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Mittwoch, 24. Juni 2026

Scharlatane im Hitzewahn: Lauterbach und Hirschhausen mit absurden Klima-Warnungen

von Wilma Fricken

„Die Ärzte“: Hirschhausen und Lauterbach, zwei außer Rand und Band im Klimawahn



Die seit Tagen anhaltende Hitzewelle von weit über 30 Grad ruft wieder die üblichen Verdächtigen auf den Plan, die dadurch einen weiteren dankbaren Vorwand für ihre abgefeimten Agendalügen und Panikszenarien als Mittel zum Zweck ihrer Notstands- und Transformationspolitik gefunden haben – allen voran natürlich politischen Extremneurotiker Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der hochgradig verhaltensauffällige SPD-Politiker verkündete in seiner unnachahmlichen alarmistischen Art am Montag auf X, dass „in dieser Hitzewelle… viele Menschen leider sterben“ würden und es „bestürzend“ sei, dass sich „rechte Schwurbler darüber lustig machen“. Bestürzend ist tatsächlich nur einmal mehr der Geisteszustand dieses Mannes, der offenbar nicht mehr existieren kann ohne ständiges Heraufbeschwören neuer Horrorprognosen und Allgemeinbedrohungen, ganz gleich, ob es sich dabei um harmlose Allerweltsviren, russische Panzerbataillone oder das Wetter handelt. Dass ein solch durchgeknallter Freak, dessen Auftreten selbst aus Sicht namhafter Wissenschaftler dem eines Psychopathen gleichkommt, tatsächlich an führender Stelle politische Verantwortung in diesem Land innehatte, praktisch mit allem, was er je absonderte, meilenweit danebenlag und dennoch nach wie vor sein gemeingefährliches Gift verspritzen darf, ist eigentlich unvorstellbar; dies fällt nur deshalb kaum auf respektive nicht mehr allzu sehr ins Gewicht, weil die Unaufrichtigkeit der Regierenden insgesamt und die institutionelle Idiotie Größenordnungen erreicht haben, die sogar einen Lauterbach fast normal wirken lassen.

Erst letzten Monat hatte der “verrückte Professor” wieder einmal vor dem “menschgemachten Klimawandel” gewarnt und nicht nur “60.000 Hitzetote in Europa” herbeifabuliert, sondern gleich noch 600.000 weitere Todesfälle durch den Verbrauch fossiler Brennträger dazu. Er forderte, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) müsse dem Klimawandel mehr Aufmerksamkeit widmen denn “Abwarten im Verlauf der Katastrophe” mache keinen Sinn. Man müsse endlich erkennen, dass es sich dabei vor allem um einen „medizinischen Notfall“ handle, versuchte Lauterbach krampfhaft eine Legitimationsbasis zu konstruieren, warum er als Arzt (ein Beruf, in dem gar nicht gearbeitet hat!) meint, sich zum Thema Klima einlassen zu müssen. Genau diese Parallelführung wird allerdings von ihm seitens der WHO erwartet: Schon vor einem Jahr hatte die zehnköpfige „Paneuropäische Kommission für Klima und Gesundheit“ der WHO, der Lauterbach angehört, behauptet: „Der Klimawandel macht uns bereits krank. Er tötet uns, und es wird nur noch schlimmer.“ Ein hysterischer Aberwitz, der direkt aus Lauterbachs Feder gestammt haben könnte. Zudem verlangte das Gremium, den Klimawandel als – na was wohl – „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ einzustufen, mit der bezweckten Folge diktatorischer Vollmachten und Einflussmöglichkeiten in allen Ländern. Da ist der Panikpriester Lauterbach wieder in seinem Element.

“Klimaschädlichste WM aller Zeiten”

In seinem Wahn geht dieser Spinner offenbar ernsthaft davon aus, dass man Hitzewellen verhindern könne – und zwar mit noch mehr irren destruktiven Klimamaßnahmen, die sich von Voodoo und schamanische Wettermacherei nur darin unterscheiden, dass sie die Wirtschaft ruinieren, sozialistische Verbote zementieren und individuelle Freiheiten beschneiden, auf das Klima aber nicht den geringsten Einfluss haben. Dass solche Hitzewellen schon immer vorkamen, mit schwankenden Intensitäten, ist seit Äonen eine Konstante der Erd- und damit auch der gesamten Menschheitsgeschichte; Lauterbach und seine Konsorten der Klimasekte erklären sie jedoch zu einer Folge des “anthropogenen” Klimawandels, obwohl sich das Klima seit Milliarden von Jahren in großen und kleinen Zyklen und Epochen immer wieder gewandelt hat, und zwar ganz ohne menschliche Faktoren und in weitaus drastischeren und kürzeren Umwälzungen als gegenwärtig. Doch die Umdeutung eines wenig bis gar nicht verstandenen, chaotischen und so dynamischen wie hochkomplexem atmosphärischen Geschehens zum monokausalen Resultat von menschlichem Fehl- oder Wohlverhalten – auch dies ein Rückfall in die Irrationalität mittelalterlicher Gottesfürchtigkeit – wird benötigt als ideologische Grundlage für immer rigidere Freiheitsbeschränkungen – und natürlich, im Fall Lauterbachs, vor allem zur eigenen Profilierung und Selbstlegitimation.

Was für Lauterbach in der Politik gilt, trifft auch für die Profilneurotiker im öffentlich-rechtlichen Medienzirkus zu – vor allem für den Fernsehdoktor Eckart von Hirschhausen, auch er ein Arzt, bei dem man drei Kreuze schlägt, dass man von ihm nicht ernsthaft behandelt wird. Der arrogante Möchtegern-Komiker hat sich in den letzten Jahren zum schmerzfreien Systemkriecher und Regierungspropagandisten entwickelt und lieferte nach Bedarf alle pseudo-wissenschaftliche Begründungen für offiziell gewünschten Narrative von Coronamaßnahmen über Impfung bis Klimawahn. Die aktuelle Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA nutzte von Hirschhausen letzte Woche für eine bizarre Serie von Warnungen, die einmal mehr an seinem Verstand zweifeln ließen: Es handle sich um „die klimaschädlichste WM, die es jemals gegeben hat“, sülzte er, und behauptete, dass 14 der insgesamt 16 WM-Stadien „hitzegefährdet“ seien. Als Folge des Klimawandels stünden dem Fußball “drastische Änderungen” bevor – auch in der Bundesliga: “Am Samstag um 15:30 Uhr anzustoßen, das wird in Deutschland nach vorne heraus infrage gestellt werden müssen“, faselte er. Wenn die Politik der Reduktion von Treibhausgasen nicht die oberste Priorität zukommen lasse, drohe eine völlige Veränderung der Fußballkultur: „Alle unsere Rituale rund um Fußball sind in Gefahr“, orakelte und er und beschloss seine Klimapredigt mit den Worten:„Guten Fußball gibt es nur auf einem gesunden Erdball!“

Stockendes Hirneiweiß

Was das gegenwärtige Klima bei de WM anbelangt, so doziert der TV-Doc, für die Spieler sei “die Hitze nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belastend”. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch “bei höheren Temperaturen reizbarer und aggressiver” sei. Er verstieg sich gar zu der aberwitzigen Aussage, die Stinkefinger-Geste von Stefan Effenberg während der WM 1994, die ihm den Rauswurf aus der deutschen Nationalmannschaft eintrug, könne durch die damalige Hitze am Spielort erklärt werden. Dasselbe gelte auch für Online-Kommentare. „Es gibt Statistiken, Du schreibst zum Beispiel auch mehr Hassmails bei Hitze. Du drehst durch“, schwafelte Hirschhausen weiter. Abgesehen davon, dass diese Witzfiguren offenbar alle vergessen haben, dass es schlicht und ergreifend Sommer ist, wird bei solchen Sätzen offenkundig, wer hier durchgedreht ist – und das ganz unabhängig von der Hitze: Dass zwei studierte Mediziner wie Lauterbach und Hirschhausen – die allerdings so gut wie gar nicht als Ärzte praktiziert haben, ständig solch einen hanebüchenen Schwachsinn verzapfen und auch noch ständig ein Forum dafür erhalten, ist eine Schande. Unbedarfte Menschen, die diese beiden Figuren aufgrund ihres Studiums und ihrer medialen Dauerpräsenz irrtümlicherweise für Koryphäen halten, glauben diesen Bullshit und lassen sich davon einschüchtern.

Die Scharlatanerie ist dabei sogar für Laien nicht einmal besonders schwer zu durchschauen: Vor drei Jahren bereits ging Hirschhausen mit der Theorie hausieren, Hitze sei die „mit Abstand tödlichste Gefahr der Klimakrise“ – und verglich dabei das menschliche Gehirn ernsthaft mit einem Ei, weil beide aus Wasser, Fett und Eiweiß bestünden. Wenn ein Ei, so Hirschhausen, erst einmal bei 42 Grad gekocht sei, gerinne das Eiweiß und werde hart; der Prozess sei unwiderruflich. Für das Gehirn gelte dasselbe, weshalb es eine Illusion sei, wenn man glaube, der Mensch könne sich an solche Hitzegrade anpassen. Einen solchen ausgemachten Unsinn verzapft ein Mediziner. Er sollte sich selbst fragen, wie die Menschheit seit Jahrtausenden mit extremer Hitze fertig geworden ist (un den Staaten am Persischen Golf gibt es beispielsweise jedes Jahr Temperaturen von um die 50 Grad, ohne dass die Menschen dort ausgestorben wären). Dass einem Mediziner der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur offensichtlich unbekannt ist, hätte ihn eigentlich schon damals disqualifizieren müssen; doch auch wenn ihre angeblich wissenschaftlich erwiesenen Behauptungen und Prophezeiungen noch so lächerlich sind, sie sind nützliche Idioten eines gezielten Alarmismus, mit dem Politik gegen die Menschen durchgesetzt wird. Immerhin: Mit ihrem Hitze-Wahn verkörpern wichtigtuerische Irrlichter wie Lauterbach und Hirschhausen die wörtliche Bedeutung des Begriffs „hirnverbrannt“.


