Mittwoch, 9. Januar 2019

Gute und schlechte Opfer... "Danke, liebe Antifa"

von Thomas Heck...

Die rot-grüne Hetze der letzten Jahre hat jetzt sein erstes schwer verletztes Opfer gefordert. Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Bremer AfD-Chef Frank Magnitz wurde von drei Antifa-Schlägern hinterrücks angegriffen, mit einer Holzlatte oder was auch immer niedergeschlagen. 

Die Reaktionen ließen nicht auf sich warten. Eigentlich alle Parteien verurteilten den Angriff, Linke, Grüne und SPD jedoch nicht ohne ein gewisses Geschmäckle, plagt sie doch das schlechte Gewissen, für derartige Angriffe  mitverantwortlich zu sein. So heilt die heutige Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, damals Familienministerin das Problem Linksextremismus für aufgebauscht, bevor sie Gelder gegen Linksextremismus einfach strich. Vizekanzler Olaf Scholz: "Es ist mehr eine miese Nummer, wenn die AfD das auf ein politisches Klima zurückführt, das es so nicht gibt." So sieht echte Anteilnahme aus. Laut Nahles gibt es ja auf die Fresse. Diesmal hat es auf die Fresse gegeben.


Auch in den Medien ist das Thema präsent, nicht ohne süffisant zu erwähnen, dass das Foto, welches den schwer verletzten Frank Magnitz zeigt, von der AfD gepostet wurde. Im RTL-Nachtjournal: Eventuell war es auch ein versuchter Raubüberfall. Magnitz sei gar nicht so schwer verletzt, kein Schädelbasisbruch, kein Kantholz, kein versuchter Mordanschlag und trotzdem tauglich zu einer Art Märtyrer der AfD. 

Auf dem linksfaschistischen Blog indymedia.org dagegen wird die offen Tat gefeiert. Das Opfer ist übrigens Vater von sechs Kindern, mit einer Türkin verheiratet und beschäftigt einen aus Kuba stammenden Deutschen als wissenschaftlichen Mitarbeiter, dem man seine fremdländische Herkunft ansieht. Genau so, wie man sich eben waschechte Nazis und Rassisten eben vorstellt. Genau deshalb sind die Verurteilungen des Angriffs auf Magnitz durch Linke, Grüne und SPD nichts mehr als durchschaubare Lippenbekenntnisse, denn dort herrscht ein ganz anderes Geist vor.



Im BR wird gleich wieder relativiert, wenn er titelt: Nach Angriff auf Frank Magnitz: Polizei widerspricht AfD-Version. Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der AfD Bremen, Magnitz, ist angegriffen und schwer verletzt worden. Politiker jeder Couleur verurteilen die Gewalttat. Ein Video widerspricht jedoch der Darstellung, die die AfD von dem Vorfall zeichnet. Auch in den Medien ein Quantum Schadenfreude. Wenn im Tagesspiegel die Antifa verteidigt wird, dann wird so ein Kantholz dann letztlich auch in den Redaktionen geschwungen.




Es bleibt festzustellen, wie tief verwurzelt der Hass von links in den Köpfen sitzt, wenn nach derartigen Angriffen nicht ohne wenn und aber der Gewalt eine Grenze gesetzt wird. Gewalt als Mittel linker Politik? Bei den Linken nichts neues. Da war man beim Angriff auf den Bürgermeister von Altena, wo ein Kratzer zu einer 15 cm langen Schnittwunde hochstilisiert wurde und Merkel & Co. sich klar positonierten, schon weiter. Da war die Welt noch in Ordnung.

Heute dagegen gibt es Häme. Widerlich und öffentlich-rechtlich mit unseren Zwangsgebühren finanziert. Das hat Frank Magnitz nicht verdient. Und unsere Demokratie ebenfalls nicht.


Doch der Häme nicht genug. So hat die Bremer Polizei auch noch das Fahndungsvideo der Tat geschnitten.








Kommentare:

  1. Hallo Thomas Heck,

    Überlegungen zum Fall Magnitz:

    1. Was sagt der KTU-Bericht? Ist eine Stelle bzw. ein Gegenstand am Tatort
    gesichert worden, der eine solche Kopfverletzung bei einem Sturz mit
    relativer Geschwindigkeit (Stoß von hinten und Fußgänger stürzt),
    verursacht haben könnte? Gibt es eine Blutverteilungsanalyse? Wenn nein,
    warum nicht? Denn man kann anhand des Musters der Blutverteilung (Spritzer
    oder Flächenverteilung) erkennen, ob jemand einen Schlag auf den Kopf
    bekommen hat oder ob er mit dem Kopf aufgeschlagen ist. Das Muster ist ein
    anderes.

    2. Was sagt das gerichtsmedizinische Gutachten? Ist eine solche
    Kopfverletzung möglich, wenn jemand mit relativer Geschwindigkeit zu Boden
    stürzt (Magnitz war nicht mit Inlinern mit sehr schneller Geschwindigkeit
    unterwegs und ist nicht aus großer Höhe gestürzt)? Und ist die
    Kopfverletzung mit dem Tatortbefund in Einklang zu bringen? Wie schnell
    trat eine Bewusstlosigkeit oder bei Bewusstsein, mit so starker Wunde, ein
    Schock ein? Konnte er überhaupt um Hilfe schreien? Denn dann wären die
    beiden Bauarbeiter, entgegen einer Medienberichterstattung, nicht
    Ohrenzeugen (nur Hilfeschreie gehört?), sondern Augenzeugen.

    3. Was sagen die Zeugen? Da wären die beiden Bauarbeiter. Sind schon alle
    Personen ermittelt, deren Handys zum Tatzeitpunkt am Tatort eingeloggt
    waren, und sind sie befragt worden?

