von Alexander Schwarz
Palästinenserin mit UNRWA-Ausweis, der ihr das “ewige Recht” zur Rückkehr in die “besetzte Heimat” garantiertDie von ZDF und Arte verweigerte Ausstrahlung der Dokumentation „Unraveling UNRWA“, die auf erschütternde Weise aufzeigt, wie tief das angebliche “Palästinenserhilfswerk” der UN in den Terror gegen Israel verstrickt ist, sorgt weiter für Empörung. Der Menschenrechtsanwaltschaft und Vorsitzende der Organisation „UN Watch“ Hillel Neuer hat nun in einem Brandbrief an CDU-Bundesaußenminister Johann Wadephul konstatiert, dass die deutschen Steuerzahler, die Hunderte Millionen Euro an die UNRWA gezahlt haben, die Möglichkeit haben müssten, sich diese Dokumentation anzusehen und so selbst ein Urteil über deren Resultate zu bilden. Er fordere die Bundesregierung „nachdrücklich“ auf, so Neuer, die betreffenden Sender dazu anzuhalten, wenigstens die Gründe für ihre Entscheidung, „Unraveling UNRWA“ nicht auszustrahlen, zu erläutern. Wenn schon keine Möglichkeit bestehe, diese Ausstrahlung zu erzwingen (die es angesichts der öffentlich-rechtlichen Staatsnähe natürlich sehr wohl gäbe!), könne die Bundesregierung so wenigstens ihre Unterstützung “für Transparenz, Pressefreiheit und eine offene Debatte über Angelegenheiten von erheblichem öffentlichem Interesse” deutlich machen.
Die Dokumentation, die ZDF und Arte nicht zeigen wollen, zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie den Nahost-Konflikt ausnahmsweise einmal nicht ausschließlich durch die Brille der Palästinenser sieht und Israel als bösartigen Aggressor und Besatzer zeigt, sondern auch die unrühmliche Rolle der Palästinenser bei der aktiven Verhinderung eines wie auch immer gearteten tragfähigen Friedens reflektiert. Das 1949 gegründete UNRWA, das seit somit 77 Jahren einen quasi hereditären Flüchtlingsstatus von nunmehr schon drei palästinensischen Generationen zementiert – ein weltweit beispielloser künstlicher Rechtsstatus –, spielt bei dieser Sabotage einer Friedenslösung eine zentrale Rolle, da viele seiner Mitarbeiter nicht nur direkt oder mittelbar in den palästinensischen Terror verstrickt, sondern auch an der antisemitischen Indoktrinierung der palästinensischen Jugend beteiligt sind. Das UNRWA sorgt maßgeblich dafür, dass jeder neuen Palästinensergeneration aufs Neue eingeredet wird, sie sei „Flüchtlinge“, weil ihre Vorfahren 1948/1949 vertrieben wurden. Palästinenser sind das einzige Volk, in dem diese Opferrolle weitervererbt wird. Aufgrund dieser Absurdität sind aus ursprünglich rund 700.000 “Flüchtlingen” (die übrigens nicht in einer angeblichen “Nakba“ vertrieben wurden, sondern Israel bis zu seiner erwarteten Auslöschung und anschließenden “Säuberung” des Territoriums durch die damals im ersten Israelisch-Arabischen Krieg angreifenden Feindstaaten – vermeintlich vorübergehend – verließen!) sind heute durch diese beispiellose Absurdität über sechs Millionen (!) geworden. Damit sind die sogenannten Palästinenser denn auch das einzige “Volk” der Erde, das sich während eines angeblich seit Jahrzehnten laufenden “Genozids” um fast das Zehnfache vermehrte.
Zuviel Wahrheit und Objektivität für den Staatsfunk
Doch genau diese Anti-Israel-Indoktration ist das Hauptgeschäft des angeblichen UN-“Hilfswerks”. So werden an UNRWA-Schulen etwa beim morgendlichen Fahneneid alle Schüler auf die „Rückkehr“ ihres Volkes nach Haifa, Jaffa und Jerusalem einschwören: „Wir werden niemals aufgeben – unsere Ehre, unser verlorenes Palästina“, heißt es darin formelhaft. Das mit Milliardensummen an internationalen Geldern gemästete UNRWA übernimmt zudem de facto staatliche Aufgaben und erspart es der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas damit, im Westjordanland und im Gazastreifen endlich eine eigene, funktionierende Verwaltung für ihr Volk aufzubauen. Umso dankbarer und bequemer können die beiden Organisationen die Gelder, die ihnen zufließen, dann für den Terror gegen Israel und die eigene Bereicherung verwenden.
Diese unbequemen Tatsachen, in “Unraveling UNRWA” offen thematisiert und belegt, entsprachen jedoch ganz offensichtlich nicht den Wünschen des ZDF. Auf die Frage, warum die Dokumentation nicht ausgestrahlt wird, redete der Mainzer Sender sich mit der „Vielzahl von bereits beauftragten oder realisierten Dokumentationen zu diesem Themenbereich“ heraus. Man widme sich dem „Themenkomplex Israel und Nahost kontinuierlich und mit einem vielfältigen und multiperspektivischen Dokumentationsangebot“, hieß es in der schwaflerischen Standardantwort. Dass man die Doku zuerst in Auftrag gegeben und sich dann geweigert habe, sie zu zeigen, wird vehement bestritten. Reinhardt Beetz, der den Film gemeinsam mit seinem Bruder Christian produzierte, erklärt hingegen: „Entgegen allen Vorbesprechungen wurde unser Vorhaben nicht genehmigt“. Das ZDF spreche von einer „Überbuchung des Sendeplatzes“ und einer thematischen „Verknubbelung“. Mit diesen Verrenkungen soll ersichtlich der offenkundige eigentliche Hintergrund der Nichtausstrahlung kaschiert werden: Der Film passt nämlich schlicht und einfach nicht in das israelfeindliche Propagandakonzept des Senders. Immerhin: Wer interessiert ist, kann sich hier bei „Bild“ das äußerst informative Werk immerhin noch bis Ende der Woche ansehen. Jedem, der einen unvoreingenommen Blick auf das Geschehen im Nahen Osten und dessen Hintergründe werfen möchte, sei dies dringend anempfohlen.
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