Sonntag, 17. Mai 2026

Terror in Modena: Nordafrikaner überfährt 10 Menschen – deutsche Haltungsmedien berichten lieber über die ESC-Heuchelshow

von Jochen Sommer

Bilder einer Überwachungskamera zeigen das zum Stehen gekommene Fahrzeug nach der Attacke 



Banalität des Terrors: Gestern Nachmittag erschütterte eine brutale Tat die norditalienische Stadt Modena, als nicht etwa (wie von linken Relativierungsmedien zynisch formuliert) “ein Auto”, sondern ein Italiener mit marokkanischen Wurzeln, also ein Nordafrikaner, am Steuer eines Autos gezielt in eine Menschenmenge im historischen Zentrum der Via Emilia raste. Anschließend stieg der Fahrer aus und stach mit einem Messer auf einen Passanten ein, der ihn aufhalten wollten, bevor er versuchte zu fliehen. Mutige Passanten konnten ihn jedoch überwältigen und der Polizei übergeben. Laut offiziellen Angaben des Bürgermeisters Massimo Mezzetti wurden acht Menschen verletzt, vier davon schwer. Eine deutsche Touristin gehört zu den Opfern; mindestens eine Frau erlitt so schwere Verletzungen, dass ihr beide Beine amputiert werden mussten. Die Verletzten wurden teilweise per Hubschrauber in Kliniken nach Bologna gebracht. Inoffizielle Quellen sprechen sogar von bis zu zwei Toten und acht Schwerverletzten, auch wenn offizielle Stellen bislang keine Todesopfer bestätigen.

Der 31-jährige Terrortäter wurde nach Berichten italienischer Medien von den Behörden inzwischen als Salem Al-Qadri (auch in der Schreibweise Salim Elkoudri oder Salim El Koudri) identifiziert. Der Sohn arabischer Migranten sei in Italien aufgewachsen und war – Achtung, klingelt da was? – den Behörden natürlich wegen “psychischer Probleme” bekannt; ein Detail, das inzwischen mit naturgesetzlicher Regelmäßigkeit nach jeder von Muslimen verübten Terrortat reflexartig vermeldet wird. Inwiefern sich angesichts dieser bereits präventiv verkündeten Entlastungsdiagnose dann noch Strafermittlungen wegen Versuchs eines Massenmords durchhalten lassen, ist fragwürdig.

“Psychische Probleme” und Verschweigen des Täterhintergrunds

Dazu passt, dass die italienischen Behörden auch bei dieser lupenreinen Terrortat wieder einen “terroristischen Hintergrund ausschließen” und von “persönlichen Motiven” sprechen. Was allerdings natürlich nichts daran ändert, dass es nun einmal ein Terroranschlag war, dessen Ablauf – gezieltes Überfahren, anschließender Messerangriff auf Helfer – an mittlerweile zahllose bekannte islamistische Fahrzeuganschläge in Europa erinnert. Dass der Täter offenbar auf Gegenwehr vorbereitet war und planvoll möglichst viele Menschen töten oder wenigstens verletzen wollte, spricht ebenfalls für sich – und gegen die Standardapologie der psychisch bedingten Schuldunfähigkeit.

Abgesehen von der unvermeidlichen Pflichtübung der kursorisch-beiläufigen, schmallippigen, betont knappen Vermeldung der Tat hielten sich die deutschen linken Mainstreammedien wie in der Berichterstattung über die Amokfahrt auffällig zurück; stattdessen dominierte in vielen deutschen Medien der Eurovision Song Contest in Wien; verlogene Gesinnungsaufsätze über Glitzer, Lieder und europäische Einheit füllten die Schlagzeilen und Sendungen, während die blutige Realität in Modena – ein weiterer migrationsbedingter Gewaltakt mit Messer und einem Auto als Waffe gegen die einheimische Bevölkerung – wie gewohnt marginalisiert und stark verkürzt abgehandelt wird. Und wo dann doch etwas ausführlicher berichtet wird, bleiben Herkunft und kulturelle oder ideologische Motive des Täters unerwähnt oder werden mit dem Verweis auf „psychische Probleme“ relativiert, damit auch dieser neuerliche Horror die Vielfaltsdoktrin bloß nicht trübt. Wieder einmal schützt diese selektive Aufmerksamkeit damit ein Narrativ, statt Aufklärung zu leisten – und kehrt die Tatsache unter den Teppich, dass sich solche Vorfälle in Europa häufen. Und erneut verhindert das Verschweigen von Täterprofilen eine ehrliche Debatte über Integration, Sicherheit und offene Grenzen. Na denn… bis zum nächsten Anschlag!


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