„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Sie verbieten nicht die Hassrede, sondern die Rede, die sie hassen. Den Sozialismus erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert...
Für Kritiker des Islam könnte die Luft enger werden. So bestätigte der Europäische Menschenrechtsgerichtshof die Verurteilung einer Österreicherin wegen Herabwürdigung religiöser Lehren. Man sollte demnach künftig bei der Kritik des Islam vorsichtig sein, nicht wegen verrückter Islamisten die einen nach dem Leben trachten könnten, sondern auch durch den Rechtsstaat, der den Islam vor Kritik zu schützen weiß. Kaum zu glauben, ist aber so. So darf man Mohammed nicht als Kinderschänder bezeichnen. So stirbt aber auch Stück für Stück die Meinungsfreiheit insbesondere im Umgang mit einer faschistischen Ideologie, der die Religionsfreiheit in diesem Land für sich ausnutzt.
Ein Urteil des Wiener Landesgerichts für Strafsachen gegen eine Österreicherin, die dem islamischen Propheten Mohammed pädophile Neigungen vorwarf, ist laut einem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs (EGMR) zulässig. Die Verurteilung der Frau verletze nicht die in der Menschenrechtskonvention festgelegte Freiheit der Meinungsäußerung, entschied das Gericht am Donnerstag in Straßburg.
Die in Wien lebende Frau hatte im Jahr 2009 zwei Seminare zum Thema "Grundlagen des Islam" gehalten, in denen sie die Ehe zwischen dem Propheten Mohammed und einem sechsjährigen Mädchen namens Aisha, die angeblich vollzogen wurde, als es neun Jahre alt war, angesprochen. Unter anderem stellte die Frau nach Angaben des Menschenrechtsgerichts die Frage: "Ein 56-Jähriger und eine 6-Jährige? (...) Wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?" Unter anderem habe sie auch gesagt, Mohammed "hatte nun mal gerne mit Kindern ein bisschen was".
Die Österreicherin wurde 2011 wegen Herabwürdigung religiöser Lehren zu einer Geldstrafe in Höhe von 480 Euro und dem Ersatz der Verfahrenskosten verurteilt. Ein Antrag auf Erneuerung des Strafverfahrens wurde vom Obersten Gerichtshof 2013 abgewiesen. Die Frau hatte den Fall danach vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gebracht.
Wahrung des religiösen Friedens
Der Menschenrechtsgerichtshof stellte nun fest, "dass die österreichischen Gerichte die Aussagen der Beschwerdeführerin in ihrem Kontext ausführlich gewürdigt, sorgfältig ihr Recht auf freie Meinungsäußerung gegen das Recht anderer auf Schutz ihrer religiösen Gefühle abgewägt und das legitime Ziel der Wahrung des religiösen Friedens in Österreich verfolgt hatten".
Die österreichischen Gerichte hätten wesentliche und hinreichende Gründe für ihre Entscheidung vorgebracht, "insbesondere da sie hinsichtlich der strittigen Aussagen die Grenzen einer objektiven Debatte überschritten sahen und sie als beleidigenden Angriff auf den Propheten des Islam einordneten". Solche Angriffe seien demnach imstande, Vorurteile zu schüren und den religiösen Frieden in Österreich zu bedrohen.
Die österreichischen Gerichte befanden, dass die Frau es versäumt habe, ihr Publikum auf neutrale Art über den historischen Hintergrund zu informieren, wodurch eine ernsthafte Debatte zu diesem Thema nicht möglich gewesen sei. Der Menschenrechtsgerichtshof sah nunmehr nach ausführlicher Prüfung der Aussagen keinen Grund, von der Einordnung der strittigen Aussagen als bloße Werturteile abzuweichen. Auch sei die Geldstrafe gegen die Frau nicht unverhältnismäßig, da diese am unteren Ende des Strafrahmens angesiedelt gewesen sei. Die österreichischen Gerichte hätten im vorliegenden Fall (38450/12) auch nicht ihren weiten Beurteilungsspielraum überschritten.
Nach den versuchten Bombenanschlägen auf demokratische Politiker hat US-Präsident Donald Trump diese ohne wenn und aber als Angriff auf die Demokratie verurteilt. Darauf muss man schon hinweisen, versuchen doch nicht nur deutsche Medien, Trump die Verantwortung zuzuschanzen, was ich für lächerlich erachte, sind es doch gerade die linken Medien, die nach Trumps Wahlerfolg die neutralen Berichterstattung verlassen und den Weg der hetzerischen Berichterstattung wählten. So wird auch von ARD und ZDF, aber auch von namhaften Printmedien wie WELT oder SPIEGEL in einer nahezu entmenschlichten Form über Trump und seine Frau berichtet, geradezu ein Feindbild aufgebaut, weil Trump für einen linken undemokratisch Journalisten schlichtweg nicht zu ertragen ist.
Wäre der Anlass nicht so ernst, könnte man sich darüber freuen, dass auch Linke einmal selber die bittere Medizin des Terrors verabreicht bekommen. Denn die Auseinandersetzung mit einem verhassten hatte nicht nur hierzulande eine Hysterie erreicht, dass sich Promis wie Komikerin Kathy Griffin nicht zu schade waren, sogar mit abgetrennten Trump-Kopf medienwirksam posierten. Insofern ist der Hinweis Trumps wie so oft goldrichtig platziert, dass die Medien die endlosen Feindseligkeiten beenden müssen. Es bleibt abzuwarten, ob die Medien diesen Ratschlag beherzigen werden und die, gern auch kritische Berichterstattung auf die politische Sachebene beschränken. Jetzt rächt es sich, dass die Gesellschaft seit Jahrzehnten einem linken Pöbel gestattet, mit Gewalt am 1. Mai oder zu G20-Gipfeln demonstrieren zu dürfen, weil er sich moralisch dazu berufen fühlt, mit Gewalt gegen das System zu kämpfen.
USA : "Die Medien müssen die endlose Feindseligkeit beenden"
US-Präsident Donald Trump sieht nach den versuchten Anschlägen auf demokratische Politiker die Medien in der Mitverantwortung. Er wirft ihnen "falsche Attacken" vor.
