstant nur etwa 1 Prozent des Gesamtaufkommens aus. Eingriffe im echten Spätstadium – ab der 28. Woche oder gar in der 38. Woche – bewegen sich im Bereich von Bruchteilen eines Prozents. Die Statistik belegt empirisch: Frauen tragen eine Schwangerschaft nicht monatelang aus, um sie dann kurz vor dem Termin grundlos abzubrechen.

Kein Arzt im Westen – weder in den liberalen Bundesstaaten der USA noch in Europa – darf einen Spätabbruch im stillen Kämmerlein und rein auf Wunsch der Patientin durchführen. Jedes größere Krankenhaus verfügt über interdisziplinäre Klinik-Ethikräte (in den USA die Hospital Ethics Committees), die als unüberwindbare Kontrollinstanz fungieren. Diese Gremien bestehen aus Gynäkologen, Neonatologen, Psychiatern, Juristen und Vertretern der Seelsorge. Sie sind in den USA über die Zulassungsbehörde Joint Commission on Accreditation of Healthcare (JCAHO) für jede Klinik zwingend vorgeschrieben. Zudem gilt bei jeglichen Eingriffen in der 38. Woche oder gegebenenfalls später das strikte Verhältnismäßigkeitsprinzip: Befindet sich eine Schwangere unmittelbar vor dem Geburtstermin in einer extremen psychischen Krise – etwa in einer schweren akuten Psychose oder akuter Suizidalität –, prüft der Ethikrat die medizinischen Optionen. Da der Fötus in diesem Stadium außerhalb des Mutterleibs voll lebensfähig ist, verweigern Ethikräte eine gezielte Tötung des Kindes (Fetozid) aus ethischen, standesrechtlichen und strafrechtlichen Gründen. Die einstimmige Entscheidung lautet hier ausnahmslos: Vorzeitige medizinische Entbindung durch künstliche Weheneinleitung oder Kaiserschnitt. Das Leben der Mutter wird geschützt, indem die Schwangerschaft beendet wird, während das Kind unmittelbar neonatologisch versorgt und am Leben erhalten wird.

Gefundenes Fressen im politischen US-Kulturkampf

Ein Mediziner, der ohne die Freigabe eines solchen Rates oder ohne stringente medizinische Indikation ein gesundes oder lebensfähiges Kind im Mutterleib tötet, verliert umgehend seine ärztliche Approbation (in den USA im Board of Registration in Medicine), wird von den Fachverbänden ausgeschlossen und setzt sich massiven Schadensersatzklagen (“Malpractice”) oder gar Strafverfahren aus. Die Rechtssicherheit für das ungeborene Leben bleibt somit auch ohne starre Wochenfristen durch das medizinische Standesrecht gewahrt. Obwohl das Gesetz von Massachusetts in erster Linie also handwerkliche Mängel der medizinischen Praxis beheben und Ärzten Rechtssicherheit bei tragischen Diagnosen geben sollte, schuf es durch den Verzicht auf explizite, wochenbasierte Schranken im Gesetzestext ein juristisches Vakuum. Im US-amerikanischen Kontext, der kein ausdifferenziertes, bundesweites Strafgesetzbuch nach europäischem Vorbild kennt, geriet diese offene Formulierung des “ärztlichen Ermessens” zu einem politischen gefundenen Fressen im politischen Kulturkampf der USA, mit Fernwirkung auch nach Europa.

Abtreibungsgegner übersetzten die Reform für die Wählerschaft sofort in das Narrativ des “legalisierten Kindsmords”. Diese Rhetorik verfängt gerade in den USA deshalb so leicht, weil sie ein fester Topos im Dauerkrieg zwischen “Pro-Choice”- und “Pro-Life”-Altivisten ist und auf real stattgefundene, maximal unglückliche politische Äußerungen zurückgreifen kann. So beschrieb der ehemalige demokratische Gouverneur von Virginia, Ralph Northam, im Jahr 2019 die palliative Begleitung unheilbar kranker Neugeborener mit Worten, die im medialen Echoraum des Kulturkampfs mühelos zur “vorsätzlichen Tötung nach der Geburt” – also Infantizid – umgedeutet und als offizielle Agenda der Progressiven dargestellt werden konnten.

Die Brücke zum Wokismus: Ideologische Aufladung der Debatte

Spätestens an diesem Punkt schlägt dann die Debatte die entscheidende Brücke von einer rein juristisch-medizinischen Kontroverse hin zu einer fundamentalen weltanschaulichen Auseinandersetzung. Dass die vagen Formulierungen der Gesetze ein so tiefes Misstrauen in der Bevölkerung hervorrufen, liegt daran, dass sie im öffentlichen Raum nicht isoliert diskutiert werden; sie treffen auf das breitere Phänomen des modernen Wokismus und der radikalen Identitätspolitik, die als ideologischer Katalysator wirken und die medizinische Sachfrage in ein absolutistisches Dogma verwandeln. Der moderne linksprogressive Aktivismus belässt es nicht mehr dabei, die Abtreibung als notwendiges, medizinisches Notventil für tragische Ausnahmefälle zu verteidigen; stattdessen wird das Prinzip „My Body, My Choice“ im Zuge intersektionaler Theorien zu einem schrankenlosen, emanzipatorischen Grundrecht umgedeutet, das über jedem moralischen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens steht.

Diese Verknüpfung vollzieht sich im aktivistischen Raum über drei radikale Hebel: Zuerst über einen zunehmenden ökologische Antinatalismus gerade in Teilen der radikalen Klimabewegung, wo das Gebären von Kindern nicht mehr als Akt der Hoffnung und Zukunftsgewissheit begriffen, sondern zu einer mathematischen CO2-Emissionsbilanz degradiert wird. Wenn die Verhinderung von Nachwuchs im öffentlichen Diskurs als “Dienst am Planeten” bilanziert wird, verkehrt dies den gesellschaftlichen Grundkonsens – den Schutz und die Fortführung der Gemeinschaft – in eine eiskalte, lebensfeindliche Statistik. Der zweite Hebel ist die Demontage traditioneller Strukturen: Der besagte Antinatalismus wird bewusst mit Theorien gekoppelt, die die traditionelle Kernfamilie (Mutter, Vater, Kinder) zum “patriarchalen”, “bürgerlichen” oder gar „weißen“ angeblichen “Machtkonstrukt” dekonstruieren. In dieser Logik gilt die Befreiung von der Reproduktion, notfalls bis kurz vor der Geburt, als ultimativer Akt der “Dekolonisierung” und des Widerstands gegen die bestehende gesellschaftliche Ordnung. Und drittens lässt sich eine zunehmende Ästhetisierung des Abbruchs beobachten:

Slogans wie “Shout Your Abortion!” (sinngemäß: “Feiere deine Abtreibung!”) verschieben den Diskurs weg von der empathischen Begleitung von Frauen in Not hin zu einer provokanten, oft als zynisch empfundenen Zelebrierung des Eingriffs. Wenn man solche Argumentationsketten in den sozialen Medien und an den Universitäten verfolgt, entsteht sehr schnell der Eindruck einer geschlossenen, zerstörerischen Agenda. Es handelt sich nicht mehr um eine Debatte über medizinische Rechtssicherheit für Ärzte, sondern um einen fundamentalen, moralischen Angriff auf die westliche Zivilisation. Das Vertrauen, dass der liberale Staat oder die Ärzteschaft in vagen Gesetzen wie in Massachusetts vernünftige Grenzen wahren werden, ist durch die Radikalität dieser wokisierenden Rhetorik im Vorfeld bereits vollständig vernichtet.

