Dienstag, 23. Oktober 2018

Deutschland ist der Puff der Welt...

von Thomas Heck...

Ausgerechnet das Land, welches so stolz auf Frauenrechte ist, Vorreiter der Frauenquote ist, ist in Sachen Prostitution Weltmeister. In keinem Land der Welt, ist die Bordelldichte so hoch wie in Deutschland. Legale Prostitution und offene Grenzen haben das Land in der Mitte Europas zum Puff der Welt verkommen lassen. Weltweit bieten Touristik-Unternehmen bumsfidele Reisen nach Deutschland an, wo sich der geneigte internationale Tourist im Flatrate-Puff mal so richtig austoben kann. Menschliches Elend inklusive. Und der ungebrochene Migrantenstrom verstärkt das Problem noch.

Deutschland gilt heute als Paradies für sexhungrige Freier, denn die Bundesrepublik hat 2002 eines der liberalsten Prostitutionsgesetze Europas erlassen. Demnach ist Sex gegen Bares erlaubt, solange ein angemessenes Arbeitsumfeld geschaffen wird und keine Ausbeutung von Prostituierten stattfindet. Die Absicht dahinter bestand darin, Prostituierte aus der Illegalität zu holen und die rechtliche, sowie soziale Situation der Damen zu verbessern. So können sie sich nun regulär in den gesetzlichen Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen absichern. Doch diese lockere Gesetzeslage hat auch ihre Schattenseiten. 


Zahlreiche Urlauber zieht es nach Deutschland, um dort diverse "Geschäftsreisen" zu verbringen. In Stuttgart beispielsweise befindet sich der größte Puff Europas. "Paradise Island" ist mit etwa 55.000 Freier im Jahr, darunter zahlreiche Dänen, Franzosen, Spanier, Amerikaner und sogar Asiaten besonders gut besucht. Bordellbesitzer versuchen, sich frei dem Motto "Geiz ist geil" mit Billigpreisen nur so zu übertrumpfen und mit obskuren Flatrate-Tarifen für Sex zu werben, die es in einem Berliner Bordell schon für lächerliche 49 Euro gibt. Es ist fragwürdig, ob es tatsächlich die Prostituierten selbst sind, die von der aktuellen Gesetzeslage profitieren.




Frontal 21 berichtete heute abend über dieses Thema Zwangsprostitution - Das brutale Geschäft mit dem Sex

Sie verkaufen Sex gegen Geld. Schätzungen zufolge gibt es 200.000 bis 400.000 Prostituierte in Deutschland. Viele von ihnen gehen der Prostitution nicht freiwillig nach, sondern werden dazu gezwungen. Das Problem der Zwangsprostitution habe sich in den vergangenen Jahren weiter verschärft, berichten Ermittler. 

Immer mehr Frauen kommen aus dem Ausland nach Deutschland - entweder als Geflüchtete oder aufgrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Einige von ihnen gelangen in die Prostitution. Sie bieten ihren Körper freiwillig zum Sex an, oder weil sie dazu gezwungen werden - aus wirtschaftlichen Gründen oder durch physische und psychische Gewalt.

Kriminelle Verbrecherbanden verdienen mit der Zwangsprostitution viel Geld. Doch die Polizei kann bei Frauen aus EU-Ländern nur dann eingreifen, wenn sie selbst angeben, zur Prostitution gezwungen zu werden. Trotz deutlicher Hinweise passiere das aber häufig nicht, weil die Frauen Angst vor Repressalien hätten und schwiegen, sagen Ermittler. 

Wie viele Frauen zur Prostitution gezwungen werden, ist kaum zu schätzen. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 327 offizielle Verfahren dazu. Doch Ermittler sind sich sicher, dass das noch nicht die Spitze des Eisbergs ist. 

Frontal 21 hat sich auf Spurensuche nach Rumänien begeben und wollte wissen, wie Frauen von dort in die Prostitution nach Deutschland gelangen.

Zur Sendung geht es hier.

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