Nach dem Auffinden von Sprengsätzen in denUSAhat Präsident Donald Trump die Medien des Landes kritisiert. "Die Medien haben auch eine Verantwortung, einen gemäßigten Ton anzuschlagen und die endlose Feindseligkeit und die ständigen negativen und oft falschen Attacken und Geschichten zu beenden", sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mosinee im US-Bundesstaat Wisconsin.
Trump forderte, die Medien müssten dazu beitragen, "Gräben zu überwinden und die Menschen zusammenzubringen". Dem Präsidenten wird selbst von vielen Kritikern vorgeworfen, durch seine oft aggressive Rhetorik das politische Klima aufzuheizen und die Spaltungen in der US-Gesellschaft zu vertiefen.
Der Secret Service hatte "verdächtige Pakete" unter anderem an Hillary Clinton und an Ex-PräsidentBarack Obamaabgefangen. Im Time Warner Center in New York wurde ebenfalls eine verdächtige Sendung entdeckt. Die New Yorker Polizei gab bekannt, es handle sich jeweils um ähnlich gebaute, einfache Rohrbomben. Sie geht davon aus, dass die Päckchen vom selben Absender stammen – ebenso wie das an den Milliardär George Soros,das am Dienstag entdeckt worden war.
HillaryClinton, frühere Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, dankte den Sicherheitskräften. Es gehe ihrer Familie und ihr dank der Männer und Frauen des Secret Service gut, die das Paket abgefangen hätten, sagte Clinton bei einem Auftritt in Miami. "Es ist eine Zeit tiefer Spaltung, und wir müssen alles in unser Macht stehende tun, um unser Land zusammenzubringen", ergänzte sie. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem "Terrorakt", der darauf abziele, die freie Presse und Politiker einzuschüchtern.
Das US-Präsidialamt verurteilte die "versuchten Anschläge" auf Obama, Clinton und andere Personen des öffentlichen Lebens als abscheulich. "Diese terrorisierenden Taten sind verachtenswert und jeder, der dafür verantwortlich ist, wird mit allen Möglichkeiten des Gesetzes zur Verantwortung gezogen", sagte die Sprecherin Sarah Sanders.
Time Warner Center evakuiert
Das bei CNN gefundene Päckchen enthielt neben einem schwarzen Sprengsatz mit Drähten auch einen Umschlag mit weißem Pulver. Derzeit werde das Pulver untersucht.Das Time Warner Center wurde zwischenzeitlich evakuiert. Sicherheitskräfte brachten die Bombe in einem gesicherten Fahrzeug in die Bronx, um sie dort kontrolliert detonieren zu lassen. Die Briefbombe war an John Brennan adressiert. Er war unter Obama CIA-Direktor. Brennan tritt regelmäßig bei CNN auf und ist ein Kritiker von US-Präsident Trump.
Das Paket an die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Clinton wurde vom Secret Service bereits am Dienstag entdeckt, das Paket an den früheren Präsidenten Obama am Mittwochmorgen New Yorker Zeit. Die Päckchen seien während einer Routinekontrolle sofort aufgefallen, hieß es vom Secret Service. Man habe ein Verfahren eingeleitet, um die Verantwortlichen zu identifizieren.
Serie von Briefbomben
Weitere verdächtige Pakete gingen an die demokratische Kongressabgeordnete Debbie Wassermann Schultz und ein Gebäude in San Diego, Kalifornien, in dem die demokratische Politikerin Kamala Harris und die TageszeitungThe San Diego Union-Tribuneihre Büros haben. Schultz war Nachfolgerin von Barack Obama als Vorsitzende der Demokratischen Partei von 2011 bis 2016. Ihr Büro wurde evakuiert, teilte die lokale Polizei mit. Das Paket erreichte nach CNN-Informationen Schultz' Büro, weil ihr Name als Absender angegeben war – ebenso wie bei den Paketen an Clinton und Obama. Eigentlich hätte es an Eric Holder zugestellt werden sollen. Holder war unter Obama Justizminister.
In der Folge gab es weitere Meldungen über verdächtige Pakete. Maxine Waters, Kongressabgeordnete der Demokraten aus Kalifornien, teilte mit, sie habe ebenfalls ein solches Paket erhalten. Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, sagte, auch er habe ein gefährliches Paket bekommen. Laut New Yorker Polizei war es bei Cuomo jedoch ein gewöhnliches Päckchen.
Seit Ursula von der Leyern, von der Truppe liebevoll Flinten-Uschi genannt, Inhaberin der Kommandogewalt, zur Zeit noch Bundesverteidigungsministerin, marschiert die Truppe stringent auf Stöckelschuhen in die von der Ministerin vorgegebene Richtung. So auch bei der Schießausbildung. Die Familie der Pappkameraden, die bislang aus dem stürmenden Schützen, dem knieenden Schützen, dem MG-Schützen und dem liegenden Schützen bestand, wurde erweitert.
So redet die Truppe nun gendergerecht künftig von knieenden Schützen, bzw. knieender Schützin, analog die anderen Schützen, bzw. Schützinnen.
Na, dann siegt mal schön... und, by the way, was macht eigentlich Franco A.?
Der Wahlkampf schafft eine eigene Realität. Diese alte Wahrheit bestätigt sich dieser Tage während des Endstadiums des Wahlkampfes für die Landtagswahl in Hessen, welches am Sonntag die Wahllokale öffnet. Für Merkels CDU wird es eine weitere Schicksalswahl werden, wird denn auch hier die CDU für Merkels Politik so sicher abgestraft werden, wie das Amen in der Kirche. Und das Wahlkampfaussagen der geschwächten Kanzlerin nicht einmal mehr die Halbwertszeit haben, bis die Tinte der Reden getrocknet ist, ist ebenfalls klar. Die Kanzlerin hat ein Glaubwürdigkeitsproblem, aber keinen ernsthaften Nachfolger. Das ist das Problem der CDU.
