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Montag, 27. Juli 2026

CSD-Anschlag: Die Implosion der Vielfalt

von Paul Martin

Auch nach dem gestrigen Anschlag: Pathologische Unbelehrbarkeit der transqueeren Community



Nach dem Anschlag auf die Berliner Pride überschlagen sich staatliche Stellen, Mainstream-Medien und die sogenannte “demokratische Zivilgesellschaft” mit Plädoyers der Verteidigung eines offenen und toleranten Miteinanders. Sie schwenken Regenbogenflagge und skandieren “Wir sind bunt”. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündet, daß der Christopher Street Day (CSD) “für die grundlegenden Werte der EU” stehe. All diese Wörter und Symbole – Offenheit, Toleranz, Regenbogen, Buntheit, Werte der EU – stehen für dasselbe. Sie stehen für die Vorstellung, die Menschheit sei ihrem Wesen nach eine konvergente Gemeinschaft, in der alle mehr oder weniger dasselbe wollten.

Sie gehen davon aus, dass alle relevanten Unterschiede zwischen den Menschen sozial konditioniert, als “gemacht” und zum Zweck der Unterdrückung geschaffen worden seien – und dass sie sich dementsprechend auch wieder abschaffen ließen. Diejenigen Unterschiede, die es gibt, deren Existenz sich nicht bestreiten lässt, die uns “divers” machen, – die seien indes vernachlässigbar, weil sie den Progressivisten zufolge keinen Einfluss haben können auf die Möglichkeit der globalen Einigung unserer Spezies unter dem Banner des sinnentleerten Konsumhedonismus, die die Kathedrale als irdische Erlösung anstrebt, unter der die Trennlinien zwischen den Menschen final aufgelöst sind.

Unüberwindbare Differenzen

Der CSD steht in der Tat für diese Weltanschauung wie kaum eine andere Veranstaltung. Menschen verteilen sich auf zwei Geschlechter – Mann und Frau. Sie unterscheiden sich. Der CSD will diese eben Differenz, die nicht überwindbar ist, überwinden, weil er ein Herrschaftsinstrument in ihr sieht. Menschen verteilen sich auf unzählige Völker – dazu gehören etwa Deutsche und Libanesen. Sie unterscheiden sich. Der CSD will auch diese Differenz, die nicht überwindbar ist, überwinden, weil er ein Herrschaftsinstrument in ihr sieht.

Wenn wir Horrortaten wie jene des Islamisten Abdul Ballout von gestern Abend verhindern wollen, dann brauchen wir nicht noch mehr davon. Wir brauchen nicht noch mehr Offenheit, mehr Toleranz, mehr Regenbogen, mehr Buntheit, mehr Werte der EU, kurzum: mehr CSD. Nein: Wir brauchen weniger von alledem. Wir brauchen die Einsicht, dass Menschen wahrhaft, tatsächlich und in bedeutsamer Weise unterschiedlich sind. Wir brauchen die Einsicht, dass der durchschnittliche Araber (nicht jeder aber, die allermeisten) eben nicht in diese Gesellschaft, eine aufgeklärte, freiheitliche, europäische Gesellschaft, gehört – weil er ihr als Folge der eigenen Sozialisation und kulturellen Prägung unversöhnlich gegenübersteht und sich wesenhaft, fundamental, und unauflösbar heterogen zu ihr verhält. Dies ist die Folge einer Prägung, die sich nicht durch Integration, grenzenlose Toleranz oder sogar Einbürgerung auflösen lässt. Ein Staat, der funktional ist, der soziale Kohäsion aufweist, kann sich nur erhalten, wenn er bereit ist, dies anzuerkennen und das Heterogene, wo es die eigene Bevölkerung bedroht, auszuscheiden. Deshalb: Gegen Eure Buntheit!


Freitag, 17. Juli 2026

Willkommen im Kinderkaufland!

von Rocco Burggraf

Glückliche “Eltern“ mit fremdausgetragenem Kaufkind im dekonstruierten Buntistan BRD



„Mein Körper gehört mir!“ und „Das ist mein Leben!“ empören sich nicht selten „Personen mit Uterus“ und immer dann, wenn man sich als Mann und Vater in Debatten zu Fragen von Mutterschaft, Abtreibung, Sorgerecht oder auch nur Familie einmischt. Solche reflexhaft an Männer gerichtete Platzverweise und Gefährderansprachen sind besonders in Deutschland zum Volkssport „emanzipierter“ Frauen geworden. Die „Bachelorette“ Stella Stegmann stellte hierzu vor wenigen Tagen in einem Netz-Filmchen nahezu enthusiastisch fest, dass „Frauen“, wenn sie denn nur wollten und zusammenhielten, „das Ende der Welt“ durch ihre Entscheidung zur kollektiven Kinderlosigkeit herbeiführen könnten. „Checkt das, Girls!“, feierte sich die Zeitgeistnarzisse.

