Sonntag, 8. März 2026

Juden im Stress: Mossad, Lobby, Einheitsbrei

von Mirjam Lübke

Was man über Juden so alles zu wissen glaubt…



Das auf dem Foto oben Itzhak Rubinstein. Itzhak ist gerade in seinem Sessel vor Erschöpfung eingeschlafen, da die politische Weltlage Juden derzeit ein schwer zu bewältigendes Multitasking-Pensum aufbürdet: Er muss Lobbyarbeit für den Zionismus betreiben, für den Mossad Bomben in Kuweit legen, sich jederzeit bereithalten, um sich für Groß-Israel in Marsch zu setzen und nebenher noch den Talmud studieren, seine arbeitende Frau im Haushalt unterstützen, essen und schlafen. Denn der Mossad zahlt nicht immer pünktlich für seine Leistungen, das kann ich selbst bestätigen: Mein Lohnscheck ist diesmal auch wieder in der Post verlorengegangen. Wenn man dann noch wider Erwarten nicht mit den Rothschilds verwandt ist oder in Jeffrey Epsteins Testament bedacht wurde, wird es knapp zum Monatsende. Wir haben derzeit wieder Personalmangel bei der jüdischen Weltverschwörung, da wird jedem einzelnen viel abverlangt.

Es fällt schwer, nicht sofort laut “Antisemitismus!” zu rufen, wenn man solche oder ähnliche Vorstellungen im Netz liest, die dazu noch mit inbrünstiger Überzeugung vorgebracht werden. Die Beweisführung bewegt sich irgendwo zwischen “das weiß man doch” und “das ist schon seit Jahrtausenden so”. Bedarfsweise sucht man sich passende Zitate (ob echt oder nicht, ist egal) die das Geglaubte scheinbar “beweisen”, sofern das möglich ist – denn, klar, die sinistere jüdische Weltverschwörung operiert natürlich geheim, deshalb liegt es in der Natur der Sache, ihr nichts nachweisen zu können – aber genau das wird dann in der Vorstellung des “Wissenden” zum Nachweis ihrer Böswilligkeit herangezogen. Es herrscht das Bild eines vom Fließband laufenden Einheitsjuden vor, gleichgeschaltet in seinen Ansichten und jederzeit bereit, für eine ominöse Elite notfalls auch in einer Kamikaze-Aktion zu sterben, um einen übergeordneten Plan zu erfüllen. Eine ältere Dame fragte einen jüdischen Arzt aus meinem Bekanntenkreis einmal, ob das Gerücht stimme, die Juden legten ihren Toten einen Hammer in dem Sarg, um im Jenseits noch einmal Jesus ans Kreuz schlagen zu können. Immerhin hatte diese Dame erkannt, wie wenig ihr über Jahre erworbenes “Wissen” ihrer persönlichen Erfahrung übereinstimmte,und nachgefragt. Da trifft einem im ersten Moment erstmal der Schlag und man möchte hemmungslos herumbrüllen, was für ein himmelschreiender Blödsinn das sei; allerdings reißt man sich dann doch zusammen und sagt sich: Da gibt es zumindest den Hauch einer Chance, ins Gespräch zu kommen.

Alles Teil des Plans

Besonders das amerikanische Judentum hat es den “Zionismusexperten” angetan. Denn dort sitzt vorgeblich jene übermächtige Lobby, welche für jedes nur denkbare Unheil auf der Welt zuständig ist und dem Mossad in jeglicher Hinsicht gleichzieht, was ihre Raffinesse angeht. Vom ZDF bis zum Vatikan wird dort alles manipuliert, was sich für Geld kaufen lässt, wobei gerade das ZDF seine Propagandaarbeit für den jüdischen Staat geschickt hinter pro-palästinensischen Fake-News verbirgt. Die Medien sind gar nicht durchgängig auf der Seite der israelischen Politik? Der Israelhasser weiß: Das ist alles Teil des Plans. Nun gibt es in den USA tatsächlich finanzstarke Israel-Lobbyisten, wie etwa die berühmt berüchtigte AIPAC. Das allerdings hat den Nachrichtenwert des sprichwörtlichen Reissacks, der in China vom Fahrrad fällt. Internationale Lobbyarbeit ist gewiss keine israelische Spezialität: In den USA müssen sich internationale Lobbyorganisationen seit einigen Jahren in einem Register eintragen lassen. In der Top 10 taucht Israel noch nicht einmal auf – an der Spitze steht Liberia, dicht gefolgt von China. Offensichtlich gibt es auch eine “liberianische Weltverschwörung” von der bislang niemand etwas wusste – was auch immer ihre Ziele sind. Lobbyskandale gab es auch in Deutschland schon zuhauf, etwa die Aserbeidschan-Connection der CDU oder Annalena Baerbocks Verbindungen zur iranischen CARPO und dem Khomeini-Neffen Ali Tabatabai. Der protzte allerdings mit seinen Beziehungen zum deutschen Außenministerium ein wenig zu sehr herum, was dann sogar Baerbock peinlich wurde.

In den USA mag es also die AIPAC geben, aber es bleibt die Frage: Wen erreicht sie? Das amerikanische Judentum kennt keine Einheitsgemeinden, wie sie in Deutschland noch vielfach üblich sind. Salopp gesagt: Es gibt dort so viele jüdische Unterabteilungen wie es Juden selbst gibt. An beiden Enden dieses Spektrums ist die Bindung an Israel längst nicht so stark, wie sich das der handelsübliche Antisemit gemeinhin vorstellt. Die streng religiöse, allerdings recht kleine Gemeinschaft der Satmarer Chassidim lehnt den Staat Israel mit voller Inbrunst ab, da die Gründung erst nach dem Erscheinen des Messias statthaft sei und von Gott selbst eingeleitet werden müsse. Recht bekannt in Deutschland ist Deborah Feldman, die Autorin des Buches “Unorthodox”: Sie floh aus einer unglücklichen Ehe zu ihrer Mutter in Berlin und wandte sich vom Chassidismus ab. Ein bisschen Satmar steckt aber noch immer in ihr: Sie ist gern gesehene “jüdische Stimme” gegen Israel.

Innere Ablösung vom Zionismus auch bei Reformjuden

Auch im säkularen amerikanischen Judentum gibt es diese Stimmen zuhauf: Man denke nur an Bernie Sanders, der gern mit Palästina-Aktivisten wie Rashida Tlaib zusammenarbeitete. Oder die feministische Ikone Judith Butler, die den 7. Oktober 2023 als “Akt des Widerstandes” feierte, inklusive der durch die Hamas begangenen Vergewaltigungen. George Soros – der an seine jüdische Herkunft nur ungern erinnert wird – unterstützt pro-palästinensische NGOs in Israel, und selbst der verblichene Jeffrey Epstein hielt es eher mit der linken israelischen Opposition. Epstein und Netanyahu standen nie miteinander in Verbindung – Netanyahu rieb vielmehr seinem Konkurrenten Ehud Barak schon 2019 dessen diesbezüglichen Kontakte unter die Nase. Es mag hier zwar auch hier eine Menge Geld fließen – aber nicht immer in die Richtung, die man sich gemeinhin vorstellt. Und innerhalb des Reformjudentums hat ebenfalls eine innere Ablösung vom Zionismus stattgefunden, es ist aber in diesem Falle kein Hass auf Israel, sondern lediglich die Devise “Zion ist, wo Juden leben”. Man spendet mal privat was, fliegt auch mal in den Urlaub nach Israel und pflückt dort im Kibbuz Orangen, aber das Gefühl, in den USA einen sicheren Hafen und eine dauerhafte Heimat gefunden zu haben, überwiegt.

Europäische Juden empfinden – gerade auf Grund des zunehmenden Antisemitismus – dieses Sicherheitsgefühl nicht im selben Ausmaß; wir sind dankbar, im Notfall ein Ausweichquartier zu haben. Sicher ist man dort zwar auch nicht unbedingt, aber man weiß: Hier wird wenigstens alles getan, um jüdisches Leben zu schützen. Deshalb kann man auch über Theorien, der Mossad und die Regierung Netanyahu hätten den Hamas-Überfall 2023 bewusst in Kauf genommen, nur den Kopf schütteln. Ähnliche Theorien gab es auch schon über den Holocaust, der angeblich von “jüdischen Eliten” befördert wurde, um die Staatsgründung Israels voranzutreiben; sie werden immer mal wieder in die Welt gesetzt, um Rechtfertigungen für antisemitische Verbrechen zu generieren. Es kann und darf einfach nicht sein, dass Juden etwas nicht unter Kontrolle haben, vielleicht auch deshalb, weil ihnen die Mittel fehlen, sei es personell oder logistisch. Das heißt nicht, dass es in der israelischen Politik keine Fehlentscheidungen um den 7. Oktober gegeben hätte; alle während der Feiertage verfügbaren Kräfte auf Drängen kleiner Splitterparteien nach Norden oder in Richtung des Westjordanlandes abzuziehen, war eventuell eine solche – doch darin Absicht zu wittern ist schon eine steile These.

Westlicher Schlingerkurs zwischen Postkolonialismus und Islam-Appeasement

Vielleicht hat gerade das Vorgehen der Hamas zum derzeitigen entschlossenen Militärschlag gegen den Iran geführt: Durch Verhandlungen war die israelische Regierung in Sicherheit gewogen worden – und eben das führte dazu, bei bestimmten Gruppierungen jetzt nicht mehr auf fruchtlose Gespräche zu setzen. Da geht einem irgendwann einfach die Puste aus. Der absurdeste Gedanke ist aber wohl, dass Juden bei solchen Opfergängen freiwillig wie eine ferngesteuerte Roboterarmee mitmachen würden. Sein Leben bei der Verteidigung Israels zu riskieren, ist das eine; es resultiert aus dem Willen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Einen Knopf, der dazu führt, dass eine so vielfältige Gemeinschaft wie die der Juden sich widerstandslos auf Geheiß einer ominösen Elite zur Schlachtbank führen lässt, wird man aber kaum finden. Das ist in den letzten Jahren eher zu einer Spezialität des Westens geworden, der einen dauerhaften Schlingerkurs zwischen Postkolonialismus und Islam-Appeasement fährt. Ist dieses Appeasement vielleicht die Wurzel allen Übels? Schließlich ist es einfacher, sich gegen einen kleinen Mittelmeerstaat mit 9 Millionen Bürgern zu stellen als gegen die muslimische Welt, die nicht nur über mehr Land, sondern auch weitaus mehr Menschen verfügt. Da bringt man sich doch lieber rechtzeitig in Sicherheit.

Mancher Leser wird auch diesen Text wieder für eine Ausgeburt zionistischer Propaganda halten – auch wenn der Scheck vom Mossad noch immer nicht im Briefkasten liegt. Tatsächlich wird man von Israelhassern immer wieder gefragt, was man denn für seine Posts bekäme. Die günstigste Einschätzung liegt derzeit bei sieben Euro. Es ist schon seltsam, wenn Antisemiten glauben, dass wir, die doch angeblich so gierig sind, uns für so ein bisschen Geld an den PC setzen würden. Aber als Antisemit muss man eben lernen, Widersprüche aushalten zu können… sonst funktionieren die eigenen Theorien nicht mehr.