Montag, 22. Juni 2026

Tagelange Hitze mitten im Sommer? Das kann nur der menschgemachte Klimawandel sein

von Albrecht Künstle

Auch abgeranzte und längst stillgelegte Messstationen liefern „Klimadaten“



Die Temperaturaufzeichnungen bringen es an den Tag: In den Städten ist es heißer als auf dem Land, und in ländlichen Kommunen ist es wärmer als draußen in der Natur. Ich ging am Freitag um 15 Uhr wieder einmal mit meinem Infrarotmessgerät raus und überprüfte die Oberflächentemperaturen. Die Umgebungstemperatur betrug 34 Grad im Schatten, im Grasgarten zwei Meter neben dem Thermometer waren es 28 Grad, doch auf der Südseite des Hauses war der furztrockene Rasen in der Sonne 38 Grad warm. Warum? Weil es seit über einer Woche nicht mehr geregnet hat und keine Verdunstungskühle entstehen kann. Dann ein paar Schritte raus auf den Gehweg und die Straße: Die Oberflächentemperaturen lagen dort um die 59 Grad – obwohl der Asphalt nur grau ist und nicht schwarz. Auf meiner hell gefliesten Terrasse konnte ich bei 45 Grad Oberflächentemperatur barfuß gehen; auf dem Gehweg mit 59 Grad nicht mehr. Um die Messungen zusammenzufassen: Der Temperaturunterschied zwischen trockenem Rasen – also ein wenig Natur – und dem Asphalt betrug 15 Grad, ich maß auch schon 20 Grad Unterschied, als der Rasen nicht so ausgetrocknet war. Übrigens: 10 Grad betrug der Unterschied zwischen draußen und unserer Wohnung – ohne Klimaanlage!

Das Haus hatte ich schon 1980 selbst gedämmt, leider nur 6 Zentimeter stark (der Standard waren 4 Zentimeter, wenn überhaupt); 10 Zentimeter wären besser gewesen, wobei alles darüber hinaus meines Erachtens Unsinn ist, weil jeder Zentimeter mehr immer weniger Nutzen bringt. Dämmung und eine systematische Lüftung (dabei gilt es genau zu beobachten, wann sich die Innen- und Außentemperatur umdrehen!) sind die “halbe Miete“. Übrigens: Auch unsere Mieterin im Dachgeschoss ist zufrieden. Das Dach ließ ich später nachdämmen, diesmal dann mit schwerem Material, was auch gegen Hitze besser wirkt als leichtes Dämmmaterial und zusätzlich auch besser vor Außenlärm schützt. Neben unserem Anwesen befindet sich ein noch unbebautes Grundstück von sechs Ar; bisher ein willkommener Temperaturpuffer. Doch solche Grundstücke wollen die Städte und Gemeinden trotz der Prognose einer weiteren abnehmenden Bevölkerung immer mehr überbauen lassen – was die Wohnsiedlungen immer wärmer und heißer werden lässt. Zusätzlich werden die Wohnhäuser und Wohnungen immer mehr mit Wärmepumpen ausgestattet, was im Winter temperaturmäßig kein Problem darstellt, doch im Sommer sehr wohl – denn da werden die Luft-Luft-Anlagen umgekehrt als Klimaanlagen betrieben, und die Wärme, die dem Wohnraum zur Kühlung entzogen wird, wird nach draußen gepumpt – und erhöht so die Außentemperatur zusätzlich. So kommt eins zum anderen.

Der Wärmeinseleffekt

Wie groß sind nun die Unterschiede? Die Temperaturdifferenz zwischen Städten und dem umliegenden ländlichen Raum bedingt das Phänomen der sogenannten städtischen Wärmeinsel. Wie groß sie ist, hängt von Stadtgröße, Bebauung, Wetterlage und Tageszeit ab. Typische Werte sind tagsüber 1 bis 3 Grad wärmer als das Umland, nachts häufig 3 bis 8 Grad wärmer. In großen Städten und bestimmten Wetterlagen (windschwach, wolkenlos) können leicht Unterschiede von über 10 Grad auftreten. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sind temperaturmäßig kein Problem: Oberhalb der Module ist es heißer, aber die Module beschatten die Dächer. Ein Problem jedoch sind Freiflächenanlagen: Bei großen Solarparks beobachten Forscher einen sogenannten PV-Wärmeinsel-Effekt. Die Temperaturen innerhalb eines Solarparks können höher sein als auf benachbarten unbebauten Flächen. Gemessene Unterschiede liegen häufig im Bereich von etwa 1 bis 3 Grad im Solarpark; mit der Entfernung nimmt die Temperaturerhöhung ab. Auch Windparks können ein Problem darstellen. Sie erhöhen die gefühlte Effektivtemperatur – das Resultat aus Trockentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung – durch Ausbremsen des Luftstroms.

Warum sind die Städte wärmer? Asphalt, Beton und Gebäude speichern tagsüber viel Wärme und geben sie nachts wieder ab. Weniger Vegetation bedeutet weniger Verdunstungskühlung. Gebäude reduzieren die Luftzirkulation. Verkehr und Klimaanlagen erzeugen zusätzliche Wärme. Während Hitzewellen können dicht bebaute Innenstädte nachts deutlich über 25 Grad warm bleiben, während das Umland bereits auf unter 20 Grad abkühlt. Für eine mittelgroße Stadt kann man als grobe Faustregel sagen: Nachts ist es etwa 2 bis 5 Grad wärmer als in der umliegenden Natur, in Extremfällen noch deutlich mehr.

Menschgemachte Hitze durch immer mehr Siedlungsflächen

Gegen diese Differenz infolge der tatsächlich menschgemachten Hitze in den Städten ist der angebliche “menschengemachte Klimawandel” von zwei Grad in den letzten 150 Jahren ein Nasenwasser. Dass die meisten Messstationen, mit denen der angebliche Temperaturanstieg belegt wird, daraus resultieren, dass sie einst außerhalb von Städten errichtet wurden, heute jedoch inmitten nichtbebauter Siedlungen liegen, führt zu so massiv verfälschten Vergleichdaten, dass seriöse Belege für eine die menschgemachte Erderwärmung kaum vorliegen (bestätigt durch Satellitenmessdaten, die den bodengestützten Messdaten regelmäßig widersprechen). Fakt ist, dass die deutschen „Bevölkerungsvermehrer“ in Wirtschaft und Politik – vier Millionen mehr Bevölkerung innerhalb von 10 Jahren – mit dem dadurch erforderlich gewordenen, noch nicht einmal ansatzweise an den eigentlichen Bedarf heranreichenden Wohnungsbau, mehr Autos und zusätzlichen Verkehrswegen mehr Schaden angerichtet hat als die gesamte Menschheit in den letzten 150 Jahren davor.

Und ihre “Hitzeaktionspläne” sind keine Wiedergutmachung gegenüber den Versündigungen an der Natur, die da sind: In Deutschland werden täglich (!) 50 bis 51 Hektar neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Das entspricht ungefähr 70 Fußballfeldern. Zwar wird nicht die gesamte Fläche versiegelt, weil zur Siedlungs- und Verkehrsfläche auch Gärten, Parks, Sportanlagen oder Campingplätze zählen; doch 72 Prozent dieses Siedlungswachstums gehen aufs Konto von Wohnbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Diese gehen zulasten von Ackerland, Grünland oder naturnahen Flächen, wodurch wertvolle Temperaturpuffer verloren gehen. Das Ziel der Bundesregierung liegt zwar bei einer Reduzierung auf “nur“ noch 30 Hektar pro Tag bis 2030 – aber auch das ist zuviel; und für wen braucht es das überhaupt, wenn die Bevölkerung doch angeblich abnimmt? Würde ich zu einem Klimaaktionsdemo gehen, stünde auf meinem Plakat: „Regierung heißt sie – uns bescheißt sie“.


Samstag, 13. Juni 2026

Jetzt steht sie Kopf, die Welt der Versager und der Sozialneider: Elon Musk ist der erste Billionär der Welt!

von Tom Schiller

Superstar Musk: Rotes Tuch für alle linken Staatshörigen und Zivilversager



Auf allen Plattformen der asozialen Medien eifern zahllose Ignoranten, Dummköpfe und Neidhammel aktuell offenbar um einen besonderen “Ehrentitel“: Wer setzt den dümmsten Anti-Musk-Post ab? Mit den unsinnigsten Argumenten beweisen Tausende im Minutentakt, dass sie des Denkens und vor allem Nachdenkens nicht ansatzweise fähig sind und mit ihren erschreckend simpel strukturierten Hirnen den Ausgang aus der eigenen Blase nicht mehr finden können. „Ein Billionär in einer Welt, in der Millionen von Kindern verhungern, kann nur ein Arschloch sein“ ist dabei noch eine der harmlosesten Aussagen, die die Runde machen. Und das von Leuten aus einem Land, in dem die Entnahme von abgelaufenen Lebensmitteln aus Müllcontainern als Straftat gilt.

Sie flippen aus über den Reichtum eines Visionärs und Unternehmer, aber nicht über die Geldverschwendung einer dysfunktionalen politischen Kaste, die fremdes Geld verschwendet und verschleudert. Keine Empörung darüber, dass der Staat Milliarden an seinen Steuerbürgern aus der Tasche gezogenen Hilfsgeldern für völlig abgedrehte Projekte verschwendet – wobei die sprichwörtlichen Radwege in Peru, queere Comics in Drittweltländern, klimaneutrale Kühlschränke in Failed States, Gendergerechtigkeit s in rückständigen Stammesgesellschaften oder eine Sesamstraßen-Variante auf Arabisch nur die Spitze des Eisbergs sind. Völlig vergessen wird natürlich auch, dass linke NGOs mit Milliarden öffentlichen Geldern finanziert werden mit dem einzigen Zweck, die westlichen Gesellschaften zu destabilisieren. Und vor allem: Abermilliarden an Entwicklungshilfe haben den Hunger auf der Welt nicht vollständig besiegt; Unsummen an westlichen Geldern haben das Elend in der Welt nicht ansatzweise gelindert.