Die Verwandlung der Tragödie in eine Trophäe

Das wohl stärkste und verheerendste Argument gegen die Redlichkeit dieses progressiven Diskurses liefert jedoch nicht die geschriebene Theorie, sondern die visuelle Umsetzung und Inszenierung der Macht. Sie ist der eigentliche Brandbeschleuniger in der öffentlichen Wahrnehmung. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Bilddokument der offiziellen Unterzeichnung des Gesetzes durch Gouverneurin Maura Healey: Ein Raum voller lächelnder, enthusiastisch Beifall klatschender Frauen, die den formalen Staatsakt wie eine ausgelassene Party zelebrieren. In dieser visuellen Inszenierung kollidieren die politische Intention und die allgemein-menschliche Ethik auf eine Weise, die in der Öffentlichkeit eine tiefgreifende Abstoßung auslösen muss. Ein Gesetz, das – selbst wenn man es als handwerkliche Reparatur für extreme medizinische Härtefälle begreift – die Bedingungen regelt, unter denen hochentwickeltes menschliches Leben kurz vor dem Geburtskanal straffrei beendet werden darf, ist ein Dokument von unendlicher Schwere und Trauer. Es berührt die intimsten, schmerzhaftesten Grenzbereiche menschlicher Existenz. Eine solche Unterzeichnung verlangt nach staatspolitischer Demut, Ernsthaftigkeit und der Präsenz von Medizinern. Dieser Anspruch wurde jedoch eklatant verfehlt.

Indem die politische Elite diesen Akt als PR-Event und ideologischen Sieg feiert, pervertiert sie die Wahrnehmung des Inhalts. Das Klatschen und Jubeln wirkt in seiner eiskalten Kontrastharmonie zur Natur der Sache unangebracht, pietätlos und hochgradig menschenverachtend. Für den unbefangenen Betrachter wird hier nicht mehr die Lösung eines medizinischen Dilemmas sichtbar, sondern die schockierende Zelebrierung des Rechts auf Spättötung. Diese Art der öffentlichen Bildproduktion bewirkt eine kontraproduktive Signalwirkung und ist ein kommunikativer Offenbarungseid. Sie entfremdet die moderate Mehrheitsbevölkerung, die mit natürlichem Mitgefühl auf das werdende Leben blickt, vollständig von der progressiven Politik. Die visuelle Zurschaustellung einer solch empathielosen Euphorie liefert Kritikern das ultimative Argument: Sie dient als greifbarer Beweis für die Existenz einer „satanischen“, moralisch völlig verwahrlosten Agenda. In ihrer ideologischen Verblindung merken die Akteure im Raum überhaupt nicht mehr, wie widerlich und instinktlos ihr Auftreten auf jeden normalen Menschen wirkt.

Die globale Kaskade: Von der US-Polarisierung nach Europa

Um zu verstehen, warum dieses Bild aus Massachusetts kein rein amerikanisches Phänomen bleibt, muss man den Übertragungsmechanismus der globalen Polarisierung analysieren. Die USA fungieren seit Jahrzehnten als kultureller und ideologischer Trendsetter des Westens. Politische Bruchlinien, die in den US-Medien und an den dortigen Eliteuniversitäten entstehen, schwappen zeitversetzt, aber mit voller Wucht über den Atlantik nach Europa. Dieser Transfer geschieht über digitale Netzwerke und transatlantische Medienstrukturen. Die europäische Debattenkultur adaptiert die US-amerikanischen Frontstellungen zunehmend unkritisch. Das bedeutet: Auch in Europa verschwindet der pragmatische, kompromissorientierte Diskurs. Politische Fragen werden nicht mehr sachlich verhandelt, sondern nach amerikanischem Vorbild moralisiert. Wer eine andere Meinung vertritt, ist nicht mehr nur ein politischer Mitbewerber mit anderen Argumenten, sondern wird zum existentiellen Feind der eigenen Wertegemeinschaft deklariert. Europa importiert den amerikanischen Kulturkampf und damit auch dessen unversöhnliche Härte.

An dieser Stelle erreicht die europäische und insbesondere die deutsche Realität eine Dynamik, die an Goethes berühmte Ballade “Der Zauberlehrling” erinnert: Die progressive Linke hat Geister gerufen, die sie nun selbst nicht mehr beherrschen kann. Über Jahre hinweg haben es akademische und aktivistische Kreise geschafft, extremistische Randideen – von radikalen Gender-Theorien über postkoloniale Opferideologien bis hin zum antinatalistischen Klimaschutz – im linksliberalen Mainstream zu etablieren. Sie taten dies in der Erwartung, diese intellektuellen Strömungen als progressive Triebfedern für den eigenen Machtanspruch steuern zu können. Doch das System hat sich verselbstständigt. Es gibt in diesem modernen Kulturkampf keinen „alten Meister“, der am Ende in den Raum tritt und den Besen Einhalt gebietet. Die radikalen Ränder bestimmen das Tempo, und das Wirrdenken ist zur verbindlichen Leitlinie geworden. Dass dieser Kontrollverlust so reibungslos funktionierte, liegt leider auch am vollständigen Versagen der bürgerlichen und gemäßigten Kräfte. Warum haben bürgerliche Politiker, Intellektuelle und normale Bürger nicht schon viel früher lautstark widersprochen?

Reale Gefahr der sozialen Vernichtung: Parallelen zur Brandmauer

Der moderne Pranger der Cancel Culture ist keine Einbildung, sondern eine existenzielle Bedrohung. Wer sich den woken Dogmen oder den radikalen Narrativen der Linken öffentlich entgegenstellte, riskierte und riskiert den Verlust des Arbeitsplatzes, die Kündigung von Konten, den Ausschluss aus akademischen Netzwerken und die öffentliche Brandmarkung als „Rassist“, „Sexismus-Förderer“ oder „Klimaleugner“. Angesichts der realen Gefahr einer sozialen und wirtschaftlichen Vernichtung haben die bürgerlichen Kräfte kollektiv den Mut verloren. Ihre Kapitulation vor dem Konformitätsdruck ist ultimativ und erdrückend. Man duckte sich weg, stimmte im Zweifel Dingen zu, die man insgeheim für absurd hielt und vermied jedes offene Anecken. Durch dieses feige Zurückweichen des Bürgertums konnten die radikalen Geister des Zauberlehrlings das institutionelle Fundament der Gesellschaft Stück für Stück übernehmen.

Dieses bürgerliche Einknicken findet seinen finalen, aktuellen Ausdruck in der deutschen Brandmauer-Debatte: Aus dem klassischen journalistischen und demokratischen Grundsatz „Sagen, was ist“ ist im medial-politischen Komplex ein ängstliches „Nicht sagen, was zu Kritik führen könnte“ geworden. Die ursprüngliche Idee der Brandmauer war ein legitimer, verfassungsrechtlicher Schutzmechanismus der Demokratie gegen extremistische Verfassungsfeinde. Im Zuge des beschriebenen Kulturkampfes wurde dieser Begriff jedoch von der progressiven Linken und einer mutlosen Mitte pervertiert. Die Brandmauer wird heute als ideologisches Instrument missbraucht, um den Korridor des Sagbaren künstlich extrem zu verengen und jede legitime, wertkonservative Kritik zu tabuisieren. Wenn die etablierte Politik reale, von den Bürgern erlebte Missstände – sei es in der Migrationspolitik, bei der inneren Sicherheit, der wirtschaftlichen Überlastung oder dem moralischen Verfall – verschweigt oder beschönigt, um bloß nicht am woken Zeitgeist anzuecken, entsteht ein gefährliches Repräsentationsvakuum.

Selbstverschuldete Irrelevanz der schweigenden Mehrheit

Da die bürgerliche Mitte aus Angst vor der sozialen Vernichtung schweigt, bleiben die radikalen Ränder auf der Gegenseite die Einzigen, die diese Missstände noch ansprechen. Sie müssen dafür nicht einmal kluge oder verfassungskonforme Konzepte vorlegen; sie gewinnen Massenzulauf allein dadurch, dass sie als Einzige das von der Mitte auferlegte Tabu brechen. Das strategische Schweigen der Gemäßigten wird so zum ultimativen Treibstoff für das Erstarken der radikalen Ränder. Am Ende des Bogens von den Operationssälen in Massachusetts über die unappetitlichen Triumphinszenierungen des Wokismus und das Versagen des bürgerlichen Mutes bis hin zur deutschen Brandmauer steht eine ernüchternde Erkenntnis: In einer Demokratie ist eine schweigende Mehrheit politisch irrelevant.

