Freitag, 22. September 2017

Pfeifen gegen rechts gut... pfeifen gegen Pfeifen schlecht...

von Thomas Heck...

Wenn Angela Merkel, Noch-Bundeskanzlerin ihre öffentlichen Wahlkampfauftritte absolviert, läuft sie Gefahr, ausgebuht und ausgepfiffen zu werden. C'est la vie. Nicht nett. Doch das Grundgesetz gibt nicht vor, in welcher Form Kritik an der Regierungschefin geübt werden darf. Es steht da auch nicht, dass Kritik an eine bestimmte Form gebunden ist oder höflich formuliert werden muss. Sogar der Bund der Kriminalbeamten bietet in seinem Online-Shop ein Demo-Set für 5,84 Euro an, bei dem eine Trillerpfeife und eine Rassel enthalten ist.



Dennoch fühlen sich die Herrschenden angegriffen vom "Pack", vom "rechten Pöbel", von den "Nazis", von angeblich von der AfD herangekarrten Sympathisanten, was auch erlaubt wäre. Protest ist nur gut und gewünscht, wenn er von der richtigen Seite kommt. Wie z.B. gegen den AfD-Parteitag in Oberhausen.

Demo gegen den AfD-Parteitag von Oberhausen...

Hiervon geht keine Gefahr für die Demokratie aus, insbesondere wenn ein Stilmittel gewählt wird, was im linken Spektrum zur Grundausstattung mit dem politischen Gegner gehört. Grüne und Linkspartei haben die Steine aus ihrer Jugend ausgetauscht gegen Trillerpfeifen. Gleiches Recht für alle gilt offenbar für konservative Bürger, gerne auch für rechte Bürger explizit nicht. Denn erst jetzt, wo es Merkels Trommelfelle trifft, erst jetzt erregt diese Art des Protestes mediale Aufmerksamkeit. 


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