Ganz so wird es nicht kommen, aber durchaus gängig ist inzwischen eine Familienplanung, bei der junge Frauen den Aufwand Familie “optimieren”, indem sie sich ein paar passende Spermien eines geeignet erscheinenden Besamers besorgen. Von einem Typ am besten, von dem anzunehmen ist, dass er nach erfolgter Befruchtung das Dasein der östrogendominierten Kleinstfamilie durchfinanziert, erfolgreich ein „Looksmaxxing“ absolviert hat oder im Idealfall beides zusammen einbringt. Um den Rest kümmert frau sich dann mehr oder weniger selbst. Welches Kind braucht schon einen Vater?

Innere Befindlichkeiten ausgelesen

Die im Grundgesetz noch verankerte Interpretation der Mutter-Vater-Kind-Familie als Zelle der Gesellschaft ist einem coolen Anything goes gewichen. Dazu gehört inzwischen auch der Ankauf von Babys durch Männerpärchen im Ausland. „Jens Spahn im Papaglück!“, jubiliert die Systempresse, und „Hauptstadtjournalistinnen“ zeigen sich im Staatsfunk verständnisvoll: Schließlich könne man keinem Menschen „seinen Herzenswunsch versagen“. Wie gut, dass die Frischgeborenen noch keine Stimme im Parlament haben und auf eventuell vorhandene eigene Herzenswünsche verweisen können! Bei jedem Kurzhaar-Kätzchen, jedem Yorkshire-Terrier und jeder Topfpflanze werden heute mit einem Höchstmaß an Empathie mögliche innere Befindlichkeiten ausgelesen.

Dass allerdings auch ein Lebewesen der eigenen Gattung eine wichtige und einzigartige Beziehung zu seinen leiblichen Erzeugern haben könnte, später vielleicht wissen will, wo es herkommt, aus welchen Bausteinen es besteht, welche Vorzüge und Handicaps da so programmiert sind oder wie sich die Farbe von Haut, Augen und Haaren erklären lässt, scheint keinerlei Rolle im Geburtenbingo mehr zu spielen. Wer die Kohle hat und ein paar Gesetze umschifft, kauft sich inzwischen einfach ein Baby. Im Paket. Eizelle, Spermium, Leihmutter, Kind, und man shoppt es dort, wo es – nicht selten aufgrund prekärer Lebenslagen – auf dem Markt ist. Vielleicht wollen ja Mario Olzinski und Sebastian Edathy demnächst auch mal was Kleines… Wer sollte das verhindern?

Eine Welt voller Zwischenwesen und Soziopathen

Geht es hier um Einzelfälle? Vielleicht noch. Wen es aber wundert, dass es im Westen plötzlich vor lauter Zwischenwesen, neuen Geschlechtern, psychischen Auffälligkeiten und Soziopathen nur so wimmelt, massenhaft Identitätsstörungen, Persönlichkeitsspaltungen, Autoaggressionen und soziopathische Verhaltensweisen auftreten, bestimmte Großstadtmilieus einem Setting dystopischer Kinofilme gleichen, der sollte sich den vorherrschenden Biographien solcher Sozialisationen zuwenden. Wo immer ich da nachbohre, stoße ich auf dieselben Geschichten, auf dieselben kaputten Verhältnisse. Ja, natürlich sind konventionelle Rollenbilder einer Mutter-Vater-Kind-Familie alles andere als Garanten für soziale Kompetenz und Lebenstüchtigkeit der Nachkommen; die sind da auch vertreten. Es geht aber nicht um irgendwelche Garantien, sondern um statistisch messbare, verheerende Entwicklungen einer entsozialisierten, desillusionierten, neurotischen Gesellschaft, die ihre natürlichen Lebensgrundlagen aus den Augen verloren hat.

Wahrscheinlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Gesellschaft die Aufzucht ihres genoptimierten Nachwuchses spezialisierten Laboren überlässt, aus denen sich privilegierte soziale Gruppen bedienen, wenn sie denn irgendwann Lust verspüren. Frau von der Leyen müsste sich nur kurz mit Pfizer abstimmen – und schon hätten wir einen multikulturellen europäischen Fertility Pact mit vollständig immunisierten Embryos. Bei allen Vorbehalten: Statistisch gesehen dürfte die klassische Familie immer noch das bei weitem geeignetste Modell sein, wenn es darum geht, Kinder für ein eigenständiges Leben vorzubereiten. Die Folgen einer Politik, die Zeugung, Fürsorge und Erziehung nun immer mehr von ihren biologischen Grundlagen entkoppelt, muss man sich nicht ausmalen. Man kann sie bereits überall sehen.