Donnerstag, 29. Oktober 2026

Linker Zauberlehrling Elif Eralp verplappert sich beim “Spiegel”: Die Geister, die ich rief…

von Bernd Volkmer

Panische Angst vor dem eigenen extremistischen Umfeld: Eralp




Eines muss man dem Shithole an der Spree Berlinistan ja lassen: Langweilig wird’s dort nie. Wer dachte, die Hauptstadt hätte nach diversen Pleiten, Pech und Pannen rund um die politische Verwaltung den Zenit der Realsatire erreicht, wird nun eines Besserem belehrt. Im Mittelpunkt des neuesten Dramas stehen die linke Politikerin Elif Eralp und eine meisterhafte politische Aufführung von Johann Wolfgang von Goethes „Zauberlehrling“.

Die Diskrepanz zwischen dem “revolutionären”, noch theoretischen Machtanspruch als Regierende Bürgermeisterin und tatsächlicher Regierungskompetenz könnte kaum größer sein als bei Eralp. Das war schon bekannt, seit sich SPD und Grüne anschickten, mit der Linksextremisten- und Islamistenpartei nun doch ins Koalitionsbett zu steigen – trotz der allgemeinen Fassungslosigkeit über den Sumpf an Migrantifa, Islamisten und Verbrecherclans, in dem die Erben der SED in Berlin bis zum Hals stecken. Dass dies keine boshaften Unterstellungen sind, dafür sorgte die Ober-Linke nun selbst.

Der Anspruch: “Walle! walle / Manche Strecke…”

Denn noch vor einem möglichen Amtseid leistete Eralp nun schonmal den ultimativen politischen Offenbarungseid – wenn auch eher unfreiwillig, und zwar ausgerechnet gegenüber dem selbst ultralinken “Spiegel“, im Zuge interner Begleiterscheinungen eines Interviewtermins. Wohl versehentlich wurden da Aussagen freigegeben, die Eralp lieber für sich behalten hätte – und die tief blicken lassen in ihre eigene Partei. Von „Walle! walle / Manche Strecke…” in Goethes Gedicht bis zu den Geistern, den sie selbst rief, war es hier wohl kürzer, als man denkt… und schon bevor Eralp auch nur im Roten Rathaus sitzt, erweist sich: Wer die Hauptstadt regieren führen will, sollte vor den radikalen Rändern der eigenen Bewegung vielleicht nicht gerade Todesängste haben. Und falls doch, sollte er schleunigst zurücktreten.

Nicht so Eralp. Mit gewohnt linkem Pathos hatte sie mit ihrer Linkspartei seit Monaten die Geister der großen Transformation heraufbeschworen, hatte die Enteignung von allem gefordert, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, und sich als moralisch überlegener Besen der Gerechtigkeit inszeniert. Speziell Eralp war angetreten (und von über 27 Prozent der verwirrten Berliner gewählt worden), um die Stadt unter ihrer Ägide zum linken Biotop des diesmal aber wirklich gerechten sozialistisch Lebens umzubauen- „Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben!…” dachte man sich wohl im linken Parteivorstand mit Goethe – und schöpfte eifrig Wasser auf die eigenen ideologischen Mühlen. Der Anspruch war von Beginn an monumental: Nicht weniger als die absolute Deutungs- und Führungsmacht über die Spree-Metropole sollte es sein.

Die Realität: „Die ich rief, die Geister / Werd’ ich nun nicht los!“

Doch wie fragil dieser angebliche Führungsanspruch tatsächlich ist, zeigte sich nun an den Wirren um Gefolge des am Montag geführten “Spiegel”-Interviews, über die das Magazin heute berichtet: Vor der endgültigen Freigabe des Beitrags waren – wohl versehentlich – interne Anmerkungen und Zitate an die Öffentlichkeit gelangt, die offenbarten, wie sehr sogar Eralp vor dem abgründigen eigenen Milieu erzittert. Notizen zufolge räumte Eralp ein, sie und ihr Mann hätten schlichtweg „Angst vor diesen Leuten“. Gemeint waren radikale, israelfeindliche Akteure und Hamas-Sympathisanten aus dem Dunstkreis der eigenen Linkspartei, nach denen der “Spiegel“ sie gezielt gefragt hatte. Konkret bezogen sich die Ängste auf Ibrahim Ibrahim, einen Hamas-Sympathisanten, der im September – wie auch Clan-Boss Issa Remmo – bei der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln zugegen gewesen war.

Da steht sie nun, unsere politische Zauberlehrling-Anwärterin, und muss wiederum mit Goethe quasi erschrocken feststellen: „Ach, ich merke! Wie ich wehe! / Müh und Ängste überwallen! / Gar ein kohlschwarzer Gehilfe!“ Abgesehen davon, dass die Linke ganz gezielt seit Jahren in genau den Milieus nach Wählern und Anhängern fischt, vor denen Eralp hier zu erzittert: Wer ein Bundesland und die deutsche Hauptstadt führen will, dann aber vor kritischen Fragen in Deckung geht und mit Blick auf das eigene Parteiumfeld bekundet, sich „nicht in Gefahr bringen“ zu wollen, lässt nicht nur jede staatsmännische Stärke missen; der gibt auch eine politische Bankrotterklärung ab.

Das Ende des Schreckens: „In die Ecke, / Besen! Besen! / Seids gewesen.“

Eralp selbst bestätigt damit unfreiwillig alle Kritiker ihrer Partei: Die Berliner Linke leidet nicht unter einem abstrakten Imageproblem, sondern an einer tiefen, strukturellen Verstrickung mit einem Milieu, das antisemitische und extremistische Strömungen pflegt. Man hat sich über Jahre hinweg mit diesen Kräften gemein gemacht, solange es Stimmen einbrachte. Nun aber jagt der Besen durch Stube, schüttet Eimer um Eimer aus und lässt sich nicht mehr einfangen – und die politische Führung steht klatschnass im eigenen Angstschweiß. Man hat die radikalen Ränder herangezüchtet – und erzittert nun vor den Gästen der eigenen Wahlpartys.

Wer Angst vor den Geistern hat, die er selbst gerufen hat, ist für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin ungeeignet. Berlin braucht keine Zauberlehrling im Panikmodus, der vergeblich nach dem Hexenmeister ruft, wenn die eigenen Sympathisanten anklopfen. Das ist maximal unsouverän – genauso übrigens wie Eralps heutige Reaktion auf die “Spiegel“-Offenlegungen: Sie kündigte an, das Magazin zu verklagen.


1 Kommentar:

  1. Wer dachte mit Kai Wegner wäre die Meßlatte für Unfähigkeit am Maximum angelangt, muss sich eines besseren belehren lassen. Die Eralf Erap von der antisemitischen linksfaschistischen Hamas-Remmo-Fraktion setzt dem noch einen drauf. Intern wurde schon immer gesagt, die sei zu blöde , ihren eigenen Terminkalender zu lesen. Jetzt erkennt man, die ist nicht nur blöde, die ist dumm. Keine Idiotin, eine Vollidiotin. Die Berliner können sich warm anziehen. Mit der wird es richtig lustig werden. Wenn da nicht der Judenhass wäre, könnte man lachen. Den Juden in Berlin ist das Lachen aber mit Sicherheit vergangen.

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