Donnerstag, 21. August 2025

"Deutsche! Wehrt Euch! Forscht nicht mit Juden!" - Wissenschaftler, die nur noch kleine miese Antisemiten sind...

von Thomas Heck

Der Krieg gegen die Hamas, gegen den unmenschlichen Terror gegen Juden auf der ganzen Welt, offenbart nicht nur die Brutalität des arabischen Islamismus, es offenbart auch die Verkommenheit der Linksgrünversifften weltweit. Ob in Politik oder Medien oder wie jetzt in der sogenannten Wissenschaft, sammeln sich die Antisemiten und Israel- und Judenhasser und rufen faktisch zum zweiten Holocaust auf. Die Unterzeichner der unten aufgeführten Erklärung "Verweigerung aus Gewissensgründen. Für Menschenrechte und die Einhaltung des internationalen Rechts" sind DIE Antisemiten, DIE Nazis der Gegenwart. Verachtenswerte kleine miese Judenhasser, die diese Einordnung zwar empört zurückweisen würden, aber faktisch genau so handeln. Darunter die üblichen Verdächtigen unter Deutschlands antisemitischen Universitäten: Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität Berlin und die Technische Universität Berlin. Doch lesen Sie selber:

Wir sind ein Kollektiv von Wissenschaftler*innen an deutschen akademischen Institutionen und deutschen Wissenschaftler*innen im Ausland in Solidarität mit Palästinser*innen. Inspiriert von der Uppsala Declaration (https://uppsaladeclaration.se) haben wir die Erklärung “Verweigerung aus Gewissensgründen. Für Menschenrechte und die Einhaltung des internationalen Rechts“ verfasst.

Sie können die Erklärung hier unterzeichnen.

An English version of the declaration is available here as a PDF file.

Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler*innen und Beschäftigten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie deutschen Wissenschaftler*innen im Ausland, erklären, dass wir es aus Gewissensgründen ablehnen, mit dem israelischen Staat und mit israelischen Institutionen zusammenzuarbeiten, die an illegaler Besatzung, Apartheid, Völkermord und anderen Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind.


Wir erklären, dass wir uns künftig folgenden Grundsätzen verpflichten:Wir werden keine Kooperationen mit dem Staat Israel oder mit seinen mitverantwortlichen Institutionen unterstützen.
Wir werden keinen institutionalisierten Austausch mit israelischen Institutionen, die mitverantwortlich sind, fördern oder öffentlich mittragen.
Wir werden uns nicht an Aktivitäten beteiligen, die vom Staat Israel oder seinen mitverantwortlichen Institutionen organisiert und/oder (mit-)veranstaltet werden.


Damit folgen wir dem Beispiel der Uppsala Declaration verfasst von Kolleg*innen in Schweden, die mittlerweile von mehr als 2000 Kolleg*innen unterschrieben wurde. Die vorliegende Fassung wurde am 29.06.2025 finalisiert und am 24.07.2025 sprachlich redigiert.

Wir tun dies aus den folgenden Gründen:

Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler*innen und Mitarbeitenden deutscher Hochschulen und Forschungsinstitutionen und deutschen Wissenschaftler*innen im Ausland, sind entsetzt über Israels ungezügelte Vernichtung Palästinas und des palästinensischen Volkes. Das Morden, Verstümmeln und Aushungern der belagerten Bevölkerung Gazas, die dauerhaften, oft tödlichen Angriffe auf medizinisches Personal, humanitäre Helfer*innen, UN-Mitarbeiter*innen und Rettungskräfte, die systematische Zerstörung der Lebensmittel- und Medikamentenversorgung, der Landwirtschaft, der Wasser- und Energieinfrastruktur sowie aller palästinensischer Universitäten haben Gaza in einen Friedhof für Menschen und Völkerrecht verwandelt. Die rechtswidrige israelische Blockade humanitärer Hilfe seit dem 2. März 2025 bestraft, schadet und löscht die Zivilgesellschaft in Gaza aus, von der die Hälfte aus Kindern und Jugendlichen besteht.


Während die Zahl der Todesopfer weiterhin steigt, wird das Vorgehen Israels in Gaza vom UN-Sonderausschuss zur Untersuchung israelischer Praktiken, die die Menschenrechte des palästinensischen Volkes verletzen (A/79/363, IX), von hochrangigen UN-Menschenrechtsexperten und zahlreichen Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International und Human Rights Watch, als Völkermord qualifiziert. Auch unter Genozidforscher*innen hat sich mittlerweile die fachliche Einschätzung durchgesetzt, dass Israel einen Völkermord begeht. Der Internationale Gerichtshof (IGH), das wichtigste Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen, hat schon im Januar 2024 festgestellt, dass das plausible Risiko besteht, dass der Staat Israel einen Völkermord an den Palästinenser*innen begeht. Diese Einschätzung hat der IGH in seinen folgenden präventiven Sofortmaßnahmen vom März und Mai 2024 sukzessive bekräftigt. Dabei hat das Gericht im Rahmen der Vorgaben der Genozidkonvention den Staat Israel verpflichtet, unter anderem die Versorgung der Palästinenser*innen mit Nahrung, Kleidung, Unterkünften, Hygiene- und Sanitärbedarf sowie medizinischen Hilfsgütern und medizinischer Hilfe sicherzustellen


Im Juli 2024 stellte der IGH fest, dass Israels Besatzung von Gaza und dem Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, illegal ist und gegen das Recht auf Selbstbestimmung der Völker und das Verbot rassistischer Segregation bzw. Apartheid verstößt. Israel ist demnach verpflichtet, sich umgehend aus dem palästinensischen Gebiet zurückzuziehen. Drittstaaten haben dabei die Pflicht, Handlungen zu unterlassen, die die Rechtsverletzungen Israels unterstützen. Bezugnehmend auf das Urteil des IGH beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen im September 2024 unter anderem, dass Israel innerhalb von zwölf Monaten seine rechtswidrige Anwesenheit im besetzten palästinensischen Gebiet beenden muss. Auch UN-Menschenrechtsexpert*innen haben in Übereinstimmung mit dem IGH bekräftigt, dass Drittstaaten „wirtschaftliche Beziehungen, Handelsabkommen und akademische Beziehungen zu Israel abbrechen oder aussetzen müssen, die zu dessen unrechtmäßiger Anwesenheit und Apartheidsregime im besetzten palästinensischen Gebiet beitragen könnten.“ Drittstaaten müssen Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass ihre Staatsangehörigen, Unternehmen und Körperschaften unter ihrer Gerichtsbarkeit sich an Aktivitäten beteiligen, die Israels Besatzung unterstützen oder aufrechterhalten (siehe § 5 (a) der Resolution der UN-Vollversammlung vom September 2024).

Das Verhalten staatlicher Universitäten wird nach Völkerrecht dem Staat zugerechnet. Daher dürfen auch sie die illegale Besatzung nicht unterstützen. In Anerkennung dieser rechtlichen Verpflichtung kommt ein von Rechtswissenschaftler*innen der Universität Antwerpen in Belgien veröffentlichtes Rechtsgutachten zu dem Schluss, dass Universitäten und Forschungseinrichtungen ihren rechtlichen Verpflichtungen nachkommen müssen, indem sie „alle Kooperationen mit [israelischen] akademischen und anderen Einrichtungen, die direkt oder indirekt in die Verletzungen des Völkerrechts verwickelt sind, beenden.“

Wissenschaftler*innen haben herausgearbeitet, wie eng israelische Universitäten mit dem israelischen politischen System und dem Regime der Unterdrückung von Palästinenser*innen verflochten sind und wie sie ihre Forschung und Ressourcen der Regierung und dem israelischen Militär zur Verfügung gestellt haben (u.a. Riemer 2023, Wind 2024, Expert Committee on Israeli-Dutch Academic Ties 2025). Damit haben sie nicht nur die illegale Besatzung und das Apartheidssystem sondern auch den laufenden Völkermord unterstützt.

Daher kommt die institutionelle Zusammenarbeit mit diesen Universitäten einer Beihilfe und Unterstützung bei Verstößen gegen zwingendes Völkerrecht gleich. Die Beendigung dieser institutionellen Kooperationen bis zur Einstellung der Unterstützung und Beteiligung der israelischen Universitäten an der illegalen Besatzung und dem Völkermord ist daher eine völkerrechtliche Verpflichtung. In Deutschland sind nach Art 25 Grundgesetz die allgemeinen Regeln des Völkerrechts – dazu gehören sowohl das Selbstbestimmungsrecht als auch das Völkermordverbot – Teil des Bundesrechts und gehen sogar Bundesgesetzen vor.


Wir sind Zeugen eines täglich eskalierenden Völkermords. Israels unerbittliche Tötung bis hin zur gezielten Ermordung von Studierenden, Lehrenden, Forschenden, Journalist*innen und Kulturschaffenden sowie seine systematische Zerstörung von Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Archiven, Friedhöfen, Kulturdenkmälern und Kultureinrichtungen haben den gesamten Bildungs- und Forschungssektor in Gaza ausgelöscht. Im Anschluss an Karma Nabulsi, die den Begriff 2009 prägte, bezeichneten UN-Experten Israels Vorgehen in Gaza bereits im April 2024 als „Scholastizid“ (siehe auch Desai 2024, Tooze 2025, Shlaim 2025). Mit der systematischen Zerstörung des Bildungswesens sowie des materiellen und immateriellen Kulturerbes Gazas zerstört Israel nicht nur das palästinensische Volk in der Gegenwart, sondern auch dessen kulturelles Gedächtnis, das für das Leben einer Gemeinschaft genauso wichtig ist.

Israelische Universitäten spielen eine aktive Rolle bei der Entwicklung von Waffensystemen und Militärdoktrinen zur Aufrechterhaltung der illegalen Besatzung Palästinas. Sie rechtfertigen die unrechtmäßige Kolonisierung und Annexion besetzter Gebiete, rationalisieren ethnische Säuberungen und außergerichtliche Hinrichtungen palästinensischer Menschen und beteiligen sich an anderen expliziten Verstößen gegen die Menschenrechte und das Völkerrecht. Darüber hinaus diskriminieren sie systematisch palästinensische Studierende und Mitarbeitende (Wind 2024). Die israelische Organisation Academia for Equality zeigt in ihrem jüngsten Bericht, wie kritische Stimmen an israelischen Universitäten zum Schweigen gebracht werden und der Druck zur Selbstzensur erhöht wird. Israelische Hochschulen sind somit mitverantwortlich an der vom IGH als rechtswidrig eingestuften Besatzung Palästinas. Auch im gegenwärtigen Völkermord unterstützen israelische Universitäten ihre Studierenden, die aktiv Dienst im israelischen Militär leisten, bewerben den Militärdienst unter internationalen Studierenden oder lassen Studierende Spezialtechnologie für den Völkermord entwickeln. An der Universität von Tel Aviv trafen sich im Dezember 2024 israelische Militärs, Waffenhersteller und amerikanische Risikokapitalanleger zum ersten zweitägigen „DefenseTech Summit“. Dort zelebrierten sie in Panels mit Namen wie „Die Zukunft globaler Konflikte“, „Die Herausforderungen von Iron Swords“ (Israels Bezeichnung des Genozids bzw. des Militäreinsatzes) oder „Erforschungen von Innovationen in der Drohnentechnologie“ die neue ungehemmte Ära der Technomilitarisierung. Weder einzelne Universitätsleitungen und Fachgesellschaften noch die Israeli Association of University Heads (VERA) haben zu einem dauerhaften Ende des Völkermordes, einem Ende der völkerrechtswidrigen Besatzung und der Einhaltung des geltenden Völkerrechts aufgerufen.

Deutsche akademische Institutionen und die zuständigen Ministerien auf Länder- und Bundesebene bestehen unterdessen darauf, die Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen, die an Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind, aufrechtzuerhalten. Und nicht nur das: sie fördern sogar neue Partnerschaften und bekennen sich zur Intensivierung der bestehenden Zusammenarbeit (z. B. die Hochschulrektorenkonferenz und die Max-Planck-Gesellschaft). Studierende in Kooperation mit Lehrenden an verschiedenen deutschen Universitäten haben die institutionellen Verbindungen von deutschen und israelischen Universitäten herausgearbeitet und Berichte veröffentlicht. Bisher hat sich keine einzige deutsche Hochschule bereit erklärt, dem geltenden Völkerrecht Rechnung zu tragen und ihre Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen unabhängig durch Expert*innen überprüfen zu lassen. Stattdessen wurden Proteste der Studierenden kriminalisiert und immer wieder mit Gewalt beantwortet. Die Technische Universität München ging soweit, Studierende und Mitarbeitende in einen Seminarraum zu leiten, sie dort durch die Polizei einsperren und erkennungsdienstlich behandeln zu lassen. Anschließend wurden sie wegen Hausfriedensbruch angezeigt.

