von Alexander Schwarz
Waldbrandbekämpfung (hier diese Woche in Hessen): Ausgeblendete UrsachenSeit Wochen wüten schwerste Waldbrände in Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Kroatien und nun auch in Deutschland. Im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald sind wegen einer gigantischen Feuerwand fast alle verfügbaren Kräfte der weiteren Umgebung im Einsatz. Die Feuerwehr stellt sich auf einen tagelangen Einsatz ein; Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen sprach vom größten Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes. Die Ursache ist hier bislang noch nicht bekannt, doch es gibt auch hier Hinweise darauf, dass illegales Wildgrillen oder Unachtsamkeit beim Rauchen oder Kiffen – somit also (zumindest fahrlässige) Brandstiftung – dafür in Betracht kommen. Vorsätzliche Brandstiftung ist ebenfalls keine Seltenheit; so wurde im rheinland-pfälzischen Landstuhl wurde in der Nacht zum Donnerstag ein Waldstück in Brand gesetzt. Die Polizei geht hier von Brandstiftung aus.
Im nahen Ausland ist dieses Delikt sogar der Hauptgrund für die Feuer: In den meisten anderen Fällen der europäischen Waldbrände war seit vielen Jahren und ist auch aktuell Brandstiftung die Ursache. Früher wurde dies noch objektiv berichtet, doch in den Medien wird diese unerwünschte Ursache inzwischen zumeist verschwiegen, weil die Brände so gut zum Paniknarrativ der “Hitze“-Apokalyptik passen. Lieber stimmt man deshalb das übliche altruistische Geschwätz an und führt die Großbrände auf den “menschgemachten Klimawandel” respektive die “globale Erderwärmung“ zurück.
Der IS rief schon vor Jahren zum Feuerlegen auf
Was als mögliche Ursache seit langem auch in der Fachwelt und kriminalistischen Ursachenforschung diskutiert, öffentlich jedoch aus ähnlichen politisch-medialen Opportunitätsgründen wie beim Klima völlig unbeachtet bleibt, ist die Tatsache, dass es sich angesichts der Häufung von Waldbränden in den letzten Jahren auch um eine Form des Terrors handeln könnte. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ruft ihre Anhänger schon seit vielen Jahren offen dazu auf, in Europa Brandstiftung – sowohl an bewohnten Gebäuden als auch in trockenen Waldgebieten – als kostengünstige Terrormethode einzusetzen, die kaum Geschick erfordert, aber immense Angst und Schaden anrichten kann. 2019 behauptete der IS, hinter einer Reihe von Waldbränden im Irak und in Syrien zu stecken. In ihren gegen den Westen gerichteten Drohungen brachten IS und Al-Qaida anschließend ihre Aufrufe zu Brandstiftung in der Natur mit den auch damals schon auftretenden verheerenden Bränden in Verbindung und betonten ihren Anhängern gegenüber, wie leicht sich durch das absichtliche Entzünden von Strauch- und Buschwerk in trockenen Fortgebieten erhebliche Verwüstungen “als Mittel des Dschihad” anrichten ließen.
Bereits Anfang 2017 erklärte die IS-Zeitschrift „Rumiyah“ ihren global als Schläfer und Operationskräfte verbreiteten Nachwuchs-Dschihadisten, dass “Brandanschläge eine bedeutende Rolle in der modernen Kriegsführung und im Guerillakrieg sowie im ‚Einzeltäter-Terrorismus‘ gespielt haben” und dieser Art der Kriegsführung in Zukunft eine bedeutende Rolle zukäme. Sie führte weiter an, dass die Waldbrände rund um Israel in jenem Monat “die Tödlichkeit einer solch mühelosen Operation demonstriert” hätten, wobei als Ziele unter anderem „Häuser und Wohnblocks, an Wohngebiete angrenzende Waldgebiete, Fabriken, die Autos, Möbel, Kleidung, brennbare Stoffe usw. herstellen, Tankstellen, Krankenhäuser, Kneipen, Tanzlokale, Nachtclubs, Banken, Autohäuser, Schulen, Universitäten sowie Kirchen, Rafidi-[schiitische] Tempel und so weiter“ benannt wurden.
Elefant im Raum
Die “Auswahl” an Einsatzoptionen sei, so hieß es weiter, riesig, sodass es „keine Entschuldigung für Verzögerungen“ gebe. Dschihadisten wurde geraten, Brandanschläge „vorzugsweise in den späten Nachtstunden bis in die frühen Morgenstunden zu verüben, wenn die Menschen in der Regel schlafen“. In Bezug auf Waldbrände empfahl man, nach trockenem Gestrüpp Ausschau zu halten, „da Feuer in feuchten oder nassen Umgebungen nicht bestehen kann“.
Es spricht wieder einmal Bände, dass diese offen dokumentierte, den Sicherheitsbehörden bekannte und realistische Bedrohung in der öffentlichen Debatte – wie praktisch alles rund um den riesigen Elefanten Migration im Raum – überhaupt nicht vorkommt und von vielen vermutlich als paranoide rechte Wahnvorstellung abgetan würde, obwohl einschlägige islamistische Gefährderkreise diese nicht offengelegten geheimen Terroroperationen womöglich seit Jahren anwenden. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass hinter manchen der riesigen Feuersbrünste in Europa – und eben auch in Deutschland – zumindest Anhänge des IS oder sonstige islamistische Organisationen stecken. Doch darauf hinzuweisen würde natürlich als ebenso “islamophob“ oder “vorverurteilend” abgetan wie auf den zumindest durch anekdotische Evidenz nahegelegten Zusammenhang zwischen dem illegalen Grillen von migrantischer Großfamilien in Wald und Flur und anschließend ausgebrochenen Waldbränden. Würde man hingegen Putin oder der AfD die Schuld an den Waldbränden geben, würde man es als alternative Erklärung zum Klimawandel sicherlich gelten lassen…
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