Die progressive Linke hat als Zauberlehrling eine Polarisierung entfesselt, deren destruktiver Dynamik sie nun selbst nicht mehr Herr wird. Doch die Mitschuld des Bürgertums wiegt schwerer: Weil es aus Angst vor sozialer Ächtung und dem Verlust von Privilegien verlernt hat, lautstark anzuecken und die Realität schonungslos beim Namen zu nennen, hat es das Fundament des gesellschaftlichen Vertrauens preisgegeben. Jede noch so sinnvolle, handwerklich notwendige Gesetzesreform – wie der Versuch in Massachusetts, Ärzten in tragischen medizinischen Spätphasen Rechtssicherheit zu geben – wird dadurch in den Augen der Bürger unweigerlich zu einem trojanischen Pferd für eine radikale, lebensfeindliche Agenda. Solange die moderate Politik im Westen nicht wieder den Mut aufbringt, das „Sagen, was ist“ über das persönliche Komfortbedürfnis zu stellen, wird sie weiterhin das Werkzeug ihrer eigenen Abschaffung und der Treibstoff für den unaufhaltsamen Aufstieg der Extreme sein.


Samstag, 20. Juni 2026

Sieh an: Einen biologischen Mann als Mann zu bezeichnen, ist doch tatsächlich von der Meinungsfreiheit gedeckt!

von Wilma Fricken

Willkommen im transwoken Gaga-Land Deutschland



Die seit zwei Jahren andauernde Posse um die Transfrau Laura H., die sich den Zugang zu einem Frauen-Fitnessstudio in Erlangen erzwingen wollen, ist um eine Kapriole reicher: Am Dienstag urteilte das Frankfurter Landgericht, dass sogenanntes „Misgendern“ – also das Aussprechen der faktengestützten unzweifelhaften Wahrheit, dass man nicht einfach per Sprechakt sein Geschlecht ändern kann und die Weigerung, die unsinnigen Selbstbezeichnungen, die Menschen sich dadurch zulegen, einfach unkritisch zu übernehmen –, nicht generell verboten ist. Ein Mann, der sich als Transfrau ausgibt, darf daher weiterhin als Mann bezeichnet werden. Jedem Grundrechtsträger sei die Meinungsfreiheit zugestanden, sich an der Kontroverse über Themen geschlechtlicher Selbstbestimmung zu beteiligen, und zwar „unabhängig von einem ihm auferlegten Rechtfertigungsdruck, die eigene Position überhaupt begründen zu müssen“, heißt es in der Urteilsbegründung.

Das Grundgesetz schütze „auch vor Sanktionen wegen einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Gesetzeslage“, die ständigen Veränderungen unterworfen sei. Selbst die Verfassung einschließlich der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts als höchstem deutschen Gericht dürften kritisch bewertet werden. Ein „allgemeines Misgenderverbot“ bedürfe „eines neuen Verfassungsrechtssatzes“ und dieses „obläge aber einzig dem Bundesverfassungsgericht“. Im Klartext: der in Gesetzesform gegossene Gender-Irrsinn hebelt nicht das Grundrecht auf Meinungsfreiheit aus.

Versuch gestoppt, den Geschlechtsbegriff auszuhebeln

In dem Eilverfahren war H. gegen den Verein “Frauenheldinnen” vorgegangen, der Doris Lange, die Betreiberin des Fitnessstudios, unterstützt und Spenden für ihre juristische Auseinandersetzung gesammelt hat. Das Frankfurter Gericht untersagte zwar, Laura H. weiterhin mit vollem Klarnamen identifizierbar zu machen, weil niemand hinnehmen müsse, „zum stellvertretenden Hassobjekt gemacht zu werden, um als Fluchtpunkt einer gesellschaftlichen Kontroverse instrumentalisiert zu werden“. Dass H. mit Klarnamen identifizierbar sei, habe „Prangerwirkung“. Allerdings wurde “Frauenheldinnen” nicht grundsätzlich untersagt, Laura H. als Mann zu bezeichnen. H. wird von “HateAid” unterstützt, jener berüchtigten linksextremen, natürlich staatlich geförderten Organisation, die sich vorgeblich für die “Opfer von Hass im Netz” einsetzt, in Wahrheit aber als vorpolitische NGO und als linkspolitischer Akteur auftritt.

Eva Engelken, die Vorsitzende von “Frauenheldinnen”, erklärte zu dem Gerichtsbeschluss, es sei „von Anfang an um die Sache und nicht um die Herabsetzung einer einzelnen Person“ gegangen. Dass das Gericht die grundgesetzliche Freiheit des Vereins, Kritik zu üben, so deutlich bestätige und nebenbei ein pauschales Misgenderverbot ausdrücklich ablehne, sei „ein wichtiges Signal für die offene gesellschaftliche Debatte“. Man wolle aufzeigen, „dass die in Transsexuellengesetz und Selbstbestimmungsgesetz verankerte Selbstidentifikation in verfassungswidriger Weise den Geschlechtsbegriff aushebelt und damit Schutz von Frauenräumen und geschlechtsbasierten Rechten preisgibt“, teilte der Verein mit. Der eigentliche Streitfall, ob H. Mitglied in dem Frauen-Fitnessstudio werden darf, ist jedoch noch nicht entschieden; dieses Verfahren ruht derzeit. Diese Narretei geht also weiter, wenn auch der woken Gender-Idiotie mit dem Frankfurter Urteil nun endlich Grenzen gesetzt worden sind. Dies ist zumindest eine positive Begleiterscheinung dieser Farce.


Donnerstag, 12. Februar 2026

Eine Million Euro für Gender-Schwachsinn an der Uni Saarland

von Olli Garch

Die Genderideologie wird akademisch unbeirrt immer weiter forciert



Deutschland hat zwar den Anschluss an die KI-Revolution verloren, sich mit seinem wahnwitzigen Atomausstieg auch um seine Spitzenposition auf in der Nuklearphysik gebracht und seine “Bildungsnachwuchs” scheitert in den maroden Schulen dank neuer “Herausforderungen” wie Integration, Inklusion und simpelsten Verständnisschwierigkeiten dank babylonischer Sprachverwirrung schon an elementarsten Aufgaben wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Dafür aber hat dieser Staat offenbar genug finanzielle Ressourcen, neben anderen ideologischen Agendathemen die absurde und pseudowissenschaftliche Genderforschung auszubauen.

Das Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun die Saarbrücker Philosophin Viktoria Knoll von der Universität des Saarlandes mit rund einer Million Euro (!) – mit dem Ziel, eine “grundlegende, theoretische Auseinandersetzung der Philosophie mit dem Genderbegriff” vorzunehmen. „Was heißt es genau, Mann, Frau oder non-binär zu sein? Wie funktioniert unser Sprechen über Geschlecht? Wie identifizieren wir uns selbst mit unserem Geschlecht? Und wie lassen sich unsere Diskurse dazu analysieren?“, lauten die „noch unbeantworteten Forschungsfragen“, die Knoll umtreiben. „Das Geschlecht bestimmt unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, die Art unseres Zusammenlebens. Einzelne Menschen können Schaden nehmen, wenn sie wegen ihres Geschlechts diskriminiert oder benachteiligt werden“, so die “Wissenschaftlerin” Knoll.

Spätdekadente Ausblühungen

Nicht verwunderlich sei es daher, dass Debatten über Geschlecht heute zu den umstrittensten und politisch brisantesten Kontroversen überhaupt gehörten. Da möge es überraschen, dass sich die analytische Philosophie noch wenig mit dem Begriff „Gender“ beschäftigt habe. Diese vermeintliche Lücke will sie nun schließen – und erhält für solch einen hanebüchenen Unfug, der aus Sicht jedes normaldenkenden gebildeten Bürgers eine blanke Verhöhnung des Wissenschaftsbegriffs ist, auch noch Unsummen zugeschanzt, die an zahllosen anderen Stellen besser investiert wären. Denn das gesamte Gender-Konstrukt ist nichts als eine akademisch formalisierte Psychopathie, eine ideologische Erfindung linksideologischer akademischer Milieus, das keinerlei Verankerung in der Wirklichkeit hat, und damit ein Inbegriff von Pseudowissenschaft.

