von Jochen Sommer
Vielfalt und kulturelle Bereicherung im FreibadDie Freibadsaison hat begonnen – und im maximal kulturbereicherten Deutschland bedeutet das seit zehn Jahren auch den stets latenten Ausnahmezustand. Denn die übliche Klientel aus vorwiegend arabisch-muslimischen Männern, die den gesamten öffentlichen Raum in einen Dschungel verwandelt hat, dehnt ihre Aktivitäten nun auch auf Schwimmbäder aus. Meldungen über Massenschlägereien, sexuelle Übergriffe, überforderte Bademeister und die Wahrheit verschleiernde Bürgermeister werden die nächsten Monate zuverlässig die Schlagzeilen beherrschen, wie jedes Jahr. Die Stadt Hannover will sich dagegen nun mit weiteren Schutzmaßnahmen wappnen: Das Personal wurde bereits unter der Anleitung der Polizei geschult, nachdem im letzten Jahr ein Mitarbeiter angegriffen wurde. Damals reagierte man auf den Vorfall, indem man Stoppschilder am Sprungbecken auf, die deutlich machen sollten, dass Gewalt gegen städtische Beschäftigte nicht geduldet werde. In den Sommerferien wurden dann in einem der Bäder Streetworker eingesetzt, die Präsenz zeigen, mit Jugendlichen ins Gespräch kommen und mögliche Konflikte früh erkennen sollten.
Beides dürfte bei den üblichen Verdächtigen wohl kaum eine abschreckende Wirkung ausgelöst haben, allenfalls Gelächter. 16 Hausverbote wurden im vergangenen Jahr insgesamt ausgesprochen; trotzdem behauptet die Stadt, die Schulungen und die “Sensibilisierung des Personals” würden bereits Wirkung zeigen – und das, obwohl man auch in diesem Jahr schon das erste Handgemenge verbuchen musste. Nun setze man auf den Grundsatz „Prävention vor Intervention“. Dem Personal seien daher rechtzeitig vor Saisonstart Schulungen zu den Themen Gewaltformen, Deeskalation, Distanzhalten, Alarmierungssysteme, Hausrecht und dem Umgang mit aggressiven Badegästen verordnet worden, wurde mitgeteilt. Außerdem habe man Abläufe für verschiedene Einsatzlagen angepasst, wie etwa medizinische Notfälle, Straftaten, sicherheitsrelevante Situationen und mögliche Räumungen. Bei Bedarf sollen in allen Freibädern Sicherheitskräfte eingesetzt werden, deren Zahl sich nach dem jeweiligen Bedarf richte. Dies gilt auch für den Einsatz von Jugendsozialarbeit.
Albernheiten wie Sozialarbeit und Stoppschilder
Neue Vorgaben für das Personal hält man bezeichnenderweise nicht für erforderlich: Die bestehenden Regeln böten, so heißt es ernsthaft, “bereits wirksame Handlungsmöglichkeiten”. Vor allem soll der Austausch zwischen Bäderpersonal, Polizei und anderen Fachbereichen verbessern. Dass das bisherige Instrumentarium gerade keine wirksame Besserung der Lage erbracht hat, wird hier unterschlagen. Denn was sich in Wahrheit hinter all diesem Geschwurbel und den Alibimaßnahmen verbirgt, ist die übliche linke Realitätsverleugnung: Auch im vom grünen Oberbürgermeister Belit Onay regierten Hannover denkt man natürlich nicht daran, die Ursachen für die alljährlichen Exzesse anzusprechen – nämlich die Massenmigration. Stattdessen macht man sich mit völlig wirkungslosen Albernheiten wie Sozialarbeit und Stoppschildern lächerlich. In keiner Weise wird thematisiert, dass – und warum überhaupt – man sich in diesem Land inzwischen so generalstabsmäßig mit Polizeischulungen, Deeskalationskonzepten, Räumungsplänen und anderen Notfallmaßnahmen auf so etwas eigentlich fröhlich-friedliches Banales wie die Freibadsaison vorbereiten muss.
Wer solche Berichte wie den Hannovers zu Schutzvorkehrungen liest, könnte den Eindruck gewinnen, hier würde eine Spezialeinheit für den Fronteinsatz im Kriegsgebiet trainiert; dabei geht es einfach nur darum, dass man in diesem Land nach über zehn Jahren Zuwanderung nicht mehr in der Lage ist, elementarstes zivilisatorisches Zusammenleben zu gewährleisten, und importierten Alltagskonflikten und Gewaltexzessen Herr zu werden, die es ohne die vielgepriesene “Vielfalt” überhaupt nicht gebe. Die Frage, warum und seit wann das alles eigentlich nötig ist, wird folglich gar nicht gestellt, weil sie die bunte Multikulti-Ideologie als katastrophale ideologische Verirrung entlarven könnte. Die Antwort kennt zwar jeder, doch umso weniger darf sie deshalb ungestraft ausgesprochen werden. Und wo sich dies angesichts der erdrückenden Zahl an “Einzelfällen” dann doch nicht durchhalten lässt, schiebt man die Schuld dann eben auf „Männer“ im Allgemeinen, statt zu fragen, welche Männer das sind, die seit gut zehn Jahren derart aggressiv in Erscheinung treten. Die Bürgerverhöhnung läuft auf Hochtouren...
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