Freitag, 9. März 2018

Wenn man Schutz vorm Sicherheitsdienst benötigt...

von Thomas Heck...

Wer es sich in Berlin noch traut, ins Schwimmbad zu gehen, der sieht sie überall. "Sicherheitspersonal", welches für Ruhe und Sicherheit sorgen soll. Probleme gibt es nur, wenn das "Sicherheitspersonal" selbst zum Sicherheitsproblem wird, rekrutieren diese Dienste doch ihr Personal im auch im kriminellen Halbmilieu. In Berlin ist die Branche fest in arabischer und türkischer Hand. Und das hat Folgen...



Und so verwundert es nicht, dass es am Donnerstag auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in der Berliner Messe einen Vorfall am Israel-Stand gegeben hat. Drei Männer der Wachfirma, die in der Messe eingesetzt war, zogen nach Tagesspiegel-Informationen lautstark zum Stand der israelischen Tourismusagentur und riefen "Free Palestine!", also "Freiheit für Palästina". Polizisten zogen die Männer letztlich fort, die Störer wurden suspendiert. Ein Messe-Sprecher bestätigte den Vorfall. Die drei Männer, berichteten Besucher, seien arabischer Herkunft gewesen. Ob sie wegen ähnlicher Fälle aufgefallen sind, ist unklar; ebenso, ob die Polizei wegen Hausfriedensbruch ermittelt.

Immer wieder hatten Beamte darauf aufmerksam gemacht, dass in Berliner Sicherheitsfirmen junge Männer arbeiten, die Kontakte zu einschlägig bekannten Clans und radikalen Moscheen haben. Vor den ITB-Ständen aus der Türkei, die gerade im kurdisch-syrischen Afrin einmarschiert, oder aus Ägypten, wo es massiven Protest gegen die Regierung gibt, pöbelte in der Messe niemand. Hier allerdings nur von "politisch aufgewühlten" Männer zu faseln, wie die Gewerkschaft der Polizei es tut, greift da zu kurz. Es waren Antisemiten, Judenhasser und nicht politisch aufgewühlte Männer, sondern schlichtweg Loser...




Nun rächt es sich, wenn ein Staat die Sicherheit seiner Bürger Leuten in die Hand gibt, deren Herkunft ein für den Job nötiges neutrales Auftreten nicht leisten können. Ich erinnere mich noch, dass ich vor Jahren wegen antisemitischer Beschimpfungen nach einer Strafanzeige bei der Polizei vom Staatsschutz zur Vernehmung geladen wurde und der arabisch- oder türkischstämmige Polizeibeamte mich bei der Vernehmung fragte, ob ich Jude sei. So kommt sicher kein Vertrauen auf.

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