Mittwoch, 9. November 2016

Ralf Stegners und Steinmeiers Demokratieverständnis

von Thomas Heck...

Ralf Stegener, SPD-Vize, der extra auf Staatskosten gen USA reiste, um als Klinkenputzer Wahlkampf für Hillary Clinton zu machen, offenbarte auf Facebook wieder einmal sein selbst für SPD-Verhältnisse sein erschreckend asoziales Demokratieverständnis. 

Betrachte ich jetzt andere Vertreter der SPD, wie z.B. diesen "Spitzendiplomaten" und Bundespräsident in Lauerstellung Frank-Walter Steinmeier, der Trump als Hassprediger bezeichnet hatte und der als deutscher Außenminister nicht einmal zur Wahl gratuliert. Nicht einmal eine formale Glückwunschnote. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Amerikaner. Eine Beleidigung des Landes, dass uns vom Faschismus befreit hatte und uns Demokratie gegeben hat. Ein Schlag ins Gesicht des Landes, das die Berliner mit einer Luftbrücke versorgte und so das Verhungern der Bevölkerung verhinderte. Ein Schlag ins Gesicht des Landes, das die Mehrheit der Deutschen vor der Sowjetunion schützte. Ein wahrer Freund Deutschlands. Schämen Sie sich, Herr Bundesaußenminister. Und eine diplomatische Glanzleistung. Dann dieses Bundesjustizministermännchen und Schutzpatron der Kinderschänder Heiko Maas. Und viele mehr. Dann muss ich mich schon fragen, ob diese ehemals große Volkspartei nur noch aus Dreckschweinen besteht? Stegener offenbart seine Gesinnung, wenn Demokratie nicht die Ergebnisse liefert, die ihm genehm sind und da wird der Sozi auch schon mal ausfallend:




Guten Morgen aus Bordesholm.

Nach einer langen Nacht vor dem Fernseher bei CNN zeichnet sich ein dramatisches Ergebnis der US Präsidentschaftswahlen ab. Nicht die erste Frau im Oval Office sondern ein sexistischer Rechtspopulist, ein Lügner und Hassprediger scheint zu gewinnen, jedenfalls Stand 6.45Uhr.

Es rächt sich, dass die berechtigten Punkte der Bernie Sanders Kampagne Chat aufgegriffen wurden. Gerade da, wo Sanders stark war, hat Clinton verloren. Statt der Politik des großen Geldes und des Börsenkapitalismus, wäre es so wichtig die Gerechtigkeitsfragen der kleinen Leute und das Thema globaler Gerechtigkeit aufzugreifen.
Das wird einen politischen Kälteschock auslösen, zum zweiten Mal nach dem BREXIT. Öl ins Feuer der Rechtspopulisten und Freudenfeuer für den rechten Mob. In der Welt mit Trump, Putin und Erdogan an den Schalthebeln und Le Pen vor der Tür ist das auch ein Kampfauftrag für alle progressiven Kräfte.
Das gilt gerade auch für die politische Linke in Deutschland. Gerechtigkeit als Maßstab und Kompass der Politik muss durchgesetzt werden.
Das ist eine ziemliche Katastrophe - für Demoskopen und Medien - vor allem aber für die Anständigen, wenn Hass und Ressentiments so triumphieren können in demokratischen Wahlen. 
Bei mir steht heute der Ältestenrat zur Vorbereitung des Landtagsplenums auf dem Programm, später ein Besuch in Neumünster.
Am Abend freue ich mich darauf, in meiner Reihe "Stegner trifft..." den EU Parlamentspräsidenten Martin Schulz zu treffen.
Mein Musiktipp für euch da draußen im digitalen Orbit ist von 
Ennio Morricone - "Spiel mir das Lied vom Tod"
Dieser 9.November ist schon ein geschichtsträchtiger Tag - im Guten wie im Bösen.
Schönen Mittwoch - wer das schafft ;



Ralf Stegner Der rechte Mob ist ja auch schon wach - erstaunlich. Immerhin der selbe Quark wie immer. Nichts Neues aus der Hassecke.
Becker Gerd Dörte Clemen kann der nicht!
Horst Lindner Frank Kappler Ach Mensch, besser kann er nicht.
Martin Janssen Wenn Sie die Menschen in Deutschland, die mit ihrer Politik nicht einverstanden sind, als rechten Mob bezeichnen, haben Sie selber kein Demokratieverständnis. Wir brauchen auch in Deutschland einen Wechsel. Und zwar von Grund auf. Große Teile der Bevölkerung sind mehr als unzufrieden und freuen sich auf die Bundestagswahl. Wir sind frei in der Entscheidung und lassen uns nicht einschüchtern.
Marlene Rüter Und schon schwingt Herr Stegner wieder die "rechte" Keule.Das wird auf Dauer langweilig und ist extemst ermüdend.Aber ihr Politmarionetten bekommt auch noch eure Quittung.Da bin ich mir fast sicher.Dann könnt ihr weiter mit der rechten Keule fuchteln.Es ist jetzt schon uninteressant,bzw. zieht nicht mehr !
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Michael Schwarz Ralf Stegner, wie kommen Sie darauf, dass Sie die Definitionshoheit haben andere Menschen in die Hassecke zu stellen? Eventuell sind ganz andere in der Hassecke zu finden.... mal an die eigene Nase fassen 
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Peter Hübner Stefanie Mertz Richtig analysiert!!!!!
Sabine Janke Das kann echt nicht ein Herr Stegner sein, der hier tagtäglich seine Beleidigungen und Verunglimpfungen kundtut, damit wäre er doch unwählbar, müsste sein aus Steuergeldern finanzierter Posten folgerichtig gestoppt werden.
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Peter Paul Estefania Maradea ........und dat is och jut so!
Rekamedar Krid EILMELDUNG!!! Bundesregierung sagt Wahl 2017 ab! Merkel: "Die Menschen wählen einfach nicht mehr, wie sie sollen" 
Marlene Rüter Und auf Twitter schreibt "es" was von einem "politischen Supergau" ? Herr Stegner...DER kommt noch ! Gedulden Sie sich !
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Karin Schmidt Bezeichnen Sie Andersdenkende immer als rechten Mob? Akzeptieren Sie einfach, dass es Menschen gibt, welche die Politik der Groko nicht länger gutheißen.
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Sebastian Faber Der rechte Mob finanziert dich und dein Leben!👍
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Nick Klaua der arme Herr stegner ist ziemlich am rumheulen hahaha
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Andreas Clermont Nichtskönner mit Steuergelder durchgefüttert.
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Anne Willnicht Nick Klaua der arme Kerl wird wohl nie mehr richtig schlafen können 
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Matt Piper Hallo Herr Stegner ... nun lesen Sie sich doch bitte mal ihren Text nochmal durch ... auch Sie sitzen in einer sehr ausgeprägten Hassecke ...
Petra Ludwig Stefanie Mertz ... auf den Punkt gebracht 
Thommy Nozzo Der "rechte Mob" ist wach, weil er für deine Bezüge arbeitet muss du Politikclown. Irgendwann rächt sich deine Arroganz du Memme. Du bist von Hass auf alle anders denkenden zerfressen und kannst nichts als hetzen. Noch! Nächstes Jahr sicher nicht mehr..... Da wird man die SPD im einstelligen Bereich finden.
Hans-Peter Römer Da hat er für nix klinken geputzt
Hartmut Bloh Herr Stegner.....wohl etwas fehlgeleitet in letzter Zeit oder?
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Mei Mia Herr Stegner, ich finde dies schon unter der Gürtellinnie. Menschen die früh wach sind, als "Rechten Mob" zu bezeichnen. Vielleicht sind esgerade die Menschen, die verantwortlich sind, dass sie ihre Familie ernähren können, haben sie mal darüber nachg...Mehr anzeigen
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Mei Mia Friedhelm Sdunowski Herr Stegner könnte ja auch die Trauermesse in Amerika besuchen.
Sven Schneider Oh Herr Stegner. Unglaublich, dass Sie und Ihre Parteigenossen immer noch nicht verstanden haben. Es ist immer sehr einfach JEDEN mit anderer Meinung sofort in die rechte Ecke zu stellen. Aber 2017 hat es sich für CDU/SPD ausgepostet. Ihr mit eurer lächerlichen Politik führt Deutschland nicht vollends in den Abgrund. Dafür werden die Leute schon sorgen!
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Ingo Müller Eure Visage hätte ich gerne gesehen!