ZDF-Mitarbeiter attackieren Maulwurf-Kollegen

von Thomas Heck

Dass für mich das ZDF ein antisemitischer Dreckssender ist, der abgewickelt gehört, daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Die Lügereien, der Israelhass, die Manipulationen, der offene Beschiss in der Berichterstattung wie zuletzt bei dem KI-Skandal sind eben keine Einzelfälle, sondern systemisch, mit Vorsatz. Sie liegen in der DNA des ZDF.

Nur durch Soziale Medien konnten solche Vorfälle aufgdeckt und dokumentiert werden. Das erklärt auch, warum die linksgrünqueerversifften GEZ-Medien die freie Rede hassen. Wenn dann noch Informationen aus dem Inneren Kreis nach außen dringen, reagiert die öffentlich-rechtlichen Hetzer ziemlich dünnhäutig, wie Einblicke in das Intranet des ZDF jetzt zeigen. Insider sind eben nur dann gerne gesehen, wenn sie nicht die eigene Macht angreifen.

Es zeigt sich, dass es zwar eine Reformbedürftigkeit gibt, eine Reformfähigkeit aber nicht besteht, ein Reformwillen schon gar nicht. Daher muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk restlos abgewickelt werden, vor allem muss seine GEZwangsfinanzierung abgeschafft werden. Auch das ZDF hat Grundrechte, soll seine Hetze, seinen Judenhass weiter verbreiten dürfen. Aber ich will nicht mehr gezwungen werden, Antisemiten vom Schlage einer Dunja Hayali und viele andere finanzierungen zu müssen.

Nach dem KI-Skandal gibt es jetzt internen Zoff beim ZDF



Je größer der Kreis der Eingeweihten, desto größer die Gefahr eines Lecks: Diese Erfahrung musste jetzt das ZDF machen. Der Fernsehsender hielt eine Krisensitzung mit hunderten von Teilnehmern ab. Später landeten Ausschnitte daraus beim Nachrichten-Portal „Nius“. Die Wut darüber ist offenbar enorm. Innerhalb der Belegschaft ist sogar von „Krieg“ die Rede, der gegen das ZDF geführt werde.

Hintergrund ist der KI-Skandal beim „heute-Journal“ Mitte Februar. Damals berichtete der Sender von Festnahmen durch die US-Einwanderungsbehörde ICE. Nur: Die gezeigten Szenen hatte es nie gegeben, eine Redakteurin hatte sie mit künstlicher Intelligenz erstellt. Danach versagte auch noch die Kommunikation, es war zunächst von „technischem“ Versagen die Rede. Erst später räumte das ZDF den Fake ein. Da war der Reputationsschaden allerdings schon perfekt und der Skandal Thema bei der folgenden Betriebsversammlung. Für den aktuellen Ärger sorgt jetzt, dass das dort Gesagte den Weg in die Nachrichten von „Nius“ fand.

Nachricht im ZDF-Intranet: Kollegen „ins Gesicht gespuckt“

Der „Spiegel“ berichtet von einer Nachricht im ZDF-Intranet. Dort geht ein Mitglied des Personalrats den mutmaßlichen Informanten in aggressivem Tonfall an: „Du hältst Dich für einen Helden, weil Du es dem ZDF und den Chefs mal ‚so richtig gezeigt hast? Hast Du das wirklich?“, schreibt er. Der Hinweisgeber habe „Leute mit Infos gefüttert, die nur ein Ziel haben: ARD und ZDF zu schaden“. Weiterhin habe die unbekannte Quelle damit Kollegen „ins Gesicht gespuckt“, und „Portalen preisgegeben, die einen Krieg gegen uns führen“. Intern findet die martialische Ansage offenbar Gefallen: Laut „Spiegel“ reagierten fast 600 Mitarbeiter mit einem Daumen nach oben – interner Rekord!

Tatsächlich ist das „nichtöffentlich gesprochene Wort“ in Deutschland rechtlich geschützt. Heißt: Wer andere ohne Erlaubnis aufnimmt, macht sich unter Umständen strafbar. Trotzdem muss der Informant wohl nicht fürchten, enttarnt zu werden. Denn: Hinweisgeber zu schützen, ist unter Journalisten Ehrensache. Vor Gericht dürfen sie sogar die Auskunft verweigern, wenn eine Quelle dadurch enttarnt werden könnte. Somit weiß wohl nur „Nius“, wer der anonyme Maulwurf beim ZDF ist.


Verfolgungsjagd in Berlin: Schüsse aus fahrendem Auto - am Ende wurden die Täter wieder auf freien Fuß gesetzt...

von Thomas Heck...

Manche Nachrichten lassen einen sprachlos zurück. Da randalieren zwei Schmutzlappen auf der Strasse, einer trägt eine Schußwaffe (ich wette, die üblichen Gestalten), lösen einen Großeinsatz der Polizei aus, versursachen einen Verkehrunfall mit einem Auto mit gefälschten Kennzeichen, flüchten vom Unfallort, werden verfolgt, schießen auf die Polizei, rammen eine Laterne, flüchten in den Keller eines Hauses, werden dort gestellt und festgenommen, verletzen dabei eine Polizistin. Soweit so üblich hier in Berlin. Doch es wird keine Untersuchungshaft angeordnet. Sie werden umgehend wieder auf freien Fuß gesetzt.

DAS ist das Berlin eines Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, seiner CDU und dem Koalitionspartner SPD. Dieses Jahr sind Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Polizisten noch diese beiden Parteien wählen, Grüne und Linke ebenso nicht. Man darf gespannt sein, wie sich die politische Landschaft ändert. Solche Skandale müssen sich auswirken. Doch hier wundert sich nicht mal die berichtenden Berliner Zeitung.

Berliner Polizei mit Blaulicht unterwegs



Filmreife Szenen in Grunewald: Zwei Männer haben sich mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd geliefert und auf die Beamten geschossen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatten Zeugen am Donnerstag, kurz vor 17 Uhr, die Polizei zur Fontane- Ecke Hagenstraße gerufen. Sie hatten dort zwei Männer gesehen, die auf der Straße randalierten und von denen einer eine Schusswaffe trug.

Die Männer stiegen dann in einen Kleinwagen und fuhren davon. Weitere Anrufer meldeten der Polizei kurz darauf von verschiedenen Orten, dass zwei Männer aus einem fahrenden Auto heraus mit einer Waffe geschossen hätten. Auf der Königsallee kollidierten die Flüchtigen mit ihrem Wagen mit einem weiteren Auto, als sie dieses überholten. Sie flüchteten vom Unfallort.

Durch weitere Zeugen konnte die Polizei die Fluchtroute näher bestimmen, sodass Einsatzkräfte in Zivil die beiden Männer sichten und ihnen hinterherfahren konnten. Dabei schoss der Beifahrer, ein später identifizierter 44-Jähriger, mit einer Faustfeuerwaffe wiederholt gezielt auf die nachfolgenden Beamten, die aber unverletzt blieben.

Plötzlicher Halt am Laternenmast

Bei der weiteren Flucht fuhren die Männer von der Königsallee auf die Caspar-Theyß-Straße und auf dieser in Richtung Bismarckplatz. Auf dem Bismarckplatz prallte ihr Auto gegen einen Laternenmast. Die Insassen flüchteten zu Fuß in ein Mehrfamilienhaus an der Bismarckallee.

Dort verbargen sie sich im Keller. Die Polizei umstellte das Haus. Vorsichtig drangen die Einsatzkräfte nun in die Kellerräume ein. Sie konnten die Täter aufspüren und überwältigen. Einer der beiden, der 35-jährige Fahrer des Wagens, leistete nach Angaben der Polizei so erheblichen Widerstand, dass er eine Polizistin im Gesicht und an einer Hand verletzte. Die Beamtin konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.

Anschließend brachten die Beamten die beiden Männer in Polizeigewahrsam. Wie sich herausstellte, waren sie alkoholisiert. Nach den Blutentnahmen und der Abgabe der Fingerabdrücke ließ die Polizei sie laufen.

Gewerkschaft bezeichnet Vorfall als besorgniserregend

Im Fluchtauto fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und sie stellten diese sicher. Die am Auto angebrachten Kennzeichen waren gefälscht. Das Auto wurde sichergestellt. Beide Männer müssen sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Sachbeschädigung, eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Urkundenfälschung verantworten.

Samstag, 7. März 2026

Erfolgreich ignoriert und medial verdrängt: Die Ermordung Quentin Deranques durch Antifa-Todesschwadronen in Lyon

von Redaktion Ansage

Der 23-jährige Quentin Deranque wurde einem feigen Antifa-Mob totgetreten



Wie in Deutschland, kommt es zunehmend auch in Frankreich zum blutigen und inzwischen sogar mordgierigen Terror durch die neue SA, die sich in von der Unisono-Presse geförderter Perversion „Antifa“ nennt. In Deutschland gab es solche Mordanschläge auf den AfD-Abgeordneten Frank Magnitz in Bremen, auf den oppositionellen Gewerkschaftler Andreas Ziegler in Stuttgart und auf den NPD-Jugendorganisations-Vorsitzenden Paul Rzehaczek in Eilenburg, nicht zu vergessen die Gewalttaten der “Hammerbande”; in Lyon war es vor drei Wochen in Lyon der kaltblütige Mord auf offener Straße an Quentin Deranque, 23 Jahre alter Student der Mathematik und Informatik. Während die Deutschen bis zum Erbrechen wochen- und monatelang in Presse und Glotze mit Empörungsberichten über Opfer der US-Abschiebungbehörde ICE traktiert wurden, erfahren sie aus hiesigen “Wahrheitspresse” praktisch nichts darüber, was in ihrem unmittelbaren Nachbarland geschieht – vor allem dann nicht, wenn es die Staatspropaganda hier wie dort stören könnte. In solchen Fällen trennt uns – wie einst schon bei den Gelbwesten-Protesten – ein wahrhaft Eiserner Vorhang der Nachrichtenblockade von den Geschehnissen jenseits von Rhein und Saar.

Was war an jenem 12. Februar in Lyon geschehen? Sieben junge Frauen der Frauengruppe Némesis friedlich hatten friedlich, nur durch Ausrollen eines Transparents auf der Straße vor dem Universitätsinstitut für Politik, gegen eine Veranstaltung protestiert, die dort von der Europaabgeordneten Rima Hassan von La France insoumise (LFI), jener der deutschen Linkspartei entsprechenden Partei von Jean-Luc Mélenchon, abgehalten wurde – in Universitätsräumen, die genauso wie in Deutschland jeder als “rechts” diffamierten Ansicht seit Jahren eisern verschlossen sind. Die jungen Némesis-Frauen wurden – gerade so, als wäre es eine Veranstaltung der AfD bei uns – sofort von einem etwa 50-köpfigen Mob der Antifa angegriffen, der ihnen das Transparent wegriss und zwei der Frauen zu Boden schlug. Weil solche Angriffe längst auch in Frankreich an der Tagesordnung sind und auch hier zu befürchten waren (die französische Antifa ist mit der LFI ähnlich eng oder sogar noch enger verbandelt wie die deutsche mit der hiesigen Linken!), hatte sich eine Gruppe von etwa fünfzehn jungen Männern in der Nähe aufgehalten, die die Frauen für eben den Fall schützen wollten, dass sie körperlich angegriffen würden. Zu dieser Gruppe gehörte auch Quentin Deranque – und das sollte sein Todesurteil sein.

