Dienstag, 13. Juni 2017

Dichtung und Wahrheit in Deutschland

von Thomas Heck...

Dichtung und Wahrheit sind zwei Dinge, die man bei aktueller Berichterstattungen über Gewalttaten beobachten kann, wenn aus Gründen politischer Korrektheit nicht über Hintergründe berichtet werden darf.


Was ist wirklich passiert? 

München. Am S-Bahnhof Unterföhring hat ein nordafrikanischer Intensivtäter, welcher die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, in einem Zug randaliert und dabei Fahrgäste mit einem Messer bedroht und schwer verletzt. Die zur Hilfe gerufenen Polizisten wurden vom Täter ebenfalls in einen gefährlichen Kampf verwickelt. Dem Täter gelang es dem Polizisten die Dienstwaffe zu entreißen und dabei dessen Kollegin tödlich zu treffen. Dabei wurde auch der Täter angeschossen, sodaß er zeitnah verhaftet werden konnte. Ein islamisch motivierter Terroranschlag ist aufgrund des gerade stattfindenden sog. ‚Ramadan‘ als sehr wahrscheinlich anzunehmen.

Was macht die Presse daraus? 


Am S-Bahnhof Unterföhring, einem Vorort nördlich von München, sind am Dienstagvormittag Schüsse gefallen. Dabei wurde eine Polizistin schwer verletzt. Zum Tathergang teilte die Polizei Folgendes mit: Ein Streifenwagen sei zu einer Rangelei in einer S-Bahn gerufen worden. Bei der folgenden Personenkontrolle habe der Täter einem Beamten die Dienstwaffe entrissen und im Bereich des Bahnsteigs um sich geschossen.

Dabei verletzte der Täter eine 26 Jahre alte Polizisten schwerst am Kopf. Zwei weitere Menschen sollen durch Querschläger verletzt worden sein, so ein Polizeisprecher. Wie die Polizei mitteilt, konnten Beamte den Mann ebenfalls mit ihren Schusswaffen stoppen. Er wurde schwer verletzt gefasst. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht, so die Polizei.

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Es gebe keinerlei Hinweise und Anzeichen für einen Terrorverdacht, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums München. 

Was sagt uns das?

Das Vertrauen in die Presse und in den Wahrheitsgehalt ihrer Nachrichten ist nachhaltig beschädigt. Aus Gründen politischer Korrektheit werden Fakten verfälscht, durch Sprache Nachrichten geschönt und dadurch die Wahrheit verdreht. Aus Terrorangriffen werden Rangeleien, aus Messerstichen werden Querschläger, aus einem Neger als Täter, einem Nafri, wird ein Bio-Deutscher. Ist der Terminus Lügenpresse vielleicht doch berechtigt?


Schießerei am S-Bahnhof

S-Bahn-Horror von Unterföhring: Zwei Augenzeugen verraten Details

Sie waren unmittelbar dabei. Zwei Augenzeugen berichten über die tragischen Ereignisse vom S-Bahnhof in Unterföhring - und verraten neue Details.
Unterföhring - Der Puls hämmert in den Schläfen, die Hände werden feucht, der ­Atem stockt: So ging es am Dienstag in der Früh den Fahrgästen, die in der S8 in Richtung München unterwegs waren – in jenem Zug, wo der Horror seinen Anfang nahm. Zwei Männer waren in Streit gegangen, es kam zu einer Prügelei. Couragierte ­Passagiere schritten ein und trennten die gewalttätigen Männer voneinander. Ein ­ungutes Gefühl, natürlich – aber es sollte alles noch viel schlimmer kommen, als die S-Bahn in Unterföhring zum Halten kam … 
Karl Eder - Er wollte den Streit schlichten - und dachte nicht, dass es noch schlimmer werden würde
Mitten im Geschehen war Karl Eder (54). Der Theologe, ­Geschäftsführer des Landeskomitees der Katholiken, saß in der S-Bahn – neben ihm der Mann, mit dem der spätere Schütze in Streit geraten war.
Sein Sitznachbar, Eder beschreibt ihn als südländischen Typ, springt plötzlich auf und läuft durch den Gang der S-Bahn zwei Abteile nach vorne. Eder denkt sich nichts weiter, als er plötzlich Geschrei und Schläge hört. „Ich bin aufgestanden und habe gesehen, wie er auf einen Mann einschlug. Der Angegriffene blutete heftig aus Mund und Nase.“ 
Fahrgäste trennen die beiden, der Angreifer kehrt an seinen Platz zurück. Eder kann sich nicht zurückhalten: „Haben Sie irgendwelche Probleme, Sie können den Mann doch nicht zusammenschlagen?“, fragt er ihn auf Englisch. Der andere habe ihn bereits am Flughafen bedroht und habe ein Messer, antwortet der Angreifer in gebrochenem Deutsch. Er selber habe Angst gehabt…

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Augenzeuge Karl Eder
Während sich hinten Fahrgäste um den Verletzten kümmern, halten Eder und ein weitere Fahrgast den Südländer in Schach. „Wir müssen sehen, dass die beiden getrennt bleiben“, geht es Eder durch den Kopf. Beide, so berichtet er später, hätten in hohem Maße gewaltbereit ausgesehen.
Die Polizei ist inzwischen alarmiert, der Zug ist unterwegs in Richtung Unterföhring. Eders Sitznachbar hat sich langsam beruhigt. Der Theologe ist sich sicher, dass die Lage im Griff ist. „Wir Fahrgäste hatten es geschafft, die Situation zu beruhigen“, sagt er. Nicht ahnend, dass die Katastrophe erst noch kommen wird…
Am Bahnhof steigen beide Kontrahenten aus – streng abgeschirmt von den Fahrgästen. Der angegriffene Mann blutet heftig. Alle warten auf Sanitäter und Polizei. Nach einer „gefühlten Ewigkeit“ kommen erst die Sanitäter, dann zwei „sehr junge Polizisten“. Eder erlebt sie als angespannt und nervös. „Lassen Sie die Waffe sitzen, wir haben das im Griff“, sagt er noch zu dem Polizisten. Er führt eine Beamtin in den Zug, zeigt ihr die Blutspuren und berichtet, was sich abgespielt hat. Dann darf die S-Bahn weiterfahren.
Eder steigt ein, sieht noch, wie die Beamten mit dem dunkelhäutigen Mann und zwei Zeugen in den Lift einsteigen. „Das war das Letzte, was ich gesehen habe…“