Linke Ahnungslosigkeit

Aber das hätte das „Arschloch“ Elon Musk tun sollen. Doch der, so die linke Moralentrüstung, hat als gieriger Megakapitalist stattdessen lieber Geld investiert. Nie werden sozialistische Enteignungsfetischisten und linke Sozialneider verstehen, dass Musk – wie jeder Unternehmer – Risiken eingegangen ist, um Innovationen umzusetzen und und Visionen in Technologien zu überführen, aus denen Arbeitsplätze und Wohlstand für alle entstehen. Weltweit hat Elon Musk inzwischen rund 160.000 Menschen direkt in Lohn und Brot gebracht; die von seinen Technologien beflügelten Wachstumsbranchen beschäftigen Millionen Menschen. Allein hier in Texas sind es aktuell rund 20.000 direkte Jobs, außerdem entstanden Expertenschätzungen zufolge im Fahrwasser von Musks Aktivitäten allein hier mindestens 50.000 weitere Arbeitsplätze – bei Zulieferern, im Bau, in der Energiewirtschaft, Handel, Gastronomie und Service.

Das alles ist natürlich in den Augen der linken Spacken irrelevant. Und natürlich kapieren sie aufgrund ihres holzschnittartigen Verständnisses von Ökonomie auch nicht, dass der böse Elon seine Billion nicht auf dem Girokonto einer Sparkasse liegen hat oder in einem Geldspeicher hortet, sondern dass diese Summe den – prinzipiell volatilen – aktuellen Börsen- oder Marktwert seiner Unternehmen darstellt, der genauso schnell auch abstürzen kann. Diese simplen Zusammenhänge übersteigt die Vorstellungskraft vor allem von Deutschen, für die das Geld am liebsten vom Staat kommt und pünktlich am Monatsletzten auf dem Konto ist, ebenfalls. Doch diese Denkweise ist nicht verwunderlich in einer Welt, in der Politiker Schulden in der Höhe eines Vielfachen von Musks Vermögen als „Sondervermögen“ bezeichnen…


Sonntag, 26. Oktober 2025

Wie sich deutsche Nahostwissenschaftler gegen den jüdischen Staat stellen

von Kevin Culina

International sind Boykott-Aufrufe gegen Israel in den Nahostwissenschaften mittlerweile Standard. Nun wird der Vorstand eines großen deutschen Forscher-Verbands von Anti-Israel-Aktivisten übernommen. Jüdische Wissenschaftler beklagen ein zunehmend antisemitisches Klima.

In der deutschen Nahostwissenschaft vollzieht sich eine Wende zum politischen Aktivismus – und gegen Israel. Der neue Vorstand der rund 1300 Mitglieder starken Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (Davo) wendet sich laut Programmschrift gegen eigene „koloniale Denkmuster“, will den „Orientalismus überwinden“ und dem wichtigsten Verband des Bereichs einen neuen Namen geben. Wissenschaft dürfe nicht neutral sein, schreibt die seit September amtierende Vorsitzende Christine Binzel, Professorin für Volkswirtschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen. Man stelle sich „gegen Genozid und Völkermord, Kolonialismus und Rassismus“ und wolle „sichtbare Solidarität mit Palästina“ zeigen.

Ökonomie-Professorin Christine Binzel, 
antisemitische Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient



Was das bedeuten könnte, zeigen Binzels politische Einlassungen. Die Ökonomin fordert einen akademischen Boykott Israels. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dortigen Institutionen, die sich „mitschuldig“ an Verbrechen wie „Besatzung, Apartheid und Genozid in Palästina“ gemacht hätten, müsse beendet werden, heißt es in der auch von ihr unterzeichneten europäischen Uppsala Declaration aus dem September dieses Jahres.

In einem offenen Brief an die Bundesregierung forderte Binzel im Juni die „sofortige Überprüfung aller diplomatischen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel“. Mit dem Gaza-Krieg unterstütze Deutschland die „Vernichtung und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung“ und damit „eines der größten Verbrechen unserer Zeit“. Neben Binzel trat Hanna Kienzler, Professorin für Global Health am King’s College London und ebenfalls im Davo-Vorstand, als Mit-Initiatorin auf.

Die antiisraelische Ausrichtung ist international bereits manifestiert. Der US-Dachverband Middle East Studies Association (Mesa) schloss sich 2022 der BDS-Bewegung an, die den jüdischen Staat durch Boykott isolieren will. 2019 beschloss auch die British Society for Middle Eastern Studies (Brismes) einen Boykott. Im selben Jahr verurteilte allerdings der Bundestag die „Argumentationsmuster und Methoden“ der BDS-Kampagne als antisemitisch.

Die neue Davo-Vize Hanna Al-Taher schreibt über den Hamas-Überfall auf Israel vom 7. Oktober 2023: „Gleitschirme über dem Grenzzaun von Gaza. Ein Bulldozer durchbricht den Grenzzaun, der Gaza umgibt. Die Symbolkraft dieser Bilder ist enorm: Ausbruch, Rückkehr, Freiheit.“ Ein Bulldozer, so die Politologin von der TU Dresden, der zuvor palästinensische Häuser zerstörte, habe den Grenzzaun niedergerissen: „In diesem kurzen Moment wird eine Vorstellung möglich: Befreiung.“ Dies gelte „unabhängig davon, wie man strategisch, militärisch oder politisch zu der von verschiedenen Gruppen ausgeführten Operation steht“.

Zur Erinnerung: Am 7. Oktober wurden rund 1200 Israelis ermordet, Tausende verletzt, gequält, vergewaltigt. Al-Taher schreibt: „Die Tatsache, dass der 7. Oktober nicht nur für Tod steht, sondern auch mit Freiheit verbunden ist, lässt sich nicht einfach ignorieren, auch wenn die deutsche Staatsräson eine solche Interpretation nicht zulassen kann.“

Aus der Davo kommt vereinzelt Widerspruch. Ein Islamwissenschaftler, der aus Furcht vor beruflichen Konsequenzen anonym bleiben möchte, kritisiert eine „monothematische“ Ausrichtung. Eine Position für Palästina sei zwar Konsens, sagt er und verweist auf die rund 60.000 getöteten Palästinenser im Gaza-Krieg. Der Vorstand erkläre allerdings nicht, wem „Solidarität“ gelte: „Für das Land, die Menschen in Palästina, dortige Organisationen – oder die palästinensischen Unterdrücker der Palästinenser?“ Ein Israel-Boykott sei falsch, er treffe auch regierungskritische und arabische Israelis.

„Transformation in ideologische Echokammer“

Johannes Becke, Professor für Israel-Studien an der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg und selbst Davo-Mitglied, wirbt für eine enge Kooperation von Islamwissenschaften und seiner Disziplin nach dem 7. Oktober. „Mit der Transformation der Davo in eine ideologische Echokammer, die von BDS-Unterstützern geführt wird, ist ein solches Gespräch dort nicht mehr möglich“, sagt der Forscher. „Die Forschung zu den arabisch-israelischen Beziehungen, bei der nicht die eine oder die andere Seite im Voraus als politischer Feind markiert wird, muss sich damit andere Räume suchen – außerhalb der Davo.“

Auch das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender äußert Kritik: „Aussagen, die den 7. Oktober ästhetisieren, relativieren oder in ein ‚Befreiungs‘-Narrativ überführen, verkehren Täter und Opfer, negieren das Leid der Betroffenen und reproduzieren antisemitische Deutungsmuster“, sagt Leiterin Julia Bernstein, Professorin für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Statt „Romantisierung“ müsse das terroristische Massaker verurteilt werden.

Der akademische Boykott Israels untergrabe Wissenschaftsfreiheit und Glaubwürdigkeit der Forschung. „Für jüdische und israelische Forschende in Deutschland führt eine solche Ausrichtung zu Ausgrenzungserfahrungen, Selbstzensur, Einladungs- und Kooperationsverlusten, erhöhtem Sicherheitsdruck und realen Karriereeinbußen“, sagt Bernstein. Hinzu komme die psychische Belastung durch zunehmende Bedrohungen.

Der Zentralrat der Juden hält Boykott-Aufrufe gegen Israel in der Wissenschaft für einen „Ausdruck von Geschichtsvergessenheit“. Ein Sprecher sagt: „Es sind nicht deutsche Professoren, die ihre Vorlesungen wegen Raketenalarm unterbrechen müssen. In Israel ist dies an der Tagesordnung.“ Der Davo komme eine besondere Verantwortung zu, „die Ideale und Potenziale der Wissenschaft zu fördern: den Austausch, die Verständigung über Länder- und kulturelle Grenzen hinaus sowie das gegenseitige Verständnis“. Mit Boykottaufrufen werde „jegliche konstruktive Arbeit torpediert“.

Verbandschefin Binzel betont auf Anfrage, dass es bei der Uppsala Declaration und ihrem offenen Brief um Kooperationen mit israelischen Institutionen gehe, nicht um einzelne Wissenschaftler. „Beides steht in keinem Zusammenhang mit meiner Funktion als Vorsitzende der Davo und ist durch die Wissenschafts- und Meinungsfreiheit geschützt.“ Stellvertreterin Al-Taher verweist nur auf das Vorstandsprogramm, dem zufolge die Arbeitsgemeinschaft ein Ort für „kritische, interdisziplinäre, internationale und engagierte Wissenschaft“ sein soll.


Mittwoch, 3. September 2025

Klimaklaps oder Klimakollaps? Von Wetterfröschen und Wetterzauber

von Bernd Volkmer

Funktionsalarmist und System-Klimaknallfrosch Sven Plöger



Ich habe die Erklärung für die globale Erderwärmung gefunden: Es gibt nachgewiesen eine Korrelation zwischen der Anzahl und Häufigkeit von Veranstaltungen anlässlich des Christopher Street Day (CSD) und dem Anstieg der Temperaturen. Hamburg, Berlin und Köln sind Hochburgen des CSD. Hamburg verzeichnete 2025 eine Rekord-Großparade. Aber auch andere Metropolen, ja sogar Kleinstädte ziehen inzwischen nach und wollen beim Spektakel dabei sein. Bei so vielen heißen Jungs und Mädchen und Zwischengeschöpfen dort muss das Klima sich ja erwärmen! Meine Studie ist natürlich streng wissenschaftlich und Fakten basiert. Der Zusammenhang lässt sich nicht leugnen.