Merkel hat sich bereits in Fragen eines Dieselfahrverbots ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt und ein solches für Frankfurt am Main ausgeschlossen, offenbart hier doch aber nur die eigene Unfähigkeit, wirkliche Probleme des Volks anzupacken. Merkel ist und bleibt eine lahme Ente. Eine Kanzlerin auf Abruf. Da reicht es auch schon lange nicht mehr, wenn die Journaille mit markigen Überschriften versucht, die Kanzlerin ins gute Licht zu rücken, denn dieser Zug ist bereits schon lange an die Wand gefahren. So auch bei Merkels "deutlichen Worten" zum BER. Denn so wird dieser auch nicht fertiggestellt werden. Dennoch berichtet die Berliner Morgenpost pflichtbewusst.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Wahlkampfauftritt für ihre Partei in Hessen die schleppenden Baufortschritte beim Berliner Flughafen BER kritisiert. Mit Blick auf die gerade eröffnete weltgrößte Meeresbrücke zwischen Hongkong und dem Festland Chinas sagte die Kanzlerin am Dienstagabend im südhessischen Dieburg: "Dann fragen sich die gleichen Chinesen, mit denen wir Regierungskonsultationen durchführen, was ist denn da los in Berlin, dass die nicht mal einen Flughafen mit zwei Landebahnen bauen können - und das schon jahrelang." Ursprünglich sollte der neue Hauptstadtflughafen nach fünf Jahren Bauzeit schon 2011 in Betrieb gehen. Seitdem waren alle Eröffnungstermine geplatzt: Fehlplanungen, Baumängel und Technikprobleme hatten das Terminal vor dem Start zum Sanierungsfall gemacht. Die Eröffnung ist nun für Herbst 2020 geplant.
"In fünf Jahren kann man einen Flughafen immer noch nicht fertig haben oder ein paar Straßen gebaut haben", sagte Merkel bei dem Wahlkampfauftritt. Ein wenig spät die Erkenntnis, fällt Hessen, wird sich auch Merkel nicht mehr lange halten können.
Ausgerechnet das Land, welches so stolz auf Frauenrechte ist, Vorreiter der Frauenquote ist, ist in Sachen Prostitution Weltmeister. In keinem Land der Welt, ist die Bordelldichte so hoch wie in Deutschland. Legale Prostitution und offene Grenzen haben das Land in der Mitte Europas zum Puff der Welt verkommen lassen. Weltweit bieten Touristik-Unternehmen bumsfidele Reisen nach Deutschland an, wo sich der geneigte internationale Tourist im Flatrate-Puff mal so richtig austoben kann. Menschliches Elend inklusive. Und der ungebrochene Migrantenstrom verstärkt das Problem noch.
Deutschland gilt heute als Paradies für sexhungrige Freier, denn die Bundesrepublik hat 2002 eines der liberalsten Prostitutionsgesetze Europas erlassen. Demnach ist Sex gegen Bares erlaubt, solange ein angemessenes Arbeitsumfeld geschaffen wird und keine Ausbeutung von Prostituierten stattfindet. Die Absicht dahinter bestand darin, Prostituierte aus der Illegalität zu holen und die rechtliche, sowie soziale Situation der Damen zu verbessern. So können sie sich nun regulär in den gesetzlichen Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen absichern. Doch diese lockere Gesetzeslage hat auch ihre Schattenseiten.
Zahlreiche Urlauber zieht es nach Deutschland, um dort diverse "Geschäftsreisen" zu verbringen. In Stuttgart beispielsweise befindet sich der größte Puff Europas. "Paradise Island" ist mit etwa 55.000 Freier im Jahr, darunter zahlreiche Dänen, Franzosen, Spanier, Amerikaner und sogar Asiaten besonders gut besucht. Bordellbesitzer versuchen, sich frei dem Motto "Geiz ist geil" mit Billigpreisen nur so zu übertrumpfen und mit obskuren Flatrate-Tarifen für Sex zu werben, die es in einem Berliner Bordell schon für lächerliche 49 Euro gibt. Es ist fragwürdig, ob es tatsächlich die Prostituierten selbst sind, die von der aktuellen Gesetzeslage profitieren.
Frontal 21 berichtete heute abend über dieses Thema Zwangsprostitution - Das brutale Geschäft mit dem Sex
Sie verkaufen Sex gegen Geld. Schätzungen zufolge gibt es 200.000 bis 400.000 Prostituierte in Deutschland. Viele von ihnen gehen der Prostitution nicht freiwillig nach, sondern werden dazu gezwungen. Das Problem der Zwangsprostitution habe sich in den vergangenen Jahren weiter verschärft, berichten Ermittler.
Immer mehr Frauen kommen aus dem Ausland nach Deutschland - entweder als Geflüchtete oder aufgrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Einige von ihnen gelangen in die Prostitution. Sie bieten ihren Körper freiwillig zum Sex an, oder weil sie dazu gezwungen werden - aus wirtschaftlichen Gründen oder durch physische und psychische Gewalt.
Kriminelle Verbrecherbanden verdienen mit der Zwangsprostitution viel Geld. Doch die Polizei kann bei Frauen aus EU-Ländern nur dann eingreifen, wenn sie selbst angeben, zur Prostitution gezwungen zu werden. Trotz deutlicher Hinweise passiere das aber häufig nicht, weil die Frauen Angst vor Repressalien hätten und schwiegen, sagen Ermittler.
Wie viele Frauen zur Prostitution gezwungen werden, ist kaum zu schätzen. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 327 offizielle Verfahren dazu. Doch Ermittler sind sich sicher, dass das noch nicht die Spitze des Eisbergs ist.
Frontal 21 hat sich auf Spurensuche nach Rumänien begeben und wollte wissen, wie Frauen von dort in die Prostitution nach Deutschland gelangen.
Nicht die Vollverschleierung der Frau, in einigen Ländern auch gegen den Willen der Frauen, ist eine Verletzung von Menschenrechten. Sondern das Verbot der Verschleierung, wie z.B. von Frankreich beschlossen, verletzte nach Meinung des UN-Menschenrechtsauschusses die Menschenrechte.
Ein allgemeines Verbot des islamischen Gesichts- oder Ganzkörperschleiers in der Öffentlichkeit verstößt gegen die Menschenrechte. Zu dem Schluss kommt der UN-Menschenrechtsausschuss in Genf. Er rügte Frankreich am Dienstag, nachdem sich zwei Trägerinnen eines Nikab-Gesichtsschleiers gegen das seit 2010 in Frankreich gültige Gesetz beschwert hatten. Ein Verschleierungsverbot gilt etwa auch in Belgien, Österreich, Dänemark, Bulgarien und Teilen der Schweiz.
