Samstag, 13. Dezember 2025

ESC 2026: “Tanz die Hamas” oder das zweite Attentat auf John Lennon

von Hans S. Mundi

Eine Schande. Der Schweizer ESC-Sieger von 2024 in Malmö, „Nemo“, gibt seinen Pokal zurück – weil Israel 2026 teilnehmen darf



Dem Vorspann zu dieser skandalös-bitteren Meldung in diesen dunkelgrauen Novembertagen folgt sogleich die unbedingt zu erzählende Geschichte aus dem Bestiarium einer durchgeknallten Welt. „Mehrere Länder boykottieren ESC wegen Teilnahme Israels“. Auf solch eine Scheißagenturmeldung folgt nicht etwa in sämtlichen Redaktionen der noch halbwegs freien Hemisphäre ein Beben der Entrüstung und Empörung samt krachendem „Rumble in the Box“; ach was: Die kleinen, braven Mainstream-Häschen und –Dackel berichten sanft und vollkommen unaufgeregt über einen unfassbaren Akt antizivilisatorischer linksgestrickter Gesinnungserbärmlichkeit auf Regierungsebenen, ganz so, als ginge es um irgendeine Wettbewerbsmeldung, bei der irgendwas nicht stattfindet, weil Akteure Grippe, Tripper oder einen Scheidungsprozess erleiden. Doch In der längst moralisch mausetoten Medienwelt der Anpasser und Mitschleimer gibt es kein klares Bild von Schurken und Schuldigen mehr – es sei denn, es handelt sich um die offiziell erklärten und von ganz oben verordneten: Systemfeinde oder besser -feindbilder wie Putin, Trump der die AfD.

Wenn es aber um Israel geht, wird wenig bis gar keine Kritik geäußert am akuten und höchst virulenten neuen Judenhass, der sich hinter Tarnbezeichnungen wie “Antizionismus” oder “Israelkritik” verbirgt; die Zustimmung der Journaille schwingt mit, was dann in “Meldungen” wie dieser durchkommt: “Israel darf im kommenden Jahr am Eurovision Song Contest (ESC 2026) in Wien teilnehmen, wie die Europäische Rundfunkunion mitteilte. Als Reaktion sagten mehrere Länder prompt ihre Teilnahme ab – darunter Spanien und die Niederlande. Nach der Zustimmung der Mitgliedssender der Europäischen Rundfunkunion (EBU) zu einer Regeländerung dürfen alle Länder an dem Musikwettbewerb teilnehmen, die das wünschen, wie die EBU mitteilte.“ Hier wird also nicht etwas die Ungeheuerlichkeit der Boykottforderung problematisiert, sondern fast bedauernd wiedergegeben, warum dieser leider kein Erfolg beschieden war.

Zivilisatorische Abgründe

Und, schlimmer noch: Die Reaktionen auf den Nichtausschluss Israels werden ebenfalls mit der allergrößten Selbstverständlichkeit rapportiert.„Nach der Entscheidung kündigten die Sender mehrerer anderer Länder allerdings einen Boykott des Musikwettbewerbs an: Spanien, Irland, die Niederlande und Slowenien erklärten ihren Verzicht bereits offiziell.“ Der spanische Sender RTVE ist einer der fünf relevantesten Geldgeber der Veranstaltung. Irland ist mit immerhin bereits sieben Siegen beim ESC sowie dessen Vorgänger-Veranstaltungen eines der erfolgreichsten Länder des traditionsreichen Musikwettbewerbs; somit steigen also verantwortungslos ausgerechnet größere Länder aus – was wiederum gleichzeitig ein Fanal bedeutet: Die Europäische Union stirbt – und zwar am korrupten Haupt, am Augiasstalll des Monsters Brüssel und an Zerfall und Desorientierung der europäischen Länder, die offenkundig nicht mehr wissen oder sehen wollen, was Abendland und Okzident sind und welche zivilisatorischen Abgründe beide trennen. Das inzwischen sozialistisch verblendete und in die Irre taumelnde Spanien sieht sich allen Ernstes als „Land an der Seite der Palästinenser”, denn: ”Sowohl die spanische Regierung als auch die Bevölkerung ist auf Distanz zu Israel gegangen“.

Weitere geistig und mental völlig ins Abseits geratene Länder wie Belgien, Schweden und Finnland erwägen ebenfalls einen skandalösen israelfeindlichen Boykott. Die Sender dieser Staaten begründen ihre inhaltlich total absurde Haltung mit der hohen Zahl palästinensischer Opfer im Gaza-Krieg durch das Vorgehen der israelischen Armee – ganz so, als hätte es das vorangegangene, kausal dafür ursächliche größte Massaker an Juden seit der Shoa durch Hamas-Gaza-Bestien und den jahrelangen Dauerterror des judenhassenden Kunstvolkes „Palästinenser“ nie gegeben. Der einst noble gute, völkerverbindende Ursprungsgedanke es ESC ist damit offiziell gekillt und der Terror-Logik der blutrünstigen Hamas und ihrer geistigen Brüder vom IS oder den iranischen Mullahs als Opfer gebracht worden. Ach ja, und auch die armselige Wurst Nemo, der Schweizer Vorjahressieger, fühlte sich bemüßigt, sich als Haltungstunte zu profilieren – und gab seinen ESC-Siegerpokal 2024 zurück. “Es geht um die Tatsache, dass der Wettbewerb wiederholt dazu genutzt wurde, um das Image eines Staates auf zu bessern, dem schweres Fehlverhalten vorgeworfen wird”, schwurbelte er – ohne zu hinterfragen, wer diese Vorwürfe erhebt und ohne offensichtliche Ahnung der Konfliktgeschichte des Nahen Ostens. Bei diesem Vollopfer eines kaputten Zeitgeistes mag man derartige Aussagen wenigstens noch mit den Folgen von Bildungsnotstand und psychischen Deformationen entschuldigen.