Gruß vom Steuerzahler der dich vollidioten bezahlt
Steve Rohrschneider Ja , WIR ..der gehasste Mob, arbeiten für unser Geld !
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Michael Geulich Anscheinend versteht der "rechte Mob" aber mehr von Demokratie als Sie! 😂😂😂
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Frank Lufft Ach Stegner. Wenn andere Politik machen , wäre es für Sie Zeit, für eine Pause. Sie sind ein dünnhäutiger Populist ohne Courage.
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Rainer Ruff Dörte Clemen die werden sie von so einem.......nie bekommen, leider!
Wegt Manuela Ihr loses Mundwerk und ihre Arroganz ist zum kotzen. Wann kommt der Tag wo Sie verschwinden. Der Mob hat mehr Charakter wie ein Stegner.

Trump wird es allen zeigen - unsere Politiker haben blanke Angst

von Thomas Heck...

Was heute Nacht geschehen ist, wird erst noch verarbeitet werden müssen. Viele haben noch gar nicht begriffen, was für Schockwellen damit durch die Pfeiler der Macht gegangen sind. Denn der Wahlerfolg Trumps wird Auswirkungen auf die bestehenden Machtverhältnisse in Europa haben.



Diese Angst der Mächtigen in Europa ist dabei förmlich zu riechen, aus jeder Regung, aus jeder Aussage zu entnehmen, denn die etablierten Parteien haben bemerkt, dass bei den nächsten Wahlen die eigene Macht zur Disposition steht, dass es förmlich ums Ganze geht. Den Hofberichterstattern unserer Politiker, in anderen Ländern Journalisten genannt, rinnt genau wie den Politikern der Angstschweiß aus allen Poren. 

In letzten Rückzugsgefechten wurde noch versucht, Trump als unwählbar darzustellen, da wird von einer Zäsur im transatlantischen Bündnis gesprochen, Kriegsgefahren an die Wand gemalt. Scheiße, dass Demokratie eben nicht nur nach den Wünschen der Linken geht, sondern von Menschen gemacht wird, die an der Wahlurne eine Entscheidung treffen.

Trumps erste Rede spiegelte einen Geist wieder, der viele Kritiker verstummen ließ. Kein Poltern, sondern staatstragendes Auftreten, Versöhnung und Handreichung mit allen Nationen, es wird morgen kein Krieg ausbrechen und Trump wird sich meiner Meinung nach in die Reihe großer und verkannter amerikanischer Präsidenten einreihen, die ebenfalls dem allgemeinen linken Mainstream entschlossen entgegentraten: Ronald Reagan und George W. Bush.

Nun wird Trump sicher nicht sofort den Friedensnobelpreis erhalten wie sein Amtsvorgänger Obama, der diesen auch niemals verdient hatte. Doch ich bin überzeugt, dass Trump ein guter Präsident werden wird. Diese Wahl empfinde ich als Weckruf für die Abwahl Angela Merkels im nächsten Jahr. Es ist jetzt Zeit für einen Wechsel. In den USA ist er vom Wähler gewünscht und bestätigt worden. Nun ist der deutsche Wähler gefordert. Merkel sollte sich warm anziehen.

Demokratie in den USA - Billige Propaganda in ARD und ZDF

von Thomas Heck...

Egal wie man zu den Präsidentschaftskandidaten in den USA steht, die Wahl hat eines gezeigt. Die Unfähigkeit deutscher öffentlich-rechtlicher Medien, seriös über die Wahlen zu berichten. Der Geifer in den Studios von ARD und ZDF, wenn Trump einen Bundesstaat für sich verbuchen kann, die Häme, wenn er einen verliert, wären verständlich, würden wir hier nicht von angeblichen Journalisten reden, deren unparteiische Berichterstattung Prämisse für eine seriöse journalistische Arbeit wäre. Unprofessionell ist da noch diplomatisch formuliert.


Während auf CNN eine professionelle und objektive Berichterstattung faktenbasiert präsentiert wurde, mit professionellen Moderatoren, die ihren Namen auch verdienen, nur Wischiwaschi und Geschwafel einer Sandra Maischberger, mit merkwürdigen bis peinlichen Studiogästen, unterbrochen von Versuchen des Moderatorenlaiendarstellers Christian Sievert, schlecht vorbereitet, im Umgang mit der Technik stark überfordert, fachlich grenzdebil, garniert mit einem handverlesenen und politisch korrekten Publikum in der ARD mit Jubel ausschließlich für Hillary Clinton. Peinlich. Ein insgesamt unangebrachter und durchschaubarer Versuch, den USA eine Belehrung in Demokratie zu erteilen und die ungeheuerliche Arroganz, entscheiden zu wollen, dass Trump der falsche Kandidat ist.

Weil ARD und ZDF noch nicht begriffen haben, was Demokratie bedeutet. Für den deutschen Fernsehzuschauer war der Blick über den Teich nach Atlanta zu CNN wie ein Blick in eine andere Welt. In eine bessere Welt... wer wissen will, woran es in Deutschland krankt, der brauchte nur zwischen CNN und ARD/ZDF zu zappen...






Dienstag, 8. November 2016

Deutsche Arroganz

von Thomas Heck...

Ich kann mich nicht erinnern, dass die USA jemals in den deutschen Wahlkampf eingegriffen hatten oder auch nur versuchten, den Einruck zu erwecken, eine Partei anderen vorzuziehen. Umgekehrt sieht das ganz anders aus. Und mit einer gewissen Obsession schießen sich Politiker und Journalisten auf unliebsame Politiker ein. Das wurde mit Ronald Reagan und George W. Bush schon so gehandhabt, dieses Jahr eben mit Donald Trump.


Die Arroganz, mit hier vorgegangen wird, ist derart von einem undemokratischen Geist erfüllt, der einen glauben lassen könnte, die Entnazifizierung habe noch nicht mal begonnen. Und es spiegelt das Gefühl wieder, wie wir es in Deutschland haben, wenn es um die öffentliche Wahrnehmung der AfD geht. Journalisten, die die Wahrheit für sich gepachtet haben, beseelt sind von der Aufgabe, dem Bürger die Welt zu erklären und jedem erklären wollen, wo gefälligst das Kreuz auf dem Wahlzettel zu machen ist. Demokratie sieht etwas anders aus.

Der endlose und sinnlose Kampf des Staates gegen den Islam

von Thomas Heck...


Der Staat hat wieder zugeschlagen. Sondereinsatzkräfte nahmen 5 Islamisten fest. Nur Nebelkerzen für eine zunehmend verunsicherte Bevölkerung oder nur eine übliche polizeiliche Maßnahme? Für uns Normalbürger ist es schwer abzuschätzen. Doch was bringt es? Zeigt es doch die zunehmende Zahnlosigkeit des deutschen Staates auf. 


Es sieht schon beeindruckend auf, wenn GSG 9, SEK's und MEK's mit hohem technischen Aufwand, martialisch auftretend, als langer Arm der Exekutive auftreten und Verbrecher, in diesem Fall Islamisten, festnehmen. Und dann? Die Grenzen des Rechtstaates verhindern Maßnahmen, die angezeigt und wirksam wären, um den Islamismus nachhaltig zu bekämpfen. Weil das, was wir tun müssten, wir nicht tun dürfen. Ein Dilemma. 

Und das macht den Rechtsstaat unterlegen, macht uns unterlegen, weil unsere Gegner sich nicht an normale Spielregeln der Menschlichkeit halten, aber alles übernehmen, was ihnen nutzt, inklusive dem westlichen Lebensstil, die Freiheit und die Freizügigkeit. Ihre Vertreter spielen sich als politische Arme der Terroristen auf, treten in Talkshows auf, können ihre Propaganda in unseren Medien frei verbreiten.

Wir haben bislang nur Glück, dass diese muslimischen Spinner so lächerlich sind, so archaische Weltbilder vertreten, dass der normale freiheitsliebende Mensch sich angewidert abwendet. Aber nicht alle. Manche werden von dem Gemetzel des IS, die sich in Syrien und im Irak im Blut ihrer Opfer baden, offensichtlich angezogen.  Andere, meist linke Gutmenschen, meinen, sich appeasementgleich verhalten zu müssen, dann würde sich alles in Wohlgefallen auflösen. So auch unsere Regierung.

