Mittwoch, 1. November 2017

Migranten in der Polizei. Sicher kein Erfolgsmodell...

von Thomas Heck...

Ab und an dringt in schöner Regelmäßigkeit Forderung nach einer Migrantenquote in der Polizei in die Öffentlichkeit. Eine gefährliche Entwicklung, zumal die normale Integration vieler Türken und Araber bis heute nicht mal im Ansatz vollzogen ist. Doch das hat man davon, wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit, die Voraussetzung für eine Anstellung im Polizeivollzugsdienst, nach dem Gießkannenprinzip verteilt. 

Ich kann mich noch gut an einen Vorfall beim Berliner Staatsschutz erinnern, wo es um eine Strafanzeige gegen einen Facebook-Nutzer ging, der mich im Netz antisemitisch beschimpfte und bedrohte. Die Anzeigenaufnahme erfolgt durch einen türkischstämmigen Beamten, der mich als erstes fragte, ob ich Jude sei... Vertrauen in die Polizei habe ich seitdem nicht mehr. Umso bedenklicher sind Berichte aus der Berliner Polizei über die Polizeinachwuchs, der schlimmes erahnen lässt. Im Zusammenhang mit der täglichen Migratengewalt auf Deutschlands Straßen, den Messerstechereien, den Vergewaltigungen und den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gehen wir unsicheren Zeiten entgegen...



Eine anonyme Wortmeldung sorgt für Aufregung in der Berliner Polizei. Angeblich gibt es Hass und Gewalt in einer von vielen Migranten besuchten Klasse der Berliner Polizeischule. Der Mann, von dem die Aufnahme stammt, bezeichnet sich als Ausbilder an der Akademie.

In Berliner Polizeikreisen sorgt eine Audio-Datei für Aufregung, in der ein anonym bleibender Mann unhaltbare Zustände an der Berliner Polizei-Akademie im Bezirk Spandau beklagt. Die Aufnahme liegt der WELT vor. Ob die Aufzeichnung echt ist oder eine Fälschung, ist vorerst unklar.

Der Mann, der sich als Ausbilder an der Akademie bezeichnet, klagt über Hass, Lernverweigerung und Gewalt in einer Klasse, in der viele Polizeischüler mit Migrationshintergrund säßen: „Ich hab Unterricht gehalten an der Polizeischule. Ich hab noch nie so was erlebt, der Klassenraum sah aus wie Sau, die Hälfte Araber und Türken, frech wie Sau. Dumm. Konnten sich nicht artikulieren.“

Deutschen Kollegen seien von Schülern „Schläge angedroht“ worden. Er habe „wirklich Angst vor denen“. Die Klage des – wirklichen oder vermeintlichen – Ausbilders gipfelt in dem Fazit: „Das wird ‘ne Zwei-Klassen-Polizei, die korrupt nur sein wird.“ Und: „Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“ 

Die Berliner Polizeiführung bestätigte den Vorgang der WELT. Sie lässt ihn derzeit prüfen. Polizeipräsident Klaus Kandt sagte auf Anfrage, die anonyme Voice-Mail sei ihm in der vergangenen Woche vertraulich von einem Mitarbeiter übermittelt worden. „Der Leiter der Polizeischule wurde daraufhin gebeten, den Sachverhalt und die Situation in der Klasse aufzuklären. Ohne das Ergebnis vorwegzunehmen, ist es nach meiner festen Überzeugung Aufgabe der Polizeiakademie, die Auszubildenden so zu sozialisieren, dass sie diszipliniert, höflich und wertschätzend miteinander umgehen, genauso wie mit Vorgesetzten und den Menschen der Stadt.“

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) teilte mit, man wisse um die Probleme, könne aber ohne konkrete Hinweise nichts unternehmen. „Wir kennen diese Audiodatei und betrachten sie mit Sorge, weil es nicht die erste Äußerung über die Akademie ist, die in diese Kerbe schlägt“, sagte GdP-Sprecher Benjamin Jendro. „Unser Problem ist, dass sich bei uns noch niemand gemeldet hat.“ Es habe sich aber trotz mehrfacher Gesprächsangebote noch niemand gemeldet, der derart extreme Zustände selbst erlebt habe. „Das ist nichts Handfestes, sondern immer nur vom Hörensagen“, so Jendro gegenüber dpa. Auffällig sei jedoch, dass sich die Beschuldigungen immer gegen Menschen mit Migrationshintergrund richteten. Zudem seien von den verschiedenen Polizeibehörden in Berlin noch nie etwas Vergleichbares geäußert worden. In einem Fall habe sich auch klar herausgestellt, dass die Vorwürfe nicht stimmen konnten. Jendro forderte diejenigen auf, die etwas wissen, sich zu melden.


Marcel Luthe, innenpolitischer Sprecher der Berliner FDP, rügte eine Absenkung der Personalstandards bei Berlins Polizei: „Die völlige Ideenlosigkeit“ der für Personal zuständigen Vize-Polizeipräsidentin bei der Nachwuchsgewinnung zeige erste Ergebnisse. Ziel müsse es sein, „die besten eines Jahrgangs zur Polizei zu holen und nicht zu nehmen, wen man bekommt. Sprachliche und kulturelle Zusatzqualifikationen sind wunderbar, aber eben als Zusatz zu den Mindestanforderungen an Sprachkompetenz und Umgangsformen. Wer die nicht hat, gehört nicht zur Berliner Polizei.“

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