Die beiden Frauen waren 2012 verurteilt worden, weil sie verschleiert in der Öffentlichkeit aufgetreten waren. Frankreich habe das Recht der Frauen, ihre religiösen Überzeugungen mit dem Nikab zu offenbaren, verletzt, meinte der Ausschuss. Dass das Verbot aus Sicherheitsgründen nötig sei und um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu fördern, sei nicht überzeugend. So ein Verbot könne dazu führen, dass verschleierte Frauen sich gar nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigten und so an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden.
Der Ausschuss besteht aus 18 unabhängigen Experten. Sie überwachen die Menschenrechtslage in den 172 Unterzeichnerstaaten des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte. Die Länder sind verpflichtet, Empfehlungen umzusetzen. Frankreich hat dazu 180 Tage Zeit und muss die Frauen entschädigen.
Und so wird auch die kleine Leyla ihr Leben in islamischer Knechtschaft unter Vollverschleierung fristen müssen, weil das eben nicht gegen die Menschenrechte verstösst. So will es die UN. So wird die Verschleierung von Frauen weltweit legitimiert, anstatt den Kampf der Frauen wie im Iran vorbehaltslos zu unterstützen. Eine Schande.
Doch wer ist diese UN-Menschenrechtskommission, die aus 18 für 4 Jahre ernannten Mitgliedern besteht, darunter die Deutsche Professor Dr. Anja Seibert-Fohr und Mitglieder aus so basis-demokratischen Staaten Tunesien, Ägypten und Mauretanien.
Offensichtlich sind es "Experten", die nicht um die Gefahren wissen, die Frauen eingehen, wenn sie die Verschleierung ablehnen. Die Folgen sind Unterdrückung, Zwangsheirat und Ehrenmord, wie die Berlinerin Hatun Sürücü, die über Menschenrechte wusste, als die Menschenrechtskommission zusammen.
Über den Irrsinn des Dieselfahrverbots in deutschen Städten, wo Autofahrer gezwungen werden, kilometerlange Umwege in Kauf zu nehmen, weil 500 Meter Straße gesperrt sind, dabei eine Vielzahl von Schadstoffen emittiert werden und mehr Sprit verbraucht wird, haben wir bereits an anderer Stelle behandelt. Nun haben die Stänkereien gegen den Diesel nicht nur sinnfreie Folgen hierzulande, die in keinster Weise der Umwelt dienlich sind. Die externen Folgen sind ebenfalls nicht unerheblich.
Denn der Abgas-Skandal und Fahrverbote kosten Autobesitzer Milliarden - durch Wertverlust ihrer Dieselautos. Andere EU-Länder reiben sich die Hände, denn sie kaufen tausende gut funktionierende Gebrauchtwagen billig auf. Für die Umwelt, so denn überhaupt eine höhere Schädigung durch den Diesel auftritt, bringen derartige Verkäufe gar nichts.
Immer mehr Diesel-Fahrverbote in Deutschland: Nach den ersten Verboten in Hamburg geht es im Süden weiter. Die grün-schwarze Landesregierung hat abgesegnet, dass ab 2019 Besitzern von Euro 4-Dieselfahrzeugen die Nutzung ihrer Autos im Stuttgarter Stadtgebiet untersagt wird . Ob später auch Euro 5-Diesel ausgesperrt werden, ist noch offen. Anwohnern wird eine Frist bis April 2019 gegeben, in der sie sich neue Autos kaufen können - oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen müssen. Die nächsten Diesel-Verbote stehen in Düsseldorf und dem Rhein-Main-Gebiet auf der Agenda.
Auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt haben Abgas-Skandal und Fahrverbote längst tiefe Spuren hinterlassen. Die Nachfrage nach neuen Diesel-Autos ist stark zurückgegangen und bei vielen gebrauchten Modellen gab es einen erheblichen Preissturz . Sowohl private Autobesitzer als auch Autohändler, die nun eine Flut schlecht verkäuflicher Leasing-Rückläufer handlen müssen, haben in Summe Milliarden an Fahrzeugwert verloren.
Doch was passiert mit all den gebrauchten Dieselfahrzeugen, die hierzulande keiner mehr will? Sie werden dankend angenommen - im europäischen Ausland. FOCUS Online liegt eine Sonderauswertung des "Export- /Import-Seismographen (ESD/ISD)" vor, die die AEB Gesellschaft zur Entwicklung von Branchen-Software zusammen mit dem Institut für Angewandte Logistik (IAL) anhand von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellt hat. Die Auswertung enthüllt die Export-Ströme für Diesel-PKW aus Deutschland in andere Länder in- und außerhalb der EU.
Selbst Frankreich hat Lust auf billige deutsche Diesel
"Innerhalb eines Jahres sind die Exporte gebrauchter Diesel-PKW um 20,5 Prozent auf 239.541 Fahrzeuge gestiegen", so die Analysten.
Interessant ist dabei die Verteilung der Ströme. Wie FOCUS Online bereits mehrfach berichtet hatte, fahren alte - aber auch viele junge - gebrauchte Diesel vor allem in Osteuropa weiter . Die Umweltorganisation ICCT spricht sogar davon, dass Deutschland seinen Diesel-Skandal exportiert - und die Fahrzeuge nun in anderen Ländern einfach weiter die Luft verschlechtern könnten. Zumindest teilweise wird wohl eher das Gegenteil der Fall sein, wenn nämlich die Dieselautos noch ältere, schadstoffintensivere Fahrzeuge ersetzen. Doch nicht nur nach Osteuropa gehen die Fahrzeuge, sondern auch nach Frankreich und Spanien. Das ist die Hitliste der Diesel-Importeure (jeweils Jahresvergleich 2017 - 2018):
Ukraine: Der Diesel-Import stieg im Jahresvergleich um 136,8 Prozent
Kroatien: Plus 89,6 Prozent
Österreich: Plus 41,3 Prozent
Frankreich: Plus 34 Prozent
Spanien: Plus 30,8 Prozent
Slowakei: Plus 29 Prozent
Tschechische Republik: Plus 28,9 Prozent
Rumänien: Plus 26,8 Prozent
Fast alle anderen EU-Länder profitieren vom Preisverfall in Deutschland
Auch Italien, Polen, Litauen, Belgien und Portugal verzeichnen ein teils zweistelliges Plus bei den Diesel-Importen aus Deutschland. Einen Rückgang der Diesel-Importe gibt es dagegen nur bei wenigen Ländern zu verzeichen, etwa in der Schweiz (minus 18 Prozent), Georgien (minus 38 Prozent), Finnland (minus 9 Prozent) oder Norwegen (minus 26,6 Prozent). In Norwegen ist der Rückgang wohl vor allem auf die dortige massive Förderung der Elektromobilität zurückzuführen.