Wie damit umgehen? Ich sage, lasst sie ziehen, die Anhänger der Islamisten. Wir werden sie mit Argumenten, mit Bewährungsstrafen, auch nicht überzeugen können. Und da wir sie nicht dauerhaft wegsperren können, werden sie kurz über lang wieder als wandelnde Zeitbombe durch unsere Strassen flanieren. Zeitbomben, die jederzeit explodieren können, mit Messern um sich stechen, uns Ungläubige mit Autos überfahren. Wenn wir sie nicht töten, werden sie uns töten, Sie und mich, unsere Kinder, ohne Gnade, ohne Mitleid. 

Daher lasst sie ziehen, aber lasst sie nicht wieder in unser Land. Lasst sie in Syrien verrecken. Oder wir führen dauerhaft weiter die Diskussion, wie heute im Spiegel und werden die nächsten 40 Jahre mit islamistischen Terror leben, ihn versuchen zu verstehen, rätseln, wie wir eine weitere Radikalisierung verhindern können. Ein sinnlose Diskussion.


Der Spiegel schreibt:

Die Beschuldigten im Alter zwischen 26 und 50 Jahren sollen am Dienstag und Mittwoch dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt werden. Dieser muss über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden. Justizminister Heiko Maas (SPD) bezeichnete die Festnahmen als "wichtigen Schlag gegen die extremistische Szene in Deutschland."

Unter den Festgenommenen ist sich auch der Hildesheimer Prediger Ahmad Abdulaziz Abdullah A., alias "Abu Walaa". Er wird schon seit Längerem verdächtigt, Kämpfer für Syrien und den Irak zu rekrutieren. Er predigte in der Moschee des "Deutschsprachigen Islamkreises Hildesheim", die bereits Ende Juli durchsucht worden war. Rund 20 aus Niedersachsen ausgereiste Islamisten sollen sich in der Hildesheimer Moscheegemeinde radikalisiert haben. Auf Videos im Internet stilisiert sich "Abu Walaa" als "Prediger ohne Gesicht", der sich nur von hinten filmen lässt.

Unter den Festgenommenen sind zwei weitere Prediger, die ebenfalls Teil des salafistischen Netzwerks um "Abu Walaa" sein sollen. Die Männer sollen bei Predigten in Wohnungen für den IS geworben und zur Ausreise in den Dschihad aufgerufen haben. 

"Abu Walaa" soll innerhalb des dschihadistischen Netzwerks die zentrale Führungsposition übernommen haben. Laut Bundesanwaltschaft hat sich der Prediger offen zur IS-Terrormiliz bekannt. Ziel des von ihm angeführten Netzwerks sei es gewesen, Personen an den IS nach Syrien zu vermitteln. Zwei der anderen Festgenommenen kam laut Bundesanwaltschaft die Aufgabe zu, Ausreisewilligen neben der arabischen Sprache auch radikal-islamische Inhalte zu lehren. "Abu Walaa" war es demnach "vorbehalten, Ausreisen zu billigen und zu organisieren". Die konkrete Umsetzung der Ausreisen oblag dabei anderen Beschuldigten. 

Laut NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" sollen die Aussagen eines IS-Rückkehrers maßgeblichen Anteil an den heutigen Festnahmen gehabt haben. Der 22-jährige Anil O. war demnach nach einem mehrmonatigen Aufenthalt im IS-Gebiet in Syrien in die Türkei geflohen und hat sich dem Bericht zufolge nach eigenen Aussagen von der Terrormiliz losgesagt. 

Bevor er Ende September nach Deutschland zurückkehrte, gab Anil O. NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" in der Türkei ein Interview, in dem er Ahmad Abdelaziz A., alias "Abu Walaa", schwer belastete und als "die Nummer eins des IS in Deutschland" bezeichnete.

Montag, 7. November 2016

Kindernothilfe e.V. - Die Heuchler

von Thomas Heck...


Die Kindernothilfe e.V. hat sicher bemerkt, welche Wellen Heiko Maas Auftritt bei der Preisverleihung des Medienpreises geschlagen hat. Heiko Maas, Protegé der Kinderehe und Schutzpatron der Kinderschänder und Kinderficker, hat mit seiner Einstellung zur Kinderehe für Unmut gesorgt. Was die Kindernothilfe nicht dazu gebracht hat, den Reichsverweser Maas schlichtweg auszuladen. Am Ende musste eine Distanzierung von der Kinderehe auf der Homepage genügen, um die Spendenaufkommen vor Weihnachten nicht gänzlich einbrechen zu lassen. Doch zu spät. Meine Spende fällt für dieses Jahr ins Wasser. Diese Heuchlerei ist nicht zu ertragen. Doch lesen Sie selbst:

Kinder wirksam vor Frühverheiratung schützen

Aktuell gibt es in der Öffentlichkeit eine engagiert geführte Diskussion darüber, ob Ehen von minderjährigen Asylbewerbern, die im Ausland geschlossen wurden, grundsätzlich aufgelöst werden sollen. Zu den Vorwürfen in den Sozialen Medien nehmen wir hier Stellung.



Die Kindernothilfe spricht sich ganz klar gegen jede Form von Frühverheiratung und Zwangsehe aus. Das Wohl und der Schutz der Mädchen und Jungen stehen an oberster Stelle. Als Kinderrechtsorganisation halten wir uns eng an die UN-Kinderrechtskonvention. Deshalb begrüßen wir jede gesetzliche Initiative, die zum Ziel hat, die Ehemündigkeit in Deutschland grundsätzlich auf 18 Jahre anzuheben. In unserer Arbeit weisen wir auf die Gefahren von Frühverheiratung hin.
  • Frühverheiratung basiert oft auf Zwang,
  • in den meisten Fällen sind Mädchen davon betroffen. Frühverheiratung hindert sie daran, ihr Recht auf Bildung und selbstbestimmtes Handeln wahrzunehmen:
  • überdies sind frühe Schwangerschaften mit einem hohen Gesundheitsrisiko verbunden.
Die Ursachen für Frühverheiratung sind vielfältig: Fast immer treiben Armut und Not Eltern dazu, insbesondere junge Mädchen an wirtschaftlich besser gestellte Männer zu verheiraten. Wir als Kindernothilfe klären in unseren Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika seit vielen Jahren über die Gefahren von Frühverheiratung auf. Gemeinsam mit den Eltern entwickeln wir alternative Einkommensquellen und ermöglichen Kindern den Schulbesuch und eine kindgerechte Entwicklung. Dort müssen wir ansetzen, um Kinderrechte zu fördern und Zwangsehen zu verhindern.

Wenn Minderjährige bereits verheiratet nach Deutschland einreisen, muss die Ehe immer aufgelöst werden, sofern sie unter Zwang und Gewalt erwirkt wurde. Ein pauschales Verbot der Ehen zugereister Minderjähriger kann jedoch in manchen Fällen fatale Folgen für die Eheleute und die in der Ehe gezeugten Kinder haben, z. B.:
  • Verlust jeglicher Unterhaltsansprüche;
  • im Fall der Kinder Verlust des Erbanspruchs und Status als unehelich, weil es keinen anerkannten Vater gibt;
  • dadurch Verlust des sozialen Ansehens, der eine Rückkehr in die Heimatländer erschwert oder sogar unmöglich macht.
Wir fordern daher: Über jeden Fall von Frühverheiratung muss einzeln entschieden werden, um das Leben der Kinder nicht noch weiter zu erschweren. Wichtig ist uns dabei vor allem, die Betroffenen selbst zu hören und nicht über ihre Köpfe hinweg zu urteilen. Dafür brauchen wir ausreichend Ressourcen, etwa in Jugendhilfeeinrichtungen, die dringend gestärkt werden müssen.

ARD und Anne Will verbreiten IS-Kriegspropaganda

von Thomas Heck...