Brutal zu Tode gelyncht

Denn bevor er und seine Freunde den Némesis-Frauen helfen konnten, drängte der Antifa-Mob sie gezielt abdrängte und attackierte sie ebenfalls körperlich. Den Frauen und Unterstützern von Némesis gelang es, vor der Übermacht an Schlägern zu fliehen, woraufhin sie von einem vermummten und mit Stöcken bewaffneten Antifa-Trupp noch durch mehrere Straßen verfolgt wurden, bis sie sich schließlich in Sicherheit bringen konnten; ihre in eine andere Richtung geflohenen männlichen Unterstützer wurden an einer Straßenecke von den Antifa-Schlägern eingeholt. Sie konnten dort ihre Verfolger dort noch einmal kurz abwehren und versuchten erneut zu flüchten – leider jedoch in all dem Durcheinander in verschiedene Richtungen, wodurch sie sich weiter aufspalteten. Quentin Deranque und zwei seiner Freunde versuchten, durch eine schmale menschenleere Wohnstraße zu entkommen. Dort aber holten etwa 15 der Antifa-Schläger sie ein. Sie warfen das Trio zu Boden und schlugen und traten hemmungslos auf die nun wehrlosen Opfer ein.

Trotz der auf sie einprasselnden Tritte und Faustschläge – mutmaßlich mit Quarzsandhandschuhen –, gelang es Quentins beiden Freunden gerade noch, wieder auf die Beine zu kommen und um ihr Leben zu rennen. Quentin jedoch hatte keine Chance. Während mehrere Antifa-Schergen in unmittelbarer Umgebung Schmiere standen, wurde er zu Boden gepreßt, während andere ihn mit zahlreichen, gezielt gegen seinen Kopf ausgeführten Fußtritten grausam töteten. Mit ihren Stiefeln zertrümmerten die Mörder seine rechte Schläfe und zerquetschten seinen Schädel samt Gehirn. Nach getanem Mordwerk flüchteten die Täter gemeinsam und ließen lebloses Opfer auf der Straße liegen. Zufällig jedoch filmte ein Anlieger die Tat von seinem Balkon aus: die Filmaufnahme gelangte ins Internet (siehe etwa hier)und sorgte in Frankreich für ungeheure Empörung (nachfolgend ein Screenshot der grausamen Szene).


Diesem erschütternden, zufällig entstandenen Beweismaterial war es überhaupt zu verdanken, dass die französischen Mainstreammedien den Mord selbst als solchen nicht leugnen oder verschweigen konnten, und dass auch das ansonsten routinierte Umlügen zum Totschlag in einer bedauerlicherweise eskalierten „Schlägerei“ nicht verfing – obwohl die deutschen Medien, so sie überhaupt berichteten, genau dies taten und dabei vor allem betonten, dass Deranque Rechtsradikaler oder -extremist gewesen sein, um größtmögliches Verständnis für die Tat zu erwecken (so wie dies auch von Dunja Hayali und anderen Staatsjournalisten hierzulande nach dem Mord an Charlie Kirk 2025 praktiziert worden war).

Zumindest in Frankreich, wo die öffentliche Anteilnahme deutlich größer war, wurde durch das Video des Anwohners und die anschließenden Ermittlungen auch bekannt, daß die mutmaßlichen Mörder fast alle zu der Antifa-Organisation “Jeune Garde Antifasciste” („Junge Antifaschistische Garde“) gehören, deren – selbst wegen Körperverletzung vorbestrafter – Anführer Raphaël Arnault für die LFI im Parlament sitzt (!) und ein Vertrauter von Mélenchon ist. Offiziell war seine Organisation zwar wegen ihrer schon seit Jahren verübten Gewalttaten schon vor mehreren Monaten von Macrons Innenminister verboten worden – doch die Regierung sah durch die Finger und tat nichts, um dieses Verbot durchzusetzen. Als Folge davon konnte die “Jeune Garde” nun ungehindert den Mord von Lyon begehen. Inzwischen kam heraus, dass Arnault sogar drei der Tatverdächtigen als seine “parlamentarischen Assistenten” auf Steuerzahlerkosten beschäftigte – zwei davon unter falschem Namen. Das folgende Fotos zeigt Arnault bei einer seiner Hetzreden:

Ein echter (Links-)Faschist: Antifa-Führer Raphaël Arnault von der „Jeune Garde“



Auch wenn die Spur von den Mördern eindeutig ins Umfeld der LFI führt, die die “Jeune Garde” auch nach dem Mord an Quentin weiterhin als “Antifaschisten” verherrlicht (ganz ähnlich, wie dies hierzulande etwa das Linken-Hausblatt “Junge Welt” die blutigen Verbrechen von Lina Engel, Maja T. und der besagten “Hammerbande” als „Antifaschismus“ hinstellte –, wird die gesamte Antifa in Frankreich seit vielen Jahren von sämtlichen Regierungsparteien gefördert (wenn auch nicht in einem ähnlich perversen Ausmaß wie der linke NGO-Komplex in Deutschland), zudem von der Justiz mit Straflosigkeit belohnt und von der Einheitspresse gedeckt. Also im Prinzip alles wie bei uns und mit bedenklichen Parallelen zur Endphase der Weimarer Republik und dem Alltagsterror von Hitlers SA gegen politisch Andersdenkende. Doch über das wahre Ausmaß der Antifa-Gefahr erfahren wir aus unserem hiesigen, sonst doch immer so “proeuropäischen” Medienkartell so gut wie nichts. Dabei ist die bittere Wahrheit in Frankreich dieselbe wie in Deutschland: Die SA ist wieder da – sie nennt sich heute Antifa!


Freitag, 6. März 2026

Israelische und US-Kampfpilotinnen: Echte Frauenvorbilder, die von woken Linksfeministinnen natürlich verachtet werden


Israelische Kampfpilotin nach Einsatz gegen den Iran: 
Die wahren Power-Frauen unserer Zeit 



Weltweit gehen derzeit Aufnahmen einer mutigen US-Pilotin viral, die bei einem Einsatz gegen das iranische Mullah-Regime versehentlich durch kuwaitische Luftabwehrsysteme abgeschossen, aber geborgen werden konnte. Die Reaktionen darauf decken die Verlogenheit der deutschen und europäischen Linken gleich in doppelter Hinsicht auf. Denn zum einen wurde die Pilotin nach ihrem Notausstieg und efolgreicher Landung am Boden von einem Araber überaus freundlich empfangen, der sie nicht nur fragte, wie es ihr geht, sondern ihr auch für den Einsatz der USA im Kampf gegen die Mullahs dankte. Ein weiterer, ebenfalls abgeschossener US-Pilot, wurde nach seiner Notlandung von aufgebrachten Anwohnern umringt und mit einem Metallrohr bedroht – allerdings nur, weil sie ihn für einen Iraner hielten. Als er sich als Amerikaner zu erkennen gab, entspannte die Lage sich sofort.

Dies zeigt zum einen, wie verhasst das Mullah-Regime, das von westlichen Linken seit seiner Machtergreifung vor 47 Jahren wegen seines Kampfs gegen Israel, die USA und den gesamten Westen mehr oder weniger offen bewundert wird, in der arabisch-islamischen Welt ist – ganz anders, als dies linksakademische Antiamerikanisten und verschwurbelte rechte Dunstkreise, die sich innerhalb der rechten freiheitlichen Bewegungen leider als angebräunte Antisemiten outen, behaupten. Zum anderen jedoch beweist der Umstand, dass das Beispiel der US-Pilotin, die sich nach ihrem Abschuss einfach den Staub abwischt und dann von einem Einheimischen freundlich begrüßt wird, nicht längst überall viral gegangen und als Beispiel einer emanzipierten, für die Freiheit kämpfenden Frau gefeiert wird. Dasselbe gilt auch für den riesigen Zuspruch für israelische Kampfpilotinnen nicht nur in der Heimat, sondern auch bei kurdischen und arabischen Kämpfern.

Linkswoke Vorbilder: Stattdessen eher „Maja T.“ oder Renee Good

Diese Sympathien – und die realen Psychogramme der einfachen Leute in vielen von Islamisten unterjochten Völkern – zeigen, wie weltfremd Linke sind – und dass vor allem die Post-Emanzen und “Flinta-Quotzen” in völlig abgehobenen Sphären wabern. Hinter all ihrem „Empowerment“-Gefasel ist im Westen vor allem verstehen, dass sie nutzlose Quotenjobs als „Diversitätsbeauftragte“ und ähnlichen Unsinn abgreifen können, Ansonsten feiern sie das Kopftuch perverserweise als Symbol der Freiheit, haben mit dem barbarischen Frauenbild im Islam kein Problem und solidarisieren sich mit einem grausamen Regime wie in Teheran, weil es ihren Hass auf den Westen teilt. Frauen hingegen, die aktiv und unter Einsatz ihres Lebens für die Sicherheit des Westens und die Befreiung des iranischen Volkes von einem Terrorregime kämpft, fallen für Linke nicht in die Heldenkategorie.

Dort rangieren für sie dafür Spinner und „Kulturschaffende“, die sie für irgendwelche wirren, antisemitischen Statements feiern. Ebenso Figuren wie die Links-Schlägerin “Maja T.” oder Renee Good, die sie als “Märtyrerin” im Abwehrkampf gegen ICE-Beamten in Minneapolis feiern. Für diesen selektiven Feminismus zählen nur “Frauen” oder solche, die sich dazu erklären, die den der Kampf gegen die eigene Kultur führen – deren Vorteile man aber weidlich ausnutzt, am liebsten noch auf Kosten anderer, vor allem der verhassten „alten weißen Männer“. In Frauenfiguren, die wirklich Mumm haben und Sinnvolles leisten, erblicken man dagegen sogar Feindbilder. 