Vereinfacht gesagt: Die Klimawissenschaft funktioniert auf Grundlage ganz ähnlicher Modelle und (Schein-)Korrelationen. Ich bekam kürzlich, eher zufällig, das Buch des Meteorologen Sven Plöger mit dem Titel “Zieht Euch warm an, es wird heiß” in die Finger. Plöger sagt nicht nur das Wetter im Fernsehen an, er ist auch gern gesehener Gast in Unterhaltungssendungen und Talkshows. Gern tritt er auch mit Dr. Eckart von Hirschhausen auf, einem anderen Akademiker, der sich ganz dem Klimawandel verschrieben hat und unter anderem bei “Das Quiz”, damals mit Frank Plasberg, bei “Riverboat”, bei Markus Lanz, Maischberger, “Hart aber Fair”, der NDR-Talkshow “3 nach 9” und vielen weiteren Formaten wiederholt zu Gast war beziehungsweise ist.

Von Kurven zur verbogenen Realität

Hier und überall darf Plöger mit einem Lächeln dann, völlig unwidersprochen, seinen systemtreuen Klima-Unsinn verbreiten. Ja, er macht schon viel Spaß und ist ein lustiger Zeitgenosse! Nett sieht er ja aus, das muss man ihm lassen. Es klappt allerdings nicht immer, da offenbar eine Propaganda-Veranstaltung bei der “Klimawoche Bielefeld” 2020 vom Ozonloch gefressen wurde. Offiziell haben null teilgenommen, einer war interessiert. Das dürfte nachhaltige Depressionen beim Vortragenden hinterlassen haben. Deshalb möchte ich Herrn Plöger hier eine Plattform bieten und sein “hochwissenschaftliches” Buch etwas näher beleuchten.

Das Thema “Klimawandel” interessiert mich schon seit einigen Jahren. Ich war eigentlich völlig unvoreingenommen, stellte aber schnell fest, wie spannend dieses Buch für mich wird und das nicht im positiven Sinne, denn Sven Plöger gibt sich schon auf den ersten Seiten zahlreiche Blößen und lässt wirkliche Unabhängigkeit vermissen.

Es beginnt schon bei der Kurve im Vorwort. Die Kurve am unteren Rand der ersten Seiten suggeriert, dass das Klima auf der Erde immer stabil war und erst seit der Industrialisierung die Temperaturen ansteigen. Das ist aber absolut nicht so. Denn Eiszeiten und Warmzeiten gab es auf der Erde mehrfach. Und schaut man ganz genau hin, so bewegt sich die Temperatur im genannten Zeitraum bei Plöger innerhalb einer Schwankung von einem Grad (!). Es sind aber insgesamt arge Zweifel an der Datenlage der Kurve angebracht, zumal er die Quelle nicht offenlegt.

Grundfalsche Behauptungen

Es reicht ein Blick auf offizielle Daten und Kurven zu Temperaturveränderungen der Erde, um zu erkennen, dass Plögers Daten nicht stimmen können. In dortigen Kurven sieht man, dass es die allermeiste Zeit auf der Erde wesentlich wärmer war als heute. Auch wenn es Herr Plöger nicht hören will: Wir leben aktuell noch am Ende einer Eiszeit. Genauer gesagt handelt es sich um ein vor 2,7 Millionen Jahren begonnenes Eiszeitalter, das in das übergeordnete, vor 37 Millionen begonnenes Känozoische Eiszeitalter eingebettet ist. Eiszeitalter sind dadurch definiert, dass die Pole und Hochgebirge teilweise oder ganz vereist sind, was über die Gesamtdauer der 4,5 Milliarden Jahre andauernden Erdgeschichte nur absolute Ausnahmen waren.

Innerhalb dieses Eiszeitalters gibt es Kaltphasen (Glaziale und Stadiale) sowie Warmphasen (Interglaziale und Interstadiale). Wir befinden uns derzeit in einer solchen Warmphase: Das aktuelle Interglazial nahm vor 10.000 Jahren nach dem Ende des letzten Glazials (die umgangssprachliche “letzte Eiszeit” seinen Anfang. Und selbst diese Wärmephase ist wiederum in Optima und Pessima unterteilt. Das letzte Pessimum war die “Kleine Eiszeit” etwa von 1600 bis 1850, an die sich ein neues Optimum anschließt – und dieses ist die gegenwärtige moderate Erwärmungsphase. All das sind minimale natürliche Schwankungen gegenüber den übergelagerten System des anhaltenden Eiszeitalters. Schon allein aufgrund dieser Zusammenhänge ist die Annahme, man hätte es aktuell mit einer “menschgemachten Erderwärmung” zu tun, extrem unwahrscheinlich und genau genommen unwissenschaftlich.

“Populisten, die tölpelgleich durch die Welt irrlichtern”

Zumal selbst innerhalb dieser Optima und Pessima Schwankungen normal sind; Professor Horst Malberg, ehemals Leiter des Instituts für Meteorologie an der Freien Universität Berlin, stellt in einem Vortrag klar, dass es, wenn man den Zeitraum seit der kleinen Eiszeit im 16./17. Jahrhundert betrachtet, ein ständiges Auf und Ab bei den durchschnittlichen Temperaturen gibt. Es ist also völlig normal, dass sich die Temperaturen auf der Erde ändern und beachtlichen Schwankungen unterliegen. Nur nicht für den “Experten“ Plöger und seine Kollegen der staatlich geförderten Klimapanikkunde.

Des Weiteren propagiert Plöger eine Überlegenheit westlicher Wissenschaft. Seinen Vorschlag, Kritiker zu ignorieren beziehungsweise, sofern es sich dabei um Politiker handelt, diese nicht zu wählen widerspricht jeglicher wissenschaftlichen Betrachtung. Es handelt sich um pure Ideologie im Sinne der links-grünen Sekte. Dabei vergisst Plöger völlig, dass Wissenschaft schon immer gerade vom Disput, von These und Gegenthese lebt, und zwar so lange, bis ein ultimativer Beweis erbracht ist. Statt dieses Grundprinzip zu würdigen, beschimpft Plöger in seinem Buch Kritiker als „Populisten, die tölpelgleich durch die Welt irrlichtern„.

Unzulässiger Schluss

Auch sein konstruierter Gegensatz zwischen Alt und Jung stimmt nicht. Plöger schlägt einen Generationenpakt vor, der darauf beruht, dass die Alten ihr umweltschädliches Verhalten ändern sollen, so wie es die Jüngeren fordern, und sich so im Gegenzug das Wohlverhalten der Jüngeren verdienen sollen. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass die Älteren umweltbewusster handeln als die unter 30-Jährigen. Seine Recherche ist also auch hier ungenau. Auch die Frage, ob man es mit langfristigem “Klima” oder bloßem Wetter zu tun, hat beantwortet Plöger äußerst unscharf – mit einer Sicht auf die Jahre 2017 bis 2020. Natürlich zieht er sodann den unzulässigen Schluss, dass dies der Kategorie Klima zuzuordnen sei. Dabei wird “Klima” im engeren Sinne – wissenschaftlich seit jeher eigentlich unbestritten – definiert als das “Durchschnittswetter“ (oder genauer als die statistische Beschreibung in Bezug auf den Mittelwert und die Variabilität relevanter Größen) über einen Zeitraum von Monaten bis zu Tausenden oder Millionen von Jahren. Eine klassische Periode beträgt 30 Jahre, wie von der World Meteorological Organization (WMO) definiert wird. Die relevanten Größen sind meistens Oberflächenvariablen wie Temperatur, Niederschlag und Wind. Außerdem gilt: “Klima im weiteren Sinne ist der Zustand des Klimasystems, einschließlich einer statistischen Beschreibung.“

Es ist wohl wahr, dass es weltweit zu einem Anstieg der mittleren Temperaturen gekommen ist. Aber “spielt” unser Klima deshalb wirklich “verrückt”? Natürlich nicht. Die Schwankungen innerhalb der letzten zweitausend Jahre waren teils gravierender als heute, und es ist auch nicht wahr, dass sich Veränderungen “noch nie in diesem Tempo” ereignet haben. Auch hier genügt ein Blick auf die Temperaturkurven. Nochmals: Klimaveränderungen gab es schon immer auf der Erde. Das ist der Normalzustand – ob über Äonen von Millionen Jahren bis zu kürzesten Intervallen, in die kleinsten Fraktale und Betrachtungsmaßstäbe hinunter – wie bereits oben erklärt.

Ozonloch, Sommerloch und anderer Kram

Selbst der Weltklimarat (IPCC) erklärt diese Schwankungen wie folgt: „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes, nichtlineares chaotisches System. Daher ist die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich“ (zitiert nach IPCC TAR, Working Group I: “The Scientific Basis”). Trotzdem versuchen sogenannte Klimawissenschaftler oder gutgelaunte Berufsapokalyptiker und Wetterfrösche wie Plöger, sich Modellrechnungen zu bedienen, die das Klima “vorhersagen” wollen, siehe etwa Plögers Kurvenverlauf am Ende seines Vorwortes. Plöger führt gleich drei Modellrechnungen an – obwohl diese beruhen immer auf Annahmen beruhen und ihre Aussagekraft deshalb äußerst fraglich ist, weil man an den Parametern so lange drehen kann, bis ein zuvor festgelegtes Ergebnis passt.

Wenn sich aber das Klima chaotisch und nicht linear verhält – wie wollen wir es dann für eine Periode von mindestens 30 Jahren oder teils viel länger voraussagen? Plöger etwa versucht, das Klima allen Ernstes bis 2100 vorherzusagen, und das, wo sich selbst das Wetter mit höherer Sicherheit allenfalls für drei Tage vorhersagen lässt. Das müsste ein Meteorologe wie Plöger eigentlich wissen. Grundsätzlich kann man das Klima mit Genauigkeit nur vergangenheitsbezogen betrachten. Alle langfristigen Vorhersagen und Modelle sind hingegen unseriös und bedeuten nichts anderes als ein Blick in die Glaskugel.