Wieder der Islam, wieder der Islamismus, wieder der IS... wozu überhaupt noch eine Unterscheidung, für mich gibt es da eigentlich keinen Unterschied mehr, nach der Sendung von Anne Will schon gar nicht mehr. Denn nach der Sendung vom Sonntagabend stellt sich diese Frage für mich nicht mehr. Die Vorzeigemoderatorin der ARD hat nämlich in einem Islam-Talk zum aktuellen „Tatort“ die Tür geöffnet, allen noch so radikalen Köpfen im Lande Gesprächszeit in der erfolgreichsten deutschen Talkshow zu geben, flankiert durch eine Kopftuchquote im Publikum, alles schön politisch korrekt.


„Das gehört zu unserem Werteverständnis, dass wir uns mit anderen Meinungen auseinandersetzen“, bügelte die Moderatorin Kritik eines empörten Wolfgang Bosbach ab. Was den CDU-Innenpolitiker und mit ihm vor allem den Islamismusexperten Ahmad Mansour so aufregte, war der allzu lässige Umgang von Will mit einer nicht nur durch ihre Kleidung auffälligen Talk-Teilnehmerin und deren Aussagen, die als nichts anderes als Propaganda für eine Teilnahme am Krieg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien zu verstehen waren.

Nora Illi, die als Frauenbeauftragte des sogenannten Islamischen Zentralrats Schweiz firmiert, trägt den Gesichtsschleier Nikab. In der Schweiz wurde sie dafür auch schon verhaftet, Stichwort Vermummungsverbot. Was noch völlig im Bereich der privaten Entscheidung liegt, paart sich bei ihr mit islamistischen, menschenverachtenden Parolen.

So hob sie in der Sendung hervor, die Frau habe im Islam ganz viele Rechte und viele Möglichkeiten, sich auszuleben: „Wir müssen den Spagat zwischen Familien-Frau und Karriere-Frau, dem andere ausgesetzt sind, weniger machen.“ Das klang ja schon fast ein bisschen drollig. Bosbach erwiderte dazu nur knapp, dass angesichts etwa der Schlechterstellung der Frau beim Erbrecht im Islam kaum von einer wesentlich besseren Rolle die Rede sein könne.

Wenn Will hätte beweisen wollen, dass die 32-Jährige den Beruf der Frauenbeauftragten ad absurdum führt, hätte sie auch nur ein zwei Jahre altes Interview des Talkgasts mit der Schweizer Tageszeitung „Blick“ zitieren müssen. „Polygamie hat viele Vorteile“, sagte Illi da etwa als Befürworterin der Mehrehe. Die sei eine „Bereicherung für jede Beziehung“ – aber natürlich dürfe nur der Mann mehrere Frauen haben, nicht die Frau mehrere Männer.



Schon nach der Lektüre solcher Zeilen hätte es sich für Will verbieten sollen, Illi einzuladen. Dass sie es trotzdem tat, machte aus dem Themenabend mit der guten Vorlage des „Tatort“ aus dem ja ernsthaften Thema „Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?“ eine Skandalsendung.

Dies lag auch daran, dass die Moderatorin in weiten Teilen kaum Herrin ihrer Sendung war und das Durcheinander der Stimmen nicht unter Kontrolle bekam. Wie so oft.

Vor allem aber lag es am völlig fahrlässigen Umgang mit einer Veröffentlichung von Illi, die die Redaktion von Will selbst recherchiert hatte. Auf der Homepage ihres Zentralrats veröffentlichte Illi unter der Überschrift „Oh Schreck, die Tochter ist weg! Warum Eltern von Syrien-Ausreißerinnen einen kühlen Kopf bewahren sollten“ ein Pamphlet voll kruder Aussagen. Zu den offensichtlich ernst gemeinten Tipps gehört etwa, „großkotzige Facebook-Bilder mit gezückten Waffen in Syrien“ zu vermeiden. Sonst würden Medien und Behörden bei einer Rückkehr nach Europa erst recht aufmerksam.


Vor allem aber versuchte Illi, der Teilnahme am Krieg eine theologische Rechtfertigung zu geben. Gegen Muslime gebe es weltweit massivste Repressionen, schrieb Illi. Da sei es ja kein Wunder, dass für die jungen Mädchen die Sehnsucht nach Ausreise und dem Kampf gegen die Schergen Assads groß sei. „Daran ist aus islamischer Sicht auch gar nichts auszusetzen“, schrieb Illi, es sei auch als „Zivilcourage“ zu loben. Nur dass sich dann vor Ort für viele der Krieg als „bitterharte Langzeitprüfung mit ständigen Hochs und Tiefs“ darstelle. Aber auch das lasse sich mit Blick auf das Leben des Propheten noch positiv deuten.

Zum Haaresträuben sind alleine schon diese Zeilen, die Anne Will zum großen Teil ausbreitete. Doch noch schlimmer machte es die Art der Moderatorin zu fragen. „Verniedlichen Sie, in den Krieg zu ziehen?“, fragte Will etwa zu der Darstellung des Krieges als Langzeitprüfung. Aber ist das wirklich noch eine Frage, ob es eine Verniedlichung ist? Müsste nicht jemand, der sich ausdrücklich als Anlaufstelle für solche ausreisewilligen, minderjährigen IS-Sympathisantinnen ansieht, gefragt werden, warum er den Krieg verniedlicht?

Wolfgang Bosbach wiederum kritisierte besonders die Formulierung, dass Krieg „eine bitterharte Langzeitprüfung mit ständigen Hochs und Tiefs“ sei. Bosbach sauer: „Es wird zu Recht gesagt: Müsste der Staat nicht noch mehr tun, um das zu verhindern – und dann im öffentlich-rechtlichen Fernsehen so ein Text! Bittere Langzeitprüfung, das hört sich ja an wie Ironman!“

Will entgegnete: „Herr Bosbach, Sie haben schon verstanden, dass das nicht unser Text ist.“ Was der nicht gelten ließ: „Das haben jetzt Millionen gesehen. Das ist keine bitterharte Langzeitprüfung, das ist eine barbarische Terrorarmee, die mit unglaublicher Grausamkeit gegen alle vorgeht, die sich nicht unterwerfen.“


Die klarsten Worte in der Sendung fand Islamismusexperte Ahmad Mansour. „Das ist Propaganda“, schimpfte er – entsetzt darüber, dass es solch eine Auftrittsmöglichkeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gibt. Was auch immer Anne Will und die Redaktion ihrer Sendung mit der Einladung für diesen Gast geritten hat: Die Gremien der ARD werden über diese Sendung sicherlich noch manche Diskussion führen.

Heiko Maas: Schutzpatron der Kinderschänder

von Thomas Heck...

Heiko Maas, der Bundesjustizministerlaiendarsteller und Reichsrechtsbeuger, der es wagte, bei der Verleihung des Medienpreises durch den Kinderschutzbund e.V. öffentlich aufzutreten, tritt bereits seit einiger Zeit als Schutzpatron der Kinderficker und Kinderschänder muslimischen Glaubens auf. Seitens des Kinderschutzbundes keinerlei kritische Nachfragen zu der Rolle von Heiko Maas bei den Ehen minderjähriger Muslime, was diese nahezu zu Mittätern macht und deren Gemeinnützigkeit bei der Gelegenheit einmal kritisch hinterfragt werden sollte.


Die Klatsch-Zeitschrift Gala gibt sich nicht mit derartigen Nebensächlichkeiten ab. Hier wurde das Verhältnis des Reichsjustizministermännchens mit der grenzdebilen und spröden "Schönheit" Natalia Wörner näher beleuchtet. Hat ihre Liebe eine Chance, so die besorgte Frage.


Als Mitglied der Bundesregierung ist der durchtrainierte Maas zweifelsohne ein einflussreicher Mann mit allen imponierenden Insignien der Macht (Dienst-Mercedes, Leibwächter, vier Staatssekretäre, über 760 Mitarbeiter, 14.608 Euro Monatsgehalt, laut der Zeitschrift "GQ" der "bestgekleidete Mann Deutschlands"). Doch dieses Faszinosum ist nur eine Macht auf Zeit und ein Blick hinter die glanzvolle und doch schäbige Spießer-Kulisse offenbart eine Drecksau, ein Charakterschwein, der auch schon mal an antisemitischen Veranstaltungen teilnimmt, wo "Juden ins Gas" skandiert wird.