Donnerstag, 5. März 2026

Feminisierung der Institutionen: Der demographische Umschlag

von Thomas Hartung

Junge Frauen an den Schaltstellen in Justiz, Politik, Management: Das Neomatriarchat bedingt gesamtgesellschaftliche Fehlentwicklungen



Wir leben in Gesellschaften, in denen sich das Geschlechterverhältnis in den entscheidenden Funktionssystemen umgekehrt hat – leise, schrittweise, aber grundlegend. An Universitäten, in Redaktionen, in Verwaltungen und NGOs sind Frauen nicht mehr „auf dem Vormarsch“, sie stellen vielerorts die Mehrheit. Personalabteilungen, Kommunikationsabteilungen, Kultur- und Bildungsinstitutionen sind in Deutschland längst weiblich geprägt; der männliche Nachwuchs weicht in Technik, Unternehmertum oder gleich ins Ausland aus. Die amerikanische Autorin Helen Andrews hat diesen Prozess „The Great Feminization“ genannt – eine Feminisierung nicht der Biologie, sondern der institutionellen Kultur. Daniela Niederberger knüpfte kürzlich in der “Weltwoche” daran an und stellte unter der bemerkenswerten Überschrift “Frauen gefährden die Demokratie” eine zugespitzte Diagnose: Wichtige Institutionen seien dabei, den klassischen Vorrang von Rationalität, Streit und Normbindung zugunsten von Empathie, Sicherheit und Konsens zu verlieren. Das mag polemisch klingen – aber es trifft einen Nerv.

Gerade in Deutschland: Hier haben sich, nach 16 Jahren Merkel, nach „feministischer Außenpolitik“ von Baerbock, Quotenprogrammen und einer umfassenden Pädagogisierung des Politischen, institutionelle Milieus herausgebildet, in denen „weibliche“ Tugenden – Fürsorge, Harmonie, Inklusion – zur obersten Norm erklärt werden. Wer Konflikt will, gilt als toxisch; wer Härte einfordert, als „rechts“. In Deutschland hat sich ein moralisierter Politikstil herausgebildet, der jede Abweichung als „Hass“ oder „Gefahr für die Demokratie“ etikettiert und damit die inhaltliche Debatte ersetzt. Die These ist hierbei nicht, dass Frauen „irrational“ seien und Männer „vernünftig“. Das wäre albern. Die These lautet: Frauen und Männer neigen als Gruppen zu unterschiedlichen Prioritäten. Frauen gewichten im Durchschnitt Beziehung und Harmonie höher, Männer Konflikt und Risiko. In privaten Beziehungen mag das oft ein Segen sein; in öffentlichen Institutionen aber kann es sich, wenn es zu einseitig wird, verheerend auswirken. Das Problem ist nicht, dass Frauen Einfluss gewinnen. Das Problem ist, dass mit ihrer demographischen Dominanz eine bestimmte Art des Umgangs mit Wahrheit, Macht und Widerspruch hegemonial wird.

Von der Gelehrtenrepublik zur Betreuungsanstalt

Universitäten waren einmal Orte des riskanten Denkens. Heute gleichen die geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten oftmals pädagogischen Betreuungsanstalten. Der Fall des Harvard-Präsidenten Larry Summers, der 2005 über mögliche biologische Unterschiede bei Spitzenbegabungen sprach und unter anderem auf emotionalen Protest einer Biologin stieß, markiert international einen Wendepunkt. In Deutschland finden ähnliche Mechanismen statt, wenn auch leiser: Professoren, die Migrations- oder Genderdogmen in Frage stellen, sehen sich schnell mit studentischen Beschwerden, offenen Briefen und Kampagnen konfrontiert – meist angeführt von aktivistischen Studentinnen, flankiert von Gleichstellungsbeauftragten. Die neue Leitfigur der Universität ist nicht der Gelehrte, sondern die „betroffene“ Studierende, deren Gefühle vor allem anderen zu schützen seien. „Safe Spaces“ und Triggerwarnungen sind Produkte dieser Pädagogik, ebenso die Tendenz, Forschung permanent auf „Diversität“ und „Diskriminierung“ zu trimmen. Prominent steht dafür in Deutschland eine Figur wie Frauke Brosius-Gersdorf, die unter dem Banner der „Menschenwürde“ de facto ein Recht auf staatliche Umerziehung der Gesellschaft ausbuchstabiert. Wer solcher Art von Moralisierung widerspricht, ist schnell „unsensibel“ oder „rechts“.

Der zweite große Hebel der Feminisierung liegt in den Medien: Redaktionen von “Zeit”, “Süddeutsche Zeitung” oder den öffentlich-rechtlichen Sendern weisen seit Jahren steigende Frauenanteile auf; Formate wie “Tagesthemen”, “heute journal” oder gar Talkshows werden von Moderatorinnen wie Caren Miosga, Marietta Slomka, Sandra Maischberger oder Anne Will geprägt und längst dominiert. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden; kritisch wird es, wenn sich Inhalt und Tonfall entsprechend verändern. Statt nüchterner Analyse dominieren emotionalisierte Kampagnen: gegen Trump, gegen „Klimaleugner“, gegen „Rechtspopulisten“, gegen „Hass“. Luisa Neubauer ist dabei fast zur Co-Moderatorin der Republik geworden; sie steht exemplarisch für eine Generation politischer Influencerinnen, die moralische Dringlichkeit permanent gegen skeptische Rationalität ausspielen.

Justiz und Sozialstaat: Empathie als Ersatz für Recht

Die Berichterstattung über Corona-Maßnahmen, über den Ukraine-Krieg oder über Migration folgte oft diesem Muster: Nicht mehr „Was stimmt?“, sondern „Wer könnte sich verletzt fühlen?“ entscheidet darüber, welche Fakten noch vorkommen dürfen. Dass die von Anetta Kahane begründete Amadeu-Antonio-Stiftung Kitas und Schulen mit Broschüren wie „Demokratie ist (k)ein Kindergeburtstag“ beliefert, in denen bereits im Vorschulalter politisches Feindbilddenken gegen „Rechte“ verankert werden soll, gehört in denselben Kontext. Die moralische Pädagogisierung des Öffentlichen zieht sich wie ein rosafarbener Faden durch die Republik. Doch besonders heikel ist die Feminisierung dort, wo es um Recht und Strafe geht: In vielen Bundesländern liegt der Frauenanteil im Richterdienst längst deutlich über 50 Prozent; in der Familiengerichtsbarkeit und im Sozialrecht dominieren Richterinnen fast vollständig. Auch das muss nicht per se schlecht sein – problematisch wird es, wenn ein spezifisch pädagogischer Blick das Recht ersetzt.

Die typische Figur ist die Sozialrichterin oder Strafrichterin, die jedem Täter zuerst als „Case“ im Sinne intersektionaler Opferkunde begegnet: Der Straftäter ist traumatisiert, marginalisiert, diskriminiert – kurz: Opfer der Verhältnisse. Für viele männliche Richter mag Ähnliches gelten, doch Frauen sind in Studien tatsächlich eher bereit, Empathie auch gegenüber unfair Handelnden hochzuhalten. Ein vielzitiertes Experiment mit Stromstößen an „betrügenden Spielern“ zeigt: Männer verlieren ihre Empathie, sobald jemand nachweislich trickst; bei Frauen bleibt sie weitgehend konstant. Übertragen auf deutsche Gerichtssäle bedeutet dies häufig: Milde Urteile bei Gruppenvergewaltigungen, Messerattacken oder Clan-Kriminalität, wenn sich nur eine passende Opfergeschichte finden lässt. Härtere Gangarten hingegen bei „Hassrede“, „Volksverhetzung“ oder „Delegitimierung des Staates“. Innenministerin Nancy Faeser trieb dieses Muster politisch voran, als sie „rechte Netzwerke“ im Staatsdienst zu Hauptgefahren erklärte, während islamistische Milieus und linksextreme Angriffe auf Infrastruktur regelmäßig unter „Einzelfällen“ verbucht wurden (und weiterhin werden).

Außen- und Sicherheitspolitik: Moral statt Diplomatie

In der Außenpolitik zeigt sich die feminisierte Logik besonders dramatisch. Ursula von der Leyen verkündet vor dem Europaparlament, Putin müsse „scheitern“, Europa werde die Ukraine „bis zum Sieg“ unterstützen. Estlands Premierministerin Kaja Kallas erklärt, mit „Kriegsverbrechern“ rede man erst nicht. Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert in Dauerschleife „mehr Waffen, schnell“, jede Forderung nach Verhandlungen wird als Schwäche, ja als Verrat markiert. Das klassische männliche Muster der Diplomatie – hart verhandeln, aber irgendwann Waffen schweigen lassen – wird durch eine Logik permanenter moralischer Eskalation ersetzt: „Mit solchen Leuten kann man nicht reden!“ Dieser Satz mag im privaten Kontext verständlich sein, doch in der internationalen Politik verlängert er Kriege. Dass gerade aus dem Milieu der “feministischen Außenpolitik” die lautesten Stimmen gegen Waffenstillstandsinitiativen kommen, ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer moralisch aufgeladenen Konfliktkultur.

Parallel dazu wächst ein gewaltiger Zensurkomplex heran, in dem weiblich geprägte NGOs zentral mitwirken. Der australische Harvard-Fellow Andrew Lowenthal, Mitbegründer von “liber-net” und Co-Autor der Twitter-Files, hat für Deutschland einen “Zensurkomplex” kartiert, ein Netzwerk von rund 330 Organisationen – Ministerien, Stiftungen, Unizentren, „Faktenchecker“ wie “Correctiv”, NGOs wie “HateAid” und eben die die Amadeu-Antonio-Stiftung –, die gemeinsam Inhalte im Netz markieren, melden und entfernen, offiziell im Kampf gegen „Hass“ und „Desinformation“. Viele dieser Akteure werden aus Programmen wie „Demokratie leben!“ oder künftig auch dem EU-Topf „CERV“ mit Hunderten Millionen Euro alimentiert. Die Logik dahinter ist immer dieselbe: Bürger gelten nicht als mündige Subjekte, sondern als zu schützende Mündel – insbesondere „vulnerable Gruppen“. Also müssen ihnen bestimmte Informationen vorenthalten werden, um sie nicht „zu verunsichern“. Wenn EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen „Hassrede und Desinformation“ eindämmen will, ohne je klar zu definieren, was damit eigentlich gemeint ist, oder wenn Faeser an „digitale Gewalt“ strengere Maßstäbe anlegt als an physische Gewalt, ist das Teil derselben fürsorglichen Entmündigung.

Pädagogik von der Kita bis zur Kulturindustrie

Der feminisierte Staat beginnt seine Umerziehung immer früher. In Kitas und Grundschulen werden „Demokratieprojekte“ ausgerollt, bei denen Erzieherinnen Kinder anleiten, „rechte Tendenzen“ im Elternhaus zu erkennen. In Schulbüchern und Lehrplänen dominieren Narrative von „Diversität“, „Empowerment“ und „Dekolonisierung“. Mit Figuren wie Ex-Bundesfamilienministerin Lisa Paus oder der ehemaligen Familienministerin Franziska Giffey verschiebt sich Familienpolitik von der Stärkung institutionell unabhängiger Familien hin zu staatlich normierter Betreuung und frühkindlicher Pädagogik. Auch die Kulturindustrie wird zur pädagogischen Abteilung des Staates. Staatsfernsehen und große Bühnen arbeiten Lieblingsmotive der neuen Moral ab: Rassismus, Sexismus, Klima, Rechtsruck. Eine Schauspielerin wie Jasna Fritzi Bauer inszeniert sich als politisch engagierte Aktivistin, während öffentlich geförderte Häuser – von der Berliner Volksbühne bis zu den Münchner Kammerspielen – immer häufiger „Diskursformate“ statt Theater bieten. Die ästhetische Qualität tritt hinter die politische Botschaft zurück, häufig mit explizit feministischer Agenda.

