von Daniel Matissek
Abtransport von Leichen gestern am Tatort des Anschlags in SydneyÜber den antisemitischen Anschlag auf eine Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney kommen immer neue grausige Details ans Licht. Nach bisherigen Informationen wurden mindestens 15 Menschen im Alter von 10 bis 87 Jahren ermordet und 40 weitere verletzt. Bei den Tätern handelt es sich um den 50-jährigen Sajid Akram und dessen 24-jährigen Sohn Naveed, die offenbar pakistanischer Herkunft sind. Der Vater starb durch Schüsse der Polizei, der Sohn liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Beide sprangen aus einem Auto und schossen dann gezielt in die Menge. In einem Fahrzeug unweit des Strandes wurden improvisierte Sprengsätze gefunden, die die Täter offenbar ebenfalls vorbereitet hatten. Der Sohn geriet bereits vor sechs Jahren wegen Verbindungen zu terroristischen Kreisen ins Visier der Behörden. Zudem hat er an einem Islamzentrum studiert, das ihn 2022 wegen seiner Fähigkeiten im Rezitieren der Gesetze des Koran lobte. Beide Täter haben sich offenbar der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verschrieben. In ihrem Fahrzeug soll eine IS-Fahne gefunden worden sein.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erinnerte daran, dass er seinen australischen Amtskollegen Anthony Albanese gewarnt habe, dass die Politik des Landes den Antisemitismus schüre. Antisemitismus verbreite sich, „wenn führende Politiker schweigen“, so Netanjahu. Sie müssten „Schwäche durch Handeln ersetzen“. Der israelische Staatspräsident Izchak Herzog erklärte: „Wir wiederholen unsere Warnungen immer wieder gegenüber der australischen Regierung, um Maßnahmen einzufordern und gegen die enorme Welle des Antisemitismus zu kämpfen, die die australische Gesellschaft heimsucht“. Noch deutlicher wurde Außenminister Gideon Saar: „Dies sind die Folgen der antisemitischen Randale auf den Straßen Australiens in den vergangenen zwei Jahren, die durch die antisemitischen und aufrührerischen Aufrufe ‘Globalisiert die Intifada’ vorangetrieben wurde, die man heute umgesetzt hat“, schrieb er. Die jüdische Organisation Australian Jewish Association erklärte resigniert auf Twitter: „Wie oft haben wir die Regierung gewarnt? Kein einziges Mal hatten wir das Gefühl, dass sie zugehört hat!“
Bei ungeimpftem Djokovic drakonische Einreisebeschränkungen –
bei Muslimen blinde Willkommenskultur
Albanese zeigte umgehend, dass er den erbärmlichen Phrasenkatalog, den seine europäischen Kollegen bei solchen Anlässen abspulen, ebenfalls routiniert beherrscht: In Australien sei “kein Platz für Gewalt”, man stehe “fest an der Seite der jüdischen Gemeinschaft” und werde “Antisemitismus ausrotten”, verkündete er in Form geradezu zynisch anmutender Lippenbekenntnisse. Außerdem sollen natürlich die Waffengesetze verschärft werden. Dieser Aktionismus soll darüber hinwegtäuschen, dass hier ein gezieltes Versagen der islamanbiedernden Politik problemursächlich ist – denn in der “Pandemie” hatte das Land gezeigt, dass es auch ganz anders kann, sofern es gegen die passenden Feindbilder und Generalverdächtigen der Linken geht: Anfang 2022 hatte Australien bewiesen, zu welch unverhältnismäßigen und drakonischen Maßnahmen es fähig ist, als es dem umgeimpften Tennisprofi Novak Djokovic im Zuge des Corona-Wahns zunächst die bereits gewährte Einreisegenehmigung entzog, ihn danach tagelang wie einen Schwerkriminellen in einem Hotel einbunkern ließ, schließlich zur Ausreise zwang und ihm dann auch noch eine lebenslange Einreisesperre androhte.
Bei einem populären, harmlosen und standhaften Tennisprofi, der zum “Schwurbler” erniedrigt wurde, spielte sich die Globalistenregierung von Canberra damals mit autoritärer Unerbittlichkeit als Law-and-Order–Regime und eherner Hüter absurder Gesetze auf. Doch bei der Einreise von Muslimen und mutmaßlichen islamistischen U-Booten werden bis heute alle Kontrollmaßnahmen in den Wind geschlagen – bloß um die UN-Migrationsagenda zu erfüllen und die “Vielfalts”-Doktrin nicht zu unterlaufen. Die damit einhergehenden Gefahren gerade für die jüdische Bevölkerung ignoriert man geflissentlich. Anders als vor einem harmlosen Allerweltsvirus, für dessen “Bekämpfung” damals manisch Grundrechte abgeräumt werden, wird beim Grenzschutz und bei islamistischer Terrorabwehr kaum für präventiven Schutz gesorgt. Australien unterscheidet sich diesbezüglich kaum von den dekadenten linken Regierungen der hoffnungslos migrationsbesessenen und islamverzückten EU-Staaten.