2017 sind die nächsten Bundestagswahlen, und die Chancen für die SPD, der Partei von Heiko Maas, stehen nicht sonderlich gut, sofern er überhaupt bis zur kommenden Wahl durchhält. Überdies muss er von seinem Nettoeinkommen von 8.900 Euro über 4.840 an Unterhalt für seine Ehefrau und die Kinder zahlen.

Sollte Maas sein Ministeramt verlieren, steht ihm ein Übergangsgeld von sechs Monaten zu, die ersten drei Monate 100 Prozent seiner Vergütung, danach die Hälfte. Anschließend hat er Anrecht auf eine Pension von etwa 4.000 Euro, von denen mehr als die Hälfte an Unterhalt weggeht. Was dann übrig bleibt, reicht zum Leben, beeindruckend ist es aber nicht mehr. 


Aber vielleicht findet er als Lobbyist der Kinderficker und Kinderschänder beim Zentralamt der Muslime einen Job als Pressesprecher, er forderte ja schon als Minister Ende 2015 mehr Rechte für Muslime. Das Anforderungsprofil wäre mithin erfüllt. Und er könnte uns dann auch noch den Widerspruch erklären, warum man auf der einen Seite Flüchtlingen nicht zutraut zu wissen, dass man für Bus und Bahn eine Fahrkarte benötigt und dafür zu bezahlen hat, wie überall auf der Welt, aber verheirateten muslimischen 12jährigen Kindern ohne jegliche Sprachkenntnisse zumutet, gegen die Ehe mit ihren alten Ehemännern aktiv klagen zu müssen.


Sonntag, 6. November 2016

Heiko Maas bei einer Veranstaltung für Kinderrechte? Nicht im Ernst...

von Thomas Heck...

Wenn die Kindernothilfe den Medienpreis 2016 für "Kinderrechte in der Einen Welt" vergibt, darf natürlich Bundesjustizminister Heiko Maas nicht fehlen. Unser aller Bundesjustizminister, der sich seit letzte Woche als Steighalter für altersschwache Päderasten betätigt, in dem er Ehen mit Minderjährigen unter bestimmten Bedingungen legalisieren will, nämlich wenn es dem Kindeswohl dient.  




Auf der Homepage der Kindernothilfe e.V. heisst es dazu auf der Homepage:



Am Abend wurden in Berlin die Gewinner des Medienpreises 2016 „Kinderrechte in der Einen Welt“ ausgezeichnet. Zum 18. Mal verlieh die Kindernothilfe die Auszeichnung an Journalisten, die sich in ihren Beiträgen in herausragender Weise mit Kinderrechten und Kinderrechtsverletzungen beschäftigen. Schirmherrin Christina Rau ermutigte die anwesenden Journalisten: „Geben Sie auch weiterhin Mädchen und Jungen überall auf der Welt eine Stimme.“

Die Gewinner sind:

  • Fritz Schaap in der Kategorie Print für seinen Artikel „Die Kinder von Benin“, erschienen in Die ZEIT.
  • Erika Harzer in der Kategorie Hörfunk für ihren Beitrag „Wenn Kinder nur noch weg wollen – Der mittelamerikanische Exodus“, erschienen im Bayerischen Rundfunk.
  • Bettina Braun in der Kategorie TV für ihren Beitrag „Nordstadtkinder – Stefan“, erschienen im WDR.
  • Philipp Abresch in der Kategorie Online für seine Multimedia-Doku “Long Thanh will lachen”, erschienen auf ndr.de
  • Lisa Duhm für den Preis der Kinderjury mit ihrem Artikel „Akin schraubt an seiner Zukunft“, in Dein Spiegel.

Die Beiträge greifen eine Vielfalt an Themen auf: von Kindersklaven in Benin, Kindern auf der Flucht bis hin zu einem mutigen Jungen der noch heute an den Folgen des Vietnamkriegs leidet. „Auch in diesem Jahr wurden hervorragende journalistische Arbeiten präsentiert, die auf Kinderrechts-verletzungen aufmerksam machen, sensibel berichten und die richtigen Fragen stellen“, so Rau.



Für den 18. Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt“ bewarben sich 82 Journalistinnen und Journalisten. Die Auswahl trafen zwei Jurys, in der u.a. Claudia Buckenmaier, NDR, Hasnain Kazim, Spiegel Online, Alexander Kudascheff, Deutsche Welle, Tobis Matern, SZ und Mercedes Riederer, Bayerischer Rundfunk, saßen. Eckart von Hirschhausen moderierte die Veranstaltung mit 400 Gästen. Mit dabei waren bekannte Persönlichkeiten wie Bundesminister Heiko Maas, Natalia Wörner und Lena Gercke. Der Medienpreis ist mit je 2.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung wird u. a. von DRIVE. Volkswagen Group Forum und SKODA AUTO Deutschland GmbH unterstützt.


Fragen Sie doch die Pressesprecherin der Kindernothilfe Frau Angelika Böhning zu ihrer Einstellung zum Thema Heiko Maas und die muslimische Kinderehe. Ihre Tel. 0178/8808013.

Samstag, 5. November 2016

Dutschkes erfolgreicher Marsch durch die Institutionen

von Thomas Heck...

Die Skandalurteile des letzten Woche summieren sich zu Skandalurteilen der letzten Monate und Jahre. Es ist eine von den 68ern unterwanderten Justiz, die Rudi Dutschkes Vision vom Marsch durch die Institutionen wahr gemacht haben. Eine Justiz, die Vergewaltiger höher stellt, als die vergewaltigte Frauen. Eine menschenverachtende Justiz, die der Justiz des Dritten Reiches in seiner grausamsten Ausprägung, nämlich des Volksgerichtshof unter Freisler, nacheifert, zwar noch ohne Todesurteile und Standgerichte, aber mit ähnlicher Ungerechtigkeit und in höchster Perversion, der Umkehr von Opfern und Tätern.



Der Freispruch von drei jungen Männern, die in der Silvester-Nacht in Hamburg eine 18-Jährige bedrängt haben sollen, sorgt für viel Kritik. Die Richterin hatte den Behörden schwere Fehler vorgeworfen – doch Staatsanwaltschaft und Polizei wehren sich gegen die Vorwürfe. Am schlimmsten ist es jedoch für das Opfer: Sie fühlt sich wehrlos.


„Ich fühle mich nicht gerecht behandelt“, sagte die junge Frau der „Bild“-Zeitung. „Die Fragen der Richterin waren einseitig und ich hatte den Eindruck, dass meine Glaubwürdigkeit von ihr stark angezweifelt wird.“ Die Richterin habe ihr misstraut, weil sie sich nicht an alle Details erinnern konnte. „Nach jeder Frage fühlte ich mich wehrloser, unverstandener und fast selbst schuldig.“

Die Staatsanwaltschaft hatte den Angeklagten vorgeworfen, die junge Frau auf St. Pauli sexuell bedrängt zu haben. Sie hätten sich in der Silvesternacht mit weiteren, bislang nicht identifizierten Männern zu sexuellen Übergriffen verabredet. Die Verwirrung der Frauen hätten sie zu Diebstählen ausnutzen wollen. Einer von ihnen soll versucht haben, das Handy der 18-Jährigen zu entwenden.

Richterin zweifelte die Zeugenaussagen an

Die Richterin am Landgericht, Anne Meier-Göring, sprach die drei Angeklagte jedoch von allen Vorwürfen frei und gewährte ihnen eine Entschädigung von jeweils rund 4600 Euro für die erlittene Untersuchungshaft. Den Ermittlern warf sie schwere Fehler vor: Die Aussage der jungen Frau sei verfälscht worden. Der Druck der öffentlichen Meinung, der Medien und der Politik tat sein Übriges.

Dem Opfer habe sie laut „Bild“ vorgeworfen, nach der Tat weiter auf dem Kiez gewesen zu sein. „Ich war in der Situation nur froh, dass es vorbei war“, wehrte sich die heute 19-Jährige. Sie habe erst nach den ersten Medienberichten über die Übergriffe in Köln und in anderen deutschen Städten den Mut gefasst, sich zu melden. In Hamburg waren 243 Strafanzeigen von 403 Frauen eingegangen.