Transport ist kein großer Kostenfaktor
"Für Schnäppchenjäger im Ausland gibt es aktuell eine gute Möglichkeit, günstig an einen Diesel zu kommen", sagt Professor Christian Kille vom Institut für Angewandte Logistik (IAL). Dass sich der Export finanziell lohnt, liege nicht nur an den gefallenen Gebrauchtwagenpreisen, sondern auch an den niedrigen Logistikkosten für den Transport eines Fahrzeuges, so Kille: "Im Vergleich zu dem Fahrzeugwert, der insbesondere bei Leasingrückläufern noch bei höheren fünfstelligen Beträgen liegen kann, schlagen die Transportkosten nur wenig zu Buche."
Die Grünen erleben aktuell einen Höhenflug, der kaum nachvollziehbar ist. Denn so umweltfreundlich wie sie immer tun, sind sie nicht. Dicke Limousinen und grüne Politiker sind kein Widerspruch mehr. Dies gilt heute, wie auch schon letztes Jahr, wo man man sehen konnte, wie Grünen-Ministerin Sylvia Löhrmann aus Nordrhein-Westfalen vor einem Wahlkampftermin politisch korrekt vom A8 zum Elektroauto wechselte.
Hybridauto statt Audi A8: Ein Foto sorgt für Wirbel in sozialen Netzwerken. Die betroffene NRW-Ministerin Löhrmann hat eine Erklärung.
Ein Foto, das der CDU-Politiker Thomas Eusterfeldhaus verbreitet hat, sorgt vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen für eine heftige Debatte im Netz: Der Stadtrat aus der Stadt Bocholt hat ein Bild veröffentlicht, das zwei Autos der Grünen-Schulministerin Sylvia Löhrmann zeigt. Was er dazu schreibt, ist allerdings nur die halbe Wahrheit.
Auf einer Straße stehen Fahrzeugtür an Fahrzeugtür: Ein umweltfreundliches Hybridauto und ein vergleichsweise bezinfressender Audi A8. Das erste Auto ist Löhrmanns Wahlkampf-Fahrzeug. Das zweite Auto ist ihr Dienstwagen, in den die Grüne-Politikerin für weitere Strecken steigt. Die Ministerin ist auf dem Foto nicht zu sehen.
„Grüne Doppelmoral: erst mit dem dicken Audi A8 fahren und dann für den Wähler schnell umsteigen ins umweltfreundliche Hybrid-Auto“, giftet der CDU-Mann Eusterfeldhaus auf Twitter und Facebook gegen Löhrmann.
Auf der Facebook-Seite des CDU-Politikers haben Nutzer das Foto inzwischen mehr als 10.000 Mal geteilt. Der Grünen-Ministerin schlägt viel Kritik entgegen: Alle, die sowieso schon immer wussten, dass die Grünen vor allem eine Partei der Doppelmoral seien, fühlen sich hier nun bestätigt.
Und Löhrmann selbst? Die trat umgehend die Flucht nach vorn an. Doppelmoral? „Im Gegenteil!“, schreibt sie auf Twitter. Das sei die „saubere Trennung zwischen Ministerinnen-Dienstwagen und Wahlkampfauto. Wie sich das gehört.“ Tatsächlich schreibt das Gesetz eine klare Trennung zwischen Ministerinnen- und Parteiarbeit vor, weshalb Löhrmann verpflichtet ist, das Auto zu wechseln.
Löhrmann holt zum Gegenagriff aus
CDU-Politiker Eusterfeldhaus stellte das bis zum Dienstagmittag nicht richtig. Er warf stattdessen die Frage auf, warum die Ministerin dann nicht in beiden Fällen auf einen Hybridwagen setzt. Löhrmanns Antwort: Weil die deutsche Automobilindustrie noch nicht so weit ist.“ Auch darum teste das Umweltministerium das Elektroauto Tesla. Der Hintergrund: Seit einigen Monaten fährt Löhrmanns Parteikollege, der Grünen-Umweltminister Johannes Remmel, die Oberklassen-Limousine Tesla S90 D.
„Die saubere Trennung des Amtes der Ministerin von meiner Aufgabe als Spitzenkandidatin ist mir sehr wichtig“, betonte Löhrmann auch noch einmal gegenüber unserer Redaktion. Und holte prompt zum Gegenangriff aus: „Natürlich kann ich mit meinem grün gelabelten Wahlkampfauto keine dienstlichen Termine wahrnehmen. Daraus einen Vorwurf zu konstruieren, ist absurd und populistisch. Die CDU, aus deren Reihen das kam, schadet damit der Politik insgesamt.“
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Hohe CO2-Werte
Es ist bei weitem nicht die erste Diskussion um Dienstwagen von Spitzenpolitikern. In ihrem jährlichen Bericht zum Ausstoß von Kohlendioxid untersucht die Deutsche Umwelthilfe (DUH), wie umweltschädlich die Dienstwagen von Spitzenpolitikern sind.
Im Jahr 2015 rüffelte die Umweltorganisation Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und Innenminister Ralf Jäger (SPD): Der Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Audi-A8-Limousinen lag bei 216 Gramm pro Kilometer. Die Staatskanzlei rechtfertigte das mit der hohen Motorisierung, die notwendig sei. Denn die Wagen sind besonders schwer – wegen der Panzerung.
Inzwischen ist die Ministerpräsidentin auf einen Mercedes S600 umgestiegen. Dessen CO2-Bilanz fällt laut der Deutschen Umwelthilfe nicht besser aus: Sie liegt demnach bei 268 Gramm pro Kilometer.
Deutschland leidet immer noch unter dem Judenknacks, den es sich selbst in der Holocaust-Zeit verschafft hat und sie wird den Juden den Holocaust sowieso niemals verzeihen. Daran wird jeder nichtjüdische Deutsche immer dann erinnert, wenn er plötzlich mit einem Juden konfrontiert wird und sei es bei dem Demo gegen rechts mit einer Israelflagge. Und das kann schneller passieren, als man meinen könnte, findet sich doch kaum eine Demo gegen Merkel ohne mitlaufende Israelflagge.