Doch die Geschichte endet nicht mit dem Sieg des Neomatriarchats. Wie die Schweizer Soziologin Katja Rost beobachtet, ziehen sich Männer aus hochfeminisierten Feldern zurück und gründen eigene Räume: Startups, Tech-Firmen, Podcasts, unabhängige Medien. Die spannendsten politischen Gesprächsformate – von Joe Rogan international bis zu deutschen Projekten wie “Achtung, Reichelt!” oder unabhängigen YouTube-Kanälen – sind fast durchweg männlich dominiert. Hier wird gestritten, polemisiert, experimentiert – kurz: jene risikobereite Debattenkultur praktiziert, die in den offiziellen Institutionen kaum noch möglich ist.

Gleichzeitig gibt es Frauen, die sich dem Mainstream widersetzen: Alice Schwarzer, die gegen Gender-Ideologie und Kriegsrhetorik anschreibt; die Philosophieprofessorin Kathleen Stock, die wegen ihrer kritischen Haltung zur Trans-Ideologie von der Universität Sussex vertrieben wurde; oder die amerikanische Autorin Bari Weiss, die die “New York Times” verließ und mit “The Free Press” ein eigenes Medium gründete. Sie alle zeigen: Es geht nicht um Biologie im simplen Sinne, sondern um kulturelle Muster, die aktuell überproportional weiblich kodiert sind – und denen man sich durchaus entziehen kann.

Mehr “Patriarchat” wagen

Die neomatriarchale Umerziehungsrepublik ist kein Naturgesetz. Sie ist das Resultat politischer Entscheidungen: Quoten, Förderprogramme, institutionelle Umbaustrategien. Wer sie kritisieren will, sollte nicht in plumpe Frauenfeindlichkeit verfallen, sondern drei Forderungen formulieren. Erstens braucht es eine Rückkehr zu rationalen Kriterien in Wissenschaft, Medien und Justiz: Wahrheit vor Betroffenheit, Recht vor Empathie, Diplomatie vor moralischer Kriegsrhetorik. Zweitens müssen die zensurpolitischen NGO-Netzwerke transparent gemacht und finanziell zurückgeschnitten werden; staatliche Meinungssteuerung durch „zivilgesellschaftliche“ Zwischenträger ist mit echter Demokratie unvereinbar. Drittens braucht es wieder Orte des Dissenses, an denen Konflikte ausgehalten und nicht wegmoderiert werden – echte Universitäten, echte Medien, echte Parlamente.

Die Feminisierung der Institutionen ist nicht deshalb bedenklich, weil Frauen Verantwortung übernehmen, sondern weil ein spezifisch femininer, pädagogisch-moralischer Stil jede andere Form von maskuliner Vernunft bedrängt. Eine erwachsene Republik aber braucht beides: Empathie und Härte, Fürsorge und Risiko, das Mütterliche und das Väterliche. Im Moment erleben wir ein gefährliches Ungleichgewicht. Wer die Demokratie retten will, muss deshalb, so unzeitgemäß es klingt, mehr „Patriarchat“ fordern – im Sinne einer Rückkehr zu Verantwortung, Maß und Urteilskraft.


Mittwoch, 4. März 2026

taz: "Der Jude soll schweigen..."

von Thomas Heck...

Ich habe die taz nie gelesen und werde es auch künftig nicht tun. Dennoch muss man dieses antisemitische Drecksblatt ganz genau beobachten. Denn was die schreiben, sollte man nicht verschweigen, insbesondere, wenn es gegen Juden geht. So verstieg sich Susanne Knaul, Redakteurin Meinung mit der Aussage, der Zentral der Juden möge schweige. Da bleibt einem schon die Luft weg. Es zeigt aber, wie seit dem 07.10. der Judenhass von links immer mehr Anhänger findet und übelster Antisemitismus nicht mehr heimlich, unter der Hand, leise geraunt wird, sondern ganz offen, mit Klarnamen, mit offenen Visier verbreitet wird. Tenor: Was erlauben der Jude? Jetzt noch gendern und dann in der taz veröffentlichen. Verachtenswert.


Zentralrat bejubelt Irankrieg - Einfach mal die Klappe halten

Kommentar von Susanne Knaul

Der Zentralrat der Juden bejubelt den amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran. Seine Stellungnahme hätte er dem israelischen Botschafter überlassen sollen.



Ausgerechnet Josef Schuster preist öffentlich und in seiner Funktion als Präsident des Zentralrats der Juden die Angriffe auf das iranische Regime. Musste das sein, fragen sich nun vermutlich vor allem die, die selbst dem Judentum angehören. Niemand nimmt Schuster das Recht, die Angriffe zu befürworten. Ob öffentlich oder im Privaten werden die meisten Menschen in Deutschland darauf hoffen, dass das Terrorregime in Teheran bald ein Ende haben wird.

Sei es aus Sorge vor dem Atomforschungsprogramm und eine potenzielle Bombe, die in den Händen der Islamisten jeden vernünftigen Menschen beunruhigen müsste. Sei es aus Solidarität mit dem israelischen Staat und den dort lebenden Menschen, denen Iran wiederholt mit kompletter Zerstörung droht, wie nicht zuletzt die „Israel-Restzeituhr“ auf dem zentralen Teheraner Palästinaplatz demonstriert, wo der Countdown zum Untergang des zionistischen Staates läuft. Im Jahr 2040 soll es so weit sein.

Und natürlich kann man sich gemeinsam mit den IranerInnen, ob im Exil oder daheim, über den Kampf gegen die Ajatollahs freuen. Die mutigen Menschen, die, wie besonders in den vergangenen Wochen, ihren Kopf hinhalten, die Gefängnis, Folter und Tod riskieren, um in ihrer Heimat endlich in Freiheit leben zu können, sind die Helden von heute. Schusters Haltung ist also nur zu verständlich.

Nur hätte er sich in seiner Funktion zurückhalten und Stellungnahmen dieser Art besser dem israelischen Botschafter überlassen müssen. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sich der Präsident des Zentralrats der Juden zu weit aus dem Fenster hängt. So kritisierte er Bundeskanzler Friedrich Merz für den teilweisen Lieferstopp von Waffen an Israel. Und das zu einem Zeitpunkt, als im Gazastreifen schon weit über 60.000 Menschen getötet worden waren. Wie viel besser hätte er daran getan, zur israelischen Kriegsführung auf Abstand zu gehen und gleichzeitig den Dialog mit in Deutschland lebenden Palästinensern zu suchen.

Susanne Knaul Redakteurin Meinung: 1961 in Berlin geboren und seit 2020 Redakteurin der Meinungsredaktion. Von 1999 bis 2019 taz-Nahostkorrespondentin in Israel und Palästina.






Spanien verriet NATO-Verbündeten: Rauswurf von US-Tankflugzeugen während Iran-Schlägen

von Tom Schiller

US-Tankflugzeuge am Boden



In einer schockierenden Aktion eines vermeintlichen NATO-Partners hat das sozialistische Spanien den amerikanischen Streitkräften die Tür vor der Nase zugeschlagen: Es verweigerte den gemeinsamen Stützpunkten in Rota und Morón die Unterstützung kritischer Betankungsoperationen für die entscheidenden US-israelischen Schläge gegen das iranische Terrorregime. Verteidigungsministerin Margarita Robles erklärte, dass „absolut keine“ Hilfe geleistet werde und berief sich auf vage Appelle an das „Völkerrecht“ – und das, obwohl die anhaltende terroristische Bedrohung, gezielten Destabilisierungen der Region und nuklearen Ambitionen der Mullahs und die Angriffe ihrer Stellvertreter auf Verbündete eigentlich ein entschlossenes westlichen Handeln erfordern.

Flugdaten bestätigten mittlerweile, dass neun KC-135 Stratotanker – unverzichtbar für die Aufrechterhaltung der Reichweite der US-Luftwaffe – gezwungen waren, spanischen Boden zu verlassen. Sie flogen direkt weiter und mussten auf die Airbase Ramstein in Deutschland ausweichen, um die nahtlose Fortsetzung der Betankungsmissionen ohne Unterbrechung zu gewährleisten. Die Aktion Spaniens ist allerdings nicht nur eine Sabotage der Logistik; sie markiert einen klaren Riss innerhalb der NATO. Auf die Konsequenzen darf man gespannt sein. Trump wird diesen Verrat den regierenden Sozialisten Spaniens garantiert nicht vergessen. Allerdings ist der US-Präsident mit Wichtigerem beschäftigt – vor allem, die durch die Eskalation drohenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges zu mildern, insbesondere die Gefahr einer Energieversorgungskrise.

Trump macht, was eigentlich die UN tun müsste, wenn sie ernstzunehmen wäre

Der US-Präsident gab gestern ein Statement zur Versorgungssicherheit und zur Befahrbarkeit der Straße von Hormus ab und erklärte: “Mit sofortiger Wirkung habe ich die United States Development Finance Corporation (DFC) angewiesen, politische Risikoversicherungen und Garantien für die finanzielle Sicherheit des gesamten Seehandels, insbesondere des Energiehandels, der durch den Golf transportiert wird, zu einem sehr günstigen Preis anzubieten. Dies steht allen Reedereien zur Verfügung. Falls erforderlich, wird die US-Marine so schnell wie möglich mit der Eskortierung von Tankern durch die Straße von Hormus beginnen. Die Vereinigten Staaten werden in jedem Fall den freien Energiefluss in die Welt sicherstellen. Die wirtschaftliche und militärische Macht der Vereinigten Staaten ist die größte der Welt – weitere Maßnahmen folgen!” Die Aussage sollte helfen, die Panik an den Märkten ein wenig einzubremsen – und zeitige auch schon Wirkung.

Jenseits der üblichen antiisraelischen und antiamerikanischen linken und rechten Krakeeler ist nicht nur das iranische Volk im In- und Ausland voller Hoffnung, dass dem iranischen Terrorregime der Garaus gemacht wird; die reinen Kräfteverhältnisse sprechen auch dafür. Trump setzte das mächtigste Militär, das jemals zusammengestellt wurde, ein, um die Probleme der Welt zu lösen und die tatsächlichen Feinde der Menschheit zu beseitigen. Er agiert im Wesentlichen so, wie die UNO agieren sollte. Man mag es mögen oder nicht – aber das ist es, was hier passiert. Die Deep-State-Agenten auf der ganzen Welt werden ausgerottet. Der Iran und seine Stellvertreter, die den Nahen Osten destabilisieren, werden beseitigt. Die süd- und zentralamerikanischen Kartelle, die die westliche Hemisphäre destabilisieren, werden eliminiert. Und als letztes werden auch die korrupten Politiker, die all dies untätig geschehen ließen und vom Leid von Millionen Menschen profitierten, beseitigt werden. Bei aller Kritik an Gesten, Worten, Methoden: Es spricht einiges dafür, dass Trump, wenn er sein Amt verlässt, alle globalen Verflechtungen der internationalen Schattenmächte und korrupten Seilschaften entwurzelt und entfernt haben wird – und eine bessere Welt als zuvor hinterlässt.


