Freitag, 7. August 2026

Europa wartet schon: Offenbar nächster großangelegter Migrantensturm auf Ceuta am 15. August geplant

von Jochen Sommer

Nachschub rollt: Afrikanische Migranten in Ceuta



Während sich noch immer Tausende Migranten in und um Ceuta herumtreiben (von denen einer offen erklärte: „Ich will nach Deutschland, Österreich oder Holland. Die Menschen da sollen freundlich sein“ und ein anderer, der bereits sechs Jahre in Freiburg gelebt hat und erst im Februar nach Marokko abgeschoben wurde, die Chance wittert, wieder nach Deutschland zurückzukehren), steht offenbar bereits die nächste migrantische Großinvasion auf die geschundene spanische Exklave bevor. In sozialen Medien wird dazu aufgerufen, Ceuta am 15. August erneut zu stürmen. Alejandro Ramírez, der Sprecher der Regionalregierung, bestätigte, dass entsprechende Nachrichten aus marokkanischen TikTok- und Whatsapp-Gruppen an die zuständigen Behörden weitergegeben wurden.

Unverhohlen werden Parolen wie „Wir sehen uns dort am 15. August“ verbreitet, Treffpunkte in der Grenzstadt Fnideq genannt oder es wird darüber diskutiert, welche Routen sich eignen, wie die Grenzanlagen überwunden werden können und ob Schlauchboote eingesetzt werden sollen. Die österreichische Europa- und Integrationsministerin Claudia Bauer wirft der sozialistischen spanischen Regierung vor, mit ihrer Ankündigung, hunderttausende Aufenthaltstitel verschenken zu wollen, einen „Mega-Magneten“ geschaffen zu haben. Dies möge nicht der einzige Auslöser gewesen sein, es sei aber definitiv ein „Brandbeschleuniger“ gewesen. Denn die juristischen Fußnoten lese in Marokko niemand. Dort sei nur die Botschaft angekommen: „Wer es nach Spanien schafft, darf auf einen Aufenthaltstitel hoffen – und offensichtlich hat sich nicht viel daran geändert“, so Bauer.

Wunschziel: Sozialparadies Germoney

Falschmeldungen in sozialen Medien und Schlepper hätten die Anziehung multipliziert. Jetzt müsse aufgeklärt werden, „ob und von welchen geopolitischen Akteuren diese Krise zusätzlich angeheizt wurde“. Spanien müsse angesichts der Berichte eines neuerlichen Sturms umgehend den Grenzschutz in seinen afrikanischen Exklaven massiv aufrüsten und garantieren, dass er dieses Mal auch hält, forderte sie. Abdelghani El Amrani, der Teamleiter des staatlichen Rettungsdienstes in Ceuta, geht davon aus, dass sich noch 7.000 Migranten in der Stadt aufhalten. Nichts sei unter Kontrolle, kritisierte er. Militär und Polizei fahren zwar durch die Straßen, ernsthafte Bemühungen, die Migranten einzufangen und nach Marokko zurückzuführen, unternehmen sie aber nicht. Diese haben das bereits wohlwollend registriert. „Die Polizisten und Soldaten haben zum Anfang regelrecht Jagd auf uns gemacht. Sie kamen mit Hunden. Wir haben uns dann im Wald versteckt“. Jetzt sei die Lage viel “entspannter”, die Polizei lasse sie in Ruhe, freute sich ein Migrant namens Abdul.

Viele, wenn nicht alle, wollen aufs spanische Festland und dann weiter, am besten natürlich ins Sozialstaatsparadies Deutschland, dessen irre Regierungen es geschafft haben, in aller Welt den Eindruck zu erwecken, man habe einen unbegrenzten Aufnahmewillen und die Fähigkeiten dazu. Der nächste Ansturm auf Ceuta kommt bestimmt, ob am 15. August oder früher oder später. Europa bringt nicht die Kraft auf, endlich mit der gebotenen Härte dagegen vorzugehen, weil man die „unangenehmen Bilder“ mehr fürchtet als das Abschlachten der eigenen Bevölkerung und die Islamisierung des Kontinents.


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