von Julian Marius Plutz
Dümmlich nachgeplapperte Hamas-Propaganda und zustimmendes Nicken des „Tagesschau“-Moderators: Neues vom Antisemitischen Rundfunk DeutschlandDie Tatsache, dass die ARD-“Tagesschau” ein inzwischen Sündenpfuhl für antiisraelische Propaganda sind, ist ungefähr so neu wie die Erkenntnis, dass Twitter nun X heißt oder wahlweise, dass Raider sich nun Twix schimpft. Neu dagegen ist, dass Eduard von Schnitzler nicht mehr Eduard von Schnitzler heißt, sondern nun weiblich ist und auf den Namen Vera Rudolph hört. Doch während Sudel-Ede bis 1989 Propaganda für das DDR-Fernsehen machte, befleißigt sich die adrette Dame live aus dem ARD-Studio in Kairo der schlimmstdenkbaren judenfeindliche Agitation: Inmitten der größten Bedrohung des jüdischen Staates seit seiner Gründung berichtet Frau Rudolph da frohlockend, dass bei dem Luftschlag der israelischen Armee auf Führungskräfte der Hamas in Doha keiner der Protagonisten umgekommen sein soll, und stützt sich dabei auf Meldungen der Terrororganisation via Telegram – offenbar für die ARD eine valide Quelle, solange es dort gegen Juden und Israel geht.
Man erinnert sich in der ARD vielleicht noch dunkel daran (so wie ältere Herrschaften, dass Raider jetzt Twix heißt), dass die wahre Geschichte ein wenig anders war: Die Mörderbande Hamas mit ihren von Katar aus protegieren Führern waren die Lenker des Judenschlachtens vom 7. Oktober 2023. Noch mehr Juden an einem Tag zu töten hatten zuvor nur die NS-Vernichtungslager geschafft.
Zwangsfinanzierte Geschichtsverdummung
Doch mit solchen Kleinigkeiten der Geschichte hält sich die Bachelor-Absolventin in Publizistik (laut LinkedIn: Note 1,4) Vera Rudolph doch nicht auf; stattdessen folgt ihr Frontalangriff auf Israel: „Insgesamt muss man sagen, ist dieser Angriff ein eklatanter Verstoß gegen die Souveränität Katars.“ Davon abgesehen, dass man bemerkt, wie sehr Sudel-Vera die Souveränität Israels am After vorbeigeht – denn diese wurde von Doha aus am 7. Oktober 2023 aufs Massivste verletzt, wie auch schon davor mit jeder einzelnen von der Hamas abgefeuerten Rakete – verletzt sie hierbei auch journalistische Standards einer Korrespondentin. Denn es ist für eine solche überhaupt nicht die Aufgabe, Stunden nach einer noch nicht einmal verifizierten Meldung vorschnelle Einordnungen anzustellen oder aus dubiosen Quellen eine völlig perfide, weil unausgegorene israelfeindliche Wertung zu machen. Doch offenbar denkt es in ihr ganz so wie in ihrem geistigen Vorbild Ede von Schnitzler.
Doch Rudolphs Satz geht ja noch weiter: „Durch die Bank weg verurteilen die arabischen Staaten eben diesen Angriff. Ägypten beispielsweise fordert, den internationalen Druck zu erhöhen. Aber die arabischen Staaten müssen auch selbst an die Nase fassen, denn Jordanien und Ägypten, aber auch die Vereinigten Emirate haben ja selbst Friedensabkommen mit Israel und führen auch wirtschaftliche Beziehungen.“ In der ARD werden also jetzt Staaten, die mit Israel Frieden geschlossen haben, getadelt. Das muss man sich mal vorstellen. Ja, wie konnten es Staaten wie Jordanien, die Vereinigten Emirate und Ägypten bloß wagen, Friedensabkommen mit dem jüdischen Staat abgeschlossen zu haben, statt weiterhin den Terror und regelmäßige militärische Angriffe gegen Israel zu unterstützen?!? Laut Sudel-Vera hätten sie wohl besser schon gleich damals, als zur Staatsgründung Israels 1948 Jordanien und Ägypten, aber auch der Irak, Libanon und Syrien den neuen Staat angriffen, den Sack zumachen sollen!