Dienstag, 3. März 2026

Verhandeln, bis der Arzt kommt: Mit dem Mullah ins Integrationscafé?

von Mirjam Lübke

Experten und ihre Sozialarbeiter-Diplomatie: Es braucht einfach mehr Verständnis und noch mehr Dialog Terroristen und Fanatiker…



Man möchte das Geschehen im Iran am liebsten gar nicht mehr kommentieren, so sehr schlagen sich in den sozialen Medien die Leute gegenseitig die Köpfe ein. Überall tummeln sich “Völkerrechtsexperten“ und “Nahostspezialisten“, nebst “Militärexperten” und “Nukleartechnikern”. Es ist vollkommen in Ordnung, auch ohne Expertise seinen Senf auf die Konfliktwurst zu schmieren, das nennt sich “öffentliche Debatte”, allerdings sollte man sich dabei schon seiner Grenzen bewusst sein. Und vielleicht wissen, was der Unterschied zwischen Hisbollah und Köttbullar ist. Ein wenig Recherche hilft in diesem Punkt weiter. Was also tun? Bei YouTube seinen Schwerpunkt auf Bastel- und Tiervideos verlegen? Letztens sah ich ein Video, bei dem ein junger Musiker einem Oktopus beibrachte, eine kleine Tonfolge zu spielen – auf einem eigens gefertigten Oktopusklavier. Das dauerte etwa sechs Monate. Wenn man noch ein paar Wochen Training draufgelegt hätte, wäre aus dem Oktopus vielleicht ein ganz passabler Völkerrechtsexperte geworden – zumindest im Vergleich zu Annalena Baerbock. Außerdem besitzt ein Oktopus den anatomischen Vorteil, sich gleich mit acht Armen gleichzeitig vor die Stirn schlagen zu können, wenn er in sinnlose Diskussionen hineingerät.

Eine “antiwestliche Einbahnstraße der Leitmedien” nennt Regula Staempfli das Völkerrecht und stellt zu dem Begriff treffend fest: “Kaum verteidigen sich westliche Demokratien militärisch, schallt das Wort durch die Studios von ARD, ZDF, SRF und ORF wie ein liturgischer Ruf. Sakral. Unantastbar. Schlussstein jeder Debatte. Wer es ausspricht, steht auf der Seite des Guten. Wer differenziert, gilt als Kriegstreiber.“ In der Tat: Völkerrecht und Moral werden derzeit arg strapaziert. Sogar den Iranern, die nun auf den Straßen tanzen, weil zumindest schon einmal ihr größter Peiniger Ali Chamenei in der Hölle schmort, wird mancherorts erklärt, wie pietätlos es sei, sich über den Tod eines Menschen zu freuen. Da wird den Angehörigen jener vom Regime Gefolterten und Getöteten sehr viel abverlangt. Man muss sich ernsthaft fragen, wie moralisch es ist, mehr Empathie für einen Diktator aufzubringen als für seine Opfer. Offenbar sind diese Moralapostel damit vollkommen überfordert, die sachliche Frage nach den Folgen eines Regimewechsels von der absolut verständlichen Freude der Bürger zu trennen. Der Verdacht liegt nahe: Hier haben wir es mit heimlichen Sympathisanten des Regimes zu tun, denen es in der Seele wehtut, einer möglichen Veränderung gegenüberzustehen. “Im Iran ging es den Frauen doch gar nicht so schlecht!”, kommentierte ein Nutzer. “Im Gegensatz zu Afghanistan durften sie studieren und die Schleierpflicht war auch nicht so streng!”

Hassen und Zurückhassen

Ali Chamenei wird in den westlichen Medien vielfach als “konservativ” beschrieben. Wenn ich bedenke, wer in Deutschland hingegen als “rechtsextrem” eingestuft wird, klingt das, als habe es sich bei dem „Revolutionsführer” um die iranische Variante des Alm-Öhi gehandelt: ein bisschen grummelig, aber mit einem goldenen Herzen! Da fehlt nur noch die Schutzbehauptung, er habe gewiss nichts von den Untaten seiner Revolutionsgarden gewusst, die Frauen von der Straße wegverhafteten, weil die Verhüllungsvorschriften eben doch mit Gewalt durchgesetzt werden sollten. Verständnis für die israelische Position darf man in dieser Ecke erst recht nicht erwarten – obwohl man längst nicht mehr nur von einer Ecke sprechen kann, denn der Hass auf Israel – Verzeihung: die “Israelkritik” – hat sich mittlerweile an beiden Enden des politischen Hufeisens eingenistet. Sahra Wagenknecht zieht an einem Strang mit Jürgen Elsässer, der sich während der Sumud-Flottille in Greta Thunberg schockverliebt hat. In jene Greta also, die mit ihrem weltweiten Klimafeldzug auch in Deutschland die Grundlagen für Ideologieprojekte wie das Heizungsgesetz zumindest mitgelegt hat. So viel zum Punkt: “Wir müssen deutsche Interessen verteidigen!”.

Menschen wie Elsässer klammern sich an den Gedanken, die Israelis würden Deutschland in seiner Gesamtheit hassen, um auf dieser Grundlage ungehemmt zurückhassen zu können. Der Gedanke einer Zusammenarbeit wird von ihnen als “undeutsch” angesehen, weil in ihrer Vorstellung Israel von Pejes-tragenden Männern mit schwarzen Hüten bevölkert wird, die außer Orangen, ein paar Datteln und Uzis nichts zu bieten haben. Deshalb schwingt bei ihnen auch stets die Vorstellung mit, Israel stünde in einer gewissen Abhängigkeit zu Deutschland und man könne es wie ein ungezogenes Kind durch Taschengeldentzug bestrafen. Elsässer ist ein hoffnungsloser Fall, aber vielfach hat man in diesen Kreisen nicht begriffen, wie sehr sich selbst die arabische Welt in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, denn das Mantra “die hassen Israel schließlich alle auch!” gibt ihrer Weltsicht eine infantile Art von Legitimität. Ägypten und Jordanien, beides ehemalige Erzfeinde, haben immerhin zu einem stabilen Frieden mit Israel gefunden – und als der Iran Israel im letzten Jahr angriff, stieg die jordanische Luftwaffe auf, um einen Teil der von den Mullahs geschickten Drohnen abzufangen. Golfstaaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten geht es eher um Technologieaustausch: Israel führt den Markt für Wasseraufbereitungsanlagen an und hat auch im Bereich Cybertechnik einiges zu bieten. Gerade durch seine Zähigkeit und den Willen, sich nicht von islamistischen Terrorgruppen auf der Nase herumtanzen zu lassen, hat sich Israel den Respekt der Scheichs erworben. Das ist etwas, was naive Verhandlungsfreunde im Westen gerne vergessen: Wer stark ist, wird in dieser Welt respektiert.

Polarisierung zwischen Schlagworten

Die Erklärungen für den gemeinsamen Angriff von Amerikanern und Israelis auf den Iran polarisieren sich auf der einen Seite auf das alte Schlagwort “kein Blut für Öl” und auf der anderen auf eine humanitäre Menschenrechtsaktion zugunsten der geknechteten Iraner. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen; Trump ist dafür bekannt, Muskeln zu zeigen, um die USA in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen, und brach nach der Zerstörung der iranischen Urananreicherungsanlagen deshalb die Militäraktion im letzten Jahr ab, nachdem die Mullahs Verhandlungsbereitschaft gezeigt hatten. Zieht er es diesmal wirklich durch, wo diese Verhandlungen letztlich nichts gebracht haben? Auch Israels Motivation dürfte nicht allein in der Zerstörung des Atomprogramms liegen, das tatsächlich seit Jahren vor sich hindümpelt. Die Bedrohung ist in den letzten Jahren eine viel konkretere gewesen: Die vom Iran finanzierten Terrorgruppen wie die Hamas und die Hisbollah.

Die Zivilbevölkerung vor dem Dauerbeschuss wenigstens einigermaßen zu schützen, trieb Israel weiter in die Abhängigkeit von den USA hinein, als es dem Land lieb war. Die ständigen Versuche des Irans und seiner Handlanger, die israelische Luftabwehr zu überlasten, kosten Israel Unsummen und stellen es auch vor moralische Entscheidungen: Wenn man nicht alle Bürger schützen kann, wo lässt man dann Raketen durch? Die Gegner Israels zeigen gerne Bilder von den Ruinen in Gaza und im Libanon im Vergleich zu intakten israelischen Städten. Abgesehen davon, dass auch in Israel in den letzten Jahren etwa hunderttausend Menschen ihre Wohnung durch Luftangriffe verloren haben, sieht es dort vor allem deshalb besser aus, weil viel in den Zivilschutz investiert wird. Der psychologische Druck auf die Menschen, die mit ständigem Luftalarm leben müssen, wird von den Gegnern Israels einfach ignoriert. Und ja: Israel war zu unzähligen Verhandlungen bereit – aber diese verliefen auf der Seite der Terroristen so fruchtlos, als versuchte man, die Clans von Neukölln durch eine weitere multikulturelle Teestube zur Integration zu überreden.

Manchmal ist es mir unbegreiflich, warum politische Akteure, welche diese mangelnde Anpassungseigenschaft in Deutschland klar benennen können, noch immer glauben, im Nahen Osten könnte das anders laufen. “Verhandlungen” werden von den Terroristen lediglich genutzt, um ihre Batterien wieder aufzutanken und auf den nächsten Scheck aus dem Iran oder auch von der EU zu warten. Von letzterem werden nämlich keine Kindergärten gebaut.

Naives Schwarz-Weiß-Denken verbietet sich

In der Region selbst ist man inzwischen klüger: Während die “Tagesschau” einmal wieder einen Raketenangriff der Hisbollah auf Nordisrael verschwiegen hat und der israelischen Luftwaffe den schwarzen Peter zuschob, forderte selbst die libanesische Regierung, die Hisbollah müsse nun endlich entwaffnet werden, denn deren Terror schlägt auch die Libanesen in die Flucht. Die Hisbollah ihrerseits pfeift auf UN-Beschlüsse, nach denen sie sich gar nicht im Südlibanon aufhalten dürfte. Jordanien und ein Teil der Golfstaaten wissen ebenfalls, wer ständig Unruhe in die Region bringt: Der Iran mit seinen Terrormilizen. “Aber der Iran hat doch den IS bekämpft und damit die Region stabilisiert!”, las ich letztens. Das verhält sich allerdings wie bei Hitler und dem Kommunismus: Hier wurde kein Gegner ausgeschaltet, sondern vielmehr die Konkurrenz.