Wissenschaftlicher Anstrich

Um dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben, bemüht Plöger die Physik und unbewusst auch die Chemie, ohne diese zu nennen: Er vergleicht den Zusammenhang zwischen Chlor – eigentlich gemeint sind die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) – und dem Ozonloch einerseits mit CO2-Ausstoß und globaler Erwärmung andererseits. Im Gegensatz zu FCKW kommt CO2 aber schon immer in unserer Atmosphäre vor; 0,04 Prozent CO2 sind in der Luft. Davon produziert die Natur 96 Prozent – und nur der kleine Rest, also vier Prozent, der Mensch. Vier Prozent von 0,04 Prozent bedeuten also also einen CO2-Anteil von 0,0016 Prozent an der Atmosphäre. Für einen Anteil unserer Atemluft in Höhe von 0,0016 Prozent ist die der CO2-Ausstoß des Menschen verantwortlich. Hauptbestandteile der Luft sind Stickstoff (78,08 Prozent) und Sauerstoff (20,95 Prozent), während wir bei CO2 also von einem Spurenstoff in kaum messbarer Menge reden.

Dieses CO2 ist übrigens auch in keiner Weise toxisch, sondern im Gegenteil Lebensgrundlage unserer Pflanzenwelt. Aus der Erdgeschichte, also klimahistorisch, sind weitaus höhere Konzentrationen von CO₂ bekannt, die mit einer enormen Biodiversität und geradezu explodierendem pflanzlichen und tierischen Leben einhergingen. Hingegen weist die Erdatmosphäre gegenwärtig eigentlich eine vergleichsweise geringe CO₂-Konzentration auf, verglichen mit früheren Epochen. Bezeichnenderweise widerspricht Plöger sogar ein Kollege, der MDR-Wetterprophet Thomas Globig, was CO2 als Ursache für den Klimawandel anbelangt: Hier ein kurzes MDR-Video von vor zehn Jahren, also aus einer Zeit, als man so etwas noch senden durfte.

Wenn sich “99 Prozent der Wissenschaftler” einig sind…

Als Beweis seiner Thesen stellt Plöger fest, dass “99 Prozent der Wissenschaftler” sich einig seien, “dass der Mensch erhebliche Auswirkungen auf das Klima-Geschehen hat”.
Diese oft zitierte Posse ist einfach ein Märchen, dass man gern weitererzählt. Zunächst einmal sind es nicht 99, sondern nur 97 Prozent, die diese Einigkeit angeblich teilen; selbst hier ist Plöger unwissenschaftlich unpräzise. Und dann sind diese 97 Prozent das Ergebnis der Studie des Kognitionspsychologen John Cook aus dem Jahr 2013, die gezielt die tatsächliche Datenbasis Studie verschleierte und eine irreführende Zusammenfassung der Ergebnisse lieferte. Denn hat Cook hat einfach sämtliche Enthaltungen in seiner Erhebung ignoriert und damit alle Wissenschaftler, die sich nicht eindeutig festlegen wollten oder konnten, aus der Rechnung herausgenommen. Das waren in diesem Fall 67 Prozent (!) der befragten Wissenschaftler.

Durch diesen rechnerischen Taschenspielertrick bezogen sich die Ergebnisse dann nur noch auf rund 33 Prozent der Gesamtstichprobenmenge. Daraus wurde dann am Ende die bis heute zitierte (oder sogar, siehe Plöger, nach oben verfälschte) Aussage abgeleitet, dass die “überwältigende Mehrheit” – nämlich 97 Prozent – der Wissenschaftler einen menschgemachten Einfluss am Klima anerkenne. Die Einzelheiten zu diesem Skandal kann man unter anderem hier nachlesen. Dass Plöger diesen Schwindel unerwähnt lässt und sich sogar auf ihn als Beweis des “Konsens-Dogmas” beruft, ist bezeichnend.

Wird der Klima-Vatikan die Klimaskeptiker rehabilitieren?

Doch nehmen wir einfach einmal an, es wären sich tatsächlich 97 Prozent aller Wissenschaftler darüber einig, dass der Mensch für die gegenwärtigen Klimaveränderungen verantwortlich wäre. Dann würfe dies immer noch die Frage auf, welchen Wert diese Einigkeit hätte. Die Erde ist der Mittelpunkt des Universums, und die Sonne und alle Sterne drehen sich um sie: Das glaubten noch viele Gelehrte im Mittelalter (manche glaubten sogar immer noch daran, wie einige Verirrte auch heute wieder, dass die Erde eine Scheibe sei). Erst Kopernikus erkannte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Und selbst das war lange nicht die vorherrschende Meinung im Mittelalter: Galileo Galilei wurde noch 1632 von der Katholischen Kirche gezwungen, der Theorie von Kopernikus abzuschwören, und anschließend lebenslang der Aufsicht der Inquisition unterstellt. Erst 360 Jahre später, 1992, wurde er vom Vatikan rehabilitiert.

Was damals die Inquisition war, ist heute der Weltklimarat (IPCC), und der moderne Ablassbrief nennt sich “CO2-Zertifikat”; ansonsten hat sich in Sachen Dogmatik und reiner Glaubenslehre nicht viel geändert. Es wird wohl wieder 400 Jahre dauern, bis die Klimakirche die Klimaskeptiker rehabilitiert. Dabei ist es äußerst verwegen, sich darauf zu berufen, dass die meisten Wissenschaftler einer bestimmten Ansicht sind, und dies zum Beweis der Richtigkeit zu erheben. Fast immer waren es einzelne Außenseiter, die eine Theorie infrage stellen und sich dadurch dem Shitstorm einer breiten Öffentlichkeit aussetzen. Viele hielt – und hält – dies sogar davon ab, ihre abweichenden Erkenntnisse zu veröffentlichen, da soviel Offenheit oftmals mit beruflichen Nachteilen einhergeht. Dabei liegt gerade in der Auseinandersetzung, im offenen Disput, das Potential für neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Hitzeschutzpläne für vulnerable Gruppen

Wenn man als Politiker im Gespräch bleiben will, muss man sich unsterblich machen. Genau das dürfte Ex-Gesundheitsminister Lauterbach angetrieben haben, als er uns einen “Hitzeschutzplan” und jährlich einen “Hitzeaktionstag” verordnete. Nach Corona fand sein autoritärer Retterkomplex im Klimawahn ein neues Steckenpferd. Ich muss an dieser Stelle vorsichtig sein, was ich schreibe, da der Begriff „Dürre im Kopf“ bereits vergeben und zu einer Straftat mutiert ist. Der “Hitzeschutzplan” jedenfalls hat zum Ziel, Hitzeschutz in allen Lebensbereichen, aber auch in den Bundes- und Ländergesetzen zu verankern, um Deutschland in den nächsten Jahren hitzeresistent zu machen. Da bin ich aber froh, dass sich unsere Regierenden solche Sorgen um uns machen und dem Klimawandel trotzen!

Vielleicht könnte es aber auch notwendig werden, die Hitzeschutzräume zu beheizen; doch selbst das würde für die hiesigen Schildbürger keinen Widerspruch zum Klimawandel darstellen, dem statistisch gesehen die Richtung ja völlig egal ist. Schaut man sich die Sterbestatistik an, so versterben gerade in den Sommermonaten wesentlich weniger Menschen als in den Wintermonaten. Wozu also dieser Budenzauber? Es geht einfach um das Märchen vom menschgemachten Klimawandel und um das Schüren von Angst vor selbiger.

Das Problem der globalen Verblödung ist dringlicher

Und wem das immer noch nicht reicht, der kann sich ja Sven Plögers Buch zulegen (ich habe noch eins zu verschenken – an Selbstabholer). Spätestens dann weiß jeder genau Bescheid, warum wir Milliarden gegen die “globale Erderwärmung” im Sand versenken. Allerdings wäre das Geld doch besser eingesetzt, würden wir es gegen die globale Verblödung verwenden. Denn wir werden die Entwicklung des Klimas nicht aufhalten – es sei denn, wir könnten den Lauf der Zeit anhalten. Dann aber wären wir wohl Gott höchstpersönlich.

Für alle, die dennoch Angst vor der globalen Erwärmung haben, zum Abschluss ein Trostpflaster: Es gibt Forscher, die ab 2030 eine deutliche Abkühlung der Erde prognostizieren (etwa Valentina Zharkova von der Northumbria Universität in Newcastle). Natürlich ist deren Prognose genauso “sicher” wie die der drastischen Erderwärmung…


Dienstag, 8. Juli 2025

Wenn Hysterie Politik ersetzt

von Boris Reitschuster

Klima-Aktivistin weint, Ex-Vizekanzler tröstet – und der Verstand hat Sendepause


Nicht jeder politische Auftritt ist berichtenswert. Manche wirken wie Realsatire, andere wie Endlosschleifen aus Empörung und Erschöpfung. Doch die ServusTV-Sendung vom vergangenen Donnerstag sprengte diese Kategorien. Sie zeigte in aller Deutlichkeit, was passiert, wenn Emotionen nicht mehr argumentieren, sondern regieren. Und wenn Zweifel nicht mehr erlaubt sind – selbst dann nicht, wenn sie sachlich und ruhig vorgetragen werden.

Eigentlich wollte ich über einzelne Eskapaden des rot-grünen Moralwahnsinns gar nicht mehr schreiben. Zu oft gleichen sie sich, zu vorhersehbar ist der Ablauf: Dramatisierung, Empörung, Gesinnungsapplaus. Aber dieser Abend war anders. Er war eine Blaupause für den Zustand einer ganzen Debatte – und mehr noch: ein Blick in die seelische Verfassung jener, die längst nicht mehr überzeugen wollen, sondern gehorcht werden möchten.

Anja Windl, Aktivistin der „Letzten Generation“, sitzt auf dem Podium, spricht mit zitternder Stimme über Stromausfälle in Italien, Tote in der Hitze, Kipppunkte und den nahenden Zivilisationskollaps. Immer wieder wirkt sie, als stünde sie kurz vor dem Weinen. Nicht affektiert, nicht gespielt – sondern wie ein Kind, dem man gerade erklärt hat, dass morgen die Welt untergeht und niemand etwas dagegen tun will. Man möchte sie in den Arm nehmen und ihr erklären, dass man keine Panik haben muss. Dass man diskutieren kann. Dass es Lösungen gibt. Aber genau das scheint in dieser Runde nicht mehr vorgesehen.