Sudel-Vera gibt Futter für den saturierten Deutschen
War der 7. Oktober 2023 für die ARD-Lady also nur eine logische Konsequenz dieser Friedensabkommen? Wie man es wendet und dreht: Die zwangsfinanzierte Geschichtsverdummung der Kollegin ist offenkundig und hat Programm. Mit historischen Tatsachen und der Realität der vergangenen Jahrzehnte hat ihre Aussage nicht zu tun – und vor einem Millionenpublikum zur besten Sendezeit nichts verloren. Zur wahren Geschichte: Die Emirate hatten als letzter der drei Staaten im Jahr 2020 den von Rudolph skandalisierten Friedenspakt (im Zuge des Abraham-Abkommens) unterzeichnet; federführend war der damalige und jetzige US-Präsident Donald Trump im. Aufgrund der Unterschrift verzichtete Netanjahu darauf, Teile von Judäa und Samaria zu annektieren. Jordanien unterzeichnete bereits im Jahr 1994 mit Israel ein Friedensabkommen. Während die Situation zwar angespannt ist (die allermeisten sogenannten Palästinenser sind de facto Jordanier), hält der Frieden bis heute. Und selbst diesen fraglien Frieden kritisiert nun eine Dame, die für die ARD arbeitet, aus ihrem wohlklimatisierten Hotelzimmer in Kairo? Offenbar geht ihr die Entjudung des Nahen Ostens gar nicht schnell genug.
Ach ja, apropos Kairo: Mit Ägypten besteht übrigens das älteste Friedensabkommen der drei von Rudolph gescholtenen Länder. Bereits 1979 hatten beide Staaten in Washington unter Vermittlung von US-Präsidenten Jimmy Carter den Vertrag unterzeichnet; als erstes arabisches Land beendete damit der damalige Präsident Anwar as-Sadat den Kriegszustand zwischen seinem Land und dem Judenstaat, der seit der Gründung Israels im Jahr 1948 bestand. Im Jahr 1981 wurde Sadat von radikalen Moslems erschossen. Seine israelfreundliche Politik dürfte dabei eine große Rolle gespielt haben; die Argumente seiner Gegner (und Mörder) dürften so ziemlich dieselben gewesen sein wie die, die Vera Rudolph heute unwidersprochen in den “Tagesschau” verbreiten darf.
Sowas kommt von sowas: Belgisches Judenhasser-Musikfestival lädt Münchner Philharmoniker wegen israelischem Dirigenten aus
Wie kann eine Nahost-Korrespondentin des Ersten Deutschen Fernsehens die Zusammenhänge unterschlagen und die Täter-Opfer-Umkehr auf die Spitze treiben? Weil sie eben auf den gleichen kruden Pfaden wandelt wie ihr Lehrmeister im Herzen, Eduard von Schnitzler. Sudel-Vera macht das, was hirnverbrannte, indoktrinierte, doofstudierte Journalisten am besten können: Ihre völlig belanglose, weil einseitige und unreflektierte Meinung zur besten Sendezeit dem saturierten Deutschen vor den Latz zu kotzen. Und der kann dann sagen, weil es die “Tagesschau” ja gesagt haben: Israel ist Schuld!
Der latente Antisemitismus der öffentlich-rechtlichen Kanäle fällt in eine judenfeindliche Grundstimmung, die Europas Linke in ganz Europa erzeugt haben und die von Universitäten über die Medien und Feuilletons bis in den Kulturbetrieb hineinwabert. Gerade lud das Flanders Festival Ghent die Münchner Philharmoniker auf Druck von Aktivistengruppen und der belgischen Politik vom geplanten Konzert am 18. September in Gent aus – weil deren designierter Chefdirigent, der in Tel Aviv geborene Lahav Shani, auch Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra ist. Was hier passiert, ist nichts anderes als das, was am Vorabend von Auschwitz geschah. Es ist die Ausgrenzung, gruppenbezogene Diskriminierung und Entrechtung von Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion oder Beziehung zu einem dämonisierten Volksfeind. Und eben dieses geistige Klima des Hasses wird in Deutschland von Propagandamedien wie der ARD geschürt. Vera Rudolph kann stolz auf sich sein.
Ich habe zufällig in die Sendung reingezappt gehabt und mir blieb die Spucke weg. Ein Kommentar direkt aus dem SS-Hauptquartier und Heydrich. Ekelhafter öffentlich-rechtlich finanzierter Judenhass. ARD = Antisemitischer Rundfunk Deutschland passt wie Faust auf Auge.
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