In ernsteren Zeiten, in denen diese Gesellschaft zur Vernunft zurückgefunden haben wird, wenn zwangsläufig irgendwann existenziellere Fragen auf der Tagesordnung stehen werden, wird man diesen Irrweg erkennen als das, was er ist – Ausblühung einer spätdekadenten Wohlstandsverwahrlosung und eines soziologischen Dekonstruktivismus, der aus wissenschaftlicher Sicht auf einer Stufe mit Lamarckismus oder der NS-Schädelkunde rangiert – oder, wahrscheinlicher, sogar noch darunter. Doch bis diese Erkenntnis reift, muss der Kelch offenbar bis zur Neige gelehrt werden; so lange wird die wahnhafte Idiotie, Scheinprobleme, Identitäten, Geschlechter und damit neue Opfergruppen am laufenden Band neu zu erfinden, weiterhin gefördert – während die wirkliche Forschung, die dieses Land voranbringen und das Leben der Menschen verbessern würde, auf der Strecke bleibt.


Samstag, 3. Februar 2024

Die "aufrechten Demokraten" im Kampf gegen rechts...

von Thomas Heck...

Heute demonstrierten Hunderttausende von der Ampelregierung aufgefordert nicht nur gegen rechts, sondern gegen alles, was nichts links, woke, grün ist. Gegen die SUV-Fahrer und die mit der falschen Meinung. Israelfeinde und Antisemiten waren auch dabei. Deutschlandflaggen waren übrigens verboten, wie mehrfach von den Organisatoren über Lautsprecher verkündet wurde. Schöne neue Welt? Demokratisch? Mit Sicherheit nicht. Angsteinflößend, was wohl Sinn und Zweck dieser kruden Veranstaltung war.

Beispiel: Tadzio Müller, gewaltaffiner Vollzeit-FFF-Terrorist.


Unterdessen Ricarda Lang nur mit Personenschutz auftritt. 


Angesichts der folgende offenen Worte muss man allerdings konstatieren, in Lebensgefahr wäre nur Alice Weidel, Hans-Goerg Maaßen oder andere konservative Politiker gewesen.




Und mit solchen Gestalten lässt sich Luisa Neugebauer ablichten...


... und mit Antisemitenpack...




Freitag, 21. Juli 2023

Weil Studentinnen sich unwohl fühlten... Becken zu gebärfreudig! Uni entfernt Frauen-Skulptur

von Thomas Heck...

Was für spießige Kleingeister doch an der Europa-Universität in Flensburg studieren. Noch nichts geleistet im Leben, aber Kunstwerke abmontieren lassen. Da bleibt einem glatt die Luft weg. Nach dem Motto "Mach kaputt, was Dich kaputt macht" agiert auch die Uni, die in vorauseilendem Gehorsam die Bronze-Figur entfernen ließ, ein klassisches Beispiel linksgrüner Cancel-Culture.

Was wohl der 83jährig verstorbene Künstler Fritz During dazu sagen würde? Eine von ihm geschaffene Bronze-Figur wurde nach fast 70 Jahren aus dem Foyer der Europa-Universität entfernt. Der Grund klingt abenteuerlich ...

1956 modellierte der gebürtige Schleswig-Holsteiner die nackte, 1,20 Meter hohe „Primavera“ („Frühling“). „Ein figürlicher Abstraktionsprozess der damaligen Zeit“, schwärmt Landrat Björn Demmin (49, parteilos). Der Kreis Plön hat den gesamten Nachlass Durings geerbt und verwaltet die „Fritz-During-Stiftung“. Landrat Demmin erklärt: „Die ,Primavera' sollte vermutlich das wachsende Leben symbolisieren.“


Sexistische oder frauenverachtende Motive des Künstlers kann man wohl getrost ausschließen.

Martina Spagatis ist Gleichstellungsbeauftragte der Uni und sieht das offenbar anders. Sie verweist darauf, dass man einen „hohen Frauenanteil unter den Studierenden als auch den Lehrkräften“ habe – der sich zum Teil „unwohl“ bei dem Anblick fühle. Die Statue stehe für ein „überholtes Bild der Weiblichkeit und legt nahe, Weiblichkeit auf Fruchtbarkeit und Gebärfähigkeit zu reduzieren“. (Und diese "Weisheit" fällt der "Gleichstellungsbeauftragten nach 70 Jahren ein... Anmerkung des Heck Tickers)


Das sei in einer Universität, an der „Frauen ausdrücklich als intellektuelle Persönlichkeiten adressiert“ werden, „nicht angemessen“ und habe so gar nichts mit Wissenschaft zu tun. (Kunstfreiheit hat jedenfalls an dieser Uni keinen Platz... Anmekrung des Heck Tickers).

Wäre es hingegen eine Nackte in Denkerpose, dann sei das ja etwas anderes ...

Anstelle der „Primavera“ steht nun ein regenbogenfarbenes Fragezeichen auf dem Sockel im Uni-Foyer. Nicht über Monate von einem renommierten Bildhauer wie Fritz During geschaffen, sondern in wenigen Minuten von einem 3D-Drucker ausgespuckt.


Die Nackte hat vorläufig Asyl im Büro von Gebäudemanager Axel de Haan (61) gefunden. „Ich teile gerne mein Büro mit ihr“, sagt er. „Sie hat einen warmen und trockenen Platz auf der Fensterbank, bis man entschieden hat, was mit ihr passiert.“

„Nachvollziehbar“ findet Landrat Demmin, dass man „Primavera“ nicht im Eingangsbereich haben wolle. „Problematisch und übertrieben“ sei allerdings das Verbannen auf eine Büro-Fensterbank.

Über den weiteren Verbleib der ungeliebten Nackten soll nun inneruniversitär diskutiert werden.


Dienstag, 11. Juli 2023

Ohne Pimmel geht nichts mehr bei Schönheitswettbewerben...

von Thomas Heck...

Auch die Niederlande sind vom woken Schwachsinn befallen, der die westliche Welt allen voran Deutschland erfasst hat. Transfrauen deklarieren sich per Selbsterklärung zur Frau. Unter den wenigen, die tatsächlich eine Geschlechtsumwandlung anstreben, schwimmen viele Perverslinge, die früher verstohlen Jagd auf Frauen, Kinder und andere Objekte der Begierde machten. Heute erfolgt dies ganz offen.


Auch die Niederlande haben es nun geschafft, sich vor aller Welt lächerlich zu machen, indem sie am Samstag einen biologischen Mann zur „Miss Nederland 2023“ kürten. „Diese Finalistin hat während der gesamten Show gestrahlt und dabei auch die größten Fortschritte gemacht. Sie hat eine grundsolide Geschichte mit einer klaren Mission“, jubelte die Jury, und brachte damit den ganzen Wahnsinn dieser Zeit zum Ausdruck. Es handelte sich also abermals um eine rein politisch-ideologische „Wahl“, die allein zur Förderung des unsäglichen Trans-Hypes diente und die wirklich weiblichen Kandidatinnen mit voller Absicht um ihre Siegchancen betrog. Die jeweiligen „Trans“-Kandidaten, deren bloße Teilnahme an solchen Wettbewerben an sich bereits eine Farce ist, können hässlich wie die Nacht sein, artifiziell aufgespritzt und zurechtgeschnippelt, soviel sie wollen und hre männlichen Geschlechtsorgane können jedem sofort ins Auge springen: Das alles zählt nicht, wenn man dem woken Wahn einen weiteren Propagandasieg verschaffen will. "Schön” soll sein, was die zeitgeistpolitische Gehirnwaschanlage dafür erklärt.

