Dienstag, 4. Mai 2021

Die Hetzerin bekommt einen Preis für ihren Kampf gegen Hetze...

von Thomas Heck...

Der Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird alle zwei Jahre am 4. Mai, dem Todestag des Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky, von der Stadt Oldenburg verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wurde 1981 ausgelobt und 1984 erstmals verliehen. Ausgezeichnet werden Arbeiten über Leben und Werk von Carl von Ossietzky oder über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus oder über die demokratische Tradition und Gegenwart in Deutschland. Der Carl-von-Ossietzky-Preis ist nicht zu verwechseln mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte oder der Carl-von-Ossietzky-Medaille des Friedensrates des DDR.

Für ihren Einsatz gegen Hass und Ausgrenzung ist die Autorin Carolin Emcke am Dienstag in Oldenburg mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) überreichte ihr den mit 10 000 Euro dotierten Preis und würdigte die in Berlin lebende Publizistin als außergewöhnlich starke und mutige Persönlichkeit. Die Jury verwies auf Emckes Einsatz gegen offene und versteckte Gewalt. "Sie lässt sich nicht einschüchtern, sondern mischt sich in den gesellschaftlichen Diskurs ein als kritische, intellektuelle Stimme gegen Hetze, Rassismus und Antisemitismus." Wegen der Corona-Pandemie wurde die Verleihung im kleinen Kreis organisiert, wie die Stadt mitteilte.


Noch vor 4 Jahren war es Frau Emcke selbst, die mit Hass und Hetze gegen einen ungeliebten US-Präsidenten auf Twitter auftrat, dessen Sohn sie gleich in eine alternative Pflegefamilie stecken wollte. Eine unwürdige Preisträgerin.





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