Ein naives Schwarz-Weiß-Schema verbietet sich bei der Betrachtung der aktuellen Lage. Man kann nicht einfach die Argumentation aufstellen, wenn der Angriff nicht aufgrund der Menschenrechte stattgefunden hätte, dann könne es ja nur um Öl gegangen sein. Umgekehrt gilt das ebenso wenig, aber sich einfach in Ruhe auf die Fortentwicklung seines Landes konzentrieren zu wollen, ist mit Sicherheit keine unmoralische Motivation. Auch darf man nicht die Bindung zwischen Israelis und Iranern vergessen: Man denke nur an die Teheraner Studenten, die sich weigerten, vor dem Eingang ihrer Universität auf eine israelische Fahne zu treten. Die Israelis wissen so etwas zu schätzen – und wer sagt eigentlich, dass nicht beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren dürfen? Pathos erregt auch bei mir Misstrauen; aber auf einer ruhigeren Ebene kann hier durchaus eine Basis geschaffen werden. Nein, das Völkerrecht wird hier vielfach einfach von jenen vorgeschoben, die keine Veränderungen wollen oder eventuell sogar heimlich der Hoffnung anhängen, dem Iran könne es eines Tages doch noch gelingen, das ungeliebte Israel auszulöschen. Den Wagenknechts und Elsässers traue ich das durchaus zu. Es wäre für alle Beteiligten besser gewesen, wenn sich die Konflikte durch Verhandlungen hätten beilegen lassen, aber wenn Verhandlungen letztlich nur als Hinhaltetaktik genutzt werden, fließt am Ende auch wieder Blut. Ideologen lassen sich nun einmal nicht umstimmen… selbst wenn es ihr eigenes Leben besser machen würde.


Nicht-Evakuierung von Deutschen aus Krisengebieten am Golf: Totalversager Wadephul

von Jochen Sommer

Scheitert an elementaren Aufgaben: Wadephul sind Deutsche ebenso latte wie seiner trampolinspringenden Amtsvorgängerin



Die Militäranschläge der USA und Israels gegen den Iran offenbaren den völligen Bankrott der deutschen Regierung sogar dann, wenn sie gar nicht aktiv daran beteiligt ist. Nicht nur nämlich ist sie unfähig, die rund 30.000 in der Reichweite von potentiellen iranischen Raketenangriffen festsitzenden deutschen Staatsbürger zu evakuieren – sie will es im Grunde auch gar nicht. Mit atemberaubender Dreistigkeit ließ Außenminister Johann Wadephul die Betroffenen am Sonntag zynisch wissen, dass sie ja selbst an ihrer misslichen Lage schuld seien, denn schließlich habe man “seit Wochen davor gewarnt”, in die Region zu reisen: „Das heißt, diejenigen, die dort hingereist sind, wussten auch schon ein bisschen, dass es ein Risiko gibt“, verkündete er am Sonntag bei Caren Miosga. wird hier also nachträglich zur Reisewarnung hochstilisiert, denn die angeblichen “Warnungen seit Wochen” sind wohl vor allem in der Phantasie Wadephuls erfolgt. Tatsächlich gab sie gar nicht – zumindest nicht über die offiziellen Kanäle und über die Massenmedien, so wie es bei Reisewarnungen sonst der Fall ist.

Nun wird so getan, als hätte jeder Tourist oder Dubai-Resident allein aus der nachrichtlichen Thematisierung und politischen Debatte über die generellen Spannungen in der Region rückblickend “gewarnt” sein müssen. “Ein bisschen gewusst haben” trifft es ganz gut; ein erneutes Ablenkungsmanöver Wadepuhls, mit dem er vom eigenen Versagen ablenken will. Aber wer als deutscher Außenminister permanent nur in Sachen Ukraine, Ungarn-Bashing und Trump-Konfrontation unterwegs ist, der vernachlässigt schonmal die elementaren Aufgaben seines Amtes wie den Schutz von Deutschen im Ausland.

Deutsche wie üblich auf sich allein gestellt

Allein unmittelbar in der Golfregion halten sich laut Auswärtigem Amt mindestens 10.000 Menschen auf; da die Lufträume insgesamt geschlossen seien, gebe es keine Möglichkeit, sie ausfliegen zu lassen, richtete ihnen ihr Außenminister lapidar aus. Stattdessen versuche das Auswärtige Amt, die Betroffenen “mit den notwendigen Informationen” zu versorgen – welch grandioser “Service”. Es sei nicht absehbar, wann und wie die Menschen die Region verlassen könnten; alle deutschen Auslandsvertretungen seien jedoch geöffnet. „Wir arbeiten intensiv daran, mit Informationen da zu sein“, faselte Wadephul. Im Klartext: Seine eigenen Landsleute sind also auf sich gestellt – und erneut stellt man sich angesichts des erbärmlichen und stümperhaften Krisenmanagements dieser Regierung die Frage, wofür man hierzulande eigentlich die höchsten Steuern aller Zeiten zahlt.

Dafür ließ man gestern, wie zum Hohn, ein Lufthansa-Airbus A380 aus Dubai nach München zurückfliegen – allerdings ohne Passagiere an Bord, denn: „Eine mindestens 17-köpfige Kabinenbesatzung, die für die Sicherheit und Betreuung von Passagieren zwingend erforderlich ist, steht nicht zur Verfügung und kann aufgrund der aktuellen massiven Einschränkungen des Luftverkehrs in den Vereinigten Arabischen Emiraten auch nicht eingeflogen werden“, wie ein Sprecher mitteilte. Statt pragmatisch und lösungsorientiert zu handeln, versteckt man sich also hinter Vorschriften und Verboten. Deutsche sitzen also weiterhin fest, weil man nicht einmal in einer solchen Notlage eine Ausnahme vom bürokratischen Irrsinn macht. Zum Vergleich: Das Einfliegen von Afghanen oder UN-Resettlement-Flüchtlingen nach Deutschland war für diese Regierung noch nie ein Problem, und bezeichnenderweise mussten sich auch „Seenotretter“, die sich tatsächlich selbst in Schwierigkeiten bringen, weil sie alle erdenklichen Gesetze anderer Länder brechen und sich aus eigenem Verschulden ins Gefängnis gebracht haben, von deutschen Außenministern noch nie anhören, dass sie gefälligst selbst zusehen sollen, wie sie wieder nach Hause kommen. Für Touristen und im Ausland arbeitende Deutsche jedoch, denen auch nicht die auf Leerflüge und redundante Politikerbeförderungen zur Verfügung stehende Flugbereitschaft zur Verfügung steht wie Wadephul & Co., gelten andere Maßstäbe; sie können selbst schauen, wo sie bleiben.

Erst auf öffentliche Druck erwachtes Problembewusstsein

Zwar hat Wadephul aufgrund des gestiegenen öffentlichen Drucks gestern Abend angekündigt, dass man nun doch ein paar Charterflüge nach Maskat im Oman und in die saudi-arabische Hauptstadt Riad schicken werde, wo die Lufträume noch geöffnet seien; „Wir wollen Deutschen helfen, nach Hause zu kommen“, schließlich sei man in einer „Großkrise“ hieß es nun plötzlich. Allerdings nutzt das den in Dubai sitzenden Deutschen erst einmal nichts, solange sie sich nicht direkt an diesen Abflugorten befinden. Er habe mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr gesprochen, die Airline habe grundsätzlich Kapazitäten, so Wadephul, und die Bundesregierung könne auch Privatmaschinen auf Steuerzahlerkosten chartern und als letztes Mittel auf Flugzeuge der Bundeswehr zurückgreifen. Details müssten aber noch geklärt werden. So sei offen, wie viele Menschen an die jeweiligen Orte kommen könnten, von denen noch ausgeflogen werden könne. Vor allem vulnerable Personen wie Kinder, Kranke oder Schwangere sollen bei der Rückholung vorrangig berücksichtigt werden.

Immerhin ist dieses plötzlich erwachte Problembewusstsein ein Eingeständnis, dass das, was Wadephul keine 24 Stunden vorher noch für gänzlich unmöglich erklärt hatte, eben sehr wohl geht. Bloß kam der Außenminister eben selbst, aus eigenem Antrieb nicht daran, weil er keine Notwendigkeit sah. Alleine damit hat Wadephul abermals einmal seine völlige Nichteignung für sein Amt bewiesen. In keinem anderen Land wäre es vorstellbar, dass der Außenminister den eigenen Landsleuten in aller Öffentlichkeit vorwirft, selbst schuld zu sein, dass sie in einem riesigen Gebiet festsitzen, das von einem taumelnden Terror-Regime mit Massen von Raketen bombardiert wird. Hier aber zeigt das Verhalten der Regierenden die gewohnte Grundhaltung, wann immer es um zugewanderte Schutzsuchende oder Opfer von Krisen im Ausland geht: Es sind ja bloß Deutsche…


Montag, 2. März 2026

Maduro, Chameini… who’s next…?

von Hans S. Mundi

Showdown für die Tyrannen dieser Welt: Trump räumt auf



Versuchen wir mal, inmitten all des hysterischen Geschreis von politischer Kleingeistigkeit, Besserwissertum und Judenhasserei für einen Moment die Weltlage, James-Bond-mäßig, cool und clever zu betrachten. Dann wird bald wird klar, dass die Wahrscheinlichkeit für Zugvögel in den Lüften und auch in Bodennähe, von einer unbemannten Drohne mitten im schönsten Gleitflug plötzlich vom Himmel weggerempelt oder heruntergeschubst zu werden, in diesem noch frischen Jahrzehnt signifikant gestiegen ist. Diese Feststellung hat erstmal recht wenig mit US-Präsident Donald Trump zu tun, auch wenn der in seiner noch „laaaaange“ nicht beendeten zweiten Amtszeit zunehmend wie ein ungeduldiger Texas Ranger in Bomberjacke wirkt, der schon bei einem Anflug von politischem Sodbrennen mürrisch zur Pumpgun oder zur Schrotflinte mit abgesägtem Lauf greift und es dann spontan und heftig knallen lässt. Aber wie so oft begreifen mäßig Gebildete und politisch Vermurkste nie die tieferen Ursachen, Methodik, die Meta-Ebenen und Handlungsspielräume nebst Zielsetzungen – da Ihnen Ihre stark getönten und viel zu kleinen Billigbrillen suggerieren, sie hätten den absoluten Durchblick.

Die Konkretisierung des Fassbaren ist dabei recht simpel: In der Hölle ist der Teufel los! Und dieser wunderschöne blaue Erdball ist derzeit fraglos in vielen Winkeln die pure Hölle, und wird es auch noch eine Weile bleiben. Es ist seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor nun auch schon bald 40 Jahren nunmal so, dass an die Stelle eines zuvor alles dominierenden dualen Systemkonflikts zwischen Sozialismus und Kapitalismus nunmehr der Rückfall in multipolare Machtzentren, territoriale Machthuberei, primitiven Hordenkampf, globale Clanwirtschaft und mittelalterlicher Fanatismus und Eifer getreten sind.