Schüsse trafen den Zug, in dem ich saß

Auch er wurde zum Zeugen des schrecklichen Vorfalls, der am Dienstagvormittag die ganze Stadt schockiert hat. Eigentlich wollte Norman Nötzold mit seiner Freundin zum Flughafen fahren, um mit ihr gemeinsam nach Mallorca zu fliegen. Doch was dann in der S-Bahn passierte, kann er immer noch nicht richtig glauben. „Mit so etwas rechnet niemand“, sagt der 41-Jährige aus Haidhausen. 

Schießerei in Unterföhring: Bilder

Schießerei UnterföhringMehrere Verletzte bei SchießereiMehrere Verletzte bei Schießerei
Seine S-Bahn war um 9.24 Uhr am Ostbahnhof losgefahren. Etwa zehn Minuten später fuhr der Zug in Unterföhring ein, wo sich dann die dramatischen Szenen am Bahnsteig abspielten – und Schüsse fielen, bei der die Polizistin lebensgefährlich verletzt wurde sowie drei weitere Menschen schwer.

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Augenzeuge Norman Nötzold
„Zuerst hörte ich einen Schuss, dann drei oder vier weitere“, erzählt Norman Nötzold im Gespräch mit der tz. „Mindestens drei Kugeln haben die S-Bahn getroffen, in der ich mit meiner Freundin gesessen bin“, erzählt er weiter. Er spricht klar und konzentriert – trotz des schrecklichen Vorfalls, den er mitansehen musste. Aus den Augenwinkeln sah Nötzold, wie der Täter (Hier lesen Sie, was bislang über den Täter bekannt ist) weglief. Auf dem Boden lag die stark blutende Polizistin. Außerdem lagen Handschellen, eine Brille und das zerbrochene Glas der S-Bahn-Scheiben auf dem Bahnsteig. Als die Schüsse fielen, warfen sich viele Fahrgäste in der S-Bahn auf den Boden. „Die Leute in der S-Bahn waren alle sehr geschockt. Viele haben telefoniert oder geweint.“

Gewalt in der S-Bahn - das sagen die Zahlen

Nach der Schießerei am S-Bahnhof in Unterföhring fühlen sich viele Fahrgäste verunsichert. Ein Bahn-Sprecher betont jedoch, dass S-Bahn-Fahren im Großraum München sehr sicher sei. Der Vorfall im Landkreis München ist ein tragischer Einzelfall, Gewalt und Kriminalität sind an bayerischen Bahnhöfen und in Zügen tatsächlich rückläufig. Die Zahl der Gewalttaten gegen Fahrgäste sank im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf etwa 1900 Fälle. „In den allermeisten Fällen geraten nicht unbeteiligte Fahrgäste aneinander, sondern Menschen, die sich im Vorfeld bereits kannten“, sagt der Sprecher. „Wer die Bahn nutzt, ist sicherer als im öffentlichen Raum“, sagt Torsten Malt, Sicherheitschef der Deutschen Bahn im Freistaat. Während Gewalttaten gegen Fahrgäste abnehmen, steigt allerdings die Zahl der Übergriffe auf Bahn-Mitarbeiter und Bundespolizisten. Am Flughafen München wurde zum Beispiel erst gestern ein Polizeibeamter bei einem Routine-Einsatz verletzt. Der Beamte hatte einen 26-Jährigen fixieren wollen, der durch seine Aggressivität auffiel. Ganz grundsätzlich gilt: Nach gewalttätigen Übergriffen an Bahnhöfen und in S-Bahnen wird immer wieder der Ruf nach mehr Videoüberwachung laut. Derzeit sind alle 253 S-Bahn-Fahrzeuge videoüberwacht. Von den 150 Bahnhöfen und S-Bahnstationen sind 58 mit 582 Kameras ausgestattet. Wie alle Tunnelstationen ist auch der Bahnhof Unterföhring videoüberwacht. Laut Bahn-Sprecher lassen sich allerdings Täter, die im Affekt handeln, in der Regel von Kamera-Überwachung nicht abschrecken.
Polizeipräsident Hubertus Andrä sagte: „Der schreckliche Vorfall hat mit der S-Bahn an sich nichts zu tun“. Es sei eine Einsatz-Situation gewesen, die es hunderte Male gebe. Die Gewerkschaft der Polizei zeigte sich bestürzt: „Es zeigt sich wieder einmal, wie gefährlich der Polizeiberuf ist.“
Erst vor einem Jahr schockte eine Bluttat am Bahnhof Grafing Fahrgäste. Ein arbeitsloser Schreiner tötete mit einem Messer einen Familienvater und verletzte drei weitere Männer schwer. Eine Gewalttat am Bahnhof, die vielen Münchnern noch in Erinnerung ist, ist der Tod Dominik Brunners. Am 12. September 2009 schlugen und traten zwei Jugendliche den Manager am S-Bahnhof Solln, nachdem er zuvor vier Schüler vor diesen Jugendlichen geschützt hatte. Brunner starb später im Krankenhaus.

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