Als eine historische Konsequenz der palästinensischen und südafrikanischen Solidarität im Kampf gegen Apartheid distanzierte sich bereits 2011 die Universität Johannesburg als erste internationale Institution von einer israelischen Universität. Sie kündigte ein Abkommen mit der Ben-Gurion-Universität, da diese an Menschenrechtsverletzungen beteiligt war, darunter dem Diebstahl palästinensischen Wassers. Dem Beispiel Südafrikas sind mittlerweile weitere Universitäten gefolgt, darunter fünf norwegische Universitäten, die 2024 ihre Beziehungen zu mitverantwortlichen Institutionen abgebrochen haben. Ebenso haben die Universitäten von Gent, Tilburg, Amsterdam, Utrecht, Nimwegen,
Trinity (Dublin), Queens (Belfast), Barcelona und andere ihre Kooperationen überprüfen lassen und entweder teilweise oder fast vollständig ihre Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen ausgesetzt und eingestellt.

Als Wissenschaftler*innen und Beschäftigte an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie deutsche Wissenschaftler*innen im Ausland können wir die Teilnahme an Kooperationen mit israelischen Institutionen, die internationales Recht brechen, nicht länger akzeptieren. Wir bekräftigen unser moralisches Recht, aus Gewissensgründen die Teilnahme an Handlungen zu verweigern, die unseren Grundsätzen akademischer Integrität, einschließlich unseres Glaubens an die Gleichberechtigung und Würde aller Menschen, grundsätzlich widersprechen. Daher haben wir uns entschieden, die Beziehungen zu israelischen Universitäten und Institutionen, die an illegaler Besatzung, Apartheid, Völkermord und anderen Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind, auszusetzen, bis sie ihre Unterstützung und Beteiligung an der illegalen Besatzung, rassistischer Segregation und dem Völkermord beendet haben.

Wir rufen explizit nicht dazu auf, die Beziehungen zu einzelnen israelischen Wissenschaftler*innen abzubrechen. Vielmehr lehnen wir die Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen, die an illegaler Besatzung, Apartheid, Völkermord und anderen Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt sind, aus Gewissensgründen entschieden ab.

Wir bekennen uns zum Völkerrecht und zu den Menschenrechten. Daher fordern wir unsere Kolleg*innen und Institutionen in Deutschland dringend auf, entsprechend zu handeln und die Zusammenarbeit mit dem israelischen Staat und israelischen Institutionen abzubrechen, die in der Besetzung des palästinensischen Gebiets und der Aufrechterhaltung des Besatzungsregimes verwickelt sind. Wir werden weiterhin im Rahmen unserer Möglichkeiten Druck auf unsere eigenen Institutionen ausüben, damit sie ihre akademischen Beziehungen mit mitverantwortlichen israelischen Universitäten aussetzen und sich von Unternehmen trennen, die sich an Israels schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligen.

Die öffentliche Zeichnung wurde am 30. Juli 2025 eröffnet. Unterzeichner*innen der Erklärung in alphabetischer Reihenfolge (Stand: 19. August 2025).

