Dienstag, 10. März 2026

Aussteiger und Renegaten sind „Verräter“: Gegen das ZDF ist Scientology ein Kindergeburtstag

von Alexander Schwarz

Klandestine Strukturen und Freund-Feind-Denken bei ZDF



Der KI-Skandal im ZDF zeigte nicht nur abermals die groteske linke Einseitigkeit des Senders, seine Aufarbeitung offenbart auch die mafiösen Strukturen, die dort vorherrschen. Nachdem man die New-York-Korrespondentin Nicola Albrecht als Bauernopfer abschoss, während die Hauptverantwortlichen in der Mainzer Zentrale ungeschoren davonkommen, zog ein Mitarbeiter, der eine digitale Krisensitzung leakte, den geballten Zorn des ZDF-Personalrats Hubert Krech zu. Im Intranet ließ er seinen Emotionen freien Lauf: „Du hältst Dich für einen Helden, weil Du es dem ZDF und den Chefs mal ‚so richtig gezeigt hast‘? Hast Du das wirklich?“, schrieb Krech. „Zumindest hast Du Leute mit Infos gefüttert, die nur ein Ziel haben: ARD und ZDF zu schaden“. Und weiter: „Gleichzeitig hast Du Tausenden von Kolleginnen und Kollegen ins Gesicht gespuckt. Kollegen, die vielleicht seit Jahren oder Jahrzehnten neben Dir sitzen, mit Dir arbeiten und lachen und weinen und Frust schieben und sich freuen.“

Vor allem habe der Mitarbeiter „Kolleginnen und Kollegen, die sich in der OpenCR gemeldet haben, Portalen preisgegeben, die einen Krieg gegen uns führen“. Damit noch immer nicht genug, tat Krech auch noch seine Ansicht kund: „Ich glaube, Du bist für diejenigen, die uns zerstören wollen, nur ein ,nützlicher Idiot‘. Du wirst benutzt, um uns zu schaden“. Nach dieser pathetisch-aggressiven Tirade möchte man wahrlich nicht in der Haut des Whistleblowers stecken. Wer die Omertà beim ZDF bricht, muss mit dem Schlimmsten rechnen. Sollte man dem Mann oder der Frau habhaft werden, der oder die die Öffentlichkeit über die internen Vorgänge aufklärte, wird man ein Exempel sondergleichen statuieren.

Jeden Realitätsbezug verloren

Mit fast 600 Likes erreichte Krechs Invektive einen Rekordwert an Zustimmung im ZDF-Intranet. Dies zeigt, dass man sich auf dem Lerchenberg tatsächlich noch immer als von bösen Feinden belagertes Bollwerk journalistischer Reinheit sieht. Die KI-Affäre wird zwar widerwillig und unter öffentlichem Druck als Fehler anerkannt, man sieht aber vor allem feindliche rechte Portale am Werk, die einen Vernichtungskrieg gegen das ZDF führen. Eine solche Wagenburgmentalität ist typisch für Organisationen, die jeden Realitätsbezug verloren und keine wirksamen internen Kontrollen haben.

Anstatt sich ernsthaft zu fragen, warum der Unmut über diesen mit Milliarden an Zwangsgebühren gemästeten Propagandazirkus immer schneller wächst, schießt man sich lieber auf die Kritiker ein und unterstellt ihnen die finstersten Absichten. Wenn ein Mitarbeiter die Zustände im eigenen Laden für so schlimm hält, dass er -zu Recht- meint, dass ein öffentliches Interesse an solchen Interna besteht, wird er als gemeiner Verräter und Kollaborateur mit dem Feind gebrandmarkt. Der Journalist und ehemalige ZDF-Mitarbeiter Peter Welchering kommentierte: „Wie ZDF-Funktionär Hubert Krech hier einen verantwortungsvollen Kollegen beschimpft und diffamiert, der Informationen von großem öffentlichen Interesse aus einem journalistisch verwahrlosten Sender öffentlich gemacht hat, zeigt vor allen Dingen eines: Die ZDF-Funktionäre haben Angst“.

Der nächste Klopper nach Lanz-Günther und KI-Fakes

Genau das ist der Punkt. Nach einer seit Jahren anhaltenden Kette von Skandalen, sei es die permanente linke Hetze des „Satirikers“ Jan Böhmermann; die ständigen Ausfälle von Moderatorin Dunja Hayali; die geradezu irrwitzigen Zerrbilder aus den USA, die der unsägliche Korrespondent Elmar Theveßen ständig über den Atlantik schickt; die Beilhilfe von Markus Lanz zu den Lügen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther, der das, was er bei seinem Auftritt bei Lanz live vor einem Millionenpublikum gesagt hatte, rundheraus bestreitet und dafür auch noch Unterstützung von ihm erhält, und so weiter und so weiter. Es wäre überfällig, dass zumindest Intendant Norbert Himmler, unter dessen Ägide das ZDF sich endgültig zur journalistischen Kloake entwickelt hat, endlich zurücktritt oder entlassen wird – doch stattdessen kann er nächste Woche sogar mit seiner Wiederwahl rechnen!

Das ZDF- und ebenso die nicht minder verkommene ARD- sind ein Abbild der allgemeinen Verantwortungslosigkeit in diesem Land, das von Eliten, die nur von dem Geld leben, das sie den Bürgern zwangsweise abpressen, ruiniert wird. Und wer dies nicht mehr mit ansehen will, muss mit drastischen Konsequenzen rechnen. Man teilt liebend gern gegen „Rechte“ und andere Medien aus, die desaströsen Zustände im eigenen Haus sollen aber gefälligst nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die Enthüllungen aus dem ZDF bestätigen, was seit Jahren klar ist: der ÖRR hat nicht nur keine Existenzberechtigung mehr, ist nicht reformierbar und muss endlich abgeschafft werden.


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