Da trifft dann linker Antisemitismus auf den wahren Feind: der Jude, der sich erdreistet, eine eigene Meinung zu haben. Der Israeli, der sein Land gegen einen arabischen Mob verteidigt. Und wenn dann noch versucht wird, den Juden, den Israeli dahingehend zu belehren und darauf hingewiesen wird, dass gerade die Juden und Israel aufgrund seiner Erfahrung mit dem Holocaust doch Verständnis für die Situation der Palästinenser haben müsste, treffen Wunsch und Realität zusammen und auch der Linke muss erkennen, dass Juden nie wieder kampflos in die Gaskammern wandern werden. Auch wenn das neue Selbstbewusstsein linken und rechten Antisemiten so gar nicht gefällt. Weil ein guter Jude nur der sein kann, der sich nicht wehrt. Ein Opfer. Doch damit muss Schluß sein. Und damit ist Schluß. Endgültig.
Was die "Juden in der AfD" antreibt
„Jüdischer Nazi“ – so wird er beschimpft. Emanuel Bernhard Krauskopf lacht darüber. Er hat die „Juden in der AfD“ gegründet. Weil er sich nicht geschützt fühlt.
Kai Müller
Widersprecher. Jeder neue Moslem bringe mehr Judenhass ins Land, meint Emanuel Bernhard Krauskopf.Foto: Thilo Rückeis
Das Urteil über ihn steht schon fest, da weiß er noch gar nicht, dass es eines Urteils bedürfen würde. Es lautet: „Schande und Farce“.
Er wiederholt die beiden Worte. Schande. Farce. Und dann lacht Emanuel Bernhard Krauskopf auf eine trockene, knarzige Art, die seine Erregung zügelt.
Ja, er hatte da etwas vor, das nicht allen in seiner Gemeinde gefallen würde. Aber dass die „taz“ gleich einen Beitrag voller Entsetzen veröffentlichen würde, das ganze Aufsehen der Medien daraufhin, hat ihn, den pensionierten Maschinenbauer, überrascht. Um nicht zu sagen: überrumpelt.
Der Vorwurf wog schwer, dass es dem „Reichsbund jüdischer Frontsoldaten“ und dem 1935 verbotenen „Verband nationaldeutscher Juden“ auch nicht geholfen habe, sich auf das „deutsche Wesen“ zu berufen. Die Nationalisten unter den Juden waren von den Nazis verfolgt und umgebracht worden wie alle anderen.
Ein solcher Rummel für so wenige
Emanuel Bernhard Krauskopf ist einer der Initiatoren der Gruppe „Juden in der AfD“, kurz JAfD, sie ist seine Idee gewesen. Am 8. Oktober hat er sie mit 18 anderen, darunter fünf Frauen, mit einem Festakt in Wiesbaden gegründet. Unter so großer Anteilnahme der Öffentlichkeit, dass der Verdacht eines medialen Coups nicht von der Hand zu weisen war. Ein solcher Rummel für so wenige. Dabei hatte der 69-jährige Krauskopf selbst noch zwei Monate zuvor nicht an einen solchen Zusammenschluss geglaubt.
Krauskopf ist 2013 in die AfD eingetreten. Ihn störte die Europapolitik der arrivierten Parteien, sonderlich engagiert sei er zunächst nicht gewesen. Dennoch ist eine Wortmeldung von ihm bei einer Diskussionsveranstaltung im September 2017 überliefert. „Die Problematik für uns Juden liegt darin“, wird er wiederum in der „taz“ zitiert, „dass die Anzahl der Judenhasser steigt – und sie steigt mit jeder Woche, mit der mehr Moslems zu uns kommen.“ Krauskopf habe weiterhin gesagt, dass der Antisemitismus nicht nur in der AfD zu finden sei, sondern auch in anderen Parteien. Wie sein Einwurf aufgenommen wurde? Auf genau die Art, die den Rechtspopulismus vermutlich stark gemacht hat. „Der Moderator distanzierte sich davon und umschiffte das Thema“, schreibt die Zeitung.
Warum haben Juden in der Bundesrepublik heute mehr Angst um ihr Leben denn je? Und wovor fürchten sie sich? Was gewährt ihnen Schutz? Entlang dieser Fragen zieht sich der Riss durch die jüdischen Gemeinden, die infolge der Einwanderung von Spätaussiedlern teils immer konservativer werden. Krauskopf, einziger Berliner der weit verstreuten AfD-Truppe, gehört zu denen, und es seien nicht wenige in jüdischen Kreisen, meint er, die dächten wie er, deren Sicherheitsbedürfnis an erster Stelle steht.
Der Vater sprach kein Deutsch, die Familie zog quer durch Europa
Im Kaffeehaus unter den Linden wirkt der Mann mit dem lebhaften Gesicht, dem weißen Vollbart und dem untersetzten, kantigen Körper nicht wie einer, der „besorgt“ wäre, wie es oft über AfD-Anhänger heißt. "Wenn ich mich aufrege", sagt er, "dann ist das mehr oder weniger gespielt." Am Tisch sitzt ein älterer Herr im dunklen Anzug, der Haltung wahrt und bereitwillig Einblick gewährt in seine verzweigte, vom Holocaust geprägte Geschichte. Er sei in einer armen Familie aufgewachsen, die ihre Wurzeln im polnischen Lodz und in Dortmund hat. Der Vater sprach als Überlebender des Zweiten Weltkriegs kein Wort Deutsch und habe ihn als Kind von Belgien nach Israel und quer durch Europa geschleift – auf der Suche nach Arbeit und der richtigen Heimat. Es war die Mutter, die in Frankfurt beschloss, das bürgerliche Leben mit klassischer Musik wieder aufzunehmen, das Hitler ihr genommen hatte. Die Eltern eröffneten ein Kosmetik- und Drogeriegeschäft, und ihr Sohn spielte Geige und gewann Preise, bis er es mit 20 Jahren wegen Rückenproblemen aufgeben musste.