    4. Der Tathergang spricht gegen die Version eines Raubüberfalls. Denn es
    ist anzunehmen, dass dann die Täter ihr Opfer frontal, ggf. mit einer
    Waffe, konfrontiert hätten. Im Idealfall, aus Sicht der Täter, ist das
    Opfer im Schock und reicht Geld sowie Wertgegenstände ohne Gegenwehr aus.
    Von hinten anzugreifen dauert zu lange und birgt die Gefahr, dass das
    arglose Opfer anfängt zu schreien und wild um sich schlägt. Das Opfer weiß
    ja nicht, was los ist und reagiert in dieser Paniksituation anders. Warum
    sollte ein Trio auf diese Art und Weise einen Raubüberfall begehen?

    5. Bei einem geplanten Mordanschlag wären Tatdurchführung, Tatort und
    Tatzeit geplant. Den Tätern wären die Positionen von Kameras sicher nicht
    entgangen. Folglich könnte durchaus mit einkalkuliert worden sein, was
    Videosaufnahmen aufnehmen sollen.

    6. Gesunder Menschenverstand: Normalerweise fällt man nicht auf den Kopf,
    denn reflexartig stützt sich der Mensch auf die Hände. Man fällt immer so,
    dass der Kopf geschützt bleibt. Das weiß jeder, der in der Schule im
    Biologieunterricht nicht geschlafen hat. Dieser Schutzmechanismus hat sich
    im Laufe der Evolution ausgebildet. Weiß das die Bremer Staatsanwaltschaft
    nicht?

    LG Marion Sönnichsen

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    1. @ Marion Sönnichsen
      Auf dem Video (von dessen Echtheit ich zunächst mal ausgehe) ist kein Schlagwerkzeug (Kantholz) zu sehen.
      Und ich denke die große Kopfverletzung läßt sich durchaus auch ohne Kantholz erklären.
      Für einen Kopf ist der - auch noch durch Stoß oder Tritt in den Rücken beschleunigte - Sturz (allein aus Stehhöhe) keine geringe Geschwindigkeit! (Siehe auch "Tugce", die nach Ohrfeige "nur umfiel" und beim Aufprall auf die Bordsteinkante tödliche Kopfverletzungen erlitt.)
      Der Einwand mit dem reflexartigen Schutz des Kopfes stimmt zwar, aber funktioniert auch nur wenn die Hände/Arme frei sind. Magnitz hatte jedoch beide Hände in den Manteltaschen und hat sie wahrscheinlich nicht einsetzen können. Das erklärt auch die Kopfwunde, denn so prallt der Kopf ungebremst auf und durch die zusätzliche, durch Stoß/Tritt verursachte, Vorwärtsbeschleunigung "rubbelt" der Kopf quasi über den Boden. Da bedarf es dann weder eines Kantholzes, noch einer Kante oder Ecke gegen die der Kopf prallt.

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  2. Hallo Herr Heck! Sie schreiben "Auch in den Medien ein Quantum Schadenfreude."
    "Klammheimliche Freude" trifft es eher!
    Sie erinnern sich eventuell noch an den RAF-Mord an Generalbundesanwalt Buback!?
    In einem "Nachruf" formulierte "Mescalero" (wie sich herausstellte der Deutschlehrer Klaus Hülbrock): „Meine unmittelbare Reaktion, meine ‚Betroffenheit‘ nach dem Abschuß von Buback ist schnell geschildert: Ich konnte und wollte (und will) eine klammheimliche Freude nicht verhehlen. ... “
    Genau das ist die Gesinnung die in Politiker-Tweets (mit wenigen Ausnahmen) und der Berichterstattung mehr als nur durchschimmert und ein weiterer Beleg für das menschenverachtende Denken welches sich mit Rudi Dutschkes "Marsch durch die Institutionen" in Deutschlands "Elite" breitgemacht hat!

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  3. @ dentix: Selbst mit Händen in der Tasche, eine solche Kopfverletzung zieht man sich nie und nimmer so einfach durch einen Sturz zu. Probieren sie es aus. Hände in die Taschen und sich stoßen lassen. Der Kopf geht in die gehobene Position, ihre Knie federn den Sturz ab, sie drehen sich seitwärts, eine Schulter federt ab, ggf. könnte es auch zu einer Verletzung der Hüfte kommen. Selbst ein ungelenker, plumper Mensch wie Frau Merkel; sie zog sich beim Sturz mit ihren Langlauf-Skiern eine Hüftverletzung, keine Kopfverletzung, zu. Bislang fragte keiner nach dem KTU oder dem gerichtsmedizinischen Gutachten. Beispiel: Untersuchungen haben zweifelsfrei ergeben, dass sich ein Linkenpolitiker aus MV seine Verletzungen selbst zugefügt hatte und sie nicht durch Fremdeinwirkungen entstanden sein konnten, wie er angab (Rechte hätten ihn angegriffen: https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/politik/rechte-schlaeger-oder-angriff-vorgetaeuscht-id14273846.html sowie, hoch interessant: Claas Relotius lässt schön grüßen: http://peter-nowak-journalist.de/tag/julian-kinzel/). Er wurde wegen Vortäuschen einer Straftat rechtskräftig verurteilt. Umgekehrt müssten auch im Fall Magnitz bereits Untersuchungsergebnisse vorliegen. Meine Frage: Können die Ermittlungsbehörden in Bremen nicht so professionell arbeiten wie die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern?

    Ferner: Ich frage ja nach dem KTU Bericht; Ist die Stelle, wie sie sagen vielleicht eine Bordsteinkante, im KTU Bericht erwähnt? Ich frage auch nach dem gerichtsmedizinischen Gutachten: Ist eine Rubbel-Theorie dort erwähnt?
    Marion Sönnichsen

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