Dienstag, 28. Juli 2026

Waldbrände, Monsun, Trinkwasser, Sommerwetter: Wenn die Klimapsychose so richtig kickt

von Wilma Fricken

Waldbrände: Keine Killing Fields des Klimawandels, sondern ein natürliches oder durch Brandstiftung verursachtes Phänomen, das zudem weltweit rückläufig ist



Seit Jahren gehört es zu den Propagandamethoden der Klimaideologen und selektiven “Die Wissenschaft™”, jedes Unwetter und jede Naturkatastrophe irgendwo auf der Welt, umstandslos und pauschal dem Klimawandel zuzuschreiben. Aktuell hoch im Kurs: Die Waldbrände in Frankreich, bei denen ebenso wie bei den verheerenden Griechenland-Bränden 2023 vor allem Unachtsamkeit und sogar vorsätzliche Brandstiftung die Hauptursache waren, die aber zur klimawandelbedingte Höllenstrafe umgeframt werden und damit eine Art Gottesgericht für sündhaften CO2-Frevel und kapitalistische Lebensweise, mit dem unüberhörbaren triumphierenden Unterton der Klima-Alarmisten. Doch selbst wenn es sich nicht um “menschgemachte“ Brandbeschleunigung handeln sollte: Dass es in Südeuropa schon immer brannte und mit zunehmender forstwirtschaftlicher Monokultur, Landwirtschaft und Siedlungsdichte die Folgen solcher Naturkatastrophen gravierender werden, von der heute dank Internet und Panikmedien weitaus größeren öffentlichen Aufmerksamkeit einmal ganz abgesehen, wird hier sträflich und in desinformierender Absicht ausgeblendet. Ebenso übrigens wie die Tatsache, dass global gesehen die Zahl der Waldbrände seit Jahrzehnten rückläufig ist.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich die ARD-“Tagesschau” in einem Bericht über schwere Überschwemmungen in Indien infolge tagelangen, saisonal stinknormalen Monsun-Regens in der Umdichtung von immer dagewesenen Phänomenen zu beunruhigenden und neuartigen Heimsuchungen geübt: „Laut Experten führt der vom Menschen verursachte Klimawandel dazu, dass die Monsunregenfälle im Süden Asiens heftiger werden“, wurde da vermeldet. Mit der konkreten Benennung der zitierten „Experten“ hielt man sich gar nicht erst auf; wieso auch – geht es hier doch vor allem darum, die Mär vom menschengemachten Klimawandel zu transportieren mit Scheinbelegen aus aller Welt, wo immer sich Wetterextreme für das große Narrativ eignen. Tatsächlich war die Behauptung, die Monsunregenfälle im Süden Asiens würden heftiger, wieder einmal nachweislich falsch. In Wahrheit hat sich die Zahl der Flutopfer seit 1960 nicht erhöht, eher kann man sogar von einer leichten Verringerung sprechen – und das trotz massiv gestiegener Bevölkerungszahlen im asiatischen Monsungürtel seither. Dasselbe gilt übrigens auch für die wirtschaftlichen Schäden durch Überschwemmungen. Es gibt nicht das geringste Indiz für das, was die “Tagesschau” hier behauptet; weder die Anzahl der Flutkatastrophen noch die Zahl ihrer Opfer ist in den letzten über 60 Jahren gestiegen.

Das Phantasma der Hitzetote

Die Märchenerzählungen fügen sich nicht nur nahtlos in das Gesamtbild ein, das der öffentlich-rechtliche Rundfunk abgibt, sondern auch in die Hysterie, die die Klimafanatiker derzeit wieder wegen der heißen Sommermonate schüren: Das Robert-Koch-Institut (RKI), das bereits während des Corona-Wahns jegliche Glaubwürdigkeit verspielt hat, veröffentlicht nun wieder in gewohnter Manier Panikbulletins – diesmal aber nicht zu angeblich tödlichen Virenbedrohungen, sondern „Wochenberichte zur hitzebedingten Mortalität“ – Schockzahlen, denen es sich natürlich nur um bloße Schätzungen handelt und um überhaupt keine objektivierbaren Todesfälle, da “Hitze“ in so gut wie keinem Totenschein der hierzu bemühten Fälle als Todesursache vermerkt ist. Dennoch werden da für 2025 2.500 „Hitzetote“ geschätzt, ohne dass man dies irgendwie plausibel belegen könnte. Wer an einem heißen Tag starb, gilt dann mit hoher Wahrscheinlichkeit als „Hitzetoter“, egal, ob sein Tod wirklich durch hochsommerliche Temperaturen oder eine andere Ursache verschuldet war; die Masche “an und mit verstorben” aus Corona lässt grüßen.