Trotz seiner Familiengeschichte werde er jetzt als „jüdischer Nazi und Rassist“ beschimpft, sagt er. Er lacht darüber wie über einen schlechten Witz. Hat seine Familie väterlicherseits aus Lodz nicht mindestens 50 Menschen in Arbeitsdiensten und im KZ verloren? Und hat er in den USA nicht eine Algonkin-Indianerin geheiratet, als er dort ein Elektronik-Unternehmen aufbaute? Was ist so schwer zu verstehen daran, dass die jüdisch-deutsche Symbiose der Mutter ihm ein starkes Traditionsbewusstsein eingepflanzt hat? „Ich habe so viel Erfahrung mit Migration“, sagt Krauskopf, überhaupt sei die AfD eine Migrantenpartei bei all den Deutschaussiedlern, die sich ihr angeschlossen hätten. „Eine Migrantenpartei, die eine deutsche Leitkultur akzeptiert.“
Die Verfassung? Er vertraut ihr nicht
Die Demokratie werde ihn nicht schützen, davon ist er überzeugt. Demokratisch legitimierten Judenhass habe es schon in der Weimarer Republik gegeben. Wenn die Wähler Mist wollten, sagt Krauskopf, würden sie Mist wählen. „Das kann immer passieren in der Krise: Auf einmal hat man nicht genug Demokraten. Wenn der Anteil der armen Leute zunimmt, dann steigt der Judenhass.“ So weit geht sein Skeptizismus, dass er nicht einmal auf die Verfassung vertraut, denn sie allein bestehe nur aus „Institutionen des Wortes“. Was schützt ein Wort, an das man sich nicht hält? Es muss etwas Stärkeres geben.
In einem Gespräch mit einem christlichen Parteikollegen entstand die Idee, einen christlich-jüdischen Arbeitskreis zu bilden. Daraus wurde jedoch nichts. Er war allein. „Ich kannte ja gar keine Juden in der AfD, weil die Religion bei der Aufnahme nicht abgefragt wird“, erzählt Krauskopf. Es wurde ihm Wolfgang Fuhl empfohlen, ehemaliges Mitglied des Zentralrats der Juden. Aber der lebte am entgegengesetzten Ende von Deutschland, in Lörrach. „Wir wussten nicht, wie wir’s anfangen sollten.“
Erst im Frühjahr kam die Verbindung zu anderen jüdischen AfDlern zustande, jeder lebte für sich wie auf einer Insel. In Wiesbaden, Stuttgart, Esslingen. Es war dann Artur Abramovych aus Bamberg, der den klugen Einfall einer Whatsapp- Gruppe hatte, und die Suche nach Mitstreitern nahm Fahrt auf. Die Organisation übernahm Dimitri Schulz, ein umtriebiger Russlanddeutscher und Stadtverordneter aus Hessen, während sich Krauskopf daran machte, eine Satzung auszuarbeiten und die Präambel zu schreiben. Es sei, so beteuert er, eine Initiative von unten. Die Botschaft von oben: Innerhalb der Partei sollen außer der Jungen Alternative keine Gruppierungen anerkannt werden. Weshalb die JAfD ein eigenständiger Interessenverband ist, kein Parteiorgan, wenn sich auch seine Mitglieder ausschließlich aus Parteikreisen rekrutieren dürfen.
Fürchtet er nicht, instrumentalisiert zu werden?
Die Empörung darüber, dass sich Juden in einer rechtspopulistischen Partei organisieren, ist groß. 17 jüdische Organisationen verfassten noch vor dem Gründungstreffen einen Aufruf, überschrieben mit „Keine Alternative für Juden“. Eine weitere Erklärung, unterzeichnet von Dutzenden einflussreicher Privatpersonen, erscheint in der jüdischen Zeitschrift „Jalta“. Darin heißt es: „In einer Gesellschaft, wie sie der AfD vorschwebt, sind alle Minderheiten und alle Demokrat*innen in Gefahr. Der Versuch, diese Ausrichtung der Partei von innen zu verändern, zeugt von einer grotesken Selbstüberschätzung.“ Es besteht der Verdacht, die Partei würde genau in dem Moment, da die Beobachtung durch den Verfassungsschutz erwogen wird, nach einer möglichen Entlastungsstrategie suchen.
Versteht Krauskopf den Vorwurf? Fürchtet er nicht auch, instrumentalisiert zu werden als „nützlicher Idiot“ , wie es schon einmal über jüdische Schriftsteller hieß? Ein AfD-Politiker hat Krauskopfs Initiative zu einem Akt von „historischer Bedeutung“ erklärt.
Auch in anderen Parteien gibt es jüdische Gruppierungen, ein „Jüdisches Forum“ in der CDU, einen Arbeitskreis in der SPD. Beide Parteien haben jedoch keinen Vorsitzenden, der den Nationalsozialismus als „Vogelschiss“ bezeichnet. Oder Mitglieder, gegen die wegen antisemitischer Äußerungen Parteiausschlussverfahren laufen. In SPD und CDU wird das Mahnmal für die ermordeten Juden in Berlins Mitte auch nicht als Ort der „Schande“ diffamiert. Wie steht es da mit der Leitkultur?
„Das Deutschtum“, sagt Krauskopf, „hat seine guten Seiten.“ Darin stimme er mit Björn Höcke überein.
Es könnte sein, dass jüdische Kontingentflüchtlinge oder Spätaussiedler oder auch Leute mit einem bewegten Leben wie Krauskopf sich diese deutsche Kultur als etwas konstruieren, das gegenüber der Globalisierung Bestand hat. Zuletzt erst hat AfD-Parteichef Alexander Gauland von der globalisierten Elite gesprochen, die internationale Uni-Abschlüsse habe und sich überall zuhause fühle, während es Menschen gebe, die könnten nicht weg. Die blieben an ihrer Heimat hängen.
Ein Schleier über alle Unterschiede
Als einer, der weit herumgekommen ist, weiß Krauskopf um die Mühen des Heimischwerdens. Er hält sie für zumutbar. Was den Groll in ihm auf die „Soko-Gruppen“ erklärt, wie er die Linken nennt. Ihr sozialistisch-kommunistisches Denken breite eine Art Schleier des Gleichen über all die Unterschiede, die im Land nach Geltung streben, und präge damit die Debatten. „Vor Gott sind alle Menschen gleich“, sagt er, „aber als Menschen sind sie es nicht.“ Das hat ihn, der als Student Juso- und SPD-Mitglied war, zur AfD gebracht. Für die hat er einen internationalen Vergleich von Krankenversicherungen ausgearbeitet.