Neben ihr sitzt Werner Kogler, der ehemalige Vizekanzler Österreichs, bis vor wenigen Tagen Chef der Grünen, grauer Bart, väterliches Grinsen. Er widerspricht nicht. Im Gegenteil. Er springt der jungen Frau zur Seite, wenn ihre Argumente ins Wanken geraten. Er verteidigt ihren Ton, ihre Angst, ihre Weltuntergangsrhetorik. Und damit entlarvt er – ungewollt, aber deutlich – worum es hier längst geht: nicht um Wissenschaft. Nicht um Strategien. Sondern um Glauben. Und um Gefolgschaft.

Denn wer die Sendung aufmerksam verfolgt, erkennt schnell, wie sich Argument und Emotionalität hier verschieben. Der Schauspieler Albert Vortell bringt es früh auf den Punkt: Das alles erinnere ihn an Corona. An die kollektive Angst, die sich verselbstständige. An Medienbilder, die plötzlich alles in Blutrot färben – Wetterkarten wie Warnmeldungen, als stünde eine atomare Katastrophe bevor. Vortell schildert seine Kindheitserinnerungen an platzenden Straßenbelag und Wasserknappheit im Italienurlaub – Jahrzehnte vor dem Begriff „Klimakrise“. Seine Botschaft: Die Welt war nie stabil. Aber heute ist sie hysterisch.

Und dann kippt die Debatte endgültig. Windl spricht von „Brandstiftung an ihrer Zukunft“, vom „menschengemachten Vernichtungsprozess“, davon, dass sie keine Kinder bekommen könne, weil ihr das ethisch nicht vertretbar erscheine. Die Stimme zittert, die Hände ballen sich, der Blick irrt hilflos durch die Runde – als suche sie Halt in einem Raum, der keiner mehr ist. Dann steht sie auf, reißt sich das Mikrofon vom Körper und verlässt das Studio.

Kein trotziges Aufbäumen. Kein kalkulierter Skandal. Sondern ein emotionaler Zusammenbruch im Live-Fernsehen. Für einen Moment wirkt es, als habe sie sich nicht nur in der Diskussion verloren, sondern in einer Welt, die keine Rettung mehr zulässt – zumindest nicht in ihrer Vorstellung.

Und dann geschieht das fast noch Bemerkenswertere: Nicht etwa Irritation, nicht Nachdenklichkeit – sondern Schutzinstinkt. Werner Kogler geht in die Offensive. Nicht gegen die Dramaturgie. Nicht gegen das Pathos. Sondern gegen die Kritiker. Er wirft ihnen vor, unsensibel zu sein. Er tadelt ihre Wortwahl, ihre Argumente, ihren Ton. Nicht die Hysterie ist für ihn das Problem – sondern jene, die sie benennen.

Dabei hatten die beiden Herren – Schauspieler Vortell und Energieunternehmer Eisenhuth – in geradezu vorbildlicher Weise diskutiert. Ruhig, sachlich, fundiert. Sie beriefen sich auf Forschung, historische Vergleiche, physikalische Zusammenhänge. Kein Angriff, kein Spott, kein rhetorisches Säbelrasseln. Doch genau das scheint heute nicht mehr gefragt zu sein. Wer ruhig widerspricht, gilt als gefährlich. Wer gelassen bleibt, als gefühllos. Und wer nachfragt, als Ketzer.

Die Ökonomin Heike Lehner versucht mehrfach, rationale Brücken zu bauen. Sie spricht von Kosten-Nutzen-Rechnungen, von Realismus, von den Zielkonflikten zwischen Klima, Geopolitik und Wirtschaft. Doch in einem Diskurs, der längst religiöse Züge trägt, ist Nüchternheit verdächtig. Rationalität klingt da schnell wie Blasphemie.

Besonders entlarvend ist der Moment, als Windl die Auflösung der „Letzten Generation“ erklärt: Man sei wohl zu spät dran. Die Kipppunkte seien vermutlich bereits überschritten. Was bleibt, ist ein Weltuntergangsglaube ohne Rettungsmission – eine Art säkularisierte Endzeitliturgie. Früher nannte man das Aberglaube. Heute heißt es Aktivismus.

Dass ausgerechnet ein ehemaliger Vize-Regierungschef diesen Alarmismus hofiert, ist mehr als nur ein politischer Fehltritt. Es ist das Eingeständnis, dass Emotion mittlerweile stärker wirkt als Analyse. Dass Tränen mehr gelten als Daten. Und dass die Moral der Lautesten die Richtung vorgibt – selbst wenn sie ins Absurde führt.

Noch verstörender wird es, wenn man genau hinhört. Kogler greift die beiden Männer in der Runde – Albert Vortell und Thomas Eisenhuth – direkt an. Sie hätten Windl wie Lehrer„geprüft“, ihr zu viele Fragen gestellt, mit „einem Ton“, der „so nicht gehe“. Doch was war geschehen? Sie hatten Argumente hinterfragt. Korrekt zitiert. Zahlen ins Verhältnis gesetzt. Keine Polemik, kein Sarkasmus, keine Herablassung. Nur Widerspruch. Doch dieser reichte aus, um als unmenschlich zu gelten – während ein emotionaler Zusammenbruch zur moralischen Überlegenheit erklärt wurde.

Am deutlichsten entlarvt sich Kogler mit einem einzigen Satz. Gegen Ende der Sendung sagt er, sichtlich aufgebracht: „Wenn ich gewusst hätte, mit wem ich hier diskutiere, wäre ich gar nicht gekommen.“ Es ist ein Satz, der alles offenlegt: Die Blase. Die Berührungsängste. Die panische Angst vor echter Debatte. Kogler wollte keine Diskussion. Er wollte Zustimmung. Und als die ausblieb, rückte er nicht seine Argumente zurecht – sondern die Gesprächspartner. Wer nicht ins Weltbild passt, ist keine legitime Stimme. Sondern ein Fehler im System.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum immer mehr Menschen sich abwenden. Nicht vom Klima. Sondern von einer Klimapolitik, die wie eine Sekte kommuniziert. Mit Tabus statt Thesen. Mit Bekenntnissen statt Belegen. Und mit einer Führungsriege, die nicht beruhigt, sondern befeuert.

Die Ironie an alledem: Je lauter der Alarm, desto tauber werden viele. Wer den Ernst der Lage begreifen will, braucht keine Heulkrämpfe. Sondern Ehrlichkeit. Und ein Mindestmaß an Selbstbeherrschung.

Was vielleicht am meisten verstört: Dass eine solche Sendung in den großen Medien kaum Resonanz findet. Kein Aufschrei, keine Analyse, kein „Was war da eigentlich los?“ Dabei hätte dieser Abend das Potenzial, eine ganze Epoche zu entlarven: als Zeitalter der Angst, in dem Emotionalität über Erkenntnis triumphiert – und Zweifel zur Blasphemie wird.

Denn Hysterie ist keine Strategie. Und schon gar kein Ersatz für Politik.


Dienstag, 23. April 2024

Aufgelöste Wetterstationen speisen Daten ein... Betrug bei Klimadaten...

von Thomas Heck...

Dass bei dem gegenwärtigen Klimaalarmismus einiges nicht stimmen kann, bemerkt jeder, der nicht ganz blind und taub ist. So hatte man schon lange festgestellt, dass viele Wetterstationen im Laufe der Zeit nicht mehr auf dem Lande liegen, sondern quasi eingemeindet wurden und nun innerhalb von Städten liegen, was die gemessenen Werte durch den Wäreminseleffekt im Sinne der Klimaspinner beeinflussen. Neu ist auch nicht die Info, dass Statistiken im Sinne der Theorie vom menschengemachten Klimawandeln angepasst werden. Neu war mir aber, dass gut ⅓ der Wetterstation in den USA gar nicht mehr existieren, dennoch aber Daten in die Statistiken einfließen. Diese werden einfach... geschätzt. Ziemlich dreist, zumal diese Daten als Begründung für den Rückbau der Industrie dienen und Milliarden an volkswirtschaftlichen Kosten verursachen und unseren Wohlstand gefährden.

Es ist "überraschend" heiß. Oder doch nicht?



Beim vermeintlichen 30 Grad Rekord in Österreich stieß Report24.news auf einige Ungereimtheiten hinsichtlich der Positionierung der Messstation. Diese befindet sich neben einer riesigen Asphaltfläche und einer Plastikmüll-Deponie. Doch das ist nur der Gipfel des Eisbergs. Hinter dem Klimaalarmismus steht erstaunlich viel offener, frecher Betrug. So wurde in den USA nun aufgedeckt, dass so genannte USHCN-Wetterstationen Daten liefern, obwohl sie in der realen Welt überhaupt nicht mehr existieren.

Die US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) vertraut auf die Daten aus einem Netzwerk von Wetterstationen, die seit hundert Jahren existieren. Sie bilden das Historical Climatology Network (USHCN). „Das Netzwerk wurde eingerichtet, um eine ‚genaue, unvoreingenommene und aktuelle historische Klimaaufzeichnung für die Vereinigten Staaten‘ bereitzustellen“, erklärt die NOAA. So werden beispielsweise die täglichen Höchst- und Tiefsttemperaturen gemessen und berichtet.

Dreißig Prozent der USHCN Stationen existieren gar nicht

Nun wurde festgestellt, dass dreißig Prozent (!) dieser Stationen physisch nicht mehr existieren. Die Geräte finden sich nicht mehr an den Standorten, es gibt sie schlichtweg nicht – aus unterschiedlichen Gründen, die im Laufe der Zeit eben eintreten können. Doch all diese Geräte melden immer noch Wetterdaten an das System. Dies berichtete der zertifizierte Meteorologe John Shewchuk. Der ehemalige Oberstleutnant gab bereits im Jänner 2024 dem Neuen Medium „Epoch Times“ in den USA ein Interview, in dem er erklärte, dass der Klimaalarmismus und die horrenden Kosten für den US-Steuerzahler auf falschen Daten beruhen.

Er liefert auch eine Erklärung dafür, woher die Daten der Stationen stammen, die es nicht mehr gibt. Sie werden „geschätzt“. Die NOAA mittelt einfach die Werte der umliegenden Stationen und trägt die solchermaßen im Prinzip frei erfundenen Werte in die historischen Datenreihen ein. Man könnte dies auch als vorsätzliche Fälschung unter Vorspiegelung einer wissenschaftlichen Vorgehensweise bezeichnen. In Extremfällen sind so viele Stationen defekt oder nicht existent, dass die geschätzten Daten aus einer Entfernung von 136 Meilen (219 km) stammen. Ein Problem, das hier hineinspielt, ist der Umstand, dass auch die Daten vieler verbliebener Stationen höchst fraglich und wahrscheinlich stark nach oben hin übertrieben sind.

