Samstag, 23. Mai 2026

Schüler sollen im Unterricht “Puff für alle“ entwerfen – aber auf Bierfesten werden “sexistische Schlager“ verboten

von Alexander Schwarz

Bordell-Konzepte im Unterricht: Schule heißt bekanntlich fürs Leben lernen – doch für welches?



Die Frühsexualisierung an deutschen Schulen ist anhaltender Skandal; die Konfrontation mit sexueller Devianz gehört längst zum Alltag. Dinge, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar gewesen wären, sind mittlerweile Teil des regulären Unterrichts. Dazu gehören neuerdings auch Abseitigkeiten wie jene am Kardinal-von-Galen-Gymnasium im katholischen Wallfahrtsort Kevelaer, die diese Woche bekannt wurden: Dort wurde 13- bis 15-jährigen Schülern allen Ernstes im Rahmen des Unterrichts die Aufgabe gestellt, einen „Puff für alle“ beziehungsweise ein „Freudenhaus der sexuellen Lebenslust“ zu entwerfen. Fragen wie unter anderem die, welche „Fähig- und Fertigkeiten Menschen in einem Bordell brauchen”, “Wie sollte ein Bordell gestaltet sein?”, „Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und angesprochen werden?“ oder „Wer muss in diesem neuen Puff arbeiten? Welche Fähig- und Fertigkeiten brauchen die dort Arbeitenden, damit alle möglichen Menschen bedient und zufriedengestellt werden können?“ mussten möglichst kreativ und sinnvoll beantwortet werden. Nicht weniger als drei ganze Arbeitsblätter umfasste die bizarre Aufgabe.

Die verantwortliche Schulleiterin Christina Diehr versuchte den rasch aufbrandenden Empörungssturm mit dem Geschwafel zu entkräften, das Material sei „bewusst irritativ“ angelegt worden, um „Diskussionen anzuregen“. Es solle auf die Entwicklungen in der Gesellschaft mit „einer Vielfalt von Lebensmodellen und Geschlechterrollen“ eingehen sowie auf die starke Nutzung von Social-Media-Kanälen – und damit auch auf Inhalte, denen Jugendliche in sozialen Netzwerken begegnen könnten. Was das alles mit der Planung eines Bordells durch Minderjährige zu tun hat, ging aus ihrer Stellungnahme nicht hervor. In einem Land, in dem für ein Social-Media-Verbot für Jugendliche gefordert wird, während gleichzeitig abgedrehte Pädagogen einen solchen Müll anstelle von solider Bildung durchnehmen, wundert einen nichts mehr.

Beutelsbacher Konsens hat offenbar ausgedient

Gleich nachdem der Vorfall bekannt wurde und Eltern protestierten, habe die Lehrkraft „den Eltern und der Klassenpflegschaft die Hintergründe des Unterrichtsmaterials erläutert“, so Diehr. Diese Gespräche seien „sehr konstruktiv geprägt, sodass Irritationen ausgeräumt wurden“, faselte sie weiter. Dennoch soll das Projekt nicht wiederholt werden. Dabei ist die Bordellplanung durch Schüler tatsächlich nicht einmal neu: Die Autorin Birgit Kelle wies bereits 2014 in ihrem Buch „Gendergaga“ darauf hin. Die Idee stammt ursprünglich von der Professorin Elisabeth Tuider, die derzeit an der Universität Kassel ihr Unwesen treibt, wo sie das Fachgebiet “Soziologie der Diversität unter besonderer Berücksichtigung der Dimension Gender” leitet und zu “Queer Studies” und “Postcolonial Studies” publiziert. Allein das spricht bereits Bände. Ihr Lehrbuch stammt aus dem Jahr 2008 und wurde zeitweise von den Bildungsministerien empfohlen. Das bedeutet: Auch hier hat wieder eine fanatische linkswoke Ideologin Einfluss auf die Lehrpläne im ganzen Land – und Schüler werden diesem Irrsinn auf allen Ebenen ausgesetzt, dessen Ziel stets die Pervertierung des Normalen und Normalisierung des Perversen ist. Der Beutelsbacher Konsens mit seinem Indoktrination- und Überwältigungsverbot hat hierzulande anscheinend endgültig ausgedient.