* * *Liya Abraham, Doktorandin, Department of Middle Eastern, South Asian and African Studies, Columbia University, USA
Bleen Abraham, PhD Student, Department of Social Psychology, University of Groningen, Netherlands
Alina Achenbach, Doktorandin, Center for International Relations Research, Faculty of Arts, University of Groningen, Niederlande
Imane Achouche, PhD Candidate, Art History and Archaeology, Liege University, Belgium
Özgûl Agbaba, Team leader, Dr., Department of Heterogeneous Catalysis, Max-Planck-Institüt für Kohlenforschung
Elvis Agovic, MSc., Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine, Karlsruher Institut für Technologie
Oliver Ahel, Dr., Zentrum für Multimedia in der Lehre, Universität Bremen
Sakib Ahmed, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik, Universität Bremen
Yalız Akbaba, Prof. Dr., Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Marburg
Ehmedi Al Omar, M.Sc., Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES), Karlsruher Institut für Technologie(KIT)
Abdel Rahman Yousef Al-Falou, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Physik, FRM-II, Technische Universität München
Abir Al-Laham, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Mannheim
Shadi Al-Tobul, Ingenieur, Institut für Angewandte Materialien – Energiespeichersysteme, Karlsruher Institut für Technologie
Mohammad Al-Turany, Leiter IT Scientific Services and Reseach (ITR), IT/ITR, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
Wanda Alberts, Prof. Dr., Philosophische Fakultät, Institut für Religionswissenschaft, Leibniz Universität Hannover
Ömer Alkin, Prof. Dr., Fachbereich Sozialwesen, Hochschule Niederrhein
Ahmed Alnatsha, Doktorand, Medical faculty, Ludwig-Maximilians-Universität
Razan Alsharqawi, M.Sc., KIT / chemical engineering faculty, Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Hanna AlTaher, Research Associate, Technische Universität Dresden
Mohammad Alzureiqi, Dr. med., Oberarzt/Augenklinik, Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem
Schirin Amir-Moazami, Prof. Dr., Institut für Islamwissenschaft, Freie Universität Berlin
Bleta Arifi, Dr., Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie, Universität Freiburg
Lotte Arndt, Dr, Institut für Kunstgeschichte, Paris 1, Sorbonne-Panthéon, Frankreich
Aleo Susan Arndt, Prof.*in, Anglistik/Amerikanistik, Universität Bayreuth, Germany
Enrica Audano, Dr., Institut für Geographie, Universität Leipzig
Daud Azimi, Dipl.- Ing., Research and development, Ibn Sina R&D Organization, Afghanistan
Kurt Bader, Prof. Dr., i.R., ehem. Leuphana Universität Lüneburg
Hanan Badr, Prof. Dr., University of Salzburg, Austria
Ivana Bago, Lehrbeauftragte, Institut Kunstwissenschaft und Ästhetik (IKAE), Universität der Künste Berlin
Katrin Bahr, Dr., German Studies, Centre College, USA
Tanja Banavas, Mitarbeiterin, Medizinische Fakultät, Universität Bonn
Mohamed Barakat, Prof. Dr., Department Mathematik, Universität Siegen
Michael Barenboim, Prof., Violin and chamber music, Barenboim-Said Akademie
Miriam Bartelmann, Doktorandin, Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) Freiburg
Stefan Baumgarten, Prof., Translation Studies, Universität Graz, Austria
Alice Beazer, Dr., Department of Science, Technology and Society, Technical University of Munich
Martin Beck, Prof. Dr., School of Social Sciences, University of Kurdistan Hewler, Irak
Carmen Becker, Prof. Dr., Institut für Religionswissenschaft, Leibniz Universität Hannover
Uli Beisel, Prof. Dr., Institut für Geographische Wissenschaften, Freie Universität Berlin
Naoual Belakhdar, Doktorandin, Politologin, Freie Universität Berlin
Dörte Bemme, Dr., Global Health and Social Medicine, King’s College London, United Kingdom
Anne Berger, Dr., Department Evolutionary Ecology, Leibniz-Institute for Zoo and Wildlife Research
Christin Bernhold, Prof. Dr., Fachbereich Erdsystemwissenschaften, Universität Hamburg
Faysal Bibi, Senior Scientist, Privat Dozent, Museum für Naturkunde Berlin
Christine Binzel, Prof. Dr., Institut für Wirtschaftswissenschaft, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Milena Bister, Prof. Dr., Humboldt-Universität zu Berlin
Manuela Boatcă, Prof. Dr., Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs Universität Freiburg
Gabriele Bockholt, Betriebsrat, Forschungszentrum Jülich GmbH
Lorenz Boellinger, Prof. Dr., Dept. Of Law, University of Bremen
Carla Bombi Ferrer, Research Assistant, Department Linguistik / Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam
Rebecca Borges e Silva, Postdoctoral researcher, John’s Hopkins University – Universitat Pompeu Fabra Public Policy Center, Universitat Pompeu Fabra, Spanien
Michael Börsch, Prof. Dr., Medizinische Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Christine Bosch, Dr., Universität Hohenheim
Sonja Brentjes, Prof. Dr., retired
Sabine Broeck, Prof. Dr., Moderne Sprachen und Literaturen, Universität Bremen
Rainer Brömer, Wiss. MA, Geschichte der Pharmazie und Medizin, Fb. Pharmazie, Philipps-Universität Marburg
Adam Broomberg, freier Wissenschaftler, Fotographie/Kunst
Irene Brunotti, Dr., Afrikanistik, Leipzig University
Benedikt Buechel, Dr., Philosophy, Cardiff University, United Kingdom
Maria Buko, Dr., Geschichte und Soziologie, Universität Konstanz
Maria Cárdenas, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Frankfurt am Main
Viola Castellano, Dr., Faculty of Humanities and Social Sciences, Social and Cultural Anthropology, Universität Bayreuth
Dorian Cavé, PhD, Digitalization, Sustainability and Participation research group, Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft
Robin Celikates, Prof. Dr., Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin
Naveen Chander, Dr., Center for Modern Indian Studies, University of Goettingen
David Meng-Chuen Chen, Doctoral Researcher, Potsdam Institute for Climate Impact Research & Humboldt-Universität zu Berlin
Joseph Conrad, PhD candidate, Political Theory, University of Edinburgh, United Kingdom
Adrien Damseaux, Dr., IFU-IMK LEMG, Karlsruher Institut für Technologie
S.-M. Darweschsad, Dipl.-Ing. (FH), Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Islam Dayeh, Prof. Dr., Faculty of Arts and Philosophy, Ghent University
Mark de Longueville, Prof. Dr., Fachbereich Wirtschaft und Recht, HTW Berlin
Rafaela Debastiani, Dr., Helmholtz Zentrum Dresden Rossendorf
Cécile Deprez, Department of Navigation/Institute of Navigation and Communications, German Aerospace Center (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – DLR)
Claudia Derichs, Prof. Dr., Humboldt Universität zu Berlin
Marion Detjen, Dr, Bard College Berlin
Youssouf Diallo, Researcher, Postcolonial studies/ social sciences, Cheikh Anta Diop university of Dakar, Senegal
Felix Diefenhardt, MA, Department of Management, Wirtschaftsuniversität Wien, Austria
Gürcan Doguc, Wissenschaftlicher Referent, Gesellschaft, Innovation, Technologie, DLR Projektträger
Timon Dörnfeld, M.Sc., Informatik / Friedens- und Konfliktforschung, Technische Universität Darmstadt
Sultan Doughan, Dr., Anthropology, Goldsmiths, University of London, United Kingdom
Markus Dreßler, Prof. Dr., Insitute for the Study of Religion, Leipzig University
Heiko Droste, Prof., Historisches Seminar, Universität Stockholm, Schweden
Ulrich Duchrow, Prof. Dr. theol., Systematische Theologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Gerlachus Duijzings, Prof. Dr., Institut für Geschichte, Universität Regensburg
Samed Düzlü, Dr, TU München
Isa Dzhavadov, Promotionstudent, University of Bremen
Benjamin Edelstein, Dr., Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Kolja Eggers, M.Sc., Reasearch Associate, Secure Cyber-Physical Systems, Technische Universität Hamburg
Erkam Ekinci, Fachbereich Linguistik, Universität Konstanz
Asmaa El Idrissi, Dr. jur., Hochschule Bochum
Ingrid El Masry, Dr., Institut für politikwissenschaft, Universität Marburg
Nadia El-Ali, M.A., Freie Universität Berlin
Ferras El-Hendi, PhD student, Biotechnologisches Zentrum, Technische Universität Dresden
Simon Ellmann, PhD Student, School of Computation, Information and Technology, Technical University of Munich
Tarek Elmzzahi, Dr., German Center for Neurodegenerative Diseases
Ahmed Elsayed, Postdoctoral researcher, University of Bremen
Karin Esders, Dr., Fachbereich 10, Universität Bremen
Luise Fast, M.A., Department of History, Mannheim University
Johannes Feest, Prof. Dr., Fachbereich Rechtswissenschaft, Universität Bremen
Isabel Feichtner, Prof. Dr., Law Faculty, University of Würzburg
Annabell Fender, PhD candidate, University of Potsdam & University of Melbourne
Anna Ferretto, PhD, IMK-IFU, Karlsruher Institut für Technologie
Norbert Finzsch, Prof. Dr., Department of History, University of Cologne
Leandros Fischer, Dr., lecturer, Faculty of Arts and Science, American University of Beirut Mediterraneo, Cyprus
Anselm Franke, Prof. Dr., Departement für Kulturanalyse und Vermittlung, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz
Lisa Maria Franke, Prof. Dr., Ghent University, Belgium
Jasmin Freiner, Dipl. Ing., Planen und Bauen, KIT
Lennard Gäher, PhD Student, Foundations of Programming, Max Planck Institute for Softwaresystems
Johannes Galenzowski, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Josep García Coll, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung Bildungsforschung/Heterogenität des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie, Freie Universität Berlin
Thomas Gaskin, MSc, Doktorand, Department of Applied Mathematics and Theoretical Physicd, University of Cambridge, United Kingdom
Christine Gerber, Dr., Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Linda Gerisch, MA, Departement of English, University of Inland Norway, Norway
Leyla Gleissner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ecole normale supérieure Paris (Philosophie) / Technische Universität Dresden (Politikwissenschaft), Deutschland/ Frankreich
Margaret Glenn, MSc., Faculty of LIfe Sciences, Humboldt-Universität zu Berlin
Kilian Gloy, Dr.rer.nat., Institut für Psychologie, Universität Bremen
Jelena Golubovic, Doktorandin, Humboldt Universität zu Berlin
Steven Gonzalez, Postdoctoral Researcher, Sociology, Goethe University
Sué González Hauck, Dr., Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg
Robert Gorwa, Dr., WZB Berlin Social Science Center
Till Grallert, Dr., Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
Benedikt Greil, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg
Maria Grewe, Adjunct Associate Professor, English Department, John Jay College of Criminal Justice, City University of New York (CUNY), USA
Matthias Grotkopp, Jun. Prof. Dr., Seminar für Filmwissenschaft, Freie Universität Berlin
Zehra Gürler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für islamische Theologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Prof. Dr., Goethe-Universität Frankfurt am Main
Christian Haesemeyer, School of Mathematics and Statistics, University of Melbourne, Australia
Linda Hagberg, Department of Evolutionary Genetics, Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research
Aseela Haque, PhD Candidate, Department of Human Geography, Freie Universität Berlin
Angela Harutyunyan, Prof. Dr., Faculty of Fine Arts, Berlin University of the Arts
Mira Hazzaa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück
Selim Heers, PhD student, Institut für Philosophie, Universität Leipzig
Alisha Heinemann, Prof. Dr., Institut Technik und Bildung, Universität Bremen
Leo Heinik, M.A., Fine Art/Sculpture, Akademie der Bildenden Künste München
Nakul Heroor, Doctoral Candidate, Rachel Carson Center, LMU Munich
Thomas Herzmark, Post Doctoral Research Fellow, Centre for Modern Indian Studies (CeMIS), University of Göttingen
Thomas Hildebrandt, Dr., Berliner Institut für Islamische Theologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Martina Hoffmann, Service Centre InterNational Transfer, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Lennart Höfig, M.A., Institut für Kommunikationswissenschaft, Universität Münster
Lara Hofner, Philosophie, Universität Hildesheim
Alexandra Hojenski, künstlerische Mitarbeiterin, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Verena Hopfner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, School of Health, Education and Social Sciences, SRH University (Heidelberg)
Laura Horn, Dr, Department of Social Sciences and Business, Roskilde University, Denmark
Shumon T Hussain, Dr., Philosophische Fakultät, University of Cologne
Hagar Ibrahim, Dr., Ulm University
Isabelle Ihring, Prof. Dr., Soziale Arbeit, Evangelische Hochschule Freiburg
Jaël In ‘t Veld, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld
Ahmet Inam, Dr. phil., Freier Wissenschaftler, Islamwissenschaftler
Ahmad Itani, doctoral researcher, Karlsruhe Institute of Technology
Stephan Janitzky, Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich
Wikke Jansen, Dr., Universität Heidelberg
Justyna Jantos, doctoral researcher, Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftspolitik, Universität Göttingen
James Jardine, Dr., Humboldt-Universität zu Berlin
Anna Jentsch, Dr., Geodynamic Modeling, GFZ Potsdam
Mona Joly, Postdoc, Department of Social Inequality, WZB Berlin Social Science Center
Christian Jooss, Prof. Dr., Institut für Materialphysik, Universität Göttingen
Hannes Jung, Dr. habil. (Emeritus), DESY Hamburg
Aisha Kadiri, PhD Candidate, École Normale Supérieure Paris (PSL), France
Kenza Kadri, Dr., University of Tübingen
Peter Kaiser, Dr., Institut für Arzneimittelsicherheit, privates Institut
Aurélia Kalisky, Research associate, Centre Marc Bloch, Humboldt-Universität Berlin
Susan Kamel, Prof. Dr., Gestaltung und Kultur/Museologie, HTW Berlin
Lazaros Karavasilis, Dr., University of Bremen
Inge Karl, MINT-Kolleg Baden-Württemberg, Karlsruher Institut für Technologie KIT
Omar Kasmani, Prof. Dr., Institute for Social and Cultural Anthropology, Freie Universität Berlin
Tina Kassens, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Sarah Kassim, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, InIIS, Universität Bremen
Baldeep Kaur, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, University of Rostock
Nuray Kaya, Pädagogische Fachkraft, Kita Pfinzmäuse
Niklas Kehrle, PhD Student, School of Politics and International Relations, Queen Mary University of London, United Kingdom
Alexandra Keiner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Weizenbaum Institut
Gamze Keklik, Institut für Pädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Sarah Khan, Dr., Potsdam Institute for Climate Impact Research
Hassan Khan, Professor, Hochschule für Bildende Künste–Städelschule
Sami Khatib, Prof. Dr., Art Research and Media Philosophy, Karlsruhe University of Arts and Design (HfG)
Hanna Kienzler, Prof. Dr., Department of Global Health and Social Medicine, King’s College London, United Kingdom
Ulrike Kistner, Prof. emer., University of Pretoria, South Africa
Benjamin Klasche, Dr., School of Governance, Law and Society, Tallinn University, Estland
Moritz Klenk, Prof. Dr., Kulturwissenschaften, Fakultät für Gestaltung, Technische Hochschule Mannheim
Reinhard Klenke, Dr. rer. nat., Institut für Biologie, Geobotanik und Botanischer Garten, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Nadin Klomke, M. A., TUM School of Engineering and Design, Technische Universität München
Jens Knigge, Prof. Dr., Faculty of education and arts, Nord University (Norway), Norway
Max Koch, Prof., Social Sciences, Lund University, Sweden
Pavel Kolář, Prof. Dr., Fachbereich Geschichte und Soziologie, Universität Konstanz
Kornelia Kończal, Assistant Professor, Department of History, Bielefeld University
Fabian Krengel, M.Ed., Fremdsprachendidaktik, Universität Regensburg
Hans-Jörg Kreowski, Prof. Dr., Mathematik/Informatik, Universität Bremen
Timor Landherr, PhD, Politics and International Relations, Queen Mary University of London, United Kingdom
Elad Lapidot, Professor für Hebräische Studien, Faculté de langues cultures et sociétés, Université de Lille, Frankreich
Angela Last, Dr, Geographisches Institut Universität Bonn/School of Geography, Geology and the Environment, University of Bonn, University of Leicester, Germany/UK
Ingo Laubenthal, DE Innovations- und Relationsmanagement – Abtlg. Fundraising, Stiftungen & Sponsoring, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Oliver Lehnert, Prof. Dr., Geozentrum Nordbayern, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lucilla Lepratti, Wiss. Mitarbeiterin, Institut für Ethnologie, Universität Leipzig
Manfred Liebel, Prof. Dr. a.D. für Soziologie, Institut für Gesellschaftswissenschaften, Technische Universität Berlin
Anja H. Lind, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Technische Universität Dresden
Christian Lippmann, Dr., GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Agata Lisiak, Prof. Dr., Bard College Berlin
Hartmut Logemann, Emeritus Professor, Dr., Department of Mathematical Sciences, University of Bath, United Kingdom
Claudio López de Lérida, Research Associate, Department of Geography, LMU
Philipp Lottholz, Dr., Social Sciences and Philosophy, University of Marburg
Carolin Loysa, Dr., Freie Universität Berlin
Elisabeth Luggauer, Dr., Institute for European Ethnology, Faculty of Arts and Humanities, Humboldt University Berlin
Josef Lutz, Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c., Elektrotechnik und Informationstechnik, Technische Universität Chemnitz
Jürgen Mackert, Prof. Dr., Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam
Rahul Maganti, Doctoral Researcher, Centre for Modern Indian Studies, (CeMIS), University of Goettingen
Fabian Maier, Dr., Department of Management, Université Paris Dauphine PSL, Frankreich
Joshua Makalintal, BA MA, Universität Innsbruck, Österreich
Carmen Martinez Dominguez, Dr., Institute for Biological Interfaces 1 (IBG-1), Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Christoph Marx, Prof. (i.R.) Dr., Historisches Institut, Universität Duisburg-Essen
Aleya Marzuki, Dr., Department of Psychology and Psychotherapy, University of Tübingen
Mana Mashhadi, Daf-Lektorat, Georg-August-Universität
Rehab Massoud, Dr., University of Saarland
Ricardo Mata, Prof. Dr., Institut für Physikalische Chemie, Universität Göttingen
Ruth Mayer, Prof. Dr. phil., American Studies, Leibniz University Hannover
Talia Meer, Dr., Institut für Geschichtswissenschaft, Philosophische Fakultät, Humboldt Universität Berlin
Johanna Mehl, M.A., Fakultät Sprach-, Literatur-, und Kulturwissenschaft / Institut für Germanistik und Medienkulturen, Technische Universität Dresden
Annette Mehlhorn, Dr., Max Planck Institute for Social Anthropology
Florian Meinel, Prof. Dr., Institut für Grundlagen des Rechts, Georg-August-Universität Göttingen
Franziska Meinherz, TT-Prof. Dr. Franziska Meinherz, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hanna Meißner, Prof. Dr., Technische Universität Berlin
Henning Melber, Prof. Dr., Nordic Africa Institute Uppsala, Sweden
Torsten Menge, Assistant Professor, Liberal Arts Program, Northwestern University in Qatar, Qatar
Maria-Inti Metzendorf, Dr. PH, Institute of General Practice, Medical Faculty, Heinrich-Heine-University, Düsseldorf
Benjamin Meyer-Krahmer, Prof. Dr., Theory Department, Academy of Fine Arts Leipzig
Norma Möllers, Associate Professor, Dept. of Sociology, Queen’s University, Canada
Alia Mossallam, Dr., Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt Universität zu Berlin
Nasrin Mostafavipak, Dr., Karlsruhe Institute für Technology
Laura Katharina Mücke, Dr., FTMK, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Delio Mugnolo, Prof. Dr., Fakultät für Mathematik und Informatik, FernUniversität in Hagen
Florian Muhl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg
Alex Müller, Dr., Charité Universitätsmedizin Berlin
Anisha Gupta Müller, MA, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, weißensee kunsthochschule Berlin
Paniz Musawi Natanzi, Ph.D., University of Bern
Imad Mustafa, Dr., Politologe
Diana Nacarlı, Dr.’in, Lehrstuhl Didaktik der deutschen Sprache, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Mohamed Nadeem, Doctoral Researcher, Fachbereich 3 – Mathematik und Informatik, Universität Bremen
Tahani Nadim, Prof. Dr., Ruhr-Universität Bochum
M. Kamal Nasr, PhD student, University of Medicine Greifswald
Börries Nehe, Dr., Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam
Reingard Nethersole, Prof. Dr. (em), Comparative Literature, Faculty of Arts, University of the Witwatersrand, South Africa
Charlotte Newiadomsky, Wissenschaftliche Mitarbeiterin |, Institut für Energietechnik und Energiemanagement, Hochschule Niederrhein
Felix Nicholson, Tutor, MSVM, catalyst institute of creative arts and technology
Valentin Niebler, Doktorand, Institut für europäische Ethnologie, Humboldt Universität Berlin
Klaus Niederkrüger, Prof., Université Lyon 1, Frankreich
Tamara Niella, Ph.D., Philosophy of Mind, Ludwig-Maximilians-Universität München
Falk Nitzsche, Dr. rer. nat., Institut für Anatomie II, Friedrich Schiller Universität
Ajla Nurkanovic, PhD student, Department of Mathematics, RPTU Kaiserslautern-Landau
Dominik Ohrem, Dr., Multidisciplinary Environmental Studies in the Humanities (MESH), Philosophische Fakultät, Universität zu Köln
Can Ölmez, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt, Institut für Bauingenieurwesen, Technische Universität Berlin
Ramis Örlü, Prof. Dr., Department of Mechanical, Electrical and Chemical Engineering, OsloMet – Oslo Metropolitan University, Norwegen
Nadine Osbild, M.A., Department of Science, Technology and Society / School of Social Sciences and Technology, Technical University of Munich
Mathieu Ossendrijver, Prof. Dr. Dr., Geschichts- und Kulturwissenschaften, Freie Universität Berlin
Dennis Ott, PhD, Department of Linguistics, University of Ottawa, Kanada
Norman Paech, Dr., Professor i.R. für Öffentliches Recht, Fachbereich Sozialökonomie, Universität Hamburg
Simone Paganini, Prof. Dr., Biblische Theologie, Rwth Aachen University
Cassidy Park, Scientific Staff, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Sylvie Paycha, Prof. Dr., Mathematik, Universität Potsdam
Ivana Perica, Dr., Lebniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, Deutschland
Lorenzo Maria Perrone, Dr., Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)
Anja Pichl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Potsdam
Denis Pijetlovic, Dr., Universität Bremen
Jan Plate, Dr., Freier Wissenschaftler mit Schwerpunkt Philosophie, Schweiz
David Ploog, Associate Professor, Institut für Mathematik und Physik, University of Stavanger, Norwegen
Tiago Pomella Lobo, M.Sc., Institut für Neutronenphysik und Reaktortechnik (INR), Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Domenico Prudenzano, Dr., Atmosphärische Prozessoren (MF-ATP), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Detlev Quintern, Prof. Dr., Cultural and Social Sciences, Turkish German Univeristy, Türkiye
Fahimeh Rashidi, doctoral researcher, Faculty of Medicine, Friedrich Schiller University Jena
Udi Raz, Doktorandin, Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies, Freie Universität Berlin
Marcel Reginatto, Dr., Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Jan Regler, Betriebsrat (Vorsitzender), GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Rainer Rehak, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Weizenbaum-Institut e. V.
Inga Reichelt, PhD student, Department of Sociology and Social Policy, University of Leeds, United Kingdom
Margarethe Reichenspurner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)
Maria Reicher-Marek, Prof. Dr., Philosophisches Institut / Philosophische Fakultät, RWTH Aachen University
Björn Reichhardt, Dr., Central Asian Seminar, Institute for Asian and African Studies, Humboldt-Universität zu Berlin
Fanny-Michaela Reisin, Prof. em. Dr., Informatik/Computer Sci., Berliner Hochschule für Technik (BHT)
Stephanie Reiß, Dr. rer. nat., Fachbereich Test & Analytik, CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik Erfurt, Aninstitut der TU Ilmenau
Melanie Richter-Montpetit, Associate Professor, Internationale Beziehungen, University of Sussex, UK
Nils Riecken, Dr., Ruhr-Universität Bochum
Maya Rinderer, B.A. M.A., Institut für Orientalistik, Universität Wien, Österreich
Isabella Risini, Prof. Dr. iur., Technische Hochschule Georg Agricola
Gisela Romain, M.A., Freie Universität Berlin
Daniel Rösler, PhD Candidate, Institute of Sociology, LMU Munich
Werner Ruf, Prof. Dr., Department of Social Sciences, University of Kassel
Anike Joyce Sadiq, Professorin, Freie Kunst & Kunstpädagogik, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
Ilyas Saliba, Dr., Center for Fundamental Rights, Hertie School of Governance
Nahed Samour, Dr. iur, Radboud University, Niederlande
Jorge Saturno, Dr., 3.4 Analytische Chemie der Gasphase, Phy­si­ka­lisch-Tech­ni­sche Bun­des­an­stalt
Nicolai Schaefer, Doktorand, Cell- and Neurobiology, Zoological Institute, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Johann-Peter Scheck, Prof. Architekt ETH, Architektur, OTH Regensburg
Miriam Schickler, Visuelle Kommunikation, Kunsthochschule Kassel
Michael Schiffmann, Dr., Anglistisches Seminar, Universität Heidelberg
Max Oliver Schmidt, Dr., Universität Potsdam
Markus Schmitz, Associate Professor, Dr., School of Applied Humanities and Social Sciences, German Jordanian University, Jordanien
Tatjana Schneider, Prof. Dr., Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt, Department Archhitektur, Technische Universität Braunschweig
Kerstin Schoch, Prof. Dr., Fakultät Art, Health and Social Sciences, Medical School Hamburg
Eva Schöck-Quinteros, Dr., Universität Bremen
Benjamin Schuetze, Dr., Arnold Bergstraesser Institut (ABI), Arnold Bergstraesser Institut (ABI)
Philipp Schulz, Dr., Institute of intercultural and international studies, Universität Bremen
Jojo Schütt, MA, Sound Design, Catalyst
Franz Segbers, Prof. em. Dr., Evangelische Theologie, Philipps Universität Marburg
LK Seiling, Assoziierter Forscher, Weizenbaum-Institut
Wendy Miriam Shaw, Professor, (Former) Art History, (Former) Free University Berlin
Yahia Shawkat, PhD Candidate, Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt, Technische Universität Berlin
Simon Sheikh, Prof. Dr., Kunstwissenschaft und Medienphilosophie, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Markus Shiweda, PhD Researcher, Bau Ing. und Environment, Karlsruhe Institute of Technology
Hannah Sill, M.Sc., IMK-IFU, Campus Alpin, Karlsruher Institute for Technology
Conor Simpson, Dr., IMKIFU, Karlsruher Institut für Technologie
Linn Song, Prof., Fakultät für Innenarchitektur, Architektur & Design, Technische Hochschule Rosenheim
Antonella Soro, Dr., General Zoology/Institute of Biology, Martin Luther University Halle-Wittenberg
Muhamet Spahiu, Dipl. Ing. TU/Architekt, Fakultät Architektur, Karlsruhe Institute für Technologie KIT
Max Stadler, Dr., Mediengeschichte/Medienwissenschaft, Universität Siegen
Laura Stalenhoef, Wiss. Angestellte, Institut für Psychologie, Universität Hildesheim
Stefan Stancu, Ingenieur, Informatik, Technische Universität München
Goran Stanic, Doctoral Candidate, Department of Medical Physics in Radiation Oncology, German Cancer Research Center (DKFZ)
Laura Stocker, MA, Department of Near Eastern Studies, University of Vienna, Austria
Simon Strick, Dr, University of Potsdam
Christian Strippel, Forschungsgruppenleiter, Weizenbaum-Institut, Berlin
Ana Stritih, Prof. Dr., Modelling of social-ecological systems, Universität Freiburg
Hendrik Süß, Univ.-Prof. Dr., Institut für Mathematik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Sylvie Tappert, Dr. rer. medic., MediCoach, Charité Universitätsmedizin Berlin
Heba Tebakhi, PhD Candidate, Freie Universität Berlin/Arabistik
Ana Teixeira Pinto, Prof. Dr., Institut FREIE KUNST, HBK Braunschweig
Gülay Teke, Professional School of Education, Humboldt Universität Berlin
Vanessa Thompson, Associate Professor, Department of Gender Studies, Queen’s University, Kanada
Julian Tiedtke, PhD candidate, Institute of Economics, Scuola Superiore Sant’Anna Pisa, Italy
Katharina Tittel, Doktorandin, Sociology – médialab and Centre for the Research on Social Inequalities, Sciences Po Paris, Frankreich
Hanan Toukan, Prof. Dr., Bard College Berlin
Torben Trapp, Doktorand, Business School, University of Edinburgh, United Kingdom
Maximilian Tschol, Dr., Karlsruhe Institute of Technology
Chryssanthi Tsitoura, Dr., Deutsches Krebsforschungszentrum
Tomás Usón, Dr., Geographisches Institut, Humboldt-Universität zu Berlin
Lalit Vachani, M.A., University of Göttingen
Marlen van den Ecker, M.A., Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Sofia Varino, Dr., Humboldt University of Berlin
Jorge Vega, Doctoral Researcher, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Ana Velasco Ugalde, Research Associate, FB8 Sozialwissenschaften / Institut für Interkulturelle und Internationale Studien, Universität Bremen
Jaša Veselinovič, Dr., Department of Political Science and Public Administration, Faculty of Social Sciences and Humanities, Vrije Universiteit Amsterdam, The Netherlands
Simon Vialaret, PhD, Department of Mathematics, Ruhr-Universität Bochum
Paloma Viejo Otero, Dr., Faculty 09 ZeMKI, Universität Bremen
Florence Vienne, Dr., Institut für Zoologie und Evolutionsforschung, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Friedemann Vogel, Prof. Dr., Germanistisches Seminar, Universität Siegen
Johanna Vollhardt, PhD, Frances L. Hiatt School of Psychology, Clark University, USA
Alice von Bieberstein, Dr., Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt Universität zu Berlin
Immanuel von Detten, Doktorand, Institut für Kommunikationswissenschaft, Friedrich-Schiller Universität Jena
Dina Wahba, Senior researcher, Arnold Bergstraesser Institute
Banban Wang, Doktorand, Universität Heidelberg | TU Braunschweig
Marco Warth, Prof. Dr., SRH University Heidelberg
Christian Weidemann, Dr., Ruhr-Universität Bochum
Pascal Weigmann, M.Sc., Potsdam Institute for Climate Impact Research
Cordula Weisskoeppel, Dr., Fachbereich Kulturwissenschaften, Universität Bremen
Rebecca Wiegels, PhD Student, IMK-IFU, Karlsruhe Institute for Technology
Till Wienke, Dozent Social Work, AMM, Saxion Hogeschool Enschede, Niederlande
Heidemarie Winkel, Prof. Dr., Faculty of Sociology, Bielefeld University
Annika Wisser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Soziale Arbeit, Universität Siegen
Claudia Wittig, Dr., Institut für Geschichte, Universität Halle-Wittenberg
Elif Yilmaz, Dr., Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsmedizin Göttingen
Brigitte Young, Prof. em., PhD., Institut für Politikwissenschaft, Universität Münster
Chris Youngman, doctoral researcher, Centre for Modern Indian Studies (CeMIS), University of Göttingen
Lothar Zechlin, Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen
Philipp Zehmisch, Dr., Abteilung Anthropologie, Südasien-Institut, Universität Heidelberg
Huda Zein, Dr., Soziologie, Institut für Sprachen und Kulturen der islamisch geprägten Welt, Universität zu Köln
Aram Ziai, Prof. Dr., Development and Postcolonial Studies, University of Kassel
Claudius Zibrowius, Prof. Dr., Fakultät für Mathematik, Ruhr-Universität Bochum
Helena Zohdi, PhD Candidate, Goethe Universität Frankfurt am Main
Anja Zorob, Dr., Wissenschaftlerin mit Schwerpunkt Naher Osten und Nordafrika
Maja Zwick, Dr., ehemalig Institut für Soziologie, Freie Universität Berlin

