Freitag, 20. März 2026

Promis schreiben an Collien Fernandes - "Du bist nicht allein" - Schweigen aber bei täglicher Migrantengewalt...

von Thomas Heck

Der Fall Ulmen gegen Ulmen kommt für die linken Medien wie gerufen. Was Christian Ulmen tatsächlich getan hat, werden Gerichte zu bewerten haben, ich halte mich da besser raus, weil ich nicht die einschlägigen Gazetten konsumiere und noch gilt in diesem Staat die Unschuldsvermutung. 

Doch der Fall wirft jetzt schon seine Schatten voraus und wenig ist so wie es scheint. Zunächst einmal scheint es DIE Gelegenheit zu, den Sozialen Medien endlich die gewünschte Identitätsprüfung aufzudrücken, die von linker Politik und linken Medien so sehr herbeigesehnt wird, um so der freien Rede und vor allem der kritischen Widerrede wirksam begegnen zu können. Denn in einem Land, wo ein Schwachkopf-Meme härter bestraft wird, als Vergewaltigung und Messergewalt, in so einem Land wird so der kritische Geist schnell verstummen, wird wieder auf "Linie" in "unserer Demokratie" gebracht werden und das ist genau das, was bezweckt wird.

Und da erscheinen die Solidaritätsbekundungen der üblichen Verdächtigen auch in einem ganz anderen Licht, wenn man berücksichtigt, dass dieselben Leute bei Migrantengewalt, bei Gruppenvergewaltigungen, eigentlich bei allen Vorkommnissen im Zusammenhang mit Migranten seit den Vorkommnissen auf der Kölner Domplatte zu Silvester merkwürdig ruhig waren und jetzt Vorteile für die eigene politische Agenda wittern.

Da wurde selten die "Leidensgeschichte beklagt", wie jetzt durch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein. Da wurde selten eine "neue Sicht" gefordert, wie von SPD-Urgestein Kevin Kühnert. Da wurden selten Gesetzeslücken angeprangert, wie jetzt durch Ricarda Lang. Ich kann mich auch nicht erinnern, das sich Rebecca Mir nach einer Gruppenvergewaltigung so erschüttert gab, wie jetzt bei Collien Fernandez. Gleiches gilt für Luisa Neugebauer, Carolin Kebekus & Co. Was tut man nicht alles für PR, wenn die eigene Karriere mal stockt.

Von den eben genannten habe ich der Vergewaltigung einer Minderjährigen in einem Berliner Jugend-Club durch Migranten auch nichts gehört. Man sehe mir daher bitte nach, dass ich nicht in das allzu durchsichtige Gejammere einstimme. Alles Gratismut. Nichts wert. Wer sich bei Messermorden und Vergewaltigungen nicht rührt, aber bei einer virtuellen Vergewaltigung in Wallung gerät, den kann und den will ich nicht ernstnehmen. Für mich handelt es sich um einen weiteren Fall einer widerlichen Instrumentalisierung eines möglichen Verbrechens. Moralisch die unterste Schublade. Warten wir mal ab, wie dumm diese Leute am Ende dastehen werden.

Tausende Internet-Kommentare machen Collien Fernandes (44) jetzt Mut



Mallorca (Spanien) – Sie hat sich entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen und den Schmerz nicht mehr nur mit sich allein herumzutragen. Collien Fernandes (44) erhebt im „Spiegel“ und auf Instagram schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50). Der unglaubliche Vorgang: Jahrelang soll der Schauspieler sich im Internet als seine damalige Frau ausgegeben haben und teils sexuelle Chat-Kontakte mit fremden Männern in ihrem Namen gehabt haben.

Weitere Vorwürfe: Christian Ulmen habe manipulierte Fotos und Videos von Collien Fernandes verbreitet. Die Anschuldigungen und eine Anzeige führten mittlerweile zu Vorermittlungen der spanischen Staatsanwaltschaft auf Mallorca, wo beide leben. Gegen die Berichterstattung im „Spiegel“ geht Ulmens Anwalt vor und schreibt von unzulässiger Verdachtsberichterstattung und unwahren Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung.

Lange ein Traumpaar der deutschen Filmszene: Collien Fernandes und Christian Ulmen heirateten 2011 und haben eine Tochter (13). Offizielle Trennung im September letzten Jahres



Wie der Fall ausgeht, müssen jetzt Gerichte entscheiden. Was bereits klar ist: Fernandes bekommt große Unterstützung in den sozialen Medien. Mehrere tausend Follower posteten ihre Worte. Politiker, Schauspieler, Autorinnen. Anika Decker (50, „Keinohrhasen“) schrieb: „Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Es tut mir unendlich leid, was dir passiert ist.“