Kollektiv den Verstand verloren

Eine Hamas-Mörderbande durchgeknallter Psychos mit Fusselbärten, Anhänger der Steinzeitreligion, überfällt das zivilisierte, westlich-liberale und kultivierte Israel am 7. Oktober 2023, massakriert, meuchelt und vergewaltigt stundenlang Besucher eines Festivals und Anwohner, mordet und versklavt eine wehrlose Zivilbevölkerung einschließlich Alter, Frauen und Kinder, macht aus einem fröhlichen, freizügigen Pop- und Elektrokonzern ein Blutbad, entführt hunderte Geiseln und verschleppt sie auf schmuddeligen Pritschenwagen in eine islamische Kloake, in ein finsteres, stinkendes Verlies namens „Gaza“, wo sich Irre und Fanatiker einen “befreiten Staat” herbeiterrorisieren wollen.

Unterdessen führt ein ehemaliger KGB-Geheimdienstoffizier im Kreml einen Vier-Jahre-Frontalkrieg gegen die aus seiner Sicht abtrünnige Interessensphäre Ukraine, also am geographischen Rand eines durch einfältigste, aber gefährlich inhumane Eliten geistig verzwergten EU-Terrains, woraufhin Zwergeuropa – mit Idiotendeutschland in der ersten Reihe – kollektiv den Verstand verliert und den bösen Russen in historischer Neuauflage mal wieder ein „Wollt ihr den totalen Krieg?“ entgegenbrüllt. Der zahnlose, längst moribunde Tiger Buntland hockt dabei auf kaputten Panzern, Gewehren, die nicht mehr geradeaus schießen und Schiffen und Flugzeugen, die für Absturz und Untergang hohe Symbolkraft verströmen. Linkssozialisten haben sich nach dem 1989er Weltkulturwechsel in abstruse Theoreme gerettet, die verlorene „Arbeiterklasse“ gegen „Klima“ ausgetauscht sich zum Beschützer realer und frei erfundener Minderheiten erhoben (Stichwort 52 Geschlechter) um weiterhin an den Futtertrögen der Macht zu bleiben, um als Weltenretter ganze Volkswirtschaften auszuplündern und um in ewiger Wichtigtuer-Bonzokratie zu überdauern.

Wann folgt die Vereinigung aller USA-Israel-Hater und Elsässer-Hallodringer von links bis rechts?

Das ist die Ausgangslage, als Donald Trump vor einem Jahr in den USA – zum zweiten Mal und diesmal ungleich entschlossener – an die Macht kam. Ein fröhlicher, erfolgreicher Hedonist mit einer Agenda, der nach einfachen Ordnungen lechzt, während die die Welt so chaotisch wie nie zuvor ist und sich abstrus überkomplexer, verworrener Sauhaufen erweist, mit permanent Schadensbilanzen produzierenden Machtverhältnissen in Ost und West und Nord und Süd. All das gefällt dem „MAGA-Man“ überhaupt nicht – und deshalb greift er zum Colt. Peng!, lautet sein Programm. Mit durchaus segensreichen und weltverbessernden Resultaten, auch wenn sich diese erst in einigem zeitlichen Abstand manifestieren werden: Maduro und Khamenei, zwei Erzlumpen, mussten nun dran glauben, ebenso wie auch die parasitäre Mad-Max-Truppe Hamas und nun auch der islamistische Gangsterverein Hisbollah – wobei hier die amerikanisch-israelische Völkerfreundschaft als Avantgarde eines neuen freien Westens aufscheint, zur schäumenden Wut linker und rechter Antiamerikaner und Antisemiten hierzulande. Horten Sie Popcorn und Coca Cola – denn es bleibt spannend in diesem Theater!

Fürs deutsche Idiotenland hingegen erwarten wir nun bald einen großen Vereinigungsparteitag aller USA-Israel-Hater und Elsässer-Hallodringer, wo sich Linke und AfDler gemeinsam mit Tränen der Chrupalla-Rührung in den Armen liegen; am besten findet der dann in Hamas-Berlin statt, wo der militante antijüdische Hasses begeistert aufgenommen und vielerorts schon zur städtischen Folklore gehört, wo linke und ethnische Orientalisten aus sämtlichen Pali-Unterstützervereinen und verkommene Universitätsprofessoren unter lautem Jubel ihrer woke-irren intersektionalen “Student_Innen” an alte “Stürmer”-Rhetorik anknüpfen und linke Terrorveteranen als Ehrenmitglieder in die neue Gesamtpartei aufnehmen. Sicher ist in unsicheren Zeiten nur das: In einer durchgeknallten Welt wird Donald Trump weiterhin darauf achten, dass seine Colts stets geladen sind und irgendwie lauter knallen als alle anderen. Muss man nicht mögen, aber es wirkt – und übertönt das substanzlose Feuerwerk all der anderen. Schöne neue Welt… tanz‘ mir die Endzeit!


Noch woker, noch „progressiver“: Unter dem neuen Chef der Bischofskonferenz wird die politisierte Kirche noch linker

von Dennis Riehle

Aalglatt zeitgeisthörig in die Bedeutungslosigkeit: Der nee Bischofskonferenz-Chef Heine Wilmer 



„Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes“, wusste bereits Friedrich Schiller. Den Kirchen geht es besonders dann gut, wenn sie den Verstand ihrer Schäfchen beschneiden können. Ein solches Manöver geschah mehrfach in der Geschichte. Und die Gegenwart bietet offenbar erneut die Gelegenheit, auf das freie Denken der Gläubigen Einfluss zu nehmen. Auch wenn die Mitgliederzahlen drastisch zurückgehen, so gibt es noch immer genügend Gottesdienstbesucher, die auf den Parteitag am Samstag verzichten, weil die Propaganda der Predigt am Sonntag mindestens genauso wuchtig ausfällt. Der erhobene Zeigefinger von der Kanzel – er ist wieder da, wenn er denn jemals verschwunden gewesen sein sollte.

Und die Moral dürfte künftig noch lauter schwingen – hat die Deutsche Bischofskonferenz mit Dr. Heiner Wilmer am 24. Februar 2026 doch einen Theologen gewählt, der aus seinem Progressivismus keinen Hehl macht. Er zeigt sich dafür “offen”, die sexuellen Lebenswirklichkeiten der Tagesaktualität anzuerkennen, will schwule und lesbische Paare ganz offiziell segnen, begrüßt die Frauenweihe, fordert mehr “Inklusion” und preist die “Diversität” preist er. Sein Credo: “Unser Evangelium ist grundsätzlich politisch.” Also ein voraussichtlich noch linientreuer Lobbyist des Linksstaats, als es bereits Georg Bätzing war.

Jesus mit Palästinenserschal

Als Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem sieht der den Zölibat in seinem persönlichen Fall zwar als hilfreich an, will den Pfarrer von heute aber nicht mehr dazu verpflichten. Synodalität sei für ihn der einzig gangbare Weg, also das Einbeziehen sämtlicher Interessengruppen an der Basis. Man könnte auch sagen: Aktivismus ist unter diesem deutschen Oberhirten willkommen, die Tür für linksidentitäre Lobbyisten steht weit offen! Echte Partizipation sei ihm stets ein Anliegen gewesen, so Wilmer – gemeint ist das Priestertum für Laien; nicht aus biblischen Gründen, sondern aus dem Prinzip erzwungener Reformen.

Aber einerseits zu behaupten, Tradition wahren zu wollen, sie an anderer Stelle auf Teufel komm raus zu brechen: Das ist nicht nur ein Widerspruch in sich, sondern hier vermischen sich Wasser und Wein. Am Ende steht “Dogmatik light”: Es soll konservativ aussehen, aber der linke “Liberalismus”, der eigentlich keiner ist, muss alles in Händen halten. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, meinte Jesus. – das Reich seiner Diener hingegen ist es schon. Denn wie soll man den Appell anders verstehen, den Wilmer aussandte: „Wehret den Anfängen! Schützen wir unsere Demokratie!“? Da hätte man auch jede erstbeste „Oma gegen rechts“ auf die Kanzel stellen können, oder einen 08/15-Politiker von Grünen oder Linkspartei.

Von “Vielfalt sexueller Lebensentwürfe” bis zur größten Menschheitsaufgabe

Das Tempo wird sogar noch angezogen, indem man sich lossagt vom Kern der frohen Botschaft. Dort geht es um die Hinwendung zum Herrn allein, denn der Götzendienst ist ein Frevel. Dass ihn die Reden der AfD an dunkle Zeiten der Geschichte erinnern, ist ein typisches Beispiel von Projektion. Denn wer war es denn, der sich im Nationalsozialismus und während anderer Diktaturen den Regimen an den Hals warf? Sie trugen Talar und Pileolus, huldigten Kreuz und Monstranz nur noch aus Makulatur. Wilmer lässt keinen Zweifel.

Auch zur sogenannten “Erderhitzung” meinte er, dass „die Zeit drängt“. Und: “Der Klimaschutz ist das größte Marktversagen in unserer Menschheitsgeschichte”. Auch müsse “Gerechtigkeit der Geschlechter” zur “Normalität” werden (wie viele Geschlechter Wilmer da genau meint, ist allerdings nicht überliefert). Was wird wohl Papst Leo XIV. dazu sagen, wenn Wilmer den Kurs seines Vorgängers Bätzing unvermindert fortsetzt, zumal Anpassung an Trend und Hype unter bundesrepublikanischem Glockengeläut längst Realität sind? In Rom scheint die Gangart des hiesigen Klerus weit mehr als nur ein Splitter, sondern eher ein handfester Dorn im Auge zu sein. Was der “synodale Weg” begann, wird unter Wilmer zu einem Pfad in die kirchliche Selbstauflösung.

Die Schöpfung als Verhandlungsmasse, das Evangelium als Parteiprogramm

Da will man die Teilhabe aller fördern, schließt Sympathisanten von Alice Weidel und Tino Chrupalla aus, weil man deren Pragmatismus für unvereinbar mit der Schönwetterideologie der heiligen Luisa hält. Man stellt die Schöpfung in Frage, weil neben männlich und weiblich nicht nur divers existiert, sondern gefühlt 57 andere Identitäten. Eigentlich war doch alles so wohlgemacht, bis plötzlich Windräder und Wärmepumpen die Landschaft verschandelten. Öl und Gas gelten als verpönt. Dabei sind sie natürliche Ressourcen, Propeller und Photovoltaik hingegen nicht. Da wird ein künstliches Paralleluniversum aus der Taufe gehoben, in der der Mensch macht, was er will.

Er brandmauert sich in die Isolation, empfindet Nächstenliebe für sämtliche Völker, aber nicht für den Nachbarn, der blau wählt. Die Exegese der Schrift hat sich längst verselbstständigt, das Kruzifix zeugt nicht mehr vom Tod des später Auferstandenen, sondern von Regenbogen, Vielfalt und dem Esprit des Larifari. Mit dieser Agenda wird man weder einen Blumentopf noch die Gnade des Allmächtigen gewinnen. Doch dieser Anspruch scheint ohnehin längst obsolet geworden zu sein. Was zählt, ist wieder einmal der Hofknicks vor dem Zeitgeist.