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Sonntag, 17. August 2025

Aufatmen bei EU und Linksmedien nach Trump-Putin-Gipfel: Was ein Glück, der Krieg geht weiter

von Theo-Paul Löwengrub

Treffen der Präsidenten in Anchorage: Immerhin ist ein Anfang gemacht



Das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin ging, wie kaum anders zu erwarten, ohne konkrete Ergebnisse hinsichtlich eines Waffenstillstandes zu Ende. Nach einem dreistündigen Gespräch traten beide Präsidenten vor die Weltpresse, verkündeten aber nichts Konkretes, sondern nur allgemeine Höflichkeitsfloskeln. Der Gipfel sei „extrem produktiv“ gewesen, sagte der Republikaner, man sei sich in vielen Punkten einig. Einige Punkte seien allerdings noch offen, darunter der signifikanteste der Grenzziehungen. Auch Putin, der als erster sprach, betonte die konstruktive Gesprächsatmosphäre, äußerte seine Freude darüber, Trump “am Leben zu sehen” und erklärte erneut, dass der Ukraine-Krieg nicht ausgebrochen wäre, wenn Trump 2022 Präsident gewesen wäre. „Wir hoffen, dass die von uns erzielte Verständigung (…) den Weg für einen Frieden in der Ukraine ebnet“, sagte er weiter, rief die Ukraine und die Europäer aber auch zugleich dazu auf, eine Friedenslösung nicht „durch Provokationen oder Intrigen“ zu hintertreiben.

In einem Interview mit dem Sender “Fox News” erklärte Trump danach, es liege jetzt tatsächlich am ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, sich mit Putin zu treffen, um eine Einigung zu erreichen. Sollte beide dies wünschen, werde er bei dem Treffen dabei sein, so Trump. Auch die europäischen Nationen müssten bewegen und einbringen. Selenskyj legte er fast beschwörend nahe: „Schließe den Deal ab… Du musst den Deal abschließen!“ Russland sei eine „sehr große Macht“, die Ukraine hingegen definitiv nicht. „Wir sind ziemlich nah an einem Deal“, resümierte Trump.

Selenskyj allerdings wird sich – seinen letzten Verlautbarungen nach zu urteilen – kaum auf einen Deal einlassen, der diesen Krieg beenden wird – weil dies bedeuten würde, dass er selbst und eine komplette ukrainische Oberschicht von Kriegsgewinnlern – jene Nomenklatura, die sagenhaften Reichtum anhäuft (die Zahl der Millionäre und Milliardäre in dem hochkorrupten Land ist seit Kriegsbeginn extrem angestiegen!) – von den sprudelnden Geldflüssen aus dem Ausland, aus dem sie für sich genügend abzweigen, abgeschnitten werden, und weil dies vor allem das Ende von Selenskyjs quasi-diktatorischer Macht mit sich bringen würde.