„Vor Gericht ein zweites Mal Opfer geworden“

„Was mir vor Gericht passiert ist, ist schlimmer als die Tat selbst“, sagte die 19-Jährige, die von der Opferschutzorganisation „Weißer Ring“ betreut wird, gegenüber der „Bild“-Zeitung. „Ich bin vor Gericht ein zweites Mal Opfer geworden und habe mich dort selbst mehr als Täterin gefühlt.“ Nach diesem Prozess würde sie einen ähnlichen Vorfall womöglich nicht noch einmal zur Anzeige bringen.

Bereits im Mai war ein erster Prozess um die Übergriffe vor dem Amtsgericht mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Ende August hatte die Strafkammer von Meier-Göring einen jungen Afghanen wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung einer 19-Jährigen am Neujahrsmorgen zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Die Judikative ist außer Kontrolle geraten. Recht wird nach Hautfarbe gesprochen, ist zutiefst rassistisch geworden. Das Volk empfindet eine große Gerechtigkeitslücke.

Die Tyrannei der Willkommenskultur

von Bassam Tibi...

Wer in Deutschland dem Glaubenssatz «Wir schaffen das!» nicht zustimmt, wird als «Populist» und «islamophob» ausgegrenzt. Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun.


«Was ist deutsch?» – Mit dieser Frage hatte mein Frankfurter Lehrer Theodor W. Adorno die deutsche Kultur diskutiert und zwei Optionen für Deutschland angegeben, die einander ausschliessen: die an Kant orientierte ­Rationalität, die vom Menschen als einem vernunftbegabten Individuum ausgeht, oder die deutsche gesinnungsethische Denkweise des moralisierenden «Pathos des Absoluten». Die Kant’sche Option ist ein Modell, die zweite ist deutsche Realität. 
Ich bin Syrer und habe Deutsch erst mit 18 Jahren am Goethe-Institut gelernt, habe aber in den vergangenen vierzig Jahren ein Dutzend neue Wörter und Begriffe in die deutsche Sprache eingeführt. Hierzu gehört der Begriff «Leitkultur». Wenn man diesen Begriff auf die vorherrschende deutsche Denkweise anwendet, dann könnte man von «deutscher Leitkultur» sprechen. Das ist aber eine abscheuliche politische Kultur, die ich eindeutig ablehne. Ich trete für eine europäische Leitkultur als politische Kultur ein und betone mit allem Nachdruck, dass ich mir keine deutsche Leitkultur wünsche. Warum?
Darauf gibt es viele Antworten und eine Reihe von Gründen. Hierzu gehört die Tatsache, dass die Deutschen beziehungsweise ihre Opinion-Leaders keine demokratische Debating Culture kennen. Ich schreibe dieses Wort bewusst auf Englisch, weil der Inhalt dieses Begriffes der politischen Kultur der Bundesrepublik so fremd ist. 
In der DNA der deutschen politischen Geschichte fehlt eine Kultur des sachlichen Debattierens miteinander. Der jüdische Soziologe Reinhard Bendix definierte Demokratie als politisches Mandat des Volkes, als eine politische Kultur, die in England und Frankreich im 16. Jahrhundert – später auch in der Schweiz – in einem Prozess der Transformation geboren wurde. Eine solche Entwicklung kennen die Deutschen nicht, und es überrascht deshalb nicht, dass die amtierende Bundeskanzlerin existenzielle Entscheidungen obrigkeitsstaatlich trifft, wie etwa die Entscheidung, 1,5 Millionen Muslime nach Deutschland hineinzulassen. 
Das Volk als Masse
Diese in der SED-Diktatur der DDR sozialisierte kulturprotestantische Pfarrerstochter entwestlicht heute Deutschland in einer katastrophalen Art und Weise. Dies schreibt auch der Medienberater von Bundeskanzler Kohl, H.-H. Tiedje, in einem Artikel für die NZZ vom 8. August. Tiedje urteilt weiter, Merkel kenne aus ihrer DDR-Vergangenheit «das Volk nur als Masse, das die Vorgaben der Politik zu beachten» habe. Das Volk habe Merkels Slogan «Wir schaffen das!» widerstandslos zu befolgen, und dies tun die Deutschen, obwohl sie nicht zustimmen. Mit «Wir» meint Merkel alle Deutschen, und wer abweicht, ist ein «Rechtspopulist».
Das grösste Geschenk, das Deutschland nach seiner Niederlage 1945 von den westlichen Siegermächten bekam, ist die Demokratie und das Grund­gesetz. Diese wurden verordnet, sie sind nicht aus Deutschland selbst entstanden. Der deutsche Historiker Heinrich-August Winkler betrachtet diesen Prozess in seinem Hauptwerk sehr positiv als «die Verwestlichung Deutschlands». Zentraler Bestandteil dieser Verwestlichung ist die Annahme des Grundgesetzes. Ist die deutsche politische Kultur aber auch westlich? Nein.
Die politische Kultur Deutschlands ist nicht so demokratisch, wie das Grundgesetz es vorsieht. Deutschland ist von Hellmuth Plessner als «die verspätete Nation» bezeichnet worden. Die Spuren hiervon sind bis heute nicht überwunden worden, so zum Beispiel in der deutschen Unfähigkeit, «ein rechtes Mass zu finden», wie Plessner schreibt. Diese Verwestlichung wird heute durch Merkels Herrschaft, die faktisch einer Veröstlichung der politischen Kultur gleichkommt, abgelöst. 
Deutschland hatte seit 1945 unter Adenauer und Schmidt grosse Fortschritte bei der Verwestlichung seiner politischen Kultur geleistet. Aber sie wird unter einer Bundeskanzlerin, die in der SED-Diktatur sozialisiert worden ist, und unter einem Bundespräsidenten, der früher DDR-Pastor war und heute predigt, dass Deutschland in ein helles und ein dunkles Deutschland unterteilt sei, untergraben. Laut Wikipedia hat Merkel eine zwanzig Seiten lange Ausführung zu ihrer Dissertation miteingereicht, worin sie die Kompatibilität ihres Denkens mit dem Marxismus-Leninismus begründet. Es ist erstaunlich, wie eine Frau mit dieser Biografie heute nicht nur die konservative CDU, sondern das wichtigste Land Europas anführt. In Merkels Deutschland erlebe ich keine westliche Kultur mehr, sondern eher eine solche, die, wie mein Lehrer Adorno schreibt, «jede Abweichung» verteufelt und dies «gereizt ahndet». Aus Angst vor der Ausgrenzung verinnerlichen die heutigen Deutschen weiter, wie Adorno schreibt, die altdeutsche «innere Zensurinstanz», die schliesslich nicht nur die Äusserung «unbequemer Gedanken», sondern «diese selbst verhindert».
Merkels Herrschaft
Ich behaupte in diesem Zusammenhang, einen Mangel an Debating Culture in Deutschland zu beobachten. Dies ist mir besonders extrem während der Flüchtlingskrise aufgefallen. Unter Merkels Herrschaft, flankiert von den zujubelnden Medien, entsteht eine Diktatur des vorherrschenden Narrativs, von der keiner abweichen darf.
Kritiker erleiden in Deutschland Stigmatisierungen. Ich gehöre in der deutschen Öffentlichkeit zu den unbequemen Figuren, die man mundtot zu machen versucht. Mein Fall ist kein Einzelfall. Als muslimischer Syrer aus Damaskus und ethnischer Westasiate trage ich mit Stolz den Pass der Bundesrepublik Deutschland, weil dieses Land ein Grundgesetz hat, das ich als die modernste und demokratischste Verfassung der gesamten Welt bezeichnen möchte. Das Problem ist also nicht das Grundgesetz, sondern manche, jedoch mächtige Deutsche als Meinungsträger in diesem Land, die die politische Kultur hegemonial bestimmen. Montesquieu (1689–1755) hat den «Gesetzen/lois» einen «Geist/esprit» zugrunde gelegt. Der Geist, der das Grundgesetz trägt, ist der Geist der Freiheit, der in eine Gesellschaft eingeführt wird, die eine NS-Herrschaft hinter sich hat und keine Tradition einer Debating Culture besitzt. 
Der Wert des Grundgesetzes
Trotz der Beschneidung meiner Meinungsfreiheit in Deutschland muss ich dankbar einräumen, dass die Bild-Zeitung in ihrer Artikelserie anlässlich des Tages des Grundgesetzes im Mai 2016 mir neben Martin Walser und dem Ex-Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio die Möglichkeit gab, meine Einschätzung in einem Artikel kundzutun. Darin verband ich die Aussage, dass das Grundgesetz mir so wertvoll ist wie mein heiliges Buch – der Koran – mit folgendem Urteil: «Zugleich stösst mich ab, dass die vorherrschende politische Kultur in Deutschland nicht auf dem Niveau des Grundgesetzes steht» (Bild vom 25. 5.). Damit wollte ich sagen, dass Montesquieus Geist der Freiheit, so wie er im Grundgesetz verschriftlicht wird, in der politischen Realität Deutschlands nicht vorzufinden ist. Die politische Kultur Deutschlands lässt sich am besten mithilfe einer Kritik von John Stuart Mill aus dem 19. Jahrhundert diagnostizieren: Der grösste Mangel an Demokratie resultiert aus der Vorherrschaft einer öffentlichen Meinung, die ich «herrschendes Narrativ» nenne. Für Deutschland heisst dies in J. S. Mills Worten, eine «Neigung der Gesellschaft, ihre eigenen Ideen, auch Gesinnungen, durch andere Mittel als bürgerliche Strafen den Widerstrebenden aufzunötigen … und wenn möglich zu ersticken». 
Mill nennt das «Tyrannei der herrschenden Meinung und Gefühle». Unter einer in Deutschland erweiterten gros­sen Koalition aus Merkel-CDU, SPD, Grünen und Linken, flankiert von den Medien, wird die «Willkommenskultur» zu einer Tyrannei, die jeden «An­­dersdenkenden» mit Keulen erstickt. Keulen sind keine Argumente.
Diese Neigung gehört nach John Stuart Mill «in politischen Auseinandersetzungen zu den Übeln, gegen die die Gesellschaft auf der Hut sein muss». Dies, wovor Mill im 19. Jahrhundert als Gefahr für die Meinungsfreiheit warnte, erlebe ich heute in Merkels Deutschland als eine politische Realität. 
Eine ideale politische Kultur der Demokratie gilt für Form und Inhalt. Inhaltlich muss die Grundregel «We agree to disagree» reflektiert werden. Die Form betrifft Zivilität und gegenseitigen Respekt im Umgang miteinander. Beides gibt es heute in Deutschland nicht. Für Heinrich Winkler ist die deutsche Willkommenskultur eine «Selbstgefälligkeit» deutscher Narzissten, die sich als Gutmenschen beziehungsweise Bessermenschen selbst vergötzen. In dieser Atmosphäre verkündet Merkel, «ein freundliches Gesicht» zeigen zu wollen. Das ist Merkels Staatsdogma; was noch fehlt, ist nur dies: Dieses Dogma ins Grundgesetz zu schreiben, wofür eine Zweidrittelmehrheit des Bundestages erforderlich ist, die Frau Merkel problemlos hinbekommt.
Die deutsche «Selbstvergötzung» mittels einer Willkommenskultur der Bessermenschen hat durch massive Veränderungen Deutschlands und auch Europas zu starken Auswirkungen geführt. Mit den Flüchtlingen aus Nahost und Afrika kommen eine Gewaltkultur, totalitäre Weltanschauungen, ethnisch-religionisierte Armut mit Folgen; und vor allem gedeiht der Antisemitismus, den Muslime aus Nahost nach Europa mitbringen.
Aber mit welchem Recht erlaube ich mir als ein in Deutschland lebender westasiatischer Syrer, Deutschen nicht nur den Spiegel vorzuhalten, sondern ihnen Demokratiedefizite vorzuwerfen? Bin ich ein Nestbeschmutzer und ein undankbarer Mensch, weil ich dies im Ausland in einer Schweizer Zeitung tue? Ruiniere ich den guten Ruf der deutschen Demokratie? 
Mein Antwort ist diese: Ich habe die politische Kultur der Debating Culture im Westen gelernt und verinnerlicht. Ich bin Syrer und kein Deutscher und habe die Kultur der Debating Culture und der Citoyenneté in Deutschland stets vermisst. Ich besitze einen deutschen Pass und habe dennoch nicht den Platz eines Citoyens in der Gesellschaft. Ich weiss, dass Deutschland ein Land mit beschädigter Identität ist und mir deshalb keine Identität geben kann. Vor dem Zustrom der Armutsflüchtlinge in diesem und dem letzten Jahr hat der Anteil der Wahldeutschen, die keine ethnischen Deutschen sind, an die 20 Prozent der Wohnbevölkerung erreicht. Wir «ausländischen Deutschen» finden die deutsche Verfassung normativ wunderbar und beanspruchen für uns alle Bürgerrechte. Ich bin beruflich ein Politikwissenschaftler und kenne den Unterschied zwischen Verfassungsnorm und Verfassungswirklichkeit, und dies erlebe ich tagtäglich in Deutschland. Es widerspricht dem Grundgesetz-Artikel 5, wenn Vertreter des herrschenden Narrativs Andersdenkenden die Freiheit, ihre eigene Meinung zu haben, untersagen. Mir gefällt das sehr, wenn J. S. Mill dies «Tyrannei» nennt. 
Das deutsche Mantra
Ich schliesse mit einem zynischen, aber begründeten Vergleich. Ich habe in den vergangenen vierzig Jahren in 22 islamischen Ländern gearbeitet. Daher weiss ich, dass in all diesen Staaten in der Verfassung steht: «Der Islam ist die Staatsreligion.» Keiner darf ungestraft davon abweichen. Wer das tut, gilt als Ketzer und riskiert alles, einschliesslich des eigenen Lebens. Deutschland ist formal ein säkulares Land, das keine Staatsreligion in seiner Verfassung trägt. Ausserrechtlich gibt es jedoch ein Mantra namens «Willkommenskultur», verbunden mit dem Glaubenssatz «Wir schaffen das!». Wer dem nicht zustimmt, wird zwar nicht als Ketzer, dafür aber als «Populist» und «islamophob» ausgegrenzt. Armutsflüchtlinge sowie ihre veredelten vormodernen Kulturen sind in Deutschland uneingeschränkt willkommen, nicht aber «unbequeme Gedanken» (Adorno).
Trotz meiner Fähigkeit, zu differenzieren, fällt es mir schwer, zwischen einem Land wie Ägypten mit seiner Verfassungsnorm, nach welcher der Islam die Staatsreligion sei, und Deutschland mit seinem Staatsmantra der Willkommenskultur zu unterscheiden.