Die glückliche „Gewinnerin“ nennt sich Rikkie Valerie Kollé, ist 22 Jahre alt und kam 2018 bereits ins Finale von „Holland's Next Top Model“. Bereits zu Beginn der ganzen Farce war die die in solchen Fällen mittlerweile obligatorische Schilderung des eigenen, angeblich so qualvollen Lebensweges erfolgt: „Ich weiß besser als jeder andere, wie es ist, sich allein zu fühlen und nicht nur von positiven Gedanken umgeben zu sein. Als ich der kleine Rik war und mich als Transgender geoutet habe, war das nicht für jeden einfach und auch ich habe das durchgemacht“, teilte Kollé mit. „Heute, Jahre später, stehe ich stärker in meinen Schuhen als je zuvor, und das ist etwas, das ich an alle weitergeben möchte, die es brauchen. Denn solange man immer der bleibt, der man ist, gibt es niemanden, der über einem stehen kann“, setzte sich das unerträglich pathetische Herumopfern fort - gefolgt von der Ankündigung: „Ich setze mich gerne für alle kleinen Rikkies ein, die von ihren Familien abgelehnt werden, um sich zu der Person zu entwickeln, die sie sein möchten. Ich helfe ihnen dabei, ihr Selbstbild und ihre Akzeptanz stärker zu machen, unantastbar.“


Der Zweitplatzierten fehlte der Penis zum Sieg

Thank you, Academy! Was bei den Interviews auf früheren US-Misswahlen die oft persiflierte Standardantwort auf die Frage "What is your greatest wish?” war - "World Peace!”, - das ist heute eine auf Knopfdruck heruntergespulte, rührselige Geschichte von der unterdrückten, dauerdiskriminierten und mühsam freigekämpften Märtyreridentität als Transe, Übergewichtige oder Entstellte, für die es folglich nichts anderes geben darf als die maximale Punktzahl. Das Resultat, nun auch auf diesen gleichgeschalteten Wettbewerben: Genau wie bei Sportveranstaltungen, die „Transfrauen“ mühelos „gewinnen“ (weil sie aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit gar nicht anders können), existiert hier nicht das geringste Schamgefühl. Kollé selbst und andere gehen offenbar völlig ernsthaft von einem verdienten, nach objektiven Kriterien errungenen Sieg aus. Der einzige "Sieg", der hier errungen wurde, ist der der Trans-Lobby, die eine weitere einst unbefangene, unbeschwerte Art von Event einer totalitären Ideologie unterworfen hat. Es ist das Aus für Schönheitswettbewerbe.

Man kann sich unschwer vorstellen, wie es in den echten, biologischen, höchst attraktiven Frauen aussehen muss, die durch einen Mann, der sich einfach per Sprechakt zur Frau erklärt hat, auf die Plätze verwiesen und dadurch öffentlich gedemütigt wurden. Die ersten Plätze solcher Veranstaltungen werden auch in Zukunft wohl mehr und mehr der Penisfraktion vorbehalten, so dass die wahren Siegerinnen erst auf den hinteren Plätzen zu finden sind. Bei der "Miss Nederland 2023”-Wahl war immerhin die Zweite eine wahre Offenbarung an Schönheit, die eigentlich den Sieg verdient hätte. Da der politisch versaute und daher auszublendende ersten Platz einem Mann vorbehalten war, muss sie sich um den Titel betrogen fühlen: Ihr fehlte eben ein Schwanz zwischen den Beinen.

 

Mit Pimmel wäre das nicht passiert - Nathalie Mogbelzada, 26, wurde Zweite 



Die Verhöhnung von natürlicher Schönheit im Zeichen der "Inklusion” schreitet also auch in dieser gesellschaftlichen Nische zugunsten der kulturmarxistischen Ästhetisierung des Abnormen, Absurden und geradezu Perversen voran. Die totale Verwirrung wird hier mit allen Mitteln perpetuiert. Eine größere Diskriminierung des nichttranssexuellen Natürlichen ist dabei gar nicht mehr vorstellbar.

Wohin die gezielt betriebene Zerstörung der biologischen Geschlechtlichkeit führt, zeigte sich am Freitag, als die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen in einem Testspiel 2:3 gegen Sambia verlor. Dies war nicht zuletzt auf die Stürmerin Barbra Banda zurückzuführen, die letztes Jahr noch wegen zu hoher Testosteronwerte vom Africa Cup ausgeschlossen worden war. Nach wie vor bestehen Zweifel, welchem Geschlecht Banda überhaupt angehört - diese dürfen jedoch nicht artikuliert werden, wenn man nicht den vernichtenden Vorwurf der „Transphobie“ riskieren will. So mussten sich die deutschen Nationaldamen, teils tapfer mit Regenbogenbinde am Arm, dem Irsinn fügen, für den sie selbst weltanschauliche Propaganda im Geiste des DFB machen müssen. Dass der Fußballweltverband FIFA nicht einmal einheitliche Regelungen für die Geschlechterbestimmungen festgelegt hat, ist der Gipfel des Bizarren. Ob Miss-Wahlen oder Fussball: Lieber nimmt man in Kauf, dass einst fröhliche, mit Spannung erwartete, unpolitische Wettbewerbe zerstört werden, als gegen eine grassierende Psychose die Stimme zu erheben.



Samstag, 29. April 2023

Perücken ab, Helm auf: Im Krieg sind Transfrauen plötzlich wieder Männer...

von Thomas Heck...

Ich wollte eigentlich erst gar nicht das Thema aufgreifen, so sehr widert mich das Thema Transfrauen an sich an. Doch jetzt geht es nicht anders. Wir packen jetzt die Transfrauen an den Eiern. Denn im Kriegsfall können die sich nicht mehr so einfach in einer anderes Geschlecht flüchten und so verpissen. Tessa Ganserer in der Damenumkleide oder in der Frauensauna? Dann eben nicht mehr. 

Der eigentliche Skandal ist doch aber, dass in Sachen Wehrpflicht, auch wenn diese nur ausgesetzt ist, die Frauen heute immer noch bevorzugt werden. Auch wenn sie in der Bundeswehr mittlerweile auf allen Ebene gleichberechtigt sind und jeden Dienstposten besetzen können, auch wenn nach meiner Information es bislang noch keine Frau geschafft hat, dass Aufnahmeverfahren bei den Kommando Spezialkräften zu bestehen, sie dienen ausschließlich freiwillig. Keine Frau kann, anders als beim Mann, zum Kriegsdienst herangezogen werden. 

Und genau an dieser Stelle stirbt die Logik der queeren "Ich-ändere-mein-Geschlecht-so-schnell-wie-meine-Meinung"-Fraktion, die mittlerweile Bürgern, die das anders sehen und Tessa Ganserer als Mann mit Pimmel, den er hat, und Eiern, die er auch hat, sehen, sogar strafrechtlich an die selbigen will. Verteidigung ist Sache des ganzen Volks. Männer UND Frauen.

 Was wohl Deutschlands erste Transgender-Batallionskommandeurin Alexandra Biefang davon hält, wenn sie wieder zum männlichen Einhornträger wird?



von Mirjam Lübke...

"Frau Maier, seit heute Mittag ist Krieg - ab jetzt sind Sie wieder Herr Maier! Raus aus den Pumps und rein in die Uniform!" Lassen wir einmal offen, wer das Bedürfnis verspüren könnte, sich Deutschland militärisch einzuverleiben - aber der Staat will gerüstet sein. Allerdings mutet es etwas seltsam an, die Verteidigung unseres Landes von einer winzig kleinen - wenn auch sehr lautstarken - Minderheit abhängig zu machen. Oder welchen Sinn macht sonst diese "Schluss mit lustig"-Hintertür des neuen Selbstbestimmungsgesetzes, demzufolge Trans-Frauen im Verteidigungsfall dennoch als Männer einberufen werden sollen? Es wird wohl kaum ein Bataillon "Georgine Kellermann" geben, das dem Feind mit grimmiger Entschlossenheit entgegenstürmen wird, als queere Variante der Navy Seals mit Regenbogenfahnen auf den Fallschirmen...

Offenbar will die Bundesregierung sich selbst nicht zumuten, was etwa Sportlerinnen derzeit immer wieder erleben: Das Erlangen von Vorteilen durch einen "spontanen" Wechsel zum weiblichen Geschlecht. Denn obwohl Spitzensportlerinnen zwar sicherlich fitter sind als mancher durchschnittliche Mann, können sie trotz schweißtreibenden Trainings in vielen Sparten nicht mit männlichen Sportlern mithalten. Da kann man noch so sehr über das angebliche Konstrukt des biologischen Geschlechts lamentieren, die Natur sieht das anders: Unterschiede im Körperbau existieren. Neuerdings machen aber sogar Transfrauen Werbung für Sport-BH - obwohl da ohne chirurgische Nachhilfe nichts zu stützen ist. Im Grunde entlarvt sich die gesamte Ideologie in solchen Kampagnen selbst.

