von Theo-Paul Löwengrub

Ein Orden fürs Stänkern auf X: CDU-Pöbler Ruprecht Polenz
Man kann inzwischen nüchtern feststellen, dass die höchsten staatlichen Auszeichnungen des deutschen Linksstaats Zeitgenossen vorbehalten sind, die sich durch besonders perfide und infame Hetze, Vergiftung des Meinungsklimas, ideologische Agitation und aktive Beiträge zur gesellschaftlichen Polarisierung hervorgetan haben. So gerät auch 2026 wieder die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch den obersten Spalter der Nation, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, zu einem Hochamt der Heuchelei und zu einer reinen Farce, bei der Systemlinge, Speichellecker der herrschenden politischen Narrative und Verleumder aller hieran Anstoß nehmender Dissidenten und Oppositionellen für ihre Mitläuferschaft und Linientreue im Ungeist “unserer Demokratie™“ mit Blech und Lametta behängt werden.
Unter jenen, denen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 5. Oktober den einstmals renommierten und würdevollen höchsten Orden des Landes umhängen wird, gehört eine besonders bizarre Personalie: ausgerechnet der greise und eigentlich längst vergessene Ex-Kurzzeit-CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz, der seit Jahren mit bizarren und größtenteils hirnverbrannten Tweets für Kopfschütteln sorgt, die er stakkatoartig absondert und die so linksaktivistisch und albern anmuten, dass sie selbst manchem Grünen zu peinlich wären, soll aus Steinmeiers Händen das Bundesverdienstkreuz erhalten – wobei die Frage, worin dieses “Verdienst“ bestanden haben soll, unbeantwortet bleibt. Denn unablässig wettert der 80-jährige Polenz gegen jeden, der den Migrations-, Gender und Klimawahn oder den zwangsgebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Staatsfunk auch nur moderat kritisiert – besonders aber natürlich gegen die AfD und die freien Medien. Eigentlich hätte dieser geistige Erbe Ilja Ehrenburgs, der sich als Galionsfigur der Linksverschiebung der CDU eignen würde, längst zum Ehrenmitglied von SPD, Grünen und Linkspartei ernannt werden müssen, deren Programmatik er mit fortschreitendem Lebensalter für sich entdeckt hat. Selbst für die inhaltlich restkastrierte und vollends entkernte CDU ist dieser gerontische Pöbler zu extrem, was schon einiges heißen mag. Überflüssig zu erwähnen, dass Polenz in der der Corona-Diktatur keine Freiheitsberaubung radikal war und er selbstredend auch für eine Impfpflicht eintrat.
In bester Gesellschaft
Seine autoritäre Fratze zeigte er auch mit getwittertem Russland-Bashing, Rufe nach mehr Rüstung und Waffen für die Ukraine mit allen Mitteln, Bekenntnissen zum Klimawahn und in der Verunglimpfung der Opposition, zuletzt durch Übernahme der bodenlosen Merz-Propagandalüge von den “ethnischen Säuberungen“, die die Migrationsforderungen angeblich bedeuteten. Dass ihm ausgerechnet all dieser hanebüchenen Irrsinn, den er permanent auf X von sich gibt, das Bundesverdienstkreuz einträgt, passt vollauf in diese verrückte Zeit, zum politischen Niveau dieses Landes und zu diesem Bundespräsidenten. Allen Ernstes begründet das Bundespräsidialamt nämlich Polenz‘ Auszeichnung mit dessen “Engagement” in den sozialen Medien, wo er „leidenschaftlich die Werte der Demokratie“ und diese „allgemeinverständlich“ vermittle. Dieses leidenschaftliche Demokratiebekenntnis äußert sich bei Polenz dann in X-Posts wie diesem: “Wer gegen die Brandmauer ist, sollte diese Frage beantworten: Sollten die demokratischen Parteien die AfD an der Macht beteiligen? Ja oder nein? Darum geht es.” Wer ernsthaft darüber sinniert, ob aus dem an der Wahlurne artikulierten politischen Willen eines Drittels der deutschen Bevölkerung die Berechtigung der politischen Teilhabe zugestanden werden soll, ist ein lupenreiner Antidemokrat – und hat keine garantierte keine staatliche Auszeichnung verdient.
