von Alexander Schwarz
„Eingeschränkte Menschenwürde“?In den von den linken Demokraten regierten US-Bundesstaaten nimmt der Todesmut und die Banalisierung der Vernichtung ungeborenen Lebens immer monströsere und amoralischere Ausmaße an. Nicht allein, wer Abtreibungen generell ablehnt, sondern auch, wer Abtreibungen im Rahmen einer Beratungs- oder Fristenlösung gutheißt, kann hier nur mit Abscheu und Entsetzen reagieren. Seit die Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, am Montag ein Gesetz unterzeichnete, das sämtliche bisherigen gesetzlichen Beschränkungen für Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche aufhebt und Abtreibungen damit grundsätzlich bis zur Geburt legalisieren, schlägt das Thema international hoch Wellen. Eine Abtreibung darf fortan auch viel einfacher, nämlich allein auf Grundlage des “professionellen Urteils des Arztes”, durchgeführt werden. Auch die Vorschrift, dass Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche – außer in medizinischen Notfällen – in Krankenhäusern, die über entsprechende geburtshilfliche Einrichtungen verfügen, vorgenommen werden müssen, wurde gestrichen – so dass private ärztliche Abtreibungen auch durch Quacksalber und aktivistische Pro-Choice-Mediziner erfolgen können. Und schließlich ist auch kein medizinisches Prüfverfahren mehr nötig, das künftig das Votum des behandelnden Arztes und der Patientin beziehungsweise ihres Vertreters überstimmen können.
Hier wurde also wahrlich jede bisher noch bestehende Hürde Einschränkung für die Tötung eines Babys abgeschafft. Healey begründete die Gesetzesänderung mit angeblich schwierigen Fällen spät auftretender Schwangerschaftskomplikationen. Schwangere seinen gezwungen gewesen, „hunderte Meilen zu reisen und die Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen, während sie unvorstellbare Trauer durchlebten“, anstatt sich auf die ihnen vertrauten Ärzte verlassen zu können, dramatisierte sie übertrieben, und verkündete: „Das sollte in Massachusetts niemals passieren“. Das Gesetz solle dafür sorgen, dass betroffene Frauen künftig die von ihnen gewünschte Behandlung erhalten könnten. Sie unterzeichne das Gesetz auch, weil der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und die reproduktive Gesundheitsversorgung „unter Beschuss stehen“, sagte sie weiter und versprach: „Ganz gleich, was Donald Trump oder die Republikaner im Kongress oder am Obersten Gerichtshof tun, wir werden dafür sorgen, dass Frauen ihre eigenen Entscheidungen in ihrer Gesundheitsversorgung treffen können – und nicht die Regierung“. Abtreibungen würden „hier in Massachusetts weiterhin sicher, legal und zugänglich sein“. Das Repräsentantenhaus von Massachusetts hatte das Gesetz am 22. Juli mit 119 zu 33 Stimmen verabschiedet. Sämtliche Republikaner und sogar neun Demokraten hatten dagegen gestimmt. Der Senat billigte die Vorlage am 31. Juli mit 15 zu vier Stimmen.
Genau dafür stand Brosius-Gersdorf
Massachusetts ist bereits der zehnte US-Bundestaat, der diese grausige Praxis erlaubt und dies mit Frauenrechten begründet. Es ist der typische linke Todeskult und Lebenshass, der sich hier wieder Bahn bricht. Wenn man diese Entwicklung betrachtet und vor allem verfolgt, was in Teilen der USA vor sich geht, muss man einmal mehr dankbar sein, dass die unsägliche SPD-Wunschkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf nicht als Richterin ans Bundesverfassungsgericht berufen wurde – denn sie vertrat eben diese scheinbar “progressiven”, jedem Schutz ungeborene Lebens Hohn sprechenden Positionen. Verhindert wurde sie letztlich nur, weil ein Teil der Unionsfraktion im Bundestag einen allerletzten Rest von Gewissen zeigte und zumindest in dieser ethisch so bedeutenden Frage die Notbremse trat.
Die barbarischen und zynischen Positionen, die nun auch in Massachusetts Gesetz geworden sind, sind auch im deutschen Linksblock tief verankert und deshalb arbeitet dieser daran, auch in Deutschland sämtliche Schranken für eine Abtreibung zu schleifen und Kinder auch hier am liebsten noch bis zur Geburt ermorden zu dürfen – und um nichts anderes als Mord handelt es sich bei Abbrüchen in der Spätphase der Schwangerschaft, egal, welche verlogenen Phrasen aufgeboten werden, um diese Tatsache zu verschleiern. Die Jusos hatten bereits 2018 Abtreibung bis zur Geburt offen gefordert. Grundsätzlich wird das Schicksal des ungeborenen Kindes bei alledem mit keinem einzigen Wort erwähnt. Die Linken tun so, als handele es sich bei der Leibesfrucht um ein frei verfügbares Gut der Frau oder irgendein Geschwür, das entfernt wird, nicht aber um ein lebendes Wesen mit eigenen Rechten. Es sind dieselben kaputten linken Fanatiker, die sich aber zugleich zu Schutzheiligen für gemeingefährliche illegale Massenmigration und kinderreiche muslimische Familien aufwerfen. Dieser spätdekadente westliche Irrsinn ist ein weiterer Beleg für den linken Hass auf alles Eigene, das lustvoll und bedenkenlos ausgelöscht werden soll.
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