Weitaus nüchterner und unaufgeregter rechnet man (noch jedenfalls, bis auch dort die klimaideologische Gleichschaltung Einzug gehalten haben wird) im Statistischen Bundesamt: Die Behörde geht davon aus, dass in den Jahren 2003 bis 2023 pro Jahr durchschnittlich 22 Menschen „unmittelbar und tatsächlich“ an Hitzefolgen verstarben; eine Größenordnung, die wesentlich realistischer anmutet als die haltlosen, hoch- und quergerechneten Spekulationen des RKI. Die arbiträre Zählung von „Hitzetoten“ folgt indes einem politischen Zweck: Durch die hochgejazzten Horrorzahlen wird ermöglicht, dass etwa die „Paneuropäische Kommission Klima und Gesundheit“ (PECCH) der UNO, der auch der ehemalige deutsche Gesundheitsminister und Panikpsychopath Karl Lauterbach angehört, behaupten kann, ein Drittel aller hitzebedingten Todesfälle ereigne sich in Europa, weshalb er aufgrund der „Klimakrise“ die Ausrufung eines “gesundheitlichen Notstands von internationaler Tragweite” fordert, um so endlich wieder zu seinem seit vier Jahren schmerzlich vermissten totalitären Notstandsregime zurückzukehren. Dass dieser Propagandamüll eines schwer verhaltensgestörten Scharlatans und notorischen Lügners, der noch immer sein Unwesen treiben darf, von der Mainstream-Journaille weiterhin eilfertig verbreitet wird, spricht Bände.

Die Münchner Wasserlüge

Dankbar und erregt greifen die Medien sogleich die nächste prognostizierte Hitzewelle für diese Woche auf: „Hilfe, die Gluthitze kommt zurück! Deutschland wird zum Backofen!“, warnte „Bild“ gestern hysterisch und bezog sich dabei auf Wettermodelle, die für Anfang August erneut Hitze von über 40 Grad in manchen Gegenden Deutschlands prognostizieren. Der Meteorologe Dominik Jung verkündete mit dramatischem Tonfall: „So viele Wetterkarten mit Temperaturen um 40 Grad wie in diesem Jahr, habe ich noch nie gesehen. Das sind keine Ausreißer mehr. Es zeigt: Es verändert sich etwas. Wir erleben den Klimawandel live in Deutschland!“ Auch die Politik greift die geförderte Neurose begierig auf. Der grüne Münchner Oberbürgermeister und “Wasser-Faschist“ Dominik Krause hält weiter an seinem willkürlich erlassenen weitreichenden Wasserentnahmeverbot fest, das die Autowäsche außerhalb von Waschanlagen, das Bewässern von Rasenflächen, das Befüllen privater Pools, von Springbrunnen, Wasserspielanlagen und Regentonnen sowie das Abspritzen von Terrassen, Hofflächen, Wänden und Dächern durch Privatleute unter Androhung astronomischer Bußgelder untersagt, und das obwohl dafür überhaupt kein konkreter Anlass existiert.

Das war bis kurz nach Krauses Amtsantritt im Mai auch von den Stadtwerken München (SWM) bestätigt worden, die auf ihrer Webseite von “unerschöpflichen” Wasservorräten schrieben, ehe die neue grüne Stadtverwaltung diesen Hinweis entfernen ließ, um ihr offenkundig von langer Hand geplantes künstliches Krisentheater ausrollen zu können. „Nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling sind die vorhandenen Ressourcen der Wasserversorgung Münchens derzeit äußerst strapaziert“, erklärte Krause, weshalb er “in Abstimmung mit den SWM und dem Referat für Klima- und Umweltschutz” entschieden habe „weitergehende, verpflichtende Sparmaßnahmen zu ergreifen“.

Vehikel der Transformation

In Wahrheit gibt es weder in München noch im Umland irgendwelche Anzeichen für eine Wasserknappheit. Krauses diktatorischer Übergriff ist durch nichts gerechtfertigt. Auf Nachfrage von „Nius“ konnten, wollten oder durften die SWM keine Tageswerte über den Wasserverbrauch aus den Sommermonaten der Vorjahre vorlegen, die belegen würden, dass Krauses Behauptung über den ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch zutrifft. „Die Beantwortung dieser Frage erfordert die Auswertung umfangreicher Betriebs- und Archivdaten und würde längere Zeit in Anspruch nehmen. Gerne können wir Ihnen heute bereits Vergleichsdaten für den Jahresdurchschnitt der vergangenen Jahre zur Verfügung stellen“, teilten die Stadtwerke mit. Die Jahresdurchschnittswerte allerdings sind wegen des erheblich geringeren Wasserverbrauchs im Winter nur wenig bis gar nicht aussagekräftig. Alles deutet also auf eine Vertuschung der Tatsache hin, dass es einen außergewöhnlichen oder gar bedrohlichen Wasserverbrauch wirklich gibt – umso mehr jedoch darauf, dass Krause in typisch grüner Manier ein Panikszenario heraufbeschwor, für das es keine Grundlage gab, um ungerechtfertigte und drakonische Maßnahmen zulasten der Bürger zu verhängen und den Klimawahn zu befeuern.

Lügende, auslassende und umdichtende Medien und eine Politik, die ideologisch herbeigeredete Krisen selbst verursacht, statt reale Probleme zu lösen: Das ist der gesamtgesellschaftliche Zustand dieses abstürzenden, in die Hände von Verrückten gefallenen Landes. Die als Vehikel der Transformation dienende Klimaideologie, die zu nichts anderem führt als der Abschaffung von Freiheiten und Verarmung, wird zum allgegenwärtigen Dogma erhoben und ein gigantisches Propagandageflecht schreit unentwegt den drohenden Weltuntergang herbei, wenn man seinen Anweisungen nicht Folge leistet. Wie lange noch, bis die deutschen diese Geißel endlich abstreifen?


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