Mittwoch, 12. Juni 2019

Rot-rot-grüne Einheitsfront in Berlin - ein Senat der Schande...

von Thomas Heck...

Schlimm genug, dass in Berlin die Nachfolgeorganisation der mauermordenden SED-Partei mit ihm Rathaus sitzt. Noch schlimmer wird es, wenn die Sozialdemokratie mit denen und mit den Grünen gemeinsame Sache macht und seit Jahren demonstriert, wie man eine an sich prosperierende Stadt komplett an die Wand fahren kann. 

Und da rede ich noch gar nicht von den Milliarden an Steuergelderm, die dieses unfähige Pack im Roten Rathaus bei Nichtbau des BER versenkt. Da rede ich auch nicht von einer Wohnungsnot, wie man es nur von der sozialistischen DDR kannte oder heute von Venezuela. Da rede ich noch nicht mal von rechtsfreien Räumen in Berlin, die verhindern, dass Juden ganz offen mit Kippa durch Neukölln laufen könnten. Da rede ich noch nicht mal von den rotlackierten Chaoten der Rigaer Strasse, die in ihrem Hass schon mal einen Bus mit Krebskranken angreifen, weil sie dort Investoren und Immobilienhaie vermuteten. Davon rede ich schon gar nicht, weil das in dieser unseren Hauptstadt zur Normalität gehört.

Dass Berlin schon lange nicht mehr USA-freundlich gesonnen ist, hat auch nicht erst mit der Regierung Merkel zu tun, die ja auch nichts unversucht lässt, dem "Freund" in Übersee ans Bein zu pinkeln. Linke und Grüne und eine SPD jetzt noch einen draufgesetzt. Anlass ist das 70jährige Jubiläum der Berliner Luftbrücke.


Historische Rosinenbomber sind zur Tournee durch Deutschland aufgebrochen und werden stürmisch gefeiert. Nur in Berlin dürfen sie nicht landen. Das hat der rot-rot-grüne Senat verhindert.

Die große Show hat begonnen: In Deutschland wird das 70. Luftbrückenjubiläum gefeiert. 20 Original-Rosinenbomber sind eingetroffen.

Die Maschinen fliegen alle wichtigen Orte der Luftbrücke an, in Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Nur in Berlin, dem wichtigsten Ort von allen, dürfen sie nicht landen. Der Senat hat keine Genehmigung erteilt.

Die große Party begann am Pfingstmontag auf dem US-Stützpunkt in Wiesbaden-Erbenheim. 18 Maschinen wurden auf einem Volksfest mit mehr als 32.000 Besuchern gefeiert. Die Bomber flogen über dem Fest, wackelten mit den Tragflächen und warfen die berühmten Fallschirme mit den Süßigkeiten ab, ganz wie 1948/49 über Berlin-Tempelhof.

Ähnliche Spektakel sind die ganze Woche über geplant. Erst in Faßberg (Niedersachsen). Von hier wurde die Kohle nach Berlin geflogen. Dann in Jagel (Schleswig-Holstein). Hierhin wurden hungernde Kinder zur Erholung ausgeflogen. Und schließlich auf dem Fliegerstützpunkt der Luftwaffe in Nordholz (Landkreis Cuxhaven).

Die Bomber kommen aus den USA, England und anderen Ländern, sie sind in Privatbesitz oder gehören historischen Luftfahrtvereinen. Zum krönenden Abschluss ihrer Tournee wollten sie am 15. und 16. Juni in Tempelhof landen.

Die Piloten kamen bereits zur Besichtigung und stellten fest, dass sich die Rollbahnen noch in einem sehr guten Zustand befinden. Technisch wäre die Landung möglich gewesen. Man hätte das Tempelhofer Feld nur kurzfristig mal sperren müssen, weiter nichts.

Doch die zuständige Verkehrsverwaltung (Senatorin: Regine Günther) sagte „nein“ und verwies auf die Tempelhof-Abstimmung, nach der das Feld öffentlich zugänglich bleiben muss. Aber das wäre es ja auch geblieben. Es sollte ja ein Volksfest für die Rosinenbomber geben. Diente das Tempelhof-Gesetz nur als Vorwand?

Dann geschah das Erstaunliche: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mischte sich nicht ein. Er ergriff nicht die Initiative, er rührte keinen Finger, um die Landung der Maschinen doch noch zu ermöglichen.

Müller blieb auch dann noch untätig, als sich der „Verein Luftbrücke 70“, der die Rosinenbomber-Show organisiert, an den Flughafen Tegel wandte. Hier hätten die Flugzeuge im militärischen Teil landen können. Aber auch die Flughafen GmbH lehnte ab. Oberster Chef dieser Firma ist Engelbert Lütke Daldrup, ein Vertrauter von Michael Müller.

Und so kommt es, dass am Wochenende 18 Rosinenbomber mit vier Begleitflugzeugen nur über Berlin hinweg fliegen werden. Am Sonnabend zwischen 16.30 und 18.30 Uhr und am Sonntag von 14.30 bis 17.00 Uhr.

Sie werden hier nicht landen und keine Fallschirme mit Schokolade abwerfen und man wird keine Piloten sehen und es wird kein Volksfest geben.

Der Senat hatte sein eigenes Fest schon am 12. Mai gefeiert, ohne Absprache mit dem „Verein Luftbrücke 70“ und ohne Rosinenbomber.



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