Montag, 30. Juli 2018

SPD doch rassistisch...

von Thomas Heck...

Für die SPD sind alle Proletarier gleich. Naja, nicht so ganz richtig. So lehnt die SPD Hagen zur Zeit Aufnahme-Anträge von Menschen mit Migrationshintergrund ab, um sich vor Unterwanderung zu schützen. Kaum zu glauben. Oder wollte hier ein türkisch-stämmiges SPD-Mitglied mit gefälschten Mitgliedsbewerbungen punkten? Gibt es gar ein Bonus-Sytem für geworbene Mitglieder? Gar eine Mitropa-Kaffeemaschine für jedes Mitglied? Eine Partei am Abgrund macht auch absurde Dinge. Zum Beispiel Andrea Nahles zur Parteivorsitzenden wählen, mit einem Martin Schulz aufrecht in den Untergang reiten. Sozis halt. Alles Rassisten.



Ärger um abgelehnte SPD-Mitgliedsanträge in Hagen

Von Peter Fischer
  • SPD Hagen lehnt Aufnahme-Anträge ab
  • Abgelehnte Bewerber haben Migrationshintergrund
  • SPD in Hagen fürchtet Unterwanderung
Die Hagener SPD hat 55 Partei Aufnahmeanträge auf einen Schlag abgelehnt. Das hat SPD-Geschäftsführer Claus Homm dem WDR am Donnerstag (26.07.2018) bestätigt. Der Grund dafür seien "Auffälligkeiten" und "Ungereimtheiten", die es in den Aufnahme-Anträgen gebe. Möglicherweise seien sogar Unterschriften gefälscht worden, erklärte Homm. 

Parteimitglied wirft Unterbezirk Rassismus vor

Die meisten Personen, die SPD-Mitglieder werden wollen, aber abgelehnt wurden, haben einen Migrationshintergrund. Ein türkisch-stämmiges Parteimitglied hatte sie ermuntert, parteipolitisch aktiv zu werden. Viele wohnen in Wehringhausen, einem Hagener Stadtteil, der immer wieder durch Kriminalität und Verschmutzung Schlagzeilen macht.

Das will der türkische Partei-Genosse auf politischer Ebene ändern und sucht sich seit Jahren dafür Verbündete. Deshalb seine intensive Anwerbung neuer SPD-Mitglieder, erklärte das Parteimitglied dem WDR telefonisch, weil er sich zurzeit in der Türkei aufhält. 

 Hagener SPD hat Angst vor Unterwanderung

Dass jetzt so viele Aufnahmeanträge vom SPD-Unterbezirk abgelehnt wurden, kann sich der Anwerber nur so erklären: Die altgedienten Partei-Mitglieder fürchten einen zu großen Migranten-Anteil in der Ortspartei. Für den türkischen SPD-Mann, der seit 1986 in Hagen lebt, grenzt das an Rassismus in der eigenen Partei. 

Diesen Vorwurf weist SPD-Geschäftsführer Claus Homm zurück. Er spricht allerdings davon, dass sich die Partei vor "Unterwanderung" schützen müsse. Und wenn dieser Verdacht bestehe, würden bestimmte Bewerber abgelehnt.

Abgelehnte Bewerber können noch Einspruch erheben

Die 55 SPD-Mitgliedsbewerber können aber Einspruch erheben. Davon haben laut Homm erst wenige Gebrauch gemacht. Vor Ablauf der Einspruchsfrist, Mitte August 2018, will die SPD ihre Ablehnungs-Bescheide nicht näher begründen.


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