Kriegstreiber und ihre Marionettenmedien

Die europäischen Kriegstreiber und ihre Marionettenmedien hat er dabei sicher auf seiner Seite – denn deren einzige Sorge war, dass Trump und Putin am Ende tatsächlich einen Frieden aushandeln könnten und das Gemetzel, an dessen Fortsetzung sie faktisch seit über drei Jahren mitwirken, ein Ende findet. Entsprechend groß sind nun die Erleichterung – und Häme –, wie sich an den Reaktionen auf den Gipfel zeigt. „Bild“-Ukraine-Propagandist Paul Ronzheimer etwa ätzte: „Wenn auf einer Pressekonferenz nichts Konkretes gesagt wird, wenn keine Fragen beantwortet werden, wenn der Lunch abgesagt wird und alle so schnell wie möglich den Raum verlassen, dann ist etwas schiefgelaufen. Oder aus ukrainischer Sicht: gut gelaufen, weil Trump sie nicht verraten hat“. Einen konkreten Beleg für seine Behauptung nannte Ronzheimer nicht. Noch weniger Verstellung in ihrer offensichtlichen Genugtuung, dass der Krieg gerettet und der Frieden verhindert wurde, erlegte sich die unsägliche ARD-Korrespondentin Tina Hassel auf. Das Grünen-Groupie faselte in den “Tagesthemen” allen Ernstes, das beste Ergebnis wäre, wenn es kein Ergebnis gäbe (!) – weil Trump dann keine Absprachen über die Köpfe der Ukrainer und Europäer hinweg treffen könnte. Dass Ukrainer und Europäer voll und ganz von den USA abhängig sind, kümmert dabei nicht.

Um von ihrem eigenen innenpolitischen Totalversagen abzulenken, wollen die EU-Granden den Krieg so lange wie nur möglich am Laufen halten. Nur so können sie eine wirtschaftliche Scheinblüte durch besinnungslose Aufrüstung schaffen, nachdem sie die Wirtschaft ihrer Länder durch den Klimawahn ruiniert haben, die zudem auch noch unter den Folgen der Massenmigration zusammenbrechen. Deshalb sabotieren und zerreden sie jeden diplomatischen Ansatz – und spotten über jene Politiker, die endlich konstruktive Verhandlungen anstrengen und die Schützengräben gegen den Grünen Tisch eintauschen wollen. Dabei weiß jeder, dass allein der von Trump angeregte Gebietstausch diesen Krieg beenden kann – denn Russland wird die eroberten Gebiete im Osten und die Krim nicht abtreten – zumal die dortige Bevölkerung ethnisch mehrheitlich russisch ist –, und der Ukraine fehlen die militärischen Mittel, um sie zurückzuerobern. Das sind die nüchternen, militärischen und realpolitischen Fakten.

Fixe Idee

Doch außer AfD und BSW beharren alle deutschen Parteien auf dem Unmöglichen. „Die europäische Position, angestoßen vom Kanzler, ist klar: Keine Deals gegen die Ukraine, keine Deals ohne ukrainische Beteiligung und eine neue europäische Sicherheitsarchitektur nur mit Europäern am Tisch“, erklärte etwa Jürgen Hardt, der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. Es sei auch „zu früh, über die Rückkehr der Ukrainer in Deutschland zu sprechen…. Akut müssen die Ukrainer besser in Lohn und Brot gebracht werden, um unsere Sozialsysteme weniger zu belasten“, wiederholte er die ewig gleiche Litanei Geschwätz. Diese reflexhafte, für Migranten aus aller Welt nach Deutschland gelangende fixe Idee, man müsse temporär Schutzsuchende oder Kriegsflüchtlinge dauerhaft integrieren und hier heimisch machen, wäre schon dann wahnwitzig, wenn dies realistischerweise umzusetzen wäre; das Gegenteil ist aber der Fall, da die meisten Zuwanderer gar keine Absicht haben, sich in Deutschland einer fremden Kultur unterzuordnen. Das gilt auch für die überaus patriotischen und heimatbewussten Ukrainer.

Im Übrigen stammen die meisten, wenn nicht sogar alle Ukrainer in Deutschland aus vom Kriegsgeschehen gar nicht oder kaum direkt betroffenen Regionen des Landes – denn die Front und die Hauptkämpfe betreffen den Ostteil, wo eben die meisten pro-russischen Ukrainer lebten – und die sind aus den östlichen Gebieten längst nach Russland geflohen, also ausgerechnet ins Land des Aggressors. Tatsächlich hat Russland, das Angriffsland, die mit Abstand meisten Ukraine-Flüchtlinge aufgenommen – eben jene nämlich, denen man zuvor das im Rahmen der Minsk-Verträge versprochene Selbstbestimmungsrecht verweigert hat und die keinerlei Interesse haben, wieder Untertanen Kiews zu werden. Ein Heimatverlust bei einem Gebietstausch fände somit also gar nicht statt, und anderslautende Behauptungen reihen sich in die zahllosen Lügen ein, mit denen die Fortsetzung dieses Massakers ad infinitum gerechtfertigt werden soll. Tatsächlich kann man sogar – anders, als Hassel und andere daherquatschen – nur hoffen, dass es Trump doch noch gelingt, über die Köpfe der skrupellosen europäischen Hasardeure hinweg einen Deal auszuhandeln. Denn die hypokritischen EU-Apparatschiks sind die wahren Kriegstreiber und -verlängerer sind mit ihrem selbstmörderischen Amokkurs und ihrem unterkomplexen Freund-Feind-Denken mittlerweile die größte Bedrohung für Stabilität und Frieden in Europa.


Putin-Trump-Gipfel: Bizarre Reaktionen der Globalisten

von Uwe Froschauer

Auf Augenhöhe: Putin bei seiner Ankunft in Alaska



Gestern, am Tag des Treffens von Anchorage, sagte Donald Trump auf dem Hinflug nach Alaska zu Journalisten im Flugzeug: “Ich will einen Waffenstillstand”. Damit schraubte er die Erwartungen ein ganzes Stück höher als einige Tage zuvor. Anfang der Woche hatte Trump noch mit seiner Äußerung, es werde sicherlich noch keinen Deal geben, wenn er seinen russischen Amtskollegen Putin treffe, eher tiefgestapelt. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt beschrieb im Vorfeld die Begegnung als Gelegenheit für den Präsidenten, ein klareres Verständnis darüber zu gewinnen, wie ein Ende des Kriegs in der Ukraine erreicht werden könnte. Sie erklärte, der US-Präsident wolle dort vor allem eines: zuhören. Das klingt sehr weise, denn Regel Nummer 1 bei einer guten Kommunikation lautet: Aktiv Zuhören! Und Regel Nummer 2: Fragen stellen, statt Behauptungen aufstellen – denn Behauptungen muss man eventuell beweisen, wenn man sein Gesicht nicht verlieren möchte.

Der Empfang war geschickt inszeniert. Roter Teppich auf der Joint Base Elmendorf-Richardson, den Putin sicheren Schrittes entlang schreitet. Er begrüßt den applaudierenden Trump mit „Herr Nachbar“ aufgrund der geographischen Nähe von Alaska zu Russland. Zur allgemeinen Erheiterung und Machtdemonstration ganz nebenbei flog ein B-2-Tarnkappenbomber, begleitet von vier F-22 Kampfflugzeugen, in beeindruckender Formation über die Köpfe der zwei politischen Machthaber der USA und Russland hinweg. Hat was von Soldatenromantik.

Langer Weg der bilateralen Beziehungen

Zwei Stunden und 45 Minuten lang sprechen beide Staatsoberhäupter miteinander – über die Inhalte wird auch in der anschließenden Pressekonferenz nicht viel publik gemacht. Wie es sich gehört – wenn auch politisch unüblich –, hat der Gast Wladimir Putin zuerst das Wort. Der russische Präsident verrät, er habe Trump auf dem Rollfeld zuvor als Nachbarn begrüßt, und gibt wieder einmal eine kurze Erklärung über die geographische und historische Situation. In seinem historischen Rückblick auf die lange Beziehung zwischen den USA und Russland erinnerte Putin daran, dass Alaska einst Teil Russlands war und betonte, dass beide Länder Nachbarn seien. Er wies auf vergangene gemeinsame militärische Unternehmungen hin und unterstrich, dass die bilateralen Beziehungen durch diesen Gipfel einen langen Weg zurückgelegt hätten – von einer historischen Tiefstphase hin zu einem notwendigen Dialog.

Putin erklärte, dass eine langfristige Lösung für die Ukraine den Abbau der grundsätzlichen Ursachen des Konflikts erfordere, darunter auch Russlands – absolut berechtigte (Anmerkung des Verfassers) – Sicherheitsbedenken. Das müsse in einem ausgewogenen europäischen Sicherheitsrahmen beachtet werden. Er kam auch auf das Potenzial für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, Energie, Technologie und in der Arktis zu sprechen. Diese Zusammenarbeit könnte zur Wiederherstellung pragmatischer Beziehungen beitragen. Und genau das haben die europäischen Politmarionetten des US-amerikanischen Deep State wie Ursula von der Leyen, Friedrich Merz, Keir Starmer, Emmanuel Macron und Donald Tusk verpasst. Sie sägen den Ast, auf dem Europa sitzt, kontinuierlich ab, und setzen in ihrer dummen Verblendung auf Sanktionen und bescheuerte Aufrüstung anstatt auf Entspannung und Kooperation. Wie blöd muss man eigentlich sein? Saublöd!

“Next Time in Moscow”

Die Begegnung diene als erster persönlicher Kontakt seit Jahren und markiere für Putin eine symbolische Wiederaufnahme diplomatischer Kanäle.

Das war mit der Biden-Regierung und den verbohrten europäischen Staatenlenkern ja nicht zu machen. Zum Thema Ukraine bleibt Putin dagegen vage:

“Wir hoffen, dass die von uns erzielte Verständigung den Weg für einen Frieden in der Ukraine ebnet.“ Worin diese Vereinbarung genau besteht, sagt später auch Trump nicht. Das Wort Waffenstillstand nimmt keiner der beiden Präsidenten in den Mund. Trump deutet nur indirekt an, dass man bei einem sehr wichtigen Thema noch nicht zusammengekommen sei, und dass er den ukrainischen Präsidenten, die NATO und ein paar Europäer über das Ergebnis der Gespräche informieren wolle. Trump und Putin hoffen auf ein weiteres Gespräch. Putin wechselt sogar mit folgenden Worten ins Englische „Next time in Moscow“, worauf Trump schmunzelnd reagierte und eine mögliche Durchführung in Aussicht stellte.

Trump deutet später im US-Fernsehsender “Fox News” an: “Ich glaube, wir sind ziemlich nah an einem Deal.” Es sei nun am ukrainischen Präsidenten Selenskyj, ob er darauf eingehen wolle. Angaben, wie dieser Deal aussehen könnte, mach der US-Präsident abermals nicht. Eine konkrete Zusage für ein Gespräch mit Selenskyj sowie Aussagen über klare Konsequenzen für Wladimir Putin beziehungsweise Russland, mit denen Trump aufgrund seines Unmuts über stockende Verhandlungen bereits seit Frühjahr 2025 gedroht hatte, gab es nicht. Gut so, zumal Trump weiß, wer der wahre Aggressor ist, der zum Ausbruch des Ukraine-Konflikts geführt hat. Berichtet man die Vorgeschichte, kommt man zu dem Schluss: Russland ist es nicht.

Reaktionen auf das Treffen im Vorfeld

Vor dem Gipfel betonten europäische Staats- und Regierungschefs, vor allem aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Polen, dass Verhandlungen über den Ukraine-Krieg nur in direkter Beteiligung der Ukraine geführt werden dürften; dass der “Weg zum Frieden” nicht ohne Kiew entschieden werden könne; dass Verhandlungen zudem nur “im Rahmen eines Waffenstillstands oder einer Verringerung der Feindseligkeiten“ stattfinden könnten, wie es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Polens, Finnlands und der Präsidentin der Europäischen Kommission von der Leyen hieß. Scheinheiligkeit pur: Wer hat denn während der Regierungszeit von Joe Biden ständig Öl ins Feuer gegossen und war zu Verhandlungen nicht bereit? Der „Wertewesten“! Wer hat die Minsker Abkommen über Waffenstillstand nicht eingehalten? Die Ukraine!

Ziel des Treffens mit Trump müsse ein Gipfel sein, an dem auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehme, erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz. “Dort muss ein Waffenstillstand vereinbart werden.” Die Ukraine brauche zudem “starke Sicherheitsgarantien”, betonte der Kanzler. Und: “Territoriale Fragen können nur mit dem Einverständnis der Ukrainer entschieden werden.“ Immer diese Einseitigkeit: Sicherheitsgarantien braucht nicht nur die Ukraine, sondern auch Russland; dass die territorialen Wunschvorstellungen der Ukraine nicht eingehalten werden können, sollten Sie wissen, Herr Merz! Fünf Wochen nach Kriegsausbruch hätte es die Ukraine in Istanbul noch im Griff gehabt, einen günstigen Vertrag auszuhandeln, den die Biden-Regierung und ihre Vasallen verhindert haben. Diese scheinheiligen Protagonisten haben es auf dem Rücken vieler Toter vermasselt, und weniger Russland, das ebenso wie die Ukraine zur Unterschrift bereit war!

Wer beging hier Wortbruch?