Journalistin Düzen Tekkal (47) schreibt: „Das erste Gefühl: Mir fehlen die Worte, mir ist wirklich schlecht. Das zweite Gefühl: Mitgefühl für dich und Demut. Ich danke dir von ganzem Herzen für deinen Mut, das Schweigen zu brechen. Wohlwissentlich, was das für dich persönlich bedeutet, auch als Mama. Wir stehen hinter dir. Du bist nicht allein, die Scham wird und muss die Seite wechseln. Virtuelle Vergewaltigung und digitale Justiz müssen an den Pranger gestellt werden. Danke für deinen Mut.“

Boris Rhein findet die Leidensgeschichte „schrecklich“

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (54, CDU)



Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (54, CDU) sagte BILD: „Die Berichte über die Leidensgeschichte von Collien Fernandes machen mich betroffen. Das zeigt einmal mehr auf schreckliche Weise, dass sexualisierte Gewalt und Unterdrückung wirklich jede Frau treffen kann. Gegen solche Straf- und Schandtaten müssen wir mit aller Härte vorgehen. Deshalb haben wir als Hessen beim letzten Ministerpräsidentengipfel die Forderung durchgesetzt, Betreiber von Internet- und Social-Media-Plattformen für die Verbreitung intimer Bilder und KI-Deepfakes härter zu bestrafen und eine Beweislastumkehr zulasten der Täter einzuführen.“

Kevin Kühnert fordert neue Sicht

Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (36) fordert eine Umkehr von Scham im Fall „Ulmen/Fernandes“



Auch Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert (36) schreibt an „Traumschiff“-Star Fernandes: „Hochachtung für den Mut, sich über Jahre hinweg zu wehren und jetzt auch noch diesen großen Schritt zu gehen und das ganze Ausmaß transparent zu machen. Es sind diese Taten, die beweisen, dass der Satz ,Die Scham muss die Seiten wechseln‘ nicht in irgendwelche Sprüchekalender gehört, sondern in unser Bewusstsein.“

Ricarda Lang klagt Gesetzeslücken an

Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang (32): „Ich hab’ gar keine Worte dafür, wie schlimm das ist. Danke für deinen Mut. Du zeigst damit ganz vielen Betroffenen, dass sie nicht allein mit diesen Erfahrungen sind. Das Ganze hat System. Und vor allem machst du darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, dass wir digitale Gewalt endlich ernst nehmen und die Gesetzeslücken, die Frauen schutzlos zurücklassen, schließen!“

Rebecca Mir (34, v.l.), Angelina Kirsch (37) und Collien Fernandes bei einem gemeinsamen TV-Auftritt vor wenigen Tagen im WDR



Moderatoren-Kollegin Rebecca Mir (34): „Als du letzte Woche erzählt hast, was dir passiert ist, hat mich das tief erschüttert. Es macht mich so wütend und traurig zugleich, dass dir jemand so etwas antun konnte. Und jetzt zu wissen, WER dahintersteckt, macht mich einfach sprachlos. Ich finde es unglaublich mutig und bewundernswert, dass du den Schritt gehst und damit an die Öffentlichkeit gehst. Das erfordert so viel Stärke. Ich wünsche dir von Herzen, dass dir Gerechtigkeit widerfährt und er die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss.“

Palina Rojinski (40), die Collien und Christian lange kennt, solidarisiert sich voll mit der TV-Kollegin: „Danke für deinen Mut und dass du mit der Öffentlichkeit teilst, was dir von deinem Ehemann angetan wurde.“

Palina Rojinski (40) unterstützt Collien ebenfalls



Es sind Worte der Unterstützung für Collien Fernandes, die sich nach eigenen Angaben laut „Spiegel“ über Jahre den mutmaßlichen Erniedrigungen ihres Ex-Mannes ausgesetzt sah. Weihnachten 2024 soll Ulmen ihr auf Druck gebeichtet haben, dass er hinter den gefakten Fotos im Netz stecke. Im vergangenen Jahr verkündeten beide die Trennung.

Susan Sideropoulos (45) schickt ihrer Freundin Collien im Netz eine feste Umarmung



Fernandes‘ Schauspielkollegin Susan Sideropoulos (45, „Rote Rosen“) versucht ebenfalls, Trost zu spenden: „Sprachlos. Ich glaub’, mein Herz hat für einen Augenblick aufgehört zu schlagen. Umarme dich fest.“

Tausende Kommentare unter Colliens Post

Luisa Neubauer (29): „Den größten Dank im Namen von so vielen von uns.“ Carolin Kebekus (45) schreibt: „Das ist nicht zu fassen. Danke für deine Offenheit. Die Scham muss die Seite wechseln.“ Kollegin Janin Ullmann (44): „Das ist einfach nicht zu fassen.“

Es sind allesamt Worte aus dem Netz, die Collien jetzt guttun werden.

Auf BILD-Anfragen antworteten bisher weder Collien Fernandes noch Christian Ulmen selbst. Sein Anwalt Christian Schertz schickte nur ein Informationsschreiben. In diesem heißt es: „Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig. Wir sind daher auch beauftragt, gegen den SPIEGEL rechtliche Schritte einzuleiten.“ Es würden weiterhin „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung“ verbreitet.


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