Die Schizophrenie in diesem Irrenhaus Deutschland wird besonders deutlich an folgendem Widerspruch: Während einerseits Schüler im offiziellen Unterricht Bordelle entwerfen sollen, verbietet dieselbe irre Ideologie, dass auf der Bergkirchweih in Erlangen Schlager und Lieder gespielt werden, die neuerdings als sexuell anstößig und vulgär konnotiert sind – darunter „Joana (du geile Sau)” von Peter Wackel; „Layla“, von DJ Robin & Schürze; „Olé, wir fahr’n in’ Puff nach Barcelona“ und „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang. Diese Lieder hätten „aufgrund sexistischer oder frauenfeindlicher Inhalte auf der Erlanger Bergkirchweih keinen Platz“, dekretierte die Erlanger Gleichstellungsbeauftragte Réka Lörincz, die von den gebuchten Bands eine unbedenkliche Songliste verlangte: „Bitte achten Sie darauf, dass diese Titel bei der Veranstaltung nicht gespielt werden“, hieß es in der entsprechenden Anordnung. Ziel sei es, „gemeinsam eine respektvolle Atmosphäre und sicheres Feiern“ zu ermöglichen. Man wolle „gemeinsam dafür sorgen, dass sich alle Gäste und Mitarbeitenden auf dem Berg wohl und sicher fühlen“. Jürgen Thürnau, den Manager der Spider Murphy Gang, veranlasste diese Groteske zu der trockenen Bemerkung: „Als wir damals in der DDR gespielt haben, da mussten wir jedenfalls keine Setliste vorlegen.”

Das Natürliche wird kriminalisiert, die Entartung wird normalisiert

Während also absolut harmlose, teilweise jahrzehntealte Gassenhauer im neuen linken Wokistan „keinen Platz“ auf Volksfesten mehr haben dürfen und ihre Unterdrückung als Voraussetzung dafür gilt, dass sich alle „wohl und sicher fühlen“, lassen die Behörden desselben Linksstaats Schüler darüber grübeln, wie ein zeitgemäßes Bodell auszusehen habe. Besser lässt sich der nackte Irrsinn, in den der linksextreme Kulturshift dieses Land getrieben hat, kaum noch illustrieren. Das Grundrecht auf Meinungs- und Kunstfreiheit wird immer weiter ausgehöhlt und zu einem Privileg gemacht, das der Staat nach Gutdünken gewährt oder entzieht; zugleich missbraucht dieser Staat aber seinen Erziehungsauftrag für die Sexualisierung der Kinder und deren Indoktrinierung mit der woken Ideologie, wobei er auch noch das strikte Neutralitätsgebot ignoriert – dieses muss eben nur richtig verpackt werden. Doch wenn es um vermeintliche „Selbstbestimmung“ geht, ist natürlich alles erlaubt, was ansonsten als Sexismus gilt.

Heteronormative Phänomene wie das jahrtausendealte Spiel der Geschlechter, das Kunst und Literatur beflügelte und das Zusammenleben reizvoll macht, werden kriminalisiert und zu Tode politisiert, während Perversionen und Abartigkeiten verherrlicht und als stolzes Identitätsmerkal zelebriert werden. Ironisch-derbe, manchmal auch geschmacklose Anspielungen auf das Geschlechterverhältnis, wie sie seit der Antike nachweisbar sind, werden von den links-woken Neo-Puritanern verdammt – und dieselben geben sich dann als Anwälte grenzenloser sexueller Vielfalt und brandmarken jeden als verklemmten Spießer wenn nicht gleich Nazi, der nicht will, dass schon Kleinkinder mit Sexualität konfrontiert werden. Derweil läuft die Gehirnwäsche immer weiter: Lesungen von Dragqueens vor Kindern; schwulenpornographisches Material, das von linksradikalen NGOs an Schulen vorgeführt wird; das staatliche Versprechen, das Geschlecht sei nicht biologisch festgelegt, sondern lediglich ein “soziales Konstrukt” und könne nach Lust und Laune gewechselt werden; die Verächtlichmachung der heteronormalen bürgerlichen Kernfamilie aus Mann, Frau und Kindern: Das alles ist kein Zufall, sondern Teil einer linken Agenda – und es geschieht seit Jahren mit stillschweigender Duldung oder sogar aktiver Mitwirkung ausgerechnet der CDU, die auch hier die Hauptschuld für diese grotesken Zustände, weil sie alles mitträgt. Links ist nicht vorbei, sondern hat dank der Union in den letzten 20 Jahren eine beispiellose Renaissance erfahren.


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