Die estnische Außenbeauftragte der EU, Kaja Kallas, rief zu “transatlantischer Geschlossenheit” auf, und mahnte Unterstützung für die Ukraine, weitere Sanktionen gegen Russland sowie finanzielle und militärische Hilfe an. Kallas ist bekannt für ihre „Politik der militärischen Stärke“ wie folgende Zitate aus der Vergangenheit belegen: „Verteidigung ist keine Provokation. Widerstand provoziert Russland nicht – Schwäche schon“, sagte sie, und: „Wenn wir der Ukraine wirklich helfen, müssen wir uns keine Gedanken darüber machen, wer als Nächstes dran ist. Doch wenn die Ukraine fällt, werden wir dasselbe … erleben – vor allem, wenn wir nicht massiv in Verteidigung investieren.“ Diese Aussagen halte ich aus historischer Sicht für einen ausgemachten Blödsinn. Nicht Russland ist im Zweiten Weltkrieg zuerst nach Deutschland vorgerückt – sondern Hitler nach Russland. Russland hat in diesem Krieg mit Blut, mit 27 Millionen Toten gezahlt. Demnach sollte Deutschland Russland mindestens ebenso viel Anerkennung zukommen lassen wie Israel.

Nicht Russland ist gen Westen gerückt, sondern die NATO gen Osten – und hat damit ihr Versprechen „Not an inch eastwards“ gebrochen. Nicht Russland hat die Minsker Abkommen gebrochen, sondern die Ukraine mit den Angriffen auf die Ostukraine mit mehr als 14.000 Toten auf ostukrainischer Seite seit dem Euromaidan 2014 bis zur russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022. Nicht Russland war fünf Wochen nach Beginn der Invasion zu einem Friedensabkommen nicht bereit, sondern der Westen („der Westen ist nicht bereit, dass der Krieg endet.“). Ihr westlichen Kriegstreiber solltet endlich damit aufhören, eure Verfehlungen den Russen in die Schuhe zu schieben. Das ist armselig und würdelos!

Die üblichen “Experten”

Da betonten der “Experte” Carlo Masala und der EU-Abgeordnete Sergey Lagodinsky, dass eine faire und nachhaltige Lösung nur mit Beteiligung “demokratischer Kräfte” – also auch Europas – möglich sei. Erstens: Von welchen demokratischen Kräften reden die beiden Herren eigentlich? Die EU entwickelt sich immer mehr zu einer Autokratie, wie beispielsweise ihre Wahleimischungen, der “Digital Services Act” oder die Bemühungen um einen digitalen Identitätsnachweis zeigen; sie hat in dieser Form meines Erachtens keine Existenzberechtigung mehr. Und die Ukraine ist ein faschistisch unterwanderter, korrupter Staat. Zweitens würde ich an Trumps Stelle auch ungern Bellizisten wie die europäischen Kriegstreiber am Besprechungs- oder Verhandlungstisch haben. Das war ein Gipfeltreffen, und im Gipfel sind die Europäer aufgrund eigenen Versagens nicht mehr vertreten. Sie spielen mittlerweile in der zweiten Liga – und das nicht nur wirtschaftlich und militärisch.

Der ehemalige deutsche Botschafter in Russland, Rüdiger von Fritsch, glaubt nicht an einen Friedensprozess. Wladimir Putin spiele stattdessen auf Zeit, und eine Gebietsabtretung der Ukraine an Russland sei eine „fatale Aufgabe“ der bestehenden Regeln des Völkerrechts. Dass derartige Optionen bereits im Vorfeld bekannt gegeben werden, zeige die „ungeheuer schlechte Qualität der gegenwärtigen amerikanischen Diplomatie“, meinte von Fritsch. Aber die “Diplomatie” von Joe Biden (die nämlich gerade keine solche war), war besser, Herr von Fritsch?!? Zwei Monate vor Kriegsausbruch, im Dezember 2021, hatte Wladimir Putin dem US-Präsidenten Biden zwei Vertragsentwürfe vorgelegt, die insbesondere die Neutralität der Ukraine sichern sollte. Der „diplomatische“ Mister Biden meinte nur, darüber rede er gar nicht mit Putin. Er ließ den russischen Präsidenten, der über das größte Atomwaffenarsenal der Welt verfügt, wie einen dummen Schuljungen im Regen stehen. Unter Diplomatie verstehe ich etwas anderes.

Im Geschichtsunterricht geschlafen

Keiner der westlichen Kriegstreiber hatte es für nötig empfunden, einmal zum Telefonhörer zu greifen, und Putin anzurufen. Stattdessen wurden immer mehr Waffen in die Ukraine auf Kosten der Steuerzahler gepumpt. Und vor dem publik werden dieser enormen, von Anfang an auf der Hand liegenden Fehlentscheidungen haben die europäischen Staatenlenker jetzt berechtigte Angst. Sinnlos getötete Menschen und absolut verschwendete Gelder sind die Bilanz dieser Politik Unfähiger! Es wäre schön, wenn man sie einfach auswechseln könnte. Aber was kommt danach bei diesem „Politikermaterial“?Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Britta Haßelmann, forderte vor dem Gipfel in Alaska auf X: “Die Souveränität der Ukraine muss gewahrt und die europäische Sicherheit verteidigt werden“ (…) „Putin ist der Aggressor. Er kann diesen Krieg sofort beenden.” Frau Haßelmann, Sie sind ungefähr so alt wie ich. Da sollte es Ihnen doch langsam klar sein, dass derjenige, der den ersten Schritt macht, nicht zwingend der Aggressor sein muss – sondern der, der zu diesem Schritt zwingt. Machiavelli lässt grüßen. Und wer ist der Aggressor im Ukrainekonflikt? Nein, falsch, nicht Russland! Wer dann, werden Sie fragen? Richtig: Die NATO. Beziehungsweise die USA, die Russland kaum eine Wahl ließen. Öffnen Sie sich für Realpolitik!!!

Der EU-Außenpolitiker Michael Gahler (CDU) sah unabhängig vom Ausgang des Gipfels bereits einen “Punktsieg für Putin”. Dieser werde von Trump „auf die Weltbühne zurückgeholt„, meinte der außenpolitische Sprecher der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament dem Sender “Phoenix“: “Der Aggressor Putin bekommt nette Bilder für die russische und internationale Öffentlichkeit, ohne auch nur ein Jota von seinen maximalistischen und imperialistischen Forderungen abzugehen.” Herr Gahler, es wird auch Zeit, dass Putin auf die Weltbühne zurückgeholt wird! Putin wollte nie da stehen, wo er jetzt steht. Da haben Politiker mit genau Ihrer Einstellung, die anscheinend im Geschichtsunterricht geschlafen haben, ihn hingetrieben! Politiker wie Barack Obama, der allein im Jahr 2016 gegen sieben Länder Krieg führte und mit Vorschusslorbeeren ausgezeichneter Friedensnobelpreisträger ist, gehören weg von der Weltbühne! Denn imperialistische Anwandlungen hatten in der jüngeren Geschichte hauptsächlich die USA, insbesondere unter Führung der Democrats. Sie sollten sich mal mit Geschichte befassen, anstatt so einen Stuss zu verzapfen! Da kommt nun endlich ein verhaltener Friedensprozess in Gang – und Sie kommen mit Personalien daher?

Reaktionen nach dem Gipfel in Alaska

Der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow teilte mit: “Ein wirklich sehr positives Gespräch, und das haben beide Präsidenten gesagt.” Das sehe ich ebenso. Allein, dass das Treffen zustande kam, ist als Erfolg zu werten, den der Kriegspräsident Joe Biden nicht hinbekam. Es war eventuell ein erster Schritt zu einem Frieden in der Ukraine. Es kam zu keinem Eklat wie mit dem gelernten Komödianten Selenskyj im Weißen Haus. Okay, Wladimir Putin hat in intellektueller und staatsmännischer Hinsicht auch eine andere Kragenweite wie Wolodymyr Selenskyj oder die meisten europäischen Machthaber.

Noch haben Trump und Putin nicht über den Kopf der Ukrainer hinweg über deren Schicksal entschieden. Genau das werden sie aber tun, wenn die Ukraine nicht endlich kompromissbereit ist einlenkt – und die Maximalpositionen, zu der sie die EU-Kriegstreiber anstacheln, zur Verhandlung stellt. Ohne Gebietsabtretungen kann und wird das nicht funktionieren. Selenskyj sollte sich schon jetzt über eine dafür notwendige Verfassungsänderung Gedanken machen. Die Rückforderung der Krim, in der sich 90 Prozent der Bewohner zu Russland bekennen, sind wohl Anwandlungen eines Traumtänzers. Und warum will Selenskyj die Gebiete in der Ostukraine zurück, die er und Poroschenko seit 2014 bekriegt haben? Um den Ostukrainern erneut die finanzielle, materielle und humanitäre Unterstützung zu streichen, die ihnen von Russland zwangsläufig und ersatzweise gewährt wurde und wird? Auch ein Großteil der deutschen Bevölkerung meint, ohne Gebietsabtretungen geht es nicht, wie folgende Umfrage zeigt:

Aufs falsche Pferd gesetzt

Die Ukraine hat auf das falsche Pferd gesetzt, und sich von den USA unter Obama und Biden in einen nicht gewinnbaren Krieg ziehen lassen. Schuld an dem Leid der Ukrainer haben zu einem Teil die Ukrainer selbst, zu einem großen Teil der „Wertewesten“ und zu einem Teil Russland, das seine militärischen Aktivitäten von Anfang an auf die Ostukraine beschränken hätte sollen. Wolfgang Ischinger, der frühere Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, die mittlerweile zu einer Kriegs- und Empörungskonferenz verkommen ist, schreibt auf X: “Kein Waffenstillstand, kein Frieden. Kein wirklicher Fortschritt – ganz klar 1:0 für Putin.” Und Trumps früherer Sicherheitsberater John Bolton sagte im Fernsehsender CNN: “Trump hat nicht verloren, aber Putin hat klar gewonnen.” Was sollen solche nur noch schwachsinnigen Statements offenkundig geistig Unterentwickelter mit ihren Denkmustern von Gewinnern und Verlierern? Ich hoffe, der Frieden gewinnt! Ob Gewinnen oder Verlieren: Beides sollte man mit Anstand hinbekommen.

Die Verlierer standen von Anfang an fest: Die Ukraine und Europa. Gewinner sind China, militärisch gesehen Putin und letztlich die USA, die unter anderem Deutschland Waffen liefert, die von Deutschland bezahlt werden, um dann an die Ukraine weitergeleitet zu werden. Die Amis lachen sich Zu Recht halb tot über so viel deutsche Dummheit – und der deutsche Michel macht mit. Mit Sprüchen wie jenen der Herren Ischinger und Bolton soll vermutlich die Eitelkeit Trumps angestachelt werden – mit dem Ziel einer härteren Gangart gegenüber Putin. Aber ich hoffe und denke, Trump – selbst ein Meister der Manipulation – durchschaut dieses Spiel. “Bild” kritisierte das Gipfeltreffen als einen Event ohne substanziellen Fortschritt: Kein Waffenstillstand, keine Verhandlungen, eine Pressekonferenz ohne Fragerunde; es seien lediglich abgelesene Statements abgegeben worden, und Putin habe seine altbekannte Haltung beibehalten. Nun: Putin hat diesen Krieg militärisch gewonnen, was bei nüchterner Betrachtung von Anfang an klar war. Damit das Blutvergießen in der Ukraine aufhört, wird die Ukraine zu relativ einseitigen Zugeständnissen bereit sein müssen. Jede weitere Verzögerung bedeutet weitere Tote und verschlechtert die Verhandlungsposition der Ukraine. So herum wird ein Schuh draus.

Starmers exklusive Wahrnehmung

Keir Starmer, Premierminister Großbritanniens, ließ verlauten: “Die Bemühungen von Präsident Trump haben uns näher als je zuvor an ein Ende von Russlands illegalem Krieg in der Ukraine gebracht.“ Und er ergänzte:„Der nächste Schritt muss ein weiteres Gespräch unter Einbeziehung von Präsident Selenskyj sein.“ Es dürfe keine Einschränkungen für die Streitkräfte der Ukraine geben. “Russland darf kein Vetorecht über den NATO- oder EU-Weg der Ukraine haben.“ Nein, Mr. Starmer, ganz im Gegenteil: Russland darf nicht nur, sondern muss ein Vetorecht über den NATO-Beitritt der Ukraine haben. Oder würden Sie es gerne sehen, Herr Starmer, wenn Irland auf Großbritannien gerichtete Raketen aufstellt? Die Ukraine wäre auf unbestimmte Zeit ein Pulverfass. Mal darüber nachdenken, Herr Starmer, und nicht nur substanzlose Parolen herausgeben!

