Donnerstag, 29. Januar 2026

Spiegel-“Spitzengespräch“ deutscher Vollversager wird zum Hochamt der Trump-Verunglimpfung

von Theo-Paul Löwengrub

Hasstiraden gegen Trump im „Spiegel-Spitzengespräch“ unter Leitung von Markus Feldenkirchen (l.): Martin Schulz und Christoph Heusgen 



Das fast schon gemeingefährliche, für Deutschland politisch hochriskante und verhängnisvolle Trump-Bashing einer infantil-trotzigen politmedialen Klasse, die sich in dümmlichen Beleidigungen und maßlosen Anfeindungen gegen die US-Regierung ergeht nimmt einfach kein Ende – im Gegenteil. Lüsterne und bereitwillige Hetzformate bieten bereitwillig die Bühne für diese Urschreitherapie einer ohnmächtigen, aber umso lauteren Klasse von moralinsauren Brüllaffen, die nur noch das Trennende statt das Einende suchen und jede Souveränität und diplomatische Anpassungsfähigkeit missen lassen. So versammelten sich am Mittwoch im neuen „Spiegel“-Format „Spitzengespräch“, moderiert von der haltungsstrotzenden Systemtröte Markus Feldenkirchen, der ehemalige außenpolitische Berater von Ex-Kanzlerin Angela Merkel, Christoph Heusgen, sowie der führere EU-Parlamentspräsident und kläglich gescheiterter SPD-Kanzlerkandidat von 2017, Martin Schulz. Beide durften, zur Verzückung Feldenkirchens, ihr absurdes Geraune über Donald Trump und den angeblich so fürchterlichen Zustand der USA unwidersprochen absondern.

Heusgen berauschte sich an Trump-Entmachtungsphantasien und erklärte, dieses Wahljahr sei die entscheidende Bewährungsprobe für die älteste Demokratie der Welt: Sollten die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen, gebe es endlich „Möglichkeiten, den Präsidenten zu stoppen, bis hin zu Impeachment-Versuchen.“ Allerdings halte er es für denkbar, dass Trump vorher einen “Notstand” ausrufen könnte, um die Midterm-Abstimmung zu verhindern, schwadronierte er weiter. Er glaube außerdem, Trump könne versuchen, den Insurrection Act zu nutzen und „letztlich dahin kommen, dass diese Wahlen nicht stattfinden, gar nicht stattfinden“.

Hasszerfressen und propagandistisch abgedriftet

Die völlig absurde Vorstellung, der US-Präsident würde – ausgerechnet im 250. Jahr der Unabhängigkeitserklärung – einen Putsch gegen die US-Verfassung führen, können nur in hasszerfressenen und propagandistisch völlig abgedrifteten Schädeln von selbstgefällig-ignoranten Europäern reifen, die schon lange aufgehört haben, außenpolitische Vorgänge rational und unbefangen zu analysieren, sondern zu Opfern ihrer eigenen Feindbilder wurden.

Derlei aberwitzige Ausschweifungen fielen natürlich bei dem trockenen, aber deshalb offenbar noch lange nicht nüchternen Schulz auf fruchtbaren Boden: Trump lege es darauf an, die Kongresswahlen in diesem November zu verhindern, indem er einen Aufstand provoziert, der ihm dann als Vorwand diene, die Wahlen abzusagen, schwurbelte er. Deshalb glaube auch er, „dass noch nicht gesichert ist, dass diese Midterms stattfinden.“ Schulz warf Trump zugleich ein bewusst eskalierendes Vorgehen durch die Einwanderungsbehörde ICE vor – und zwar mit dem Ziel, „dass die andere Seite Krawall macht, dass sie sich wehren“, um anschließend behaupten zu können: „Ich habe die ja nicht dahingeschickt von ungefähr, sondern weil da die radikale Linke Aufstände probt.“ Schulz verstieg sich gar zu der Behauptung: „Mit dieser Regierung sind die USA eine feindliche Macht.“ Mit solch irrsinnigen Behauptungen redet ein ehemaliger SPD-Kanzlerkandidat Deutschland nicht nur weiter in die internationale Isolation, sondern gefährdet die für Deutschlands Sicherheit essenzielle Westintegration und Partnerschaft mit Amerika. Seit Adolf Hitler hat kein deutscher Politiker mehr so über eine amerikanische Regierung gesprochen.

Wo war Theveßen?

Seine Ausmärungen über ICE halten nicht nur keiner objektiven Betrachtung stand, sondern spiegeln das wider, wovon deutsche Journalisten und die von ihnen gasgelightete Öffentlichkeit felsenfest überzeugt sind – dass hier nämlich eine irre faschistische Bande im Auftrag Trumps Jagd auf unschuldige Migranten mache. Dass es sich um die Durchsetzung von Recht und Gesetz gegen illegale Ausreisepflichtige handelt, dass der Linken-Liebling Obama weit mehr und viel brutaler ICE gegen Migranten einsetzte und dass die von Schulz beschwore „andere Seite“ kein ziviler Widerstand, sondern ein teils terroristischer Antifa-Untergrund ist ,der von Anfang an gegen die Abschiebung illegaler Migranten mobilisierte und sogar über ein eigenes Lehrbuch für Attacken auf ICE-Beamte verfügt, blieb natürlich unerwähnt und von Feldenkirchen unkommentiert. Und: Diese militante US-Linke braucht wahrlich keinen Vorwand für ihre Aufstände (um nichts anderes handelt es sich bei den Vorgängen in Minneapolis); Begriffe wie „Proteste“ oder „Demonstrationen“ sind irreführend.

In diesem „Spitzengespräch“ zweier politischer Vollversager und einer pseudojournalistischen Flasche wie Feldenkirchen hätte eigentlich nur noch der berüchtigte ZDF-USA-Korrespondent Elmar Theveßen gefehlt, der bei Markus Lanz gerade erst wieder ganz ähnlich hanebüchenen Unsinn von sich gab wie Heusgen und Schulz. Warum man der Öffentlichkeit überhaupt wieder – und neuerdings verstärkt – ausgerechnet den verdientermaßen längst vergessenen Würselener Buchhändler Schulz zumutet, dessen einzige Leistung darin besteht, jahrelang auf Kosten der deutschen und europäischen Steuerzahler dilettiert zu haben, ist ein Rätsel. Erst letzte Woche gab Caren Miosga in der ARD Schulz Raum, um seine irren Tiraden gegen Trump (“ein würdeloser Mann”) loszuwerden. Wenn nun auch schon der „Spiegel“ kein anderes Personal für ein „Spitzengespräch“ mehr findet als solche abgehalfterten Underperformer, sollte er dieses Format besser gleich einstampfen.


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