Berufs-Verbot für Lehrer mit falschem Parteibuch

von Thomas Heck...


Was wäre, wenn Sie zufällig erfahren, dass ein Lehrer Ihrer Kinder ein Rechter ist? fragt die BLÖD-Zeitung in ihrer Samstags-Ausgabe und auf ihrer Online-Präsenz.



Hendrik Pauli (38) ist nicht nur AfD-Schatzmeister im Berliner Bezirk Neukölln, sondern auch Chemielehrer. Er trat zum neuen Schuljahr seinen Dienst als Vertretungslehrer an einer Eliteschule an. Nach drei Wochen wurde er entlassen – in der Probezeit. Die Schule hatte von seiner politischen Haltung erfahren. Es reicht also schon die politische Nähe zu einer demokratischen Partei, um in diesem Staat seinen Job zu verlieren. So was kannte ich höchstens aus der DDR und das gab sicher auch bei den Nazis. Nun auch in der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2016.

Realität statt Generalverdacht

von Thomas Heck...

Selten gab es solch ein Hin und Her um einen Jahresbericht der Bundespolizei. Eigentlich wollten Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und Polizeipräsident Dieter Romann das Papier bereits im Juli vorstellen. Dann im September. Jetzt gar nicht mehr. Ein Auftritt vor der Bundespressekonferenz wurde abgesagt. Aus dem Ministerium verlautet, dass es merkwürdig aussähe, erst jetzt eine Bilanz für 2015 vorzulegen. Ist aber die Folge, wenn Politiker in Statistiken eingreifen wollen, weil es politisch opportun erscheint.  Außerdem befindet sich die Bundesrepublik bereits im Wahlkampfmodus. Lügen und Betrügen ist also angesagt.



Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Romann eine schärfere Flüchtlingspolitik will als die Bundesregierung. Denn die Zahlen des Berichtes, der der „Welt“ vorliegt, sind alarmierend: Die Bundespolizei, die für den Schutz von Bahnhöfen, Flughäfen und der Grenzen zuständig ist, hat im vergangenen Jahr insgesamt 436.387 Straftaten registriert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 31,6 Prozent.

Dafür gibt es vor allem zwei Gründe. Die Diebstahlsdelikte sind um 11,9 Prozent auf 57.146 Fälle gestiegen. Damit bestätigt sich der Trend hin zu massenhaft verübten Alltagsdelikten. Die größte Zunahme aber wurde mit 151,6 Prozent bei den Straftaten gegen das Aufenthalts-, Asylverfahrens- und Freizügigkeitsgesetz der EU verzeichnet. Insgesamt sind das 171.477 Fälle. Die Dunkelziffer ist hier aber auch besonders hoch.

Der Großteil der Diebstahlsdelikte wird auf Bahnhöfen und in Zügen verübt. Allein dort zählte die Bundespolizei 44.800 Fälle, das ist ein Viertel mehr als im Vorjahr. Kriminalisten zufolge gehören viele Täter zu gut organisierten Banden, die oft aus Südosteuropa stammen und äußerst professionell agieren.

So werden immer mehr Bahnreisende von Taschendieben angegriffen. Ermittler berichten, dass die Kriminellen in Gruppen von jeweils drei bis sechs Personen vorgehen. Sie halten Ausschau nach Opfern, die etwa ein Portemonnaie in der Hosentasche haben oder eine offene Handtasche. Ein Täter beobachtet das Umfeld, ein anderer lenkt das Opfer ab, der Dritte greift zu und reicht die Beute sofort an Komplizen weiter. Beim Taschendiebstahl gab es einen Zuwachs um 5,1 Prozent auf 19.296 Fälle.

Um gegenzusteuern, installiert die Bahn inzwischen verstärkt moderne Videotechnik. Das hat geholfen, deutlich mehr Delikte, nämlich 1536 (Vorjahr: 959), aufzuklären. Betrachtet man aber die Gesamtzahl, kommen die Beamten nur einem kleinen Teil der Diebe auf die Spur. Schon lange bemängeln die Polizeigewerkschaften, dass zu wenige Ermittler in Zivil eingesetzt werden.

Polizeichef Romann und seine rund 40.000 Mitarbeiter sind aber vermehrt in Sachen Terrorabwehr im Einsatz. Romann spricht von zahlreichen anderen „Baustellen“: Die Sicherung des G-7-Gipfels im bayerischen Elmau, Terrorwarnungen, die Absage des Fußballländerspiels in Hannover oder die Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof. „Die gesamte Bundespolizei ist nicht mehr aus den Stiefeln herausgekommen“, seufzt Romann. Angesichts so vieler Großereignisse und -einsätze sei 2015 ein ganz besonderes Jahr gewesen. Dabei war der Terror noch gar nicht in Deutschland angekommen. Von Messerangriffen sagt diese Statistik jedoch gar nichts, wir sind ja im Wahlkampfmodus.

Nicht zuletzt habe die „Migrationskrise“ (Romann) die Bundespolizei in Atem gehalten. Sie stellte insgesamt 865.374 Asylsuchende bei der unerlaubten Einreise fest. Der Tag mit der höchsten Zahl war demnach der 12. September. An diesem Tag kamen rund 14.000 Asylsuchende nach Deutschland. Anfang September hatte Kanzlerin Angela Merkel das Signal gegeben, Migranten aus Ungarn einreisen zu lassen.

Freitag, 4. November 2016

Terrorverdächtiger nur wegen Urkundenfälschung in Haft. Im Ernst?

von Thomas Heck...

Al Capone musste wegen Steuerhinterziehung angeklagt werden, weil ihm andere schwere Straftaten nicht nachzuweisen waren. Letztlich wurde er zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt. 11 Jahre grenzen für ein deutsches Gericht schon fast an lebenslänglich. Doch es war besser als nichts.



Die Attentatspläne des in Berlin festgenommenen mutmaßlichen islamistischen Terroristen waren nach Erkenntnissen von Ermittlern konkreter als zunächst angenommen. Der 27-jährige Verdächtige plante laut "Focus Online" am kommenden Montag ein Messerattentat in der Hauptstadt. Laut Mitteilung des Generalbundesanwalts hatte der Verdächtige Kontakt zu einem Mittelsmann in Syrien. Dieser gilt als zuständig für Anschläge der Terrormiliz IS im Ausland - also auch in Deutschland. 


In Untersuchungshaft verbleibt der Schmutzlappen jetzt nur noch wegen Urkundenfälschung. Was das bedeutet, brauche ich wohl nicht erklären. Das ist so absurd, als würde man Mohamad Atta, einen der Attentäter von 911 wegen falsch Parken ein Ticket zusenden. Einen Haftbefehl lehnt der BGH ab. Es bleibt eigentlich nur noch die Verlegung nach Sachsen, damit er die Chance erhält, sich selbst seiner natürlichen Bestimmung zuzuführen.

Und ehe ich es vergesse: Übrigens soll der Typ der sich in Sachsen erhängt hat nach Berlin überführt werden, weil sie ihn dort nicht nach islamischen Ritus beisetzen können. Haben die Sachsen eigentlich keine Gullys?"

Berliner Senat - dümmer als die Polizei erlaubt

von Thomas Heck...


Wie hat man sich letztes doch in Berlin ob eines Coups selbst auf die Schulter geklopft. Unterbringungsnot macht erfinderisch, titelte die BZ. Bevor 2017 die große Blumenhalle für die Internationale Gartenschau  (IGA) in Marzahn öffnet, soll sie zunächst auf dem Tempelhofer Feld aufgebaut werden. Als Unterkunft für Flüchtlinge.


Es wäre ein Coup gewesen: Die längst georderte Leichtbauhalle  (gut 4000  Quadratmeter) lag schon beim Hersteller bereit, kostete 1,8  Millionen Euro. Hätte Berlin die gleiche Halle letztes Jahrl für Flüchtlinge bestellen, hätte die Stadt etwa fünf Millionen Steuerzahler-Euro hinlegen müssen. Die Nachfrage landauf, landab hatte und hat die Preise in die Höhe getrieben. Etwa 700  Flüchtlinge hätten hier schlafen können. Natürlich gibt’s Sanitäranlagen, Heizung, Teppichboden und die Stützen sind solide Holzbinder. Aufgebaut wurde ab Februar  2016, allerdings im November steht dann der Umzug nach Marzahn an: Dort wird die Halle 186  Tage lang für die Gartenschau gebraucht, die ab April 2017 um die 2,4  Millionen Besucher in die Gärten der Welt und an den Kienberg locken soll.

Doch es kommt immer anders als man denkt. Der Coup klappt natürlich nur, wenn zuvor rechtliche Hürden genommen werden, denn noch darf auf dem früheren Flugfeld keiner übernachten. Für die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen muss das Parlament das Tempelhof-Gesetz ändern. Da muss die Regierungspartei SPD noch viel Überzeugungsarbeit bei Koalitionspartner CDU leisten.


Fakt ist: Auf dem Tempelhofer Feld sollten keine Container aufgestellt und dort auch keine 5.000 Flüchtlinge einquartiert werden, wie schon zu hören war. Das betont die Senatskanzlei. Der Blumenhallen-Plan hat allerdings auch einen komischen Aspekt: 2012 verbannte der Senat die IGA von Tempelhof nach Marzahn – jetzt kommt zumindest die Blumenhalle zurück. Doch die Geschichte ist noch nicht vorbei. 


Erst stand sie leer, weil eine Nutzungsgenehmigung fehlte, jetzt kommt der Winter und sie wird unbenutzt wieder abgebaut, weil sie nicht zu heizen ist. Jetzt sucht der Senat einen Käufer - vielleicht schlägt ja das Deutsche Historische Museum zu: Als Exponat für die Irrungen der Flüchtlingspolitik taugt sie allemal. Könnte ich mir auch in meinen Garten stellen... aber Flüchtlinge kommen da auch nicht rein. Willkommen in der Hauptstadt der Bekloppten.