Auch der EU-Beitritt ist unter militärischen Aspekten kritisch zu sehen. In seinem Buch „Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg“ schreibt Thomas Mayer, der gelegentlich ebenfalls auf Ansage! zu lesen ist, zu diesem Thema: „Die EU ist ein Militärbündnis. Das wissen die wenigsten, doch das ist seit dem Lissaboner Vertrag von 2009 der Fall. Nach Artikel 42 Absatz 7 des Lissabon-Vertrages müssen Mitgliedstaaten angegriffenen EU-Ländern ‚alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung‘ leisten. Damit geht die Verpflichtung zu einer umfassenden Kriegsbeteiligung in der EU sogar noch weiter als in der NATO. In der NATO verlangt ein ‚Bündnisfall‘ nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrages von Mitgliedstaaten lediglich, Maßnahmen zu ergreifen, ‚die sie für erforderlich‘ erachten. ‚Erforderlich erachten‘ ist eine weiche Formulierung, die den einzelnen Staaten alles offenlässt.”

Die EU als Mittäter

Mayer weiter: “Da ist der Lissabon-Vertrag deutlicher. Alle EU-Staaten wären nach einem EU-Beitritt der Ukraine also verpflichtet, Soldaten in die Ukraine zu entsenden. Denn sie müssten alle ‚in ihrer Macht stehende Unterstützung‘ leisten. Dazu gehört natürlich auch das eigene Militär. Damit würden Deutschland und alle anderen EU-Staaten in einen offenen Krieg mit der Atommacht Russland eintreten. In einem nicht erklärten Krieg gegen Russland sind die EU-Staaten natürlich schon jetzt, in dem sie das ukrainische Militär vollständig finanzieren, ausrüsten, ausbilden, mit Satellitendaten versorgen, insgeheim Einsätze mitorganisieren und Kriegsziele definieren. Die EU ist Mittäter, lässt aber die Ukrainer kämpfen und sterben. Das ginge nach einem EU-Beitritt der Ukraine nicht mehr, dann müssten die Friedhöfe auch in Deutschland erweitert werden.“

Und noch etwas Herr Starmer: Haben Sie sich schon einmal mit der Frage auseinandergesetzt, wie viele illegale Kriege die USA seit 1945 mit wie vielen daraus resultierenden Todesopfern geführt haben? Wenn ja, wissen Sie, dass Russland ein Waisenknabe im Vergleich zu den USA in dieser Hinsicht ist. Der Europäische Rat hat eine gemeinsame Erklärung (mitbeteiligt unter anderem Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Donald Tusk, Giorgia Meloni, António Costa, Alexander Stubb): „Wir würdigen die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges… aber die Ukraine muss fester Bestandteil aller weiteren Gespräche sein.“ Und: „Die Ukraine muss absolute Sicherheitsgarantien erhalten… Russland darf kein Vetorecht haben über den künftigen Kurs der Ukraine – weder zur EU noch zur NATO.“ Und weiter: „Internationale Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verändert werden.“

Ein Waffenstillstand war gar nicht realistisch

Es ist dasselbe in Grün wie das Statement von Keir Starmer. Zusätzlich noch der Punkt mit der gewaltsamen Veränderung internationaler Grenzen. Da hat der Europäische Rat prinzipiell schon recht. Nur, dann sollte er auch das Selbstbestimmungsrecht der ukrainischen Regionen insbesondere Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson anerkennen, was das Kiew-Regime nicht zuließ, und die Regionen angriff und von der ukrainischen Versorgung abschnitt. Keine Lebensmittel, keine Rentenzahlungen und so weiter. Komisch, dass darüber die Gutmenschen-Mainstreampresse nicht berichtet.

Ja, es stimmt: Der Alaska-Gipfel am 15. August brachte keinen Waffenstillstand – den ich allerdings auch nicht erwartet habe. Dieser wäre ohne Beteiligung der Ukraine auch gar nicht fixierbar gewesen. Aber die Russen sind auch spätestens seit dem Bruch der Minsker Abkommen, das vom Westen zur Aufrüstung der Ukraine genutzt wurde, vorsichtiger geworden. Das Treffen war insofern eher eine symbolische Inszenierung denn ein echter Durchbruch; dennoch ist dieses Ereignis ein erster echter Schritt nach langer Funkstille zwischen dem Westen und Russland – und ein wichtiger Etappenschritt, um auf diplomatischem Weg zu einer (einzig tragfähigen) Friedenslösung zu gelangen. Trump oder Putin als Verlierer oder Gewinner dieses Treffens hinzustellen, ist für mich ein Zeichen von Kleingeist – denn wenn es zu einem Frieden kommt, hat immer der Mensch gewonnen. Es ist gut, dass Putin durch das Treffen eventuell einen Weg zurück auf die politische Weltbühne gefunden hat.

Trump wurde seiner Vermittlerrolle gerecht

Wer das als kritikwürdiger Tabubruch ansieht und es stattdessen lieber gesehen hätte, dass Putin “verhaftet und vor Gericht gestellt” wird, wie es linke EU-Politiker forderten, dem ist in seiner Verbohrtheit nicht mehr zu helfen. So funktioniert Politik nicht, so funktioniert Diplomatie nicht und so funktioniert Konfliktbewältigung nicht. Man muss miteinander sprechen – und wer diesen Grundsatz negiert, sollte erst einmal an sich selbst arbeiten, bevor er andere verurteilt. Trump wurde seiner Vermittlerrolle durchaus gerecht und hat mit diesem Treffen etwas geschafft, was die Demokraten vor ihm nicht zuwege brachten – und auch nicht wollten. Nicht zum ersten Mal übrigens: Am 30. Juni 2019, während seiner ersten Präsidentschaft, hatte er sich mit dem nordkoreanischen „Präsidenten für Staatsangelegenheiten“ Kim Jong-un in der Demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea getroffem, was zuvor ebenfalls kein US-Präsident zustande gebracht hatte. Er überschritt symbolisch die Grenze auf dem 38. Breitengrad und betrat in diesem historischen Moment nordkoreanisches Territorium – begleitet von Kim Jong-un. Trump ist ein Macher; auch wenn er nicht immer das macht, was von ihm erwartet wird.

Dass die Ukraine am Gipfel von Anchorage nicht direkt beteiligt war, geht in meinen Augen vollkommen in Ordnung – zumal Präsident Wolodymyr Selenskyj nach wie vor Forderungen stellt, die nicht erfüllt werden, und den Friedensprozess unnötig aufhalten würden. Dies hatte er gerade kurz vor dem Event am Mittwoch bei seinem Besuch bei Friedrich Merz nochmals unterstrichen. Mir scheint , dass der ukrainische Präsident ein Ende des Krieges fürchtet – weil es ihm dann selbst an den Kragen gehen könnte. Der europäische „Wertewesten“ trägt eine erhebliche Mitschuld an der misslichen Situation der Ukraine. Er sollte seinen nicht eben berufenen Mund daher nicht zu voll nehmen. Abrüstung sollte die Devise sein – und nicht Aufrüstung. Die so eingesparten Billionen können dann endlich wieder den europäischen Bürgern zugutekommen, die sie mit ihren Steuern aufbringen müssen – und die Welt wäre wieder in Ordnung, jedenfalls mehr als derzeit. Doch wollt Ihr europäischen Staatsoberhäupter das überhaupt? Fall nicht, dann solltet ihr schnellstens Eure Posten räumen.


Mittwoch, 13. August 2025

Die dumme Denunzianten-Sau des Tages...

NIUS gewinnt vor Gericht gegen Antifa-Fotografen Hardy Krüger – hier lesen Sie, was wir alles über ihn behaupten dürfen

Der Antrag des "Fotojournalisten" Hardy Krüger auf einstweilige Verfügung gegen das Nachrichtenportal NIUS wurde vom Gericht vollständig abgewiesen.



von Jan A. Karon

In einem wegweisenden Urteil hat das Landgericht Berlin II den Antrag des dezidiert linken Fotojournalisten Hardy Krüger auf eine einstweilige Verfügung gegen das Nachrichtenportal NIUS vollständig abgewiesen. Krüger, der sich selbst als leidenschaftlicher Beobachter der rechten politischen Szene wähnt, fühlte sich durch einen NIUS-Artikel in seiner Berufsehre verletzt und warf dem Medium vor, ihn fälschlich als Denunzianten darzustellen. Das Gericht hingegen urteilte zugunsten von NIUS: Die Berichterstattung sei ein legitimer Beitrag zum „geistigen Meinungskampf“ über mediale Praktiken und überwiege das Persönlichkeitsrecht des Klägers.

„Öffentlicher Pranger“

Der Streit dreht sich um einen NIUS-Artikel vom 16. Juni 2025 mit dem Titel „Wie Antifa-Fotografen die Teilnehmer eines privaten Sommerfests ablichteten“. Darin beschrieb NIUS, wie Krüger und andere Fotografen beim Sommerfest der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ in Berlin-Wilmersdorf auftraten: Bei 30 Grad Hitze positionierten sie sich mit Teleobjektiven und fotografierten nahezu alle der rund 500 eintreffenden Gäste. Die private Veranstaltung besuchten ­– neben Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, AfD-Chef Tino Chrupalla und Staatsrechtler Ulrich Vosgerau ­– auch Hunderte unbekannte Privatpersonen, mitunter sogar mit ihren Kindern. Die Bilder wurden kurz darauf online gestellt.

NIUS stellte Krüger als Teil eines „Systems des bewussten Outings“ dar, in dem linke Aktivisten unter dem Deckmantel des Journalismus Personen mit konservativen oder rechten Ansichten an den „öffentlichen Pranger“ stellten – eine Praxis, die immer wieder zu beruflichen Nachteilen, Cancel-Versuchen und sogar Gewalt führen kann.

Ein Urteil im Sinne der Pressefreiheit

Krüger, der unter dem Label „Presseservice Rathenow“ arbeitet und Fotos von Demonstrationen an zahlreiche Medienhäuser verkauft hat, sah in der Berichterstattung eine unzulässige Identifizierung und Denunziation seiner Person. Er forderte die Unterlassung der Wort- und Bildberichte und argumentierte, NIUS bezichtige ihn fälschlich, Fotos an Arbeitgeber oder Schulen weiterzuleiten. Zudem berief er sich auf sein Persönlichkeitsrecht nach Artikel 2 und 1 des Grundgesetzes. In einer eidesstattlichen Versicherung bestritt er, politisch motiviert zu handeln, und betonte, er dokumentiere lediglich öffentliche Ereignisse.

Doch das Gericht folgte dieser Sichtweise nicht. In dem Urteil der 27. Zivilkammer vom 12. August, welches NIUS vorliegt und ohne mündliche Verhandlung erging, wies es den Antrag als unbegründet zurück und lud Krüger die Kosten des Verfahrens auf.



Das Gericht betonte in seiner Begründung die Abwägung zwischen Krügers Persönlichkeitsrecht und der Meinungs- und Pressefreiheit von NIUS nach Artikel 5 GG. „Der Antragsteller kann zunächst nicht die Unterlassung einer identifizierenden Berichterstattung über seine Person durch den streitgegenständlichen Artikel verlangen“, heißt es im Urteil. Die Berichterstattung betreffe zwar Krügers „Berufsehre und soziale Anerkennung“, da sie „geeignet ist, Zweifel an seiner Integrität bei der Ausübung seines Berufs zu begründen“. Dennoch sei sie nicht rechtswidrig: „Bei umfassender Würdigung aller Umstände des Einzelfalles gebührt dem Persönlichkeitsschutz des Antragstellers kein Vorrang vor dem Berichtsinteresse der Antragsgegnerin. Die vorzunehmende Gesamtabwägung [...] fällt vorliegend zu Gunsten der Antragsgegnerin aus, da es sich bei den angegriffenen Äußerungen im Wesentlichen um zulässige Werturteile und wahre Tatsachenbehauptungen handelt.“

Gericht attestiert NIUS „hinreichende tatsächliche Anknüpfungspunkte“

Ausführlich begründete das Gericht, warum NIUS’ Darstellung als Meinungsäußerung geschützt ist: „Die streitgegenständliche Berichterstattung ist entscheidend durch Elemente des Dafürhaltens und Meinens geprägt.“ Sämtliche dieser Äußerungen enthielten zwar eine subjektive Wertung, die mit tatsächlichen Bestandteilen der Äußerungen untrennbar verbunden seien und sich deshalb insgesamt als Meinungsäußerungen darstellen. Für diese gebe es „hinreichende tatsächliche Anknüpfungspunkte“, da Krüger „nicht in Abrede stellt, das streitgegenständliche Sommerfest beobachtet und dabei nicht nur prominente, sondern auch zahlreiche einer breiten Öffentlichkeit unbekannte Teilnehmer und zum Teil sogar Kinder mit einer mit einem Teleobjektiv ausgestatteten Kamera fotografisch festgehalten sowie seine Fotos sodann der Öffentlichkeit online zugänglich gemacht zu haben.“ Dies, so die Richter, reiche aus, um die These von NIUS – Personen mit „liberalen, libertären, konservativen und rechten Ansichten“ würden einem „öffentlichen Pranger“ ausgesetzt – nicht als „willkürlich ‚aus der Luft gegriffen‘“ zu werten.