Freitag, 5. April 2024

Versinkende Inseln und Küstenlinien durch Global Warming? Studie widerspricht...

von Alexander Schwarz...

Zu den vielen Horrorszenarien, die die Klimahysteriker gebetsmühlenartig verbreiten, gehört auch der Mythos, dass die Erderwärmung zum massiven Anstieg der Meeresspiegel noch zu unseren Lebzeiten und damit wiederum auch zur massenhaften Überflutung, ja zum Versinken von Inseln führe. Als Grund dafür wird unter anderem die in Warmperioden immer dagewesene zyklischen Gletscherschmelze angeführt – obwohl diese offenbar keinen messbaren Einfluss auf die Höhe des Meeresspiegels hat oder durch andere Effekte überkompensiert wird. Denn eine aktuelle Studie zeigt, dass an der Mär vom allmählichen Absaufen der Küstenregionen praktisch nichts dran ist, zumindest jeglicher Alarmismus völlig fehl am Platze ist.

Angeblich untergehende Inseln durch steigenden Meeresspiegel: Zentraler Mythos der Klimahysteriker 



Die Forscher untersuchten über 13.000 Inseln in Südostasien, im Indischen Ozean und im Mittelmeer im Zeitraum von 1990 bis 2020 mit Hilfe der Methode der Fernerkundung. Dabei stellten sie -„entgegen anfänglicher Annahmen“- fest, dass nur gerade einmal 12 Prozent der Inseln überhaupt signifikante erkennbare Verschiebungen der Küstenlinien aufwiesen. Als Hauptursache dafür wurden allerdings nicht der steigende Meeresspiegel, sondern „menschliche Aktivitäten, insbesondere Landgewinnung und -aufschüttung“ identifiziert – während natürliche Faktoren „einen vergleichsweise geringen Einfluss“ hatten. Tendenziell wird der in Warmphasen anhaltende Anstieg des Meeresspiegels zwar nicht bestritten, doch er wird nur als „verstärkender Faktor für die Küstenerosion“, nicht jedoch deren Hauptursache angesehen.

“Kombination aus natürlichen Elementen und menschlichen Aktivitäten”

Die Umwandlung von Inselküsten sei vielmehr das Resultat „einer Kombination aus natürlichen Elementen und menschlichen Aktivitäten“. Zu den wichtigsten natürlichen Faktoren würden die geologischen Beschaffenheiten der Inseln, Sedimenttransportprozesse und auch die selbstregulierenden Eigenschaften von Mangroven-Ökosystemen gehören. Gleichzeitig gebe es „bedeutende, vom Menschen verursachte Faktoren, die die seewärtige Ausdehnung von Inselküsten beeinflussen, wie zum Beispiel das Wachstum von Städten, die starke Entwicklung der Hafenwirtschaft und die Zunahme von Aquakulturaktivitäten“, so eine weitere zentrale Erkenntnis der Studie. Hotspots mit ausgeprägten Veränderungen der Küstenlinie seien häufig in dicht besiedelten Flussmündungsdeltas zu finden. In diesen Gebieten seien die Veränderungen „in der Regel durch eine ungeordnete Ausdehnung oder Überflutung von Aquakulturteichen und die Trockenlegung von Feuchtgebieten gekennzeichnet“.

Diese Befunde seien für Strategien zur Katastrophenvorbeugung und -minderung in Mündungsdeltagebieten von entscheidender Bedeutung, so die Wissenschaftler. Im Widerspruch zu ihren eigenen Forschungsergebnissen – und wohl auch, um sich nicht dem Vorwurf der Klimaleugnung (und etwaige Anfeindungen durch die Klimapolitik und die “Konsens”-Wissenschaftsgemeinde) auszusetzen – vertreten sie die Ansicht, dass der Anstieg des Meeresspiegels zwar „weiterhin eine große Herausforderung für Inselgemeinschaften“ darstellen werde, und empfehlen diesen Gemeinschaften, „wissenschaftlich abgesicherte Strategien zu entwickeln, da diese für ihr nachhaltiges Überleben und ihre Entwicklung entscheidend sein könnten“. Zudem geben sie zu bedenken, dass es für kleine Inselstaaten und -regionen „schwerwiegende Folgen“ haben könnte, „wenn sie sich nicht proaktiv anpassen oder auf kurzlebige und übereilte Maßnahmen zurückgreifen.“

Kontraproduktiver “Klimaschutz”

Die eigentliche, geradezu sensationelle Botschaft dieser Studie, über die ihre Autoren wohl selbst erschraken, ist jedoch, dass es keineswegs der ansteigende Meeresspiegel ist, von dem eine wirklich nennenswerte Bedrohung der Inseln ausgeht, sondern vor allem das Zutun des Menschen und seinen baulichen und terraformenden Aktivitäten. Diese Feststellungen erfolgten hier erstmals validiert, auf Grundlage riesiger Datenmengen. Die Forscher kommen auch nicht umhin, darauf zu verweisen, dass sich übertriebene Maßnahmen, die dem Anstieg des Meeresspiegels entgegenwirken sollen, ihrer Ansicht nach sogar geradezu kontraproduktiv auswirken können.

Das Fazit der Studie ist also ebenso aufsehenerregend wie ernüchternd: Entgegen allen von der Klimaindustrie gestreuten Behauptungen droht eben kein gigantisches Inselsterben durch Überflutung. Wie überall sonst auch, helfen hier nur vernünftige Anpassungsmaßnahmen auf wissenschaftlicher Datengrundlage – aber definitiv keine Schnellschüsse aufgrund des ideologischen Eifers, das Klima „retten“ zu wollen (inklusive der anmaßenden Annahme, dies überhaupt zu können). Es wäre wünschenswert und überfällig, dass die gesamte „Klimaforschung“ endlich wieder auf den Boden wirklicher Wissenschaft zurückkehrt, wirklich ergebnisoffene Studien in ihre Entscheidungen einbezieht und den stetigen Klimawandel, den es seit Entstehung der Erde gibt, endlich als etwas ansieht, mit dem man umgehen, das man aber nicht verhindern kann – schon gar nicht mit den wahnhaften Maßnahmen, die in Deutschland und Europa angewandt werden. Allerdings wird all dies nur ein frommer Wunsch bleiben, weil dieser Irrsinn bereits viel zu viele Profiteure bedient und längst den Charakter einer Ersatzreligion angenommen hat.



Montag, 4. September 2023

Erdtemperatur-Satellitendaten von 1979 bis 2023 entlarven erneut den Klimaschwindel

von Volker Fuchs...

Unbestechliche Messungen aus dem All



Die University of Alabama in Huntsville (UAH) hat einen speziellen Satellitentemperaturdatensatz entwickelt, der die Temperatur verschiedener Atmosphärenschichten aus Satellitenmessungen der Sauerstoffstrahlung im Mikrowellenband mithilfe von Temperaturmessungen der Microwave Sounding Unit ableitet. Es handelte sich bei diesem Verfahren um das erste, das globalen Temperaturdatensätze aus Satelliteninformationen mit hoher Präzision modelliert. Mittlerweile wird es standardmäßig als Tool zur Erforschung von Änderungen der Oberflächen- und Atmosphärentemperatur verwendet.

Satelliten messen die Temperatur nicht direkt; sie messen nur Strahlungsdichten in verschiedenen Wellenlängenbändern , die im Wege der Verfahrensproportionalität zutreffende Rückschlüsse auf die vorherrschenden planetaren Temperaturen erlauben. Bereits seit 1979 transportieren NOAA-Satelliten Instrumente, die die natürlichen thermischen Mikrowellenemissionen von Sauerstoff in der Atmosphäre messen. Die Intensität der Signale, die diese Mikrowellenradiometer bei verschiedenen Mikrowellenfrequenzen messen, ist dabei direkt proportional zur Temperatur verschiedener tiefer Schichten der Atmosphäre.

Daten konträr zu den IPCC-Angaben

Nach drei Jahren Arbeit liegt nunmehr die aktuelle Version 6.0 der Re-Analyse der globalen MSU/AMSU-Daten vor. Die satellitengestützten MSU- und AMSU-Instrumente messen die thermische Mikrowellenemission von atmosphärischem Sauerstoff im 50- bis 60-Gigahertz-Sauerstoffabsorptionskomplex, und die resultierenden kalibrierten Helligkeitstemperaturen (Tb) entsprechen nahezu der thermometrischen Temperatur - insbesondere einem vertikal gewichteten Durchschnitt der atmosphärischen Temperatur, dargestellt durch „Gewichtungsfunktionen“ (siehe den aktuelle Bericht - Stand 2023 - von Dr. Roy Spencer). Eine Diskussion des Datensatzes der Version 6.0 ist hier nachzulesen. Aktualisierungen erfolgen in der Regel innerhalb der ersten Woche eines jeden Monats. Die digitalen Daten bilden verschiedene Unterregionen der Erde und drei weitere Atmosphärenschichten ab. Diese sind die untere Troposphäre, die mittlere Troposphäre und Tropopause sowie die untere Stratosphäre.

Um wesentliche Aussagen zum "Klimawandel" machen zu können, ist der Temperaturdatensatz zu unteren Troposphäre maßgeblich. Er enthält knapp 15.000 Messdaten monatlich für insgesamt 27 Lokalitäten zu Wasser und zu Lande im Zeitraum 1979 bis Juli 2023. Diese realen, also nicht manipulierten Satellitendaten liefern Aufschluss über die objektiven planetaren Temperaturverhältnisse. Und siehe da: Diese sind, wenig überraschend, völlig konträr zu den Temperaturangaben, wie sie sonst von den Regierungen, vom "Weltklimarat" IPCC und den westlichen Mainstream-Medien zur Stützung der Klimaagenda und zum Nachweises eines angeblichen "Klimanotstandes” veröffentlicht werden. Das Ziel, Panik in der Bevölkerung zu erzeugen und daraus eine gigantische Geschäftsindustrie zu entwickeln (unter anderem durch Besteuerung der Luft aufgrund des "menschengemachten Klimaschadstoffs” CO2), wird dadurch einmal mehr entlarvt.

