von Olli Garch
Neulich auf dem Ärztetag… Früher galt „gucken, aber nicht anfassen“ – heute ist schon das Gucken tabu Seit dem Wochenende überschlägt sich die Mainstream-Journaille mit Berichten über den Deutschen Ärztetag in Hannover von letzter Woche, an dessen letztem Tag fünf Medizinstudentinnen über “sexuelle Kommentare” und “unsittliche Berührungen” berichtet hatten: „Kommentare über unser hübsches Auftreten sind unangebracht. Kommentare über unsere Ausschnitte sind unangebracht. Hände auf Rücken und Gesäßen sind unangebracht“. Zudem habe es Einladungen auf Hotelzimmer gegeben, über Berufspolitik sei eher mit den männlichen Kollegen gesprochen worden, nicht mit den Frauen aus der Delegation der Bundesvertretung der Medizinstudierenden, hieß es weiter. Vorwürfe sexueller Belästigungen in der Medizin gibt es seit Jahren. Die fünf Studentinnen werden nun allgemein für ihren Mut gelobt, ihre Erlebnisse auf dem Kongress anzuprangern.
„Jetzt ist der Moment, um sich damit zu beschäftigen, dem entgegenzuwirken und Konzepte zu entwickeln“, erklärte etwa Nadja Jesswein, die stellvertretende Vorsitzende der Bezirksärztekammer Oldenburg. Die Debatte habe gezeigt, „dass Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt im Gesundheitswesen in unterschiedlichen Kontexten vorkommen und nicht verleugnet oder verdrängt werden dürfen“, schwurbelten reflexartig die Bundesärztekammer und alle Landesärztekammern in einer gemeinsamen Erklärung im erwünschten Schuldkult-Wording mit – und sprang damit mal wieder über das Stöckchen des linkswoken Empöriums. „Die Schilderungen von Medizinstudentinnen über Grenzverletzungen und Übergriffe durch Teilnehmende des 130. Deutschen Ärztetages machen uns tief betroffen. Grenzüberschreitendes Verhalten, sexuelle Belästigung sowie jede Form verbaler oder körperlicher Übergriffe sind absolut inakzeptabel und mit dem Selbstverständnis unseres Berufs unvereinbar. Wer die Würde und persönliche Integrität anderer missachtet, verletzt grundlegende Werte ärztlichen Handelns: Respekt, Verantwortung und Achtung gegenüber Mitmenschen“, hieß es in an Peinlichkeit grenzender Selbstkasteiung weiter.
Heuchelei von Beschwerdeführern und Beschuldigtenvertretern
Ziel sei es, bestehende Regelwerke systematisch zu überprüfen, gezielt weiterzuentwickeln, aus den geschilderten Vorfällen konsequent strukturelle Lehren ziehen und Prävention dauerhaft zu verankern, wurde angekündigt. Die Heuchelei sowohl der Beschwerdeführer als auch der rituell schuldbewussten Beschuldigen ist natürlich wieder einmal grenzenlos; hier werden nicht nur immer dagewesene, vielleicht nicht immer angenehme, aber dennoch zwischenmenschlich normale Interaktionen politisiert und kriminalisiert – sondern man würde sich wünschen, dass auf die alltägliche und allgegenwärtige sexuelle Gewalt in Deutschland, die im Zuge der Massenmigration entstand und immer weiter eskaliert, auch nur ein Quäntchen des medialen Gewitters und entschlossener politische Reaktionen erfolgen würde wie bei solchen neurotischen Opferinszenierungen: Allein letzte Woche wurde bekannt, dass eine junge Frau in Berlin von einem Balkon sprang, um ihren Vergewaltigern zu entfliehen und eine Elfjährige in Koblenz am helllichten Tag von einem 20-jährigen Afghanen und einem Komplizen auf einer Schultoilette in Koblenz sexuell belästigt wurde.
Doch diese beiden ungeheuerlichen Vorfälle lösten natürlich keine nennenswerte mediale Resonanz aus – während (Gruppen-)Vergewaltigungen und andere sexuelle Übergriffe, die im Post-Merkel-Deutschland längst überall an der Tagesordnung sind, allenfalls anekdotisch und vereinzelt vermeldet werden – und die Statistiken, die das Ausmaß dieser Verbrechen abbilden, von manipulativen Studienleitern, Funktions-“Experten” und vor allem von denselben Medien, die sich hier über angebliches ärztliches Fehlverhalten auf einem Kongress so glühend ereifern, entweder komplett unterschlagen oder relativiert werden.
Migrantische Gruppenvergewaltigungen eher kein Thema
Es herrscht eine monströse Schieflage in der Berichterstattung – und dieser Befund gälte auch dann, wenn es sich auf dem Ärztetag um echte und strafrechtlich relevante Übergriffe gehandelt haben sollte und nicht um subjektive Befindlichkeiten oder angedeutete und “virtuelle“ Formen der Zudringlichkeit wie im zynischen Kampagnen-Hoax der Ulmen-Fernandes(“Erfandes”)-Affäre. Unabhängig davon, wie gravierend sexuelle Belästigungen in der Medizin wirklich sind und was davon auf eine politideologisch indizierte Hypervigilanz und -sensibilitäten von dauergetriggerten Frauen zurückzuführen ist, die heute in jedem plumpen Scherz, der früher weggelächelt oder mit gleicher Münze gekontert worden wäre, sofort “sexuelle Gewalt” und eklatante Übergriff erkennen: Die reale, nie dagewesene Brutalität, der zahllose Frauen hierzulande durch die massenhaft eingewanderten Testosteronbomben vormittelalterlicher patriarchalischer Stammesgesellschaften vor allem aus dem islamischen Raum ausgesetzt sind, ist das eigentliche Problem – und diese wird in ihrem Ausmaß völlig ignoriert.
Das Feindnarrativ der alten weißen Männer, die noch Leistungsträger und biodeutsch sind, muss aufrechterhalten werden, weshalb man sich lieber obsessiv abarbeitet an Bagatellen und Pseudoskandalen wie in Hannover abarbeitet, oder eben gemeinsam mit linksradikalen NGOs gleich hysterische Großkampagnen über „virtuelle Vergewaltigung“ inszeniert. Abgesehen davon, dass der ganze Wirbel insofern tatsächliche Gewalt gegen Frauen verspottet: Ernstzunehmen ist dies alles nicht mehr.
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