Immerhin ist Polenz diesbezüglich in bester Gesellschaft“ – denn außer ihm werden unter anderem die langjährige ARD-Journalistin Annette Dittert, die linksextreme Podcasterin Jagoda Marinić sowie die Publizistin und Grünen-Politikerin Marina Weisband ausgezeichnet. Es ist also ein weiteres linkes “Schaulaufen im Sauhaufen”, das Frank-Walter Steinmeier hier veranstaltet: Ein morganatischer CDU-Mann, der ebenso gut in der Mauerschützenpartei aufgehoben wäre und pausenlos lächerliche Tweets abfeuert, eine ARD-Hofschranze und zwei erzlinke Autorinnen, die sich als gouvernantenhafte Volkserzieher betätigen: Solche Figuren hält der erste Mann im Staat also der höchsten Auszeichnung des Landes für würdig. Gemessen an der “Würde“, die Steinmeier an seinem eigenen Amt übriggelassen hat, ist die Auswahl allerdings nur konsequent. „Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst“, heißt es in der offiziellen Preisbeschreibung. Eine absurdere Karikatur dieses Anliegens könnten die Figuren, denen der Orden auch in diesem Jahr wieder nachgeworfen wird, kaum noch verkörpern. Nichts an deren Wirken ist auch nur ansatzweise einer Auszeichnung würdig oder auch nur erwähnenswert.
Keine Ehrung für Michael Kyrath
Überflüssig zu erwähnen, dass jene, denen diese Auszeichnung wirklich gebühren würde, von diesem Präsidenten und der Nomenklatura des Altparteienstaats der Vergessenheit überantwortet wären. Zum Beispiel Michael Kyrath, dessen 17-jährige Tochter Ann-Marie gemeinsam mit ihrem 19-jährigen Freund Danny am 25. Januar 2023 in einem Regionalzug bei Brokstedt von einem abgelehnten palästinensischen Asylbewerber und klassischem Merkel-Gast abgeschlachtet wurden – und der sich seither unermüdlich dafür einsetzt, dass all den Opfern gedacht und den Angehörigen der permanenten Migrantengewalt Gehör geschenkt wird. In einem Land, dessen oberste Repräsentanten – mit zunehmendem zeitlichen Abstand von den Greueln des Dritten Reichs – anstelle einer würdevollen Erinnerungskultur den nationalen Selbsthass zur informellen Staatsdoktrin erhoben haben, die jeden, der die eigene Kultur und Identität hochhält, als Fall für den Verfassungsschutz betrachten und die alle bürgerlich-konservativen Kräfte und missliebige Parteien am liebsten verbieten würde (Steinmeier hierzu im Paten-Slang: “Tun wir, was getan werden muss“, kann man lange darauf warten, dass Menschen wie Kyrath das Bundesverdienstkreuz erhalten; alleine schon deshalb, weil damit ja die Vertreter des Staates, der die eigene Bevölkerung zum Experimentierobjekt (und Freiwild!) einer verbrecherischen rechtlosen Masseneinwanderung gemacht hat, ihr Vesagen eingestehen würden.
“Frank-Spalter“ Steinmeier, die mit weitem Abstand katastrophalste Fehlbesetzung in Schloss Bellevue, würde eher noch linksradikale „Seenotretter“ von “Sea Watch” oder sonstige Komplizen der Schleppermafia auszeichnen, die Europa mit Migranten flutet, als diejenigen, die sich an die Seite deer Opfer und Kollateralschäden dieses Wahnsinns einsetzen. Hier behängen sich die Mitglieder der historisch gescheiterten Kaste mit ihrer beraubten Auszeichnungen für herbeigelogene Pseudo-Verdienste – und schmähen damit auch noch nachträglich die Preisträger, die diesen Orden einstmals hochverdient und zu Recht erhalten haben. Dank der Anstandslosigkeit des herrschen linken Establishments hat das Bundesverdienstkreuz jede Sinnhaftigkeit verloren und ähnelt in seiner völligen Bedeutungslosigkeit längst den Schrott-Medaillen, die das DDR-Regime in seiner Endphase den bis zuletzt unverbrüchlichen Standhaften massenhaft umhängte.
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