Montag, 11. Februar 2019

AKK kann eben nicht Kanzlerin...

von Thomas Heck...

Wenn CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer  ihre CDU-Parteifreunde als „Sozialdemokraten“ begrüsst, ist das nur auf den ersten Block lustig, als sie beim „Werkstattgespräch“ der CDU mit einem Versprecher für Gelächter sorgte: Sie begrüßt die anwesenden CDU-Mitglieder als "Sozialdemokraten". Denn AKK kann eben nicht Kanzler. Sie beweist auch, wie die ehemals heterogene Parteienlandschaft nach 15 Jahren Merkel homogenisiert darniederliegt. Da kann es schon mal passieren, dass eine Parteivorsitzende einer ehemals großen Volkspartei nicht mehr so recht weiß, welcher Partei sie denn vorsitzt... mir bleibt dabei das Lachen wahrlich im Halse stecken... es war mehr als ein Freud'scher Versprecher.





CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist mit einem sprachlichen Lapsus ins „Werkstattgespräch“ ihrer Partei zu den Themen Migration, Sicherheit und Integration gestartet. Nachdem sie erklärt hatte, dass man sich vor allem mit der Frage befassen wolle, ob die bisherigen Maßnahmen in der Migrationspolitik ausreichen würden, um eine Situation wie bei der Flüchtlingskrise 2015 zu verhindern, sagte Kramp-Karrenbauer am Sonntagabend im Foyer der Parteizentrale in Berlin: „Ich freue mich insbesondere, dass wir dies nicht nur als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten heute Abend hier unter uns tun, sondern dass wir dies gemeinsam mit Freundinnen und Freunden der CSU tun.“

Als daraufhin Gelächter im Publikum ausbrach und sie zugerufen bekam, dass es doch um Christdemokraten gehe, sagte Kramp-Karrenbauer unter Gelächter: „Ich korrigierte das gleich – auch für alle, die jetzt im Internet live mit dabei seien: Natürlich waren die Christdemokraten gemeint.“

Ihr Versprecher habe „etwas damit zu tun, dass die Sozialdemokraten zurzeit gerade dabei sind, ein großes Trauma ihrer Partei, nämlich das Thema Hartz IV aufzuarbeiten. Insofern: Schöne Grüße an die Sozialdemokraten, die an anderer Stelle tagen.“

Die antworteten prompt. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil schrieb bei Twitter. „Liebe AKK - kleiner Tipp für Zukunft: Das heißt „Liebe Genossinnen und Genossen!“ - Solidarische Grüße“.






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