"Menschgemacht” ist hier vieles - aber nicht das Klima

Die Daten beweisen, dass und in welchem Ausmaß manipuliert wird. Und in der Tat, "menschgemacht" ist hier vieles - aber nicht beim realen Klima, sondern bei der Klimapropaganda:

  • durch selektive Verlagerung der Messstationen in Wärmeinseln, in denen es zivilisationsbedingt wärmer ist;
  • durch Ausblendung des hohen jährlich neuen Flächenverbrauchs (in Deutschland beträgt die bebaute Gesamtfläche derzeit 50.775 Quadratkilometer, siehe auch hier;
  • durch manipulative Umstellung auf Digitalmessung;
  • durch gezielte Schwindelnarrative wie die Umstellung von Großwetterlagen (1987 auf 1988, siehe nachfolgende Grafik) oder eine angeblich erhöhte "Sonnenscheindauer”.
Eine vergleichende Betrachtung der Satellitendaten und der "offiziellen” Behördendaten (siehe Ende der nachfolgenden Grafik) ergibt den (mathematischen) Schluss einer Divergenz um dem Faktor 20 (das erinnert beinahe schon an den Todesfallanstieg der Covid Geimpften im Februar 2021):


Einen "Klimanotstand” kann es deshalb schon nicht geben, da ab 2016 die globale Temperatur - auch am Nordpol und den Weltmeeren - signifikant abnimmt – im Gegensatz zu den DWD- und Mainstream-Meldungen:


Mit Hilfe des satellitengestützten UAH-Temperaturdatensatzes wird der Medien-Klimazauber der Regierenden nunmehr im wahrsten Wortsinne entzaubert und ad Absurdum geführt. Auf Geoengineering-Maßnahmen wie Verdunkelung der Sonne, von der Bill Gates und die US-Biden-Administration träumen, kann und sollte daher getrost verzichtet.




Freitag, 28. Juli 2023

„Global Warming” frisch aus dem Rechenzentrum

von Jason Ford...

In meinem gestrigen Beitrag wies ich darauf hin, dass die Rohdaten der Wetterstationen recht willkürlich nachbearbeitet werden, um Störeffekte beispielsweise wie die zwischenzeitlich errichtete zivilisatorische urbane Infrastruktur, die überall als Wärmeinsel fungiert, auszugleichen (Hintergrund ist, dass Messpunkte, die vor 50 oder 100 Jahren bewusst außerhalb von Städten errichtet wurde, um unverfälschte Ergebnisse zu erhalten, heute inmitten der deutlich wärmeren Siedlungsgebiete liegen). Bei diesen "Korrekturen", englisch "adjustments”, können natürlich nicht nur neue Fehler gemacht werden, sondern sie bieten auch die exzellente Möglichkeit, Daten zu manipulieren oder "passend” zu machen. Es lohnt sich daher durchaus, einmal zu näher auf die Ergebnisse zu schauen. Möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

Nachfolgend habe ich exemplarisch drei Beispiele von Wetterstationen aus dem Global Historical Climatology Network (GHCN) zusammengetragen. Zur Erläuterung: Sämtliche Produzenten von Temperaturdaten (NASA, NOAA, CRU..) stützen sich auf dieses Netzwerk. Jeweils oben sind die Rohdaten der Wetterstation in grün dargestellt, und daunter die Kurve, die schlussendlich übrig bleibt, nachdem die entsprechend "adjustments" vorgenommen wurden:


Ich weiß nicht, was Sie, liebe Leser, hier erkennen - aber mich sieht das verdächtig danach aus, als würden hier aus teilweise recht klaren Abwärtstrends, die sich aus den Rohdaten offenbar ergeben, nun auf wundersame Weise Aufwärtstrends. Das ist vor allem deshalb seltsam, weil man ja eigentlich davon ausgehen müsste, dass diese Rohdaten infolge der Wärmeinseleffekte ja einen deutlich stärkeren Temperaturanstieg verzeichnen müssten - weil sich die Messpunkte ja heute eben oft in urbanen Regionen befinden, wo die Erwärmung um einige Grad tatsächlich "menschgemacht" ist und eine Folge von Verkehr, Industrie und Abwärme hunderttausender Menschen darstellt. Folglich müssten die "Adjustments” ja eher die gemessenen Daten entsprechend nach unten korrigieren und entsprechend reduzieren - weil wir ja heute viel mehr Infrastruktur als in den 1930ern haben. Dann aber gäbe es nicht nur keine Erwärmung - sondern der reale Abwärtstrend fiele sogar noch deutlicher aus. Solche Beispiele finden sich zuhauf.

Zusätzlich dazu erschien letztes Jahr eine Studie, die diese Anpassungen für Europa ("Homogenisierung") untersuchte und feststellte, dass in 67 Prozent der Fälle kein einziges "Event” innerhalb von drei Jahren festzustellen sei, das diese Anpassung erklären würde. Fazit: Es gibt also für einen Großteil dieser Anpassungen keine schlüssigen Erklärungen. Dafür verändern sich die Temperaturen der Vergangenheit auf wundersame, fast schon Orwell'sche Weise in eine bestimmte Richtung... Sachen gibt's!




Samstag, 27. Mai 2023

Wenn der "Wissenschaftler" den Treibhauseffekt erklärt...

von Thomas Heck...

Mojib Latif, der schon seit gefühlt 30 Jahren durch die Medien geistert und seine Lügen vom Klimawandel verbreitet, erklärt dem staunenden Zuschauer unwidersprochen bei Markus Lanz, dass sich wegen eines CO2-Anteils in der Atmosphäre von 95% auf der Venus eine Klimakatastrophe ereignet hat, die zu einer Temperatur von 400 Grad Celsius führte und suggeriert damit, dass der Erde ein ähnliches Schicksal droht, deren CO2-Gehalt in der Atmosphäre bei 0,042% liegt. Leider vergisst er die Kleinigkeit zu erwähnen, dass die Erde in ungefähr 150 Mio. km Entfernung die Sonne umkreist, die Venus dagegen in 108 Mio. km, als also gut ⅓ näher an der Sonne. Wer jetzt glaubt, die Entfernung von der Sonne hätte etwas mit der Temperatur zu tun, ist ein verdammter Klimawandel-Leugner. 


Übrigens: Auch auf dem Mars liegt der CO2-Gehalt der Atmosphäre bei 95%, die Durchschnittstemperatur liegt allerdings bei -63 Grad Celsius. Hier scheint der Einfluss des CO2 eine eher untergeordnete Rolle zu spielen.



Auch Markus Lanz scheint beeindruckt zu sein, spricht er doch von einer "krassen Klimakatastrophe"... Experten unter sich. Leider war kein Wissenschaftler eingeladen, der den abstrusen Thesen Latifs etwas fachliches hätte entgegensetzen können. Leider war da nur AfD-Mann Steffen Kotré zugegen, der als Buhmann und Prügelknabe herhalten musste.

 

Mittwoch, 10. Mai 2023

Verzweifeln am Wetterbericht: Neubauers Neurosen

von Jason Ford...

Unsere tägliche Dosis Panik gib uns heute: 110 aktive Waldbrände in Alberta, Kanada. Da rastet "Langstrecken-Luisa” Neubauer auf Twitter aus: "Mehr als 110 Waldbrände in Alberta, Kanada. In den Alpen schmelzen Gletscher in Rekordtempo, Überschwemmungen in Italien, ungeahnte Hitze in Spanien. All das sollte für sich sprechen und Regierungen zum schnellen Handeln bringen. All das sollte Klimaproteste überflüssig machen.” Ergreifende Worte.

Schon immer brennen Wälder - aber erst heute durch den "menschgemachten Klimawandel", aber sicher... 



Dumm nur, dass die FFF-Lautsprecherin eine Kleinigkeit vergisst zu erwähnen: Kanada erlebt jährlich bis zu 8.000 Waldbrände. Alleine im Bundesstaat Alberta schwankte zwischen 2006 und 2016 die jährliche Zahl an Bränden zwischen 1.140 und 1.954. Im Schnitt gab es hier also deutlich über 100 Waldbrände pro Monat. In diesem Jahr gab es bis heute den Behörden zufolge 408 Waldbrände in Alberta, was, hochgerechnet auf das Jahr, absolut keine unnatürliche oder extreme Zahl bedeuten würde.

Wald entzündet sich nicht von alleine

Was ebenfalls nicht ganz unbedeutend ist: Kanada ist das flächenmäßig zweitgrößte Land der Welt, schlappe 28-mal so groß wie Deutschland. 100 Brände klingen nach viel. Das ist aber bei weitem nicht so, als ob hier das gesamte Land in Flammen stünde. So gefährlich und angsteinflößend Brände für uns Menschen auch seien mögen: Für die Natur sind Brände in gewissem Umfang sogar wichtig und nötig. "Geo” schreibt in einem Beitrag über Feuerökologie: "Für Menschen und viele Tiere sind Waldbrände eine große Gefahr. Für den Wald bedeuten Brände aber auch eine Rundum-Erneuerung. Für manche Tier- und Pflanzenarten sind sie sogar lebenswichtig." Und: "Viele Pflanzen im Süden der USA, im Mittelmeerraum oder in Australien brauchen das Feuer sogar zur Fortpflanzung."

Einmal ganz von diesem ökologischen Befund abgesehen muss endlich auch einmal erwähnt werden, dass Waldbrände nicht durch den "Klimawandel" ausgelöst werden. Sicher: Trockenheit begünstigt die Ausbreitung von Bränden; Feuer entzündet sich aber nicht einfach so von alleine - auch nicht bei 40, 50 oder sogar 60 Grad Außentemperatur. Die Ursache ist in aller Regel Brandstiftung, ob mutwillig oder unbeabsichtigt, etwa durch glühende Zigarettenstummel, wildes Grillen oder weggeworfenes Glas. Diese Ursache ist dann zwar durchaus "menschengemacht” - allerdings nicht in dem von Neubauer suggerierten Sinne durch CO2-Emissionen, "Treibhauseffekt” und "Klimazerstörung”, denen wir nur durch Kommunismus beikommen könnten.