von Dirk Schmitz

SPD-Politikerin und LAMSA-Chefin Undra Dreßler
Langsam fehlen einem die Worte, was sich das Pack öffentlich-rechtlicher Propagandisten noch alles erlaubt – umso mehr, je näher der Wahltermin 6. September in Sachsen-Anhalt rückt. Inzwischen knallen beim von einer beabsichtigten Aufkündigung des Rundfunkstaatsvertrages durch eine mögliche AfD-Regierung hauptbetroffenen “Mitteldeutschen Rundfunk“ (MDR) anscheinend die letzten Sicherungen durch: Nicht nur wird vor einer angeblichen Informationslücke und Verarmung der Medienlandschaft gewarnt, die im Fall eines Endes des zwangsgebührenfinanzierten Senders drohen würde (was vergangene Woche gar auch eine mehrminütige Unterbrechung des Sendebetriebs zum dem Slogan “Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“ visualisiert wurde), und nicht nur kommen Politiker zu Wort, die – wie nun auch Lügenkanzler Friedrich Merz – vor einer Abwanderung der Industrie aus Sachsen-Anhalt im Fall unter einem Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund warnen (als sei diese Abwanderung aufgrund der Zerstörungspolitik der Altparteien nicht schon in vollem Gange; nein: Nun wird auch verschärfte Panik unter “Menschen mit Migrationsgeschichte“ und “geflüchteten Menschen“ in Sachsen-Anhalt geschürt, denen im Fall einer AfD-Regierung angebliche Misshelligkeiten oder gar Verfolgung drohe. Und das, obwohl die AfD für integrierte, arbeitende und sich mit legalem Aufenthaltstitel aufhaltende Personen überhaupt keine Sanktionen geschweige denn Abschiebungen fordert, sondern im Gegenteil die Willkommenskultur für solche produktiven Zuwanderer aufrechterhalten will, sondern nur Kriminelle, Illegale, Ausreisepflichtige und Sozialbetrüger ohne deutsche Staatsbürgerschaft nach Recht und Gesetz außer Landes schaffen soll.
Bei MDR jedoch ignoriert man diese Fakten geflissentlich. Man berichtet lang und breit über den “Streik“ von Migranten geführter Geschäfte (was insbesondere Dönerbuden, Wettbüros, Handyläden und Barbershops betraf, die von linksgrünen Aktivisten und NGOs zu diesem lachhaften Ausstand überredet wurden) und beschwört raunend die Märchen von Potsdam von der angeblich massenhaften Remigration – und verbreitet nun kurz vor der Wahl dramatisierend die Behauptung, dass zahllose Migranten unmittelbar nach einem AfD-Wahlsieg quasi als Binnenflüchtlinge innerhalb Deutschlands in diesem Fall das erste blau regierte Bundesland verlassen würden. Abgesehen davon, dass dies dann ja vor allem solche Migranten beträfe, die von Rechts wegen längst außer Landes geschafft sein müssten und dies somit ja genau im durch die AfD-Mehrheit bekundeten Bürgerinteresse läge, handelt es sich bei diesen Erzählungen weitgehend um Räuberpistolen, die zudem nicht zum ersten Mal zu hören sind.
Verheimlichte Details zu staatsfinanzierten Migranten-NGOs
Bereits vor über zwei Monaten, am 12. Juni 2026, brachte der MDR einen haarsträubenden Beitrag unter dem Titel „Migranten in Sachsen-Anhalt: ‚Wir sitzen auf gepackten Koffern‘”. In diesem – bis heute online abrufbaren – Beitrag kam Undra Dreßler, Geschäftsführerin des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA), live zu Wort, die auf einer Pressekonferenz sagte: „Wir fordern die anderen 15 Bundesländer auf, Aufnahmeprogramme für geflüchtete Menschen aus Sachsen-Anhalt aufzustellen. Für den Fall, dass ihre Situation nach der Landtagswahl hier deutlich verschärft wird.“ Was dem Publikum vorenthalten wurde: LAMSA ist eine SPD-dominierte Initiative, die natürlich maßgeblich am Tropf des Steuerzahlers hängt. Ende 2024 hatte dieser Verein 78 (!) hauptamtliche Beschäftigte auf Staatsknete. Das Lobbyregister weist für das Geschäftsjahr 2024 allein eine Landesförderung von 2,24–2,25 Millionen Euro für die staatsnahe NGO aus. Für 2025 werden weitere umfangreiche Förderungen von Land, Bund, Kommunen und weiteren öffentlichen Stellen zugunsten von LAMSA aufgeführt.
Und wie der Zufall so spielt, sitzt die vom MDR so positiv ins Licht gesetzt Migranten-Fürsprecherin Dreßler seit den Kommunalwahlen vor zwei Jahren SPD im Stadtrat von Burg, wo sie derzeit zweite stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Kultur-, Tourismus- und Sozialausschusses ist. Außerdem ist sie Beisitzerin im SPD-Kreisvorstand Jerichower Land und gehört als Beisitzerin zum Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt Sachsen-Anhalt.
Zu alledem natürlich kein einziges Wort im MDR-Beitrag – weder von Undra noch im Off-Text der Regierungsfunker selbst. Vollstes Verständnis für jeden, der hier – wie manche Kommentatoren in den sozialen Medien – von “manipulativen Arschlöchern” spricht und im MDR eine Wiederkehr des DDR-Propagandafernsehens erkennt. Für die AfD ergeben sich hieraus gleich zwei weitere Pflichtübungen: Zerschlagt diesen Staatsfunk ersatzlos – und sperrt dem NGO-Sumpf, namentlich solchen Organisationen wie LAMSA, sämtliche öffentlichen Gelder. Wem das nicht passt, dem sei die Ausreise zur SPD nach Berlin, in die Mongolei oder nach Nordkorea empfohlen. In Deutschland existiert schließlich Reisefreiheit.
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