Dienstag, 4. November 2014

Das antisemitische Gesicht der Linkspartei

von Thomas Heck...

Inge Höger ist die abrüstungspolitische Sprecherin der Linkspartei und schon mehrfach aufgrund ihre israelfeindlichen Äußerungen aufgefallen. Denn wenn es gegen Juden geht, ist sie grundsätzlich mit dabei.


Sie war 2010 zusammen mit Annette Gort und Normen Paech auf der Marmara auf dem Wege zum Gaza-Streifen und wurde, leider nur kurzzeitig, vom israelischen Militär festgehalten. 2011 kam es im Zusammenhang mit der Ermordung zweier propalästinensischer Aktivisten, des israelischen Schauspielers und Filmregisseurs Juliano Mer-Khamis und des italienischen Journalisten Vittorio Arrigoni, durch palästinensische Terroristen zu Kontroversen um Erklärungen auf Högers Webseite. Die Äußerungen wurden unter anderem von Volker Beck und Henryk M. Broder als antisemitische Verschwörungstheorie kritisiert, Höger distanzierte sich daraufhin von den Texten und ließ sie löschen.

Höger vertritt offen einen linken Antisemitismus und unterstützt die terroristischen Aktivitäten der Hamas. Sie ist Beispiel dafür, wie der Linkspartei insgesamt ein offener und verdeckter Antisemitismus als Kern ihrer Ideologie vorgeworfen werden kann, der sich im Hass auf Israel äußert. So blieb Höger im November 2008, kurz vor dem 70. Jahrestag der Reichsprogromnacht, demonstrativ einer Abstimmung im Bundestag fern, die eine verstärkte Bekämpfung des Antisemitismus in Deutschland zum Thema hatte.

Benjamin Krüger, Sprecher des Bundesarbeitskreises (BAK) Shalom der Linksjugend, attestiert Höger eine extrem einseitige Position, die immer wieder antisemitische Ressentiments bediene. Höger gebe dem nicht nur symbolisch (mit einem Schal), sondern auch in Reden Ausdruck. Zudem nehme sie ihr offizielles Amt als abrüstungspolitische Sprecherin kaum wahr, sondern konzentriere sich auf Kritik an Israel.

Dies sollte man wissen, um den Kontext des folgenden Interviews besser einordnen zu können, dass Inge Höger am 03.10.2014 der Stimme Russlands anlässlich der Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die schwedische Regierung gab. Eine Abkehr vom Terrorismus, ein Aufruf zu Frieden, kommt ihr nicht über die Lippen. Doch hören Sie selbst.


Inge Höger ist auch mit sämtlichen Anzeigen gegen den Staat Israel gescheitert. Lesen Sie hier die Stellungnahme der Bundesstaatsanwaltschaft. Demnach wäre es sogar rechtens gewesen, Inge Höger zu erschießen. Doch diesen Gefallen haben uns die israelischen Soldaten leider nicht getan.

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