Das Gericht wies auch Krügers Vorwurf zurück, NIUS unterstelle ihm direkte Denunziation: „Der vom Antragsteller behauptete Eindruck, er selbst würde die von ihm gefertigten Lichtbilder denunziatorisch gegen Teilnehmer politisch ‚rechter‘ Veranstaltungen einsetzen, wird durch die streitgegenständliche Berichterstattung nicht hervorgerufen.“ Stattdessen habe NIUS lediglich wahre Vorgänge berichtet und Schlussfolgerungen den Lesern überlassen – eine „Kernaufgabe einer freien und unabhängigen Presse“. Selbst wenn die Äußerung mehrdeutig sei, habe NIUS klargestellt, dass Dritte, nicht Krüger selbst, Fotos weiterleiteten.

„Der gesamten Berichterstattung kommt ein erheblicher Informationswert zu“

Besonders hebt das Urteil den öffentlichen Wert der NIUS-Recherche hervor: „Zu Gunsten der Zulässigkeit der angegriffenen Äußerungen fällt zudem erheblich ins Gewicht, dass der Artikel einen Beitrag zum geistigen Meinungskampf in einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage liefert, weshalb eine Vermutung für die Zulässigkeit der freien Rede spricht.“

Die These von einem „medialen System des ‚bewussten Outings‘ abweichender Meinungen“ sei von „hohem öffentlichen Interesse“. NIUS habe zudem die Anknüpfungstatsachen offengelegt, was den Eingriff mildere: „Es steht dem Leser daher frei, diese selbst zu bewerten und zu einer anderen Meinung zu kommen.“

Antifa-Fotografen lichteten die Teilnehmer eines privaten Sommerfests ab.



Auch die Veröffentlichung von Fotos Krügers – darunter solche vor kommunistischen Symbolen wie einer Lenin-Statue – sei zulässig, da sie Bildnisse „aus dem Bereich der Zeitgeschichte“ darstellten. „Der gesamten Berichterstattung kommt [...] ein erheblicher Informationswert zu“, urteilte das Gericht. Krügers Handeln in der Öffentlichkeit, wo er „mit einer intensiven (Gegen-)Beobachtung durch die Presse rechnen musste“, überwiege sein Schutzinteresse. Es führe nicht zu „Stigmatisierung, Ausgrenzung oder Prangerwirkung“, sondern diene der Veranschaulichung.

Der Antifa-Fotograf neben einer Statue des Massenmörders Wladimir Iljitsch Lenin



Ein abgerockter Briefkasten und eine ladungsfähige Adresse mit Antifa-Bezug

Zudem dürfte das Urteil weitere Fragen hinsichtlich einer Verschleierungstaktik von sogenannten Antifa-Fotografen aufwerfen. In der Stellungnahme vor Gericht hatte NIUS argumentiert, Krügers Adresse – eine c/o-Anschrift bei einem Verein in Rathenow, die sich als Physiotherapiepraxis entpuppte – sei eine „Verschleierungstaktik“, um Vollstreckungen zu erschweren. Das Gericht ließ diese Frage offen, verwies aber mit Blick auf die fadenscheinige Adresse darauf, dass der Antrag bereits unbegründet sei.

In der Goethestraße 40, der Adresse, die der Antifa-Fotograf Krüger als Impressum für seinen Presseservice Rathenow aufweist, sitzt ein Physiotherapeut. Daneben hängt ein heruntergerockter Briefkasten an einem Gartentor, wie Bilder zeigen, die NIUS vorliegen. Dort teilt sich Krüger wohl die Adresse mit der Antifa Westhavelland, dem Freibeuter e.V. und dem Café „Handgemenge“, das sich bereits mit der Linksextremistin Lina E. solidarisierte.

Krüger weist in Rathenow den Freibeuter e.V. als seine Anschrift im Impressum aus. An der Goethestraße 40 soll auch das Lina E.-Soli-Café „Handgemenge“ und die Antifa Westhavelland sitzen.



Man könnte angesichts dieses Briefkastens auf die Idee kommen, dass der freie Journalist womöglich nicht die objektivste Quelle ist – und mit seiner Fotopraxis eher Feindmarkierung von Rechten denn ein aufrichtiges Informationsinteresse im Sinn hat.



Dienstag, 12. August 2025

Wie Propaganda Sprache verzerrt – Sechs aktuelle Beispiele

Propaganda beginnt mit der Instrumentalisierung von Sprache.
Und die Beginnt damit, dass Begriffe abseits ihrer tatsächlichen Definition eingesetzt werden. Um die Empfänger emotional zu manipulieren. Psychologische Stichworte sind Framing und Priming.

Ich halte es persönlich, auch aufgrund meiner Vorbildung, für wichtig, bereits auf dieser untersten Ebene der Propaganda entgegenzutreten.
Die Medien versagen hier jedoch kläglich. Aus vielen, auch eigennützigen Motiven.

Sechs Beispiele von Sprache und Definitionen, die es im Kontext des Gazakrieges inzwischen geschafft haben, an ihrem tatsächlichen Bedeutungsinhalt vorbei in der Umgangssprache verfestigt zu werden:

Vertreibung

Nach allen Definitionen, auch nach dem Kriegsvölkerrecht, muss Vertreibung immer zwei Bedingungen erfüllen: Sie muss dauerhaft sein und sie muss aus der Region erfolgen, meist über Staatsgrenzen hinweg.

Im ersten Fall bedeutet das, das man erst beurteilen kann, ob Palästinenser „vertrieben“ werden, wenn Israel entsprechende Mechanismen installiert.
Im zweiten Fall bedeutet das, dass Gaza-Palästinenser innerhalb des Gazastreifens nicht „vertrieben“ werden können. Denn der Gazastreifen ist so groß wie Schwedt an der Oder.

Genozid

Die oberste Definition von „Genozid“ oder „Völkermord“ ist die Konvention der UN von 1948. Sie beschreibt fünf Merkmale, an denen ein Völkermord zu erkennen ist.

Davor setzt sie jedoch eine Bedingung, die zumeist übergangen wird. Nämlich die Absicht, eine Gruppe ganz oder teilweise zu vernichten. Der Jurist spricht hier vom „Dolus specialis“.

„Teilweise“ bedeutet, dass die Anzahl der Opfer fast egal ist. Die Absicht ist entscheidend.
Diese Absicht muss, wie bei jedem Verbrechen, nachgewiesen werden. Dafür reichen Äußerungen einzelner Politiker nicht aus, wenn sie nicht in eine planvolle Handlung umgesetzt werden.

Im Gazakrieg fehlt es an dieser planvollen Umsetzung. Israel hätte das längst tun können, seit Jahrzehnten. Stattdessen sehen wir jedoch Maßnahmen, welche die Zivilbevölkerung schützen. Beispielsweise Impfkampagnen, Wasserversorgung, „Anklopfen“, Millionen SMS und Anrufe, um vor Luftschlägen vorzuwarnen, usw.

Krieg und Genozid sind zwei Instanzen, die unabhängig voneinander existent sein können und getrennt werden können und müssen. Das Töten von Menschen in einem Krieg, auch von Zivilisten, ist nicht zwangsläufig ein Völkermord.

Kriegsverbrechen

Kriegsverbrechen sind Verbrechen, die in einem Krieg gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen. Beispielsweise das Erschießen von Zivilisten.
Davon zu unterscheiden sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Eine einfache Eselsbrücke dazu ist, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch ohne Kriegsgeschehen erfolgen können.
Lassen Israelische Politiker beispielsweise den Gazastreifen abriegeln, sind das keine eventuelle Kriegsverbrechen, sondern eventuelle Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

In jedem Krieg werden auch Kriegsverbrechen begangen. Von allen Seiten.
Beispielsweise ist annähernd jede kriegerische Handlung, welche die Palästinenser durchführen, ein Kriegsverbrechen. Weil die Kombattanten sich nicht kenntlich machen, weil sie sich unter Zivilisten verstecken, usw.
Der Internationale Gerichtshof sieht sich hier aber nicht zuständig, da Palästina kein vollwertiges Mitglied der UN ist und viele Abkommen nicht unterzeichnet hat. Was bedeutet, dass er ausschließlich gegen Israel vorgehen kann. Er ist also nachweislich einseitig.

Journalisten

Journalisten genießen keinen besonderen Schutz.
Sie werden im Völkerrecht genau einmal erwähnt, und zwar im Artikel 79 des Zusatzprotokolls I der Genfer Konventionen. Und dort steht lediglich, dass Journalisten als Zivilisten gelten.

Aus eigennützigen Interessen wird das von Journalisten gerne so dargestellt, als seien sie eine besonders geschützte Gruppe. Das sind sie nicht. Hier findet eine Manipulation statt.

Das geht so weit, dass auch AI Anwendungen (Grok, ChatGPT, etc.) zunächst antworten, dass Journalisten besonders geschützt seien. Erst auf Nachfrage wird bestätigt, dass sie lediglich den gleichen Status haben, wie alle anderen Zivilisten auch.
Es gibt nicht einmal einen internationalen Rechtsanspruch, als Journalist anerkannt zu werden.

Das bedeutet, dass auch Journalisten zu Kollateralschäden werden können, ohne dass ein Kriegsverbrechen oder auch nur eine Absicht vorliegt.

Die Medien-Lobby kommuniziert getötete Journalisten grundsätzlich als Journalisten, was den Eindruck erweckt, sie seien getötet worden, weil sie Journalisten sind. Tatsächlich ist es für die Medien weltw

eit jedoch völlig unmöglich bei Journalisten im Gazastreifen zu prüfen, ob sie mit der Hamas verflochten oder gar Teil der Hamas sind. Dazu gibt es inzwischen viele Beispiele von „Journalisten“, welche mit internationalen Medien und Agenturen zusammengearbeitet haben, bei denen sich später eine Verbindung zur Hamas oder zum Dschihad herausstellte.

Gezieltes Töten von Zivilisten

In jedem Krieg werden auch Zivilisten getötet. Das kann viele Ursachen haben.

Gezielt“ werden Zivilisten nur in einem einzigen Fall getötet: Wenn demjenigen, der sie tötet, vorher bewusst ist, dass er auf Zivilisten zielt und sie trotzdem tötet. Schießt ein Soldat zurück und trifft dabei einen Zivilisten, ist das ebenso wenig ein Kriegsverbrechen, wie der Schuss eines Panzers auf ein Haus, wenn der Schütze nicht weiß, dass sich darin noch Zivilisten befinden.

Ein Kriegsverbrechen kann darüber hinaus sein, wenn jemand auf feindliche Kombattanten zielt, und dabei zivile Opfer in Kauf nimmt, „die in keinem Verhältnis zum insgesamt erwarteten konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil stehen.“ (Art. 51 Abs. 5(b) ZP I, Genfer Konventionen)
Was das konkrete Verhältnis ist, muss also ein Gericht bewerten. Vereinfacht gesagt erlaubt die Tötung eines Generals oder Vernichtung eines Raketenwerfers mehr Kollateralschäden als ein feindlicher Schütze.

Domizid

Als „Domizid“ wird die systematische und großflächige Zerstörung von zivilem Wohnraum und Infrastruktur bezeichnet. Dies kann die Bedingungen für einen Völkermord erfüllen.

Wird die Infrastruktur jedoch nach und nach in mehreren Angriffen zerstört, beispielsweise weil sich in den Gebäuden Kombattanten verschanzen oder weil militärische Bunkereingänge in zivilen Häusern (Kriegsverbrechen!) gesprengt werden, wird die Bedingungen „systematsich“ nicht mehr erfüllt.

Medienversagen

Ich betone: Das sind nicht meine Regeln und das ist nicht das, was ich gut oder erstrebenswert finde.
Das sind die Regeln, so wie die meisten („westlichen“) Soldaten sie lernen.

Um das Vorgehen Israels beurteilen zu können, wäre es also zwingend notwendig, sich damit zu befassen. Nicht zwangsläufig wie ein Jurist, aber zumindest wie ein Soldat.

Das derzeitige Medienversagen besteht darin, dass Journalisten sich zum Gazakrieg äußern, ohne diese Kompetenzen zu haben. Und dass sie der Propaganda auch dort eine Stimme geben, ohne gezielt und scharf nachzufragen.

Man kann über Moral diskutieren. Dann muss man das aber als solches Kennzeichnen und kommunizieren. Nicht als Tatsachenbehauptung.
Krieg hat jedoch keine Moral. Das ist eine Instanz, die in einem Krieg nicht stattfindet.

Auch die Aussage, das Vorgehen einer Kriegspartei sei unmenschlich, ist ein Oxymoron, das jenen, die so etwas äußern, vermutlich gar nicht bewusst ist.
Als wenn zehntausende Tote „menschlicher“ wären, nur weil sie konform mit dem Kriegsvölkerrecht getötet wurden.

Erschienen auf steady.page