Montag, 20. April 2026

Nächster Koalitionsstreit – diesmal um den geplanten Gesinnungs-Check für Hauskäufer

von Wilma Fricken

Bestätigt in ihrer politischen „Leistung“ sämtliche Klischees über Blondinen: SPD-Bauministerin Hubertz 



Diese arbeitsunfähige und in sich schizophren gespaltene Bundes-“Regierung” kann brandmauerbedingt nicht einmal auf Nebenschauplätzen ihre innere Zerrissenheit überwinden, wie sich im permanenten schwarz-roten Spannungsfeld zwischen unkontrollierbaren Zuckungen bürgerlicher Restvernunft in der Union und einer ideologietriefenden SPD wieder und wieder aufs Neue zeigt. So ist in der Ampel-Nachfolgekoalition nun ein schon wieder Streit zwischen SPD und CDU ausgebrochen: SPD-Bundesbauministerin Verena Hubertz, die die Cleverless eines erstarrten Rehs auf der Landstraße im Abblendlicht eines heranrasenden Autos schon optisch etwa verströmt und schon optisch vor Naivität strotzt, hat bekanntlich einen brandgefährlichen Gesetzentwurf vorgelegt, der Gemeinden in Problemvierteln ein Vorkaufsrecht bei Immobilienkäufen einräumt – mit dem Ziel, die “Ausbreitung von Extremisten und organisierter Kriminalität” zu verhindern. Natürlich geht es hier vor allem um erstere, die diffusen “Extremisten” – worunter dann im Zweifel auch AfD-Anhänger oder weltanschaulich nicht genehme Personen fallen, denen so willkürlich durch die Kommunen der Kauf verboten werden kann. Und da in diesem Deutschland bald so gut wie alle Innenstadt- und auch randständigen Wohngebiete als “Problemviertel” deklariert werden können, könnte diese Regelung dann bedarfsweise überall greifen.

Dieser massive Eingriff in die Privatautonomie und Unabhängigkeit des Marktes durch inflationäre Ausweitung des eigentlich nur für bestimmte Sonderfälle geltenden kommunalen Vorkaufsrechts geschieht natürlich nicht ohne Absicht, sondern ist Teil einer Entrechtungs- und Ausgrenzungskampagne gegen Andersdenkende und Oppositionelle, wenn man ihnen schon mit willkürlichen Parteiverboten nicht beikommen kann.” Sofern Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Käufer die Verwirklichung extremistischer oder krimineller Bestrebungen nachdrücklich unterstützt“, will die SPD bereits das Vorkaufsrecht ausgeübt sehen, wofür dann bereits ein “hinreichender Verdacht” – ohne Gerichtsurteil – ausreichen soll. Und, na logisch, Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt – also weisungsgebundene, gleichgeschaltete Behörden – sollen in die formale “Prüfung” einbezogen werden.

Von vornherein verfassungswidrig

Der Entwurf befindet sich zwar noch in der sogenannten “Ressortabstimmung”, doch alleine schon der Vorstoß sorgt für Ärger und überschreitet offenbar die roten Linien in der Union; natürlich unbedingt die von Friedrich Merz (der sowieso keine Prinzipien und Grenzen kennt und alles bereit wäre, seiner Kanzlerschaft von linken Gnaden unterzuordnen), wohl aber der CDU-Basis und weiter Teile der Fraktion, die scharf auf den SPD-Plan reagieren. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig spricht von einem „ideologischen Höhenflug aus dem SPD-Drehbuch“ und warnt: „In einem Rechtsstaat entscheidet nicht der Verfassungsschutz über Verfassungsfeindlichkeit, sondern unabhängige Gerichte. Verdachtsfälle dürfen niemals ein Hindernis für den Eigentumserwerb sein.“ Auch der Oldenburger Staatsrechtler Volker Boehme-Neßler übt scharfe Kritik: Die Formulierungen des Gesetzesentwurfs seien so weit gefasst, dass einem nicht nur echte Extremisten, sondern auch beliebige missliebige Meinungsäußerungen ins Visier geraten könnten. Der Versuch, den Erwerb von Immobilien von politischen Ansichten abhängig zu machen, sei daher von vornherein verfassungswidrig.

„Das darf so nicht beschlossen werden!“, so der Jurist. Entscheidend sei nicht, was das Ministerium angeblich wolle, sondern was tatsächlich im Gesetzestext stehe. Aus Hubertz‘ Bauministerium heißt es zur Verteidigung, es handele sich “nicht” um eine allgemeine Gesinnungsprüfung; kritische Meinungsäußerungen blieben geschützt, man ziele nur auf „eindeutige Fälle“ ab. Aber sicher doch…


1 Kommentar:

  1. Schon erstaunlich wie sich unser bescheuerter Kanzler Fritz Merz und seine CDU von der antisemitischen Dreckspartei SPD am Nasenring durch die Manege ziehen lässt.

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