Verlogene Worthülsen von Merz bis von der Leyen
Von diesen kam gestern natürlich ebenfalls das übliche schauderhafte Geschwafel: Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete, der Anschlag lasse ihn „fassungslos“ zurück. Es handele sich um einen „Angriff auf unsere gemeinsamen Werte“, seine Gedanken seien bei den Opfern und Angehörigen und man müsse diesem Antisemitismus „Einhalt gebieten – hier in Deutschland und weltweit“. Dass die einzig wirksame Methode dafür eine radikale Reduzierung der muslimischen Zuwanderung, eine konsequente Abschiebungspolitik und die Bekämpfung islamischer Parallelgesellschaften wäre, sagte er natürlich nicht – und würde dies wohl selbst als „gesichert rechtsextrem“ zurückweisen. Das gilt auch für unsägliche EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die verlauten ließ, sie sei “schockiert” über den Angriff und sie sende ihr “Mitgefühl” an die Familien und Angehörigen der Opfer. Europa stehe an der Seite Australiens und der jüdischen Gemeinschaften überall, flunkerte von der Leyen frech: „Wir sind vereint gegen Gewalt, Antisemitismus und Hass“. Ähnlich verlogenes Geschwätz kam von anderen deutschen und europäischen Politikern, die sich seit über zwei Jahren mit völlig maßloser “Kritik” an Israel wegen dessen Kampf gegen den Hamas-Terror überbieten.
Dazu gehört auch Außenminister Johann Wadephul, der gerade erst wieder auf eine möglichst schnelle Einreise weiterer Afghanen nach Deutschland drängte. Überhaupt ist es eine unerträgliche Dreistigkeit, dass Figuren wie Merz und von der Leyen nun ihre Krokodilstränen über Zustände vergießen, die sie selbst durch ihre verbrecherische Untätigkeit gegen die islamische Massenzuwanderung nach Europa und die ständige Dämonisierung Israels herbeigeführt haben. Gerade wurden erst wieder drei Marokkaner, ein Ägypter und ein Syrer festgenommen, weil sie einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Bayern geplant haben sollen – wobei sich wieder einmal die Frage stellt, unter welchen Vorwänden sich Angehörige aus diesen Staaten überhaupt hier aufhalten. Der Ägypter hatte in einer Moschee zu dem Anschlag aufgerufen, ohne dass es dort irgendjemand für nötig hielt, die Polizei zu informieren; auch das spricht Bände.
Verhinderter Weihnachtsmarkt-Anschlag durch Terror-Araber in Bayern zeigt:
Die Gefahr ist allgegenwärtig
Erwähnenswert bei dem verhinderten Weihnachtsmarktterror in Bayern ist, dass hier – zumindest nach offiziellen Angaben – ausnahmsweise einmal kein ausländischer Geheimdienst nötig war, um die Gefahr rechtzeitig zu bannen, sondern dass die deutschen Behörden offenbar tatsächlich einmal die Zeit fanden, zwischen der Bespitzelung der eigenen Bürger und dem “Kampf gegen rechts” ihren Job zu machen. „Der Fall belegt eindrucksvoll die gute Reaktions- und Leistungsfähigkeit unserer Sicherheitsbehörden und zeigt: Wir sind in der Lage, unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen! Dank der hervorragenden Zusammenarbeit unserer Sicherheitsbehörden konnten in kürzester Zeit mehrere Tatverdächtige festgenommen und damit ein potenzieller islamistisch motivierter Anschlag in Bayern verhindert werden“, jubilierte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der damit die banale Selbstverständlichkeit, dass der Staat seine eigenen Bürger zu schützen versucht, einer besonderen Erwähnung für würdig befand. Um ein Haar jedoch hätte es in Deutschland wieder einmal ebenso viele oder mehr Opfer wie in Sydney geben können – durch ein und denselben Täterkreis.
Das Problem sind nicht “Männer”, auch keine “Ausländer” per se und auch keine gut integrierten Muslime (einer von letzteren stoppte und entwaffnete in Sydney sogar couragiert einen der Attentäter); das Problem ist der politische Islam mit seinem Totalitätsanspruch, der als Ideologie eigentlich nicht länger den Schutz der Religionsfreiheit genießen dürfte – eben weil er keine Religion ist. Der grauenhafte Anschlag in Australien ist ein weiteres Menetekel für Europa, das sich Schläfer und islamistische Terrorzellen in unbekannter Zahl in seine Mitte importiert hat, wo sie jederzeit Blutbäder und Massaker anrichten können. Dass ausgerechnet Australien, das einst für seine beneidenswert restriktive Einwanderungspolitik bewundert wurde, diesem Beispiel folgt, sein Islam-Appeasement pflegte und Parallelgesellschaften zuließ, ist ein Zeichen für ein und dieselbe kollektive Verirrung im globalen Westen. Wie auch schon in den USA zeigt sich in Australien: Selbst dort, die Grenzen noch nicht von Millionen illegaler Migranten überrannt sind und die kulturelle Eroberung noch nicht so weit und irreversibel fortgeschritten ist wie in England, Frankreich und Deutschland, wirft die “Religion des Friedens” ihre Schatten voraus.
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