Hier dann kein plötzlich taktischer Geschlechtswechsel?

Nehmen wir einmal an, es dämmerte tatsächlich ein Krieg herauf. Dann wäre ein "spontaner”, "taktischer” Geschlechtswechsel eine willkommene Gelegenheit, der Wehrpflicht zu entgehen. Was für parteiliche Listenplätze und das Siegertreppchen beim Sport recht ist, wäre im Kriegsfall nur billig. Zwar tat sich gerade die Wählerschaft von Rot und Grün in der Ukraine-Krise mit besonders markigen Sprüchen hervor; dabei wirkt jedoch der gleiche Effekt wie bei einem Fernsehquiz: Auf dem heimischen Sofa ist man flott dabei, vor Ort jedoch sinkt der Mut. Dennoch wären die meisten Männer wohl eher geneigt, den Wehrdienst zähneknirschend anzutreten, als plötzlich zur Frau zu werden. Doch die Ampel hat Angst vor ihrer selbstgeschaffenen Ausflucht - und verrät damit viel über ihre wahre Meinung zum Thema Transgender: Man hat durchaus im Blick, wie sehr die neu geschaffenen Möglichkeiten zum Schummeln einladen.

Schwarze und "PoC” (das muss in der modernen Rassenlehre der "Antirassisten" heute streng auseinandergehalten werden!) lassen es sich übrigens nicht bieten, wenn ein Weißer sich zum "Transschwarzen" erklärt. Diese Diskussion hat es in den USA durchaus schon im Zuge der Transgender-Debatte gegeben, als Feministinnen der alten Schule nachfragten, warum Hautfarben anders behandelt werden als das biologische Geschlecht. Schließlich soll doch beides nur ein gesellschaftliches Konstrukt sein.

Ausnahmsweise durchgreifen...

Schwarze Organisationen argumentierten daraufhin entrüstet, ein Weißer könne sich niemals wie ein Schwarzer fühlen, weil ihm die Erfahrung eines schwarzen Lebens dazu fehle. Genau das gleiche Argument könnte man auch auf Transfrauen anwenden - Georg Kellermann hatte sicherlich nie unter Endometriose oder Pograbschern zu leiden. Aber wir haben uns schon viel zu sehr an ein Regel-Roulette gewöhnt, um gegen diese Widerspüche noch entschieden genug die Stimme zu erheben.

Was aber die Wehrpflicht angeht, scheint man jetzt ausnahmsweise einmal durchgreifen zu wollen. Transfrauen in der Damenumkleide? Müssen wir Frauen hinnehmen. Werbung für Trans-Ideologie im Kindergarten? Wer nicht begeistert darauf anspringt, muss wohl einer von diesen Nazis sein. Selbst der Frauenknast bleibt nicht verschont. Warum also gerade die Bundeswehr? Vielleicht gab es Hinweise aus den anderen NATO-Ländern, wie angeschlagen das Image der "starken Truppe" mittlerweile ist. Oder man befürchtet, Annalena Baerbock könnte irgendwann unbedacht einen Krieg anzetteln - dann retten uns Transsoldaten allerdings auch nicht mehr.


Montag, 17. April 2023

Die Posse um kulturelle Aneignung auf der Buga in Mannheim...

von Thomas Heck...

Es wird wieder Zeit, sich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu kümmern. Kulturelle Aneignung lautet das Thema. So kam es bei diesjährigen Bundesgartenschau in Mannheimer zu einem hausgemachten Eklat. Wegen eines Anfangsverdachts der kulturellen Aneignung in Tateinheit mit Blackfacing wurde ein Auftrittsverbot wegen Sombrero und Kimono gegen einer Senioren-Tanzgruppe verhängt, die angeblich die „interkulturelle Sensibilität“ verletzten, diese unsensiblen Weiber. Dafür gehören die schon mal grundsätzlich erschossen. Der Buga-Geschäftsführer Michael Schellbach will sich jetzt aber nochmals mit der "rassistischen" Senioren-Tanzgruppe zusammensetzen, um doch noch einen Auftritt zu ermöglichen, bevor Mannheimer Mexikaner, Inder und Japaner den Rassismus überhaupt bemerken...

Man würde sich geradezu wünschen, wenn der Bürger mit den Füßen diesen Schwachsinn bewertet, sich vom ersten Tag an die 28 Euro Eintritt (!!!) in die Buga spart und die Tanzgruppe dem Buga-Geschäftsführer ein gepflegtes "Fick Dich" entgegenschleudert. Als Ersatzprogramm könnte dann die Kulturbereicherungsgruppe des örtlichen Flüchtlingsheim auftreten. Der Sprecher des Flüchtlingsrats Mohamett R. zum Heck Ticker: "Wir bieten Antanzen mit indigenen Frauen jeden Alters, Messerangriffe und auf Wunsch auch sexuelle Übergriffe. Bei uns ist der Kunde König. Unsere motivierten Mitarbeiter stehen 24/7 zur Verfügung." - Deutschland im Jahre 2023...

Die AWO-Tanzgruppe mit Sombreros als Mexikanerinnen. Die Gruppe hat den Auftritt in diesem Kostüm für ihre Show unter dem Titel „Weltreise in einem Traumschiff“ auf der Freilichtbühne der Buga geplant.



Sie treten in Altenheimen oder bei Volksfesten auf – das Rheinauer AWO-Ballett. Auf der Mannheimer Buga wollten die 17 Seniorinnen (60 bis 86 Jahre alt) ihre Show mit dem Titel „Weltreise in einem Traumschiff“ präsentieren.

Doch daraus wird nichts. Grund: ein Teil der Kostüme ist für die Buga-Chefs untragbar!

„Wir dürfen sechs unserer insgesamt 14 Kostüme nicht vorführen, die wir mit viel Herzblut teilweise selbst geschneidert haben, weil sie offenbar diskriminierend sind“, so die Gründerin der Truppe Erika S. (75).

Ein Teil der Kostüme ist für die Buga-Verantwortlichen untragbar!



Hintergrund

Bei der 25-minütigen Show treten die Seniorinnen u. a. mit mexikanischen Sombrero-Hüten, japanischen Kimonos oder in indischen Gewändern auf. Und diese würden laut Buga-Verantwortlichen deren Maßstäbe hinsichtlich „interkultureller Sensibilität“ untergraben, berichtet der „Mannheimer Morgen“.

Zensiert: die Tanzgruppe der AWO in rosa Kimonos und Sonnenschirmen



Buga-Sprecherin Corinna Brod konkretisiert: „Mexikaner als Menschen mit Sombrerohut oder klischeebesetzter asiatischer Kostümierung – das sind Bilder, die wir nicht auf der Mannheimer Buga sehen.“

Corinna Brod, Buga-Pressesprecherin und Mitglied des Politbüros



Ein Schlag ins Gesicht für die rüstigen AWO-Tänzerinnen, denn die Zensur gleicht einem Auftrittsverbot – ohne die Kostüme keine Show!


Erika S. betont: „Unsere Show hat doch nichts mit Rassismus zu tun! In unserer Gruppe sind seit Jahren Frauen aus Russland und der Ukraine. Wir wollten mit den Kostümen keinen diskriminieren oder verletzten, sondern Freude schenken. Doch die wurde uns jetzt genommen.“


Das sagen die Buga-Macher

Laut Buga-Geschäftsführer Michael Schnellbach waren die Kostüme bis vor einigen Wochen nicht bekannt. Als das Projekt vorgestellt wurde, seien vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion zur „Sensibilität für kulturelle und religiöse Codierungen Bedenken an der Wirkung einiger Kostüme aufgekommen“.

Man wolle sich nun noch mal an einen Tisch setzen, um dem AWO-Ballett doch noch einen „großartigen Auftritt auf der Buga zu ermöglichen“.


Übrigens: Kulturelle Aneignung kann nur vom weißen Rassisten ausgehen. Umgekehrt ist es begrüßenswert und wird gefeiert...