“Den Konflikt entschärfen”

Immerhin: Die sonst alles andere als israel-affine ARD stellt sich hinter die Entscheidung, Israel gnädigerweise doch teilnehmen zu lassen, und begrüßt die EBU-Entscheidung – offiziell zumindest – ausdrücklich. “Wir sind sehr froh, dass am Ende die Regeln, die Werte und die Unparteilichkeit der öffentlich-rechtlichen Medien stärker waren als die emotionalen öffentlichen Debatten des Tages”, sagte die Intendantin des “Bayrischen Rundfunks”, Katja Wildermuth, die als Vertreterin von ARD und ZDF im Executive Board der Europäischen Rundfunkunion sitzt. Um den Konflikt zu “entschärfen”, hatte die EBU im November neue Regeln für den Wettbewerb angekündigt: So sollen unter anderem schon in den Halbfinals professionelle Jurys mit abstimmen und die Regeln für Werbekampagnen verschärft werden.

Das alles muss jedoch eher als hochnotpeinliches Ablenkungsmanöver gedeutet werden – denn die in der EBU zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten stimmten bei ihrer Versammlung hinter verschlossenen Türen offenbar mehrheitlich dafür, das Maßnahmenpaket als ausreichend einzustufen und nicht konkret (!) über eine Teilnahme Israels abzustimmen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet; dies offenkundig, damit die Judenhasser – vor allem Spanien – nicht zu arg angerempelt werden mussten. Die EBU-Mitglieder hätten ihre “klare Unterstützung für Reformen zur Stärkung des Vertrauens und Schutz der Neutralität” ausgedrückt, erklärte die EBU. Dies ermögliche somit allen Mitgliedern die Teilnahme. Der Streit um Israel, schreibt “Euronews”, sei “die wohl größte Zerreißprobe in der Geschichte des im kommenden Jahr zum 70. Mal stattfindenden und weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs” Die EBU und auch der ORF als gastgebender Sender hätten in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche geführt, um einen Boykott zu verhindern, wobei eine der Kernbotschaften gewesen sei, dieses “größte Musikspektakel der Welt” als Veranstaltung von öffentlich-rechtlichen Sendern verstanden zu wissen, das “nichts mit Politik zu tun haben” solle. Dies ist natürlich eine dreiste Lüge, denn der ESC war nie unpolitisch, wie das Abstimmungsverhalten von Balkan-Ländern in der Vergangenheit und auch politische Punktevergaben zur Zeit des Kosovokrieges bewiesen.

Boykottaufrufe, wo eigentlich Gedenkminuten für den 7. Oktober fällig wären

Die moralische Degeniertheit der latent palästinenserfreundlichen Organisatoren und der teilnehmenden Einzelstaaten hat zu einer völligen Verschiebung der Wertmaßstäbe geführt. Statt in empörender Täter-Opfer-Umkehr Israel anzuklagen und zum Außenseiter stempeln, hätte es zum 70. Jubiläum des ESC eigentlich Trauer- und Gedenkminuten für die Opfer des 7. Oktober 2023 geben müssen. Denn nicht nur Israel und das Judentum, sondern auch die Popkultur und Musik als Ausdruck von Lebensfreude und Freiheit waren damals einem bestialischen Terrorangriff ausgesetzt. Denn das Massaker der Hamas fand nicht von ungefähr während eines populären Musikfestivals statt und war ein gezielter kulturbarbarischer Terrorakt der radikalislamischen Gaza-Schlächter im Rahmen ihres Dauerkriegs gegen Israel, bei dem schwerbewaffnete Terroristen nach Durchbrechen der Grenzanlagen das laufende Psytrance-Festival Supernova Sukkot Gathering in der Nähe des Kibbuz Reʿim im Gebiet der Regionalverwaltung Eschkol angriffen und über 1100 Menschen abschlachteten sowie hunderte in ein jahrelanges Geiselmartyrium verschleppten.

An diesem Tag starb nicht nur der Friede, sondern auch ein zeitgenössisches Woodstock und ein Teil der friedlichen, alle und alles verbindenden Popkultur. Am 7. Oktober wurde John Lennon quasi ein zweites Mal ermordet und auch die Botschaften Willy Brandts oder Martin Luther Kings wurden hier postum geschändet. Hingegen dürften Adolf Hitler, Eichmann und das gesamte Aufsichtspersonal sämtlicher Konzentrationslager begeistert in der Hölle gefeiert und gejubelt haben, zusammen mit den Palästinensern in Gaza, Berlin-Neukölln und Paris – so wie auch die vereinigten linken Antisemiten des Westens. Insofern steht der Boykott Israels für die Verhöhnung und erneute Hinrichtung dieser Opfer; er richtet sich gegen den Geist der Freiheit und solidarisiert sich mit Islamterror, blutiger Gewalt, Kopftuchzwang und Intoleranz; mit der die Steinigung von Frauen und dem von Taliban oder der iranischen Religionspolizei durchgesetzten Musikverbot. Europa ist am Arsch – Donald Trump, bitte übernehmen Sie!


1 Kommentar:

  1. Wenn ich diese ekelhafte Antisemitensau Nemo schon sehe, kommt mir das kalte Kotzen

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