Krauskopfs Verständnis von Autorität fußt in seiner jüdischen Religion, darauf weist er oft hin während des mehrstündigen Gesprächs. Dabei sei er ursprünglich keineswegs religiös gewesen. Sein Elternhaus war es nicht. Erst in Los Angeles habe er den Weg in die Synagoge gefunden, einem riesigen Komplex. Da fiel ihm eines Tages an der Wand mit den Bildern der Bar–Mizwa-Kinder auf, dass es von Jahr zu Jahr weniger wurden, obwohl die Anzahl der Gemeindemitglieder beständig stieg. Die Anzahl der Kinder schrumpfte, je wohlhabender ihre Eltern wurden. „Wir lieben das Leben“, sagt er über diesen Generationsegoismus, „aber unsere Kinder lieben wir nicht.“
Ihm selbst bescherte der Handel mit gebrauchten Maschinen für die Elektroindustrie ein bescheidenes Auskommen. Mit seinen vier Kindern, allesamt Söhne, wurde er in Frankfurt, wohin er Ende der 80er Jahre zurückkehrte, als „asozial“ betrachtet von Leuten, die nur ein Kind hatten. Aber spielt Geld die entscheidende Rolle? „Egal, wie arm Juden sind“, sagt Krauskopf, „als ein Volk des Buches verlangt es immer Bildung."
Junge Menschen, sagt er, würden zu viele Freiheiten genießen
Mit diesem Grundsatz ist Emanuel Bernhard Krauskopf auch die Gründung der JAfD-Gruppe angegangen. Sie soll helfen, zu den Ursprüngen der abendländischen Wohlfahrt zurückzufinden, indem die „Erziehung zur Selbstkontrolle“ oberstes Gebot wird. Er scheut in diesem Zusammenhang auch den Begriff "autoritäre Demokratie" nicht. Junge Menschen, sagt er, würden heute zu viele Freiheiten genießen. Sie gingen sich selbst verloren und bräuchten vielleicht etwas, das orthodoxe Juden täten, indem sie junge Männer „in die Mangel nehmen – durch Lernen“. Deshalb hat die JAfD sich eine Stärkung der Lernkultur in die Satzung geschrieben – wie auch immer die aussehen soll. Noch ist der Text unter Verschluss.
Assimilation durch Selbstkontrolle, das richtet sich vor allem gegen den arabischen jungen Mann, der als Feindbild auch in dem Berliner Kaffeehaus mit am Tisch sitzt. Krauskopf glaubt: Dessen bei etlichen Vorfällen dokumentierte Aggression gegen jüdische Einrichtungen und Personen sei Ergebnis eines Staates, der sich zurückziehe. „Alle toten Juden, die seit 2000 in Europa ermordet wurden“, sagt er, „sind von Islamofaschisten getötet worden“, und er wettet darauf, dass diese Bezeichnung wieder nicht in der Zeitung auftauchen wird.
Krauskopf kennt den Einwand, der an dieser Stelle immer vorgebracht werde: „Das hat doch nichts mit dem Islam zu tun.“ Wie so oft an diesem Nachmittag erzählt er daraufhin eine Geschichte. Von einem seiner Söhne. Der habe einem islamischen Freund einen Gefallen tun wollen, als der sich von seiner marokkanischen Lebensgefährtin getrennt hatte. Dem Paar war es unangenehm, sich noch einmal zu sehen. Der Sohn bot an, ihr die Sachen zu übergeben, die sie nach der Trennung in der Wohnung zurückgelassen hatte. Doch die Frau erschien nicht alleine. Ihr Begleiter fragte Krauskopfs Jungen, ob er Jude sei. Ja, erwiderte er. Und der andere schlug zu.
Fußball ist unser Thema eigentlich, doch besonders absurde Vorkommnisse aus der Fußallwelt können wir nicht unkommentiert lassen. So wie die denkwürdige Pressekonferenz der Führungsspitze des FC Bayern München, wo Bayern-Präsident Ulli Hoeneß und Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge einmal der Presse einschenken wollten. Lustig dabei ist, dass hier zwei verurteilte Steuerhinterzieher der Presse erklären wollen, was faire Berichterstattung bedeutet und Respekt einforderten, die sich selbst gegenüber dem Steuerzahler vermissen ließen. Insofern grenzt diese Veranstaltung an Lächerlichkeit, zumal es sich nur um Fussball handelt.
Im September 2013 wurde Rummenigge zu einer Geldstrafe von 249.900 Euro (140 Tagessätze in Höhe von je 1.785 Euro) verurteilt, nachdem er Anfang Februar 2013 am Münchner Flughafen zwei Luxus-Uhren im Wert von circa 100.000 Euro[ am Zoll vorbei einführen wollte. Er ist damit vorbestraft. Sein Posten als Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG ist durch die Vorstrafe zumindest aus rechtlichen Gründen nicht in Frage gestellt, weil die von ihm begangene Straftat nicht so schwer war, dass ihm nach dem Aktiengesetz die Führung einer Aktiengesellschaft hätte verboten werden müssen. Sein Präsident Ulli Hoeneß saß wegen Steuerhinterziehung sogar im Knast. Nach der Hälfte von der Haftzeit von 3 1/2 Jahren wurde wegen guter Führung entlassen. Heute den Saubermann zu spielen, ist schon dreist.
Noch steckt die Maßnahme im Truppenversuch, doch es gilt als ausgemachte Sache, wie von ganz oben verlautbart wurde. Die Bundeswehr führt die Kavallerie als neue alte Truppengattung wieder ein. Ursula von der Leyen ist begeistert. Die neuen Trägersysteme arbeiten umweltfreundlich und nachhaltig, sind geländegängig, watfähig und auf begrenzte Strecken schwimmfähig. Der zu beschaffende Bestand sei in Deutschland zu beschaffen. Darauf hat die Truppe nur noch gewartet. Der Spritmangel, der die Truppe schon vor Moskau scheitern ließ, ist Geschichte. Das passiert uns nicht nochmal, versichert die Ministerin.