Leider sind am Ende die alten Damen doch noch eingeknickt und haben sich auf ein Gespräch mit dem Politbüro der Buga-Geschäftsleitung eingelassen. Das Fazit: Eine absurd-skurrile Einigung auf Kindergarten-Niveau, die Zensur sogar noch zementiert.

An drei der ursprünglich sechs beanstandeten Kostüme wird es nun teils irre Veränderungen geben: Aus den Pharaonen werden ägyptische Arbeiter, den Mexikanern reicht der Poncho und die Asiatinnen werden moderner. Heißt im Klartext: Die Tänzerinnen werden oben ohne, also ohne Sombrero auftreten. Eine Witz-Einigung! Hier die AWO-Tänzerinnen mit den Buga-Verantwortlichen...

Schade, dass nicht eine Dame den Stinkefinger und so ihre Verachtung zeigte...



„Ich freue mich, dass wir ein konstruktives Gespräch mit der BUGA 23 führen konnten, dass zu einem Konsens geführt hat, der dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen AWO-Damen gerecht wird und zugleich die Diskussion zum Spannungsfeld der Vielfalt in unserer Gesellschaft aufgreift“, sagte Alexander Manz, rückgratloser geschäftsführender Vorstand des AWO-Kreisverbandes Mannheim, nach dem Treffen.

Weitere Änderungen: Die Auftritte werden auf die Hauptbühne verlegt und im Nachgang durch Diskussionsveranstaltungen begleitet, wie die Verantwortlichen bekannt gaben.

Fabian Burstein, Leiter der Kulturveranstaltungen der BUGA 2: „Uns war wichtig, etwas Konstruktives mitzunehmen und im Zuge der Auftritte eine Diskussionsveranstaltung anzuschließen, die zeigt, wie wir mit solchen Auseinandersetzungen in Mannheim umgehen.“

Fabian Burstein, Politbüromitglied und Leiter der Kulturveranstaltungen



What the fuck? Davon ganz abgesehen, wie es so eine Posse überhaupt in die Gazetten schaffen konnte, muss sich eine Gesellschaft fragen, was sie für wirkliche Probleme hat, wenn solchen Menschen überhaupt derartige Entscheidungen treffen können und ehrenamtliche Rentner derart behandeln. Den Verantwortlichen der Buga, allesamt hochbezahlt, hätte man eine Grundgesetz an ihre dämlichen Schädel werfen sollen. 

Wokes Deutschland im Jahre 2023. Da rotiert der Sombrero und der Japaner begeht Harakiri.  


Die peinliche Provinzposse hat ihren Weg auch in die ausländischen Medien gefunden. Lesen Sie hier...

DER ANDERE BLICK

Der «Sombrero-Skandal» als nächste Stufe der Selbstlähmung

Eine Gruppe von tanzenden Rentnerinnen darf bei der Bundesgartenschau in Mannheim nicht ihre Wunschkostüme tragen. Das ist mehr als eine Lokalposse, weil ideologisch motivierte Empörung den Blick vom Wesentlichen weglenkt.

Fatina Keilani

Das Gold muss weg: Die Rentnerinnen dürfen bei ihrer Tanzdarbietung nur als ägyptische Arbeiterinnen auftreten, nicht als Pharaoninnen. So lautet der Kompromiss.


Fatina Keilani, Redaktorin der «Neuen Zürcher Zeitung» in Berlin.



Wer das Haus verlässt, wird in seinen Gefühlen verletzt: überall Schmutz, Krach und Gewalt, an der Arbeit vielleicht ein fieser Chef, intrigante Kollegen, auf dem Weg die streikende Bahn, Ärgernisse überall. Auch wer zu Hause bleibt, wird in seinen Gefühlen verletzt – im Fernsehen sagt vielleicht einer «Zigeunersosse», der Partner klagt über Unordnung oder Gewichtszunahme, überall Zumutungen.

Wer bereit ist, sich beleidigt zu fühlen, hat dazu den ganzen Tag Gelegenheit. Wer sich dabei besonders schlau anstellt, kann einen der vielen Beauftragtenposten an Land ziehen, die insbesondere die Grünen vergeben, und so seine Verletztheit zu Geld machen, etwa als Queer-, Diversity- oder Gender-Beauftragter. Von dort aus kann er die jeweilige Agenda befeuern und manche Medien dazu verleiten, alltägliche Vorgänge in der gewünschten Weise zu skandalisieren.

Der Eklat um 17 Rentnerinnen, die bei der Bundesgartenschau in Mannheim eine 25-minütige Tanzshow aufführen wollten, ist die neueste Volte in einem Kulturkampf um – ja, um was eigentlich?

Demokratie ist voller Zumutungen

Zunächst hatte die Geschäftsführung der Gartenschau von dem Plan gar nichts mitbekommen, doch dann wurde bekannt, dass die Damen von der Tanzgruppe der Arbeiterwohlfahrt unter anderem Kimonos, Sombreros und indische Gewänder tragen wollten, schliesslich heisst die Show «Weltreise in einem Traumschiff», da liegt es nahe, die verschiedenen Reiseziele über die Kleidung zu charakterisieren.

Die Geschäftsführung verbot den Auftritt in der geplanten Form, weil dadurch angeblich «kulturelle Sensibilitäten» verletzt würden und die Kostümierung «kulturelle Aneignung» darstelle. Sechs der vierzehn Kostüme wurden verboten. Man darf dabei annehmen, dass Inder und Mexikaner sich durch so etwas nicht verletzt fühlen, und Japaner erst recht nicht, werfen sie sich doch lustvoll beim Oktoberfest in Lederhosen und Dirndln.

Inzwischen wurde ein Kompromiss gefunden: Das Ballett darf Ponchos tragen, aber keine Sombreros, und aus den Pharaoninnen müssen ägyptische Arbeiterinnen werden. Die Flamenco-Kostüme dürfen nun doch bleiben.

Interessant ist die Frage, warum ein harmloser Auftritt wie dieser bei der Leitung der Gartenschau solche Panik auslöste, dass sie eine so drastische Massnahme wie ein teilweises Auftrittsverbot für nötig hielt. Eigentlich hat niemand ihr etwas vorzuschreiben, auch die Tanzgruppe fällt unter die Kunstfreiheit, doch das Grundrecht schützt nur vor Übergriffen des Staates, und wer denkt schon daran, dass es nicht der Staat ist, sondern andere Bürger – Aktivisten, Lobbyisten –, die den Freizeitkünstlern die Freiheit beschneiden?

Deutschland im Sumpf ideologischer Gängelung

Andererseits hat man ja nun schon mitbekommen, wie das Meinungsklima in Deutschland und anderen westlichen Ländern ist: Wenn jemand in seinen Gefühlen verletzt sein könnte, so könnte das Ärger bedeuten und am Ende die Karriere kosten, das war auch an Unis und bei Verlagen schon zu sehen, wer weiss, welche Lobby hinter dem Verletzten steht. Lieber nichts falsch machen!

Beispiele für derartig vorauseilenden Gehorsam gibt es zuhauf. Man denke an die Absage eines Vortrags über biologische Geschlechter, mit der die Berliner Humboldt-Universität rückgratlos vor Aktivisten einknickte, nur weil diese eine Demo angekündigt hatten, und der eigenen Doktorandin damit in den Rücken fiel. Oder den Abbruch eines Konzerts einer Band, weil einzelne Zuschauer sich damit «unwohl» fühlten, dass einige Musiker Dreadlocks trugen, ohne Jamaicaner zu sein. Die Liste liesse sich beliebig verlängern.

Der «Sombrero-Skandal» ist insoweit ein weiterer Weckruf. Deutschland versinkt in einem Sumpf ideologischer Gängelung, und die erregte und abgelenkte Öffentlichkeit lässt sich davon lähmen und daran hindern, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und die relevanten Herausforderungen priorisiert abzuarbeiten.

Ruhe ist erst in der Gruft

Doch statt dass der Bürger aufbegehrt gegen die allgegenwärtige Beschneidung seiner Freiheit durch andere Bürger, wählt er auch noch jene an die Macht, die dem Ganzen ein offizielles Gewand umhängen: Es gibt nun Meldeportale für diskriminierende Äusserungen «unterhalb der Strafbarkeitsgrenze», also für zulässige Meinungsäusserungen – denn die Grenze der Meinungsfreiheit ist vor allem die Grenze der Strafbarkeit.

Einen Mann in Frauenkleidern weiterhin als Mann anzusprechen, soll künftig eine Ordnungswidrigkeit sein, die ein Bussgeld nach sich ziehen kann. Eine geharnischte Restaurantkritik soll schon als «digitale Gewalt» durchgehen. Und private Chats unbescholtener Bürger sollen gescannt werden. Das führt in eine Gesellschaft, in der sich niemand mehr traut, sich eigenständig zu verhalten. Es führt schlimmstenfalls zum Erstickungstod der Demokratie.

Wer das Haus verlässt, wird in seinen Gefühlen verletzt, ganz genau. Das Leben in Freiheit entsteht erst durch die Auseinandersetzung. Die Zumutungen des Lebens erreichen einen überall. Safe Spaces gibt es nicht. Alle Kultur entsteht aus Aneignung. Obwohl es eine Zumutung ist, werfen sich die meisten täglich aufs Neue in die Schlacht, die Leben heisst. Ruhe ist erst in der Gruft. So muss es sein.



Sonntag, 12. März 2023

Liebe intersektionale Feministinnen…

von Aischa Schluter...

Zum Abschluss der Woche des diesjährigen Weltfrauentages (8. März 2023) möchte ich mir und den Lesern gerne noch einmal in Erinnerung rufen, was mir vor fast vier Jahren auf Facebook widerfahren ist: Damals, bis Mai 2019, trieb ich mich kurzfristig in einem Sammelbecken für "Intersektionalisten” herum, namentlich der "Ze.tt”-Feminismus-Facebookgruppe. Kritische und differenzierte Statements von denkenden Frauen waren dort allerdings nicht erwünscht. Zunächst wurden meine Beiträge noch geduldet, doch bald wurde absehbar, dass meine Blockierung unmittelbar bevorstand, weil von sogenannten "Top-Fans” der Gruppe immer öfter und lauter nach den Admins gerufen wurde, die mich gefälligst zum Schweigen bringen sollten. Also habe ich schließlich selbst einen kleinen Abschiedsbrief verfasst, den ich nachfolgend nochmals dokumentieren möchte:

Ins feministische Stammbuch geschriebene Weisheit 



„Ich habe viel gelernt. Aber nun ist es Zeit, dass ihr mich endlich rausschmeisst. Und wenn dieser Beitrag nicht genug ist, dann weiß ich auch nicht: Liebe Feministen! Leider wird diese Gruppe immer wieder von Menschinnen unterwandert, die anderer Meinung sind als die Hauptakteure. Diesen Umstand können wir nicht hinnehmen! Oft sind diese Menschinnen nicht einmal gegen den Feminismus oder für Rassismus, aber das darf für uns keine Rolle spielen. Dieser Ort ist gedacht als ein Safe Space für alle, deren Argumente dem Normalsterblichen nicht einleuchten, da deren Gedankenwelt vom Patriarchat verdorben wurde. Hier sollten wir uns nicht erklären müssen, sondern dürfen Basics wie 'Rassismus ist eine Einbahnstraße' & 'Jeder Mann ist ein Sexist' als gegebenen voraussetzen. Das ist keine Frage von Argumenten, sondern eine Frage der Wokeness! Die intersektionelle Theorie kann nur funktionieren, wenn man hartnäckig alle Befunde, Studien und Beobachtungen, sowei die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens konsequent ignoriert!

Aus Weltjudentum mach Patriarchat

Wie könnte es denn ansonsten sein, dass es Wissenschaftlern gelingt, gefälschte Studien in Gender-Studies-Magazinen zu veröffentlichen? (Anmerkung zu diesem Punkt: Die angebliche Autorin Helen Wilson behauptete, knapp eintausend Stunden in drei Hundeparks in Portland, Oregon, verbracht und dabei zahllose gewalttätige Paarungsversuche bei Hunden beobachtet zu haben, wobei die Hundebesitzer bei homosexuellen Kopulationsversuchen weitaus häufiger eingeschritten seien als bei heterosexuellen. Das Resümee des Fake-Texts: Männern könne man wie Hunden Manieren antrainieren, um sexuellen Missbrauch zu verhindern. Der Fake-Artikel erschien tatsächlich im Fachblatt 'Gender, Place & Culture', einer anerkannten britischen Zeitschrift für feministische Geografie. Des weiteren hatten die Autoren einen Teil aus Hitlers 'Mein Kampf' übersetzt und das Wort 'Weltjudentum' darin durch 'Patriarchat' ersetzt. Auch dieser Artikel wurde prompt veröffentlicht.)

Immer bedenken: Wir greifen die Person an, die etwas sagt, und nicht den Inhalt! Was 'weiße Männer' sagen, ist dabei natürlich sofort als nichtig zu betrachten, denn sie sind die Nutznießer des aktuellen Systems! Das wird Euch jeder Obdachlose und Geringverdiener bestätigen. Da spielt es auch keine Rolle, dass die Kanzlerin dieses Landes eine Frau ist - denn auch sie ist nur ein Büttel der ominösen Strukturen, die dieses Land wirklich regieren. Denn diese Frau hat es - wie schon Maggie Thatcher - geschafft, in das höchste Amt des Landes gewählt zu werden, ohne sich über die ihr feindlich gesonnen Strukturen zu echauffieren. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen! Nur wer sich permanent als Opfer fühlt, darf sich selbst bescheinigen, eine wahre Feministin zu sein!

Wider die Weißen Wanderer!

Das wird zugegebenermaßen immer schwieriger, da mit der rechtlichen Gleichstellung der Frau eigentlich schon das meiste erreicht ist... Aber davon dürfen wir uns nicht abhalten lassen! Es gibt noch so viel zu tun. Notfalls muss die Unterdrückung eben konstruiert werden! 'Wenn du deine Identität nur durch ein Feindbild aufrechterhalten kannst, dann ist deine Identität eine Krankheit', sagte Hrant Dink. Nehmen wir uns diese Worte zu Herzen! Zeigen wir, dass wir immer noch ein Feindbild haben! Der einen oder anderen von uns mag es vielleicht anfangs befremdlich erscheinen, Menschen wieder nach Rasse, Geschlecht und sexueller Orientierung zu klassifizieren; doch wir müssen dem Impuls widerstehen, jeden Menschen gleich zu behandeln und jeder Meinung das gleiche Gewicht zuzuschreiben!

Wir müssen weißen cis-Personen jegliche Empathie für die Belange schwarzer queer-personen absprechen. Außer uns natürlich! Denn wir sind das Schild in der Dunkelheit, das die armen PoC-Minderheiten vor der Diskriminierung der Weißen Wanderer schützt! Doch dafür müssen wir die abscheulichen Wörter 'Sexismus' und 'Rassismus' erst einmal neu definieren. Im Namen des Rassismus wurden die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen! Machen wir uns dieses Wort zu eigen, erlangen wir die Deutungshoheit über diesen Begriff! Dies befähigt uns - und nur uns - zu entscheiden, wer diese Bezeichnung verdient! Doch selbst in einer Welt, in der jeder ein Rassist ist, ist es uns an Schmähung noch nicht genug!

Denn wo es Mehrfachdiskriminierung gibt, da muss es auch Mehrfach-Diskriminierer geben: Du hast gewisse Vorlieben, was das Aussehen Deiner Geschlechtspartner angeht? Fatshamer! Du bevorzugst blonde Männer ? Rassist! Du bist für Gleichberechtigung, aber nicht für Gleichstellung? Sexist! In diesem Sinne, liebe Mitstreiterinnen: Lasst uns diese Gruppe rein halten, denn Diversität mag zwar eine Stärke sein – die einzig wahre Stärke sogar –, doch Diversität von Meinungen werden wir hier nicht dulden!!! Nicht heute und auch nicht irgendwann! Eure Aischa”